Indonesia
West Nusa Tenggara

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367 travelers at this place:

  • Day64

    Countdown ..3...2...

    June 4 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Es gibt nicht viel zu erzählen, doch wollen wir euch auch von den kleinen Aufregungen, Erlebnisse und Vorkommnisse berichten.

    Mein Letzter Tauchgang für diesen Urlaub war sehr cool 🤙🏽 und ne nette Crew direkt aus der Nachbarschaft (Rösrath, Mettmann und Haan 🤦🏼‍♂️)
    Die vermeintlichen Haie habe ich am Shark Point leider nicht gesehen, wobei die scheinbar auch sehr klein sind 1- Max 1,5 Meter) dafür habe ich eine Qualle und wieder einen Oktopus gesehen und war bis auf 30 Meter tiefe 💪

    Nach unserer ersten Nacht wurde ich von einem lauten Schrei geweckt als Hanna auf dem Weg ins Bad war... seht selber warum...zur Info DIN A5...

    Abends gingen wir zu einer Charity-newmoon Meditation, deren Einnahmen an die ErdbebenOpfer von Lombok gespendet wurden. Während ich zwischen durch mal wegblickte könnte Hanna dem ganzen Programm folgen.... Entspannt waren wir beide danach. Später war es schon schwierig ein geöffnetes Lokal zu finden da Ramadan kurz vor dem Ende stand und viele Einheimische nach Lombok zur großen Zeremonie gefahren sind.

    In der kommenden Nacht nahm das „Übel“ seinen Lauf und es kitzelte mich am Ohr.... in meiner Hand war daraufhin ein zerdrückter Weberknecht und Hanna fragte ..“was ist denn?“ ... „ach nur eine Mücke die gesummt hat“ sagte ich, denn sonst wäre wohl an schlafen nicht mehr zu denken gewesen. Später am Tag beichtete ich das es eine Spinne war und wir hingen das Moskitonetz über das Bett.

    Am Abend beobachteten wir wie die restlichen Einheimischen auf der Insel feierten.

    Nun gehen wir zum Yoga, packen langsam unsere Sachen und lassen es wie immer ganz ruhig angehen. 🤘🏼
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  • Day19

    Darf es noch ein Smoothie sein?

    October 14 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach Tempeln und Vulkanen wird es erstmal Zeit für eine kleine Verschnaufpause, oder? Und was eignet sich dafür nicht besser als ein paar Tage am Strand? Hier lassen wir uns die letzte hartnäckige Vulkanasche aus allen Poren waschen und genießen den Moment.

    Kristallklares Wasser und puderweiser Strand, dazu einen super frischen Smoothie und eine Hängematte machen die Tage im Süden Lomboks sehr chillig. Überhaupt sind Smoothies in allen Varianten zu unseren täglichen Begleitern geworden.
    Mit unseren Roller erkunden wir die Strände rund um Kuta. Es ist Nebensaison. Der Trubel bleibt aus. Neben vereinzelten Surfern tummeln sich hier auch regelmäßig Kühe am Strand. Wirklich.
    Die Stadt selbst zeigt sich am Abend dagegen mit Life Musik in den Bars, leckerem Essen und quirligen Backpacker Parties sehr lebhaft. Ein schöner Kontrast.

    Mehr braucht es gerade nicht. ☀️
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  • Day62

    Erkundungstour mit Meeresbiologe Chrisi

    June 2 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    7:15 wake up vinyasa Yoga und im Anschluss Rucksäcke packen begleitet von leckerem Frühstück.
    Unsere Taschen gaben wir an der neuen Unterkunft ab und gingen an einen Strand zum Schwimmen. Wenn ihr euch unsere Reiseroute auf der Karte anseht, sieht man das fast ausnahmslos rund um die Insel Korallenbänke sind, die ein Schwimmen erschweren. Leider gab es dort keinen Schatten, sodass es bei einigen Schwimmzügen blieb und wir zu unserem regulären Strand fuhren.
    Heute hatten wir endlich mal wieder die Hängematte dabei und lasen in unseren Büchern während wir baumelten. Später ging es dann mit mir, dem Meeresbiologen auf Erkundungstour.
    Nachdem ich die Sehenswürdigkeiten geprüft hatte konnte ich Hanna überzeugen mit mir gemeinsam das Leben am trockengelegten Meeresboden zu bestaunen.
    Neben Seesternen, Seeigeln fanden wir unzählige Einsiedlerkrebse, größere Spinnenkrebse und komische Würmer die im Wasser ganz dick waren und an der Luft nur eine leere Hülle. Als kleines Highlight entdeckten wir zwei große Schnecken mit einem schönen Häuschen. Nach einem kleinen Rennen haben wir sie wieder in die Freiheit entlassen.
    Neben Studium und Dinner gab es wenig weitere Vorkommnisse.
    Morgen früh geht es für mich ein letztes Mal Tauchen zum Shark point da hoffe ich morgen Fotos von beisteuern zu können.
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  • Day57

