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- Dag 13
- maandag 27 januari 2025 om 14:48
- ☁️ 28 °C
- Hoogte: 14 m
BelizeCorozal18°24’8” N 88°24’7” W
Bei den Mayas: Tortillas und Töpferwaren

Wir sind in San Antonio. Die Stadt ist eine kleine Maya-Gemeinde in Belize, die Menschen hier sind überwiegend Maya. Die genaue Zahl variiert, liegt aber oft im Bereich von mehreren Hundert bis zu etwa 1.000 Einwohnern. Die Gemeinde ist bekannt für ihre starke kulturelle Identität und Traditionen. Ihre Kultur ist in ihrem täglichen Leben, ihren Festen und ihrer Kunst tief verwurzelt. Ältere Einwohner sprechen des öfteren noch die Maya-Sprache Yucatec, wobei viele auch Englisch verstehen. In den Schulen wird das Lernen beider Sprachen gefördert.
Die Menschen leben von der Landwirtschaft, vom Handwerk und zunehmend vom Ökotourismus. Wir besuchten eine Frauen-Community, machten einen Tortilla-Workshop und ließen uns das Töpferhandwerk zeigen. Tortillas sind das Brot der Mayas, das Grundnahrungsmittel in der Maya-Küche. Zudem erfährt man von den Frauen viel über die Bedeutung von Mais in der Maya-Kultur. Mais gilt als heilig und ist seit Jahrhunderten ein zentrales Element in der Ernährung und Spiritualität der Maya.
Die traditionelle Zubereitung von Tortillas beinhaltet das Mahlen von Mais zu Masa (Maisteig) auf einer Metate, einer traditionellen, uralten Steinmühle, sowie das Formen und Backen der Tortillas auf einem Comal (einer flachen Kochplatte).
Anschließen ging es zur Herstellung von Töpferwaren, wobei ich auch selbst eine Schale drehte. Und es funktionierte, was anscheinend für Novizen eine große Ausnahme ist. Die Maya verwendeten lokale Tonvorkommen – wie heute auch, die in der Regel in der Nähe ihrer Siedlungen zu finden waren. Der Ton wurde oft mit Sand – etwa 20 Prozent - zermahlenen Muscheln gemischt, um die Textur zu verbessern. Dann reinigte man den Ton von Samen, kleinen Steinen und weiterem, es folgte das Kneten, um eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen. Meist verwendete man die Handaufbautechnik, bei der der Ton in Schichten oder Rollen geformt und dann zusammengedrückt wurde, um die gewünschte Form zu erreichen. Es wurden auch Formen und Modelle verwendet, um gleichmäßige Töpfe und Schalen zu erzeugen. Die Drehscheib kannten die Maya nicht.
Nach dem Formen hat man die Oberfläche der Töpferwaren oft mit verschiedenen Mustern und Designs verziert. Dazu verwendeten die Maya Farbpigmente, die aus Pflanzen, Erden und Mineralien gewonnen wurden. Diese Dekorationen hatten oft symbolische Bedeutungen und spiegelten die Kultur und die Glaubensvorstellungen der Maya wider. Nach dem Trocknen an der Luft wurden die Töpferwaren in einem offenen Feuer oder in einem einfachen Ofen gebrannt, um sie zu härten und die Farben zu fixieren. Ich formte die Schale jedoch an einer moderneren Drehscheibe.Meer informatie
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- Dag 13
- maandag 27 januari 2025 om 16:30
- ☀️ 25 °C
- Hoogte: 104 m
BelizeSan Ignacio17°9’10” N 89°4’34” W
San Ignacio, unser Domizil für drei Tage

Am Nachmittag ging es noch zu einem Bummel durch die kleine Stadt San Ignazio in der wir drei Tage unser Domizil hatten. In der Stadt wohnen etwa 20.000 Menschen, sie leben hauptsächlich vom Tourismus, der Landwirtschaft und betreiben kleinere Unternehmen. Zudem ist die Stadt bekannt für ihre Nähe zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten in der Natur, darunter Maya-Ruinen, Höhlen und Wasserfälle. Im Stadtzentrum finden sich zudem zahlreiche Restaurants und Cafés mit lokaler Küche und einige Handwerkerläden.Meer informatie
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- Dag 14
- dinsdag 28 januari 2025 om 20:49
- 🌙 21 °C
- Hoogte: 532 m
BelizeCaracol16°45’42” N 89°7’5” W
Caracol, die größte Stadt der Maya

Heute machen wir uns nach Caracol auf, ein wenig besuchter Ort, obwohl es einst die größte Maya-Stadt gewesen sein könnte. Manche Archäologen schätzen die Zahl der Bewohner auf 130.000, allein das Zentrum der Stadt umfasst um die 17 Quadratkilometer. Hinkommen ist aber aufwendig, früher benötigte man rund vier Stunden über eine Piste, um hinzukommen, und zurück musste man auch noch. Seit etwa zwanzig Jahren baut man an einer Straße zu dem archäologischen Gelände inmitten eines Naturparkes, so um die zwei Drittel davon dürfte fertig sein. Eine gewaltige Aufgabe, selbst große Brückenbauwerke müssen errichtet werden, mitten im Dschungel.
