Fate Trips

Joined November 2016
  • Day12

    Größer, goldener, schöner Pattaya

    November 21, 2018 in Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Auf Grund unserer fantastischen Betten in unserem super modernen Hotel war es ein Vergnügen diese Nacht dort zu schlafen. Danach ging es direkt zum Frühstück welches sich auch als sehr lecker herausstellte. Nächster Programmpunkt waren dann die Höhepunkte und Must-to-do in Pattaya.
    Angefangen wurde mit dem "Big Buddha". Der Weg dorthin alleine war schon wieder das reinste Abenteuer. Zack drauf auf eines der vielen herumfahrenden Taxis und durch sämtliche Abgase und Verkehrschaos bis zum goldenen Meisterwerk. Schon wieder wirklich sehr beeindruckend was die Leute hier erbaut haben. Wie dieser mächtige Buddha über Pattaya wacht und eine unglaubliche Ruhe ausstrahlt. Einen besseren Ort für diesen hätte man wohl kaum finden können.
    Danach ging es zu einem weiteren View Point von dem aus man perfekt auf einen der langen Strände schauen konnte. Währenddessen genossen wir noch ein leckeres Kaltgetränk und die atemberaubende Aussicht. Es war echt total toll da oben! Und auch wieder ein Vergnügen die ganzen posenden Menschen zu beobachten. 😂 Eigentlich könnte man denen den ganzen Tag zusehen, doch ein Highlight wollte heute noch von uns entdeckt werden! Das größte aus Holz erbaute Gebäude der Welt. Leider können die Bilder wieder nicht mal ansatzweise das wiedergeben, was wir dort erblicken konnten. Eins können wir aber sagen, es war zu 100% der PERFEKTE Abschluss unserer Reise durch Ost-Thailand. Wir standen davor und waren mal wieder einfach nur sprachlos. Sprachlos dass das Gebäude (sogar die Nägel die verwendet wurden) komplett aus Teakholz besteht. Allein auf diese Idee zu kommen, verdient eigentlich schon einen Preis... Ich lasse mich ja schwer von solchen Sachen, die vom Menschen erbaut werden beeindrucken, aber selbst da musste ich zugeben, haben die Menschen etwas ganz ganz großes geschaffen. Wenn nicht sogar etwas einzigartiges auf dieser Welt!
    Durch unser straffes Programm war es dann auch schon bereits später Nachmittag geworden. Also machten wir uns auf zu unserem Hotel. Denn dort wartete ein fantastischer Sonnenuntergang auf unserem Dach des Hotels auf uns. Inklusive einem Pool ganz für uns alleine, ist ja klar. Wieso sollten wir uns auf einmal mit Menschenmassen am Pool oder im Hotel abgeben? Ich hab doch gefühlt die ganze Reise immer das komplette Hotel für uns gebucht gehabt. 😂 Also wer an die Ostküste nach Thailand will und seine Ruhe vor Touri Anstürmen haben möchte, sollte Anfang November hierher. Oder wir hatten einfach nur verdammt großes Glück gehabt die ganze Zeit.
    Nachdem es dann dunkel wurde, gingen wir mal wieder auf Futtersuche. Gelandet sind wir in einem gigantischen Einkaufszentrum. Bei dem es anscheind normal ist, dass nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene mit Schlafanzug einkaufen gehen. Die Thais sind manchmal echt merkwürdig und seltsam. Aber das denken sie sicherlich genauso von uns. Spätestens wenn sie Mama, Papa und mich die ganze Zeit beobachtet hätten. Kulinarisch haben wir es nämlich nochmal krachen lassen. Erst waren wir lecker Steak essen (so langsam hat man das Thai Essen dann doch satt und da mein Magen immernoch nicht so ganz mitmacht, eine gute Alternative), dann gab es Donuts und on top noch einen Eisbecher. Spätestens zu diesem Zeitpunkt sind die Kalorien, die wir beim Dschungel Bootcamp verloren haben, wieder drauf gewesen. Aber was soll's, es war ja quasi unser letzter richtiger Urlaubstag...
    Dieser Gedanke macht uns nun doch etwas traurig. Wir hatten eine super tolle Zeit und Mama und Papa vor allem werden sicherlich erst mal eine Weile benötigen um die ganzen neuen Erfahrungen und Momente zu verarbeiten. Sowas macht man ja nicht jede Woche 😉
    Schauen wir mal, wohin es uns vielleicht noch so treibt. Blut geleckt haben die beiden zumindest, glaube ich jedenfalls... wenn auch nicht von Dschungel Trekking Touren...