    Gili Air

    May 28 in Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Morgens verbrachten wir am Strand von Gili Meno und genossen das schöne Wasser.
    Gegen Mittag fuhren wir mit unserem Gepäck auf dem Tauchboot los, um nach einem Tauch- und Schnorchelgang uns direkt auf der Insel Gili Air absetzen zu lassen. Heute schwammen keine Quallen im Wasser, sodass ich in Ruhe die Unterwasserwelt erkunden konnte. Neben Schildkröten🐢 und Kugelfischen 🐡gab es zahlreiche Fischschwärme 🐠zu sehen. Christian entdeckte beim Tauchen Schildkröten🐢, eine grosse Muräne, einen Oktopus 🐙 und einen Stachelrochen.
    Angekommen und Gili Air erkundeten wir die Insel ein wenig zu Fuß und verbrachten den Nachmittag mit Lernen für die Uni sowie Terminkoordinierung für die Zeit nach unserer Rückkehr. 📖🤓
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  • Day48

    Auf einsamer Insel sitzen gelassen (1)

    September 21 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Bevor gleich wieder Panik bei unseren Muttis ausbricht, nein, nicht wir haben uns gegenseitig sitzen lassen, denn das wäre ja ein klarer Verstoß gegen unseren vereinbarten Klebezettelvertrag gewesen! ;D Also durchatmen, die Auflösung folgt in wenigen Minuten...

