• Michelle Wiesner
Apr – Jun 2024

Südamerika & Kanada

Begleite uns 3 Monate durch Peru, Kolumbien und Kanada Read more
  • Trip start
    April 3, 2024

    Lima

    Apr 3–4, 2024 in Peru ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute morgen bin ich in Lima angekommen und erstmal zu unserem Hostel gefahren. Sophie und Clara kommen erst heute Nachmittag dazu, solange habe ich schonmal Zeit mir einen Eindruck über Lima zu verschaffen.
    Gleich nachdem ich mein Gepäck abgelegt habe, bin ich an den Strand und habe zu nächst den Surfern zugeschaut. Danach bin ich durch die riesigen Parkanlagen an der Küste gelaufen und habe die ersten Fotos geschossen.
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  • Paracas

    Apr 4–5, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach dem Frühstück auf der Dachterasse im Hostel hab ich zum ersten mal die Drohne steigen lassen. Danach ging es zum Busterminal, wobei Sophie beim überqueren einer 3 spurigen Straße souverän die Führung übernommen hat. Von Lima ging es dann mit dem Bus 4,5h nach Paracas. Die kleine Stadt liegt neben dem Paracas Nationalpark, den wir morgen erkunden werden 😊.Read more

  • National Resverat Paracas

    April 5, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 22 °C

    Nach dem Frühstück mit frischem Maracujasaft, haben wir unsere Fahrräder abgeholt und sind in das National Reservat von Paracas geradelt 🚴🚴‍♀️🚴‍♂️.
    Dort hat Clara mit einem Paraglide-Flug einen Punkt auf ihrer Bucketliste abgehakt. 🪂
    Insgesamt sind wir 26,4 km mit verschiedenen Stopps gefahren und haben die unglaublich faszinierende Küstenlandschaft angeschaut. Gegen mittag ging es dann wieder zurück nach Paracas und wir haben den Rest des Tages am Strand verbracht.
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  • Ica: Huccachina

    April 6, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 22 °C

    Von Paracas ging es heute mit dem Bus 1h nach Ica. Dort um 15 Uhr kaum in unser Hostel eingecheckt, waren wir direkt Teil der ersten Tour zur Oase Huccachina. Mit 30min Vorbereitungszeit ging es also ab in die Wüste 🏜️. Mit Buggys sind wir durch die hohen Dünen rund um die Oase gefahren. Alle waren mental darauf vorbereitet - bis auf Sophie, die wohl auf eine Spazierfahrt statt einer Achterbahnfahrt eingestellt war 😂. Der Überraschungseffekt machte aber die Achterbahn ähnliche Fahrt noch viel besser. So lachen Clara und ich uns kaputt, während Sophie nur noch am schreien ist. Wir haben aufjedenfall das ganze Fahrzeug unterhalten 🙂. Während der Fahrt gibt es immer mal wieder Stopps um die Landschaft zu bestaunen, Fotos zu machen und mit dem Sandboard die Dünen runter zu heizen. Wir genießen noch den Sonnenuntergang bevor es wieder nach Hucachina geht.
    Wieder am Festland angekommen müssen wir erst mal die 3kg Sand aus unseren Schuhen entfernen. Dann geht es auch schon wieder ins Hostel zurück. Hier wartet noch etwas besonders auf uns. Unser Hostel hat einen Movie-Raum, also ein kleines Kino. Also lassen wir den Abend bei Popcorn und Pisco Sour (was es als Willkommensgeschenk gab) mit einem Film ausklingen, bevor es ins Bett geht.

    Der heutige Tag war definitiv mein bisheriges Highlight! Die Tour hat sich für nur 15€ mehr als gelohnt und es hat total Spaß gemacht 🥹🫶🏼. Die Kamera und Drohne war wieder voll im Einsatz und ich konnte meiner Kreativität freien lauf lassen 🥰! Aber seht selbst auf den Bildern…

    Ps: letztes Bild beschreibt den ganz normalen Wahnsinn nachdem wir vom Bus abgesetzt wurden. Dann wird auch mal mitten in der Stadt auf dem Gehsteig umgepackt.
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  • Das Höchste ist nicht immer das Beste

    Apr 7–8, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 23 °C

    So lautet das heutige Learning des Tages.
    Um 9 Uhr starten wir entspannt mit einem zur Abwechslung ordentlichem Frühstücksbuffet in den Tag. Danach wird sich Gedanken zum weiteren Tagesablauf gemacht. Wir sind uns einig: heute wird es etwas entspannter angegangen. Um 13 Uhr geht es also wieder zur Huccachina Oase mit dem günstigsten Tuk-Tuk, nachdem Sophie vor dem Kaufhaus wie auf dem Bazar laute, knallharte Verhandlungen geführt hat. Ich schildere kurz das Szenario:

    Wir kommen aus dem Kaufhaus raus, 10 Tuk Tuk Fahrer schreien uns an, voller Selbstbewusstsein stürmt Sophie an Clara und mir vorbei und schreit lauthals auf Spanisch „Okay alles klar, die Chicas sind da - Who is the cheapest?“, zeigt auf den ersten Taxifahrer mit den Worten: „Cuanto ésta?“, deutet auf den nächsten und wiederholt ihre Frage bei den anderen. Die Fahrer waren genau so verdutzt wie wir, haben aber alle schön brav nacheinander geantwortet. Und siehe da, wir haben den günstigsten gefunden und noch zur Belustigung der Fahrer, sowie der um uns herum stehenden Leute beigetragen.

