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Weltreise die Zweite

Unsere 2. Weltreise :) Lue lisää
  • Katherine Gorge

    12. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 32 °C

    In Katherine, der nächsten Stadt auf unserem Weg, stocken wir wieder etwas unsere Vorräte im Woolworths auf und besuchen noch den Katherine Gorge nordöstlich der Stadt. Die Schlucht ist Teil des Nitmiluk Nationalparks. Da es schon Nachmittag ist, machen wir nur einen kurzen Spaziergang auf den Klippen, um eine Aussicht auf die riesige Schlucht zu haben, die sich kilometerlang durch das Land zieht und insgesamt 13 Schluchten miteinander verbindet.

    Entlang der berühmten Schlucht gibt es noch eine Vielzahl an Wanderwegen, die wir aber ein anderes Mal machen wollen.

    Unsere Reise geht nun erst einmal weiter nördlich am Stuart Highway entlang in Richtung Darwin.

    Für die Nacht suchen wir uns ein abgelegenes Versteck abseits einer Gravelroad und genießen am Lagerfeuer die Ruhe 🥱
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  • Edith Falls

    13. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 33 °C

    Im nördlichen Teil des Nitmiluk Nationalparks, oberhalb von Katherine, besuchen wir die Edith Falls (Leliyn).

    Hier machen wir die Wanderung zu den entfernt liegenden Sweetwater Pools, in denen wir uns bei mal wieder über 30 Grad über eine krokodilfreie Abkühlung freuen.

    Bei den Edith Falls selbst bewundern wir die schöne Aussicht. Normalerweise kann man dort auch unterhalb der Wasserfälle baden, jedoch wurde hier vor Kurzem mal wieder ein Krokodil gesichtet 🐊

    Am Ausguck finden wir noch einen Geocache in einer Munitionskiste.

    Erschöpft, freuen wir uns abends über ein tolles kostenloses Camp direkt am Fluss. Hier führte früher mal der alte Stuart Highway entlang, heute ist es ein stillgelegter Seitenarm des neuen Highways. Wir bleiben direkt 2 Nächte.

    Leider bringt auch die Angelei keinen Erfolg und so landet wiedermal kein Fisch auf dem Tisch.

    Dafür finden wir ein Stück Schlangenhaut direkt auf unserem Platz.
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  • Litchfield Nationalpark Tag I

    15. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 33 °C

    Im Litchfield Nationalpark gibt es gleich zu Beginn riesige Termitenhügel zu sehen.
    Bis zu knapp 4 oder sogar 5m hoch bauen die „Cathedral Termites“ ihre Behausungen.

    Im Litchfield dreht es sich viel um malerisch schöne Flussläufe, die oft zum Baden einladen und natürlich auch Wasserfälle.

    Die Vegetation wechselt zwischendurch von Savanne auf tropisch und so findet man sich plötzlich in einem kleinen Regenwald wieder, bevor einen die heiße Sonne wieder zurück hat.

    Wir freuen uns, dass die meisten Australier eher faul sind und die Wanderungen zu den besonders schönen Orten scheuen. Kann man nicht direkt mit dem Auto heranfahren, so ist direkt viel weniger los und wir sehen auf den Wanderwegen kaum andere Menschen.

    Vor allem die Wanderung um die Tolmer Falls herum war sehr schön. So erkennt man erst oberhalb der Wasserfälle, das der Wasserzulauf durch eine steinerne (natürliche) Brücke führt, bevor es dann im hohen Wasserfall herunterstürzt. Ein sehr schöner Anblick.
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  • Litchfield Nationalpark Tag 2

    16. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 33 °C

    Die Nacht nach dem ersten Tag im Litchfield NP verbringen wir auf einer kleinen Farm, die sogenannte „Zebra-Steine“ abbaut und verkauft. Abgeblich ist es weltweit einzigartig. Interessant sehen die schwarz-weiß gestreiften Steine auf jeden Fall aus, für uns sind sie leider aber unerschwinglich 😵‍💫
    Am Morgen gehen wir noch auf dem riesigen Platz eine Runde laufen. Aron hat dabei mal wieder einen Hund von einem nicht sehr rücksichtsvollen Campnachbarn an der Hacke hängen, den er aber schnell wieder los wird.

    Nach dem verdienten Frühstück geht es wieder zurück in den Litchfield Nationalpark.

    Wir nehmen uns für heute die 7km Wanderung zu den Tjaetaba Falls vor. Auf dem Weg nehmen wir wieder einen Geocache mit.

    Im Anschluß geht es zu den Wangi Falls, die sehr gut besucht sind. Bereits bei der Anfahrt müssen wir durch dichten Rauch hindurchfahren. Hier finden grad geplante Brandrodungen statt. Dies wird regelmäßig gemacht, um das Unterholz zu dezimieren und so Buschfeuern vorzubeugen.

    Es gibt hier bei den Wangi Falls Krokodile, oder es gab welche, so genau kann das keiner
    sagen… Jedenfalls darf man hier baden und vor 2 Wochen wurde zuletzt ein Salzwasserkrokodil (das sind die Bösen 🐊) aus dem Wasser „entfernt“… 😅

    Wir nehmen uns zunächst die Wanderung oberhalb der Wasserfälle vor und treffen mal wieder kaum auf andere Wanderer. Es geht steil den Berg hinauf und einmal oberhalb um die Wasserfälle herum. Von dort hat man einen tollen Ausblick auf die Wasserfälle, aber auch auf das riesige Buschfeuer 🔥 in der Nähe. Es flößt einem schon Respekt ein, wenn man sieht welch riesige Fläche dort in Brand ist. Bewundernswert, wie so etwas kontrolliert wird und eben nicht gleich der gesamte Nationalpark in Flammen steht.

