Japan
Daiba

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Travelers at this place
  • Day82

    Erkaufte Gesellschafft

    November 1, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 20 °C

    Den 1. November hatten wir eingeplant als Puffertag zwischen der Halloween Party und unserer Reise nach Nara. So war das Tagesprogramm eher von der gemütlichen Sorte.

    Wir sind mit der U-Bahn Richtung Hafenviertel und bereits da ist uns aufgefallen, wie viele Leute es in der Bahn hatte. Weshalb wurde uns schnell klar, als uns ein Flyer in die Handgedrückt wurde und man uns vom grossartigen Wettbewerb in einem traditionellen Tanz erzählte.
    Die ersten kleineren Gruppen hatten bereits ihren Auftritt und brillierten mit absolut synchronen und präzisen Figuren zu sehr berührender Musik. Erstmal wollten wir jedoch ins Center gleich nebenan gehen um etwas zu Essen, bevor wir uns den Rest der Shows ansehen würden.

    Einfach nur Essen ging sich dann auch nicht aus, da es super viel zu sehen gab. Ein komplettes Stockwerk es Centers war komplett mit alten Flipperkästen, Computerspielen usw. eingerichtet, dass wir da nicht wiederstehen konnten eine Runde oldschool Super Mario zu spielen ist da wohl mehr als verständlich. Dann gab es eine riesige Winke Katze in einem Schaufenster ein Taipioca Getränke Stand und das Beste, einen Weber-Grill-Park. Ohne Witz, da standen dutzende Grills und Picknicktische auf der Dachterrasse wo man sich einen Grill mieten konnte und sich mit Freunden und Familie eine schöne Zeit machen kann.

    Zurück bei den schönen Aufführungen der Tanzgruppen; die mitreisende Musik, die wunderschönen farbigen Kostüme sowie das ansteckende Lächeln der Tänzerinnen und Tänzer hatte uns in seinen Bann gezogen. Wir konnten uns kaum lösen und schauten noch eine ganze Weile zu, wie sich die Gruppen jeweils nervös aufstellten um dann ab dem ersten Takt eine einwandfreie Performance zuliefern.

    Da es am Tag etwas ruhiger zu und her ging trafen wir unserer Bekannten, Janine, auf einen Drink in einer Roof Top Bar in Shinjuku und um danach mit ihr das doch etwas ungewöhnlichere Nachtleben zu erkunden. Der Distrikt besteht zum grössten Teil aus Love Hotels und Host Clubs. Ich meine Love Hotel wissen glaube ich ziemlich alle was es ist, aber Host Clubs war für uns total neu. Das sind Bars und Clubs in welchen man entweder Von jungen Männer oder Frauen unterhalten wird. Bei Unterhalten ist aber auf keinen Fall von sexuellen Dienstleistungen die Rede, wie man auf Anhieb annehmen möchte, sondern von netten Gesprächen charmanten Komplimenten, lustigen Karaoke Spielen usw. Man bezahlt also für die sehr nette Gesellschaft, lädt die „Host Boys/Girls“ auf Getränke ein, spendiert ihnen Abendessen oder bringt Ihnen Geschenke. Draussen vor den Clubs hängen jeweils Billboards auf welchen man sehen kann wer dort arbeitet und anhand der Grösse des Bildes kann man jeweils erkennen welches der erfolgreichste Host ist und auch welcher am meisten Geld verdient. Was wirklich verrückt ist, ist dass bei den Besten und erfolgreichsten Hosts im Distrikt sogar die monatlich verdienten Summen auf diesen Plakaten stehen (bis max CHF 105‘000.-/Monat).

    Diese Szene war für uns ein extremes Beispiel, wie anonym und isolierenden ein Leben in Tokyo der riesigen Metropole sein muss, ansonsten könnte erkaufte Gesellschaft wohl nie so erfolgreich sein. Da sind wir umso glücklicher, dass wir in einem kleinen Dorf auf dem Land leben und unsere Familien, Freunde, Nachbaren, Arbeitskollegen usw. haben die es wirklich interessiert wie es einem geht und für einen da sind.

