Unterwegs in Südostasien: Singapur ist ein Stadtstaat, Malaysia ein Staat der sich über Teile der Malaiischen Halbinsel und die Insel Borneo erstreckt. Das Land ist bekannt für seine Strände, Regenwälder und die vielfältigen kulturellen Einflüsse.
  • Day34

    Adventure Cove Waterpark & Hawker Market

    October 16 in Singapore ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute Nacht war ein heftiges Unwetter mit Regen, Sturm und vielen Blitzeinschlägen. Durch unser riesiges Hotelzimmerfenster direkt neben dem Bett konnten wir es hautnah miterleben und ich wünsche echt keinem, dass er zu der Zeit irgendwo draußen sein musste. 😬 Mir war schon etwas mulmig zumute.

    Wir haben uns dann auf den Weg zum Adventure Cove Waterpark auf der Freizeitinsel Singapurs gemacht, die Sentosa heißt. Es war kein tolles Wetter, aber es war trotzdem warm genug fürs Freibad. 😉 Im Park war wenig los, obwohl heute Sonntag war! Dadurch mussten wir nirgends lange anstehen und konnten alles, was im Preis inklusive war, gut nutzen. 😋 Es gab verschiedenste Rutschen mit Ringen oder Matten, Trichtern, Loopings und eine Wildwasserbahn. 😇

    Das Highlight war wohl der eine Bereich, der direkt an ein Becken mit Rochen und Schildkröten angrenzte, sodass man vom Wasser aus die Tiere beobachten konnte und das künstliche Korallenriff, in dem man mit bunten Fischen schnorcheln konnte. 😇 Leider hat sich meine neue Unterwasserkamera nach den ersten 2 Sekunden ohne Gehäuse im Salzwasser direkt von mir verabschiedet. Eigentlich sollte die Kamera ohne Gehäuse bis 12 Meter Tiefe wasserdicht sein. Das war sie definitiv nicht. Ich habe einfach kein Glück mit Unterwasserkameras. 😅 Ist schon die zweite kaputte Kamera dieses Jahr. 🤷 Leider habe ich also keine bunten Fische fotografieren können. 😔🤷 Ein bisschen schade halt, dass ich die Kamera den ganzen weiten Weg hierher geschleppt habe, vorher so viel Zeit in die Auswahl der Kamera gesteckt habe und vor allem, dass ich die offensichtlich aufgrund eines Wasserschadens kaputte Kamera jetzt noch weitere 5 Monate mit mir rumschleppen darf, damit ich sie von zuhause aus dann in der Hoffnung auf eine Kaufpreisrückerstattung reklamieren kann... 😒🤷

    Der Aufenthalt im Park war trotzdem insgesamt echt ganz cool, habe mir die Laune nicht so leicht verderben lassen. 😁 Alles war top organisiert und geregelt. Es gab viel Personal und auf die Tierwelt wurde ganz gut Acht genommen. 😉 Die vielversprechenden Fotos im Internet waren allerdings wohl schon etwas älter. Der Park sah teilweise ziemlich heruntergekommen aus. 🤷 Vielleicht auch eine Folge der Pandemie. Man hätte dort noch richtig viel Kohle lassen und z. B. Rochen füttern oder mit Delfinen schwimmen können. Nachdem aber schon unser winziger Spint für die paar Stunden 8 Euro gekostet hat, waren alle anderen Attraktivitäten und auch die Verpflegung dort entsprechend gut überteuert, was wir uns nicht gönnen wollten. 😅😉

    Der Park hatte übrigens von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Finde ich als Deutsche ziemlich kurz. Vor allem bei der Größe des Parks und einem Eintrittspreis von regulär umgerechnet 28 Euro pro Person. 🤷

    Im Anschluss haben wir uns beim Newton Hawker Center mit Nandan zum Abendessen getroffen. 😇 Nandan kenne ich von meiner Bali-Reise in 2016 mit Miriam. Wir hatten uns dort auf der Insel zusammen mit seinem Kumpel zwei Roller und ein Hotelzimmer geteilt, um Geld zu sparen. 🛵😋 Nandan hat Wurzeln in Sri Lanka und Singapur, ist in Singapur geboren und wohnt dort. Wir wollten uns eigentlich schon gleich zu Beginn meiner Reise in Singapur treffen und er wollte mir coole Orte zeigen. 😇 Leider ist er genau dann an Corona erkrankt. 😬 Zum Glück hatte es dann heute noch geklappt, wenn auch nur kurz, es war schon schön, sich nach so langer Zeit mal wieder zu sehen. 😇

    Jetzt geht's los zum Flughafen und auf nach Melbourne. 🇦🇺🌏🦘🖐️🤗
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  • Day33

    Natur 🌿 & Nacht 🌆 in Singapur 🇸🇬

    October 15 in Australia ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute waren wir im Bukit Timah Nature Reserve unterwegs. 🌿🤗 Marco hat das erste Mal Äffchen und einen Bindenwaran in freier Wildnis gesehen. 🐒🌿🦎
    Wir hatten perfektes Wetter mit Sonnenschein. 🌞🤗 Die Wege im Park waren super steil. Zusätzlich sind wir dort etliche Treppen auf und ab gegangen. Das war ganz schön anstrengend. 😋

    Wir haben uns dann in einem indischen Restaurant gestärkt. Doppelt so große Portion und halb so hoher Preis wie gestern unser Abendessen direkt an der Waterfront bei Marina Bay Sands. 👍🏼😋