    Da heute sehr viele Leute im Wasser sind, errechnen wir unsere Chancen von einem Krokodil gefressen zu werden als eher gering, uns so wagen wir es auch und genehmigen uns eine wohlverdiente Abkühlung.

    Für die Nacht fahren wir nun aus dem nordwestlichen Ausgang aus dem Nationalpark und finden für gerade einmal 15$ ein tolles Camp bei der Darwin River Tavern. Wir nutzen gern die kostenlosen Waschmaschinen und freuen uns auf eine erholsame Nacht.
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  • Darwin

    18. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 27 °C

    Es geht nach langer Zeit mal wieder in eine größere Stadt. Darwin, ganz im Norden von Australien (Etwa 120.000 Einwohner).

    Als wir 2015 in Australien waren, berührten wir hier das allererste Mal australischen Boden. So blieb uns die Stadt am Ozean, benannt nach dem Entdecker Charles Darwin, der die Stadt jedoch nie betreten hat, ganz besonders in Erinnerung.

    Damals schliefen wir im Palms City Resort, einer heute sehr teuren Bungalow-Ferienanlage direkt in Ufernähe. Da wir diesmal deutlich weniger als 400$ pro Nacht ausgeben wollen, buchen wir uns für die Nacht auf dem Lee Point Campground, im nördlichen Teil der Stadt ein.

    Wir besuchen vor allem die Orte, an die wir uns noch erinnern und freuen uns, dass wir auf Anhieb alles wiedererkennen. Fotos, die wir damals an der Promenade gemacht haben, stellen wir bestmöglich nach, um mal den Unterschied zu sehen :)

    Am Nachmittag freuen wir uns Victoria und Patrick noch einmal auf einen Kaffee zu treffen :)

    Wir nutzen außerdem die Gelegenheit, um unsere Wanderschuhe bei BCF zu reklamieren. Im April, also vor gerade einmal 2 Monaten, haben wir uns beide in Geraldton an der Westküste neue Wanderschuhe gekauft. Bei Laras „Keen“ löst sich bereits die Sohle und Arons „Merell“ fallen sprichwörtlich komplett auseinander. Sehr enttäuschend, zumal wir uns extra für Markenschuhe entschieden haben.

    Glücklicherweise können wir beide Schuhpaare komplett zur Erstattung im Geschäft lassen. Leider finden wir aber heute keine Ersatzschuhe und werden deshalb in einem Sportgeschäft mit einem paar Trail-Laufschuhen für Lara fündig, Aron wird einfach seine bereits vorhandenen Trailschuhe zum Wandern tragen.

    Die Nacht auf dem Campingplatz wird schrecklich. Leider stehen wir wieder mal in der Nähe von viel zu lauten Backpackern, die bis tief in die Nacht Lärm machen und uns regelrecht den Schlaf rauben.
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  • Hardies Lagoon

    19. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir verlassen Darwin in südlicher Richtung.
    Diesmal müssen wir durch gleich mehrere Buschfeuer fahren, bei denen es sich aber um kontrollierte Abbrennungen handelt.

    Bei Humpty Doo biegen wir nach Osten ab und halten nach knapp 100km für die Nacht auf einem abgelegen Freecamp an einem Fluss. Hardies Lagoon.

    Aron hält mal wieder die Angel ins Wasser, hat aber leider kein Glück. Auch wenn wir wieder kein einziges Krokodil zu Gesicht bekommen, können wir hier leider nicht baden.
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  • Kakadu Nationalpark - Ubirr

    20. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach knapp 200km erreichen wir den Kakadu Nationalpark. Für diesen Nationalpark brauchen wir einen gesonderten Pass, da der NP nicht in dem Jahrespass des Northern Territory enthalten ist. Der Pass kostet für 7 Tage Besuchsrecht noch einmal 40$ pro Person.

    Wir fahren zunächst den Abstecher nach Nordosten zum Ubirr.

    Da es mittlerweile schon spät ist, checken wir uns auf dem angrenzenden Campground ein. Die Bezahlung läuft hier über eine Selbstregistrierung und das Einwerfen des „passenden“ Geldbetrags in einen Briefkasten. Leider haben wir die 30$ nicht passend und so sprechen wir kurzerhand die Campnachbarn an. Das Schweizer Pärchen kann leider auch kein Geld wechseln, aber wir legen kurzerhand zusammen und schaffen es schließlich 60$ für alle passend zu haben.
    Am Ende bestehen die Beiden sogar darauf uns mit 50$ einzuladen, so dass wir bloß 10$ für die Nacht bezahlen. Vielen Dank nochmal 🙏🏻

    Wieder auf unserer Campsite werden wir trotz Lagerfeuer von riesigen Moskitos zerfressen und so findet Abendessen und die erfrischende Dusche nach dem verschwitzten Tag heute mal in Rekordtempo statt. Wir sind später froh, in unserem mückenfreien Dachzelt zu liegen .

    Am Morgen gehen wir gut erholt eine Runde Laufen 🏃🏼, bevor wir alles Einpacken und uns zum Ubirr aufmachen.

