Romania
Judeţul Neamţ

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Top 10 Travel Destinations Judeţul Neamţ
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20 travelers at this place
  • Day10

    Alles wird gut

    August 18, 2019 in Romania ⋅ ⛅ 14 °C

    (Norbert) Den Hinweis von Bert aus seinem letzten Eintrag komme ich gerne nach und berichte, was geschehen war. Kurz nach unser Abfahrt aus Moisei merkte ich den Verlust meines Portmonees. Stets habe ich es vor Abfahrt in den Tankrucksack griffbereit gelegt und nun war es nicht mehr da. Wir fuhren zurück zur Pension, um im Zimmer nochmals nachzusehen. Alles wurde durchsucht , die Taschen, die kompletten T Shirts rausgenommen , der Ausrüstung lag verteilt auf der Strasse vor der Pension. Kein Erfolg und unsere Wirtin , die sich an unserem Suchprozess mit großer Empathie beteiligt wurde ebenso zusehens betrübter. Ihr Sohn - ein örtlicher Polizist - kam ebenso als Hilfe vorbei und engagierte sich bei der Lösung des Problems. Er verständigte seine Kollegen über den Verlust.
    Man wird doch im fortschreitenden Alter irgendwie komplexer in seinem Hirn, denn die Aufarbeitung der einzelnen Zeitspannen, wo hätte was sein können, fällt hinsichtlich der erforderlichen Präzision leider nur lückenhaft aus. So konnte die Tankstelle am Vortag ausgeschlossen werden, da man auf dem nachgefragten Video genau sehen konnte, dass das Portmonee von mir in den Tankrucksack gelegt worden war. Die nachfolgenden Aufenthalte wurden hinsichtlich Verlust oder Diebstahl im Einzelnen durchgegangen und bewertet. Sogar noch so unmögliche und gefühlsmäßig weit weg liegende Möglichkeiten wurden als Variante , wie ein klassisches brainstorming aufgelistet. Am Ende - es half nichts. Das Geld, die Kreditkarten, der Pass - alles war weg. Eine Katastrophe in der ersten Bewertung. Ich rief alle Kreditkartenbetreiber an, um eine Sperrung zu veranlassen. Sodann tauschte Bert noch die Telefonnummern aus mit Demian, dem Sohn und Polizisten der Wirtin. Vielleicht ja doch ein Wunder und vielleicht wird es - das kleine schwarze Portmonee - doch am Strassenrand gefunden, so oder so ähnlich war die kleine Hoffnung, als wir wieder aufbrachen, um unsere Tour fortzusetzen.
    Die Fahrt war ein reines Gedankspiel von Möglichkeiten und immer wieder dieses Spannungsfeld zwischen Verlust der Sache durch die eigene Dösigkeit oder den geschickten Diebstahl eines versierten ausserhalb des Rechtes stehenden Rumänen.
    Nun der Titel des Eintrages weist die Richtung. Am Abend erhielten wir den erlösenden Anruf von Demian. Das Portmonee mit dem gesamten Inhalt inklusive der gesamten Barschaft wurde im Garten der Pension gefunden. Es fiel mir/uns ein Stein vom Herzen und mia culpa mia culpa, ja es ärgert mich mehr, dass ich für einen Moment dem Bösen den Vortritt gegeben habe. Der Stress, der Verlust, die Angst hat den klaren Blick vernebelt und das bisher stets gute Gefühl für den Menschen ein wenig ausser Kraft gesetzt. Insofern im Nachhinein eine wunderbare Erfahrung : erst immer positiv, dann wieder positiv und am Ende Mund abputzen und weiter machen. Danke
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  • Day10

