• Hase und Ritter on tour
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Kenia 2025

Zum Jahresende noch mal Sonne satt… もっと詳しく
  • 旅行の開始
    2025年12月18日

    Es geht los…

    2025年12月18日, ドイツ ⋅ 🌙 0 °C

    Der letzte Arbeitstag für 2025 ist geschafft, der Wecker klingelt um 3:15 Uhr, das Taxi kommt um 4 Uhr, der erste Hopser nach Frankfurt geht um 6:30 Uhr:
    Es geht los gen Süden… 🌞

    Als es im letzten Winter so richtig nass, kalt und dunkel war, haben wir beschlossen, 2025 geht’s im Winter in die Sonne, egal wohin. Schnell sind wir in der Entscheidungsfindungsphase bei Afrika gelandet und haben schon recht früh in diesem Jahr Kenia gebucht.

    Unsere Reisetaschen haben wir am Sonntag schon gepackt, und gewogen und umgepackt und neu gewogen und wieder umgepackt. Aufgrund eines bevorstehenden Inlandsflugs mit Gepäckbeschränkung auf 15 kg pro Nase inklusive Handgepäck, war das Packen tatsächlich ein wenig aufwendiger als sonst 🫣. Wenigstens brauchts nur Sommergarderobe… 😅

    Jetzt sitzen wir in Frankfurt und warten aufs Boarding…
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  • Erstmal angekommen 😅

    2025年12月18日, ケニア ⋅ ☁️ 18 °C

    Der gut 8-stündige Flug ist angenehm und on time. Landung pünktlich, Passkontrolle easy, unsere Reisetaschen kommen ratzfatz vom Band, allein unser Transfer ist nirgends zu sehen…👀

    Inmitten der kenianischen Taximafia finden wir parallel einen netten, hier lebenden Deutschen mit lokaler SIM, sowie einen netten Kenianer, der auf eine andere Reisegruppe wartet, die unseren Transfer ausfindig machen… 😅

    Mit ordentlich Verspätung verlassen wir den Flughafen. Unser Quartier für heute Nacht ist das Tribe Hotel, wo wir eigentlich ein Zimmer mit Terrasse gebucht haben. Stattdessen sind wir im 4. Stock. Für heute ist’s uns egal. Es ist mittlerweile Mitternacht Ortszeit, um 6 müssen wir wieder aufstehen.

    Das Tribe Hotel ist stylisch afrikanisch. Die nachgebildeten Beninbronzen überall unterstreichen den rundum afrikanischen Eindruck (bei uns würde man das vermutlich kulturelle Aneignung nennen 🤭). Der Werbeslogan one Tribe one Nation mutet eher skurril an.

    Duschen, schlafen, morgen geht es weiter… 😴
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  • Impressionen

    2025年12月19日, ケニア ⋅ ⛅ 23 °C

    Die erste Nacht in Kenia ist auch kurz. Schon um 6 Uhr klingelt unser Wecker, um 6:30 Uhr sitzen wir beim Frühstück. Unsere geplante Abfahrt verzögert sich dann aber ein bisschen, was diesmal aber an unserer Unpässlichkeit liegt 😵‍💫, unser Guide für die nächsten Tage, Joseph ist pünktlich.

    Gegen 9 können wir dann doch aufbrechen und gondeln raus aus der Stadt, die Straßen sind abenteuerlich, der Verkehr ein bisschen wild. Der Hase verschläft einfach einen Teil der Fahrt mit der Kamera in der Hand, deshalb gibt es auch nur wenige Fotos von unterwegs.

    Mit Blick auf den Lake Elmenteita machen wir einen Fotostopp. Der Lake Elmenteita ist ein stark basischer See des Ostafrikanischen Grabens und gehört seit 2011 als Teilgebiet des „Kenianischen Seensystems im Great Rift Valley“ zum UNESCO-Weltnaturerbe. Lake Elmenteita ist eigentlich Heimat unzähliger Flamingos, die Population hat in den letzten Jahren aber stark abgenommen. Wir jedenfalls sehen nix Rosanes… 🤷‍♀️
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  • Nakuru Nationalpark

    2025年12月19日, ケニア ⋅ ⛅ 25 °C

    In der Mittagszeit erreichen wir unser Ziel für die nächsten 2 Tage, den Lake Nakuru-Nationalpark. Auch Lake Nakuru gehört zu den alkalischen Seen des ostafrikanischen Grabens. Schon auf der Fahrt zu unserer Lodge sehen wir die ersten Tiere… 😍

    Mit unserem ersten Büffel in voller Pracht machen wir 14 Jahre nach unserer ersten Reise nach Afrika endlich unsere Big Five voll (bisher waren es nur 4 1/2). Hier lebt auch die seltene Rothschild-Giraffe.

