• Hans-Dieter und Vera Bock
  • Hans-Dieter und Vera Bock

Entlang der Panamericana

Petualangan 300-sehari oleh Hans-Dieter und Vera Baca selengkapnya
  • Machu Picchu - das berühmte Inka Zentrum

    19 Januari 2025, Peru ⋅ ☁️ 17 °C

    (V) Nun ist es endlich soweit, die berühmten Inkastätten zu besichtigen. Um 5.00 Uhr klingelt der Wecker, Frühstück ab 5.45 Uhr und um 7.00 Uhr treffen wir uns in der Hotellobby. Ein Shuttlebus soll uns hoch zum Eingang bringen, jedoch müssen wir uns zunächst in die Schlange einreihen und rd. Eine halbe Stunde warten. Die Fahrt von rd. 2000 m auf 2340 m geht über eine schmale Schotter Straße mit vielen Serpentinen.
    Es ist beeindruckend wie die Inka in dieser Höhe auf den Bergspitzen der Anden Terrassen bauen konnten um Flächen für den Anbau von Getreide, Kartoffeln und Kokapflanzen zu schaffen. Einer Theorie zufolge ist Machu Picchu um 1450 unter Pachacutec Yupanqui, einem der Herrscher der Inka, entstanden. Die Gebäude teilten sich je nach Bauart auf in jene für die Lagerung der Lebensmittel, für die Bauern oder die Tempel. Lagerräume waren oberhalb am Hang mit großen Öffnungen für Licht und Luft sowie gleichmäßigen Temperaturen. Die Wohnhäuser waren mit kleineren grob behauenen Steinen versehen, während die Tempel mit großen Steinen, die sorgfältig und fein bearbeitet wurden, erstellt waren. Beim Gang durch die Ruinen spürt man die Energie dieses Ortes, die darauf schließen lässt das der Sonnentempel, der Wassertempel und der Kompass nicht zufällig hier gebaut wurden. Die astronomischen Kenntnisse waren für damalige Zeit um 1400 schon sehr profund.
    Eingebettet zwischen dicht bewachsenen Bergen war die Stadt für die spanischen Eroberer im Jahr 1532 unsichtbar und ist dadurch der Zerstörung entgangen.
    Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Machu Picchu wieder entdeckt und seither freigelegt.
    Wir sind nachhaltig beeindruckt.
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  • Tausend Kurven und Wasser im Bett

    20 Januari 2025, Peru ⋅ ☁️ 20 °C

    (HD) Nach dem wirklich tollen Tag in Machu Picchu und der fünfstündigen Rückfahrt mit Rückentortour wird uns auch in dieser Nacht keine Erholung gegönnt. Nicht allein dass der Wecker auf kurz nach 5 Uhr gestellt ist weil wir noch vor 7 Uhr dem Großstadt-Gewimmel von Cusco entkommen wollen, nein. Nachts giesst es in Strömen. Gegen 1 Uhr weckt mich Vera mit den Worten "Die Betten sind nass". Na toll. Die Dachluke über dem Bett ist undicht und das Wasser läuft von oben rein. Ob nur die äußere Abdichtung durch das Gerüttel undicht wurde, werden wir abends oder morgen checken. Erst mal alles, was nass ist auswechseln. Viel Schlaf haben wir dann bis 5 Uhr nicht mehr. Wir kommen gut durch die Stadt, die weitere Fahrt führt uns 300 km lang über eine sehr sehr kurvenreiche Pass-Strasse. Wir genießen den Anblick der schroffen Felswände ebenso wie den Blick zurück in die Täler die 1000 m unter uns liegen. Ein Gefühl wie Fliegen. Wir fahren direkt in den Himmel - und in den Nebel. 😒. Die Strasse ist immer wieder durch Erdrutsche halbseitig gesperrt. Der Regen der letzten Tage hat seine Spuren hinterlassen. Ana, unsere Guide der letzten 4 Tage, erklärte dass trotz Regenperiode ungewöhnlich viel Starkregen fällt, und macht den Klimawandel hierfür verantwortlich. Um 16Uhr erreichen wir unser heutiges Etappenziel, ziehen erst mal die Betten ab, trocknen die Matratzen mit unserem Elektroöfchen (Danke Wolfgang für die gute Elektrik), kleben die Luke ab. Dumm dass es schon wieder in Strömen regnet. Vera kocht Tortilla. Während wir essen erreicht uns die Meldung, dass unser Freund aus der Schweiz einem Tuc Tuc aufgefahren ist, der ihn erst geschnitten und dann unvermittelt gebremst hat. Kein grosser Schaden. Aber ein Haufen Bürokratie. Bis zur Dunkelheit um 19 Uhr sind weder er noch die Reiseleitung angekommen. Wir drücken die Daumen. Am nächsten Tag erfahren wir dass sie gegen Mitternacht ankamen, zuvor stundenlang bei der Polizei sassen, nachdem sie von einem aufgebrachten Mob mit Steinen beworfen wurden (die Polizei kam gerade noch rechtzeitig) und sich letztlich notariell suf einen Vergleich geeinigt hatten. Der hat zwar ein paar hundert Dollar gekostet aber eine Weiterfahrt ermöglicht.Baca selengkapnya