    Wir haben es dann gerade noch so zur 19.45 Uhr Lichtershow im Marina Bay Park geschafft. Hier waren sooo viele Menschen! Die meisten lagen einfach mitten am Boden. 😋 Obwohl so viele Leute da waren, war die Stimmung deshalb trotzdem sehr angenehm. 🤗

    Anschließend haben wir noch die Licht- und Wassershow vor Marina Bay Sands angeschaut. Der Weg dorthin war zwar etwas knifflig, eigentlich kurz aber verschachtelt, trotzdem haben wir es auch hier kurz vor knapp noch rechtzeitig hingeschafft. 💪🏼😋

    Wir standen ganz vorne und haben eine leichte Wasserprise abbekommen, was ziemlich erfrischend war. 😇 Die Show war atemberaubend. Krass, dass die Technik sowas heutzutage ermöglicht. 🤗
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  • Day32

    Von Miri zurück nach Singapur

    October 14 in Singapore ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute bin ich von Miri zurück nach Singapur geflogen. Nachdem ich ewig beim Einreiseschalter angestanden habe und noch durch eine zusätzliche Gepäckkontrolle musste, habe ich endlich Marco wiedergesehen. 😍🤗💕

    Wir haben kurz unser Gepäck zum Hotel gebracht und dann noch ein wenig die Gegend erkundet. Wir sind durch das indische, chinesische und arabische Viertel bis ins teure Viertel rund um Marina Bay Sands gelaufen und Marco konnte dabei erste Eindrücke sammeln. 😇

    Morgen wollen wir dann in die Natur. 🐒🌿😇
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    Traveler

    viel Spaß 😊liebe Grüße Mum Jana

    10/15/22Reply
    Traveler

    sehr schön ☺

    10/15/22Reply
    Traveler

    😋lecker

    10/15/22Reply
     
  • Day31

    Miri für einen Tag in Miri 🌞

    October 13 in Malaysia ⋅ 🌧 25 °C

    Heute habe ich noch mal ordentlich Geld in Malaysia gelassen. 😋 Habe mich durch verschiedenstes Essen und einheimische Süßigkeiten gesnackt, mir 2 Stunden Kosmetikbehandlung gegönnt, Wimpern Lifting, Fußmassage und neue Ohrlöcher. 😎😇

    Ich wollte eigentlich zum Piercer, aber nachdem ich die Locals gefragt habe, wo es einen gibt, bin ich beim Juwelier gelandet. 😅 Bis ich dort war standen mindestens 5 Locals um mich rum und haben gegafft. 😅

    Ich wollte eigentlich nur ein neues Ohrloch, hatte dafür dann umgerechnet ca. 4,50 € bezahlt (inklusive Schmuck) und mir war nicht bewusst, dass ich damit scheinbar zwei Stück gekauft hatte. 😅 Jetzt habe ich halt zwei neue Ohrlöcher. 😋 Das Verkäuferpärchen war richtig lieb. 🤗 Interessant fand ich, dass sie die frisch gestochen Stellen zum Schluss mit Palmöl betupft haben. Das kannte ich so noch nicht. 🤔😉

    Es ist sooo cool, dass hier alles Miri heißt. 😁 Miri-Straßen, Miri-Krankenhaus, Miri-Flughafen, Miri-Malls, Miri-Geschäfte... 😁😋😇

    Als ich abends auf dem Heimweg war, bin ich kurz bei einer Liveband stehen geblieben, um ein bisschen zuzuhören. Ich bin mit dem Gitarristen ins Gespräch gekommen und er hat mir angeboten, mir eine schöne Aussicht über der Stadt zu zeigen. 🤗

    Alle Locals, die ich in dem einen Monat kennenlernen durfte, waren äußerst hilfsbereit, interessiert und gutmütig. Auch bei Raym hatte ich deshalb keine Bedenken, ins Auto einzusteigen und das kleine Abenteuer noch mitzunehmen. 😇 Es war cool, die Stadt noch mal bei Nacht zusehen. 😇 Oben auf einem Hügel standen riesige Buchstaben wie in Hollywood, nur das da MIRI stand. 🤩 Auch Raym wollte dann, wie ungefähr alle Malaysier davor, Fotos und Selfies mit mir machen. 😅😁

    Es hat leider sehr bald ziemlich doll geregnet und nach einem kleinen Bierstopp, hat mich Raym bei meinem Hotel abgesetzt. 😁 Wenn ich irgendwann mal heiraten sollte, soll ich ihn als Partyband engagieren hat er gesagt. 😋😁

    Es war ein aufregender letzter Tag und Abend in Miri und auch in Malaysia. 🤗
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  • Day30

    Miri fliegt nach Miri 🛫

    October 12 in Malaysia ⋅ 🌧 25 °C

    Den heutigen Vormittag habe ich mit der lieben Zoe aus London verbracht. 🤗 Wir haben entspannt gefrühstückt und sind ein paar Kilometer im Regenwald spazieren gewesen. Dann mussten wir zum Flughafen, weil ich heute nach Miri geflogen bin. 😁🤗

    Der Flughafen in Mulu war mit Abstand der kleinste, den ich je gesehen habe. Echt süß. 😅 Es gab genau einen Check-In-Schalter, ein Gate und einen Security-Check. Pro Station gab es eine Angestellte. 😅 Hier haben irgendwie nur Frauen gearbeitet. 🤔