    12.308 Schritte (ca. 8,81km)
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  • Day11

    Eine laange Weiterreise bis nach Pattaya

    November 20, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Unser langersehnter Thailand Urlaub neigt sich so langsam dem Ende zu. Sind wir extrem dolle traurig? Sagen wir so, wir sind geteilter Meinung. Einerseits möchte man wieder in die gewohnte Umgebung zu den Liebsten vor Ort, andererseits möchte man aber auch das tolle warme Wetter und die sehr netten Menschen hier nicht missen. Doch wie alles auf dieser Welt hat auch unser Urlaub so langsam ein Ende.
    Also ging es nach einem letzten Frühstück mit dem Taxi-Fähre-Taxi nach Pattaya. Dieser sehr berühmte Urlaubsort an der Ostküste Thailands liegt von Koh Chang gute 270km entfernt. So starteten wir auch schon 10.40Uhr von der Insel und kamen erst gegen 17.15Uhr im letzten Hotel unserer Etappe an. Doch so ist das nun mal, wenn man in relativ kurzer Zeit sehr sehr viel von einem Land sehen möchte. 😊 Und es ist auch gut, das wir Pattaya noch mit ausgewählt haben, denn hier findet sich nochmal ein komplett anderes Bild als in Bangkok und Koh Chang.
    Unser letztes Hotel ist der absolute oberhammer. In meinen Augen die beste Unterkunft während unserer gesamten Rundreise. Sehr zentral aber ruhig gelegen, extrem modern, sauber und stylisch. Mit einem Infinity Pool auf dem Dach. Nice! Solch ein Ende der Reise kommt mir doch sehr bekannt vor 😉
    Da wir ja erst relativ spät in Pattaya angekommen sind, hieß es nur noch Essen suchen und eventuell einen Termin für Papa und mich für ein Tattoo suchen. So saßen wir zu späterer Stunde in einem richtig hippen und leckeren kleinen Restaurant. Nach einer Weile sitzen und umsehen, sahen wir aber, das direkt neben uns ein Tattoo Studio war. Was für ein Zufall. 😂 Also aßen wir in Ruhe auf und anschließend ging es hinein. Nach anfänglichen Kommunikationsproblemen (da so gut wie keiner Englisch konnte) standen die Motive und für Papa und mich ging es los. Was es geworden ist, seht ihr bei den Bildern. Papas Skorpion soll ihn an unser Skorpion Essens Erlebnis erinnern und allgemein an die Reise bzw. Ist er selbst ja auch Skorpion. Ich habe mir ein typisch thailändisches Ornament ausgesucht und in die Mitte meine Zahl 13 in Thai hineintragen lassen. Wer mich kennt, weiß die Bedeutung dieser Zahl für mich. 😊 Und so ging es dann auch ziemlich schnell und wir beide sind nun mit einem neuen weiteren Tattoo geschmückt. Geiles Gefühl 😍 Und mein Rücken wurde dadurch auch endlich entjungfert.. :D Vor 4 Jahren habe ich damit angefangen und bin nun schon bei Tattoo Nummer 6. 🙈 Man kriegt einfach nicht genug davon.
    Danach ging es dann nur noch ins Hotel, Beine hochlegen und schlafen. So eine lange Autofahrt schlaucht dann doch ganz schön.
    Morgen ist dann schon unser letzter richtiger Tag in Thailand. Am Freitag 1.05Uhr Morgens geht es dann zurück in das kalte und schon leicht von Schnee bedeckte Deutschland... bei dem Gedanken daran, muss ich jetzt schon niesen 😂😂😂

    5.984 Schritte (ca. 4,29km)
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  • Day10

    Letzter Tag auf Koh Chang

    November 19, 2018 in Thailand ⋅ 🌧 31 °C

    Ein perfekter Morgen zeigte sich heute bei unserem vorletzten Frühstück am Meer nochmal. Es ist wirklich traumhaft an so einem Ort zu frühstücken... geplant war dann nochmal ein Tag am Strand und einfach Seele baumeln lassen, leider habe ich mir den Magen verdorben, wodurch ich meinen letzten Tag im klimatisierten Hotelzimmer verbringen musste. Dies war aber nicht all zu schlimm, da es tagsüber sowieso geregnet hatte und wir dann ein paar Klassiker Spiele im Zimmer spielten. Mau mau, Schiffe versenken, Quizduell und Flachwitze, alle waren sie wieder vertreten. So störte es uns auch gar nicht, dass wir den Nachmittag drin verbrachten. Unser Ausblick vom Zimmer aus zeigt ja auch direkt ins Grüne. 😊
    Am Abend beobachteten wir unseren letzten atemberaubenden Sonnenuntergang am Strand inklusive gewaltigem Blitz Schauspiel. Es ist echt beeindruckend was die Natur so fabriziert.
    Gegessen wurde ein letztes mal direkt im Restaurant unseres Hotels. Es war ein wirklich schöner letzter Abend am Strand unter Palmen.

