Weiter nach Plett
November 1, 2023 in South Africa ⋅ ⛅ 21 °C
Same procedure as every morning… Bett, Kaffee, Meer, Morgensonne. Heute ist es fast windstill und angenehme 23° C.
Nach unserem Frühstück verabschieden wir uns von diesem wunderschönen Fleckchen Erde und fahren eine knappe Stunde bis Keurboomstrand neben Plettenberg Bay. Hier checken wir auf unsere neue wunderschöne Campsite direkt vorne an der Lagune ein.
Weiter geht’s zu einem kleinen Markt in unmittelbarer Nähe, über den wir bummeln und ein paar Sachen kaufen, Kaffee trinken und eine kleine Schlange bestaunen, die sich über den Fussweg schlängelt - beinahe wäre Luis draufgetreten. Aber da es eine Natter sei, sei sie wohl nicht tödlich giftig, erklärt uns ein Südafrikaner… beruhigend!
Nach einem Einkauf fahren wir an den Lookout Beach und verweilen dort etwas, bis uns das Lookout Deck Restaurant lockt, denn es bezieht sich sowieso. Wir genehmigen uns ein paar Drinks und Snacks und fahren danach zurück zur Campsite.
Wir kniffeln mal wieder und lachen viel dabei. Henri bringt auch noch einen schönen Spruch zu seiner aktuellen Heiserkeit: Ich klinge so, weil ich keinen Ton mehr habe!Heute bringt Nunu die Kinder ins Bett, was auch mal sehr schön ist.Read more
Paradiesisches Robberg Nature Reserve
November 2, 2023 in South Africa ⋅ ☁️ 22 °C
Heute Morgen sieht es regelrecht wie in der Südsee aus, als die Sonne über der friedlichen Lagune aufgeht. Wir geniessen das sonnige und beinahe windstille Frühstück auf unserer riesigen Campsite, während die Webervögel in der Palme nebenan fleissig mit der Fütterung ihrer Kleinen beschäftigt sind.
Um 10 Uhr fahren wir durch den Ferienort Plettenberg Bay vorbei an unzähligen Ferienvillen bis zum Robberg Nature Reserve - eine Halbinsel, an deren Einfahrtstor wir tatsächlich einmal anstehen müssen.
Wir wandern los, wobei wir schon an der ersten Plattform stoppen und Haie in der Brandung am Strand beobachten. Da vergeht einem doch wirklich die Lust am Baden…
Weiter geht’s. Dirk joggt los, denn er will die grosse Runde machen, wir haben die mittlere 5.5 km Tour geplant. Die Landschaft ist paradiesisch schön. Steile Klippen, türkisfarbenes, klares Meer, blühende Wildblumen, auf der Seeseite tosendes Meer mit gigantischen Wellen und die ein Traumstrand am Ende einer riesigen Sanddüne.
Es ist wundervoll klares Wetter, aber ganz schön warm und es ist toll, wie die Kids mitmachen. Trotz der Wärme und einigen sehr steilen Stellen gibt es kaum Gejammer. Zum Glück gibt es auch immer wieder Ablenkung durch weitere Haie und unzählige Robben, die wir unten am und im Wasser beobachten können.
Auf halber Strecke schicke ich Nunu und die Kinder die grosse Sanddüne herunter zu Dirk, der bereits am Strand angekommen ist. Er hat mir nämlich geschrieben, dass ich unbedingt auch noch die grosse, sensationelle Runde laufen muss. Ich habe zwar keine Joggingsachen an, jogge aber trotzdem los und geniesse diese tolle Tour, auch wenn sie mich ganz schön ins Schwitzen bringt.
Am Strand spielen die Kinder begeistert an der grossen Düne, rennen rauf und runter und als ich ankomme, gehen Dirk und Luis auch noch mal im flachen Wasser baden. Danach geht der Weg zurück und auch hier muss Henri erst am Ende getragen werden, als es noch mal anstrengend wird. Luis und Dirk bestaunen noch eine Robbe aus der Nähe an einem kleinen Strand.
Nach vier Stunden sind wir zurück am Camper angekommen, müde und sehr glücklich über diese tolle Tour. Wir fahren noch die halbe Stunde zu unserem nächsten Campingplatz in Knysna, wo wir grillen und die Kinder am Feuer spielen dürfen.Read more
Erstens kommt es anders…
November 3, 2023 in South Africa ⋅ 🌙 17 °C
Es beginnt schon am Morgen: alles fühlt sich anders an. Kein Meeresrauschen, kein Blick auf den weiten Ozean, kein Sonnenaufgang. Stattdessen ist es heute bewölkt hier in unserem bewachsenen Camp.
Nach dem Frühstück erkunden wir die Knysna Waterfront, die aus einigen netten Geschäften besteht. Einen Kaffee, Pancake und ein paar Einkäufe später verabschieden wir uns von diesem unspektakulären Ort gen Westen.
Unser nächstes Ziel ist eigentlich Mossel Bay, aber dabei soll es nicht bleiben. Da es recht bewölkt, diese Industriestadt wirklich scheusslich ist und ausserdem die Kids brav schlafen, fahren wir direkt weiter. Der nächste Strand ist privat und unzugänglich, die nächste geplante Campsite am Ende einer endlosen Gravel Road… sodass wir nachmittags ganz ungeplant in Witsand in the middle of nowhere landen.
Hier soll laut Google eine idyllische Campsite sein, aber die ist völlig verlassen. Überhaupt sieht der Ort aus wie eine kleine Geisterstadt aufgrund der Nebensaison. Das trübe Wetter und die nun ziemlich hässliche andere Campsite tun ihren Teil dazu. Na gut, ist ja nur für eine Nacht.
Wir erkundigen uns bei anderen Campern („Witsand is probably the safest place in South Africa!“) und laufen danach mit Kitezeug bepackt motiviert Richtung Lagune. Als wir die gigantische Sanddüne erklimmen wird uns schon klar: etwas motiviert mit dem 12er Kite, das ist eigentlich 9er-Wind. Während die Kids wegen Sand in den Augen heulen, arbeiten wir uns zum Ende des Strandes vor und tun das einzig Sinnvolle, das wir aus vielen kalten Sommertagen auf Fanø gelernt haben: wir kehren ein. In das einzige Lokal im ganzen Ort direkt am Strand. Nennen wir es das Stoppestedet von Witsand.
Es ist 16:40 Uhr, als wir den Laden für einen kurzen Drink betreten. Verlassen tun wir ihn vier Stunden und viele Drinks später. Nach einer Flasche Wein, einigen Runden Uno, glitschigen Austern mit Champagner, local fish und Scampi, Pizza, Bier, Eis und Waffel befinden wir uns in tiefgründigen Gesprächen mit den Locals oder zumindest den südafrikanischen Ferienhaus-Besitzern, über soziale Ungerechtigkeit, Rugby und Brandy… nach weiteren Bier und Schnaps fühlen wir uns schon wie zu Hause. Die Kids gehören schon regelrecht zum Inventar, schäkern mit dem Inhaber und allen vorbeikommenden Gästen auf Englisch und wir alle fühlen uns pudelwohl. Erstens kommt es eben anders und zweitens als man denkt. Ein authentischer Abend wie man ihn netter nicht hätte planen können.
Irgendwann gehen wir alle mit einem Schwipps - okay, die Kids sind maximal schlaftrunken - zurück zur nahen Campsite und fallen zufrieden und todmüde nach neun (!) ins Bett.Read more
Another day in paradise
November 4, 2023 in South Africa ⋅ 🌬 24 °C
Heute packen wir schnell zusammen und fahren direkt an den Bootsanleger der Lagune. Der hier ist ideal zum Kiten und so verbringt Dirk eine gute halbe Stunde auf dem Wasser, während wir lesen und die Kinder spielen. Danach fahren wir eine lange Gravel Road durch endlose Getreidefelder nach Malgas, wo uns eine kleine Fähre auf die andere Flussseite befördert. Weiter geht’s über staubigen Gravel ins De Hoop Nature Reserve.
