Tanzania
Kilimanjaro

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39 travelers at this place:

  • Day96

    Die Paten der Vunjo

    December 6, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 22 °C

    Oder wie man an einem Internat seine Probleme löst.
    Die letzten Tage habe ich oben in Uuwo geschlafen und in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch hat ein Schüler bei uns die Wand angemalt und einen Riss in einer der Scheiben verursacht.
    Normalerweise würde ich wegen sowas nicht zu Lehrern gehen sondern mich bis zum Täter unter den Schülern durchfragen,aber aufgrund versicherungsteschnicher Gründe kam es wie es kommen musste.
    Die Lehrer wollten mit Hilfe von Stockschlägen den Täter finden,sie kennen ihn immer noch nicht.
    Dafür entschuldigte sich heute,als keiner guckte, ein Junge bei mir der mich auch schon mal Strumpet nannte(Respekt dafür ich wusste nicht das die Shakespear lesen) wir kennen uns also.
    Als dank der Schüler für die Kollektivstrafe haben sie ihm Nachts übrigens einen Iro verpasst.
    (Also die Haare in der Mitte abrasiert und außen lan gelassen,was wir als Iro kennen ist eigentlich ein Mohawk)

    So und nun zu der schwierigen Aufgabe mich an alles seit dem 21.11 zu erinnern.

    Noch am 21 lernten wir von einem betrunkenen Mann in einem Restaurant Mwikas ein neues Spiel für das klassische Skat Set kennen wobei es sehr schwer war das aus seinem Kiswahili nach dem 10 Bier heraus zuhören.

    Seit Donnerstag der letzten Woche haben wir auch endlich unser Resident Permit das heißt wir dürfen arbeiten.
    Ab Morgen dem 7.12 sind dann auch Schulferien gebracht hat es uns also nichts.
    Dafür haben wir an der Samaritan endlich die Schaukeln wieder aufgebaut wobei ich den Tansanischen weg zu Bauen kennen lernte,
    einer gräbt der Rest steht drumrum und gibt dumme Tipps.

    Ich war auch im Kindergarten und war erst nicht so glücklich da die Kinder sobald wir mit ihnen alleine waren kaum unter Kontrolle zu bringen waren.
    Nachdem die Kindergärnterin uns dann ein paar Tricks zeigte ging das schon besser.

    Samstag war ich in Moshi da ein Mitfreiwilliger Dreads bekam und ich mir das nicht entgehen lassen wollte.
    Während einer Pause ging ich zu Milans um zu Essen und traf dabei auf einen Deutschen der in Brasilien für Missereor arbeitet.
    Während ich mich mit ihm unterhielt viel mir wieder einmal auf wie Stupide aber dennoch hilfreich die Regel des Roten Kreuzes ist Politisch immer Neutral zu bleiben.
    Ich durfte also nichts schlechtes über Magufuli sagen (genug gäbe es der Man ist ein Diktator kurz vor dem Durchbruch in die Diktatur) was uns aber auch wiederholt geraten wurde da Kritiker von ihm auch mal schnell des Landesverwiesen werden können oder verschwinden.

    Letzte Woche kam dann auch Brighton wieder zu uns,
    Brighton ist der 2 Jährige Sohn von Rosi einer jungen Dame die Gilli und Pracseda aufgenommen haben.
    Da Rosi arbeiten war und es sonst keiner getan hat war es unsere Aufgabe sich um Brighton zu kümmern was einige meiner Mitfreiwilligen mit,zum Teil,sehr ausgeprägten Mutterreflechsen taten.

    Letzten Samstag beobachtete ich auch das Begräbnis eines Mitglieds der Pikki-Fahrer Gemeinde.
    Normalerweise laufen begräbnisse hier so ab der Sag liegt auf einem Pick up vor diesem fährt ein Pick Öl mit der Band und hinter ihm fahren die Autos der Familie.
    Hier wurden sie zudem von ca.20 Pikki-Fahrern begleitet
    Bei Hochzeiten ist es übrigens der selbe Aufbau nur das der Sarg durch das Ehepaar ersetzt wird.

    Das hat jetzt zwar nicht wirklich viel über meine Zeit hier erzählt aber bis auf die erwähnten Sachen und das ich ab heute der Letzte Freiwillige in Uuwo bin(der Rest ist auf reisen) ist auch nichts passiert.
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  • Day103

    Mchwa

    December 13, 2018 in Tanzania ⋅ 🌧 19 °C

    Mchwa= Termite/Termiten (Singular und Plural sind hier das selbe Wort)

    Nachdem am Donnerstag den 6.12 alle restfteiwilligen von mir Uuwo verlassen hatten,begleitete ich unsere Gastmutter zu einem Sending off in Himo.

    Zuallerers sammelten wir aber ,mit dem Noah, noch zig andere Leute ein und dann wurde in der Mandela Bar in Mwika ein fröhlicher Umtrunk (für die Jungen hier ein älterer Leute Begriff für Vorglühen).
    Bei diesem lernte ich die alten Freunde(kennen sich schon lange) meiner Gasteltern kennen was sehr praktisch ist da es sich bei ihnen um das handelt was wir als Führungselite des Dorfes kennen würden und ich somit für zukünftige Projekte die Hebel kenne mit denen ich reden muss um sie umgesetzt zu bekommen.
    Nach einigen gegenseitigen fiplomatischen Gesten machten wir uns dann endlich auf nach Himo wo wir in einer Lodge zur Feier hinzustießen.

    Was ist ein Sending Off und wie läuft es ab:

    《Achtung:ich werde hier nur aus der Sicht eines Unbeteiligten Weißens berichten der keine Ahnung hatte wie so etwas abläuft wenn also etwas komisch erscheint ist es weil ich es schlicht nicht verstanden habe》

    Das Sending Off ist eine Feier vor der Hochzeit in der die Braut ihrer Familie symbolisch abgekauft wird und damit in die Familie des Bräutigam übergeht.
    Früher war das vermutlich tatsächlich so und ausserdem das erste mal das die Braut den Bräutigam traff (ofiziell)
    Das ganze wird gefilmt und später als DVD an die Hochzeitsgäste verteilt.

