• Janine Kohls
  • Tobias Teusch
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Weltreise

Petualangan 788-sehari oleh Janine & Tobias Baca selengkapnya
  • Santa Cruz Trek II

    11 September 2022, Peru ⋅ ☁️ 7 °C

    Heute Morgen wurden wir vom Muhen einer Kuh geweckt. Wir dösten noch ein bisschen bis um 6:20 Uhr unser Wecker ging. Um 7:00 Ihr saßen wir alle im Zelt um den Tisch. Es gab Marmeladenbrot und Koka Tee. (Koka ist gut gegen die Höhenkrankheit) Nach dem Frühstück machten wir uns fertig für unseren schwierigsten Wandertag. Janine benutzte die “Buschtoilette”. Eine Kuh gesellte sich zu ihr hin und verrichtete ebenfalls ihr Geschäft. Es war eine etwas komische Situation, aber hey wer kann schon von sich behaupten zusammen mit einer Kuh auf 3.800 Metern gepinkelt zu haben? 😅

    Nach der Buschtoilette ging es los. Der Start war total easy: keine großartigen Steigungen. Die Landschaft war atemberaubend. Wir kamen dem Gletscher XX immer näher. Nach etwa einer halben Stunde ging unser Weg weiter am Fuße des Berges XX bis wir den Ponte Unión Pass erreichten, der uns nach oben führte. Von hier aus lagen 900 Höhenmeter vor uns, denn der Berg ist 4750 Meter hoch. Der Pfad war sehr steinig. Wir gingen ganz entspannt hoch und machten alle 15 Minuten regelmäßig kleine Pausen, um etwas zu trinken. Die dünnere Luft auf dieser Höhe merken wir total. Wir müssen kräftiger atmen und das Herz geht durch die zusätzliche Anstrengung schneller.
    Auf dem Weg nach oben verloren wir eine Deutsche aus unserer Gruppe. Sie hat wohl den falschen Weg genommen und ging unten entlang. Unser Eselführer hat sie zum Glück oben vom Berg aus gesehen und dass sie nach 2 Stunden umgekehrt ist.

    Wir gingen immer weiter nach oben. Rechts von uns lag der gewaltige Gletscher XX. Der Gletscher mit dem Schnee auf der Bergspitze wirkte wie gemalt. Es gab einige Momente, wo die Sonnenstrahlen auf den Schnee fielen. Wir erlebten ein unglaublich schönes Lichtspiel.

    Etwa eine Stunde bevor wir die Bergspitze erreichten, gesellte sich die Verlorene wieder zu uns. Sie war ziemlich schnell hier oben.
    Wir kamen immer weiter nach oben. Uns ging immer mehr die Puste aus. Der Weg wurde immer steiler. Wir machten noch vor der Bergspitze nochmal eine ausgiebige Lunchpause und genossen die Aussicht auf die Berge und das Tal.

    Die letzte halbe Stunde war die anstrengendste. Es ging nochmal steiler. Wir machten mehrer kleine Pausen. Dann endlich nach 4 1/2 Stunden kamen wir oben an. Wir genossen einen Wahnsinnsausblick. Oben machten wir noch eine Pause. Wir legten uns auf einen großen Felsen, und beobachteten von hier aus die Naturkulisse. Genau vor uns lag der XX, auch bekannt als der Berg von der Paramount Filmproduktion, der immer bei den Filmen zu Beginn eingeblendet wird. Er war so riesig!

    Als wir uns auf den Weg nach unten machen wollten, sahen wir einen anderen Wanderer mit einem ganz schön großen Rucksack. Wir kamen ins Gespräch. Er kam auch aus Deutschland und gar nicht so weit von uns entfernt, nämlich aus Kreuztal! So klein ist die Welt, da steht man in Peru auf einem 4750 Meter Berg und trifft jemanden, der nur wenige Kilometer von uns entfernt lebt! Er macht mir seiner Familie, seiner Frau und seinem 5 Jahre alten Sohn (!) eine 4 monatige Reise durch Südamerika. Wir fanden es sehr mutig und inspirierend von ihm mit so einem kleinen Kind eine Reise in dieser Art zu machen und vor allem so ein Trek. Sie machten nämlich die Tour nicht wie wir mit einer Agentur, sondern auf eigener Faust und schleppten alles mit: 2 Zelte, 3 Schlafsäcke und Verpflegung! Er fragte uns, ob er ein Bild von uns machen durfte. Wir machten auch noch eins zusammen. Wir verabschiedeten uns von den Dreien und setzten unsere Wanderung nach unten fort. Schnell merkte Janine, dass ihr eines Knie beim Abstieg schmerzte. Also gingen wir ganz langsam nach unten gegen 14 Uhr.

    Die Landschaft war einfach atemberaubend! Zum Glück wurde es auch etwas klarer rund um den berühmten „Paramount“ Berg. Achten Mal bei Blockbustern drauf ;)

    Insgesamt sind wir 2h runtergegangen bis zum Camp auf 4200hm ü.NN. Leider mussten wir ein kleines Stück wieder zurück laufen, da das Camp auf der anderen Flussseite war, was wir erst später bemerkt haben.

    Die Zelte waren bereits aufgebaut und wir konnten, nach einer kurzen Verschnaufpause, Tee mit ein paar Snacks genießen.
    Gegen 7 Uhr gab es wieder Abendbrot und ein sehr erfolgreicher 8h Wandertag mit ca. 12km und 1000hm ging zu Ende.
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  • Santa Cruz Trek III

    12 September 2022, Peru ⋅ ☁️ 4 °C

    Heute Morgen war wieder um 7 Uhr das Frühstück vorbereitet. Zur Abwechslung gab es Gemüse zum Frühstück und ein paar Brötchen. Nachdem wir gestärkt waren ging es auch schon los. Heute standen 17km bei ca. 500hm an mit dem Highlight der Lagune Arhuaycocha (4420hm ü.NN)

    Franci hatte und zuvor bei Maps.me die Route gezeigt, wobei schon nach der ersten Kreuzung zur Lagune die meisten den falschen Weg genommen hatten, außer das Brasilianische Pärchen. Also alle den kleinen Berg wieder hoch bis zur Kreuzung 🙈 aufgrund der verlorenen Zeit hat uns da bereits auch schon unser Niederlönder verlassen, da dieser bereits heute nach Huaraz fährt. Allerdings mit einem lokalen Bus von der nächsten Stadt aus.
    Weiter zu sechst sind wir dann den Berg weiter hoch zur Lagune angetreten. In der Mitte hat sich das brasilianische Pärchen getrennt und er ist nur weiter hoch, wobei Sie gewartet hat. Er ist dann auch vorgegangen an uns vorbei und hat alle den Weg gemacht, als wir eine schöne Pause eingelegt hatten ca. 2km davor.

    Bei der Lagune angekommen gegen 12 Uhr hat uns ein türkisblauer See zwischen den Gletschern erstaunen lassen. Nach ein paar Fotos und Chillzeit sind wir dann sogar noch in die Lagune rein bei sommerlichen gefühlten 0 Grad 😂😂ein Erlebnis, was man nie vergisst. Janine war draußen und hat Kamerafrau gespielt.
    Abgetrocknet und wieder angezogen ging es auch schon weiter gegen 1 Uhr.