    Catweazle

    August 18, 2019 in Romania ⋅ ⛅ 26 °C

    (Bert) Man kann es nur glauben, wenn man es selbst erlebt hat. Kurz nach dem Prislop-Pass weist eine Werbetafel auf den Bikertreff "Zur Deutschen Eiche" hin. Neugierig fahren wir auf den Hof und treffen auf ein Panoptikum. Robert, der Eigentümer, begrüßt uns mit breitem fränkischen Dialekt. Er ist vor zwölf Jahren aus einer Kleinstadt bei Erlangen hierher gekommen, weil - nach seiner festen Überzeugung - in seiner Heimat alle korrupt waren. Er lässt uns an seinen Verschwörungstheorien ausgiebig teilhaben, auch an seinen Eheauseinandersetzungen mit einer gebürtigen Rumänin, die seiner Ansicht nach wenigstens 5 Jahre einsitzen sollte. Die Gesprächsrunde wird von einem weiteren Deutschen komplettiert, der aussieht wie "Catweazle". Seine Haare bilden modellhaft den kosmischen Urknall nach. Er sei Rentner, fahre mit einer Suzuki durch Rumänien, würde in den nächsten Tagen aber auch wandern wollen (wenn da nicht die Bären wären) und zöge in Betracht, sich in Siebenbürgen ganz niederzulassen. Mit anderen Worten: "Zur Deutsche Eiche" stellt sich als echtes Kuriositätenkabinett heraus und ist somit zweifelsfrei einen Besuch wert.

    Der zuvor überquerte Prislop-Pass führt uns auf 1.400 m und sollte eigentlich heute Austragungsort des alljährlichen Volksmusikfestivals sein, doch davon können wir nichts feststellen. Wie ich später im Gespräch mit einem österreichischen Biker erfahre, scheint es in diesem Jahr kurzfristig abgesagt worden sein. Auch die Straße selbst, die in einigen Biker-Blogs noch als "most dangerous road" geführt wird, entpuppt sich als frisch geteert und dadurch äußerst harmlos. Nichts ist also so, wie wir das erwartet hatten. Der Pass trennt im Übrigen das in den letzten Tage durchfahrene Gebiet Maramures von Moldava, und so überqueren wir mehrfach die Moldau (Smetana!) und fahren schließlich das Kloster in Voronet an. Es ist eines von 44 Klöstern, die der moldauische Fürst Stefan der Große jeweils nach einer Schlacht gegen die Türken stiftete. Der Besuch der "Sixtinische Kapelle des Ostens" lohnt, nicht zuletzt wegen ihrer leuchtend blauen Fresken und der pompösen Dastellung des jüngsten Gerichts auf der Westseite.

    Dass der heutige Tag etwas stressig begann, aber mit einem Happy-End ausklang, könnte hier auch noch berichtet werden. Aber das ist eine andere und vor allem lange Geschichte, die allein Norbert zu erzählen vorbehalten ist. Ich formuliere hier lediglich deren Fazit: Der Herr nimmt es, der Herr gibt es.

    Und sonst? Wir freuen uns auf unsere Solinger Freunde, die wir morgen in Brasov treffen wollen, um dann ein paar Tage gemeinsam zu fahren. Sie senden uns vom Flughafen bierseligen Grüße aus Budapest, obwohl sie hoffentlich sinnvollerweise in Bukarest gelandet sind. Aber man kennt den Schenkelklopfer ja von Andy Moeller: Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien ...
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  • Day6

    Den halben Tag am Fahren

    June 8 in Romania ⋅ ⛅ 16 °C

    Mit der Vorahnung das uns heute die Füße noch vom Abstieg des Vortrags weh tun, klingelte heute kein Wecker.
    Aber auch ohne diesen waren wir um 8uhr wach und um halb 9 war auch schon der Kaffee fertig.
    Viel Zeit verbrachten wir mit der Planung der nächsten Tage.
    Ein deutliches Problem ist hier das Parken.
    Es gibt zwar Straßen durch die Orte, aber keinerlei Platz zum Parken.
    Das eliminiert immer wieder angedachten Ziele.

    So entschlossen wir erstmal einen kleinen Spaziergang auf der Passhöhe zu machen um die Beine etwas zu lockern.
    Danach sollte es ca. 180km weiter gehen.
    Einen schönen See anschauen und morgen dann in ein Kaltsteingebirge wandern.

    Für diese Strecke wurden inklusive Vesperpause etwa 5h benötigt und etwa 50% der Strecke war der Regen zu Gast.
    Nun stehen wir in einem verlassenen Skiort.
    Eigentlich hatten wir uns darauf gefreut heute mal wieder einheimisches Essen in der angrenzenden Gastronomie genießen zu können.
    Leider alles geschlossen.
    Also gibt es Puten- Rahm- Geschnetzeltes, quasi schon vorbereitet.
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    Detlef Radke