    Es war wieder das gleiche süße Propellerflugzeug, mit dem ich auch schon hierher angereist bin und ich durfte auch wieder mitten im Grünen in die Maschine einsteigen. 😇 Es war außerdem das leerste Flugzeug, in dem ich je gesessen bin... Da hätte für die paar Leute echt auch ein Helikopter gereicht. 😬😅

    Außerdem war es der kürzeste Flug, den ich je gemacht habe. 😅 Für Boarding, Abflug, Landen und Aussteigen haben wir insgesamt weniger als 15 Minuten gebraucht. Dieses wunderbare entspannende Gefühl, wenn man endlich im Flieger sitzt, konnte hier definitiv nicht aufkommen. 😁 Wir sind abgehoben, jeder hat eine Flasche Wasser in die Hand gedrückt bekommen und ehe du die Flasche öffnen konntest, hieß es, man solle sich zum Landen bereit machen. 😅 Irgendwie verrückt.

    Nachdem ich in Mulu kein Internet hatte, kam ich hier ziemlich planlos an. Am Flughafen in Miri habe ich einfach zwei nett aussehende Damen gefragt, ob sie zufällig ein Grab in die Stadt bestellt haben und sie mich mitfahren lassen würden. 😁 Erst mal wollten die natürlich ein Selfie mit mir machen, aber dann durfte ich mitfahren. 😋🤗 Geld wollten sie keins haben. 💁🤗

    Mein Hotel hier ist mal wieder eine ziemliche Absteige, aber was solls. 💁😁 Zudem bin ich hier wohl die einzige Touristin in ganz Miri. 🤔 Mir ist den ganzen Tag zumindest niemand sonst über den Weg gelaufen, der nicht einheimisch aussah. 😅 Und als ich im Reisebüro nach einer Tour für morgen fragen wollte, hieß es, dass derzeit keine Nachfrage wäre und deshalb keine stattfinden würden. 😬

    Ich bin dann durch die Stadt geschlendert, hab ziemlich viel geiles vegetarisches westliches Essen gefunden und mich so ein bisschen durch die Stadt geschlemmt. 😁 Es ist soo cool, dass hier überall mein Spitzname auf den Gebäuden und Schildern steht. 😁

    Ich habe dann noch ein wenig die Gegend erkundet und zum krönenden Abschluss des Tages habe ich zum ersten Mal in meinem Leben einen Waschsalon aufgesucht. 😋 Irgendwie ein bisschen traurig, dass es 27 Jahre gedauert hat, bis ich in diese Lage kam. 🤔
    Scheinbar stand ich da kurz etwas planlos rum, weil sofort ein junger Local auf mich zu kam und mir behilflich zur Seite stand. 👍🤗

    Habe mich noch nie so sehr über gut riechende gewaschene Wäsche gefreut. 😅 Bin jetzt gerüstet für den zweiten Teil meiner Reise zusammen mit Marco. 🥰

    Habe außerdem zum ersten Mal in meinem Leben einen Wäschetrockner benutzt und bin begeistert. 😁 Käme zuhause trotzdem zugunsten unserer Umwelt nicht in Frage für mich. 😇

    Oh ha so viele erste Male heute. 😋 Es war ein aufregendes erstes Mal in Miri. 😇
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  • Day29

    Miri alleine im Regenwald. 🐛

    October 11 in Malaysia ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute Nacht habe ich tatsächlich ein bisschen gefroren! 😅 Bin ein paar Mal deshalb aufgewacht. Tagsüber kann man sich das dann gar nicht vorstellen, weil es einfach überall soo schwül und die Klamotten immerzu feucht sind. 😁😅

    Heute bin ich mal ganz entspannt in den Tag gestartet. 🤗 Weil ich alle Touren, für die man einen Guide braucht, die derzeit angeboten werden und die für mich in Frage kamen, schon gemacht habe, bin ich auf eigene Faust in den Regenwald losgezogen. Ich bin einen 8 km Rundweg gegangen, der echt abenteuerlich war. 😁 Die Wege waren vielfältig, Steinboden, Laub, Matsch, Wasser, Brücken,... Teilweise hatte ich kurz Angst, vom Weg abgekommen und verloren im Dschungel zu sein, weil ich bei den vielen Trampelpfaden den Haupttrampelpfad nicht mehr eindeutig erkennen konnte. 😬😅 Da hätte ich mir dann schon ab und zu eine Wanderbegleitung gewünscht oder, dass ich wenigstens anfangs daran gedacht hätte, mich beim Park Office für die Wanderroute zu registrieren, damit die mich abends suchen kommen, wenn ich verschollen sein sollte. 😬 Das hatte ich leider vergessen und erst auf halber Strecke gemerkt, als ich auf zwei kleine schöne Wasserfälle gestoßen bin. 😇 Dort habe ich kurz verschnauft und mich ein wenig im Fluss abgekühlt. 🤗

    8 km klingt gar nicht so viel, aber bei unbefestigtem Boden darf man das nicht unterschätzen. Ich habe fast 3,5 Stunden dafür gebraucht. Es hat dann auch gereicht und ich war froh, wieder unter Menschen zu sein und in der Gesellschaft von meiner englischen Zinmerkollegin was zu Mittag essen zu können. 😋