    Dort angekommen verbringen wir in einem Hotel den heißen Mittag am Pool. Gestärkt nach dem Essen begeben wir uns anschließend noch einmal in die Wüste - dieses mal jedoch zu Fuß um den Sonnenuntergang anzuschauen🦶.
    So wie zahlreiche andere Menschen, entscheiden wir uns für eine Düne und beginnen mit dem Aufstieg. Schnell wird klar, dass es sich hierbei um die heutige Sporteinheit handelt (die sonst um diese Uhrzeit schon längst erledigt gewesen ist).
    Nachdem man bekanntlich von oben die beste Aussicht genießen kann, lassen wir es uns nicht nehmen, bis auf den Dünenkamm zu steigen. Keine 5 min später wurde uns klar, das dieser Platz nichts mit Entspannung zu tun hat. Wind, Sand, mehr Sand, noch mehr Sand 😂. Wir sahen aus wie panierte Schnitzel und haben uns schnellstmöglich wieder ein paar Meter runter begeben.
    Beendet wurde der Tag erneut mit einem Filmabend und ein paar Takis. 😊
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  • Arequipa

    April 8, 2024 in Peru ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach dem Frühstück ging es von unserem Hostel aus zuerst Verpflegung für den Tag sichern und dann an das Bus Terminal. Um 12 Uhr sind wir dann von Ica nach Arequipa gefahren. Die Busfahrt ging 12h lang, was jedoch durch die gemütlichen Sitzplätze nur halb so schlimm war. Um 2 Uhr nachts erreichten wir dann unser Hostel, was in der Vorschau von Hostelworld definitiv besser ausgesehen hatte… uns erwarteten durchgelegene Betten, ein stinkendes Zimmer, kein Kopfkissen und ein schlechtes Frühstück. 😖 Das wünscht man sich aufjedenfall nach einer langen Busfahrt.Read more

  • Eine Fahrt im Käfer

    April 10, 2024 in Peru ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute stand direkt nach dem Frühstück eine Wanderung am Fuß des Vulkans el Misti an. Der Weg zum Ausgangspunkt dahin begann bereits spannend, da es sich hierbei nicht um eine übliche Taxistrecke handelt. Abgesetzt im nirgendwo, ging es dann los. Erst auf einem Wanderweg, dann querfeldein. Dabei wurde der ein oder andere Kaktus 🌵 unfreiwillig gesammelt und der ein oder andere hat den Boden auch mal etwas näher begutachten können. Nach 5h wandern, waren wir zurück am Anfangspunkt- Abenteuer hatten wir bis dato definitiv schon genug aber als dann ein roter Käfer 🚗 neben uns hielt und uns anbot Richtung Innenstadt zu nehmen begann schon wieder eine neue Geschichte. Louis fragte uns auf der Fahrt, ob er noch schnell an der Werkstatt anhalten kann oder ob wir direkt zurück möchten. Wir willigten ein zu dem kurzem Stopp auf dem Weg. „Die besagte Werkstatt“ entpuppte sich als reine „Käferreperaturstelle“ und wir parken den roten Flitzer hinter einer Reihe von anderen Käfern. Nach 10min sagte der Mechaniker jedoch, das das Auto leider etwas länger benötigt weshalb wir mit einem Uber dann zurück ins Hostel gefahren sind.Read more

  • Die ersten Höhenmeter

    April 11, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Gestern Abend ging es um 21 Uhr an das Busterminal von Arequipa. Von dort aus stand uns eine 10 stündige Busfahrt bevor Richtung Cusco. Wir hörten schon von verschiedenen Erfahrungsberichten was die Fahrt betrifft. Dadurch das die Strecke teilweise durch 4000hm führt, reagiert jeder unterschiedlich auf die Höhe. Was das ganze nicht unbedingt begünstigte, waren die schlechten Straßenverhältnisse die eher einer Achterbahnfahrt gleicht….
    Ich blieb zum Glück verschont wohingegen die anderen zwei mit Übelkeit und erbrechen zu kämpfen hatten… ob das jetzt an der Höhe oder an dem wackeligen Bus lag, bleibt ungewiss.
    Um 8 Uhr kommen wir dann in Cusco an, erholten uns kurz, legen unser Gepäck im Hostel ab und begeben uns dann in die Innenstadt. Dort buchen wir auch unsere ersten Touren der nächsten Tage. Ansonsten ist heute großer Waschtag bei den anderen, weshalb ich hier und da mit ein paar Klamotten aushelfe. Den Fashionpreis gewinnen wir heute wohl nicht mehr 😅.
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  • Andere Kulturen, andere Sitten

    April 13, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 14 °C

    Nachdem gestern nur ein entspannter Touritag anstand mit ein wenig Shopping, gab es heute wieder Programm. Heute startete der Tag mit einem Ausritt bei einer einheimischen familienbetriebenen Pferderanch auf dem Rücken der Paso Finos. Nach langer Recherche bin ich auf eine Ranch gestoßen, welche den Ansprüchen in Bezug auf die Pferdehaltung und den ersten Eindruck gerecht wurde.
    Jeder der mich kennt, weiß wie sehr mir das Tierwohl an erster Stelle steht und was zuhause alles in Bewegung gesetzt wird, damit es unseren Pferden und Hunden gut geht. Umso schwieriger fällt es einem, die Sitten und Kulturen in anderen Ländern in Bezug auf den Umgang mit Tieren zu akzeptieren. Auf dem ersten Blick haben die Pferde aufjedenfall Platz, Koppeln und sehen körperlich verhältnismäßig gut aus. (Natürlich kein Vergleich zu dem Luxusleben unserer 🐴). Trotzdem zeigen das Verhalten, die Körpersprache und die Gesichtsausdrücke der Pferde mehr als tausend Worte. Es gibt einfach so vieles was man besser machen könnte und der Drang dem ein oder anderen Pferd eine anderen Pferdewelt zu zeigen ist einfach unheimlich groß. Campero trug mich also mehr als sicher, durch die peruanische Landschaft und unser Guide erklärte uns verschiedene geschichtliche Hintergründe zu verschiedenen Tempeln, die wir auf dem Ritt besuchen, bevor wir nach ein paar Pausen wieder zurückkehren.