    Der Stellplatz sie doch gut aus

    6/8/21Reply
    Detlef Radke

    Schön 👍

    6/8/21Reply
    Detlef Radke

    Der Regen hat sich ja verzogen

    6/8/21Reply
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  • Day49

    Trans-Rarau

    July 17, 2020 in Romania ⋅ ⛅ 19 °C

    A new day, a new climb. This time, a bit steeper than yesterday. The road we took is called "Trans-Rarau" and the views are stunning! We cycled 600m uphill in under 1h30m and as there was a little coffee shop, we decided we deserved a coffee and a pastry at the top.
    The downhill was great fun! In less than 15min on a steep, tiny, curvy road we were back at the elevation where we started.
    The next 70km or so were very scenic. The road took us along a river with high foresty mountains on both sides. We saw many houses that are only reachable via small wooden bridges. People were also very friendly. Kids ran towards us to give us a "high 5", an elderly lady sent us some air kisses and people shouted "Drum bun" (= safe trip).
    We stopped on one of those bridges for lunch and really had to hurry afterwards, in order to avoid getting drowned. We always saw the dark clouds around us, but managed to escape until the very end. 2 minutes before we reached the campground it started raining. Luckily, the campground had some kind of an indoor space. So we could cook dinner while waiting out the heavy rain. Later, it even cleared up, so we could see the nearby mountains and go for a little walk before going to sleep.
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    Jim Cochran

    Looks so beautiful! 🚴🏻‍♂️❤️😀

    7/18/20Reply
     
  • Day5

    Bicaz-Schlucht

    July 14 in Romania ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute morgen sind wir direkt noch einmal zur Bicaz-Schlucht gefahren. Dort waren wir gestern schon, doch konnten nicht anhalten, weil doch recht viel los war. Deshalb sind wir noch einmal zurück. Die Eindrücke dieser beeindruckenden Natur sind nicht in Bilder oder Worte zu fassen. Trotzdem hier ein paar Impressionen für euch.Read more

    Frank Salamon

    wirklich beeindruckende Landschaften - und ihr habt noch viel vor euch

    7/14/21Reply
     
  • Day24

    Vom Pferdekarren zum Fußballstadion

    July 11, 2019 in Romania ⋅ 🌧 16 °C

    Nach einer schönen und kurzweiligen Tour durch klasse Landschaften bemerkten wir ein nerviges Klappern auf dem Dach...also kurz anhalten, alles festzurren und weiter...dachten wir. Den ersten Teil hatten wir gerade erledigt, da viel mir ein Pferdekarren mit VW-Aufkleber auf..."Ulli, mach mal bitte ein Bild davon"...ich hatte nämlich auch heute mein VW-T-Shirt an 😉

    Kaum ausgesprochen hat es auch die Pferdeführerin mitbekommen...sie saß mit anderen Fuhrleuten in einer Art Easter-Post-Station....

    ...umgehend kam sie strahlend auf uns zu und forderte uns auf, uns auf den Karren zu setzen...was wir natürlich gerne machten...anschließen schoß sie ein paar Fotos von uns...aus der "Postkarrenstation" lachten uns viele Gesichter an und Daumen gingen hoch

    Was für eine spontane und herzliche Aktion...wir sind mit einem überwältigenden Gefühl weg gefahren 😊😊😊

    Weiter ging es Richtung Bicaz-Schlucht...einer der must-see in Rumänien...

    ...leider hat es geschüttet wie aus Eimern und wir haben uns, nach googlen des Wetters für morgen, entschlossen noch mal vor der Schlucht zu nächtigen. Schnell war ein Stellplatz gefunden...direkt am kleinen Stadion von Bicaz...

    Da es hier etwas frisch ist haben wir gerade zum ersten Mal die Standheizung angeworfen...jetzt ist es schön muckelig im Hennes...
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    Ronni W.

    Super toll.......... sieht Ulli auf dem Pferdekarren aus, zu dir hätte ein Eselkarren besser gepasst 😂😂😂😘

    7/11/19Reply
    Andreas Claes

    😂😂😂😂

    7/11/19Reply
    Sonja Brungs

    Mehr so ein Bollerwagen statt Kutsche :-D

    7/11/19Reply
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  • Aug15

    German import. Good quality.

    August 15, 2019 in Romania ⋅ ☁️ 14 °C

    Im Ernst, wenn ich das nächste Mal Rumänien bereise, dann lasse ich mir vorher ein T-Shirt machen mit genau dem Aufdruck. Steht hier gern mal an Second Hand Möbelläden, und natürlich an Gebrauchtwagen. Deutschland ist hoch im Kurs - wenn ich gefragt werde, wo ich herkomme, ernte ich meist freudiges Erstaunen.

