• Hans-Dieter und Vera Bock
  • Hans-Dieter und Vera Bock

Entlang der Panamericana

A 300-day adventure by Hans-Dieter und Vera. Read more
  • Puerto Deseado

    November 15, 2024 in Argentina ☁️ 18 °C

    (HD) Die Weiterfahrt nach Puerto Deseado verläuft unspektakulär. Wir kommen die 210 km gut voran. Wir sind am Mittag auf dem Platz und gehen ein wenig spazieren um uns mal wieder zu bewegen. Ausserdem muss Wasser aufgefüllt werden, was sich als etwas kompliziert erweist, da es mit Eimern hergetragen werden muss.
    Vera hat diese Zeit fürs Aufräumen und Wäschewaschen zu organisieren verbracht. Der Weg ist mit den schweren Wäschesäcken schon anstrengend und zur Belohnung geht sie mit Hanna und Jan in ein wunderbares Cafe, Kuchen essen und bringt mir ein Stück mit.
    Als besonderen Service hat die Wäscherei die fertige Wäsche am nächsten Tag zum Camping gebracht.
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  • Isla Pingüino

    November 16, 2024 in Argentina ☁️ 17 °C

    (HD) Den heutigen Ausflug werde ich so schnell nicht vergessen. Um 5.45 Uhr heisst es aufstehen, denn um 6.30 Uhr trifft sich ein kleines Grüppchen von 9 Mitfahrern um zum Hafen zu laufen. Dort wartet das Motor-Schlauchboot bereits auf uns und startet um 7 Uhr. Es geht eine Stunde lang über das offene Meer zur Isla Pingüino. Hier sehen wir mehr als 4.000 Magellan- und Gelbhauben-Felsenpinguine, die auf der Insel ihre Nester gebaut haben und am Brüten sind. Wir werden instruiert wie wir uns zu verhalten haben und dürfen uns bis zu 2 Metern den Tieren nähern. Einige Vögel kommen sogar noch näher und bestaunen uns "große bunten Vögel". Magellanpinguine werden bis zu 25 Jahre alt. Sie sind monogam und finden im September immer wieder zueinander um gemeinsam (jedes Jahr im selben Nest) die zwei Eier, die das Weibchen legt, 40 Tage lang auszubrüten. Die Jungen werden dann noch rund 1 Monat versorgt, und dann geht es wieder ab Richtung Norden zum Überwintern. Auf der Insel gibt es auch wieder hunderte von Seelöwen und Seeelefanten, und viele verschiedene Vogelarten, die zum Teil die Eier rauben. Nur drei Unternehmen haben die Lizenz, mit jeweils nur einem kleinen Boot die Insel anzusteuern. Ansonsten ist das Betreten des Reservates verboten. Um 11 Uhr müssen wir zurück, da ein Sturm aufzieht. Unser Bootsführer lässt das Boot über die Wellen springen; es ist eine rasante Fahrt. Kurz vor der Küste sehe ich dann noch Delfine und ich mache die Gruppe darauf aufmerksam. Trotz der Eile, die aufgrund des Wetterumschwungs angebracht ist, stoppt das Boot und drei bis vier Delfine schwimmen neben uns, tauchen unter dem Boot durch und wollen spielen. Schade, dass Vera nicht dabei sein kann. Aber die Bootstour wäre für sie, und auch einige andere Mitfahrer eine Strapaze geworden, die sie vermutlich nicht gut überstanden hätte. Dafür sehen wir uns am Nachmittag gemeinsam die Filmaufnahmen an, die ich gemacht habe.Read more

  • Puerto San Julian

    November 17, 2024 in Argentina 🌬 17 °C

    Den Ort kennen nur wenige. Und dennoch ist er in der Geschichte Südamerikas von grosser Bedeutung. Ferdinand Magellan, der portugiesische Seefahrer der im Auftrag Spaniens die Verbindung vom Atlantik zum Pazifik suchte, musste hier 1520 die Fahrt unterbrechen. Das Schiff Victoria und ein weiteres Schiff strandete. Es wurde ein harter Winter, die Mannschaft meuterte. Heute erinnert ein Replikat des Schiffes an die Zeit.
    Er hat den verkürzten Weg vom Atlantik zum Pazifik zufällig entdeckt und diese Verbindung nach ihm benannt. Da zu dieser Zeit Windstille herrschte benannte er das Meer auf der anderen Seite glatt dalag "die Friedliche = Pazifik".