    Der Ubirr ist ein großes Felsplateau mit toller Aussicht über den Nationalpark, bis hin zum angrenzenden Arnhemland der Aboriginies, in das man nur mit spezieller Genehmigung hinein darf.
    Im Rundweg drumherum sind außerdem gleich mehrere heilige Stätten der Aboriginies zu besuchen, in denen sich zahlreiche sehr gut erhaltene Felsmalereien finden. Die Malereien gehen auf bis zu 20.000 Jahre zurück.

    Auf dem Ubirr waren wir auch 2015 bereits und
    so versuchen wir wieder ein Foto von „damals“ nachzustellen. Nach einiger Zeit finden wir sogar den selben Felsen, auf dem wir damals standen!
    Nur der Winkel des Fotografen ist diesmal etwas anders 😅
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  • Kakadu NP Tag II

    20. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 32 °C

    In Jabiru tanken wir zunächst noch einmal voll und fahren anschließend zum Nanguluwur Rock-Art Walk. Die 4km Wanderung führt derzeit durch abgebranntes Buschland, da hier aktiv gebrandrodet wird. In den Felswänden finden wir zahlreiche Felsmalereien der Aboriginies.

    Im Anschluß fahren wir zu den südlich gelegenen Burungkuy / Nourlangie Rock-Arts. Der Rundweg und die Felsunterkünfte enthalten ebenso zahlreiche Felsmalereien von großer kultureller Bedeutung für die Aboriginies. Es wird außerdem viel zu der Geschichte erklärt.

    Abends fahren wir in das abgelegene Sandy Billabong 4WD Camp im Nationalpark. Die Anfahrt ist sehr holprig, aber wir werden mit einem tollen Outback-Camp belohnt, was auch nur 6$/Person die Nacht kostet.
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  • Kakadu NP Tag III + IV

    22. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ 🌬 25 °C

    Im Kakadu Nationalpark schauen wir uns nach einem kurzen Aufstieg noch den Gungurul Lookout an und besuchen den ausgetrockneten Seitenarm des South Alligator Rivers.

    Am Abend suchen wir nach einer knapp 20km Fahrt über eine Gravelroad den Kambolgie Creek Campground für die Nacht auf.

    Am nächsten Morgen starten wir früh um uns eine größere Wanderung vorzunehmen.

    Es geht zunächst zum Boulder Creek, der nicht nur menschenleer, sondern jetzt in der Trockenzeit auch fast vollständig ausgetrocknet ist und anschließend zum Yurmikmik Aussichtspunkt.

    Nach weiteren 5km wandern, gelangen wir zu den Motor Car-Wasserfällen und erleben einen tollen Blick in das in der Sonne grünlich schimmernde Wasser. Kurz sehen wir eine Longneck-Schildkröte auf- und abtauchen.
    Es ist leider nicht ganz klar, ob es hier Krokodile gibt, deshalb ersparen wir uns ein erfrischendes Bad 🫣

    Da wir noch nicht genug haben, suchen wir von den Motor Car Falls den unbeschilderten Weg zu den Kurrundie Falls. Schließlich werden wir fündig und folgen einem kleinen Trampelpfad durch hüfthohes Steppengras, bis wir schließlich zum Kurrundie-Creek gelangen.

    Diesem folgen wir noch für etwa 1km stromaufwärts. Von hier müssen wir uns durch teils dichtes Gestrüpp, Spinnennetze und über matschigen Boden kämpfen. Plötzlich tanzen um uns herum Heerscharen an Schmetterlingen, ein toller Anblick. So schnell sie gekommen sind, so schnell sind sie aber leider auch wieder weg.

    Als Aron eine schwarze Schlange aufscheucht, verliert er vor Schreck fast das Gleichgewicht. Die Schlange ist aber zum Glück in die Gegenrichtung abgehauen.

    Nach einer Kletterpartie über rundgespülte Felsen gelangen wir schließlich zu zu den Wasserfällen. Außer uns ist hier kein Mensch. So genießen wir die Abgeschiedenheit und machen eine Pause, bevor es an den langen Rückweg geht.

    Insgesamt sind wir heute knapp 14km unterwegs.
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  • Nitmiluk Nationalpark

    24. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach der kräftezehrenden 14km Wanderung in der sengenden Hitze, sind wir uns beide einig, dass wir nur noch das nächste Freecamp am Rande des Kakadu Nationalparks ansteuern werden. Der Platz ist ziemlich gut besucht, aber wir können den letzten schönen Spot direkt am ausgetrockneten Fluss für uns ergattern.

    Am nächsten Morgen beschließen wir hier direkt noch eine lockere Runde laufen zu gehen, denn für heute steht nicht viel auf dem Programm. Wir werden nur knapp 100km bis zum nächsten Freecamp vor Katherine fahren, sind unsere Köpfe doch gerade ziemlich voll. Ab und zu brauchen wir mal einen Tag Pause von neuem Input, da man sonst die Erlebnisse nicht richtig wahrnehmen und schätzen kann.
    Wir schlagen so unser Nachtlager wieder auf demselben Freecamp auf, wie vor einigen Tagen, als wir Katherine hinter uns gelassen haben, um in Richtung Norden zu fahren.

    Gleich am nächsten Morgen fahren wir früh nach Katherine und stocken unsere Vorräte mit frischem Obst, Gemüse und Brot wieder auf, bevor wir noch einen Abstecher zum Wandern in den Nitmiluk Nationalpark machen. Wir nehmen uns heute einen Großteil der „Southern Walks“ vor und werden 17km hinter uns bringen.
    Beim letzten Mal war es dafür leider bereits zu spät am Tag.

