Mauritius
Flacq District

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Travelers at this place
  • Day8

    7. TAG beachday & glass bottom boat

    March 9 in Mauritius ⋅ 🌧 28 °C

    Heute habe ich nochmal meinen letzten vollen Tag ausgenutzt. Ich bin morgens frühstücken gegangen und lag danach bis zum Mittagessen am Pool. Zwischendrin haben wir eine halbe Stunde Aquagym gemacht und danach einen Cocktail getrunken. Nachmittags ging es dann runter an den Strand. Außerden bin ich mit dem Glass bottom boat gefahren, das es direkt bei uns am Hotel gibt. Man konnte zwischendurch eine halbe Stunde schnorcheln und ich habe total viele Fische gesehen. Trompetenfische, Papageienfische und sogar Kugelfische. Vor dem Abendessen habe ich noch eine Runde Boccia gespielt und abends habe ich einige Cocktails an der Bar getrunken. Es war ein wirklich schöner letzter Tag. Dann hieß es verabschieden und schnell ins Bett, da ich um 4.30 Uhr zum Flughafen gefahren werde. Auf dem Gruppenbild von Dienstag seht ich Chloé, Violet und Masisi aus Botswana und Tim und Karin aus Hannover.Read more

    Brigitte Schmid

    Du hast ja unheimlich viel gesehen und viel Spaß gehabt. Das sind so schöne Erinnerungen für dich. Gute Heimreise. LG Brigitte

    3/10/22Reply
    Anna-Lea Florschütz

    Es war wirklich ein Traum! Ich bin wieder sicher zuhause angekommen :)

    3/12/22Reply
     
  • Day3

    2. TAG sunrise & massage

    March 4 in Mauritius ⋅ 🌧 30 °C

    Heute morgen bin ich um 6 Uhr für den Sonnenaufgang aufgestanden. Da es leider sehr stark gestürmt und geregnet hat, war es nicht spektakulär, aber trotzdem sehr schön! Danach habe ich dann nochmal 4 Stunden geschlafen.. :)
    Um 11:30 Uhr hatte ich dann ein Meeting mit meiner Reiseleitung, um über mögliche Ausflüge und meinen Abflugtag zu sprechen. Danch ging es etwas essen und ab an den Strand. Ich bin heute etwas weiter gelaufen und hatte dort einen Privatstrand für mich alleine. Um 15 Uhr hatte ich dann einen Massage Termin und bin ins Fitnessstudio gegangen. Auf dem Rückweg vom Abendessen habe ich mich leicht verfolgt gefühlt... Stellt sich heraus ich bin nicht paranoid, sondern mich hat eine ebenfalls Alleinreisende Luxemburgerin angesprochen. Wir haben den Abend an der Bar bei der White Party verbracht und machen am Sonntag wahrscheinlich einen Ausflug in den Süden des Landes zusammen. Morgen muss ich früh raus, weil es auf einen sehr spannenden Trip geht. Eins meiner Bucketlist Ziele könnte mit etwas Glück morgen abgehakt werden!! 😇
    Ich bin total aufgeregt und versuche jetzt erstmal zu schlafen😊
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  • Day2

    1. TAG pool & beach

    March 3 in Mauritius ⋅ 🌧 28 °C

    Ich konnte gegen 10 Uhr mein Zimmer beziehen und im Anschluss wurde mir einmal die komplette Anlage gezeigt. Ich bin danach direkt einmal ins Meer gehüpft und dann habe ich bis 17 Uhr zwischen Pool und Strand gewechselt und nur kurz zwischendurch was gegessen☺️ Am Meer ist es sehr windig und dadurch teilweise etwas frisch. Am Pool ist es dagegen komplett windstill und man verbrennt fast.. 😂 Am Nachmittag hab ich mit einer kleinen Gruppe aus Österreichern, Franzosen und Hotel Personal Volleyball gespielt und war noch im Fitnessstudio. Dann gabs auch schon Abendessen und gegen 21 Uhr hier, (deutsche Zeit 18 Uhr) bin ich dann schlafen gegangen😄Read more

  • Day17

    Cruisin'