    Danach wollte ich einfach nur erst mal duschen und chillen. Kennst du das, wenn du eigentlich chillen willst, aber die Sonne so schön scheint, dass du doch rausgehst, weil du Angst hast, sonst was zu verpassen? Ein Glück hat es nach dem Mittagessen direkt angefangen zu Regnen. 😁 Es war perfekt. 😇 Habe dann ganz entspannt erstmal die Füße hochgelegt und wurde dabei gut durchgeschaukelt. 😅 Direkt neben meinem Hostel ist der Waschraum. Die Maschinen dort schleudern so heftig, dass die ganze Hütte und alle Betten mitwackeln. 😅 Wie alle Häuser hier in Mulu, steht halt auch das Hostel auf Stelzen. Vielleicht wackelt es deswegen so doll. 😅😁

    Der Regen war schnell wieder vorbei und ich wollte mir das High-end-Resort hier in Mulu anschauen, unter anderem weil mir jemand deren Wifi-Passwort zugeflüstert hat. 😅 Es liegt gute 2 km vom Mulu Park entfernt. Der Weg ist jedoch nicht so spannend, vor allem nachdem ich mich hier im Dorf ja gestern schon umgeschaut hatte. Ich hab mich deshalb einfach mal an den Pick Up Point vor dem Mulu Park gesetzt und gewartet. 😅 Kurze Zeit später kam ein englisches Pärchen hinzu und erklärte mir, dass sie gleich von einem Fahrer abgeholt würden, der sie dann zu ihrem Hotel bringe, welches gleich neben dem Marriott Resort liegen würde, zu dem ich wollte. Nun ja, ich durfte mitfahren. 😋 Nachdem ich dort das WLAN genossen und mir ausreichend Podcasts und Netflix für den kommenden Reisetag heruntergeladen hatte, war es fast dunkel. Glücklicherweise kamen da gerade einige Mariott Hotelgäste, die vom hoteleigenen Shuttle Service zum Mulu Park gebracht werden wollten, um dort an der Nachtwanderung teilzunehmen. Ich habe mich da einfach mal ganz frech dazugemogelt und so getan als gehörte ich auch dazu. 😂 Bin nicht aufgeflogen und wurde bis vor die Haustür gebracht. 😁👍

    War dann mit meiner englischen Zimmerkollegin noch mal geil vegetarisch im ziemlich überteuerten Parkrestaurant essen und freue mich jetzt auf Netflix und Chill. 😎

    Morgen geht's weiter nach Miri. 😊
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  • Day28

    Noch mehr Höhlen und Dunkelheit 🕵🏼‍♂️

    October 10 in Malaysia ⋅ 🌧 24 °C

    Heute gab's Müsli zum Frühstück, oh mein Gott so westlich. 😍 Die Malaysier essen eigentlich eher herzhaft zum Frühstück, gleich mal Nudeln oder Reis mit Fleisch. 😁 Zu meiner Begeisterung hat sogar die Milch wie zuhause geschmeckt, da bin ich pingelig. 😋 Dabei noch der Blick auf den Fluss und strahlender Sonnenschein. Herrlich. 🌞

    Ich habe mir heute zwei weitere Höhlen angeschaut. Wir wurden in einem Longboat über den Fluss zunächst zu einem kleinen Souvenirmarkt gebracht, wo ich mich im Blasrohrschießen versucht habe. 😅 Dann haben wir uns das Clearwater Cave angeschaut, eine Höhle durch die super klares Wasser fließt und die ähnlich wie das Deer Cave einige schöne Ausblicke von der Höhle raus ins Paradies geboten hat. 🤗 Ich war beeindruckt. 😍

    Durch das Cave of the Winds zog ein Kühler Wind, wie es der Name schon verrät. Es gab dort viele verschiedene Gesteinsformationen, in denen man die verrücktesten Dinge erkennen konnte, wie z. B. Könige mit Kronen, Frauen mit Kindern, Hände, Arme, Löwen, Kamele... Man kann der Phantasie hier freien Lauf lassen. 🤗 Hier gab es ausnahmsweise zumindest außen an der Höhle grüne Pflanzen und zwar vor allem die einzigartige Ein-Blatt-Pflanze. 🍃😁 Sah echt cool aus. 🌿😇

    Zum Abschluss der Tour waren wir noch außerhalb der Höhle im Clearwater River baden. Das Wasser war so klar, dass man die Fische und den Boden von oben sehen konnte. Der Boden war sandig und weich, die Wassertemperatur angenehm kalt. 🌞😇

    Ich hätte die Tour gerne gestreckt, hätte mehr Zeit in den Höhlen gehabt, um das Erlebte besser aufsaugen und abspeichern zu können und auch im Fluss hätte ich ruhig noch etwas länger bleiben können. Leider waren alle Touren, die ich hier bisher mitgemacht hab, nach meinem Gefühl etwas hetzend... 💁 Aber manchmal muss man sich eben anpassen.