    Am Nachmittag treffen wir uns dann mit ehemaligen Reisegefährten von Sophie und Clara auf einen Kaffee und lassen den Abend erneut mit Shopping auf dem Markt ausklingen. Sophie braucht schließlich ein paar Einzelstücke für ihre zukünftige Wohnung 😂.
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  • Rainbow Mountain

    April 14, 2024 in Peru ⋅ 🌙 7 °C

    Heutiger Ausflug: Zum Regenbogenberg

    Um 3:30 klingelt der Wecker, um 4:00 Uhr wurden wir eingesammelt für die Tour zum bekannten Vinicunca Berg von Peru der auf 5.020m liegt⛰️. Nach 2h Transport erreichten wir zuerst ein kleines Dorf, wo es für die gesammte Truppe Frühstück gab. Von dort aus waren es dann weitere 1,5h bis zum eigentlichen Highlight der Tour. Die Busfahrten stellten für uns schon eine Herausforderung dar aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse 🤢. Unten am Berg angekommen ging es dann zu Fuß die letzten Meter nach oben. Neben uns waren noch viele weitere Touristen unterwegs und schlenderten mit Rentnertempo aufgrund der dünnen Luft nach oben. Dort genießten wir den Ausblick ins Tal und auf die bunten Farben des Berges (eigentlich sammelten wir eher Luft und Kräfte für den Weg nach unten). Das ganze Busszenario wiederholte sich dann auf dem Heimweg - 1,5h Fahrt - Mittagessen und dann 2h zurück nach Cusco. Nachdem der wenige Sauerstoffgehalt in der dünnen Luft dem Körper ganz schön zusetzt, haben wir den restlichen Tag noch ein wenig mit Kopfschmerzen zu kämpfen.
    Da hat es uns besonders gefreut, das gerade heute kein Wasser in unserem Hostel zur Verfügung stand 😅… das ist wohl alles Vorbereitung für die nächsten Tage 🤭
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  • Salkantay Trek: Tag 1

    Apr 15–16, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 14 °C

    Montag Abend gab es ein Briefing für die nächsten Tage. Dort stand uns eine 4 tägige Wanderung zum Machu Picchu an. Davor wurde die Route besprochen, wichtige Teile der Strecke und das Equipment. Nachdem man zu 80% das Gepäck selbst befördern muss, beschränken wir unsere Kleidung und Handtücher auf ein Minimum (also wortwörtlich ein Handtuch zu dritt und nur unsere Trekkingkleidung und ein Schlafoutfit). Bei der Agentur geben wir also unser Gepäck zum lagern ab, holen unsere Packtaschen zum befüllen.

    Tag 1:
    Dienstag Nacht klingelte für uns um 3:30 Uhr der Wecker. Dort wurden wir mit einem Bus vom Hostel abgefahren, dann zum Frühstücken gefahren und danach am Startpunkt der Strecke abgesetzt.
    Der erste Tag gestaltete sich sehr entspannt, es gab eine 2h Wanderung zu unserem ersten Camp (bei welchem es keine Dusche oder Strom gab). Dort gab es dann Lunch und am Nachmittag wanderten wir zum Humantay Lake, wobei es fürchterlich angefangen hat zu regnen und zu hageln. Trotzdem hat sich die Sicht auf den See definitiv gelohnt!
    Unser Camp befindet sich mitten im Tal, umzingelt von den Bergen durch die wir die nächsten Tage wandern werden. Unzählige Pferde, Maultiere und Hunde leben hier und unterstützen als Transportmittel für Gepäck oder Touristen. Diese erledigen frühs bis mittags ihren Job und werden gegen Nachmittag in die Freiheit entlassen und streifen durch die Berge.
    Nachmittags gibt es noch Hot Chocolate und Popcorn bevor es dann Abends Lunch gibt. Dann verkriechen wir uns in unsere 2 Mann Hütte und kuscheln uns mit allen Schichten die wir auftreiben konnten in die Schlafsack. Bei -2 grad hatten wir ganz schön Mühe unsere Körpertemperatur hoch zu halten.
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  • Salkantay Trek: Tag 2

    April 17, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Tag 2:
    Um 5:00 klopft es an unserer Tür zur Hütte und wir werden mit „Good Morning, Coca Tea?!“ und schon wird Sophie eine Tasse Tee in die Hand gedrückt um wach zu werden und mit Energie in den Tag zu starten. Ich lehne dankend ab und mache auf dem gesamten Track einen Bogen um jegliche Coca Blätter zum kauen und Coca Tee, da mich die Polizei bestimmt nicht mit offenen Armen empfangen wird wenn ich einen prozentualen Anteil Kokain in meinem Blut vorweisen kann 🤪. Nach einem schnellen Breakfast sind um 6.30 Uhr fast alle startklar und wir machen uns auf den Weg. Allerdings entscheiden sich drei Gruppenmitglieder für den Weg per Pferd durch die Berge aufgrund einer Lebensmittelvergiftung 🤢 und die Angst den steilen Anstieg nicht zu schaffen.
    Dieser Tag war wie zu erwarten der anstrengendste Teil des Trails. Gegen 11 Uhr erreichen wir dann den höchsten Punkt auf 4.800 Meter. Danach geht es nur noch bergab und wir erreichen gegen 16.30 unsere zweite Unterkunft. Es erwartet uns erneut Popcorn und Hot Chocolate, sowie eine kalte Dusche und Licht. Nachdem wir auf 2.800 hm hinuntergestiegen sind war es deutlich wärmer und die Nacht auch sehr entspannt.
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  • Salkantay Trek: Tag 3

