Spain
Carcaboso

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Travelers at this place
    • Day 21

      Day 21 - Olivia de Plasencia - 20 km

      October 11, 2022 in Spain ⋅ ⛅ 26 °C

      Another lovely day through through rolling hills of cows and cork oak trees.
      I met an Italian man on the road who has to be in Santiago by 1 November, so we parted ways after a couple of km as his pace was much faster than mine.
      I came across the lovely Korean couple from last night having a picnic along the way. They had food, coffee and music - so well organised. We all walk our own Camino.
      I turned off the main Camino route to the quaint town of Olivia de Plasencia so that I could stay within my 20 km limit.
      The last 6 km was along a sealed road which was a bit busy but not too bad. The last 2 km was hotter with minimal shade. I was glad I wasn’t going any further and my foot started to hurt at that dreaded 18 km mark.
      This village is so sweet. Tiny narrow streets and very old houses. The village is situated at the foot of some beautiful hills. The albergue is full of character in a very old building and has a well equipped kitchen and great bathroom.
      The crochet trend is alive and well here. Not only crochet squares but crochet people as well. Check out the photos.
      Many of the group from yesterday are here too. One from Korea, two from France, two from Spain and a ‘new one’ from Portugal - and two on bikes just arrived. A hugely social night compared to my solo days of the past.
      It seemed we were all making our own dinner tonight in the well equiped kitchen but now it looks like it will be a communal meal after all. My contribution is the salad - tomatoes, cucumber and roasted capsicum.
      Just discovered tomorrow is the Spanish National Day. All of Spain is celebrating and nothing is open.
      I am going ‘of piste’ again tomorrow to stay within my 20 km but only 2.5 km off the offical Way. The only accomodation is a hotel for €25 but there is a restaurant attached so I should be able to get a good meal even though it is Spanish National Day.
      Dinner will be ready soon so I will say …
      Buen Camino
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    • Day 29

      Grimaldo - Carcaboso 8.6.2018

      June 8, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

      Der erste 30er von 5 wäre geschafft. Fühle mich sogar noch relativ frisch. Was ich heute morgen nicht wirklich erwartet hätte 😎

      Denn der Tag begann mit Regen. Das ist soweit nichts Tragisches. Schirm installiert und ab geht der Peter. Unglücklich war hingegen, dass der Weg nun durch, wie es aussah, bislang von Menschen unerforschtes Gelände ging. Naja, und Weg, also das war alles, aber kein Weg mehr. Nicht einmal als Pfad würde das durchgehen. Es war schlicht alles zugewachsen, das Schilf stand kniehoch, und wohin ich trat, blieb größtenteils ein reines Glücksspiel.

      Bei dem Regen hatte das zur Folge, dass ich bis zu den Knien hoch innerhalb kürzester Zeit komplett durchnässt war. In beiden Schuhen entstand ebenso schnell jeweils ein veritabler Tümpel. Hätte es irgendwann in meinen Schuhen gequakt, gewundert hätte es mich nicht. Da wusste ich, dass man meinen Schuhen sehr viel Positives nachsagen kann - Wasserdichtigkeit wird aber nicht dazu gehören.

      Ich war zu diesem Zeitpunkt schon stramme 2 Kilometer gelaufen und hatte nur noch 28 km vor mir. Mit tratschnassen Füssen. Oha. Beste Voraussetzungen für eine Armada von Blasen. Jetzt kommt es darauf an, dachte ich so für mich, wie gut dein Sitz in den Schuhen WIRKLICH ist. Wenn es nur ein kleines bischen hin und her rutscht, sind Blasen nicht zu vermeiden. Nur keiner Schonhaltung Vorschub leisten, ganz normal weitergehen. Das war nun das Gebot der Stunde.

