Paraguay
Presidente Franco

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240 travelers at this place
  • Day14

    Ciudad del Este - Monday Wasserfälle

    January 9, 2020 in Paraguay ⋅ ☀️ 30 °C

    Manchmal sind die spontanen Ideen die besten :) so auch bei den Monday-Wasserfällen ... obwohl wir an einem Mittwoch da waren! Der Hinweg ... naja ... wie immer in Ciudad del Este ... viel gelaufen - das ist einfach verlässlicher als Busfahren! Der vorhergesagte Regen hatte keine Lust - so schien den ganzen Tag die Sonne und verbrannte unsere Nasen. Aber alle Anstrengung hat sich gelohnt - wir hörten es in dem Moment rauschen als wir durch den Maschendrahtzaun den ersten Blick auf den Wasserfall werfen konnten. Umgeben von einem tollen Naturpark mit einheimischer Flora und Fauna sind die Monday-Wasserfälle ein kleines Paradies. Der perfekte Platz, um ohne Gedränge gefühlt stundenlang den Blick auf das herabfallende Wasser zu genießen. Die Besucher, die nur zum Foto/Selfie machen kurz an den Aussichtspunkt kommen, können wir nicht verstehen. Ist die mediale Selbstinszenierung echt so wichtig, dass man kaum einen richtigen Blick wagt? Hauptsache Gesicht zur Kamera?
    Wie ihr sehen könnt, ist uns das nicht passiert und wir haben viel entdeckt:
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    Christina Bünting