    Wir gingen dieselbe Strecke wieder zurück bis wir vor dem Abstieg des Berges sen anderen steileren Weg nach unten gingen. Im Zickzack ging es nach unten. Unten angekommen ging es für uns durch das Tal Richtung Camp. Wir haben noch 9km vor uns. Links und rechts lagen die großen Berge vor uns. Eine atemberaubende Kulisse bot sich uns dar. Nach einer Weile lag vor uns nur Sand. Wahrscheinlich wurde er von den Flüssen angespült. Der Weg hier unten im Tal könnte unterschiedlicher nicht sein. Wir gingen auch noch über große Felsen und vorbei an einer blauen Lagune, die etwa 2km lang war.

    Es fing etwa eine Stunde vor dem Camp an zu regnen. Wir packten uns in unsere Regensachen und gingen weiter. Um 17:30 Uhr erreichten wir das Camp. Wir mummelten uns in unsere warme Sachen und aßen zum Abendessen. Um 30 Uhr lagen wir total müde im Bett. 17 km lagen hinter uns.
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  • Santa Cruz Trek IV

    13 September 2022, Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Zwischen 6-7 Uhr packten wir unsere Sachen um die letzten Meter in Angriff zu nehmen. Heute standen 9km auf dem Plan. Alles Bergab.
    Gegen 8 Uhr nach dem Frühstück ging es dann los zwischen den Bergen neben einem Fluss entlang.

    Gegen 12 Uhr erreichten wir dann den Ankunftsort, wo wir auf unseren Transporte warteten, der uns zurück nach Huaraz bringen soll.
    Gegen 16 Uhr erreichten wir dann Huaraz nach einer holprigen Busfahrt. Etwas frisch gemacht und die Sachen gepackt bei Marco ging es auch direkt in eine Pizzeria, wo wir uns erstmal was schönes zu Essen gegönnt haben.

    Gegen 21 Uhr machten wir uns dann auf zum Busterminal nach Lima, da unser Bus um 21:45 Uhr fuhr
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  • Ankunft in Lima

    14 September 2022, Peru ⋅ ⛅ 15 °C

    Zurück in Lima gegen 7 Uhr und einer eigentlich gut erholten Nacht im Bus, holten wir uns erstmal ein Taxi zum AirBnB. Leider konnten wir noch nicht einchecken, aber unser Gepäck vorne abgeben. Dann sind wir einfach was Frühstücken gegangen und haben uns dann gegen Mittag wieder auf den Weg ins AirBnB gemacht.
    Toby ist dann noch eine Runde laufen gegangen und hat sein vergessenes Kabel von Juli aus dem anderen AirBnB abgeholt.

    Endlich konnten wir wieder duschen!
    😂😂
    Danach haben wir erstmal eingekauft und uns was schönes gekocht :)
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  • Ein neuer Tag in Lima

    15 September 2022, Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute ist recht wenig passiert. Neben der Arbeit, ein paar privaten Sachen, die geklärt werden mussten und ner Runde Sport waren wir noch Essen und sind etwas durch die Stadt geschlendert.

  • Ein typischer Samstag

    17 September 2022, Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Samstag fing für mich wieder recht sportlich an. Janine hat noch etwas im Bett am Handy gedaddelt und ein paar Sachen erledigt.
    Heute war so ein Tag, wo wir viel über die nächsten Wochen nachgedacht haben. Das kann man am besten mit einem Café in der City. Vorher sind wir noch in einen Handyshop gegangen, der mein IPhone und Janines AirPods repariert hat. Bei meinem Phone war nämlich das Backcase erneut gesprungen :/

    Gegen Abend sind wir noch was Essen gegangen und haben uns in einer Bar einen Pisco-Sour gegönnt 😊
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  • Auf geht’s nach Amsterdam

    21 September 2022, Belanda ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Zeit in Peru geht vorbei und ein neues Kapitel in Süd-Ost-Asien starten. Dazwischen werden wir aber noch einen Zwischenstopp in Amsterdam einlegen um unsere Familie zu sehen und gemeinsam am Freitag dann mit unseren Freunden Jessi & Matze 2 1/2 Wochen nach Indonesien zu fliegen.

    Der Tag von Lima aus startete ganz gechillt. Der Flughafen war aber echt voll. Wir waren extra 4h vor Abflug da und haben davon 2 1/2h für den Check-in gebraucht. Danach konnten wir auch direkt zum Boarding zusammen mit der 8$ Schokolade 😂🙈

    Nach 12h Flug sind wir angekommen. Der Flug war echt angenehm. Wir freuten uns mega!! Manni und Heike, Janine Eltern Bzw. Meine Schwiegereltern haben uns vom Flughafen abgeholt. Endlich konnten wir die beiden wieder in die Arme schließen nach knappen 5 Monaten. ❤️❤️😊

    Wir haben danach dann den Nachmittag noch schön verbracht und sind Essen gegangen bis wir dann Abends platt aber glücklich ins Bett gefallen sind.
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  • Einen Familientag in Amsterdam😊

    22 September 2022, Belanda ⋅ ⛅ 18 °C

    Gut erholt und ausgeschlafen sind wir zu viert ins Nachbarörtchen Alsmeer gefahren um dort in einem kleinen Café zu frühstücken. Danach sind wir etwas durchs Örtchen geschlendert und haben an einer Anlegestelle für Yachten/Booten etwas gechillt und die Zeit zusammen genossen. Gegen Mittag sind dann noch In eine Café gegangen um eine Kleinigkeit zu trinken und zu essen.
    Danach waren wir noch etwas einkaufen für den kommenden Tag.
    Gegen 16 Uhr haben wir uns auf den Rückweg zum Hotel gemacht um uns mit Matze/Jessi zu treffen. Angekommen am Hotel sind die beiden auch direkt gekommen.
    Nach den ankommen und einem Bierchen sind wir dann in eine Restaurant gegangen und haben den Abend genossen.😊
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  • Auf dem Weg nach Jakarta

    23 September 2022, Belanda ⋅ 🌙 32 °C

    Heute ging es recht früh los. Ich bin noch gegen 5 Uhr eine kleine Runde laufen gewesen. Dann haben wir die Backpacks gepackt und noch zusammen einen Kaffe getrunken. Gegen 7 Uhr haben uns Manni und Heike dann zum Flughafen gefahren. Jessi und Matze sind mit dem Bus gefahren, da Sie das Auto zuvor an einem (Hotel-) Parkhaus abgegeben hatten.

    Wie schon befürchtet und in den Nachrichten/Apps geschaltet hatten wir uns auf einen vollen Flughafen und völliges Chaos eingestellt. War auch so. Wir hatten das Glück so früh da zu sein, das wir beim Check-In recht schnell dran kamen.

    „Bitte zeigen Sie mal Ihre Rückflugtickets“,…meinte die Kollegin hinter den Schalter. Jetzt wussten wir auch, was wir vergessen hatten zu mieten 🙈🙈🙈aber wir konnten zum Glück eben schnell welche per Phone mieten und vorzeigen innerhalb von 5min. Der kleine Schreck war aber noch in der Schlange vor der Habdgepäckkontrolle da 😂😂

    Nach 2h in der Schlange und einer Stunde verspäteten abheben machten wir uns auf den 6h Flug. Welcher recht angenehm war. Gegen 20 Uhr Ortszeit in Abu-Dabhi sind wir dann gelandet. Hier haben wir 6h Aufenthalt, bis es dann morgen nach Jakarta geht.
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  • Ankunft in Jakarta

    24 September 2022, Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Endlich sind wir gegen 14:45 Uhr auf dem Flughafen in Jakarta gelandet nachdem wir 8 1/2h auf unserem zweiten Flug hinter uns gelassen haben.