    Ein riesiges Dankeschön an dieser Stelle, an alle welche zu Hause geblieben sind und uns bei unserer grossen Reise unterstützen und an alle die einfach dazwischen an uns denken, ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schön es ist, eure Whats Apps, Sprachnachrichten usw. zu bekommen und zu wissen dass ihr an uns denkt!!!!
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  • Day61

    One Piece Tokyo Tower

    October 11, 2019 in Japan ⋅ 🌧 21 °C

    Der Dienstag stand bei uns komplett unter dem Motto „One Piece“. Dies ist eine Anime Serie welche 1999 das erste Mal im TV ausgestrahlt wurde und sich seit dem zur erfolgreichsten Anime Serie aller Zeiten gemausert hat.

    Der Tokyo TV Tower hat anlässlich des 20 Jahre Jubiläums der Serie ein kleines Themenland innerhalb des Towers aufgebaut, in welchem man eine Ausstellung sowie eine Live-Show bestaunen kann und es gibt diverse kleine Spiele sowie ein Themen Restaurant und ein Fan Shop. Da wir am Morgen ausgeschlafen hatten, gingen wir genau zur Mittagszeit zum Turm, wo ich zum Zmorge-Zmittag einen hervorragenden Crêpes mit Erdbeeren, Bananen und Schoggi gegessen habe. Bevor wir uns dem „One-Piece“ Themenland widmen wollten, fuhren wir mit dem Lift erst einmal in die Höhe, um die Aussicht von Oben zu geniessen.

    So eine Sicht über eine mega Metropole ist jedes Mal beeindruckend und man fühlt sich so winzig klein. Leider war es ein wenig bewölkt, so dass wir vom berühmten Mount Fuji nur den unteren Teil als Umriss erkennen konnten. Da wir aber noch vor hatten nach Hakone, einen berühmten Ort in der Natur mit bester Sicht auf den Berg, waren wir nicht so traurig. Beim Halloween Foto Stand haben wir es uns ganz klar nicht nehmen lassen, uns zu verkleiden und in eine Grusel Pose zu werfen. Halloween ist wirklich ein grosses Thema in Japan, seit unserer Ankunft Ende September sehen wir überall Alles rund um die Gruseligste Zeit des Jahres.

    Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, ging es endlich ins „One Piece Wonderland“. Ich muss zugeben, so überhaupt keine Ahnung von dem ganzen Thema zu haben, aber Alex hat es sehr gut gefallen da alles mit sehr viel Liebe zum Detail gestaltet war und er den Anime gut kannte. Es waren auch ein paar Hardcore Fans da, die sich als ihren Lieblingscharakter verkleidet hatten, was dem ganzen noch etwas mehr Charme verliehen hat. Obwohl die Liveshow nur auf Japanisch war, hat es trotzdem viel Spass gemacht, der lauten und schrillen Truppe auf der Bühne zuzuschauen. Die Zeit verging wie im Flug und als wir wieder ins Freie gingen, war es bereits dunkel draussen und unsere Magen haben geknurrt wie verrückt. Alex hatte uns bereits ganz in der Nähe die angeblich beste Pizzeria in Tokyo herausgesucht und dort wollten wir Essen gehen. Die Pizza war dann auch verdammt lecker, sogar die beste seit wir von zu Hause los sind. Nach dem Essen konnten wir auch guten mit gutem Gewissen zustimmen, dass es die beste Pizza von Tokyo war.
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  • Day58