    Der Weg führt uns zuerst durch den Wald hoch auf das steinerne Plateau des Nationalparks. Anfangs ist es noch recht schattig und kühl. Je höher wir jedoch wandern, umso karger und felsiger wird es um uns herum. Der Weg ist gesäumt von piksigem Spinifex-Gras, Büschen und die Sonne brennt gnadenlos. Die Hitze wird von den Felsen gespeichert.

    Aber die Anstrengungen lohnen sich! Oben auf dem Plateau gibt es mehrere tolle Ausblicke auf den durch die Schlucht fließenden Katherine River. Baden ist hier übrigens verboten, leben hier doch wieder die gefährlichen „Salties“🐊.

    Wir nehmen noch einen kleinen Abzweig zur Butterfly Gorge mit und finden gleich zwei Geocaches. Dort begegnen uns nur wenige Wanderer, allerdings meinen manche Jungspunde die Ruhe mit lauter Musik zu stören. Eine komische Angewohnheit, die wir schon seit längerem beobachten. Auf dem Weg können wir auch einen Greifvogel beobachten.

    Als wir nach über 5 Stunden wandern endlich wieder an unserem Auto sind, füllen wir nur noch unsere Wasserkanister auf und suchen uns den nächsten kostenlosen Schlafplatz auf einer Restarea südlich von Katherine.
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  • Mataranka / Elsey Nationalpark

    25. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    Südlich von Katherine und kurz bevor wir auf der Restarea ankommen, werden wir, wie so oft in letzter Zeit, Zeuge eines geplanten Buschfeuers. Während wir den Highway entlang fahren, sehen wir Warnschilder und einen Einsatzwagen der Feuerwehr. Wir müssen langsamer fahren und können Feuerwehrmännern dabei zusehen, wie sie das Feuer entfachen. Mit kleinen Flammenwerfern ausgerüstet setzen sie gezielt das hohe trockene Gras in Brand. Das Feuer frisst sich schnell durch den Wald. 🔥

    Die Kunst des Ganzen besteht darin, das Feuer nur so zu legen, dass wirklich nur das hohe Gras und kleine Gestrüpp abbrennt, aber die Bäume und größere Büsche keinen großen Schaden davontragen. Die Stämme werden dabei schwarz, der Baum wächst aber weiter. Diese Technik verhindert große Waldbrände, macht den Boden sogar noch fruchtbarer und wurde schon vor tausenden Jahren von den Aboriginies zur Prävention angewendet.

    Als wir an der Restarea ankommen, ist der wirklich große und weitläufige Platz schon gut besucht. Es gibt aber noch genügend Platz zwischen den Caravans, auch ohne sich frech direkt ganz dicht dazwischen zu quetschen. Was wir selbstverständlich aus Rücksicht auch machen.

    Kaum ist unser Dachzelt aufgebaut, fahren zwei junge deutsche Mädels in ihrem Sprinter direkt zwischen uns und den Caravan und rücken allen gehörig auf die Pelle. Kein „Hallo.“ oder „Ist das ok, wenn wir uns dort hinstellen?“, aber wenigstens sind sie recht ruhig.

    Als es schon dunkel ist und so langsam Ruhe auf dem Platz einkehrt, drücken sich aber noch zwei Kerle mit ihrem Auto zwischen die Mädels und den Caravan und bauen erstmal lautstark ihr Zelt auf und unterhalten sich.
    Im Nachhinein hätten wir uns besser einen anderen Schlafplatz gesucht. Naja, hinterher ist man eben immer schlauer.

    Wir brechen nach einer kurzen Nacht recht früh auf und steuern den Elsey Nationalpark bei Mataranka an, um zu den gleichnamigen Wasserfällen zu wandern.
    Zum Glück ist diese Wanderung überhaupt nicht anspruchsvoll und führt „nur“ insgesamt 10km am Fluss entlang. Wir spüren unsere Beine doch sehr von gestern😮‍💨.
    Der Weg führt uns durch den immer tropischer werdenden Wald und endet an einer Oase, aus der der Wasserfall entspringt.

    Wieder zurück am Auto beschließen wir noch an den (kostenlosen) warmen Thermalquellen des Nationalparks Halt zu machen und unseren strapazierten Muskeln eine wohlverdiente Pause zu gönnen.
    Wie an vielen Orten hier im nördlichen Teil Australiens, stehen auch bei den Quellen Warnschilder, dass sich dort Krokodile in den Gewässern aufhalten können. Die Chance heute angeknabbert zu werden ist heute aber sehr gering, denn es tummeln sich genügend Menschen in den Thermalquellen und somit wäre die Auswahl sehr groß.

    Bevor wir die Weiterreise zum nächsten Freecamp antreten, gönnen wir uns noch bei den Quellen eine kostenlose heiße Dusche. 🚿
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  • We of the Never Never - Elsey Cemetry

    25. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 29 °C

    Südlich vom Elsey Nationalpark machen wir einen Abstecher zu dem gleichnamigen Friedhof.

    Falls jemand das Buch von Jeannie Gunn (1908) oder den gleichnamigen Film von 1982 „We of the Never Never“ bzw. im Deutschen: „Land hinter dem Horizont“ kennt: Hier liegen einige der Hauptcharaktere begraben und unweit des Friedhofes finden sich die Überreste des einstigen Gehöfts. Das Buch / der Film basiert auf wahren Begebenheiten.

