Hungary
Budapest VIII. kerület

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40 travelers at this place

  • Day372

    Budapest

    August 13 in Hungary ⋅ ☀️ 28 °C

    Bin um 6 Uhr schon wach, obwohl ich doch heute gar nicht fahren will. Stattdessen ist ein ausgiebiger Stadtbummel vorgesehen. Schnell noch eben die Wäsche gewaschen, Frühstück und ne Dusche in der Plicht genommen, dann packe ich die Sachen für die Stadt.
    Erst muss ich eine große Runde um die Neubauten und die Baustellen machen. Alles ist wahnsinnig laut und "idyllisch". Wie ich später sehe, wird hier überall gebaut. Das Geld aus Brüssel muss wieder investiert werden. Die großen Player sind mit ihren Bauten längst fertig, nun werden die Arenen und die Wohnblocks für die Brot und Spiele Aktionen für das Volk hergestellt und natürlich auch einige Sozialeinrichtungen.
    Am Tag des Mauerbaus von Berlin ziehe ich also in Richtung City von Budapest und stelle fest, der Kapitalismus hat seine Kinder besser im Griff, er muss keine Mauern errichten. Auf dem Weg komme ich an einem seiner Tempel vorbei, den ich unbedingt besuchen muss, denn in Ungarn wird noch nicht mit Euro bezahlt. Drinnen sieht es eher aus wie im Arbeitsamt äh in einer Arbeitsagentur. Ich muss mir eine Nummer ziehen und werde dann an den entsprechenden Platz beordert. Meiner ist die Nummer 12 und ich finde den nicht. Eine Bankangestellte zeigt auf eine kleine Tür, die ich für die Toilette gehalten habe. Ok ich öffne und stehe im Schalterraum der Kasse.......ungefähr 2x2m groß. Hier tausche ich meine 150 €. Die Kassiererin fragt ob ich alles in Forint tauschen wolle? Erst will ich noch einen Scherz machen, von wegen nein nur die Hälfte, von dem Rest möchte ich noch ein Grundstück erwerben, aber ich lasse es, denn die sind alle so ernst bei der Sache. Also alles. Ich bekomme irgendwas in die 50.000 Forint. Apropos Masken........ich bin der einzige, der eine trägt.
    Raus aus dem Tempel, also der Bank und weiter zur Innenstadt, vorbei an echt wunderschönen alten Häusern und den Yuppipalästen der Banken und Versicherungen, neben einigen noch verbliebenen sozialistischen Bauten, die aber nicht besser aussehen. Sie werden wohl auch noch Platz machen müssen.
    Dann komme ich in die Altstadt und das raubt einem den Atem. Was für Bauten? Verzierte Kirchen, alte, sehr schön restaurierte Häuser aus den unterschiedlichsten Epochen, Regierungsgebäude aus ältester Zeit und Denkmäler und Monumente. Erinnerungsmahnmale an 1956 und Parkanlagen, die sehr gepflegt sind und natürlich die großen Werbewände, die irgendwie nicht dazu passen.
    Über die Kettenbrücke nach Buda rüber und von der anderen Seite das beeindruckende Parlamentsgebäude ansehen. Die Staatsoper, das Burgviertel, die Freiheitsstatue und die Zitadelle. Viele der Gebäude sind von der UNESCO als Weltkulturerbe unter Denkmalschutz gestellt, so weit wird es wohl beim Gebäude des Hilton oder der Allianz nicht kommen.
    Anschließend durch eine Straße in der rechts und links lauter Antiquitätenläden, Kunsthandwerksgeschäfte und Second-Hand-Shops, ähnlich wie in Berlin die Bergmannstrasse, aber nur leicht ähnlich. Ich gehe wieder zurück nach Pest und zum Palastviertel und suche die Große Markthalle. Hier ist der Trubel noch größer, aber auch die Düfte und Gerüche. Exotische kleine Läden und typisch ungarische drängen dicht aneinander und ab und zu dazwischen kleine einladende Cafés und Restaurants. Eins davon suche ich mir aus und setze mich dort hin. Die lange Wanderung durch die Innenstadt hat mich ein wenig geschafft und ich bin hungrig und durstig. Gegen den Durst hilft mir ein gut gekühltes Staropramen und zu Essen hätte ich gerne gefüllte Paprika, wenn sie haben?, sage ich zu dem gut englisch sprechenden Kellner. Er zischt durch die Zähne......zsch......wenn wir haben? Wo sind wir hier und er zieht schmollend von dannen. Ich hab ihn doch hoffentlich nicht beleidigt? Kurze Zeit später kommt er zurück und reicht mir eine DIN A4 Seite, aha, wohl die Karte für Einheimische, sage ich zu ihm, nachdem ich die Preise gesehen habe. Er grinst und sagt, wir tun für unsere Gäste, was wir können. Ich muss lachen und bestelle mir die Paprika mit Reis. Als er sie bringt, haut es mich fast um. Das schaffe ich nicht, aber er meint, ich solle erst probieren. Es schmeckt wirklich traumhaft, trotzdem schaffe ich es nicht. Aber noch ein Bier bestelle ich und als er es gebracht hat, deute ich ein Zuprosten an. Da erzählt er mir, das man mit Bier nicht anstößt, weil damals nach der Niederlage im Krieg gegen Österreich, die Generäle mit ihren Biergläsern angestossen haben und dann sei das wohl in Ungarn sogar verboten worden.
    Jedenfalls hat es mir fantastisch geschmeckt und so mache ich mich langsam auf den Rückweg., zum Parlamentsgebäude und den breiten Boulevard zur Donau und dann immer an ihr entlang in Richtung zur Donau Arena. Hier geht es durch Parks und Grünanlagen angenehm schattig und kühl, denn heute war ein besonders heißer Tag. Zum Schluß wieder die große Runde um den Bauplatz am Hafen und dann stehe ich am späten Nachmittag vor verschlossenem Hafentor, an dem hängt ein Schild und darauf steht "Geschlossene Gesellschaft" und der Muskelprotz lässt mich nicht rein. Englisch oder Deutsch oder sonst eine Fremdsprache kann er nicht, es musste wohl alles in seine Muskeln investiert werden. Also rufe ich den Sicherheitsdienst an und möchte, dass er das Tor öffnet. Das kann er aber nicht, denn es sei von dieser Gesellschaft verschlossen worden. Prima und nun? Er informiert den Hafenmeister und der ist kurz danach am Tor und erklärt dem Muskelpaket, dass ich ein Hafengast sei, der daraufhin aufschließt und ich kann zu meinem Schiff.
    Ich nehme noch eine Dusche, gehe bezahlen und falle dann ins Bett.
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  • Day29