    Wir freuen uns schon auf mehr davon…
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  • The Cliff

    2025年12月19日, ケニア ⋅ ⛅ 26 °C

    Unser Quartier für die nächsten 2 Nächte ist die Lodge The Cliff am Lake Nakuru. Wir beziehen unser tolles Zelt, genießen noch ein spätes Lunch, und verzichten auf einen weiteren nachmittäglichen Game Drive. Heute ist ausschließlich See (und Fischadler) gucken angesagt. Morgen ist schließlich auch noch ein Tag…もっと詳しく

  • Sonnenaufgang über Lake Nakuru

    2025年12月20日, ケニア ⋅ ☁️ 15 °C

    Der Lake Nakuru liegt auf 1760 m, für kenianische Verhältnisse haben wir kalte 16 Grad Celsius in der Nacht. Ergo finden wir zwei Wärmflaschen in unserem Bett, als wir vom Abendessen zurückkommen… 🤭

    Unser Wecker klingelt wieder um 6 Uhr, und die Ankündigung eines zauberhaften Sonnenaufgangs ist das erste Bild des Tages beim Augen aufschlagen. Weil wir den Sonnenaufgang noch in allen Facetten fotografieren müssen, kommen wir schon wieder zu spät zu unsere Verabredung um 6:30 Uhr. Wir zerstören wohl grad das Bild vom pünktlichen Deutschen 🫣.

    Um 6:40 Uhr startet unser morgendlicher Game Drive mit dampfenden Büffeln und Rothschild Giraffen im Morgendunst. Wir beobachten eine Hyäne auf der (erfolglosen) Impalajagd, und können sogar ein Spitzmaulnashorn sehen.

    Dazu natürlich noch Warzenschweine und etliche hübsche Vögelchen, deren Namen noch eruiert werden müssen.
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  • Wir sind keine Birdies, aber…

    2025年12月20日, ケニア ⋅ ⛅ 19 °C

    …der Lake Nakuru Nationalpark ist vor allem für seine Vogelwelt bekannt. 450 Vogelarten, davon 90 Wasservögel, soll der Park beherbergen.

    In den letzten 2 Jahrzehnten hat sich die Fläche des Sees erheblich ausgedehnt. Die aus alten Bäumen bestehenden Uferwälder sind dabei ertrunken; der See ist von einem Gürtel von toten Bäumen umgeben. Das Gebäude des einstigen Haupteingangs zum Nakuru-Nationalpark steht heute im Wasser. Der Anstieg führte zum einen dazu, dass der See jetzt für die Flamingos zu tief ist, viele sind abgewandert, ein paar aber noch da. 😍

    Der zunehmende Fischreichtum ist aber ein Paradies für andere Wasservögel. Wir stehen fast eine Stunde an der Stelle, wo früher mal die Straße am See langging und gucken und fotografieren Vögel… 🫣
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  • Frühstück

    2025年12月20日, ケニア ⋅ ⛅ 21 °C

    Dem aufmerksamen Leser ist aufgefallen, dass wir vorm Frühstück aufgebrochen sind zum Gamedrive, bisher aber nicht zurückgekehrt sind. Unsere wirklich zauberhafte Lodge hat uns unser Frühstück in Picknickform mitgegeben, so dass wir ganz ohne Zeitdruck die morgendliche Ausfahrt genießen können.

    Unglaublich, was Guide Joseph dann auspackt an einer Campsite im Gelände… 😅. Ein fast komplettes English Breakfast, Eier, Müsli, Obst, sogar Kaffee in einer French Press ist dabei. Wir sind schwer beeindruckt und genießen (und teilen mit dem Wildhüter, der hier auf uns und die ebenfalls hungrigen Paviane aufpasst).

