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Far Far Away

Hallo ihr Lieben, ihr seht ja, wo ich im Moment unterwegs bin. Ich bin für sämtliche Reisetipps oder etwaige Unterkunftsvermittlungen zu Freunden auf meiner Reise dankbar! 😊
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  • Day26

    Frühstücksfreuden

    October 6, 2019 in Canada ⋅ ☀️ 6 °C

    Als mein Wecker um 6.30 a.m. klingelte, hab ich nicht lange gefackelt, das Ding ausgemacht, mich einfach umgedreht und weitergeschlafen. Einfach nein. Um 8.05 a.m. bin ich dann Zähne putzen gegangen, hab mich angezogen und meine Sachen gepackt. Dann sind Bella und ich runter. Dort konnte man sich selbst Pancakes machen. Geil!😍 Leider gab es keinen Ahornsirup, aber dafür Marmelade, Äpfel und Orange. Nicht schlecht. Später waren dann Ahornsirup und Bananen da. Dann war jedoch der Pancake-Teig alle.🙄 Aber ich hab zumindest noch einen klitzekleinen Pancake gemacht und der war lecker. Anschließend ging es dann wieder auf die Straße.Read more

  • Day25

    Die besten Wings

    October 5, 2019 in Canada ⋅ 🌙 10 °C

    Ich schaffte es vorher, noch ein bisschen zu arbeiten, dann gingen wir los in Richtung des Hafens, an dessen Straße sich viele Bars und Restaurants befinden sollten. Es sah total schön aus, fast schon ein bisschen weihnachtlich, denn in den Bäumen hingen überall Lichterketten. Total schön. Während einige Lokale nahezu brechend voll waren, waren sehr viele andere Restaurants und Bars so gut wie leer oder hatten sogar zu... komisch, ist doch Samstag.🤔 Egal, die Auswahl war noch immer genug und wir entschieden uns schließlich für ein cool aussehendes Diner. Dort musste man am Tresen bestellen. Wir schauten alle in die Karte und waren kollektiv unentschlossen. Alles klang so geil. Nachdem wir bestimmt 20 Minuten lang noch nichts bestellt hatten, meinte die Kellnerin, dass die Küche bald schließt. Na nun aber los! Jeder bestellte zackig was. Ich gönnte mir die Chicken Wings und einen Strongbow Cider. Die Wings waren der Hammer, aber ich fragte mich doch, ob ich die richtige Wahl getroffen hatte, als ich bei Johanna und Maja das Pulled Pork "Sandwich", das eigentlich viel mehr ein Burger war, sah. Ein netter Anblick...aber die Wings waren wirklich so unglaublich gut, dass sich das schnell wieder erledigt hatte. Yummi! Die Kellnerin bat uns dann auch nach draußen, um Feierabend machen zu können. Verständlich. Wir spazierten noch etwas am Hafen entlang, bevor wir den Rückweg antraten. Und waren dann alle froh ins Bett zu kommen. Wir hatten alle einen langen Tag hinter uns. Ich hatte die ganze Autofahrt über (5 Stunden) mit meinen Footprints zu tun. Es gab viel nachzuholen. Und ich war noch nichtmal fertig. Wir verabredeten uns am nächsten Tag für 8.45 a.m. zum Frühstück.Read more

  • Day25

    Samesun Hostel

    October 5, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 12 °C

    Mittlerweile hatten wir auf unserer Fahrt, eine Stunde dazugewonnen. Das bedeutete wir lagen nun ganze 9 Stunden hinter Deutschland zurück, aber auch, dass wir eine Stunde eher, nämlich gegen 6.15 p.m., im Hostel in Kelowna ankamen. Hier war es nahezu kuschelig warm im Vergleich zu den Temperaturen in den Nationalparks. Der Rezeptionist war ein kleiner Scherzkeks und machte ein paar Späße mit uns. So mag ich das. Unser Zimmer hatte 8 Betten, die unteren waren leider schon belegt. So suchten wir uns jeder ein oberes aus. Es roch ziemlich stark nach Gras und die beiden Mitbewohner, die wir trafen, wirkten beide schon arg bekifft.😆 Die beiden anderen Mädels haben sich ein 4-Bett-Zimmer gegönnt und wir verabredeten uns für 8.00 p.m. unten in der Lobby, um noch gemeinsam was zu machen - nicht zuletzt, weil Maja heute Geburtstag hatte.😊Read more

