El Salvador
Río Grande

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14 travelers at this place:

  • Day97

    El Tunco, El Salvador

    April 7 in El Salvador ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach dem wir heute alle fleißig ausgeschlafen haben und unser Frühstück erst gegen um 10 beendet haben, habe ich entschlossen heute mal die Wasserfälle von Tamanique anzuschauen! Der Michael und Frauke wollten eigentlich Surfen gehen, haben sich aber dann entschlossen doch mit zun den Wasserfällen zu gehen!
    Es ging mit dem Chickenbus ca. 30min in die Berge und anschließen dann noch 30min zufuss weiter! Unterwegs auf einem Trampelweg haben wir noch eine Gruppe einheimischer aus San Salvador getroffen!
    Die Gruppe hatte eine 4 köpfige Militärbegleitung mit Maschinengewehren! Na da füllt man sich doch gleich sicherer😅😁 und so haben wir uns der Gruppe angeschlossen!
    Die Wasserfälle waren echt schön und echt hoch auch wenn sie wenig Wasser geführt haben da es noch immer Trockenzeit ist!
    So bin ich beim ersten Wasserfall gleich rein gegangen um mich abzukühlen! Traumhaft😍
    Meine zwei Begleiter wollten nicht ins Wasser!
    Ich wollte unbedingt noch den Untersten und gleichzeitig den schönsten Wasserfall sehen doch es fing an zu regnen ... hmm mir war es im Prinzip egal da ich sowie so schon nass war aber Frauke und Michael meinten das der Rückweg echt scheiße würde wenn alles nass ist!
    Hmm so sind wir vorzeitig ohne den letzten Wasserfall gesehen zu haben wieder zurück Richtung "El Tunco"!
    Alleine hätte ich es durchgezogen und mir den letzten Wasserfall auch noch mit angeschaut!
    Die Einheimischen hat der Regen kaum gestört so das die weiter in ruhe Fahrrad gefahren sind oder einfach durch die Straßen geschlendert sind!
    Ich glaube Michael und Frauke waren nicht ganz glücklich mit ihrer heutigen Entscheidung mit zu den Wasserfällen mitgekommen zu sein.
    Zurück in El Tunco haben wir verspätet Mittag gemacht und sind an den Strand um den Profis beim Surfen zuzuschauen!
    Zum Sonnenuntergang sind wir dann an den Strandabschnitt vor unseren Hostel wo zum Sonntag sich auch noch viele Einheimische zum Biertrinken und Grillen (BBQ) treffen!
    Wir chillten auch noch 2 Stunden nach dem Sonnenuntergang am Strand ... ich machte mir Gedanken über einige Dinge.
    Abends sind wir noch mal zum Grillstand an der Ecke der Hauptstraße! Ich glaube es ist nicht erwähnenswert wie es schmeckt hat, wenn ich sage das wir den dritten Tag hintereinander dort Abendessen!😁🤤🤤🤤
    Ansonsten habe ich mir vorgenommen morgen mein nächstes Ziel in El Salvador für Dienstag zu Suchen, welches ich alleine ansteuern werde!
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  • Day98