Als wir dort über die letzte Kuppe fahren, liegt eine weite grüne Ebene vor uns und an deren Ende ragen gigantische weisse Dünen in die Höhe, dahinter der blaue Ozean. Wir fahren bis an die Dünen heran und parken nahe eines Restaurants. Motiviert erklimmen wir noch eine der Dünen, werden aber so gesandstrahlt, dass wir schnell in den Windschatten flüchten. Und dann sehe ich ihn: den ersten springenden Wal mit einem gigantischen Platscher weit draussen auf dem Meer. Wir sind total aufgeregt und sehen immer wieder Wale, die dort springen und mit der Fluke auf das Wasser schlagen.
Wir sichern uns einen Platz in dem kleinen Restaurant und beobachten die Wale eine ganze Weile, wie sie in der Ferne aktiv sind. Aufgrund der kleinen Rückenfinnen und der grossen weissen Flipper tippen wir auf Buckelwale. Nachdem wir die Show eine Weile beobachtet haben, bemerkt Dirk plötzlich eine „Robbe oder etwas Ähnliches“ nur rund 100 m entfernt im nahen türkisen Wasser. Wir trauen unseren Augen nicht, denn es ist ein weiterer Wal, genaugenommen zwei - eine Mutter mit ihrem Kalb. Alle springen auf und wir beobachten gebannt, wie sie direkt am Restaurant unmittelbar hinter der Brandung vorbeiziehen.
Wir laufen noch ein Stückchen an Land mit und kommen an einem Felsvorsprung auf rund 50 m an die Southern Right Whales heran. Die Jungs sind nicht mehr ganz so gefesselt, spielen aber glücklich am Strand, während wir dort sitzen und immer wieder verstreut über das Meer Wale springen sehen. Es müssen so viele sein, denn sie sind gefühlt überall. Neben diesem tierischen Highlight ist auch die Landschaft hier atemberaubend schön. Die weissen Dünen reichen bis ans türkisfarbene Meer und an den schroffen Felsen brechen sich die tosenden Wellen mit weisser Gischt.
Als wir uns irgendwann von diesem wunderschönen Ort trennen, beschliesse ich, zu unserer Campsite zu joggen. Die Sonne steht bereits tief und ich jogge vorbei an Herden von Buntböcken, Zebras, Elenantilopen und Straussen - teils mit klitzekleinen Jungen, sodass ich ordentlich Abstand halte. Dazu laufe ich auf die wunderschönen kalkweissen Gebäude der De Hoop Collection zu, einer ehemaligen Farm, die zusammen mit den gigantischen Feigenbäumen wunderschön in die Landschaft passt. Unsere Campsite liegt idyllisch oberhalb eines Flusses und wir geniessen hier die Abendstunden sehr.Read more
Weiterfahrt nach Hermanus
November 5, 2023 in South Africa ⋅ ☁️ 19 °C
Ein weiterer gemütlicher Morgen auf dieser wunderschönen Campsite, an dem Dirk in Ruhe sein springt und ich den Ofen in der Camp Kitchen ausnutze, um ein leckeres Brot zu backen. Nach vier Wochen haben wir wirklich genug von Toast. Die Kinder schlafen so lange wie noch nie.
Nach dem Frühstück wollen wir eigentlich n ihr noch kurz auf den Spielplatz und dann los, aber der türkisfarbene Pool an dem wunderschönen alten Farmgebäude lässt uns noch mal einen Gang herunterfahren. Die Kinder spielen am und im Wasser und wir trinken noch einen ganz gemütlichen Kaffee.
Schweren Herzens trennen wir uns von diesem wundervollen Ort, der uns alle in seinen Bann gezogen hat. Die Fahrt geht über staubige Gravel Road weiter durch von Landwirtschaft geprägter, weiter Landschaft. Als wir wieder auf Asphalt sind, kehren wir in einer kleinen Bäckerei ein, an der wir einfach nicht vorbeifahren können, weil sie so herzig dekoriert ist.
Nach dieser Stärkung ist es nicht mehr weit und am Nachmittag erreichen wir Hermanus. Wir kommen gerade pünktlich an, als rund 80 Touristen nass und windgepeitscht ihr Whale Watching Boot verlassen. Wir unterhalten uns mit ihnen und trotz toller Sichtungen raten sie uns aufgrund von starkem Seegang und Wind mit den Kindern davon ab. Nach langem Hin und Her entscheiden wir uns tatsächlich auch dagegen, die Tour für den nächsten Morgen zu buchen. Wir hatten gestern tolle Sichtungen und erfreuen uns nach wie vor daran.
Also fahren wir nur noch zur Campsite, erst vorbei an hübschen Ferienhäusern und -villen und dann mal wieder entlang von verdreckten und zugefüllten Wellblechhütten. Arm und reich leben hier direkt nebeneinander und der Kontrast ist mal wieder extrem.
Der Campingplatz ist lieblos, aber immerhin am Wasser, sodass wir dort noch mal einen Sundowner nehmen, Abendessen und dann ins Bett gehen.Read more
Noch mehr Wale
November 6, 2023 in South Africa ⋅ ☁️ 20 °C
Wasser alle, Butter leer… heute haben wir nicht mal mehr die Basics für ein leckeres Frühstück oder gar einen Kaffee, weswegen wir 20 min an der Küste und entlang von Ferienhäusern zu einem stylischen Frühstückscafé in der nächsten Bucht laufen. Henri ist heute übrigens „fit und Montag“.
Nachdem wir dort köstlich gegessen haben, geht’s zurück zum Camp und wir packen zusammen. Hier hat es uns nicht sonderlich gefallen, denn es ist relativ voll und lieblos.
Wir fahren zum alten Hafen, von wo Nunu und ich den Cliff Path bis zum Grotto Beach laufen wollen. Aber als wir im Zentrum ankommen, stehen so viele Menschen an der Klippe und fotografieren das Meer, dass wir alle schnell rausspringen. Und tatsächlich: direkt an den Felsen unterhalb von uns schwimmt eine Walmutter mit ihrem Kalb. Wir klettern noch weiter hinab und kommen so wirklich sehr nah an sie heran. Es ist unglaublich, wie man ihnen hier einfach mal eben bei einem Stadtbummel begegnen kann… eine Whale Watching Tour hätte uns nicht viel näher bringen können.
Danach wandern Nunu und ich entlang der Klippen bis an den Strand, wo die Jungs uns empfangen. Sie haben einen ganzen Eimer voll mit Meeresschnecken gesammelt, die dann aber wieder in die Freiheit entlassen werden.
Wir verabschieden uns von Hermanus und fahren nur eine Dreiviertelstunde weiter gen Westen, wo wir ausserhalb von Kleinmond auf einer Campsite halten. Die ist wieder viel mehr nach unserem Geschmack: ein Stellplatz mit Sicht aufs Meer, wenig weiteren Campern und einem schönen Strand in unmittelbarer Nähe. Dort verbringen wir auch noch eine gute Stunde, bis wir Abendbrot essen und uns einen gemütlichen letzten Camp-Abend machen.Read more
Hello Cape Town!
November 7, 2023 in South Africa ⋅ ☀️ 19 °C
Als heute die Sonne aufgeht, regnet es gerade einen kräftigen Schauer, sodass die Frühaufsteher unter uns mit zwei Regenbogen belohnt werden. Dirk geht joggen und nach dem Frühstück fahren wir die Viertelstunde nach Betty‘s Bay.