Als wir in Caracol ankamen, dürften an dem Tag etwa dreißig Besucher die Ruinen besucht haben, hochgerechnet auf die Saison werden es vielleicht 5000 sein. Weniger als an einem Tag in der Saison etwa in Tulum, Chichén Itzá oder Tikal. Viele schreckt die Anreise ab, und das will man mit dem Millionenprojekt ändern. Wird aber noch einige Jahre dauern und so lange ist man ziemlich allein.
Einst dürfte Caracol eine der bedeutendsten und mit einer Fläche von über 200 Quadratkilometern die größte der archäologischen Stätten der Maya-Zivilisation gewesen sein. Um die 30.000 Gebäude sollen sich hier befinden, fast alle noch vom Dschungel begraben oder als gigantische Steinhaufen herausragend, obwohl schon seit Jahrzehnten geforscht und ausgegraben wird. Auch Belizes bis heute höchstes Gebäude mit 43 m Höhe findet sich hier, die Caana-Pyramide. Auf die man übrigens wie bei den anderen hochsteigen darf. Oben auf der Caana findet sich noch eine größere Plattform mit drei weiteren Pyramiden.
Caracol erlebte ihre Blütezeit während der klassischen Periode der Maya-Zivilisation, ungefähr zwischen 600 und 900 n. Chr., wurde 1937 von einem Holzfäller entdeckt, der auf die Ruinen stieß, während er Mahagoni suchte. Zu sehen gibt es Tempel, Paläste, Plazas und zwei Ballspielplätze, die sich aber etwas von den bisherigen unterscheiden. So scheinen sie keine Ringe als Tore gehabt zu haben und es finden sich inmitten kleine runde Altäre. Wie hier Ball gespielt wurde, ist unbekannt. Zugleich finden sich mehrere Stelen und Altäre, die mit Inschriften und Reliefs bedeckt sind und wichtige historische Informationen über die Stadt und ihre Herrscher liefern. Obwohl sie zum Teil recht stark verwittert sind. Die Originale in den Ruinen hat man durch Kopien aus Glasfaser ersetzt, was aber nicht zu bemerken ist. Außer man klopft an Ihnen. Dann hört man, dass sie hohl sind. Ein andere Guide erzählte Besuchern, dass sie original seien, die etwas mindere Qualität erklärte er mit Arbeiten eines Lehrlings – an dem größten Königspalast - und den Eingang zur Unterwelt machte er zu Bergen… Ist doch gut, dass wir mit Jens einen ausgewiesenen Maya-Experten dabeihaben. Die Originale sind geschützt in einem offenen Gebäude am Eingang untergebracht.
