"Denn ich schulde meinen Träumen noch Leben"
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  • Day5

    Vintgar Klamm

    June 26, 2020 in Slovenia ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach einem angeregten Plausch zum Thema gutes Essen mit den Hausherren verabschiede ich mich von den freundlichen Gastgebern.

    Und auch wenn sie es sich ordentlich zahlen lassen, freue ich mich auf die Klamm.
    1,6 km ist sie lang - da ich einen Rundkurs wähle bin ich jedoch 7 km unterwegs. Vintgar wird mit Weinglas übersetzt - 1891 wurde sie erstmals ergangen.
    Ich liebe Wasser - beeindruckend wie sich die Radovka (Name des Flusses) heute zeigt.
    Beendet wird die Klamm von einem 13m hohen Wasserfall.

    Wanderschuhe eingepackt und los geht’s nach Hause.
    Bei der Mautstation des Karawankentunnels steht alles!
    Der Tunnel ist gesperrt - und keiner weiss wann es weiter geht.
    Nach 45 Minuten reicht es mir!
    Einen Blick auf die Karte (ja so etwas reist noch immer mit mir mit) und dann dank Navi fahre ich über den Loiblpass. Herrliche Bergstraßen fordern Konzentration, Kehren und winzige Dörfer passiere ich - eine gute Entscheidung
    Mitten im Tunnel bin ich wieder in Österreich!

    Einige schöne Tage liegen hinter mir; Slowenien wird mich wohl sehr bald wiedersehen!
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  • Day4

    Skofja Loka

    June 25, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 18 °C

    Erstmals urkundlich erwähnt wurde Škofja Loka 973 - Otto II. schenkte einem Freisinger Bischof das Gebiet (Stara Loka).
    Seinen (schwarzen) Diener ließ Bischof Abraham aus Bayern sogar im Stadtwappen verewigen da ihm dieser das Leben rettete.

    Heute hat die Stadt den am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern Sloweniens - aber der Zahn der Zeit nagt und dass das Geld für notwendige Renovierungsarbeiten fehlt zeigt sich beim Spaziergang.

    Mitte des 14. Jhdts. wurde die Steinbrücke gebaut - der Bauherr/Bischof stürzte leider samt Pferd in den Fluss.
    Der alte Getreidespeicher von 1511 wurde wieder renoviert - eine Galerie und die Vinothek beleben das alte Gebäude wieder.
    Das alte Rathaus aus dem 16. Jhdt. fällt neben den anderen Häusern am Hauptplatz besonders auf - 1972 war es renoviert worden.
    Die „1. Knabenschule“ von 1271, Pfarrkirche (1471) und Nonnenkirche (1385) - man stolpert förmlich über die geschichtsträchtigen Bauten.
    Über der Stadt thront die Burg von 1202 - beim Erdbeben von 1511 wurde sie beinahe völlig zerstört - heute befindet sich dort das historische und ethnologische Museum.

    Ich habe Glück, während meiner Tour bleibt es trocken. Dafür kommt der Scheibenwischer auf der Rückfahrt zu vollem Einsatz.

    Zum Abendessen geht es heute zum 2. Tipp - ins Old Bled House Restaurant; in einem alten Gutshof gibt es moderne und echt sehr gute Küche.
    UND - es gibt mein Lieblings Dessert: Gibanica!Ich bin glücklich😊
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  • Day4

    Bohinjsko Jezero

    June 25, 2020 in Slovenia ⋅ 🌧 14 °C

    Die erste Regenpause nutze ich um zum See von Bohinj zu fahren. 4,3x3,2 km2 ist er groß und bis zu 45 Meter tief.
    Der Triglav, höchster Berg Sloweniens, hüllt sich in Nebel - hier beginnt auch der gleichnamige Nationalpark.

    Eine kleine und sehr alte Steinbrücke führt zur Kirche Sv. Janez Krstnik (Johannes der Täufer) - bereits zw. dem 1.-5. Jhdt. ein Ort der Anbetung, wurde im 14. Jhdt. eine romanische Kirche daraus.
    Der Maler der wunderschönen Fresken erlernte sein Handwerk im nahen Italien.

    Wieder zurück in Bled schüttet es schon wieder, wenn auch nur kurz.
    Morgen soll das Wetter wieder besser sein - um die Vintgar Klamm zu begehen bevor es nach Hause geht.
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  • Day3

    Abendessen ein bisschen anders......

    June 24, 2020 in Slovenia ⋅ ⛅ 22 °C

    Der Hausherr ist es schlussendlich der mir Tipps fürs Abendessen gibt!
    Unter seinen Top 2 liegt das „private Esszimmer“ der Pension Berc, 100m weiter.

    Und so gibt es heute: Karottensuppe - slowenische Schupfnudeln (Pljukanci) mit Rinderfilet, grünem Pfeffer und Parmesan und zum Espresso eine Cremeschnitte nach Art des Hauses.
    Begleitet von Weißwein aus der Gegend und zuvor den Gruß aus der Küche: Käse der 12 Monate in Salzlake eingelegt wurde.
    Damit hatte ich ja nun wirklich nicht gerechnet - Erinnerungen an ein ebenso „spezielles“ Abendessen in den Weinbergen in Lana/Südtirol kommen da auf.....

