France
Vivario

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22 travelers at this place
  • Day11

    Arschbombenchallange und 23 km …😜

    July 4 in France ⋅ ☁️ 23 °C

    Gestern Abend sind wir um 19:30 Uhr ins Bettchen gegangen. Frank borgte sich noch eine neue ISOMatte aus einem der Leihzelte( die am nächsten morgen mit dem passenden Packsack im Rucksack verschwand 🧐. ) da kommt doch mal wieder unsere kriminelle Ader zum Vorschein.🤓in dieser herrlichen Umgebung haben das allererste Mal wirklich gut geschlafen. Ein Sonnenaufgang wie im Bilderbuch 😍ließ uns nach einem gechillten Start weiterziehen. Heute hatten wir die Wahl entweder über das Hochgebirge nach Vizzovana zu wandern oder die zahlreichen Badeteiche mal intensiver zu testen. 1600 ⬇️ und 700 ⬆️ bei 23 km😅😅😅😅

    Der Abstieg erstmal ziemlich steil und über die Knieunfreundlichen Geröllpfade. Unser erster Stopp ist die Bergerie de Tolle. Ein ganz friedlicher und zauberhafter Ort und eines der vielen Highlights des Tages. Der Besitzer hatte sichtlich Spaß mit uns und freute sich sehr dass er seine Deutschkenntnisse mit uns austauschen konnte. Hier gab es leckere Tarte, Cola und einen Kaffee. Hier wären wir gerne noch länger geblieben, wussten allerdings, dass wir heute einen sehr weiten Weg vor uns haben.

    Stetig bergab und nun direkt am Fluss entlang. Unterwegs trafen wir natürlich wieder viele alte Bekannte aus den letzten Tagen. Eine Rast mit dem Campingkocher und Kaffee und später zu einer Arschbombenchallange🤪 💦

    Next Stopp der Campingplatz in Tattone. Hier gibt’s wieder ein leckeres Omelette und frisch gestärkt machen wir uns auf die letzten 5 km bis zu unserem heutigen Ziel. Man darf unserer Wanderapp auch nicht alles glauben. Denn hier ging es wieder steil hoch und steil runter. Wäre meine Freundin Birgit dabei gewesen hätten wir dort gleich erst mal einen Wein getrunken haben das aber zum Glück bleiben lassen.

    Die letzten Kilometer sind sehr sehr heiß und ziemlich zäh.😅

    Zitat Claudi: hier riecht es nach 🐷…. Ne hier riecht es nach Sch…. Das ist die Klärgrube von Vizzavona. 😂😂😂. Auch nicht schlecht dann haben wir es ja bald geschafft.

    Unterwegs philosophieren wir wie wohl unsere Unterkunft sein wird. Frank träumt mal wieder von einem halben krossen Hähnchen , Schnitzel, einen kostenlosen Zimmerservice und einen blütend weißem Bett. Seine Gebete sind erhört worden. Das Hotel ist ganz hübsch und zauberhaft aber leider haben wir für diesen opulenten Speisesaal nicht die richtige Garderobe dabei. So steigen wir noch mal Berg ab und essen im hiesigen Refuge. Das Bad bietet allerlei Dinge zum renovieren. So sind wir morgen fit um den südlichen Teil des GR 20 in Angriff zu nehmen.

    Gute Nacht 💤😴
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    Birgit Guni

    Wie, kein Wein unterwegs? Was ist das denn für ne Wanderung 😂😳

    7/4/21Reply
    Claudia Geisler

    Alkohol ist hier zu gefährlich 😇😇😇

    7/4/21Reply
    Manuela Hörenberg

    Liebe Claudi, ist echt der Hammer eure Tour, wahnsinnig anspruchsvoll....die arschbombenchallenge sieht super aus, da habe ich auch gesehen, dass der Hut nicht angewachsen ist😉ich wünsche euch noch viel Kraft zum weitermachen, ist supertoll eure Tour, liebe Grüße aus dem verregneten Freiburg 😘