    Nachdem wir aus dem Flieger raus waren mussten wir uns gefühlt 80000 registrieren bzgl. Corona. Danach ging es direkt weiter zum Visa Schalter. Für Indonesien haben die die Bestimmungen geändert, sodass wir vier alle eine Visa on arrival kaufen mussten anstatt das Free Visa zu erhalten. Aber Janine und ich haben ggf sowieso vor länger als 30 Tage in Indonesien zu verbringen, sodass wir es sowieso gekauft hätten. Für Jessi und Matze ist es aber doof gewesen.

    Nach der etwas abenteuerlichen Visa-Beschaffung ging es auch direkt mit einem Bluebird (= indonesisches Uber) zum Hotel. Dort angekommen und eingecheckt sind wir noch etwas um den Block und haben in einer kleinen Mall was gegessen und uns danach noch 1-2 Bierchen gegönnt :)
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  • Ein Tag in Jakarta

    25 September 2022, Indonesia ⋅ ⛅ 32 °C

    Heute Morgen sind wir um 9 Uhr aufgestanden. Gefrühstückt haben wir im Hotel. Die Toasts mit Marmelade verfolgen uns übrigens. 😄 Alternativ gab es ein Reisgericht, aber irgendwie ist uns nicht nach einer warmen Mahlzeit am Morgen. 😅

    Bevor wir uns auf unsere Entdeckungstour durch Jakarta aufmachten, wollten wir noch unsere dreckige Wäsche in einer Wäscherei abgeben. Die Unterwäsche wurde knapp. 😅 Anfangs war es gar nicht so einfach eine Wäscherei zu finden, denn wir hatten Sonntag und alle Wäschereien schienen geschlossen zu sein. Vor der ersten Wäscherei standen wir etwas ratlos. Das Haus sah aus wie ein Privathaus und weniger wie eine Wäscherei. Außerdem war das Grundstück eingezäunt. Eine Frau kam zu uns wollte uns helfen. Da sie kein Englisch konnte, erwies sich das Gespräch als etwas schwierig. Nichtsdestotrotz wollte sie uns helfen. Nach einer Zeit verstand sie, was wir wollten und ging auf das Grundstück. Eine Frau kam aus dem Haus. Die Frauen unterhielten sich kurz. Hier schien die Wäscherei nicht zu sein. Die nette Frau zeigte die Straße entlang. Wahrscheinlich geht’s in diese Richtung zu einer anderen Wäscherei. Nach zwei gescheiterten Versuchen, fanden wir zum Glück dann doch eine andere Wäscherei, die geöffnet war. Die Frau in der Wäscherei konnte ein paar Sätze in Englisch. Sie strahlte eine Herzlichkeit aus und wir lachten zusammen, als das Englisch dann irgendwann doch nicht mehr reichte und wir unseren Übersetzer zur Hilfe nahmen. Wir wussten zum Schluss immer noch nicht so recht, wann die Kleidung jetzt genau fertig sein sollte, aber wir fanden heraus, dass die Wäscherei um 5 Uhr schließt. Also entschlossen wir einfach um kurz vor 5 wieder hier zu sein. Lachend verabschiedeten wir uns voneinander.

    Wir machten uns auf den Weg zum National Monument. Das Monument ist eine hohe Säule mit einer goldenen Flamme oben drauf. Es wurde zum Gedenken an den Kampf um die indonesische Unabhängigkeit errichtet.
    Auf dem Weg zum Monument wurden wir von vielen Menschen neugierig gemustert. Alle grüßten uns mit einem Lächeln. Diese Freundlichkeit hatten wir von Asien - von Bali - noch in Erinnerung. Wir stellten fest, dass hier in Jakarta kaum Nicht-asiatische-Touristen unterwegs waren. Den ganzen Tag über sahen wir nur vereinzelt andere Touristen. Das war dann wahrscheinlich auch der Grund warum wir von vielen Indonesiern angeschaut wurden. Es war eine neue Erfahrung für uns. In einem Ort zu sein, der so wenig auf Tourismus ausgelegt war. Aber auf der anderen Seite gab es uns die Möglichkeit die Kultur und die Menschen wirklich authentisch zu erleben. Ganz anders als auf Bali, wo sich ein großes 5 Sterne-Hotel nach dem anderen aneinander reiht. Jessi und ich (Janine) wurden sogar noch Fotos gefragt. Es war sehr amüsant. Eine aufgeweckte Jungengruppe fragte uns auf Englisch, wie es uns geht. Die Jungs schienen nicht älter als 9 Jahre.

    Wir kamen nach ein paar Minuten beim Monument an. Das Monument stand in der Mitte eines Parks. Die Anlage war sehr gepflegt. Es war viel los. Familien und andere große Gruppen verbrachten an diesem Morgen ihre Zeit an dem Denkmal. Wir hätten auch auf die Säule steigen können, entschieden uns aber dagegen. Wir hatten schließlich noch einiges vor.

    Den Tag zuvor habe ich über eine besondere Inselgruppe recherchiert, die nicht allzu weit von Jakarta liegt. Die Inselgruppe, bestehend aus 110 Inseln, soll so paradiesisch sein, wie die Karibik. Die Inseln werden wohl fast ausschließlich von Locals besucht, sodass wir auch hier die Chance hätten den Strand ohne viele Touristen zu genießen. Wo findet man heutzutage noch traumhafte Inseln ohne Touristen? Diese Chancen wollten wir uns nicht entgehen lassen. Auf die Inseln kommt man mit der Fähre vom Hafen Marina Ancol in Jakarta. Wir wollten uns vor Ort ein Bild über die Fahrzeiten machen und welche Inseln wir von dort aus am besten können. Wir fuhren mit dem Taxi zum Hafen. Der Hafen besteht aus verschiedenen kleinen Anlegestellen. Wir gingen bis ganz nach oben. Hier wurden wir auch fündig und sprachen mit einem Mann, der Touren und Bootsfahrten verkauft. Es war zwar nicht ganz so günstig zu den Inseln zu kommen. Wir entschieden uns trotzdem für eine Nacht auf einer Insel zu verbringen. Nachdem wir Inseln und Zeiten abgecheckt haben, ging es zurück ins Zentrum.

    Da wir noch keine SIM-Karte für das Handy gekauft haben, wollten wir uns im nächsten Telkomsel-Shop jeweils eine Karte besorgen. Der Shop befand sich in einer großen Shopping-Mall. Die Mall war das Gegenteil von dem was wir bislang von Jakarta kennengelernt hatten. Die Mall war modern und eingerichtet mit vielen bekannten Marken, die man auch aus Deutschland kannte. Mit Blick auf die Zeit stellten wir fest, dass wir gar nicht mehr so viel Zeit hatten. Es war inzwischen 15:45 Uhr und die Wäscherei macht um 17 Uhr zu. Da der Telkomsel-Shop gut besucht war und wir voraussichtlich eine Stunde warten mussten, entschieden wir uns aufzuteilen: Toby fuhr zurück, um unsere Wäsche abzuholen und ich blieb beim Shop, um alles mit unseren Karten zu regeln. Jessi und Matze suchten uns schon einmal eine Essensmöglichkeit aus. Wir hatten alle Hunger.

    Um 17:30 Uhr saßen wir alle zusammen in einer Sportsbar, draußen auf dem Gelände der Mall. Wir haben alles geschafft: Wir hatten unsere Wäsche und zwei indonesische SIM-Karten - 38GB Internet für einen Monat für umgerechnet - haltet euch fest: 10€!! In einem Monat kosten die 38GB sogar nur noch 5€. Günstiger kommt man kaum an Internet! “Super”, dachten wir uns, “damit können wir sogar arbeiten!” In der Sportsbar aßen wir recht europäisch: Es gab Pizza bzw. Nudeln. Die Preise waren im Vergleich zur gestrigen Warung (Art kleiner indonesischer Imbiss) schon recht hoch. Pro Gericht bezahlten wir ca. 6€. Dazu gab es Bier! :) Wir buchten außerdem eine Unterkunft auf einer der Inseln. Wir konnten es kaum erwarten!!