  • Day25

    Kleinstadt-Feeling

    October 5, 2019 in Canada ⋅ ☁️ 11 °C

    Johanna hielt irgendwann auf unserer Strecke in einer supersüßen Kleinstadt an, damit wir uns die Beine vertreten, pinkeln und eventuell was zu Essen besorgen konnten. Eine tolle Entscheidung. Revelstoke war so süß. Wir machten uns in die Touristeninfo auf Toilette und Johanne ließ sich gleich noch einen Tipp für eine kleine Route geben, auf der es tolle Aussuchtspunkte geben sollte. Die wollten wir gern mitnehmen, aber vorher wollten wir alle etwas essen. Wir gingen die Straßen entlang und fanden einige einladende Möglichkeiten, die allerdings nicht so unbedingt für einen schmaleren Geldbeutel gedacht waren. Auf der Straße trafen wir eine total süße ältere Frau, die uns ein Restaurant empfiehl und noch ein bisschen mit uns plauderte. Wir sahen nicht weit einen Backshop, in den wir erstmal einen Blick werfen wollten. Es war ein total niedliches Café, in dem wir uns alle vorstellen konnten, etwas zu finden. Die süße Frau ging auch dort rein und während sie mit uns anstand, sah sie eine Süßigkeit, von der sie uns erzählte, dass sie unglaublich lecker sein soll und wir die unbedingt probieren sollten. Das ließ ich mir nicht zwei Mal sagen und bestellte das zusätzlich zu einer Suppe, von der wir uns nicht sicher waren, was es für eine war - aber Süßkartoffel vermuteten. Na mal sehen wie der/die/das Nanaimo Bar schmeckt.😉 Die Frau spendierte uns dann überraschend ein Stück von der von ihr empfohlenen Süßware, damit wir es auf jeden Fall probieren würden. Sooo lieb!❤ Dann verabschiedete sie sich und wir bekamen kurz darauf unser Essen. Der Süßkram war echt lecker. Danke für den Tipp, unbekannte Omi!😊 Auch die Süßkartoffelsuppe (wir hatten also richtig gelegen😅) war ein Gedicht!😍 Johanna, Bella und ich hatten uns alle für das gleiche entschieden. Maja hatte sich Avocado-Toast bestellt, das ebenfalls unglaublich lecker aussah. Glücklich und gesättigt machten wir uns dann zur Weiterfahrt auf. Die Route mit den Aussichtspunkten haben wir irgendwie nicht gefunden. Wir entschieden uns dazu, nicht lange herumzusuchen und fuhren weiter unsere Route Richtung Kelowna.Read more

  • Day25

    Lake Emerald

    October 5, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 1 °C

    Nach etwa 45 Minuten Fahrt kamen wir bereits an dem hübschen See an. Er sah ebenso türkisblau aus wie die vielen anderen Seen, die wir bisher bestaunen durften. Aber so traurig das auch ist - irgendwann gewöhnt man sich fast schon an den Anblick. Hier war allerdings nochmal ein kleines Feriendorf auf der Insel und die Chalet-Dächer hatten nahezu die gleiche Farbe wie das Wasser. Das war schon cool.😊 Wir wollten fast schon weiter fahren, als wir uns dazu entschieden, doch noch einen kurzen Trail zu einem Wasserfall zu machen. Wir wollten eigentlich einen größeren sehen. Allerdings waren wir an dem schon irgendwie vorbeigefahren und es wäre nun nochmal etwa eine Stunde Umweg gewesen. Da Maja und Johanna heute sowieso noch weit genug fahren mussten und auch das Wetter sowieso nicht mehr so klasse war, entschieden wir uns dazu, uns einfach hier noch kurz die Beine zu vertreten, bevor es weiterging. Es war auch wirklich ein niedlicher schöner Trail, obwohl wir den, den wir eigentlich gehen wollten, nicht gefunden hatten und damit auch den Wasserfall verpassten.😅 Fanden wir nicht schlimm. Nach einer halben Stunde sind wir dann weitergefahren und hatten das Gefühl, zumindest noch etwas aus dem Yoho Nationalpark mitgenommen zu haben.😊Read more