      So stiefelte ich also weiter, und dachte über den weiteren Wegverlauf nach. Da fiel mir etwas Großartiges ein 😎 Eigentlich sollte der Weg heute unter KEINEN Umständen über Riolobos führen, da man dann laut Wanderführer zu etwa 20 herzlosen Kilometern über Landstraße verdammt sei und dort übelst geknechtet werden würde. LANDSTRASSE! Bei dem Gedanken fing ich laut an zu kichern, und wusste, DAS ist die Lösung! Schön über Landstrassen traben, gerader Boden, keine Sichtbehinderungen nach unten und ich könnte richtig Strecke machen! Perfekt! 😁

      So bog ich also nach etwa 7 km, für die ich etwa 2,5 Stunden gebraucht hatte, an einer Weggabelung nach links ab, Richtung Riolobos. Auf eine Teerpiste 😁 Dann begann der schöne Teil des Tages. Zum einen hörte der Regen auf und zum anderen zeigten meine Schuhe und meine Socken, was in ihnen stecken. Im wahrsten Sinn des Wortes 😁 Die Tümpel wurden immer kleiner, und schon nach verhältnismäßig kurzer Zeit merkte ich, wie es in den Schuhen kaum noch schwappte. Die Socken leiteten tatsächlich durch die feinen Lüftungsöffnungen unten im Schuh die Feuchtigkeit ab, durch die sie eingetreten war. Und zwar richtig schnell.

      In Riolobos ca. 4 km weiter war das schon ein riesiger Unterschied. Dort verpasste ich mir einen Cafe Americano und schnaufte etwas durch. Dann wieder auf die Landstraße und drauf gedrückt. Es wurde immer besser in den Schuhen und ich merkte auch nichts von etwaigen Blasen. Nach weiteren 10 km die nächste Rast in Galisteo und da waren meine Füsse fast schon wieder trocken. Die Schuhe ebenfalls. Ohne Folgeschäden. Dann die letzten 8 km und jetzt sitze ich hier in einer Bar neben meiner Herberge und es fühlt sich an, als ob niemals Wasser in meine Schuhe eingedrungen wäre. Cool 😎

      Morgen dann die nächsten 30 km. Trotzdem hoffentlich ohne Regen. Jetzt aber erstmal ein Cerveza auf den Tag. Und 597 km 😁
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    • Day 32

      Close cattle encounter

      May 9, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 27 °C

      It’s funny how different parts of one day can be so very different. First a long lovely stroll through more dehesa. By now, we must be near the end of that area—how I will miss the wet meadows, boulders, oaks, all sprinkled with the white Jara flower.

      I left the albergue before 7 but it was close to daybreak. I coincided with one of the Japanese peregrinos and we walked together till it was clearly light. Then came many kms alone, in fact I saw no one else for the rest of the 32 kms.

      This is a part of the Via de la Plata where there have been re-routings, law suits, just general treachery. Finally the regional government stepped in, backed by a big EU grant and found a four km or so path around the problem area. Very good so far, but when the huge bunch of cattle started coming uphill toward me, I wasn’t so sure I liked the new route.

      Now I KNOW these guys won’t hurt me, and I KNOW that I should just keep walking and minding my own business as they walk past me, but when I see these two big eyes staring at me with two big horns on top, I get a bit nervous. My solution was to backtrack to a really wide part of the path and to stay pinned over on one side. Slowly most of them walked by me. Then, after about 25 minutes, with all but about three past me, up came the cowherd on a moped. He shouted what I knew he would shout —“no hacen nada.” (They won’t do anything). That’s what all the owners of huge barking dogs also say to me when I stand there terrorized. But I am getting a little braver, always repeating the wisdom of a wise peregrina—what owner is going to leave vicious animals running around on their own?