    January 24 in Mauritius ⋅ ⛅ 28 °C

    I took a catamaran cruise in Mahebourg Bay, the very large lagoon surrounded by a coral reef several kilometers off shore. We sailed from Mahebourg to Ile Aux Cerfs with several stops along the way.
    The 1st picture is of a catamaran under sail. I took it from the one we were on.
    The 2nd picture is over one of the coral beds in the lagoon. The stop here was to allow snorkeling. One of these days I suppose I'll break down and get a camera to use under water.
    The next stop took us into a narrow, rock strewn river where we changed to a small boat and wound our way through the rocks to the waterfall in the 3rd picture.
    The last 3 pictures are of Ile Aux Cerfs. This is a popular spot for picnicking and walking in the woods.
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  • Day12

    water action at the lagoon

    December 21, 2021 in Mauritius ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute am vorletzten Tag auf Mauritius sollten noch ein paar Aktivitäten auf dem Programm stehen. Ich begann mit einem Strandlauf, Jeanine blieb im Bett liegen. Mich rief der Norden, so rannte ich rund 4 Kilometer bis an das Ende unseres Strandes. Hier am Ende wurde es felsiger und auf diesen Felsen war auch ein kleiner Hindu Tempel errichtet. Ich erkundete etwas den Tempel und die Gegend bevor ich den Rückweg antreten sollte. Der kleine Tempel bestand aus vier „Schaufenstern“, in den Statue aufgebaut waren und einer vorgelagerten Überdachung. Rechts und Links von dem Tempel befanden sich zwei weitere Statue, der zuvor schon gesehene rote Affe und ein pinker Elefant. Der Tempel hatte etwas magisches an sich, vor allem in dieser kargen, felsigen Umgebung waren die Farben eine schöne Abwechslung.

    Aber genug vom Tempel, ich musste ja wieder zurück joggen. Ich rannte noch 3 Kilometer in den Süden und lief den verbleibenden aus - der Himmel war morgens leider schon sehr bedeckt und das Wetter, daher sehr schwül. Ich sprang noch kurz ins Meer, bevor ich aufs Zimmer ging. Jeanine wartete bereits, ich duschte und wir gingen Frühstücken. Mit dem Frühstück kam die Sonne raus.

    Folglich legten wir uns wieder auf unsere Stammkissen in die Sonne. Ich sah direkt, dass der Mann vom Verleih der Wassersport Vehikel in der Lagune segelte. Ich lief ihm hinterher und fragte ihn als er an Land ankam, ob er noch einmal eine Runde mit mir drehen würde. Wir brauchten einen Dolmetscher, da Kevin oder Joe, wie er dann später auf einmal hieß, wenig Englisch sprach. Auf dem kleinen Segelboot verstanden wir uns schließlich aber auch so. Er zeigte mit den Wind zu lesen, das Segel entsprechend zu stellen und wie man steuern sollte, um vorran zukommen. Dann ließ er mich selber fahren. Es war durchaus beeindruckend, wie schnell man mit diesem kleinen Segelboot werden konnte. Wir hatten eine gute Zeit.

    Ich bedankte mich abschließend bei Joe oder Kevin und meldete mich später für das Stand up Paddling an. Zurück bei Jeanine, konnte ich sie tatsächlich direkt überreden, so war ich keine 10 Minuten später wieder auf dem Wasser - dieses mal mit einem mir bekannten Wassergefährt. Es herrschte eine starke Strömung und die Wellen waren auf dem Stand up auch nicht zu unterschätzen. Wir fuhren recht weit raus, Richtung Ende der Lagune und ließen uns dann zurück treiben. Dabei untersuchte ich etwas die Unterwasserwelt, in dem ich meinen Kopf samt Maske und Schnorchel ins Wasser tauchte.

    Das machte Lust auf mehr, so holte ich nach unserer Stand up Tour direkt meine Flossen und ging erneut ins Wasser. In dem flachen Wasser konnte man heute besser sehen als die Tage zuvor. Ich entdeckte vor allem bei den Steinen viele und auch bunte Fische. Ich sah einen gelb, schwarzen Clownsfisch (Mauritius-Anonomenfisch), der sich meist um die Seeigel tummelte und auch mehrere Picasso-Drückerfische sowie einen Fähnchen-Falterfisch. Gar keine so schlechte Beute für einen Schnorchelgang.