Dort gibt es leider gleich mehrere Enttäuschungen: zum einen ist der Walkway bei den Pinguinen geschlossen und zum anderen die Strasse nach Kapstadt gesperrt. Hier hat es wohl Schäden aufgrund von Überflutungen gegeben.
Ein paar Pinguine sehen wir zum Glück trotzdem, wobei die Kids sie ziemlich schnell ziemlich langweilig finden. Wir trinken noch einen Kaffee und fahren dann wieder ein ganzes Stück zurück, um über die Berge weiter bis Kapstadt zu kommen.
Anfangs ist die Landschaft noch schön, danach geht es hauptsächlich durch viele Vororte und Townships. In Kapstadt fahren wir direkt nach Green Point zu unserem AirBnB. Wir sind begeistert, denn die Wohnung ist wie auf den Bildern: hell und freundlich und vor allem mit einem tollen Blick auf die Stadt, das Fussballstadion, Robben Island und das Meer.
Wir räumen und putzen das Wohnmobil, das Dirk anschliessend am Flughafen abgibt, räumen die Wohnung ein und ich gehe noch kurz einkaufen. Danach gibt es einen Apéro mit Ausblick und einen gemütlichen Abend auf unserem Sofa mit Weitsicht und Wein.Read more
Die Räder vom Bus …
November 8, 2023 in South Africa
Eine Nacht in einem grossen richtigen Bett ist auch mal wieder etwas Schönes. Vor allem, wenn man dann morgens bei Sonnenschein und strahlend blauem Himmel aufwacht.
Die erste Stunde des Tages geniessen wir in friedlicher Morgenstimmung mit einem leckeren Latte Macchiato auf unserer riesigen sonnigen Terrasse. Wir frühstücken ausgiebig und brechen danach auf Richtung Sea Point Lighthouse.
Nach diesem Spaziergang durch den grünen Park besteigen wir den Hop-on-Hop-off-Bus, um erstmal einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Mit Kindern immer noch die entspannteste Art. Die Sonne strahlt und wir fahren entlang der Waterfront und dem CBD hoch zur Talstation des Table Mountain und danach weiter nach Camps Bay. Hier hält es die Kinder nicht mehr auf den Sitzen: Strand!!!
Also steigen wir aus und lassen sie eine Weile an dem schneeweissen Strand spielen, auf den kräftige Wellen brechen. Und zwar teilweise mit solcher Wucht, dass Henri - mit vorheriger Ansage - klatschnass wird. Zum Glück sind wir mit Ersatzsachen ausgestattet.
Nach einem Eis geht es weiter im Bus durch Clifton, Bantry Bay und Sea Point wieder zur Waterfront. Hier wollen wir eigentlich noch eine Bootstour machen, können uns aber alle nicht mehr so wirklich aufraffen. Also trinken wir noch etwas, bummeln auf den Stegen und durch die Malls, fahren das unverschämt teure Riesenrad und beobachten die Strassenmusiker.
Spätnachmittags nehmen wir ein Uber zurück zu unserer Wohnung, werfen den Grill an und verbringen den Rest des Abends gemütlich zu Hause.Read more
Einmal um den Tafelberg
Nov 9–16, 2023 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C
Der sonnige Morgen hält uns auch heute nicht lange in unseren Betten, sodass Dirk und ich die Gunst der Stunde ausnutzen und eine Runde am Wasser entlang von Sea Point bis zur Waterfront und zurück nach Hause joggen gehen. Als wir zurückkommen, schlafen die Kinder immer noch, sodass wir Erwachsenen ein ganz ruhiges und entspanntes Frühstück erleben. Auch mal ganz schön.
Am Vormittag geht’s dann los mit dem Uber zur Waterfront, wo wir eine kurze Hafenrunde auf dem Boot drehen und zur Freude der Kids einige Robben sehen. Danach nehmen wir wieder den Touribus, heute aber den blauen für eine längere Route bis Kirstenbosch und einmal um den Tafelberg.
Der Botanical Garden in Kirstenbosch ist der nächste Stopp und wir schlendern durch die schöne Pflanzenwelt, laufen den Canopy Walk, schnuppern an duftenden Blüten und geniessen die Aussicht. Da die Geduld der Jungs heute nicht die grösste ist, trennen wir uns nach einer Weile: Nunu die alte Botanikerin geniesst noch eine Weile diesen schönen Garten, während wir eine Weile in Hout Bay essen, trinken und am Strand spielen und dann über Camps Bay den Bus zurück nehmen. Dabei sehen wir noch mal Wale in der Ferne.
Wir kommen bereits um 16.30 Uhr zu Hause an, was aber ganz angenehm ist, sodass die Kinder noch etwas spielen können. Nunu kommt etwas später und abends essen wir leckeren, frisch gefangenen Fisch aus Hout Bay.Read more
Lion‘s Head und Camp‘s Bay
November 10, 2023 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C
Nachdem mich die Hupe eines Containerschiffs zum Sonnenaufgang weckt, ziehen Dirk und ich uns an und joggen um 6 Uhr los. Dank Nunu können wir die Morgenstunden richtig ausnutzen. Das heutige Ziel: Lion‘s Head, der bekannte Berg mitten in der Stadt.
Es geht sofort steil bergauf auf den Signal Hill. Im gleissenden Sonnenlicht werden wir aber mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Weiter geht es den Lion‘s Head noch. Es ist ziemlich steil und am Ende müssen wir sogar über Tritte in der Wand hochklettern. Eine tolle Tour, aber bei Dirks Tempo fühlen sich meine Beine am Ende wie Pudding an. Oben werden wir mit einer wunderschönen Aussicht über die gesamte Stadt belohnt - kein Wunder, wir sind hier auf 670 ü. M.
Zurück geht es schnell und die letzten Kilometer bringt uns ein Uber zurück, auch wenn Dirk gerne noch alles gelaufen wäre. Es ist schon richtig heiss, als wir um 8.30 Uhr zurück am Haus sind.
Die Kinder sind gerade erst aufgewacht und Luis macht schon brav Schule mit Nunu. Nach dem Frühstück zieht Nunu alleine los Richtung Museum und Waterfront. Süss ist Henri: bevor sie losgeht, rennt er ihr nach und gibt ihr eine Banane mit - wenn sie mal hungrig ist. Wir versprechen den Kids einen Kindertag mit Wunschprogramm. Schnell ist klar: es soll an den Strand in Camps Bay gehen, wohin uns ein Uber bringt.
Wir kaufen noch ein Picknick ein und bauen unser Camp unter einem Sonnenschirm auf, den es bei über 30 °C heute braucht. Die drei Jungs, vor allem aber Luis, spielen stundenlang glücklich an den Wellen, wir lesen und geniessen einfach den Traumstrand mit Blick auf unseren „Gipfel“ heute Morgen.
Als wir genug Sonne gesehen haben, gehen wir noch ein Eis essen und Kaffee trinken und fahren danach wieder nach Hause, wo wir Spiele spielen, unseren Apéro geniessen und irgendwann auch Nunu wiedersehen, die den ganzen Tag unterwegs war.Read more
Cape of Good Hope
November 11, 2023 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C
Als wir heute Morgen feststellen, dass die Milch schlecht ist, bestellen wir kurz ein paar Liter über Uber Eats - schon faszinierend, wie unkompliziert und günstig dieser Service hier funktioniert. Mit leckerem Latte Macchiato und einem ausgiebigen Frühstück starten wir in den Tag und danach holt Dirk unseren Mietwagen ab, mit dem wir uns auf den Weg Richtung Kap-Halbinsel machen. Heute zeigt sich mehrmals, dass wir bei unserer Reise ein paar elementare Entscheidungen richtig getroffen haben. Insbesondere die: Wohnmobil und Nebensaison.