  • Day25

    Moraine Lake Klappe, die zweite

    October 5, 2019 in Canada ⋅ ⛅ -1 °C

    Wir fuhren dann also los in Richtung Moraine Lake, alle hundemüde. Auf dem Parkplatz hatten sich tatsächlich schon wieder ganz schön viele Verrückte versammelt und wir stellten uns dazu und versuchten alle, noch ein bisschen im Auto zu schlafen. Gelang uns auch ganz gut. Johanna gab dann schließlich den Startschuss, das Auto zu verlassen und wir machten uns hinaus in die Kälte. Auf dem Weg auf die Felsen war ich dann doch ganz schön fröhlich aufgeregt, den perfekten See noch einmal zu sehen. Es war total bewölkt, aber auch das Wetter hatte etwas Schönes. Die Wolken hingen richtig in den Bergen und das tauchte das Szenario in eine mysteriöse Stimmung. Während wir dort saßen und den Ausblick genossen, kamen viele Leute vorbei, die sich bemühten ein Selfie zu machen. Irgendwann hatte ich mich quasi als Pärchenfotografin etabliert und spielte schon mit dem Gedanken, Geld dafür zu nehmen.😃 Wir ließen dann schließlich auch noch ein Foto von uns machen und schauten uns das Ganze noch ein bisschen an, bevor wir wieder hinabstiegen und uns endgültig von dem wundervollsten See verabschiedeten. Wir stoppten in Lake Louise und tranken noch einen Kaffee. Außerdem machten wir den Plan, auf unserer Strecke nach Kelowna im Yoho Park an einem See noch einmal anzuhalten. Dort ging es dann auch hin.Read more

  • Day24

    Bester Sänger? Chris Stapleton!

    October 4, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 4 °C

    Zurück im Hostel bereiteten wir unser Essen zu. Mir fiel erstmal die halbe Packung Salz in den Topf, weswegen wir das Wasser noch einmal wegkippen mussten.😅 Die beiden, die neben uns kochten, hatten zwar auch Nudeln, allerdings sah deren Essen irgendwie geiler aus. Der eine hatte große Rigatoni mit Tomatensauce und fett Käse und die andere hatte Spaghetti mit Gemüse-Tomatensauce. Sah echt geil aus. Zumindest war die Küche hier mit mehr als nur Pfeffer und Salz ausgestattet, sodass ich mir neben Pesto und Frischkäse (Bellas Idee – yummi!) noch ordentlich Würze draufknallte: Salz, Pfeffer, italienische Kräuter, Paprikapulver. Das Ergebnis war doch ziemlich schmackhaft. Mit unserer zweiten Portion saßen wir am gleich Tisch mit den anderen beiden und kamen ins Gespräch. Die Namen haben wir nie erfahren, aber der Typ erzählte uns ein paar gruselige Horrorgeschichten aus London und Florida. Danach kamen wir auf das Thema Musik zu sprechen und der Typ hörte nicht auf, von einem Country-Sänger namens Chris Stapleton zu schwärmen.😄 Es war höchst amüsant, weil das Mädel Country nicht ausstehen konnte und der Chris-Stapleton-Groupie einfach nicht akzeptieren wollte, dass jemand anderes Chris Stapleton nicht wie er als den allerbesten Sänger der Welt sehen wollte. Wir hatten viel Spaß und wir haben musikalisch ein bisschen neuen Input bekommen - auch über Chris Stapleton hinaus.😀 Letztlich haben sie uns auch gefragt, ob wir mit zum Song-Bingo in einer Bar kommen wollten, was wir allerdings ablehnten. Die Arbeit war hier zwar keine Ausrede, aber im Hinterkopf hatte ich noch eher das Geld, das man in einer Bar ausgeben würde. Dann bekamen wir von Johanna die Nachricht, dass sie und Maja am nächsten Tag gerne früh um 5.00 a.m. aufbrechen wollen, um gegen 6.00 a.m. am Moraine Lake zu sein und sich dort den Sonnenaufgang ansehen zu können. Uff! Das warf uns in unseren Plänen etwas zurück. Das bedeutete für mich, dass ich früh nicht arbeiten könnte und wir leider auch kein Frühstück mehr mitnehmen könnten. Ich konnte die beiden gut verstehen, damit hatten wir nur nicht gerechnet. Wir überlegten, ob wir einfach mit einem Bus später nachfahren würden, entschieden uns dann aber dagegen. Es wird ja bestimmt schon schön und der Bus würde ja auch nochmal was extra kosten. Augen zu und durch! Ausgerechnet an dem Abend kamen allerdings zwei Jungs aus unserem Zimmer rein, boten uns kostenlos Bier an, brachten gute Stimmung mit und fragten uns, ob wir noch mit ihnen ausgehen wollten.😪 Die beiden sind aus Neuseeland und waren wirklich witzig. Ich war so kurz davor, mir einfach zu sagen „Scheiß drauf, let’s go!“, aber die Vernunft siegte dann doch. Die beiden nahmen noch einen anderen aus unserem Zimmer mit und waren dann schließlich verschwunden, nachdem sie uns noch eine Weile lang gut unterhalten hatten.😅 Ich versuchte noch irgendwas auf die Kette zu kriegen, war aber einfach viel zu müde.

