Peru
Miraflores District

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Travelers at this place
    • Day20

      Restaurant Central

      November 29 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

      Dustin war zu Besuch im Restaurant Central, dem besten Restaurant in Südamerika.
      Ein Wahnsinns Erlebnis und kulinarisch nicht mehr zu toppen.
      Jedes Gericht in dem Menü wurde aus Produkten aus einer bestimmten Höhenlage hergestellt.
      Hier ein paar Eindrücke für euch.
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      Traveler

      Allein die Bilder sind schon beeindruckend. Wow, nichts was man von hier irgendwoher kennt?

       
    • Day2

      Discovering Miraflores & centre of Lima

      November 21, 2021 in Peru ⋅ ☁️ 20 °C

      Gestern habe den Stadtteil, wo ich im Hotel untergebracht bin – Miraflores– ein wenig erkundet. Kein Highlight, ein wenig morbid alles, wobei die Häuser hier noch deutlich jünger sind, als zB in Havanna. Teilweise recht gesichtslose Hochhauslandschaften, zwischen denen man auch mal schöne Häuser sieht. Lage ist toll, direkt am Pazifik gelegen, wo ich auch den so genannten Parque del Amor angeschaut habe, der hier als Treffpunkt für ein erstes Date hochbegehrt ist (Statur mit einem sich küssenden Paar). Dort wurde ich auch von einem 68 jährigem Indio angequatscht, der mir peruanische Devotionalien und Cocapulver andrehen wollte, was ich natürlich dankbar abgelehnt habe. War aber ein sehr interessanter Plausch.
      Der Peruaner ist eher von kleiner, gedrungener Statur, gefühlt habe ich noch keine Frau/Jugendliche mit Normalfigur gesehen. Das hindert aber nicht, sich - wie auch immer - in knallenge Klamotten zu pressen 😳.
      Hier gibt es auch viele Künstlermärkte, wo peruanische Devotionalien verkauft werden. Der Weg dadurch hat mich aber an die Duftterroristinnen in Kaufhäusern erinnert. Man wird an jedem Stand angesprochen, was ich aber mit dem fehlenden Angebot für meine Körpergröße mittlerweile formvollendet abmoderieren kann.
      Ansonsten ein ruhiger Tag, an dem ich erst mal den Jetlag ein wenig verdaut habe. Heute stand dann die Altstadt von Lima auf dem Programm, viel alte Bausubstanz mit einem Hach des verfallenden Havannas.
      Neben der beeindruckenden Plaza Major standen die Kathedrale von Lima und das Franziskanerkloster im Fokus, die vom Glanz vergangener Epochen zeugen.
      In der Kathedrale gibt es gefühlt neben dem Hauptaktar 30 Nebenaltäre, die sich in ihrer Pracht nichts geben, 100erte Kruzifixe, Marias & Josefs etc. Als Highlight die Gebeine vom Heiligen Francisco Pizarro. Um noch einen drauf zu setzen, habe ich mir noch das Franziskanerkloster mit seinen Katakomben gegeben. Von bescheidenem Leben keine Spur, Highlights sicher die Bibliothek mit seinen über 20.000 Büchern und die Katakomben, wo über 25.000 Menschen beerdigt sind - damals gab es noch keine oberirdischen Friedhöfe. Heute leben noch 40 Mönche dort, in Hochzeiten waren es über 300. Der Fachkräftemangel schlägt auch hier erbarmungslos zu.
      Damit reicht es für meinen Trip mit Kirche, aber das ist in Südamerika halt ein großes Ding, was man mal gesehen haben muss.
      Als Tourist läßt es sich hier prima klarkommen: Mittagessen mit zwei Gängen und einer Liter (!)flache Bier (hatte ein grande cerveza bestellt 😳) kostet 6€, die 30 minütige Uber-Fahrt vom Zentrum nach Miraflores 10 Soles - 2,50€ 😊.
      Heute werde ich früh schlafen gehen, das Taxi holt mich morgen früh um 2:30 Uhr zum Flughafen ab, dann geht es 1.000 Kilometer nordöstlich nach Iquitos in den Dschungel, worauf ich mich schon riesig freue.
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      Traveler

      Parque del Amor

      11/22/21Reply
      Traveler

      Städtebaulich geht da aber noch was! Wo sind denn die schönen Ecken, nicht immer nur potentielle Konversionslagen anschauen gehen… Guten ✈️ heute!