    Echt schön... Und die Schildkröte 🐢💕

    1/14/20Reply
     
  • Day15

    3 Fronteras: Paraguay-Argentina-Brasilia

    January 10, 2020 in Brazil ⋅ ☀️ 33 °C

    Es gibt Tage, die wollen einfach nicht so, wie man selbst möchte. So ein Tag war heute! Da weiß man erst nicht recht, was man anschauen oder wohin man gehen könnte. Dann geht man viel zu spät los und stellt fest: vielleicht hätte man sich bei der Wetterlage die Sonnencreme doch sparen können! Irrtum :) Dann bekommt man keinen Bus, obwohl vorne Tres Fronteras (unser Ziel) dran stand, sagte der Busfahrer auf Nachfrage, dass er da nicht hinfahre. Also nimmt man Stück für Stück andere Busse, läuft irgendwann, stellt sich bei Regen unter, isst Eis in der Wartezeit und am Ziel endlich angekommen, merkt man: Man ist auf der paraguayischen Seite der einzige Besucher. Man bestaunt die zusammenfließenden Flüsse Rio Parana und Rio Iguazu, macht ein paar Fotos und denkt sich: Komm, lass uns das Dreiländer-Eck aus der Perspektive aller 3 Länder anschauen. Paraguay abgehakt. Fähre nach Argentinien entdeckt. Also los! Alles super, Stempel in den Pass, Weg hochgestapft, fantastischer Blick (besser als von der paraguayischen Seite), Beweisfotos gemacht, auf die Uhr geschaut: Schaffen wir es noch nach Brasilien? Klar! Kein Problem - welch verfrühter Optimismus! Zum Busbahnhof gelaufen, zwischendurch argentinisches Geld geholt - über die hohe Abhebegebühr geärgert (vor allem im Verhältnis zur Abhebesumme) - aber naja wenigstens für den Bus (egal ob nach Brasilien oder zurück nach Paraguay) braucht man halt Geld. Am Busterminal des Unternehmens Rio Uruguay: "we speak english" ... ... war wohl der Kollege mit den Englisch-Kenntnissen ausgerechnet heute im Urlaub. Nach Brasilien zu Tres Fronteras fährt kein Bus. Nur zum Terminal - Busbahnhof. Egal ... immerhin fährt er in 10min ... auf den Bus nach Paraguay zurück müssten wir über eine Stunde warten. Wir bezahlen, steigen ein, unterwegs steigen Leute zu - wollen genau wie wir zum Terminal... zahlen aber nur knapp ein Fünftel des Preises, den wir bezahlt haben! Wie kann das sein? An der argentinischen Grenze, alle raus aus dem Bus, Pass abstempeln, wieder alle rein, ab über die Brücke! Auf der brasilianischen Seite: nur einige Passagiere raus, Pass stempeln lassen, Bus ist weg ... wir sehen noch die Rücklichter! Die anderen Passagiere sind darüber offensichtlich weit weniger erstaunt als wir ... ich komme mir dumm vor! Wir überlegen, was wir tun können ... auf den nächsten Bus warten, der wer weiß wann kommt und der uns dann vielleicht mitnimmt oder auch nicht?! Oder wo wir nochmal bezahlen müssen?! Oder laufen? Es fängt an zu regnen ... nur ein Schauer. Laufen? Warten? Es wären immerhin fast 20km zurück nach Paraguay zu unserer Unterkunft ... untätig rumsitzen ist nicht mein Ding ... also los! Nach über 5km Weg bei Tres Fronteras Brasilien angekommen ... Wellblechzaun als Sichtschutz, eine Baustelle, eine Art künstlich errichtete Burg und ca. 7 Euro Eintritt pro Person. Den Weg hätten wir uns sparen können ... wir bezahlen nicht für einen Blick den wir heute schon 2 x kostenlos bekommen haben. Wir sind doch nicht bescheuert. Also Rückweg Richtung Paraguay. Füße, Waden und Co sind längst nicht mehr so taufrisch wie am Morgen. Die Sonne geht unter, wir laufen und laufen und laufen. Bus oder Taxi können wir nicht fahren, denn wir finden keine brasilianische Bank bei der wir Geld abheben können. 5 oder 6 Versuche - mit dem gleichen Ergebnis: Karte wird nicht akzeptiert. Zur Feier des Tages beginnt es zu regnen, Blitze zucken über den schwarzen, rötlichen und lilanen Himmel, Donner grollt bedrohlich ... das hat uns gerade noch gefehlt. Der Regen hört bald wieder auf, pfützenübersähte, matschige, dunkle Wege bleiben. Der Rest der Kulisse begleitet uns bis nach Paraguay, zum Schluss nur noch als Wetterleuchten über den Wolken (sieht irgendwie genial aus). Aber jeder Schritt wird schwerer bis wir nach etwas mehr als 28km und ca. 11 Stunden zu Fuß unsere Unterkunft erreichen und uns jetzt schon auf Muskelkater freuen. Hoffentlich wird morgen ein besserer Tag :)Read more

    Victoria Kopp

    Das war ja ein Kampf! Ich hoffe, ihr habt eure Beine schon auskuriert 😅

    1/11/20Reply
    Sandra Walther

    Ohh mein Gott 😱 ihr Armen... Sowas macht man auch nur einmal im Leben mit 😂❤️

    2/13/20Reply
     
  • Day13

    Ciudad del Este - Wer nicht sucht ...