    Und schon wieder waren ein paar leise Vorbehalte, die ich gar nicht haben will und dann doch habe, unbegründet. Die verstecken sich echt gut, irgendwo tief in der Magengrube, sind mit Wollen und Vernunft nicht zu vertreiben, erst es selbst anders zu erfahren scheint sie auszuräuchern.

    Der einzige Straßenköter, der bislang entschlossen (und flott!) Jagd nach meinem Hinterreifen gemacht hat, war ein schmutzig-weißlockiger Zwergpudelverschnitt, der easy in ein Gucci-Handtäschchen gepasst hätte. Und ich war echt froh, am Ende doch schneller zu sein als er, nach dem Winzling hätte ich ja nix werfen mögen...

    An ein paar Roma-Siedlungen bin ich vorbeigekommen. Ziemlich verlassen tagsüber, gerade sind alle in den Wäldern und sammeln Steinpilze für Deutschland. Wellblechhütten, Bretterverschläge, alte Wohnwagen. Manchmal ganz schreckliche sozialer-Wohnungsbau Betonbunker, da würde ich auch lieber in ner Bretterbude hausen. Die Kinder winken mir und probieren ihr Englisch aus. Hello, how are you, good bye. Angebettelt worden bin ich nie, nur angelacht.

    Der Pilz-Exporteur echauffiert sich, wenn die Sammler versuchen, ein paar der Pilze für etwas mehr Geld als er zahlt am Straßenrand zu verkaufen, über „diese Zigeuner, so sind sie halt“. Er haust nicht in einer Wellblechhütte.

    Von den Pilzsammlern erfahren habe ich bei Robert, der mitten in Rumänien den Biker-Treff ˋZur Deutschen Eiche‘ führt. Seine Werbung am Strassenrand hat mich vor Lachen fast vom Rad kippen lassen, und seitdem überlege ich, was für ein Baum ich bin. Deutsch, das merke ich immer mehr, “im Guten wie im Schlechten“. Aber welche Sorte Baum...?

    Robert‘s rumänische Frau ist inzwischen seine Ex, trotzdem kann er sich zurück nach Deutschland nicht vorstellen. In Gedenken an seine fränkische Mutter backt er jeden Tag einen phänomenalen Käsekuchen nach ihrem Rezept. Die Gäste freuen sich.

    Direkt weitervermittelt hat er mich an Tomaten-Siggie, der auch ausgewandert ist. Er züchtet Samen von Paprika- und Tomatensorten, die so schöne Namen tragen wie Anna Russian und Banana Legs, und exportiert das Saatgut ins Land von Bayer-Monsanto. Vermutlich semi-legal, und man darf die Samen in Deutschland nicht einpflanzen, nur angucken... Bin gespannt ihn kennenzulernen.

    Und einen persönlichen Telefonjoker habe ich hier in Rumänien, was Wandertouren betrifft: Ciprian, kennengelernt auf halben Weg zu einem Bergsee vor drei Tagen. Seine Frau hatte er im Kloster im Tal geparkt, weil sie nicht so für Höhenmeter ist. Ciprian hoffte, dass die Messe möglichst lange dauert, damit er‘s bis zum See schafft, bevor sie anruft (hat nicht ganz hingehauen). Er kennt offenbar jeden Berg in seinem Land, und will per Whatsapp Support dafür sorgen, dass ich an den schönsten Ecken nicht acht- weil ahnungslos vorbeiradle. Heute hat er‘s schonmal geschafft mit dem Ceahlâu-Massiv, multumesc, Ciprian!

    Überhaupt unglaublich freundliche, offene Menschen bislang. Werde viel angequatscht. Englisch, so gut es geht, italienisch sprechen ganz viele. Leider stammen meine paar Brocken Italienisch noch aus der Zeit, als ich als Schülerin im Eiscafe im Dorf ausgeholfen habe, und Cappuccino in Deutschland noch Kaffee mit dick Schlagsahne obendrauf war...

    Angst, mein beladenes Rad vorm Magazin abzustellen, hab ich in Rumänien jedenfalls keine mehr.

