Greece
Veroia

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16 travelers at this place

  • Day6

    Flucht vor dem Hurrikan

    September 18, 2020 in Greece ⋅ ☁️ 24 °C

    Am gestrigen Abend hieß es umdisponiern. Ein Hurrican wurde angekündigt und bringt für die nächsten zwei Tage ☔ und Sturm. So haben wir uns gestern entschieden auf dem TET auf der Ostseite von 🇬🇷 weiter zu machen.
    Also stand heute "nur" eine Verbindungsetappe auf dem Plan. Diese ging über viele kleine On - und Offroadwege. An einer Abzweigung rief uns ein Grieche zu sich und lud uns zum Kaffee ein. Er war hier der Schmid des Dorfes und fährt selber Motorrad. Er zeigte uns seine BMW R75/6 und seine Kreidler. Ferner hatte er eine 2CV Ente und noch ein sogenanntes "Pony" von Citroën. Interessante Gefährte!
    Mit Hände und Füße fand eine Unterhaltung statt. Sogar der Sohn, welcher in Belgien verheiratet ist wurde angerufen, um einiges zu übersetzen. Welch eine nette, gastfreundliche Geste!
    Bei einem Stopp stellte Steini fest , dass ich eine Schraube vom Heck verloren habe. Endlich wieder einen Einsatz für den Schrauber des Teams. Während der Reparatur stelle ich noch fest , dass meine Nummernschild auch bald die "Fliege" macht. Also gleich noch Notreparatur die zweite. Danke von meiner Seite an "Steini"👏
    Abends haben wir uns auf Grund des schlechten Wetters ein Zimmer genommen. Für 17€ pro Mann und Nase mehr als ok. Sehr sauber und warmes Wasser. Bikerherz was brauchst du mehr!
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  • Oct7

    Irgendwo in den Bergen

    October 7, 2020 in Greece ⋅ ☁️ 24 °C

    Als scheinbar einzige Gäste genießen wir unser Frühstück im im Speisesaal des Hotels, in welchem ein Teilbereich eher wie ein privates Wohnzimmer auf uns wirkt. Wir überlegen, ob die Betreiber dieses offensichtlichen Familienbetriebes hier möglicherweise auch wohnen. Der Verdacht erhärtet sich, als zwei kleine Mädchen in den Saal mit integrierter Küchenzeile spaziert kommen und sich ihre Schulbrotdosen füllen lassen. Insgesamt bestätigt sich auf jeden Fall unser Ersteindruck von gestern, dass es sich hier um eine sehr nette Herberge mit sympathischen Gastgebern handelt. Die heutige Etappe hält wieder so einige zu bewältigende Höhenmeter für uns bereit. Zunächst geht es oberhalb des Polyfytos-Stausees entlang, eine kleine Kirche mit Sitzgelegenheit und Wasserquelle dient unterwegs als willkommener Pausenplatz. Auf der weiteren Fahrt fällt Heiko ein recht großer Vogel auf, den er bei einem Blick durch das Teleobjektiv als Pelikan identifiziert. Wir erreichen schließlich das Ende des Stausees, dürfen bis zur Staumauer bergab rollen, um nach einigen Fotos und Drohnenflügen auf der anderen Seite direkt wieder hinaufzufahren.
    Hier kommen uns bald zwei Gespanne entgegen, die wir in dieser Form noch nicht gesehen haben. Eis handelt sich um ein französisches Paar auf E-Bikes, beide sind mit Anhänger unterwegs, wobei in einem zwei kleine Kinder sitzen. Die Fahrräder sind mit riesigen, wild verkabelten Solarpaneldächern ausgestattet, was dieses Gespann wirklich kurios aussehen lässt. Es werden ein paar Worte gewechselt, bevor wir in entgegengesetzten Richtungen unsere jeweilige Fahrt fortsetzen. 874 Höhenmeter sind heute insgesamt erklommen, als wir uns mit an einem wunderschönen Platz mit Blick auf Schlucht und Aliakmonas für die Nacht niederlassen. Mal wieder genießen wir die Aussicht, in der Ferne rauscht ein Wasserfall und die eine oder andere Ziege meckert und bimmelt.
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  • Oct8

    Wir werden immer besser...

