India
Chandauli District

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Travelers at this place
    • Day 6

      Rückfahrt nach Varanasi

      January 28 in India ⋅ ⛅ 23 °C

      So langsam gewöhne ich mich an die harten Betten. Und gegen die vielen Mücken hatte das Bett ein Mückennetz.
      Zum Frühstück gibt es frische heiße Burri. Kleine fluffige Fladen, leicht wie Wölkchen. Allerdings sind sie im Gegensatz zu Papsa in Öl ausgebraten. Sehen also nur "leicht" aus. Dazu herzhafte Kartoffeln vermischt mit Gemüse. Heute wird mir sogar Dr Oetker Peanutbutter und Honig angeboten. Und natürlich Chai. Danach besuchen wir noch den Priester. Er hat ein Schulprogramm für interdisziplinäre Religionslehre aufgesetzt und ist sehr engagiert, das gegenseitige Verstehen der verschiedenen Religionen zu verbessern. Hier gibt es natürlich wieder Sweets. Zucker ist hier eine sehr wichtige Zutat. Vielleicht als Gegensatz zu der sonstigen Schärfe?

      Die Almar Jyoti Schule hat mehr als 1000 Kinder, vom Kindergarten bis Klasse 12. Pro Klasse sitzen dann dort ca 45-50 Kinder. Hindi, Sanskrit und Englisch werden gelehrt.

      Nach den obligatorischen zig Fotos machen wir uns auf den Heimweg. Ich persönlich habe leider keins mehr gemacht.
      Next Stop: St Mary School in Kudra. Eine etwas kleinere Schule in einer sehr armen Gemeinde. Dafür sind die Schwestern recht jung und fantastisch engagiert. Hier bekommen wir Lunch. Und danach wird gesungen und getanzt. Und natürlich viele Fotos gemacht 😂
      Auf der Fahrt sehe ich viele
      Ziegel-Brennereien, Reisfelder, Rapsfelder, kleine Farmen (nicht zu vergleichen, was wir unter Farm verstehen), überall Händler an der Straße, Kühe, Ziegen und noch vieles mehr. Langweilig wird es nie. Im Auto wird gesungen und viel erzählt. Auch wenn ich nur wenig verstehe bin ich bestens unterhalten.

      Die abendliche Fahrt durch Varanasi ist ein einziges Chaos. Keine Ahnung, wie man da überhaupt voran kommt. Man muss auf jeden Fall mutig und dreist sein.

      In Varanasi gab es dann noch einen Stop bei der St Marry Church. Natürlich wieder mit Tee und Snacks🙈

      Das Abendessen lasse ich nach so vielen Mahlzeiten und Snacks mal ausfallen und genieße die nächsten Stunden für mich alleine in Ruhe. So viel Talk hatte ich noch nie glaube ich.
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    • Day 41

      In Buddhas Fußstapfen

      November 10, 2023 in India ⋅ ☀️ 31 °C

      Tagesausflug nach Sarnath!

      Wir beschließen, vor den Hauptfeierlichkeiten zu Diwali, bei denen es bestimmt sehr voll und bunt und auch anstrengend wird, einen erholsamen Tag einzulegen und in den Norden Varanasis zu fahren.

      Hier hat Buddha vor 2.500 Jahren seine erste Predigt gehalten. Die Buddhisten nennen es lieber Verkündung oder Vortrag, aber der Text ist schon ziemlich predigend. (Annie: Die korrekte Terminologie ist "Hier hat Buddha erstmals die 4 edlen Wahrheiten verkündet".) Damals war es noch ein eigener Ort, Sarnath - inzwischen ist Varanasi längst drum herum gewuchert. Trotzdem hat sich der ruhige Charakter dank vieler schöner Parks und Tempel erhalten.

      Nur die Rückfahrt gerät zur Nervenprobe. Wir brauchen fast 2 Stunden für knapp unter 10km, mit Dauergehupe und Gestank und Abgasen und insgesamt grottenschlechter Luft. Langsam nervt sogar mich der indische Verkehr (anfangs war es einfach spannend) - Annie ist bestimmt noch viel genervter, hält sich aber tapfer.

