Georgia
Shida Kartli

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Top 10 Travel Destinations Shida Kartli:

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22 travelers at this place:

  • Day63

    From Borjomi to Mtskheta

    October 31, 2017 in Georgia ⋅ ⛅ 20 °C

    Looking forward to our reunion with Tural in Gori, we speeded up and chose to cycle on the motorway for the first time. Moreover, we're not yet in the mood again to go slalom on the bumpy side roads.

    In Gori, which is actually Stalin's birthplace, we met Tural in the lovely Nitsa Guesthouse, had a Georgian feast together and admired the daughter of the house playing the piano. What a great host family! We decided not to visit the Stalin museum as it is said to not review the history in a proper critic reflective way. However, at least the giant Stalin statue has been removed. Or as a French guest commented on the Stalin cult 'What an impression would a Hitler-statue in Germany make?'.

    Next day, the three of us hit the road towards Tbilisi and cycled together until we split up at Mtskheta as Tural wanted to meet another friend and we decided to pay a visit to Mtskheta. Contrary to Gori, we found this city to be in a better shape, but significantly more touristy. However, the cathedral is quite impressing and we could practice our Russian with a nice Georgian granny in our guesthouse.

    In the meantime we've left Tbilisi behind us and are having a lunch break in a roadside family kitchen. The border with Azerbaijan is getting closer. Pictures of Tbilisi will follow...
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  • Day15

    Gori

    October 2, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 25 °C

    Na een ontbijt vergezeld van de twee katjes des huizes en opnieuw een stralende zon, zetten we onze weg voort naar Gori, vooral gekend als geboorteplaats van ene Joseph, Stalin ofzoiets.

    We deden nog 1 tussenstop aan de Katshki kolom, een rots kolom met op de top een kloostertje. De monnik die er woont, Maxim, wilt geen contact meer met de rest van de wereld. Toen we beneden stonden, hoorden we hem wel zingen en bidden. De afgrond is duizelingwekkend, een dan te weten dat hier ook nog een touwladder aan de rots hangt die ooit gebruikt werd.. de monnik leeft blijkbaar enkel van donaties.

    Verder naar Gori dan! Hier is het nog redelijk OK om grote fan te zijn van Stalin. We kwamen aan in een gezellige straat, de voetpaden hebben een dakje van wijnranken, Da's wat anders dan een typisch bloemenperkje! De dame des huizes was een lieveke, we mochten direct op de thee komen! Ze gaf ons een kleine geschiedenis les en vertelde wat we konden doen in Gori. We vroegen of zij fan was van Stalin en zo resoluut nee, haar grootvader is geband naar Kazachstan en daar overleden, maar dit heeft haar grootmoeder nooit geweten, ze is gestorven vooraleer de archieven ter beschikking waren voor het publiek. Triest verhaal, en ze sprak ook van dissidenten die voor de ogen van hun familie vermoord werden. Dus nee, geen fan. Samen met haar onze auto naar de hand car wash gebracht. Prijs: 10 lari (= 3euro) voor binnen en buiten.

    Dan maar naar het Stalin museum in Stalin Park op Stalin Avenue. Voor het museum staat het oude huis van Stalin nog, maar is helemaal omgeven door een tempelachtige structuur. Ook de treinwagon waarmee hij naar Potsdam is geweest staat hier (Stalin wou niet vliegen). Het museum zelf bevatte veel foto's en teksten van zijn geschiedenis alsook staatsgeschenken. Er werd uiteraard geen woord gerept over de miljoenen gedeporteerden en doden waarvoor hij ook verantwoordelijk is geweest. Het grote standbeeld in de impressionante trappenhal bij de ingang zei eigenlijk al genoeg.

    's Avonds gaan eten in een plaatselijk café om dan op tijd onze nest in te kruipen. Morgen is de roadtrip weeral voorbij en zetten we de auto af. Maar onderweg wel eerst nog uplu.. nee.. ipluts... Nee... Uplistsikhe!
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  • Day69

    Etwas Luxus

    December 3, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 3 °C

    Heute regnet es nicht mehr und so kommen wir in den Genuss, uns die Akademie von Gelati anzuschauen, die sich ganz in der Nähe von Kutaissi befindet. Trotz Bauarbeiten können wir die meisten der Gebäude betreten und uns vorstellen, wie hier früher im Akademiesaal gelehrt wurde. Beim Wiederwegfahren will plötzlich einer der Bauarbeiter Geld fürs Parken, aber wir fahren einfach weg. Zum Glück hat er uns erst bemerkt, nachdem wir alles gesehen haben. Wir halten nun auch noch bei einer Bäckerei um uns ein Frühstück zu kaufen und probieren uns quer durchs Sortiment. Vor allem eine Art Nussschnecke ist zu empfehlen.