    Wir beschließen den morgendlichen Game-Drive mit einem zauberhaften Zebrahintern 🤭 und kehren nach sage und schreibe 5 Stunden in unsere Lodge zurück.
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  • Nachmittäglicher Game Drive

    2025年12月20日, ケニア ⋅ ⛅ 25 °C

    Es gibt hier zwar Löwen und auch Leoparden, die hier im teilweise echt dichten Unterholz auszumachen ist vermutlich eher schwierig. Wir lassen uns trotzdem auf den nachmittäglichen Game Drive ein, und suchen den Nachmittag vergeblich (zusammen mit einigen anderen Autos) nach mehr Nashörnern. 60 Stück sollen in Nakuru leben, heute nachmittag hat aber keins davon Lust auf Touristen… 🤷‍♀️

    Wir begnügen uns mit ein paar Schnappschüssen der üblichen Verdächtigen, besonders schön ein auf den Büffeln landendes Reihergeschwader (welches fast zu schnell für uns war), sehen 2 wandernde Sekretäre am Horizont, finden einen Kuckuck und zum Schluss noch eine südliche Grünmeerkatze. Auch schön… 😊

    Ergänzend noch ein paar Schnappschüsse aus dem Baum vor der Terrasse der Lodge, inklusive afrikanischer Fischadler.
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  • Abschied von The Cliff

    2025年12月21日, ケニア ⋅ ⛅ 16 °C

    Als der Wecker heute morgen klingelt, leuchtet der Himmel orange. Während die Sonne aufgeht, gehen wir heute regulär frühstücken, merkwürdigerweise als einzige Gäste. Und dann heißt es auch schon Abschied nehmen von The Cliff, endlich mit deutscher Pünktlichkeit um 3 Minuten vor 8 ⏰!

    Die Fahrt zum Ausgang des Nakuru Nationalparks dauert über eine Stunde und… wir haben ein Problem mit dem Auto.. 😳
    Die Toyota Landcruiser sind ja faktisch unverwüstlich, aber wenn sich ein Stein ins Rad verirrt, festsetzt und an der Felge schleift, hat man das Gefühl, die Bremsscheibe ist gleich durch - so hört sich das zumindest an. Es hilft nichts, der Stein wird nicht „gecrushed“, wie Joseph hofft. Also anhalten, aufbocken, rechtes Vorderrad abmontieren: da war nichts 😵‍💫. Also wieder dran, Wagen runter, links aufbocken und dieses Rad abmontieren: da steckt er, der Wicht! Ein kleiner Stein, aber so hart, dass sich das kleine Problem nicht von selbst löst.

    Nach einer halben Stunde können wir weiter, Joseph hatte aber schon auf eine möglichst frühe Abfahrt gedrängt, da er für eine Strecke, die nicht viel mehr als 100km betragen sollte, mit 5 Stunden Fahrzeit rechnete. Da sind damit natürlich hinfällig…

    Entgegenkommende Guides halten selbstverständlich an und fragen, ob sie helfen können.
    Es ist sowieso bemerkenswert, wie sich die Profis alle untereinander unterstützen. Das permanente Funken kennen wir schon aus dem südlichen Afrika, hier wird auch noch permanent telefoniert, um herauszufinden, wo sich gerade interessante Tiere aufhalten.

    Hier im Lake Nakuru NP dürfen auch Selbstfahrer rein, aber wir fragen uns schon, wieviel man so überhaupt zu sehen bekommt, nur die reichlich vorkommenden Tiere, die unübersehbar herumstehen? Dazu sind die Wege hier zum Teil so schlecht, dass Privat-PKWs umdrehen müssen, wo wir weiterkönnen. So gerne wir vieles selbst organisieren, auf Safari scheint uns ein Guide unverzichtbar…
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  • Subukia View Point

    2025年12月21日, ケニア ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute ist ein Fahrtag, wir wechseln vom Nakuru Nationalpark nach Ol Pejeta. Luftlinie ist das eigentlich gar nicht so weit, zieht sich aber ganz schön.

