Georgia
Ajaria

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67 travelers at this place
  • Day164

    Georgisches Essen

    February 22, 2020 in Georgia ⋅ ☁️ 9 °C

    Nun zum kulinarischen Teil meiner Georgien-Reise.
    Ich LIEBE georgisches Essen. Anders als im Balkan findet man hier auch viel, wenn man nicht so gerne Fleisch isst.
    Allerdings bestehen die meisten Speisen aus Käse oder Bohnen... Eine Abneigung gegen diese beiden Nahrungsmittel sollte man also nicht haben!
    Die 2 bekanntesten und beliebtesten Nationalgerichte sind Khachapuri und Khinkali. Khinkali ist das einzige Gericht, das ich nicht so gerne gegessen habe.

    Die Georgier essen gerne und viel. Wenn man kann, sollte man immer eine kleine Portion bestellen. Eine georgische kleine Portion ist eine riesige deutsche Portion. Wenn man eingeladen wird, wird einem ständig nachgefüllt. Ich wurde oft zum Essen eingeladen.
    Auch etwas, das man hier halt einfach so macht.
    In Georgien isst man eher salzig als süß - auch beim Frühstück. Da ich keine süße Frühstückerin bin, kam mir das nur recht. Vor allem wird hier zum Frühstück Gretschnewaja Kasha serviert. Das ist Buchweizenbrei. Diese Tradition kommt aus Russland und ich liebe es!
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    Sven

    Wow, eins sieht besser aus als das nächste!

    2/22/20Reply
    GrübchenPower

    Jaaa :) 🥰

    2/22/20Reply
     
  • Day110

    Rabati,

    January 10, 2020 in Georgia ⋅ 🌧 5 °C

    Vardzia an sich ist nur riesiger Parkplatz und so ein bisschen Fressbuden und Ticket Shop,es wurde dann doch schon Dunkel und außer teure Taxi,mich hatte als ich in Achalziche ankam einer angesprochen der wollte mich für 50 Lari nach Vardzia hinfahren,2,5Stunden auf mich warten und wieder zurück,von Vardzia zurück nach Achalziche wollte der gleich mal 80 Lari,dachte auch bei den Touristen kann man es schon mal probieren,bin getrampt und wie immer sehr schnell zurückgekommen,noch einen Typ getroffen der vor ein paar Jahren in Berlin Landwirt gelernt hat,und seit langem der erste der sehr gut Deutsch sprach,der hat mir nun ein gutes sehr billiges Zimmer besorgt,kann morgen früh gemütlich zur Festung Rabati schlendern.Das tat ich auch trotz eisiger Kälte um vor verschlossenen Toren zu stehen,hab mich schon ein bisschen geärgert ,weil was ich sah war Beeindruckend,wollte aber nicht noch zwei Tage in dieser Stadt verbringen,woanders noch hin war zwar ne Überlegung ,aber staatliche Einrichtungen haben zwei Tage zu,Bin dann nach Barjoumi,sollte eigentlich auch sehr schön sein ,ist wohl ein sehr berühmtes Mineralwasser,Es gibt da einen Mineralwasser Park,aber auch da alles zu,
    Heute morgen bei —7* da oben in den Bergen losgefahren und jetzt hat es hier um 9 noch 13*,die Straßen bei diesem Ausflug waren alle recht gut,und auch wirklich sehr zu empfehlen.
    So wieder bei der Hanni,laut Wetterbericht wird es nun kalt und regnerisch,freue mich nun auch schon auf die Weiterreise.Es hat bisher sehr selten geregnet,aber dafür dann ununterbrochen und das tut es jetzt auch,6* dazu ist nicht gerade das was man sich so unter kuschelig vorstellt,

    ,
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    Hallo Christof, warst Du enttäuscht von Vardzia? Das ist doch angeblich eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Georgien. Gibt es da einen Campingplatz oder wenigstens einen brauchbaren Stellplatz für ein kleines Wohnmobil? Grüße Heinz