    Gerade als wir ankamen (so um 9) begann die Zeremonie in dem die Geschwister der Braut einen Tanz aufführten.
    Auf diesen Folgte das die Braut mit weiblichen Verwandten Tanzte, und danach mit Frauen aus ihrer zukünftigen Familie.

    Gefolgt und unterbrochen wird hier jede Zerimonielle Handlung übrigens durch gebete.

    Nach einer kurzen Pause kommt es zur Geschenkzeremonie zuerst präsentiert die Familie der Braut geschätzt 20 Kitenge Stoffe (große,qudratische,bunte Tücher).
    Das selbe wird dann wieder von der Familie des Bräutigam gespiegelt.
    In Folge dessen kommen Frauen aus beiden Familien und von Freunden und tragen allerlei kleinere Geschenke rein,Waschkübel,Töpfe,Hühner was man halt auch in Deutschland so bei Hochzeiten verschenkt.
    (Dazu muss man sagen dass ich auf nicht so vielen Hochzeiten war deswegen ist mein Wissen da etwas eingeschränkt, ich habe aber schon ein super Bestecksett im Blick,wer von euch auch immer als nächstes heiratet)

    Als nächstes Tragen die Männer einen Kühlschrank und einen kleinen Ofen vor die Braut.

    Als letzter Schritt der Zeremonie wird die Mutter der Braut mit 20 oder mehr Kitenge Stoffen der Familie des Bräutigam behengt sozusagen um die Braut abzukaufen. (Insgesamt wurden der Braut ca.60 Kitenge Stoffe geschenkt)

    Nach einer weiteren Reihe Gebete und einer Runde mit der Braut anstoßen(jeder durfte einmal).
    Wurde natürlich noch ein Chagga Cake hereingetragen
    Der vor den Augen der Braut angeschnitten wurde.
    (Die sind arg fettig und die Braut hatte ein echt schickes Kleid an das darf nicht dreckig werden.)
    Während der Chagga Cake weiterverarbeitet wurde fing die Braut an durch die Gäste zu laufen und Äpfel zu werfen bis sie dann ihren bis dahin unter den Gästen versteckten Zukünftigen Ehemann fand und somit das ,symbolische erste Aufeinandertreffen des bald Ehepaares stattfand.
    So um 12:00 p.m. gab es dann endlich Abendessen worüber ich sehr erfreut war da ich seit dem Frühstück nichts mehr hatte.
    Es war übrigens ein sehr gutes,reichhaltiges Essen (Chagga Cake,Rind,Huhn,Kochbananen,Reis,Ugali,echt gute Spaghetti,Bohnen,Mchicha)
    So um 2 verabschiedeten wir uns um 3:30 ging ich schlafen und um 6 war der Kirchenchor zu seiner Probe vor unserer Tür.

    Etwas später fuhr ich runter nach Moshi da die Übler Mitfreiwillige da hatten mit denen es geplant war 2 Wasserfälle abzufahren wo bei ich mit letzterem dieser einmal in jedem wichtigen Wasserfall der Umgebung Schwimmen war.
    Nach einer Planänderung fuhren wir nur den Materunifall an da dort auch die Kaffee Tour stattfand die,die anderen Freiwilligen dann auch einmal machen wollten.

    Und Montag ging es dann endlich los verstärkt durch Lilith die wieder da war fuhren wir an die Makarere um dort in 2 Räumen zu Renovieren während ein Handwerker eine Menge Löcher,Risse und Abruchkannten in den Wänden,Böden und an den Podesten reparierten befand ich mich in einem lebhaften Kampf mit einem Termitenstamm die partout nicht aus dem Klassenzimmer ausziehen wollten.

    Nachdem sie endlich in einem Eimer und dann raus verfrachtet wurden.
    Fingen wir Mittwochs an die Wand erst abzuschmirgeln da so viel Staub an ihr haftete das die Farbe nicht gehalten hätte oder die Rollen sofort dreckig gewesen wären.
    Und dann konnten wir endlich beginnen zu streichen.

    Und was habt ihr Dienstag gemacht? Gute Frage Hobbs:kleinen Kindern erzählt das ihr Brokkoli Atommüll ist der sie mutieren lässt.
    Oder alternativ wir konnten nicht malen da keiner an der Schule war der die Räume aufmacht.
    Deswegen gingen wir auf den Markt wo ich die ersten Pflaumen der Saison fand was auch als Positiv gesehen werden kann.

    Heute(Donnerstag den 13.) konnten wir nicht malen da keine neue Farbe da war.
    Aber Mittags hatten wir ein Skype Gespräch mit Schülern des WPU's Tansania(wahlplichtunterricht) einer Schule aus der näher Kiels und konnten ihnen,hoffentlich alle Fragen zu ihrer Zufriedenheit beantworten.

    Zu den Bildern:
    1:unser Adventskranz
    2:Sending Off mit Chagga Cake
    3:Termitenarbeiter auf Teil seines Baus
    4:ich beim Streichen
    5:der Maler beim Streichen
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  • Day139

    Ich brauche einen Tiger namens Hobbs

    January 18 in Tanzania ⋅ ⛅ 31 °C

    Es ist Sommer,heißer,trockener Sommer überall nur nicht Nachts in Uuwo da ist es so kalt das ich unter meiner Jacke ein Schreien nach einer langen Hose höre während mir das Regenwasser bis zum Knöchel steht.

    Damit herzlich Willkommen zu meinem ersten Blog seit einer Weile und meinem ersten auf meinem neuem Handy(Tecno Spark 2).

