Morocco
Taghazout

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Travelers at this place
    • Day 49–51

      Taghazout

      April 4 in Morocco ⋅ ☀️ 26 °C

      Von Essaouira nach Taghazout - das erste Mal machten wir auf der Fahrt Bekanntschaft mit den Ausläufern des Atlas-Gebirge. Die Straßen werden schmaler, und es geht auf und ab und gelegentlich durch kleine Dörfer, die wie die Western-Städte scheinbar einfach entlang der Hauptstraße gebaut sind.
      Irgendwann bog die Straße wieder direkt ans Meer ab und die letzten 20km konnten wir erahnen, warum es alle Surfer 🏄🏻‍♀️ hierher zieht.
      Lange Sandstrände und die Wellen sind einfach ganz anders. Sie kommen lange und eher langsam Richtung Strand. Meistens brechen sie 100m davor und bauen sich danach nochmal auf. Und das ist dann meist der Punkt, an dem die Surfer aufsteigen.
      Der ganze Ort hat marokkanisches Beach-Boys-Flair. Wie gesagt marokkanisch, denn zwischen den unzähligen Surfern, die im herunterhängenden Neopren durch die Stadt schlürfen, tummeln sich die Marokkaner in traditioneller Tracht. Ein angenehmes und freundliches Nebeneinander. Die Kleiderordnung ist hier definitiv als liberal zu bezeichnen.
      Natürlich haben wir uns auch ein (Mini-) Board ausgeliehen und Greta übte sich im Wellenreiten. Die Wellen waren toll und der Wind super angenehm - so ließen sich die 37 Grad gut aushalten.
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    • Day 54

      Anchor Point Taghazout

      December 22, 2023 in Morocco ⋅ ☀️ 19 °C

      Wollten nochmal an die Ecke zurück wo mit Mara alles begann. Leider ist der Stellplatz an den Klippen ob Taghazout geschlossen worden wie so viele andere auch. Gleich nebenan ist aber ein weiterer kleiner Strand „Anchor Point“. Mal schauen wie lange man uns hier stehen lässt. Abends gings nach Taghazout rein. Wieder einmal nicht selber kochen😉.Read more

    • Day 2

      Ankommen in Marokko☀️

      November 26, 2023 in Morocco ⋅ 🌙 16 °C

      Freitag Abend geht es im Schneegestöber von München nach Karlsruhe. Die Nacht verbringe ich in einem AirBnB um am nächsten Tag entspannt in den Flieger am Flughafen Baden-Baden zu steigen. Im Zug von Karlsruhe ist unsere Truppe komplett: Nikolai, Valla, Zoe und ich sind jetzt zusammen auf dem Weg nach Marokko.
      Ohne Probleme schaffen wir es nach Agadir. Dort holen wir am Flughafen noch schnell unser Mietauto ab und machen uns auf den Weg nach Taghazout zu unserem ersten Appartement.
      Abends gehen wir noch essen direkt am Strand mit Sonnenuntergang. Und dann auch schon schnell ins Bett…
      Heute gemütlich aufgestanden und für die erste Surf-Session nach Tamri (gemütlicher Beachbreak). Danach gibt es am Strand Kaffee und Tee (kann man dort überall kaufen).
      Zur nachmittags Session fahren wir zu einem Secret Spot (Point Break) und haben eine schöne Session.
      Auf dem Rückweg zu unserem Appartement finden wir noch ein leckeres Fisch-Barbecue. Es gibt Krabbe, Seezunge und Snapper. Vorm schlafen gehen dann noch einen Crèpes, damit alle gut schlafen können.
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    • Day 182

      The unthinkable has happened.

      November 5, 2023 in Morocco ⋅ ☀️ 23 °C

      The swell was huge today but it was a bit windy so we went for a lago. When we got down to the point there were like 5 guys out but loads of people sitting on the rocks whistling and hooting when people got waves which was a bit intimidating. Everyone surfing was barrel dodging so hard even though it wasn't closing out. There was real potential for me to get the biggest and fastest barrel of my life so while I was waiting out the back I decided that if I got one that looked makeable I was gonna go at it as hard as I could. The wave I caught was real fast and wally so I just charged down the line, did a cutty to slow down and then pulled in but unfortunately it was a bit quick and I didn't make it ://. I was very sad that my board snapped after only 3 sessions but spencer said everyone on the beach went nuts when I pulled in and the guys next to him were like "damn that was huge!!" so I suppose what I lost in money I gained back in respect ahaha.