    Unsere Zeit in Flores war nun endgültig abgelaufen und wir mussten uns nun mittels Flugzeug, Speedboot, Taxi und Co wieder in Richtung Bali durchschlagen, um über einen Zwischenstopp in Malaysia unsere Eltern auf Sumatra empfangen zu können.
    Also standen wir am Freitag den 13. pünktlich am Flughafen und warteten darauf, dass unser allseits beliebter Turboprop endlich vorrollte und uns an Bord steigen ließ. Doch Pustekuchen. Pünktlichkeit wird hier unter den Inselbewohnern eher klein geschrieben, wenn es nicht für die meisten sogar ein Fremdwort ist, weswegen es auch kein Wunder war, dass unser erster Flug bereits mit anderthalb Stunden später losflog und auch der Transit-Flug uns zusätzliche zwei Stunden auf dem Flughafengelände warten ließ.
    Doch wie immer machten wir das Beste daraus und shoppten im Duty Free Bereich, schrieben unser Reisetagebuch, guckten Netflix oder aßen überteuerte Muffins, ehe wir endlich an Bord gehen konnten. :D
    Nach all der Warterei landeten wir dann nach 7 Stunden Flughafenchaos endlich in Lombok und machten uns direkt auf zum Strand, nachdem kurz zuvor das neue Homestay bezogen wurde.
    Da wir in unseren zwei Wochen auf Flores tagtäglich eigentlich nur Reis und oder Reisnudlen zu Gesicht bekamen, waren wir heilfroh, endlich mal wieder so etwas wie Burger und Pommes essen zu können, also schlemmten wir uns durch die Restaurantkarte und rollten wenig später wieder in Richtung Unterkunft. Da dieser abgelegene Weg allerdings von lauter bellenden Hunden, die einen auch gerne mal bis zu 300m verfolgten, begleitet wurde, entschieden wir uns noch am selben Abend die nächste Nacht woanders zu verbringen, da wir sonst vor Paranoia nicht mehr ruhig schlafen können würden. Somit hieß es dann am nächsten Tag um 9 Uhr erneut die Rucksäcke packen und bei sehr angenehmen 32°C die 25kg diese 2km durch die Stadt zu schleppen. Völlig erschöpft fielen wir eine halbe Stunde später in die neuen Betten, doch wirklich Zeit zum Verschnaufen blieb uns nicht, denn wir wollten ja auch noch was von Lombok sehen. Und wie geht das am schnellsten ? Richtig, auf Rollern! Also wurde diesmal ein kleinerer Rucksack gepackt, ein Roller ausgeliehen, die Helme fest gezurrt und zu zweit wackelten wir diesmal auf nur einem Roller in Richtung Strand. Dank des Fahrtwindes wurden endlich auch die 32°C erträglich und nach knapp 45min lagen wir bereits auf unseren ausgeliehenen Liegen an einem weißen Traumstrand mit türkisem Wasser. So ließ es sich aushalten! Und wer hätte es gedacht, wir sind erst 5 Stunden später wieder auf den Roller gesprungen und zurück gedüst. Zwar bekamen wir kurz eine kleine Panikattacke, als wir unter all den Rollern unseren eigenen nicht mehr fanden und schon mit dem schlimmsten rechneten, doch ein Einheimischer nahm uns einfach den Schlüssel aus der Hand, probierte ihn an drei verschiedenen Rollern aus und schlussendlich fanden wir zusammen unseren ausgeliehenen Roller wieder. Uns war das natürlich auch nur minimal peinlich... ^^
    (Kommentar Hanne: Hier sehen halt alle Roller gleich aus :P )
    Somit fuhren wir laut lachend vom Parkplatz und rollten die noch asphaltierten Straßen bergauf und bergab. Und ja, die Betonung liegt auf noch! Denn unser auserwählte Viewpoint, um den Sonnenuntergang genießen zu können, war fern ab von jeglichen asphaltierten Straßen. Einmal falsch abgebogen und schon erstreckten sich links und rechts von uns nur noch Sandwege, Trampelpfade und massenweise Schlaglöcher, die unseren armen Roller mindestens 4 Mal aufsetzen ließen und mit ihm unsere Körper ebenso. :D Aber dafür sind die indonesischen Roller anscheinend konzipiert, denn trotz all des Gewackels und Herumgeholpers hat unser Roller uns heil zum Aussichtspunkt gebracht. Blöd war nur, dass wir Dank der grandiosen Navigierkünste von Hanne den Sonnenuntergang um knapp 15 Minuten verpasst hatten. Aber egal, wir genossen dennoch die Aussicht und gönnten unserem Roller eine kleine Verschnaufpause nach der "spektakulären" Anfahrt. Auf dem Rückweg konnte uns glücklicher Weise Google Maps so navigieren, dass wir zu unserem Überraschen auf beleuchteten Asphaltstraßen fuhren und somit auch nur mit vereinzelten blauen Flecken wieder heil in unserer Unterkunft ankamen. Unterwegs wurde natürlich auch noch links und rechts an den Straßenrändern ein wenig geshoppt und ein Taxi gebucht, welches uns am nächsten Morgen abholen sollte und zu einer kleinen Insel namens Gili Gede fahren sollte.