    Die Fahrt nach St. Julian verlief anfangs ruhig, später kam jedoch heftiger Wind auf, sodass eher Muskelkraft statt Gaspedal gefordert war, denn zeitweise waren wir mit 30 km/h unterwegs. Hier zeigte der berüchtigte Wind in Patagonien sein wahres Gesicht.
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  • Magellanstrasse

    Nov 18–19, 2024 in Chile ☁️ 16 °C

    Wir überqueren die Grenze nach Chile und fahren weiter zur Fähre über die Magellanstrasse. Bereits fast zwei km vor der Fähre gibt es einen zweispurigen Rückstau. Eine der beiden Fähren hat sich bei Ebbe festgefahren. Man will warten bis um 22 Uhr die Flut kommt, dann das Schiff frei bekommen und mit der Verschiffung beginnen. Ob das heute noch was wird? Wir beschließen es zu versuchen. Und tatsächlich kommen wir um Mitternacht rüber. Die See ist sehr unruhig und spritzt über die Bordwand direkt auf unsere Mademoiselle. Leider setzen wir beim Ausfahren mit der Hängerkupplung etwas auf. Scheint aber alles heil geblieben. Ja, und dann ist da ja noch ein Geburtstagskind in der Gruppe. Wir übernachten direkt hinter der Fähre auf einer Wiese und stoßen bei eisiger Kälte und Sturm mit Marion an. Und dann ab ins Bett. Um 7 Uhr geht es weiter!Read more

  • Feuerland

    November 19, 2024 in Chile ⛅ 10 °C

    (HD) Endlich haben wir Feuerland erreicht. Es ist kühl aber nicht zu windig und wir kommen gut voran. Denn was die Stürme in der windreichsten Region der Welt anrichten können, liegt verstreut am Straßenrand. Wir verlassen Chile und kommen zurück nach Argentinien. Feuerland ist eine Argentinische Enklave und man muss daher 2x über die argentinisch-chilenische Grenze fahren.Read more

  • Tolhuin - ein Platz am See

    November 19, 2024 in Argentina ☁️ 13 °C

    (V) Wir sind an einem schönen Campingplatz direkt am See gelegen angekommen. Gleich bei der Einfahrt ist das Besondere dieses Ortes sichtbar - viel Kunst aus alten Sachen. Der Besitzer, der leider vor einigen Jahren verstorben ist, konnte nichts wegwerfen und hat seiner Kreativität freien Lauf gelassen. Seine Frau und die Söhne führen den Platz weiter.
    Es gibt viel zu bestaunen. Zum Abschluß kredenzt die Familie ein leckeres Asado.
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  • Ushuaia - das Ende der Welt?

    Nov 20–21, 2024 in Argentina ☀️ 12 °C

    (V) Wie stellt man sich das Ende der Welt vor? Was wir gesehen und erlebt haben, toppt die Vorstellungen. Von Einsamkeit keine Spur, denn Ushuaia ist eine quirlige Stadt mit 50000 Einwohner und täglich 4 Kreuzfahrtschiffe die rund 15000 Touristen in die Stadt entlassen. Staubig auch da die meisten Straßen Piste sind. Hier übernachten wir für 2 Nächte etwas außerhalb bei einem Reitervereinsgelände um die Stadt besser kennenzulernen.
    Eine weitere Nacht dürfen wir im Nationalpark verbringen, natürlich nur gegen Entgelt. Hier kommen wir dem Ende der Welt und der Ruta 3 schon recht nahe. Am See Lapataia endet die Straße. Hier bekommt man so das Gefühl, weiter geht es nicht. Von dort starten wir für Wanderungen durch eine Seenlandschaft ähnlich den norwegischen Hochebenen. Auch erleben wir den Frühling mit blühenden Löwenzahn und Sträuchern. Und das im November, während bei uns der Schnee fällt.
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  • Der Anfang der Traumstrasse der Welt