    Der Weg führt weiter durch hügelige Landschaft, die wirklich schön zum Anschauen ist. Auf mehreren Blogs hatten wir von der Kazchi-Säule gelesen. In Reiseführern ist davon nichts zu lesen.
    Bei der Kazchi-Säule handelt es sich um einen steil nach oben ragenden Felsen, der oben flach ist. Hier hat sich zu Ende der Sowjetzeiten ein Mönch sein Haus gebaut und eine kleine Kirche. Bis vor ein paar Jahren hat er noch dort oben gelebt und kam nur zweimal die Woche für Lebensmittel über die 40m lange Leiter hinunter. Nun lebt er krankheitsbedingt nicht mehr dort oben. Leider ist der Felsen selber für Touristen nicht zu erklimmen, aber wir haben auf gut Glück das Auto auf einem benachbarten Berg geparkt und sind einem Trampfelpfad gefolgt und haben so einen Platz mit toller Aussicht auf den Felsen und das Haus darauf gefunden. Ein Spanier und ein Deutscher hatten die gleiche Idee und parkten neben uns mit dem Bus. Wir haben ihnen kurzerhand erklärt, wo sie lang müssen. Also falls jemand dort hin möchte (siehe Foto) erklären wir das auch nochmal gerne, ist nämlich nicht so leicht zu finden.

    Weiter geht es Richtung Osten in die Stadt Tschiatura. Hier kann man die Sowjetunion noch richtig erleben. Tschiatura ist bekannt für den Abbau von Manganerz. Auch heutzutage ist der Abbau noch bzw. eher wieder aktiv, aber bei weitem nichts so extrem wie früher. Die gesamte Stadt wird von Seilbahnen durchzogen, wovon die meisten aber ausser Betrieb sind (so wie sie aussehen, ist das auch besser so). Es gibt auch schon eine neue Seilbahn, aber die schien auch noch nicht fahrfähig zu sein. In Richtung der Abbaugebiete stehen auch immer mehr verlassene, zerfallene Häuser, aber auch hier hängt immer wieder Wäsche vor den Fenstern. Ob die Leute hier Miete zahlen, wissen wir nicht. Ist aber kaum vorstellbar. Tschiatura ist kein schöner Ort zum Besuchen, aber gibt besten Eindruck einer armen Gegend nach der Sowjetunion und wie sie versuchen mit bunten Anstrichen die Stimmung zu retten. Es dauert ein paar Kilometer bis die Gegend wieder schöner wird. Wir wollen hier auch nicht unbedingt die Nacht verbringen und beschliessen bis nach Chaschuri zu fahren, wo wir ein Hostel ausfindig gemacht haben. Es ist nämlich mal wieder Zeit für eine warme Dusche.

    Wir kommen erst bei Dunkelheit an und werden von vier aufgeregten Hunden und einem netten Deutschen empfangen. Christoph und seine georgische Freundin Tamara haben aus dem alten Familienhaus ein Hostel gemacht und wohnen auch selber mit im Haus. Sie haben grosse Pläne und wollen noch zwei weitere Häuser gästetauglich machen inklusive Campingplatz. Louie passt nicht in den Hof also lassen wir ihn einfach vor der Tür stehen. Da es vom Preis her keinen Unterschied macht, ob wir draussen oder drinnen schlafen, nehmen wir uns ein Zimmer inklusive Frühstück. Am Abend kommen wir mit Christoph weiter ins Gespräch und erfahren, dass sich die zwei auch sehr für Strassenhunde einsetzen. Dieses Thema beschäftigt uns selber schon länger und wir fragen nach, ob wir nicht vielleicht helfen können. Es gibt tatsächlich ein paar Möglichkeiten: Einerseit bringen sie regelmässig Hunde nach Tiflis in die Klinik, wo sie sterilisiert und geimpft werden oder retten verletzte Hunde, die dann auch dorthin müssen. Selber haben sie mittlerweile schon vier Strassenhunde und eine Strassenkatze adoptiert. Wir verabreden uns für die Fahrt nach Tiflis einen oder mehrere Hunde mitzunehmen und in die Klinik zu bringen. Die Geschichte dazu folgt in einem der nächsten Posts.