      Wir beschließen jedenfalls, die nächsten Ziele anzupassen und indische Großstädte und den indischen Norden insgesamt erst einmal hinten anzustellen und uns in Bälde in den Süden aufzumachen. Da ist die Luft hoffentlich besser, und es geht endlich mal ans Meer!
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    • Day 37

      Neue Herausforderung

      February 28 in India ⋅ ☀️ 27 °C

      Seit letztem Montag sind die schulischen Aktivitäten um 45 Minuten nach vorne verschoben. Das Assembly findet bereits um 8:15h statt, da es deutlich wärmer geworden ist. Zum Sommer hin ist der Beginn dann immer früher. Im Juni ist das Assembly bereits um 7h. Nichts desto trotz stehen die Mädchen eh bereits zwischen 5h und 6h auf.

      Heute endlich startet meine neue Challenge mit den Kindern: Sie lernen ein deutsches Lied. Gestern ging es ja noch nicht, da sie erneut in die BHU fahren mussten.🙈
      Ich habe mich nach langer Recherche und eigenem Singen in meinem Raum für ein ruhiges langsames Kirchenlied entschieden. Das können sie dann auch mit Instrumenten begleiten.
      So sitzen wir dann 2h im Musikzimmer auf dem Boden und ich diktiere ihnen Wort für Wort den Text. Ansagen, buchstabieren, ins Englische übersetzen und nochmal sagen. Danach sind wir alle geschlaucht. Aber sie haben wacker durchgehalten. Morgen starten wir mit dem Singen.

      Am späten Nachmittag schaue ich bei den Mädels in der Küche vorbei und beobachte, wie sie Puri herstellen.

      Außerdem verbringe ich heute meine erste Nacht in einem anderen Hotel. Es liegt nur 7 min mit dem Rikscha Car entfernt, ist relativ neu und die Zimmer sind sehr gemütlich. Wenn es einen Short Cut gäbe, wäre ich in 10minuten zu Fuß da. Aber ich begrüße ja jede Möglichkeit der Bewegung.
      Bei meiner Ankunft wollte der Boy mein Gepäck hochtragen. Er war dann sehr erstaunt, dass ich nur einen Rucksack auf dem Rücken hatte. Er hat extra noch mal vor dem Hoteleingang geschaut, ob da eventuell die weiteren Koffer stehen,😂
      Die Zimmer in den Hotels sind übrigens so groß, damit im Bedarfsfall mehrere Zustellbetten hineinpassen . Das scheint hier üblich zu sein.
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    • Day 54

      Ein Abend nur für mich

      March 16 in India ⋅ ⛅ 29 °C

      Heute ist es soweit: Wir feiern meinen Abschied.
      Dafür habe ich in den letzten Tagen eine kleine Rede geschrieben, die 13 Tücher für die Schwestern eingepackt, die kleinen Ohrringe für die Küchenfeen in den restlichen bunten Säckchen mit Süßigkeiten versenkt und mich innerlich versucht auf das Kommende vorzubereiten.
      Meine Gefühle sind sehr gemischt. Irgendwie freue ich mich auf zu Hause, andererseits war mein Leben in dieser Gemeinschaft schon sehr besonders: Ich habe so viel Zuspruch, Feedback und positiven Zusammenhalt erfahren. Das Leben in der Gruppe gibt viel Rückhalt, Antrieb und Struktur. Ich habe mich so entspannt und wohl und integriert gefühlt. Mal ganz zu schweigen von dem köstlichen Essen jeden Tag.
      Auf das, was dann allerdings heute Abend kommt, bin ich dennoch nicht wirklich vorbereitet.
      Auf Wunsch der Schwestern wickel ich mich wieder in den blauen Sari. Urmeli und Domenica helfen mir.
      Die Schwestern haben extra für mich eine kleine Andacht in der Kapelle zusammengestellt. Mit sehr persönlichen Reden, englischen Liedern und zum Schluss einem kleinen Ritual, bei dem jede Schwester mir eine brennende Kerze und persönliche Worte schenkt. Das ist dann einfach zu emotional für mich. Sie sind alle so lieb.
      Anschließend folgt in der Lobby ein heiteres get together: Die verbliebenen Students singen, tanzen, halten eine Rede und tragen ein Gedicht vor. Und dann tanzt noch die Küchencrew, jede im türkisen Sari und die Schwestern ergänzen das mit einem Tanz in Gelb. Anschließend mußte ich dann selbst noch vorführen, wie ich zu indischer Musik performe.
      Das fällt mir schon schwer, so im Mittelpunkt zu stehen. Ich habe den Abend dennoch sehr genossen und bin sehr ergriffen von den persönlichen Worten und Gesten von so Vielen.
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    • Day 44