    Leider war jeglicher erholsamer Schlaf bereits um 4:30 Uhr in der Früh beendet, als der laute Gebetsgesang von der 10m entfernten Moschee in unser Zimmer tönte. Und nein, es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass dies dem Klang einer sterbenden Katze mit Schnorchel im Mund nahe kommt und ich am liebsten alle Kabel durchgeschnitten hätte, um dem Gejaule endlich ein Ende zu setzen. Meine Laune sank mit jeder Sekunde mehr und während Hanne neben mir seelenruhig schlummerte, plante ich in Gedanken schon einmal mein "Attentat", welches auch in die Tat umgesetzt worden wäre, hätte dieses Megafon noch einen Ton von sich gegeben. :D Ein Glück für diese "sterbende Schnorchel-Katze", dass das die Lautsprecher gegen 5:10 Uhr endlich verstummte.
    Dennoch war für mich kaum noch an Schlaf zu denken, da ich nach diesen Strapazen kein Auge mehr zu bekam. Mies gelaunt und übermüdet, checkten wir also am Morgen aus und warteten auf unser Taxi. Und wie bereits erwähnt, haben es die Leute hier nicht so mit pünktlichem Erscheinen, weswegen wir uns auch schon kaum noch Sorgen machen, wenn das Auto statt 9:30 Uhr erst um 10:20 Uhr in die Einfahrt rollt. Zusammen gequetscht saßen wir nun mit noch weiteren 5 Personen in diesem 4-Mann Taxi und bangten ein wenig um unser Leben. Denn wenn der Fahrer in Gegenden, wo 60km/h erlaubt sind, mit 90km/h lang brettert und enge Kurven schneidet, dann bleibt einem kaum was Anderes übrig, als zu hoffen, dass keiner aus dem Fenster reiern muss. Nach knapp 2h, die die gefühlt längsten und nervenaufreibendensten meines Lebens waren, kamen wir endlich am Hafen an, von wo der Transfer zu unserer kleinen Geheiminsel stattfinden sollte. Allerdings ist das Wort Hafen eher grenzenlose Übertreibung, denn der sogenannte Hafen bestand aus einer zentralen Bretterbude und drei einheimischen Fischerbooten. Somit verwunderte es uns auch nicht, dass nicht einmal unser kleiner Rennfahrer von Taxityp diesen "Hafen" auf Anhieb gefunden hatte.
    Doch keine 15min später saßen wir auf unseren kleinen Boot und fuhren mit einem einheimischen Fischer entlang der Inselküste, bis er uns schließlich quasi direkt bis vor die Haustür (= am Strand) abwarf und sich wieder in Richtung Festland aufmachte. Da waren wir, endlich auf Gili Gede angekommen. Ein Schild mit der Aufschrift "no shoes, no shirt, no problems" (kurze Übersetzung für unsere Omis: "Keine Schuhe, kein Shirt, keine Probleme) sprang uns ins Gesicht, wir liefen grinsend und kopfschüttelnd daran vorbei und mit einem endlich weniger flauem Gefühl im Magen, bezogen wir unser neues kleines Holzhüttchen.
    Da wir allerdings in der prallen Mittagshitze ankamen, beschlossen wir, erst einmal die Matratze zu testen, indem wir ein kurzes "Serien-gucken-Päuschen" einlagen, um nicht völlig der Sonne ausgeliefert zu sein. 4 Folgen später machten wir uns dann gegen 16 Uhr auf den Weg zum einzigen Supermarkt der Insel. Als wir dort jedoch ankamen und auf dem Weg glücklicherweise nicht von der ein oder anderen Welle erfasst wurden, merkten wir schnell, dass der Begriff "Supermarkt" ein weit dehnbarer ist. Denn vor uns erstreckte sich lediglich ein Glastresen, der mit verschiedenen Snacksorten wie Chips, Nüssen, Cornflakes und Keksen befüllt war. Also nahmen wir, was wir kriegen konnten und schleppten unsere ungesunde Ausbeute zurück über die Korallen- und Muschelfelder, die sind aufgrund der Ebbe vor uns erstreckten. Da uns jedoch eine Tüte Schokocornflakes und drei Tortillachips nicht wirklich sättigten, machten wir einen kleinen Ausflug ins benachbarte Restaurant und was soll ich sagen, es war die beste Entscheidung, die wir hätten treffen können. Denn als freudige Überraschung wartete hausgemachter Kartoffelbrei auf uns, in den ich mich am liebsten hätte reinlegen wollen, so gut war der! :D Aber nach knapp 5 Wochen Kartoffelentzug ist das wohl auch nachvollziehbar. Da wir beide mal wieder kurz vorm Verhungern waren, bestellten wir zu unserem Kartoffelbrei auch noch 2 Teller Pasta und marokkanischen Karottensalat und obwohl die Besitzerin uns anfangs davon abriet, da wir diese Portionen niemals schaffen würden, bestellten wie alles, wonach uns im Sinn war und wir schlemmten bis zum Geht nicht mehr. Ach und übrigens haben wir alles bis auf den letzten Krümel verputzt, was die französische Besitzerin wohl arg beeindruckt hatte. :P