    Einen ersten Fotostopp machen wir am 2350 Metern hohen Subukia Viewpoint, von wo aus man einen herrlichen Blick in den ostafrikanischen Grabenbruch hat. Der Ostafrikanische Graben erstreckt sich über rund 3500 Kilometer durch Ostafrika, und ist häufig mit Seen gefüllt, wie Lake Nakuru. Er steht im Zusammenhang mit einer tektonischen Verwerfung, die bereits im Jordangraben beginnt und das Tote wie das Rote Meer bildet, so kommt man auch auf die aufgemalten 6.000 Kilometer. Wahrscheinlich ist der Teil Afrikas östlich des Grabens in ein paar Millionen Jahren eine Insel… 🤔

    Einen zweiten Fotostopp legen wir an einem Souvenirshop mit angeschlossenen Äquatormarker ein. Unser Weg nach Nanyuni führt uns heute einige Male hin und her über den Äquator.
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  • Ol Pejeta Conservancy

    2025年12月21日, ケニア ⋅ ☁️ 23 °C

    Gegen 14 Uhr erreichen wir die Ol Pejeta Conservancy. Ol Pejeta ist eine private Non-Profit-Einrichtung auf einer Fläche von ca. 360 km² und beherbergt neben den Big Five eine Vielzahl an Tieren sowie einige besondere Projekte, die wir morgen besuchen werden.

    Als wir am Haupttor ankommen, regnet es in Strömen und hört auch so schnell nicht mehr auf. Unser einziger Tierstopp auf dem Weg zu unserer Lodge ist eine Riesentrappe, ein imposantes Männchen und einer der schwersten flugfähigen Vögel.
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  • The Rivercamp

    2025年12月21日, ケニア ⋅ ☁️ 22 °C

    Im strömenden Regen beziehen wir unser ausgesprochen schönes Zelt im River Camp. Auf den nachmittäglichen Game Drive verzichten wir, auf nasse Tiere im Regen und schlechte Lichtverhältnisse mit schlechten Fotos haben wir keine Lust.

    Tagsüber kann man sich frei bewegen im Camp - hier lebt auch ein halb domestizierter Buschbock zwischen den Zelten - fürs exquisite Abendessen müssen wir per Walkie Talkie den Escort Service bestellen.
    Da es natürlich im Freien stattfindet, wird an jeden Tisch ein heißes Kohlebecken gestellt, das Foto war nur leider völlig unscharf.

    Gegen Abend klärt das Wetter auf, so dass wir tatsächlich die Chance auf afrikanischen Sternenhimmel haben. 🤩
    Und auch heute Abend wartet eine Wärmflasche im Bett auf uns, ein Träumchen….
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  • Good Morning Coffee 🥰

    2025年12月22日, ケニア ⋅ ⛅ 13 °C

    Um 6 Uhr klingelt der Wecker, um 6:10 Uhr kommt pünktlich auf die Minute ein guten Morgen Kaffee für den Hasen 🐰. Was für ein Service. You made my day… 😎

    Das Land hüllt sich in mystischen Nebel, aber wenigstens regnet es (noch?) nicht. Der Mount Kenya ist nicht zu sehen. 🤷‍♀️

    Das Frühstück lässt keine Wünsche offen. Bis auf das Wetter perfekt…
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  • Morgendlicher Game Drive

    2025年12月22日, ケニア ⋅ ☁️ 17 °C

    Um 8 Uhr startet unser morgendlicher Game Drive, zuerst im Dunst, im Laufe des Vormittags klart es immer mehr auf, und die Sonne kommt raus. Es ist schon sehr beeindruckend, was wir alles vor die Fotolinse bekommen, vor allem einige Nashörner am Wegesrand.

    Das erste Nashornvideo unbedingt mit Ton anschauen, wann hört man schon mal so ein Tier frühstücken? 🤩
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  • Schimpansen & Hippos

    2025年12月22日, ケニア ⋅ ⛅ 19 °C

    Wir besuchen als erstes besonderes Projekt in Ol Pejeta das Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary. Schimpansen kommen in Kenia in freier Wildbahn nicht vor. Als 1993 ein in Burundi vorhandenes Schimpansen-Rettungszentrum aufgrund des dortigen Bürgerkriegs geschlossen werden musste, übernahm das Ol Pejeta Conservancy die dort untergebrachten Tiere.

    Alle hier lebenden 29 Tiere sind verwaiste und missbrauchte Schimpansen hauptsächlich aus Afrika aber auch aus dem Nahen Osten. Viele dieser Tiere wurden von den Behörden beschlagnahmt und dürfen hier wieder in ihrer natürlichen Umgebung leben. Sie wären in freier Wildbahn nicht lebensfähig.

