Georgia
Ajaria

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59 travelers at this place

  • Day163

    Batumi

    February 21 in Georgia ⋅ ⛅ 11 °C

    Batumi ist die Hauptstadt der Region Adscharien, nach Tbilisi die zweitgrößte Stadt Georgiens, liegt am schwarzen Meer und hat subtropisches Klima.
    Deshalb gibt es hier auch viele Palmen. 🥰🌴

    Die Region Adscharien ist eine autonome Republik in Georgien. Dieser Teil war in der Vergangenheit schon von den Türken, den Russen, den Briten und den Mongolen besetzt. 1991 bis 2004 herrschte hier Abaschidse, der sich weigerte mit der Regierung in Tbilisi zusammenzuarbeiten. 2004 kam dann der Sturz durch Micheil Saakaschwili (Rosenrevolution). Er holte sozusagen Adscharien zurück nach Georgien, aber mit einer gewissen Autonomie mit eigener Verfassung, eigenen Steuern etc. Aber trotzdem herrscht hier die georgische Regierung und Adscharien arbeitet mit Tbilisi zusammen.
    Es gibt also 3 autonome Gebiete in Georgien: Abchasien, Südossetien und Adscharien.
    Ca 30 Prozent der Adscharer sind aufgrund der Besatzungsgeschichte muslimisch. Es bestehen enge Kontakte zu den türkischen Nachbarn.

    Wirtschaftlich ist Batumi für Georgien von großer Bedeutung, da das Erdöl aus Aserbeidschan in der Nähe des Hafens raffiniert und in alle Welt verschifft wird.

    Der aktuelle Bürgermeister hier hat eine pro-europäische und eher anti-russische Einstellung. Dennoch sprechen die meisten Menschen Russisch.
    Seit ich wieder im Westen unterwegs bin, sprechen hier viele Menschen auch untereinander Russisch. In Tbilisi und Umgebung hingegen ist es für russischsprachige Menschen oft schwierig. Aufgrund der politischen Situation (Russland besetzt aktuell 20% Georgiens) weigern sich viele Georgier, Russisch zu sprechen.
    Warum in manchen Teilen Georgiens die russische Sprache boykottiert wird und in anderen Teilen gefühlt mehr Russisch als Georgisch gesprochen wird, habe ich noch nicht herausgefunden. Gerade an der Grenze zu einem der besetzten Gebiete, wird viel Russisch gesprochen. Macht auf der einen Seite ja auch Sinn und auf der anderen könnte es gerade hier Schwierigkeiten geben 🤷🏻‍♀️.

    Ich genoss die Zeit in Batumi sehr. Ich schlenderte die Strandpromenaden entlang, genoss die Sonne und hatte Urlaubsfeeling :)
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  • Day454

    Hässlicher Loser

    April 15, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 15 °C

    Neben all den Casinos gibt es viele äusserst kuriose Gebäude in Batumi. In einem Fall wurde gar ein Riesenrad in ein Hochhaus verbaut. Viele Türken kommen zum Gambeln über die nahe gelegene Grenze in dieses Las Vegas Georgiens. Wir sind natürlich nicht wegen den Casinos hier. Wir wollen zum ersten Mal das Schwarze Meer sehen. Und unser modernes Studio-Apartment für fünfzehn Stutz pro Nacht bietet sogar einen Blick darauf. Aber Achtung, Spoiler-Alarm! Es ist auch blau. Wie unspektakulär. Spektakulärer war da sicher die Schach-Olympiade, die 2018 hier stattfand. Ob Deep Blue auch hier war? Wahrscheinlich nicht, die sture Kiste. Noch einen Tick spektakulärer ist sowieso das aus dieser Region stammende Ajaruli Khachapuri. Ein offenes, knuspriges Brotschiff gefüllt mit Käse, frischem Butter und Eigelb. Vergessen wir mal Penicillin. Wer auch immer diese Geschmacksbombe erfunden hat, verdient alle Nobelpreise, Oscars und Grammys dieser Welt. Ich bleibe hier. Für immer. Oder mindestens bis Montag.

