Portugal
Santarém

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Travelers at this place
    • Day 51

      Uriges Alentejo

      March 23, 2022 in Portugal ⋅ 🌧 12 °C

      Genug ist genug - wir kürzen ab und suchen (hoffentlich) beständigeres Wetter in Südfrankreich. Doch zunächst gibt's noch einen Schlenker nach Nordwesten. In Nazaré wollen wir unsere Workaway-Kollegin Theresia treffen.
      So führte uns heute ein schlussendlich langer und kurvenreicher Weg durch die ziemlich menschenleere Gegend in der Alentejo-Hochebene, über den Alqueva-Stausee nach Evora, wo uns ein heftiges Hagelgewitter empfing. Mittagspause im trockenen Bus und dann halt gleich weiter durch unermessliche Korkeichen- und Pinienwälder. Zu unserem Erstaunen entdecken wir dabei mehrfach imposante Köhler-Plätze am Strassenrand. Als wir einer grossen Fabrik mit endlosen Korkeichen-Rindenstapeln entlang fahren wird klar, dass wir in Coruche sind, der "Hauptstadt der Kork-Produktion".
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    • Day 62

      Auf den Spuren der Tempelritter

      June 19, 2022 in Portugal ⋅ ⛅ 23 °C

      Nach Meer und Wellen war wieder einmal Geschichte und Kultur angesagt.
      Gestern war Tomar unser Ziel, eine der Gründungsstätten der Tempelritter. Das „Convento de Cristo“ ist recht imposant und man hat einen wunderbaren Ausblick über die Stadt und die Umgebung. Leider ist die Anlage ziemlich verwildert, bzw. ungepflegt.
      Der Stellplatz der Gemeinde, ein ehemaliger Campingplatz, ist kostenfrei.
      Thomas nannte das Areal „Tschernobyl“: In der aufgelassenen Rezeption steht ein ca. 20 Jahre alter Bildschirm 📺, die Mülltonnen sind mehr als überfüllt, die Beleuchtungen entlang der Wege funktionieren bestimmt seit Jahren nicht mehr und das Gras/Stroh ist ausgetrocknet. Aber wir standen ja nur eine Nacht, es war ruhig und die Innenstadt vom Platz aus fußläufig zu erreichen.
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    • Day 39

      TAG 39

      June 14, 2022 in Portugal ⋅ ☁️ 32 °C

      Hello :)
      Die Reise geht weiter. Heute morgen haben wir unsere Unterkunft in Pêra verlassen und sind mit dem Bus weiter nach Albufeira gefahren.🚌
      Dort haben wir eine zentral gelegene Unterkunft gefunden, die direkt an der bekannten "Partymeile" liegt.
      Angekommen haben wir noch ein wenig am Strand das Meer und die Sonne genossen und Abends haben wir die Partymeile besucht.🍸
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    • Day 36

      die 4. größte Kirche der Welt in Fatima

      March 22, 2022 in Portugal ⋅ ⛅ 15 °C

      Ja ja wundert euch nur: die ersten Monate dieses Jahres waren zumindest nach Aussage einiger Überwinterer wettertechnisch die schlechtesten seit Jahren. Dafür haben wir mit unserer flexiblen Routengestaltung noch viel retten können. Aber jetzt setzt sich dieses feuchte Wetter exakt über der Mitte der Iberischen Halbinsel fest. Also lassen wir die nächsten Highlights entspannt hinter unserer regennassen Panoramascheibe an uns vorbeiziehen:

      Palácio Nacional de Mafra (Die Anlage ist die größte Schloss- und Klosteranlage Portugals, in der ein beträchtlicher Teil des Goldes aus der damaligen reichen Kolonie Brasilien verwendet wurde)

      Castello de Obidos (imposante maurische Burganlage aus dem 9. Jh.)
      Basilica da Santissima Trindade (deutsch Basilika der Heiligsten Dreifaltigkeit) im Wallfahrtsort Fátima