Erster Stopp ist Muizenberg, wo wir nur kurz halten, um die hübschen bunten Häuschen anzuschauen und einen Kaffee zu trinken. Hier ist die Hölle los am Strand mit vielen Surfern - und Luis spielt begeistert wie immer. Als nächstes geht es nach Simonstown und Boulders Beach, wo wir die Pinguine noch mal anschauen wollen. Anstelle von vielen Pinguinen gibt es hier aber vor allem massenweise Menschen, weswegen wir schnell entscheiden, uns nicht in die lange Schlange zu stellen, sondern weiterzufahren. Das ist uns zu doof und wir hatten sie ja schon fast für uns in Betty‘s Bay.
Das nächste Mal stehen wir am Eintritt zum Nationalpark am Kap der guten Hoffnung an. Die Autos und Busse stehen in mehreren Schlangen, um in den Park zu kommen. Wir sind das von unserer Reise bisher wirklich nicht gewohnt und es nervt uns. Vor allem, weil die Kinder in dem kleinen Polo unerträglich jammern, wann wir denn endlich da seien.
Am Visitor Center sehen wir ganz nah noch mal klitzekleine Straussenbabies mit ihrer Mama. Danach halten wir am Lighthouse und nach einem Eis kraxeln beide Kids ganz fleissig zum Leuchtturm hoch, sodass wir den Ausblick auf das Cape of Good Hope mit vielen weiteren Touris geniessen können. Dirk läuft den Fussweg über das Kap und macht noch ein Bild von der endlosen Schlange Menschen, die dort wirklich anstehen, um ein Bild mit dem Schild zu machen… Wir holen ihn dort mit dem Auto ab und fahren danach weiter über Nordhoek den Chapman’s Peak Drive, an dem wir für ein Abendessen-Picknick halten und noch ein paar Wale in der Ferne beobachten. Die Strecke ist sehr schön, aber ob diese paar km nun wirklich eine der schönsten Küstenstrassen der Welt ist, stellen wir alle in Frage.
Zurück zu Hause ziehen wir uns schnell um, denn für Dirk und mich geht es zu einer Beach Party im Hafenviertel. Die Sicherheitsvorkehrungen am Eingang sind deutlich strenger als bei uns: das Personal ist schwer bewaffnet und jeder und jede wird gründlich abgetastet. Wir genehmigen uns ein paar Drinks und freuen uns, als plötzlich und unerwartet ein paar Delphine vorbeiziehen - so haben wir die nun auch noch gesehen. Wir haben ein paar Stunden Spass dort, finden aber keinen Ort zum weiterziehen und kommen deswegen trotzdem nicht allzu spät zu Hause an.Read more
Zampanja im Wineland
November 12, 2023 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C
Heute wollen wir noch mal mit dem Mietwagen losziehen. Es ist frisch und recht bedeckt, als wir die Stadt Richtung Wineland verlassen. Aber als wir das Warwick Wine Estate erreichen, strahlt die Sonne bereits, auch wenn es etwas kälter ist heute.
Es ist noch nicht einmal Mittag, aber wir starten bereits motiviert mit einer Weinprobe. So lässt sich die schlechte Laune von Luis vielleicht auch besser ertragen, der schmollend in der Ecke sitzt. Zum Glück freundet auch er sich bald mit der Location an und spielt mit Boule und Verstecken. Währenddessen ist Henri begeistert, dass er die Apfelschorle aus einem Champagnerglas trinken darf. Er redet daraufhin nur noch von „Zampanja“!
Als wir das schöne Weingut verlassen, ist die Laune bei allen deutlich besser und wir fahren den kurzen Weg zu Nederburg Wines. Unterwegs helfen wir noch zwei Frauen mit Zwillingen an Bord, die in einem Graben festhängen.
Am nächsten Estate ist klar: vor einer weiteren Probe brauchen wir etwas zu essen. Die Kids verschwinden sofort auf den riesigen Spielplatz, wir geniessen das wunderschöne Ambiente mit mehr Zampanja und Wein, während es Vorspeise und danach Straussenfilet gibt.
Wir sind wirklich pappsatt, als die Kids noch eine ganz besonderes Probe machen dürfen: für sie gibt es hier extra ein Milk & Cookie Tasting mit drei verschiedenen Milk Shakes und dazu passenden Cookiesorten. Wir sind begeistert von dieser tollen Idee. Generell ist die Stimmung super und wir haben Spass… entsprechend lange verweilen wir hier, um ordnungsmäss zu verdauen und die Fahrtauglichkeit sicherzustellen.
Erst am späten Nachmittag geht es noch durch die schöne Landschaft in das hübsche Städtchen Stellenbosch, das im Zentrum aus vielen schneeweissen historischen Gebäuden besteht - alle von vielen Pflanzen umsäumt.
Letzter Stopp des Tages ist der Signal Hill, wo wir den Sonnenuntergang über der Stadt geniessen wollen. Die Idee scheinen aber alle Bewohner Kapstadts zu haben, denn hier ist die Hölle los. Automassen stehen im Stau auf dieser kleinen Strasse und es ist wirklich nervig. Wir finden glücklicherweise einen guten Parkplatz und schauen noch eine Viertelstunde auf das Meer mit weiteren Walen, die Stadt und den tollen Sonnenuntergang, bevor uns die nun müden und hungrigen Kids zum Auto zurücktreiben und wir nach Hause fahren.Read more
Me Time Day
November 13, 2023 in South Africa ⋅ ☁️ 23 °C
Eigentlich wollen Dirk und ich heute Früh auf den Tafelberg hoch, aber da es so stürmt, drehen wir uns noch mal im Bett um und schlafen weiter. Stattdessen frühstücken wir später gemütlich und entscheiden uns für einen Tag mit getrenntem Programm. Nach den zwei eng aufeinander gepferchten VW Polo-Tagen genau das Richtige.
Ich übernehme also die Kinderbetreuung der ersten Stunden und verbringe die Zeit mit ihnen zu Hause. Sie geniessen das Spielen in der grossen Wohnung und ich kümmere mich schon etwas um die Wäsche und Packen.
Am Mittag fahren wir mit einem Uber zur Waterfront, wo wir Nunu treffen. Nach zwei Stunden bummeln übernimmt sie die Kinder und geht mit ihnen ins Aquarium, wo sie alle viel Spass haben.
Weitere Stunden Shopping später treffen wir uns alle noch mal im Harbour House auf einen Drink und dann zieht Dirk mit den Jungs noch auf Spielplätze und Eisdielen, während Nunu und ich noch etwas die Läden durchstöbern.
Am späten Nachmittag sind wir nach diesem entspannen Me Time Day zurück zu Hause, essen Reste und packen schon etwas weiter.Read more
Goodbye South Africa
November 14, 2023 in South Africa ⋅ ⛅ 28 °C
Es ist unser letzter Tag in Südafrika. Unglaublich, dass 5.5 Wochen schon wieder vorbei sind. Wir würdigen diesen Traumwettertag aber noch mal richtig und Dirk und ich stehen bereits vor 6 Uhr auf, nehmen ein Uber und fahren damit zur Talstation der Seilbahn. Von dort geht es los, immer bergauf Richtung Spitze des Tafelbergs. Wir haben uns für die Tour über das India Venster entschieden und es ist eine wirklich schöne Route, die an einigen Stellen als Klettersteig bezeichnet werden kann. Vor allem hat man von hier noch mal einige schöne Aussichten auf die Stadt und um die Uhrzeit haben wir das Panorama auch fast für uns alleine.
