Tanzania
Motamburu Kitendeni

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Travelers at this place
  • Day10

    Day 6: Hanglage...

    August 12, 2019 in Tanzania ⋅ ⛅ 10 °C

    Heute durften wir sogar bis 7.00 Uhr schlafen 😎.
    Nach dem üblichen Ritual ging es hoch... und hoch... uuuund hoch.... 😶

    Die Landschaft ist wieder karg und der Berg nicht mehr weit... Base Camp heute bei knapp 4.800m.
    Hier sind echt viele (komische) Leute und gefühlt noch mehr Raben, welche jegliche Audienz stören 🙄

    Das einzige noch voll funktionsfähige ist unser Appetit. Uns wurde gesagt, dass der Hunger in der Höhe verschwindet, aber wir werden hier vermutlich mit 5kg mehr herunterkommen als wir gestartet sind 😅

    Morgens immer erst Porridge, dann Eier, Toast und Pancakes (jeweils 1x).
    Mittags Brühe (wir sollten 4-5l Flüssigkeit täglich zu uns nehmen), dann Gemüse oder ähnliches.
    Abends Suppe, afrikanischer, gesunder Hauptgang und Obst 🥳🥳

    Aktuell sitzen wir bei einer Tasse Tee, bald gibt es Abendessen und um 18.30 Uhr geht es ins Bett, da wir heute Nacht um 12.00 Uhr zum Endspurt loslegen, d.h. megakalt und 1.000 Lagen Kleider 🏔

    Fazit: Erdbeersahnetörtchen oder Maultaschen wären jetzt fein... 😍
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  • Day6

    Mt. Kilimanjaro

    November 4, 2021 in Tanzania ⋅ ⛅ 10 °C

    Heute war es endlich soweit : um 01.15 laufen wir beim Kibo Hut ab. Es ist eiskalt, obwohl ich Skiwäsche und gute Bergsteigerausrüstung trage, friere ich bis die Sonne aufgeht (5 Stunden später...). Wir sind beim Aufstieg die einzigen an dieser Flanke, darum ist es rundherum tiefste Nacht. Einmal schalten wir unsere Lichter aus und man sieht sogar die Milchstraße und mehrere Sternschnuppen.
    Während der ganzen Wanderung singen unsere 3 Männer ununterbrochen afrikanische Folkslieder oder amerikanische Hits. Der Aufstieg nimmt einfach kein Ende. Wir machen heute 1200Höhenmeter, praktisch alle in der ersten Flanke. Gillmans Point erreichen wir nach 3 Stunden und wir fühlen uns schrecklich. Danach läuft man fast eben (immerhin nur 200 Höhenmeter) zum Uhuru Peak, welcher den höchsten Punkt des Kilimanjaro kennzeichnet. Wir sind erschöpft, Josi weint, ich lache auf keinem einzigen Foto normal 😅 der Abstieg ist auch nochmals eine Herausforderung, denn die 1200 Höhenmeter machen wir innerhalb kürzester Zeit. Nach 8 Stunden erreichen wir Kibo Hut um 9 Uhr Morgens und gehen nochmals schlafen. Dann Abstieg zum Horombo Camp auf 3800. Unsere Füsse sind wund, wird sind totmüde aber glücklich 😊
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    Hanna Baumgartner

    Wow!