    Teilweise sind die Affen aufgrund ihrer Erfahrungen höchst aggressiv gegenüber Menschen, so dass es für den Fall, dass vor allem der Boss aus dem geschützten Bereich entkommt, einen Schutzkäfig für Menschen gibt 😳

    Als nächstes fahren wir an eine Stelle, wo Hippos im seichten Wasser schlafen.
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  • Löwen

    2025年12月22日, ケニア ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir haben ja schon den einen oder anderen Löwen gesehen auf Safari, was wir hier & heute zu sehen bekommen ist aber definitiv einen eigenen Footprint wert.

    So schön und so nah 😍 - eigentlich darf man in Ol Pejeta nicht off Road fahren, die wirklich zahlreich vorhandenen Ranger lassen sich aber wohl gerne ein bisschen bestechen… 🤷‍♀️もっと詳しく

  • 4 sehr besondere Nashörner

    2025年12月22日, ケニア ⋅ ☁️ 23 °C

    Als letzten Programmpunkt des Vormittags widmen wir uns den Nashörnern, die hier in Ol Pejeta einen ganz besonderen Status genießen.

    In Afrika gibt es theoretisch 3 verschiedene Nashornarten: das Spitzmaulnashorn (black rhino) sowie das südliche und das nördliche Breitmaulnashorn (white rhino). De facto ist das nördliche Breitmaulnashorn, ursprünglich im Kongo, Südsudan und Tschad heimisch, allerdings nahezu ausgestorben. Hier in Ol Pejeta leben die letzten 2 Exemplare, 2 Weibchen.

    Zuerst besuchen wir allerdings ein Nashornmahnmal, eine Gedenkstätte für Nashörner, die der Wilderei zum Opfer gefallen sind. Wir sind tief bewegt. Seit 2016 hat Ol Pejeta kein Nashorn mehr an Wilderer verloren. Man kann nur hoffen, dass es so bleibt.

    Als nächstes besuchen wir Baracka, ein Spitzmaulnashorn, das jung sein Augenlicht verloren hat, und in freier Wildbahn nicht überleben würde. Baracka hat hier sein eigenes Areal, wird gehegt und gepflegt und lässt sich total gerne füttern, weil das natürlich weniger aufwendig ist, als sich selbst was suchen zu müssen. Im Gegenzug darf man Baracka anfassen. Seine Haut ist ausgesprochen rau und fest, das Horn, dass aus Keratin besteht, fühlt sich an wie poliertes Holz. Mächtig eindrucksvoll…

    Die beiden letzten nördlichen Breitmaulnashörner sind Mutter und Tochter, und sie kosten extra Eintritt. Sie befinden sich in einem Hochsicherheitstrakt. Sie stammen zusammen mit dem letzten männlichen Tier, welches 2018 verstorben ist, aus einem tschechischen Zoo und sind beide dort geboren, die Mama vor 37 Jahren, die Tochter vor 25. Um ihnen das Leben in Freiheit zu erleichtern, lebt ein südliches Breitmaulnashorn bei ihnen, das ihnen zeigt, wie es geht. Die Mama ist zu alt für Nachwuchs, die Tochter leider körperlich nicht in der Lage. Man versucht derzeit mit moderner Reproduktionsmedizin, einem aus verschiedenen Zoos noch eingefrorenen Genpool und einem südlichen Breitmaulnashorn als Leihmutter, die nördlichen Breitmaulnashörner vorm Aussterben zu bewahren.

    Wir sind zutiefst bewegt, hier zu sein und diese beiden letzten Vertreter ihrer Art zu sehen. Letztendlich gibt es vermutlich nur einen Weg: man muss mit lebenden Nashörnern mehr Geld verdienen können als mit dem Horn der Toten, um diese imposanten Tiere dauerhaft zu schützen.
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  • Coffee Time

    2025年12月22日, ケニア ⋅ ⛅ 23 °C

    Nachdem wir vormittags 5 1/2 Stunden unterwegs waren, gönnen wir uns und unserem Guide Joseph einen freien Nachmittag, und verzichten auf einen weiteren nachmittäglichen Game Drive. Joseph nutzt die Zeit sein Auto zu waschen, in Kenia ist es nämlich nicht verboten ununterbrochen beim Fahren zu telefonieren, aber ein dreckiges Auto zu fahren… 🤷‍♀️

    Wir genießen den Nachmittag auf unserer Terrasse. Irgendwann kommt Patell vorbei, der campeigene Bushbock, genauer gesagt eine Südliche Schirrantilope, und lässt sich bei uns nieder. Wir halten nochmal Ausschau nach Mount Kenya, schließlich hat es etwas aufgeklart, aber nichts zu machen…

    Dafür sehen wir erst Büffel am anderen Flussufer, und später schlappt noch ein Elefant vorbei.

