Georgia
Ozero Pionerskoye

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17 travelers at this place

  • Day163

    Batumi

    February 21 in Georgia ⋅ ⛅ 11 °C

    Batumi ist die Hauptstadt der Region Adscharien, nach Tbilisi die zweitgrößte Stadt Georgiens, liegt am schwarzen Meer und hat subtropisches Klima.
    Deshalb gibt es hier auch viele Palmen. 🥰🌴

    Die Region Adscharien ist eine autonome Republik in Georgien. Dieser Teil war in der Vergangenheit schon von den Türken, den Russen, den Briten und den Mongolen besetzt. 1991 bis 2004 herrschte hier Abaschidse, der sich weigerte mit der Regierung in Tbilisi zusammenzuarbeiten. 2004 kam dann der Sturz durch Micheil Saakaschwili (Rosenrevolution). Er holte sozusagen Adscharien zurück nach Georgien, aber mit einer gewissen Autonomie mit eigener Verfassung, eigenen Steuern etc. Aber trotzdem herrscht hier die georgische Regierung und Adscharien arbeitet mit Tbilisi zusammen.
    Es gibt also 3 autonome Gebiete in Georgien: Abchasien, Südossetien und Adscharien.
    Ca 30 Prozent der Adscharer sind aufgrund der Besatzungsgeschichte muslimisch. Es bestehen enge Kontakte zu den türkischen Nachbarn.

    Wirtschaftlich ist Batumi für Georgien von großer Bedeutung, da das Erdöl aus Aserbeidschan in der Nähe des Hafens raffiniert und in alle Welt verschifft wird.

    Der aktuelle Bürgermeister hier hat eine pro-europäische und eher anti-russische Einstellung. Dennoch sprechen die meisten Menschen Russisch.
    Seit ich wieder im Westen unterwegs bin, sprechen hier viele Menschen auch untereinander Russisch. In Tbilisi und Umgebung hingegen ist es für russischsprachige Menschen oft schwierig. Aufgrund der politischen Situation (Russland besetzt aktuell 20% Georgiens) weigern sich viele Georgier, Russisch zu sprechen.
    Warum in manchen Teilen Georgiens die russische Sprache boykottiert wird und in anderen Teilen gefühlt mehr Russisch als Georgisch gesprochen wird, habe ich noch nicht herausgefunden. Gerade an der Grenze zu einem der besetzten Gebiete, wird viel Russisch gesprochen. Macht auf der einen Seite ja auch Sinn und auf der anderen könnte es gerade hier Schwierigkeiten geben 🤷🏻‍♀️.

    Ich genoss die Zeit in Batumi sehr. Ich schlenderte die Strandpromenaden entlang, genoss die Sonne und hatte Urlaubsfeeling :)
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  • Day62

    Bilder zu Batumi

    August 10, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 25 °C

    Wenn auch noch manche Straßen in Georgien (z.B. die Straße zur armenischen Grenze von Achalziche aus) zwar landschaftlich schön aber staubig und bisher noch ohne Asphalt und deshalb eine Schande für das Land sind, so werden in Batumi die Millionen für Wolkenkratzer und die Strandpromenade herausgeschmissen.
    So hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit der BRD über 110 Millionen € in das marode Wasser und Abwassersystem investiert, damit das schwarze Meer zumindest z.T. sauber bleibt, bzw. sauber wird. Mir ist das leider unverständlich, wenn man sieht wie hier von Investoren Millionenbeträge für riesige Immobilien ausgegeben werden, da könnten doch diese Kosten umgelegt werden.

    Immerhin ist das Wasser des schwarzen Meeres mittlerweile augenscheinlich so gut, das ich darin gebadet habe. Außerdem gibt es an der 7 km langen Stranpromenade überall kostenlose Strandduschen und schöne Resteraunts

    Batumi muss man gesehen haben.
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  • Day146

    Final

    September 28, 2018 in Georgia ⋅ ⛅ 21 °C

    Es ist soweit! Unsere Radreise endet.

