Ruth Figura

"Denn ich schulde meinen Träumen noch Leben"
Living in: Wien, Österreich
  • Day5

    Arrivederci

    March 31 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute fährt kein Bus - ein Festival in der Umgebung - also gehts mit dem Taxi ins Centro. Das Gepäck gebe ich auf und dann heißt es etwas warten bis - Ja mit dem Touristenzug - ich für die Basilica die Madonna di San Luca einsteigen kann.
    Entlang des steilsten und längsten Arkadengangs der Welt geht es auf den Colli Guardia. Er ist 4 km lang und hat 666 Bögen. Es wird gejoggt, gegangen, geschwitzt und wohl auch gepilgert - runter gehe ich dann auch zu Fuß.
    Noch einmal lasse ich Architektur und italienisches Flair auf mich wirken. Die Tifosi feiern in der Nähe des San Luca Stadions und im Gamberini nehme ich mit einem Club Sandwich mit Räucherlachs und einem Aperol auch lukullischen Abschied. Ich lasse mich treiben und genieße bis zum letzten Meter diese feine Stadt.
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  • Day4

    Ravenna

    March 30 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    1:09 Stunden nach Abfahrt in Bologna Centrale steige ich auch heute bei traumhaft schönem Wetter aus dem Zug.
    Ravenna - Stadt der Etrusker, der Römer, der Ostgoten, der Langobarden, der Franken und der Venezianer. Sie alle haben Spuren hinterlassen denen ich nun heute folgen werde.
    Kaiser Justinian begann mit dem Bau der Basilika di San Vitale - und gemeinsam mit seiner Frau Theodora verewigte er sich in spektakulären Mosaiken. Karl der Große ließ sich nicht nur von der Architektur inspirieren - sondern viele Marmorteile, Säulen und Mosaiken findet man heute in Aachen wieder, er nahm sie einfach mit. Auf diesem Gelände findet sich ein weiteres Kleinod - das Mausoleum der Galla Placidia - die Decke und die Kuppel sind ebenfalls vollständig mit strahlenden Mosaiken ausgelegt.
    Meine Mittagspause halte ich auf der Piazza del Popolo - bei Prosciutto e Melone- allerdings so gut es schmeckt, mit einem weinenden Auge.
    Der gesamte Platz ist heute ein Markt - Käse, Wurst, Schinken, Oliven, Polenta, Arancini und noch vieles mehr aus den verschiedensten Marken Italiens.
    Weiter zieht es mich zur Tomba di Dante. Alighieri verstarb hier auf seinen Reisen und Ravenna genau genommen die Franziskaner verweigerten Florenz seinen Leichnam.
    In der Basilica di San‘t Apollinare Nuovo treffe ich heute erstmals auf den Ostgoten König Theoderich. Er ließ sie einst umbauen und nutzte sie als Palastkirche. Wunderschöne Fresken oberhalb von 24 Säulen - ein geradliniger offener Innenraum lädt mich ein in Ruhe zu schauen und zu staunen. Daneben befindet sich die Taufkapelle Battisterio Neoniano - eines der ältesten Gebäude der Stadt - mit noch vollständig erhaltenen Mosaiken.
    Nach einem Café spaziere ich noch, vorbei an einem venezianischen Fort (einst Teil der Stadtmauer) zu Theoderich‘s Grabmal. Er ließ es sich schon zu Lebzeiten bauen - es ist schon lange leer, geplündert von den Byzantinern. Einzig eine Wanne aus Porphyr hat die Zeit überdauert.
    Nach so viel Historie setze ich mich kurz entschlossen in den Bus der Linie 80 und fahre Richtung Lido di Ravenna. Aber alles schläft dort noch; kaum Menschen, geschlossene Geschäfte und Lokale, die Ferienwohnungen noch nicht bezogen - mich freut es dann nicht mehr auszusteigen und so geht es direttissima zurück und mit dem Treno wieder nach Bologna.
    Heute spüre ich die vielen Kilometer - und freue mich gleichzeitig darauf morgen noch einen ganzen Tag hier in der Emilia-Romagna genießen zu dürfen.
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  • Day3

