Spain
San Bartolomé de Tirajana

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48 travelers at this place
  • Day232

    Camping Trip

    October 28, 2019 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

    Gestern fuhren wir mit dem Auto in die Berge und schauten uns den Sonnenuntergang an. Auf dem Weg dorthin gingen wir baden an einem total überfüllten touristrand und aßen traditionell spanisch zu Abend, in einem versteckten kleinen Restaurant. Nachdem das Tageslicht erlosch, machten wir ein Lagerfeuer, saßen beisammen, tranken Wein und genossen den Sternenhimmel.Read more

  • Day16

    Vorbei das Lotterleben!

    January 22 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Oh, oh was für ein Gegensatz: Die lichtdurchflutete und geräumige Kabine wurde gegen die nicht mal 3 qm Mikrokabine getauscht und die Jogginghose gegen die formschöne Schlumpfen-Uniform. 😣
    Ich gestehe, diese beiden Dinge habe ich NICHT vermisst! Aber was tut man nicht alles...

    Auf zur Entdeckung der Kanarischen Inseln!!!
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    Wolf-Markus Weslowski

    willkommen "daheim"! Ich wünsch Dir ne gute Fahrt.

    1/22/21Reply
    Roberto Seifert

    Wie gemütlich 😂🙈

    1/22/21Reply
    Elvira Saidi

    Kann das sein, dass dein neues zu Hause schlechter ist , als auf dem anderen Schiff. Gemütlich ist anders, zum Glück schläfst du hauptsächlich nur dort. Liebe Grüße. 💓

    1/22/21Reply
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  • Day61

    Kraxln‍

    October 27, 2020 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    In dieser Woche steht der 30. Geburtstag unseres Kapitäns an. Für dieses Event sind Familie und Freunde aus Irland eingeflogen.

    Heute gehts ab zum Klettern😍
    Aaron und Shelly haben zum Glück ihre komplette Kletterausrüstung mitgebracht ☺️🙂

    Es waren die ersten Versuche seit er Hand-OP im letzten Jahr und es erstaunlich gut geklappt. Hab sogar eine Route mit Überhang geschafft💪🏼
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    Daniela Waltrich

    Seit ihr da ohne Sicherung unterwegs? 🙊

    11/4/20Reply
    LizTravel

    Nee das war der Boulder-Teil. Sind zu ner kleinen Höhle raufgeklettert. Die normalen Routen natürlich mit Sicherung. Bilder vom Klettern bekomm ich hftl. in den nächsten Tagen und lad sie dann hoch ☺️