    April 18, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Tag 3:
    Erneut werden wir um 4:30 Uhr mit einem „Coca Tea“ geweckt und begeben uns um 6:00 Uhr auf den Weg. Schon nach den ersten 30 Minuten erwartet uns diesmal allerdings ein hoffentlich einmaliges Erlebnis. Vor zwei Wochen hat sich auf der Strecke, welche wir laufen, ein Erdrutsch ereignet, bei welchem zwei Touristen umgekommen sind. Die Spuren des Erdrutsches waren noch deutlich sichtbar auch wenn die einheimischen schon versucht haben, den Weg passierbar zu gestalten. Eine große Gruppe sammelt sich vor der ersten Stelle, welche wir aber unter der Anweisung „3m Abstand zum Vordermann und zügig“ passieren konnten. Anders an der zweiten Stelle… dort warteten schon 30 Menschen um passieren zu können. Allerdings waren wir alle nicht vorbereitet wie ernst die Situation in den nächsten 5 Minuten noch werden würde. Statt nacheinander durfte nur einzeln überquert werden und nur unter der Anweisungen der unzähligen erfahrenen Guides, die sich dort der Situation angenommen hatten. Auf der anderen Seite des Erdrutsches stand ein Guide mit Pfeife, welcher den oberen Teil des Hangs ununterbrochen beobachtete und direkt pfeifte, wenn sich Steine lösten. Auf der anderen Seite ebenfalls zwei Guides welche Bereiche mit ihren Augen abdeckten, die der Andere nicht einsehen konnte und miteinander kommunizieren. Unser Guide und der, der anderen Gruppe half uns den Anstieg schnell und zügig zu bewältigen und um bei unvorhersehbaren Steinschlag und einem Fehltritt zur Stelle zu sein. Bei unserer Gruppe passierte es dann, nachdem die eine Frau drüben ankam, löste sich von oben ein Medizinball großer Stein und wir bekamen sofort die Anweisung den Abstand zu vergrößern und uns an die Bergwand zu drücken, sodass uns die herumschlagenden Steine ins nicht erwischen konnten. Spätestens dort war jedem bewusst wie gefährlich die Situation war und das jeden Moment beim überqueren der Stelle, sich wieder Steine lösen könnten. Allerdings hatten die einheimischen und Guides definitiv die Situation unter Kontrolle, weshalb wir auf jede Anweisung vertrauten. Mit zitterten Knien rannte man um sein Leben als man an der Reihe war und zum Glück konnten alle Mitglieder unserer Gruppe unversehrt die andere Seite erreichen.
    Danach ging es dann nur noch auf geradem Weg 2h zu den nächsten Stationen, wir besuchten eine Kaffeefarm, fuhren dann zu den stillgelegten Bahngleisen und wanderten 2h zu unserer dritten Unterkunft. Im strömenden Regen erreichen wir under Hotel im Dorf unter dem Machu Picchu. Heute erwartet und tatsächlich mal ein Bett, ein warmes Zimmer und eine warme Dusche 🚿. Man könnte meinen wir würden Müde ins Bett fallen, allerdings wurde der Plan ohne die Happy Hour beim Abendessen gemacht 🍹… nachdem dort schon zwei Runden Maracuja Pisco Sour getrunken wurden und unser Guide ebenfalls in trinklaune war, ging es mit allem in eine Karaokebar, wo wir den Laden allein unterhielten. Bis 1 Uhr ging der Spaß noch, wohlwissend das um 4 Uhr wieder der Wecker klingelt… die Stimme meiner Vernunft hat zum Glück gesiegt und nach den Getränken beim Abendessen direkt aufgehört. Noch schwerer Beine als sowieso schon von den letzten 3 Tagen, konnte ich bei 5000 Stufen zum Machu Picchu definitiv nicht gebrauchen 😂.
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  • Salkantay Trek: Tag 4

    April 19, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Tag 4:
    Sachen packen, Lunchpaket an der Rezeption abholen und los ging es im dunkeln um 5:00 Uhr zum Fuß des Machu Picchus. Nun galt es die 5000 Stufen so schnell es geht hinter sich zu bringen (schließlich war unser Ticket für den 7 Uhr Time-Slot ausgelegt, um im Zeitplan des Tages zu bleiben). Erstaunlicherweise waren wir relativ schnell oben, zwar durchgeschwitzt und außer Puste aber geschafft. Wir warten noch auf den Rest der Gruppe bis wir schließlich das Weltwunder betreten. Die Müdigkeit und den ein oder anderen Hangover der Gruppenmitglieder konnten wir nur schlecht überspielen, sogar unser Guide war heute nicht ganz so fit wie die letzten Tage. So ersparten wir uns den 10ten Fotospot und beschränkten die geschichtlichen Hintergrundinformationen nur auf das nötigste bevor uns noch jemand einschläft (das lag definitiv im
    Interesse aller). Eigentlich schon davon überzeugt, das wir für den Weg hinunter mit dem Bus fahren entscheiden Sophie und ich uns doch dagegen, nachdem das Ticket 12 Dollar kosten soll. Stattdessen nahm Clara unsere Sachen im Bus mit runter und wir starten unsere zweite Sporteinheit des Tages. 5000 Stufen joggten wir hinunter, mit einem sorry drängeln wir uns an allen anderen auf den Treppen vorbei dann noch den 20 minütigen Weg zum Dorf. Der zieht sich allerdings, die Busse überholen uns regelmäßig bis Sophie plötzlich einem Lastwagen zuwinkt. Der hält an und wir ziehen uns auf die Ladefläche rauf- jetzt heißt es festhalten. Im Dorf springen wir auf dem Wagen, bedanken uns für die Geste und sprinten weiter zum Hotel (auf dem Berg 🥲). Ziel erreicht- wir waren 10 Minuten später im Hotel als Clara 😁. Nach einer Dusche geht es noch zu einem letzten abschließenden Lunch mit unserem Guide. Um 14.55 geht dann unser Zug 2h lang zur nächsten Station 🚉 (auf der schreibe ich auch gerade den Text). Danach noch 2h mit dem Bus zurück nach Cusco. Heute Abend erwartet uns zum Glück wieder ein Hotel 🎉. Clara schläft schon kurz nachdem der Zug losgefahren ist neben mir und Sophie, sowie fast das ganze Zugabteil befindet sich ebenfalls im Land der Träume 🤭. Die 4 Tage haben wohl ihre Spuren hinterlassen!
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  • Zwischenstopp: Lima

    April 20, 2024 in Peru ⋅ ☀️ 26 °C

    Für uns drei endet die Zeit in Cusco und um 15.25 geht unser Flug nach einem erneuten kurzen Stadtbesuch zurück nach Lima. Dort lassen wir uns ins Zentrum von Lima bringen, was wir bisher noch nicht gesehen haben. Wir schauen uns mit unserem Gepäck die Gassen und Plätze an und entscheiden uns anschließend noch etwas zu essen. Wie schon so oft haben wir bei den Restaurants irgendwie nicht immer Glück… da hoffe ich doch bald wieder mehr selbst zu kochen, anstatt für schlechtes Essen zu zahlen 🥲…

    Für Sophie und mich ist der Tag noch nicht vorbei. Nachdem wir noch eine Stunde am Hauptplatz von Lima zu dritt entspannen, trennt sich unsere Gruppe. Clara bleibt noch einige Tage in Lima, während es für uns auf einen weiteren Hiking Trip geht.