      I feel like its also worth mentioning that the convenience store across from our house lets you buy a handful of lollies for like 17cents :))) they also sell the best muffins I've ever had so that's pretty sick.

      Rip board u deserved better 😔
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    • Day 204

      Too many lay days!

      November 27, 2023 in Morocco ⋅ ☀️ 21 °C

      Things have settled down a bit the last couple of days. We don't have the car anymore and the surf has been flat so we've been chilling at home, drinking lots of tea on the balcony and going for plenty of swims at the beach. The other night our host made us couscous which was amazing, wayy better than the restaurants. We polished off the carton of beers way too quick and then had to ration the vodka which was a little stupid in retrospect because it just meant we had like 1 shot per day that always did nothing. We tried putting the vodka in the tea which was an awesome idea it tasted so good! I have a feeling most of the alcohol evaporated out tho :/. We've also been practising our tea pouring heaps so that we don't embarrass ourselves at restaurants, it's a massive thing here to pour the tea from as high as you possibly can, the waiters are super good at it which you can see in the photo where the guy's pouring it without even looking 🤯. Honestly it's pretty ridiculous how they pour the tea coz its way too high and it splatters all over the table when they do it so my couscous and tajines always end up having a bunch of tea mixed in ahahaha. Taghazout is a bit boring when there's no surf so we've been getting a bit restless. Excited for snow tomorrow in prague!!!!!Read more

    • Day 22

      Plage Taghazout

      February 29 in Morocco ⋅ 🌙 15 °C

      Immer noch erschöpft vom gestrigen Tag, entschieden wir es heute ruhig anzugehen.

      Wir standen um 09:30 Uhr auf und machten uns erstmals im Zimmer einen Instant Kaffee. Es war ein ungewohntes Gefühl nicht in unserem kleinen Klapfi unseren Kaffee zu brauen, aber dem Instant Kaffee blieben wir treu. Zu unserer Überraschung schmeckte er vorzüglich. Gegen 10:30 Uhr fing unser Magen langsam an zu knurren. Nach einem schnellen Umziehen und einer Morgenwäsche brachen wir auf.

      Da wir das Frühstück verpassten, 07:00 bis 10:30 Uhr, spazierten wir zum Spät-Frühstück Angebot. Es war in einem anderen Restaurant, direkt am Meer. Das reguläre Frühstück wird im Hauptrestaurant serviert. Hier hatten wir bis 12:00 Uhr Zeit unser Frühstück zu konsumieren.

      Wir bedienten uns an den frischen Croissants, Rühreiern und den Pancakes welche wir in Übermasse fanden. Beide nahmen noch einen frisch gepressten Orangensaft und der zweite Kaffee vom Tag durfte natürlich auch nicht fehlen.

      Gut gesättigt machten wir einen Spaziergang durch die Hotelanlage, dieses Mal mit Sonnenschein. Kinder sprangen umher, es wurde Fussball gespielt und viele faulenzten in der Sonne. Alle genossen das tolle Wetter und die angenehmen Temperaturen.

      Leider sahen wir auch sehr viele rot verbrannte Köpfe, welche sehr ungesund aussahen. Damit wir nicht die gleiche Erfahrung machen werden, cremten wir uns im Zimmer ein. Natürlich mussten wir diese im überteuerten Laden des Hotels für CHf 18.40 kaufen, da wir nur eine fürs Gesicht besassen.

      Eingecremt und mit unseren Karten für die Badetücher bewaffnet, organisierten wir unsere Badetücher. Eine nette Dame übergab uns diese.