    El Tunco, El Salvador

    April 8 in El Salvador ⋅ ☀️ 31 °C

    Die ständige Hitze zieht einen ganz schön runter denn bereits um 9 Uhr früh herrschen 28°C und bestimmt 90% Luftfeuchtigkeit!
    So lege ich mich nach einem üppigen Frühstück erst mal in die Hängematte und mache mir tatsächlich Gedanken wie es weiter gehen soll .. das nächste Ziel ist jedenfalls gesetzt ... Santa Ana (El Salvador). Der Plan ist morgen früh mit den Chickenbuses dahin zu kommen ... ich überlege mir ein Weg damit man nicht über San Salvador fahren muss!
    Ansonsten schlafe ich in der brühenden Hitze in der Hängematte ein und wache erst gegen 13 Uhr schweißgebadet auf! Uuuuu ein böser Fehler den ich hatte keinen Sonnenblocker drauf! Die Haut hat zwar schon etwas Farbe bekommen und ist nicht so anfällig aber es war einfach zu viel... am meisten aber im Gesicht!😑 bitte nicht schon wieder Sonnenbrand.
    Ich kühle mich erst mal im Ozean ab.
    Nachmittags schaue ich mir gemüdlich einen Film an!
    17 Uhr treffen wir uns alle gemeinsam am Strand um gemeinsam den Sonneuntergang zu genissen!
    So werfen wir mit der Frauke einige Steine auf ein Treibholz ... nur so zum Spaß. Und da es von der Seite wohl sehr interessant aussah gesellen sich immer mehr Leute zu uns und das Steinewerfen wird weiter und weiter modifiziert! Am Ende ist ein ein lautes Gelächter bei jedem Treffer! Echt lustig mit was und wie einfach man Menschen zusammen bringen kann!
    Gegen 19 Uhr gehen wir uns was zu Essen suchen!
    Heute fiel die Entscheidung nicht auf BBQ sondern auf die traditionellen Pupusas und Burger!
    Auf dem Rückweg besorgen wir uns paar Bier und Chillen mit den Jungs aus dem nachbar Hostel.
    So wird Lautstark gelacht 🤩👍😁😉
    Unsere Runde "USA, Frankreich, Kanada, Deutschland, Brasilien und Israel"
    Weil sich so wieso keiner all die Namen merken kann .... wird man nur mit "Hey Dude" angesprochen!🤣😅
    So wird die Runde gegen halb 3 von dem Besitzer des Hostels aufgelöst weil doch einige Leute in Ruhe Schlafen wollen!😅
    Da fällt das wegfahren aus El Tunco schwer wenn man solch coole Leute kennen lernt!
    Aber es muss weiter gehen!
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  • Day93

    El Tunco, El Salvador

    April 3 in El Salvador ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute dritter Tag dritter Strand wird ich sagen!
    Der Tag beginnt ganz gemüdlich ... aufwachen und chillen!
    Heute geht's zu unserem eigentlichen Ziel "El Tunco" aber davor gehen wir noch mal zu unseren lieben Mutti an die Hauptstraße zum Frühstück!
    Rührei mit Bohnen und gebratene Kochbananen und das für 1,25$ ... der Kaffee war extra für 0,50 Cent. Ein super Frühstück für ca. 1,50€ 🤪 krass!
    Dann gehen wir noch mal an den Strand an die Pools im Felsen! Die Wellen haben es heute besonders in sich ... ein beeindruckender Anblick wie die Wellen an den Felsen mit einem lautem Getöse zerschellen!
    Zurück im Hostel noch mal kurz in den Pool gesprungen und dann die letzten Sachen gepackt.
    Wir müssen zur Hauptstrasse um ein Bus (Chickenbus) nach El Tunco zu erwischen. Oh man da wir schon hier an der Hauptstrasse sind, gönnen wir uns noch einige Pupusas🤤🤤 von der süßen Mutti!
    Dann kommt schon der Bus der uns innerhalb von 15min nach El Tunco bringt!
    In El Tunco merken wir sofort das hier mehr leben steckt! Es gibt hier sogar einen Geldautomaten!😄
    Wir fragen uns erst mal durch nach einem Hostel ... unser Favorit vom Hostel ist leider ausgebucht so das wir das Hostel nebenan beziehen und für 9$ inkl. Frühstück ist es schon okay!
    Es geht sofort an den Strand!
    Es ist traumhaft ausser das der Strand zu 90% ein Steinstrand ist ... aber egal, es ist super hier!
    Ich hab gleich so ein dummes Gefühl das ich hier doch etwas länger bleibe könnte!
    Am Strand sind nur Surfer/innen.😍
    Im unserem Hostel kennen wir Michael aus Österreich kennen der hier schon seit einer Woche chillt. Mit ihm gehen wir abends was essen und anschließend in das Nachbar Hostel zum chillen. Die Leute sind hier ein träumchen und so locker drauf! Wir chillen mit einem Pärchen aus Kanada die morgen zurück fliegen ... aber eigentlich chillen hier alle zusammen!
    Als die erste Rumflasche alle wird entschließen wir uns alle zusammen zum Kiosk um die Ecke zu gehen! Ahhh siehe da ... neben dem Kiosk ist auch eine coole Bar mit cooler elektronischer Musik.
    Wir setzten uns mit eigenem Rum und eigenen Tassen dazu ... und Ruck Zuck sind alle am Tanzen!🤩
    So wurde aus einer gemütlichen Runde eine coole Party!😋😍
    Die Leute sind wild gemischt (Brasilianer, Franzosen, Deutsche, Amerikaner, Einheimische und und und). Die Aufteilung ganz klar die weiblichen Touristen interessieren sich für die Einheimischen Typen und einheimischen Mädels für die weißen Jungs!😋
    Die Party wir leider gegen Mitternacht von der örtlichen Polizei kurzer Hand beendet! Schade eigentlich ...
    El Tunco schleicht sich positiv in mein Herz!😅😊
    Morgen wollen wir unbedingt Surfen!
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  • Day95