      11/23/21Reply
       
    • Day2

      #2 Lima

      May 2 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

      Endlich angekommen. Nach 23-Stunden unterwegs folgte eine rasante Taxifahrt zum Wachwerden. Weitere Erkenntnisse der Fahrt: Spanisch klappt noch, Fußball geht immer und essenstechnisch wird die Reise Konsequenzen haben („se van a engordar” - was so viel bedeutet wie: schlanker werdet ihr nicht zurückkommen). Der Taxi-Wachmacher war zum Glück nur vorübergehend. Denn im Hostel angekommen, war nicht mal mehr ein Spaziergang drin. „Erholt“ ging’s dann erst wieder am nächsten Morgen weiter. Frühstück ab 7:30 Uhr - da waren wir dann schon vier Stunden wach.

      Der erste Tag stand ganz im Zeichen von: Ankommen, Schrittfrequenz erhöhen und ein bisschen in die peruanische Kultur und Kulinarik eintauchen. Und so haben wir am Morgen erstmal den traumhaften Blick auf Limas Küste genossen und anschließend bei einer Stadtführung unser Geschichtswissen aufgefrischt. Am Ende wurde das Ganze mit einer Pisco-Verkostung (Nationalschnaps) abgerundet. Beim anschließenden Mittagessen zeigte unsere innere Uhr bereits Abend an.

      Nach einem Power Nap haben wir uns nochmal zum Spaziergang auf dem „Malecon“ - einer Parkanlage auf den Klippen Limas - aufgerafft. Hat sich gelohnt.
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      Traveler

      ♡♡♡

      5/3/22Reply

      🤩 [Melanie]

      5/3/22Reply
       
    • Day14

      Lima

      October 22, 2021 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

      В Перу заставляют носить 2 маски! И все их носят даже на улицах гуляя с собаками. В каждом магазине и ресторане проверяют температуру. На последней фотке доктора, которые умерли от Ковида походу. А может от чего-то другого.Read more

      Traveler

      Офигеть. Заставили сделать пцр тест? Карантина не было?

      10/22/21Reply
      Traveler

      да, ПЦР тот за который 78$ содрали в Колумбии. без него на самолёт не пускали.

      10/22/21Reply
      Traveler

      Собаки тоже в масках? )

      10/22/21Reply
      Traveler

      хаха собаку видела сегодня в костюмчике сайты, она оставляла маленькие подарочки на улице 😁

      10/22/21Reply
      Traveler

      * Санты 🎅

      10/22/21Reply
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    • Day5

      Miraflores, Barranco, Punta Hermosa

      January 11 in Peru ⋅ ⛅ 24 °C

      Stayin at Selina Hostel Miraflores was quite nice. We met beautiful people there and had some fun trips in and around the city.
      The food is one of the best in the world and the variety of it was just mind blowing. Despite the variety I had ceviche every single day in Lima 😅

      Now off to Iquitos deep in the Amazon. Hope the mosquitos let mercy rule 🦟
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      Traveler

      Mhmmmm

      1/11/22Reply
      Traveler

      yuummmyyyyyy

      1/11/22Reply
      Traveler

      yummyyy

      1/11/22Reply
      Traveler

      Jajajaja

      1/11/22Reply
       
    • Day2

      Lima

      January 8 in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

      Nach 2h Madrid und 10h Flug nach Lima, konnten wir um 6 Uhr morgens für extra 15$ early in unser Zimmer einchecken. An der Rezeption meldeten wir uns direkt um 10:30 für einen Markt Rundgang mit anschließender Pisco sour Master Claas an um dem jetlag entgegenzuwirken und wach zu bleiben.

      Anschließend ging es mit einer engeren Gruppe zum empfohlenen Ceviche Restaurant. Çok güzel.

      Das Meer war gar nicht so kalt (18*), konnte sogar ein paar Bahnen parallel zum beach schwimmen, trotz 2-3m hohen Wellen. Draußen wartete die frisch kennen gelernte crew aus Australierin, Holländerin, Kanadier, Norweger und Bruder Tak (Mario) bereits mit kühlem Pilsener. Aynen.