    11/4/20Reply
     
  • Day5

    Herrlicher Wandertag

    November 12, 2020 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Die letzte Nacht habe ich etwas unruhig geschlafen. Zum einen war ich etwas aufgeregt, da ich für den heutigen Tag eine ganztägige Wandertour in den Bergen geplant habe und diverse Busverbindungen dafür nötig waren und ich auch recht früh los musste und auch wegen Katzenkrieg heute Nacht im Garten der Appartementanlage... Die können aber auch ein Theater machen 🙄🙄🙄
    Um 6:30 Uhr bin ich aufgestanden, schnell etwas gefrühstückt (ohne Sonnenaufgang, da es noch dunkel war), Rucksack gepackt und dann los zur Bushaltestelle um die Ecke. Um 7:36 Uhr wollte ich den Bus der Linie 25 nehmen. Dieser kam zum Glück auch pünktlich, da ich noch einmal umsteigen musste mit nur 5 min Umsteigezeit. Dieses Mal konnte ich den Sonnenaufgang über dem Meer vom Bus aus sehen. Am Shoppingcenter "Centro Comercial Atlantico" in Vecindario musste ich dann in die Linie 34 Richtung Berge umsteigen. Auch das hat super geklappt. Der Bus schlängelte sich hupend die Serpentinenstraße hinauf mit schönen Ausblicken. Um 9:00 Uhr kam ich dann am Ziel und Startpunkt meiner Wandertour an: Santa Lucía de Tirajana, ein hübsches, kleines Bergedorf. An der Kirche startete ich dann die Tour. Zunächst ging ich noch ein Stück durch die Gassen, dann stieß ich auf den offiziellen Wanderweg "Ruta De La Sal". Hierbei handel es sich um den alten Salzweg, der die ehemaligen Salzsalinen unten an der Küste mit Santa Lucía de Tirajana verbindet und den Transportweg für das Salz sicher stellte. Diesen Weg folgte ich eine ganze Weile bis zum Abzweig zur " La Fortaleza", mein erstes Etappenziel. Hierbei handelt es sich um eine beeindruckende Felsformation und gleichzeitig um eine sehr bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte. Hier haben die Ureinwohner, die Guanchen, in einer Höhlensiedlung gelebt. Diese erstreckte sich mit steilen und schmalen Wegen über die gesamte Felsformation bis hin zum Gipfel. Zu Begehen ist allerdings nur ein relativ kurzer Rundweg, inklusive durch die recht große Haupthöhle. Weiter hoch führt kein offizieller Weg, da dort oben die Ausgrabungen noch nicht abgeschlossen sind und es auch zu gefährlich ist, aufgrund sehr schmaler und steiler Ziegenpfade voller Geröll. Zeitgleich mit mir kam von der anderen Seite der Haupthöhle zwei ältere Ehepaare vermutlich mit ihren drei Enkelkindern an. Was für ein Trubel... Lautstark mussten sich die Kinder vor dem Höhleneingang positionieren für Fotos. Oma gab ununterbrochen Anweisungen: Hierhin, nein dorthin... und alles in der typisch spanischen Lautstärke und Opas Handy klingelte dann auch noch und ein lautstarkes Telefonat wurde geführt und das alles vor bzw. in einer hallenden Höhle 😂🤣🤣🤣 Also nix wie weg 😅 Nun führte der Weg bergab in Richtung "Barranco de