    January 8, 2020 in Paraguay ⋅ ☁️ 30 °C

    ... der findet! Abseits von den beliebten Touristenspots haben wir etwas total Unerwartetes entdeckt. Abends am Straßenrand liefen wir plötzlich an ein paar Ständen vorbei, die frischen Fisch verkauften. Verwirrung ... warum sitzt man abends an der Straße mit 3 großen Styroporboxen voll Fisch und einer Waage auf einem Tisch? Ein paar Schritte weiter, dann des Rätsels Lösung ... eine Markthalle! Die Neugier siegt... also rein in die Menschenmenge. In der Markthalle werden allerhand regional produzierte Waren angeboten - Obst, Gemüse, frischer Fisch, frisch ausgenommene und gerupfte Hühner, Eier, einfach beeindruckend. Die Augen wurden immer größer und größer. Wir haben dann gleich mal für ungefähr 1 Euro eine kleine Ananas, zwei Sternfrüchte und drei handvoll Acerolakirschen gekauft. War lecker! Noch viel beeindruckender war allerdings was wir danach entdeckt haben. In einem Nebenraum drängten Menschen um Tische und Theken. Es gab frischen Saft, Empanadas, Sopa Paraguaya, Schnitzel, Fleisch, Würste, einen Schweinekopf und einen (vermutlich) Schafskopf, Maniok-Fritten, und ganz viel anderes, was wir nicht kannten. Menschen nahmen, aßen, redeten, lachten, bissen in etwas hinein, legten es wieder hin bzw. zurück, einige hielten Geld in der Hand, kauften etwas, bekamen in Plastiktüten verpacktes Essen ... ein unüberschaubares und undurchschaubares Durcheinander. Was war das? Armenspeisung, Suppenküche, jeder gibt, was er kann? Auch nach minutenlangem Beobachten (PS: wir kamen uns dabei echt blöd vor) hatten wir das Prinzip noch nicht verstanden. Wir haben uns dann einfach für knapp 1 Euro ein leckeres Empanada con carne und einen Becher Ananassaft gekauft. Der Entschluss stand fest: wenn die Markthalle jeden Tag geöffnet hat, dann kaufen wir ab jetzt jeden Tag hier Obst fürs Frühstück und irgendwas zum Abendessen.
    Sie hat übrigens jeden Tag offen :) und wir haben heute einfach so zwei Bananen geschenkt bekommen! Wahnsinn, was es für tolle Menschen gibt auf dieser Welt :)
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    Christina Bünting

    Sieht echt verrückt aus, sowas habe ich auch noch nie gesehen

    1/14/20Reply
     
  • Day534

    Viel Wasser

    January 31 in Brazil ⋅ 🌧 24 °C

    Foz do Iguaçu ist eine kleine und recht gepflegte Stadt direkt an der Grenze zu Paraguay. Wir schauen uns mit erstaunlich wenigen anderen Touristen die Iguazu Wasserfälle an, was einerseits an dem regnerischen Wetter und andererseits an der Pandemie bedingten Begrenzung liegt. Unglaubliche Wassermassen ergiessen sich in einer malerischen Landschaft in die Tiefe.
    Ein anderes Highlight der Gegend ist das Dreiländereck, bei dem Brasilien, Paraguay und Argentinien aufeinandertreffen. Die politischen sind zugleich auch natürliche Grenzen, da sie durch breite Ströme gebildet werden. Der vom Wasserfall kommende Rio Iguaçu bildet die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien und mündet in den Rio Paraná, der die Grenze zu Paraguay bildet.
    Die geschäftstüchtigen Brasilianer vermarkten das Dreiländereck sehr geschickt mit Show, Souvenirshop, Restaurants und Informationstafeln und wir treffen an dem lauen Abend an dem wir es besuchen fast mehr Touristen als an den weltberühmten Wasserfällen.
    Zwei Tage bevor wir nach Paraguay einreisen machen wir den PCR Corona Test. Zu unserer großen Erleichterung fällt er diesmal bei uns allen negativ aus und so überschreiten wir am 1. Februar die Brücke der Freundschaft nach Paraguay. Ohne Schwierigkeiten werden wir in das Herz Südamerikas, wie das Binnenland auch genannt wird, eingelassen. Hier befindet sich die Grenzstadt Ciudad del Este (Stadt des Ostens) von der aus wir den Bus quer durch das Land zur paraguayischen Hauptstadt Asunción nehmen.
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    Wo sind denn die ganzen diebischen Nasenbluten hin?🤔 [GABI]