      Anyway, the rest of the walk was a piece of cake. First through the little walled town of Galisteo, and then 11long boring kms on the side of a very untraveled road to my day’s destination of Carcaboso. It’s not exactly a beautiful or happening place but I’m in a very clean hostal and will get a good sleep before my last 40 km stage this year!
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    • Day 142

      Cañaveral - Carcoboso

      April 14, 2017 in Spain ⋅ ☀️ 26 °C

      In "Cañaveral" war gestern Abend auch noch eine Prozession. Aber wie Fische im Aquarium sich deren Größe anpassen, war die Anzahl und auch Ausstattung der Prozession in dem kleinen Ort überschaubar. Jede und jeder hatte sich herausgeputzt und gaffte nach anderen Bewohnern des Ortes. Touristen oder Pilger sah man kaum und wurden auch nicht groß beachtet. Der Fokus lag eindeutig auf sich selbst. Die Kapelle spielte derart schlecht, dass einem die Ohren weh taten. Aber eventuell sollte das nur von der wirklich sehr schlechten Jesusstatue ablenken und von den scheinbar an der Prozessor uninteressierten Träger.

      Zurück zum Hostal Málaga. Denn zwischen 15:00 und 20:00 Uhr kann man in Spanien, zumindest nicht in den Touristenzentren, sich nichts zum Essen bestellen. Zwar füllen sich in dieser Zeit die Bars, aber nur um zu reden. Kai war das alles sehr unbekannt. Er ist mit seinen 56 Jahren erst zweimal geflogen und noch nie im Ausland gewesen. Eine Jungfrau so zu sagen. Also warteten wir bis 20:00 Uhr und ich bestellte mir meine patatas fritas, auf welche ich mich schon den ganzen Tag gefreut habe. Die waren auch wirklich gut. Dazu gab es Bier. Und wir sprachen über alles mögliche und auch über den morgigen Weg. Für Kai stand fest, dass er nur 29km gehen wird und dann in "Galisteo" bleibe. Zwei Betten hatte Dorothea schon freundlicherweise dort für uns reserviert. Ich hingegen hatte innerlich den Wunsch, die volle Etappe mit 40km zu machen. Zum einen, um meinen eigenen Zeitplan einzuhalten und zum anderen sind mir 29km einfach als Tagesetappe zu wenig. Dann bin ich späten Vormittag schon in dem Ort und wenn möglich auch schon bei der Herberge. Den Nachmittag über langweile ich mich dann, klar kann man sich den Ort anschauen, aber das ist in der Regel schon beim betreten des Ortes erledigt und ich habe dann alles gesehen. Zu entspannen und den Ort und Atmosphäre genießen, dass muss ich noch lernen. Für "Galisteo" habe ich mir viel erhofft. Denn "Galisteo" ist vollständig von einer intakten mittelalterlichen Stadtmauer umgeben, auf welcher man sogar entlang gehen kann. Das stellte ich mir sehr reizvoll vor. Deshalb buchte ich dort ein Bett für Kai, damit die Etappe für ihn nicht so lang ist. Ich erwähnte ihm gegenüber meine Entscheidung und er war etwas traurig. Verstanden wir uns doch sehr gut. Aber wer weiß, der Weg birgt viele Überraschungen und wir könnten uns somit auch wieder sehen. Wir hatten ein paar Tage zuvor unsere Telefonnummern ausgetauscht und wollen so im Kontakt bleiben. Das DZ kostete zwar 40€, dafür aber mit sehr guten Matratzen und Ruhe. Somit war der Preis OK. Erneut packte ich am Abend so meinen Rucksack, dass ich diesen am Morgen fast nur noch nehmen brauch und losgehen kann. Die Nacht war gut. Meine Schlafqualität hat sich in der Zeit wo ich unterwegs bin noch nicht gebessert. Ich schlafe zwar gut ein, wache aber häufig auf und schlafen dann schwer wieder ein. Und erst recht dann, wenn ich mir Gedanken um ein Bett oder den Weg mache.