    Hinter dem Gehöft ist noch eine alte Brücke, die leider nicht befahrbar ist. Wir sind stattdessen zu Fuß drüber gelaufen und haben die Ruhe am Fluss genossen.
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  • Auf dem Flugfeld

    27. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ⛅ 31 °C

    Für die Nacht suchen wir uns einen ganz besonderen Platz. Direkt neben dem Stuart Highway gelegen ist eine alte Landebahn aus dem 2. Weltkrieg.

    Hier hat man gleich 2km Platz sich einen Spot für die Nacht auszusuchen und auch der Straßenlärm verschwindet weitestgehend hinter den dichten Bäumen.

    Wir bleiben hier gleich für 3 Nächte, um nach den ganzen Nationalparks in den vergangenen Wochen auch mal wieder die Füße hochzulegen. Unter anderem haben wir nun auch endlich Zeit um hier bei Findpenguins ein paar Footprints 👣 nachzuholen 😅

    Wir gehen viel Laufen, genießen die Einsamkeit und erkunden ein wenig die nähere
    Umgebung. Die umliegenden Gebäude sind leider nicht mehr erhalten, man erkennt aber noch die Bodenplatten und diverse „Überbleibsel“ von damals.
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  • Südwärts ⬇️

    28. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 32 °C

    Es geht für uns weiter südwärts durch das Northern Territory und immer den Stuart Highway entlang. Der Stuart Highway verläuft von der Nordspitze in Darwin bis nach Südaustralien und verbindet bei einer Länge von über 2.700km die beiden Staaten miteinander.

    In der Landesmitte verläuft der Highway auch durch das rote Zentrum, durch Alice Springs. Dort waren wir 2015 bereits und haben damals auch den Uluru, bzw. Ayers Rock besucht. ⛰️

    Dieses mal wollen wir aber vorher östlich nach Queensland abbiegen, um in Mount Isa schließlich an dem westlichsten Punkt Queensland anzukommen, bis zu dem wir in 2019 gelangt sind.

    Bis zum Abzweig nach Queensland müssen wir von unserem letzen Camp, der Landebahn aus dem 2. Weltkrieg, noch etwa 500km hinter uns bringen.

    Auf dem Weg machen wir in Daly Waters Halt. In diesem urigen Ort entstand damals Australiens erster internationaler Flughafen, der später im 2. Weltkrieg als Militärflughafen genutzt wurde.
    Noch heute wird das kleine Flugfeld betrieben.

    In dem Ort hat sich auch ein kleiner Pub etabliert, der noch heute erfolgreich betrieben wird. In dem Pub und drum herum hat sich allerlei Schnickschnack angesammelt, was interessant anzuschauen ist, letztlich aber nur für die Touristen gemacht worden ist.

    Auch werden hier mehrere Papageien, Krokodile und andere Exoten in kleinen Käfigen gehalten…

    Der daneben gelegene Campingplatz ist hoffnungslos überfüllt und die Caravans stehen dicht an dicht. Wir schauen es uns kurz an und fahren gerne weiter 🚙💨

    Wir werden heute noch über 400km fahren, die Straße macht dabei kaum eine Kurve und es ist tatsächlich recht monoton. Die Landschaft ist eher trockenes Buschland mit wenigen Highlights, aber auf seine eigene australische Art eben doch wieder wunderschön. Outback halt.
    Leider nehmen wir heute auch gleich 2 kleine Vögel mit, die unserem Auto nicht mehr ausweichen konnten… Sorry! 🐥

    Am Abend machen wir auf einem kleinen
    Freecamp Halt. „Churchills Head“ Neben uns stehen nur noch 3 andere Autos und ein kleiner Bergkamm schützt uns vor dem Lärm des Highways, der aber mit Einbruch der Dunkelheit ohnehin verstummt.
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  • Ostwärts ➡️

    29. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir erreichen Tennant Creek. Wir nutzen die Gelegenheit um noch einmal ein paar Dinge einzukaufen, das Auto vollzutanken und die Wasservorräte aufzufüllen.
    Bei „Three Ways“, wo sich der Nord-Süd-Highway über den Barkley Highway auch nach Osten öffnet, biegen wir schließlich in Richtung Queensland ab. Bis zur Grenze sind es nun noch 434km.

    Hiervon werden wir heute noch knapp 210km fahren und schließlich bei einem Funkturm (heimlich) übernachten. Der Funkturm dient leider nicht dem Mobilfunk, den wir nun nur noch sehr sporadisch haben, sondern dem tatsächlichen klassischen Funk als Verstärker.

    Eine solche Funkanlage haben wir übrigens auch im Auto, wie man auf den Videos hören kann.

    Über Kanal 40 gehen immer mal wieder Warnungen ein, wenn z.B. ein Schwertransport entgegen kommt und wir dafür die Straße verlassen müssen. Dies sind oft große Maschinenteile für die australischen Minen und die Transporter nehmen dann gern mal die gesamte Straßenbreite ein.

    Über den selben Kanal kommunizieren wir aber auch mit anderen Fahrzeugen, z.B. wenn wir jemanden überholen, oder uns jemand überholen möchte, um ihm zu signalisieren, dass er nun sicher vorbei kann.
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  • Neue Zeitzone: Queensland

    30. kesäkuuta 2024, Australia ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir erreichen die Grenze zum Bundesstaat Queensland. Wir sind nun wieder in einer neuen Zeitzone und entfernen uns weitere 0,5 Std von Deutschland. Insgesamt sind wir nun bei +8 Stunden.