    1/10/20Reply
    Christof Beutel

    Ich glaube du hast mich falsch verstanden,Vardzia und vor allem diese Ecke ist mit das schönste in Georgien und wie schon geschrieben es gibt riesige Parkplätze und direkt davor einen wunderschönen Fluss zum Baden,hab mich echt geärgert dass ich da nicht mit dem Auto war wäre da noch geblieben

    1/10/20Reply
    Christof Beutel

    Auch Rabati ist sehr schön

    1/10/20Reply
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  • Day163

    Batumi

    February 21, 2020 in Georgia ⋅ ⛅ 11 °C

    Batumi ist die Hauptstadt der Region Adscharien, nach Tbilisi die zweitgrößte Stadt Georgiens, liegt am schwarzen Meer und hat subtropisches Klima.
    Deshalb gibt es hier auch viele Palmen. 🥰🌴

    Die Region Adscharien ist eine autonome Republik in Georgien. Dieser Teil war in der Vergangenheit schon von den Türken, den Russen, den Briten und den Mongolen besetzt. 1991 bis 2004 herrschte hier Abaschidse, der sich weigerte mit der Regierung in Tbilisi zusammenzuarbeiten. 2004 kam dann der Sturz durch Micheil Saakaschwili (Rosenrevolution). Er holte sozusagen Adscharien zurück nach Georgien, aber mit einer gewissen Autonomie mit eigener Verfassung, eigenen Steuern etc. Aber trotzdem herrscht hier die georgische Regierung und Adscharien arbeitet mit Tbilisi zusammen.
    Es gibt also 3 autonome Gebiete in Georgien: Abchasien, Südossetien und Adscharien.
    Ca 30 Prozent der Adscharer sind aufgrund der Besatzungsgeschichte muslimisch. Es bestehen enge Kontakte zu den türkischen Nachbarn.

    Wirtschaftlich ist Batumi für Georgien von großer Bedeutung, da das Erdöl aus Aserbeidschan in der Nähe des Hafens raffiniert und in alle Welt verschifft wird.

    Der aktuelle Bürgermeister hier hat eine pro-europäische und eher anti-russische Einstellung. Dennoch sprechen die meisten Menschen Russisch.
    Seit ich wieder im Westen unterwegs bin, sprechen hier viele Menschen auch untereinander Russisch. In Tbilisi und Umgebung hingegen ist es für russischsprachige Menschen oft schwierig. Aufgrund der politischen Situation (Russland besetzt aktuell 20% Georgiens) weigern sich viele Georgier, Russisch zu sprechen.
    Warum in manchen Teilen Georgiens die russische Sprache boykottiert wird und in anderen Teilen gefühlt mehr Russisch als Georgisch gesprochen wird, habe ich noch nicht herausgefunden. Gerade an der Grenze zu einem der besetzten Gebiete, wird viel Russisch gesprochen. Macht auf der einen Seite ja auch Sinn und auf der anderen könnte es gerade hier Schwierigkeiten geben 🤷🏻‍♀️.

    Ich genoss die Zeit in Batumi sehr. Ich schlenderte die Strandpromenaden entlang, genoss die Sonne und hatte Urlaubsfeeling :)
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  • Day54