      Ich stand um 05:00 Uhr auf. Der Versuch leise zu sein bedeutet auch, sich wie in Zeitlupe im Dunkeln des Zimmers und Bad zu bewegen. So vergingen 30 Minuten ehe ich loskam. Kai wurde wach und wir verabschiedeten uns. Ein Gebäude zu verlassen sollte einfach sein. Wenn sich zumindest die Tür von innen öffnen ließen. Meist waren die Herbergen mit Riegel oder Schlössern verschlossen und man kann bequem in aller Frühe losgehen. Dieses Hostal führte ein scheinbar schwerhöriges Rentnerehepaar. Denn gestern klingelte ich mehrfach, ehe die Ehefrau kam. Aber sie ist scheinbar nur zum Herrichten der Zimmer da. Der Ehemann führt die Geschäfte und kassierte die Kunden ab. An der Tür war nun weder ein Schlüssel, noch ein Riegel um diese zu öffnen. Wie kam ich da jetzt bloß hinaus? Kurz dachte ich an den Hinterhof, wo ich gestern unerlaubter Weise meine Wäsche aufgehangen habe. Aber das war auch nicht gut. Dann schaute ich mir die Tür genauer an. Oben und unten befand sich jeweils ein Riegel. Wenn ich nun beide öffnen würde, könnte ich die Tür aufdrücken. Gesagt getan. Ein leises quietschen und die Tür ging auf und ich war draußen. Erleichtert ging ich an der Straße entlang. Es war dunkel und ruhig. Ich folgte de Weg, der alsbald anstieg. Wenn ich ihn im Morgengrauen oder Tageslicht gegangen wäre, hätte ich bestimmt einen schönen Rundblick gehabt. Aber egal. Weiter geht es. Es war sehr kühl und auch feucht. Wenn man im Dunkeln geht, gibt es immer eine kleine Portion Adrenalin kostenlos dazu. Einige Gatter musste ich öffnen, aber dank der Stirnlampe kein Problem. Plötzlich und völlig unerwartet, sah ich ein glühendes Augenpaar und dank der Stirnlampe auch zwei weiße Hörner. Aus dem glühenden und mich fixierenden Augenpaar, wurden dann drei, nein vier, oh mein Gott 10. Mir stockte der Atem. Ich ging geradewegs durch eine liegende Rinderherde. Mein Herz klopfte und meine Gedanken überschlugen sich. Es war sehr - sehr - sehr aufregend und auch gruselig, wie diese mich fixierenden und glühenden Augenpaare meinen Bewegungen folgten. Ungefähr 2 m rechts von mir lag eine Kuh, die ich nicht bemerkt hatte weil es dunkel war. Und diese Kuh sprang plötzlich auf. Dieses Geräusch wenn so ein schweres Tier plötzlich aufsteht, ist unglaublich beängstigend. Ohne zurück zu blicken ging ich weiter und hörte in die Dunkelheit hinein, ob mir eventuell nun ein Bulle folgt. Aber nichts geschah. Erst nach 2 km und einem Gatter, beruhigte ich mich etwas.

      Nach 45 Minuten begann es zu dämmern. Diese Etappe war durch viele Gatter gekennzeichnet. Keine Ahnung wie viele ich geöffnet und wieder geschlossen hatte. Teilweise hörte ich die eigentlich nahe Autobahn nicht mehr und ich hatte das Gefühl, wirklich gänzlich in der Natur zu sein. Niemand vor oder hinter mir. Eine leicht hügelige grüne Landschaft, mit sanften Bergen und Tälern. Der nächste Ort "Grimaldo" war schnell durchlaufen und wieder war die Natur da. Mit zunehmender Helligkeit, zeigte sich auch die Weite der Landschaft. Der Tau zwischen den Grashalmen sah wunderschön aus. Zwischen hohen Ginster hielt sich die Feuchtigkeit in Nebelschwaden.

      In meinen zwei Wanderführer stand, dass es Rechtsstreitigkeiten gab und die traditionelle Wegführung nicht gegangen werden kann. In dem anderen Wanderführer stand dazu, das die Rechtsstreitigkeiten beigelegt sind und der originale Weg nun wieder begangen werden kann. Ich ließ mich vor Ort den Weg zeigen und tatsächlich, man konnte wieder die Römerstraße, welche ein Pfad war, begehen. Dadurch kam ich dann an einen, durch die Römer angelegten, kleinen Stausee in der Nähe des Ortes "Riolobos". Erneut Gatter auf und zu machen und durch große Herden gehen. Einmal begegnete ich ein liegendes Kalb, das dann in Panik zur Mutter lief und sie mich wütend anschnaufte. Ich blieb stehen und ging nach eine Weile langsam weiter. Die Situation beruhigte sich. Die Sonne stieg höher und ich musste mich eincremen.