    November 22, 2024 in Argentina ☁️ 16 °C

    Dass der Beginn der Panamericana, der Traumstrasse der Welt, unspektakulär an einem Parkplatz vor einer Schranke liegt, hätten wir nicht gedacht. Doch irgendwie auch logisch. Denn die Schranke ist auch ein Symbol. Hier endet die Welt. Fin del mundo.Read more

  • Stürmische Zeiten

    November 23, 2024 in Argentina 🌬 7 °C

    Wir sagen Ushuaia Lebe-Wohl und starten die "eigentliche" Panamerikana. Obwohl so ganz stimmt das auch nicht. Mit der Panamerikana wollten die Staaten Süd- und Mittelamerika in den 30er Jahren eine Strasse schaffen, die alle Hauptstädte der beiden Kontinente verbindet und die die längste Strasse der Welt werden sollte - ein "Leuchtturmprojekt" das der Vormachtstellung der USA und Europas etwas entgegen setzen wollte. Daher beginnt die Panamerikana eigentlich in Buenos Aires und quert Argentinien auf der Ruta 7. Das wäre heute aber nicht spektakulär genug, daher hat man den "Startpunkt" auf das Ende der Ruta 3 gelegt und somit auf den südlichsten Punkt Argentiniens.
    Wie dem auch sei - es geht zurück Richtung Norden. Der Wind wird immer stärker, es wird schwer unsere Mademoiselle in der Spur zu halten. Bei Rio Grande überlässt Vera mir das Steuer. 200 km Fahrtstrecke bei extremen Seiten- und Frontwind ist körperlich anstrengend und erinnert ein wenig an Cartfahren. Bis ich dann die argentinisch-chilenische Grenze erreiche hat der Sturm bis auf über 90 Stundenkilometer zugenommen. Beim Aussteigen weht es uns beinahe aus dem Mobil. Der Grenzübertritt geht schnell. Es ist kaum jemand unterwegs an diesem Samstag Abend, und selbst der Zoll verzichtet auf die obligatorische Inspektion. Was ein Glück dass unser nächster Übernachtungsplatz nur rund 300 m hinter der Grenze liegt. Wir versuchen etwas im Windschatten zu parken, einige kontrollieren ihre Solarpannels auf festen Halt. Wir kämpfen uns zum Haupthaus vor, einem kleinen Fernfahrerlokal. Dort merken wir von dem Sturm nichts mehr. Vera isst, wie die meisten, Guanako (erinnert etwas an Wildschweinbraten), ich esse einen Lammbraten. Beides köstlich. Als wir gegen 22 Uhr das Lokal verlassen hat der Sturm abgeflaut und wir haben eine erholsame Nacht.
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  • Besuch bei den Königspinguinen

    November 24, 2024 in Chile ☁️ 7 °C

    (HD) Vom gestrigen Sturm merkt man heute morgen nicht mehr viel. Wir fahren daher 15 km Schotterpiste zu einer privat unterhaltenen Pinguin-Station um dort Königspinguine zu besuchen. Die sind größer als die Magellan- und die Felsenpinguine. Diesmal kommen wir nicht so nah heran, das ist aber o.k. Die meisten Tiere schlafen um 10 Uhr noch. Die haben es gut. Königspinguine begraben ihren Nachwuchs quasi unter sich um ihn zu schützen, die Jungen sieht man kaum. Daher die aufrechte Haltung. Weiter geht es zur Fähre über die Magellanstrasse. Diesmal keine Wartezeiten und eine ruhige Überfahrt. Dank Schweizer Hilfe pumpen wir unsere Reifen noch mal auf und auch unsere Luftfeder wird maximal gefüllt. Trotz Ebbe kommen wir relativ gut wieder von der Fähre weg ohne aufzusetzen. Der Tag endet in Punta Arenas, indem wir Claudias Geburtstag feiern. Leider geht die Glühweinparty nicht sehr lange, da es abends nur noch 4 Grad hat.Read more