  • Nazsca

    22 Januari 2025, Peru ⋅ ☁️ 27 °C

    Nazca ist berühmt wegen seiner "Linien".
    Die Nazca-Linien, oft auch Nasca-Linien geschrieben, sind über 1500 riesige, nur aus der Luft und von umliegenden Hügeln aus sicht- und erkennbare Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca und Palpa in Peru. Benannt sind die Linien, die Wüste und die Kultur nach der unweit der Ebene liegenden Stadt Nazca. Als Urheber der Linien gelten die Paracas-Kultur und die Nazca-Kultur. Die Nazca-Ebene zeigt auf einer Fläche von 500 km² schnurgerade, bis zu 20 km lange Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen sowie Figuren mit einer Größe von etwa zehn bis mehreren hundert Metern, z. B. Abbilder von Menschen, Affen, Vögeln und Wale. Einige machen einen Rundflug über die Wüste. Wir bleiben beim Hotelparkplatz und schauen uns einige Bilder bei der Abfahrt von einem Aussichtsturm an.Baca selengkapnya

  • Die Wüste von Ica

    23 Januari 2025, Peru ⋅ ☁️ 33 °C

    Am Rande der Stadt Ica (150.000 Einwohner) ragen gigantische Sanddünen empor. Bei einer Oase starten wir zu einer Buggytour. Carlos, unser Fahrer, bringt uns zum Aufschreien wie bei einer Achterbahnfahrt. 90 herrliche Minuten mit viel Adrenalin. Natürlich surfen wir auch die Düne auf dem Brett hinunter.Baca selengkapnya

  • El Carmen

    25 Januari 2025, Peru ⋅ ☁️ 27 °C

    (HD) El Carmen ist ein kleines Dorf rund 200 km vor Lima. Wir machen hier einen zweitägigen "Erholungsstopp". Der Pool lädt dazu ein. In dem kombinierten Farm- und Hotelbetrieb arbeiten zahlreiche Afroperuaner so wie in der gesamten Region. Kamen die Vorfahren als Sklaven durch portugiesische Sklavenhändler nach Peru, leben sie heute mit eigener Kultur und wirken zufrieden. Viele sind hier Baumwollpflücker. Wir werden afroperuanisch bekocht und abends gibt es eine Showvorführung nur für uns.Baca selengkapnya