    Später sollte es wieder Regnen und wir den restlichen Tag mit Lesen, Hunde Streicheln und Maurischem Rum verbringen. Beim Abendessen stellten wir fest, dass die Qualität an diesem Abend besser waren als die vergangenen Tage. Auch schmuggelte mir Jerome kostenlos noch eine extra Suppe auf den Tisch. Nach diesem doch wieder ereignisreichem Tag, vielen wir müde ins Bett und träumten bereits wieder von dem kalten Deutschland mit Kontaktbeschränkungen.
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  • Day11

    chilli vanilli

    December 20, 2021 in Mauritius ⋅ ⛅ 30 °C

    Von Tag 11 gibt es wenig zu erzählen, zudem habe ich die letzten Tag genug geschrieben. Vormittags genossen wir etwas Sonne, doch diese sollte sich relativ schnell verabschieden und dann sollte es auch noch regnen. Wir verbrachten den Tag auf der Terrasse mit Lesen sowie Schreiben und einem Weiswein aus Süd Afrika. Genug der Worte, es folgen auch Bilder der vergangenen Tage.Read more

  • Day10

    Endlich wieder Ruhe für Jeanine

    December 19, 2021 in Mauritius ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach diesen aufregenden Tagen sollten nun wieder ruhigere folgen. Wir mussten nur noch das Auto abgeben, nach dem der Hertz Abnehmer nicht pünktlich erschien, hinterlegten wir den Schlüssel an der Rezeption und gingen Frühstücken. Wir hörten nichts mehr von unserem geliebten Datsun.

    Wir chillten uns wieder an unseren Stammplatz auf die Kissen in der Sonne. Ich musste das erlebte erst einmal verarbeiten und in diesem Blog niederschreiben, Jeanine fing wieder an zu lesen…. Wir bemerkten, dass auch hier wieder eine Drohne umherflog. Sven vom Bodensee war der Pilot, wir tauschten uns aus und auch war bereit seine Shots direkt mit mir teilen. Er und seine Freundin, Sarah, waren schon viel auf der Welt umhergereist. Es war lustig, da sie bereits ähnliche Reiseziele, wie wir besucht hatten, unter anderem Jamaika, den Süden von Afrika, Australien usw. Ich bedankte mich, wir würden uns bestimmt noch öfters im Hotel sehen.

    Mittlerweile war in meinem linken Auge auch eine Ader geplatzt und dieses rot unterlaufen. Das letzte mal als mir dies passierte, war ich von einem Baum geflogen und hatte mir den Ellenbogen zersplittert, aber das ist eine andere Geschichte. Was man nicht alles für seinen Schatz auf sich nimmt.

    Der Tag an sich war sehr windig, so schoss uns beim Sonnen immer wieder Sand ins Gesicht. Wir legten uns an den Pool.
    Pünktlich um 16 Uhr zog dann wieder das Wetter zu und wir verbrachten den restlichen Tag auf unserer Terrasse. Wir fingen an unseren reich gefüllten Kühlschrank zu plündern und ließen die erste Sektflasche poppen. Während wir den Sekt genossen, streichelten wir die vielen Hotelhunde und fütterten ein paar Mauritische Vögel. Der Abend wurde feuchtfröhlich und wir genossen später ein tolles Abendessen bei Jerome. Abschließend unternahmen wir einen kleinen Spaziergang entlang unserer Strandpromenade. Über uns flogen riesige Fledermäuse oder Flughunde hinweg und nahmen in den Palmkronen Platz. Wir beobachteten einen wunderschönen Vollmond, der dem Meer einen goldenen Glanz verleihte.
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  • Day7

    Diving the aquarium

    December 16, 2021 in Mauritius ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach dem langen Gestrigen Tag ging es heute direkt mit unserem Tauchgang weiter. Ich frühstückte kurz etwas, Jeanine verzichtete und dann kam auch schon Benjamin, the dive instructor, der uns um 9:00 Uhr abholte. Wir fuhren 5 Minuten nördlich nach Belle Mare, wo Ben seine Tauchstation hat.

    Dann mussten wir, wie immer, viele Formulare ausfüllen und unser Equipment checken. Michelle würde unser Tauch Guide sein - mit uns tauchte ein Paar aus London. Dann ging es ganz schnell und wir mussten unser Jacket mit Flasche aufsetzen und liefen an den Strand. Dort hieften wir unser Equipment auf ein Boot und nach 3 weiteren Minuten fuhren wir schon raus aufs Meer. Als wir die Korallenbucht verließen merkten wir erst einmal, was für ein Wellengang hier im Indischen Ozean herrschte, 2-3 Meter hohe Wellen ließen unser Boot hin und her schaukeln. Jetzt hieß es Weste aufpumpen, Masken auf und rückwärts vom Boot ins Wasser fallen lassen, was je nach Welle nicht ohne war.