      Da mich die letzte Station als nicht religiöser Mensch mystisch, spirituell, architektonisch und ästhetisch fasziniert hat, hier ein kleiner Auszug vom Hintergrund dieses Ortes:
      Es ist der 13. Mai 1917, der den kleinen Ort Fátima zu einer heiligen Pilgerstätte der Katholiken macht. Drei Hirtenkinder sehen eine Marienerscheinung, 1930 erkennt die katholische Kirche das Wunder an. Das Sonnenwunder (https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwunder) und die drei Geheimnisse von Fatima (https://www.domradio.de/artikel/seht-die-sonne-…)
      Zum 90. Jahrestag des Wunders wurde 2007 die Basilika der Heiligen Dreifaltigkeit in Fátima eröffnet und zum Begegnungsort der Religionen erklärt. Menschen jeder Konfession können in der Basilika zu ihrem Glauben finden.
      Nach drei Jahrzehnten Bau- und Planungszeit wurde die viertgrößte Kirche der Welt eingeweiht. Entstanden ist ein neobarockes Gotteshaus, das durch seine schlichte Architektur beeindrucken kann. Die Igreja da Santíssima Trinidade ist ein monumentaler Rundbau mit einem Durchmesser von 125 Metern. Gigantische 8.600 Gläubige finden hier zu heiligen Messen Platz in einer lichtdurchfluteten Kirche. Einzigartig macht die Kirche die Bauweise. Trotz der unfassbaren Größen versperrt nicht ein Pfeiler die Sicht der Gläubigen auf den Altar. Der gesamte Kirchenraum wirkt dadurch noch größer und erhabener. Eine acht Meter hohe Tür aus Bronze führt dich in das Kirchenschiff. Gleich hinter dem Altar kannst du eine der größten Mosaikarbeiten der Welt bestaunen. Auf einer Fläche von 500 Quadratmetern wurde hier ein aus Gold und Terrakotta bestehendes Mosaik kirchlicher Prägung geschaffen.
      Der moderne Bau befindet sich gegenüber der alten Basilika. Die Basilika Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz von Fátima ist aufgrund der gigantischen Zahl von mehr als 6 Millionen Pilgern pro Jahr deutlich zu klein geworden.
      Auffällig auf dem Kirchenvorplatz, der doppelt so groß wie der Petersplatz sein soll, ist das große Kreuz aus Bronze, das links zur Kirche steht. Es wurde vom deutschen Künstler Robert Schad entworfen, ist aus Cortenstahl, sehr minimalistisch und übertritt mit einer Höhe von 34 Metern sogar die neue Basilika.

      Mir hat dieser Ort verschiedene Empfindungen ermöglicht:

      - Interessiert
      (aufgrund der Geschichte jüngster Vergangenheit, die zum Bau geführt hat)

      - Irritiert
      (welche Energie und Schöpfungskraft Geschichten hervorbringen können)

      - Erstaunt
      (über die Freigabe an alle Konfessionen)

      - Beeindruckt
      (ob der Größe und beeindruckenden Baukunst)

      - Begeistert
      (weil ganz mein architektonischer Stil, alles Geschmackssache – „kalt und wenig einladend“ könnte man auch meinen)

      - Sinnlich
      (ob des Formgefühls, Geschmacks, Stils, Schönheitssinns)
      eine leichte Scheu (ob der monumentalen Dimension und ihrer gewaltigen, übermächtigen Wirkung auf mich)

      - Fasziniert
      (wie alt und neu - die zwei gegensätzlichen Basiliken in Dialog gesetzt werden)

      - Berührt
      (ob der spirituellen Wirkung auf mich, vor und in der Kirche)

      - Ruhig
      (ein Ort der Ruhe, ideal für ein paar ruhige Momente der Reflektion)
      Angewidert (von der Geschäftemacherei drumherum, erinnert mich sehr an die Szene in „die Papstin“ auf dem Jahrmarkt: Reliquienramsch)

      Nach so viel Spiritualität meets Reality führt uns unser Weg zu einem Punkt in Portugal, an dem man sich leicht mit dem Thema „Naturspiritualität“ auseinandersetzen kann. Kurz gefasst ist Naturspiritualität ein Zugang zu einer höheren Ebene des Bewusstseins über die Natur und Naturerfahrungen. Wo ließe sich das besser erfahren, als dort, wo die potentielle Gewalt der Natur allgegenwärtig ist?! Wir fahren nach Nazaré (Welle). Die hier brechende Welle ist bei entsprechenden Bedingungen eine der größten surfbaren Wellen der Welt.
      Wissenschaftlich und sportlich beleuchtet: Die ungewöhnliche Höhe der hier brechenden Welle hat mehrere Ursachen. Vor der Küste befindet sich der Nazaré Canyon, eine über 230 Kilometer lange Meeresschlucht mit einer Tiefe von bis zu 5000 Metern. Das Ende dieses Unterwasser-Canyons liegt unmittelbar vor der Küste von Nazaré, wodurch sich auf engem Raum große Unterschiede in der Wassertiefe ergeben. Des Weiteren wird bei entsprechenden Bedingungen eine Wasserströmung entlang des Strandes an dem Felsvorsprung in das Meer gelenkt, so dass sich eine weitere Vergrößerung der Welle ergibt. Eine entsprechende Dünung vorausgesetzt, können die Wellen dann mit mehr als 20 m Höhe brechen (Weltrekord: 2017 24,38 m Rodrigo Koxa, ein Brasilianer).