    Tokio, ein herzliches Willkommen

    October 8, 2019 in Japan ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir hätten niemals gedacht, dass Reisen so anstrengend sein kann. Die vielen kleinen Pannen welche an den Nerven zehren, die vielen Glücksmomente welche verarbeitet werden wollen und natürlich die ganze körperliche Belastungen. Immer wieder das Rucksack schleppen, aber auch das Stundenlange gehen um möglichst viel zu sehen, das Temperaturen auf und ab (30Grad draussen und drinnen Sibirien wegen der Klimaanlage) und natürlich das immer auf Achse sein im generellen. So spüren wir beide unsere Knie so stark, dass ohne Knie Stützstrumpf nichts mehr geht, wir sind beide Erkältet und so richtig müde. Um nicht weiter Jammern zu müssen, haben wir es in Tokio ein wenig langsamer angehen lassen und ich habe mir mit Schreiben eine kleine Pause gegönnt. Nichts desto trotz möchten wir nun unsere Abenteuer der letzten Tage mit ein paar kürzeren Beiträgen noch mit euch teilen.

    Tokio hat, wie so oft, mit einer kleinen unnötigen und nervigen Geschichte begonnen. Wir sind am Freitag (Alex seinem Geburtstag) mit dem Shinkansen von Nagoya nach Tokio. Wie Voll-Profis haben wir unseren Weg vom Bahnhof zur Subway Station und zu unserem Hotel gefunden. Wir hatten uns dieselbe Hotelkette wie in Nagoya gebucht, einfach mit mehr m2, damit wir endlich einmal wieder etwas Platz für uns hatten. Dort angekommen waren wir jedoch etwas verwirrt, denn bereits die Lobby wirkte nicht halb so schön wie in Nagoya und der Lift wirkte ebenfalls alles andere als einladend. Das Zimmer war dann auch wirklich gross und der Ausblick super, nur von sauber oder gemütlich konnte keine Rede sein. Und ich spreche hier nicht von ein paar Haaren am Fussboden, nein ich spreche von Spermaflecken auf den Zierkissen und Fussnagel Stücke auf dem Sessel. Da kein anderes Zimmer Verfügbar war und sie es nicht auf die Schnelle putzen konnten, mussten wir uns eine neue Bleibe für die folgende Woche suchen. Auf Booking fand Alex nur 126 Meter entfernt ein hübsches Hotel in welchem wir sogar ein luxuriöses 20 m2 Zimmer buchen konnten. Das Hotel hat sogar ein, in Japan sehr beliebtes, öffentliches Bad. So viel Luxus wollten wir uns eigentlich gar nicht gönnen, aber in diesem Fall sind wir froh, ist die Geschichte so passiert und wir zum Glück gezwungen worden sind.

    Am Samstag wurden wir dann ganz offiziell in Tokio willkommen geheissen und zwar von Seiko und ihrer Familie. Seiko ist eine langjährige Freundin meiner Schwester, welche sie vor mehr als 10 Jahren bei einem Sprachaufenthalt in New York kennen gelernt hat. Seiko hat uns an der U-Bahnstation zusammen mit ihrem grossen Sohn abgeholt und uns ganz herzlich Begrüsst. Zusammen sind wir zu ihrer Wohnung gegangen, welche ganz in der Nähe war, und ihr Sohn der zu Beginn noch ganz scheu war, taute bereits auf und fing an mit Alex zu spielen. Bereits vom Balkon winkten uns ihre Schwiegermutter und ihr kleinster aufgeregt zu. Nach einer weiteren herzliche Begrüssung und einem Glas gekühltem Tee, trafen auch noch die Schwägerin und Nichte ein, welche unbedingt ihr Englisch üben wollten. Alle zusammen gingen wir in den nahegelegenen Supermarkt um für das Mittagessen einzukaufen und man glaubt es kaum, in dem Shop gab es tatsächlich Schweizer Schoggi!!! Natürlich zu völlig horrenden Preisen, CHF 6.- für eine Tafel, aber ich konnte nicht widerstehen und wir haben nebst den Kägifrets für unsere Gastgeber auch noch Toblerone und Lindt Schoggi gekauft. Seiko hat dann angefangen eine leckere Spezialität zu kochen (es tut mir so leid, aber ich weiss nicht mehr wie es geheissen hat) und ich habe in wenig mit der Nichte geplaudert. Die Jungs indessen hatten einen riesigen Spass mit Alex zu spielen und der Grosse hat immer zu auf Japanisch mit ihm gesprochen, ganz so als ob Alex jedes Wort verstehen würde. Das Essen war dann wirklich mega, mega lecker und es war äusserst amüsant zu sehen, wie Tomashy mit seinen Kindern-Chopsticks gegessen hat. Nach einem gemeinsamen Ausflug zu einem Tempel, bei welchem die sehr berühmten 47 Ronin (siehe Film mit Keanu Reeves) beerdigt sind und einem Besuch auf dem Spielplatz, war es schon wieder Zeit sich zu verabschieden. Es war mega schön solch einen gemütlichen Tag zusammen mit der Familie verbracht zu haben und es war auch mega spannend, da wir viele Antworten zu Fragen bekamen, welche wir uns immer wieder während der Reise gestellt hatten. In dem Sinn, nochmal ein herzliches Dankeschön liebe Seiko und Familie.

