Tanzania
Motamburu Kitendeni

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Travelers at this place
    • Day 8

      Life in Karanga

      August 29, 2023 in Tanzania ⋅ 🌫 5 °C

      It's a simple life in Karanga- for me at least - in between my groups coming through. I've got 4 days now til my next group and all I have to do is eat-sleep-repeat. My team- guide Rajab, cook Buddi, waiter(!) Barak and Toilet man(!!) Boniface are here too but wandering are limited not just by oxygen and terrain but also by legislation. For example the path through to Millenium camp I used to evacuate Alan is porters only and raised a few eyebrows and conversations along the way. Food is good if carb- centric but you can't help but think you're only one poorly washed tomato away from disaster. There is a "good" water supply nearby- probably an hours round trip for the acclimatised to the small stream. Fresh food is brought up every few days from Mweka gate- 8 hours walk up 2500m or so. There's the simple pleasure of warm water for washing twice a day.
      Most entertainment is provided by watching the groups decamp and camp each day. We will be the only "permanent" fixture so are in a unique position to watch the daily cycle. Around 6 there will be the muffled sounds of kitchen activity and for the next hour a stready incremental hum of human interaction. Within an hour of the trekkers leaving between 8 and 9am the tent city has all but disappeared as the exodus of porters take all the kit up the mountain to the next camp. Soon after arrive the spotters- here choosing the best spots for the arriving groups. The guy I was watching today was marking spaces with his machete- I rather hope that's all he uses it for up here.... By 10-11 most tents will be up - some just for a lunch stop, but most, sensibly, for an additional overnight here to aid acclimatisation. Between 11 and 2 most trekkers will have arrived with what is one of the shorter and easier legs completed, albeit all hovering around the 4000m contour. The afternoon sees the camp buzzing and clouds might or might not drift up from the African plains, before dinner in the mess tent around sunset. Tiredness and the rapid drop in temperature dictates early to bed soon after. A bizzare silence the falls over the camp, broken only by the occasional cough and the symphony of tent zippers for the nocturnal toilet wanderings.
      And repeat....
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    • Day 7

      Bei schönem Wetter kann das jeder!

      December 27, 2022 in Tanzania ⋅ 🌧 9 °C

      Es hat die ganze Nacht ununterbrochen geschüttet wie aus Eimern ☔️☔️🪣 . Dementsprechend unruhig haben wir auch geschlafen. Heute Morgen war dann das ganze Fiasko sichtbar.. die Regensachen, die gestern noch mühevoll getrocknet wurden, waren komplett nass, innen und außen....Armin war da etwas praktischer und hat seine Sachen gleich in den Tagesrucksack gestopft. Das unser Zelt komplett geflutet wurde, merkten wir erst beim aufstehen. Von der Erreichung des Basecamps brauchen wir heute nicht reden, denn es hört einfach nicht auf. So trinken wir u deren ersten Kaffee ☕️ noch im Schlafsack.

      Bei den anderen Zelten 🏕️ sieht das auch nicht besser - da regt sich auch erstmal gar nix. Ruhe herrscht im Camp wo sonst um die Zeit emsige Geschäftigkeit herrscht.

      Ein Frühstück 🥞 und dann gehts los, Armin langt beherzt zu während ich langsam den mangelnden Appetit merke. Ein Zeichen, dass sich unsere europäischen Körper in ungewohnter Höhe befinden. Sonst merken wir nix, kein Kopfweh 🤕, kein auffälliger Urin. Unsere Akklimatisierung klappt wunderbar.

      Gegen 8 Uhr sind wir dennoch unterwegs. Gut, dass wir uns entschlossen haben nur bis zum Karangacamp zu laufen. Heute ist Kletterei angesagt, es geht praktisch komplett mehr oder weniger senkrecht die Wand hinauf. Auf allen Vieren, schritt für Schritt. Irgendwann unterwegs nehmen uns die Guides unsere Rucksäckle ab. Es leichter geht es hinauf. Die Luft ist heute irgendwie etwas dünn... naja immerhin befinden wir uns auf 4200 m. Weiter ging es im auf⬆️ab ⬇️nach erreichen des Plateaus. Die Landschaft ist wieder ganz anders und wir kommen in einen Wald 🌳, wo das Feuer dieses Jahr ziemlich gewütet hat. Über all ragen noch die verkohlten Äste in der Luft und der Geruch hängt noch in der Luft.