    Gori, Höhlenstadt Uplistsikhe, Batumi

    November 15, 2019 in Georgia ⋅ 🌙 16 °C

    Heute morgen mit dunklem Himmel auf dem Weg nach Batumi. Habe 2—3 mal angehalten, ich brauche ja irgendwie auch Geld und eine Simkarte. Wie gestern schon geschrieben muss man nicht anhalten. Links und rechts Häuser, der Fluss und schroffe Felsen. Ich bin erst einmal nicht nach Tifflis, da muss ich ja vermutlich auf dem Rückweg eh durch. Ca. 25 km vor Tifflis bin ich abgebogen und nach Gori, das war die erste große Stadt. Der erste Eindruck war gemütliche und orientalische. Es gibt fast keinen dicken Mercedes usw .mehr, die Straßen sind auch nicht mehr ganz so gut, aber fast jeder spricht Englisch.
    Beim obligatorischen Stadtrundgang stand dann irgendwann ein kleines Häuschen unter einem Dach und direkt dahinter dieser pompöse Burgartige Baustil — es ist Joseph Stalins Geburtshaus und ein Museum, das habe ich mir gegönnt. Als Oberhaupt der Stadt thront die alte Burg, die gerade laut Tafel von der EU gesponsert wird. An die andere Art zu tanken muss ich mich erst gewöhnen, bisher waren Tankstellen häufig wie bei uns, nur musste man erst bezahlen und dann tanken. Hier steht eine Säule vorm Haus und dann eben auch nur Cash zu bezahlen. Und es gibt viel weniger. Bin dann nach Uplistsikhe, 5000 Menschen sollen hier mal vor 4000 oder 6000 Jahren gelebt haben, das war leider zu und nun steh ich hier auf dem Parkplatz. Ich werde bewacht wie alles wichtige, ich kann saubere Toiletten benutzen und mir morgen früh ein wenig Kultur gönnen. Na ja, kurz gesagt, es gibt schönere und interessantere Höhlenstädte, aber es gab einige mystische Details, die doch auch gut sind. Dann habe ich gleich auch noch eine gute Werkstatt für den Ölwechsel gefunden, um auch mal den Ölfilter zu säubern, obwohl er aussah wie aus dem Laden. Dann los in Richtung Meer. Georgien finde ich Landschaftlich ganz toll, jedoch liegen Plastikflaschen ÜBERALL. Es gibt heftig Wind in den Tälern, wo es bisher überhaupt nicht touristisch ist. Das soll am Meer anders sein, aber hier im Inneren - nichts. Von Gori ging es dann 50 km Autobahn und dann wieder rein in die Berge. Das gehört wohl noch zum Kaukasus und war total chaotisch. Die bauen da gerade die Schnellstraße komplett durch die Berge, der Verkehr war heftig und hier fahren die LKWs auch wirklich anders als bei uns. Darauf war ich auch gar nicht eingestellt, ich dachte eher so ein leichter Berg ab zum Meer, aber nun auf der anderen Seite ist es doch um einiges wärmer, aber genau so windig. Zestaoni ist die erste Stadt nach den Bergen und besteht aus einer Fress- und Werkstattmeile. Da habe ich mir einen Hamburger gegönnt und bald saßen bestimmt 7 Hunde mit am Tisch. ES gibt Hunde ohne Ende und es laufen mehrere Streichelzoos auf der Straße rum, ist schon witzig. Habe irgendwo am Fluss geschlafen und obwohl heftiger Wind war, kam heute früh ein Mensch mit 3 Kühen, ließ die Kühe an den Flussauen laufen, hing so ein Gitterrost aus einem Bett wie ne Hängematte auf und legte sich rein — wettertechnisch war wirklich sehr ungemütlich. Habe mich heute auch dermaßen verfahren und die Hanni ganz schön zerkratzt, es war wirklich fast zum heulen. Ich musste über eine Bahnlinie, habe dann einen Tunnel gefunden, aber dafür war ich zu hoch. Bin ewig diesen Bahnversorgungsweg gefahren, der dann einfach aufhörte. Ich war das erste Mal richtig froh, dass die Hanni Allrad hat, aber den Luftfilter hat es halb abgerissen. War wirklich nicht schön, dafür bin ich in Kutaisi auf den Markt, gelandet und anstatt einer Flasche Saft Essig gekauft. Dann bin ich weiter gefahren und von Polizei angehalten worden, weil ich nicht geblinkt habe. Muss 40 Lari ca. 11€ innerhalb von 30 Tagen bei einer Georgischen Bank bezahlen. Die haben auch die Versicherung kontrolliert und mich blasen lassen, nett, neugierig und korrekt. Na ja, so kam die Dunkelheit schneller als gedacht und ich möchte dann nicht mehr fahren. Hab es dann aber doch noch bis Batumi geschafft, das "Las Vegas des schwarzen Meers" oder "Dubai". Eine Glitzerwelt, schon beim Reinfahren, aber halt auch eine traumhaft schöne Landschaft. Es gibt richtig nett gelegen einen Parkplatz, kostet 10 Lari und ist bei Maps.me als Wohnmobil Platz gekennzeichnet. Markus, du hast recht, jetzt hat es noch 12 Grad. Ich werde mir in den nächsten 2 Wochen die Küste bis zur türkischen Grenze ansehen.
    Plastikmüll ist hier ein echtes Problem, zumindest bis jetzt im Landesinneren.
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    Hallo Christof, gibt es bei maps.me denn eine eigene Kategorie für Wohnmobil-Parkplätze? Ich kann nur eine für allgemeine oder Bus - Parkplätze finden. Grüße und weiterhin gute Reise wünscht der Heinz !