      It's Party Time

      March 6 in India ⋅ ☀️ 27 °C

      Heute besuche ich endlich mal wieder die Kinder im Bal Yesu Bhavan. Bhavan heisst Gebäude oder Haus. Auf dem Gelände haben alle Häuser einen Namen.
      Die Kinder, die hier unterrichtet und betreut werden, haben ganz unterschiedliche Behinderungen und sind oftmals auch mehrfach behindert. Sie werden morgens mit dem Bus von zu Hause abgeholt und bekommen dann hier Unterricht. Von Sprachtherapie, Erlernen der Feinmotorik, Sport, Erkunden der Umgebung, Ausflüge, alltägliche Dinge wie Zähne putzen bis hin zur Physiotherapie uvm werden hier abgedeckt.

      Am Nachmittag feiern die Mädchen mit mir und den Schwestern gemeinsam den Geburtstag von Henning. Ich habe zwei Kuchen und Knabberkram bestellt . Ich hatte eigentlich an ein kleines informelles Get together gedacht. Weit gefehlt. In der Lobby werden die Teppiche ausgerollt, ein Tisch wird dekoriert, ebenso der Hintergrund und mit indischer Verspätung von ca 40Minuten rufe ich Henning per Videocall an. 🥳😀 Aafriim hält erst eine kleine Rede für Henning und danach wird ausgiebig für Henning gesungen und geklatscht. Mir wurde bereits am Vormittag herzlichst gratuliert. Ich bin ganz überwältigt und Henning ebenfalls.
      Ein grossartiges und intensives Erlebnis.

      Am Abend geht es zu einer Hochzeitsfeier. Ich habe das so wirklich erst nach der Geburtstagsfeier realisiert. Die Schwestern haben spontan die Idee, mich in einen Sari zu wickeln.
      Und in der Tat ist umgehend ein passender gefunden und der notwendige Unterrock ebenfalls und ich werde eingepackt. Danach noch ordentlich Klimbim an die Ohren und um den Hals. Ohne dem würde es absolut nicht gehen. Nun gut.
      Leider bin ich dem Rat gefolgt und habe mein Handy nicht mitgenommen. Das von mir erwartete Massenevent war dann aber real eine zwar recht große Veranstaltung, aber es herrschte eine angenehme sehr freundliche Atmosphäre und es war überhaupt nicht wild oder laut. Einzig die Autofahrt dahin war mal wieder Abenteuer pur. Lustig war auch, dass Sr Sweta Ihre Finger in dem angebotenen Wasserbecher gebadet hat. Als ich sie fragte, ob das Wasser nicht zum Trinken wäre sagte sie: das ist doch kalt. Das kann man nicht trinken. 🤣 Es war natürlich nur Raumtemperatur, aber hier wird wirklich nur warmes Wasser getrunken.

      Als einzige Europäerin auf dem Event habe ich eine Menge Aufmerksamkeit, da aber Braut und Bräutigam bei diesen Feiern immer erst gegen 22/23h auf der Bildfläche erscheinen, stehle ich hier keinem die Show. Und wir verlassen die Location bereits um 22Uhr, da Morgen früh wieder viele Todos anstehen.
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    • Day 20

      Sonntag

      February 11 in India ⋅ ☀️ 19 °C

      Das Frühstück am Sonntag wird mit Toast, Omelett, Butter, Jam und Erdnussbutter serviert. Aber natürlich auch mit Chapati und warmem Gemüse. Ich bleibe beim warmen Gemüse und Toast.