      Als wir im Camp ankommen zum Lunch ist schon alles gerichtet und auch das Wasser 💦 steht im Dauerregen wieder im Zelt. Jetzt ist die Bude trocken aber dafür geht das Zelt 🏕️ nicht mehr zu.

      Armin und ich sind sowas von froh 😁 heute kein Schrittle mehr zu gehen 🚶‍♂️. Morgen gehts dann ins Basecamp 🔝auf 4600 Meter.
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    • Day 7

      zum Feiern zu müde, Schüttelfrost

      July 13 in Tanzania ⋅ 🌫 7 °C

      Als ich am Gipfel stand konnte ich mir nicht vorstellen, wie ich es schaffen könnte, wieder runter ins Basecamp zu kommen. Glückshormone scheinen eine Rolle gespielt zu haben, dass ich doch irgendwann vor meiner Hütte stand. Aber alle Rückkehrer haben nur eine Stunde Zeit, in der sie die Hütte nutzen dürfen. Dann müssen sie weiter. John erklärte mir, warum. Die Bergrückkehrer machen den Betreibern häufiger Schwierigkeiten, weil sie zum Beispiel verletzt sind oder an der Höhenkrankheit leiden. Deshalb nimmt er die meist nicht auf. Wir mussten ins darunter liegende Camp und der Weg dorthin sind 9 km. Mir tat alles weh: Hals, Nacken und Rücken weil ich gebückt den Anstieg bewältigen musste, Stirnlampe und Blick auf Johns Schuhe gerichtet. Schultern und Arme, weil ich auf den Rat meiner Guides hörte und erstmals Stöcke benutzte und die Beine sowieso. Ich muss wâhrend der 9 km irgendwie auf Automatikgetriebe gestellt haben. Noch einmal ein Blick hinauf, auf diesen weltberühmten Berg. Der Nationalitätenmix ist ein Wahnsinn. Für 5 Dollar Schmiergeld war ich wieder allein in der Hütte und brach zusammen. Ich bekam argen Schüttelfrost und hatte nicht mehr die Kraft, um 18.30 Uhr in die Essenshütte zu gehen. So überraschte mich mein Team mit einer Torte, die Justin für mich gebacken hat. Und sie sangen für mich. Ich weinte wieder, hab supergut geschlafen, bis Justin um 5.50 Uhr mit dem Frühstück kam.Read more

    • Day 10

      Explorations

      August 31, 2023 in Tanzania ⋅ ☁️ 3 °C

      A couple of days around camp and I'm pretty stir crazy. It's an interesting lesson in reliance upon electrics and although the first day was sunny and I could partially recharge gadgets with my solar charger, the next day was dreich. This really was a test and I eventually gave in and Rajab pulled some strings and got one phone recharged at the ranger station. I brought a pad to draw in but there really isn't anything to draw. That's the problem of being the worlds biggest free standing mountain: there really aren't any views to speak of, apart from extensive clouds and stars. And as we're in the alpine desert region there's little to no wildlife and only really a load of dust and boulders. And tents. And rubbish. Good news though- no creepy crawlies.
      So day three of nothingness and I convinced Rajab to go for an acclimatisation hike up the mountain. We followed the hundreds of porters balancing all sorts on their heads and the slow congas of gortex clad trekkers up to base camp. This is perched on a ridge stretching from 4500-4700m and sounds a pretty miserable place to await the midnight call to arms to set off for the summit. Not for us today, though, and we wandered through and onwards and upwards eventually calling it a day at around 5000m. There were plenty of folk making their way down after their summit bids, a fair number looking the worse for wear. I felt reasonably good getting to this altitude, but of course there was another 800m between me and the summit... I guess I'll find out what that feels like in 2 nights time.
      A rapid descent into the clouds -unlikely to loose your way if you just follow the toilet paper and other detritus- saw us back at a dreich Karanga by mid afternoon. The cloud level seems to have parked itself a couple of hundred metres above the level of Karanga ( ie so we are in the cloud not beneath it: Kilimanjaro seems to be the only hill I know where there is more cloud (and rain) lower down and less higher up : all topsy turvy round here..) which is a bit frustrating.
      A combination of intermittent rain, the first moderate winds and feeling pretty trashed after my trip led to a miserable evening- but a good nights sleep.
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    • Day 8