    Budapest 4

    July 29, 2019 in Hungary ⋅ ☁️ 27 °C

    Vormittags bin ich zum Parlament gelaufen, in der Hoffnung auch ohne Online-Ticket, das man ausdrucken muss, eine Führung zu bekommen. Hat dann auch geklappt, nur leider war nur noch die französische Version frei... Da die Führerin ziemlich genuschelt hat, habe ich eigentlich nur das verstanden, was ich vorher schon wusste... Das Parlament war durchaus auch drinnen sehenswert aber ganz anders als von außen und die Kammer ist auch erstaunlich klein!
    Danach bin ich zum Hostel zurück, um nochmal nach einer weiteren Station auf dem Heimweg zu recherchieren, habe mich dann aber doch dazu entschieden, hier eine Nacht zu verlängern. Durch eine Hauptstraße von Buda bin ich bis zu einem Busbahnhof gelaufen, von wo aus ich den Bus an den Rand der Stadt genommen habe. Dort befindet sich nämlich der Memento-Park, in dem alte Statuen aus der kommunistischen Zeit stehen, die alle aufbewahrt und nicht zerstört wurden! So finden sich Statuen von Lenin oder die Stiefel Stalins, die während der Revolution 1956 von seinem Denkmal übrig geblieben sind. Das war sehr beeindruckend anzuschauen und das Museum nebenan, in dem man noch einen Film über die Methoden der Geheimpolizei sehen konnte, war auch gut gemacht. Zwar ist der Stadtrand gar nicht vergleichbar mit Szolnok, wo wir bereits einen Tag mit Warten verbracht haben, aber unterscheidet sich schon deutlich vom Stadtzentrum! Später hab ich dann auch nicht mehr viel gemacht außer mich mal wieder in diesem Viertel zu verlaufen, da der Fluss eine fiese Kurve macht...
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  • Day28