Nach 1.5 h sind wir oben und da die Seilbahn erst in einer halben Stunde startet, sind es gerade mal vier weitere Wanderer dort oben mit uns. Der Blick zum Kap der guten Hoffnung ist wunderschön, die Sicht klar, der Himmel wolkenlos. Da Dirk sich noch nicht ausgelastet fühlt und ich keine Lust habe, alleine auf die erste Seilbahn zu warten, gehen wir gemeinsam den Abstieg an. Zurück geht es durch die Platteklip Gorge… endlose glatte Stufen in bereits knallender Hitze. Für uns bergab ist es okay, mir tun aber die schnaufenden Massen leid, die uns entgegenkommen.
Nach einer weiteren Stunde sind wir wieder an der Talstation und fahren mit dem Uber zurück. Erstmals frühstücken wir heute im Schatten, denn es ist bereits jetzt brütend heiss. Dirk fährt mittags mit den Jungs zur Waterfront für eine Bootstour, bei der sie noch einige Robben sehen. Eigentlich war das Piratenschiff gebucht, aber weil es nicht fährt, geht es mit dem Katamaran raus. In der Zeit packe ich den Grossteil und Nunu macht sich auf den Weg Richtung Flughafen.
Ich fahre etwas später ins District Six Museum, wo ich noch eine sehr interessante Führung über die unfassbaren Massnahmen in der Apartheid-Zeit mitbekomme. Danach treffe ich mich mit den Jungs in Sea Point am Mojo Market, wo wir eine Kleinigkeit essen. Da wir die Portion Pommes nicht annähernd schaffen, geht Dirk damit raus und findet innerhalb kürzester Zeit einen glücklichen Abnehmer dafür. Man bringt es hier nicht über das Herz, irgendetwas wegzuschmeissen. Genauso finden später auch eine Decke, ein Handtuch und gebrauchte Flip Flops noch dankbare Empfänger.
Bei 38 °C geniessen wir am Sea Point Pavillion Pool noch eine Abkühlung, bevor es zurück zur Wohnung geht. Dort relaxen wir noch etwas, essen, packen den Rest und verlassen die Innenstadt mit einem Uber am Abend Richtung Flughafen. Bei Luis fliessen einige Tränen aus Trauer, dass wir die Elefanten und Giraffen nicht mehr sehen und dadurch resultierendem Heimweh nach seinen Freunden. Wir können sie aber schnell trocknen. Um 23.15 Uhr geht unser Flieger nach Mauritius.Read more
Tapetenwechsel
November 15, 2023 in Mauritius ⋅ 🌧 26 °C
Der Flug mit Air Mauritius verläuft unkompliziert und recht komfortabel, da das Flugzeug scheinbar ziemlich neu ist und wir mit unseren Kissen wieder eine verhältnismässig komfortable Schlafposition finden. Nichtsdestotrotz ist die Nacht natürlich viel zu kurz gewesen, als wir um 6.20 Uhr Ortszeit landen. Die Uhren müssen nun zwei Stunden vorstellen, in Kapstadt wäre es noch 4.20 Uhr.
Mauritius begrüsst uns mit tiefhängenden Wolken und wirklich strömendem Regen. Es schüttet wie aus Eimern und ist dazu schwül heiss. Wir begeben uns in den komplizierten Einreisecheck und haben einfach Glück, dass wir uns in die Familienschlange stellen dürfen, denn in den anderen müsste man sicher zwei Stunden anstehen.
Als wir durch sind, setze ich mich mit den Kids in ein Café, während Dirk das Auto holt. Die Kids sind fix und fertig, Luis schläft auf einer Tasche auf dem Gepäckwagen ein und Henri auf meinem Schoss.
Bei weiterhin strömendem Regen fahren wir los gen Norden. Das Wetter soll sie ganzen nächsten Tage so schlecht bleiben. Aber schon nach der Hälfte der Fahrt können wir die Scheibenwischer ausschalten.
Da die Kinder tief schlafen und wir noch nicht in unser Häuschen können, fahren wir einen etwas längeren Weg an der Küste entlang. Erstes Fazit nach zwei Stunden Fahrt: viel Ähnlichkeit mit Asien, wenig mit Afrika. Der indische Einfluss ist unübersehbar und uns erinnert es an Thailand. Und schöne Ecken sehen wir vorerst wenig. An der Küste ist alles eng besiedelt und vor lauter Häusern bekommt man das Meer sowieso nicht zu sehen.
Wir erreichen unser Häuschen kurz vor dem Mittag und dürfen glücklicherweise schon gleich rein. Das Häuschen ist klein und einfach, der Garten aber der Grund, warum wir uns dafür entschieden haben. Er ist eine kleine Oase mit eigenem privaten Sandstrand und Badewannenmeer vor der Tür. Als die Kinder aufwachen, sind sie begeistert.
Wir legen uns auf die Liegen und die Kinder spielen im Sand. Immer wenn die Sonne herauskommt, wird es brütend heiss. Dazu stürmt es, weswegen wir später noch den Kite aufpumpen und direkt „vom Bett auf’s Brett“ gehen. Selbst ich kite mal wieder, denn die Bedingungen sind perfekt.
Abends gehen wir noch einkaufen, vor allem die frischen lokalen Früchte haben es uns natürlich angetan. Fix und fertig schlafen die Kids früh ein.Read more
Wechselhafte Stimmung
November 17, 2023 in Mauritius ⋅ ☁️ 26 °C
Als wir aufwachen, ist es heiter bis wolkig mit dunklen Wolken über dem Meer. Ich beschliesse, joggen zu gehen. Ich laufe los und bin erschüttert über den Anblick, der sich mir bietet. Wohin ich schaue, liegt Müll und es ist einfach nur dreckig. Auch ausserhalb des Ortes gibt es keinen sauberen Quadratmeter, was einfach nur traurig ist.
Unterwegs fängt es einmal an zu schütten, was aber eine ganz angenehme Abkühlung in diesem Dampfbad ist. Nach einer knappen Stunde komme ich ziemlich ernüchtert zurück, Dirk ist währenddessen Seil gesprungen.
Die Sonne kommt raus und in unserem kleinen Garten-Strand-Paradies frühstücken wir unter Palmen mit Blick auf das türkisfarbene Meer. Dank des Windes ist es angenehm hier. Vermutlich verlassen die Touristen nie ihre Hotelkomplexe hier, dann ist es natürlich sehr schön.
Als es am Nachmittag zuzieht, fahren wir noch nach Grand Baie, eigentlich mit dem Plan, dort in einer Bucht schnorcheln zu gehen. Es fängt jedoch so stark an zu schütten, dass wir in der im Reiseführer beworbenen Einkaufspassage halten und sie erkunden. Aber auch hier ist alles geschmacklos und dreckig. Als wir in einem Café sitzen, beobachten wir, wie das schwarze Dreckwasser der Kanalisation ins saubere Meer gespült wird.
Trauminsel Mauritius? Aktuell sehen wir das ganz anders, wobei wir versuchen, fair zu bleiben. Noch haben wir nur einen kleinen Teil gesehen und bei dem tristen Regenwetter wirkt natürlich alles noch mal schlimmer.
Wir halten noch kurz zum Einkaufen in einer grossen Mall und fahren danach zurück. Ein paar Spiele, Apéro und Abendessen, dann gehen die Kinder tatsächlich das allererste Mal alleine ins Bett. Und wir geniessen den ruhigen Abend zu zweit.Read more

TravelerIch staune auch über das, was ich lese, obwohl einiges davon nicht ganz unbekannt ist. Aber es ist wirklich schlimm. Dabei finde ich, dass der Name "MURITIUS“, wenn man ihn ausspricht oder hört, nur Positives und traumhaft Schönes damit in Verbindung

Traveler……..nur Positives und traumhaft Schönes erwarten lässt. Also werdet ihr bei wieder besserem Wetter auch noch viel Tolles sehen, erleben und voll genießen.