    Ferrara

    March 29 in Italy ⋅ ☀️ 17 °C

    Mit dem Zug geht es nordöstlich von Bologna - in die Renaissance Stadt der Este - Ferrara.
    3 Jahrhunderte lang regierten sie - Nicolo II. und Ercole hinterließen die schönsten Spuren in der Stadt die von einer 9 km langen Stadtmauer umschlossen ist.
    Die Sonne scheint heute schon am Vormittag heiß herunter und so spaziere ich kurzärmelig und lasse mich treiben.
    Die Cattedrale San Giorgio wird gerade renoviert - mit ihren 118 m Länge ist sie trotzdem imposant.
    Die Casa Romei, kleine schmucke Parkanlagen, der Palazzo Diamanti mit seiner besonderen Aussenfassade und das imposante Castello Este beeindrucken mich sehr.
    Besondere Einblicke in Innenhöfe und ein -typisch für Italien- Markt, von Unterwäsche, Kleidung und Schuhe bis Haushaltswaren bietet mein Spaziergang.
    Beim Castello Este mache ich Pause - bei einem Insalate mit Vogerlsalat, Fenchel,Avocado und rosa Grapefruit. Ein Aperol und ein Café und dann zieht es mich auf den Certosa der Stadt wo ein berühmter Regisseur seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Michelangelo Antonioni, dessen Filme „Blow up“ und „Zabrisky Point“ ich nicht nur einmal gesehen habe.
    Ein anderer Sohn dieser Stadt war Girolamo Savonarola - der religiöse Fanatiker schlechthin - exkommuniziert und als Ketzer verbrannt. Heute ist eine an ihn erinnernde Statue alles was geblieben ist.
    Giorgio Bassanis „ Die Gärten der Finzi-Contini“ - auch er in Ferrara geboren, welch eine illustre Runde!
    Wieder zurück in Bologna zieht es mich auch heute auf die Piazza Maggiore - ein Glas Wein und wieder ein Strassenmusiker vom Feinsten.
    15,9 km später bin ich müde wieder im Hotel - ein weiterer schöner Tag an diesem Wochenende.
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  • Day2

    Bologna - Centro

    March 28 in Italy ⋅ ⛅ 13 °C

    Nach einem vorsichtig angelegten Frühstück (und das obwohl es für italienische Normen grandios ist), dem Magen zuliebe, geht es mit der Buslinie 35 ins Zentrum Bolognas.
    Vom Parco della Montagnola ergehe ich erste Teile der Portici, Arkadengänge die über 38 km das Stadtbild prägen, bis zur Piazza Maggiore.
    Der Neptun Brunnen speit Wasserfontänen, die Basilika di San Petronino ist seit 1390 in ihrer Aussenfassade nicht fertig gestellt worden, Lucio Dalla grüßt von einer Hauswand und wunderschöne Palazzi bereichern den historischen Kern.
    Ich traue mich mittags über einen Campari Soda drüber - mein Magen spielt mit; ich esse erst wieder am späten Nachmittag ein Piadino Caprese - ich will ja nichts herausfordern.
    Die due Torri liegen in einem pittoresken Teil der Stadt, die Basilica di San Domenico, ein altes Stadttor und dann entspanntes Flanieren im Giardini Margherita.
    Was man ja nicht vermuten würde, ein 60km langes unterirdisches Netz an Kanälen durchzieht Bologna. Die Seidenindustrie lebte von diesen Wasserwegen, heute muss man sie suchen! Oberirdisch zeigt sich der Canale di Reno kurz beim MAMbo, und in der Via Capo di Lucca ein weiterer (heute wasserarmer) Blick auf das venezianische Bologna.
    Noch einmal setze ich mich auf die Piazza Maggiore, trinke etwas und lausche einem von vielen Straßen Musikanten.
    Den ganzen Tag scheint die Frühlingssonne - welch ein Geschenk.