    2.509 Schritte (1,85km)
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  • Day9

    Ein Ausflug ins Paradies

    November 18, 2018 in Thailand ⋅ ☀️ 33 °C

    Papa und ich gönnten uns heute einen tollen Sonntagsausflug in die Inselwelt von Ko Chang. Ich hatte ja bereits bemängelt gehabt, dass mir das glasklare Wasser und richtig feiner Sandstrand fehlen würde, heute würde ich diesbezüglich aber voll und ganz auf meine Kosten kommen. Abgeholt wurden wir wieder von unserem Hotel und sammelten dann auf dem Weg zum Hafen noch weitere Leute ein. Und wer hätte es gedacht? Wieder alles nur Pärchen. So saßen Papa und ich plötzlich umgeben von zahlreichen verliebten Mitte 20 oder 30jährigen. Juhu! Papa war auch mit weitem Abstand der älteste, aber das war ja kein Problem. Nachdem wir gefühlt 30min am Hafen standen und einfach nichts passierte, ging es dann doch endlich los! Auf dem Plan standen 4 Inseln um Ko Chang und einen kurzen Stop bei einer kleinen Affeninsel. Und was sollen wir groß sagen? Eine Insel war schöner als die andere... meine Lieblings Insel war eindeutig Ko Wai... ich liebe sowas 😍 Die Unterwasserwelt war auch wunderschön und beeindruckend. Leider sieht man aber auch schon die Spuren des Tourismus. Man kann erahnen das hier mal viel viel mehr Korallen waren, diese aber leider durch die Anker usw bereits zerstört wurden. Papa und ich genossen unsere gemeinsamen Stunden aber sehr.
    Als wir wieder im Hotel ankamen, wurden wir schon sehnsüchtig von Mama erwartet. Sie hatte ebenfalls einen entspannten Tag auf dem Hotelgelände und im Zimmer.
    Was stand dann noch so an? Erst mal das obligatorische Mittagsschläfchen und später einer langer Abend Strandspaziergang Richtung White Sand Beach. Dort setzten wir uns dann auch in eine kleine Strand Bar und aßen zu Abend. Na ja die letzten Minuten verschlangen wir das Essen eher, da sich ein riesiges Gewitter in der Zwischenzeit zusammen gebaut hatte und wir ja noch ca. 20min am Strand laufen mussten bis zu unserem Hotel. Und glaubt mir, das waren die aufregendsten und gefährlichsten Minuten meines bisherigen Lebens. Im Sekunden Takt schlug ein Blitz nach dem nächsten ein und der Donner lies dann auch nie lange auf sich warten. So liefen die ganze Zeit Todes Gedanken durch meinen Kopf und mein Puls war gefühlt bei 300. Doch glücklicherweise wurden wir nicht von einem Blitz getroffen und landeten gesund im Zimmer.
    Das war's auch schon mit dem heutigen Tag. Ihr merkt sicherlich, dass uns die Dschungel Tour noch etwas zu schaffen machte... 😂

    10.874 Schritte (9,09km)
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  • Day8

    Atemlos durch den Dschungel...

    November 17, 2018 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    Bevor unsere abenteuerliche Tour in den Dschungel los ging, stärkten wir uns wieder an dem reichhaltigen Buffet und genossen diesen ruhigen Start des Tages mit Blick aufs Meer. Schon tausendmal gesehen und immer wieder toll...!
    Was für eine Tour würde uns denn bevorstehen? Also laut Ausschreibung des Veranstalters eine 5 bis 6h Trekking Tour durch den Dschungel mit Trekking, Tieren, Dschungel Essen und einem Wasserfall mit Möglichkeit zum Schwimmen. So die harten Fakten. Es werden 3 verschiedene Stufen angeboten. Wir wählten selbstverständlich Stufe 1, also die leichteste. Anhand der Bilder der Ausschreibung konnte man erahnen, dass es eine entspannte Trekking Tour durch den Dschungel geben würde und es nach viel Freude aussah. Alle sahen so glücklich und super entspannt auf den Bildern aus. 😊 Deswegen war unsere Freude auch riesig, denn in einem Dschungel war ich selbst ja auch noch nie.
    Pünktlich 8.30 Uhr wurden wir dann auch schon von einem schlanken Thai, der einen sehr an Jorge Gonzales von Germanys Next Topmodel erinnerte abgeholt. Er sprach auch ein paar Brocken Deutsch was ja wieder ein Zeichen dafür war, dass viele deutsche diese Tour mit ihm buchen. Erstes Highlight für Papa war das Mitfahren auf der Ladefläche des PickUps. Selbst das war schon abenteuerlich, da wir einen sehr steilen Berg bis zum View Point der Insel hochgefahren sind. Eingesammelt haben wir dann noch einen Ende 30er Amerikaner, eine Mitte 20jährige Holländerin und einen schüchternen unter 20jährigen Russen. Also eine bunt gemischte Gruppe aus Amis, Deutschen, Russen und Holländer. Klingt ja schon fast nach einem Katastrophenfilm. Aber lest selbst... Wir sind dann gemeinsam nur noch ein kleines Stück gefahren bis wir absteigen sollten. Dann wurden wir mit Essen und Trinken von Jorge versorgt. Und er weiste uns nochmal ausdrücklich darauf hin, dass es im Dschungel sehr sehr viele Mosquitos gibt. Ha da konnten wir Deutschen Dank meines Cousins einen Joker spielen. Marc vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal! Du hast quasi unseren Körper vor dem zerstochen werden gerettet! Also alle nochmal einsprühen und dann konnte die entspannte Tour durch den Dschungel ja auch schon losgehen. 