    Also fahren wir um 22 Uhr Richtung Bus Terminal. Dort angekommen sind wir zuerst noch sehr entspannt und müssen noch einige Minuten zur finalen Station laufen. Als jedoch die Uhr nur noch 10 min anzeigt, legen wir doch einen Schritt zu 😅. Achja Gepäck aufgeben müssen wir ja auch noch und Taxen müssen ebenfalls noch gezahlt werden - doch mit welchem Geld? Bargeld hatten wir zu diesem Zeitpunkt nämlich keines mehr dabei. Nach langen Diskussionen mit der Frau am Schalter haben wir dann doch einen Mann dazu bewegen können unseren 5 Euroschein gegen 20 Soles zu tauschen. Dann noch ein Run zur Abfahrtsstelle und nur wenige Minuten später fährt der Bus auch schon ein. Ist ja nicht so, als hätten wir das schon duzende male gemacht 😂 und trotzdem haben wir irgendwie die Zeit vergessen.

    Für Sophie und mich geht es jetzt 8h durch die Nacht weiter nach Huaraz Richtung Anden.
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  • Huraz: Vorbereitung ist alles

    April 21, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 15 °C

    Frühs um 7.30 Uhr erreichen wir dann unser Ziel und können zum Glück direkt unser Hotelzimmer beziehen und sogar das Frühstück in Anspruch nehmen!
    Danach geht es auch schon weiter mit Organisieren. Nachdem wir morgen direkt die Wanderung starten möchten, gilt es noch einiges abzuklären und zu besorgen. So wird zuerst die Abfahrtsstelle des Colektivos nach Caraz abgecheckt und dann Camping -Ausrüstung geliehen. Danach fehlt nur noch das Proviant für die mehrtägige Tour. Wir starten somit morgen früh in unsere 3 tägige solo Wanderung auf dem Santa Cruz Trek.
    Hierfür fahren wir mit dem Colektivo um 4 Uhr zuerst nach Caraz um von dort aus mit einem Taxi nach Cashapamba, unserem Startpunkt zu gelangen. Von dort geht es dann durch die Berge bis nach Vaqueria.
    Wir haben mittlerweile unsere Rucksäcke gepackt, Zelt, Isomatten, Plane und Schlafsack gut verstaut und sind sehr gespannt wie die Reise wird.

    Allgemein ist der Ort Huaraz garnicht touristisch und wir erhalten einige Blicke, wenn wir durch die Straßen laufen. Englisch spricht hier sogut wie keiner, weshalb ich jetzt auch mal dazu komme meine bisherigen Spanisch Wörter die ich die letzten zwei Wochen aufgeschnappt habe und noch aus dem französischen kenne, anzuwenden. Mit Händen und Füßen kommen wir dann doch überall an unser Ziel 😄.
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  • Santa Cruz Trek: Tag 1

    April 22, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 8 °C

    Um 3.15 Uhr ging der Wecker. Sophie fiel das aufstehen komischerweise etwas schwer. Wir gaben unser übriges Gepäck, was wir nicht auf der Wanderung brauchen an der Rezeption ab und machten uns auf den Weg zur Haltestelle. Dort angekommen wurden wir schon mit den Zurufen „Caraz!? Caraz!?“ begrüßt und 3 Leute kamen uns entgegen. Unter „Haltestelle“ versteht man eine Querstraße die regelmäßig von kleinen Bussen entlang gefahren werden, bei denen man überall zusteigen kann je nachdem welches Ziel die Person aus dem Bus ruft. Wir entscheiden uns für ein fast volles Colectivo und starten nach 10min, als alle Plätze besetzt waren. (Feste Abfahrtzeiten gibt es hier nicht, ist der Bus voll, fährt er los ansonsten kann man schonmal 30min warten).
    Von Huaraz ging es 1,5h nach Caraz mit ein paar Zwischenstopps bei welchen der ein oder andere auch mal aus dem fahrenden Bus aussteigen musste. Alles ganz normal. Als wir aussteigen bei der Endstation, entriss uns ein Tuk-Tuk Fahrer direkt Sophies Rucksack, da er anscheinend genau wusste wo es für uns als nächstes hingehen soll. Er brachte uns zur Haltestelle der Colectivos nach Cashapamba. Nachdem wir etwas zu früh dort waren, gab es noch die ein oder andere Diskussion mit den Taxifahrern, die uns gerne vor der offiziellen Fahrzeit für das dreifache nach Cashapamba fahren wollten. Nachdem wir uns aber vorher informiert haben, wussten wir das wir definitiv nicht mehr als 20 Soles bezahlen werden.
    Wir entschieden uns für einen Fahrer und setzten uns auf die Rückbank. Wir freuten uns schon über eine gemütliche Fahrt, als plötzlich nach der dritten Person hinten auch noch eine vierte einstieg. Gestapelt werden durfte nicht, aber nebeneinander war kein Problem. Als dann auch noch 3 Personen in den Kofferraum einstiegen (+2 Hühnchen), war uns bewusst das dies keine entspannte Fahrt werden würde. Nach einer kurzen Polizeikontrolle, die die 9 Personen (+2 Hühnchen) nur kurz begutachtet haben, stand der Weiterfahrt nichts im Wege.
    So kuschelten wir 1h mit links und rechts zwei Peruanerinnen, wobei Sophie die Schulter der einen Dame dankend für ihren Schlaf in Anspruch nahm.