      Dann sah ich auf einem kleinen Hügel in der Ferne "Galisteo". Die Stadtmauer war trotz der Entfernung ebenfalls gut zu erkennen. Zuerst ich jedoch ein kleines Stück auf der Straße gehen, zwei Herden durchqueren und natürlich Gatter betätigen. Aber dann war ich in "Galisteo". Die Stadtmauer erschien sehr hoch und völlig intakt und auch gepflegt. Ich freute mich schon auf das, wann innerhalb der Stadtmauer zu finden ist. Ich durchschritt ein Stadttor und wurde bitterlich enttäuscht. Es waren nüchterne Häuser und langweilige Straßen. Ich ging ich quer einmal durch den sehr kleinen Ortskern und verließ über eine ebenfalls mittelalterlichen Brücke den Einzugsbereich von Galisteo. Jetzt befand ich mich auf dem Weg nach "Carcaboso". Der Weg führte zwei mal über ein Kreisverkehr und unter der Autobahn durch. Alles nicht so schlimm. Schlecht hingegen war die Kennzeichnung des Weges und das dieser genau auf der Straße entlang lief. Dieser folgte ich nochmals ca. 11km und ich war mit etwas schmerzender Rückenmuskulatur in "Carcaboso" angekommen und erneut "Primero" in der Herberge. Eine modern gestaltet und ausgestattete Einrichtung.

      Zunächst ruhte ich etwas. Dann kam Armin, ein 79 jährigem ehemaliger Beamter, und sein Wegkumpane voller Elan in die Herberge. Armin hatte Ich drei Tage zuvor kennengelernt. Er protze damit, dass er 70 sei und den Weg gehen würde. Er verstünde nicht, warum andere das nicht auch so machen. Ich habe allerdings erfahren, dass er immer im Taxi fährt und nur maximal 10-15km am Tag geht. So auch heute. So ein Lügner und Selbstdarsteller. Und schnarchen tut er auch noch - grrrr. Jeder geht den Weg, wie er ihn gehen mag.

      Motto des Tages: Gatter sind nicht alles!
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    • Day 16

      Riolobos - Carcobosso 22km

      May 15, 2022 in Spain ⋅ ☁️ 23 °C

      I had a really comfortable, and cool night - thank you ceiling fan - it was dark when I left about 0530 but already 18° but the forecast was good, it was expected to be cloudy with sunny spells all morning with a light breeze, good walking weather.

      The walk to Galisteo was great, I had hoped I might get a coffee there but it was too early. The rest of the walk was not so great, it was 9 km on the tarmac with no verge. Fortunately it was a very quiet road and also Sunday and so very few cars passed me. It was however, tedious and eventually sore on the feet. My Salewa boots are terrific but they are designed for walking off-road, not on it, so I was glad to arrive in Carcobosso. It being a Sunday the town was dead, everything was shut except for a cafe with a private albergue attached, the albergue was fully booked but the cafe was open so I had a fab coffee and tostada. I went along to the other private albergue, which was also closed but the owner had a bar next door so he let me leave my mochila and I went back to the cafe.

      Once I got in the albergue I had a shower, washed my clothes etc. did all the usual stuff then went to look for a shop, but every shop was closed. To be honest Carcobosso looks like a place on its way to extinction, it's very run down looking, and I have no photographs of it, because there was nothing to photograph. Speaking of run down looking the albergue had a very 'Bates Motel' feel about it, but it had a good toilet and shower and the owner was friendly enough. A group of French ladies were in the kitchen making dinner and they invited me to join them, I thanked them but declined. I was going to the cafe for dinner and I'm glad I did, the food was very good, and I was able to buy some cake for tomorrow.