    11/4/21Reply
    Selin Schmidt

    d Fotos chämend immer biz verzögeret😅 je nach internet

    11/4/21Reply
    Gina Forte

    immer die Walliser😜

    11/4/21Reply
    Hanna Baumgartner

    😂😂😂 d flagge isch ja zvil

    11/4/21Reply
    Cristina

    😅😅👏

    11/4/21Reply
    Selin Schmidt

    sehr wichtig ☝️

    11/5/21Reply
    5 more comments
     
  • Day5

    Kibu Hut/ Basecamp

    November 3, 2021 in Tanzania ⋅ ⛅ 11 °C

    Die Wanderung von Horombo Hut hoch zum Base Camp ist gewohnt wunderschön. Wieder machen wieder 1000 Höhenmeter und 9km Weg. Die Luft wird langsam dünn, es gibt fast keine Pflanzen mehr. Die einzigen Pflanzen hier in der Alpine Desert sind Everlasting, die aussehen, als wären sie vereist worden. Die gesamte Wanderung über laufen wir in der Sonne, doch beim Basecamp fängt es an zu schneien. Wir machen 45min Akklimatisation 100 Höhenmeter nach oben und essen dann in unserem Hut "Abendessen" um 16.00. Wir müssen danach schon schlafen gehen, da der Summit Push um 01.00 in der Nacht startet. In der Hütte ist es bitterkalt, ich esse im Schlafsack das Abendessen.Read more

    Hanna Baumgartner

    Uii ihr sind eifach krass!

    11/4/21Reply
    Gina Forte

    das dönt üübel-chalt wenn sogar du frürsch🥶🤣

    11/4/21Reply
    Selin Schmidt

    es isch sooo übel xi! hitte nu vil schlimmer xi wa gester 😅

    11/4/21Reply
    Cristina

    Ich wer scho verfrore, Respekt! 😘

    11/4/21Reply
     
  • Day6

    Auf dem Dach Afrika's

    January 3, 2021 in Tanzania ⋅ ☁️ 9 °C

    Doch in 5h kann noch so einiges passieren, bspw. noch einmal übergeben, aber auch ein Traum der mir sagte, ich schaffe das und so wurden wir gegen 0000 Uhr geweckt und ich sagte voller Kraft, wir gehen da rauf. Guido war geschockt, er hatte fest damit gerechnet, dass er schön ausschlafen kann, aber dafür hat er wohl die falsche Frau geheiratet ;-). Ich habe mich nicht 5 Tage hier hoch gequält um "kurz" (1200hm) vor dem Ziel aufzugeben. Nach ein paar Snacks und etwas Ingwertee ging es dann los...10 Minuten später fragten wir uns ein weiteres Mal, ob wir das jetzt wirklich machen wollen, denn der Weg am Anfang war grauenvoll. Nur Geröll und Felsen, rutschig, eisig und in der Dunkelheit. Doch auch diesen Abschnitt haben wir überstanden. Der Weg wurde irgendwann viel angenehmer doch unsere Müdigkeit war nicht normal. Aller 10 Minuten gefühlt, mussten wir 15 Minuten schlafen, einfach irgendwo hingelegt, egal wie kalt und wie unbequem. Mit Energydrinks und einem Riechstift haben unsere Guides unsere Motivation aufrecht erhalten. Ebenso trug der wunderschöne Mondschein und der Sonnenaufgang über den Wolken zu unserer Motivation bei. Nachdem wir die Hälfte ab Höhenmeter hinter uns hatten und uns einige Leute schon entgegen kamen weil sie abgebrochen haben, gab es für mich absolut kein zurück mehr, ich habe zu unserem Guide Haji gesagt: Bring mich da hoch, egal wie und egal wann, wir haben Zeit! Denn eigentlich sollten wir gegen 07:00 Uhr den Uhuru Peak, also den Gipfel erreichen, aber ich meinte mit unseren ständigen Schlafpausen brauchen wir doppelt so lange. Irgendwann gegen 10:00 Uhr waren wir am Stellas Point, heißt kurz noch 150 Höhenmeter und dann sind wir am Gipfel. Das Wetter hatte sich inzwischen enorm verschlechtert und wir mussten durch einen Schneesturm stapfen. Ab dem Stellas Point weiß ich eigentlich gar nicht mehr wie es weiter ging, denn ich war völlig am Ende. Von hier an haben beide Guides mich unter die Arme genommen und mitgezogen, ich wollte mich aller 5 Meter hinfallen lassen, weil ich einfach nicht mehr konnte, selbst als wir das Zeichen gesehen haben. Guido hat seine letzten Reserven gesammelt und wollte "lossprinten" als wir das "Gipfelkreuz" gesehen haben. Plötzlich blieb er stehen und war ganz perplex, denn auf Grund des Nebels war das Schild auf einmal wieder weg. Irgendwie haben wir es dann doch noch bis zum Schild geschafft und dann lief alles wie ein Film. Fotos waren nebensächlich und so Dinge wie :" ich mache meine Jacke auf uns kriege sie jetzt nicht mehr zu" gewannen an Bedeutung. Guido überraschte mich indem er unsere Eheringe mit hochnahm, um sie an diesem besonderen Ort zu tauschen und nicht wie ursprünglich geplant erst zur kirchlichen Trauung. Er hatte auch was zu mir gesagt, doch weder er, noch ich wissen was das war. Ohne Fotos wüssten wir wahrscheinlich nicht mal mehr was wir überhaupt gemacht haben. Gefühlt waren wir nur 5 Minuten da, dann hieß es: schnellstmögliche Abstieg. Ein Guide zu Guido, einer zu mir und ab ging die Post. Wir schlitterten nur noch so den Berg hinunter und unsere Führer hielten uns, denn weder Guido noch ich waren irgendwie Trittsicher und wussten was wir tun. Wo es mir allerdings wieder Schritt für Schritt besser ging, ging es bei Guido erst wieder los. Er bekam plötzlich Halluzinationen und Gedächtnisverlust, wusste beispielsweise nicht mehr wer unsere Guides sind und was die beiden vom uns wollen, bei mir wusste er zumindest noch, dass wir ein gemeinsames Leben haben und er mich liebt. Das war schon alles sehr verrückt. Schlafen wollten wir allerdings immer noch beide aller 10 Minuten 😀 nach einer gefühlten Ewigkeit sah ich endlich das Base Camp vor uns und der Rest der Crew kam uns schon entgegen um uns zu beglückwünschen und brachte einen selbstgemachten Smoothie mit. Dieser Smoothie war das beste was ich je getrunken haben, vor allem in diesem Moment. Nachdem wir das Camp erreicht hatten, war ich wieder relativ fit und wir legten uns schlafen. Eigentlich sollten wir koch weiter absteigen, aber auf Grund unseres Status zu dieser Zeit, entschied der Guide, dass wir erst einen Tag später komplett abstiegen. So hatten wir noch eine Nacht im Base Camp. Mein Gut-drauf-Status wurde allerdings schnell von den Nachwirkungrn der Höhe gedrübt. Mein Gesicht ist angeschwollen und aus meinen Augen flossen unkontrolliert in Eimern heiße Tränen/Wundflüssigkeit. Abendbrot fiel für mich demnach wieder aus -.-Read more