    7/5/21Reply
    Claudia Geisler

    Guten Morgen liebe Manu, wir sitzen gerade beim Frühstück in dem kleinen Ort der den Nord und Südteil miteinander verbindet. In einem ganz hübschen Hotel Mit eigener Dusche eigenem Klo Kosmetikprodukten und einem herrlichen Bett. Auch das Frühstück liefert Dinge, die wir seit einiger Zeit nicht mehr gesehen gegessen oder gerochen haben.Da wird es uns heute etwas schwer fallen. Unsere Tour ist wunderbar aber sie fordert uns jeden Tag aufs Neue. Am Freitag wollen wir am Ziel ankommen. Dann richtig feiern und noch ein paar Tage am Meer genießen. Aber auch da haben wir schon wieder Pläne.Ich drück dich ganz doll und ich melde mich wenn ich wieder zu Hause bin. Viele liebe Grüße Claudi

    7/5/21Reply
    Leberecht Thiele

    Hallo Ihr Zwei - nach meiner Rechnung in drei Tagen auf dem Incudine, dann Bavella und dann hinab zum Ziel - also 5 Tage. Haltet durch, Ihr schafft das! Herzlich grüßt Vater Wölfchen

    7/5/21Reply
     
  • Day11

    Mit dem TGV in die Hauptstadt

    September 15, 2020 in France ⋅ ☁️ 22 °C

    Ganz oben auf meiner Wunschliste für den Urlaub stand eine Fahrt mit der korsischen Eisenbahn. Alle Reiseführer-/ berichte schwärmen davon. Die Hauptstrecke von Bastia nach Ajaccio führt auf 1-Meter-Schmalspur-Gleisen quer über die Gebirgsrücken der Insel. Der höchste Punkt bei Vizzavona liegt knapp 900 Meter hoch. Da die Hauptstadt Korsikas ebenfalls auf dem Programm stand, machten wir kurzerhand "aus der Not eine Tugend" und besuchten Ajaccio mit der Bahn. Mit dem Auto ging es nach Corte und von da jeweils 2 Stunden mit der Bahn nach Ajaccio und zurück. Ein beeindruckendes Erlebnis, sowohl die Natur im Inselinneren als auch die Fahrt selbst.
    Anmerkung: natürlich hat Korsika keinen Hochgeschwindigkeitszug. Das insgesamt 230 km große Bahnnetz verläuft ausschließlich auf 1-Meter-Gleisen, zu einem großen Teil abenteuerlich in die Felsen gehauen. Die Korsen nennen ihre Bahn wegen der teils ruckeligen Streckenführung „Train à Grande Vibration“ (TGV), frei übersetzt Wackelzug ;-)
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  • Day8

    Rest day turned last day

    May 25, 2018 in France ⋅ ☀️ 17 °C

    Today's goal was mostly to investigate how to best continue our journey. We head on a short one hour hike to Vizzavona, where the southern part of the GR20 ends and the northern higher altitude part starts.

    Besides finding a big lunch at a local restaurant, we also find Emile, the local "wise old man" when it comes to mountaineering in this area. We go over maps of the upcoming hikes and he shows us all the potential hazards (=mostly snow on steep parts of the trail as well as snow slides due to all the late snow they got this year).

    The result: most of the days (including tomorrow's) are still covered in too much snow on dangerously steep slopes too continue. And we decide to come back for the North half of the trail another year, instead of going around all the fun and most scenic parts of this trail now. And the alternative isn't bad: 2 weeks of climbing the mountains we've already fallen in love with :)
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    Mere B

    Enjoy! Glad you guys are staying safe, it looks amazing there!

    5/27/18Reply
    Sandra Bosscher

    Love these faces!!

    5/28/18Reply
    LEO BLEIER

    What a great adventure! Thanks for the wonderful pictures.

    5/28/18Reply
     
  • Day7

    Route finding a must

    May 24, 2018 in France ⋅ ☀️ 15 °C

    Waking up with out the sound of rain on the tent gives us hope, and when we stick our heads out for a peak and see blue sky we look to each other and say "we're clear for our summit bid". We kick it into high gear to leave camp as quickly as possible, our goal for the day is another alpine variant over the top of the South's highest peak, Monte Renoso.

    As we walk out of camp Mareike mentions a trail that will save us an hour getting to our approach. We quickly agree this is the best option and vear from the GR20, climbing the forested hills from rock cairn to rock cairn in route to the i'Pozzi bivouac.