😊 Ach hatte er eben was von ca. 2h laufen und steilen Hang usw gesagt? Ach er übertreibt bestimmt nur. So schlimm kann es ja nicht werden, stand ja nichts mit "danger" usw bei der Ausschreibung dabei. Das kriegen wir alle doch locker hin und ich hab ja schon viel mehr geleistet mit meiner Prothese als so ein kleiner Dschungel Ausflug. Na gut.. wir sprechen uns in 6h nochmal. 🤦‍♀️ Es ging also gleich am Anfang einen sehr steilen Hang hinauf, der gefühlt nicht enden wollte. Immer weiter hoch, hoch, hoch. Dazu noch die gerade noch erwähnten Mosquitos (Die um uns wirklich einen Bogen machten. Beim Russen sah das schon anders aus. Nach nicht mal 20min sahen seine Beine aus wie eine Berglandschaft.), eine mega schwüle Luft (so dass man beim bloßen Atem 3l Schweiß produzierte) und ach ja der hohe Berg (den wir gerade aufstiegen). Bereits nach ca. 30min konnte ich mir Sätze anhören wie "Was machst du hier mit uns? Magst du uns nicht? Was haben wir dir getan? Ich hätte im Hotel bleiben sollen." Wobei ich auch zugeben musste, dass ich mir diesen Ausflug auch komplett anders vorgestellt hatte. Und ich meine Kotzgrenze auch relativ schnell erreichte und tatsächlich mit den Gedanken spielte, abzubrechen. Und wenn ich das sage, dann hat das schon was zu bedeuten. Na ja nach gut einer Stunde ging es dann erst mal für eine kleine Weile auf einer Ebene über Stock und Stein. Während unseres Weges komplett durch unberührten Dschungel sollten wir am heutigen Tag insgesamt 5 Mini Schlangen, 1 riesige Bananenspinne, 1 riesige Vogelspinne, etliche große Tausendfüßler, 2 riesige Vögel und etliche andere Krabbeltierchen bestaunen. Jorge meinte zum Schluss zu uns, das wir heute richtig viel Glück hatten und viele Tiere gesehen haben. Na immerhin was. 😉 Nein auch so war es ein einmaliges Erlebnis und auf den verschiedenen Lichtungen wo man den ganzen Dschungel sehen konnte, blieb man schon einfach sprachlos stehen und genoss den Moment. Oder die riesigen verschlungenen Bäume. Sowas sieht man nicht jeden Tag. Genau so wie man so eine arsch anstrengende Wanderung nicht alle Tage und vielleicht nur einmal im Leben macht. Jedenfalls ging es nach der geraden Passage noch einmal für gut 45min steil bergauf und wir hatten irgendwann echt einfach absolut keine Lust mehr. Es war wirklich fast unmöglich. Irgendwann nach eine erneuten 2h Wanderung durch hohes dichtes Gras, monströsen Bäumen die sich uns in den Weg legten und Steinen kamen wir am Wasserfall an. Dieser war wunderschön und die Abkühlung tat extrem gut. Wobei man sagen muss, dass ich fast nicht hineingegangen wäre, weil die Holländerin nach nicht mal 1min Füße ins Wasser halten einen Blutegel zwischen ihren Zehen hatte... es schüttelt mich jetzt immer noch. Aber Papa und ich wagten trotzdem den Sprung ins kühle Nass. Und dann, wer hätte es gedacht, ging es natürlich nochmal für gut 1,5h steile und stellenweise echt gefährliche Hänge hinauf. Und da kam ich dann irgendwann auch an einem Punkt an bei dem ich absolut keine Lust mehr auf diese f**** Tour mehr hatte. Es war nicht mal so, das es keinen Spaß machte, nur für mich war es halt wieder tausendmal anstrengender, weil ich halt bei jedem Schritt genau überlegen muss, wie ich ihn zu setzen habe. Aber was soll's, nun waren wir dort gelandet und würden es auch durchziehen. Und siehe da, nach 6h und unzähligen nervenjagenden Momenten kamen wir alle komplett und relativ heil wieder am PickUp an. Nur einmal komplett durchnässt und völlig dreckig und fertig. Aber auch um unzählige Erfahrungen reicher. Und dieses Gefühl nach so einer Tour ist und bleibt einfach unbeschreiblich. Und mir hat es wieder gezeigt, dass man mit einem starken Willen trotz handicap vieles schaffen kann! Nichts ist unmöglich!
    Am Hotel angekommen wurde uns dann direkt berichtet, dass Mama und Papa in das Gebäude neben mir umziehen müssen, da die Klimaanlage nicht repariert werden konnte. Also alle Sachen wieder zusammen gepackt und umgezogen. Hoffen wir mal, dass nun alles gut geht. :)
    Nach einem leckeren Thai Essen liegen wir nun halb tot schon seit ca. 19.30 Uhr im Bett und ruhen uns aus. Mehr ist nach so einem abenteuerlichen Tag auch einfach nicht mehr drin. Und da ich euch nicht noch mehr Lesestoff für heute geben möchte, verabschiede ich mich auch in das Land der Träume... vielleicht träumt ihr ja die Nacht vom Dschungel beim Anblick der entstandenen Bilder. 😊