    Glücklich und pappesatt ging es dann ab ins Bettchen und ich konnte endlich mal weit weg von jeglichen Moscheen ausschlafen. :D
    Somit startete unser Tag erst gegen 10 Uhr morgens mit einem Ananas- und Bananenpancake, ehe wir völlig beladen mit Rucksäcken, Hängematten, Masken, Schnorcheln und Co uns auf den Weg zum nächsten Dörflein machen, wo wir bereits am Vortag unsere Snacks eingekauft hatten. Auf dem Weg kamen wir an einem Getränkekühlschrank vorbei und schlichen auf der Suche nach dem Besitzer durch deren Vorgarten und hofften, dass uns nicht gleich ein tollwütiger Hund ansprang, denn schließlich wollten wir ja nur eine Wasserflaschen kaufen. Doch zu unserem Glück fanden wir den netten Besitzer und erstaunlicher Weise kannte er wen, der wiederum einen Freund hatte, der uns mit seinem Fischerboot zur Nachbarinsel fahren konnte. Quasi nach dem Motto "Kaufe ein Wasser und eine Coladose und bekomme dein privates Boot inklusive Shuttleservice inklusive". Wir hatten mal wieder einen Glückstreffer gemacht! Wenige Minuten später fuhren wir schon übers Meer und machten kurz vor der Insel halt, um Schnorlchen zu gehen. Ein wenig perplex schauten wir unseren Bootstypen doch an, als er meinte wir wären nun da, wir mögen doch bitte über Bord springen und er holt uns dann in 500m wieder vom Strand ab. Ähm, okay. Wieso auch nicht ? Er wird ja wohl kaum abhauen... oder ? ^^
    Also ließen wir uns spontan über Bord fallen und schnorchelten entlang der Riffkante zu dem vereinbarten Abholpunkt. Nett wie die Leute hier nun einmal sind, schipperte unser Bootsboy auch die ganze Zeit in einiger Distanz neben uns her und machte keine Anstalten, so plötzlich umzudrehen und abzuhauen. Puuh, ein Glück! Nach knapp einer Stunde sammelte er uns beide dann auch wie versprochen wieder ein und wir fuhren zur zweiten Insel, Gili Layar.
    Kaum angekommen, hüpften wir auch schon glücklich über den weißen Sand und hielten Ausschau nach dem perfekten Platz für unsere Hängematten. Ich hab das 700g Ding ja auch nicht umsonst 5 Wochen lang mit mir herumgeschleppt und schon gar die extra Unterrichtsstunde à la "Hängenmatten aufbauen für Dummies" auf unserem Balkon genommen, um mein Wissen nun nicht anwenden zu können. (An dieser Stelle nochmal ein Danke Papa :D )
    Nach kurzer anfänglicher Verwirrung welche Schnur nun noch einmal in welche Lasche musste, hingen wir 5min später zwischen unseren auserkorenen Palmen und genossen unseren exklusiven Ausblick auf das türkise Meer. Völlig verliebt in dieses Ambiente, wunderten wir uns ein wenig, w as unser Bootsboy denn auf einmal von uns wollte. Er fuhr mit dem kleinem Boot nun schon zum zweiten Mal um die Insel herum und legte schlussendlich 3m von uns entfernt am Strand an und drängelte ein wenig. Merkwürdig. Mühselig schälten wir uns aus den so bequemen Hängematten, nur um dann verkündet zu bekommen, dass die Sonne in 15min bereits untergehen würden und wir mal langsam den Heimweg antreten sollten. Hupps, anscheinend vergehen 4h schneller, wenn man in seiner Matte wortwörtlich abhängt. ^^ Na gut, dann halt schnell alles abbauen und wieder zurück aufs Bötchen springen. Das "schnell" wurde allerdings eher weniger eingehalten, da Hanne geschlagene 5min die Insel und all ihre Büsche und Bäume nach ihrer Hängemattenhülle absuchte und wir schon dachten, dass die vorbeilaufende Kuh sie womöglich gefressen haben könnte. Der Typ wurde immer ungeduldiger und genau in diesem Moment fiel ihr ein, dass die Hülle ja außen an die Matte angenäht war und sie gar nicht hätte verloren gehen können. Oh man, typischer Anfängerfehler. Und typisch Hanne! :D Laut lachend packten wir also all unseren Krempel ein und hofften, dass der Geduldsfaden vom Bootsboy noch nicht gerissen war. Kichernd über diese Dämlichkeit gingen wir an Bord und ließen uns die 20min zurück zu unserem Hotel schippern. Und wer hätte es gedacht, zum Abendbrot gab es wieder zwei köstliche Portionen Kartoffelbrei aus dem Restaurant nebenan, die eigentlich auch hätten größer sein können, wenn man uns fragt. ^^