    Ich kann mich nicht erinnern wo ich das letzte Mal aufgehört habe deswegen hier (möglicherweise nochmal)eine kurze Zusammenfassung dessen was von Wheinachten bis Sylvester passiert ist:
    -ich war in Nungwi auf 3 Tauchgängen,dabei stellte ich fest das ein kleines Boot und hohe Wellen sich nicht so gut mit meinem Magen vertragen.
    -Beim Tauchen (15 min.,51 min, 56 min,) sah ich eine Menge Fische unter anderem Steinfische(Hochgiftig),Stachelrochen(Hochgiftig),Muränen(Finger weg) und Schilekröten(könnten Karettschildkröten gewesen sein)
    -ging auf eine Blue Safari:Schnorcheln mit BBQ am Strand
    -Verbrachte Sylvester am Strand,also bis 1 dann binn ich Schlafen gegangen das kommt in einem so hohen Alter
    -Fuhr zurück nach DAR und am nächsten Tag zurück nach Uuwo

    Zurück in Uuwo genoß ich die Ruhe und das wir endlich nicht mehr ständig mit Hakuna Matata angesprochen wurden(kein sich selbst respektierender Tansanier,bei uns in der Region benutzt das ausser in Liedern)

    Im Laufe der nächsten Woche trudelte auch der Rest von uns ein,sowie Jonas.
    Jonas war unser Teamer auf dem Vorbereitungsseminar(bei mir sogar auf dem Kennenlernseminar).
    Vom 8 bis zum 13 feierten wir dann erst Leas Geburstag an dem wir zu den Hotsprings sind ein willkommener anlass für mich die ständig da rumhängenden Angeber im Wetttauchen zu besiegen,
    Anschliessend Hishams und zum Abschluss Maxs(IBler).
    Um genau zu sein feiern wir die letzteren erst heute Abend in der Lodge in Moshi aber worum es geht ist das wir da eine Volle Woche hatten.
    Vor exakt einer Woche nahm ich an einem Rundgang aller Elimu E.V. Schulen zusammen mit Gilly und ihren Leitern Teil.
    Als ich das koordinieren des Streichens an der Makarere Übernahm muss ich irgendwie in der Rolle hängengeblieben sein da ich jetzt eine riesige Liste an Problemen vor mir habe und 10000€ mit denen ich diese kaum abarbeiten kann.
    Immerhin habe ich es geschafft alle Probleme ordentlich in einer Liste anzulegen womit ich mich,laut einiger meiner Lehrer, schon weiterentwickelt haben müsste.

    Mit dem Geld das wir jetzt haben werden wir folgende Probleme angehen:
    - die Makerere bekommt Tische und Bänke in ihre Mensa damit die Schüler dort essen können
    -jedes kaputte Fenster an den Schulen wird repariert und gesichert(das sind viele)
    -die Uuwo Primary bekommt eine Veranda damit es in der Regenzeit nicht mehr so gefährlich ist sich von Raum zu Raum zu bewegen.

    Das größte Problem das die Kiremeny Primary im Grunde ein Komplett neues Dach braucht lässt sich damit aber nicht lösen.

    Und jetzt zum eigentlichen highlight für die meisten meiner Freiwilligen diese Woche fing endlich unsere Arbeit an den Primary und Secondaryschools an.
    Nur das Koch projekt haben wir noch nicht gestartet da es uns unpraktisch erschien anzufangen zu Kochen wenn wir ab diesen Sonntag (20.1) im Zwischenseminar mit dem Rotenkreuz sind und danach eine Woche unser Rafiki E.V. Seminar haben.

    Der Gedanke an Calvin und Hobbs kam mir dann als ich diese Woche mal wieder Babysitter für Brighton gespielt habe und dieser bei unserem Spaziergang alle 2 Meter anhielt um mich auf Hunde hinzuweisen die nicht da waren.
    Generell erinnert mich Brighton sehr an Calvin von seinem Verhalten her und da man ihm sein essen auch erst Kreativ verkaufen muss.
    Andereseits hat Brighton mal ein Bushbaby gesehen und schreit(eine sehr gute Nachahmung ihres Nervigen Rufes) die ganze Zeit in die Baumgipfel um sie hervorzulocken.

    Zu den Bildern:
    -der Sonnenuntergang an unserem letzten Abend in Michamvi
    -einer der Spots unserer Blue Safari
    -der Strand in Pajie
    -4-6 der Zwischenboden an der Kiremeni
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  • Day110

    Advent,Advent Moshi brennt

    December 20, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 27 °C

    Oder auch nicht wäre aber ganz passend da:
    A:Moshi übersetzt raucht heißt und
    B:wir neben einer Regenwelle auch die ersten Hitzewellen des Sommers zu spüren bekamen.

    Gut zu sehen ist das jedes mal wenn man aus höherer Lage einen Ausblick auf die Stadt hat.
    Dies war letzten Montag (den 17.12) der Fall, mit 3 Mitfreiwilligen aus Uganda stiegen wir auf einen Hügel 20 Minuten fahrt vor Moshi.
    Der Hügel ist in etwa 1100 Meter hoch und stark mit Gestrüpp und Schlangen bedeckt.
    Von ersteren kamen meine Beine ziemlich viel ab die letzteren bekamen wir dann nicht zu sehen.
    Dort oben angekommen nutzen die Bewohner des Dorfes die Situation erst einmal aus um sich von uns Geld zu besorgen,in Form von erfundenen Gebühren.
    Nach dem bezahlen und verschwinden der Dorfbewohner, fand eine von uns 2 Stabheuschrecken die mich gar verzückten da es das erste mal ausserhalb eines Zoos war das ich diese zu sehen bekam.

    Einige Tage vorher am Freitag den 14 fuhr ich mit Lorenz und Stella runter nach Moshi wo wir uns mit einem Haufen IB Freiwilliger traffen (die haben immoment ständig Gäste) um zu den Hotsprings zu fahren.
    Nach einer ordentlichen Fahrt erreichten wir Maji Moto(heißes Wasser) die Oase in der Savanne.
    Nach einer kurzen Diskussion mit der Kasse über meinen Eintritt sahen unsere Gäste das erstemal das doch beeindruckend klare Wasser,die schillernden Buntbarsche und spürten die knabernden Schmerlen und Welse an ihren Füßen.
    Während die anderen sich an der Liliane ins Wasser schwingen ließen,tauchte ich mit den Mitarbeitern der Quelle um die Wette was mir ein Chippsi Mayai einbrachte.