Caracol war eine mächtige Stadt, die sogar rivalisierende Städte wie Tikal in Guatemala besiegte. Die Inschriften in Caracol berichten von militärischen Siegen und der politischen Dominanz der Stadt über die Region. Die Maya-Zivilisation war bekannt für häufige Konflikte zwischen den Stadtstaaten. Die Kriege spielten eine zentrale Rolle in deren Geschichte und Entwicklung, wurden geführt, um die politische Vorherrschaft in einer Region zu erlangen oder auszubauen. Die Kontrolle über Handelsrouten und Ressourcen wie Wasser, Land und Prestigeobjekte waren häufige Auslöser für Konflikte, zudem hatten sie oft auch eine rituelle Dimension, wobei Gefangene für Opferungen genutzt wurden, um die Götter zu besänftigen und die Macht der Sieger zu demonstrieren.Meer informatie
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- Dag 15
- woensdag 29 januari 2025 om 08:30
- ☀️ 23 °C
- Hoogte: 171 m
BelizeXunantunich17°5’23” N 89°8’30” W
Auf dem Weg nach Guatemala

Über die Maya-Stätte Xunantunich und die Grenze Guatemalas sowie die Maya-Ruinen in Yaxhá ging es heute bis in den Tikal Nationalpark. Um die Maya-Ruinen in Xunantunich zu erreichen, überquert man mit einer kleinen Fähre den Mopan River. Hier wird noch mit der Hand gekurbelt. Xunantunich hatte seine Blütezeit ungefähr zwischen 600 und 900 n. Chr., wurde im späten 19. Jahrhundert wiederentdeckt und ist seitdem Gegenstand zahlreicher archäologischer Untersuchungen.
Das beeindruckendste Bauwerk ist El Castillo, eine rund 43 Meter hohe Pyramide. Von ihrer Spitze aus hat man einen wunderbaren Blick auf die umliegende Landschaft, einschließlich der Maya Mountains und des Mopan River. Die Stätte umfasst mehrere Plätze, Tempel und Paläste, die um sechs Hauptplätze angeordnet sind. Sie zeigt eine komplexe städtische Planung, diente als bedeutendes zeremonielles Zentrum und spielte eine wichtige Rolle in der politischen Landschaft der Region. Der Name Xunantunich bedeutet soviel wie Steinerne Frau und bezieht sich auf eine lokale Legende über eine geisterhafte Frau, die angeblich in der Stätte gesehen wurde.
Weiter ging es zur Grenze, wir verlassen Belize im Richtung Guatemala. Vorher kamen wir aber noch an einen CheckPoint der Polizei. Man hielt alle Fahrzeuge an, eine normale Fahrzeugkontrolle, dachten wir. Weit gefehlt. Die Polizisten baten um Spenden für einen Kollegen, der einen Unfall hatte. Muss man sich mal bei uns vorstellen: die Polizei stoppt alle Fahrzeuge und sammelt Spenden. Scheint, dass man sich bei uns besser um verletzte Beamten kümmert als in Belize.
An der Grenze lief alles problemlos, erst die Ausreise aus Belize und dann die Einreise in Guatemala. Vielleicht beschleunigte ein Tipp auch die Einreise. Man solle zwei Dollar falten und in jeden Pass legen. Die Beamtin jedenfalls nahm die Scheine, Kollegen schauten zu und im Nullkommanix waren wir in Guatemala.Meer informatie
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- Dag 15
- woensdag 29 januari 2025 om 12:00
- ☀️ 28 °C
- Hoogte: 265 m
GuatemalaSitio Arqueológico Yaxjá17°4’30” N 89°24’9” W
Yaxhá - die Stadt des grünen Wassers

Unsere erste Station in Guatemala war Yaxhá. Der Name Yaxhá bedeutet grünes Wasser und konnte auf einer Maya-Inschrift der Stätte zugeordnet werden. Also einer der wenigen überlieferten originalen Stadtnamen. Die Ruinen liegen nahe des Yaxhá-Sees und sind von dichten Wäldern umgeben. Hinkommen ist nicht so einfach. Die Zufahrt ist eine elf Kilometer lange Piste im Regenwald. Durch starke Regenfälle war der letzte Teil aber überschwemmt - momentan herrscht Trockenzeit, also mit einem Boot über dem See weiter.