    Und dann wären da noch 3 andere Namen dieser schönen Stadt:
    „La Grassa“ - die Fette für das kulinarische Zentrum Italiens
    „La Rossa“ - die Rote für das rötliche Baumaterial vieler Gebäude
    „La Dotta“ - die Gelehrte für den Sitz der ältesten Universität Europas

    Dann geht es zurück ins Hotel - 15,3 km stehen zu Buche.
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  • Day1

    Emilia Romagna

    March 27 in Italy ⋅ 🌙 6 °C

    Beinahe wäre nichts aus diesem Kurztrip geworden - ich musste von der Arbeit nach Hause gehen da ich mich wohl mit einer Magen-Darm-Grippe angesteckt habe.
    Vollgestopft mit Medikamenten ging es dann doch los - 55 Minuten Flugzeit und ich setze meine Füße nach vielen Jahren (Seit den legendären Konzerten „Pavarotti&Friends“ in Modena) in Bologna auf diesen dem guten Essen verschriebenen Landstrich Italiens.
    Mein Hotel ist mitten im Congress Zentrum - ein sauberes und modernes Zimmer im 5. Stock.
    Ich hoffe mir gehts morgen besser - ich freue mich schon sehr auf Plätze, Türme, Arkaden, Kirchen, Grabmäler, Aperitifs, gutes Essen, Wein, ....... .
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  • Day4

    Es geht wieder nach Hause.....

    December 29, 2018 in Czech Republic ⋅ 🌬 2 °C

    Die Müdigkeit schaut uns heute morgen aus den Augen - eine Städtereise ist wie immer auch eine Herausforderung für die Füße.
    Aber wir gehen es gemütlich an - und nach dem Auschecken geht es dann zum Abschied nehmen noch einmal zum Wenzelsplatz.
    Ein bisserl stranden, ein bisserl shoppen - alles in slow Motion.

    Unser Bus fährt pünktlich ab - die Sonne scheint und nach einem kurzen Stopp in Brünn sind wir überpünktlich wieder in Wien.

    Als wir dann noch eine Mama + Kind treffen wissen wir: wir sind wieder da!
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  • Day3

    Die Moldau und die "Freiheit"....

    December 28, 2018 in Czech Republic ⋅ ⛅ 6 °C

    Strahlender Sonnenschein erwartet uns bereits in der Früh- ein blauer Himmel und Windstille.

    Wir haben „vorsorglich“ einen Platz für eine Schiffsfahrt auf der Moldau reserviert; eine andere Perspektive auf diese schöne Stadt - das wollten wir haben.
    Auch wenn es dann doch noch frischer wurde- es war doch ein (kühles) Erlebnis.

    Aber wieder an Land entdeckten wir ein kleines, feines Lokal in dem wir uns mit einem heißen einheimischen Getränk aufwärmten.

    Und dann: „Lennonismus“ - eine ursprünglich von Studenten im Widerstand gegenüber der kommunistischen Regierung „bemalten“ Mauer eines maltesischen Ordens - mit Graffiti einerseits zu Ehren von John Lennon und vor allem aber gegen Gustáv Husák. Heute steht die Wand als Synonym der Jugend für Liebe und Frieden!

    Eine Kleinigkeit - wieder x in französischem Ambiente - zu Essen und ein Glas Wein, mischen wir uns unter die Vielen auf der Karlsbrücke.
    Es staut sich immer wieder - und doch ist zu spüren wie begeistert alle von Prag sind.

    Ein bisschen Shopping - dem folgt ein „Abschieds Besuch“ im Lucerna - bei neuen Käse Sorten und Wein.

    Auch wenn es uns noch „Jucken“ würde, ziehen wir es vor im Hotel den Abend zu beschließen.