    Mit Lorenz,Stella und Leonie(2 mal Uganda,1 mal Mwanza) beendeten wir dann auch so weit alles an der Makarere was wir tun konnten.
    Das heißt wir malten den Blauen Part und die Ecken fertig an.
    Die letzten Details erledigt jetzt ein Fundi (Handwerker) erledigen da wir ab morgen unterwegs sind.
    Nun muss ich nur noch mit den Leuten des Elimu E.V.s ausdiskutieren wann ich mein Geld zurückbekomme das ich vorgestreckt habe.

    Zu den bildern:
    1:Maji Moto
    2:Blick in die Weite vom Hügel aus
    3:Blick auf die Ausläufer des Kilimandscharos
    4:die Stabschrecke
    5:unser an Gästen leicht überfülltes Wohnzimmer(8 Rafiki E.V.,3 Uganda,1 Mwanza und 1 Gast aus Deutschland)
    6:nicht ganz so professionelles mahlen unter nicht ganz so professionellen Sicherheitsstandards
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  • Day18

    Pole Pole,will see

    September 19, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 24 °C

    "Langsam,langsam das wird schon" oder auf Kiswahili "Pole Pole" oder "will see"(Wahlweise auch entsprechend kombiniert),sind Aussagen die nicht nur meine Mutter während der Abiphase oft genug von mir gehört hat,sondern beschreiben auch die Mentalität mit der hier viele Dinge angegangen werden.
    Dieser Gedanke des es wird schon führte mich unteranderem am Freitag wieder runter nach Moshi,ich hatte dort etwas liegen lassen und irgendwann sollte es aufgebracht werden nur keiner wusste wann,zu dem wollten meine Mitfreiwilligen feiern gehen.

    Somit verbrachte ich einen fast schon aufregenden Freitag und Samstag in Moshi,zu erst einmal waren wir in Moshi selber einkaufen (Schokolade und Tee) und Essen.
    Der Grund warum ich hier hervorhebe,dass ich essen war liegt an 2 Gründen:
    1:ich hatte Hamburger und Pizza,auch wenn es heißt das man neue Sachen genießt sind abwechslungen mit Heimatgefühl eine willkommene Ablenkung von Reis und Bohnen in allen Varietäten und hilft beim Übergang in die neue Kultur.
    2:Ich habe für 3 volle Mahlzeiten mit Getränk zusammen knapp 11€ ausgegeben,was mich befürchten lässt das ich nächstes Jahr nach meiner Rückkehr an meinem neu gefunden Geiz untergehen werde.

    Abend so um 12 wurden wir zum Club gefahren,
    unser Fahrer kam mit rein und einige ausgegeben (ich bin deswegen morgens lieber nach Hause gegangen) meine Kentnisse über Clubs sind ja eher aber es war wohl wie jeder X-beliebige Deutsche Club.
    Um 4 verließen wir den Club, nur um dann Festzustellen das eine der unseren fehlte,später wurde sie im Zimmer eines deutschen Medizinstudentens gefunden,unter Drogen.
    Eine Gefahr auf die immer wieder hingewiesen wurde aber von der keiner dachte das sie einen von uns jemals treffen würde.

    Zusammen mit Madleen und Ina war ich Samstags dann schon wieder einkaufen,diesmal auf der Suche nach einem Hemd für eine Hochzeit.
    Wie sich mal wieder herausstellte war es sehr praktisch die Zwei dabeizuhaben,da ich nichts über Mode weiß und glatt ein Hemd ausgewählt hätte das nicht zu meiner Augenfarbe passt.

    Ohne Hemd aber dafür mit Ina und müde begab ich mich Sonntags zur örtlichen Baptistengemeinde,da die Katholiken um 7 am Morgen Gottesdienst haben wird es noch dauern bis ich die Kirchen hier vergleichen kann.
    Aber der 2 1/2 Stündige Gottesdienst wurde auch diesmal wieder mit einer unglaublichen Gottesfurcht und Lautstärke durchgeführt.
    Mit der anschließenden Versteigerung(die Kollekte hier) als erneutes Highlight schloss der Gottesdienst ab.
    Die immer noch leicht gedrückte Stimmung in der Gruppe wurde Mittags mit den ersten Gläsern selbstgemachter Orangen Marmelade überwunden,womit wieder bestätigt wäre das Essen die Moral hebt.

    Montags gingen wir,angeführt von Max und Lilith,noch vor der Schule wandern,hatten Unterricht,und den ersten größeren Konflikt in der Gruppe.
    Dieser hat sich schon über längere Zeit angebahnt und ist bei 11 Leuten auf kleinem Raum unausweichlich.
    Es ging darum wer was beim Essen vorbereiten macht,wer was und wer wie viel Essen darf(z.B.Brot der Gruppe,eigene Nudelsuppe).
    Dazu wie zu erwarten sind die meisten Leute die ein FSJ machen eher linksgerichtete,aber eigentlich keine Extremisten, wir haben aber auch 2-3 Leute dabei die der Ansicht scheinen, dass in einer Gruppe wo Schokolade als das größte Heiligtum angesehen wird man das Konzept des Kommunismus ausleben sollte.
    Dem entsprechend kam es nun zu einem kurzen Streit der noch aufgeheizter wurde als der Humor einiger von uns als unpassend und zu trocken beleidigt wurde.
    Wie die Gymnasialschüler die wir nunmal waren lößten wir den Konflikt auch so wie wir es gelernt hatten.
    Nach einen Tag lästern,Gruppenbildung,hinterhältiger Meinungsmache und dem sichern der Merheit unserer Meinung hatten wir ein klärendes Gespräch und fanden eine halb gare Lösung die niemanden zufriedenstellt,also im Grunde wie unsere Politiker es tun.
    Zum glorreichen Abschluss des Tages musste ich dann noch meine Kleidung waschen.

    Dienstags war ich mal wieder einkaufen,diesmal aber auf unseren örtlichen Markt in Mwika wo ich auf der Suche nach Käse erfolglos blieb.
    (einige Kilometer von mir entfernt ist die einzige Käserei der Gegend deswegen meine Hoffnung)
    Desweiteren war ich diese Woche auch das erstemal Joggen was sich,im Angesicht meiner langenphase des nichts tun zuhause und der Hanglage,als Idee herausstellte die meine Oberschenkel nicht befürworteten.
    Zudem verlief ich mich,fand aber durch einen netten alten Mann wieder zurück,das dieser Bier für seine Dienste haben wollte gefiel mir zwar nicht gehört aber zur Höflichkeit hier.