Tirajana" vorbei am Stausee "Presa de la Sorrueda" und dem dazugehörigen Aussichtspunkt. Sehr schöner Ausblick! Kurz darauf kam ich am Informationszentrum "La Fortaleza - Centro de Interpretación" an. Für 4 € Eintritt bekommt man einen sehr gut gemachten Film zu sehen, wie die Ureinwohner vermutlich in der Höhlensiedlung gelebt haben. Die Schauspieler der Ureinwohner sind alles Bewohner aus der näheren Umgebung. Den Film kann man in mehreren Sprachen (auch in deutsch) anschauen und hat mir sehr gut gefallen. Anschließend habe ich mir noch die dazugehörige und sehr informative Aufstellung angesehen. Zum Schluß im Shop noch ein paar kleine Souvenirs gekauft (ja Guido, auch einen Kühlschrankmagneten 😜) und weiter mit der Wanderung. Der Weg schlängelte sich immer am oberen Rand des Barrancos entlang und bot wunderbare Ein- und Ausblicke in die Schlucht mit ihren vielen Palmen und ich machte ein kleine Mittagspause und aß mein belegtes Brötchen, eine Banane und einen Apfel. Dann ging es erstmal etwas steiler bergauf und die Sonne kam immer mehr zum Vorschein. Zuvor war es teils eher wolkig (so war auch für diesen Tag die Wettervorhersage) und ich kam zum ersten Mal recht ins Schwitzen 😅. Dann ging es bergab in den Barranco hinein. Diesen muss man durchqueren, um an der anderen Seite wieder komplett hochzusteigen (Guido und ich kennen so etwas in der Art aber schon 😊) und wie sagen wir dann immer so schön: Wir sind schon schlimmere Wege gegangen 😋 Unten am Grund des Barrancos durchquert man eine kleine Aussteigersiedlung. Sehr idyllisch in einer Palmenoase gelegen. Alles bunt zusammen gewürfelt mit einer herrlichen Terrasse und anscheinend komplett autark mit Wassertanks, Solarenergie usw. Ich war sehr fasziniert. Wie baut man das alles hier auf? Wie schafft man das ganze Material her und wie geht man einkaufen? Eine Straße für Autos gibt es hier unten im Barranco nicht 🤔 Mit diesen Überlegungen machte ich mich auf der anderen Seite wieder an den Aufstieg und kam wieder ins Schwitzen 😅 An einer Stelle mit sehr schönem Ausblick in die Schlucht machte ich Pause und genoss die schöne Atmosphäre und die unglaubliche Ruhe. Nur der leichte Wind in den Palmen und die Rufe der durch die Schlucht fliegenden Falken waren zu hören... einfach unbeschreiblich schön 🥰 Dann weiter mit dem Aufstieg. Nach einiger Zeit kam mir der Weg plötzlich recht bekannt vor und tatsächlich, Guido und ich sind diesen Weg bereits bei unserer Gran Canaria Durchwanderung vor drei Jahren gegangen. Damals kamen wir aber von Fataga (meinem heutigen Endpunkt) aus und wollten nach Santa Lucía de Tirajana wandern. Sind damals aber wieder umgekehrt, weil uns die Ab- und Aufstiege zu anstrengend erschienen und wir auch alles wieder zurück gemusst hätten. Außerdem hatten wir an diesem Tag damals eigentlich Pausentag 🙃 Schließlich kam ich endlich oben an und konnte schon mein