    Der Wecker klingelte am nächsten Morgen um 5.00 a.m. und es schien mir viel zu früh. Die Mädels wollten uns 5.30 a.m. abholen und so zogen wir uns an, packten die letzten Sachen ein und machten uns leise aus dem Zimmer. Da kamen uns die beiden Neuseeländer entgegen und mir kam kurz der Gedanke, dass das Timing zum Durchmachen schon perfekt gewesen wäre. Naja, verpassten Chancen sollte man nicht nachweinen, also was soll’s. Mit dem einen der beiden, Lewis, sind wir nun zumindest bei Facebook befreundet, vielleicht trifft man sich nochmal irgendwo.🤷‍♀️ Unten angekommen, waren die Mädels schon da. Ich wollte nur noch kurz mein Wasserglas runter in die Küche bringen. Dann entdeckte ich, dass da schon das Frühstück vorbereitet war und das hieß, dass natürlich auch die Brownies und das Bananenbrot bereits bereitstanden. Ich schnappte mir Küchenrolle und packte so viel ein, wie ich konnte. Damit hatte ich Bellas Herz dann schon ein bisschen erobert - und mein eigenes gleich mit.😀
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  • Day24

    Überraschend schön

    October 4, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 7 °C

    Wir wollten mit Chris den Trail entlanglaufen, auf dem wir höchstwahrscheinlich die Tiere, die so ähnlich sind wie Rehe/Hirsche, aber anders heißen (😂), sehen würden. Der Anfang war recht unspektakulär, führte jedoch an einem Fluss entlang, dessen Wasser schon wieder diese wunderschöne türkise Farbe hatte – also doch echt schön. Ich hatte gar nicht so viel erwartet, da wir ja sehr in der Nähe bleiben mussten, weil wir kein Auto mehr hatten. Doch irgendwann war der Sundance Canyon ausgeschildert und wir entschieden uns, den auch entlangzuwandern. Das haben wir auch wirklich nicht bereut. Es ging nach oben an einem Bach entlang, der wasserfallartig über die Steine hinablief. Daneben waren Felsen und Waldboden, die von wunderbar grün leuchtendem Moos umgeben waren. Es sah schon wirklich toll aus. An einer Brücke dachten wir zunächst, wir wären am Ende des Trails angekommen. Meine Abenteuerlust stachelte mich allerdings an, mich davon auch wirklich zu überzeugen – und siehe da: Ich fand heraus, dass der Pfad weiterführte. Als ich den beiden das mitteilen wollte, verstanden sie allerdings kein einziges Wort, weil der Wasserfall so laut war. Schließlich folgten sie mir einfach. Der Weg ging wunderschön weiter – über Stock und Stein. Wir trafen auf ein älteres Paar, das von dem Ausblick oben schwärmte. Der Mann hatte heut Geburtstag und hatte sogar schon ein Hufeisen gefunden. Glückskind!😊 Der Ausblick von oben war wirklich schön, aber wir waren uns, als wir ihn sahen, noch nicht sicher gewesen, ob das schon der Punkt war, von dem das Paar gesprochen hatte. Schließlich ging es dann aber einen anderen Pfad zurück, der wieder in den Anfangsteil mündete. Als wir wieder in der Stadt ankamen, hatten wir 3,5 Stunden Wanderschaft und gute Gespräche über Gott und die Welt hinter uns. Kurz vor dem Ende unseres gemeinsamen Weges, sahen wir dann tatsächlich noch die Tiere, in deren Kacke ich bereits getreten war. Sie standen an einem Parkplatz und hatten so gar keine Scheu. Während wir die Tiere aus angemessener Entfernung beobachteten, kam ein junger Mann angelaufen und ist mit seinem Telefon immer näher an die Tiere herangegangen. An sich hätten sie auch wenig Notiz von ihm genommen, allerdings spielte er mit seinem Telefon Geräusche ab, die ein männliches Tier dieser Art nachahmten. Es klang wie ein aufgeregtes Rufen. Die Tiere reagierten, keine Ahnung, ob es Wachsamkeit, Gehorsam oder Angst war. Wir beobachteten das Geschehen mit Ärger. Chris sagte dann auch was, Bella und ich bestärkten ihn und der Mann ließ glücklicherweise davon ab. Danach trennten sich unsere Wege. Wir verabschiedeten uns endgültig von Chris, der den nächsten Bus ins Hostel nahm und gingen einkaufen. Nudeln und Pesto. Ich besorgte mir außerdem Lippenbalsam, überteuerte Handcreme und eine Taschentuchbox (Die haben in diesem Supermarkt keine normale Taschentuchpackungen!🙄). Alles war absolut nötig.Read more