      Am eingezäunten Strand angekommen, suchten wir den weitentfernteste Ort von den anderen Badegästen. Wir fanden zwei Liegestühle etwas weiter entfernt, bei zwei Fussballtoren. Da niemand am spielen war, machten wir es uns oberhalb gemütlich. Gute zehn Minuten später entschieden zwei einheimische Jungs das Fussballfeld einzuweihen. Da sie eher etwas jünger waren, trafen sie öfters alles andere als das Tor.

      Wir packten schnell unsere Sachen und setzten uns unterhalb des Platzes hin um den Ball nicht direkt ins Gesicht zu bekommen. Es funktionierte.

      Tim holte uns noch zwei, alkoholfreie Getränke an den Strand und wir genossen den Ausblick. Dazu bräunten wir uns ein wenig in der Sonne. Das einzige eher traurige am Strand, sind die vielen streunenden Katzen und Hunde. Auch die Pferde und Kamele am Strand machten einen traurigen Eindruck. Sie mussten an Ort und Stelle stehen. Ohne Versorgung und permamentem Satteltragen.

      Um mit unseren Tagebucheinträgen so aktuell wie möglich zu sein, zogen wir uns gegen 15:30 Uhr ins Zimmer zurück. Unterwegs ins Zimmer erhaschten wir uns noch einen kleinen Blick aufs Mittagsbuffet. Wir wurden schwach und holten uns noch eine Kleinigkeit als Stärkung.

      Das wichtigste Event vom heutigen Tag war natürlich GNTM zu schauen, weshalb wir circa um 19:00 Uhr unsere Abendgarderobe anzogen und das Abendbuffet aufsuchten. Wir genossen ein Glas Rosé zum Essen. Es gab herrliche Salate, viele verschiedene Fleischangebote und viele kleine Köstlichkeiten. Das Dessert war gefühlt noch grösser als gestern. Es gab Törtchen, Kuchen und viele kleine Patisserien. Wir gaben unser Bestes nicht direkt alles auf unseren Teller zu biegen.

      Ganz besonders fein waren die Erdbeeren, von denen man sich nicht satt essen konnte.

      Wir entschieden uns für einen Platz auf der Veranda, welche mit Heizkörpern erwärmt wurde. Die Sonne war langsam am untergehen und wir konnten sie die letzten Minuten begleiten. Atemberaubend. Das Wasser spiegelte das Ganze geschehen und wir sahen den Himmel in Rottönen aufleuchten.

      Um 20:08 Uhr verabschiedeten wir uns von unseren Tischnachbarn, es waren Deutsche, und begaben uns ruckzuck zurück ins Zimmer.

      Komplett voll noch vom Abendessen, assen wir erst etwas später unsere mitgebrachten Chips. Es gab Popcorn, Trüffel-Käse-Chips und Gummibären. Leider schmeckten Jasmin die Trüffel-Käse-Chips wegen dem starken Käsegeschmack nicht besonders. Umso besser für Tim, der so gut wie alle in seinem Magen verschwinden liess.

      Sehr gut gesättigt machten wir uns nach GNTM bettfertig und schliefen direkt zufrieden ein.

      Einnahmen: 0.00 €
      Ausgaben: 18.40 €
      - Supermarkt: 18.40 €
      Restbudget der Woche: -58.49 €
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    • Day 24

      Hotel Riu Palace Tikida Taghazout

      March 2 in Morocco ⋅ ☁️ 16 °C

      Pünktlich standen wir um 08:00 Uhr, Tim vielleicht mit zehn Minuten Verspätung, auf.

      Als erstes gab es einen Instant-Kaffee, damit wir genug Energie für unser Workout hatten. Wir übten beide unser individuelles Workout aus und beendeten es jeweils 30 Minuten später.

      Hungrig machten wir uns auf zum Frühstücks-Buffet. Wir schafften es tatsächlich zum normalen Frühstück. Die Auswahl war gigantisch gross, nicht zu vergleichen mit dem Spät-Frühstück. Es gab Rührei gleich an mehreren Orten und auch die Obstauswahl war vorhanden. Beide füllten ihren Teller und genossen das Essen.

      Das heutige Programm war eher einseitig.