    Christoph gibt uns noch viele Tipps was einkaufen, Filme schauen etc. anbelangt. Die lernt man eben erst, wenn man dann eine Weile hier lebt. Der grosse Carrefour in Tiflis wird auf jedenfall gleich mal vermerkt.
    Wir nutzen auch das WLAN und die nun bekannten Plattformen, um mal wieder einen Film zu schauen.

    Am nächsten Morgen werden wir früh geweckt auf Grund des Trubels im Haus und begeben uns verschlafen zum Frühstück. Ein großes Buffet erwartet uns und ein Frühstücksspecial wird uns angekündigt. Cappuccino mit Schokostreuseln gibt es auch! Die Überraschung entpuppt sich als Kaiserschmarrn, lecker schmecker! Die zwei geben sich echt Mühe und das Hostel ist nur weiter zu empfehlen. Ein gemütlicher, freundlicher Ort zum Wohlfühlen. Die zwei haben auch vor hier ein Weihnachtsfest für europäische Freunde auszurichten, da in Georgien Weihnachten erst im Januar gefeiert wird. Wir sind sofort begeistert und freuen uns so einen schönen Ort zum Weihnachten-Feiern gefunden zu haben :).

    Wir tauschen Nummern aus und verabschieden uns Richtung Borjomi-Nationalpark. Hier kommt das Borjomi-Wasser her, das uns eher semi schmeckt, da es extrem weich und stark mineralienhaltig ist. Zudem hat es frisch aus der Quelle einen starken Schwefelgeruch. Hier gilt es als Heilwasser. In einem Wanderfüher haben wir einen schöne Strecke durch den Park gefunden, der vorbei an einem alten Vergnügungspark, Schwefelbädern und Kirchen führt. Auch hier wieder werden wir den Weg über von einem Hund begleitet und die Bewegung tut sehr gut.

    Am Abend fahren wir noch zu einem nahegelegenen Kloster, das Green-Monastery. Ein schmaler Pfad schlängelt sich den Berg hinauf und wir sind wieder mal verzaubert von der Schönheit und Abgeschiedenheit dieses Ortes. Wir laufen noch hinauf und treffen auf drei kleine Babykatzen. Nach etwas Gekuschel und Gespiele lassen wir sie wieder in Ruhe und ein Mönch übernimmt die Kuschelpartie. Hier auf dem Parkplatz fühlen wir uns wohl und hoffen auf nicht all zu frühe Gottesfürchtige.
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  • Day92

    Weihnachtsfeiertage

    December 26, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 9 °C

    Die Weihnachtsfeiertage seien hier in aller Kürze zusammengefasst: Am 25. Morgens haben wir uns zum Sektfrühstück im Kaminzimmer getroffen. Neben Sekt gab es Waffeln und ein ganzes Buffet an Köstlichkeiten. Es war wie immer viel zu viel, aber sehr lecker. Zum Verdauen sind wir dann mit Roger und Denise spazieren gegangen, natürlich mit Hunden dabei. Wolfi und Karli, von den Drinnen-Hunden (innerhalb des Grundstücks) durften mit und Murakami und Rilke (eben die Draußenhunde, also auf der Straße, aber umsorgt von Hostel) sind mitgelaufen. Ein Stück durch die Stadt führt der Weg letztendlich in ein kleines Wäldchen mit wunderschöner sonniger Lichtung, wo wir nach Lust und Laune mit den Hunden spielen konnten oder auch einfach nur in der Sonne liegen. Perfekt für so einen "Feiertag". Wir waren einige Stunden unterwegs und kamen dann pünktlich zu Kaffee und Plätzchen wieder im Hostel an. Wir beschlossen nun auch einmal richtig Plätzchen zu backen und dabei auch einen Spinatauflauf zu machen. Wenn man schon mal einen Ofen hat.....
    Leider konnten wir den Plätzchenteig nicht komplett ausbacken, da Christoph mal wieder die Küche gebraucht. Christoph und seine Küche ist ein Thema für sich. Auf jedenfall sieht sie immer aus wie Sau, nachdem er drin war, obwohl sie eigentlich auch von Gästen genutzt werden können sollte. Den Dreck lässt er immer bis zum nächsten Tag für die Putzfrau liegen und wir reden hier nicht von ein paar Krümmeln, sondern von Bergen an Geschirr und Scherben und Essensresten. Er weiss anscheinend auch schon, dass die Situation so nicht optimal Ist, aber wann sich daran was ändert, steht noch in den Sternen.
    Mit etwas gehemmter Stimmung haben wir dann aber schon fertige Plätzchen genascht, unseren Auflauf gegessen und sassen noch etwas beisammen mit den anderen. Nach einem gemütlichen Film geht's ins Bett.