  • Day24

    Notwendiges Übel

    October 4, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 0 °C

    Wir gingen gegen 9.00 a.m. zum Frühstück. Es gab Toast, Marmelade, Cornflakes und Kaffee. Leider keinen Tee, den ich ganz gut gebrauchen konnte. Deswegen musste ich nochmal in die Kälte raus auf’s Zimmer, um meine Teebeutel zu holen. Positiv waren vor allem das Bananenbrot, die Brownies (beides schön klinschig) und ein bisschen Obst (Orange und Melone). Nachdem wir gut gesättigt waren, holte ich Laptop, Akkupacks und Kopfhörer aus dem Zimmer und wir setzten uns in den Gemeinschaftsraum. Ich wollte arbeiten, aber dann kam einiges dazwischen. Erstmal der Kassensturz, der sehr deprimierend ausfiel. Die Nationalparks haben uns wirklich viel gekostet. Außerdem stand bei der DKB, dass ich kein Aktivkunde mehr wäre, was übersetzt bedeutete, dass ich nicht mehr weltweit kostenfrei Geld abheben könnte. Da stimmte was nicht. Ich schrieb dem Kundenservice jedoch sofort und bekam eine sehr rasche Antwort, dass es sich dabei um ein Versehen handeln würde. Na euer Glück, Freunde! O2 hat irgendwie auch mehr abgebucht, als ihnen zustand. Der Sache muss ich ein andermal nochmal nachgehen. Ansonsten habe ich noch ein Madsen-Konzert in 2020 entdeckt, auf das ich unbedingt gehen möchte. Dann habe ich mit Mama telefoniert, die mir die Karte als frühzeitiges Weihnachtsgeschenk angeboten hat (Danke, Mami!😘). Nachdem wir dann geraume Zeit geplaudert hatten, war es schon wieder fast 12.00 a.m. und ich schrieb Chris, mit dem wir uns für heute schonmal grob verabredet hatten. Valentin war diesen Morgen sehr zeitig abgereist, sodass wir ihn leider nicht mehr wiedersehen konnten. Wir verabredeten uns für 1 p.m. mit ihm und ich kam endlich ein kleines bisschen zum Arbeiten. Dann machten wir uns auf den Weg.Read more