    Am Abend war ich dann noch im öffentlichen Bad unseres Hotels, was in der Japanischen Kultur und Tradition tief verwurzelt ist. Frauen und Männer haben jeweils ein separates Bad. Dort wird sich zuerst ausgiebig auf Sitzhöckern gewaschen, bevor es nachher nackt ins gemeinsame Becken geht. In diesen Public Bath‘s trifft sich jeweils Jung und Alt und es wird sich nicht nur gewaschen und die Haar gemacht, sondern auch geplaudert und relaxt. Man könnte fast sagen, wofür sich die Frauen in Europa zum Kaffee treffen, treffen sich die Japanerinnen im Onsen (Badehaus). Und natürlich schläft es sich nach solch einem Bad gleich doppelt so gut.
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    Bettina Mosca

    ❤💕❤

    10/9/19Reply
     
  • Day9

    Roppongi and Metropolitan Observatory

    September 9, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 32 °C

    Typhoon Faxai threw a spanner in the works of our plan to visit Mount Takoa today, the strong wind and heavy rain in the early hours of the morning messed up the trains for the day so we decided to stay in Tokyo instead.
    Luckily there was still plenty left to see and we started off in Roppongi where we saw a pond full of space fish (the descendents of the first fish born on the International Space Station) and a giant spider standing guard outside a huge skyscraper. Then we visited the Fujifilm photo gallery and camera museum.
    In the evening we went back to Shinjuku for a brilliant dinner, ramen noodles, fried rice, miso soup and gyoza dumplings. Really fincsi and Vera invented a new chopsticks technique. We also found a cool alley full of pubs called Omoide Yokocho.
    After dark we went up to the 45th floor of the Metropolitan Building where there is an observatory with amazing 360° views of Tokyo.
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    Vera and Tom

    Omoide Yokocho

    9/9/19Reply
    Vera and Tom

    Posing with the space fish

    9/9/19Reply
     
  • Day5

    Tokyo Day 3

    October 25, 2019 in Japan ⋅ 🌧 16 °C

    La mattina visita al Tempio Toyokawa Inari Betsuin poco distante dal nostro albergo a Akasaka Mitzuke. Posto bellissimo dove si respira una spiritualità vissuta, peccato per il diluvio. Visto il maltempo ci siamo diretti a Odaiba al TeamLab Bordless, museo di giochi luminosi fantastico, siamo rimasti per più di 2 ore. Rientro ad Akasaka e cena di Sushi a base di tonno blu. Fantastico.Read more

  • Day9

    Inside teamLab Borderless

    November 22, 2019 in Japan ⋅ 🌧 8 °C

    Friday early afternoon and there was a long queue. One line for purchasing tickets and then another for admission.The purchasing was very efficient, it was all done through a touch screen panel operable in a multitude of languages. Before admittance, you have the option of leaving your items in the locker room. We left our umbrellas there and we thought we locked it the wrong way, but we will seek help upon exiting.