    El Tunco, El Salvador

    April 5 in El Salvador ⋅ ☀️ 32 °C

    Abermals klingelt heute der Wecker. Es ist um 6 Uhr früh. Nach dem gestrigen Nachtgewitter ist noch alles nass! Aber wie nach einem Krieg ist alles total ruhig. So geht es kurz vor halb 7 zum Surfen. Der Bamba ist ebenfalls überrascht dass das Wasser eher ruhig ist nach so einem Gewitter.
    Mit den Surfboards gehen wir zum Strand! Erst mal die Grundlagen theoretisch schafen ... wie schwimmt man eine Welle an und wie steht man auf dem Board auf! Dann Trockenübung auf dem Sand ... das klappt schon mal super!
    Ohne viel gerede geht's schon ins Wasser ... und da kommt schon die erste Welle! Hmmm von Bali ist da nicht mehr viel übrig geblieben und so werde ich von der ersten Welle wie in einer Maschmaschine durchgewirbelt!
    Do bereits die zweite Welle kann ich stehen und bekomme vom Bamba einen großen Lob da auch er meint das es große Menschen eher schwer haben mit dem Surfen!
    So verbringen wir fast 1,5 stunden im Wasser. Es macht riesen Spaß zu Surfen ... leider ist das Glücksgefühl eine Welle zu reiten eher von kurzer Dauer und das raus Paddeln ist sehr sehr anstrengend!
    Wir sind echt froh über eine Pause nach 1,5 Stunden.
    Bamba überlässt uns die Boards für den Rest des Tages zum selber üben -Super-.
    Aber erst mal zurück zum Hostel frühstücken!
    Nach dem Frühstück chillen wir erst mal noch paar Stunden in der Hängematte oder im Bett!
    Nachmittags gehen wir noch mal zum Strand Surfen. Leider sind jetzt so viele Surfer im Wasser das man als Anfänger kaum eine Welle bekommt! Doch drei Wellen bekomme ich doch ab und kann diese auch stehen😀👍
    Abends gehen wir mit einigen Leuten aus dem nachbar Hostel was Essen!
    Abends dann kommt Frauke mit einem Baccardi an! Ja gut jeder paar Tassen und auf geht's in die Bar von 3 Tagen. Dort ist ein Bierpongtisch aufgebaut😉 ja was geht ... perfekt als Einsteiger denken wir uns und vordern zwei Mädels heraus! Wir gewinnen aber nur ganz knapp mit dem letzten Becher!
    Vor der Toilette in der Schlange kenne ich Israel kennen ... ein Typ aus El Salvador und ein Profie Mortocrossfahrer! Der Typ ist durchgeknallt von oben bis unten aber auch sau cool und nett drauf!
    Später als wir von der Bar zur Disko gehen treffe ich Israel wieder! Ich hab mich gefragt werden die Typen um ihn herum sind! Der meint das ist meine Security!😎😳 (3 Mann als Security) + sein Manager!
    Ich werde in der Disko direkt in seinen Kreis mit rein gezogen und es gibt den ganzen Abend freien Tequilla! Die Party ging zum Glück heute open end und nicht wie letztes Mal bis um 12 Uhr da es Wochenende ist.
    Die ganzen Details der Party kann ich hier leider nicht aufschreiben wenn ich ins zivile Leben zurück will!😅🤣
    Jedenfalls sieht der Israel aus wie Evil Jared von der Bloodhound Gang!😀😆
    Die Party ging fließend ins Frühstück über!😅😁
    Und heute 06.04.2019 lag ich dann den ganzen Tag in der Hängematte.
    Erst abends bin ich noch mal los was zu Essen und gleichzeitig besuchte ich die Bar "La Guitarra" wo es heute echt gute Livemusik gab.
    Michael und Frauke waren zu müde und sind dann nach dem Abendessen zurück ins Hostel schlafen.
    Abends/Nachts dann 00:30 hab ich es mir am Strand gemütlich gemacht und habe meinen Block geschrieben!
    Auch noch um 2 Uhr nachts war der Stand voll mit Leuten!😀
    Die Einheimischen Grillen noch was zu Essen, einige besoffen Touris schlafen ihren Rausch aus, einige Pärchen chillen einfach nur rum!
    El Tunco ist ein träumchen für Surfer und Partywütige aber es ist leider nicht das authentische El Salvador was ich sehen wollte und so überlege ich mir wo es als nächstes hin gehen soll in El Salvador und vor allem wann! Ich denke das ich bis Montag noch hier verweilen werde ... aber wer weiß!
    Ich überlege es mir morgen beim Frühstück.
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  • Day151