TravelerDa bin ich froh, dass ich RSA als Mitfahrort gewählt habe und nicht Mauritius. so ähnlich ging es mir bei unserem Barbados Urlaub. Lediglich der Hotelbeteich war schön, hinter den Kulissen aber nur Armut und Verschmutzung, die damals natürlich sicherlich weitaus geringer war als heute. ich nehme aber an, dass ihr noch einige hübsche Küstenstreifen sehen werdet. drücke die Daumen✊
Faulenzertag
November 17, 2023 in Mauritius ⋅ ☁️ 27 °C
Für heute haben wir einen ganz einfach Plan: nichts tun. Also so, wie das mit Kindern eben geht. Wie jeden Morgen frühstücken wir also idyllisch alleine an unserem kleinen Privatstrand und verbringen danach den ganzen Tag dort. Die Kinder vergnügen sich im Badewannen-warmen Wasser, spielen mit Bodyboards, suchen und finden Krebse, … Wir lesen beide gebannt den vierten Band unserer Krimiserie, schlafen und relaxen. Das wetter ist zwar bewölkt, aber wie immer drückend warm.
Nachmittags leihen wir uns von den Nachbarn ein Kajak und ein SUP und paddeln etwas durch die Gegend. Zum Schnorcheln gibt es hier direkt aber nichts.
Dirk geht abends noch joggen, während wir Beach Schooling machen. Dabei krabbelt Luis noch eine riesige Krabbenspinne über das Bein, die unseren hartgesottenen Abenteurer verständlicherweise kurz in Panik versetzt.
Dirk kommt ebenso enttäuscht von seiner Runde zurück, denn es gibt hier nicht einen schönen Weg, den man laufen könnte.
Die Kinder schlafen schon wieder alleine ein, was uns erneut davor bewahrt, ungewollt früh einzuschlafen und so schmieden wir noch Pläne für die nächsten Tage.Read more
Im Hafen von L(o)uis
November 18, 2023 in Mauritius ⋅ ☁️ 28 °C
Same procedure as every morning: wir frühstücken in unserem kleinen Paradies unter Palmen. Diesmal bleiben wir aber nicht ganz so lange dort sitzen, sondern fahren vormittags ab.
Zuerst halten wir in Pamplemousse am botanischen Garten. Hier gibt es einige der Riesenschildkröten zu bestaunen. Auch ansonsten ist es schön hier, wobei uns die Mücken und die Hitze zusetzen. Ausserdem ist Henris Bein so zerstochen und geschwollen vom Vortag, dass wir ihn tragen müssen. Also flüchten wir bald wieder ins klimatisierte Auto.
Als nächstes fahren wir in die Hauptstadt Port Louis. Als Kontrast zu allem, was wir hier bisher gesehen haben, ist die Waterfront mit ihren Hochhäusern so modern und sauber, dass man vom Boden essen kann. Generell ist die Stadt hier sehr schön und auch ein leichter Wind macht es erträglich. Wir schlendern bis zum Central Market, wo geschäftiges Treiben herrscht und essen danach lecker im Schatten. Zu mehr Sightseeing können wir uns hier aber nicht aufraffen.
Am Nachmittag machen wir noch einen Abstecher nach Troux aux Biches, angeblich einem der schönsten Strände der Insel. Er ist sehr schmal, jetzt am Samstag relativ voll, aber ganz hübsch. Wir mieten ein Kajak und paddeln zu den Korallen, wo wir ein paar bunte Fische finden.
Danach geht es zurück nach Hause, wir essen und gehen nicht allzu spät schlafen. Als Dirk sagt, dass er k.o. sei, sagt Henri: Ich bin auch fa-oh!Read more
Lazy day
November 19, 2023 in Mauritius
Was macht man, wenn es zu Hause einfach am schönsten ist? Man bleibt genau da. So verbringen wir auch diesen Tag stinkfaul in unserer kleinen Strand-Garten-Oase.
Frühstück unter Palmen, plantschen in der natürlichen Badewanne, lesen, faulenzen… am Nachmittag wird mir das aber doch etwas zu langweilig, weswegen ich noch einen kleinen Ausflug mache, auf der Suche nach einer schönen Ecke auf dieser „Trauminsel“.
Ich fahre zum Bras d‘Eau National Park. Hier gibt es noch ein ursprüngliches Waldgebiet, wie es auf Mauritius mal überall aussah. Es ist auch ganz nett, zumindest liegt hier mal kein Müll herum. Wirklich eindrücklich ist es aber auch nicht, einzig die Begegnung mit Äffchen freut mich. Meine Joggingpläne muss ich aufgrund von Kopfschmerzen aber begraben, das Wetter ist auch extrem drückend heute.
Ich besuche noch einen kleinen Strand, an dem aber die Hölle los ist, denn die Einheimischen verbringen hier ihren Sonntag mit lauter Musik und vielen Autos. Entsprechend früh mache ich mich wieder auf den Rückweg.
Den Nachmittag und Abend verbringen wir weiter an unserem Strand, wobei ich noch einen Einbrecher - eine Kuh - aus unserem Garten schleusen muss.Read more
Just chillin‘
November 20, 2023 in Mauritius ⋅ ☀️ 28 °C
Unser letzter ganzer Tag in dieser hübschen Unterkunft ist angebrochen und wir beschliessen in Ermangelung an Alternativen hier oben im Norden, ihn noch mal zu Hause zu verbringen. Die Kids sind hier sowieso total glücklich und können von Wasser und Strand gar nicht genug kriegen.
Damit wir wenigstens etwas Programm haben, lassen wir mal die Drohne starten und damit unser Gewissen uns nicht zu sehr plagt, machen wir eine halbe Stunde Krafttraining am Strand, was nur mit diversen Abkühlungen im Wasser erträglich ist. Dabei sehen wir einen kleinen Minifischschwarm, der in der Grösse eines Fussballs durch‘s seichte Wasser gleitet.
Die Jungs verbringen mehrere Stunden im Wasser und Dirk und Henri gehen nachmittags noch kurz einkaufen. Das war es aber auch an Programm, ansonsten genehmigen wir uns gemütliches Day Drinking und essen sogar das Abendessen am Strand.
Niedlich ist, dass Luis beim Abendessen nur Augen für die zwei Jungs hat, die nebendran Fussball spielen. Er fragt, ob er hingehen darf und traut sich tatsächlich, sie auf Englisch anzusprechen. Sie freuen sich und gemeinsam bolzen sie, bis es stockdunkel ist.Read more
Wechsel an die Westküste
November 21, 2023 in Mauritius ⋅ ☁️ 30 °C
Heute ist grosser Umzugstag. Wir stehen früh auf und packen alles in unseren winzigen Mietwagen, was wirklich eine Meisterleistung ist bei unserem ganzen Gepäck. Danach frühstücken wir noch einmal am Strand und fahren dann los gen Westküste.
Wie immer ist die Fahrt etwas zäh hier auf der Insel, da die Verkehrsführung teils wirklich schwer nachzuvollziehen ist und es so oft an den unmöglichsten Stellen zu Staus kommt. Immerhin ist es aber von Port Louis an recht schön und sauber und durch die Berge auch landschaftlich interessanter.