Das besondere an der Stätte ist, dass das meiste noch so ist wie zu Zeiten der Entdecker. Sprich, vieles liegt noch unter riesigen Steinhaufen begraben, Schautafeln geben Hinweise, wie es einst aussah. Uns umgeben zahlreiche riesige, komplett überwucherte Schutthügel von Pyramiden, Tempeln und Palästen und kleinere von Wohngebäuden. Das inmitten des grünen Dschungels. In der Ferne hört man Brüllaffen, die Vögel zwitschern. Bei der größten Pyramide hat man eine Seite freigelegt, Holzleitern führen an der unrestaurierten Seite hoch. Von oben hat man einen wundervollen Blick über den Dschungel, im Hintergrund der See. Vielleicht der bisher schönste Ausblick. Und eigentlich nicht vorstellbar. Wir sehen außer einigen Wachleuten niemanden, sind auf dem riesigen Areal scheinbar allein unterwegs. Erst später auf dem Rückweg kommen uns weitere Besucher entgegen. Fast alle Reiseanbieter haben derartige Stätten nicht im Programm, allein wegen der schwierigeren Anreise, und für eine Region, in der wir uns drei Tage Zeit nehmen, heißt es für Gruppenreisende vormittags Tikal, dann weiter nach Belize zum nächsten Hotel. Da bleibt keine Zeit für derartige Kleinode. Man sieht nur die vermeintlichen Highlights, aber nicht die vielen versteckten Stätten, die viel über die Mayas erzählen. Aber auch wir haben nur einen kleinen Teil davon besuchen können.
Ähnlich wie viele andere Maya-Städte erlebte Yaxhá seine Blütezeit zwischen 250 und 900 n. Chr. Die Stadt war ein zeremonielles und administratives Zentrum, das mit anderen wichtigen Maya-Stätten in der Region interagierte. Die Stätte umfasst über 500 Strukturen, darunter Pyramiden, Tempel, Paläste und Ballspielplätze.
Zurück ging es nach etwa einer Fahrstunde unterwegs zu einem guten Restaurant und dann weiter in den Nationalpark Tikal. Der Ticketkauf (Reisepass erforderlich) dauert länger als der Grenzübertritt heute Vormittag. 17 Kilometer nach dem Parkeingang erreichten wir dann die archäologische Stätte Tikal respektive das Besucherareal und bezogen in der Dschungellodge unser Quartier. Auch hier wird der Pass noch einmal erfasst, und wir erfahren auch den Grund dafür. So werden in dem riesigen Areal (über 500 Quadratkilometer) jedes Jahr mehrere Menschen vermisst. Manche findet man im letzten Moment nach ein/zwei Wochen, von anderen erst nach Jahren nur noch Skelettreste und manche gar nicht mehr. Wobei die Besucherzahlen bei weitem nicht an die von Tulum oder Chichén Itzá heranreichen. So von maximal 200 täglich in der Saison ist die Rede. Hält man sich aber nicht an die Wege und passt nicht auf, besonders nachts, verirrt man sich sehr schnell im unüberschaubarem Dschungel. Für uns jedenfalls heißt es Morgen Tikal gleich zweimal, einmal tags und einmal abends zum Sonnenuntergang von einer Pyramide aus. Tikal war der Hauptgrund für diese Reise und könnte auch der Höhepunkt von dieser bisher an Sehenswertem nicht armen Tour werden.Meer informatie
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- Dag 16
- donderdag 30 januari 2025 om 08:30
- ☀️ 24 °C
- Hoogte: 145 m
GuatemalaColonia Tikal16°54’47” N 89°55’47” W
Tikal - ein göttlicher Platz der Maya

Ja, Tikal war bisher das Highlight dieser Reise auf den Spuren der Mayas. Deswegen nahmen wir uns den ganzen Tag Zeit dafür. Ein Besuch in Tikal, einer der bedeutendsten Maya-Stätten, ist ein unvergessliches Erlebnis. Bequeme Schuhe und wetterfeste Kleidung - wie eigentlich immer, sind wichtig, da das Gelände groß und teilweise uneben ist. Die gesamte Fläche umfasst 575 Quadratkilometer, die Kernzone noch rund 16 Quadratkilometer. Sehen sollte man unbedingt die Große Plaza, die Tempel II, IV (die höchste Struktur in Tikal mit über 70 m) und V, den Tempel des Großen Jaguars, den Platz der sieben Tempel und die Nordakropolis. Wir benötigten dafür über 5 Stunden. Und sahen trotzdem bei weitem nicht alles restaurierte und ausgegrabene, auch hier liegt vieles noch unter der Erde oder riesigen Steinhaufen. Sogar ganze Pyramiden. Drei davon konnte ich besteigen, insgesamt 440 Stufen bei den Temperaturen und der Luftfeuchtigkeit ein schweißtreibende Akt. Aber der Blick von oben auf das Dach des Regenwaldes und den daraus herausragenden Pyramiden ist alle Mühe wert.