Ziel, das Bergdorf Fataga sehen. Ein Blick auf die Uhr: 15 Uhr. Hmm, mein Bus zurück nach Playa del Inglés fährt erst um 18:15 Uhr. Was soll ich über 3 Stunden in Fataga machen? Spontan entschloss ich mich, nicht direkt nach Fataga zu gehen, sondern einen kleinen Umweg über das schöne Landhotel "Finca Molino de Agua" und der dazugehörigen alten und restaurierten Wassermühle zu machen. Also wich ich vom Hauptweg ab und folgte einem sehr schmalen Trampelpfad. Anfangs war er noch gut erkennbar und mit kleinen Steinhäufchen markiert, dann aber war der weitere Wegverlauf nicht mehr zu erkennen... So etwas kennen Guido und ich aber schon 😋 Anhand der tollen Wanderapps "Komoot" und "Mapy" konnte ich mich aber noch einigermaßen orientieren und fand den schmalen Trampelpfad wieder. Dieser führte jetzt stetig und recht steil bergab und war aufgrund des losen Untergrundes auch noch recht rutschig, also immer schön vorsichtig 😉 Dann kam ich endlich auf die Bundesstraße und zur Hoteleinfahrt. Ich machte dort einen kleinen Rundgang und schöne Erinnerungen kamen auf, da Guido und ich damals hier zwei Nächte verbracht haben. Die Hotelfinca liegt in einem alten und schönen Palmenhain. Leider hat es hier im letzten Jahr stark gebrannt und die Spuren an den Palmen sind immer noch deutlich zu sehen 😪 Dann folgte ich dem Weg zur schönen Wassermühle. Hier war ich sogar schon zweimal: Mit Guido und später noch mal im Rahmen eines Ausfluges mit Frank und Burkhard. Die Mühle ist aber immer wieder schön anzusehen. Wieder oben an der Bundesstraße ging ich das letzte Stück bis zur Ortsmitte von Fataga und war am Ziel. Jetzt hatte ich noch ca. anderthalb Stunden Zeit und beschloss, ein frühes Abendessen zu mir zu nehmen im Restaurante "El Labrador" (Spooky lässt grüßen 😂). Hier habe ich auch schon mit Guido gegessen und wieder kamen schöne Erinnerungen hoch, insbesondere als dann noch im Hintergrund das Lied "Somethin' Stupid" erklang. Das war damals das Lied bei der Eintragung unserer Lebenspartnerschaft 🥰 Bestellt habe ich mein kanarisches Lieblingsgericht "Papas Arrugadas", Salat mit gegrillten Gemüse und gegrillten Ziegenkäse (ich weiß, das ist nicht vegan 😋), Oliven und Brot. Dazu ein nein zwei Bier ☺️. Es war alles super lecker!!! Passender Weise lag die Bushaltestelle gleich gegenüber und so konnte ich sitzen bleiben, bis pünktlich um 18:15 Uhr der Bus kam. Glücklich über den schönen und herrlichen Tag und dass alles so super geklappt hat, kam ich um 19:10 Uhr im Appartement an.
    Schritte: 32.69
    Leider kann ich immer nur 6 Fotos einstellen. Wer mehr sehen möchte, hier der Link zu meiner aufgezeichneten Wanderung bei Komoot:
    https://www.komoot.de/tour/283605993?ref=wtd
    Und nicht wundern, dass Guido angezeigt wird. Ich habe Guidos Komoot Account dafür benutzt.
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    Guido Meyer