    The holding room was orderly despite being packed. On a couple of TV screens they played a video of what to expect inside and the do's and dont's. It advised that it will be dark, but a fun, sensorial experience.

    When the time came, we were ushered into a dark corridor and then we were faced with three options. We turned right towards Butterfly Garden. And then a butterfly made entirely of light passed us by. Soon there were three of them, and then more, and then they led us to this field of flowers produced by dozens and dozens of projectors in the ceiling. There was ethereal music playing in the background (possibly a glockenspiel) that enhanced the sense of wonder.

    The visitors busily enjoyed posing for selfies/groupfies. Every room offered a different vista: there was one with waterfalls, whales, geckos, kids on a slide with light trails, and even a room giving visitors a chance to manipulate projected flowing water by touching it. There were also some giant lamps, a room of mirrors and poles with crystals and a room with a laser light show, thick mist and house music.

    For the room filled with lanterns, there was almost a half an hour queue. Good thing it was close to a resting area. We were able to let Mom and Dad rest while we lined up. It was interesting how efficiently the TeamLab crew handled the crowd. After all that waiting, we only had four minutes inside the art installation but it was a good photographic experience.
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  • Day228

    Rainbow bridge und lifehouse

    December 7, 2019 in Japan ⋅ ☁️ 6 °C

    Heute ist das Wetter leider nicht besonders toll. Es regnet fast den ganzen Tag und es ist kalt.
    Daher steht heute nicht so viel auf dem Programm.
    Lediglich unseren Wocheneinkauf erledigen wir am Vormittag.
    Abends wird das Wetter zum Glück besser und wir gehen mit zwei weiteren Leuten aus dem Share House zur Rainbow Bridge. Nicht nur dass diese Brücke abends in Regenbogenfarben leuchtet (daher auch der Name) sondern in den Wochen vor Weihnachten gibt es dort auch ein Feuerwerk, das wir uns natürlich heute anschauen wollen.
    Das wir auch noch ein Geburtstagsvideo für eine Freundin von mir drehen müssen, nehme ich die schön beleuchtete Brücke zum Anlass dazu. Da es aber schon dunkel ist und ich unseren Handys eine gute Beleuchtung nicht zugetraut habe filmen wir mit der Kamera von Simon, einem Mitbewohner aus dem Share House. Ein Fehler, wie sich am nächsten Morgen herausstellt.
    Das Feuerwerk war richtig richtig schön. Es war toll inziniert, es wurden sogar unterschiedliche Figuren in den Himmel gezeichnet. Herzen, Kreise,... das war echt cool. Leider ging das Feuerwerk nur 5min aber es hat sich definitiv trotzdem gelohnt.
    Nach dem Feuerwerk wollten wir auf die andere Seite der Brücke laufen und dabei die Aussicht auf die Skyline Tokios bewundern. Doch leider war die Brücke schon geschlossen, weshalb wir uns dann wieder auf den Weg zurück ins Share House machten. Diesmal aber zu Fuß, da die Hinfahrt ganz schön teuer war und wir nicht nochmal so viel Geld ausgeben wollten. So hatten wir nochmal einen anderen und schönen Blick auf die Brücke sowie die Skyline.