    Müde vom ganzen Abhängen ging es dann auch mal verhältnismäßig früh ins Bett und weil uns dieser Insel-Lifesytle so begeistert hatte, verlängerten wir unseren Aufenthalt auf Gili Gede spontan um einen weiteren Tag.
    Somit konnten wir erneut ohne bevorstehenden Packstress ausschlafen, unser Standardfrühstück à la Omelett oder Pancake zu uns nehmen und mit den noch vom Vortag gepackten Rucksäcken wieder einmal uns zum Getränkekühlschrank durchschlagen, der nun unser geheimer Bootsverleih geworden war. :D
    Auch diesmal organisierten uns die Besitzer einen Bootsboy, nur gab es diesmal noch kurze Diskussionen wegen des Fahrpreises, die mithilfe von englisch, indonesisch, Händen und Füßen aus der Welt geschafft wurden. Dachten wir zumindest. Oh wie wir uns geirrt hatten... Aber dazu später mehr.
    Wieder einmal kamen wir auf unserer einsamen Insel (Gili Layar) an und warfen uns knapp 20min überglücklich in unsere Hängematten. Welch ein Leben! Zwischendurch schauten auch ein paar Kühe und Hühner mach dem Rechten, knabberten an unserer Snacktüte und machten sich danach wieder vom Acker, so als wäre nie was gewesen. ^^ Während Hanne schnorcheln war, versank ich ausnahmsweise mal in ein Buch und pflegte meine neuen Freundschaften mit den grasenden Kühen. :P
    Mal wieder waren unsere 5h viel zu schnell um und wir quälten uns ein wenig deprimiert aus den Matten und bauten alles ab. Diesmal fand Hanne auch auf Anhieb ihre Hängemattenhülle. ^^ Und so standen wir mit unserem gepackten Säckele&Päckele am Strand und hielten Ausschau nach unseren Bootsboy. Schließlich hätte er uns vor 10min abholen sollen, aber den Punkt mit der Pünktlichkeit hatten wir ja bereits erwähnt. Doch langsam machten wir uns ein wenig Sorgen, denn es war mittlerweile 18:17 Uhr und er hätte 17:30 Uhr da sein sollen und außerdem war weit und breit kein Fischerboot in der Ferne zu erkennen. Wir malten uns schon aus, wie wir in unseren feuchten Handtüchern eingewickelt die Nacht in der Hängematte verbringen und zwischendurch von Kühen angeknabbert werden würden. Das waren ja grandiose Aussichten.
    Doch mal wieder galt der Spruch "Glück im Unglück", denn so einsam war die Insel gar nicht, es gab nämlich noch ein kleines Resort inklusive Restaurant auf der anderen Inselseite. Also schleppten wir alles bis vor den Rezeptionstresen und erklärten dem netten Mann unser Problem. Er belächelte die Situation und meinte, wir sollen uns doch erstmal einen Cocktail genehmigen und er versuche, in der Zwischenzeit unser Hotel zu erreichen. Gesagt, getan. Somit warteten wir am mittlerweile dunkel gewordenen Strand auf irgendein Boot, welches uns wieder nach Hause fahren würde. Der Rezeptionist telefonierte alle möglichen Kontakte durch, erreichte sogar unseren ursprünglich gebuchten Bootsboy, der sich allerdings keiner Schuld bewusst war und uns somit auch nicht mehr abholen würde. Na Danke. Zum Glück hatten wir ihm erst die Hälfte des vereinbarten Preises bezahlt. So ein Arsch, wer lässt denn bitte zwei Mädchen auf einer Insel zurück und fühlt sich dann nicht einmal schuldig ?! Frechheit!
    In dem Moment erreichte dann unser Hotelmanager in seinem eigenen Bötchen die Insel, gerade dann, als unsere Cocktails (natürlich alkoholfrei Muddis :P ) und unser heiß ersehntes Bruschetta eintraf. Tolles Timing. Somit schlangen wir alles in Rekordzeit herunter, nahmen jeder noch eine Scheibe des Bruschettas auf die Hand und eilten zum "Rettungsboot". Mit einer feuchten Briese im Rücken und einer heftigen Knoblauchfahne schipperten wir zurück und das sogar kostenlos, da unser Hotelmanager froh war, dass wir überhaupt noch von der Insel kamen und heil ins Hotel kamen und nicht gestrandet waren. Mensch, es gibt also doch noch Einheimische, die sich Sorgen um ihre Kunden machen. ^^ Zur Feier des Tages ging es natürlich wieder in unser französisches Restaurant und die Besitzerin erkannte uns schon von weitem und notierte bereits unsere zwei Standardportionen Kartoffelbrei. Anscheinend haben wir uns wohl eine gewisse Routine angewöhnt. :D
    Nach diesem aufregenden Tag und der Befürchtung, die Nacht auf der falschen Insel verbringen zu müssen, fielen wir in unsere Betten und waren heilfroh, in unseren Schlafsäcke zu liegen, anstatt nur ein Handtuch zu haben.
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  • Day55