    Nach dem Essen machten wir uns zurück in Richtung Hotel auf. Wir gingen in den Supermarkt bei uns um die Ecke, um uns für unseren Insel-Ausflug mit Essen und Trinken einzudecken. Bei einem kühlen Bier besprachen wir in unserem Hotelzimmer die Pläne für Morgen. Um 24 Uhr ging es dann endlich für uns ins Bett. Ein anstrengender Tag lag hinter uns. Dafür können wir den morgigen Tag entspannen.
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  • Paradies Pari-Island I

    26 September 2022, Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute Morgen ging es für uns auf die Insel Pari. Wir wussten nicht was uns erwartet. Wir haben nur gelesen, dass die Strände so paradiesisch sein sollen.
    Um 6:30 Uhr fuhren wir mit dem Taxi hoch zum Hafen Marina Ancol. Wir mussten eine Stunde vor Abfahrt da sein. Während die Jungs sich in die Schlange für die Tickets stellten, setzten Jessi und ich uns schon einmal im Wartebereich hin. Kaum saßen wir, wurden wir auch schon von einem freundlichen Indonesier angesprochen. Der Mann stellte sich mit Wawan vor. Er wollte beruflich zur Insel Tidung. Wir unterhielten uns über die aktuelle Situation in Deutschland und Indonesien. Er bot uns seinen Kaffee aus der Tüte an, den er sich in der Stadt noch besorgt hat, da der Kaffee hier am Hafen anstatt 3.000 IDR 20.000 kostet. Dann bot er uns eine Banane an. Uns ist schon aufgefallen, dass die Indonesier gerne teilen. Also aßen wir zusammen.

    Nach 10 Minuten stießen auch die Jungs mit den Tickets wieder zu uns. Für die Hin-und Rückfahren zahlten wir 300.000 IDR (=20€). Wir setzten uns gemeinsam hin und warteten auf das Boot. Um kurz nach 8 Uhr ging es dann endlich los. Unsere Namen wurde ausgerufen und wir gingen zu unserer kleinen Fähre. Wir setzten uns nach oben in die ersten Reihe.
    Zu meiner Überraschung setzte sich Wawan zu mir. Ich dachte, dass die Fähre nur nach Pari fährt. Sie steuert aber wohl mehrere Inseln an.
    Wawan und ich unterhielten uns während der gesamten Fahrt. Er erzählte mir, dass er Lehrer sei und seine Schüler über nachhaltige Agrarmethoden aufklärt. Er fährt auf die Insel Tindung, da seine Schulklasse die Insel besucht und zeigt ihnen die Turtle Rescue Station, die Schildkröten und vor allem Schildkröteneier rettet. In Indonesien werden die Schildkröteneier gegessen. Es ist ein profitables Geschäft die Eier zu sammeln und zu verkaufen. Durch Aufklärungsarbeit wird dem entgegengewirkt. Außerdem erhalten die Einheimischen Geld bzw. Essen, wenn sie die Eier schützen. Ein positiver Beitrag zum Schutz der Schildkröten und für die Familien vor Ort.
    Ein weiterer Aspekt, bei dem nachhaltiges Verhalten attraktiv für Einheimische gemacht wird ist mit dem Sammeln von Plastikflaschen. Es gibt auf Java in der Nähe von Jakarta Unternehmen, die Plastikflaschen recyceln. Für gesammelte Plastikflasche erhalten die Einheimischen Geld bzw. Reis oder Öl.

    Nach einer Stunde kamen wir auf der Insel Pari an. Wir verabschiedeten uns von Wawa und machten uns auf den Weg zum Steg. Hier begrüßte uns gleich eine Frau und wollte von uns ein Bild machen. Sie zeigte uns den Weg zu unserer Unterkunft, die gleich neben dem Hafen der Insel lag.

    In der Unterkunft konnten wir uns ein Zimmer aussuchen. Wir haben ein Familienzimmer gebucht. Wir nahmen ein kleines Zimmer mit einem Bett und einer Matratze auf dem Boden. Das Zimmer war für eine Nacht okay. Der Boden vor unserem Zimmer war mit Plastikflaschen (gefüllt mit Sand) bedeckt.

    Wir packten unsere Taschen und wollten zum Strand. Wir gingen zu einem einsamen Strand im Südwesten der Insel: dem Star Beach. Auf dem Weg zum Strand kamen wir an vielen Häusern vorbei, w. o die Bewohner der Insel lebten. Viele Häuser hatten kleine Strassenstände, wo man Getränke oder Snacks kaufen konnten. Auch ein paar Essenstände waren dabei. Viele Einheimischen saßen in kleinen Grüppchen auf ihren Terrassen. Die Kinder spielten vor den Häusern. Die Insel strahlte eine Leichtigkeit und Ruhe aus. Alles war so entspannt. Wir wurden teilweise interessiert gemustert. Viele grüßten uns freundlich. Wir kamen nach ca. 15 Minuten am Strand an.

    Der Strand war unglaublich schön. Blaues glasklares Wasser, feiner weißer Strand. Am Strand gab es einige Liegen und Schaukeln. Einfach traumhaft! 😍
    Wir gingen direkt ins Wasser. Jetzt wusste ich auch, warum der Strand “Stern Strand” heißt. Ich entdeckte im Wasser meinen ersten lebenden Seestern!! ⭐️
    Funfact: Ein Seestern hat an der Unterseite unzählige kleine Noppen, die sich hoch und runter bewegen, um sich so fortzubewegen!
    Der Boden im Meer war bedeckt mit Seesternen! Wir mussten aufpassen, dass wir nicht auf einen traten. Das Wasser war vor dem Strand nicht sonderlich hoch.
    Wir konnten uns aber super reinlegen.
    Wir legten uns nach unserem kleinen Badegang an den Strand. Hier lagen wir einige Stunden.

    Im Wasser schwammen außer Fische auch jede Menge Plastiktüten. Ich machte ein kleines Beach Clean Up und sammelte die Plastiktüten ein. Wahnsinn was ich dort alles aus dem Wasser holte!

    Gegen 16 Uhr machten wir uns auf den Weg zum anderen Strand im Norden der Insel, um etwas zu essen. Denn an diesem Strand gab es verschiedene Wahrungen. Dieser Strandabschnitt war von Touristen schon mehr besucht. Wir gingen in eine Wahrung und bestellten uns Nasi Goreng. Ich hatte so Hunger, dass ich mir gleich zwei bestellte. 😄
    Wir gingen noch in eine andere Wahrung, um ein Bier zu trinken. Auch hier aßen wir uns nochmal Nasi Goreng. Wir spielten UNO und tranken Bier.
    Wir erfuhren, dass der Mann, dem die Wahrung gehört auch Schnorcheltouren anbot. Wir machten uns für den nächsten Tag gleich einen Schnorchelausflug klar.
    Wir gingen noch auf eine kleine „Insel“ am Strand und setzten uns auf einen bedachten Holzsteg bzw. gingen Jessi und ich nochmal ins Wasser.
    Später machten wir noch einen Abstecher zum Hafen, um die Fahrtzeiten mit der Fähre am nächsten Tag zu checken. Leider fanden wir keinen Hinweis auf die Zeiten.
    Wir gingen zurück zum Homestay und gingen sofort ins Bett.
    Wir hatten einen schönen Strandtag im Paradies! 🏝
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  • Paradies Pari-Island II

    27 September 2022, Indonesia ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute morgen sind wir leider vom Fegen direkt vor unserer Tür geweckt worden um 5 Uhr, sodass es eine sehr kurze Nacht war. Dafür konnten wir aber dann alle gemütlich auf der „Terasse“ was essen und den Ausblick aufs offene Meer genießen.

