Italy
Minucciano

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Travelers at this place
    • Day 3–4

      Cinque Terre - Sonnenschein mit Schatten

      April 30 in Italy ⋅ ☁️ 19 °C

      Heute sind wir weniger km als gestern gefahren, diese waren dafür sehr spektakulär.

      Angefangen haben wir den Tag mit einem netten Frühstück und einem kleinen Schwatz mit unseren Gastgebern. Danach ging es auf die Autobahn in Richtung La Spezia. Nach 30 km verliessen wir diese aber schon wieder und es ging auf sehr kurvenreichen Strassen nach Monterosso al Mare. Wir hatten ja nicht erwartet alleine zu sein, was wir aber in den nächsten Stunden in den Cinque Terre erlebten, war schon heftig. Reisebusse, Lastwagen, Camper, normale Autos und Fahrräder kämpften regelrecht um ihren Platz auf den sehr steilen und anspruchsvollen Strassen. Wir haben ein paar heikle Situationen beobachtet, waren aber zum Glück selber nie direkt beteiligt.

      Wenn man dann in der wirklich zauberhaften Ortschaft am Meer angekommen ist, geht der Dichtestress gleich weiter. Der allermeiste Teil der Besucher kommt (zum Glück) mit dem Zug, der so alle 15 Minuten vorbeikommt und vermischt sich mit den Touristen, die mit dem Schiff eingetroffen sind. Overtourism vom Feinsten! Einigen mag das gefallen, wir sind auf jeden Fall ziemlich rasch wieder auf unsere Bikes gestiegen. Wir könnten uns aber vorstellen, dass diese Orte im Herbst, kurz bevor die Saison beendet ist, eine angenehmere Atmosphäre haben. Fahrtechnisch waren die Serpentinen in die Örtchen runter und wieder hinauf aber wie eine kleine Ausgabe vom Stilfserjoch… einfach ohne Sicht 😀.

      Die Durchfahrt von La Spezia verlief problemlos und bald waren wir wieder auf kleinsten Strassen in Richtung Berge und Toskana unterwegs. Eine schöne Überraschung war das befestigte Örtchen Fosdinovo. Schöner Spaziergang durch die verschlafenen Gassen und toller Blick runter an die Küste.

      Gute 30 Minuten später erreichten wir das Örtchen Gramolazzo, wo wir in einem einfachen Hotel übernachten werden. Morgen soll es regnen und die Temperatur wird um 12 Grad auf 16 Grad fallen, so dass wir beim Nachtessen den morgigen Tag planen werden.
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    • Day 71

      Gorfigliano and Biassa

      April 29, 2023 in Italy ⋅ ☁️ 16 °C

      רציתי להגיע למקום רחוק מהעיר ומכל התיירים אז הגעתי לGorfigliano, בין ההרים. הייתה לי שם בקתה משלי והיה מושלם. משם הגעתי לBiassa. הלכתי לטייל ופגשתי אנשים נחמדים באכסניה. המזג אויר לי היה מושלם אבל עדיין ממש אהבתי 👍Read more

    • Day 7

      Allein zuhaus

      September 28, 2023 in Italy ⋅ ⛅ 24 °C

      Den zwei anderen Campern war die Nacht zu kalt und sie reisen ab. Bis auf 8°C ging's runter.

      Mein Körper struggelt heute stark. Nullrunde. Nebenher schaffe ich glücklicherweise "Haushaltszeugs": Wäsche fertig trocknen lassen, Zucchini, Reis und Hummus kochen. Kein Ruhegefühl, nur 1,5% Kopf verfügbar bei innerem Zittern. Einfach abwarten und Zeit so gut genießen wie möglich. Atmen, dass geht ;o)

      Leider bietet auch der Platz keine richtig Entspannungsphäre, abends noch abreisen supportet mein Körper wenig und so bleiben wir. Absolut allein. Kein anderer Camper, kein Personal heute (war angekündigt), dafür ein herumstreunernder, zottliger Hund und abends erschrecken mich ein paar Wildschwein als ich aus dem Bus trete. Puh! Ebenso wie ich sie.
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    • Day 8

      Neuer Tag

      September 29, 2023 in Italy ⋅ ☀️ 15 °C

      Kälte hat auch schöne Seiten (siehe Fotos).
      Mein Vorhaben für heute: Abreisen. Wohin? Überfordert meinen Kopf, ich bin immer noch nicht sortiertert... und so fahre ich einfach südlich einen kleinen Satz und vertraue auf meine Intuition. Mehr Wärme in der Nacht wäre wünschenswert 😊Read more

    • Day 6–8

      Lago Apuane

      September 27, 2023 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

      So sympathisch die Lingurier auch sind, die knalle Sonne verlangt nach einen ich-darf-mich-ausbreiten und finde-schattige-Ruhe Campingplatz, wo auch Tyson chillen kann. Das letztere Attribut scheint in die Cinque Terre Region nur mäßig zu passen, weil noch viele Camper unterwegs sind. Außerdem schmerzen mir langsam die Augen von vielen Wegsehen bei den schmalen Schirmchenstränden. Der famose Badefelsen war gestern ein Glücksfund - gerne mehr davon!