    Im Wasser versammelten wir uns um Michelle und ließen uns dann langsam nach unten gleiten. Auf 15 Meter tiefe merkte man den Wellengang kam noch, nur eine Strömung schaukelte uns leicht von rechts nach links. Ich merkte, dass ich meine Maske zu eng geschnallt hatte, mir drückte es wortwörtlich die Augen raus. Mir kamen Tränen in die Augen, was die Sicht verschlechterte, aber ich wollte den Tauchgang auf keinen Fall unterbrechen. Ich dachte hoffentlich sehe ich nach dem Tauchgang nicht aus wie Mesut Özil. Mit der Zeit wurde es etwas besser und ich konnte den Tauchgang genießen.
    Die Unterwasserwelt hier war lebhaft, aber die Korallen doch auch zu 99% verblasst. Wir bahnten uns den Weg durch die Korallen und deren Buchten. Michelle zeigte uns eine kleine Moräne, Clownsfische, Papageifische und auch fanden wir einen gefährlich, aber wunderschönen Feuerfisch, der uns aber nur seinen Rücken zuwandte. Die größeren Fische hielte zu und abstand, die kleinen waren relativ unbeeindruckt. Jeanine meinte im Nachgang sie hätte auch einen sehr großen Fisch mit Glubschaugen gesehen - haha sehr witzig. Zwischendurch sah auch Michelle, dass ich Probleme mit der Maske hatte und fragte per Handzeichen, ob alles in Ordnung sei - ich gab ihm das „okay“ zeichen.

    Nach ca. 35 Minuten machten wir noch unsere Safety Stop in 3 Meter Tiefe für 3 Minuten bevor wir auftauchten. Das Boot kam zu uns gefahren und wir hielten uns an dem Seil, das an der Seite angebracht war fest. Kein leichtes unterfangen bei dem Wellengang. Parallel mussten wir unser Equipment ausziehen und auf das Boot reichen. Schließlich kletterten wir selbst noch auf das Boot und warteten ziemlich fertig auf die anderen Tauchgruppen. Ich war zudem sehr froh, meine Maske absetzen zu können. An Land angekommen trugen wir das Equipment zurück zur Station wuschen es aus. Dabei stellte Jeanine fest, dass ich nun Augenlieder hatte, wie ein alter Italienischer Mafiosi. Wir zeigten es Michelle, dieser meinte Maske zu eng, aber weniger schlimm, es würde nur einen Bluterguss zur Folge haben.

    Wir chillten noch etwas bei der Station und tauschten uns mit zwei Frankfurter Schwestern über Mauritius aus. Sie gaben uns doch noch ein paar gute Tipps für unserer Autoausfahrt die kommenden zwei Tage. Dann kam auch schon Benjamin, der uns auch wieder Heimfahren sollte.. Ich musste dann noch feststellen, dass meine DKB Kreditkarte stark begrenzt ist, konnte Ben aber unkompliziert mit Euros bezahlen.

    Im Hotel angekommen kühlte ich erst einmal meine Augen. Zudem machten wir noch unseren 2. Corona Schnelltest, der negativ ausfiel, bevor wir an den Strand gingen.

    Am Strand genossen wir „the beach life“ mit Cocktail und viel Sonne. Am Abend sollte im Hotel ein Cocktailabend am Strand stattfinden.
    Diese konnte wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Wir genossen die Cocktails von Laurent und Livemusik bevor wir den Abend gemütlich beim Dinner ausklingen ließen.
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  • Day5

    a sunny day

    December 14, 2021 in Mauritius ⋅ ⛅ 27 °C

    Auch der fünfte Tag sollte unserer Erholung dienen, erst ab Mittwoch, den 6. Tag würden die Aktivitäten beginnen.
    Nach dem Frühstück pflanzten wir uns wieder auf die Sitzsäcke. Zugegebenermaßen dieses mal auch etwas im Schatten, da wir uns doch einen Sonnenbrand am Vortag einfingen. Jeanine laß fleissig und ich schrieb etwas am Blog weiter. Wenn Jeanine in ein Buch vertieft ist, kann man kaum etwas mit ihr anfangen. Ich vertrieb mir die Zeit mit Volleyball-Jonglieren, Im Pool Dehnen und Schnorcheln. Hier musste ich zu meiner Verwunderung feststellen, dass im flachen Wasser keine gute Sicht herrschte. So war das einzige was ich finden konnte, eine grüne Weinflasche. Zumindest befreite ich das Meer von dieser kleinen Last.