    11/17/19Reply

    Manfred Kramer

    11/19/19Reply

    Manfred Kramer Alter Schwede das hört sich aber nicht wie eine Pauschelreise und pass bloß auf dich auf mein Freund. Über deine Reiseberichte freue ich mich und hoffe weiteres von dir zu lesen. Freundschaft

    11/19/19Reply
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  • Day70

    Ein paar Campingplatz Impresionen

    December 1, 2019 in Georgia ⋅ 🌧 11 °C

    Na nun bin ich immer noch hier und werde es auch noch eine Weile bleiben. Es ist mit der wärmste Ort in der Umgebung, direkt am Meer. Ein schöner, ruhger Platz mit Blick zum Meer als dem "Schlafzimmer". Ich muss nur den Strom bezahlen und vor allem sind es gute Menschen hier. Wir teilen uns ja den Platz durch zwei: Gilo wohnt in den Containern und ich im Wäldchen. Dazu gehört noch Maxi, ein junger Russe, der die Welt entdecken will. Er arbeitet aber gerade so ein bischen bei einem aus dem Dorf, kommt aber jeden Mittag. Ebenfalls dazu gehören inzwischen ca 15/16 Hunde und 3 ganz kleine Kätzchen. Ganz oft kommen auch einige Männer aus dem Dorfe und überraschen uns mit irgendwelchen tollen und vor allem leckeren Völlereien. Bis gestern war es auch vom Wetter immer so, dass wir gut auf dem Feuer kochen konnten. Heute haben wir noch eine Plane über die Feuerstelle aufgehängt, da es schon den ganzen Tag regnet. Und es soll kalt und nass bleiben. Ich möchte von hier aus in den nächsten Tagen mit den Minibussen (ÖV), so oft es das Wetter mitmacht, in die Berge reinfahren. Vermutlich auch nach Tifflis. Das ist so genial und super billig, für das Geld kann ich die Hanni noch nicht mal anlassen!
    Tendenziell sieht es gerade so aus, als ob ich nun erst mal hierbleibe. Jedoch muss ich das Auto nach 90 Tagen aus Georgien ausführen und ich habe ab 30.12 ein Visa für Aserbaidschan, welches 90 Tage gültig ist. Baku ist vom Wetter her fast gleich. Dann hat mich ja Udo noch auf die Idee gebracht, mit der Fähre entweder nach Turkmenistan (Visa—hab ich noch nicht) oder nach Kasachtan (dort braucht man kein Visa). So ein klitze kleines bisschen hoffe ich ja in dem Fall schon, dass die Klimaforscher recht haben. Sollte es zu kalt werden, fahtre ich über die Türkei nach Hause, ich will kein erfrorener Held sein. Aber in die Türkei zum überwintern? Nein.
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    Anja Haase

    Lieber Christof, die Bilder sind immer beeindruckend. So viele Eindrücke! Hast du neben vielen persönlichen Erfahrungen auch ordentlich Fundstücke im Gepäck? Gibt es besondere Steine oder Treibholz? Grüße aus Vahlberg