    Insgesamt legen wir heute 368km bis zu einer Raststätte zurück, die wieder auf einem ehemaligen Airstrip aus dem 2. Weltkrieg liegt. Von der Landebahn sieht man allerdings diesmal nichts, dafür ist aber ein knapp 2km langes Stück vom alten Highway erhalten, welches wir am nächsten Morgen zum Laufen 🏃‍♂️ nutzen. 😃Lue lisää

  • Mount Isa

    1. heinäkuuta 2024, Australia ⋅ 🌬 20 °C

    Wir haben es bis Mount Isa geschafft 🥳

    In 2019 haben wir hier auf dem weltberühmten Rodeo mitgearbeitet und Aron war damals von hier aus die Strecke bis Townsville mit dem Truck der Schaustellerfamilie gefahren.

    Es war in Queensland der westlichste Punkt für uns und vergleicht man nun die Karten unserer beiden Weltreisen, dann haben wir hier nun die Umrundung des australischen Kontinents abgeschlossen. 😃

    Wir fahren etwas in der Stadt herum und erinnern uns an viele schöne Orte. Alles kommt uns direkt bekannt vor.

    Wir füllen auch hier wieder unsere Vorräte auf und freuen uns über recht normale Preise an der Tankstelle ⛽️
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  • Clem Walton

    2. heinäkuuta 2024, Australia ⋅ 🌙 17 °C

    Rund 70km östlich von Mount Isa liegt der Clem Walton Park, eine kleine Oase mitten im Outback. Hier waren wir 2019 schon einmal zwischen der Arbeit bei den Rodeo-Shows in Cloncurry und Mount Isa und wissen daher um die Besonderheit dieses Ortes.

    Mittlerweile scheint die Regenzeit kräftig an den Zufahrtstraßen genagt zu haben, und so sind wir froh über die großzügige Bodenfreiheit unseres Gefährts.

    Angekommen, finden wir sogar einen Platz direkt am Fluss und ganz für uns alleine und bleiben direkt für 2 Nächte.

    Einige Wasservögel sind ständig um uns herum
    und lassen sich kaum von uns stören. Mitten in der Natur 🌴

    Leider fallen die Temperaturen derzeit nachts ins Bodenlose und es geht auf bis zu 7 Grad herunter. Wenn man zuvor Nächte mit knapp 25 Grad gewohnt ist, dann friert man jetzt gewaltig!

    Wir finden zum Glück reichlich Feuerholz und so können wir uns immer am Lagerfeuer wärmen. Unser Duschwasser wird nun auch am Feuer vorgewärmt.

    Zum ersten Mal probieren wir nun auch eine Lasagne in unserem Cast Iron Topf, bzw. Dutch Oven aus. Uns es klappt prima 👌. Wir freuen uns schon auf die nächste.

    Beim Angeln hat Aron leider mal wieder kein Glück… 🤬
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  • Mary Kathleen ☢️

    3. heinäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 18 °C

    Unweit unseres Camps befindet sich die verlassene Bergbaustadt und die gleichnamige Uranmine „Mary Kathleen“

    Seit 1952 wurde hier im großen Stil Uranoxid abgebaut, was unter anderem in den 70er Jahren auch nach (West-) Deutschland geliefert wurde.

    Nach Aufgabe der Mine im Jahre 1985 wurden auch die Häuser der angrenzenden und einst florierenden Bergbausiedlung versteigert. Viele der Häuser wurden schließlich abtransportiert und stehen heute noch in den umliegenden Städten, z.B. in Mount Isa.

    Heute sind nur noch die Grundmauern der Häuser zu sehen und die Straßen der Gemeinde erhalten. Der heutige Besitzer des Grund und Bodens erlaubt es dort sogar zu Campen.

    Die Uranmine als offene Grube ist über einen knapp 5km langen Offroad-Track zu erreichen, was wir uns natürlich nicht nehmen lassen.

    Die Wasserfarbe in dem Becken würden wir als „strahlend“ blau/grün beschreiben ☢️
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  • Crocodile Dundee 🐊🍻

    3. heinäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 21 °C

    Die Reise geht weiter ostwärts.

    In Cloncurry machen wir nur kurz Halt um etwas Gemüse einzukaufen und noch einmal die Wasservorräte aufzufüllen.

    Kurz hinter der Stadt verlassen wir dann aber den Barkly Highway und biegen nach Südosten ab.

    2019 hat die Zeit leider nicht gereicht um einen für uns ganz besonderen Ort zu besuchen; den „Walkabout-Creek“ Pub im Outback Queensland in dem die Anfangsszenen von Crocodile-Dundee gedreht wurden 🐊

    Die Kneipe ist noch immer in Betrieb und es finden sich allerlei Bilder und Erinnerungen an die Filme. 🎥

    Bei uns beiden haben die Crocodile Dundee Filme damals das Interesse an Australien geweckt und wachsen lassen. Ein kleiner Kindheitstraum ging heute in Erfüllung, hier einmal selbst zu sein :)

    Die Ortschaft „McKinlay“ selbst hat heute nur 30 Einwohner und besteht im Wesentlichen aus dem Pub, den angrenzenden Caravanpark und einem Toilettenhäuschen und Spielplatz in einem kleinen Park.
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  • Rainbow Quartz

    4. heinäkuuta 2024, Australia ⋅ ☁️ 24 °C

    Da es schon spät ist, verbringen wir die Nacht an einem einfachen Parkplatz direkt neben dem Highway. Zwar herrscht hier nach Einbruch der Dunkelheit kaum noch Verkehr, dafür war es aber sehr windig und kalt. Unser Dachzelt hat die ganze Nacht im Wind gewackelt und die Regenplane flatterte nur. Wir haben Beide schlecht geschlafen und waren am nächsten Morgen wie gerädert. Wir haben dann nur das Zelt eingeklappt und sind für das Frühstück auf den nächsten richtigen Rastplatz gefahren.