    Während ich noch an einer Duka (kleiner Shop am Straßenrand) kurz ein paar der wertvollen Süßigkeiten einkaufen war ging in unserer Gruppe die Erkenntnis um das die 2 schwangeren Hündinnen des Hauses bald werfen müssen.
    Somit kam ich in ein Haus zurück in dem die noch nicht einmal geborenen Welpen strategisch aufgeteilt wurden.

    Im Laufe dieser Woche erwarte ich zu erfahren ob ich hier bleibe oder an die Vunjo gehe und wie mein Stundenplan aussehen wird da Montag die Ferien vorbei sind.

    - zu der Club Geschichte ich habe mich lange gefragt ob ich über das oben stehende schreiben soll und mehrere Versionen dazu verfasst.
    Am Ende erschien es mir am einfachsten und logischsten kurz und knapp darüber zu berichten.
    Ihr geht es inzwischen wieder gut.
    Ich möchte mit der Geschichte gar nicht zum Nachdenken anregen oder ähnliches was nach so Berichten immer geschrieben wird,ich denke nur das die Geschichte als negativbeispiel für die Geschehnisse im Club dazugehört.
    Z.B.sind auch zwei mitglieder unserer Gruppe an diesem Abend zusammengekommen.
    Aus diesem Grund habe ich auch keine Namen in diesem Bereich erwähnt-

    Zu den Bildern:
    1:Lucy eine der schwangeren Hündinnen
    2:unsere Küche Max bereitet auf dem Gasherd Ei(in Kiswahili=yai) zu
    3:unser Office unser Lager
    4:mal wieder der Kibo uns Mwenzi
    5:eine Handgroße Motte die Nachts in meinem Zimmer auftauchte
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  • Day46

    Rafiki E.V. und die Finale Quest

    October 17, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 24 °C

    Wertes Gesöcks und werter Pöbel so lauschet der Ballade über die Epische Quest des Rafiki E.V..

    Eine Schule unterstützend seit 15 Jahr ,zum Anfang noch mit vor Wellen helockten Haar, so Schritten Oliver,Markus,Wilfried und Klaus hinaus um dem Ende ihrer Quest entgegen zu treten.
    Die Brust breit die Köpfe kahl trat ihnen eine Bestie ohnegleichen entgegen in ihrem Mund ein Stück Melone,
    tropfend von Fett mussten sie dieses letzte Essen schaffen sodann wäre es endlich beendet:
    Der Bau der Kiumako.
    Ihnen beiseite standen 7 Jungspunde die kein Fleisch genießen wollten,sowie 4 die konnten bei Ansicht der Ziege aber nicht so ganz wollten.
    Nach einem brutalen Kampf mit den Bissen des Biest war die Queste geschafft.
    Die abschließende Feier am Abend wurde,den großen Helden der Geschichten gleich, mit dem ein oder anderen Schluck von der Erheiterung beflügelnden Getränke begossen.

    Anmerkungen des Autors:
    1:In etwa wie im Text müssen sich die Vorsitzenden des Rafiki E.V.s wirklich gefühlt haben als sie über den Schulhof der Kiumako Schritten und auch während der Eröffnungsfeier wurde ihnen zumindest eine heldengleiche Verehrung zuteil.
    2:Ich habe mich für die Helden aus den Geschichten entschieden da ich bei den Helden der Geschichte vergleiche zu Helden wie Gottfried von Bouillon ziehen würde und keiner der Herren aus meiner Geschichte Massaker begangen hat.

    So genug des Spaßes.

    Ich wechsle hiermit mal wieder in einen halbwegs normalen Ton und probiere die letzte Woche so gut zusammen zu fassen wie möglich.
    Wie ich zum letzten Freitag berichtete führten all die Vorbereitungen der vergangenen Woche zu dem unübersehbaren Highlight unserer bisherigen Zeit an der Kiumako ihrer Eröffnung.
    Im Laufe der Woche konnten wir beobachten wie schnell eine Schule fertig gebaut werden und neu geschtrichen werden kann wenn Mann denn nur will (oder die Geldgeber Druck machen aber das ist einerlei).
    Und als wir dann Samstagmorgens an die Schule kamen konnten wir sehen wie diese in ihrem neuen Gewand erstrahlte.
    Wir begaben uns in einen der Klassenräume wo wir die Projekte des Rafiki E.V.s vorstellen sollten,nach dem dort alles aufgebaut war genossen wir es zuzusehen wie die letzten Vorbereitungen liefen, dabei fanden wir auch den Ziegenbock der Freitag noch gelebt hat,jetzt auf einem Spieß über dem Feuer.

    Mit der Zeit traffen dann auch die die letzten Gäste ein,darunter die 4 Vorsitzenden des Rafiki E.V. die von einer Tanzgruppe der Chagga begrüßt wurden.
    Der Aussage Gandalfs folgend das er immer zum richtigen Zeitpunkt da ist begab sich der wichtigste Mensch der Region (wichtiger als alle Politiker) ein der Bischof von Moshi.

    Dieser half vor 10 Jahren bei der Grundsteinlegung des Kiumako als Weihbischof Moshis und hat das Projekt seit dem die ganze Zeit über begleitet.

    Nach der feierlichen Eröffnung der Schule durch ihm und Oliver unseren Vorsitzenden wurde ein Programm durch Schüler dargeboten.

    Bei diesem Programm traten auch Schüler der Vunjo Highschool auf derselben Schule an die Hisham und ich demnächst ziehen werden,wir nutzen die Chance sogleich um Kontakt zu den Schülern aufzunehmen.

    Kurz bevor der Bischof abreisen wollte wurde das Essen aufgetischt,in diesem Fall der Chagga Cake.
    Einem alten Ritual zufolge bekam jeder ein Stück der gar nicht so schlecht schmeckenden Ziege zu schmecken bevor sie mitsamt Innereien in Reis und Suppe weiterverarbeitet wurde.