    12/1/19Reply
    Christof Beutel

    Danke,hätte mir eigentlich in letzter Zeit öfter mal ne gute Kamera gewünscht,ja ich hab schon viel zu viel Steine eingepackt,vergesse ja auch dass ich ja erst losgefahren bin und irgendwann kommt die gute Hanni keinen Berg mehr rauf,überladen mit lauter Steinen,die ganze Schwarzmeer Küste ist zu 90%Schwarzer Kiesel nein ist ein Witz

    12/1/19Reply

    Hallo Christof, ich habe mir eben die Durchschnittteperaturen von Batumi angesehen. Sie liegen im Dezember bei -1,9 Grad und im Januar bei -5,5 Grad. Zum Überwintern deshalb nicht so geeignet. lg Wolfgang

    12/2/19Reply
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  • Day6

    Über den Khulo-Pass nach Batumi

    October 3, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir verlassen das Biker Chalet bei Akhaltsikhe und fahren über die Khulo-Passstraße in die Hafenstadt Batumi ans Schwarze Meer. Diese Passstraße gehört zu den eindrucksvollsten Panoramastraßen Georgiens und führt erst ein langes Stück über Asphalt, dann über Schottenpisten mit einigen Wasserdurchfahrten und wieder über Asphalt. Heute ist sie für uns bei bestem Wetter problemlos zu befahren, aber wehe, es regnet oder ist gar neblig! Dann ist sie schon eine Herausforderung. Ihr höchster Punkt liegt bei 2025 m. Gute Gelegenheit für eine Kaffeepause. Inzwischen hat man aber begonnen, Vorbereitungen zu treffen, sie zu asphaltieren. Khulo war früher ein bekannter Handelsort auf einem Karawanenweg der aus dem Nordosten an die Küste des Schwarzen Meeres führte.
    Der beliebte Badeort Batumi überrascht uns völlig. Die Hafenstadt mit über 152.000 Einwohnern ist die zweitgrößte Stadt des Landes und liegt auf einer flachen Halbinsel am Schwarzen Meer in subtropischem Klima. Sie ist von den steilen Vorbergen des Kleinen Kaukasus eingeschlossen. Eine solche Ansammlung an verspielten Hochhäusern hatten wir nicht erwartet, dieser bunte Stilmix aus Jugendstil, Pseudoklassizismus und futuristischen Werken internationaler Star-Architekten. Die Altstadt ist mit restaurierten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert gesäumt. 2007 wurde auf dem Freiheitsplatz im Zentrum der Altstadt von Batumi das Medea-Denkmal eingeweiht. Es erinnert an die berühmte griechische Sage vom Goldenen Vlies und symbolisiert Georgiens historischen Anspruch auf diesen Teil der Schwarzmeerküste. Bis in die Dunkelheit schlendern wir durch die Stadt, um dann noch zum Abschluss mal wieder lecker zu essen.
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  • Day82