    From the base of the approach we keep a close eye on the skies around us, we both know that thunderstorms end our journey to the top. We use our ice axes and crampons to reach the first saddle and pull out the map and GPS to confirm and discuss our route. From here we find the trail to not be much more difficult than other parts of our journey. We are able to reach the summit with only a couple short climbing sections and celebrate the top of Monte Renoso with sugary dragon tongue candy.

    Mareike brings up another variation to our trail down that would save us a day on the trail and keep us out of the valley. It's a ridge trail that connects into another trail that is supposed to be fun for kids, in the end we both highly doubted people take their kids here.

    There's not enough space to tell the story of the next 6 hours of our journey. It's a story to share over a hot meal or a cold beer with friends and family. We became stronger yet as a team as we negotiated thick fog, trails that seemed to end in cliffs, trails that were nonexistent, looming rock towers and snowfields that would play hide and seek and numerous up and down climbs through the granite. In the end we felt like we had the best adventure yet and truly used all of our mountain knowledge along the way. We also couldn't have been happier to get off our feet and lie down after a 12 hour day.
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    Roxanne Bleier

    This is so amazing. .... can't wait to hear you both actually tell all your stories !

    5/26/18Reply

    Waschküche

    5/27/18Reply

    eingeweicht

    5/27/18Reply
    2 more comments
     
  • Day3

    Auf dem Weg nach Ajaccio

    October 2, 2017 in France ⋅ ⛅ 17 °C

    TAG 3 stand unter dem Zeichen "Tropica" zu verlassen und einen Tagesausflug in die ca. 130 Kilometer und doch um die 3h entfernte kleine Stadt Ajaccio zu unternehmen um auf den Spuren von dem kleinen und doch so grossen NAPOLEON Geschichtsunterricht zu betreiben.

    Gestärkt mit französischen Baguettefrühstück und frischen Croissants die Sascha mit dem Auto durch einen kleinen Stau bis zum Frühstückstisch manövrierte ging's los über die wunderschönen Strassen von Korsika, die durch Landschaften verschiedenster Arten führen.
    Mal an Plantagen von Oliven, Mirabellen und Kiwis vorbei...im nächsten Augenblick riesige Baumalleen oder blickdichte Wälder von hohen 1000enden Korkeichen und anderer Baumarten die man sonst nur aus Büchern kennt und im nächsten Augenblick plätschert kaltes Wasser durchs Gebirgstal wo sich die faszinierend schönen Steine und Felsbrocken ergänzt um uralte verlassene und kurz vor dem endgültig befindlichen Zerfall stehenden Gebäude zu einer Filmkulisse grosser Hollywoodstreifen vereinen.

    Man kommt vom Schuh des Manitus wildem Westen nach Westeros von Game of Thrones durch die Romeo und Juliastadt...wir machten Halt um die perfekte Kulisse einzufangen und unser eignes Heldenepos zu erleben...wir sind wie Jesus übers Wasser gelaufen, haben die Steine bewundert und schliesslich haben wir uns wieder auf die erlebnisreichen Strassen getraut und das mit dem Ford Focus der eigentlich kein Benzin mehr hatte und man durch die engen sehr kurvigen Auf- und Abstrassen vergeblich darauf hoffte endlich an einer Tankstelle vorbeizukommen.

    HILFEEEE....das hatte schon was von NOTFALL....der Zeiger stand auf Null-seit Minuten die einem wie Stunden vorkamen....wir fuhren schon lange auf Reserve....und wenn die gute Frauenstimme des intelligenten Navigationssystems nicht gewesen wäre hätte im Auto gar niemand mehr gesprochen und Hoffnung geschöpft.

    Wir sahen uns schon trampen ; campen; laufen; verhungern; elend verenden ....doch die versprochene TOTAL Tankstelle kam tatsächlich-sie hatte sogar OFFEN-sie hatte sogar BENZIN im Angebot-sie akzeptierte sogar KREDITKARTEN aller Art-sie hatte sogar ne Eistruhe mit Langneseeis welches als Nervennahrung und Belohnung herhalten musste.