    Ansonsten:

    Ist hier am See - wo ich wohl auch morgen noch bleibe - gerade ein Musikfestival, ob ich will oder nicht lerne ich viel über rumänischen Punkrock...

    Liebe ich das Lächeln der verwitterten alten Menschen hier, bei dem Zahngold und Augen um die Wette funkeln. Wir sollten in Deutschland auch wieder Bänke vor die Häuser stellen!

    Beeindrucken mich die Heuhaufen. Und die Schnitzkunst. Die schnitzen sich hier echt nen Wolf...

    Hat mein scheißteures Icebreaker-Bio-Merino-Treckingunterhöschen trotz sorgfältiger Pflege nicht mal bis Odessa gehalten. Schwache Leistung, Icebreaker. Jetzt besitze ich einen 4 Lei Qualitäts-Schlüpper vom rumänischen Wochenmarkt, in dem Ihr mich vermutlich noch werdet beerdigen können.
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    Dahlinke

    Wieder einmal ein toller Reisebericht. Und wie toll der WhatsApp Support da funktioniert. Das Foto sieht fantastisch aus. Viel Freude weiterhin

    8/14/19Reply
    Ulrike Brieske

    Hallo Blondie, gut siehst Du aus💐

    8/14/19Reply
    Ulrike Brieske

    Dem schließe ich mich an und hab tolle neue Bilder zu Rumänien, aber auch zum rumänischen Qualitätsschlüpfer im Kopf, danke, Anna, Germany's best Quality😘

    8/14/19Reply
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  • Day25

    Bicaz-Schlucht

    July 12, 2019 in Romania ⋅ ⛅ 15 °C

    ... nun der "kurze" Bericht : am nächsten Morgen ging es dann bei schönem Wetter in Richtung Süden ; die Zufahrt zur Schlucht führte uns durch das immer enger werdende Tal, landschaftlich schön, aber im Vergleich zum Norden und Osten sehr aufgeräumt- uns zu aufgeräumt. Dazu später noch mehr....

    Der eigentlich spektakuläre Teil der Schlucht/ Klamm war kürzer als gedacht, aber wirklich beeindruckend, steil aufragende Felsen ( bis zu 300 m hoch) direkt neben der Fahrbahn, dazwischen rauscht die Bistritz/ Bicaz, überhängende Felsen , teilweise einspurige Fahrbahn und am Ende auch Serpentinen...
    Die gewählte Route führte uns direkt am Lacu Rosu vorbei, der vor 140 Jahren durch einen gewaltigen Erdrutsch entstanden ist. Im Wasser steht noch der damals vorhandene Wald, wirkt jedenfalls etwas gespenstig. Am See waren wir nicht, da Busse massenweise Touristen dort ausgekippt hatten.

    Danach über 2 Pässe auf ca. 1200m Höhe mit überwältigenden Ausblicken auf die Karpaten, weiter durch das östliche Siebenbürger Land und Szelkerland. Da hatten wir ausreichend Einblick in die ungarisch- rumänische Wohnwelt . Sehr gepflegt alles, die bunten Bauernhäuser im Norden ersetzt durch sehr schöne Holzhäuser, oft mit riesigen, bedachten und aufwendig geschnitzten Holztoren zu den Höfen. Aber keine Brunnen, keine Bänke mehr vor den Türen, dafür mit Touri-Ramsch am Straßenrand. Für uns war es viel zu touristisch. Aber die Ungarn-Rumänen sind stolz auf ihre westeuropäische Ausrichtung und Lebensart...

    Gegen Abend haben wir ein Ziel im Hinterland ausgemacht, sind endlich mal durch Bären-, Wölfe-, Luchsgebiet. Überall fette Warnschilder..
    Der Weg zum abendlichen Ziel (St. Ana lacul) war auf jeden Fall super, führte uns durch tolle Buchenurwälder, viele Schluchten, holprige Strassen, baufällige Brücken . Die Wälder sind sowieso fantastisch und die letzten verbliebenen Urwälder in Europa.
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  • Day1

    Cheile Bicazului, Romania

    July 23, 2015 in Romania ⋅ ⛅ 23 °C

    Невероятно завораживающее ущелье Быказулуй совсем недалеко от молдавской границе. Расположено в Румынии на границе Молдавской и Трансильванской земель. Тут мы и познакомились с этой невероятной ручной бабочкой!Read more

You might also know this place by the following names:

Judeţul Neamţ, Judetul Neamt