      When I got back to the albergue I discovered that the American man who hated everything about Spain that I met in the bus station on Cáceres was my roomate. Apparently he had also been in Riolobos the day before but had arrived late, having gotten lost - he didn't have a camino app, or a guidebook or map of any kind and always walked on his own because, he said, for some reason people didn't like him - who would've guessed. He kept getting lost, and he genuinely had no idea why, and my suggestion that he should get a guidebook or download a camino app seemed ludicrous to him. I had to endure a repetition of everything he thought was wrong with Spain, and of course why I was wrong about every single thing. The next morning I left before he was awake and never saw him again. I shed no tears.

      It was noticeable that there was a larger number of peregrinos than is usual for the VDLP, and it was becoming necessary to book a bed in advance where possible. In Carcobosso, three peregrinos had to sleep on a bench outside. The next day I met a girl who had been on the bus to Cañaveral but who had gotten off further up the road at Grimaldo, she had been unable to get a bed in Riolobos, and Galisteo and Caparra and ended up getting a bus to Plasencia well off the camino, and then getting a bus back to Galisteo the next day.

      Tomorrow I will be walking to the Roman arch at Cáparra, but there is no albergue open on the camino between Carcobosso and Aldeanueva, however, thanks to Rita I knew that the Hostal Asturias some 10 km further away would pick you up from the Roman arch. From the Hostal there's a direct route to the next town on the camino, Aldeanueva del Camino. So, that was my plan.
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    • Day 13

      Dummheit

      May 23, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 25 °C

      "Jana?!"
      "Hmm"
      "Are you awake?"
      "Mmmh"
      "You know what time it is?"
      "Hm-mm"
      "It's 8 o'clock!"
      "WHAAAAAAT?!?!?!"

      So schnell wie heute bin ich noch nie aufgestanden! Innerhalb von einer Viertelstunde war ich bereit zum Abmarsch. Müsliriegel rein und los. Viel, viel zu spät. Um diese Uhrzeit in dieser Hitze 30 km anfangen zu wollen, ist echt nicht die schlauste Idee.

      Normalerweise kann man sich auf den morgendlichen Lärm der Mitpilger verlassen. Aus diesem Grund stelle ich nur noch selten ein Wecker. Meistens wache ich sowieso auf, wenn alle ihre Rucksäcke am Packen sind. Heute war das nicht so.

      Louis ging voraus, ich folgte, habe ihn aber schnell aus den Augen verloren. 20 km ging es bis zum ersten Dorf und ich hatte fast kein Essen mehr dabei. Die Strecke zog sich unglaublich. Heute habe ich auch mal wieder bemerkt, wie wichtig die Stimmung ist, um so einen Tag zu überleben. Ein guter Start in den Tag ist definitiv etwas anderes, und so bemerkte ich relativ schnell, wie die Laune zunehmend schlechter wurde. Ausserdem schmerzte mein Fuss wieder. Dann sah ich endlich das Dorf vor mir. Umso schlimmer, wenn es dann noch eine Stunde geht, bis man dieses endlich erreicht.

      In Galisteo habe ich dann erst einmal eine Stunde Pause gemacht. Um 14 Uhr ging es dann weiter in der Hitze. Immerhin haben die Schmerzen wieder aufgehört. 10 km folgten noch, die zum Glück auch irgedwann geschafft waren.

      Die alten, deutschen Männer haben wir heute alle zurückgelassen. Don und Christopher sind auch noch mit uns mitgezogen. Ausserdem habe ich heute auf dem Weg Fernando wiedergesehen. Der war anscheinend die letzten Tage immer einfach ein Dorf hinter uns und hat uns heute wieder eingeholt.

      Morgen müssen wir 40 km laufen bis zum nächsten Dorf. Dazwischen gibt es keine Bar, kein Brunnen, gar nichts. Das wird ein harter Tag. Der Wecker ist auf 6 Uhr gestellt. Dieses Mal darf der nicht verschlafen werden!
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    You might also know this place by the following names:

    Carcaboso

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