    Nachdem wir uns alle fertig gemacht und die Unterkunft bezahlt haben sind wir auch schon los zum Strand. Hier wartete bereits WahWah auf uns, um uns mit seinem Boot an die wunderschönen Schnorchelplätze rund um die Insel zu fahren.

    Wir verbrachten insgesamt 3h mit Ihm auf dem Boot und haben 3 Spots besucht. Das coole war, das wir selbst entscheiden konnten, wann wir zurück wollten. Der ganzen Spaß hat uns auch nur 6,50€/Person gekostet. Das war es definitiv wert.
    Diese Naturvielfalt unter Wasser ist einfach unbeschreiblich schön.

    Als wir wieder am Strand waren, haben wir uns auch bei WahWah noch eine Kleinigkeit gegessen bevor wir noch 2h am Strand gechillt haben.

    Dann mussten wir auch leider wieder runter von der Insel.
    Rucksäcke auf, die letzten Bilder gemacht und ab zum Hafen. Die Dame, wo wir die Tickets kaufen konnten kam aber erst um 15 Uhr und das Boot um 16 Uhr, obwohl alle gesagt hatten, dass wir auf jeden Fall um 14 Uhr am Hafen sein müssen wegen den Tickets. Naja…🙈

    Wieder angekommen in Jakarta haben wir uns ein Taxi genommen und sind zum Hotel gefahren, wo wir unsere Koffer Bzw. Backpacks gelassen haben. Der Taxifahrer war auch so nett und hat gewartet, sodass wir uns kein Neues nehmen mussten. Allerdings war die Ankunft im zweiten Hotel etwas abenteuerlicher. Wir hatten uns mit Jessi und Matze Missverstanden und nur 1 Zimmer für uns gebucht, da wir dachten die beiden Buchen eins für sich wegen den Genius Punkten. Das Problem konnte aber schnell beseitigt werden mit einer kurzfristigen Reservierung für ein weiteres Zimmer.

    Nachdem wir alle frisch geduscht waren sind wir auch los um was zu essen. Dann ist Janine aufgefallen, dass wir unsere Tasche mit dem IPad und Kamera im ersten Hotel garnicht mitgenommen hatten. Also sind Janine und ich zur späten Stunden (gegen 21 Uhr) nach dem Essen nochmal los zum ersten Hotel und konnten zum Glück auch die Tasche finden und mitnehmen. In der Zwischenzeit sind Jessi und Matze in eine Rooftopbar gegangen, wo die beiden sich schonmal den ersten Cocktail gegönnt haben 😊
    Wir kamen dann nach ca. einer Stunde nach mit noch ein paar eingekauften Sachen und haben den Abend gemeinsam bei ein paar Cocktails ausklingen lassen.
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  • ‼️ UPDATE: Fahrt nach Yogyakarta

    28 September 2022, Indonesia ⋅ ⛅ 30 °C

    Der Tag heute find recht ärgerlich an, da das Hotel einen Schaden an der Toilette von uns Bzw. Jessi/Matze angemerkt hat, der schon vorher vorhanden war…aus dem Grund gab es rege Diskussionen an der Rezeption. Ende vom Lied war, dass wir nachgeben mussten aufgrund der Zeit, da unser Zug 🚂 nach Yogyakarta nicht auf uns wartet. Hat uns jetzt zwar „nur“ 10€ umgerechnet gekostet, aber es ging hier um das Prinzip. Hier ist auch noch was im Vorfeld gelaufen, da mündlich wohl alles in Ordnung gewesen sei. Aber eine zu lange Geschichte um diese hier niederzuschreiben.

    Mit Vorfreude auf Yogyakarta machten wir uns auf dem Weg zum Bahnhof. War alles relativ easy, da wir über die App Traveloka bereits die Ticket kaufen konnten.

    Die 7 1/2h Zugfahrt konnten Janine und ich gut nutzen um zu arbeiten während Jessi und Matze etwas recherchiert haben.

    Angekommen in Yogyakarta haben wir uns vom Flair der 400.000 Einwohner Stadt heimischer gefühlt als in Jakarta. Etwas weniger Trubel und kleinere Straßen. Wir haben dann auch beschlossen den 2,5km langen Weg zum Hotel zu gehen.

    Hier sind wir durch die bekannte Straße Mariobilo hergeschlendert und wurden von „Harry“, einem indonesischen Tourguide angesprochen, der vor einer Mall auf seine Kunden wartete. Er hat uns ein paar Tipps gegeben und uns zu einer einheimischen Batik-Kunstausstellung geführt, die nur noch heute da ist. Der Betreiber Bzw. dessen Galerie machen auch Studetenaustausche mit deutschen Kunsthochschulen. Die Batik-Bilder werden mit einer einzigartigen Technik auf Stoff gemalt und anschließend gewachst.

    ‼️UPDATE: Es hat sich rausgestellt, dass wir leider auf einen Betrug reingefallen sind. Die Bilder sind höchstwahrscheinlich nur gedruckte Bilder aus China und wurden zu überteuerten Preisen verkauft! Der Guide, der uns auf dem Weg angesprochen hat, bekam für das Bild eine Provision. Wie sich rausstellte handelte es sich hier nicht um eine Ausstellung, sie weiterzieht sondern einfach um einen Laden. Wir waren nämlich nochmal dort, um die Betreiber und den “Künstler” zur Rede zu stellen! Es gibt auch keinen Studentenaustausch nach Deutschland. Wir haben zu dem Thema einige Rezensionen im Nachhinein gelesen.
    Schade, dass es Menschen gibt, die Touristen so krass abziehen und sich schöne Geschichten ausdenken. Diese Erfahrung hat uns gezeigt, öfter Dinge zu hinterfragen und nicht das erstbeste Angebot anzunehmen.

    Danach sind wir dann zum Hotel und haben uns frisch gemacht und eine Pizza gegessen. Dies war auch ein Erlebnis für sich, da wir zwei Pizzen von Vieren in 40min Abständen bekommen haben und diese teilweise nur halb belegt waren. Dafür mussten wir aber auch weniger zahlen, als wir es bei der Bezahlung gesagt haben. Dann war alles wieder gut. Die Pizzen an sich waren auch echt lecker ;)

    Den Abend haben wir bei ein paar Getränken und Karten ausklingen lassen.
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  • Borobudur + Prambanan Tempel

    29 September 2022, Indonesia ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute ging es um 9 Uhr mit unserem gemieteten Fahrer und Auto zu einer kleinen Tempeltour um Yogyakarta.