Einst war Tikal eine der mächtigsten Städte der Maya und erlebte seine Blütezeit zwischen 200 und 900 n. Chr. Die Stadt war bedeutendes politisches, wirtschaftliches und religiöses Zentrum, bekannt für ihre militärische Stärke und ihre Rivalität mit anderen Maya-Städten wie Calakmul. Trotz seiner Stärke wurde Tikal auch schon mal erobert, erlebte einen Staatsstreich und schlug zurück, eroberte andere Städte. Zu sehen gäbe es hunderte von großen Strukturen, darunter Tempel, Paläste, Wohngebäude und Ballspielplätze. Die Architektur zeigt fortschrittliche Baukenntnisse und künstlerische Fähigkeiten. Man schätzt, dass bis zu 100.000 Menschen hier lebten, die Gesellschaft war stark hierarchisch strukturiert, mit einer herrschenden Elite, Priestern, Kriegern, Handwerkern und Bauern. Die Wirtschaft basierte auf Landwirtschaft, Handel und Handwerk. Eine zentrale Rolle spielte – wie eigentlich überall, die Religion. Die Menschen verehrten viele Götter, und Rituale sowie Opferungen waren wichtige Aspekte des religiösen Lebens.
Die Maya von Tikal waren auch für ihre Errungenschaften in Kunst, Astronomie und Mathematik bekannt. Sie entwickelten ein komplexes Schriftsystem und den Kalender.
Die Maya von Tikal waren auch für ihre Errungenschaften in Kunst, Astronomie und Mathematik bekannt. Sie entwickelten ein komplexes Schriftsystem und den Kalender. Die Maya von Tikal waren auch für ihre Errungenschaften in Kunst, Astronomie und Mathematik bekannt. Sie entwickelten ein komplexes Schriftsystem und den Kalender. Tikal bietet einen faszinierenden Einblick in die Welt der alten Maya und ist ein Muss für jeden, der sich für Geschichte und Archäologie interessiert.Meer informatie
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- Dag 17
- vrijdag 31 januari 2025 om 12:58
- ☀️ 32 °C
- Hoogte: 148 m
GuatemalaColonia Tikal16°54’25” N 89°55’50” W
Tikal - Punto Pertido, lost World

Am späten Nachmittag ging es dann noch mal einfach 45 Minuten rein in den archäologischen Park nach Punto Pertido - the lost Word, um von einer Pyramide aus den Sonnenuntergang zu erleben. Rein darf man dann nur noch mit einem einheimischen Guide, der einen auch sicher in der Nacht wieder rausbringt. In der letzten Saison, erzählt Carlos, verschwanden insgesamt 15 Menschen spurlos im Dickicht des Regenwaldes, acht davon konnte man retten, sieben blieben vermisst, sind tot.
Schon der Weg hin in der Dämmerung ist etwas Besonderes, denn dann erwacht der Dschungel zu Leben. Wir sahen Agutis, einen Fuchs, Eichhörnchen, Tukane und Papageie, einen Falken, ein Specht steckte seinen Kopf heraus, nur ein Jaguar ließ sich nicht blicken. Die gibt es hier auch recht zahlreich. Ihn zu sehen ist jedoch selten. Carlos zeigte uns eine kurzen Clip am Handy, den er vor einigen Tagen vom Auto aus aufnahm. Dabei schlenderte ein Jaguar die Straße entlang. Auch die Ruinen erschienen in einem wunderbaren Licht. Oben auf den Pyramide - nach weiteren 140 Stufen - dann ein wunderschöner Sonnenuntergang mit vielleicht 20 weiteren Leuten und den Geräuschen der Dschungels, bevor es dann wieder die 45 Minuten bei am Ende stockdunkler Nacht mit Kopf- und Taschenlampen zurück ging. Zusammen bin ich an diesem Tag rund 14 Kilometer in Tikal unterwegs gewesen. Wie man auch nur das Wichtigste bei eine Tagestour mit einem Aufenthalt von zwei/drei Stunden sehen will, bevor es weiter geht, ist mit ein Rätsel.Meer informatie
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- Dag 18
- zaterdag 1 februari 2025 om 09:00
- ☁️ 20 °C
- Hoogte: 1.551 m
GuatemalaPacoc14°38’11” N 91°8’18” W
Am Atitlán - mit dem Boot zu den Maya

Heute sind wir den ganzen Tag mit dem Boot unterwegs, es geht zu drei Mayadörfern, die am Atitlán-See liegen. Das Gewässer ist der zweitgrößte See Guatemalas mit einer Fläche von rund 130 Quadratkilometern und liegt auf 1560 m Höhe. Er ist umgeben von drei Vulkanen und ein Kratersee, entstanden vor 84.000 Jahren durch die Explosion eines Supervulkans. Inmitten des Sees lag in der späten präklassischen Epoche der Maya (etwa 450 v. Chr. bis 250 n. Chr.) eine Insel, auf der sich eine bedeutende Stadtanlage befand und die im Wasser versunken ist.