    Ein schönes Abendessen, ein schöner Sternenhimmel, dazu der Sound of Afrika….
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  • She is happy today…

    2025年12月23日, ケニア ⋅ ☁️ 12 °C

    Foto Nummer 1 ist unmittelbar nach Wachwerden entstanden, noch im Bett liegend, was für eine Aussicht. 🥰

    Im Morgenrot ist heute tatsächlich Mount Kenya zusehen, der Sitz der Götter gemäß lokalen Glaubens. Ab dem Moment, in dem die Sonne aufgegangen ist, verschwindet der Zipfel dahinter wieder im Dunst. Wir gehen noch gemütlich frühstücken, und dann müssen wir leider, leider Ol Pejeta auch schon wieder verlassen.

    Auf dem Weg zum Parkausgang kreuzt tatsächlich noch eine Gruppe Elefanten unseren Weg.

    Was für ein Schauspiel: wie ein Schülerlotse sichert ein Elefant die Straße und geht erst weiter, als auch das letzte Herdenmitglied auf der anderen Seite angekommen ist…

    Im Verlauf der Fahrt haben wir noch den einen oder anderen schönen Blick aufs Mount Kenya-Massiv.
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  • Saruni Basecamp

    2025年12月23日, ケニア ⋅ ☁️ 28 °C

    Wir verlassen das Hochland und fahren gen Norden, wir kommen tiefer und es wird heisser und heisser. Hier in Zentralkenia verändern sich Landschaft und Kultur, wir verlassen die Region der Bantuvölker und erreichen die der Sudan-Nilotischen Völker. Am Eingang zum Samburu-Gebiet findet die konspirative Gästeübergabe statt, und wir müssen uns leider von Guide Joseph verabschieden. You did a Great Job… 👍

    Guide Biko wird uns die nächsten 2 Tage begleiten und fährt mit uns hinein ins Samburu-Land, welches uns kolossal ans namibianische Damaraland erinnert: rote Erde und Termitenhügel. Unser Camp liegt in der Kalama Conservancy.

    Die „Straße“ in unser Quartier für die nächsten 2 Nächte, das Saruni Basecamp, führt über blanken Fels, abenteuerlich 🫣.
    Die Häuschen sind in den Fels gearbeitet, die Wege sind weit. Nach den letzten Tagen im Hochland mit Wärmflasche im Bett macht die Hitze uns fertig 😅.

    Nachmittags besucht uns noch ein Klippschiefer auf der Terrasse, diesen possierlichen Zeitgenossen kennen wir schon aus Südafrika.
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  • Sundowner

    2025年12月23日, ケニア ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir lassen uns trotz der Hitze auf einen kurzen nachmittäglichen Game Drive mit Sundowner ein. Um 17 Uhr geht es los und Biko fährt mit uns hinein in die Kalama Conservancy im Abendlicht.

    Wir begegnen den hier massenhaft vorkommenden Dikdiks, der kleinsten Antilope, jeder Menge hübscher Vögel und sogar schon 2 der northern Five, der hier besonderen 5 Tiere, nämlich der Beisa-Oryx und dem Somalistrauss mit seinen blauen Beinen und Hals. Ein schöner Tagesabschluss.

    Nach einem feinen Abendessen geht’s ab ins Bett, um 22 Uhr sind wir schon im Reich der Träume, und verpassen den brüllenden Löwen im Tal um 23 Uhr… 🤷‍♀️
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  • Morning Drive Samburo National Reserve

    2025年12月24日, ケニア ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Nacht ist heute noch früher zu Ende als die letzten Tage, der Wecker klingelt um 5:20 Uhr 😵‍💫. Wenigstens gibt es einen Kaffee bevor es um 6 Uhr auf Game Drive geht, sonst wäre der Hase auch nicht überlebensfähig.