      Basecamp erreicht

      December 28, 2022 in Tanzania ⋅ ☁️ 9 °C

      Armin geht es seit heute Nacht richtig schlecht...waren wir gestern noch begeistert, wie gut es uns geht, ist heute alles anders. Massive Magen Darm Beschwerden die ihn heute Nacht auf Trapp gehalten haben. Emanuel bietet 2 Möglichkeiten- 6 Stunden abzusteigen zum Gate mit unserem 2, Guide und ich geh weiter oder 4 Stunden aufzusteigen zum Basecamp. Armin gehts echt nicht gut, entschließt sich aber mit aufzusteigen. Er ist der heutige Held 🦸‍♀️ des Tages. Man sieht es ihm wirklich an aber er hält tapfer durch.

      Gegen Mittag erreichen wir das höchstgelegene Camp um den Kilimanjaro zu besteigen nämlich auf genau 4673 m. Wir merken, wie die Luft immer dünner wird und jede auch nur noch so kleine Bewegung unseren Puls ❤️⬆️⬆️nach oben treibt.

      Armin schlüpft gleich ins Zelt 🏕️. Seine Beschwerden sind etwas besser aber sowas schlaucht hier nochmal mehr. Auch ich legt mich hin und bin sehr sparsam mit der Energie.

      Das Essen ist do lecker aber der Appetit ist nicht mehr vorhanden. Sowas sollte einem mal daheim passieren- da wären wir beide ranker und schön schlanker 😂

      Das hier wird unsere höchste Übernachtung, auf der wir je geschlafen haben . Armin geht es leider überhaupt nicht besser. Zusätzlich zu seiner Infektion ist sicher auch die Höhe nicht so gut. Er entscheidet noch am Nachmittag heute Nacht nicht mit aufzusteigen.

      Oh man... so ne Scheiße....mir tut das wahnsinnig leid. Bereits in Deutschland haben wir aber genau über die Situation gesprochen und entschieden, dass dann der andere alleine aufsteigt. Schön ist es dennoch nicht. Hoffentlich ist Armin schnell wieder fit.

      Gute Nacht, 🌙 um 24.00 Uhr gehts los.
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    • Day 6

      Den ersten selbstgelaufenen 4000-er

      December 26, 2022 in Tanzania ⋅ 🌧 8 °C

      Übers schlafen 😴 schreib ich nix mehr aber immerhin haben die Ohropax aus der Großpackung zumindest einem von uns zu einem erholsamen Schläfle verholfen. 🙉

      Wieder ein tolles Frühstück von unsrem Koch 👩‍🍳, Zähneputzen und Gesicht waschen und schon waren wir unterwegs mit dem Blick auf den Kilimanjaro. Aber nicht vorher unsere Werte zu checken. Top!!! 93 Puls und 85 Sauerstoff.
      Unser heutiges Programm: Shira Camp 2 (3,900 m) – Lava Tower (4,640 m) – Barranco Camp (3,960 m)😅😅😅

      Pole Pole heißt sich heute das Motto des Tages. Mir geht es zum ersten Mal in diesem Urlaub richtig gut und auch mein Puls ist wieder relativ normal was sich auch durch den ganzen Tag zieht. Ich bin echt glücklich. Zum Mittag erreichen wir den Lava Tower auf 4640 m. Das ist die größte Höhe, die wir beide erwandert sind und wir sind mächtig stolz darauf💪💪.auch die Vegetation hat sich komplett verändert. Aus den größeren Büschen des Moorlands sind nun mittelgroße Lavasteine und etwas Gestrüpp 🌿🌱☘️ geworden. So richtig bewundern, können wir die Flora und Fauna auf dem Plateau des Towers nicht denn es weht erst ein Wind und später gießt es aus Eimern. Unsere Crew war aber schon vor uns da und alles aufgebaut ( Zelt, Toilette 🚽) wir genießen das warme Essen 🥘 und schon hört der Regen ☔️ für einen kleinen Moment auf.