    Ansonsten passierte nich viel. Außer, dass ein deutscher Gast betrunken versuchte ein Mauritisches Fischerboot zu entern. Die Mauriten fuhren aber unbeeindruckt von dem älteren Herren davon, welcher darauf ins Wasser fiel. Seine Frau war bereits aufgestanden und machte sich Sorgen. Ich rief ihm zu: „Geb nicht auf“. So schwomm er ermutigt dem Fischerboot hinterher. Nach ein paar weiteren Minuten machte sich nicht nur die Frau Sorgen, sondern auch die Hotelangestellten. Schließlich wurde der Mann mit einem Kanu und Schwimmweste ans Land geführt. Er setzte sich zu seiner beschämten Frau und trank weiter sein Bier.

    Für die folgenden Tage stand unser Programm mittlerweile fest. Für morgen buchten wir eine Taxifahrt mit Guide mit verschiedenen Stationen. Starten würde mit mit einem Aufstieg auf den Morne Brabant, den wohl bekanntesten Fels von Mauritius. Weiter sollte es zu der Siebenfarbigen Erde gehen und abschließend zum Rum Tasting in der bekannten „Rhumerie de Charamel“. Donnerstag würde ein Tauchgang anstehen und für Freitag sowie Samstag hatten wir ein Auto gemietet, um die Insel zu erkunden.

    Nach der täglichen tea time entschlossen wir uns spontan den Strand in Richtung Süden entlang zu spazieren. Hier gab es nur öffentliche Abschnitte und keine Hotels. Entsprechend waren die Strände nicht so schön hergerichtet und leider auch teilweise voller Müll. Auch war es felsiger. Auf diesen Felsen standen immer wieder kleine Hindustatuen sowie zerbrochene Tontöpfe und Tonschalen. Wir versuchten die Tage rauszufinden, was es damit auf sich hatte. Beim Rückweg fing es plötzlich an zu regnen. Auch wurde der Regen schnell stärker und die Regenwolken gaben keinen Anlass, dass es sich irgendwie bessern würde. Aber, wie wir lernen sollten:

    „Das Wetter auf Mauritius, ist wie die Politik auf Mauritius - unvorhersehbar“

    So hörte es im nächsten Moment auch wieder auf zu regnen.

    Das im Hotel mit Aufpreis versehene Barbecue wurde aufgrund des Wetters vom Strand in das Restaurant verlegt. Wir hatten es nicht gebucht. Unser Essen schmeckte an diesem Abend zum ersten mal nicht.
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  • Day4

    Fahrradtour: Trou d‘eau Douce

    December 13, 2021 in Mauritius ⋅ ⛅ 28 °C

    Sonne, Sonne, Sonne sollte das Motto des vierten Tages sein. Wir wollten ja etwas vorzeigbares mitbringen. Ich stand etwas früher auf, um einen sonnigen Platz auf den Sitzkissen vor der Strandbar zur ergattern.

    Ich las das Buch: Kaffee und Zigaretten, „Kurzgeschichten“ aus dem Leben von Ferdinand von Schirach. Dabei ertappte ich mich Bilder von dem Buch mit dem Indischen Ozean im Hintergrund zu machen. Ich dachte:
    „Es geht nicht mehr um den Inhalt, sonder etwas gemacht zu haben.“
    Ich schickte meinem Vater ein Bild, dass ich sein Buch lesen würde, den Inhalt verstand ich größtenteils eh nicht.

    Nach dieser schweren Kost, ging es zum leichten Frühstück. Das Frühstücksbuffet war jeden Tag liebevoll eingerichtet, klein, aber doch war alles vorhanden.
    Neben frischem Obst und diversen Ei-Kreationen gönnten wir uns unter jeden Morgen einen Sekt.