    Nur noch einen kurzen Abschluss: MAMA UND PAPA ICH ZIEHE DEN HUT VOR EUCH, WIE SUPER IHR HEUTE MITGEHALTEN HABT! CHAPEAU!

    9.692 Schritte (6,38km)
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  • Day7

    Relax, Chill & Peng!

    November 16, 2018 in Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Erste Nacht im Paradies hinter uns gebracht. Lässt sich in einem schönen großen und gekühlten Zimmer gleich viel besser schlafen und die großen Betten tragen dazu natürlich auch noch bei. Danach ging es ein erstes mal zum Frühstücken. Und das ist ungelogen ein absoluter Traum. Man sitzt dann da mit vielen leckeren Sachen und einem atemberaubenden Blick aufs Meer mit Sonne und Strand. Man könnte fast nicht besser in den Tag starten 😉.
    Anschließend haben wir unsere Badesachen geschnappt und haben uns ganz gechillt auf die Liegen gelegt und einfach den Tag genossen. Wurde es uns zu heiß, dann sind wir einfach ins Meer gehüpft und haben uns "abgekühlt" so gut es ging. Denn bei einer Badewannen Wassertemperatur ist es gar nicht so leicht sich abzukühlen... :D Ja ich weiß, ihr frierenden Menschen in Deutschland werdet bei diesen Zeilen gerade die Augen verdrehen. Aber lasst mal, wir wollen gar nicht an nächste Woche denken und an den Temperatursturz von über 30Grad der auf uns wartet... Sagen wir es so, wir hatten heute einen richtig schönen relaxten Tag am Meer mit leckeren Cocktails und dem ein oder anderen Nickerchen. 😊 Richtiger Erholungsurlaub eben. Um diesen aber etwas entgegenzuwirken buchten wir am Nachmittag zwei verschiedene Touren für die nächsten beiden Tage. Morgen geht's in den Dschungel zu einer kleinen Trekking Tour (hahaha...wie lustig, kleine Tour...aber lest einfach im nächsten Beitrag selbst...🤦‍♀️). Und am Sonntag gehen Papa und ich auf Snorkling Tour bei gleich 4 verschiedenen Inseln!
    Nachdem unser Programm für die nächsten Tage stand, haben wir uns mal die nähere Umgebung hinter unserem Hotel angeschaut und haben leckere smoothies probiert, die werden einem hier ja hinter her geschmissen (Also preislich, nicht wortwörtlich 😂). Danach relaxten wir noch ein wenig in unseren klimatisierten Zimmern. Als jedoch Mama und Papa gerade draußen waren und eine kleine Raucherpause machten, knallte es auf einmal sehr laut. Ich dachte mir nichts bei und hab weiter gechillt. Dann kamen Mama und Papa rein und untersuchten ihr Zimmer, da sie es auch gehört hatten, aber nicht zuordnen konnten. Auf einmal hörte ich einen lauten Aufschrei aus dem Zimmer von Mama und Papa. Und es roch ein wenig verbrannt. Und was war geschehen? Die Klimaanlage hatte ihren Geist aufgegeben und sprühte bei jedem lauten Knall Funken. Das war ein Spektakel.. wenn auch nicht gerade ungefährlich... na ja ich bin dann vor zur Rezeption und hab das Problem geschildert und dann kam ein Mitarbeiter mit um sich davon selbst ein Bild zu machen. Er schaltete sie wieder an und noch größere Funken kamen heraus. Der kleine Thai hatte sich mega erschrocken und war leicht schockiert. Er organisierte dann aber ganz schnell ein neues Zimmer. Und tamtam.. zack bekamen Mama und Papa ein Upgrade und verbrachten wie König und Königin die Nacht in einer Villa mit eigenem Pool. 😂 So schnell kann es gehen.
    Auf den Schock der Klimaanlage gingen wir dann nicht weit vom Hotel gemeinsam essen und dann auch schon relativ zeitig ins Bett, da wir am nächsten Tag ja zeitig aufstehen mussten... :)

    7.130 Schritte (5,34km)
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  • Day6

    Ankommen im Paradies ...

    November 15, 2018 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    ...tadaa wir haben die eine Nacht im seltsamen Hotel in Chanthaburi überlebt. Und eigentlich auch trotz der Umstände relativ gut geschlafen. Da unser Transfer erst zu 11 Uhr bestellt war, konnte ich noch in Ruhe meine halbe Stunde Schwimmeinheit hinter mir bringen. Es ist schon ziemlich cool, so einen riesigen Pool ganz für sich alleine zu haben. Danach hatten wir ein ganzes Buffet für uns alleine, da wir ja nach wie vor immer noch die einzigen Gäste waren. In dem Speisesaal gab es also tatsächlich mehr Angestellte als Gäste. Ziemlich verrückt. Woran das wohl liegt? Leider werden wir es wohl nie erfahren. Jedenfalls war auch unser neuer Taxi Fahrer wieder überpünktlich und zack saßen wir auch schon im Auto Richtung Paradies. Doch der Transfer zum Hafen war mehr Hölle als Paradies. Also zumindest für mich. Ich bin ja was nervige Geräusche anbelangt (Uhren ticken, zappeln usw) sehr sensibel und könnte dann vor Wut immer platzen. Und genau unser Fahrer spiegelte all diese nervigen Geräusche wieder. Im Sekunden Takt räusperte er sich, bewegte sich komisch, lutschte sehr laut an seinem Bonbon und schniefte. Ihr könnt euch nicht mal ansatzweise vorstellen, wie diese 1h Fahrt für mich war. Aber auch das war ja dann irgendwann vorbei.
    Angekommen am Hafen machten wir direkt einen guten Deal für den weiteren Transfer zum neuen Hotel und auch direkt für die Weiterreise nach Pattaya. Unglücklicherweise haben wir dann auch nochmal schwarz auf weiß zu sehen bekommen, dass Erwin (Taxifahrer von den Beiträgen zuvor) wirklich das Geschäft seines Lebens mit uns gemacht hat... aber sehen wir es mal so, wir haben einen armen Thai mit unserem Geld sehr glücklich gemacht und Karma Punkte für das restliche Jahr gesammelt. 😅
    Nach einer Weile warten am Hafen, ging die Fahrt mit der Fähre, also wenn man dieses Stück rostiges Stahl überhaupt so bezeichnen kann, los. Papa konnte gar nicht glauben, dass diese Fähre überhaupt noch fahren kann und wunderte die ganze Zeit rum. Tja die Standards hier sind nun mal etwas minimalistischer und so lange sie nicht untergeht, ist doch alles gut. So kamen wir auch heil auf Mu Koh Chang, der drittgrößten Insel in Thailand an.
    Und wir können bestätigen diese Insel ist der Inbegriff von Idylle und Natur. Natürlich gibt's auch hier mittlerweile viele touristische Stände, Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, aber trotzdem beherrscht die Wilde Natur die Insel noch viel mehr. Nach einer ca. 30min Fahrt kamen wir dann auch schon an unserem Paradies an. Was sofort aufgefallen ist, 90% der Gäste hier sind Deutsche. Also kein lästern mehr ohne schlechtes Gewissen zu haben. :D Aber auch hier fällt uns auf, dass wir wieder an einem Ort gelandet sind, an dem nicht viele Gäste sind. Der Strand war quasi fast leer und wir haben locker drei Liegen schnappen können. Dann genossen wir gleich mal eine Runde im Meer. Am Abend gönnten wir uns ein Essen im hoteleigenen Restaurant, bei dem wir die einzigen Kunden waren. Später kamen aber auch noch zwei Damen, die was aßen. Aber uns gefällt diese Ruhe und das es hier überhaupt nicht überlaufen ist. Kein anstehen, kein drängeln, kein Kinder oder allgemein Lärm und jede Menge Platz und fast alles für uns alleine. Echt super. Ich persönlich war nur ein wenig vom Strand enttäuscht, ich muss ehrlich sagen, dass mir Indonesien vor allem die Gilis und Lombok noch besser gefallen hat. Das ist aber definitiv meckern auf ganz ganz hohen Niveau. Unser Strandabschnitt ist ja auch nur ein Ausschnitt von der ganzen Insel und ihren Nachbarinseln. Wie es wo anders aussieht, werden wir dann schon noch erkunden. 😊 Und so ließen wir den Abend bei ein zwei Runden Quizduell und Flachwitzen von der App am Strand ausklingen...