  • Lima -Tag 1

    27 Januari 2025, Peru ⋅ ☁️ 22 °C

    (HD) Peru haben wir bisher nur als recht armes, staubiges, aber auch historisch und kulturell interessantes Land kennen gelernt, in dem fast ausschließlich die Nachfahren der Inka- und der Präinka- Völker beheimatet sind, die sich dementsprechend kleiden und teilweise in Lehmhäusern leben wie vor hundert Jahren.
    Mit der -eher touristisch geprägten- Stadtführung heute lernen wir ein anderes Peru kennen. Lima, mit knapp 11 Mio Einwohnern 3x so gross wie Berlin bzw. deutlich gröals die gesamte Schweiz mit knapp 9 Mio. Einwohnern ist eine Metropole, in der die verschiedenen ethnischen Kulturen zusammen treffen. Hier kleidet man sich modern und oft teuer ein. Gläserne Hochhäuser findet man hier ebenso wie Armenviertel, aber auch Badestrände und Sportanlagen. Lima erstickt im Verkehr. Stundenlang quält man sich durch die Stadt. Ein Taxi von der Innenstadt hinaus in die Randbezirke zu ergattern ist nahezu unmöglich.
    Tuc Tucs und Minibusse wie auf dem Land gibt es hier zum Glück kaum. Sie hätten auch keinen Platz. Linienbus gibt es und eine Hochbahn, eine zweite ist im Bau. Das reicht aber nicht aus. Der Rio Rimac versorgt die Millionenstadt mit Wasser von den Gletschern der Anden, der Klimawandel und die Gletscherschmelze wird auch hier mit Sorge betrachtet, auch dass die fehlende Wasserkraft dann eine Energiekriese hervorruft. Unsere Führerin beklagt die Untätigkeit der Staatengemeinschaft.
    Die 1533 offiziell von den Spaniern gegründete Stadt in der Sandwüste Perus ist nicht ungefährlich. Mafiose Klans erpressen Schutzgelder und bringen auf offener Strasse Menschen um. Die politischen Verhältnisse sind schwierig. Eine Präsidentin, die noch 3% Zustimmung hat (nächstes Jahr sind wieder Wahlen) und deren Vater wegen Korruption einsitzt, aber noch die Fäden zieht. Eine Opposition deren Kandidat zwar idealistisch aber als einfacher Lehrer politisch unerfahren ist. Und eine kriminelle Kaste die im Hintergrund die handelnden Personen lenkt. In 7 Jahren acht Präsidenten. Peru steuert direkt auf eine (möglicherweise Militär-) Diktatur zu. Die Unruhen vor zwei Jahren dürften erst der Anfang gewesen sein. Dennoch begeistert uns vor allem die Altstadt, die zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde.
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  • Lima -Tag 2

    28 Januari 2025, Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Den heutigen Ruhetag nutzen wir, um die bisherige Reise Revue passieren zu lassen. Wir stehen seit vorgestern in der Freizeitanlage des Touringclubs Peru, hatten gestern unsere Stadtbesichtigung und sind heute einfach mal faul.

    In drei Monaten bzw. 15.000 km haben wir Argentinien, Chile, Bolivien und Peru besucht.
    Wir haben die Einsamkeit der Pampa kennengelernt, an der Küste erlebten wir die grossen schwimmenden Meeresbewohner wie Wale, Delfine. Seelöwen auf Tuchfühlung. Es folgten Pinguine, Seelöwen, und später Flamingos.
    Wir waren am Südlichsten Punkt Amerikas, nahe der Antarktis. Wir campierten bei den größten Festlandgletschern der Welt, kamen vielen Vulkanen so nahe wie niemals zuvor, durchquerten vier Wochen lang die Hochanden zwischen 3000 m und 5000 m ü.M und fuhren über Pässe die höher liegen als die höchsten Berge Europas. Wir waren in den trockensten Wüsten der Welt und durchquerten die weltgrößten Salzseen. Wir waren im Reich der Inka und haben viel über diese Ausnahmekultur erfahren und gesehen. Wir haben in Bolivien die Schattenseite eines ungebremsten Bevölkerungswachstums gespürt und sind jetzt in den riesigen Sandwüsten Perus, hatten hier bei der Buggyfahrt auch unseren Spaß. Vier Monate liegen noch vor uns bis wir die USA erreichen.
    Wir freuen uns auf das was noch kommt und auch darüber dass uns so viele Menschen folgen und sich für dieses Abenteuer interessieren.
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  • Caral - eine historische Stätte