    Dann kamen wir endlich an. Irgendwo im Nirgendwo in einem Dorf, was aus drei Häusern besteht, stand ganz groß Santa Cruz Trek angeschrieben. Hier waren wir wohl richtig. ✅
    So starteten wir gegen 7:30 Uhr unsere Wanderung und meisterten die ersten Höhenmeter. Überwiegend sind wir alleine auf dem Trek. Lediglich eine Hand voll Menschen und Pferde kreuzen unsere Wege. Die Ausschilderung ist sehr einfach und wir freuen uns, als der Weg endlich etwas flacher wird.
    Das heutige Tagesziel: 15km. Zwischendurch waren wir uns nicht ganz sicher ob unser Gepäck uns nicht einen Strich durch unseren Zeitplan macht. Letztendlich packte uns aber die Motivation, ein paar Kilometer vorzuarbeiten um am nächsten Tag weniger zu haben. So wurden aus den 15km, 18km und wir schlugen unser Zelt im Tal auf. Mit dem Wetter haben wir Glück und auch die Nacht scheint nicht ganz so kalt zu werden. Von Kühen umringt, kochen wir uns zuerst eine heiße Schokolade und anschließend Reis mit Avocado. Wir haben jetzt 17.30 Uhr und sind schon todmüde. Die Vorfreude auf morgen liegt eher an der heißen Schokolade und dem Porridge zum Frühstück, anstatt an dem Bergaufstieg der uns bevor steht.
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  • Santa Cruz Trek: Tag 2

    April 23, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 17 °C

    Endlich mal kein Wecker. Nachdem wir am Vortag um 19 Uhr die Augen zugemacht haben, schliefen wir tatsächlich bis 7 Uhr frühs durch. Allerdings haben wir die Nacht über Besuch bekommen. Ein schmatzen hier und Hufgetrappel da, beunruhigte einen dann doch das ein oder andere mal. Doch die Kühe 🐮 ließen sich von uns nicht stören.
    Auch ein bisschen Regen prasselte über unser Zelt und kühlte die Temperatur runter. Morgens gab es dann erst einmal eine heiße Tasse Tee und Kakao, sowie ein leckeres Poridge. Anschließend trockneten wir die Sachen und packten zusammen. Das Tagesziel für heute lag bei 15km (ingesamt bis Kilometer 34). Doch es sollte auch laut Streckenverlauf der schwierigste Abschnitt der Wanderung sein, da wir den höchsten Punkt, die Punta Union auf 4800 Höhenmeter überqueren würden.
    Die ersten paar Kilometer verliefen noch erstaunlich gut. Als wir dann am Fuß des Berges angekommen waren, wurde uns schnell klar, dass wir heute an unsere Grenzen stoßen werden. Und so war es auch- die letzten paar (Kilo)Meter zur Spitze waren sehr kräfte- und nervenaufreibend nicht nur durch Beginn des Regens. Oben angekommen war die Erleichterung groß (für 5min). Als wir dann auf die andere Seite hinabblickten, sahen wir jedoch was noch alles vor ins lag. So ging der Weg steil bergab, über rießige nasse Steinplatten. Nach Überwindung des steilsten Abschnittes, begann es plötzlich in strömen zu regnen. Mittlerweile war es 16 Uhr und wir hatten unser Wunschziel noch nicht erreicht. Kurzfristig gesellten wir uns (mal wieder) zu einer Kuhherde, die uns freundlich unter ihrem Steinvorsprung Zuflucht gab, bevor wir das Angebot wieder in Kuhgesellschaft zu nächtigen, dankend ablehnten. Also ging es durchnässt, mit großen Schritten weiter bergab, um das Tagesziel wenigstens einigermaßen zu erreichen und einen geeigneten Schlafplatz zu finden. Dadurch das der Regen schon eine Stunde anhielt, war natürlich von einem trockenen Schlafplatz keine Rede mehr. Bei Kilometer 32 stoppten wir dann. So schnell wie heute haben wir noch ein Zelt aufgebaut und trotzdem haben wir den Kampf haushoch verloren. Unser Zelt war nass, wir waren nass, unsere Rucksäcke waren nass und auch alles was im Zelt ausgepackt wurde. Zudem konnten wir nur unter schwierigen Umständen unser Abendessen zubereiten (Reis mit Tomatensoße). Danach ging es schnell in die Schlagsäcke. Neben dem Regen kam nun auch Donner und Blitz noch dazu. Man könnte meinen, wir haben das All Inklusive Camping Experience Paket gebucht. Dabei hätte ich gerne auf das Einschlafen im nassen Schlafsack und das Tropfen von der Decke verzichtet (zwischenzeitlich wurde nachts versucht den ein oder anderen Tropfen mit unserem Topf aufzufangen).
    Wie man an der Beschreibung vielleicht schon erkennen kann, war unsere Nacht die reinste Katastrophe. Um 4 Uhr beschlossen wir einstimmig, aufzugeben und das Camp zu verlassen (oder die Unterwasserstation). Also ging das ganze wieder von vorne los. Alles nassen Sachen wurden eingepackt, die nassen Schuhe angezogen und die Taschenlampe hervorgeholt (Nein Mama auch in diesem Moment habe ich die Kopflampe nicht vermisst).

    Im Stockdunkeln, im nassen von einem Berg hinab zusteigen ist vielleicht nicht die beste Idee aber uns blieb keine andere Wahl.
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  • Unser Weg
    Begeisterung Pur frühs um 6Ausgang NationalparkBushaltestelleAuf der Straße Sachen trocknenUnser HeimwegUnser Heimweg

    Santa Cruz Trek: Tag 3

    April 24, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Nachdem wir uns ungeplanter Weise bereits um 5:30 Uhr auf die letzten Kilometern des Tracks aufmachten, verliefen die ersten Stunden ungewöhnlich ruhig. Nicht nur die Nacht lag uns in den Knochen, auch der Weg war alles andere als „wanderfreundlich“. Unser Weg ist über Nacht gleichzeitig auch der neue Bach geworden, weshalb man beim 20sten mal ausweichen über Steine oder Wiese, die Nässe einfach so hinnahm. Durch die Nassen Sachen bekam mein Gepäck Zuwachs von einer Mülltüte, die ich nun also die letzten Kilometer mit mir rumschleppte.