    Für die nächste Übernachtungsmöglichkeit waren wir nach nur knapp 100km dafür diesmal recht früh dran.

    Zwischen malerisch gelegenen flachen Tafelbergen aus Sandstein konnten wir uns den schönsten Platz aussuchen. Mit unserem 4x4 sind wir einfach in die hinterste ruhige Ecke gefahren, wo die Caravans aufgrund des felsigen Untergrundes nicht hinkommen.

    Der Platz heißt bei den Aboriginies „Kungku Kamu“

    Bei einer Wanderung finden wir allerlei Rainbow Quarze, die in allen erdenklichen Farben schillern. Auch etwas goldenes versteckt sich dazwischen… 🤓

    Auch ein kleines Wasserloch liegt unterhalb eines Wasserfalles, das nun in der Trockenzeit aber wenig Wasser hält.

    Hinter den kleinen Bergen sind wir für die Nacht auch besser vor dem immer noch starken Wind geschützt, es ist auch nicht mehr ganz so kalt. Trotzdem klettert das Thermometer nachts nicht über 10 Grad 🥶
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  • Winton - Dinosaurier Dreieck 🦕

    5. heinäkuuta 2024, Australia ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir erreichen Winton! Wir sind hierher gefahren, da wir das „Dinosaur Triangle“, also das Dinosaurier Dreieck besuchen wollen.

    Das Dreieck ist ein Zusammenschluss von gleich 2 Museen in den Orten Richmond und Hughenden, sowie 2 Fundorten von sehr bedeutenden Dino-Knochen und Fußspuren hier bei Winton! Hier gibt es weltweit Einmaliges zu sehen!

    Über das Internet haben wir uns ein günstiges Kombiticket (155$, Erwachsene) für das gesamte Dinosaur Triangle gekauft.

    Den Anfang machen wir bei den „Australias Age of Dinosaurs“ Fundorten. Etwa 25km von Winton entfernt haben wir uns dort für die Mittagstour eingebucht.

    Zuerst werden uns von unserem Guide Peter die Fossilienlabore gezeigt, wo in reiner Handarbeit gefundene Knochen, Fußabdrücke und versteinerte Kotreste (Dino-Kacka) freigelegt und aufgearbeitet werden. An verschiedenen Modellen wird erklärt, wie mit den Funden umgegangen wird, wie sie an Ort und Stelle konserviert und für den Transport vorbereitet werden.

    Wir haben sogar die Möglichkeit einen echten, 65 Mio. Jahre alten Dinosaurierknochen vorsichtig anzufassen. 😍

    Danach geht es in das kleine Museum, wo die wichtigsten Knochenfunde aufbewahrt werden. Eindrucksvoll wird uns erklärt, wie die ersten Funde in Queensland alles ins Rollen brachten und was daraus bis heute alles gelernt und wiederum an Erkenntnissen für andere Funde abgeleitet werden konnte.

    Mit einem Shuttle geht es schließlich zu einem Außenposten, bei dem in einer großen geschützten Halle ein Teil eines nahegelegenen Flussbettes ausgehoben und Stück für Stück hier wieder zusammengesetzt wurde. Das Flussbett enthält einige sehr gut konservierte Fußspuren von verschiedenen Dinosaurierarten.

    Bei einem anschließenden Spaziergang im Außenbereich werden mittels lebensgroßer Skulpturen noch einmal die Dimensionen der Urzeittiere dargestellt.

    Für die Kleinen unter uns, besteht auch die Möglichkeit sich verschiedene Dino-Zeichnungen in ein Sammelalbum abzupausen 😅 Das haben wir selbstverständlich gemacht 🦕
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  • Dinosaur Stampede 🦕 Lark Quarry

    6. heinäkuuta 2024, Australia ⋅ 🌬 26 °C

    Von Winton müssen wir zur nächsten Dinosaurier-Ausgrabungsstätte ganze 110km über eine Schotterpiste nach Süden ins Outback rausfahren. Wir fahren in der Dämmerung, nach knapp 80km, einfach wieder bei einem alten Steinbruch raus und übernachten hier. Zum Schutz vor dem eisigen Wind stellen wir das Auto hinter einem großen Sandhügel. Um uns herum ist nur Natur, wir entdecken Emu-Spuren und sehen viele Kängurus, die uns neugierig beobachten 🦘

    In der Nacht fängt es plötzlich an zu regnen, obwohl die Wettervorhersage etwas anderes meinte 🤓 Wir machen uns kurz Sorgen wegen dem sandigen Untergrund, der bei Nässe gerne zum tiefen Schlamm werden kann. Aber zum Glück hört es auch irgendwann wieder auf zu regnen und wir werden keine Probleme bekommen.

    Am nächsten Morgen gehen wir eine Runde Laufen und machen uns dann auf die letzten 30km bis zum Lark Quarry.