      Corona ist hier leider allgegenwärtig und seit heute gelten Restriktionen, welche jede Bar und Restaurant ab 22uhr schließen lassen.

      Da kann ich mich nur immer wieder fragen:
      Woran hat es jelegen?
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      Traveler

      Romantisch

      1/9/22Reply

      mit sicherheit nicht an dir! [Borru]

      1/9/22Reply
      Traveler

      Ay, las frutas de America Latina!

      1/9/22Reply
       
    • Day14

      Bike day 1: nach Huacachina in die Wüste

      December 3, 2021 in Peru ⋅ ⛅ 19 °C

      Heute geht es endlich los: mit den Yamaha Tenere 700 circa 300 km südlich an der Küste entlang auf der Panamericana. Das ist eine vier bis sechsspurige Straße mit recht viel Verkehr, die fahrerisch nicht besonders anspruchsvoll ist, wenn man mal von den ganzen LKW und Bussen absieht, die munter auf der Gegenspur überholen und fest davon ausgehen, dass man entsprechend ausweicht. Tagesziel ist die Oase von Huacachina, wo wir uns ein Mad-Max Spezialmobil mieten, um damit in den Wüstendünen dem Sonnenuntergang entgegen gefahren zu werden. Wie versprochen habe ich mich nicht selbst ans Steuer gesetzt 😊.

      Was für ein krasser Gegensatz: Sonntag noch im Regenwald und heute in der 🏜 Wüste. Die Truppe ist sehr nett, sie besteht aus dem Schweizer Guide Bruno der circa Anfang 60 ist und schon ewig in Peru lebt, Wolf-Dieter, ein Ende 60-jähriger ehemaliger Airbus-Manager, der mit seiner Familie in Paris lebt, Ewald aus Graz, ein 59-jähriger Physiker, der Mikrochips entwickelt und Urs, ein Ende 40-jähriger Architekt aus Luzern - eine gepflegte Altherrenrunde also, die alle schon weit gereist und Motorraderfahren sind.
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      Traveler

      Na das sieht doch mal mal aus wie Landschaft nach Deinem Geschmack. Die Altherrenrunde kann ich noch nicht einschätzen - was willst Du da? Die sind ja alle doppelt so alt wie Du…? 🤔

      12/3/21Reply
      Traveler

      Das Ding hat ja immerhin Überrollschutz! Nicht ! Fahren !

      12/3/21Reply
      Traveler

      Das sieht doch mal nach Action aus. Frag ruhig mal deine Mitreisenden, ob sie dich mal fotographieren (z.B. auf dem Motorrad). Gute Fahrt weiterhin :-)

      12/4/21Reply
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    • Day44

      Lima

      May 10 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

      Lima, die Hauptstadt von Perú mit über 9 Millionen Einwohnern. Der Autoverkehr dementsprechend!
      Die Stadt ist unterteilt in 43 Stadtteile.
      Die meisten Hotels und Hostels befinden sich in Miraflores. Für uns auch das angenehmste und schönste Viertel, gleichzeitig am sichersten von Lima. Aber kein Wunder, man sieht schon an den Autos und Häusern, dass hier die Gegend gehobener ist.
      In Lima haben wir zum Malecón, der Strandpromenade, außerdem noch das Viertel Barranco und das historische Zentrum besucht. Am Malecón kann man den Sonnenuntergang schön genießen und währenddessen Crêpes essen.
      In Barranco sind wir über eine Brücke, Puente de los Suspiros. Wenn man diese Brücke überquert und währenddessen die Luft anhält, so geht ein Wunsch in Erfüllung. War gar nicht so einfach, aber wir haben es geschafft 👏👌 Ansonsten gibt es hier viele bemalten Wände und viele verlassene Restaurants und Bars.
      Im historischen Zentrum haben wir an einer FreeWalking Tour teilgenommen. War ganz interessant, jedoch gibt es für Lima nicht viel zu erzählen. Neben der Inka-Herrschaft vor 500 Jahren sind auch die Spanier über Peru hergefallen und haben Peru erobert. In einem ehemaligen Kloster haben wir die Katakomben besucht, in dem damals über 20.000 Menschen "begraben" wurden. Die Knochen kann man heute kunstvoll betrachten. Außerdem gibt es einige Bibliotheken in Lima, 2 davon haben wir besichtigt 😀
      Im Anschluss sind wir wieder zurück in unser Viertel, Miraflores, da wir uns im historischen Zentrum nicht ganz so wohl gefühlt haben.
      Wir gingen zum Abendessen noch ein zweites Mal ins Mercado 28, einer Foodhall mit leckerem Essen 😂😎
      Für Philippe geht hier nun die Reise leider zu Ende. Ich hab mir für meine letzten Tage in Peru einen mehrtägigen Transfer bis Arequipa gebucht. Es geht nun südlich in die Wüste von Peru.
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      Traveler