    Zum Spaziergang zieht es mich natürlich an den See; der folgende Sommerregen klärt die Luft und treibt mich zurück ins Zimmer......
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  • Day3

    Bled

    June 24, 2020 in Slovenia ⋅ ⛅ 23 °C

    Oh Corona!
    Ich sitze auf der Kircheninsel im Bleder See UND es gibt keine Cremeschnitte! Weil zu wenig Leute kommen ......; die Nusspotize ist ja auch gut, aber .... es fehlt was!

    Die Fahrt hierher war anstrengend - alle LKW‘s sind wohl in Slowenien unterwegs!
    Die Heimat, 🇦🇹 bleibt nahe - und, das gibt Sicherheit in diesen Zeiten.
    Wenige Touristen sind auch hier in Bled unterwegs - sind es mir oft zu Viele ist auch dies eigenartig.

    Der See entstand einst in einem Becken - die Gletscher zogen sich zurück und das Wasser füllte es auf.
    Nicht weit von hier wurde Dr. Prešeren geboren - eines seiner Gedichte habe ich gestern „verewigt“.

    Das Wetter spielt auch hier in den Bergen mit - Bled war schon immer ein Sehnsuchtsziel von mir - 2 Tage bleibe ich um zu staunen, zu wandern und wie immer zu genießen.

    Nach der Bootstour zur Insel gehe ich unzählige Stufen hinauf zur Burg.
    Der Blick auf den See entschädigt für die Anstrengung - wie hingemalt zeigt er sich.
    Die Schloss Kapelle hat wunderschöne Fresken und das Museum beeindruckt mit Exponaten zur Historie, Geologie und dem Wandel der Jahreszeiten.

    Wieder unten angekommen wartet ein Spritzer auf mich, ok, es sind 2!

    Ich wohne in Gehweite zum See in einer kleinen Pension - x sehen was mir die freundliche Gastgeberin zum Abendessen empfiehlt; mir wäre ja nach Fisch.
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  • Day2

    Nachschlag .... zu Marburg

    June 23, 2020 in Slovenia ⋅ ☀️ 22 °C

    „Mein Gesang umfängt als Schale, Liebste, deinen Namen, Meinen Herrn, der hell erstrahle, Liebste, deinen Namen; Will in ihr die süssen Laute den Slowenen bringen, Künden bis zum fernsten Tale, Liebste, deinen Namen; Auf der Schale sollen golden alle Völker lesen, Wie auf einem Prunkpokale, Liebste, deinen Namen; Leuchten wird daraus man sehen, wenn uns längst schon Charon Fuhr ins Totenreich, das fahle, Liebste, deinen Namen; Und man nenne, nennt Corinna, Delia man, Laura, Hundertmal so viele Male, Liebste, deinen Namen.“

    France Prešeren - Nationaldichter Sloweniens 1800-1849
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  • Day2

    Celje - Celeia - Claudia Celeia - Cilli

    June 23, 2020 in Slovenia ⋅ ☀️ 23 °C

    Willkommen in der ältesten Stadt Sloweniens!

    Illyrer und Kelten siedelten hier, die Römer verliehen das Stadtrecht und die Freiherrn von Zovnek,vom Kaiser in den Grafenstand erhoben, nahmen den Namen der Stadt schließlich sogar an.
    Hier treffen sich aber auch das kärntnerische und steirische Slowenien- der Voralpenraum mit Hügeln, Weinbergen und vielen Flüssen; ein Finger ragt sogar in die subpannonische Ebene aus Ungarn herein.
    Neben herkömmlicher Landwirtschaft dominiert der Hopfenanbau für das gleichnamige Bier von Lasko.

    Fährt man Richtung Stadtzentrum sieht man triste Industriebauten - aber am Ufer der Savinja gelegen spaziere ich durch die kreuzförmige Fußgängerzone der Stadt.
    Strassenmusikanten, beinahe jedes Café ist voll besetzt und alles sehenswerte ist in Reichweite.
    Die Kirche der heiligen Daniela geweiht, der Celjski Dom (einst das Versammlungsgebäude der deutschstämmigen Bevölkerung) im neugotischen Stil, der Wasserturm von 1473 beherbergt heute das Puppentheater.
    Die Burg von Celje steht auf einem Hügel - Matthias Corvinus, Fürst einer ungarisch-kroatischen Monarchie wird noch immer verehrt und wartet im Berg Peca darauf dass jemand das Königsschwert aus der Scheide zieht - das Signal für die letzte Schlacht.

    Meine Mutter hat immer von Cilli geschwärmt - als Slowenin geboren und mit dem Ende des 2. Weltkrieges die Heimat verloren!

    In Šempeter, einige Kilometer westlich schaue ich mir eine römische Nekropole an - wenn auch nur von außen da sie heute geschlossen hat.

    Auf dem Weg zurück nach Maribor bleibe ich noch einmal stehen - in Slovenska Bistrica steht eines der schönsten Barockschlösser Sloweniens - Grad Windischfeistritz aus dem 13. Jhdt! Ursprünglich ein Renaissance-Bau sieht man heute ein teilrenoviertes Ensemble, von Türmen und einem Graben gesichert.