    29 Januari 2025, Peru ⋅ ☁️ 27 °C

    Caral ist die älteste bekannte Stadtsiedlung auf dem amerikanischen Kontinent. Seit Juni 2009 ist es UNESCO Weltkulturerbe. Damit werden die Ausgrabungen vorangebracht. Man hat dabei festgestellt dass es verschiedene Bauphasen gab, die jeweils 250 Jahre dauerten. Es wurden keine Waffen gefunden und auch auch keine Befestigungen um die Siedlung entdeckt, was den Schluss zulässig dass die Bewohner friedlich zusammenlebten. Das Alter von Caral wird auf 5000 Jahre geschätzt. Die Blütezeit war 1800 bis 1000 vor Chr. und wird dem Präkeramikum zugeordnet. Begrenzt wir das Gebiet von Caral durch 6 flache gestufte Pyramidenförmige Erhebungen. Als Fundamente wurden in Schilfnetztaschen gelegte Steine verwendet, die besonders bei Erdbeben einen stabilen Baugrund gewährleisten.
    Eigentlich wollten wir den Weg bis zur Ausgrabungsstätte mit dem Tuc Tuc machen, doch auf halber Strecke ging dem Fahrzeug der Sprit aus und mussten dann schließlich doch laufen.
    Nach über 2 Std. kehren wir zum Stellplatz zurück und genießen die milden Temperaturen bei einem Geburtstagsumtrunk einer Mitfahrerin.
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  • Von Caral nach Trujillo

    30 Januari 2025, Peru ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute ist es ein langer Fahrtag. Laut Roadbook liegen 420 km mit rd. 10 Std. vor uns. Zu Hause würde jeder sagen, dass dies doch in der Hälfte der Zeit zu machen ist. Nicht so hier in Peru. Zuerst wieder die 20 km Öl - Sandpiste mit ca. 1 Std. Zeitbedarf. Dann kommen wir wieder auf die Carretera Panamerikana Norte, die Zum Glück zum Teil als Autobahn ausgebaut ist. Hier geht es flott voran, doch jede Ortsdurchfahrt, auch 4-spurig wird zur Slalomfahrt und jede Menge TucTucs, Taxis und Kleinbusse bremsen uns aus, und zudem müssen wir über viele unzählige Toppes hoppeln und jedes Mal vorher auf 5 km/h abbremsen um keinen Achsbruch zu erleiden. Nachdem wir uns mühsam durch.... gequält haben, erreichen wir unseren Zielort dieses Tages, den Strand.
    Allerdings ist es sehr sandig und die Gefahr stecken zu bleiben ist recht groß.
    Am Abend genießen wir bei wunderschönem Sonnenuntergang eine nett vorbereitete Geburtstagsparty einer Mitfahrerin mit Wein und belegten Broten.
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  • Chan Chan

    31 Januari 2025, Peru ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir bleiben noch einen Tag in Huanchaco und fahren mit den WoMos zur Ausgrabungsstätte Chan Chan. Chan Chan war die Hauptstadt des präkolumbischen Chimú-Reiches und befand sich an der peruanischen Pazifikküste, westlich der heutigen Stadt Trujillo. Die Stadt entstand um 1300 und hatte 60.000 Einwohner (!). Fazit der Führung: Man vermutet viel, weiss aber recht wenig. Zurück am Strand nehmen wir ein Sonnenbad.Baca selengkapnya

  • Die Königsgräber von Sipan

    1 Februari 2025, Peru ⋅ 🌬 28 °C

    Wir übernachten auf dem Parkplatz des Museums von Lambayeque. Das Museum ist in einer nachgebaut Pyramide auf drei Etagen untergebracht, dessen Spitze fehlt.
    1987 entdeckten Archäologen den Schatz von Sipan. Ein Relikt der weitgehend unbekannten Mochia Kultur, die sich zwischen 100 und 700 nach Christi entwickelte. Die Entdeckung war eine Sensation. Nur zwei Polizisten, eine Hand voll Archäologen und zwei Studenten versuchten die verschütteten Schätze vor den Grabräubern zu beschützen. Wir sprechen von 1987! Sie entdeckten neben Grabschmuck Königsgräber in der verfallenen Pyramide, die heute mit dem Grab von Tutanchamun in Ägypten verglichen werden.
    Nach 90 min kürzen Frank und ich allerdings die Führung etwas ab und geniessen ein Bier vor dem WoMo. Mein Rücken schmerzt und ich habe Durst. Die Mädels von der Polizei bewachen uns die Nacht über, was etwas übertrieben erscheint da das gesamte Areal eingezäunt und selbst bewacht wird. Aber so was wie uns trifft man halt nicht alle Tage, und sie freuen sich über die Abwechslung.
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  • Peru - Equador