      Im Zimmer zurück kümmerten wir uns erstmals um unsere Weiterreise in Spanien. Es wurden Fähren nach Ibiza und Mallorca gebucht. Wir machten ein grobes Konzept, wie weit wir bis Ende März kommen wollen und was wir sehen möchten. Wir googelten Orte heraus, welche wir interessant fanden.

      Dabei schauten wir auch auf der Marokko-Karte nach, da wir nächste Woche zwei bis drei Ausflüge vornehmen möchten. Wir merkten wie extrem gross die Distanzen der einzelnen Orte hier in Marokko sind, weshalb wir uns schweren Herzens von gewissen Orten verabschieden mussten.

      Ein weiterer Punkt auf unserer To-Do-Liste war das Buchen eines Fluges nach Amsterdam, welchen wir am 28.3. vornehmen werden. Tims Vater feiert dort seinen 60. Geburtstag und möchte uns gerne dabei haben. Diesen werden wir von Alicante, Spanien, nehmen.

      Erschöpft vom ganzen Recherchieren, telefonierte Tim noch kurz mit seinem Bruder Jan, um die Details der Amsterdam-Reise abzuholen, damit wir den Flug dann definitiv buchen können. Endlich ein weiteres To-Do erledigt.

      Da wir nicht den ganzen Tag im Zimmer verbringen wollten, suchten wir uns am Nachmittag noch eine Liege am Pool für uns zwei. Wie man es kannte, waren bereits alle mit einem Handtuch besetzt, meistens vom Halter weit und breit keine Spur. Wir begnügten und mit zwei normalen Liegen und machten es uns gemütlich.

      Damit wir auch wirklich alles ausprobieren, was es hier im Angebot gibt, zog es uns um 16:00 Uhr noch kurz in eines der Restaurants, welches Snacks anbot. Leider waren es wirklich nur Snacks wie Pizza, Pommes und Burger. Da wir nichts zu Mittag assen und uns der Hunger überkam, nahmen wir ein paar dieser eher ungesunden Köstlichkeiten. Als wir dann noch ein Stück Pizza bestellten und er uns eine Ganze überreichte, wussten wir, die gesunde Ernährung wird verschoben.

      Gegen Abend hatten wir noch eine letzte Mission für den Tag. Nach Taghazout gehen und eine SIM-Karte zu organisieren, damit Tim morgen besseres Internet für seine Nachhilfe hat. Bevor wir aufbrauchen, wechselten wir 50 Euro in 497 Marokkanische Dirham.

      Auf dem Weg sahen wir wieder die kleinen, niedlichen Hundewelpen und konnten nur knapp widerstehen, direkt einen mitzunehmen.

      In Taghazout klapperten wir jeden einzelnen Laden mit einem Orange-Zeichen ab. Leider waren die Preise sehr hoch und auch verlangte jedes einzelnes Geschäft, dass wir zuerst die SIM-Karte selber und dann noch den Tarif separat zahlen. Leider auch immer mit einer Handynummer verbunden. Wir wollten aber eine für unseren WLan-Router. Wir liessen den Kopf aber nicht hängen, wir glaubten an das Internet vom Hotel.

      Wir setzten uns im Hotel noch in die Lobby und genossen ein Glas Prosecco, weil es einfach zu dem Ambiente und Sonnenuntergang passte.

      Gegen 21:00 Uhr nahmen wir unsere Reservierung im Steakhouse war. Dieses Mal etwas voller und enger, aber es sah immernoch sehr schick aus. Zur Vorspeise gab es verschiedene kleine Tapas.

      Zum einen einen kleinen Caeser-Salat, Oktopus-Salat und einen anderen Fisch-Salat.

      Als Hauptspeise wurde uns eine bunte Mischung aus Fleischspiessen mit Kartoffeln serviert.

      Das Dessert, dass sehr gross ausfiel, bestand aus einem Schokoladenkuchen und einer Kugel Vanilleglace.

      Gefüllt rollten wir aus dem Restaurant direkt ins Bett. Beide waren sehr müde und hatten ein wenig Mühe auf dem Bauch einzuschlafen.