    Wir haben mit der Borobudur Tempelanlage im Westen begonnen, welche einer Pyramide ähnelt. Sie ist die größte buddhistische Tempelanlage der Welt.
    Diese kolossale Pyramide befindet sich in Magelang, rund 25 Kilometer nordwestlich von Yogyakarta auf der Insel Java in Indonesien. Borobudur wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Sie gilt als das bedeutendste Bauwerk des Mahayana-Buddhismus auf Java.
    Gebaut wurde der Stupa vermutlich zwischen 750 und 850 während der Herrschaft der Sailendra-Dynastie. Als sich das Machtzentrum Javas im 10. und 11. Jahrhundert nach Osten verlagerte (vielleicht auch in Verbindung mit dem Ausbruch des Merapi 1006), geriet die Anlage in Vergessenheit und wurde von vulkanischer Asche und wuchernder Vegetation begraben. 1814 wurde sie wiederentdeckt; im Jahr 1835 brachten Europäer sie wieder ans Tageslicht. Ein Restaurierungsprogramm von 1973 bis 1983 brachte große Teile der Anlage wieder zu früherem Glanz.
    Insgesamt neun Stockwerke türmen sich auf der quadratischen Basis von 123 Metern Länge. An den Wänden der vier sich stufenartig verjüngenden Galerien befinden sich Flachreliefs in der Gesamtlänge von über fünf Kilometern, welche das Leben und Wirken Buddhas beschreiben. Darüber liegen drei sich konzentrisch verjüngende Terrassen mit insgesamt 76 Stupas, welche den Hauptstupa von fast 11 Meter Durchmesser umrahmen.
    Der Bau wurde 2011 bis 2017 mit Finanz- und Sachhilfe der Bundesrepublik Deutschland restauriert.

    Danach haben wir noch Stopp bei einem kleinen Buddhistentempel gemacht, welche zu der Borobuduranlage gehört.

    Nach insgesamt 2h sind wir dann zum Prambanan Tempel ca. 1 1/2h in den Osten gefahren.

    Wir hatten schon vorher in vielen Blogs gelesen, dass die einheimischen Touristen und viele Schulkinder, die die Tempel besuchen keine Touristen aus Europa kennen und voll begeistert sind welche zu treffen. Kaum vorstellbar. Aber als wir da waren haben wir uns fast wie Promis gefühlt 😂😂🙈 Wir haben ca. 30min in Summe für Fotos/Videos verbracht, da immer welche zu uns ankamen und uns gefragt haben 😂 total witzig.

    Ein paar Infos zu dem Tempel ;)
    Candi Prambanan (auch: Candi Rara Jonggrang) ist die größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens und einer der größten hinduistischen Tempel in Südostasien. Sie befindet sich etwa 18 km östlich von Yogyakarta auf der Insel Java. Charakteristisch ist die hohe und spitze Bauform, die typisch für hinduistische Tempel ist, sowie die strenge Anordnung zahlreicher Einzeltempel um das 47 m hohe Hauptgebäude in der Mitte.
    Errichtet wurde Prambanan um das Jahr 850, entweder unter Rakai Pikatan, einem König von Mataram, oder unter Balitung Maha Sambu während der Sanjaya-Dynastie. Schon bald nach seiner Fertigstellung wurde der Tempel verlassen und begann zu verfallen. Die Tempelanlage wurde 1991 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

    Als wir mit den Tempeln durch waren hat uns der Fahrer in der Maliboro Street rausgelassen. Diese ist etwas populär und da gab es viele Möglichkeiten den Abend schön ausklingen zu lassen.
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  • Ein Arbeitstag in Yogyakarta

    30 September 2022, Indonesia ⋅ 🌧 27 °C

    Heute hatten den zweiten Arbeitstag in Indonesien. Also ist nicht so viel passiert.
    Jessi ist in der Zeit in der Stadt gewesen und Matze ging es leider nicht so gut und hat sich heute ausgeruht. Das Highlight war der Platzregen. Solangsam fängt die Regenzeit hier anBaca selengkapnya

  • Ein aufregender Tag in Yogyakarta

    1 Oktober 2022, Indonesia ⋅ ⛅ 33 °C

    Heute Morgen machten Toby, Jessi und ich uns ohne Matze auf, da es ihm nicht so gut ging. Wir wollten uns den Sultan Palast und das Wasserschloss des Sultans anschauen. In Yogyakarta regiert noch bis heute ein Sultan.
    Wir entschieden uns die halbe Stunde zu Fuß zum Palast zu gehen. Auf dem Weg trafen wir einen jungen Indonesier, der uns ansprach. Er erzählte uns, dass es heute Abend eine Tanzshow gibt. Wir unterhielten uns eine längere Zeit.
    Wir kamen auf das Thema Batik Kunst. Jessi und Matze haben direkt am ersten Tag in Yogyakarta ein Batik-Bild, einer bekannten javanesischen Kunsttechnik, gekauft. Während des Gesprächs wurde uns immer mehr klar, dass die beiden höchstwahrscheinlich auf eine miesen Touristenmasche reingefallen sind. ‼️ (siehe auch Update vom 28.09.)

    Es gibt wohl in Yogyakarta einige Kunstausstellungen, die Batik-Gemälde verkaufen, die aber nicht traditionell hergestellt werden, sondern hierbei handelt es sich um schlichtweg nur um gedruckte Exemplare, die zusätzlich gewachst werden.
    Echte Batikbilder werden wohl nur für 20-40€ je nach Aufwand verkauft. Jessi und Matze zahlten für ihr vergleichsweise kleines Bild stolze 90€! Der Indonesier zeigte uns einen Ort auf der Karte, der echte traditionell hergestellte Bilder verkauft. Nach eigener Recherche waren wir uns aber auch nicht hier sicher, ob es hier echte Batik-Bilder gibt, denn einige ausgestellte Bilder wurden vom selben Künstler (Edy) "hergestellt", von dem auch Jessi und Matze ihr Bild hatten. Wir gingen aber nicht zu dieser Ausstellung, da diese noch ein Stück von uns weg war.

    Wir gingen mit einem flauen Gefühl weiter zum Sultan Palast. Am Palast angekommen begrüßte uns gleich ein Guide, der uns den Palast zeigen wollte. Er erklärte uns, dass wir ohne Guide nicht auf dem Gelände rumlaufen dürfen. Komischerweise durften zwei indonesische Touristen, die hinter uns waren ohne Guide rein. Daraufhin erklärte uns der Guide, dass sie wohl schon zum zweiten oder dritten Mal hier wären und deswegen alleine gehen durften. Das konnten wir ihm nicht ganz glauben. Hinterher sagte er uns, dass wir auch alleine gehen dürfen. Wir hatten so langsam echt genug davon, dass hier die Menschen versuchen die Touristen abzuziehen. Also gingen wir ohne Guide weiter. Das Gelände war nicht sonderlich groß. Wir konnten auch nicht direkt zum Palast. Das Eintrittsgeld hätten wir uns daher hier sparen können. Morgens findet wohl aber hier wohl immer eine Tanzaufführung statt ohne mehr Eintrittsgeld zu zahlen. Die könnte man sich ggf. anschauen.

    Am Ausgang wartete bereits unser "netter" Guide, vom Eingang auf uns. Er erzählte uns, dass es hier in der Nähe eine Batik-Ausstellung gibt, die er uns zeigen kann. Wir gingen interessenshalber mit, um zu schauen, was uns bei dieser Ausstellung erwartet und welche Bilder dort ausgestellt werden. Die Ausstellung lag in einer kleinen Seitenstraße. Wie fast schon erwartet, waren hier dieselben Bilder ausgestellt, wie bei unserer ersten Ausstellung. Wir fanden auch einige Bilder von Edy, von dem Künstler von denen Jessi und Matze ein Bild gekauft hatten. Wir zeigten dem Händler ein Bild von "Edy" und fragten, ob er diesen Künstler kennt. Auf dem Bild war Edy mit "seinem" Bild zu sehen. Überraschenderweise sagte uns, dass der Künstler ein Cousin vom echten Edy war und die ganze Familie Edy-Bilder malt. Aha interessant. So haben alle Edy-Familienmitglieder also den exakt selben Mal-Stil. Immerhin zahlte man hier für ein Edy-Bild anstatt 90€ nur umgerechnet 40€.