      Ich brauche etwas Ruhe, mir klar zu werden, wie ich weiterreisen möchte und ein etwas konkreteres Wohin. Dafür überspringe ich die Fünf Erden und wähle einen Bergsee im Hinterland, denn gefühlt klingen alle Campingplatz ringsherum am Meer irgendwie schmuddelig und einschränkend - also: 35km und 55min Fahrzeit (heißt schmalere Serpentinen fahren).

      Glücksmoment meines Tages: Bio Kaffeebohnen erstandenen! Als Sonderposten im Lidl. Und ich dachte, wenn ich irgendwo guten Kaffee bekomme, dann in Italien. Haha, weit gefehlt, eine riesen Auswahl an Kapseln, gemahlenen Espresso und eher 1-3 Sorten Bohnen in den großen Supermarktfilialen - null Bioqualität! Überhaupt mal wieder traurig, was auch in diesem Land noch so an unnötigem Verpackungsmüll produziert wird. Insbesondere Einweggeschirr scheinen die zu lieben: in jedem Supermarkt ein größeres Regal und in vielen kleineren Restaurants wird auf Papptellern serviert. Nervt mich total!
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    • Day 77

      Lago di Gramolazzo

      October 14, 2021 in Italy ⋅ ☀️ 10 °C

      Auf unserem Weg nach Gramolazzo am gleichnamigen See fahren wir wieder durch die Berge.
      Die Bergstraßen in Italien sich nicht besonders breit. In einem kleinen Dorf kreutzt dann auch noch ein Lastwagen unseren Weg.
      Es dauerte eine gefühlte halbe Stunde, bis wir uns Zentimeter für Zentimeter an dem Lastwagen vorbei gekämpft haben. Dabei bekommt unsere Treppe ein paar Kratzer ab. Schuld ist eine Mauer, die uns auf der rechten Seite von einem Abgrund trennt.

      In Gramolazzo angekommen gönnen wir unserem Wohnmobil eine Pause auf einem kleinen Parkplatz etwas außerhalb des Dorfes.

      Jetzt gehen wir erst einmal in den örtlichen Supermarkt. Denn unser Kühlschrank will wieder aufgefüllt werden. Solang die Sonne scheint, können wir uns problemlos im T-Shirt draußen aufhalten. Aber sobald sie hinter einer Wolke verschwindet wird es richtig kalt. Vielleicht sollten unsere Jacken auspacken.

      Was uns immer wieder auffällt, wie freundlich und hilfsbereit die Italiener doch sind.
      Die beiden Damen, die in dem kleinen Supermarkt arbeiten, geben sich die größte Mühe, unsere Fragen zu beantworten. Auch wenn wir fast kein Italienisch sprechen.

      In der Nacht wird es so kalt, dass wir das zweite Mal unsere Heizung nutzen. Am nächsten Morgen sind die Autoscheiben der Nachbarautos vereist und Nebelschleier ziehen über den See.

      Daraufhin entscheiden wir uns, recht zügig wieder richtig Küste und in den Süden zu fahren. Auch weil wir für die kalten Nächte nicht mehr die passende Kleidung und die passenden Decken an Bord haben.
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    • Day 22

      Idrosee nach Gramolazzo

      May 22, 2017 in Italy ⋅ ⛅ 20 °C

      (695 - 961 km)
      Was für ein Tag! Gleich früh streiken beide Garmin GPS-Geräte. Steffens ausgearbeitete Route vom Idrosee zum Camping Paradiso im Naturpark Alpi-Apuane, welche im Basecamp hervorragend funktioniert hat, wird von beiden Geräten anscheinend nicht richtig verarbeitet. Es kommt immer wieder die Fehlermeldung, dass die Routenpunkte in der aktuellen Karte nicht vorhanden. Obwohl mit der selben Karte gearbeitet wird wie im BaseCamp auf dem Laptop. Wird der Campingplatz direkt als Ziel eingegeben, kann das GPS auch eine Route berechnen – seltsam. Also nach einem Frühstück bei unserer „Lieblingsbar“ am Idrosee auf der neuen Route losgefahren. Durch die Po-Ebene, hinter Unmengen von LKWs, Hitze – echt anstrengend. Dafür entschädigen die Berge! Die letzten 80 km keine geraden Strecken mehr, nur Kurven. Was will man in den Alpen?! Am Campingplatz menschenleer, keiner zu sehen. Irgendwann tauchen zwei Jungs auf Fahrrädern auf. Die telefonieren mit dem Eigentümer – wir sollen uns einen Platz suchen, der uns gefällt. Er kommt morgen. Aber nächstes Problem: Das Ristorante hat nicht geöffnet, wir aber nichts zu Essen dabei. Also Blaupunkt-Navi befragt und zum nächsten Minimarket gefahren. Zum Glück 15 Minuten vor Ladenschluss angekommen und eingekauft. Am Campingplatz endlich auf Abendessen gefreut – dann:
      Das drei Wochen alte Kindle Paperwhite von Katja ist weg! Wahrscheinlich vergessen auf einem Waldparkplatz ... Zwei Probleme: 68 km einfach und nur Kurven durch die Berge. Gegen 23.30 war Steffen dann zurück am Campingplatz - ohne Kindle und ohne Nerven. Unendlich viele Kurven, rauf und runter., keine weißen Linien auf der Straße. Kaum Ortschaften und keine Menschenseele. Zum Glück war die Rallye-Beleuchtung schon montiert und gab viel mehr Licht als die normale BMW-Funzel. Der Kindle war aber weg ...
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    Minucciano

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