      Einnahmen: 0.00 €
      Ausgaben: 0.00 €
      Restbudget der Woche: -58.49 €
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    • Day 21–33

      Hotel Riu Tikida Palace Taghazout

      February 28 in Morocco ⋅ ☀️ 20 °C

      Nach einer kurzen, aber ruhigen Nacht wachten wir gegen 8:00 Uhr auf. Heute war keine Zeit für ein kurzes, aufwärmendes Liegenbleiben, da das Flugzeug leider nicht auf uns wartete.

      Also packten wir das Dachzelt zusammen und assen schnell unser Frühstück. Die Banane wurde nur geschält und das Joghurt direkt aus dem Becher gegessen. So mussten wir nur die beiden kleinen Löffel abwaschen.

      Der Plan war es um 09:00 Uhr mit allem fertig zu sein, damit wir genügend Zeit spatzig haben, wenn etwas schief läuft. Um 10:00 Uhr müssten wir mit Klapfi am Terminal 1 stehen. Da wir nur 10 Minuten vom Flughafen entfernt waren und wirklich um 09:10 Uhr fertig waren, liessen wir uns etwas mehr Zeit und spielten sogar mit dem Gedanken, beim McDonalds vorbei zu schauen und einen frischen Kaffee zu trinken.

      Wichtiger als der Kaffee war erstmals neue Sandwiches zu besorgen, da wir ja die eigentlich geplanten Sandwiches gestern verspeisten. Der Weg führte uns erstmals noch in den Alcampo.

      Wir fanden gestern beim Abendessen heraus, dass der Alcampo bereits um 09:00 Uhr öffnete. Wir freuten uns sehr, dass die „Frische Theke“ bereits mit leckeren, frisch zubereiteten Sandwiches gefüllt war. Beide nahmen ein Schinken-Käse Sandwich und dazu einen Café Americano to go. Sie wärmten sogar das Sandwich auf, sodass der Käse schmolz.

      Gut in der Zeit gingen wir zurück zum Klapfi. Es überkam uns ein mulmiges Gefühl, Klapfi für zwei Wochen zurück zu lassen. Darum wird die Vorfreude ihn bald wiederzusehen uns stetig begleiten.

      Da unsere gestrige Stellplatzsuche etwas Sprit verbraucht hatte und wir keine weiteren bösen Überraschungen erleben wollten, tankten wir nochmals kurz für 10 Euro.

      Nun war es 09:45 Uhr und wir entschieden uns, obwohl der Druck auf der Blase schon sehr gross war, direkt loszufahren. Wir wollten auf keinen Fall den Übergabetermin von Klapfi um 10:00 Uhr verpassen.

      Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk riefen wir gemäss den erhaltenen Instruktionen um 09:50 Uhr beim Service „Park & Greet“ an, um sie über unsere baldige Ankunft zu informieren. Der Angestellte am Telefon war etwas irritiert und meinte, er sehe keine Buchung. Panik überkam uns.

      Gestern bei unserer Recherche einer Parkmöglichkeit stiessen wir auf Parkos.com. Dort fanden wir den Serviceanbieter „Park & Greet“ mit einem Rating 9.7/10. Überzeugt vom Angebot buchten wir einen Aussenstellplatz, da wir einerseits keine normale Höhe haben und auch den Kühlschrank weiterhin mit unserer Solaranlage in Betrieb lassen möchten. Der Preis für 12 Nächten war bei 65 Euro.

      Um ja keine bösen Überraschungen zu erleben, kontaktieren wir den Kundendienst, weil wir wie erwähnt keine Standarthöhe haben und hierzu nirgends eine Angabe zu finden war. Sie meinten, wir sollen über ihre eigene Website buchen, dort würden wir auch die Informationen vorfinden. Preislich: 44 Euro.

      Wir folgten den Anweisungen und waren glücklich, 11 Euro sparen zu können. Plötzlich meldete sich der Kundendienst per Whatsapp und teilte uns mit, dass für unseren Klapfi als Campervan eine „Extra-Gebühr“ von 31 Euro für die Überlänge verlangt wird. Das fanden wir nicht in Ordnung, da er auf ein normales Parkfeld passt. Dies war bei der Fahrzeugauswahl vor neun Monaten bereits ein wichtiges Kriterium.