    2–3 Feb 2025, Ekuador ⋅ ☁️ 32 °C

    Heute verlassen wir Peru. Unsere Gefühle sind gespalten. Das Land hat uns beeindruckt mit seiner vielfältigen Landschaft und den vielen antiquen Stätten. Andererseits ist es bitterarm, viele Einwohner, insbesondere in den indogenen Gebieten waren ziemlich unfreundlich, es hat viele schlechte Straßen, insbesondere in den Dörfern und Stadtgebieten. Der Verkehr ist rau und rücksichtslos. Bessere Strecken sind mautpflichtig. Rund 40 Euro umgerechnet haben wir bezahlt, was allerdings für uns Europäer angesichts der vielen Kilometer nicht viel ist, für die Peruaner schon.
    Das Küstengebiet und der Norden zu Equador sind hingegen anders. Hier gibt es Reisanbau, die Gegend wirkt etwas wohlhabender was man nicht zuletzt daran erkennt dass die TicTucs deutlich stabiler sind und besser motorisiert.
    An der Wüstenautobahn machen wir Mittagspause und werden äußerst freundlich bedient. Die ältere Wirtin erkundigt sich was wir machen und wo wir waren. Sie erklärt uns das es nicht "das Peru" gibt sondern ein vielfältiges und sehr unterschiedliches Land ist in dem sich die Nachfahren der Spanier von denen der Indios immer noch unterscheiden, es aber noch viel mehr Volksgruppen gibt.
    Am späten Nachmittag erreichen wir die Grenze nach Equador. Die Hrrnzbeamzen auf beiden Seiten sind freundlich und hilfsbereit. Dennoch dauert es fast drei Stunden bei uns, für die Gruppe fast 8 Stunden. Das liegt auch daran, dass man die Formulare digitalisiert hat, aber das Internet so schlecht ist dass man das Formular weder richtig senden noch empfangen kann. 🙄
    Bis alle durch sind ist es 21 Uhr und wir übernachten auf dem Grenzparkplatz.
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  • Loja

    3 Februari 2025, Ekuador ⋅ ☁️ 17 °C

    Die ersten 150 km in Equador zeichnen ein ganz anderes Bild als wir es von Peru her kennen.
    War Peru eine einzige Müllhalde, viel Wüste, rabiate Autofahrer und halb verfallene Lehmhäuser, so ist Equador grün, lebendig, hat gute Luft, die Autofahrer sind zwar nicht wirklich freundlich können aber wenigstens fahren, und man sieht: Die Menschen bauen schöne Häuser, sind fleißig auf den Feldern und haben Ziele vor Augen. Die Häuser sind aus Ziegeln, verputzt inf gestrichen.
    Unser Übernachtungsplatz ist jedoch eine Enttäuschung. Die angekündigten Fussballfelder hinter dem Lokal sind für alle unerreichbar, foe Zufahrt zu steil und rutschig. So stehen wir auf der Zufahrt oder neben der viel befahrenen Panamericana.. Ärgerlich, aber so etwas passiert wenn der Platz von Deutschland aus reserviert wird. Das Lokal ist sauber aber - na ja. Meine Grillplatte ist zwar schmackhaft aber das Fleisch recht zäh und der Preis von 8,50 Dollar angemessen. Hier ist der US Dollar übrigens Landeswährung. Positiv fällt der Dieselpreis auf. Mit knapp 50 cts. Pro Liter unschlagbar.
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  • Cuenca