    The Brownies

    Herzlichen Glückwunsch nochmal 😘😘 MEGA Leistung!

    1/5/21Reply
    OldBrownies

    Da kann man echt nur den Hut ziehen.

    1/5/21Reply
     
  • Day5

    Kikelewa

    July 9, 2020 in Tanzania ⋅ ⛅ 8 °C

    Im Simba Camp gestern Abend nach dem Update: Unser Guide überlässt nichts dem Zufall. In wissenschaftlicher Manier zückt Jonas ein Biox und Formulare um den Sauerstoffgehalt und Puls unserer Truppe zu messen. Wir wären zwar eher in Bierstimming und auch erst auf 2700müm, finden die Messung aber unterhaltsam und Bier gibt es sowieso keins. Nicole gewinnt den Puls Contest locker mit schläfrigen 54 😴.

    Der Koch, Namens Pantaleon - ein lustiger, leidenschaftlicher Kärli. Trägt jeden Tag ein anderes Kochtenu. Das Abendessen ist schlichtweg grossartig und lässt keine Wünsche offen. Alles frisch vom Markt in Moshi, viel Gemüse, Pasta, Gurkensuppe, Fleisch. Zum Frühstück Porridge, Omelette, Eier, frische Papayas. Bei unserem Hike zum Kikelewa Camp gab es nicht wie für uns Schweizer gewohnt Sandwich und Riegel zum z'Mittag, sondern Chicken mit Häpere, Gemüse und Wassermelone zum Dessert - alles mit gedecktem Tisch.