    Wir gingen erst einmal zum Wasserpalast. Am Wasserpalast angekommen trafen wir auf einige Schülergruppen. Wir wussten schon wie das wieder enden wird. 🤣 Hier werden wir bestimmt keine Ruhe haben. So war es auch. Wir wurden einige Male für ein Bild angesprochen. Einige wollten unsere Hand schütteln. Die Jungs lachten und wir waren uns nicht so sicher, ob sie uns ein wenig auf den Arm nehmen wollten. Wiederum zwei Mädels kreischten vor Freude auf, als sie unsere Hand schüttelten. Es war schon sehr amüsant eine wahre Attraktion hier für die Einheimischen zu sein.
    Der Wasserpalast gefiel uns mit den beiden Wasserbecken ganz gut. Hier verbrachte der Sultan früher mit seinen Frauen seine Freizeit und schaute ihnen beim Baden zu.

    Nach dem Palast machten wir uns zurück auf den Weg zum Hotel. Wir erzählten Matze von unserer Batik-Kenntnis. Wir entschieden uns auf jeden Fall nochmal bei "Edy" vorbeizuschauen und ihn mit der Situation zu konfrontieren. Vielleicht wird er ja vom Preis runtergehen, auch wenn wir das nur schwer glauben konnten, geschweige denn das er das Bild zurücknimmt.

    Wir nahmen eine Erfrischung im Pool und gingen nach der Dusche nochmal in die Stadt und zur Malioboro Street. Wie schon anzunehmen war die Kunstausstellung immer noch da. Edy war also nicht auf Sumatra mit seinen Bildern, wie er uns erzählte hatte. Wir konfrontieren ihn mit seinen Bildern aus der anderen Gallerie. Erst sagte er uns, dass das nicht sein kann und das da wohl jemand die Bilder nachgemalt hätte, hinterher hieß es dass, er auch noch in mehreren Gallerien Bilder ausstellt. Warum die Bilder jetzt günstiger waren als 90€ konnte er uns aber nicht so recht erklären. Er gab auch nicht den Betrug zu. Er konnte uns aber weder ein unfertiges Bild von ihm zeigen, noch ein Video, wie er die Bilder malt. Angeblich erhält man nach dem Kauf des Bildes eine Email, wo man sehen kann, wie er das Bild malt und wie er dazu nochmal den Batik-Prozess näher erklärt. Gut, dass er keine E-Mail von den beiden hatte. Ein weiteres Indiz, dass die beiden hier Opfer eines Betruges wurden. Natürlich ging "Edy" weder vom Preis runter noch nahm er das Bild zurück. Wir fühlten uns aber trotzdem besser, das wir ihn nochmal hiermit konfrontiert haben. Das er sich hier aber weiter Gedanken machen wird ist wahrscheinlich nicht anzunehmen. Die Masche scheint ja für ihn ganz gut zu laufen. Der Standort ist gut gewählt, da die meisten Touristen hier auf der bekannten Maliobolo Street den ersten Kontakt mit Batik-Kunst haben werden und auf die Masche reinfallen. Denn einen sympathischen Eindruck hat Edy mit seiner Story nun mal gemacht.

    Wir nahmen die Erfahrung jetzt so für uns mit und werden in Zukunft hier in Asien vorsichtiger sein - vor allem bei Menschen, die ungewöhnlich nett sind.

    Wir gingen in der Mall noch etwas in einem Restaurant essen uns spielten dann noch im Hotel Karten. Ein aufregender Tag ging zu Ende, von dem wir einiges gelernt haben.
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  • Strandtag am Pantai Ngandong Beach

    2 Oktober 2022, Indonesia ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute ging es um 9 Uhr nach dem Frühstück und gutem Wetter zum Strand n den Süden der Insel. Dafür haben wir uns bei einem Anbieter vor Ort einen Fahrer + Auto gemietet. Auf 4 Personen aufgeteilt ist das vom Preis her okay für den ganzen Tag (10€/Person)

    Gute 2h brauchten wir für die ca. 60km Strecke aufgrund von Stau etc. Als wir da waren haben wir schon vom Parkplatz aus gesehen, dass viel los ist. Aber das hat uns weniger gestört, da wir uns zwei kleine Hütten gemietet hatten für umgerechnet 2€, wo wir etwas unsere Ruhe hatten.

    Der Tag war echt perfekt vom Wetter her. Es hat gegen Nachmittag zum Glück nicht geregnet, wie die letzten Tage, sodass wir den Tag bis 16:30 Uhr genießen konnten.

    Zwischendurch wurden wir wieder für Fotos angefragt, was auf Dauer echt etwas nervenaufreibend war. Man wollte ja auch nicht unhöflich sein und witzig ist es ja schon etwas. Jetzt kann man aber so ein Leben von einem Promi besser nachvollziehen, wenn man alle 2min nach einem Foto gefragt wird und die teilweise Schlange stehen🙈🙈. Cool war es als sie sich beim Sonnenbaden für ein Foto einfach dazugelegt haben. 🤣 Toby und Matze waren auch bei den Indonesierinnen sehr gefragt und wurden von einer ganzen Horde Frauen belagert. Ob sie es so toll fanden, seht ihr im Video. 🤣
    Wer das hier liest und nach Java reisen will, darf sich schonmal auf viel Paparazzi einstellen 😂😂😅

    Die Rückfahrt vom Strand zog sich leider etwas in die Länge aufgrund des Verkehrs. Wir haben insgesamt 2 3/4h gebraucht und waren erst gegen 20 Uhr wieder am Hotel. Eben geduscht und dann hatten wir auch keine Lust mehr irgendwie raus zu gehen und haben in der Hotelpizzeria gegessen und den Abend ausklingen lassen.
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  • Weiterreise nach Jombang

    3 Oktober 2022, Indonesia ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir haben uns entschieden nochmal eine andere Stadt zu erkunden, bevor uns Jessi und Matze am Donnerstag wieder verlassen. Wir sind daher heute auf dem Weg nach Jombang. Das liegt auf der Zugfahrt zwischen Yogyakarta und Surabaya, ziemlich in der Mitte der Insel.

    Gegen 10 Uhr standen wir vorm Hotel bereit und warteten auf unsere Grab, der aus pünktlich kam. Gegen halb 11 waren wir dann beim Bahnhof und haben die Tickets ausgedruckt und uns an den Steig gestellt und etwas gechillt.
    Um 11:15 Uhr kam der Zug dann und wir haben uns auf den 3 1/2h Trip gemacht.

    Angekommen in Jombang hatten wir ein paar Startschwierigkeiten ein Taxi zu bekommen. Aber nach 2 versuchen über Grab, hat es geklappt. Waren wohl in einer Zone, wo die Autos so nicht hinkommen…sind noch rechtzeitig ins Hotel gekommen bevor es wieder richtig anfing zu schütten.