    Der Sonntag begann für mich mit einer schlechten Nachricht: Simon hatte alle Bilder von der SD-Karte auf seinen Laptop gezogen und diese dann direkt formatiert. Das Problem bei der Sache war aber, dass sich die Videos in einem anderen Ordner auf der Speicherkarte befanden, den er nicht auf den Rechner gezogen hatte. Das Geburtstagsvideo war also weg-na toll...
    Am Vormittag fahren wir mit zwei Zimmerkollegen von Basti nach Akihabara. Dann muss ich da wohl versuchen ein Video zu drehen. Aber wie immer ist es in Akihabara super laut und voll und eine schöne Kulisse gibt es auch nicht wirklich.
    Immerhin essen wir heute endlich mal japanische Crepes- Strawberry Cheescake: mit einem kleinen Käsekuchen drin und ganz viel Sahne. Soo lecker.
    Am Nachmittag gehen Basti und ich zum Lifehouse- einer internationalen freievangelischen Gemeinde. In der Nähe des Events gibt es einen Park/Garten in den wir eh schon lange wollten. Unser Plan war also dorthin zu gehen und das Video zu drehen. Der Weg war länger als gedacht, der Garten leider auch nicht kostenlos und wir waren super im Zeitdruck. Also wieder kein Video...
    Die Stimmung während des Gottesdienstes war unfassbar: bei den ganzen Lobpreislieder gehen alle immer so ab, tanzen, springen...
    Die Predigt war sehr auf Japan zugeschnitten: sie war sehr oberflächlich und einfach. Japaner sind ja eigentlich nicht christlich und feiern deswegen kein Weihnachten. Daher wurde in der Predigt stark darauf beharrt, dass Weihnachten für alle Menschen ist- auch für dich.
    Nach dem Gottesdienst gab es heute noch einen Bingo-Abend. Erst wurden wir in 4 Gruppen eingeteilt und es wurden 3 Spiele gespielt, um als Team zusätzliche Bingokarten zu bekommen. Mein Team hat nur ein Spiel gewonnen und daher gabs leider keine zusätzlichen Karten.
    Am Ende haben mit auf meiner Bingokarte 4 Nummern gefehlt, mit denen ich allen Bingo hätte haben können aber das Glück war nicht auf meiner Seite. Auch Basti bekam kein Bingo.
    Immerhin gab es viele Snacks an denen wir uns satt essen konnten bis uns schlecht war.
    Den Rückweg treten wir zu Fuß an, was sich als sehr lohnenswert herausstellt: denn wir finden nicht nur einen guten Spot fürs Video sondern auch einen Book Off, wo Basti japanische Bücher kauft.
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  • Day12

    Der letzte Tag vor der Abreise

    October 21, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 20 °C

    Für den letzten Tag gab es nur einen geplanten Punkt: Der Asakusa-Schrein.
    Interessanterweise befindet sich in diesem Fall ein Tempel (mit dem beeindruckenden Eingangstor) gleich neben einem Schrein. In Japan leben Buddhismus und Shintoismus weitestgehend Hand in Hand.
    Nach der Besichtigung führte mich mein Weg durch diverse Souvenirläden. Mit ein paar Mitbringseln im Rucksack begann für Anke und mich die Planung des restlichen Tages.
    Letztlich führten uns die U-Bahn und der Zug nach Odaiba.
    Odaiba ist eine künstlich angelegte Insel und wird über die Rainbow Bridge mit dem Festland verbunden.
    Die Rainbow Bridge trägt ihren Namen von den bunten Lichtern, mit denen sie in bestimmten Monaten des Jahres, nach Sonnenuntergang angestrahlt wird. Leider zeigte sie sich für uns "nur" in weiß, dennoch lohnte sich der Blick definitiv.

    Nach unserer Rückkehr im Hotel ließen wir den Abend mit allen Gruppenmitgliedern beim gemütlichen Beisammensein in Ruhe ausklingen. Schließen mussten wir für die Abreise am nächsten Tag bereits sehr früh aufstehen.
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  • Day16

    Tokyo

    October 21, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 20 °C

    Time for a new country and a two hour flight with Air Busan to Tokyo Narita airport. After a quick transition through passport check and customs, we headed to exchange our JR Passes which we had preordered and would save us money on the J lines and Shinkansens (bullet trains). Obviously most other tourists thought the same thing as the queue was long! This was the first time I got a sense that the Rugby World Cup was going on here, as most people in the queue were from nations competing in the quarterfinals at the weekend. There were also lots of posters and banners with information on how to use the trains and advice on what’s places to visit in Japan. It took us about an hour to complete the process, before we finally got on the Narita Express into the city to Hotel Gracery Tamachi, where we were staying for the next few days. On arrival we were handed some hot towels which was a nice touch after our travels!