    2/4/21Reply
    Heike Hummler

    Krass 😳

    2/6/21Reply
     
  • Day19

    Puerto Iguazú - Wohn(t)raum

    January 14, 2020 in Argentina ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute endete unser Aufenthalt in unserem Super-3-Sterne-Hotel in Ciudad del Este. Ich sag nur, Fenster zum Gang, 1 Handtuch für 2 Personen, kein Duschvorhang, 1 Stuhl, kein Schrank, ein paar Ameisen und Kakerlaken, die sporadisch über die Flure rannten, eine kleine (Straßen-)Katze, die sich zur Frühstückszeit mal in die Küche verirrte, ... naja, wie man sich ein Hotel (in Südamerika) halt so vorstellt. Nach dem Auschecken und Wäsche waschen sind wir mit der Fähre über die Grenze nach Argentinien gefahren und haben unsere Rucksäcke zu unserer Airbnb-Unterkunft geschleppt. Es sah auf den Bildern schon gut aus, aber in echt ist es noch toller. Wir wurden auf deutsch begrüßt und ins Haus sowie in den Besuch der Wasserfälle eingewiesen! Das Haus hat ein kleines und ein großes Badezimmer, 3 oder 4 Gästezimmer - aktuell wohnt hier ein spanischsprachiges Pärchen, ein Deutscher und wir, eine Küche mit großem Essbereich, ein Wohnzimmer, Deckenventilatoren und nicht zu vergessen eine Terasse mit freiem Blick auf den dschungelgrünen Garten, wo unter anderem Kolibris sowie Schmetterlinge und andere einheimische Tiere häufige Besucher sind. Auch aus unserem Fenster hat man einen tollen Blick ins Grüne, der Fluss ist nicht weit weg und das Hundegebell in der Straße ist öfter bzw. lauter zu hören als vorbeikommende Autos! Okay zugegeben ... Ameisen und Kakerlaken gibt's hier auch, aber solange ich heute Nacht keinen Spinnenbesuch bekomme, stört mich das nicht so sehr. Ich glaub wir werden in Zukunft soweit möglich doch bei Airbnb-Unterkünften bleiben ^^Read more

    Christina Bünting

    Eure neue Unterkunft sieht echt gut aus 😍

    1/20/20Reply
     
  • Day11

    Puerto Iguazú

    January 18, 2020 in Argentina ⋅ ⛅ 29 °C

    Im touristischen aber hippen Puerto Iguazú verbringen wir - nach Verlängerung - eine Woche. Das Dorf dient auf argentinischer Seite als Ausgangspunkt für die Iguazú-Fälle. Ausserdem gibt es den Aussichtspunkt "Tres Fronteras", so quasi das Dreiländereck. Dort steht man auf argentinischen Boden und sieht auf Paraguay und Brasilien getrennt durch die zwei Flüsse Paraná und Iguazú. Natürlich wollen wir uns ein Bild davon machen.
    Überall im Dorf gibt es feine Restaurants mit gutem Essen, viele Souvenir-Shops und niedliche Hostels.
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    .aRoundtheWorld

    Paraguay isch dört bide bäum oder?🧐😂

    1/28/20Reply
    TomUndRamonaUnterwägs

    Nei, äbä links! ach Manu, immer alles zweimal erklärä...;)