    In einem letzten verzweifelten Unterfangen, unsere Reisekasse nochmals voll zu machen, besuchen wir das laut Google äusserst beliebte Princess Casino. Lovely Sue ist nicht wirklich begeistert, aber broke und verzweifelt genug, um dem Besuch zuzustimmen. Casino ist eine Sache der Einstellung, sage ich immer. Das Resultat erstaunt daher nicht. Sue der Loser verzockt ihre zwanzig Dollar, während ich meine vervierfache. Kein Ahnung wieso ich die letzten zwanzig Jahre so viel verloren habe. Ist ja eigentlich ganz einfach. Muss an Marc liegen. Oder Fönz. Der heutige Gewinn reicht zwar nicht für ein weiteres Jahr reisen, aber für drei deftige Ajaruli Khachapuri Dinner mit Wein aus der Flasche allemal. Das ist ja auch was. Aus lauter Freude mieten wir uns umgehend ein Elektrodreirad und heizen die Promenade rauf und runter. Ganz der Gewinnertyp, kaufe ich der glücklosen und doch so schönen Verliererin ausserdem einen Ballon. Den hat sie sich tags zuvor schon gewünscht. Nicht den hässlichen Masha-Ballon, den ich ihr gekauft habe, aber das ist nicht mein Problem. Ich habe die scheiss Kohle schliesslich nicht verloren. Verdammter Loser.

    Apropos Loser. Kaum sieht meine Stirn wieder etwas besser aus, fangen die umgesiedelten Haare auch schon an auszufallen. Alles Teil vom kommunizierten Plan und somit erwartet. Aber das macht den entstehenden Flickenteppich auch nicht schöner. Unschön beim Essen und auch sonst einfach hässlich. Armer, hässlicher Junge.
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  • Day164

    Georgisches Essen

    February 22 in Georgia ⋅ ☁️ 9 °C

    Nun zum kulinarischen Teil meiner Georgien-Reise.
    Ich LIEBE georgisches Essen. Anders als im Balkan findet man hier auch viel, wenn man nicht so gerne Fleisch isst.
    Allerdings bestehen die meisten Speisen aus Käse oder Bohnen... Eine Abneigung gegen diese beiden Nahrungsmittel sollte man also nicht haben!
    Die 2 bekanntesten und beliebtesten Nationalgerichte sind Khachapuri und Khinkali. Khinkali ist das einzige Gericht, das ich nicht so gerne gegessen habe.

    Die Georgier essen gerne und viel. Wenn man kann, sollte man immer eine kleine Portion bestellen. Eine georgische kleine Portion ist eine riesige deutsche Portion. Wenn man eingeladen wird, wird einem ständig nachgefüllt. Ich wurde oft zum Essen eingeladen.
    Auch etwas, das man hier halt einfach so macht.
    In Georgien isst man eher salzig als süß - auch beim Frühstück. Da ich keine süße Frühstückerin bin, kam mir das nur recht. Vor allem wird hier zum Frühstück Gretschnewaja Kasha serviert. Das ist Buchweizenbrei. Diese Tradition kommt aus Russland und ich liebe es!
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  • Day6