      Nun gehts für uns nur noch bergab. Etwas kraxeln, Nebel , Schnee ❄️ und Regen. Regensachen an und weiter gehts den Berg hinab. Nach 10 km und wieder 1000 hm kommen wir an im Barranco Camp. Ein weiter Zeltplatz auf 3960m

      Uns beiden geht es gut und wir haben keinerlei Symptome von Höhenkrankheit. So hat Emanuel uns den Vorschlag gemacht, morgen gleich zum basecamp aufzusteigen. Wir werden auf jeden Fall eine Nacht darüber schlafen.

      Noch einmal Puls und Sauerstoffgehalt messen und schon liegen wir um 19:00 Uhr an unserem Betten.

      Gute Nacht. 💤 😴
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    • Day 6

      Basecamp!!!!!

      July 12 in Tanzania ⋅ ☁️ 4 °C

      Ich kann's gar nicht glauben. Die Wanderung heute ist schon bissi zach aber John ist ein Typ mit einer Lebensfreude, die mitreißt. Meine Hütte ist die bequemste bisher, mit Tisch und Sessel und das beste: funktionierendes Licht und Steckdosen. Voll der Luxus: Steckdosen!!!! Meine gestrige Hüttenkollegin (Lisha aus China) sagte als sie die Augen in der Früh öffnete: "I decided to end suffering, I go back to my Hotel and take a hot shower." Sie hat in der Nacht sehr gefroren. Ich hab davon aber leider nichts mitbekommen. John ist wieder fit. Heute sind wir durch Halbwüste und Steinwüste gegangen. Vom Basecamp aus kann ich den Gipfel nicht sehen aber den steilen Pfad, der mich ab heute in der Nacht zum Gipfel führt. Simon, halb Chinese, halb Amerikaner, wurde heute in der Nacht von einem Jeep abgeholt. Mittlerweile wissen viele, dass ich Medizin habe und sie haben mich zu Simon gerufen. Auf die Frage, wo es ihm weh tut, zeigte er immer dorthin, wo die Bauchspeicheldrüse ist. Ich gab ihm etwas Schmerzstillendes und etwas gegen Übelkeit. Armer Kerl, er hat sich gewunden.
      John hat mir gerade erklärt, dass Kranke immer in der Nacht abgeholt werden damit es keiner sieht. So, jetzt heißt es: erholen, denn es trennen mich nur mehr sechs nächtliche Gehstunden vom Gipfel!!!!
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    • Day 35

      Kilimanjaro Tour: Stella Point

      November 19, 2023 in Tanzania ⋅ ☀️ 0 °C

      Es ist kurz vor Mitternacht, als wir geweckt werden und schei***kalt - sorry anderst kann man es fast nicht beschreiben, ah doch und zwar indem wir hier erklären, was wir anziehen, bevor es aus dem Zelt raus geht:

      - zwei Paar Socken (Karine noch Fusswärmer)
      - zwei Thermounterhosen + Skihose (Karine noch Strumpfhosen)
      - zwei Thermosweatshirts + Merinotshirt + Zwischenjacke/Faserpelz + Skijacke (Karine noch ein Tshirt und ein langärmliger Pulli)
      - Winterfeste Wanderschuhe + Manschetten

      Nach einer wärmenden Tasse Tee und Porridge geht es um kurz nach 12, bei klarer Sicht ins Tal und wenig Wind, los. Vor uns liegen Dunkelheit und mehr als 1300 Höhenmeter. Wir hoffen, dass das Wetter so bleibt. Vergebens. Nach rund 30 Minuten nimmt der Wind an Stärke zu und es ziehen Wolken oder so etwas auf, auf jeden Fall sieht man keine Sterne mehr und Moshi ist auch verschwunden. Simon macht der fehlende Sauerstoff zu schaffen, er braucht immer wieder Pausen (zum Glück keine Symptome der Höhenkrankheit). Karine kämpft mit dem kalten und bis zu 80kmh starken Wind, der sie an machen Stellen davonwinden möchte und den immer kälter werdenden Füssen. Irgendwann beginnt es noch zu schneien. Der Körper schreit nach Zelt, Schlafsack und Wärme. Die Füsse spüren wir kaum noch, so kalt sind sie. Mit jedem Höhenmeter wird es kälter. Der Wind ist eisig und fährt durch die Knochen hindurch. Tönt toll oder? 😂