    Das grosse Fressen in Teufels Küche

    June 16, 2018 in El Salvador ⋅ 🌧 25 °C

    Ja, was soll ich sagen? El Salvador hat uns überrascht. Man hört und liest ja in erster Linie von hohen Kriminalitätsraten und den gefährlichsten Städten ausserhalb von Kriegsgebieten. Was wir im zugegebenermassen kaum repräsentativen Küstenörtchen El Tunco antreffen, ist aber eine ganz andere Welt. Schon die Reise mit öffentlichen Bussen war überraschend einfach. Helle Haut, schlichte Grösse (ich) und blonde Haare (Sue) fallen zwar auf, aber die Menschen sind sehr freundlich, äusserst hilfsbereit und weisen uns bei Bedarf auch ungefragt den Weg. Angestarrt werden bleibt ein Dauerzustand, wobei wir uns das seit unserem Touri-Modelling in Kolumbien ja durchaus gewohnt sind. El Tunco entpuppt sich als Surf-Spot vom Feinsten. Grosses Kino. Ich glaube für einen Moment meine Schwägerin in Spe, Monica, bei einem wilden Ritt auf dem Brett zu erkennen. Daneben einen etwas unbeholfenen Typen. Tobi?? Nein, doch nicht. Doch nur eine andere lokale Schönheit und ein Typ mit Bart. Schade eigentlich. Es ist Freitag und wir wissen wo Ladies Night ist. Party on!

    Für eine ganze Stunde trinken Girls um sonst. Wir gönnen uns davor ein leckeres Pizza/Rotwein-Dinner und ich überlege mir noch kurz, mich zu verkleiden. Tue es dann aber doch nicht. Wegen Sue. Mehr als ein Duzend Mädels hat es dann sowieso nicht. Auch hier ist die Hauptsaison passé, wobei dies die ausgelassene Stimmung nicht dämpft. Auch beim anschliessenden Reggae-Konzert in einer Strand-Bar nicht. Als dann sogar noch ein Joint die Runde macht, gebe ich mich den ganzen Vibes hier gänzlich hin. Nach fünfzehn Jahren (scheisse, das klingt jetzt richtig alt) zieh ich mit den angereisten Kiffern mal wieder einen durch. Lustig. Gemerkt hab ich leider nichts, lahmer Scheiss. Oder ich war einfach schon zu betrunken. Wohl beides.