    Allein allein

    July 28, 2019 in Hungary ⋅ ⛅ 27 °C

    Am frühen Morgen - ich dachte wir müssen schon aufstehen - kamen unsere Zimmernachbarn lautstark zurück und haben das ganze Zimmer durchwühlt. Da wir um 7h aufstehen mussten war die Nacht entsprechend kurz und wir also noch schweigsamer ;). Um 7.45h sind wir zur Metro aufgebrochen, von wo aus Lucia zum Bahnhof nach Buda gefahren ist, da wir nachts noch festgestellt hatten, dass die Heimfahrzüge logischerweise auf der anderen Flussseite fahren... Tja und dann war auch schon ein großer Teil der Reise vorbei... Auf der einen Seite wäre ich auch mit in den Zug gestiegen, auf der anderen würde ich auch kurzerhand wieder nach Bukarest, Sofia oder Istanbul fahren!
    Da es erst 8.20h war, hab ich mich noch kurz in einen Park gesetzt und anschließend das Hostel ewig nicht gefunden. Deswegen musste ich schnell weiter, um noch an einer weiteren Free Walking Tour, mal wieder zum Kommunismus, teilnehmen zu können. Das war dann auch wirklich die beste aller Touren, da der Guide viel Sarkasmus aber auch viel Wissen hatte! So haben wir einige interessante Details nicht nur bezüglich der "kommunistischen" Ära erfahren. Zum Beispiel hat es für die Bewohner von Plattenbauten ausgereicht, bei einer TV-Show den Lichtschalter zu drücken, um abzustimmen! Am interessantesten war ein staatliches Denkmal (angeregt durch den amtierenden Präsidenten) für die ungarischen Opfer der deutschen Besatzung, das einen gewalttätigen Adler (Deutschland) und einen unschuldigen Engel (Ungarn) zeigt. Vor dem Monument wurde aber auch ein Stacheldrahtzaun errichtet, an dem Gedenktafeln für einzelne Opfer und Widerständler hängen und an dem in fast jeder Sprache ausführlich erläutert wird, dass es sich bei dem Denkmal eindeutig um Geschichtsfälschung handelt, da unter anderem die Deportationen in Ungarn begonnen...
    Nach der Tour habe ich mir noch das Schuh-Denkmal für nachts in die Donau erschossene Juden angeschaut und bin dann nach Buda gelaufen, um zur Freiheitsstatue zu gelangen. Dort hat man schon ein Gewitter am anderen Ende der Stadt gesehen, weswegen ich gleich runter gerannt bin. Am Hostel war ich dann patschnass rund eine Stunde später... Ich bin auch gleich wieder los, um noch genug Zeit für das Haus des Terrors, das Faschismus und Stalinismus gleichzeitig behandelt, zu haben, stand aber erstmal in der Schlange! Die Ausstellung war wirklich interessant, nur leider war kaum etwas auf Englisch. Danach habe ich mich nochmal auf die Donaubrücke gesetzt und bin durch teilweise neue Straßen gelaufen, wo es erneut angefangen hat zu schütten. Ich dachte, eigentlich in 3 min beim Hostel zu sein, doch es waren noch 20 min, die ich wieder durch den Platzregen gerannt bin...
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  • Day30

    Letzter Tag!