      Immer prima Klima in Lima. Sorry, der musste sein 😂

      5/12/22Reply
       
    • Day39

      10 Tage Lima 🇵🇪

      March 17 in Peru ⋅ ⛅ 24 °C

      Von Puerto Montt ging es nun mit dem Flugzeug über Santiago de Chile nach Lima, der „Stadt im Nebel“ in Peru.

      Wir haben uns hier eine günstige Wohnung über Airbnb im beliebten Bezirk Miraflores gebucht und sind nach fast 5 Wochen Camping vor Freude über so viel Platz, eine dauerhaft heiße Dusche mit ordentlichem Wasserdruck und gutem WLAN fast ausgeflippt 🥳😅.

      Noch bevor wir am ersten Morgen die Stadt das erste Mal erkundeten, haben wir den Aufenthalt von vier auf sechs Nächte verlängert und einige Tage danach direkt noch einmal um ein paar Tage, sodass wir hier gut 1,5 Wochen verbringen konnten 🤩.
      Vor unserer Ankunft wussten wir ehrlich gesagt nicht viel von Lima, sodass wir die Tage einfach auf uns wirken ließen und nach und nach einiges Interessantes erfahren konnten.

      Die Temperaturen lagen die ganze Zeit tagsüber bei ca. 25 Grad, es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit, die einem wirklich schnell den Schweiß ausbrechen lässt und die Stadt ist meistens in eine von der kontinuierlich über den Pazifischen Ozean heranziehenden dichten Nebeldecke gehüllt, sodass man oft kaum die Spitzen der Hochhäuser, geschweige denn die Aussicht an der Küste bewundern kann.
      Miraflores gilt als eines der reichsten Stadtviertel Limas und das sieht man auch. Die Straßen sind super sauber, an jeder Ecke steht ein Wachschutz und die Gebäude sind sehr gepflegt und ebenfalls bewacht. Die Promenade und die Parks an der Küste sind wunderschön hergerichtet und so teilten wir uns diese auf unserer morgendlichen Laufrunde mit zahlreichen anderen Joggern, Gewichthebern, Gruppensportlern inklusive Personal Trainern und Hundesittern mit ihren jeweils mindestens vier bis fünf Vierbeinern, während sich unten im Meer die unzähligen Surfer vergnügten.

      Die nächsten Tagen verschaffen wir uns im Nebel erst mal einen Überblick von Miraflores, besuchen den Parque del Amore, den Leuchtturm Faro La Marina und das Open Air Einkaufszentrum Larcomar, das in die Küste hinein gebaut wurde, bevor wir im Parque Kennedy, dem alten Zentrum von Miraflores, zahlreiche Straßenkünstler, einen kleinen Platz, an dem auch mal einfach getanzt werden kann und viele, viele Katzen bewundern können: Der Park wird auch „Park der Katzen“ genannt, da hier unzählige „wilde“ Katzen leben. Sie sollen ursprünglich dorthin gebracht worden sein, um sich um die unerwünschten Ratten zu kümmern. Nach dem dies erledigt war, leben sie dort ein wohl ganz schönes Leben, werden täglich auf Kosten der Stadt gefüttert, sind geimpft und werden mit allem versorgt, was so zu einem gesunden Katzenleben dazugehört.