    Heute galt es, gegen spätestens 12 Uhr Vaqueria zu erreichen um das Colectivo um 13 Uhr zu erwischen. Insgesamt ist der Track 45,2km lang, wovon wir gestern bei Kilometer 32 gestoppt hatten. Doch der Abstieg kam uns entgegen. Schnell sammelten wir wieder einige Kilometer bis wir schließlich das Ende des Nationalparks überschreiten. Jetzt hieß es nur noch einen kleinen Anstieg zum Dorf Vaqueria zu meistern. Die letzten Schritte fielen uns sehr schwer, auch wenn der Anstieg keinesfalls mit dem des Vortags vergleichbar war. Um 9.30 Uhr erreichen wir das Dorf, was genau aus 5 Häusern und einer Bushaltestelle mit einem kleinen Snackstand besteht. Dort wurden wir direkt herzlich empfangen. Ebenso trafen wir dort auf andere Wanderer, die den Trail heute erst von der anderen Richtung begannen.
    Das nächste Colectivo sollte in 2h kommen, weshalb wir die Sonnenstrahlen nutzten und unser gesamtes Inventar einzeln auspackten um es zu trocknen. So hingen plötzlich am Snackstand nicht nur Bananen sondern auch ein paar Socken, Schlafsäcke, Isomatte und das durchnässte Klopapier.

    Nach einer Stunde hieß es aufeinmal „Vamos“ und ein Wagen fuhr vor. Also packten wir alles schnell zusammen und fuhren als alleinige Mitfahrer 3h zurück nach Huaraz. Die Fahrt gleichte eher einer Achterbahnfahrt, holprige Straßen, Schlaglöcher, tausend Serpentinen und unbequeme Sitze (+peruanische Musik).

    In Huaraz angekommen brachten wir unsere Camping- Ausrüstung direkt zurück und begaben uns ohne Umwege auf die Essenssuche. Einen Burger hatten wir uns heute definitiv verdient. Danach wurde noch der Bus für morgen Abend nach Trujillo gebucht, Wäsche abgegeben und geduscht. Auch heute fallen wir definitiv früh ins Bett und freuen uns morgen ausschlafen zu können.
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  • Auszeit und ab an die Küste

    Apr 25–26, 2024 in Peru ⋅ ☀️ 26 °C

    Nachdem wir gestern einen Tag off genommen haben und lediglich durch die Stadt Huaraz geschlendert und Stammgast bei einem Cafe um die Ecke geworden sind, ging es am Abend um 22.20 Uhr weiter mit dem Bus.

    7h sind wir von Huaraz nach Trujillo gefahren und erreichten die Stadt gegen 05.30. Mit dem Taxi haben wir uns in die Innenstadt bringen lassen, um dort zuerst auf dem Hauptplatz abzuwarten bis die Läden aufmachen und dann ein geeignetes Café ausfindig zu machen. Anschließend besuchten wir noch eine Einkaufsmall.

    Gegen Mittag gehen wir dann zu unserem eigentlichen Zielort: Hurachacao. Dort haben wir für die nächsten 4 Tage ein Surfhostel gebucht, da der Ort besonders dafür bekannt ist. In dem Hostel treffen wir uns auch mit Clara wieder. Nach einem Mittagsschlaf verbringen wir zusammen den Abend und treffen auch wieder Sophies frühere Reisebegleiterin Sina. Zu fünft setzten wir uns noch an den Stranf und lassen den Abend ausklingen.
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  • Surfing 🏄🏽‍♀️

    Apr 26–28, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 24 °C

    2 Tage haben wir in einem Surfhostel in Huanchaco verbracht. Wenn wir nicht gerade im Wasser auf den Surfbrettern waren, sind wir irgendwo in der Sonne rumgelegen oder saßen in einem Café. Wir haben hier einen Gang runtergeschalten, das ein oder andere Café besucht und auch ein Mittagschlaf durfte nicht fehlen. Am ersten Tag ist Sina noch mit uns gesurft, die frühere Reisebegleiterin von Clara und Sophie ist nämlich zufällig im selben Hostel wie wir. Heute hatten wir dann 2 Surfstunden zu dritt- eine am morgen und eine sunset surflesson. Immer im Wechsel hilft uns Juan die Welle zu bekommen und gibt uns einen kleinen Schupser zum richtigen Zeitpunkt mit den Worten: Stand up, stand up!!!
    Jede Surfstunde fängt mit einer Theorie und Trockenübung an. Juan sagt jedem genau was er falsch macht und wie er es verbessern kann, dann muss es jeder auf dem Boden vor machen. Danach schnappen wir uns die Boards und watscheln barfuß durch den halben Ort zum Anfänger Strand. Aber das scheint hier normal zu sein. Der Pazifik ist kalt und etwas rau. Die Wetsuits schützen etwas vor der Kälte, aber der erste Kontakt ist trotzdem immer eine Überwindung.
    Heute sind wir in den Sonnenuntergang gesurft. Da lagen wir also, alle auf unseren Brettern und haben darauf gewartet bis die nächste Welle kommt. Dabei haben wir sehr viel gelacht und Witze mit Juan gerissen. Die Surfstunden waren super lehrreich und haben uns alle ein großes Stück weitergebracht. Endlich können Sophie und ich auf kleinere Surfbretter umsteigen und kommen von unserem Anfängerboard auf ein nächstes Level. Es macht einfach unfassbar viel Spaß besser zu werden, dazuzulernen und jede Welle immer sicherer nehmen zu können. Die Herausforderung besteht aktuell nicht mehr bei „überhaupt aufstehen“ sondern auf einem dünneren, kleineren Surfboard die Balance genauso zu halten wir auf dem vorherigen. Deshalb haben wir morgen früh direkt noch eine Stunde gebucht, bevor es zum Flughafen geht. Das frühe aufstehen ist es uns definitiv wert nochmal surfen zu können. Heute haben wir bereits insgesamt unsere 10. Surfstunde absolviert und man kann es mittlerweile schon fast surfen nennen.
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  • Ab nach Kolumbien- oder doch nicht

