France
Marseille 01

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3 travelers at this place:

  • Day4

    ...und das Schicksal lacht, war das Motto meines Tages. Dazu aber später.
    Der Plan für den Tag, lecker Frühstücken und dann Richtung Fort Saint-Jean und MuCEM. Nochmal quer durch den Alten Hafen - hier stehen jeden Morgen die Fischhändler mit ihrem frischen Fang, vorbei am Rathaus der Stadt, Richtung Hafeneinfahrt. Zum Rathaus gibt es eine witzige Fährverbindung, von einer Seite des Hafens zur anderen- soll die kürzeste Fährverbindung der Welt sein. Das Fort und MuCEM ist ein Museumskomplex an der Einfahrt zum Alten Hafen mit kontrastreicher Architektur. Er besteht aus dem alten Fort aus dem 17. Jahrhundert und zwei modernen Gebäudekomplexen, von denen eins wirkt, als wäre es von einem Spinnennetz überzogen und das zweite sieht aus, wie ein überdimensionales Sprungbrett. Gucken ging heute nur von außen... am Dienstag sind in Marseille alle Museen geschlossen, mussten wir leider feststellen.
    Wir sind dann noch mal durch die Gassen des Altstadtviertels Le Panier gebummelt, wo es immer wieder was zu entdecken gibt.
    Dann sollten sich unsere Wege trennen. Mein Flug nach Hause, Lady M. darf noch bis Samstag bleiben.
    Ein wenig traurig darüber, haben wir uns am späten Nachmittag verabschiedet, nicht ahnend, dass wir uns sehr schnell wieder sehen...
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    Ich bin mit dem Airportshuttle zum Flughafen gefahren, bin durch den Sicherheitscheck, habe einen Kaffee geordert und wollte die Wartezeit bis zum Boarding mit meiner Tageszusammenfassung überbrücken.
    Mir war schon aufgefallen, dass einige Flüge vom Morgen auf den Abend verschoben worden sind. Im Netz hatte ich gelesen, dass es am Vormittag Probleme durch eine Computerpanne bei der europäischen Flugsicherung gab, welche zu massiven Störungen im europäischen Flugverkehr geführt haben. Und dann kam die Info zu meinem Flug- Flug annulliert. Nicht verspätet, nein, gestrichen!!!
    Anfangs hab ich tatsächlich gedacht, ich komme dort irgendwie noch weg... Das war aber nicht der einzige annullierte Flug und alle wollten an ihr Ziel. Hilfe durch die Fluggesellschaft... Fehlanzeige. Hilf dir selbst, lieber Fluggast, wir erstatten dir den Aufwand.
    Andere Flüge nach Frankfurt an dem Abend - Fehlanzeige.
    Die Bahn - abgesehen von der extremen Zeitdauer, die französische Bahn streikt gerade.
    FlixBus - ausgebucht.
    Mietwagen - exorbitant teuer, durch die Einwegmiete und 1000 km reite selbst ich nicht einfach so runter.
    Nächste mögliche Option - Flug über Brüssel nach Frankfurt am Donnerstag. Gebucht!
    Parkplatz für mein Auto, welches in Frankfurt steht, telefonisch verlängert.
    Mein Glück, ich brauch kein Bett zusätzlich suchen. Lady M. wohnt bis Samstag noch in unserem Airbnb Apartment und ich durfte wieder einziehen.
    Die Gute hat mir sogar mein Bett wieder bezogen, welches ich heute morgen abgezogen hatte. Da hab ich mich doch gleich wieder willkommen gefühlt.
    Jetzt muss ich es meinem Arbeitgeber noch schonend beibringen, dass man erst ab Freitag wieder mit meiner Arbeitskraft rechnen kann.
    Ich hoffe ich kann den zusätzlichen Tag morgen trotz allem genießen.
    Ich sollte es positiv sehen, kann ich morgen doch noch ins Fotografiemuseum...
    Wenn einer eine Reise tut...
    Dann sag ich noch mal - bonne nuit- aus Marseille.
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  • Day3

    Longchamp und Calanques

    April 2 in France

    Unser Vormittag nach einem typisch französischen Frühstück:
    Longchamp - um die „Ankunft“ des Wassers in der Stadt, nach dem Bau eines Kanals, zu feiern, wollte die Stadt einen repräsentativen Wasserspeicher und ein naturhistorisches Museum dazu erschaffen.
    Die Pläne dazu entstanden vom Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi, dem späteren Schöpfer der Freiheitsstatue. Sehr monumental...der Säulengang, die Treppen, Wasserspeier und Wasserfälle. Die Gebäude daneben beherbergen zwei Museen. An der Rückseite befindet sich eine Parkanlage, die Potenzial zur Verbesserung hat. Wir empfanden sie als recht lieblos und ungepflegt.
    Für den Nachmittag hatten wir ein Boot „gechartert“. Gut, wir hatten es nicht für uns allein 😉. Ausflug Richtung Nationalpark Calanques.
    Malerischen Felsklippen, fjordähnliche Buchten, türkisblaues Wasser. Über drei Stunden dauerte unsere Bootstour von Marseille bis Cassis und zurück. Vorbei an den Inseln vor Marseille - Pomègues, Ratounneau, Tiboulen und If. Auf letzterer lies Franz I. zum Schutz des Marseiller Hafens ein Château errichten. Alexander Dumas machte dies weltberühmt. Hier befand sich der Kerker seines Romanheldens José Custodio Faria- besser bekannt als der Graf von Monte Christo.
    Typische Touri Tour würde ich sagen 🤔, sollte es ein nächstes mal geben, dann lieber wandern im Nationalpark.
    Unser Abendprogramm- Mädelsvideoabend in unserer Suite mit einem Schluck zu viel Rotwein.
    Deshalb heute nur Telegrammstil...
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  • Day5