      In Miraflores waren wir dann auch direkt zwei mal die angepriesene peruanische Küche austesten:
      Im La Terrazza überraschte uns ein super netter Kellner mit leckeren Pisco Sour, tollen Tapas und einem unglaublich gut gewürzten Hot Chicken Ceviche, einige Lima-Tipps gab es noch inklusive.
      Einige Tage später gönnten wir uns leckere Garnelen in einer wahnsinnig tollen Sauce als Vorspeise und ein hervorragendes Steak im Fuego Lima.
      Es macht uns total Spaß, unbekannte (Gewürz-)Variationen zu probieren, richtig scharfe aber trotzdem leckere Saucen zu kosten und dazu peruanische Cocktails zu schlürfen 😋😍.

      Als es nach einigen Tagen purer, weißer Nebelwand doch doch noch klar wird, können wir endlich auch ein paar schöne Fotos an der Küste machen und spazieren bis in das nächste Viertel Barranco. Barranco liegt im südlichen Teil von Lima und wird sogar teilweise als eines der angesagtesten Viertel der Welt gehandelt.
      Unten vom Meer kommen wir durch die Bajada de los Baños, eine natürliche Schlucht, die im Laufe der Zeit zu einer belebten Fußgängerpromenade mit Bars, Cafés und Restaurants geworden ist, wieder oben auf die Küstenpromenade und zur sog. Seufzerbrücke oder Puente de los Suspiros. Es ist eine alte Holzbrücke aus dem Jahr 1876, deren Legende nach ein Wunsch wahr wird, wenn man es schafft, die Luft so lange anzuhalten, bis man die (zugegeben nicht sehr lange) Brücke überquert hat. So eine Möglichkeit haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und sind mit hochrotem Kopf auf der anderen Seite angekommen 😁🥵🥳.

      Am Abend besuchten wir den Circuito Mágico del Agua im Parque de la Reserva, eine wirklich beeindruckende, halbstündige audiovisuelle Laser-Show inmitten von dreizehn Brunnen.
      Da gibt es den Brunnen der Fantasie, den Regenbogen-Brunnen, oder einen 35 Meter langen Wassertunnel, durch den man gehen kann – sie alle leuchten in verschiedenen Farben und lassen ihr Wasser zum Takt der Musik tanzen.
      Das Highlight: Auf einem Wasserbildschirm wird auf 95 Metern Länge eine Show projiziert. Kurz um, es ist wirklich ein einmaliges Spektakel, das wir so noch nicht gesehen haben.

      Am Mittwoch verließen wir dann einmal die Küste und fuhren in das eigentliche Zentrum Limas, zum Plaza de Armas, wo sich auch der Präsidentenpalast befindet. Hier fanden wir zunächst ziemlich viele Polizisten und andere Sicherheitskräfte vor, die den Platz gewissermaßen abgesperrt hatten. Man durfte nur am äußersten Rand des Platzes und nur in eine Richtung laufen, was der Schönheit aber keinen Abbruch tat und eigentlich mit den wenigen Menschen sehr angenehm war ☺️. Leider verpassten wir aber so den Wachwechsel am Präsidentenpalast und was an diesem Tag genau los war, konnten wir auch nicht herausfinden.
      Ein paar Seitenstraßen weiter eröffnete sich uns der Blick auf den Cerro San Cristóbal, einem mittlerweile katholischen Wallfahrtsort. Die unterhalb des Gipfels liegenden bunten Häuser wirken aus der Ferne freundlich und hübsch, sind in Wirklichkeit aber sogenannte „informelle Siedlungen“, die von starker Armut und hoher Kriminalität geprägt sind und im Grunde nichts anderes als Slums oder Favelas sind. Vom Zentrum aus fahren mittlerweile Touristenbusse dorthin und es wird dringend davon abgeraten, selbst auf den Hügel und damit durch die Siedlungen zu spazieren.
      Wir haben heute aber sowieso andere Pläne und stürzen uns in das an das Zentrum angrenzende Chinatown. Hier tummeln sich auf einmal in den kleinen Straßen so viele Menschen, ein Geschäft reiht sich an das nächste und man kann kaum feststellen, wer den meisten (sorry) Schrott verkauft. Auch wenn ein jeweiliges Chinatown in den vielen Metropolen oft immer gleich wuselig und voll ist, ist es auch immer wieder ein Erlebnis. Wir kommen in eine riesige Markthalle, in der es einfach alles gibt, was das Lebensmittelherz begehrt, auch wenn vieles nicht ganz unserem Verständnis von Hygiene entspricht 😷😅.
      Es dauert einige Zeit, bis wir aus dem Gewusel wieder hinausfinden und sind wirklich etwas erschlagen. Der Lärm und die Hektik würden wir genau einen Tag aushalten und auch, wenn uns das schon vorher bewusst war, lässt uns der Anblick dieser unfassbaren Massen an (oft wirklich unnötiger) Ware irgendwie etwas traurig und nachdenklich zurück.
      Zurück in Miraflores können wir auf der Suche nach einem (wirklich notwendigem) Eis noch einen wunderschönen Sonnenuntergang bewundern, bevor wir dann unsere etwas müden Füße hochlegen und den Abend genießen.