    1/29/20Reply
     
  • Day14

    Kleiner Wasserfall - Großer Sonnenbrand

    January 9, 2020 in Paraguay ⋅ ⛅ 30 °C

    Gestern, an unserem ersten vollen Tag in Ciudad del Este, sind wir viel Spazieren gewesen. Insgesamt waren wir etwa 17km unterwegs. Wir haben in der Innenstadt unseren Augen kaum getraut, dass eine Stadt, die erst 1957 gegründet wurde, so alt und heruntergekommen aussehen und gleichzeitig so überfüllt und geschäftig sein kann. Wir haben unter anderem sogar einen Laden gefunden, der Tchibo-Artikel verkauft... Abends haben wir dann durch Zufall die Markthalle entdeckt und beschlossen ab jetzt jeden Abend hier Essen zu gehen. Das ist echt ein ganz besonderes Erlebnis!
    Heute sagte der Wetterbericht viel Regen, teilweise auch Gewitter mit einer Wahrscheinlichkeit von 50-100% voraus. Also sind wir heute früh erst einmal ohne unseren üblichen Sonnenschutz losgezogen. Nachdem wir in unserem ersten Ziel des Tages im Tourismusbüro ein paar Auskünfte bekommen haben (Der junge Mitarbeiter sprach ein sehr gebrochenes Englisch, aber immer noch besser als wir spanisch sprechen), sind wir bei strahlendem Sonnenschein weitergezogen zu unserem eigentlichen Tagesziel: Den Wasserfällen von Monday. Auf unserem Fußweg, knappe 9km, wurden wir begleitet von Wolken und größtenteils auch von der Sonne. Auf etwa der Hälfte der Strecke hat sich Julia vernünftigerweise an den meisten unverdeckten Stellen ihres Körpers eingecremt. Mir war nicht danach. Sollte ja regnen...
    Unterwegs haben wir unter anderem Bananen an Palmen gesehen und uns in einem Supermarkt ein leckeres Mittagessen mit Salat, Schnitzelbrötchen, sowie Nudeln mit Rindfleisch in Soße geholt.
    Im Parque Aventura Monday angekommen haben wir uns auf den Weg zum ersten Aussichtspunkt gemacht. Dort habe ich dann auch gemerkt, dass das mit Regen wohl nicht so viel wird und habe mir den Nacken, Arme und Beine eingecremt. Leider wohl etwas zu spät. Mein Nacken sieht im Moment eher aus als würde er leuchten. Arme und Beine haben die Sonne heute besser überstanden und die nächsten Tage hoffe ich, dass der Regen wirklich kommt und werde mich dennoch wieder morgens mit Sonnencreme einschmieren. Sicher ist sicher und Bilder von meinem Sonnenbrand erspare ich euch hier lieber ;-)
    Insgesamt haben sich die Strapazen und die am Ende 19km Spaziergang heute aber gelohnt: ein beeindruckender Wasserfall, der dennoch im Vergleich zu den bald kommenden wohl eher winzig daherkommt. Dennoch ist er 120m breit und das Wasser fällt 40m in die Tiefe. Aber seht selbst:
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    Cheritta Ebinger

    Sonnenschutz solltest Du immer auftragen.😑Du hast da schon schmerzlichst erfahren müssen😭

    1/10/20Reply
     
  • Day15

    Drei-Länder-Eck

    January 11, 2020 in Brazil ⋅ ☀️ 32 °C

    Am Freitag sind wir vom Hotel aus losgegangen und hatten gar keinen richtigen Plan, was wir machen wollten. Zunächst hatten wir uns überlegt zum Aussichtspunkt Tres Fronteras südlich unseres Hotels zu fahren. Zumindest so weit mit de Bus zu fahren, wie es möglich ist, da wir die Tage zuvor recht viel zu Fuß unterwegs waren. Auf dem Weg dort hin stellte sich mal wieder heraus, dass mit mangelnder Ortskenntnis und fehlender Busfahrpläne (hier gibts sowas gar nicht - ebenso wie an einer Haltestelle auf einen Bus zu warten) es nahezu unmöglich ist den richtigen Bus zu finden und an der richtigen Stelle auch wieder zu verlassen. Nach zwei Bussen, die uns etwas näher ans Ziel brachten, hatten wir noch rund 2,5km zu laufen. Unterwegs fing es an zu regnen, weswegen wir uns an einem kleinen Laden unterstellten. Die kurze Pause haben wir uns dann mit einem Eis versüßt. Es sollte einer der schönsten Momente des Tages sein.
    Als wir am Aussichtspunkt Tres Fronteras (Paraguay) angekommen sind, bot sich uns eine tolle Aussicht auf die Mündung des Rio Iguaçu, der Brasilien und Argentinien trennt in den Rio Paraná. Letzterer trennt erst Brasilien und Paraguay und ab dem Punkt, an dem wir uns befanden eben Argentinien und Paraguay. An dieser Stelle treffen alle drei Staaten aufeinander.
    Kurz entschlossen haben wir uns dann auf den Weg zum Fluss gemacht und wollten noch die anderen beiden Punkte besuchen. Da eine Fähre zum benachbarten argentinischen Ort Puerto Iguazú fährt, haben wir diese genommen. Netterweise wartete die Fähre, bis wir an Bord waren und legte dann ab. Auch in Argentinien hat man einen tollen Ausblick auf die Szene, aber eben aus einem anderen Land und mit einem anderem Blickwinkel.
    Anschließend wollten wir auch noch die brasilianische Seite besuchen. Also auf zum Busbahnhof, schnell nich Geld vorher geholt und dann mit dem Bus nach Brasilien. An der Grenze dann kurz raus aus dem Bus, Pass vorzeigen, aus Argentinien ausreisen, wieder rein in den Bus. Über die Grenzbrücke, aus dem Bus raus, Pass vorzeigen und nach Brasilien einreisen, und .... der Bus ist weg! Wie kommen wir jetzt weiter?? Mach einigem Überlegen, keine Ahnung, wann der nächste Bus kommt (siehe oben), ging es zu Fuß weiter. 5km zum Aussichtspunkt. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass hier eine Art Freizeitpark errichtet wurde. Wir haben uns dann entschieden keinen Eintritt zu zahlen für etwas, dass wir an dem Tag schon zweimal gesehen haben. Aus Mangel an brasilianischer Währung machten wir uns zu Fuß im letzten Tageslicht auf den Weg Richtung Grenze zu Paraguay. Immerhin auch nochmal 10km... diese wurden irgendwie immer länger und länger. Mit Einbruch der Dunkelheit setzten Gewitter und Wetterleuchten ein (es erwischte uns zum Glück nur ein kleiner Schauer). Dennoch kam teilweise wohl heftige Schauer vom Himmel, was wir anhand des Wassers auf der Straße auch später noch gut erkennen konnten. Mit schmerzenden Füßen und nach mehr als 3 Stunden Fußmarsch sind wir dann spät abends erschöpft im Hotel wieder angekommen. Gesamter Fußweg für den Tag: 28km....
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    schöner Bericht! Weiterhin tolle Erlebnisse! Gibt es auch etwas anders außer Eis bei euch zu essen? Schon das dritte Foto mit Eis.