    In Folge des mehr oder minder begeisternenden Essens wurden mit der Mode- und einer Trommelshow auch die Projekte vorgestellt an denen wir mit den Schülern zusammen aktiv gearbeitet haben.

    Wie schon in der Ballade berichtet wurde die Eröffnung abends in der Continental Lodge bei Mwika,mit einer Feier des Rafiki E.V.s der Familie Towo und den Angestellten der Schule gefeiert.

    Zu unserer überaus großen Begeisterung erhielten wir von Oliver auch Versorgungspakete die unsere Eltern mitgeschickt hatten.
    In meinem waren neben Filmen(Monthy Python,Luis De Funes,eine Serie über das 20 Jh. und die Dragonsfilme) und Musik(zu viel zum aufzählen) auch Haribo die inzwischen aber nicht mehr ganz so vollzählig sind.

    Sonntags Morgens wurden wir dann von dem Geruch nach Ziege beim Frühstück begleitet,wie sich herausstellte hat unsere Gastmutter die Reste der Ziege erhalten, dazu gehörte auch der komplette Kopf mitsamt Hörnen, welcher das schließen der Kühlschranktür verhinderte.

    Im kleinen Kreis feierten wir anschließend Sarahs
    Geburtstag,im kleinen Kreis da sie Geburtstage nicht so gern hat und weil der Rest noch schlief.

    Mittags genoß ich dann bei ihrem Geburtstagsessen die beste Pizza hier (bisher) und einen Kuchen der fast so gut war wie Inas.
    Leider war dies in einem Musunguladen(weiße=Touri) und dementsprechend viel musste ich Zahlen.

    Alls ich zurückführ lernte ich auch woher der Spruch:"wenn du denkst schlimmer geht es nicht mehr kommt ein Dalla Fahrer daher" kommt.
    Der Fahrer der die Route über Marangu fuhr schaffte es so viele Leute in den Wagen zu quetschen das er kaum den Berg raufkam zu dem hielt er zu diesem Zweck an jedem noch so kleinen Dorf an.(normalerweise fährt man ab Marangu durch)
    Dies führte dazu das die Fahrzeit nur knapp um eine Stunde verlängert wurde.

    Seit Montag warte ich auch auf den richtigen Zeitpunkt um meine Klamotten zu waschen aber jetzt haben wir seit einem Tag Stromausfall was mal wieder dazu führt das meine Kleidungsvorräte zu Ende gehen.

    Zu den Bildern:
    1:der Bischhof bei der Eröffnung der Schule
    2:Madleen und Ina während sie mit den Chagga Damen tanzen
    3:die Ziege über dem Feuer
    4:die Ziege vor dem Essen.
    5:ein kleiner Junge der während der Eröffnung auf meinem Schoß saß ich habe ihm zur Feier des Tages beigebracht wie man sich Sachen an die Stirn kleb.
    6:die Welpen als wir sie das erstemal alle zusammen spielen ließen
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  • Day48

    Essen in Tansania

    October 19, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute wollte ich das Thema Essen in Tansania ansprechen.
    Inspiriert hierzu wurde ich von Mats Blog zu dem Thema Essen in Südafrika.

    In Tansania gibt es 3 Hauptnahrungsmittel Reis,Ugali und Bohnen.
    Ergänzt und kombiniert werden diese wahlweise mit Kochbananen,Mchicha (so eine Art Spinat) und Linsen.
    Ein weiteres Gericht das man Häufig antrifft ist Chipsi mayay also Bratkartoffeln die zusammen mit Eiern zu einer Art Omelett angebraten werden.

    Fleisch trifft man hier eher selten auf dem Tisch an es gibt zwar viele Metzgereien die gutes Regionales Fleisch verkaufen aber es ist teuer.
    Und wir haben wie schon erwähnt viele Vegetarier bei uns.
    Immer wenn wir an einer der Schulen waren um uns Vorzustellen wurde uns jedoch Huhn angereicht, da wir die Gastgeber nicht entrüsten wollten war dann meistens ich der, der für alle Fleisch essen musste.

    Sonst sieht man Fleisch nur an den Straßenständen wo es wie Chivapchichi am Spieß angeboten wird meistens zusammen mit Maiskolben und Zuckerrohr.

    Bei uns in der Gastfamilie haben wir das Glück ordentliches Brot essen zu können da unsere Gastmutter begeisterte Bäckerin ist,
    meistens gibt es ausserhalb der Familie aber nur Toast.

    Neben Pracseda (unserer Gastmutter) backt auch Ina inzwischen mindestens einmal pro Tag Brot, und meistens noch etwas süßes dazu.

    Zu dem habe ich hier Mandazis kennen gelernt wobei es sich um Fritierte Teigbällchen ähnlich von Krapfen handelt.

    Sollten wir etwas Europäisches wollen können wir in Moshi zu einem der Indischen Restaurants diese bieten wie in Deutschland auch allgemein die bessere Pizza an.

    Alles in allem ist unsere Verpflegung also durch aus ausgeglichen und ausreichend nur vermisse ich manchmal eine gute Lasagne oder irgendwas mit Käse den gibt es hier nämlich nicht.
    Und wenn ist er nicht gerade das was man haben will.

    Zu den Bildern:
    1:Mandazis
    2:unser Brotschrank leider habe ich noch nicht erlebt das ein Grau oder Schwarzbrot enthalten war
    3:Reis mir Mchicha und Huhn an einer der Schule
    4:Mein erstes mal Reis mit Mchicha und Bohnen
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  • Day81

    Vunjo=Nyumbani?

    November 21, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 19 °C

    Nyumbani=Zuhause in Swahili

    Meins ist in Tansania seit Montag an der Vunjo wir sind also endlich mal umgezogen und unsere Visa und nächste Woche dann auch endlich fertig.
    Also für alle von uns gute Nachrichten.
    Es gibt wirklich nichts negatives ausser das wir uns noch nicht ganz an der Vunjo eingerichtet haben aber das ist nach 2 Tagen vermutlich völlig normal.