  • Puerto Natales

    November 25, 2024 in Chile ☀️ 18 °C

    (V) Bevor wir Punta Arenas den Rücken kehren, machen wir noch einen Stadtrundgang mit Blick auf die Magellan Straße, die wir gestern wieder überquert haben und damit wieder in Chile sind. Die heutige Strecke ist unspektakulär mit viel Pampa. Erst gegen Ende ändert sich die Landschaft, wir erreichen die Südspitze der Gletscher. Die schneebedeckten Sarmiento-Kordillären zeigen uns wo wir die nächsten Tage verbringen werden : im Nationalpark Torre del Paine. In Puerto Natales, einem kleinen Fischerstädtchen mit 17000 Einwohner, stehen wir auf einem Schotter Parkplatz am Fjord mit traumhafter Aussicht, die wir aus unserem Mobil heraus genießen.Read more

  • Nationalpark Torre del Paine 1. Tag

    November 26, 2024 in Chile ☀️ 14 °C

    (V) Heute sind es nur 130 km bis zum Campingplatz am Lago Pehoe (gesprochen "pewe") im Nationalpark Torre del Paine, doch die haben es in sich da der größte Teil der Strecke Rippelpiste ist und wir mit 15 km/Std. nicht gut voran kommen. Unsere Mademoiselle leidet und wir mit ihr. Wir entschließen uns dennoch die 15 km einfache Fahrt bis zum 1. Gletscher Guarderia Grey auf uns zu nehmen. Die Bilder entschädigen für die Mühe.
    An diesem Tag kommen wir erschöpft, doch zufrieden am Camping an und genießen unser Abendessen im Freien bei einem Glas Wein. Mitfahrer leisten uns Gesellschaft.
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  • Nationalpark Torre del Paine 2. Tag

    November 27, 2024 in Chile ☀️ 13 °C

    (V) Dieser Nationalpark ist für seine ausgedehnten Wandermöglichkeiten und den imposanten bis knapp 3000 m hohen Bergen sowie Gletschern und Seen bekannt . Seinen Namen hat der Nationalpark von den Torres del Paine, nadelartige Granitberge, die zwischen 2600 m und 2850 m hoch sind.
    Um diese imposante Landschaft zu genießen, wandern wir zum Mirador El Condor, einem Aussichtpunkt, der uns zum Einen einen wunderschönen Blick auf den See Pewoe ermöglicht, zum Anderen auch die Chance bietet, ein brütendes Condorpaar bei seinen Flugkünsten zu beobachten. Vielleicht haben wir Glück, die Jahreszeit und die Tageszeit (vormittags) passen, auch aufgrund der guten Thermik.
    Die Aussicht können wir genießen, denn das Wetter ist traumhaft und die Sicht gut. Für die Condore haben wir nicht genug Geduld bewiesen. Erst auf dem halben Abstieg sehen wir sie fliegen. Es sind dennoch ein paar spektakuläre Bilder dabei. Wir laufen zum See und wollen eine Kaffee am Seerestaurant genießen, doch die Maschine ist wohl defekt. Mit sündhaft teurer Coca Cola (umgerechnet 6 € die Dose!!) verlassen wir schnell dieses ungastliche Haus, gehen zum Campingplatz zurück und genießen den schönen Tag.
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  • Nationalpark Torre del Paine 3. Tag

    November 28, 2024 in Chile ☁️ 8 °C

    (V) Auf dem heutigen Programm steht die rd. 3 stündige Wanderung zu einem Aussichtspunkt am Lago Nordenskjöld, der auch einen näheren Blick auf die Rückseite des Torre (Cuerno Torre del Paine) mit dem Gletscher verspricht. Zuerst heißt es um 8.45 Uhr die 7 km zum Parkplatz Salto Grande zu fahren. Doch bevor wir hochfahren können, werden wir an der Straße "abgefangen" und bekommen einen Platz an der sandigen Zufahrtsstraße. Wir parken sehr eng.
    Es ist etwas kühler. In dicke Jacken gehüllt machen wir uns an den Aufstieg zum Parkplatz und starten dann die Wanderung. Trotz Wind und Kälte haben wir eine tolle Aussicht.
    Gegen Mittag kehren wir zum Mobil zurück, sehen uns von einem PKW eingeparkt und müssen warten, bis Frank, einer der Tourteilnehmer, wegfährt. Die Zwangspause nutzen wir für Kaffee und Gebäck.
    Das war gut, denn es geht 30 km weiter auf schlechter Schotterpiste mit teils größeren Steinen und Felsen sowie teils Steigungen und Gefällstücke von über 20 % zum heutigen Ziel: Refugio Laguna Amarga, ca. 5 km vor dem gleichnamigen See.
    Nun haben wir den Nationalpark verlassen, doch die Kulisse bleibt imposant.
    Es ist kühl, wir sind zu müde zum Kochen und freuen uns auf ein Abendessen im Refugio. Dort hat es Internet und wir laden einen Videoblog hoch.
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  • Ruta 40!