    After a quick shower it was time for some dodgy dealings! When booking tickets for the World Cup last year, we were quite confident that Ireland would win Group A and make it to the 4th Quarterfinal. However things changed when Japan gave great performances to beat ourselves and Scotland in the group stages to finish top of the group. So we finished second and like most Irish people here we wanted to swap our tickets for the 2nd Quarterfinal. In the few days before arriving to Tokyo, I had been trying to hunt down some tickets. Trawling various Facebook pages and groups and I even joined Twitter to tweet in Japanese to find someone who was willing to swap! I eventually came across a local lady named Sae who owned the Seamus O’Hara Irish pub in the south of the city who had someone with four tickets that wanted to swap. We arranged to meet that evening at her pub. We arrived to this tiny pub with a South African family and two Irish lads sitting at the bar, two Japanese men wearing suits with two laptops open on the table in the corner and an Italian man behind the bar. We soon found out that the exchange would be happening with one of the Japanese guys, Koichi. Introductions were made with Sae interpreting, tickets were checked and double checked. There was serious stalking done on Facebook before finally the exchange was made! After having a polite drink with everyone, we said our goodbyes and left with four tickets in hand, not sure how to make of this strange experience and hoping we hadn’t been scammed!

    Next morning, we went to Shibuya Crossing to see the madness of one of the busiest pedestrian crossings in the world. We first viewed it from Shibuya station, before we went down to join in the madness and cross it ourselves. Next we walked down Takeshita Street which is a pedestrian street of a wide array of shops, cafes and boutiques. We had a brief visit to Shinjuku Gyeon National Park before it closed. Then it was time to hit the trains again and make our way to Tokyo Stadium which is about an hour west of the city. The atmosphere on the train was brilliant with renditions of The Fields of Athenry and Ole, Ole, Ole! I don’t think the locals really knew what to make of it all! We were definitely disrupting their normal ‘dead silent’ commute.

    We arrived at the stadium holding our breath as they scanned our tickets, hoping everything was legitimate. I’ve never been so happy to hear the beep of the scanner knowing Koichi and Sae has been good to us. Unfortunately the result didn’t go our way, (New Zealand 46:14 Ireland), where we can up against a great New Zealand team.

    Next day we walked through the International Forum Building to see its beautiful architecture before going to the fans zone bar to watch the Wales v France (20:19) and Japan v South Africa (3:26). The Japanese fans were brilliant and have clearly embraced the rugby fans!

    After a weekend of rugby it was time to do some sightseeing and activities. First stop was the Robot restaurant, which was a weird experience. I wasn’t really sure what to expect but it was all very unusual. We were told to be there an hour before the show started and were brought up to the waiting area, where there was food and drinks available for sale. We were then brought into the main room and shown to our seats where again they were selling more food and drinks, before the show started. The show itself was made up of four 15 minute acts of robots and dancers with different themes and it was actually very good.

    Next we went to Meiji Jingu shrine and walked around Yoyogi Park to get some peace after the crazy show. And then we finished our time in Tokyo with a trip to Konica Minolta Planetarium. After a nice chilled evening.
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  • Day5

    Tokio

    September 9, 2019 in Japan ⋅ ☀️ 32 °C

    Auf Grund des Thypoons von letzter Nacht konnte wir nicht nach Osaka weiterreisen. Durch das Chaos waren die meisten Zugverbindungen ausgefallen. Wir haben also den Tag wieder in Tokio verbracht und den Abend mit selbst gegrilltem Fleisch genossen🍽🇯🇵😂🔝Read more

    Heute wird es schon klappen mit der Weiterreise. Ist eigentlich immer eindeutig was für Fleisch man isst?😃 LG Ilse

    9/10/19Reply
     

You might also know this place by the following names:

Daiba, 台場

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