    Nachmittags habe ich den Mulu Nationalpark verlassen, weil ich mir anschauen wollte, wie die Einheimischen hier so leben. Es ist hier alles äußerst ländlich und kommt mir ziemlich einsam vor. Zwischen den einzelnen Häusern kommt manchmal lange nichts. Die Grundstücke sind groß und die Häuser stehen alle auf Stelzen. Die meisten halten sich Hühner, erzeugen ihren Strom durch eigene Aggregate, die man rattern hört, und fangen sich tonnenweise das Regenwasser auf. Die Menschen scheinen hier ziemlich autark zu leben. Nur das Essen wird offensichtlich größtenteils eingeflogen, Verpflegung ist hier wahrscheinlich auch deshalb vergleichsweise echt teuer. 💰

    Es liefen viele scheue Straßenhunde herum. Die meisten hier fahren Scooter. Jeder einzelne, der mit begegnet ist, hat mir zugelächelt und mich gegrüßt. 🤗 Nachdem ich eine Weile die Straße entlang gelaufen war und gerade wieder umdrehen wollte, hat mich eine nette Dame auf ihrem Scooter zurück zum Park gebracht. Die meisten Leute hier in Malaysia sind echt unglaublich herzlich. ❤️

    Ich habe dann noch an einer Nachtwanderung teilgenommen. Wir hatten Glück und haben nicht nur wieder viele Insekten gesehen, sondern auch zwei Schlangen und zwei etwa mardergroße Felltiere, deren Namen ich mir leider nicht merken konnte. Das eine musste eine Affenart gewesen sein, denn das Tier saß hoch oben im Baum. Das andere vielleicht tatsächlich so eine Art Marder. 🤔💁😁 Wir haben außerdem Pilze gesehen, die im Dunkeln geleuchtet haben. Das war cool. 😎

    Zum Schluss war ich mit meiner Gruppe noch etwas außerhalb des Parks trinken. Es waren ein spanisch-italienisches und ein aus der französischen Schweiz stammendes Pärchen. Die Kommunikation unter uns war... holprig, aber hat funktioniert. 😅😇

    Nebenan war eine fette Party unter Einheimischen. Sie haben den 30. Geburtstag der katholischen Kirche des Ortes gefeiert. Es gab Buffet und ordentlich laute Musik. Es ist so witzig, weil dort einfach genau dieselben Oldies rauf und runter liefen, die auch bei uns auf Partys zu hören sind, obwohl ich hier sooo weit weg von zuhause bin! 😁😁😁

    Im Restaurant habe ich dankenswerterweise kurz Hot-spot von einem netten Jungen bekommen. Ich glaube diese Familie, die das Restaurant führt, lebt und arbeitet in diesem Haus gleichzeitig zusammen und dass es quasi der Sohn der Köchin war. 😇

    Es ist echt komisch, so lange ohne Internet zu sein, sich dann so krass darüber zu freuen, wenn man kurz welches hat, und generell so abhängig davon zu sein. 💁 Aber man braucht halt das Internet auch wirklich ab und zu, z. B. um unbekannte Wörter zu googlen, seinen Online-Check-In machen zu können, sich verabreden zu können oder einfach kurz zuhause Bescheid sagen zu können, dass alles in Ordnung und man nur am A**** der Welt ist. 😋 Ich freue mich jedenfalls schon, wenn ich aus dem Funkloch in 2 Tagen dann wieder draußen bin. 😅😇😁 Auch wenn es mir hier ansonsten echt super gefällt. 🤗 Es ist so ein süßes kleines Dorf und ständig trifft man dieselben Menschen zufällig wieder. 😇
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  • Day27

    Insekten 🐛, Höhe ⬆️ und Höhlen 🦇

    October 9 in Malaysia ⋅ 🌧 23 °C

    Ich habe so wohlbehütet und gut geschlafen heute Nacht. 😊 Zum Frühstück gab's Pfannkuchen und Obst. Ein guter Start in den Tag. 😇 Obwohl es geregnet hat, habe ich am Canopy Walk teilgenommen. Es ist der mit einer Länge von 480 Metern wohl längste auf Bäumen errichtete Pfad der Welt! Wir mussten da erst noch durch den Wald hinlaufen. Bis wir dort angekommen waren, hat es zum Glück dann auch nur noch getröpfelt. 🤗

    Der Baumwipfelpfad war super rutschig und ganz schön wackelig. 😬 Ich hatte mich aus Angst, mein Handy im Regenwald zu versenken, kaum getraut, es in die Hand zu nehmen und deshalb nur wenige Fotos gemacht. Es gab aber auch nicht so viel zu sehen. Halt Regenwald von oben und Baumkronen aus der Nähe. 😁🙃 Vögel, andere Tiere oder Insekten haben wir leider keine gesehen. 😉

    Leider hat es nicht geklappt, dass Philipp und ich an irgendeiner Tour gemeinsam teilnehmen konnten. Wir haben uns stattdessen immer wieder zum gemeinsamen Essen verabredet. War auch schön und man konnte sich austauschen, wie man die einzelnen Touren so fand. 🤗

    Am Nachmittag habe ich an einer Tour zum Deer und zum Lang Cave teilgenommen. Früher hatte sich im Deer Cave wohl mal Rotwild aufgehalten, daher der Name. Inzwischen gibt es dort nur noch Millionen von Fledermäusen und aufgrund deren Hinterlassenschaften kleinere Insekten. Es hat da drinnen gerochen wie auf einem Ponyhof. 💩😁