    November 29, 2024 in Argentina 🌬 15 °C

    Uwe, unser Reiseleiter, versprach uns gute Straßen ab dem nördlichen Ausgang aus dem Nationalpark, weil dies der touristische Zugang wäre. Wir würden es sehen. Ja, tatsächlich sahen wir die Straße, die fertig dalag, wir aber auf parallel verlaufenden Piste fuhren. Grrrrh.
    Wir haben nicht nur den Nationalpark verlassen, sondern verlassen für einige Zeit Chile. Die Einreise nach Argentinien ist nicht so kompliziert, sodass wir schnell durchkommen.
    Heute ist ein besonderer Tag: Wir befahren erstmals die Ruta 40. Einer unserer Träume für diese Reise geht in Erfüllung. Vor dem Zollhaus gibt es ein lustiges Cafe mit Souveniers; als Panamericana-Reisender muss man dies mal gesehen haben. Der Grenzübertritt verläuft recht unspektakulär. Auffällig ist, dass die Grenzhäuser sehr weit auseinander liegen und genau ab der Mitte die gute chilenische Strasse endet und die argentinische Schotterpiste beginnt.
    Unser Übernachtungsplatz ist eine Schaffarm, wo wir eine Darbietung in der Schafschur erhalten, viel Interessantes über die Vorfahren der Besitzer erfahren und zuschauen wie unser Essen zubereitet wird.
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  • Auf der Schaffarm

    November 29, 2024 in Argentina 🌬 19 °C

    Es gibt Dinge die man erstmalig sieht oder erlebt. So auch die Schafschur, die zwar für uns hier so inszeniert ist, jedoch auch in Realität so abläuft, nur schneller.

  • Der Perito Moreno Gletscher

    November 30, 2024 in Argentina ⛅ 5 °C

    (HD) Heute steht ein weiteres Highlight der Tour bevor. Wir fahren zum Perito-Moreno-Gletscher. Er ist eines der spektakulärsten Naturwunder der Erde und liegt im Nationalpark Los Glaciares in der argentinischen Provinz Santa Cruz. Als Teil des Südpatagonischen Eisfeldes gehört er zu den größten Süßwasserreserven unseres Planeten außerhalb der Polarregionen. Das Besondere an ihm: Er befindet sich im Gegensatz zu den meisten Gletschern weltweit in einem stabilen Gleichgewicht und wächst kontinuierlich vorwärts. Der Gletscher hat eine Länge von rund 30 Kilometern, ist etwa 5 Kilometer breit und ragt bis zu 75 Meter über die Wasseroberfläche des Lago Argentino hinaus. Dynamische Bewegung: Das Eis schiebt sich täglich bis zu zwei Meter vorwärts. Dadurch brechen regelmäßig riesige Eisbrocken mit ohrenbetäubendem Donnern ab und stürzen in den See. Man spricht von "kalbenden" Gletschern. Wir haben das Glück, so einen Abbruch life zu sehen.
    Wir parken auf dem großen Parkfeld vor dem kostenfreien Eingang und laufen 3-4 km überweigend auf Stegen und befestigten Wegen. Zurück fährt ein Pendelbus. Unser Übernachtungsplatz liegt noch etwas weiter entfernt.
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  • El Chalten Tag 2