    Ach ja, da werden wieder schöne Erinnerungen wach. Ganz ehrlich, gemessen am Wetter und der Stimmung in Deutschland, wäre ich auch lieber wandern. Lieber Olaf. Ich habe für die ganzen Kühlschrank-Magneten einen zweiten und größeren Kühlschrank bestellt. Damit auch zukünftig magnetische Souvenirs ihren Platz haben 😎

    11/12/20Reply
    Olaf Brandenburg

    😂😂😂

    11/12/20Reply
    Frank B.

    Also dafür, dass du eigentlich kein Tagebuch schreiben wolltest, entstehen hier ja ganze Romane 😊👍🏻

    11/13/20Reply
    Guido Meyer

    LOL 😂 - Ich habe ja deshalb mal ein "Verbot" bekommen 🤪

    11/13/20Reply
    Guido Meyer

    Aber bleib bei den „Romanen“

    11/13/20Reply
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  • Day10

    Ihre Majestät: El Roque Nublo

    November 17, 2020 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Was für ein grandioser Tag!!! Aber der Reihe nach...
    Heute kein Lidl, da ich gestern Abend ein kleines Frühstück für heute schon vorbereitet habe. Heute ist Wandertag und es soll zum Wahrzeichen Gran Canarias, zum "Roque Nublo" gehen.
    "Der Roque Nublo (span. „Wolkenfels“) ist mit 1.813 m der dritthöchste Berg Gran Canarias. Der Gipfelfels ist ein Basaltfelsen und erhebt sich etwa 65 Meter über seine Umgebung, eine verhältnismäßig flache Gipfelebene.  Der Roque Nublo ist der Rest eines einstmals viel höheren Stratovulkans. Der Roque Nublo war zur Zeit der Canarios (Ureinwohner Gran Canarias) als Heiliger Berg von Bedeutung. Sie hatten hier einen Kultplatz errichtet, auf dem dem Sonnengott geopfert wurde. In Volksliedern wie dem vom Sombra del Nublo (Schatten des Wolkenfelsens) hat der Felsen bis heute große Bedeutung."
    Quelle: Wikipedia
    Um 7:30 Uhr ging ich los zur Bushaltestelle in San Fernando. Um 08:05 Uhr sollte der Bus Linie 18 Richtung Tejeda fahren. Mit 10 Minuten Verspätung kam er dann auch, aber kein Problem. Die Busfahrt allein ist schon ein Erlebnis, wie er sich über die Serpentinenstraßen in die spektakuläre Bergwelt hochschraubt, vorbei am mit Palmen bewachsenen und tiefen Barranco de Fataga und durch die hübschen Bergdörfer Fataga und San Bartolomé de Tirajana. Die Ausblicke während der Fahrt waren wirklich spektakulär! Um 9:20 Uhr kam ich in der kleinen Siedlung Ayacata an. Hier war der Startpunkt meiner Wandertour und hier beginnt der Aufstieg zum Roque Nublo, wenn man wie ich mit dem Linienbus anfährt. Diesen Aufstieg kannte ich aber schon, da Guido und ich damals vor 3 Jahren auch schon diesen Aufstieg genommen haben. Knapp 400 Höhenmeter Aufstieg auf ca. 4 km über Geröllwege lagen vor mir. Nicht wirklich schwer für mich, also los ☺️ Es war zwar sonnig aber der Weg lag noch meistens im Schatten und bot schon einen schönen Blick auf einen weiteren markanten Felsen aus dem Umfeld vom Roque Nublo, dem El Fraile (Der Mönch). Seinen Namen hat er aufgrund seiner Form, die einem leicht gebeugt stehenden Mönch gleicht. Etwas später stieß ich auf den Hauptweg zum Roque Nublo und der schlimmste Aufstieg lag somit bereits hinter mir. Der Hauptweg beginnt an einem großen Parkplatz. Die meisten Touristen fahren mit dem Auto bis hier hin und und unternehmen dann eine Kurzwanderung auf dem gut begehbaren Hauptweg bis zum Roque Nublo und zurück. Um diese Zeit war ich aber fast der einzige Wanderer. Beim Aufstieg hörte ich aber bereits Musik und tatsächlich, am Hauptweg stand ein Musiker und dieser spielte auf einer E-Gitarre mit Verstärker "Hallelujah" 😂 Skurril und lustig! Nun hatte man einen herrlichen Blick auf den "Mönch" und auch zum ersten Mal auf den Roque Nublo. Und weiter ging es bald recht nah am Mönch vorbei und durch duftenden Kiefernwald. Bis es auf felsigem Weg die letzten Meter auf das Hochplateau vom Roque Nublo hoch geht. Dann steht man vor Ihrer Majestät, el Roque Nublo!!! Was für ein Anblick!!! Links vom Nublo steht noch der kleinere "Roque Rana (Froschfelsen)". Zum Glück waren noch immer nur wenige Besucher da. Allerdings waren am steilen Roque Nublo doch tatsächlich Kletterer an der Felsspitze unterwegs 😱 Das wäre nix für mich!!! Ich ging noch so weit wie es ging rechts