Die Maya-Dörfer rund um den See sind für ihre lebendige Kultur und Traditionen bekannt und gern besuchte Ziele. Das Hochland rund um den Atitlan-See bot ein ideales Umfeld die alten Maya. Die Siedlungen waren dank fruchtbarem, vulkanischem Land nicht nur autark, sondern entwickelten sich zu geschäftigen Zentren des Handels und zeremonieller Aktivitäten.
Auch heute noch besteht die Maya-Kultur fort. Man bewahrt und feiert das kulturell Erbe, hält Traditionen am Leben, die historische Lebensweisen und Glaubenssysteme widerspiegeln – das reicht von der Sprache bis zu den Textilien, die die Frauen tragen. Die Männer dagegen kaum. Auch Familienstrukturen und Gemeinschaftsführung werden von überlieferten Traditionen beeinflusst. Selbst der Maya-Kalender bestimmt hier das zeremonielle Leben. Auf diesen Kalender ausgerichtete Zeremonien sind nicht nur gesellschaftliche Zusammenkünfte, sondern wichtige Rituale, die die kosmische Ordnung und die individuelle Harmonie mit dem Universum aufrechterhalten. Bestimmte Orte rund um den See gelten als von heiliger Energie durchdrungen und dienen als Epizentrum für Gemeinschaftsrituale und individuelle Opfergaben.Meer informatie
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- Dag 18
- zaterdag 1 februari 2025 om 11:30
- ☁️ 25 °C
- Hoogte: 1.604 m
GuatemalaEnsenada Teachuc14°38’20” N 91°13’46” W
Santiago Atitlan - Maximón auf der Spur

Wir besuchen als erstes Santiago Atitlan. Denn hier findet sich der Maximón, ein im Hochland Guatemalas verehrter Volksheiliger, dem sowohl positive wie heilende und beschützende als auch unheilvolle und verfluchende Kräfte zugesprochen werden.
Maximón, auch bekannt als San Simón, ist eine synkretistische Figur, die Elemente aus der katholischen Heiligenverehrung und der einheimischen Maya-Religion kombiniert und mindesten 500 Jahre alt sein soll. Die Spanier verboten dessen Anbetung, aber die Mayas ließen sich ihre Kultur nicht nehmen. Der Maximón ist eine Holzfigur, die in traditionelle Kleidung gekleidet ist und immer eine Zigarre oder Zigarette im Mund hat. Jährlich wechselt er die Gastfamilie, bei der er aufbewahrt wird. Eine besondere Ehre, die mit Verpflichtungen einhergeht. So kommen dann zahlreiche Gläubige, die verkostet werden und sich an Maximón wenden, um Hilfe in verschiedenen Lebensbereichen zu bitten, sei es für Gesundheit, Wohlstand oder Schutz. Seine Verehrung ist von Ritualen und Opfergaben geprägt, die Kerzen, Alkohol, Tabak und Geld umfassen können.
Eben diese Familie besuchten wir, gegen eine kleine Spende sind auch Aufnahmen gestattet. Es ist ein unscheinbares Haus, nur erreichbar über eine enge Gasse. Im Inneren findet sich die Statue in einem einfachen Raum, davor zahlreiche Kerzen und einige Blumen, links und rechts sitzen zwei Männer, daneben die Oma mit einem Baby, zudem finden sich einige weitere junge Maya im Raum. Einer der beiden Männer zündet die Zigarette des Maximón an, ein dritter schwenkt ein Weihrauchgefäß und gibt eine Art Sprechgesang von sich, vermutlich eine alte Maya-Sprache. Der Raum ist schnell völlig verqualmt. Dürfte ein Schamane sein. Das also ist er, der berühmte Maximón, die Figur, die den Apostel Simon und Maam, den alten Erdgott der Mayas, verkörpern soll.