      Innerlich bereite ich mich schon mal auf meine kleine Wanderung vor. Es sind ca 45 Minuten bis zu den Tempeln in Sarnath. Und einen Tierpark gibt es dort auch.

      Buchstäblich in der letzten Minute erreicht mich die Anfrage von Sr Irene, ob ich bei der Vorbereitung für das Mittagessen helfen kann. Also Rucksack in die Ecke und auf zur Küche.
      Dort sitzt Sr Irene bereits im großen Speisesaal und schrabt Kartoffeln. Da helfe ich gleich mal mit. Die Pelle geht relativ gut ab, da die Kartoffeln wohl schon länger im Wasser gelegen haben. Etliche Mädchen kommen herein und beginnen mit dem Pulen von Knoblauch und Zwiebeln. Sie müssen anschließend ihren Arbeitsplatz selber säubern. Läuft alles reibungslos. Wie sie den Geruch von den Fingern bekommen muss ich noch erfragen.

      Danach holen wir vom Gemüsebeet Spinat und Koriander. Der Spinat muß zerkleinert werden. Die Häckselmaschine dafür ist wirklich winzig. Wie erwartet funktioniert es nicht und wir kochen den Spinat erstmal vor und zerkleinern dann alles.
      Und dann kommt alles der Reihe nach in den großen Topf. Die Herdstelle erinnert eher ans Mittelalter mit der großen Esse. Aber egal. Hier ist alles voll funktionsfähig.

      Als es um die Zugabe von den verschiedensten Masala Pulvern ging, mußte ich aber doch schlucken. Die Menge haut mich erstmal um. Als ich später probiere, ist es aber relativ erträglich.
      Mir wird erklärt, dass in den Wintermonaten sehr scharf gegessen wird, weil das den Körper wärmt.
      In den warmem Sommermonaten wird viel Joghurt beigemischt und das Essen ist deutlich frischer dadurch.
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    • Day 8

      Gehörlosen Schule

      January 30 in India ⋅ ☁️ 23 °C

      Am frühen Nachmittag sind wir mit dem Sari Einkauf endlich fertig. Und dabei geht es "nur" um Farbe und Preis. Anprobieren gibt es da nicht.

      Glückserweise hat unser Fahrer einen Platz in der Garage ergattert. Sonst hätten wir uns per Rickscha zum geparkt Auto bringen lassen müssen.

      Nächster Programmpunkt ist eine Gehörlosenschule: die Nav Vani School for the Deaf.
      Die Fahrt dahin zieht sich.
      Die Nav Vani School wurde 1988 von der katholischen Diözese Varanasi gegründet und bietet Bildungseinrichtungen von der Klasse I bis zur Klasse 10 für mehr als 250 gehörlose Schüler, unabhängig von Klasse, Kaste, Glaubensbekenntnis, Geschlecht und Religion. Im Wohnheim leben 150 Studierende (der Grund ist: Die Kinder kommen aus den ländlichen Gebieten der Region und können sich keinen Transport leisten). Im Jahr 2002 wurde die Schule vom Rehabilitation Council of India für ihre herausragenden Leistungen akkreditiert.

      Die Mädchen und Jungs leben und lernen in getrennten Häusern.
      In dem Klassenraum, den wir besucht haben, werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet. Die Kinder haben ganz stolz ihre Schulhefte gezeigt: Allerfeinste Schönschrift und gute Noten. Alle waren mit Begeisterung dabei und aufmerksam. Aber die Stille war schon sehr ungewohnt und ein totaler Kontrast zu dem Geräusche Potpourri von davor.

      Abschließend gab es natürlich wieder Tee mit etwas zum "Naschen". Vorher wurde mir noch die Chapati Machine gezeigt. Ein bisschen groß für meine Küche.
      Da nicht bekannt war, das Sr Sweta und Fr Robert Vegetarier sind, hatte ich die Chicken Momos für mich alleine. Die dahinterliegenden Rollen waren mit etwas undefinierbarem Süß gefüllt. Das erste Mal, daß ich etwas nicht aufgegessen habe.
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    • Day 17

      Donnerstag

      February 8 in India ⋅ ☁️ 17 °C

      Der Tag beginnt wie immer um 8h mit dem Frühstück. Donnerstags gibt es zum Frühstück ein Ban, also ein weiches, weißes Brötchen. Dazu das übliche Gemüse oder Linsengemisch., Tee mit viel Zucker und Kela 🍌.