    Eine weitere Überraschung hält das Frühstück für uns bereit. Frisches, selbst gebackenes Brot nach einem Schweizer Rezept. Da grinst die kleine Sue bis über beide Ohren. Essen ist auch sonst der bestimmende Faktor in El Tunco. Für einen Moment bzw. Abend läuft alles aus dem Ruder und wir blicken gemeinsam in die einladenden und beängstigenden Abgründe der Völlerei. Etwas das wir beide nur zu gut aus unserer (pummeligen) Kindheit kennen. Nach einem sehr üppigen Frühstück und einigen Pupusas - lecker und reich gefüllte salvadorianische Reismehl-Fladen - zum Lunch, entscheiden wir uns für ein Fisch-Dinner bei Erika. War lecker und viel. Zwar satt und kaum auf der Strasse, denkt Sue aber auch schon laut über ein Glacé zum Nachtisch nach. Ich halte mir bloss den Bauch und lache. Doch dann kommt sie, die Vitrine. Der wie eine Werkstatt wirkende Laden hat nur diese eine Auslage mit einer äusserst aussergewöhnlichen Pizza darin. Also eigentlich nur noch drei Stück davon. Amerikanisch dick und mit unzähligen Dingen belegt. Trotzdem oder gerade deshalb, das Teil funkelt wie das verdammte Sushi im 5*-Hotel in Costa Rica. Oder ist das der späte Fress-Flash vom gestrigen Joint?

    Ohne zu überlegen, bestelle ich einen Slice und lasse mir - während ich beherzt zubeisse - vom Verkäufer die Besonderheiten des verwendeten Käses erklären. Wow, das Ding ist der Hammer. Sue spielt für einen Moment entsetzt, bevor das kleine Pizza-Monster die Augen nicht mehr von meinem Slice lassen kann. Eis will sie auch keins mehr, aber einen fairen Anteil von „meinem Dessert“. Irgendwie sind wir beide etwas unzufrieden, nachdem der Slice - der in etwa die Masse einer halben Brüggli-Pizza hatte - verputzt war. Also nach etwa dreissig Sekunden. Natürlich bekräftigen wir beide, dass wir schon lange satt sind und nichts mehr runter kriegen. Aber auch die gestrige Pizza und der Wein wären richtig lecker gewesen. Als wir die entsprechende Pizzeria einige Minuten später passieren, lächeln wir uns kurz an. Nein, das können wir nicht bringen. Und Hunger haben wir ja wirklich keinen mehr. Im Gegenteil. Knapp fünfzig Meter später ist es die teuflische Sue, die unvermittelt anhält und mit diabolischem Grinsen meint: „aso ein Slice würdi scho no möge“ ... Das Unaussprechliche war gesagt. Die Türe zur Hölle stand weit offen und wie gewohnt, schreite ich motiviert und kopflos voran. Wo ich sonst die Notbremse ziehe und wir uns normalerweise unterstützen und aufeinander achten, schupsen wir uns heute gegenseitig ins Verderben. Werfen uns den Löwen zum Frass vor. Oder eher umgekehrt. Arme Löwen. Sämtliche Dämme der Selbstbeherrschung brechen. Der kleine Pascal will Pizza. Und die noch kleinere Sue auch!

    Wir setzen uns sogar an den selben Tisch wie tags zuvor. Des Kellners Frage nach der Grösse der Pizza klingt wie Hohn in meinen Ohren. Bring gross! Und zwei Glas Wein! Schnell! Während wir uns die ersten Slices gierig zwischen die Kiemen schieben, witzeln wir noch, dass man den Rest ja auch mitnehmen könnte. Nach der Hälfte der Pizza kommt es dann auch tatsächlich zu einer schmerzbedingten (Fress-)Pause, welche aber schon kurze Zeit später durch Sue‘s erneuten Griff zum Pizza-Brett jäh beendet wird. Also gut. Wir waren einfach schon viel zu weit gegangen, als dass es noch ein Zurück gäbe. Wir sind dazu verdammt, dieses Brett zu leeren. Und das tun wir auch. Trotz Schmerzen und dem Wissen, dass die heute konsumierten Kalorien eine siebenköpfige Familie locker zwei Tage ernähren könnten. Genuss geht anders und wohl ist uns im Bett anschliessend nicht. Nein. Wir sind sowohl physisch wie auch psychisch am Ende. Wie konnten wir nur so weit gehen? Bei aller Liebe! Genau, Liebe, davon gab es an dem Abend viel. Aber nicht für uns und auch nicht gegenseitig. Nein. Nur für unsere echte grosse Liebe. Pizza!!
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  • Day94