      Da sich der Kundendienst meinte sich nicht mehr melden zu müssen, stornierten wir die neue, erzwungene Buchung fristgerecht und buchten ein drittes Mal. Für 44 Euro.

      Zurück in der aktuellen Situation fragten wir lösungsorientiert nach, was wir nun machen. Unser Flug gehe in 2 Stunden und 45 Minuten und wir brauchen dringend einen Stellplatz, welcher uns auch per Email bestätigt wurde. Der Mitarbeiter meinte, er werde die erste Buchung wieder reaktivieren und in 10 Minuten am Flughafen von einem Valet-Mitarbeiter in roter Jacke empfangen werden.

      Wir machten und auf den Weg zum Express-Parking, welches 10 Minuten kostenlos ist. Nur war niemand vor Ort mit einer roten Jacke. Wir riefen erneut beim Kundendienst an und erkundigten uns nach der versprochenen Abmachung. Er teilte uns mit, er würde schauen, dass der Mitarbeiter uns aufsuchen würde.

      Tim vertraute dem Ganze nicht wirklich und machte sich auf die Suche nach dem Mitarbeiter. Gleichzeitig lief der Mitarbeiter an ihm vorbei auf Jasmin zu. Er sprach sie mit ihrem Namen an und stellte sicher, dass es sich um den richtigen Wagen handelte. Tim war nun auch wieder zurück und überreichte dem Mitarbeiter seinen Autoschlüssel. Dieser schoss noch Fotos von allen Seiten und schon fuhr er mit unserem Klapfi davon. Wie stolze Eltern schauten wir unserem Klapfi beim davonfahren zu.

      Erleichtert, dass es doch noch geklappt hatte, liefen wir vollbeladen in das Terminal 1. Per Zufall standen wir genau in der Nähe der Gepäckaufgabe unserer Fluggesellschaft, Royal Air Maroc. Kurze Zeit später, mit zwei frischgedruckten Flugtickets in der Hand, ging es weiter.

      Endlich konnten wir der Flughafentoilette einen Besuch abstatten, ohne irgendwelche weiteren Zwischenfälle.

      Wir liefen durch die Sicherheitskontrolle, konnten sogar einen Liter Wasser ohne Probleme mitnehmen und suchten uns einen guten Warteplatz. Da wir gestern all unsere Geräte ausser das Handy aufladeteten, suchten wir diesen in der Nähe einer Ladestation. Durch die ganze Aufregung und da es bereits wieder Mittag war, überkam uns ein kleiner Hunger und wir assen die Sandwiches. Frisch zubereitete Sandwiches schmecken halt immernoch am Besten. Wir luden einige Serien und Filme herunter für die Zeit in Marokko und schrieben an unserem Tagebuch. Tims Mutter rief noch kurz an und wünschte uns einen guten Flug.

      Pünktlich um 12:30 Uhr boardeten wir unsere kleine Maschine nach Casablanca. Sie war mit nur zwei Sitzreihen pro Seite ausgestattet und bereits ein wenig in die Jahre gekommen. Die Klappe vom Notausgang hing bereits nicht mehr an ihrem richtigen Ort. Ideal für Tims sowieso schon vorhandene Flugangst.

      Zu unserem Erstaunen wurde uns ein kleiner Lunch bestehend aus einem belegten Brötchen, Mangojoghurt und Schockoladenmuffin serviert. Es schmeckte im Verhältnis zu bisherigen, anderen Flugzeugangeboten sehr gut. Wir nutzen die Zeit und schrieben unseren Tagebucheintrag fertig.

      In Casablanca kamen wir ohne grosse Vorkommnisse an. Die Flugdauer betrug circa zwei Stunden. Der Weg vom Flughafen verlief über das offene Rollfeld, danach durch den leeren Flughafen den Schildern "Domestic Flights / National Flights" folgend. Lustigerweise kamen wir am genau gleichen Ort raus, wie alle anderen Gäste, die aber den Exit-Schildern folgten.

      Wir waren erschöpft von der Reise und spürten die kurze Nacht von gestern. Als wir in einem Café die Getränkepreise überprüfen wollten, fiel uns auf, dass hier nur mit Marokkanischen Dirhams gezahlt wird. An diese haben wir leider nicht gedacht und begnügten uns deshalb mit unserem mitgebrachten Wasser.