    Am Morgen hieß es erstmal ein wenig Termine verschieben und umorganisieren, da die Arbeitswelt noch ein wenig auf mich warten muss.
    Somit sind wir heute recht spät aufgebrochen und haben Frühstück und Lunch zusammen gelegt. Die Uhrzeit rechtfertigte dann auch schon den ersten Aperol 🥂.
    Fort Saint Jean und MuCEM standen dann auf dem Programm. Heute geöffnet!
    Auf das Gelände kommt man ohne Eintritt. Und das kann ich nur empfehlen, ein tolles „Alt- Modern“ Kontrastprogramm. Ich bin zuerst durch die toll sanierten Anlagen des alten Fort spaziert. Zwischen den Gängen findet man Sonnenliegen, schon mal sehr verführerisch bei diesem Wetter. Ich habe den alten Wachturm erobert, hier führt eine schmale Wendeltreppe nach oben. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf den Alten Hafen mit den vielen Booten und über allem thront die Kathedrale.
    Über eine schmale Brücke kommt man in den modernen Ausstellungskomplex, der wirkt wie mit einem Netzt überzogen. Dieses „Netz“ sorgt für tolle Perspektiven und Lichtspiele, wenn die Sonne scheint. Je tiefer die Sonne steht, um so größer werden die „Netzschatten auf der Dachterrasse. Und hier war der perfekte Platz für ein Sonnenbad am Nachmittag. Windgeschützt und immer die Schattenspiele und das Meer vor Augen. Einmal eine Sonnenliege erobert, haben wir sie nicht mehr hergegeben. Beendet hat unser Sonnenbad leider die Schließzeit des Museums um 18:00 Uhr.
    Ich habe auf den Ausstellungsbesuch verzichtet, da man nur Tickets für den gesamten Komplex und alle Ausstellung erwerben kann. Ich wollte nur Fotos sehen und nicht Piccaso oder eine Ausstellung über die Entwicklung des Fußballs im Mittelmeerraum. Da war ich dann zu geizig und wir haben lieber noch mal in ein Sonnenuntergangsgetränk im Alten Hafen investiert.
    Mein unfreiwilliger Urlaubstag war super entspannt, mit noch mal ordentlich Sonne.
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  • Day2

    Noch mehr davon...!

    April 1 in France

    Sonne, Sonne, Sonne...ihr wisst nicht was das ist!? Ist zu sehen, wenn die Farbe des Himmels blau ist, dann stahlt da so ein großes, gelbes Ding am Himmel. Macht super gute Laune und ist wie eine Energietankstelle. Wir wurden heute extrem verwöhnt davon.
    Unser Ausflug begann wieder am Alten Hafen, nicht mit dem Boot, sondern mit dem Bus. Hop on- Hop off Tour durch Marseille. Einen Teil der Tour hatten wir gestern schon zu Fuß zurück gelegt. Heute gab es dazu noch interessante Infos vom Audioguide im Bus. Unsere Tour führte uns heute in die Stadtviertel südlich vom Alten Hafen, vorbei am Stadtstrand „Plage de Catalan“, wo ein paar ganz Mutige schon im Meer schwimmen waren, bis ganz hinauf zur Kirche Notre-Dame de la Garde. Ok, nicht bis ganz rauf, wir mussten selbst noch ein Stück und einige Treppenstufen meistern, bis wir ganz oben waren. Der Blick auf Marseille und das blaue Wasser des Mittelmeeres war es wert.
    Die Kirche wurde 1864 auf diesem Hügel fertiggestellt und ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen Marseilles.
    Die Schlange an Menschen, welche in das Innere der Kirche wollten, war extrem. Ähnlich hatten Julia und ich das letztes Jahr zum Osterfest in Lissabon erlebt. Wir haben haben uns für den Ausblick entschieden und ganz viel Sonne getankt, auch wenn das Innere der Kirche und die Orgel sehr prunkvoll sein sollen.
    Marseilles Bouillabaise - Marseilles bekanntestes Fischgericht. Man kann sie auf zwei Arten genießen, als reichhaltigen Fischeintopf oder als Zweigänge Menü, bestehend aus einer Fischsüppchen und einer Fischplatte. Uns wurde letzteres serviert und meine Begleitung, Lady M., war sehr geschickt im „Kampf“ mit dem Hummer. Ich hatte, glaube ich schon mal erwähnt, das ich es eigentlich nicht mag, wenn mich mein Essen noch anschaut, wir hatten uns im Vorfeld zu wenig informiert und wurden dann wieder überrascht. Es war aber sehr, sehr lecker.
    Ein toller Tag, mit ein wenig Wissenswertem über die Stadt, tollem Ausblick, lecker Essen und ganz viel davon ☀️☀️☀️.
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  • Day19

    Morrocan Market and etc.

    July 28, 2016 in France

    Today, we didn't really have a game plan through Marseille and we were a slow train of 12 wandering aimlessly through town. We stumbled into the colorful street markets where the locals shop and that was about it for this town.

You might also know this place by the following names:

Marseille 01, 13001

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