    3.211 Schritte (2,34km)
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  • Day5

    Das seltsame Hotel von Chanthaburi...

    November 14, 2018 in Thailand ⋅ 🌧 33 °C

    Koffer zu. Letztes Frühstück genießen. Schlüssel abgeben. Die letzten offenen Rechnungen bezahlen. Tor schließen. Auf zum neuen Ziel! Und endlich die Großstadt verlassen.

    Das soll jetzt nicht so klingen, als ob wir es total schrecklich in Bangkok fanden. Keinesfalls. Es war eine gute Erfahrung und es waren ja auch viele unvergessliche Eindrücke dabei. Doch nach 3 Tagen diesen Trubel und Stau ohne Ende wünschen wir uns nun doch so allmählich die Natur zurück. Und ganz ehrlich wir wollen jetzt echt auch endlich ans Meer, geilen Strand und einfach Seele baumeln lassen...

    Also machten wir uns 9.45 Uhr auf Richtung Straße, denn dort sollte ja um 10.00Uhr Erwin (der Taxifahrer von gestern) stehen und uns abholen. Ich gebe zu, mir war schon etwas mulmig im Magen (nicht wegen des Essens :D). Ich war mir bis zur letzten Minute nicht sicher, ob er wirklich erscheinen würde, oder nicht. Doch dann kam uns auf dem Weg zur Straße plötzlich ein mega gut gelaunter Thai entgegen, der so wirkte als ob er auf Droge sei. Anfangs dachte ich, dass Zeug was der nimmt, hätt ich auch gern. Doch dann stellte sich schnell heraus, dass es unser erwarteter Erwin war. 😂 Okay, Geld zieht immer. Sein mehr als überpünktliches Erscheinen war leider für uns der Beweis, dass er mit uns wahrscheinlich das Geschäft seines Lebens gemacht hat und diesen Monat wahrscheinlich seine Füße hochlegen kann. Mitarbeiter des Monats ist er bestimmt durch uns auch noch geworden. Na ja vielleicht haben wir dadurch jede Menge Karma Punkte gesammelt. Er gab sich aber auch sehr viel Mühe. Angezogen hatte er auch seinen schönsten Zwirn. Die Fahrt an sich war sehr lustig und unterhaltsam. Als wir eine Raucher Pause machten, saß ich dann mit ihm allein im Auto und er bestaunte meine Arm Tattoos. Und dann meinte er doch tatsächlich, dass ich Arme wie ein Mann hätte. 😂 Beim schreiben dieser Zeilen muss ich gerade innerlich schon wieder so sehr lachen. Aber mein Sitzvolleyball Training hinterlässt anscheind echt deutliche Spuren an meinem Körper.😂😂😂 Zum Glück kann ich selbst darüber lachen und ohne diese Arme wäre ich ja im Sport ja auch nicht so erfolgreich, von daher alles gut. 😂😂😂 Er selbst sprach übrigens ein sehr schlechtes englisch und seine Sätze bestanden 90% aus Thai und 10% englisch, so dass ich meist nur freundlich mitlachte und den Kopf nickte. Musikalisch wurden wir mit thailändischen Schlager unterhalten.

    Nach über 250km erreichten wir dann unser Hotel in Chanthaburi.

    Der erste Eindruck von diesem Gebäude war beeindruckend. Ein sehr modernes, sauberes, stylisches und lichtdurchflutetes Hotel. Einziger Haken: das Personal spricht so gut wie kein Wort Englisch, was vor allem die Taxi Organisation für den nächsten Tag ziemlich erschwert hatte. Schauen wir mal, ob wir wirklich 11 Uhr morgen früh abgeholt werden. Und was noch mega komisch und unheimlich ist. Man wird die ganze Zeit so angeschaut als ob sie uns gleich fesseln und knebeln wollen. Außerdem sind abgesehen von uns drei nur noch 2 Frauen und ein Mann hier. Alles sieht leer und stiril aus. Als ob hier vor einer Woche jemand umgebracht wurde und deswegen alle anderen Kunden storniert haben. Echt ein mega komisches Gefühl, durch dieses riesige Gebäude zu laufen. Es ist so menschenleer und leise... richtig komisch. So mal es hier mega schön ist. Also falls die nächsten Tage kein Lebenszeichen mehr kommt, dann wisst ihr, dass die Nacht irgendwas mysteriöses passiert ist. 😂