    Kleiner Beitrag

    May 26 in Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach leckerem Bananen Pancake🥞 zum Frühstück in unserer Unterkunft umrundeten wir zu Fuß die Insel Gili Meno. An verschiedenen Stränden machten wir Halt und kühlten uns im Meer ab. Unser Beachball hatten wir auch dabei, sodass wir am Strand spielen konnten.
    Bei unserem gestrigen Spaziergang hatten wir einen Aushang entdeckt, mit welchem jeden Sonntag Nachmittag zum gemeinsamen Müll einsammeln auf der Insel eingeladen wurde. Nachdem wir leider heute nicht bei der Europawahl unsere Stimme abgeben konnten, haben wir zumindest durch unsere Teilnahme an der “TrashHero” Aktion einen kleinen Beitrag für die Zukunft der Umwelt leisten können. Viele Kinder der Insel nahmen an der Aktion teil und auch einige Touristen halfen mit. Nach kurzer Zeit waren viele Säcke mit allem möglichen Müll gefüllt. Es ist wirklich erschreckend, wie viel Unrat in den Gebüschen und am Wegesrand liegt. Gut ist, dass durch die Aktion vor allem auch das Umweltbewusstsein der Kinder gestärkt wird und man hoffen kann, dass die Inselbewohner das Problem in der Zukunft in Griff bekommen.
    In dem Areal der “TrashHeros” durften wir noch beim Basteln aus “Müll” unterstützen und haben aus einem alten Rohr ein Licht gebastelt.
    Abends haben wir den Sonnenuntergang angeschaut. 🌅
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  • Day54

    Guck mal wer da sitzt

    May 25 in Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    🚢Ahoi liebe Matrosen Abfahrt nach Gili Meno.

    Kurz vor Abreise wollten wir noch eine unser heißgeliebten Bowls essen, doch leider war „hello capitano“ um 8 Uhr noch geschlossen :( zum Glück hatte die Alternative „la Boullangerie“ mit köstlichen Backwaren bereits geöffnet und wir gönnten uns je ein Schoko-Mandel-Croissant...so ganz indonesisch eben 😜

    Wir verabschieden uns von unseren netten Gastgebern und liefen zum Hafen, um mit dem „Public-Boat“ nach Gili-Meno zu fahren.

    Die Auswahl der Unterkünfte auf der kleinsten der Giliinseln ist etwas reduziert, da hier noch wenigerEntwicklung ist als eh schon kaum vorhanden. Aus vorheriger Fehlern lernten wir und haben nur eine Nacht auf booking reserviert, um uns bei Nichtgefallen schnell umsiedeln konnten.
    ....Es kam wie es kommen musste die Unterkunft sagte Hanna so garnicht zu. Die Anlage ganz oke doch das Bungalow roch nach altem Keller, was ich aufgrund leicht verstopfter Nase und ggf Unempfindlichkeit für diesen Geruch nicht so war nahm....Doch klar war HIER BLEIBEN WIR NICHT. Also machten wir uns auf die Suche und wurden nach einigen weiteren Besichtigungen fündig.... Nur wie bekommen wir nun die Rucksäcke aus der anderen Unterkunft? 1. wollten wir die Gastgeber nicht verärgern/verletzen 2. wollten wir nicht zahlen 🤑wir Nahmen Sack und Pack und verließen das Gelände durch einen Seiteneingang und gingen zur neuen Unterkunft Amigos.
    Zwei herzliche Burschen hatten das Zimmer mit noch Blüten und frischen Duft fein hergerichtet.

    Am Mittag gingen wir zum Strand an dem die berühmte Skulptur „the Nest“ Unterwasser vorgelagert ist. Zum Ausdruck gebracht werden soll die Verbundenheit von Mensch und Meer.
    Leider wurden wir von ein paar Booten mit nichtschwimmenden in gelben Schwimmwesten wild umherstrampelnden Asiaten beim ruhigen Schnorcheln gestört.

    🦶🏿 Morgen unrunden wir die Insel... zu Fuß (1 Stunde 😂)
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  • Day18