    Danach hies es endlich Sonne, pralle, heise Sonne. Mit dem Wind ließ es sich gut aushalten, was natürlich gleichzeitig gefährlich war. Vom Sonnen gibt es nicht viel zu erzählen, Highlight war die Hängematte. In meinem Buch war die Rede davon, dass man den Himmel sowie das Meer nicht fotografieren könne - da ist was Wahres dran, dachte ich mir. Aber mit neustem Equipment, wie meiner GoPro Kamera könne man doch einiges…. GoPro? Wo war meine GoPro, zu lange hatte ich diese nichtmehr in der Hand… und wieder einmal war sie spurlos verschwunden.

    Treue Leser erinnern sich, dass ich die GoPro damals in Australia im Hotel vergessen hatte und kurzer Hand vom Flughafen von Sydney zurück ins Hotel fuhr. Danach hatte ich zwei mal einen Wasserschade - also eine never ending story. Und nein das hat nichts mit meiner Drohne zu tun…. Aber jedes mal kam die GoPro zu mir zurück oder ich bekam kostenlos eine neue. So wurde auch dieses mal die Kamera von einem Mitarbeiter zur Rezeption gebracht, vielen Dank Laurent.

    Weiter im Text, wie bisher jeden Mittag wurde es Nachmittags wieder wolkiger. So ging unser Plan auf Mittags mit dem Fahrrad in den Süden nach Trou d‘eau Douce zu fahren. Die Fahrräder bekam man kostenlos vom Hotel. Man warnte uns zwar vor dem Fahrstil der Mauritier, aber wir wollten ein bisschen die Gegend erkunden und benötigten unbedingt Bargeld sowie ein paar Getränke für unser Zimmer - Nachteil der Halbpension.

    Erst wunderte ich mich, warum die Autos so großzügig Links überholten, bis mir wieder einfiel das Linksverkehr auf der Insel herrscht - silly me. Bis Trou d‘eau Douce konnten wir die meiste Zeit auf einem Sandweg am Strand entlang fahren. Hier war zu unserer Linken das blaue Meer und zur Rechten grüne Anlagen - traumhaft. In der Kleinstadt wurde es dann interessanter, man traf auf viele hupende Roller, schleichende Klein LKW, rassende PKW und über die Straße rennende Hunde. Schwierig an der Geschichte war, dass es kaum Ausweichmöglichkeiten gab. So war es nicht ungewöhnlich, dass Autos einfach auf der Straße stehen blieben und die Hintermänner gefährlich überholen mussten.

    Die Stadt an sich war bunt, schrill und laut - ein ständiges Treiben entlang der Hauptstraße. Aber wir kamen gut voran mit den Bikes. Am Ende der Stadt sollte ein Bankautomat stehen, hier konnten wir unproblematisch und zu einem sehr guten Kurs ohne sonstige Gebühren - DKB sei dank - Bargeld abheben. Auf dem Rückweg hielten wir bei dem Supermarkt, den ich vorher rausgesucht hatte, an. Jeanine wachte über die Fahrräder, was vermutlich nicht notwendig gewesen wäre und ich schlug mich durch den Supermarkt. Die Preise waren vergleichbar mit unseren in Deutschland. Ich kaufte alles von Wasser bis Wein und einen einheimischen Rum. Eine Sim Karte gab es leider nur mit dem Reisepass, den wir nicht dabei hatten. Als ich zu Jeanine kam, war sie von Hunden, die hofften etwas zu ergattern, umzingelt. Einer der Hunde verfolgte uns sogar noch weitere 400 Meter als wir mit dem Fahrrad bereits weiterfuhren bis ein Taxifahrer einfach auf der Straße stehen blieb und schrie: „Arretez“ (stop, halte an). Der Hund blieb stehen und schaute uns traurig hinterher.

    Vollgepackt mit Getränken war der Heimweg etwas anstrengender, aber weniger aufregend, da wir nun mit dem Verkehr vertraut waren.
    Am Hotel angekommen, fing es direkt an zu regnen - perfect timing. Vom Abendesse gibt es nichts besonderes zu berichten, nur dass wir Cocktails aufs Haus bekamen, weil vermutlich alles etwas länger dauerte wie gewohnt. Die Cocktails machten nicht Lust auf mehr, im Gegensatz zu der Kleinstadt, Trou d‘eau Douce.
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Flacq District