Am Vormittag erreichen wir eine sehr schönes grosses Shopping Village, wo wir ungeplant eine Weile verbringen und noch mal im Surfshop hängen bleiben. Nach ein paar weiteren Einkäufen fahren wir die letzte Viertelstunde zu unserer neuen Unterkunft.
Das kleine hübsche Häuschen liegt etwas nördlich von Tamarin nur 75 m vom Strand entfernt. Die Bucht hier ist bekannt für ihre Surfwellen und Delphinbesuche, da es hier kein schützendes Riff gibt.
Es ist so heiss wie bisher noch nie und so brechen wir schnell auf gen Strand, motiviert mit den Body Boards. Dort erwarten uns jedoch Wellen, die maximal kniehoch sind. Egal, die Jungs haben trotzdem Spass und „surfen“ voller Begeisterung. Zwischendurch hat Henri einmal „Aufschluck“.
Am späten Nachmittag wollen wir noch das nahe Flic en Flac besuchen, soll es doch sehr schön sein laut Reiseführer. Wir meistern die 3 km Luftlinie über einen riesigen Umweg in einer halben Stunde und sind mal wieder sehr enttäuscht. Die Hoffnung auf ein hübsches Beach Café für ein paar Sundowner Drinks sind schnell begraben.
Hier gibt es wieder viele unschöne Bauten, dreckige Gassen und verkommene, geschlossene Restaurants. Also gehen wir an den recht hübschen aber vollen Strand und holen uns im nahen Supermarkt unseren Apéro. Abendessen gibt es danach von einem der vielen Fast Food Trucks, die hier herumstehen. Erst als es fast stockdunkel ist, können wir die Jungs überreden, nicht weiter im Wasser zu spielen und nach Hause zu fahren.
Zurück brauchen wir aufgrund eines Unfalls und entsprechenden Staus dann sogar eine Dreiviertelstunde und sind froh, als wir zu Hause ankommen.Read more

TravelerAlso eine Werbeveranstaltung für Mauritius ist das hier ja nicht gerade 😅 aber zumindest macht ihr es euch trotzdem schön und könnt euch so richtig erholen 😘

TravelerDas wäre auch nicht ehrlich. Es hat sich mir bisher noch nicht erschlossen, warum Menschen 10 Stunden hierher ins Flugzeug steigen und dann von einer Trauminsel sprechen. Die können eigentlich ihr Hotel nicht verlassen. 🤷🏼♀️ Da kenne ich sehr viele sehr viel schönere Flecken auf der Erde…
Kraxeltour an den Sept Cascades
November 22, 2023 in Mauritius ⋅ ⛅ 27 °C
Heute stehe ich ganz früh auf, schleiche mich nach draussen, schnappe mir das SUP und paddele um Punkt 6 Uhr raus auf‘s Meer. Ich bin um die Zeit noch alleine, während das Meer wie ein glatter See vor mir liegt und die Sonne langsam aufgeht. Ich mache etwas Yoga auf dem wackeligen kleinen Board und dann sehe ich eine ganze Ansammlung von Booten. Ich fahre etwas näher heran und sehe auch mal eine Rückenflosse zwischen den zahlreichen Schnorchlern und Booten. Mir ist diese Aktion viel zu doof und ich paddele langsam und gemütlich zurück zum Strand und laufe nach Hause. Dort gibt es leckeres Frühstück und danach fahren wir wieder endlos durch zahlreiche Staus in die Berge. Zum Glück haben wir keinen Zeitdruck bis auf die ungeduldigen Kinder hinten…
Hier oben ist es deutlich angenehmer von den Temperaturen her und wir laufen den Wanderweg zu den Tamarind Falls, die Sept Cascades, die über zahlreiche Kaskaden ins Tal fallen. Der Weg, der kaum einer ist, wird schnell sehr steil und glitschig, aber die Jungs machen das super. Luis klettert wie ein Äffchen vorweg und auch Henri gibt alles. Es ist richtig abenteuerlich und ganz nach unserem Geschmack.
Unten angekommen sind wir an der dritten Kaskade und haben einen beeindruckenden Blick ins Tal unter uns und die ersten beiden Kaskaden über uns. Wir machen hier Pause und arbeiten uns danach weiter über Stock und Stein zu den anderen Fällen weiter oben. Es regnet mehrfach, was aufgrund der Temperaturen aber nicht stört, und der Weg ist nicht ohne. Die Jungs - die einzigen Kinder, die wir hier weit und breit sehen - machen unglaublich toll mit und nur am Ende muss ich Henri wie einen Rucksack beim bergauf Kraxeln tragen. Zuletzt geht es noch hinter dem Wasserfall entlang, was vor allem Luis begeistert, und einmal müssen wir den Fluss mitsamt Schuhen queren, wobei wir uns aber gleich wieder sauber waschen können.
Stolz über die erbrachte Leistung fahren wir noch weiter eine schöne Strecke durch den landschaftlich sehr schönen, grünen und bergigen Black River Gorges NP und halten noch bei einem Viewpoint, wo wir eine grandiose Aussicht über die Berge bis zum Meer haben. Es sieht aus wie bei Jurassic Park. Allerdings müssen wir mal wieder den Kopf schütteln, dieses Mal über ein paar deutsche Touristen, die eigentlich fast genau neben dem „Don‘t feed the wildlife“ Schild stehen, während sie die Affen füttern. Wir klären sie freundlich über ihre Dummheit und die Konsequenzen auf. Henri zitiert sowieso immer wieder gerne das südafrikanische Schild „If you feed ‘em, we shoot ‘em“.
Zurück geht die Fahrt mit schöner Aussicht auf das Meer, allerdings fängt es immer stärker an zu regnen. Die Kids sind fix und fertig und schlafen auf der Fahrt ein. Den Rest dieses wirklich schönen Tages verbringen wir in unserem Häuschen, kochen, machen Schule, spielen, singen und die Jungs tanzen ein paar mal für uns.Read more
Chamarel & Le Morne
November 23, 2023 in Mauritius ⋅ ☁️ 29 °C
Heute steht Dirk früh auf, um auch mal entspannt mit dem SUP rauszugehen. Wie immer ist er natürlich der Glückspilz schlechthin: schon als er um kurz vor 6 Uhr ins Wasser geht, sind einige Boote mit Delphinen zu sehen und er paddelt dorthin und hat mehrfach die Delphine direkt um und unter seinem Board, ein paar mal schnorchelt er auch mit ihnen.
Nach 1.5 Stunden kommt er zurück und erzählt uns davon, woraufhin ich Luis schnappe und sofort noch mal losziehe. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so schaffe ich es mit dem viel zu kleinen Board, uns beide zu den Booten zu befördern. Dort sind die Delphine aber schon nicht mehr so ruhig an einem Ort, wie Dirk es beschrieben hat, und wir sind zu zweit mit dem Board nicht so wendig. Vor allem, weil es extrem wackelt mit den vielen Wellen. Aber wir sehen die Delphine einige Male aus ein paar Metern Entfernung und Luis freut sich sehr darüber.
Zurück ist der Weg noch schlimmer, da ich uns bei ablandigem Wind zurückbringen muss. Ich bin total k.o., als wir zurück am Strand ankommen. Nach einer wiederbelebenden Dusche und einem leckeren Frühstück geht es aber wieder und wir fahren noch mal in die Berge, diesmal nach Chamarel.
Weil es dort oben kräftig regnet, gehen wir erstmal ins „Curious Corner“, einem Haus mit diversen optischen Täuschungen, und haben dort eine Menge Spass. Irgendwann um 13 Uhr überreden wir die Jungs, endlich weiterzufahren, was sie schweren Herzens zulassen.