      Die neue Maschine war grösser und hatte zwei Reihen mit je drei Sitzen. Wir teilten unsere Sitzreihe mit einer älteren Marokkanerin. Als wir weiter an unserem Tagebuch schrieben, rief unsere Nachbarin die Stewardess, da sie meinte, dass wir im Internet surften oder sonst eine Bedrohung für die Weiterreise darstellen. Wir wechselten in den Flugmodus, zeigten ihr den Bildschirm und die Situation deeskalierte.

      Bei warmen 23 Grad und einer holprigen Landung erreichten wir Agadir eine Stunde später. Unsere letzte Hürde war die Passkontrolle. Zwei Herren sassen in der Kabine und machten sich einen Spass daraus uns beide ein wenig hinzuhalten. Nach einigem Hinauszögern liessen sie uns selbstverständlich passieren, ohne Kommentar.

      Mit unserem, zum Glück auch angekommenen Rucksack, liefen wir aus dem Flughafen und suchten unseren Fahrer. Zu unserem Erstaunen trug er ein Schild mit der korrekten Aufschrift „Sra. Jasmin Süess“.

      Wir fuhren eine weitere Stunde bis zu unserem Hotel in Taghazout. Die Strassen waren sauber und gepflegt, man fühlte sich wie zu Hause auf einer normalen Autobahn. An den Strassenrändern sah man kleine Imbiss- wie auch Einkaufsstände. Viel trockene Gebiete, mehrere Kakteen und jede Menge Ziegen zierten unseren Weg.

      Bereits der Eingangsbereich des Hotel Riu Palace Tikida Taghazout machte seinen 5 Sternen alle Ehre. Der Bereich war sehr modern und im typischen Nordafrikanischen Stil gebaut. Eine Allee aus Palmen, Springbrunnen und schön verzierten Keramikvasen zeigten sich uns in voller Pracht. Bereits mit weitgeöffnetem Mund, ohne aus dem Staunen herauszukommen, gelangten wir in die Eingangshalle. Ein riesiger, afrikanisch geschmückter Raum bewirkte, dass das Staunen gar nicht mehr aufhörte.

      Der Rezeptionist winkte uns bereits entgegen und musste ein wenig Schmunzeln. Zwei jüngere Touristen mit drei Wanderrucksäcken und Trainerhosen machen schon einen besonderen Eindruck. Er checkte uns ein und teilte uns mit, dass alles inklusive sei, sogar die à la carte Restaurants. Das Einzige, was wir beachten müssen, sei die Online-Reservation des Tischplatzes. Noch immer überfordert mit all den Eindrücken und Informationen schickte er uns nach draussen. Der Page ausserhalb des Eingangsbereich würde uns ins Zimmer geleiten. Da das Hotel so enorm gross war und wir nicht wirklich zuhörten, bogen wir auf dem Weg nach draussen kurz ab und fanden uns in einem Esssaal vor. Schnell liefen wir zurück und fanden den bereits wartenden Page.

      Wir erreichten unser 40 Quadratmeter Doppelzimmer mit seitlichem Meerblick und hatten beide ein unglaubwürdiges aber glückliches Lächeln im Gesicht. So kann man sich gut zwei Wochen auf die nächste Reisezeit vorbereiten. Voller Freude sprangen wir unter die langersehnte, warme Dusche. Im Vergleich zu einer Schwimmbaddusche und einer Katzenwäsche war es Luxus pur, eine private Dusche nehmen zu können. Keine Angst vor zu wenig Wasser, zu wenig Privatsphäre oder anderen Sorgen.

      Nicht nur die Dusche war ein Augenschein, auch das Zimmer selbst war sehr zauberhaft. Wir standen in einem riesengrossen Raum mit einem geschätzt 2.4m grossen Bett. Der Raum war mit Liebe zu nordafrikanischen Details geschmückt und gab uns ein gutes Gefühl. Tims grösstes Highlight war die kostenlose, alkoholfreie Minibar inklusive Kaffeemaschine.