      Danach das Assembly und dann begebe ich mich wieder in meine Stube zum Arbeiten.

      Mittags verlangt es mich nach Bewegung und ich trolle wieder etwas über das Gelände. Heute inspiziere ich endlich mal die Gemüsefelder, die mir täglich so tolles frisches Gemüse bieten.
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    • Day 34

      One day beside Ganges

      November 3, 2023 in India ⋅ ☀️ 32 °C

      Am Ganges in Varanasi gibt es 84 Ghates.
      Das sind die Stufen, die zum heiligen Fluss führen.
      Gestern bin ich zu Ghates 1 gegangen, heute zum Ghate 84.
      Das war für mich das Schönste Ghate,
      da dort drei Hände zum " Namaste" gefaltet sind.
      Es ist wohl recht neu und soll die Touristen Willkommen heißen.

      Auf dem Weg denke ich, ich würde alles für
      aufgebrühten Kaffee
      eine Handvoll Gummibärchen
      ein Brötchen oder eine frische Brotscheibe vom Bäcker mit Käse drauf
      Und frischen Salat
      geben.
      Ein Wunsch wurde wohl erhört.
      Ich habe eben einen frischen Espresso getrunken. Das war mein Tageshighlight!!

      Da ich wieder in einer heiligen Stadt bin, gibt es auch hier kein Alkohol.
      Ein kühles Kingfisher Bier wäre auch mal schön!
      Da die heiligen Männer Gras rauchen, ist das erlaubt. Wurde mir schon angeboten.

      Vorhin habe ich mich noch von einem Handleser breit schlagen lassen, aus der Hand zu lesen.
      Er hat mich wirklich gut beschrieben.
      Meine Zukunft behalte ich für mich, aber das hatte mir schon ein deutscher Astrologe so ähnlich geschildert...:-)
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    • Day 10

      Essen & Sport zwischen Tod und Müll.

      November 16, 2023 in India ⋅ ☀️ 26 °C

      Die übrigen Tage in Varanasi verbrachten wir in vielen tollen kleinen Streetfood-Restaurants und probierten uns durch die fantastische Auswahl an indischen Gerichten. Die meisten Speisen sind übrigens vegetarisch, wobei auch einem Fleischesser kaum etwas fehlt. Vegetarisch ist hier eben nicht das einfache Weglassen von Fleisch, sondern eine Geschmacksexplosion völlig neuartiger Gewürze und vor allem die Vielfältigkeit und Auswahl. Es wird nie langweilig.

      Auch die simple Prozedur des Verzehrens bekommt durch das Weglassen von Essbesteck eine ganz neue Bedeutung und es ist tatsächlich so, wie wir es uns vorher angelesen haben: Man nimmt die Speisen ganz anders wahr. Zum Geschmack und Geruch kommt nun auch die Konsistenz in der Hand (nur der Rechten Hand, die Linke gilt als schmutzig) hinzu, mit der man alles zum Munde führt. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber inzwischen bekommen wir es schon ganz gut hin.
      Vor und nach dem Essen wäscht man sich natürlich die Hände, man findet in jedem noch so kleinen Restaurant ein kleines Waschbecken und Seife.

      >>Sport<<
      Wir haben nun auch endlich mal wieder Sport machen können. Wir sind in aller Frühe, noch vor dem Sonnenaufgang aufgestanden und haben eine große Runde ungestört durch den Universitäts-Distrikt gedreht.

      Dabei sind wir immer zu zweit, denn gerade Lara als Frau sollte nicht allein in kurzer Sportkleidung in der Öffentlichkeit herumlaufen. Das ist hier nun mal so. In männlicher Begleitung ist es aber akzeptabel. Auch mit geschlossener Kleidung werden wir schon völlig ungeniert pausenlos angestarrt…
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    You might also know this place by the following names:

    Chandauli District

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