Nächster Stopp ist die „Coloured Earth“, mehrfarbige Erde aufgrund der vulkanischen Historie. Es ist jetzt nicht so wirklich spannend, aber was will man von bunter Erde auch erwarten. Ein paar Riesenschildkröten sind immerhin nebendran, das Wetter und die Landschaft sind sehr schön und wir stoppen auch noch an einem schönen Wasserfall.
Als nächstes geht es die Runde weiter an die Südküste und zur Le Morne Halbinsel, die man von allen Mauritiusbildern kennt. Dort ist am Ende ein Kitestrand und man sieht jede Menge Kiter, Windsurfer und Wingfoiler auf dem Wasser. Der Strand ist schön und die Gegend wenig bebaut, weswegen es uns gut gefällt. Auch ist das sportliche Flair hier doch mehr unser Ding.
Dirk kitet direkt los und macht sogar ein paar Bahnen mit Luis im Huckepack, was wir unbedingt mal probieren wollten. Die Jungs spielen noch fröhlich mit den Beach Nachbarn und abends fahren wir alle zufrieden und müde nach Hause. Ein weiterer schöner Tag geht zu Ende.Read more

TravelerHab total vergessen, sie zu fotografieren… musste immer schnell reinflüchten, um nicht von den Mücken gefressen zu werden… aber das hier war sie: https://abnb.me/AH1j0T0i7Eb
Heut‘ ist so ein schöner Tag
November 24, 2023 in Mauritius ⋅ 🌬 28 °C
Früh um 5 Uhr stehen wir auf, packen die Sachen für den Tag zusammen und verlassen mit schlaftrunkenen Kindern unser Häuschen. Pünktlich um 6 Uhr sind wir am Angelclub in Black River begrüsst.
Mit Vollgas brettern wir auf direktem Weg gen Westen. Nach nicht einmal 10 Minuten ist es so weit und wir sehen die Fontäne unseres ersten Pottwals. Wir fahren dorthin und beobachten den Youngster, der hier gemächlich vor sich hintreibt. Wir sind das einzige Boot weit und breit und freuen uns sehr über diese schöne Sichtung. Kaum ist der erste Wal abgetaucht, fahren wir ein paar wenige Meter zum nächsten Youngster. Auch der taucht nach einer Weile mit beeindruckender Fluke ab und schon sehen wir wenige hundert Meter weiter ein einzelnes Weibchen. Diese drei Sichtungen geniessen wir ganz für uns in der Morgensonne und auch die Jungs haben Freude.
Danach packt die Crew erst das Hydrophone aus, um nach den Walen zu lauschen und wir können sie auch unter Wasser klicken hören. Weitere fünf Wale sehen wir, darunter auch eine Mutter mit kleinem Kalb, jedoch kein grosses Männchen. Leider gibt es auch ein paar rücksichtslose Schnorchler und als immer mehr Boote hinzukommen, bedanken wir uns und sagen der Crew nach 8 Walen, dass wir gerne zurückfahren können. Wir suchen noch Delphine auf dem Rückweg, finden aber keine. Dafür halten wir noch an einem Riff, wo Luis sich das erste Mal richtig mit Schnorchel ins Wasser traut und eine riesige Freude an den vielen bunten Fischen im glasklaren Wasser hat.
Glücklich und zufrieden kommen wir um 8.30 Uhr wieder am Le Morne Angel Club an. Da es in dem Clubhaus so schön ist, bleiben wir erstmal hier. Es gibt leckeres Frühstück und die Kids haben Freude, als eine Gruppe von einer Angeltour zurückkommt und sie die grossen Doraden und Thunfische bestaunen können, die direkt fangfrisch auf dem Pier filetiert werden.
Erst kurz vor dem Mittag fahren wir wieder zum Le Morne Kite Beach und Dirk geht direkt mit dem 9er raus, denn es bläst kräftig. Er hat eine Stunde lang viel Spass draussen und kann sogar die grossen Wellen surfen, während wir im Schatten der Bäume chillen. Nach einer ausgiebigen Mittagspause bestaunen wir noch einige einheimische Kiter, die eine regelrechte Show hinlegen und gigantische Sprünge machen. Dirk fährt später auch noch mal los und kitet bis in die nahegelegene Lagune, wo es etwas ruhiger ist. Ich übernehme dann auch noch für eine halbe Stunde den Kite, während die Kids mit den Strandnachbarn spielen. Die Kulisse hier in der Lagune ist noch mal etwas Besonderes, weil sie von dem beeindruckenden Le Morne Brabant flankiert wird.
Erst am späten Nachmittag geht es zurück nach Hause, wo wir noch etwas kochen und dann alle sehr früh, aber sehr zufrieden und glücklich nach diesem weiteren schönen Tag einschlafen.Read more
Letzte Station Ostküste
November 25, 2023 in Mauritius ⋅ 🌬 27 °C
Die Nacht nimmt ein abruptes Ende. Als wir um 5.40 Uhr aufwachen, sehen wir einen „kleinen“ Gast innerhalb unseres Moskitonetzes - ich habe ein Déjà-vue aus Brasilien. Es ist eine gigantische Kakerlake, die mich erfolgreich sofort aus dem Schlafzimmer vertreibt und danach auch noch einmal auf den Esszimmerstuhl zwingt, als sie so laut wie eine Maus durch das ganze Haus rennt. Wiederlich!!!
An Schlaf ist nicht mehr zu denken, also lesen wir, trinken Kaffee und packen unsere Sachen. Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von der Westküste und begeben uns mal wieder in den zähen Stop&Go-Verkehr von Mauritius. Für die rund 65 km brauchen wir sage und schreibe zwei Stunden. Plus eine halbe Stunde Zwischenstopp im Decathlon, wo wir uns mit besserem Schnorchel-Equipment ausstatten.
Nach der schier endlosen Fahrt sind wir froh, als wir unser kleines Hotel an der Ostküste erreichen. Was wir vom kleinen Ort Trou d‘Eau Douce sehen, ist unspektakulär wie immer, aber dafür haben wir erstmals wirklich einen richtig schönen, nahezu unberührten Strand am und ums Hotel herum. Dazu ist die Gegend deutlich weniger bebaut als der Norden und auch das Hotel ist sehr geschmackvoll umgesetzt und gefällt uns.
Da es recht stürmisch ist, geht Dirk direkt nach dem Mittagessen noch mal kiten und wir relaxen am Strand. Danach gehen wir an die Beach Bar und ins Restaurant und geniessen, dass wir nun die letzten Tage nicht mehr für die Verpflegung verantwortlich sind.
Neues Lieblingsspiel: einer sagt den Anfang eines Tieres und die anderen müssen es erraten. Zum Beispiel „Schla“ - „Schlange“.
Daraufhin Henri: „Hör“. Wir erraten es nicht. Er löst auf: „Hörsch!“Read more

























































































































































































































































































































































































Traveler
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