    El Tunco, El Salvador

    April 4 in El Salvador ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute ist alles anders gekommen wie gedacht!
    Erstens haben wir ordentlich ausgeschlafen!😋😊
    Dann gegen um 9 weckte uns der Besitzer (fast so nett wie auf Tobacco Caye) zum Frühstück!
    Gleich nach dem Frühstück wollten wir surfen gehen doch dann trafen wir "Bamba" ... ein echt cooler Surflehrer mit dem wir jetzt ausgemacht haben morgen früh 6:30 uns auf eine Surfstunde zu treffen ... das passt ja bestens!
    Somit war heute nur Sonnen und faulenzen angesagt! Das haben wir auch so gemacht .... Baden, Sonnen, Essen und das immer wieder abwechselnd!😉🤣

    Gestern auf der Party trafen wir einen Typen aus der Schweiz der etwas zuviel gesoffen hat und zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat! So hat er gestern im vollsuff probiert vom Tresen (ca. 1,50m hoch) ein Rückwärzsalto zu machen .... leider ist er sehr unsanft auf dem Kopf und seiner Schulter gelandet .... noch schlimmer .... ich war die Person die am nächsten dran war und ihn wieder zu Bewusstsein brachte (er war komplett KO)!
    "Es war echt ein schlimmer Anblick wie er gelandet ist auf den Betonboden"😱😵
    Gestern brachten ihn die Einheimischen gleich ins Krankenhaus .... heute die Diagnose: Schulter und Oberarmbruch ... dazu eine ordentliche Gehirnerschütterung mit fetter Platzwunde am Kopf!😒 ai ai ai
    Somit ist sein Urlaub warschrinlich erst mal vorbei!

    Als wir heute schon Schlafen wollten und ich meinen Block für heute fertig schrieb hat es angefangen zu blitzen.... aber nicht einfach nur ein bisschen blitzen es war eher so ein Silvesterabend blitzen ... so bin ich mit Michael noch mal raus zum Strand da Frauke bereits geschlafen hat!
    Es war ein Anblick😳 ein Blitz jagte den nächsten. Der Ozean vor uns erstrahlte als währe es mitten am Tag während uns permanent ein warmer Wind ins Gesicht wehte! Wir saßen also noch bis zur Mitternacht am Stand während das Schauspiel kein Ende nahm! Als ob das nicht reicht ist im ganzen Dorf auch noch der Strom ausgefallen! Es wurde so dunkel das man nicht mal die eigene Hand vor den Augen gesehen hat ... was aber den Effekt der Blitze noch mehr vorher gehoben hat!😮
    Als es dann anfing erst langsam und dann plötzlich wie aus den Eimern zu regnen ... haben wir das Handtuch geschmissen und sind in Windeseile nach Hause (Hostel) geflitzt!
    Der Regen war sooo stark das die Abfluss nicht hinterher kam und unser Zimmer stand einige Zentimeter unter Wasser!😮

    Na ob das morgen früh mit dem Surfen klappt... ich bin ganz gespannt!🙄
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  • Day99