    December 3, 2024 in Argentina ☀️ 11 °C

    (V) Die nächsten Tage verbringen wir im Ort, während die anderen in der Gruppe zu einer langen Bergwanderung (20 km) aufbrechen bzw. einen Reitausflug unternehmen. Wir pflegen uns und unsere Mademoiselle Ninette und machen einen kleinen Ortsrundgang. Dabei treffen wir interessante Leute. Ein argentinisches Ehepaar mit einem 5-jährigen Sohn fährt mit einem Nachbau des Rennwagens von Juan Manuel Fangio die Panamerikana, dem berühmten fünffachen Weltmeister der 1950er Jahre. Ihr Ziel ist Alaska. Es ist ein Jugendtraum. Im Laufe unserer Tour haben wir später noch oft an die drei denken müssen. Wir haben (leider) begründete Zweifel daran dass sie ihren Traum erfüllen konnten.
    Nachdem die Ausflügler zurück kommen, treffen wir uns zum Willkommensbier in einer kleinen Kneipe.
    Am Abend gehen wir wieder gemeinsam essen, denn ein Lokal verspricht hausgemachtes Gulasch vom Lamm oder Schwein. War sehr gut.
    Zum Frühstück hatte Dieter immer frische Brötchen geholt und am Abfahrtstag Medialunas und Empanandas mitgebracht für unterwegs, noch nicht ahnend, dass wir das sehr schätzen werden.
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  • El Chalten Tag 3

    December 4, 2024 in Argentina ☀️ 9 °C

    Der heutige Tag ist ein Ruhe- und Putztag. Wir geniessen die Empanadas vom Morgen und freuen uns des Lebens.
    Heute verlassen uns einige Tourteilnehmer mit 4x4 Allrad und werden später wieder zu uns stoßen. Sie wollen unbedingt die Carretera Austral bereisen. Dies ist nur mit gutem Allrad machbar.Read more

  • Heilig Abend in der Wüste

    December 24, 2024 in Argentina ☀️ 25 °C

    Der Talampaya Nationalpark liegt im Argentinischen Mittelgebirge der Sierra Los Colorados und Sierra de Sanjogaste. Das Naturreservat schützt die Wüstenlandschaft des Rio Talampaya mit seinen vielfarbig Gesteinen. Diese Ablagerungen sind etwa 200 Mio Jahre alt.
    Wir stehen auf dem offiziellen Campingplatz an der Touristinformation. Als wir gestern Abend um 19.30 Uhr ankamen habe ich gleich mit Kochen begonnen. Auf einmal hieß es "auf auf, es kommt ein Hagelschauer mit Hühnerei grossen Körnern". Also Herd aus, Motor an, und 17 Wohnmobile versuchten etwas Schutz unter den Sonnendächern zu ergattern. Gar nicht so einfach wenn unsere Madame mit Aufbauten 3,10 m hoch ist und die Unterstände nur +/- 3 Meter messen. Mit vereinter Hilfe bin ich wenigstens mit dem Heck reinrangiert sodass die Solarplatten geschützt waren. Zum Glück kam bei uns aber nur Regen und Wind an. Halb so schlimm. Der 4x4 Ausflug in die Wüste heute fiel dennoch aus. Hatte die Gruppe also heute frei und konnte sich auf die Weihnachtsfeier vorbereiten. Es wird wieder gegrillt, Salate selber gemacht, und jeder hatte anonym ein Geschenk vorbereitet. Mit viel Spaß feiern wir bei 30 Grad Heiligabend bis es um 22 Uhr so dunkel wird dass wir in die Betten gehen.
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  • Weihnachten einmal anders