    1/12/20Reply
    Swen Ebinger

    Ne, ist zu warm hier für anderes als Eis

    1/12/20Reply
     
  • Day71

    Iguazu et ses chutes vertigineuses

    November 20, 2019 in Argentina ⋅ ☀️ 33 °C

    Après 18 heures de bus, nous sommes arrivés aux chutes d'Iguazu, situées sur la triple frontière (Brésil, Argentine et Paraguay). Nous nous sommes installés à Puerto Iguazu, du côté argentin, pour visiter ce site mondialement connu et donc très fréquenté par les touristes.

    Nous avons commencé par le côté brésilien (photos 1 à 3) qui propose un sentier de 1,5 km le long des chutes pour arriver à la plus connue d'entre elles, la Garganta del diablo (gorge du diable). Car ce qui fait la beauté de l'endroit, c'est qu'il n'y a pas une seule cascade, mais une multitude. Avant même de les voir, on les entend : le fracas de l'eau est impressionnant. Ensuite, on est saisi par la puissance que dégagent les masses d'eau qui se précipitent dans le vide : quand elles atteignent finalement le sol, de l'écume est projetée à plusieurs mètres de hauteur. Depuis les passerelles aménagées pour amener les visiteurs au plus près, on prend donc une bonne douche au passage !

    Nous avons aussi profité de cette journée pour visiter un parc aux oiseaux qui sauvegarde les espèces de la forêt humide Atlantique, qui est gravement menacée (elle survit heureusement dans le parc national Iguazu). Là, nous avons vu des perroquets, des petites chouettes ou encore l'emblématique toucan (photos 4 à 6).

    Nous avons enchaîné le lendemain avec le côté argentin, qui est encore plus sympa. Trois sentiers d'environ 1,5 km chacun, entièrement aménagés avec des passerelles, nous ont permis de nous approcher au plus près pour ressentir l'extraordinaire force de la nature. En plus, nous avons pu observer de nombreux animaux comme des lézards, des oiseaux, des poissons chats géants, des tortues, des singes ou encore des coaties (qui sont d'après nous à mi-chemin entre le lémurien et le blaireau). Le tout avec un grand soleil et une bonne trentaine de degrés, ce qui doit faire rêver en France en ce moment !
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    Anais Pornet

    Je vous confirme ! Ça caille chez nous!🥶

    11/26/19Reply
    Robert abmag

    Bravo !!! Profitez du ciel bleu, à St Malo c'est gris, frais et humide, mais ce ciel morose sied si bien à la côte d'émeraude. Vos textes et photos sont toujours aussi sympa(s).