    Der Kili selber zeigte sich zuerst von seiner schönsten Seite und verschwand anschliessend scheu wieder in den Wolken. Der Weg hinauf entspricht einem von Zivilschützler hergerichteten "gelbenWanderweg" worauf sich die 12km und 1000hm Pole Pole mässig locker bewältigen lassen. Anstatt Kufladen trifft man hie und da auf Büffelfladen und obschon sich unser Camp auf 3600m befindet, ist weit und breit kein Schnee zu sehen.

    Hakuna Matata

    Wir freuen uns auf's z'Nacht.
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    So wini das gar heiter gueti Choscht [SUSI]

    7/9/20Reply
     
  • Day10

    Gipfeltag

    March 11 in Tanzania ⋅ ☁️ 10 °C

    Kurz nach Mitternacht begannen wir in ziemlicher Kälte den Aufstieg auf den Uhuru Peak. Ich hatte mir den Tag schon sehr anstrengend vorgestellt, aber es war noch Mal ein Stückchen schwieriger als gedacht. Ich wusste, dass wir über 1000 Höhenmeter bis zum Gipfel überwinden und am selben Tag auch wieder heruntergehen mussten. Ich wusste auch, dass als Wanderzeit heute 11 bis 15 Stunden angegeben wurden und alles andere was wichtig ist. Aber so schwer wie es dann war hatte ich es mir wirklich nicht vorgestellt.

    Schon gegen 2 Uhr fror unser Schlauch mit dem Trinkwasser aus dem Rucksack das erste Mal zu. Wegen der Höhe gingen wir nur sehr langsam und waren trotzdem schon kurz nach dem Start komplett außer Atem. Der schlimmste Teil war die schier endlos lange Zickzack-Strecke vor Gilman's Point. Als wir ankamen sahen wir schon die Lichter der Taschenlampen anderer Wanderer unheimlich weit oben. Wir waren auf dieser Strecke mindestens 5-6 Stunden lang und es kam einem so vor als würde man sich gar nicht weiterbewegen. Zwischendurch wurde auch ein Wanderer, der es nicht nach oben geschafft hat von einem Guide nach unten begleitet. Die Strecke sah immer gleich aus und oben sah man die Taschenlampen die natürlich nicht näher kamen, da sie sich auch nach oben bewegten. Es kam mir beim Aufstieg fast so vor, als würde ich alles nur noch halb wahrnehmen, ich hatte schon gegen 5 Uhr überhaupt keine Energie mehr und überlegte sogar kurz, aufzugeben.

    Irgendwie habe ich mich dann doch noch zum Gilman's Point durchgerungen, was für mich quasi gleichbedeutend mit dem Gipfel war. Denn ab hier waren es nicht mehr viele Höhenmeter, man sah hinab in den Krater und die unheimlich demotivierende Zickzack-Strecke war endlich überwunden.

    Dadurch dass ich keine Energie mehr hatte war der Weg zum Gipfelschild zwar auch noch sehr anstrengend, aber nicht zu vergleichen mit dem was wir davor absolviert hatten. Am Gipfel hatte ich dann sogar wieder genug Kraft, mit einem der Guides noch einen Geocache zu suchen, der ca. 100-150 Meter vom Gipfelschild entfernt liegt. Mein mit Abstand höchster physischer Cachefund.

    Danach ging es wieder bergab, und zwar bis zum Millenium Camp auf 3950m Höhe.