Maximón dürfte die Hauptattraktion des Ortes sein, dennoch sind wir die einzigen Touristen, neben ein paar Maya. Obwohl es in dem Ort von Besuchern nur so wimmelt. Aber die stöbern durch die unzähligen Souveniergeschäfte.Meer informatie
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- Dag 18
- zaterdag 1 februari 2025 om 13:00
- ☁️ 24 °C
- Hoogte: 1.632 m
GuatemalaSan Pedro La Laguna14°41’25” N 91°16’26” W
San Pedro und San Juan la Laguna

Von Besuchern wimmelt es auch in San Pedro La Laguna, der nächste Ort, den wir mit dem Boot anfahren. Und auch in San Juan La Laguna, der dritte Ort auf unserer Agenda. Ich denke, die Maya können von den Besucherströmen ganz gut leben. Die Orte sind allesamt Touristenmagnete und bieten zahlreiche Läden mit allem Erdenklichem. Darunter viel Nippes aber auch schöne Kunstgalerien und Handwerksbetriebe. So besuchten wir in Santiago Atitlan auch einen Holzschnitzer und Schreiner, der wunderbare Arbeiten produziert und verkauft. Die Schreinerei, besser Werkstatt, hier helfen nur die Bilder. Viele Kooperationen befassen sich zudem mit Textilien und stellen Kleider her, andere haben das Thema Kaffee für sich entdeckt, und andere wiederum Keramiken oder Bilder sowie Gemälde.
Die Webereien arbeiten teils mit Techniken, die seit Jahrhunderten weitergegeben werden, und kreieren komplizierte Muster, die Geschichten erzählen und die Kosmologie der Maya symbolisieren. Jede Farbe, jedes Motiv und jeder Faden, der in diesen Textilien verwendet wird, verkörpert kulturelle Erzählungen und den persönlichen Ausdruck des Webers. Ebenso wichtig für den künstlerischen Ausdruck der Maya sei die Tradition der Holzverarbeitung und Töpferei.Meer informatie
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- Dag 19
- zondag 2 februari 2025 om 09:00
- ☁️ 19 °C
- Hoogte: 1.511 m
GuatemalaGuatemala-Stadt14°38’31” N 90°30’48” W
Das Fahren - eine Herausforderung

Wir waren ja einige Tage mit dem Auto in Guatemala unterwegs. So kann das Fahren in dem Land schon eine Herausforderung sein, insbesondere in der Hauptstadt Guatemala-City. Die Straßennetz ist besonders in den städtischen Gebieten oft massiv überlastet. Für die 150 Kilometer zum Altitlan-See benötigten wir fünf Stunden. Die Hauptstraßen sind eher besser ausgebaut, aber massiv überlastet. Es kann schon mal sein, dass an einer Kreuzung, Baustelle oder Polizeikontrolle 15 Minuten nichts geht. Auch die Verkehrsführung ist schon mal recht spannend. Obwohl hier, wie bei uns, Rechtsverkehr herrscht, fährt man auch mal links aneinander vorbei. Ein Beispiel: vier Spuren führen aus der Stadt heraus, rechts, ganz normal. Der Verkehr in die Stadt rein hat dann drei Spuren zur Verfügung, die vierte ganz außen führt wieder aus der Stadt raus. Und das mehrere Kilometer lang, ohne Abtrennung – je nach Verkehrsbelastung. Also fahren wir links an den Autos vorbei, in die entgegengesetzte Richtung. Sprich, Links- und Rechtsverkehr wechseln sich schon mal ab.
Viele Straßen in den ländlichen Gegenden sind in einem schlechten Zustand, zahlreiche tiefe Schlaglöcher keine Ausnahme. An einer Stelle sahen wir Menschen, die freiwillig die schlimmsten Schlaglöcher mit gestampften Lehm flickten – bis zum nächsten stärkeren Regen, dafür von den vorbeifahrenden Autofahrern um eine kleine Spende baten.