    July 30, 2019 in Hungary ⋅ ☀️ 29 °C

    Den heutigen Vormittag habe ich mit der letzten Free Tour, der Jewish Tour verbracht, wo wir alle drei Synagogen angeschaut haben, von denen aber nur eine wirklich wie eine Synagoge ausschaut. Auch hier wurde wieder das fälschliche Denkmal am Liberty Square angesprochen... Geendet hat die Tour im Szimple Kert, einer berühmten Ruin Bar, in der man auch nur tagsüber einen Platz bekommt... Danach bin ich ein letztes Mal über die grüne Brücke zum Géllertberg und habe mir die in den Felsen eingebaute Kirche angeschaut, was angenehm kühl war! Nachdem ich noch durch ein paar Seitenstraßen und in kleine Läden (endlich ein deutsches Kreuzworträtsel!, aber nicht gekauft...) gelaufen bin und dabei die ganze Zeit überlegt habe, was ich noch machen könnte und ob ich noch Geld für die Synagoge ausgeben will, habe ich nach dem öffentlichen Boot gesucht. Für 750 Ft, also gut 2 €durfte ich mitfahren, sodass ich jetzt bis auf 50 Ft alles ausgegeben habe! Eigentlich dachte ich, die Fahrt dauert eine Stunde, aber wir sind erstmal 1,5 h flussaufwärts gefahren, wobei ich befürchtet habe, dass das Boot bald Feierabend macht. Aber zum Glück wollten auch andere Fahrgäste wieder in die Stadt zurück und so konnte ich bei Sonnenuntergang wieder mit nach Budapest fahren. Danach bin ich kurz zum Hostel zurück um zu packen und auszuchecken und anschließend erneut zu dem leckeren Hummusrestaurant. Eigentlich wollte ich dann nochmal an den Fluss, aber habe mich doch dagegen entschieden und mich in einen Park in Hostelnähe gesetzt. Aus Angst, man könne die Metrotickets nicht mit Karte zahlen, habe ich später nochmal einen kurzen Abstecher zur Haltestelle gemacht...
    Jetzt ist der letzte richtige Tag auch schon vorbei. Im Nachhinein sind die drei letzten Tage allein dann doch schnell gegangen, auch wenn ich viel planlos in der Gegend rumgelaufen bin und das Hostel noch immer nicht alleine finde ;). Budapest ist wirklich eine schöne Stadt und hat viel zu bieten, aber langsam kenne ich gefühlt alles auswendig...
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  • Day1

    Indulás

    August 28, 2019 in Hungary ⋅ ☀️ 32 °C

    Decemberben láttam egy fotót róla, Kata küldte át. Annyira szép táj volt, hogy rakerestem, ez vajon mi lehet. Hát, szerelem első látásra 😍
    Aztán tervezettük, hogyan lehetne eljutni, milyen messze van, mennyibe kerülne stb.
    Majdnem kimentünk önkénteskedni, találtunk helyet is, egyeztettünk is velük, de végül az időpontok nem stimmeltek. Addigra viszont már annyira beleéltük magunkat, hogy eldöntöttük: megyünk.
    Sok hónap tervezgetés, guglizás, szállás keresés, repjegy foglalás stb stb stb és ma indulunk is :)

    Először irány Lisszabon, aztán pénteken tovább Sao Miguelre.
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  • Day83

    Day 77,78,79,80&81

    August 19, 2017 in Hungary ⋅ ⛅ 21 °C

    Day 77

    We did a walking tour in the morning and then caught the bus from Bratislava to Budapest

    Day 78

    Chill day in Budapest, just did a bit of walking around and went op shopping and to heaps of vintage shops and then we went on our own version of a pub crawl which was lots of fun, stopping at some of the ruin baths

    Day 79

    Today we just had a chilled day and didn't get up to a whole lot. Mum and dad came over and cooked us a roast for dinner which was awesome😊

    Day 80

    Today we went to the thermal baths for the entirety of the day which were awesome, really chilled again

    Day 81

    And today (19th) we went on a walking tour on the morning, cleaned up the air BnB and chilled in the afternoon and then mum and dad came over and cooked me a stir fry which was so yummy. Bus tomorrow again 13 hour day!!
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  • Day20

    Budapest

    July 25, 2017 in Hungary ⋅ 🌙 19 °C

    If one survives the traffick and find a proper way through this language, Budapest is still a beautifull city! We can't find much history though, but Pest looks a bit like small London and Buda is where the hills and the old buildings are. A lot of churches are neo-gothic and thereby not as old as one might think. In fact this entire city is not that old, and the important part according to the free walking tour guide is where the good bars and baths are.
    We went shopping, had some local food, and finnished the day by pub crawling the Ruin Bars with a bunch of Italian guys.
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You might also know this place by the following names:

Budapest VIII. kerület, Budapest VIII. keruelet

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