    Aber um mal Chronologisch zu bleiben:
    Letzten Donnerstag fand ich mich in Moshi wieder da die Ibler endlich von ihrer Rundreise zurückwaren und wir bei Kakas,mit der besten Pizza Moshis,
    meinen Geburtstag nachfeierten.
    Auf dem Weg nach Hause erstand ich auch mein erstes Eis am Stiel seid Deutschland und dementsprechend ging ich gut gelaunt ins Wochenende.

    Dieses Wochenende mussten wir uns komplett selbständig ernähren da unsere Gasteltern mit einem Imker aus Kellinghusen unterwegs waren.
    Ecki der Imker betreut,als Projekt des Rafiki E.V. das entstehen einer Gruppe von nebenberuflichen Imkern in Uuwo.

    Montag dann endlich der "finale Schritt" Hisham und ich zogen an die Vunjo.

    Bei der Vunjo handelt es sich um ein Christliches Internat,dieses gilt als eine der besten Schulen der Kilimandscharo Gegend.
    Dementsprechend gingen wir nicht davon aus hier viele Projekte starten zu müssen/können da einfach alles hier schon gemacht wird.
    Dennoch wurden wir abends,auf einem kleinen Rundgang von Schülern der Form 1 gebeten ihnen bei ihren Hausaufgaben zu helfen und kamen gleichzeitig mit einem Jungen Lehrer ins Gespräch.
    So erfuhren wir das die Schule fast 40 Lehrer hat (zum Vergleich die Kiumako hat 6) und der Tag der Schüler von 4:00- 22:00 geht.

    4:00-5:00 aufstehen und fertig machen spätestens 4:45
    5:00-6:00 Classpreparations,bei uns wurde das freie Stillarbeit genannt,nur wird das hier ernster genommen
    6:00-7:00 Gottesdienst
    7:00-10:40 Unterricht
    10:40-11:00 Teepause
    11:00-13:30 Unterricht
    13:30-14:00 Essenspause
    14:00-16:00 Unterricht
    16:00-18:00 AG,Scouttraining und ähnliches
    18:00-19:00 Gottesdienst
    19:00-20:00 Abendessen
    20:00-22:00 Hausaufgaben und Lernen
    22:00-4:00 Schlafen

    Irgendwo wird ab und zu auch noch etwas Freizeit reingequetscht aber das Konzept mögen sie hier nicht:" das bringt die Leute nur auf falsche gedanken"

    Was am ersten Abend die Fragen der Form 1 zu Biologie und dem Konzept der Arbeitsteilung waren,
    waren am zweiten Abend die Fragen der Form 5 über alles andere nur nicht lernen. (Die Form 5 ist in etwa in unserem Alter 17-21).

    Gestern(Dienstag den 20.11) wollten Hisham und ich sowie einige Mitfreiwillige eigentlich nur mit Gilli auf dem Markt einkaufen gehen doch plötzlich lud er uns zum Essen in Marangu ein.
    So führte das eine zum anderen und nach dem Essen in Marangu fuhren wir mal eben zu den Ndoro/Marangu falls.
    Diese sind Optisch um weiten die schönsten die ich bis jetzt gesehen habe,aber zum Schwimmen eine echte Katastrophe.
    Weder ist das Wasser Kalt oder Warm genug noch gibt es stellen an denen man ordentlich schwimmen kann,da das Becken des Wasserfalls durch eine Sandbank geteilt wird.

    Somit kamen wir erst wesentlich später dann doch vollbeladen vom Markt zurück.

    Zu den Bildern:
    1:mein Zimmer das alles in rosa ist,ist auf meine Vorgängerin zurückzuführen
    2:unsere Küche
    3:ein Einblick in unser Wohnzimmer
    4:Ndorofalls (die gutaussehenden,aber schlechter zum beschwimmenden der Marangu falls)
    5:während des Gewitters kommen meine Mitfreiwilligen zurück ich war der einzige der geschwommen ist
    6:ein Skink oder eine Echse
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  • Day25

    Pombe

    September 26, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 19 °C

    Pombe:Kiswahili für Alkohol

    Alkohol Ursache für so viele Probleme in der Welt,
    aber auch der Präsident Tansanias Ursache einiger meiner Probleme.
    John Pombe Joseph Magufuli 5 Präsident Tansanias wird unter seinen Kritikern häufig einfach nur Pombe genannt da viele seine Entscheidungen wirken als ob sie unter Alkoholeinfluss entstanden,
    ein weiterer Spitzname ist der Trump Amerikas.

    Eigentlich wollte ich hier bis auf die EU Wahlen nächstes Jahr ein relativ Politikfreies Jahr verbringen wie schon erzählt scheitert dies an meinem Mitfreiwilligen aber auch an John Magufuli der mit Beginn dieses Jahres die Visaregelungen für Freiwillige verhärtet hat.

    Wie bereits bekannt ist sollte heute der erste Tag sein an dem wir in den Schulen aktiv Projekte unterstützen und durchführen.
    Aufgrund einer neuen Regelung dürfen wir immoment aber weiterhin nur mit den Kindern "spielen" bis wir unsere Visa haben.
    Dabei haben wir noch Glück das die Schulen hier das Spielen erlauben die IBler unten in Moshi dürfen aus Angst der Schulen vor den Immigrationsbehörden nicht einmal an die Schulen.

    Nichtsdestotrotz verbrachte ich den heutigen Tag das erstemal an der Kondiki Primary school einfach um die Schule und die Lehrer kennenzulernen.
    Diese Besuche die wir bis zum nächsten Dienstag durchführen dienen unter anderem auch den Zweg das wir eine grobe Idee für zukünftige Projekte bekommen.

    Derweil haben Hisham und ich auch immer noch nicht unsere Wohnung an der Vunjo gesehen und bleiben wohl hier in Ouwo wohnen.