    October 8, 2020 in Greece ⋅ ⛅ 17 °C

    Am Morgen ist dieser Ort nicht weniger reizvoll als bei der gestrigen Ankunft, entsprechend lassen wir es seeehr gelassen angehen. Der Vormittag plätschert dahin, ein vorbeispazierender Grieche schenkt uns die Hälfte seiner Maronen, die er offensichtlich gesammelt hat. Nach einer kurzen Google-Befragung wirft Heiko den Gaskocher an und 15 Minuten später lassen wir uns die warmen Esskastanien schmecken. Wir ziehen kurz in Betracht, einfach den Tag und eine weitere Nacht hier zu verweilen. Nach kurzem Abwägen bauen wir dann aber doch das Zelt ab, um als Ziel für heute die letzten Höhenmeter dieser Berglandschaft in Angriff zu nehmen, bevor es wieder bergab in die Ebene geht.
    Gegen 14 Uhr machen wir uns auf den Weg, der uns u.a. durch zwei kleine Dörfer führt. In letzterem pausieren wir und knabbern Chips, werden dabei von diversen kleinen und großen Katzen umringt und geradezu belagert. Die extrem niedlichen Tiere sind quasi überall - auf dem Tisch, halb in der Chipstüte, auf den Fahrradtaschen...! Mit Erreichen des nächsten kleines Ortes sind wir schließlich am höchsten Punkt angelangt. Ab jetzt heißt es, abwärts rollen bis sich ein geeigneter Platz zum Zelten anbietet. Tatsächlich lässt eine entsprechende Gelegenheit nicht lange auf sich warten, Heiko inspiziert eine Wiese oberhalb der Straße und stellt begeistert fest: "Genial! Wir werden immer besser!" Wir laden die Räder ab, lassen uns nieder und freuen uns über eine traumhafte Aussicht auf die Schlucht und den Aliakmonas, der sich durch selbige schlängelt. Wir machen Fotos aus allen Perspektiven, kniffeln und lesen, essen wie so häufig in diesem Urlaub Weinblätter und Bohnen. Nach Einbruch der Dunkelheit werden sind wir kurz verunsichert, als ein Auto die Straße verlässt und den Hügel hinauf auf uns zusteuert. Auf halber Strecke kommt das Fahrzeug aber zum Stehen, verlässt den Hügel und fährt von dannen. Später jedoch, wahrscheinlich nach einem Hinweis, kommt abermals ein Auto den Hügel hinauf und diesmal hält der Pickup, in welchem vermutlich der Besitzer des angrenzenden Feldes sitzt, erst unmittelbar vor unserem Zelt an. Jede Sorge erweist sich als unbegründet, der Fahrer fragt lediglich, ob alle okay ist und als er hört, dass wir harmlose Touristen sind, verabschiedet er sich freundlich wieder.
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  • Oct9

    Bilderbuchfahrt nach Vergina

    October 9, 2020 in Greece ⋅ ⛅ 23 °C

    Noch immer restlos begeistert von unserem Zeltplatz und bei strahlend blauem, wolkenlosen Himmel starten wir in den heutigen Tag. Es ist 11 Uhr, als die Räder wieder beladen sind und wir uns auf den Weg machen. Vor uns haben wir zunächst eine lange Abfahrt, die uns aus den Bergen in die Ebene führen wird. So richtig wissen wir nicht, was uns bevorsteht und werden deshalb umso mehr positiv überrascht. Uns erwartet nicht nur eine Abfahrt, sondern eine Fahrt wie durch ein Bilderbuch. Wenn es eine Belohnung gibt für mühsam erarbeitete Höhenmeter, dann haben wir sie heute definitiv erhalten. Als eindeutiges Indiz dafür kann auch die Tatsache gewertet werden, dass wir für die ersten 15 Kilometer sage und schreibe vier Stunden brauchen, obwohl es fast ausschließlich bergab geht. Die Landschaft ist einfach unfassbar schön, alle paar Meter und an jeder Ecke halten wir an, staunen, freuen uns, machen Bilder...! Das Radeln durch diese Schlucht entlang des Flusses, vorbei an einem Wasserfall am Wegesrand sowie zweier Stauseen ist wahrlich ein Hochgenuss! So fällen wir auch bald die Entscheidung, dass wir uns alle Zeit der Welt für diesen Abschnitt nehmen und heute nur noch bis zum nächsten Ort namens Vergina fahren, wo wir ein Zimmer reservieren. Auf unserer weiterhin herrlichen Fahrt verlieren wir immer mehr an Höhe und nähern uns langsam aber sicher dem Flussniveau an. In der Ebene angekommen ist auch Vergina nicht mehr weit, passend zum heutigen Tag werden wir in der reservierten Unterkunft von einer sehr sympathischen Gastgeberin empfangen. Nachdem Bezug unseres Zimmers und einer Dusche machen wir uns auf den Weg in den Ort. Wir genehmigen uns Salat und Gyros in einer Taverne und beobachten das lebendige Treiben um uns herum. Jede Menge junge wie alte Menschen sind auf den Straßen unterwegs, ebenso reichlich Hunde und Katzen und die meisten, selbst die Tiere, scheinen sich irgendwie untereinander zu kennen. Dazu klingt griechische Musik aus den Lautsprechern der Taverne, alles in allem eine sehr angenehme Atmosphäre. Was für ein schöner Tag!Read more