und links direkt am Felsen entlang. Hier musste man teilweise schon etwas schwindelfrei sein. Auf der linken Seite hatte man einen schönen Blick auf das Bergdorf Tejeda (dem Endpunkt meiner Wanderung) und dem Roque Bentayga. Auch ein sehr markanter Felsen mit sehr großer Bedeutung in der Mythologie der canarischen Ureinwohner. Zum Schluß legte ich noch beide Hände an die warme Felswand des Roque Nublo, schloss die Augen und spürte die Energie. Dann drehte ich ihm schweren Herzens den Rücken zu und ging ein Stück des Weges zurück, mich immer wieder umschauend. Der Abschied viel mir wieder schwer. Irgendetwas macht dieser Ort mit mir und berührt mich. In der Zwischenzeit waren schon einige Besucher mehr da. Kurz vor mir wackelte eine viefköpfige Schwuppengruppe etwas unsicher auf den Beinen mit ihren hübschen Turnschühchen entlang. Ich überholte sie kurzer Hand und so gleich bekam ich zu hören: "Schau mal, so leichtfüßig wie eine Gazelle oder wie ein Steinbock" Ich blieb stehen, drehte mich um und erwiderte "Na dann bin ich eher der Bock" Lautes Lachen und " Das haben wir uns schon gedacht. Wenn der Bock die Ricke treibt" Wir lachten alle herzlich, winkten uns noch mal zu und dann trennten sich schon wieder unsere Wege. Die Gruppe wollte offensichtlich zum Parkplatz zurück und ich nahm den Wanderabzweig Richtung Tejeda. Dieser führte nun bergab und unterhalb des Roque Nublo entlang. Hier war schon wieder deutlich weniger los. Es boten sich immer wieder tolle Blicke auf den Roque Nublo (aus dieser Perspektive kannte ich ihn bisher noch nicht) und auch auf den Roque Bentayga in der Caldera von Tejeda. Weiter ging es immer wieder durch duftende Kiefernwälder. Nur zweimal kamen mir geführte Wandergruppen entgegen und ich war froh, allein unterwegs zu sein. Nur meinen Guido hätte ich auf dieser herrlichen Wanderung gerne dabei gehabt 🥰 An einem weiteren Abzweig verließ ich den Rundweg unterhalb des Roque Nublo und von jetzt an begegnete mir niemand mehr und ich genoss die herrliche Ruhe. Nur der rauschende Wind in den Kiefern war zu hören und ab und zu ein kleines Vögelchen und die Ausblicke waren fantastisch. Man konnte in der Ferne sogar Teneriffa und den Teide, dem höchsten Berg Spaniens sehen. Oft blieb ich stehen und genoss einfach nur. Diese Momente berühren meine Seele. Anschließend machte ich im Schatten des Berges eine kleine Pause, aß zwei Bananen, einen Apfel und ein paar Kekse. Dann führte der Weg immer steiler mit Schotter und Geröll bergab und ich musste schon recht gut achtgeben, wo ich hintrete. Aber dank der Erfahrung und Übung der letzten Jahre, schaffte ich diesen Abstieg auch ohne Probleme. Schließlich kam ich in "La Culata" an, einer Siedlung oberhalb von Tejeda. Vorbei an einem Ausflugslokal und an der kleinen, weißen Dorfkirche. Plötzlich entdecke ich in diesem kleinen und abgelegenen Ort doch tatsächlich ein Haus, an dem stolz die Regenbogenflagge wehte 🏳️‍🌈 Wir sind auch überall 😂 Weiter bergab Richtung Tejeda. Ein stolzer Hahn und seine zwei Hühner kreuzten gelassen und munter gackernd meinen Weg 🐓🐔🐔 Schließlich kam ich im hübschen Bergdorf Tejeda an. Ich machte einen kurzen Rundgang und ging dann gleich zur "Dulcería Nublo" einer alteingesessenen und hervorragenden Mandelbäckerei im Familienbetrieb. Diese ist sehr bekannt auf Gran Canaria. Natürlich musste ich hier - wie immer - etwas einkaufen 😋 Bis zur Abfahrt meines Busses um 17 Uhr hatte ich jetzt noch gut eine Stunde Zeit und ging etwas essen. Natürlich meine geliebten "Papas Arrugadas con Mojo", Salat, Oliven, Brot und ein Bier. Die Busfahrt wieder mit der Linie 18 zurück war wieder spektakulär mit fantastischen Ausblicken erst auf den Roque Bentayga und dann auf den Roque Nublo. Später wurde es dann schon dunkel und das letzte Abendrot am Horizont hinter den Bergen war toll. Schließlich kam ich gegen 19 Uhr erschöpft aber glücklich nach einem langen und sehr schönen Tag im Appartement an.
    Hier der Komootlink mit der ganzen Tour und allen Fotos: https://www.komoot.de/tour/286001947?ref=wtd
    Schritte: 34.732
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    Guido Meyer