    Allein in Höhenmetern haben wir also einiges geschafft:
    Vom Camp auf 4800m Höhe zum Gipfel auf 5895m und wieder runter auf 3950m.
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    D.O.T

    Herzlichen Glückwunsch zum Aufstieg und meinen Respekt dazu. Ich bin, wie du sicherlich gelesen hast gerade in der Vorbereitung auf den Kili. Dieses Jahr geht's neben einigen Bergen in den Alpen noch auf ne "Probetour" zum Jebel Toubkal. Der Kili kann kommen - Zwangsoptimismus eines alten Herrn 😅🤷‍♂️🤦‍♂️

    Felix S

    Ich habe das relativ spontan gemacht. Ich und mein Vater wollten da schon seit Jahren hoch und im Dezember haben wir uns dann entscheiden, im März hochzugehen. Wir haben am Anfang praktisch jeden Tag dafür trainiert (hauptsächlich aber daheim und ohne Wandertouren zu machen), dann im letzten Monat aber praktisch gar nix mehr. Die Wandertage waren eigentlich alle leicht, bist auf den Gipfeltag - der war wirklich sehr schwer 😅

    D.O.T

    Denke ich mir! Hab dir ne persönliche Nachricht geschrieben - vielleicht, können wir ja mal teln 😊🙋‍♂️

     
  • Day2

    Let's do it

    December 30, 2020 in Tanzania ⋅ ☁️ 10 °C

    Nach einer echt kurzen und nicht wirklich erholsamen Nacht ging es zum Frühstück. Während des Frühstücks kam unser Guide schon um uns in Empfang zu nehmen. Wir gingen nochmal die Packliste durch und fuhren nach Richtung Machame Gate. Hier lernten wir direkt ein paar Mitwanderer kennen, einzelne Personen aus Norwegen und Israel, eine große Gruppe aus Polen und ein paar Russen. Laut den Guides waren nicht mal 10% von den Personen da, die sonst in der Hochsaison da sind und wir haben uns immer öfter gefragt wie es wohl wäre wenn kein Corona wäre. Dann ging es auf Richtung Machame Camp auf ca. 2800m und Guido und ich wurden ständig ausgebremst, immer wieder hieß es Polle Polle (langsam, langsam), wir meinten nur, dass wir nicht langsam gehen können auf Grund unseres Berufes...das sollte sich aber noch schnell ändern. Die Strecke an sich durch den Dschungel war sehr angenehm und nicht wirklich steil. Ab 2600m Höhe gingen dann leider schon bei mir die Kopfschmerzen los. Am Camp angekommen war unser Zelt schon aufgebaut, die Stühle, der Tee und das Popcorn standen bereit. Im Natur-Kino lief Kilimanjaro. Wir konnten und also ausruhen und schlafen legen, was wir auch zeitnah taten, denn müde waren wir alle mal. Leider keine Handyfotos vom ersten Tag.Read more

  • Day3

    Silvester? Verschlafen

    December 31, 2020 in Tanzania ⋅ ☁️ 10 °C

    Schon in dieser Nacht haben wir gemerkt, dass der Körper nicht dafür gemacht ist, in solchen Höhen zu übernachten, kurz wir haben gefühlt gar nicht geschlafen. Und den Kopfschmerzen ging es auch nicht viel besser. Von nun an war klar, dass es nur noch schlimmer und nicht besser werden kann. Allerdings hieß es heute wieder ca. 1000m höher, um dem Ziel ein klein wenig näher zu kommen. Wir haben die Vegegationszone es Dschungels verlassen und sind durch die Moorlandschaft gestiefelt. Man erkennt die Grenze zwischen den Vegetationszonen erschreckend gut, die Bäume sind viel kleiner und nicht mehr so dicht aneinander. Je höher wir kamen desto anstrengender war es auch, plötzlich war es für Guido und mich kein Problem mehr polle polle zu machen. Im Camp angekommen stand für uns wieder alles bereit. Die Träger, der Koch und der Kellner sind einfach immer so schnell, dass sie nach uns das Camp verlassen uns überholen uns alles im nächsten Camp pünktlich aufbauen können. Insgesamt haben übrigens 10 Leute für uns gearbeitet. Die Träger haben ihr eigenes Gepäck zum Überleben mit und unsere Sachen, Kochutensilien etc. Jeder Träger darf max. 20kg tragen. Ich für meine Verhältnisse war schon mit meinem 5kg Rucksack überfordert. Im Camp angekommen hatten wir eine kleine Pause und ich habe am Nachmittag noch einen Spaziergang ein paar Höhenmeter höher gemacht in der Hoffnung, dass das mir für den höchsten Tag hilft...Guido hat sich auf Grund seiner Knieproblem für das Lesen im Zelt entschieden. Nach unserem romantischen Abendessen im Zelt gingen wir zu Bett. Das Essen war übrigens immer köstlich, von Pancakes, Porridge, Omlett über Spaghetti mit Rindergulasch oder Reis gab es alles was das Herz begehrt. Doch auch hier ein weiteres Anzeichen von Höhenkrankheit, ich hatte einfach keinen Hunger. Die Guides waren allerdings immer sehr fokussiert darauf, dass wir vernünftig essen. Bilder folgen sobald besseres Internet.Read more