    El Tunco, El Salvador

    April 9 in El Salvador ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute früh musste ich festellen das nicht nur jeder Anfang schwer ist sondern auch ein Ende. So habe ich heute früh entschieden einfach mal noch einen Tag in El Tunco zu chillen! Und genau das habe ich gemacht! Hängematte, Sofa, Bett das waren heute die Orte wo ich aufzufinden war!
    Heute Schaute ich gemüdlich ein Film, telefonierte mit meiner Mama und telefonierte mit Jakob ... wir haben uns jetzt fast 2 Monate nicht gehört! Es war sehr lustig dem meine Geschichten außerhalb des Blockes zu erzählen!
    Gegen 16 Uhr haben wir einen neuen Mitbewohner "Dimitrij" bekommen ... Ja ein Russe!
    Der zweite Russe/in auf meiner Reise! Ein 46 jahriger Russe aus Samara der seit 6 Monaten alleine unterwegs ist ... während seine Frau und seine Tochter in der Schweiz leben!
    Ein Ganz entspannter Typ.
    Und wie die anderen "Slak" und "Frauke" meinen eine totale Kopie von mir im Alter!😅🤣
    Gegen 17 Uhr trafen wir uns alle wieder am Strand zum Sonnenuntergang.
    Ja ja jeden Tag Sonnenuntergang klingt echt kitschig und irgend wie abgedroschen aber dieses beisammen sein und ganz ruhig da sitzen und der Sonne die letzten Minuten die Aufmerksamkeit schenken bevor diese hinter den Horizont verschwindet ist das entspannenste gefüll um die Gedanken die im Kopf rum schwirren los zu lassen.
    Ich glaube es wird mir nie langweilig einen Sonnenuntergang zu beobachten!
    Wie gesagt ... heute nix gemacht und deshalb auch keine Fotos!

    Morgen werde ich dann zu 100% nach Santa Ana gehen!😅🤣 Ein Hostel habe ich dort schon mal für Morgen reserviert!
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  • Day134

    El Tunco, El Salvador

    February 28, 2017 in El Salvador ⋅ ⛅ 32 °C

    Pupusas, chicken buses and smashing surf!

    Last October on my first day of the trip, I stripped down to my undies and dived into a refreshingly cool Pacific Ocean in Venice Beach, LA. 132 days later, after crossing the continent and back, I can happily report a much warmer dip in the same ocean - 3700 km southeast of the starting point. And what an adventure it's been since then!

    El Salvador won us over in a battle against Honduras. We really wanted to swim with whale sharks in Utila and go white water rafting in Honduras' finest national park but the travel time and cost involved in the detour put us off. El Salvador it shall be.

    We shuttled there from San Pedro via Antigua where we spent a night back at Matiox Hostal. Comfy beds, delightful showers and good wifi just a few of the reasons we love that place. The border crossing was a joke, as people literally jostled at the window booth of customs to get their stamps. Lines and order apparently a foreign concept. Luckily our van driver had the wits to fend them off and hand over a stack of passports. No questions asked. Easy. On entry to El Salvador we didn't even get out of the van. Nor did we get a stamp. Guatemala, El Salvador, Nicaragua and Honduras have a centro-american pact of some sort (perhaps someone can fill me in?), hence the aforementioned ease. Happy days!

    We're now holed up in a tiny surf town called El Tunco. It's so small that you can walk a lap of the whole town in under five minutes, maybe six if you're decripid like me. Our hostel, la Sombre is a minute from the beach and if you hobble over the rocks to the western most point, you'll find a reknowned surf break called El Sunzal. That's where we've been spending our time!

    We hired surfboards for $10USD (yes, back on the USD) per day (same price as our accomodation!) and have spent mornings and evenings flailing about in the white water attempting to surf! I'm bruised and achey but it's all been worth it even for just a few good rides per session. The waves are glorious right handers, hard to read but once tamed provide decent length and relatively safe rides. My back, arms, ribs and fat man's rash are killing me.

    Everyone has fought the fearsome break with varying levels of success. Mike and I collided on a wave, yet somehow managed to escape unscathed. Cat's best wave saw her hit the beach without getting off her stomach (somewhat impressively I might add). And Char seemed to escape without too much drama on the board. We won't mention her getting stuck in a rip whilst swimming in the shallows. The unforgettable highlight for me was riding a wave over a sea turtle. Brave wee critter.