    11/27/19Reply
    Fabienne Vermorel

    Notre vraie richesse 😍 Profitez de cette beauté que nous offre notre planète et des belles personnes que vous rencontrez ... Bises à vous deux 😘

    11/29/19Reply
    2 more comments
     
  • Day44

    Horden bunt-flattriger Schmetterlinge

    March 1, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 29 °C

    Bevor wir über Iguazu sprechen, wo wir übrigens unbeschadet jedoch mit etwas Nachbrand angekommen sind, gibt es noch zwei wichtige Themen aufzuarbeiten. Was mich seit einigen Wochen immer wieder irritiert, sind die ununterbrochen blau blinkenden Blaulichter der Polizeifahrzeuge hier. Die leuchten und blinken immer. Ob Einsatz oder nicht. Während in unseren Breitengraden die Polizei gerne auf "Versteckis" und "Fangis" macht, um irgendwann hinter einem Baum hervorzuspringen und lauthals zu rufen "heds!", läuft das hier irgendwie mehr nach dem Prinzip „schaut her, ich hab auch so ein geiles Blaulicht und was Dickes in der Hose (also eine Pistole), ich komme (also physisch an einen Ort), anständig sein!" ... Habe das Prinzip zwar nie wirklich verstanden, aber die Tage in Mendoza durchaus schätzen gelernt. Das dürfte auch dem rassigen Pedro Fictivo jeweils entgegen kommen.

    Dann noch ein kleiner Nachtrag zu Santiago. Was war das eine geile Woche. Neben all den wundervollen Erlebnissen und all der Grosszügigkeit, blieb eine Sache bislang jedoch unerwähnt. A.S., die gute Seele vom Penthouse, schenkte uns neben einem gefüllten Kühlschrank, den täglichen Geheimtipps (die schickt er übrigens immer noch) und einem Cheese- & Wine-Tasting noch etwas ganz Besonderes zum Abschied ... ein Buch. Also einen massiven Bildband von Chile mit persönlicher Widmung. Grösse A4. Dick. Geil, ein Buch für Weltreisende. Richtig schlau dieser A.S., wirklich ganz toll. Und ich schlepp den Scheiss seither mit mir rum. Mendoza ging ja noch, da hatten wir immerhin diese hässliche Karre, die wir Gott sei Dank auch wieder los geworden sind. Aber danach wurde es mühsam. Wir hatten uns auch schon beinahe daran gewöhnt, ohne feste Mission um die Welt zu reisen. Aber nein, A.S. hat da noch eine kleine Aufgabe für uns. Wir nutzen also unsere wertvolle Reisezeit in Iguazu und ab die Post. Also ab zur Post. Die anfänglich veranschlagten CHF 85.- für 1,12 kg in die Schweiz lassen sich trotz Sprachbarrieren und dank dem Entfernen der Buchverpackung und dem Verzicht auf eine stabile Box immerhin noch auf CHF 43.- für 0,98 kg reduzieren. Den Bildband gibts bei Amazon übrigens für 29.90. Wahrscheinlich. Super Geschenk. Danke A.S.!

    Iguazu selber ist wunderbar grün, subtropisches Klima eben. Angesichts der ganzen Gerüche und all dem Gekreuch und Gefleuch vermisse ich aber stellenweise das trockene Klima der letzten Wochen ein wenig. Das lasse ich mir aber nicht anmerken. Doch schon am ersten Tag fange ich an leicht zu kränkeln, so Kopf und Hals und so. Kaum gibt man sich nach einigen Wochen kargem Leben wieder dem Luxus hin, schon fährt der ausgemergelte Körper gleich die Abwehrschilde runter und es braucht lediglich einen leichten Klimawechsel und man(n) wird krank. Vielen war ja von Beginn an klar, dass ich das schwache Glied dieser zweigliedrigen Kette bin. Also schwach als Glied der Kette, sonst kein schwaches Glied. Aber die schöne Sue ist ja auch sonst die offensichtlich gute Party in der Beziehung, aber auch das lasse ich mir nicht anmerken. Ich bin auch schön. Je nach Blickwinkel.