  • Day4

    Happy New Year

    January 1, 2021 in Tanzania ⋅ ⛅ 9 °C

    Heute ging es auf 4600m zum Mittagessen und zum Schlafen wieder auf 3900m zur Akklimatisierung. Mittlerweile sind wir der Moorlandschaft entkommen und gehen durch eine Art Wüste. Die Pflanzen fühlen sich mit so wenig Sauerstoff nicht mehr wohl und haben entschieden nicht zu wachsen. Jeder Schritt fällt uns mittlerweile immer schwerer. Wir gehen gefühlt in Zeitlupe den Berg hinauf und das Ausatmen hört sich an als hätten wir schon 40km Lauf hinter uns. Auf 4600m angekommen ging es uns beiden eher nicht so gut. Guido hatte Kopfschmerzen und mir war Speiübel, sodass der Koch heute Mittag umsonst für uns gekocht hat, denn wir haben bis auf ein paar Löffel Suppe nichts runterbekommen. Nach einer kurzen Mittagspause hieß es dann absteigen auf 3900m. Mir ging es mit jedem Schritt besser, doch Guidos Kopfschmerzen wuchsen ins Unendliche, definitiv nichts für Steves empfindliches Köpfchen :-P. Ich wurde auf dem Weg runter allerdings etwas emotional, denn ich konnte mir nicht vorstellen, wie ich auf 5895m soll, wenn mein Körper schon bei 4600m schlapp macht. Wie immer gingen wir in unser Zelt und schliefen ziemlich zeitig ein. Mir ging es jetzt super.Read more

  • Day5

    Kein zurück

    January 2, 2021 in Tanzania ⋅ ☁️ 9 °C

    Endlich konnten wir eine Nacht perfekt schlafen. Die Akklimatisierung hat gewirkt uns ging es das erste Mal wirklich gut. Heute war schon der Tag der Tage. Rauf auf 4600m, ein paar Stunden Schlaf und um Mitternacht würde der Gipfelstieg folgen. Aber vorher gab es noch eine besondere Herausforderung, die Barranco Wand, diese erfordert höchste Trittsicherheit und es geht nur mit Händen und Füßen voran, in Deutschland wäre alles mit 10 Sicherungsseilen abgesichert, hier...kein Einziges 😀 uns hat das mega Spaß gemacht und es lief alles wunderbar. Oben angekommen ging es dann nochmal runter, rauf und runter, sodass wir schlussendlich auf 4000m unser Mittagessen hatten. Danach hieß es nochmal Zähne zusammenreißen und 600m höher. Herzlich Willkommen im Base Camp des Kilimanjaro. 4600m scheint nicht meine Höhe zu sein, kaum hier angekommen war mir wieder Speiübel, ich legte mich direkt ins Bett und Guido regelte alles, denn diesmal musste ich nich vollends übergeben, dazu Schüttelfrost und Hitze im Wechsel und das ca. 5h bevor wir auf den Gipfel sollten ?!? Jetzt schien der Traum vom Gipfel geplatzt zu sein. Guido meinte entweder wir gehen zusammen oder gar nicht, auch wenn ich meinte er solle doch alleine gehen.Read more

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Motamburu Kitendeni