    Am nächsten Tag gab es wieder grosses Frühstück und ein Besuch im örtlichen Hunde-Shelter stand an. Tamara ist sehr aktiv was die Strassenhunde anbelangt und besucht auch regelmässig den Shelter. Die Hunde werden hier allerdings nicht gut versorgt. Der Shelter bekommt zwar Geld vom Staat und zwar genug für die Hunde, veruntreut dieses aber lieber und steckt es in die eigene Tasche. Eigentlich sollen von dem Geld alle Hunde die dort landen, kastriert und geimpft werden. Machen Sie aber einfach nicht. Wir wollen uns selber von dem Elend überzeugen und fahren mit Futter im Gepäck dorthin. Schrecklich! Die Hunde leben in ihrem eigenen Kot und verhungern dort. Viele sind offensichtlich krank, aber niemand kümmert sich darum. Viele werden in einzelne Zellen weggesperrt, da sie ja so gefährlich sind. Würde mich jmd. einsperren, misshandeln und verhungern lassen, würde ich auch um mich beissen. Das weniger Futter, das wir dabei haben wird unter Kampf verschlungen. Mit zwei der Hunde, denen es gut geht machen wir Fotos um sie vermittelt zu bekommen. Leider funktioniert dies meistens nur bei den kleinen Süssen und nicht bei Grossen oder Kranken. Tamara stellt sich mit den Leitern des Shelters gut, damit sie weiterhin Zugang bekommt und ein paar der Tiere retten kann. Uns Europäern hält der Besitzer Neubaupläne unter die Nase, die angeblich schon vor drei Jahren hätten gebaut werden sollen. Tamara schimpft auf Englisch auf alles, was er sagt. Reine Lügen. Wir haben heimlich zwei Fotos gemacht und legen euch hiermit nochmal ans Herz: Spendet oder helft den Hundis, wo ihr nur könnt. So ein Leben hat niemand verdient! Es gibt mehrere Organisationen, die sich um die Hunde auch wirklich kümmern und zur Adoption frei haben sie immer mehr als genug Hunde. Bei Interesse gerne an uns wenden!

    Nach diesem schlimmen Erlebnis gehen wir gerne mit unseren gesunden Hundis Gassi. Diesmal haben wir noch mehr Mitläufer. Wir sind schon ein ganzes Rudel. Die Hunde merken einfach, wer nett zu ihnen ist und halten sich dann auch gerne an diese Menschen, auch einfach nur zum Knuddeln und spielen. Im Hostel warten wir dann noch bis abends auf "ein" Paket aus der Heimat, welches aus Tiflis hergebracht wird. Die Überraschung ist gross als es zwei Pakete sind! DANKE! Jetzt geht das weihnachtliche Schmücken und Schlemmen mit gutem Zeug aus der Heimat in Louie weiter bzw. erst richtig los!
    Im Dunkeln fahren wir noch Richtung Armenien zu einem uns bekannten Platz am Green Monastery und verbringen dort die Nacht.
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  • Day90

    Uplisthike, Stalin und Weihnachten

    December 24, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 9 °C

    Trotz nicht ganz späten Aufstehens schafft es ein Bus voller Inder vor uns da zu sein. Wir können ihnen zwar zunächst entkommen, aber innerhalb der Felsenstadt ist das laute Geschreie dauerpräsent. Wir machen uns zuerst mit Hundefutter im Gepäck auf in das kleine Museum auf dem Gelände. Hier sind ein paar Funde wie Vasen und Schmuck aus Uplistsikhe ausgestellt und ein Film über die Bedeutung der Stadt wird gezeigt. Die Höhlen stammen aus dem 2. und 3. Jahrhundert nach Christus. Die Stadt war auf der Seidenstrasse ein wichtiger Handelspunkt, wovon die Bewohner lebten. Im Mittelalter sollen hier 20.000 Menschen gelebt haben. Die letzten Bewohner haben die Stadt Ende des 18. Jahrhunderts verlassen.