    Tapfer stampfe ich also hinter Sue her zu den Iguazu Falls, den mächtigsten Wasserfällen der Welt. Dagegen ist ein Besuch beim Rheinfall eher ein Reinfall. Die Niagara Falls im Vergleich ein kleines Rinnsal. Wirklich imposant. Jumanjii-Feeling pur (schau Fotos). Das lockt natürlich auch Johnny und Annie, Ramon und Ramona, Herbert und Bärbel, sowie tausende andere Mitläufer an. Ich bin mir stellenweise gar nicht mehr sicher, wovon mein Kopf eigentlich so dröhnt. Vom permanenten Lärm der imposanten Fälle, dieser oft unterschätzten und meist lebensbedrohlichen Männer-Erkältung die ganz offensichtlich im Anmarsch ist oder eben doch den Massen von Menschen und menschenähnlichen Geschöpfen die einem unmenschlich im Weg stehen. Wahrscheinlich von allem ein bisschen. Zum Glück ist Sue da, um Schlimmeres zu vermeiden. So kam es zu keinerlei Handgreiflichkeiten oder sonstigen Eskalationen.

    Auf Anraten der medizinisch völlig unausgebildeten Sue bekämpfte ich den Brummschädel mit literweise Wasser. Was irgendwie nützte. War also wohl doch nur ausserordentlicher Nachbrand oder bereits Entzug von Mendoza. Scheiss Wein. Sue für ihren Teil ist ganz entzückt ob der „Horden“ von Schmetterlingen, wie sie es nennt, und diesen komischen Waschbären mit ihren langen Gesichtern. Ich dachte zwar, Schwimmer und Flieger bewegen sich dreidimensional in „Schwärmen“ und die „Horden“ sind den sich zweidimensional bewegenden Gehern und Tramplern vorbehalten. Aber was weiss ich schon? Macht doch mit der Sprache was ihr wollt. Der Diskussion dazu ging ich aufgrund des Brummschädels sowieso aus dem Weg. Dann sind es eben entzückend schöne Horden bunt-flattriger Schmetterlinge. Zusammen mit Wasser, übrigens das einzige wovon es noch mehr hat hier als Menschen. Bei den Bäumen bin ich mir nicht sicher.

    Und dann ist da ja noch das Highlight dieser Tage. Ian, mein kleiner Göttibueb. Geboren am 01.03.2018 um 22:32. Wie geil ist das denn?! Da wird das Reisen für einen Moment zur Nebensache. Wobei, wir wären in diesem Moment ehrlich gesagt sowieso lieber in der Schweiz. Bei Familie Stauber. Noch mehr als damals während der Fasnachtswoche. Aber wir wussten bei Reiseantritt bereits, dass dies einer der Events ist, dem wir leider nicht beiwohnen werden. Schade. Kein Wunder wird man da krank. Krank vor Sehnsucht. Und dann noch alle diese Schmetterlinge. Einfach krank ... Apropoz, dem Äusseren nach zu urteilen, ist der Erzeuger von Ian ein Eskimo, also nicht Robin. Aber das klären wir nach unserer Rückkehr.

    Zuerst machen wir uns nun aber auf den Weg nach Salta. Also wir fliegen. Von Salta aus bringt uns ein Nachtbus über die Grenze nach San Pedro de Atacama in Chile, von wo aus wir mit einem Jeep die Wüsten von Atacama und Uyuni passieren werden, bevor wir uns dann in La Paz auf unsere Peru-Bus-Tour inklusive 5-day Hike von Cusco aus zum Machu Picchu vorbereiten werden. Stay tuned!
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