    Über den Khulo-Pass nach Batumi

    October 3, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir verlassen das Biker Chalet bei Akhaltsikhe und fahren über die Khulo-Passstraße in die Hafenstadt Batumi ans Schwarze Meer. Diese Passstraße gehört zu den eindrucksvollsten Panoramastraßen Georgiens und führt erst ein langes Stück über Asphalt, dann über Schottenpisten mit einigen Wasserdurchfahrten und wieder über Asphalt. Heute ist sie für uns bei bestem Wetter problemlos zu befahren, aber wehe, es regnet oder ist gar neblig! Dann ist sie schon eine Herausforderung. Ihr höchster Punkt liegt bei 2025 m. Gute Gelegenheit für eine Kaffeepause. Inzwischen hat man aber begonnen, Vorbereitungen zu treffen, sie zu asphaltieren. Khulo war früher ein bekannter Handelsort auf einem Karawanenweg der aus dem Nordosten an die Küste des Schwarzen Meeres führte.
    Der beliebte Badeort Batumi überrascht uns völlig. Die Hafenstadt mit über 152.000 Einwohnern ist die zweitgrößte Stadt des Landes und liegt auf einer flachen Halbinsel am Schwarzen Meer in subtropischem Klima. Sie ist von den steilen Vorbergen des Kleinen Kaukasus eingeschlossen. Eine solche Ansammlung an verspielten Hochhäusern hatten wir nicht erwartet, dieser bunte Stilmix aus Jugendstil, Pseudoklassizismus und futuristischen Werken internationaler Star-Architekten. Die Altstadt ist mit restaurierten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert gesäumt. 2007 wurde auf dem Freiheitsplatz im Zentrum der Altstadt von Batumi das Medea-Denkmal eingeweiht. Es erinnert an die berühmte griechische Sage vom Goldenen Vlies und symbolisiert Georgiens historischen Anspruch auf diesen Teil der Schwarzmeerküste. Bis in die Dunkelheit schlendern wir durch die Stadt, um dann noch zum Abschluss mal wieder lecker zu essen.
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  • Day230

    Vintage fest at Château Iveri

    October 26, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 20 °C

    Is there anything better than unexpectedly being invited to a grape harvest party at a boutique winery that is currently setting up a great hotel in addition to their already beautiful restaurant?
    Tom and I can't really believe what just happened. We we're simply waiting for a light to turn green in Batumi's city traffic, when a well-dressed gentleman from the car next to us, asks us how we've been enjoying our visit to Georgia. He quickly establishes that he's a man with many hats: the dean of the local tourism faculty, the owner of a vineyard and one of the friendliest Georgian we've met so far. He and his son mention a vintage fest happening the next day, invite us to join and give us a business card to follow up with any questions.
    What a pleasant surprise! We don't have plans for the following day and it turns out that the vineyard is located in Adjara, an area we had wanted to visit for sure. There is no saying no to this opportunity (especially as they allow us to bring Bear along as well).
    Hence, Saturday we get up, dress a bit nicer than our usual travel wear, buy a bottle of cognac and some flowers (what do you take for such an occasion???) and make our way to Chateau Iveri.
    We have no clue what to expect and are eager to find out! A little detour later, we arrive. Dr. Beridze and his son Iveri welcome us and tell us to feel right at home straight away. Iveri gives us a quick tour, past the impressive open kitchen, ruled by his mother's firm (and very skilled as we're later to discover) hand, into the dining area that is beautifully decorated with Georgian cultural artefacts and in the end into the winery where 3-4000 tons of grapes a year are knowledgeably turned into wine. The weather is beautiful, more and more people arrive (all friends and family we learn) and then it starts: everyone is sent into the vineyard to harvest the grapes, accompanied by a traditional Georgian music band (to keep up the motivation, we're told). Oh what fun.
    The many hands master the task quickly and then it's time for lunch. A real Georgian "Supra" (feast) with a "tamada" (toastmaker), music, incredibly scrumptious food and plenty of Château Iveri's own wine, awaits us. The initial shyness at the table -certainly due to language difficulties- passes quickly. Good food, wine and great company can't be resisted and help to smooth over the edges. Tom and I are having a blast and can't believe how lucky we are. This is Georgian hospitality at its best. This is Georgia!
    After a few glasses of wine, mainly in honour of a new grandchild born to our table neighbours, I'm even brave enough to join the dancefloor. This party just couldn't have been any better.
    And just before I get too drunk, we pay our respect to the amazing hosts and make our way down to a nearby river campsite.
    If anyone travels to Georgia and happens to be close, make sure to visit Château Iveri, even if it's just for a glass of their delicious wine. You won't regret it!
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  • Day233