    4 Februari 2025, Ekuador ⋅ ☁️ 18 °C

    (HD) Es fällt uns nicht schwer früh zu starten zumal wir heute viel vorhaben. Nach Cuenca sind es zwar nur rund 250 km, aber die ziehen sich. Die Landschaft ist schön und wirkt wie gemalt. In Cuenca gehen wir zunächst in eine Mall, Vera bekommt ein neues Handy von Motorola damit sie endlich eine E Sim installieren kann. Danach steht ein Reifenwechsel auf dem Programm. Unsere Tourleitung hat das für uns bei einer aus den Vorjahren bereits bekannten kleinen Werkstatt organisiert und die Vorderreifen für uns bestellt. Alles klappt prima. Unser Übernachtungsstopp ist der Parkplatz eines Hotels mit Thermalbad, das wir aber heute nicht mehr genießen können.Baca selengkapnya

  • Panamahüte und Markthalle

    5 Februari 2025, Ekuador ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir fahren mit dem öffentlichen Bus in die Stadt Cuenca. Das geht irgendwie viel schneller als gestern mit dem WoMo als sich die Busse und Taxen immer vordrängelten.
    Wir besichtigen eine Hutmanufaktur die die bekannten Panamahüte herstellt. Der Name basiert auf einem Irrtum. Die Hüte wurden früher über Panama ausgeführt. Alles heute noch handgemacht aus einer Art Binsen. Die Herstellung braucht es über 4 Stunden Für um die 50 Dollar erschwinglich, es hat aber auch Hüte die kosten bis zu 10.000 Dollar.
    Danach besuchen wir die Markthalle. Schließlich gehen wir noch in einen Käseladen und verkosten eine Auswahl aus 35 verschiedenen Sorten.
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  • Ein Hauch von Amazonas

    6 Februari 2025, Ekuador ⋅ 🌩️ 25 °C

    Von Cuenca, der Panamahut Stadt, geht es heute Richtung Amazonas, wo wir 3 Tage in einer Lodge verbringen wollen. Da die Strecke dorthin über 500 km lang ist, werden wir 2 Tage brauchen. Für 240 km bis zum nächsten Stellplatz los dos puentes benötigen wir 7,5 Std. Die Straße ist kurvenreich, teilweise eng bis gar nicht mehr vorhanden. An vielen Stellen hat das Grün die Straße bedeckt. Bei knapp 3000 Metern Höhe gibt es Nebel und starker Regen im Wechsel. Also alles Bedingungen die ein zügiges Vorankommen verhindern. Wir lassen die Bilder und Videos sprechen.
    Gegen 17.30 Uhr treffen wir ein, genießen ein schnelles Willkommensbier und Dieter geht zum Briefing. Vera bereitet das Essen vor, denn wir haben die Mitreisenden Ute und Bernd bei uns zum Würstchen Essen eingeladen. Trotz aller Hektik wird es ein sehr schöner Abend.
    Das wir spät ins Bett kommen liegt daran dass wir noch Koffer packen müssen für die Amazonas Tour. Wir freuen uns drauf.
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  • Amazonas und der Regenwald

    7 Februari 2025, Ekuador ⋅ 🌧 27 °C

    Die nächsten drei Tage werden wir unseren Wohnmobilen (und uns auch) eine Pause gönnen und ziehen in eine Lodge in Amazonien ein. Diese Pause haben wir uns verdient, findet die ganze Gruppe. Die Lodge "Casa del Suizo" wirbt mit einem All Inclusive Dschungel Programm.
    Zunächst fragten wir uns natürlich ob wir hier in Equador wirklich schon am Amazonas sind. Nein, sind wir nicht aber am Rio Napo, einem der beiden Quellflüsse des Amazonas. Und in Amazonien, dem grossen Regenwaldgebiet sind wir jetzt auf jeden Fall. Amazonien erstreckt sich vom Norden Perus, über Equador, entlang der Grenze von Kolumbien, und natürlich Brasilien fast vom Pazifik bis zum Atlantik. Pflanzen und Tiere des Regenwaldes, seine Stimme, sein feuchtes Klima und seine Menschen werden wir versuchen, zu erkunden. Die Wohnmobile parken wir auf einem bewachten Parkplatz und werden von kleinen Booten auf dem Rio Napo zur Lodge geschippert.
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  • Keramik und Holzarbeiten im Dschungel