      Am nächsten Morgen müssen wir unsere Airbnb-Wohnung wechseln und bringen daher unsere Sachen erstmal in die nur wenige Minuten entfernte neue Wohnung und richten uns neu ein, bevor wir uns für das Highlight am Abend fertig machen: die peruanische Fußballnationalmannschaft spielt in der WM - Qualifiaktion das vorletzte Spiel in und gegen Uruguay ⚽️. Wir sehen schon tagsüber zahlreiche Fans durch die Stadt laufen, hupen und feiern, sodass wir uns das Spiel und Stadtspektakel auf keinen Fall entgegen lassen wollen. Im Partyviertel von Miraflores herrscht schon Stunden vor dem Spiel eine ausgelassene Feierstimmung, die Kneipen sind brechend voll und wir ergattern auch noch einen guten Platz im „Liverpool“. Die Uruguayer gehen 1:0 in Führung, die Peruaner spielen motiviert, die Fans fiebern mit, Gläser gehen zu Bruch, als die Mannschaft den Ausgleich geschafft zu haben scheint, das Tor aber dann nicht anerkannt wird (die Torlinientechnik wurde hier jedenfalls noch nicht angewendet) 😕 und so geht das Spiel leider mit 1:0 aus. Die Fans sind trotzdem gut drauf und auch wir haben einen tollen, spaßigen Abend in Lima.

      An unserem vorletzten Tag besuchen wir das Huaca Pucllana Museo de Sitio, wo wir die Überreste einer aus Lehm und Ton bestehenden Pyramide mitten in Miraflores besichtigen. Die Pyramide diente als wichtiges zeremonielles und administratives Zentrum für die Förderung der Lima-Kultur , einer Gesellschaft, die sich zwischen 200 und 700 n. Chr. an der peruanischen Zentralküste entwickelte.
      Die gebräuchlichste Bautechnik damals war die des "Bücherregals" und besteht darin, die Lehmziegel vertikal nebeneinander zu platzieren, wobei Mörtel oben und unten in den Reihen angebracht wird und Leerräume zwischen ihnen gelassen werden. So wurde dem Bau ein erdbebensicherer Charakter verliehen.
      Die Überreste bestehen heute auch deswegen noch, weil es in Lima so gut wie nie regnet. Wie wir lernen, erkennt man solche Städte an den meist flachen Dächern der Gebäude ohne Dachrinnen und natürlich an den fehlenden Gullideckeln💡- logisch.