  • Day23

    Jack und Buddel voll Rum

    October 3, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 4 °C

    Nach einer Weile fühlte ich mich nicht mehr so in der Stimmung, in der Stadt umherzulaufen. Wir stoppten noch kurz am Supermarkt und gingen dann zu unserem neuen Schlafplatz. Ich schnappte meinen Laptop und mein Akkupack, Bella ihr Handy, und wir gingen in den Aufenthaltsbereich, der deutlich kleiner ausfiel als in unserem Hostel zuvor. Lediglich ein paar kleine ungemütlich aussehende Tische mit Stühlen und eine ziemlich kleine Ecke mit Couches, in die vielleicht mit Hängen und Würgen 15 Leute gepasst hätten – kaum mehr als in meiner WG zu hause. Die Couches sahen definitiv einladender aus als die Stühle und so gingen wir in die Fernseh-Ecke. Dort saßen zwei Typen und ich grüßte nett. Wir kamen ins Gespräch. Die üblichen Fragen wurden abgegrast: Wo kommt ihr her? Was macht ihr hier? Wie lange seid ihr schon da? Wie lange wollt ihr noch bleiben? Allerdings war einer der beiden, Jack, schon richtig schön besoffen und lallte mit seinem britischen Akzent Dinge in unsere Richtung, die wir nicht verstanden. Zwischendurch wurde er irgendwie ein bisschen beleidigend, entschuldigte sich dann aber immer wieder. Was für ein komischer Typ. Er vergaß auch alle zwei Minuten, was er gefragt hatte und redete immer das gleiche wirre Zeug. Ach ja, hatte ich schon erwähnt, dass er ne schöne Flasche Captain Morgan in der Hand hatte? Keine große zwar, aber so ne kleine, in der man bei uns auch Pfeffi oder eklige Kräuterliköre bekommt. Das Zeug trank er pur und bot uns auch was an. Die spießigen Deutschen lehnten ab. Und überhaupt findet er Deutsche richtig kacke, also eigentlich nicht, aber die Geschichte! Na, ihr wisst schon. Aber eigentlich sind Deutsche gar nicht kacke, aber irgendwie doch. So ganz haben wir es am Ende nicht mehr geblickt. Ich setzte dann meine Kopfhörer auf und arbeitete, Bella schrieb einen Footprint. Nachdem der andere Typ, dessen Namen ich vergessen habe, weg war, fing Jack an wild rumzutelefonieren und irgendwelche armen Leute am anderen Ende vollzusülzen – auch hier blieben Beleidigungen nicht aus. Ich bekam in etwa sowas mit, dass er sich darüber beschwerte, dass er gefeuert wurde und dass das ja an sich kein Problem wäre, aber die so super unhöflich zu ihm waren. Sie hatten ihn gefragt, ob er besoffen wäre (was ich mir in dem Moment wirklich nur zu gut hatte vorstellen können) und das wäre ja eine absolute Frechheit gewesen! Irgendwann war auch er gegangen und wir konnten uns besser unseren Sachen widmen. Da der Fernseher dort Netflix hatte, entschieden wir uns dazu, Harry Potter zu schauen. Der Film lief etwa 10 Minuten, da kam unser Freund Jack zurück. Er meckerte, dass er Harry Potter nicht möge und schaltete einfach irgendwelche Kackmusik auf Youtube an. Ganz nebenbei verkippte er noch nen ordentlichen Schluck Rum und kümmerte sich halbherzig darum, es wegzumachen, indem er einen Flyer drauflegte. Naja. Dann war er wieder weg, telefonierte lauthals mit irgendwem und kam wieder, telefonierte weiter und war einfach nur nervig. Wir sehnten uns in unser altes Hostel mit den netten Menschen zurück. Irgendwann dachten wir, er wäre endgültig weg. Wir schalteten Harry Potter erneut ein und hatten tatsächlich eine ganze Weile Ruhe. Einige andere Leute kamen vorbei, einer blieb schließlich länger sitzen. Aber er kam wieder, allerdings mit Leuten, die ihn bereits kannten – seit gestern oder so.😄 Naja, vier Leute unterhielten sich unglaublich lautstark und als sie sich entschieden hatten, Alkohol kaufen zu gehen, dachten wir, es wäre an der Zeit, sich schnell aus dem Staub zu machen, bevor die laute Bande wiederkommt. Nun liege ich hinter meinem Vorhang in meinem Bett. Fast so als hätte ich Privatsphäre. Krass!😅Read more