    Mit dieser Info brechen wir auf zur Stadt und nutzen dazu einen Geheimtunnel, der die Stadt mit dem nahegelegenen Fluss verbindet. So hatten die Bewohner bei Belagerung kein Problem an Wasser und Vorräte zu kommen. Die meisten Touristen nutzen die erste Treppe um hoch zur Stadt zu kommen und diesen Tipp haben wir aus unserem Reiseführer entnommen. Ein sehr cooles Gefühl den steilen Tunnel hinaufzukraxeln.
    Oben sind wir auch am Dauerstaunen, richtig cool die Höhlen zu erkunden und über die Felsen zu klettern. Manche sind noch sehr gut erhalten mit Fresken in den Felswänden. Manche Decken waren in kunstvoller Manier behauen, so dass aus dem Fels wunderschöne Ornamente und Holz nachempfundene Verzierungen entstanden. Auf dem Gelände befindet sich auch eine Kirche, die aber von vielen Touristen links liegen gelassen wird. Wir schauen sie an und Maurice gönnt sich für den Bus ein bisschen Weihrauch für die Weihnachtsstimmung. Hier sind vor allem die schreienden Inder-Kinder sehr nervig und nachdem Kathi Gruppenfotos machen musste, ergreifen wir schnell die Flucht. Ist auf jedenfall eine Empfehlung sich diese Felsenstadt anzuschauen. Noch mal ganz anders als David Garedscha und Wardsia.

    Als nächste Station fahren wir nach Gori, der Heimatstadt von Stalin. Hier gibt es ein Stalin-Museum, das wir uns passend zum 24.12 anschauen wollen. Wir fragen extra nach einer Führung, da wir schon gehört haben, dass das Museum nicht mit Beschriftungen ausgestattet ist. Leider gibt es gerade wohl keine und wir müssen es so auf uns nehmen. Das Museum besteht im Prinzip aus vielen Bilder von Stalin und Leuten um ihn herum und alles ist sehr verherrlichenden dargestellt. Ohne Beschriftigung ist deutlich, wie sehr der Josef hier verehrt wird.... Wir haben da ja unsere eigene Meinung darüber. Mit zum Museum gehört noch der Zugwaggon, mit dem er gereist ist und sein Geburtshaus. Den Waggon können wir auch von innen besichtigen, aber auch hier gibt es keine Erklärung dazu. Also mit Führung ist es bestimmt interessanter, so war es dann eher ein bisschen langweiliger. Es ist auf jedenfall immer noch früher Nachmittag und wir machen uns nun auf nach Chaschuri, wo wir bei Christoph und Tamara Weihnachten feiern. Auf dem Weg erreicht uns noch ein schönes Überraschungsvideo aus Würzburg, was wir gleich am Strassenrand anschauen und was uns pünktlich zu Weihnachten in sehr schöne Stimmung versetzt. Danke euch noch mal allen! :)

    In Chaschuri bereitet uns die lieben Hundis eine weitere Freude. Murakami und Rilke, die beiden die wir in Tiflis in die Klinik gebracht haben, wohnen mittlerweile hier vor dem Hostel und lagen schlafend als Empfangskomitee vor der Tür. So putzig die zwei. Sie erkennen uns auch wieder und es wird erstmal kräftig gekuschelt. Eine dritte Hündin wohnt dort jetzt auch noch: Die liebe Esma. Es dauert eine Weile bis wir ins Haus gehen und dort alle begrüssen. Es herrscht eine gestresste Stimmung, da die letzten Vorbereitungen für das Weihnachtsfest laufen. Wir beziehen unser Zimmer und gönnen uns erst einmal eine warme Dusche und machen uns schick für den Abend. Das Kaminzimmer ist schon wunderschön hergerichtet und das Feuer wird auch entfacht. Unter dem Weihnachtsbaum hat Tamara schon Geschenke für alle Tiere bereitgelegt.