Überall im Land sieht man die traditionellen, bunt bemalten Chicken-Busse. Die alten, umgebauten Schulbusse spielen eine wichtige Rolle, genauso wie viele Pickups die zum Transport von Menschen, Vieh und Waren dienen. Nicht selten alles zusammen auf einmal und vollgepfercht. Fünfsitzige alte Kombis und Minivans mit 15 bis 20 Passagieren sind auch kleine Ausnahme. Nicht jeder der seine Waren auf dem Markt verkauft hat ein Auto, also tut man sich zusammen. Gut, die Guatemalteken sind deutlich kleiner als wir… Unterwegs sind zudem zahlreiche Roller und Mopeds mit bis zu vier Personen. Die kommen wenigstens flott durch den Verkehr, rechts, links oder am Straßenrand, schon mal auf der Gegenspur. In Guatemala nennt man die Rushhour auch "Bumper-to-Bumper"-Verkehr, weil die Autos so dicht hintereinanderstehen, dass nur wenige Zentimeter Platz zwischen den Stoßstangen (Bumpern) bleibt.
Auffallend sind zudem die zahlreichen Straßenbumper, besonders in kleineren Orten am Land, manchmal Dutzende hintereinander mit vielleicht nur 50 Meter Abstand. Diese Bumper zwingen Autofahrer dazu, langsamer zu fahren, um Schäden am Fahrzeug zu vermeiden, Geschwindigkeitskontrollen gibt es hier nicht. Meist sind sie durch Schilder angekündigt, aber nicht immer. Besonders praktisch bei Nacht. Gern finden sich auf dem Land an diesen Stellen auch Stände mit Obst, Gemüse, Keramiken und vielem mehr, müssen die Fahrer doch fast bis zum Stillstand abbremsen. Da wird auch schon mal aus dem Auto heraus was gekauft.
Manchmal kann es sogar spannend sein, einfach nur den Verkehr etwa um einen Markt herum zu beobachten. Dennoch, wir – respektive unsere Fahrer, sind problemlos durchgekommen, wenn man auch manchmal deutlich mehr Zeit benötigte als vorher angegeben oder von Google Maps prognostiziert. Die Zeit hatten wir aber.Meer informatie
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- Dag 20
- maandag 3 februari 2025 om 11:00
- ⛅ 18 °C
- Hoogte: 2.296 m
GuatemalaChicuá II14°53’53” N 91°6’7” W
Der Markt von Chichicastenango

Am letzten Tag machen wir einen Besuch des Markets von Chichicastenango auf der Fahrt zurück nach Guatemala City. Er wird gern als "Chichi-Markt" bezeichnet, ist einer der bekanntesten und farbenprächtigsten Märkte in Guatemala und zieht sowohl Einheimische als auch Touristen an. Er gilt als einer der ältesten Märkte des Landes, soll über 1000 Jahre existieren. Er findet zweimal in der Woche statt, am Donnerstag und Sonntag und bietet eine Vielfalt an Produkten, darunter handgefertigte Textilien, traditionelle Kleidung, Masken, Keramik, Holzschnitzereien, Schmuck und vieles mehr. Neben Kunsthandwerk finden sich zudem frische Produkte, Gewürze und lokale Speisen, die auf dem Markt verkauft werden. Das Feilschen gehört zum guten Ton, es wird erwartet, dass man die Preise verhandeln.
Der Markt ist nicht nur ein Ort des Handels, sondern auch ein soziales und kulturelles Ereignis. Besucher können Maya-Rituale und Zeremonien beobachten, gern vermischt mit dem katholischen Glauben. Sie finden meist in der Nähe der Kirche Santo Tomás statt. So sahen auch wir eine kleine Prozession. Um den Markt in seiner vollen Pracht zu erleben und die besten Angebote zu finden, ist es ratsam, früh zu kommen.
Der Markt von Chichicastenango bietet eine einmalige Gelegenheit, in die lebendige Kultur und das tägliche Leben der Maya-Gemeinschaften einzutauchen und ist ein unvergessliches Erlebnis für jeden Besucher. Anschließend ging es die rund 140 Kilometer nach Guatemala City zurück, für die wir diesmal nur drei Stunden benötigten, bevor wir morgen die Heimreise via Mexiko antreten.Meer informatie