    Wir schafften es bis in die kleine Küstenstadt Ajaccio wo seiner Zeit der kleine Napoleon geboren ward, und wenn alles in dieser Stadt k l e i n erschien....der Fischerhafen...die Geschäfte....die schmalen Strände....selbst die Denkmäler des kriegerischen Kleinhelden so war das grösste was wir hier sahen....dieses riiiiiiesige AIDA-Monster welches gerade dort Halt machte. Ein Kreuzfahrtschiff-ein Ozeanriese der uns irgendwie innerlich abgestossen hatte und auf der anderen Seite so faszinierte um abends am Strand beim Absacker zu googeln was das Ding kostete und wo man die nächste Reise buchen kann.
    AIDAPERLE....wir seh'n uns wieder...vielleicht...sehr wahrscheinlich...nunja....wenns passt....wenns finanzierbar is....wenns Reiseziel passt...wenn wir gemeinsam Urlaub bekommen...also wenn eben alle für eine Seereise notwendigen Faktoren im Zusammenspiel für dich sprechen....also... öhm...tja...nicht. Nein. Keinesfalls. Wir hassen Dich AIDAPERLE...geh dich einfach unter!

    AJACCIO hatte trotzdem einiges zu bieten....eine Kirche die sich Kathedrale nannte, 3 Napoleonstatuen -einmal alleine -einmal mit seinen Brüdern und einmal mit 4 Löwen. Traumhafte Strandpromenade mit tollen Farben und Palmen und einem abstoßenden Strandabschnitt der zum Baden einlud-uns hingegen eher verjagte.

    Es gab n Crepes mit Banane und Nutella zum Mittagessen. (Die Banane war teuer - denn OHNE Banane kostete der Crepes 4,00€ und MIT gleich mal 6,50€, wobei es gerade mal ne Viertel Banane war....2,50 MAL 4 macht 10. Also 10 EURO für ne Banane....Himmel hat die gut geschmeckt!!!)

    Auf der Rückfahrt machten wir nochmal Halt im kühlen Gebirge bei Sonnenuntergang!
    PATRICK hat dort -ich zittiere sinngemäß - "noch nie an einem schöneren Ort Wasser gelassen" und beschlossen diese Bilder zur Wohnzimmertapete produzieren zu lassen.

    Dann noch Einkaufen...uns fehlte der Einkaufzettel....den machen wir morgen....denn ohne...gibts kein Einkauf....

    ABSACKER am Strand....und ab in die Heija mit dem Laptop wo uns nun seit 3 Tagen der Film "Too Wong Foo" erfolgreich einschläfert.

    PERFEKTER, erlebnisreicher, spannender, geschichtsträchtiger und wunderschön anzuschauender Tag.

    GUTE Nacht und bis morgen.
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  • Day10