    Der Pool zumindest ist super. Und dadurch das wir die einzigen sind, hatten wir ihn ja auch für uns alleine. Ich machte dann heute also Training in Form von Bahnen schwimmen. 💪 Morgen früh dann gleich nochmal. So einen großen Pool für sich allein muss man schon ausnutzen. :)

    Da das Hotel leider auch kein Abendbrot anbot, gingen wir im Dunkeln raus auf Essenssuche. Was durchaus schwierig war. Anscheind ist unser Hotel in einer Ecke, wo so gut wie nie Touris hinkommen, denn niemand sprach englisch. Also musste man durch zeigen auf Essen halt so die "Bestellungen" aufgeben. Blöd auch, wenn man nicht mal ansatzweise weiß, was das alles sein soll. So stellen sich auch vermeintliche Würstchen auf den Grill als Reisrollen heraus. In mancher Ecke roch es so sehr nach vergammelten Fleisch, dass sich alles umdrehte im Magen. Es muss ein lustiges Bild gewesen sein, wie wir drei einzigen Touris durch die dunklen Straßen liefen und nach was essbaren Ausschau hielten. Im Endeffekt fanden wir auch alle etwas passendes und genossen es dann auf dem Boden in meinem Hotelzimmer. Bis jetzt geht's uns allen noch gut. Mal sehen wie die Nacht wird.

    Der heutige Tag hat uns mal wieder gezeigt, dass so eine Reise keinesfalls langweilig ist und immer neue spannende Herausforderungen auf einen warten. Dieses Gefühl macht definitiv süchtig nach mehr 😍 Das ist auch der Grund wieso ich diesen Beruf nun erlerne. Denn bei keinem anderen Hobby kann man seinen eigenen Horizont soweit erweitern, wie beim REISEN.

    Nun ist es bereits 00.04 Uhr und ich verabschiede mich für heute bei euch! Ich freue mich total auf morgen, wenn wir endlich im Paradies während der Reise angekommen sind...

    Habt noch einen schönen Abend! Wir denken an euch!

    4.493 Schritte (ca. 3,23km)
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  • Day4

    Auf den Dächern der Welt (TEIL 3)

    November 13, 2018 in Thailand ⋅ 🌙 29 °C

    Der letzte Abend in Bangkok stand nun schon an. Dieser sollte natürlich besonders werden. Geplant hatten wir eigentlich einen Ausflug zur Szene Skybar von Hangover. Doch als wir dann die ganzen "schlechten" Rezensionen im Internet lasen, entschlossen wir uns dem Rat meines Reiseführers zu folgen und machten uns auf den Weg zur Skybar "Above Eleven". Gefahren wurden wir von einem urst witzigen Taxifahrer (wir nennen ihn mal Erwin). Diesen "überredeten" wir auch gleich noch dazu uns morgen von Bangkok bis nach Chanthaburi zu fahren. Nagut sagen wir so, viel Überzeugungskraft mussten wir nicht leisten, bei dem Preis den er für diese Fahrt von uns kriegen würde. Doch uns blieb nichts anderes übrig. Da wir schon einen gewissen Komfort, Sicherheit und auch die Schnelligkeit haben wollten. Jedenfalls setzte er uns direkt vor der sky bar ab und wir schlossen unser Geschäft per Handschlag mit ihm für morgen ab. Ohne scheiß bis zur letzten Minute habe ich nicht dran geglaubt, dass er kommen würde. Wie die ganze Sache ausging, gibt's dann im Beitrag für morgen. :)

    Überpünktlich (deutsche Pünktlichkeit eben 😏) standen wir dann unten am Eingang und warteten auf den Einlass. Es war aber auch gut so, denn wenige Minuten später wurden es immer mehr Menschen. So ging es dann als erster in den Fahrstuhl und ab in den 34.Stock (leider haben wir bis dato noch keine genaue Höhenmeter Zahl gefunden). Der Eingangsbereich und das Ambiente waren aller erste Sahne und man fühlte sich schon ein wenig special. Wir hatten auch Glück und bekamen für gut 2h einen Platz direkt in der ersten Reihe. So gingen wir dann die wenigen Stufen weiter hoch bis zur Sky Bar und dann... ja was soll man da groß sagen, mit Worten kann man den Anblick eh nicht beschreiben, man muss es mit den eigenen Augen gesehen haben. Dann erblickte man Bangkok bei Nacht. Gefühlt Millionen Hochhäuser, Lichter, Leuchtreklamen und Fahrzeuge lagen uns sprichwörtlich zu Füßen. Ein wirklich fantastischer Anblick, wobei ich persönlich sagen muss, Singapur sah bei Nacht noch viel viel schöner aus... (ja meckern auf hohem Niveau). Nach einem intensiven Fotoshooting in etlichen Posen, die die Bilder keinesfalls besser gemacht haben 😅😂 (Ich sag nur, drei Dorftrampel über den Dächern der Welt.), gönnten wir uns natürlich den ein oder anderen sehr schmackhaften Cocktail und waren zeitweise echt sehr sprachlos und fasziniert von diesem Moment. Das Thema Bezahlung dieser Cocktails würde ich aus gesundheitlichen Gründen (bezogen auf einen Herzinfarkt) einfach mal gekonnt weglassen. Das ist ja auch nicht was zählt, sondern diese Erinnerung die für immer im Gedächtnis bleiben wird. Ohne Zweifel hatten wir somit den besten Abschluss in Bangkok den man sich hätte vorstellen können.

    Danach ging es dann noch kurz Essen besorgen von einem der zahlreichen Essenswagen und dann ab ins Hotel.