    Im Hotel haben wir uns erstmal was zu essen besorgt und den Abend chillig ausklingen lassen.
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  • Pooltag in Jombang

    4 Oktober 2022, Indonesia ⋅ 🌧 30 °C

    Heute haben wir nach dem Frühstück nur an den Pool gelegt/gesetzt und die Sonne genossen.
    Leider hat es gegen Nachmittag etwas angefangen zu regnet. Die Zeit haben wir aber genutzt um uns fertig zu machen und in die Stadt zu gehen für das Abendessen.
    Dieser Ort ist ziemlich abseits von allem. Wir haben allerdings ein super Café/Restaurant gefunden, wo wir Subang und Novida kennengelernt haben. Den beiden gehört das Cafe/Restaurant mit weiteren Freunden. Der Abend war echt schön.
    Die beiden mussten allerdings schon etwas früher weg in ihr anderes Cafe, sodass wir auch beschlossen haben kurz darauf zu gehen. Wir machten aber aus, das wir die beiden am Folgetag abends in dem anderen Café besuchen würden.
    Als wir bezahlen wollten wurden wir vom Kellner und Koch darauf aufmerksam gemacht, dass die beiden uns eingeladen haben. Mega Nett!🙈🙈 wir standen da nur ratlos, da es ein paar Kommunikationschwierigkeiten gab, waren aber überwältigt von so viel Gastfreundlichkeit.
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  • Pooltag, der Zweite 🙈

    5 Oktober 2022, Indonesia ⋅ 🌧 29 °C

    Wie der Titel bereits aussagt, gab es einen weiteren schönen Pooltag. Wir waren auch alle etwas kaputt von den letzten Tagen.
    Gegen Nachmittag fing dieses mal richtig an zu schütten😂
    Abends sind wir dann in das Café/Restaurant gegangen und haben einen schönen Abend mit Subang und Novida verbracht 😊Baca selengkapnya

  • Weiterreise nach Surabaya

    6 Oktober 2022, Indonesia ⋅ 🌧 26 °C

    Heute gingen 1 1/2 schöne Wochen mit Jessi und Matze vorbei.
    Wir haben uns gegen 7 Uhr mit einem Taxi zum Bahnhof aufgemacht um nach Surabaya zu fahren. Hier werden sich unsere Wege trennen. Jessi und Matze gehen noch für ein paar Tage nach Bali. Janine und ich werden in Surabaya noch arbeiten, den Mount Bromo erklimmen bevor es dann nach Lombok geht.

    Der Abschied fiel wieder schwer, wie vor 5 Monaten am Flughafen in Frankfurt. Aber wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen irgendwann in 2023.

    Nachdem wir Jessi und Matze verabschiedet hatten am Bahnhof Surabaya sind wir beiden mit einem Taxi zu unserem Hotel gefahren und haben die Laptops angeschmissen, da wieder ein Arbeitstag Anstand. Gegen Abend sind wir dann noch was essen gegangen in einer Mall und haben am Pool beim Bierchen gechillt.

    Irgendwie lohnt sich Surabaya nicht, da die Stadt so nicht viel zu bieten hat und uns irgendwie nicht ein heimisches Gefühl überkommt wie in den letzten Orten. Eher, dass man hier schnell wieder weg will. Man hat auch das Gefühl, man sei hier als Europäer nicht gern gesehen, finde ich. Oder es macht nur den Eindruck auf den Straßen, da keiner einen zurückgrüßt oder zuruecklächelt (natürlich mit 1-2 Aussnahmen). Aber im Vergleich zu den Orten anderen defintiv ein anderes Flair.
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  • Arbeitstag in Surabaya

    7 Oktober 2022, Indonesia ⋅ ☁️ 32 °C

    Heute stand nicht so viel auf dem Plan.
    Heute Morgen war ich ne Stunde schwimmen und danach sind Janine und ich Frühstücken gegangen.
    Obwohl das Buffet bis 10 Uhr geht, wurde um 9:15 Uhr bereits alles abgeräumt.
    Wir haben die Bedienung dann aber darauf angesprochen und noch soweit alles bekommen um nicht mit leeren Magen da zu stehen. Wir denken, dass das ganze Hotel aufgrund einer Hochzeit hier ziemlich im Stress war 🙈 Naja,…danach ging es auch schon ans arbeiten.

    Gegen Mittag sind wir dann nochmal in die Warung gegangen, wo Janine gestern Mittagessen geholt hat. Diese ist in einer lokalen Mall hier. Nicht zu vergleichen mit den Malls in DE…🙈

    Nach Feierabend sind wir dann noch durch den Stadtteil „old City“ gegangen und haben in einem chinesischen Restaurant zu Abend gegessen. Danach haben wir uns wieder an den Pool gelegt und Pokémon-Go und Skygo gezockt 😅
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  • Auf zum Vulkan Bromo

    8 Oktober 2022, Indonesia ⋅ 🌧 26 °C

    Heute haben wir aus unserem Hotel ausgecheckt. Die Nacht geht es auf den Vulkan Bromo, da brauchen wir kein Zimmer. ;)
    Den Vulkan werden wir auf eigener Faust machen und mit eigenem Auto dort anreisen.
    Für unseren kleinen Ausflug haben wir uns im Supermarkt mit Essen und Trinken eingedeckt.
    Um 22:30 Uhr sind wir losgefahren. Uns stand eine 3 stündige Fahrt von Surabaya aus bevor. Das war ein Erlebnis! Wir sind aus der Stadt gefahren - Rechtsverkehr - aber in der Nacht war nicht viel los, sodass wir ganz entspannt Richtung Autobahn fahren konnten.
    Wir standen vor der ersten Mautstation. Mist - irgendwie nahm der Automat unseren 5.000 IDR-Schein an... Es dauerte eine Weile bis wir gemerkt haben, dass der Automarkt gar kein Bargeld annahm, sondern wir eine spezielle Karte zum Bezahlen an der Station brauchten!!

    Wir fuhren im Rückwärtsgang zurück und parkten unser Auto am Rand der Straße. Hier stand ein kleines Häusschen mit Gebetstraum und sonst leeren Räumen. Wir machten uns mir Rufen bemerkbar. Erst geschah nichts. Nach einer Weile kam ein Herr zu uns.Wir schilderten ihm unsere Situation. So ganz hat er uns erst nicht verstanden, bis 2 weitere Männer kamen und einer von ihnen etwas Englisch sprach. Glücklicherweise konnten wir einen der Männer in bar bezahlen und er öffnete die Schranke. Er sagte uns, dass wir in 20km an einem Rastplatz vorbeikommen und eine Karte kaufen können. Wir sind also weitergefahren und kamen nach 20km an der Raststätte an. Hier gab es keinen Hinweis auf eine Stelle, wo wir diese Karte hätten kaufen können. Also fragten wir eine Gruppe von Männern an der Tankstelle. Sie sagten uns, dass wir hier keine Karte bekämen, sondern nur an der Mautstation ab 3 Uhr morgens.

    "Super! Das kann ja lustig werden," dachten wir uns. Wir fuhren weiter über die Autobahn bis wir zur nächsten Mautstation kamen, auch hier konnten wir zum Glück bar bei einem netten Herrn bezahlen. Das ging noch 2 Mal so, bis an der letzten Mautstation endlich eine Karte erhielten!!
    Nach 2 1/2 Stunden fuhren wir endlich an der Autobahn ab und über den Landweg weiter.

    Wir merkten, dass wir näher zum Vulkan kamen. Überall fuhren Jeeps herum. Wenn man eine Tour zum Vulkan Bromo bucht, wird man mit einem Jeep zum Vulkan gebracht und fährt auch dort herum.

    Nach einer Stunde Landweg kamen wir auf dem Parkplatz an, wo wir unser Auto abstellen wollten. Wir entspannten uns etwas im Auto. Um 3 Uhr wollten wir los und wir hatten erst 2 Uhr.
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