      Da es bereits Abend war, zogen wir uns schön an und liefen zu einer der beiden Bars für einen Willkommensdrink. Zu unserem Pech kannte dieses Hotel keinen Aperol, aber wir nahmen auch dankend den frisch gemachten Mojito entgegen.

      In der Abenddämmerung schlenderten wir durch den Hotelkomplex und versuchten uns einen kleinen Überblick zu verschaffen. Wir liessen die Wärme auf uns wirken und genossen dazu die pompösen Palmen, das glitzernde Wasser der Pools und der Anblick der langsam sinkenden Sonne. Die Sonne liess das ganze Resort in einem Abendrot erleuchten, welches die ganze Kulisse noch mehr zum Strahlen brachte.

      Am Ende von unserem Spaziergang landeten wir beim Abendessen-Buffet mit einem Gläschen Rosé dazu. Es war kein verdünnter Wein, wie man es aus manchen Resorts kannte, sondern ein hochwertiger Rosé. Auch das Buffet überwältige uns mit einer enorm grossen Auswahlsmöglichkeit. Natürlich durften die herumspringenden Kinder, wie verschwenderischen Menschen nicht fehlen. Wir genossen trotzdem den Abend für uns zu zweit ohne uns die Stimmung ruinieren zu lassen.

      Auf dem Weg zurück ins Zimmer entdeckten wir die grosse Showhalle in der gerade Karaoke gesungen wurde. Interessiert setzten wir uns hin und genossen die meist schlecht singenden Darbietungen. Selber singen kam nicht in Frage, da wir ja noch eine längere Zeit hier bleiben und nicht alle in die Flucht schlagen wollen.

      Erschöpft von den vielen Eindrücken, Erlebnissen und dem Schlafmangel der letzten Nacht zogen wir uns gegen 23:00 Uhr zurück in unser Zimmer. Nach einer schnellen Abendroutine schliefen wir direkt ein.

      Einnahmen: 0.00 €
      Ausgaben: 17.80 €
      - Supermarkt: 7.80 €
      - Tank: 10.00 €
      Restbudget der Woche: -40.09 €
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    • Day 26

      taghazout

      February 26 in Morocco ⋅ ⛅ 16 °C

      urlaubsfeeling pur in taghazout☀️⛱️ das kleine surferdörfchen hats uns so angetan, dass wir 8 tage hängen geblieben sind…

      wir haben es das erste mal aufs surfbrett gewagt - mit erfolg!!😍🌊 ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass es mit dem richtigen board echt easy ist zu stehen! auf jeden fall hatten wir zwei tage lang nen riesen spaß mit unseren brettern!🏄‍♀️

      zeitgleich waren diese woche die bodyboard meisterschaften in taghazout, was ganz witzig war, diesen liegenden surfern mit ihrem kurzen board und den flossen zuzuschauen.

      zwischendurch haben wir dann noch die timlalil dünen besucht und sind durch paradise valley im hinterland gewandert.🏝️

      und nun starten wir langsam unsere rückreise richtung norden, freitag abend wollen wir schon wieder im ländle sein!😁 erstmal mit dem bus nach marrakesch und dann mit dem speedtrain nach tanger, wo die fähre auf uns wartet!⛴️🚍
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    • Day 180

      Anchor point

      November 3, 2023 in Morocco ⋅ 🌬 24 °C

      Taghazout has been pretty sweet so far, the food is very cheap and good and our house is wayy nicer than I expected it to be :). Hiring surf gear here is ridiculously expensive so I had to buy a board, it's 6’3 x 18 1/4 x 2 5/16 which is pretty narrow but there was a bit of size today and it handled it good enough so I'm happy. The board cost me 400 bucks but fb marketplace is pretty active here so I should be able to sell it for a decent price when I leave. A few weird things about taghazout we didn't know is that they don't sell beer anywhere here, you have to go to a neighbouring town to get it and everything is cash here, there are no ATM's or currency exchanges which is so annoying. Surf was nice today it was pretty crowded but I managed to get a couple nice ones :)).Read more

    You might also know this place by the following names:

    Taghazout

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