    Refuge de l’Onda

    August 21, 2018 in France ⋅ ⛅ 21 °C

    Refuge Pietra Piana zur Refuge de l’Onda
    Es gab zwei Varianten, eine nach unten und dann wieder hoch, die andere über den Grat rüber und dann runter zur Hütte. Wir entschieden uns für den Grat.
    Ursprünglich war der Plan gewesen, heute noch den Monte Rotondo zu besteigen, auch eine felsige Angelegenheit mit ausgesetzten Stellen. Es ist der 2. höchste Berg der Insel und liegt hinter der Refuge Pietra Piana. Beim Aufstehen war ein dermaßen starker Wind, zudem hing noch eine schwarze Wolke über dem Berg, so daß wir gemeinsam gegen dieses Abenteuer entschieden. Dazu kam jetzt wirklich gewaltig: Ich war einfach platt, meine Beine konnten nicht mehr und Flo hätte ein Tag Pause sicher auch gutgetan, aber jetzt mußten wir weiter, um unseren Zeitplan einzuhalten.
    Die Kammwanderung heute war echt traumhaft schön, ich wünschte mir, ich hätte sie mehr genießen können, denn ich mußte wirklich mit mir selber um jeden Schritt kämpfen. Hatte einfach keine Kraft mehr. Das Knie hatte sich mittlerweile eingelaufen, ich nahm auch seit gestern keine Schmerztabletten mehr, und es war so erträglich, aber der Körper war einfach am Ende. Ich war froh, daß mir Flo noch ein bißchen Gepäck abnahm, so daß mein Rucksack wirklich nur noch sehr leicht war. Lustig war, daß wir ein anderes Pärchen, das wir in den letzten Tagen schon immer wieder gesehen hatten, immer wieder hinter uns sahen. Er trug mittlerweile ihren Rucksack am Bauch vorne und sie gar keinen mehr. Ich war also nicht die Einzige, dachte ich... Am Zeltplatz erfuhren wir, daß sie sich nachts übergeben hatte und wirklich krank war, sei’s drum, ich war auch unten.
    Der Zeltplatz war riesig. Der alte Franzose war da, Joe, ein Österreicher, mit dem Flo sich gestern schon unterhalten hatte, saß vor seinem Zelt und die „bunte Gruppe“ von vorgestern traf auch wieder ein, allerdings etwas später. Sie waren den Weg unten rum gegangen und waren in den Gumpen dort baden gewesen. Heute war das Wetter wirklich mal den ganzen Tag gut und schien auch wirklich gut zu bleiben.
    Nach der relativ kurzen Tour, 4h, 435m hoch und 880m runter tranken wir mitten am Nachmittag ein Bier mit Joe, als der alte Franzose vorbeilief. Wir sprachen ihn an, also meist ich auf französich als Übersetzerin. Wir hatten ihn echt über 70 geschätzt, aber er war 66. Er setzte sich zu uns und erzählte uns seine Geschichte von dem Weg. Als wir ihn in Haut Asco zum ersten Mal gesehen hatten, hatten wir ihm ja nichtmal den Weg über den Monte Cinto zugetraut, aber jetzt vielen wir echt vom Glauben ab. Er hatte sich in Haut Asco nach einem Führer umgesehen, der mit ihm die gesperrte Route gehen würde. Es war da früher eine andere, wohl auch schwerere Route mit vielen Kletterstellen und Seilversicherungen, die seit ein paar Jahren wegen eines Unglückes gesperrt ist. Die wollte er gehen um jeden Preis. Einen Führer bekam er nicht, aber nachdem er einen Tag gewartet hatte, erklärte sich wohl ein Ortskundiger bereit, das Ganze mit ihm zu wagen. Die Route ist mittlerweile nicht mehr markiert, Seilversicherungen und alle Hilfestellungen abmontiert. Aber er, er, der alte Franzose war sie gegangen. Er erzählte, wie er Angst hatte, wie es steil runter ging, erzeigte uns später sogar noch Bilder auf seiner Kamera und sagte, daß ihn der andere immer mit dem Handy fotografiert hätte. Er war wahnsinnig stolz auf sich und dieses Abenteuer schien irgendwie fast sein einziges Ziel bei dieser Tour gewesen zu sein. Was hat es nur für ihn mit dieser Route auf sich? Immer wieder kommt mir der Gedanke, daß er eventuell jemanden gekannt haben könnte, der dort ums Leben gekommen ist.
    Später saßen wir noch bunt gemischt am Tisch, aber heute nicht sehr lange.
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  • Day11

    Tattone

    August 22, 2018 in France ⋅ ⛅ 24 °C

    Refuge de l’Onda nach Tattone
    2,5h Gehzeit, 140m hoch, 695m runter.
    Letzter Wandertag heute. Es reichte auch. Hinunter ging es durch den Wald, dann immer am Fluß entlang, an dem immer wieder tolle Stellen zum Baden waren, was wir an einer Stelle auch taten. Einfach herrlich. Weiter hinunter durch eine klein Ortschaft, so langsam kamen wir wieder in die Zivilisation. Dann noch ein steiler Aufstieg im Wald bis Tattone. Wir trafen am Zeltplatz dort ein und schon wieder begann es einige Minuten später zu regnen, ziemlich heftig. Der Regen wollte gar nicht mehr aufhören, so nahmen wir hier noch mal ein Zimmer, einfach zwei Betten und die Duschen vom Campingplatz nebenan. Nach und nach trafen auch die anderen ein. Wir saßen noch gemeinsam draußen, aßen Pizza und Salat und quatschten wieder bunt gemischt umher. Für die meisten hier war die Tour nun zu Ende, einige wollten den Weg nach Süden weitergehen, es war Abschied angesagt.Read more

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