    Dauer: 4,5 Monate
    Km per Rad: ~ 7.400
    Länder: 16
    Max km/h: 85,66
    Pannen: 3
    Negative Voruteile bestätigt: KEINE
    Wahnsinnig tolle Menschen getroffen: Unzählige

    Thanks to all hosts and amazing people who have made this journey unforgettable and unique!!!!
    ...
    გმადლობ!
    Teşekür ederim!
    Spacibi!
    Mersi!
    благодаря!
    хвала!
    Hvala!
    Köszenem!
    Ďakujem!
    Doanke!
    Děkuji!
    Dziękuję!
    ...
    Danke an alle Gastgeber und Personen, die diese Reise unvergesslich und einzigartig gemacht haben!!!
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  • Day9

    Batumi

    July 18, 2018 in Georgia ⋅ 🌬 19 °C

    Wow, dieses Land ist voller Kontraste! Zwei Stunden Mashrutka durch schönste, grüne Hügel mit einigen verstreuten Häusern wie in der Toskana, und dann der Blick auf die Skyline von Batumi. Eine hochgezüchtete Stadt mit Casinos, Geld, Strand, Party, und einigen schönen alten Häusern. Erstmal etwas schockierend, aber irgendwie auch schön.Read more

  • Day9

    Batumi

    July 18, 2018 in Georgia ⋅ 🌬 19 °C

    Neben den schicken, neuen Gebäuden und den halbverfallenen Altbauten, die einem ständig das Gefühl geben, in Cuba zu sein, leben die Menschen aber eher in Hochhäusern oder Plattenbauten. Es gibt unzählige türkische Restaurants, ich fühle mich wie im Sprachbad in Wedding. Der erste Weg geht zum Strand, der mega überfüllt und steinig ist. Naja, wir hatten ja gestern den tollsten Badestrand. Die Wassertemperatur ist allerdings optimal:) Wir finden den besten Khachapuri-laden der Stadt:) und trinken danach einen Kaffee in einem türkischen Cafe. Im Gegensatz zu Georgiern scheinen die türkischen Ladenbesitzer oft deutsch oder englisch zu sprechen. Der Besitzer hier freut sich total, dass wir da sind, und gibt uns noch ein Petit-four zu unserem Pudding aus. Verabschiedet werden wir mit Handschlag, wie auch im Restaurant, in dem wir abends sind. :)Read more

  • Day9

    Batumi

    July 18, 2018 in Georgia ⋅ ☀️ 25 °C

    We love Georgia! Entspannt ging's in die Stadt zurück, wo wir im türkischen Viertel einen vegetarischen Teller mit hauptsächlich Joghurt zusammengestellt bekommen haben. Kurz darauf wieder gegenteiliges Stadtbild: die Plaza mit schicksten Restaurants und Livemusik. Die Strassen hier sind abends wunderschön, belebt, entspannt, nett beleuchtet, und total interssant. Einen Wein und Chacha-Cocktail gab es zum Abschluss in einer hippen Bar, dann ging's auch schon ins Bett. Denn am Morgen stand das Abenteuer Bahnfahren in Georgien an:) Susi muss den Flieger heute Abend erwischen:(Read more

  • Day10

    Batumi-Tbilisi

    July 19, 2018 in Georgia ⋅ ☀️ 26 °C

    Tschüss schwarzes Meer! Der Zug wartet, wir sind irritiert, da auf dem Ticket 7.30 Uhr steht, auf der Anzeige aber 8.15Uhr. Naja. Es gibt ja nur den einen Zug. Der fährt eine Stunde am Meer lang, wo er zweimal hält, und dann vier Stunden durch Wald und eine Stunde durch die trockene Ebene. Dann ist man in Tbilisi. Eine perfekte Art, hier zu reisen! Sie sind auch sehr stolz auf ihren Zug mit internationalem Standard und WLAN. Und das funktioniert! Oft sieht man nichts als Wald und manchmal einen Fluss. In einigen Städten auf der Strecke stehen viele Ruinen, ebenso am Meer.
    Beim Reinfahren nach Tbilisi kann man ahnen, dass es nicht überall so hübsch und nett ist wie in der Altstadt. Am Bahnhof machen sie Werbung: Jobs in der EU, Erdbeeren pflücken in Polen. Ein glückliches pflückendes Kind. So wird der Kelch durchgereicht.
    Wir sind überrascht, im wohl schicken teureren Teil von Tbilisi abzusteigen, ein sehr hübsches Hotel mit vielen schönen Restaurants mit Blick auf den Fluss und die gegenüberliegende Altstadt. Hmmmm und mal wieder extrem lecker!
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You might also know this place by the following names:

Ozero Pionerskoye, Озеро Пионерское

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