    Höhlen finde ich ja immer wieder faszinierend. Das Deer Cave war unfassbar groß. 😲 Scheinbar ist es sogar das höchste Cave der Welt! Die Decken waren so hoch, dass man die unzähligen Fledermäuse an der Decke gar nicht sehen konnte, obwohl man wusste, dass sie da sind. Man fühlte sich in der Höhle so klein und unbedeutend. Man kann auf Fotos sowieso immer nur einen Bruchteil eines Erlebnisse festhalten. Um das Höhlenerlebnis von heute aber auch nur ansatzweise fotografisch wiedergeben zu können, fehlen mir eindeutig die fotografischen Fähigkeiten und die passende Ausrüstung. 😅😇 Man muss es einfach selbst erlebt haben. Du stehst dann in dieser riesigen, dunklen, feuchten Höhle. Überall tropft es von der Decke und du schaust zum anderen Ende der Höhle hinaus in eine grüne Landschaft, die von Palmen gesäumt ist. Im Hintergrund sind riesige Felsen, die Höhlenwände von außen quasi, von denen sanfte Wasserfälle hinabrieseln. Und wenn sich dann noch kurz die Sonne einen Weg durch die Wolken bahnt, fühlst du dich wie im Paradies. Ich jedenfalls stelle mir so das Paradies vor. 🌴🌞💧

    Das Lang Cave war auch cool, aber bei weitem nicht so beeindruckend wie das Deer Cave. 😇 Immerhin konnte man hier mal eine Fledermaus an der Decke erkennen, weil die Decke nicht besonders hoch war. 🙃 Wir haben auch eine mittelgroße "Softshell Turtle" im Wasser entdeckt. 🐢 Außerdem gab es dort Stalagmiten und Stalagtiten zu sehen, so nennt man diese Formationen, die sich in Tropfsteinhöhlen entweder von unten nach oben oder umgekehrt bilden. Während das Deer Cave durch die von einem starken Fluss im Untergrund ausgelöste Erosion entstanden ist, ist das Lang Cave wohl durch die Bewegung stehenden Grundwassers entstanden.

    Zum Schluss haben wir noch den Bat Exodus abgewartet, quasi den Zeitpunkt zu dem mehrere Millionen Fledermäuse gleichzeitig aus dem Deer Cave ausschwärmen, um sich auf Futtersuche zu begeben. Die Fledermäuse starten jeden Abend zwischen 16.30 und 18 Uhr, allerdings nur, wenn es nicht regnet. Zum Glück hat der Regen um 17.55 Uhr nachgelassen und wir konnten den Bat Exodus live miterleben. Ca. 10 Minuten lang strömten die Fledermäuse aus der Höhle heraus wie der einminütige Videoausschnitt es zeigt. Das war absolut beeindruckend. 😍 Ich freue mich so, dass es geklappt hat, dass ich das miterleben durfte. 🤗

    Auf dem Rückweg ins Camp hat es dann wieder sehr stark geregnet und war bereits dunkel. Weil einem der Weg immer kürzer vorkommt, wenn man sich dabei unterhält, habe ich das Mädchen vor mir einfach angequatscht. 😋 Es war die 14-jährige "Ling", ein malaysisches Mädchen mit chinesischen Wurzeln und chinesischem Aussehen. Ling hat sich so doll gefreut, dass ich mich mit ihr unterhalten habe. 😅 Sie hat mir während des 40-minütigen Heimmarsches im strömenden Regen von all ihren Teenagerproblemen erzählt und ich habe sie versucht zu beruhigen, weil sich ihre Probleme mit fortschreitendem Alter einfach in Luft auflösen werden. 😅😇 Sie hat mich liebevoll "Ang mo" genannt, so nennt die Jugend ihrer Kultur wohl alle "Weißen". 😅😁 Ling hat mit dem typischen malaysischen Slang Englisch gesprochen, d. h., sie hat einfach an manche Wörter ein "lah" hintendran gehängt. 😁 Sie hat mir erklärt, dass "lah" eigentlich keine Bedeutung hat, aber man es meistens verwendet, um etwas zu betonen, quasi das deutsche "voll" oder "übelst". 😅 Als ich dann auch mal die Silbe "lah" irgendwo angehängt habe, fand sie das natürlich total witzig. 😋
    Auch Ling hat mich mit Komplimente überhäuft, wollte mich gar nicht mehr fortgehen lassen und wollte zum Schluss unbedingt noch ein Selfie mit mir machen. 🤗
    Es gibt so liebe Leute. ❤️

    Habe dann den Abend noch mit Philipp, Bananenshake und warmem Schokokuchen mit Vanilleeis 🤤 ausklingen lassen, bevor ich müde ins Bett gefallen bin. 🤗

    Es ist so schön, dass ich hier sein kann. 🌞
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  • Day26

    Auf in den Mulu Nationalpark 🦇

    October 8 in Malaysia ⋅ 🌧 24 °C

    Heute früh als ich gerade zum Flughafen aufbrechen wollte, bin ich doch tatsächlich noch auf einen Angestellten meines Hostels getroffen. Ich dachte schon, ich muss abreisen ohne bezahlen zu können. 😅 Nachdem ich nett darauf hingewiesen habe, dass es im Hostel nichts der im Internet angepriesenen Dinge wie Klimaanlage, Frühstück oder Wi-Fi gab und er das doch der Fairness halber bitte anpassen möge, musste ich zu meinen 5 Ringit Anzahlung nur noch 20 Ringit draufzahlen und habe noch einen kostenlosen Fahrservice zum Flughafen bekommen. 😁👍 25 Ringit entsprechen insgesamt ca. 5,50 € für 2 Nächte. 💰