    Ein halber Tag noch morgen, dann geht es wieder nach Hause.
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  • Day2

    Stare mesto

    December 27, 2018 in Czech Republic ⋅ ⛅ 4 °C

    Nach einem guten Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg.
    Unser (mein) erstes Ziel ist das „tanzende Haus“ - Frank Gehry kreuzt wieder einmal meinen Weg.

    Der Himmel zeigt uns wunderbare Zeichnungen als wir uns auf den Weg zur Karluv Most machen - ein erstes Glas Wein/Prosecco in einem kleinen heimeligen tschechischen Lokal - um uns dann durch die bezaubernde Altstadt treiben zu lassen.

    Bis es wieder Zeit wird einen Stopp einzulegen.
    Dieses x in einer italienischen Weinbar - Salami, Prosciutto und Tomaten Focaccia inklusive.
    Und dann heißt es shoppen - Stiefel und eine Handtasche erstehen wir.

    Und wieder landen wir im Lucerna - der Rokoko Mall mit ihren speziellen Geschäften und Lokalen.
    Unterwäsche wird erstanden und dann: französischer Käse vom Feinsten, begleitet von weißem Bordeaux!

    Ein kurzer Zwischenstopp im Hotel - dann fahren wir ins jüdische Viertel - ein entzückendes Lokal beschert uns ein leichtes Abendessen.
    Noch einmal ins Lucerna - ein Achterl in einem unscheinbaren, aber von perfekter Musik begleiteten „jungen“ Lokal.

    15 km sind wir heute gegangen - und ein toller, gemeinsamer Tag im wunderschönen Prag nimmt sein Ende.
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  • Day1

    Prag

    December 26, 2018 in Czech Republic ⋅ ☁️ 4 °C

    Gemeinsam mit Claudia geht es via Brünn in die tschechische Hauptstadt.
    Die Zimmer sind noch nicht ganz fertig - also genießen wir 2 Gläser Sekt.
    Nur kurz packen wir alles aus und dann geht es mit der U-Bahn auf den Wenzelsplatz.
    Einige Geschäfte sind geöffnet, viele Touristen sind wie wir unterwegs - und immer wieder zeigt sich diese wunderschöne Stadt von ihrer Schokoladenseite. Wunderschöne Fassaden, versteckte Kleinode wie die Rokoko Passage mit Kino und einem von der Glasdecke hängenden Pferd.
    Claudia zeigt mir dann das Hotel in dem sie schon mehrmals gewohnt hat - das Glas (süßer) Rose vertreibt uns dann aber doch schnell.
    In einem Keller Lokal versuchen wir uns an böhmischer Küche - leider war das Essen nicht entsprechend heiss - aber das Bier war perfekt.
    Auf der Suche nach einem Weinlokal merken wir dann wie müde wir schon sind.
    Und so gibt es ein letztes Achterl für heute im Hotel.
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  • Day3

    Cesky Krumlov - krumme Au

    November 4, 2018 in Czech Republic ⋅ ⛅ 7 °C

    Nach einem gesunden Frühstück im Hotel mache ich mich auf den Weg über das Mühlviertel Richtung der tschechischen Grenze.
    Durch das südliche Böhmen - vorbei an Rosenberg mit seiner imposanten Burg - fahre ich der Moldau entlang.
    Dichter Nebel und sonnige Flecken lösen einander ab - und dann bin ich in Krumau.
    UNESCO Welterbe - ein „Freilichtmuseum“ und der Ort der Egon Schiele zeitweise Heimat war.
    Sei es die wunderschöne Brücke, die historischen Häuser oder der Blick auf die Burg mit dem bunten Turm - an der Moldau Schleife gelegen ist jeder Blick darauf beeindruckend.
    Ich gehe ins Museum - Schiele aber auch tschechische Künstlerinnen und ihr Blick auf die Welt, spaziere durch sehr alte Gassen und schließe diesen Kurzbesuch mit Kaffee und einem Eclair ab.

    Auf der Fahrt zurück nach Wien ist der Nebel vorherrschend - zwischen Gmünd und Horn sieht man keine 30 m weit.
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