    Border crossing Georgia to Turkey

    October 29, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 18 °C

    Border crossing here we come! We've spent so much time in Georgia, without crossing any border, that it almost feels like we forgot the drill. Not really, I guess, but having Bear with us doesn't make crossing a border easier. Or so we think.
    We reach the border at Sarpi after a nice little lunch break just a few hundred meters in front of the border on a deserted pebble beach. Once it's our turn to drive through the Georgian officer motions that I need to walk through the passengers' gate, while Tom and the dog can stay in the car and drive through. Nothing new so far. My passport is quickly stamped and I wait for Tom in No-man's-land, with several ladies approaching me, apparently wanting me to take cigarettes to the other side. No thank you, I'm worried enough as is.
    The Australian registration of the car isn't recognized at first and I watch Tom and Bear waiting in the car, while the chief officer (who had just refused a child leaving the country with its grandparents because they didn't have a passport for her) is being called to have a look at it. He gives his ok and Tom drives towards me.
    I'm eager to share the bureaucratic burden, and my name is in Bear's passport, hence I decide to take him with me through the pedestrian border control on the Turkish side. We split up, wish us luck and it's all "see you at the other side" (neither of us being sure we'll make it).
    There's quite a few escalators and long hallways and I'm a bit nervous Bear would do a wee here (he hasn't been inside of buildings much so far). So I carry him part of the way, but put him on the ground for my passport check and then customs. The customs officer has a look at Bear's passport, is happy he reacts to his name (phew), makes sure Bear wouldn't come too close (I guess he doesn't really like dogs) and waves us through. We made it!
    Now, Tom will have to make it, too, but I'm not too worried. It takes a bit more time but then Bear and I hear Hans's familiar motor roaring. Hurrah!
    Tom tells me that the passing through the Turkish side was super smooth, he had bought insurance already and only merely escaped being asked out for a date by the (female) border officer.
    Well, success at all fronts, Turkey here we come.
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  • Day229

    The Black Sea

    October 25, 2019 in Georgia ⋅ ☁️ 19 °C

    To be honest, I haven't expected to ever be swimming -or visiting for that matter- the Black Sea. It simply hasn't been on my radar. But now, that we finally reach it, coming down from the mountains and having spent an awesome night in an old castle ruin, I am realizing how much I've missed the ocean.
    And while the Black Sea certainly can't compete with the strong waters lining Australia's East Coast, it doesn't have to.
    It's a crystal clear, calm water body, inviting us in for a swim, despite the cooler temperatures and it almost being winter. The rubbish on the beaches is a sad sign of just how much plastic ends up in these waters, too, but still.
    All in all, we're having a fantastic time camping at the beach and Bear LOVES the sand/smaller pebble stretches.
    Seeing dolphins the morning we depart was just the icing on the cake.
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  • Day230

    Batumi

    May 28, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 19 °C

    Bevor es morgen in die Türkei weitergeht, verabschieden wir uns von Batumi und dem wunderschönen Georgien bei einem traumhaften Sonnenuntergang.

  • Day228

    Batumi

    May 26, 2019 in Georgia ⋅ 🌧 19 °C

    Georgien feiert heute seinen Unabhängigkeitstag und wir feiern mit. Ein bisschen georgische Leidenschaft würde unserem Nationalfeiertag sicher nicht schaden.

  • Day223

    Batumi

    May 21, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir haben in Batumi ein hübsches Appartment mit diesem herrlichen Blick vom Balkon bezogen. Hinter uns ist direkt das Schwarze Meer.

You might also know this place by the following names:

Ajaria, Acharis Avtonomiuri Respublika, 아자리야 공화국

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