    Wein,Kobuleti,Tsikhisdziri,Kuhlo

    December 13, 2019 in Georgia ⋅ ☁️ 2 °C

    Die Tage vergehen. Ich passe mich dem Leben hier immer mehr an und ein Brot kaufen geht auch schon einigermaßen. Ist aber auch herrliches Wetter und es spielt sich hier vermutlich schon immer alles an der Straße ab. Habe schon richtig Glück gehabt mit dem Platz und vor allem mit den Menschen hier,aber gerade dadurch ist es halt ohne Sprache auch schei... Kann das eigentlich gar nicht verstehen, wie das ganze funktioniert. Mir scheint es so, als ob hier keiner irgendwie arbeitet—aber alles kostet Geld. Na ist nicht mein Ding, aber spannend.
    In den letzten 4 Tagen sind zwei der Welpen gestorben, es ist auch schon sehr kalt nachts . In ihrer Hütte blieben sie nicht mehr und haben dann letztendlich mit den großen Hunden unter der Hanni gewohnt. Zwei wurden heute von irgendwem als Haushunde geholt und von den vier, die noch da sind, wird es einer auch kaum schaffen und die anderen auch nur solange sie Futter bekommen. Selbst für drei der schon größeren wird der erste Winter schon sehr hart. Durch das Meer ist es immer so nasskalt.
    Bin seit Sonntag alleine auf dem Platz und gerade die Hundegeschichte ist ganz schön hart für mich und ich ich hatte auch schon die Überlegung, einen anderen Platz zu suchen.
    Gestern ging die Vorbereitung für die Wein Abfüllung los. Ilo verkauft seinen Wein, ist auch ein toller Wein. In den nächsten Tagen sollen nun 150 Flaschen abgefüllt werden,wird bestimmt ein Abenteuer,werde es berichten.
    Zwei richtige georgische Brote durfte ich bei einem Bäcker für mich backen. Die werden in die Ofenseite geklebt und fallen weg, wenn sie fertig sind. War schön und haben auch toll geschmeckt. Meisten backen wir hier so ein ganz traditionelles Maisschrotbrot im Feuer.
    War diese Woche auch noch in Batumi, musste ja Simkarte und Autoversicherung verlängern. Hätte ich mir sparen können, muss beides am Automaten gemacht werden. Und die stehen an fast jeder Straßenecke Hanni kann nun erstmal bis 13. Januar in Georgien bleiben, Simkarte von Beline,30GB ca 8€.
    Der Ofen funktioniert inzwischen auch schon fast perfekt, benutze ihn auch schon ab und zu mal. Aber so schön das auch sein könnte, würde ich heute alles mit Gas machen, Gas ist bisher überalleinfach und billig zu bekommen.
    Ansonsten ist es sehr schön in der Hanni zu wohnen. Es wird immer ein bisschen heimeliger. Winter ist nun mal keine wirklich sehr angenehme Reisezeit, obwohl es hier durch die immergrünen Mandarinen gar nicht wie Winter aussieht. Gestern schlug ein weiterer Versuch, das Abendbrot vom Meer zu bekommen, trotz aktivem körperlich Einsatzes fehl. Das Netz mindestens 30 Meter im Meer zu verankern und am nächsten Morgen auch wieder einholen, war hart. Das Wasser hat wohl noch 13/14 Grad, aber draußen waren es 4 Grad. ,1 kleines Fischlein war dann doch zu wenig.

    So, in Kuhlo angekommen. Ein größeres Gebirgsdorf mit sehr dominanter Kirche. Hab heut an einer Messe teilgenommen ,wollte eigentlich nur die Kirche anschauen und dann war diese Messe mit dem Bischof . Ein Schauspiel! Ansonsten hat das Dorf an sich nichts, außer die Lage und eine Seilbahn, die zwei Dörfer verbindet. Schon vor über 100 Jahre gebaut und ich werde mich da morgen reintrauen.
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    Lieber Christof wieder ein toller Bericht von dir. Das mit den Hunden ist schon ganz schön hart. Ich würde sie alle einsammeln. Liebe Grüße Ute und Ete

    12/13/19Reply

    Hallo Christof, fährst Du mit der Hani von Khulo über den Goderzi Pass nach Osten? Bin gespannt auf Deinen Bericht, denn da bin ich vor drei Jahren mit meinem Bulli nicht durch gekommen wegen riesiger Schlaglöcher und Schlamm nach einem Regenguss. Gute Reise wünscht der Heinz !

    12/14/19Reply

    Manfred Sind heute aus Bayern zurück in Vahlberg. Schöner Reisebericht, aber das mit den Hunden tut mir leid. Schreib dir bloß auf was du das nächste mal alles mitnehmen musst, oder was du anders machen würdest. Wie sehen deine nächsten Ziele aus?