    Gescheiden wegen

    June 21 in Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Woensdagochtend eten Ruben en ik samen een ontbijtje. Terwijl we zitten te eten komt er een aap langsgewandeld over de weg. Na het ontbijt wordt Ruben opgepikt. We zullen elkaar over een kleine week weer zien.
    Ik pak mijn spullen in en zet einde van de ochtend koers naar mijn verblijf; 10 minuten lopen verderop. Ik heb een kamer gevonden voor de helft van de prijs van wat we meestal betalen.
    Ik huur een scooter, want vandaag ben ik van plan om nog meer stranden te gaan ontdekken. Ik ga onderweg naar Semeti Beach, 40 minuten rijden verderop. De laatste 2 kilometer kom ik op een, in zeer slechte staat zijnde, weg. De weg bestaat alleen maar uit gaten, diepe kuilen en losliggende stenen. Ik passeer akkers waar boeren aan het werk zijn. Ik rijd een zandweggetje op en wanneer ik door een bocht stuur doemt er opeens een diepe kuil in de weg voor mij op. Ik gooi mijn stuur om, om de kuil te ontwijken, terwijl ik rem. Een hele stomme fout, zeker met de rijervaring die ik ondertussen heb. De scooter glijdt onderuit en ik kus de berm. Gelukkig reed ik niet hard en bestond de weg niet uit stenen, dus ik land relatief zacht. Ik sta snel weer overeind en na een snelle check blijk ik alleen wat schaafwondjes te hebben. Achter mij komt een kleine vrachtwagen aangereden. Een man stapt uit om mij hulp te bieden, mijn scooter ligt namelijk nog op het pad. "No what are you doing?! You must drive carefully here!" roept hij mij een beetje boos toe. Ik knik beschaamd. Samen zetten we mijn scooter weer op zijn pootjes. Ik klop het stof van me af en vervolg mijn reis, dit keer een stuk voorzichtiger. Wanneer ik bij het strand aankom blijk ik op 2 lokale vissers na helemaal alleen te zijn. Het is een mooi onontdekt stukje land. Ik probeer even te zwemmen, maar vanwege de vele rotsen in het water is dit een gevaarlijke bezigheid. De vissers waden door het water en gooien hun net uit. Na even relaxen loop ik terug. Ik passeer een groepje boeren dat hier even pauze houdt. Ze wenken me om bij hen te komen zitten en ze bieden me watermeloen aan. Ik ga naast ze zitten en smul van de frisse watermeloen terwijl het sap langs mijn kin stroomt. Engels spreken ze niet maar we lachen en gebaren naar elkaar.
    Een klein stukje verderop bezoek ik een 2e strandje. Dit is een bekender stuk, ik zie een hoop surfers. En dat is niet zo gek: er zijn hier enorme golven! Surfers peddelen de golven tegemoet en trotseren ze staande op hun plank. Ik lunch terwijl ik naar het surfen kijk, waarna ik de terugreis weer aanvaard. Einde van de dag bezoek ik nogmaals de Merese Hills om de zonsondergang te bekijken, want hier kan ik geen genoeg van krijgen. Ik loop helemaal naar het uiterste puntje van de heuvels. Samen met een verliefd stelletje geniet ik van het romantische schouwspel.

    Die nacht word ik wakker met kramp in mijn buik. Ik haast mij naar het toilet en daar loos ik waterdunne ontlasting. Helaas, ik kom er niet onderuit; ik heb reizigersdiarree opgelopen. Dinsdagmiddag aten we lunch op het strand en toen proefde ik een hele vieze hap, wie weet heb ik het daar van meegekregen. Ik kom die dag de deur niet uit. Regelmatig zit ik met krampen op het toilet te zweten. Gelukkig zorgt de moeder van de homestay goed voor me. Ze komt me 3x een maaltijd brengen, waar ik een paar hapjes van eet.
    Vrijdagmiddag lijkt er eindelijk een einde te zijn gekomen aan de poepsproeier. Ik waag me wankelend naar een restaurant waar ik een soepje eet, waarna ik wat boodschappen doe om de wijze raad van het bezorgde thuisfront op te volgen. Het is een vervelende onderbreking van de reis geweest, maar gelukkig ben ik er nog redelijk goed vanaf gekomen.
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  • Day59

    Take it easy

    May 30 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    Wie angekündigt sind wir heute umgezogen. Ein wenig teurer (3euro 😂) aber erheblich besser und geräumiger.
    Voller Motivation studierten wir den Yoga Kalender doch machte sich gestriger Sport in den Muskeln bemerkbar und wir verzichteten.
    ansonsten hieß es:
    Sonne tanken, Buch lesen, Schläfchen machen, schwimmen und schmausen.
    Wir haben wieder ein tolles Lokal gefunden mit einheimischen Köstlichkeiten zu unverschämt günstigen Preisen (4Gerichte &2Getränke 8Euro)
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  • Day65

    ...1

    June 5 in Indonesia ⋅ ⛅ 26 °C

    ...Heute war unser letzter Tag auf der Insel Gili Air.
    Den Tag starteten wir mit einer Yoga Session unter dem Motto „Element: Feuer“. 🔥
    Mittags bastelte ich für Vreni ein bisschen an Ihrer Bewerbung rum und Christian chillte. 💻
    Den Nachmittag verbrachten wir am Strand, heute sogar auf einer Liege, da diese heute kostenfrei zur Verfügung standen.
    Abends genossen wir den Sonnenuntergang. 🌅
    Morgen geht es mit dem Boot zurück nach Bali für eine Nacht, bevor wir weiter nach Bangkok fliegen. ✈️
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You might also know this place by the following names:

West Nusa Tenggara, Provinsi Nusa Tenggara Barat

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