    Den Weihnachtsabend haben wir wunderschön in mittelgroßer Runde verbracht: Tamara und Christoph, die zwei Besitzer des Hostels, Roger und Denise, zwei Vanreisende Schweizer, die als Workawayer im Hostel arbeiten, Keith, ein Engländer, der hier beruflich ist, Mr Li, ein Koreaner, der hier beruflich ist. Noch dazu kamen Mariam und Kachi, zwei georgische Musiker, die für die Unterhaltung am Abend gesorgt haben. Das Essen haben Christoph und Roger gekocht und war köstlich: Maisbrot mit Spinat- und Karottencreme, Kürbiscreme, Wildragout mit Kartoffelbrei, Mousse au Chocolat. Beim Schreiben läuft mir immer noch das Wasser im Mund zusammen. Wir sassen auch nach dem Essen noch bis spät zusammen vor dem Kamin. Irgendwann sind wir doch müde ins Bett gefallen, aber es war wirklich ein schönes Weihnachtsfest in der Fremde, was vor allem Roger und Denise und den Hundis zu zuschreiben ist.
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  • Day8

    Gori

    August 15, 2019 in Georgia ⋅ ☀️ 24 °C

    Stalin's birthplace, also know for it's castle/fortress. The pictures are a statue of Stalin, his first office from the Kremlin, his private rail car, the house where he was born. The last two are of the Gori castle

  • Day179

    Tiflis, Altstadt

    October 27, 2018 in Georgia ⋅ ☀️ 7 °C

    Am Morgen fuhren wir mit der Gruppe zur Stadtbesichtigung die in der Altstadt begann. Tiflis wurde im 4.Jahrhundert von den Persern gegründet, später von den Türken besetzt und schliesslich 1801 von Russland annektiert.
    In Tiflis leben viele Konfessionen friedlich miteinander. Es gibt eine Moschee, eine Synagoge, eine katholische Kirche und natürlich orthodoxe Kirchen.Read more

  • Day20

    Two faces of Georgia

    July 25, 2017 in Georgia ⋅ ⛅ 29 °C

    My expectations of Georgia were largely centred around it being a former Soviet state, I hadn't considered the longer history. I still don't know very much of Georgian history but I think today helped put some of it in perspective. Our drive back to Tbilisi took us through Gori which is the town where Stalin was born and then Upstiltske where there was an abandoned cave village.
    The Stalin museum in Gori had actually been under construction when he died. The first thing you see is a large almost Mausoleum structure which is a shelter for the house Stalin was born in. They brought it here and reconstructed it. It's small, it was shared with the landlord, Stalin's parents rented the front room and his father had space in the basement for his cobbling business.
    The museum also houses Stalin's train carriage as well as a host of paintings, photographs, documentation and State gifts sent to Stalin from other countries. An English guide was needed as none of the signs include English. It's an odd atmosphere - the showcasing of State gifts seems like an attempt for validation or legitimacy. And yet there's also an attempt to balance the old propaganda (or maybe that was an attempt by an English speaking guide).
    Walking around the small bit of Gori that we did revealed the usual Soviet apartment blocks but these quickly gave way to a beautifully restored Old Town.
    We had planned on stopping in Mtskhete but decided to make a slight detour to Upstiltske which turned out to be an unexpected surprise. Unfortunately there was no English information, and so I can't pretend to be intelligent and offer much explanation. It was a village carved into the rock with evidence of wine cellars, temple and kitchens. There is a chapel that has been built on the site but the real pleasure was in the freedom we had just to roam. With no fences or cordoned off areas, we could just clamber over the rocks as we wanted. I'm aware this comes with a cost to the site, but it was amazing having that freedom.
    In the end, we drove back to Tbilisi rather than stopping in Mtskhete for more monasteries... Heathens that we are
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You might also know this place by the following names:

Shida Kartli, Innerkartlien, Аҩнуҵҟатәи Қарҭли, Daxili Kartli diyarı, Шыда Картлі, Вътрешна Картли, Chida Kharthli, Xida Kartli, Šida Kartli, Şida Kartli, Ŝida Kartli, Región de Shida Kartli, Šida Kharthli, شیدا کارتلی, כארתלי הפנימית, Felső-Kartli, Շիդա Քարթլիի մարզ, シダ・カルトリ州, შიდა ქართლის მხარე, 시다카르틀리 주, Šida Kartlis, Внатрешен Картли, Sjida Kartli, Мидæггаг Картли, Wewnętrzna Kartlia, Cártlia Interior, Шида-Картли, Унутрашњи Картли, Inre Kartlien, Шида Картлі, 什達-卡特利州

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