  • Day2

    Thessaloniki and Vergina

    September 25, 2019 in Greece ⋅ ⛅ 22 °C

    Our guide Eugenia is incredibly knowledgable and has close connections with archaeological sites, starting with Byzantium museum , then a visit to the walls of the acropolis and in the afternoon at Vergina where she had helped discover the tombs of Philip II his wife and grandson with amazing amounts of gold and silver artefacts.Read more

  • Day86

    Wir queren den Norden Griechenlands

    December 5, 2018 in Greece

    So kalt wie gedacht war die vergangene Nacht glücklicherweise doch nicht. So dass wir uns ausgeschlafen auf den Weg zur Visko Schlucht machen konnten.
    Schon nach kurzer Fahrt erreichten wir Monodendri von wo aus wir in die Schlucht hinabsteigen wollten. Da wir im Ort die Abzweigung verpassten stiegen wir nicht hinab, sondern erreichten stattdessen einen Aussichtspunkt von dem man einen fantastischen Blick in die Schlucht hatte. Nach ein paar Metern kamen wir zu einem Schild an dem wir zur Vorsicht angehalten wurden. Ein Einheimischer riet uns dies ebenfalls, da der Weg schmal wurde und nicht immer gut befestigt sei, aber dennoch gut begehbar.
    Wir gingen also weiter und wurden mit einem noch besseren Blick in die Schlucht belohnt, die 1997 im Guinness Buch der Rekorde, als tiefste Schlucht der Welt gekennzeichnet wurde. Allerdings ist uns nicht ganz klar wie das gemessen wurde :P

    Da unser nächstes Ziel die heißen Quellen bei Elefteron sein sollten, wollten wir heute einige Kilometer hinter uns bringen und entschieden uns die Autobahn zu nutzen, die einmal quer durch den Norden verläuft. Da der Norden extrem bergig ist, fuhren wir alle paar Kilometer durch Tunnel, die mal länger und mal kürzer waren. Wir stellten uns vor wie es wohl wäre alle diese Berge zu überqueren und nahmen dafür sehr gerne ein paar Mautgebühren in Kauf.

    Da wir beinahe alle unsere Vorräte aufgegessen hatten und schon lange auf der Suche nach einem "richtigen" Supermarkt waren - denn es gab in Albanien nur Tante Emma Läden - freuten wir uns wie kleine Kinder als wir einen Lidl fanden.
    Mit vollen Vorratschränken erreichten wir unseren Schlafplatz im Örtchen Vergina wo es zu Freude von Tobi endlich mal wieder Kartoffel, Spinat und Ei gab!
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  • Day599

    Day 600: Vergina

    October 7, 2018 in Greece ⋅ ☀️ 21 °C

    Headed west from Thessaloniki in the morning, aiming for the town of Vergina, and another world heritage site. This one was a large archaeological site, focused largely on a handful of tombs. These were quite remarkable, as they were only uncovered in the 1980s and were completely intact, unlooted. But the most surprising thing was the occupant of one of the tombs: Phillip II of Macedon, father to Alexander the Great!

    This was the spot where his palace was located, and the theatre where he was assassinated was also located nearby. We spent quite a bit of time going through the burial mounds which had an excellent modern museum located basically on top of the burial mounds.

    Unfortunately for us, we weren't allowed to film inside and it was far too dark to film anyway, so hopefully the museum directors come through with some footage or images for me! Afterwards we headed up to check out the ruins of the palace and other areas of the archaeological site, only to discover that they were closed! No further information, just "closed".

    Classic example of both the best and worst of Greece. Incredible museum, very modern and fancy with well done exhibits. Right next to a fenced-off archaeological site that has absolutely no info about whether it's open or not, when you can see it or not, and so on. Fantastic.

    Since Phillip was the King of Macedon, I should explain a little as well about "Macedon". Essentially - Macedonia is a region. Although it's common trivia to say "Alexander the Great was Macedonian", that's true but he's not really associated with the modern nation of Macedonia. The ancient kingdom of Macedonia was a Greek-speaking city state, just like Athens, Sparta, Corinth, and all the others. Their territory was mostly in modern-day Greece (and there are millions of Greeks living in the Greek province of Macedonia who think of themselves as Macedonians), but it did also stretch into today's country of Macedonia (where it should be noted, the population are Slavic and speak Macedonian, a Slavic language). Greece and Macedonia have been arguing for decades about use of the name Macedonia, and at the UN they're officially known as the Former Yugoslav Republic of Macedonia. Apparently a compromised was recently reached which would see Macedonia officially named "Republic of North Macedonia". We'll see!

    Anyway, it was a disappointing site all up and we were finished by lunchtime. It was a pretty small village so we checked into our guesthouse and then sat around, both wishing we could drive on to the next place. Ended up spending a few hours at a cafe, then a few more hours in the room. Still felt like quite a waste of a day though, annoyingly.
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You might also know this place by the following names:

Dimos Veroia, Veroia, Βέροιας