    April 29, 2024 in Peru ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach 4 Wochen Peru wäre es heute für uns weiter in das nächste Land gegangen😇. Heute morgen klingelte um 5.50 Uhr der Wecker - aber nicht weil es Zeit für unseren Flug war, sondern weil wir noch eine Surfstunde bei unserem Surflehrer Juan wahrnehmen wollten. Mit einem „Good Morning, are your ready“ wurde wir freudig um 6.30 Uhr zur Theorie begrüßt (übrigens ist es absoluter Luxus das die Gruppe nur aus uns drei besteht und Juan uns zur Liebe so früh aufgestanden ist). Nach ein paar Trockenübungen ging es dann auch schon zum Wasser. Definitiv eine weitere lehrreiche Stunde bei wieder neuen Wasserbedingungen, andere Strömungen, andere Wellen.

    Danach schnell duschen und ab an den Flughafen von Trujillo. Unser erster Flug hatte erst Verspätung von Trujillo nach Lima, doch dann wurde er komplett gecancelt aufgrund der schlechten Sicht durch das Wetter . Anschließend nach einem ganzen Mittag am Flughafen und umdisponieren weil wir unseren Anschlussflug dadurch nicht wahrnehmen können, kehren wir wieder zurück in unser Stammhostel. Morgen versuchen wir erneut nach Lima zu kommen und am Mittwoch dann hoffentlich nach Kolumbien…. drückt die Daumen das nicht erneut das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht.
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  • Immerhin einen Stopp weiter

    April 30, 2024 in Peru ⋅ ⛅ 23 °C

    Nachdem wir wieder zurück in unserem
    geliebten Surfhostel waren, gab es am Dienstag dann direkt wieder Surfstunden. Wir wurden am vorabend wieder mit offenen Armen empfangen und unser Surflehrer war sehr motiviert an unserem gelernten anzuknüpfen. So ging es mit Juan um 11 Uhr zur erneuten Surfstunde. Am Nachmittag nahmen Sophie und ich dann noch eine Stunde, die definitiv die heftigsten Wellen der letzten Tagen beinhaltete und wir auch sehr K.o nach der Stunde waren. Um 22 Uhr ging dann erneut der Flieger allerdings nur unser erster Stopp nach Lima. Um auf Nummer sicher zu gehen haben wir den ersten Flug einen Tag früher genommen, um bei einem erneuten Wetterumschwung wenigstens den zweiten Versuch nach Kolumbien wahrzunehmen zu können und eine Busfahrt als Plan B zeitlich noch einzukalkulieren.

    Alles lief diesmal planmäßig und wir landen gegen 23.15 in Lima. Dort haben wir direkt am Flughafen ein Hotel genommen, sodass der Weg am nächsten Tag nicht allzu lange und aufwendig wird.
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  • We did it 🇨🇴

    May 1–2, 2024 in Colombia ⋅ ☁️ 25 °C

    Am Mittwoch war es dann soweit. Um 18 Uhr ging unser Flieger nach Medellin. Planmäßig landeten wir gegen 21.15 Uhr. Allerdings dauerte die Einreise dann noch gut 1,5h aufgrund der vielen Menschen und der geringen Anzahl an Schaltern 🥲. Zusammen mit einem Belgier, der uns während der Wartezeit schon fragte ob er mit uns ein Taxi teilen kann, fahren wir dann noch 35min in die Stadt zu unserem
    Hostel. Gegen halb 1 fallen wir dann endlich ins Bett.

    Am nächsten Tag schlendern wir du h Medellin. Mit dem Taxi geht es zuerst ins Zentrum und dann noch weiter zur Comuna 13, einem ganz eigenen Distrikt der Stadt in welchem andere Regeln herrschen. Da können auch schonmal mitten in der Stadt 6 Rolltreppen auf den Berg hoch führen. Die Bilder sagen denk ich alles. Medellin zeichnet sich vor allem durch die vielen Graffiti Bemalungen an unzähligen Wänden aus. Dadurch wirkt die Stadt schön bunt und feierlich. Das Wetter ist allerdings etwas launisch- frühs wurden wir zunächst mit starkem Regen begrüßt, der sich allerdings im Laufe des Tages auflöste- angenehm warm ist es jedoch trotzdem.

    Hier uns da werden traditionelle Köstlichkeiten auf der Straße probiert und Abends lassen wir den Tag noch mit einem Bierchen ausklingen. Die Waffel besteht aus einem Belag aus Frischkäse, Käse, Karamell und Maracuja Marmelade - einfach soo lecker 😍!
    Dafür das der Weg nach Kolumbien etwas holprig war, haben wir uns heute schon relativ gut eingelebt.
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  • Wilde Fahrt nach Salento

    May 3, 2024 in Colombia ⋅ ☁️ 19 °C

    Am Morgen schauen wir uns noch unser Viertel El Pablo an, kaufen Lebensmittel für die nächsten Tage ein und fahren dann gegen 14 Uhr weiter mit dem 🚌 7h nach Salento. Die Busfahrt war schonmal besser, am Dach regnet es rein- genau auf meinen Sitz, laute spanische Musik und der Busfahrer meint nebenbei noch ein paar WhatsApp Memos aufzunehmen. Also alles wie immer.

    Gegen 21 Uhr erreichen wir Salento, eine ganz kleine Stadt die gefühlt nur aus 10 Straßen besteht. Richtig schöne kleine Häuser! Wir springen alle nochmal unter die Dusche bevor wir dann ins Bett gehen, da wir am nächsten Tag schon die ersten Aktivitäten auf dem Plan haben.
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