      Sinnlich betrachtet: man hört ein gigantisches dynamisches Rauschen, man schmeckt das Salz auf der Zunge, das Salz und die Gischt in der Luft lassen benachbarte Klippen verschwimmen, es riecht nach Meer und die Luft fühlt sich schwer und kühl an. Durch ständige Böen fühlt sich jeder Schritt etwas schwankend an und alle Sinne sind nur auf eines ausgerichtet. Das tobende, sich an den Klippen brechende und im Weißwasserkessel aufschäumende Meer. Eine Unachtsamkeit und der Mensch wird zum Spielball der Natur: Surfunfälle zum einen, aber ganz konkret auch abbrechende Straßen und vollgelaufene Hanwags von Claudia ;-)
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    • Day 7

      Santarém

      May 10, 2022 in Portugal ⋅ ⛅ 29 °C

      Today didn't go as planned.
      I found yesterday's walk more exhausting than it should have been since it wasn't long, and the terrain was flat. I felt like someone had added lead weights to my backpack and sandals. The heat that was getting to me. All day I was thinking "how can I walk 33 km tomorrow when I'm struggling with this 22 km walk?"

      So I kind of psyched myself out.
      I had planned to wake up in time to start by 6:00, but then I got anxious about getting to sleep, and of course the anxiety kept me awake.

      Sometime after midnight when I still hadn't slept despite doing breathing exercises, counting backwards by 3s, and a few yoga poses I decided that I would just have to forget about walking.
      So, for the first time ever on the Camino I took transport to my next destination.

      I took the train to Santarém, and I'm glad that I didn't try to walk because it was the hottest day so far, and Santarém is at the top of a beastly hill.

      I stayed in a lovely apartment that I found on booking.com with an owner who has walked a few Camino routes that went above. María even took me to the grocery store!
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    • Day 8

      Santarém to Azinhaga - 23km

      May 11, 2022 in Portugal ⋅ ⛅ 11 °C

      What a difference a good night's sleep is!
      I breezed right through today's walk.
      After leaving Santarém the trail went through miles and miles of vineyards.

      I saw the first Camino marker that wasn't also a marker for the route to Fatima as Santarém is where the two paths diverge. What I didn't see was any other walkers.

      The walk today was almost entirely through agricultural areas with fields ready for planting, fields with seedlings just breaking through the ground, and some more mature plants too.

      While it was warm, it wasn't as hot as yesterday, and there was often a cool breeze.
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    • Day 8

      More storks!

      May 11, 2022 in Portugal ⋅ ⛅ 29 °C

      This town has not one, but two stork towers, that I found when I went on a little walk in this quiet town of 1600 residents. It's best known as the birthplace of writer and 1998 Nobel Prize winner for literature José Saramago. It also has a peaceful park alongside the river Almonda, which is really more the size of a creek.Read more

    • Day 9

      Thursday morning

      May 12, 2022 in Portugal ⋅ ☁️ 19 °C

      I'm only walking 16 km to Vila Nova da Barquinha today so I took my time getting ready, and also had breakfast at the B&B where I spent the night.

      I started on the Camino at 8:00, just in time for the famous Portuguese Formula 1 drivers' commute. (aka regular Portuguese drivers) Some were even racing semi trucks, though there were quite a few non Formula 1 qualifiers.

      Most of the 8 km walk between Azinhaga and Golegã was on a narrow country road with no shoulder, although the thick weeds would have provided a cushioned but scratchy landing spot if I'd had to make a dive to safety.

      It was also nice to see that someone had gotten the word out to Portugal about Wall Drug in South Dakota, and that Marcher Arrant had been here. 😂
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    • Day 10

      Vila Nova da Barquinha to Tomar 23 km

      May 13, 2022 in Portugal ⋅ ☀️ 30 °C

      The big news today is that I met two Dutch women towards the beginning of the day that I walked with. Unfortunately, they are going to Fatima tomorrow and not continuing on the Camino.

      The first half of the day we walked through eucalyptus forests with a few big hills.

      However, the second half was not so nice and scenic. The Camino was mostly along a road with no shade, and the temperature was around 80° while we were walking. I felt a little guilty walking under the shade of my umbrella while Héleen and Yolanda had the sun beating down on them.

      As we approached Tomar we could see the castle built by the Knights Templar in the 12th century which overlooks the city.

      Unfortunately I was too tired to go up there while the Convento de Cristo which is within the castle was still open for the day.

      But later I took a tuk tuk ride up the hill, and had a nice walk back, discovering a beautiful formal garden along the way.
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    • Day 11

      Tomar to Cortiça 26.2 km

      May 14, 2022 in Portugal ⋅ ⛅ 17 °C

      Back to walking solo.

      I got an early start at 6:00 to beat the heat.

      Today's walk went through eucalyptus and cork forests with a few big climbs. Fortunately most of the climbing was in the shady areas.
      I arrived at the lovely Quinta da Cortiça albergue at 1:00, and discovered that they have a swimming pool! So the first order of business was to take a cooling dip. Then I washed my clothes and took a short nap.

      This place is kind of in the middle of nowhere, so a good spot to just rest and relax.

      According to the weather forecast the heat is supposed to break tomorrow, I hope it's correct, as I have an almost 30 km walk tomorrow.
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    You might also know this place by the following names:

    Distrito de Santarém, Distrito de Santarem, Santarém

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