    Der Bock Olaf unterwegs im Gebirge ;-)

    11/18/20Reply
    Frank B.

    😂😂😂

    11/18/20Reply
    Guido Meyer

    Aber du hast recht, etwas kenne ich die Gegend und sie ist atemberaubend schön. Wenn wir noch einmal auf Gran Canaria sein sollten, würde ich diesen Weg gemeinsam mit dir gehen wollen.

    11/18/20Reply
     
  • Day3

    Pico de las Nieves

    November 23 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Der Pico de las Nieves ist mit 1949 Metern über dem Meeresspiegel die zweithöchste Erhebung der spanischen Insel Gran Canaria. Der Gipfel befindet sich auf der Spitze eines erloschenen Vulkans im dünn besiedelten Inselinnern.Read more

  • Day9

    Runde um San Bartolome

    May 23 in Spain ⋅ ⛅ 16 °C

    Der altkanarische Name von San Bartolome heißt „Tunte“, das nur so nebenbei...!
    Die Runde ist eine wirklich schöne Wanderung um die „Kuhberge“ (Morro de las Vacas) herum, natürlich muß man erst hoch...anstrengend, und am Ende wieder runter...irgendwie noch anstrengender!
    In den vier Stunden sind wir keiner Menschenseele begegnet! Herrlich!!!

    Gegen 16 Uhr sind wir wieder im Hotel und entspannen am Pool!
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  • Day162

    Pico de las Nieve

    April 11 in Spain ⋅ ⛅ 13 °C

    Das Heutige Ziel war der höchste Punkt von Gran Canaria, der Pico de las nieve.
    Leider fanden wir keine passende Wanderroute in Kombination mit einer Parkmöglichkeit.
    So entschieden wir uns zum dazugehörigen Parkplatz zu fahren und hoffen noch eine kleine ca 8-9Meter lange Lücke zu finden. 😄

    Oben angekommen hatte es keinen offiziellen Parkplatz mehr, so schlossen wir uns halt den Autos am Strassenrand an.

    Kaum Parkiert und ausgestiegen wurden wir auch schon auf berndeutsch begrüsst.
    Es hat ja zu 95% nur spanische Turisten oder Einheimische, aber in den restlichen 5% findet man sicher einen Schweizer. Wir sprachen eine Weile zusammen, zeigten ihm unseren Van und Philosophierten über die Welt.
    Er ist seit 22 jahren am reisen, aktuell mit seiner harley und einem Zelt in welchem er schläft auf den Kanaren unterwegs.
    Wir würden ihn als lustiger überlebenskünstler um die 55 jahre schätzen.

    Nach dem schwatz ging es dann auch noch auf den höchsten Berg. Dafür benötigten wir gefühlte 10 sekunden, da der Parkplatz zuoberst errichtet wurde.
    Wir fanden es schade, dass zur Erreichung des höchsten Punktes einem nicht mehr abverlangt wird. Viele andere Turisten waren jedoch froh darüber.

    Wir verzogen uns dass auch wieder schnell, da immer mehr Turis aufzogen.
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  • Day141

    Roque Nublo - toller Brocken

    December 28, 2020 in Spain ⋅ ☀️ 18 °C

    Das Wahrzeichen von Gran Canaria, der Heilige Roque Nublo, konnten wir uns nicht entgehen lassen.
    Da heutzutage jede Sehenswürdigkeit leicht erreichbar ist, denn die beiden imposanten Felsen auf ihrem Plateau waren nämlich schon nach ca 20min erreicht, daher beschlossen wir wieder die lange Tour zu gehen um den Roque Nublo aus jeder Perspektive zu betrachten.
    Wieder eine wunderschöne eher sehr grüne Gegend auf dem Berg.
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  • Day3

    Del Roque Nublo

    November 24, 2020 in Spain ⋅ ☁️ 20 °C

    Als Wahrzeichen der Insel gilt der Roque Nublo. Eine Wanderung war ein muss! Wir hatten viel Spaß und auch die einstündige Fahrt übt Serpentinen haben wir gut überstanden 😉
    Nach 2 Partien Schach sind wir dann noch über die Dünen an den Strand gewandert.Read more

You might also know this place by the following names:

San Bartolomé de Tirajana, San Bartolome de Tirajana, 35107