    7 Februari 2025, Ekuador ⋅ 🌧 26 °C

    Nach einchecken und Mittagessen wird ein kleiner Spaziergang im Ort angeboten. Eigentlich dachten wir dass die Lodge isoliert steht, sind also gespannt was uns erwartet.
    Die Bewohner arbeiten entweder bei der Lodge oder der notwendigen Infrastruktur wie z.b. Bootstouren bzw. Landwirtschaft. Einige Künstler zeigen ihre traditionelle Herstellung von Keramik oder Holzarbeiten mit dem leichten Balsaholz. Es wächst hier wild. Innerhalb von 2 Jahren sind diese Bäume so groß die andere mit 10 Jahren nicht erreichen.
    Wir lassen uns die Fertigung zeigen. Ich erwerbe einen Serviettenhalter in Form eines Papagei, der künftig unser Wohnmobil verschönert. Zum Abschluss lernten wir den Zimtbaum kennen. Die Blätter werden zu Zimt Pulver verarbeitet, während aus der Rinde die Zimtstangen gewonnen werden.
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  • Besuch einer Kakao Plantage

    8 Februari 2025, Ekuador ⋅ ☁️ 26 °C

    (V) wir waren neugierig, wie Kakaopflanzen wachsen, die Früchte geerntet und zu Schokolade werden. Dieter plagen leider Rückenschmerzen. Daher gehe ich alleine mit und berichte im Anschluss.
    Mit dem Boot werden wir zur Farm gebracht. Dort empfängt uns die Familie, denen die Plantage gehört. Sie machen alles in Handarbeit.
    Die Kakaopflanzen wachsen mit vielen anderen Pflanzen, werden in der Krone gekürzt, damit mehr Kraft in die Früchte geht und das Ernten vereinfacht. Sie wachsen natürlich und ohne chemische Behandlung Durch das ganzjährig gleiche Klima gibt es viele Früchte in verschiedenen Wachstumsstadien. Kakaobohnen sind geschützt durch eine harte glatte Schale ähnlich der Kokosnuss. Die weichen Kerne werden herausgenommen und an der Luft ca. 4 Tage getrocknet und dann in einer vorgeheizten Keramikschale durch ständiges Rühren geröstet. Anschließend wird die nun feste Schale ähnlich wie bei Erdnüssen, aufgebrochen.heraus kommt die Kakaobohne, die vermischt mit Zimt Blättern und Rohrzucker geschmolzen wird. Fertig.
    Wir bekommen die Schokolade mit frischen Früchten serviert. Dazu reichen sie Tee. Unsere Kreation ist gelungen stellen alle Teilnehmer fest. Selbstverständlich nehme ich ein paar Tafeln mit. Ein tolles Erlebnis.
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  • Wanderung durch den Dschungel

    9 Februari 2025, Ekuador ⋅ ☁️ 26 °C

    (V) Am Vormittag unternehme ich mit der Gruppe eine Wanderung um hautnah die besondere Pflanzen- und Tierwelt zu erleben. Das Gelände ist sehr hügelig, was das laufen in Gummistiefeln nicht einfach gestaltet. Durch unseren Guide erfahren wir viel über die Heilkraft der Pflanzen. Naturfarben werden aus sehr harten Lehm Brocken gewonnen für die Keramik einzufärben. Über 400 Jahre alte Bäume gibt es, die auch als Kommunikationsmedium der Ureinwohner dienen. Klopfzeichen sind über große Entfernung zu hören. Die insgesamt über 3 Stunden währende Exkursion war sehr informativ und lehrreich. Erschöpft kehren wir zurück. Ein Sprung in den Pool vor dem Mittagessen belebt wieder. Den Nachmittag lasse ich im Liegestuhl ausklingen, bis Dieter von deiner Tour zurück ist.Baca selengkapnya