    When the wind and chop get up during the heat of the day, we've been catching chicken buses into the main town (La Libertad) for groceries and banks. A quarter gets you on board and the ride itself is entertainment. Hot, noisy, jerky, claustrophobic, uncomfortable entertainment. Or something like that. But it's nice to pay peanuts for transport for a change. It's been up there with accommodation as our biggest expense to date! On one such occasion, MERC put on the runners for the journey. Heat almost brought us to ruin, yet we reached La Libertad in a state I wish upon nobody. I couldn't distinguish disgust from worry upon greeting the girls.

    Lunch each day is pupusas. For around 50c-75c you can get a chicken and cheese filled pita. Well it looks like a pita but I'm fairly sure it's of corn derivative. Nonetheless they're delightful and three of the hot treats will fill the stomach of a hungry boy. Lunch for $1.50. Buen provecho! Come to mention it, why not pupuse for dinner too!?

    The middle of the day is hot. You know, that muggy, still heat that doesn't relent and when you mix it with sun it's a recipe for heatstroke? In case you didn't know, I don't like that kind of heat very much, so we've been lazing in hammocks and by fans or taking dips in the 'pool'. The fully-clothed cold shower also a very appealing bi-daily activity.

    Yesterday we foolishly chose to go for a walk in the afternoon heat. I made it to the bus stop - just - before turning to a liquid state. We bussed high up into the hills, found our stop and hired a tour guide off the side of the road. Antonio was a mumbler, just like me. I discovered that mumbling is not a comprehensible tongue, even between mumblers (yet I refuse to do anything about it). So we had very little idea what we'd signed up for except that we were paying this guy $3 a head and there was ample mention of 'cascadas' (waterfalls). That was good enough for us so we sweat our way down the valley to a series of rock pools/jumps. Add these to the aforementioned list of hot midday activities. A much needed cool off consisting of a series of rock jumps into different pools and a rock slide for the less boney bummed swimmer. It was a little sketchy but the locals showed us the ropes and we were away laughing - Cat taking the cake for the biggest pre-jump build in suspense. The uphill return wasn't as bad as expected, as Antonio was the least fit by far and set a delightfully slow pace, his sweat putting mine to shame. Him and I would make great friends.

    Our ticket out of El Tunco was a chicken bus. Luckily Mike and Char set an alarm and woke up the sleeping beauties for the 6am bus! Very apprehensive about the journey, we stumbled out onto the road and awaited our chariot. Our destination: Juayúa, Ruta de las Flores.
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  • Day69

    El Tunco

    July 2, 2018 in El Salvador ⋅ ⛅ 32 °C

    Heading back to the beach was great! This place has a point break and that’s about it. Super crowded as it’s quite mellow, but nice to get in the water all the same.
    El Tunco means “the pig” and it’s because there’s a rock out the front which apparently used to like a pig looking up at the sky, we couldn’t really see it, but you judge for yourself!
    I travelled down with Will and Ted, but saw some familiar faces as soon as I got off the shuttle. Ben, who Id originally met in Caye Caulker, then Antigua, showed us the best place to stay. The next day another couple of people of Ozzie girls from school turned up and we had a nice crew here for five days or so. Nice!
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  • Day128

    El Salvador, kurzer Zwischenstopp

    January 31, 2018 in El Salvador ⋅ ☀️ 32 °C

    Um den Weg von Nicaragua nach Guatemala zu splitten, habe ich mir 24 Stunden in El Salvador am Strand gegönnt. Dennoch war ich nach 11 Stunden im Minibus recht geschafft. Daher habe ich den Tag fast komplett mit Buch in der Hängematte und im Schatten verbracht. Am Strand war ich erst abends, weil es wirklich zu heiß war!
    Der Ort El Tunco ist ein Mekka für Surfer, also nicht viel zu tun für mich ;-)

    Am nächsten Tag ging es ausgeruht weiter nach Guatemala.
    6 Stunden im "Schwitzkasten" zwischen einer gut ernährten Familie aus Nicaragua, puh...
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You might also know this place by the following names:

Río Grande, Rio Grande

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