    Der nette Hosteltyp hat sogar noch Philipp mit seinem SUV eingesammelt und uns dann beide beim Flughafen in Kuching abgesetzt. Mit Philipp zusammen bin ich dann in einem kleinen Propellerflugzeug nach Mulu geflogen. Es gab 18 Reihen à 4 Sitze, zwischendrin der Gang, also quasi ein fliegender Bus. 🚌 😅

    Das Flugzeug ist direkt neben dem Regenwald gelandet. Beim Aussteigen hat man schon in die Natur geschaut. Wir sind 750 Meter vom Nationalpark entfernt gelandet. Wir hätten die paar Meter laufen können, aber da ich schon viel Gepäck zu schleppen habe, haben wir uns die paar Meter für 5 Ringit pro Person von einem sympathischen Jeepfahrer fahren lassen. Ganz schön teuer im Verhältnis. 😅😁

    Als wir ankamen war es heiß und die Sonne stand hoch am Himmel. ☀️ Keine 5 Minuten später hat es zwei Stunden lang geschüttet wie aus Eimern. Danach stand der gesamte Boden unter Wasser. 😅

    Philipp hat eine Unterkunft direkt vor dem Eingang des Mulu Parks gebucht, ich das Hostel direkt im Park. Wir wollten eigentlich nur kurz unser Gepäck wegbringen und uns dann zusammenschreiben, um zusammen den Regenwald zu erkunden. 🤗 Leider musste ich feststellen, dass ich die nächsten 5 Tage keine Nachrichten empfangen oder versenden werden kann, da es hier weder Empfang für meinen Netzanbieter noch Wi-Fi gibt. 😭 Das wird eine kleine Herausforderung für mich und purer Detox. 😁

    Philipp konnte ich nirgends finden, also bin ich alleine losgezogen und einen 1,7 km Rundweg gegangen für den ich 2 Stunden gebraucht habe, denn der Weg war ja das Ziel. Ich habe ein paar coole Insekten entdeckt.🤗 Außerdem habe ich glaube ich noch nie in so kurzer Zeit so viel Moskitorepellent benutzt wie heute. 🦟 Am Ende haben die Mücken natürlich trotzdem eine Stelle ohne Schutz gefunden und zugestochen. Heute hat es die Ferse, den kleinen Zeh und den Rücken erwischt. 💁‍♀️ Ansonsten bin ich ständig noch in Spinnennetzen hängen geblieben... und habe mich irgendwann ziemlich gegruselt, weil es teilweise im Wald echt finster war, weil die Bäume so dicht gewachsen sind, dass es nur sehr wenig Licht durch die Baumdecke geschafft hat. 😬 Auch die Geräusche waren manchmal echt gruselig laut, nah und unbekannt. Manche Tiere haben sich angehört wie bellende Hunde. 🤔

    Ich wollte dann eigentlich noch an einer geführten Nachtwanderung teilnehmen, die aber abgesagt werden musste, weil es seit kurz vor dem Beginn der Wanderung schon wieder stark geregnet hat. 💁‍♀️ So ist das halt im Regenwald, das Wetter bestimmt den Takt.

    Habe dann zufällig Philipp wiedergesehen und wir konnten entspannt etwas zusammen essen gehen. 🤗 Außerdem habe ich von ihm kurz Hotspot bekommen, um ein Lebenssignal von mir geben zu können. 😁👍

    Weil ich mich letzte Nacht unter meinem Moskitonetz so behütet und zuhause gefühlt habe und so gut schlafen konnte, habe ich mir zurück im Hostel eine tolle Konstruktion ausgedacht, um es auch hier wieder aufbauen zu können. 😁 Ich dachte erst, dass es überflüssig wäre, weil hier an jedem Fenster Fliegengitter dran sind, aber als ich dann unter dem Zelt lag, wurde ich von einigen winzigen Motten attackiert, die es irgendwie unter das Netz geschafft hatten und habe außerdem beobachtet, dass sich ein Glühwürmchen im Zimmer herumtreibt. 😇 Wer weiß, was sich da heute Nacht noch so alles vorbeischleicht. 😋
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  • Day25

    Orchideen, Musik und Kultur ❤️

    October 7 in Malaysia ⋅ ☁️ 24 °C

    Der Tag heute hat ganz mies begonnen. 🥴 Aber dann wurde es noch ein wundervoller Tag, einer der schönsten Tage meiner bisherigen Reise. ❤️

    Erst konnte ich nicht schlafen, weil ich von juckenden Stichen und von der Hitze im Zimmer wachgehalten wurde und dann hatte ich auch noch falsche Infos bzgl. des Busses zum Sarawak Culture Village, zu dem ich heute hinfahren wollte, erhalten, stand um 7.30 Uhr im Regen an der Haltestelle und hab gewartet... Die Haltestelle hatte kein Dach, die zerfallene Sitzbank dort war eine einzige Pfütze, es hing kein Fahrplan aus, gab kein Schild, wie die Haltestelle heißt und selbst die Einheimischen, die ich beim Vorbeigehen angesprochen habe, waren sich nicht sicher, ob oder wann Busse fahren oder wie man das herausfinden könnte. Ich habe den Tipp bekommen, einfach mal zu warten, ob ein Bus kommt. 😅