    12/18/19Reply
     
  • Day230

    Vintage fest at Château Iveri

    October 26, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 20 °C

    Is there anything better than unexpectedly being invited to a grape harvest party at a boutique winery that is currently setting up a great hotel in addition to their already beautiful restaurant?
    Tom and I can't really believe what just happened. We we're simply waiting for a light to turn green in Batumi's city traffic, when a well-dressed gentleman from the car next to us, asks us how we've been enjoying our visit to Georgia. He quickly establishes that he's a man with many hats: the dean of the local tourism faculty, the owner of a vineyard and one of the friendliest Georgian we've met so far. He and his son mention a vintage fest happening the next day, invite us to join and give us a business card to follow up with any questions.
    What a pleasant surprise! We don't have plans for the following day and it turns out that the vineyard is located in Adjara, an area we had wanted to visit for sure. There is no saying no to this opportunity (especially as they allow us to bring Bear along as well).
    Hence, Saturday we get up, dress a bit nicer than our usual travel wear, buy a bottle of cognac and some flowers (what do you take for such an occasion???) and make our way to Chateau Iveri.
    We have no clue what to expect and are eager to find out! A little detour later, we arrive. Dr. Beridze and his son Iveri welcome us and tell us to feel right at home straight away. Iveri gives us a quick tour, past the impressive open kitchen, ruled by his mother's firm (and very skilled as we're later to discover) hand, into the dining area that is beautifully decorated with Georgian cultural artefacts and in the end into the winery where 3-4000 tons of grapes a year are knowledgeably turned into wine. The weather is beautiful, more and more people arrive (all friends and family we learn) and then it starts: everyone is sent into the vineyard to harvest the grapes, accompanied by a traditional Georgian music band (to keep up the motivation, we're told). Oh what fun.
    The many hands master the task quickly and then it's time for lunch. A real Georgian "Supra" (feast) with a "tamada" (toastmaker), music, incredibly scrumptious food and plenty of Château Iveri's own wine, awaits us. The initial shyness at the table -certainly due to language difficulties- passes quickly. Good food, wine and great company can't be resisted and help to smooth over the edges. Tom and I are having a blast and can't believe how lucky we are. This is Georgian hospitality at its best. This is Georgia!
    After a few glasses of wine, mainly in honour of a new grandchild born to our table neighbours, I'm even brave enough to join the dancefloor. This party just couldn't have been any better.
    And just before I get too drunk, we pay our respect to the amazing hosts and make our way down to a nearby river campsite.
    If anyone travels to Georgia and happens to be close, make sure to visit Château Iveri, even if it's just for a glass of their delicious wine. You won't regret it!
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    Gabriele Gaaß

    Dancing Queen! 😀

    11/10/19Reply
    Johanna Buss

    😌

    11/10/19Reply
    ElisaLola Rexelby

    How lucky were you! Great experience!

    11/19/19Reply
     
  • Day13

    🌅 Kobuleti am Schwarzen Meer 🌄

    August 24 in Georgia ⋅ ⛅ 24 °C

    Nur für eine Nacht. Hatte mir mehr von Kobuleti versprochen. Hier gibt es nur Supermärkte, Apotheken und einen steinigen Strand. Den Geheimtipp kann ich nicht nachvollziehen bzw. ist es gut, dass er geheim bleibt.

    Wandermöglichkeiten gibt es auch kaum. Von daher werde ich morgen weiter nach Batumi fahren.
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  • Day14

    🏚️ White Rose & Mitbewohner 🏚️

    August 25 in Georgia ⋅ ☀️ 27 °C

    Meine erste Unterkunft in Batumi. Nicht so dolle und ich musste mir die Nacht mit mindestens mit einer Mitbewohnerin in Form einer fetten Spinne teilen. Sie war zu schnell um sie zu fangen. Das Zimmer ist auch ein bisschen ranzig und das Badezimmer dreckig.

    Zum Glück bin ich nur eine Nacht hier.
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You might also know this place by the following names:

Ajaria, Acharis Avtonomiuri Respublika, 아자리야 공화국