    December 25, 2024 in Argentina ☀️ 18 °C

    (HD) Viele Weihnachtsgrüße über die wir uns sehr freuen erreichen uns in diesen Tagen. Hier, wo die Sonne am Mittag im Norden steht, am 21.12. der längste Tag und die kürzeste Nacht waren und die Sommerferien im Dezember sind, ist es eine andere Welt. Nur sehr wenigen Menschen ist es vergönnt eine solche Reise durchzuführen und wir sehen es als grosses Privileg.
    Mit den besinnlichen Tagen ist es so eine Sache hier. Wir sind gerade auf der Anfahrt zum Agua Negra Pass mit 4.780 m einer der höchsten Andenpässe. Für Mensch und Maschine eine Herausforderung auf Schotter. Aber heute werden wir erst mal auf etwa 3000 m übernachten und den Pass dann morgen bei Sonnenaufgang fahren.
    Während unserer gestrigen Weihnachtsfeier zog urplötzlich ein kleiner aber heftiger Wirbelsturm über unseren Stellplatz. Es gelang den Köchen, den Grill und die Salate vor dem Sand abzudecken, Vera rannte gleich zu einem Wohnmobil von Mitfahrern und klammerte sich an die Markise, und ich stand in unserem WoMo und wollte gerade raus. Der Wirbel spülte den Sand in unser Mobil, ich wollte die Tür mit beiden Händen zuziehen, das war unmöglich. Und dann war der Spuk auch schon nach wenigen Sekunden wieder vorbei und wir müssen irgendwann mal gründlich Staub wischen.
    Auf der Weiterfahrt sieht die Talampaya Wüste anders aus. War vorgestern auf der Hinfahrt nur Staub und Steine zu sehen, so gibt es jetzt Schlamm rechts und links "zu bewundern". Was so etwas Wasser doch das Leben verändert.
    Weiter geht es in Serpentinen entlang des Ischigualasto Nationalparks. Wir schlängeln uns durch gigantische Felswände und bewundern die Gesteinsschichten.
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  • Über den Agua Negra

    Dec 26–28, 2024 in Argentina ☁️ 2 °C

    (HD) Wir übernachten auf 3200 m Höhe und wollen um 6.30 Uhr bei Sonnenaufgang starten um den 4855 m hohen Agua Negra zu überqueren. Die Etappe soll 210 km umfassen, davon 90 km Piste. Wir kommen nicht sehr weit. Die Streckenkontrolle stoppt uns. Der Pass sei wegen Schneefall auf der chilenischen Seite gesperrt. Wir fahren noch 15 km weiter, die ersten waren schon fast auf dem Pass und kommen zurück. Die Gruppe diskutiert wie es weiter geht. Wir wollen abwarten. Da es Vera auf über 4000 m nicht so gut geht und ein Mitfahrer bereits wieder auf 3400 m hinunter gefahren ist, beschließt Uwe dass niemand alleine bleibt oder fährt und wir fahren die 15 km zurück. Um 13 Uhr kommt Uwe zu uns runter und teilt mit, daß in Chile definitiv kein Schnee liegt. Über Starlink haben sie verschiedene Leute angerufen. Zwei 4x4 Fahrzeuge fahren als Erkunder voraus und berichten über Starlink, dass die Strasse frei ist. Die Zugänge scheinen dennoch gesperrt, niemand überholt uns oder kommt uns entgegen. Kurz vor der Passhöhe, in den engen, sandigen Serpentinen werden wir dann zum ersten Mal überholt und die ersten PKW kommen entgegen. Der Pass ist jetzt definitiv offen. Auf der Passhöhe nur ein kurzer Fotostopp. Es fängt tatsächlich etwas an zu schneien. Aber bei der Abfahrt merkt man nichts mehr davon. Eine Chilenin nimmt in der Serpentine die Kurve zu eng und steht plötzlich nur fast 1 Meter vor uns. Vollbremsung in der Serpentine auf Sand ist, auch im 1. Gang bei niedrigem Tempo, nicht grade toll. Es ist aber nichts passiert, wie die Cilenin jetzt hoch kommt wissen wir nicht. Vermutlich erst mal rückwärts und dann noch mal versuchen. Daher wollten wir ja so früh los. Weiter geht es durch eine einmalige farbenfrohe Landschaft. Diese Bilder werden wir nie vergessen. Die Fake-News hat uns 5 und 1/2 Stunden und zusätzliche 10 km Teer sowie 20 km Schotter gekostet und wir kommen um fast 20 Uhr, nach 30 min Stadtrundfahrt aufgrund eines falschen Navigationspunktes (Blöde Technik) an. Die Grenzkontrolle kostete noch mal eine Stunde. Leider hat das Restaurant, bei dem wir stehen, zu. Also selber Nudeln und Thunfischsosse kochen. Ein aufregender Tag geht zu Ende.Read more