    Als irgendwann irgendein Bus vorbeikam, hat mir der Fahrer mitgeteilt, dass der Bus zum Cultural Village nur samstags und sonntags fährt, heute aber Freitag ist... 😒 Er konnte mir sogar riesige, laminierte, übersichtliche und gut verständliche Busfahrpläne zeigen, die im Bus in der letzten Ecke verstaut waren. Muss man nicht verstehen, wieso die die Pläne nicht einfach an den Haltestellen aufhängen?? 😵

    Alleine mit dem Taxi zum Cultural Village zu fahren war mir zu teuer... Man fährt über eine dreiviertel Stunde dort hin und dann wieder zurück... 💁‍♀️ Geschäfte, Museen, etc. machen hier frühestens um 9 Uhr auf, also stand ich da erst mal blöd rum. 😄

    Es hat sich dann glücklicherweise noch alles gefügt. 😇 Ich bin mit dem netten Busfahrer, der mir Auskunft gegeben hatte, eine Gratisrunde Elektrobus durch Kuching gefahren bis der Regen nachgelassen hat, war im Orchideengarten spazieren und der Grab-Fahrer, der uns vorgestern zu den Orang Utans gebracht hatte, konnte mir zwei liebe Menschen aus London vermitteln, mit denen ich mir ein Grab zum Cultural Village teilen konnte. ❤️ Auf dem Weg vom Orchideengarten zum Grab-Treffpunkt wurde ich mal wieder wie so ein Popstar angesprochen und gefragt, ob die Leute ein Foto mit mir machen können. 😅 Wenn man jemandem so einfach eine Freude machen kann, kann man nicht "Nein" sagen. 😇 Schon witzig... 😅

    Der 35-jährige Ex-Theaterschauspieler, jetzt Krankenpfleger und die 33-jährige Krankenschwester mit denen ich also am Vormittag unterwegs war, waren soo unfassbar enthousiastisch, aufgeweckt, positiv und herzlich, dass man gar nicht anders konnte als in jedem Moment pure Dankbarkeit und Freude zu spüren. 😇 Da können wir Deutschen uns echt noch was abschauen. 😊 Ich hoffe, dass deren Art, die Welt wahrzunehmen, etwas auf mich abfärben konnte. 🤗

    Im Kulturdorf haben wir eine Show angeschaut, in der traditionelle Kostüme, Tänze, Musik und traditionelles Blasrohrschießen vorgeführt wurden. Die Show war der Wahnsinn. 😍 Anschließend konnte man sich dort noch traditionelle Häuser der verschiedenen ethnischen Gruppen anschauen und süße, traditionelle Spezialitäten kosten. Außerdem haben wir frisch gepflückten Pfeffer probiert und die Aussicht auf die Santubong-Berge genossen. 😉

    Abends auf der Suche nach vegetarischem Essen habe ich im Bear Garden die wundervolle, fröhliche, herzliche und superkleine 61-jahrige Letty kennenlernen dürfen. 😊 Wie es so viele hier machen, hat sie mich einfach angesprochen und so sind wir ins Gespräch gekommen. Letty arbeitet auf Turtle Island, kümmert sich dort die Mama- und Babyschildkröten, hat dort ein kleines Hostel für Gäste, bekocht diese, putzt... und das alles alleine. Letty hat vollends begeistert von ihrer Arbeit mit den Schildkröten und Touristen erzählt und hat mir Videos und Fotos von ihrem Zuhause und frisch geschlüpften Schildkröten gezeigt. Es war wundervoll, zu hören, wie sie vollkommen zufrieden damit ist, was sie hat und wofür sie lebt. Letty meinte auch, sie möchte so lange arbeiten wie es für sie möglich ist, weil es ihr so viel bedeutet. Ich wünsche mir wirklich, auch einen Job zu finden, in dem ich diese Erfüllung finden kann. 😇

    Philipp kam dann dazugestoßen, Letty wollte uns unbedingt noch ein Bier ausgeben und Fotos mit uns machen. 😁 Eines Tages soll ich zurück nach Kuching kommen und 2 Nächte bei ihr auf Turtle Island verbringen. Ich könnte dort Volunteer machen, Müll sammeln und bei den Schildkröten aushelfen, hat sie gesagt. Wir haben mal Kontakte ausgetauscht. 😋

    Philipp und ich sind dann weitergezogen zu einer kostenlosen Musikveranstaltung des WAK Festivals. Wir haben dort einen riesigen, gut klimatisierten Gemeindesaal mit einer Liveband und jeder Menge Einheimischen in allen Altersklassen vorgefunden. 😁 Bier war nur im Dreierpack käuflich, entsprechend viel davon war bei den Gästen im Umlauf. 😁 Die Band hat Country Musik gespielt, die Gäste haben getanzt und hatten den Spaß ihres Lebens. 😇 Wir sind als einzige Touristen dort natürlich sehr herausgestochen. 😅 Die Locals haben uns Bier ausgegeben und zum Tanzen aufgefordert. Als ich mit Philipp eine Runde Discofox getanzt habe, wurde uns lauter applaudiert als der Band. 😅 Weil natürlich alle dachten, Philipp und ich seien ein Pärchen, hatten es heute vor allem die Frauen auf mich abgesehen. 😅 Die wollten dann mit mir tanzen, meine Handynummer haben oder haben mir einfach nur schöne Komplimente gemacht. 😋

    Es war mal wieder ein wunderbarer Tag. 🤗
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