      Wie wir später noch nachlesen, herrscht in Lima daher aber auch akute Wasserknappheit. Zwar befinden sich in Peru 70 % der tropischen Gletscher und über 5 % der globalen Oberflächenwasserressourcen der Erde, das Wasser im Land ist aber sehr unterschiedlich verteilt. Lima ist die zweit größte Wüstenstadt, es regnet im Schnitt 13 Millimeter pro Jahr. Das ist so viel wie in Deutschland durchschnittlich in einer Woche. Das Wasser wird den drei Flüssen, Rímac, Chillón und Lurin, die in den Anden entspringen, entnommen, sodass die Stadt fast vollständig vom Niederschlag in den Anden abhängig ist. Mit der starken Zuwanderung bekommen immer weniger Menschen einen Zugang zu Wasserversorgung, weil neue Stadtteile auch in ungünstigen Lagen wie z.B. an Berghängen entstehen. Es “lohnt“ sich nicht in die schwer zugänglichen Gebiete Wasserleitungen zu legen. Vor allem in den Armenvierteln haben Millionen Menschen kein fließendes oder nur dreckiges Wasser. Ihre einzige Möglichkeit ist überteuertes Wasser von Wassertrucks zu kaufen, die zwei oder dreimal in der Woche vorbeikommen. Rund 20% der Menschen Limas sind davon betroffen.
      Gründe für diese Situation gibt es mehrere. Neben der Verschärfung durch den Klimawandel, ist das Bevölkerungswachstum ein zusätzliches Problem. Mehr Menschen benötigen mehr Wasser und mehr Lebensmittel, die bewässert werden müssen. Der Hauptgrund ist aber der Mangel an Nachhaltigkeit. Da werden die Parks in den Nobelgegenden statt den Feldern bewässert, da wird jede Menge Wasser durch kaputte Leitungen und durch das verschwenderisches Nutzungsverhalten von Teilen der Bevölkerung verschwendet. Während also die reichen/reicheren Viertel Leitungswasser aus den Anden quasi All-inclusive mit ihrer Miete erhalten und daher „keinen“ Grund haben, mit diesem sparsam umzugehen, wird in die Armenviertel das Second-Hand Wasser für teures Geld geliefert.
      Lösungsideen bestehen: so kann zum einen aus dem dichten Nebel, der viele Monate über der Stadt liegt, Wasser gewonnen werden. Zum anderen müsste viel mehr in die Wiederverwendung des Wassers investiert werden (aktuell werden nur 17 % des Wassers gesäubert und wiederverwendet).
      Bleibt zu hoffen, dass sich die Situation schnellstmöglich verbessert.

      Unseren letzten Tag starten wir dann noch mit einer letzten Laufrunde an der so schön bewässerten Küste, wuschen noch einmal unsere Klamotten im Sparprogramm durch und aßen im Dada Restaurant in Barranco Ceviche (kleingeschnittener, roher Fisch in einer „Leche de Tigre“ (Tigermilch), serviert mit Zwiebeln, Maiskörnern und Süßkartoffelpüree) als Vorspeise, sowie Meeresfrüchtevariationen mit Nudeln bzw. Reis. Auch hier wurden wir super verwöhnt, alles schmeckte hervorragend und das wird mit Sicherheit nicht unser letztes Ceviche gewesen sein 😋.
      Danach ging es zurück ins Apartment und es wurde Zeit, wieder die Backpacks zu packen, bevor es morgen dann weiter in Richtung Norden geht.

      Lima ist eine tolle Stadt, die uns mit ihren freundlichen Einwohnern, schönen Parks und abwechslungsreichen Bezirken wirklich sehr gefallen hat. Um so mehr man auch über die nicht so schönen Dinge erfährt, merken wir auch, wie gut es uns doch geht und wollen das auch nicht vergessen 😔😌.
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      Katrin Tischler

      😍😍😍

      3/29/22Reply
       
    • Day74

      Lima

      November 21 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

      Nous voilà à Lima pour une courte halte.
      Plus grande ville du Pérou avec ses 11 millions d'habitants, elle est aussi la capitale du pays.
      🇵🇪🏛️
      Nous n'avons passé qu'une seule nuit sur place car pas très intéressé par des si grandes villes.
      Mais je dois dire que j ai trouvé l'endroit assez sympa malgré tout.
      Les gens y sont très moderne en comparaisons au reste du pays , la culture par contre y est assez effacé.
      🏙️🌆
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      Traveler

      Non tiengo dinero, a cause de ca les gens font du surplace 👏🤩👍🙌👌 il n’y a que les oligarques qui profitent de la fortune du pays 😞😡

       

    You might also know this place by the following names:

    Miraflores, Miraflores District, Miraflores jiska taqa suyu, Distrito de Miraflores, District de Miraflores, Distretto di Miraflores, Miraflores distritu, 米拉弗洛雷斯區

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