    Die Kenia Northern Five bestehen aus der Netzgiraffe (Reticulated Giraffe), der Ostafrikanischen Oryx (Beisa Oryx), der Gerenuk, dem Grevyzebra und dem Somalistrauss. Am Ende des Vormittags haben wir alle northern Five gesehen. Das Grevyzebra mit seinen schmalen Streifen und dem weißen Bauch kommt wie eine optische Täuschung einher. Zuerst aber umfliesst uns eine große Herde Elefanten.

    Auf die Ansammlung von 14+ Autos auf einen Löwen in der Ferne verzichten wir. Das was wir in Ol Pejeta gesehen haben, kann man nicht mehr toppen.

    Frühstück gibt es schließlich am Flussufer, und auch dieses Picknick lässt keine Wünsche offen. Begleitet von zahlreichen südlichen Grünmeerkatzen inklusive Jungtieren ist das ein Erlebnis. Dann geht es zurück in unsere Lodge…
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  • Weihnachten auf Samburu Art

    2025年12月24日, ケニア ⋅ 🌙 25 °C

    Unser Heiligabend beginnt mit einem Lunch welches wir in unserer Villa mit Aussicht serviert bekommen.

    Zum Sonnenuntergang gibt es erfrischende Christmas-Cocktails. Im Anschluss zeigt die Dorfjugend einen traditionellen Tanz. Hier tanzen keine Profis, nur unverheiratete Männer und Frauen dürfen mitmachen. Zutiefst beeindruckend, vor allem als vom Personal einige zum Schluss spontan mit auf die Bühne sprangen um mitzutanzen. Es ist einfach ihre Welt.

    Interessanterweise wurden wir später an der Küste gefragt, als wir sagten, gerade aus Samburo zu kommen, ob sie gehüpft hätten. Dafür scheinen sie in Kenia sehr bekannt zu sein. Im zweiten Video der Aufführung wird die Frage beantwortet 😎

    Zum Abschluss gibt es noch ein feines Dinner heute in Buffetform. Ein rundum schöner Tag, man könnte glatt vergessen, dass Weihnachten ist…
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  • Samburu Farewell

    2025年12月25日, ケニア ⋅ ⛅ 25 °C

    Der 1. Weihnachtstag beginnt später als alle anderen Tage bisher, erstmals auf dieser Reise können wir ausschlafen.

    Heute ist ein Reisetag. Nach einem Frühstück mit Aussicht (eigentlich wollten wir nur gerne im Schatten sitzen, dann haben sie uns den Tisch gleich auf die Felsen getragen 🤩) werden wir zum lokalen Airstrip gebracht, Check in ist auf dem Rollfeld, zwischen Landung und wieder starten vergehen keine 15 min. Der Stoppelhopser, eine Cessna 208 Caravan, ist ein Linienflug, wohlgemerkt. Wir haben uns schier verrückt gemacht, um die 1-2 Kilo Übergewicht, die unser Gepäck schon allein wegen der Wasserflasche hat, hier auf der Sandpiste wiegt aber natürlich keiner.

    Der Flug nach Nairobi dauert mit einem Zwischenstopp um nochmal 4 Gäste mitzunehmen, gut 1 1/2 Stunden. Ehrlich, diese kleinen Stoppelhopser sind nix für den 🐰 (man möchte nicht dabei zugucken, wie der Pilot seine Buchführung macht und sein Handy checkt 🫣).

    In Nairobi steigen wir in was größeres um. 😅. Das Gepäck wird in einem Karren übers Rollfeld geschoben, dort kann man das Aufgabegepäck taggen lassen. Die Passagiere werden um das Gebäude des kleinen Wilson Airports herumgebracht, es gibt eine kleine Sicherheitskontrolle (was man also alles verbotenes auf dem ersten Flug dabeihatte, wird jetzt konfisziert 😎), nach einer Viertelstunde geht es wieder aufs Rollfeld, das Gepäck ist säuberlich aufgereiht, sobald man seines identifiziert hat, wird es verladen.
    Nochmal eine Stunde Flug bis Diani Airport, nun in einer De Havilland Dash 8, die zwar ruhiger fliegt, man aber mit rund 50 Passagieren eingepfercht ist und deutlich weniger Platz und Aussicht hat. Dem Ritter gefallen die kleinen Propellermaschinen irgendwie besser…
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