      Auf 5200 MüM machen wir eine kurze Pause an einem etwas windgeschützten Ort, trinken heissen Tee und essen M&Ms, Nüsse und Trockenfrüchte. Das tut gut und gibt neue Kraft. An dieser Stelle ein grosses Danke an unsere zwei Guides, Emanuel und Godliving, die uns motiviert haben trotz widriger Umstände (sie sagen, dass sie das so auch noch nie erlebt haben) weiterzumachen. Mit dem Voranschreiten des Tages wird es immer heller. Wir verstehen nun, warum man Mitten in der Nacht losläuft: es ist wirklich steil und der Anblick ist nicht gerade förderlich für den Durchhaltewillen. Wir hoffen noch immer darauf, dass wir die Wolkendecke mit zunehmender Höhe durchbrechen werden, doch dies sollte nicht geschehen.

      Um 6.30 Uhr, nach sechseinhalb Stunden, erreichen wir bei -15° den Stella Point auf 5756 MüM. Er ist - zumindest für dieses Mal - unser Gipfelpunkt. Grund dafür ist nicht die Höhenkrankheit oder die Erschöpfung, sondern das Wetter. Karine wurde es drümmlig wegen der schlechten oder besser gesagt inexistenten Sicht: man konnte vor lauter Nebel, Wolken und Schnee nicht mehr zwischen Boden und Himmel unterscheiden. Irgendwie machte da ihr Kopf nicht mehr mit.

      Der Abstieg dauert gut 2.5 Stunden und ist nicht minder anstrengend. Auch wenn das Atmen von Minute zu Minute leichter fällt, ist es doch ein steiler und langwieriger Abstieg. Die Sicht bleibt bis auf ca. 5000 MüM schlecht. Erst kurz vor dem Barafu Camp öffnet sich die Wolkendecke etwas. Es hat bis fast zum Camp runter geschneit. So etwas passiert hier nur sehr selten.

      Um kurz nach 9 erreichen wir unser Lager. Wir sind K.O. Da wir keine Symptome der Höhenkrankheit zeigen, dürfen wir uns bis um 11 Uhr hinlegen und etwas erholen.

      Überglücklich und bis zum äussersten erschöpft überkommen uns die Gefühle. Wir haben es geschafft. Wir haben einen der Gipfel des Kilimanjaro erklommen. Wir haben widerlichen Wetterverhältnissen getrotzt. Wir haben unsere Grenzen erreicht und sind darüber hinausgewachsen. Danke, dass wir diese Erfahrung machen durften. 🕊️🤍🙏🏻
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    • Day 8

      Uhuru Peak, Kilimanjaro

      November 11, 2023 in Tanzania ⋅ ⛅ 0 °C

      Um kurz nach Mitternacht ging es endlich los. Bei leichtem Schneefall und im Schein unserer Stirnlampen stiegen wir ganz nach dem Motto Pole Pole in Richtung Uhuru Peak auf. Unsere Guides stimmten immer wieder Lieder an und wurden nicht müde zu erwähnen, dass wir den "Mountain Spirit" im Herzen tragen, was den Aufstieg zu einem einmaligen Erlebnis machte. Die ersten 500Hm fühlten sich nicht anstrengender als ein Sonntagsspaziergang an und ich war schon fast enttäuscht, dass es gar nicht wirklich eine Herausforderung ist...
      Da wurde ich aber schnell eines Besseren belehrt, wie angeworfen wurde es mir K.. übel und das Atmen wurde anstrengender. Ich war nicht die Einzige die Mühe hatte, andere traf es noch härter und die Gruppe wurde aufgeteilt. Wir kamen trotzdem gut voran und waren um 05:15 am Gilmanspoint auf 5600MüM. Geplant wäre hier ein atemberaubender Sonnenaufgang, jedoch waren wir zu früh und gesehen hätten wir wegen dem Nebel sowieso nichts.
      Die letzten 200Hm waren mental und körperlich eine Tortur, mit Ignoranz jeglicher körperlicher Symptome und anfeuernden Worten eines unseren Guides und meiner Mutter (für sie war es nicht anstrengender als eine schnelle Wanderung auf unseren Hausberg) schafften wir es als einige der Ersten um 06:45 zum Uhuru Peak.
      Das Gefühl war trotz der nicht vorhandenen Aussicht einmalig und die Übelkeit war ein Moment lang wie weggeblasen.
      Nach dem obligatorischen Gipfelfotos und einem kleinen Schluck Gipfelwein (ja, ich hätte es mir auch anders gewünscht, mehr lag aber nicht drinn), ging es an den Abstieg und ich merkte wie es mir mit jedem Meter weiter unten wieder besser ging.
      Auf der Kibo Hütte mussten wir dem starken Drang zu Schlafen wiederstehen, haben nur kurz unsere Sachen zusammengepackt und stiegen direkt wieder zur Horombohütte ab um schnell die grosse Höhe hinter uns zu lassen. Als wir diese um 13 Uhr erreicht haben konnte ich seit 24Stunden das erste Mal wieder etwas Essen und anschliessend schlief ich "like a Baby, with no Crying" wie einer unser Guides zu sagen pflegte.
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    • Day 9