  • Auge in Auge mit den Kaimanen

    9 Februari 2025, Ekuador ⋅ ☁️ 30 °C

    (HD) Am Nachmittag möchte ich auch eine Exkursion mitmachen. Es geht mit dem Boot zu einer Insel im Rio Napo, genannt Cayman Islands.
    Dort leben nicht nur 600 Familien indigenen Ursprungs in einfachen Häusern, sondern in mehreren Wasserläufen bzw. kleinen Seen zahlreiche Kaimane. Sie gehören zur Art der Alligatoren innerhalb der Krokodile.
    Wir laufen über einen Urwaldpfad zu einem Tümpel. Fort sehen wir 7 Kaimane, die ältesten 12 bis 15 Jahre alt, die jungen etwa 2 Jahre alt. Auge in Auge stehen wir uns von einem Steg aus etwa einem Meter gegenüber. Fantastisch.
    Ausserdem zeigt uns Carlos, unser Guide, wie man Termiten auf der Haut verreibt um sich gegen Mücken zu schützt, wie aus Palmblättern Naturkosmetik gewonnen wird die die Haut jung hält und wie man ebenfalls aus Palmblättern eine Krone flechtet, was die Menschen hier allerdings nutzen um Dächer zu bauen.
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  • Banos

    10 Februari 2025, Ekuador ⋅ 🌧 21 °C

    Wir verlassen die Regenwald-Lodge und fahren weiter nach Banos, einem touristisch geprägten Ort der als Eingang zum Amazonas gilt. Wir stehen neben einem Thermslbad, das von einem Wasserfall und einem Vulkan gespeist wird. Natürlich nehmen wir hier für 2 Dollar (Rentnereintritt) ein warmes Bad.Baca selengkapnya

  • Rund um Banos

    11 Februari 2025, Ekuador ⋅ ☁️ 20 °C

    Der heutige Tag ist dem Vergnügen gewidmet. Wir werden von einem Chiva-Bus abgeholt. Das ist ein offener Bus, meist mit einer Tanzfläche ausgestattet.
    Es geht entlang des Canyons nahe am Abgrund - schon etwas mulmig. Wir sehen das "Gesicht Christi", einige, darunter Vera, fliegen angeseilt über den Canyon, weiter geht es zum "fliegenden Bus" und zuletzt zu einem grossen Wasserfall. Tanzend geht es zurück.Baca selengkapnya

  • Cotopaxi Nationalpark

    12 Februari 2025, Ekuador ⋅ ☁️ 11 °C

    (HD) Endlich mal wieder ein paar km in der Natur wandern! Der Nationalpark Cotopaxi ist hierfür bestens geeignet.
    Der Vulkan Cotopaxi ist mit 5897 m der zweithöchste Berg Ecuadors und einer der höchsten aktiven Vulkane der Erde. Obwohl aktiv, ist er der am häufigsten bestiegene Berg des Landes und einer der meistbesuchten Gipfel Südamerikas. Leider will er sich uns nicht so richtig zeigen und versteckt sich hinter Wolken. Wir wandern um eine schöne Lagune mit einer imposanten Vogelwelt auf 3400 m Höhe und übernachten hier bei einer Berghütte. Dort probieren wir noch einen Koka-Tee und stellen dabei fest dass es wie ein normaler Kräuter-Tee schmeckt. Nachts regnet es viel und ein stehen am Morgen in den Wolken.Baca selengkapnya

  • Ankunft in Quito, Hauptstadt Equadors

    13 Februari 2025, Ekuador ⋅ ☁️ 12 °C

    Eigentlich wollen wir schon mittags in Quito sein. Und dann kommt es anders. Auf der Stadtautobahn sind drei Unfälle passiert, und laut Polizei ist sie für 6 Stunden gesperrt. Wir werden ausgeleitet, fahren über Umwege zurück weil wir nicht durch die Innenstadt wollen, und umfahren Quito in grossem Bogen.
    Quito, 2850 m über dem Meer gelegen, ist die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Quito hat als Metropolregion etwa 2,8 Mio Einwohner. Vieles in der Geschichte der Stadt ist unerforscht, sicher scheint dass sie von den Spaniern auf den Resten einer Inka-Stadt errichtet wurde.
    Unser Stellplatz liegt im Hof eines Hotels und ist somit verschlossen und bewacht. Wir gehen abends noch mit einigen aus der Gruppe in ein Steakrestaurant. Die Gruppe ist sehr zufrieden, ich bestelle ein flambiertes Steak auf heißem Stein, das ist aber leider etwas zäh.
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