    Wieder zurück in Marburg gönne ich mir eine gute aber echt „geile“ Torte - mein Kalorienbedarf für heute hat sich somit erledigt!
    Die Synagoge und den Judenturm nehme ich auf dem Weg zur Vinothek noch mit.
    Und so sitze ich mit einem Glas Wein am Fluss und freue mich über meine Entscheidung nach Slowenien gereist zu sein.
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  • Day1

    Maribor - Marburg

    June 22, 2020 in Slovenia ⋅ ☁️ 24 °C

    Über die Grenze via Lenart fahre ich nach Marburg.
    Gar nicht so einfach das Hotelzimmer zu finden - mitten in der Altstadt heißt es nach dem Versenken eines Bollers den Marktplatz zu überqueren.
    Eingecheckt und frisch geduscht mache ich mich auf den Weg.

    Erinnerungen kommen hoch, wenn auch wenige, nebulöse. Mit meinem Großvater war ich als Kind oft in Maribor - die Verwandtschaft besuchen! Wer das war - leider vergessen!

    Die Drau/Drava fließt durch die von barocken Gebäuden geprägte Stadt.
    Vieles ist am Verfallen, aber mehr noch wird renoviert, bewahrt.
    Die Slowenen zählen ja nicht zu den Reichen (€) in der EU - aber zu den Reichsten was intakte Natur anbelangt.

    Weinhügel auf der einen, das Pohorje Gebirge auf der anderen Seite - der Fluss ist mein Ziel für heute.
    Vorbei am Hauptplatz- Glavni trg-, am Gerichtsturm (1312), der ältesten Weinrebe der Welt (angeblich) gehe ich bis zum Wasserturm (16. Jhdt.)
    Dort ist heute die Vinothek einquartiert - der laue Abend lädt förmlich zur Verkostung ein!
    Gute Tropfen aus der Umgebung, Schwäne (viele!) in der untergehenden Sonne, direkt am am Fluss - Herz was willst du mehr!
    Junge Leute, Einheimische machen es wie ich - die Anzahl der Touristen ist überschaubar - und freuen sich über warme (und vor allem trockene) Abendstunden.

    Einige der Sehenswürdigkeiten habe ich mir für morgen aufgehoben.
    Slowenische Bruscetta als Abschluss des heutigen Tages.
    Lahko noc - gute Nacht 💫
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  • Day1

    Eigentlich..,,,,

    June 22, 2020 in Austria ⋅ ☁️ 21 °C

    Eigentlich wäre ich schon seit Samstag in Nizza....
    Eigentlich wäre ich der Guide unserer Damen Runde an der Cote de Azur......
    Eigentlich hätten wir schon Rose verkostet, hätten wir bereits einiges gesehen wie Nizza selbst, St. Paul de Vence, Cannes, Antibes.....

    Aber 2020 ist vieles anders, COVID ist der neue Gradmesser um zu reisen.
    Aber wieder reisen zu können - das ist die Entschädigung für geplantes, verworfenes, für die ungewöhnlichen letzten Wochen.

    Und so mache ich mich auf um über die Heimat kommend, meine wunderschöne Südoststeiermark, einige Tage in Slowenien zu verbringen.
    Um vieles wieder zu sehen und sicher einiges neu zu entdecken.

    Da meine Reifen Druckverlust melden, mache ich in Hartberg halt - aber alles bestens.
    Über ungewohnte Wege, an Schlössern, Burgen und den vielen Grüntönen vorbei geht es in die Heimat - Bad Radkersburg! (Ein Wochenende mehr dank der Reiseroute im Kopf verplant).

    Die Maronibäume stehen in voller Blüte, die Kirschbäume leuchten dank der reifen roten und gelben Früchte; ein Kaffee mit Schlag und ein Marillenstrudel machen mich fit für die Weiterreise.

    Von vis a vis grüßt mich die Burg von Gorna Radgona (1363) = Oberradkersburg, gemahnt an die Zeiten als wir EINE Stadt waren!
    Raubritter, die Grafen von Stubenberg und Eggenberg hatten sie in Besitz, nach dem 2. Weltkrieg war es eine Berufsschule.

    Dann geht es über die Grenze- Doberdan Slovenja
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  • Day20

    A long way home.......

    March 18, 2020 in Austria ⋅ 🌙 10 °C

    Und so schließe ich meine wunderbare Reise trotz all den widrigen Umständen am Schluss, mit den einzig möglichen Worten:

    „Ja“, sagte der kleine Tiger, „ das Land unserer Träume. Da brauchen wir nie, nie wieder weg zu gehen.“

    Du meinst, dann hätten sie doch gleich zu Hause bleiben können!
    Du meinst, dann hätten sie sich den weiten Weg gespart?
    Oh nein, dann hätten sie den Fuchs nicht getroffen und die Krähe nicht.
    Und sie hätten den Hasen und den Igel nicht getroffen und sie hätten nie erfahren, wie gemütlich so ein schönes, weiches Sofa aus Plüsch ist.
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