      Auf das Dach von Afrika

      December 29, 2022 in Tanzania ⋅ ☁️ 8 °C

      Pünktlich heute Nacht weckte mich der Kellner - nämlich genau 23:30 🕦. Ich zog mich an und schon war ich mit Emanuel unterwegs im Schein der Stirnlampe 💡. 1300 hm, 5895 m. Über uns zeigt sich einer der schönsten Sternenhimmel. Es funkelte und glitzerte mit dem reichlich gefallenen Schnee um die Wette. Steil war es , kaum 50 Meter und schon musste ich wieder anhalten da die Luft immer dünner wurde. Emanuel unser Guide war sehr bemüht und auf Sicherheit bedacht. Pünktlich zum Sonnenaufgang 🌄 erreichten wir den Stellapoint - eigentlich ist man hier schon ganz offizieller Besteiger des Kilimanjaro. Ich war mächtig dolle gerührt. Weiter ging's zum Uhuru Peak wie der höchste Punkt des Kilimanjaro heißt. Das laufen und das atmen fiel mir wirklich richtig schwer. Das ist einfach keine Höhe, die für Menschen gemacht ist, die letzten 800 Meter zogen sich wie Kaugummi und ich hätte mich am liebsten irgendwohin gelegt..,

      Zurück ging es wieder über den Stellpoint. Kurze Pause und ich musste erstmal mächtig brechen 🤮 worauf die Menschen um mich herum das weiter suchten. So fertig war ich selten.

      Der Abstieg war nicht ganz ohne, da man dann eigentlich auch keine Kraft mehr hat. Der Schnee war nun sulzig und rutschig - mit vielen Pausen ging es bergab.

      Einen Kilometer vorm Camp kamen uns dann 3 Mitglieder unserer Crew entgegen .mit Mangosaft und einem Becherle um zu gratulieren und ins Camp zu begleiten. Hier gratuliere der Rest der Mannschaft, setzte mich auf einen Stuhl 🪑 und zog mir persönlich die Schuhe aus. 🙏🙏🙏

      Eine Stunde Powernap und dann ging's weiter. Insgesamt waren es dann 1300 Meter ⬆️und 2800 Meter ⬇️mei brannten d die Füße 👣 .

      Armin hatte am Morgen ausgeschlafen und zu Fuß das Camp erkundet. Ihm geht es zum Glück 🍀 besser. Es war sicher nicht einfach, nicht mit aufzusteigen bis zum Gipfel - aber: mit Magen Darm
      Hätte ich es definitiv nicht bis ins basecamp geschafft. Mein ganz großer Respekt. Gemeinsam wanderten wir zurück. Ein Abendessen, eine Waschschüssel 🥣 später und schon lagen wir im Bettchen. 7 Tage im Zelt 🏕️ ohne Dusche 🚿- wir freuen uns auf eine ausgiebige Renovierung und machen dann ab morgen Nachmittag das, was die meisten Menschen machen wenn sie auf Reisen 🧳 sind nämlich nichts ❌❌❌ also wirklich nichts...

      Was braucht man für den Kili? Ganz viel Glück 🍀, etwas Fitness, kein Problem die Komfortzone zu verlasse und einem ganz ganz großen Willen!
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    You might also know this place by the following names:

    Motamburu Kitendeni

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