    Bei dem Lark Quarry National Monument gab es vor 65 Millionen Jahren eine Form von Massenpanik und es wurden auf einem kurzen Stück Fluss gleich über 3.300 Fußspuren von verschiedenen Dinosauriern im Flusslauf hinterlassen und durch glückliche Umstände auch sehr gut konserviert.

    In den 70er Jahren wurden Teile der Spuren unter einem abgebrochenen Stück Fels zufällig entdeckt, aber es sollte weitere 25 Jahre dauern, bis das Museum of Queensland schließlich darauf aufmerksam wurde und die aufwändigen Ausgrabungen begonnen. Mehrere Meter Gesteinsschicht wurden händisch abgetragen, um die Fußspuren freizulegen.

    Heute kann man dieses weltweit einzigartige Phänomen in einem geschützten Gebäude, welches direkt über dem Flussbett errichtet wurde, bestaunen.

    Vermutlich waren vor 65 Millionen Jahren an dieser Stelle viele kleine Skartpotus Australis Saurier unterwegs und wurden von einem cf. Tyrannosauropus (nicht der Rex!) gejagt. Kurz danach gab es eine Überflutung des Areals, Sedimente haben sich über die Fußspuren gelegt und so wurde die Szene entsprechend konserviert.

    Im Anschluß der Tour gehen wir noch den 3.5km Wanderweg durch die traumhaft schöne Landschaft. Rote Felsen mischen sich mit grellweißem Gipsstein und Ocker in allen möglichen Varianten.
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  • 🎶 Waltzing Matilda 🎶

    6. heinäkuuta 2024, Australia ⋅ 🌬 27 °C

    Nach der Dinosaur Stampede fahren wir die 110km Staubpiste nach Winton zurück. Auf dem Weg begegnen uns diesmal viele Kühe, die gemütlich langsam auf der Straße umherwandern 🐄.

    Wieder in Winton kaufen wir noch ein paar Lebensmittel ein und besuchen im Anschluss das Waltzing Matilda Centre.

    Waltzing Matilda ist mit Abstand Australiens bekanntestes Volkslied und wurde oft als offizielle Nationalhymne vorgeschlagen. (Ist es aber nicht!)

    Der Text wurde im Jahre 1895 vom australischen Dichter „Banjo Paterson“ geschrieben, der sich in Australien aufgrund seiner zahlreichen anderen Gedichte großer Beliebtheit erfreut. „Banjo“ ist hier in Winton auch eine Statue gewidmet.

    Der gedichtete Text wurde von Christina Macpherson auf der Grundlage der Melodie des schottischen Liedes „Thou Bonnie Wood of Craigielea“ vertont, das 1818 von James Barr komponiert wurde.

    Das Lied wurde seitdem von einer Vielzahl Künstler gecovert und in viele Versionen gesungen. Unter anderem auch von den Dubliners, den Pogues und klassisch von André Rieu.

    Auf dem Bürgersteig vor der Statue ist der gesamte Liedertext in Stein gemeißelt, was wir euch mal mit der Version des Liedes von „Slim Dusty“ in einem Video vertont haben. 🤓
    Das Lied hat auf jeden Fall Ohrwurmpotential!
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  • Kronosaurus Korner 🦕🦖

    8. heinäkuuta 2024, Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Die Nacht verbringen wir wieder auf unserer „Rainbow Quartz“ Campsite und legen nach den langen Fahrten gleich noch einen weiteren ganzen Tag die Füße hoch. Abends wärmt uns bei 10 Grad das Lagerfeuer und tagsüber freuen wir uns bei 28 Grad über ein wenig Schatten.

    Die Reise geht nun wieder nach Norden in die nächste „Ecke“ des Dinosaurier-Dreiecks. Bis Richmond sind es heute erst einmal knapp 150km, aber über eine (meist) asphaltierte Straße. Die Angaben zu den Straßen sind übrigens in jeden Kartenmaterial unterschiedlich und in diesem Fall hatte keine unserer Quellen Recht. Aber egal, wir haben ja ein 4x4 und sind auf alles vorbereitet 😀

    In Richmond besuchen wir die Kronosaurus Korner. Ein kleines Museum, welches sich insbesondere auf Funde von Meeresdinosauriern spezialisiert hat. Vor zig Millionen Jahren war dieser Landstrich Australiens unter dem Meeresspiegel, bis sich schließlich der heutige Kontinent gebildet hat. So haben sich in den letzten Jahren immer wieder spektakuläre Knochen von ausgestorbenen Meeresbewohnern finden lassen.

    Unter anderem beherbergt das Museum das weltweit vollständigste Skelett eines Richmond Polycotylid, ein Plesiosaurier mit 4 riesigen Flossen. Seinen Namen verdankt das Museum aber dem 11m riesigen Kronosaurus, welcher (fast) vollständig im Jahre 1926 von Studenten der amerikanischen Harvard Universität hier gefunden wurde. Dieses Skelett ist allerdings auch heute noch in Havard ausgestellt.

    Teile anderer Kronosaurus-Skelette lassen sich aber auch in Richmond bestaunen und so bekommt man einen guten Eindruck von der Größe dieses urzeitlichen Räubers.

    Desweiteren sehen wir heute Skelette von Ichthyosauriern, Platypterygius australis und vielen anderen Meeresbewohnern und sogar einem großem Flugsaurier (Pterosaurier)
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