    7.068 Schritte (ca. 5,18km)
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  • Day4

    Im Angesicht des Todes ... (TEIL 1)

    November 13, 2018 in Thailand ⋅ ☁️ 26 °C

    Die zweite Nacht haben wir nun hinter uns gebracht und diesmal hatte ich tatsächlich etwas mit dem Jetlag zu kämpfen. Ich wurde einfach nicht müde, sodass ich ganze 3h geschlafen habe. Mama und Papa verkraften das alles anscheind viel besser als ich, denn diese schliefen wieder perfekt. Wer hätte das nur gedacht? 😂

    Jedenfalls klingelte dann um 05.50Uhr der Wecker. Wieso wir so früh in unserem Urlaub aufstehen? Weil wir tatsächlich eine geführte Tour bei einem thailändischen Veranstalter gebucht haben. Ich als angehende Tourismuskauffrau will mir ja auch mal ein Bild von der Tourismus Lage vor Ort machen. So starten wir also mit einem spanischen Pärchen überpünktlich in Richtung Mae Klong Market. Einige von euch werden diesen weltberühmten Markt sicherlich aus dem TV oder den Medien kennen. Wir haben diesen Markt erst vor kurzem bei Galileo bestaunt und wahrscheinlich nie damit gerechnet, dass wir selbst dort mal sein werden. Nun aber erst mal zu unserer Reiseleiterin, dessen Name mir leider schon nach den ersten Sekunden wieder entfallen ist, da er einfach zu kompliziert war. Thai ist eindeutig nicht meine Sprache. Sie war wirklich ein Geschenk des Himmels, so sollten alle Guides sein. Sie lebt ihren Beruf förmlich und strahlt dies auch super aus. Auf englisch erklärte sie uns alles über die beiden Märkte (die wir heute besichtigen werden), das thailändische Geld, Essen, Wetter, Häuser usw.. Ich diente natürlich den gesamten Tag als lebhafter Übersetzer für meine Eltern, die ja logischerweise kein Wort Englisch verstehen. Aber für irgendwas muss ich ja gut sein. 😉 Nach einer ca. 90min Fahrt waren wir auch schon am Ort des Geschehens angekommen. Wir dachten gestern ja schon, dass sich bei Sehenswürdigkeiten sehr viele Menschen aufhalten würden, hier jedoch kamen zu den Touris auch noch jede Menge Locals mit hinzu... das war ein Chaos und Lärm sag ich euch. 🙈 Egal der Ort hatte dadurch einen ganz eigenen Charme. Natürlich waren wir genau zu der Zeit an diesem "gefährlichen" Ort als der Zug durch den Markt rollte (dies tut er übrigens achtmal am Tag). Wie genau sich das alles abgespielt hat? Passt auf. Anfangs führte uns unsere Reiseleiterin über die Gleise vorbei an etlichen Ständen bei denen die verschiedensten Sachen angeboten wurden. Ein kleiner Auszug: frischer Fisch (der allerdings nicht mehr wirklich frisch roch), exotisches Obst, Gemüse, Messer, Süßes, Kleidung, usw. Dann kam plötzlich eine Durchsage und unsere RL (Abkürzung für Reiseleiterin) wurde etwas nervöser und ging ein wenig schneller und meinte dann zu uns hektisch, dass der Zug in 2min kommen würde. Ab diesem Moment brachten auch meine Betablocker nichts mehr. Links, rechts und nebeneinen waren so viele Menschen, wie und wo sollte man sich denn schnell in zwei Minuten unterstellen? Mein Herz wurde immer schneller. Menschen schubsten sich leicht panisch zur Seite bis auch wir einen einigermaßen sicheren Platz bekommen hatten. Also dachten wir zumindest. Wobei Mama und Papa standen definitiv geschützt drin im sichersten Bereich. Da ich für die Bilder zuständig bin, drängte ich mich natürlich vorn in die erste Reihe und versuchte so weit wie möglich Abstand von den Schienen zu nehmen wie es nur ging. Das war ein komisches Gefühl sag ich euch. Als ob man nur darauf wartet, endlich überfahren zu werden... Mein Herz pochte so sehr und mein Adrenalin stieg ins unmessbare. Ich drehte mich noch einmal zu Mama und Papa um und sagte:"Ich hab euch lieb. War schön mit euch." Und dann ging es auch schon los. Du siehst wie der Zug immer und immer näher kommt, die Leute (ich meine damit natürlich immer die ganzen Touris) panisch werden und sich so weit es geht nach hinten drücken. Und dann wird es vor einem selbst auf einmal dunkel und plötzlich ist der Zug direkt vor deiner Nase. Und dann stehst du da, im Angesicht des Todes. Nur der Zug, tausend andere Menschen und du und freust dich tierisch über diesen einzigartigen Moment. Es war unglaublich und sollte auch den ganzen Tag über noch mein Highlight bleiben. Also wer von euch mal in Bangkok sein sollte, macht unbedingt diese einmalige Erfahrung und stürzt euch in dieses waghalsige Erlebnis. Einen Moment den man nie mehr vergessen wird. Ich habe versucht, dies so gut es geht auf Bildern festzuhalten, doch es zeigt nicht mal ansatzweise das Gefühl, welches man in diesem Moment empfindet...

    Unsere weiteren Aktivitäten des Tages werden leider erst morgen Abend geschrieben, da ich heute doch etwas k.o. bin und einfach nur noch schlafen möchte... also seid gespannt, was wir noch alles am heutigen Tag erlebt haben...!
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