    Damit wir nicht das komplette Touriprogramm verpassen führten unsere Wege uns am Sonntag zu den lauschigen Hotsprings ausserhalb Moshis mitten in einer Dornbuschsavanne.
    Das ich auf der Fahrt über holprige Wege nicht in dem Safari Jeep sondern dem vollgestopften Noah sitzen "durfte" ist eine eher minder entspannende Fügung des Schicksals.
    Aber das ich dabei Seekrank wurde muss eine Strafe für irgendeine Missetat in meinem Leben sein.
    Umso entspannter war es in dem ca. 30 Grad heißen Wasser Schwimmen zu können.
    Die Fische die dabei zusehen waren(Bunt Barsche,Schmerlen,Welse {alle samt in Klein}lustige Karpfenartige) vergrößerten vermutlich nur bei mir den Spaß an der Sache,gerade dann wenn sie anfingen an uns zu knabbern.

    Meine Mitfreiwilligen erfuhren ihre Freude an den Tieren diese Woche durch die neuen bzw. neu gefundenenTiere der Familie.
    Zu erst einmal wieder ein Tier das irgendwie doch nur mich erfreut und Hisham jedes mal in die Verzweiflung treibt wenn ich ihm sage das es entflohen ist.
    Dabei handelt es sich um Mark meinen Tausendfüßler von dem ich hoffe das er mal die 25 cm. erreicht.

    Vergangen Montag haben Julia und ich dann ein Haus für die,gar nicht mal so kleine,Schildkröte gebaut die hinter dem Haus in einer der Bauruinen lebt.
    Ich vergesse immer ihren Namen aber sie kann furchtbar fauchen wenn man ihr zu nahe kommt,desweiteren ist ihr Haus schon wieder zusammengebrochen da sie die Mauer eingerissen hat jetzt werden wir beim nächsten mal mit Holz und Nägeln arbeiten müssen.

    Zu guter letzt haben beide Hündinnen in der Nacht des 22.9.18 ihre Welpen geworfen.
    Insgesamt 19 Stück kamen zur Welt von denen Stand meines Wissens noch 18 oder 17 leben sollten,auch ihr verletzter Vater (sein linkes Hinterbein wurde irgendwie mit heißem Wasser übergossen) scheint sich über sie zu freuen.
    Kaum waren die Welpen geboren ging zwischen uns Freiwilligen ein Wettstreit um die Rechte los wer welchen Welpen haben darf(keine Sorge wir werden nicht alle mit kleinen Hunden zurückkommen aber zumindest wer wen bennen darf wenn sie die ersten 3 Wochen überstanden haben ist wichtig).

    Somit beginnt für viele jetzt jeder Morgen damit erst die Welpen zu besuchen und dann der Schildkröte hallo zu sagen.
    Für alle für uns ein gutes Aufwachritual ausser für eine der unseren die als sie die Welpen unter Ziegenstall beobachtete von oben an uriniert wurde so wie beim zurückkommen feststellen musste das doe kleine Katze ihre Notdurft in ihrem Rucksack zurückgelassen hatt.

    Zu den Bildern:
    1:die Schildkröte in ihrem nicht ganz so professionell gebauten Haus.
    2:der beliebtere Wurf unter uns Freiwilligen einzig und allein aufgrund der Farbverteilung.
    3:Lucy mit ihrem Wurf (der andere) unter dem Ziegenstall.
    4:Antonia während sie in die Quelle springt man beachte die Qualität des Wassers.
    5:2 Baobab in der nicht mehr ganz Dornenbuschigen Dornenbuschsavanne in der Nähe der Quelle
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  • Day13

    A Single Story

    September 14, 2018 in Tanzania ⋅ ⛅ 28 °C

    Guten Mittag während ich gerade in einem völlig überfüllten Noah sitze habe mir überlegt das ich im Laufe der nächsten paar Wochen jeweils Freitags auf ein paar Fragen,Details,Fakten und Probleme eingehe und diese bespreche.
    Einige dieses Fragen wurde ich schon in Deutschland gefragt und einige kamen hier auf.

    Um zu erst einmal die meistgestellten Frage aufzuklären:
    Nein stand jetzt bin ich noch nicht zu einem Haufen Asche im Angesicht der Sonne geworden,die Sonencreme leistet mir bis jetzt gute Dienste.

    Nun aber zu dem Thema das schon im Titel steht,
    A Single Story dieser Begriff wurde das erstemal von der Nigerianischen Autorin Chimamanda Adichie in einem Ted Talk benannt.
    Im Grunde umschreibt der Begriff den Fakt das ich hier in meinem Blog nur meine Sicht der Dinge vermitteln kann,so wie jeder andere immer nur seine Sicht darstellen kann.
    Dadurch wird dieses Bild was ich vermittle für viele Leser dieses Blogs möglicherweise,ihre Sicht auf Tansania prägen,gerade wenn man sich nicht anderweitig informiert.
    Deswegen verlinke ich unter diesem Blog die Seite des Rafiki E.V. dort sind viele Blogs unserer Vorgänger, und
    Falls sie schon eingetragen sind die Blogs meiner Mitfreiwilligen.
    Zudem werde ich hier mal ein paar generelle Sachen über Tansania erzählen.

    Das Land ist mit etwas über 57 Millionen Einwohnern das nach Bevölkerung fünftgrößte Land Afrikas. Hauptstadt des Staates ist Dodoma, Regierungssitz und größte Stadt ist jedoch die Küstenstadt Daressalam.
    Zu 3/4 ist es Trocken- oder Graßsavanne(z.b.Serengetie) 1/3 des Landes sind bergige Regenwaldregionen(z.b. Usambara,Kili)
    Es war seid 1882 offiziell eine Deutsche Kolonie und wurde ab 1919 von den Briten als Mandatsmacht verwaltet(es befanden sich nie mehr als 80 Englische Beamten zur Verwaltung in Tansania).
    1961 erreichten sie die Unabhängigkeit und 1964 verbanden sie sich mit Sansibar.
    Tansania erfuhr kaum Kolonialverbrechen,und konnten sich unter den Engländern praktisch souverän regieren dies führte dazu das Tansania eins der wenigen Länder waren die einen friedlichen Übergang in die Unabhängigkeit schafften.
    Nach einer Phase als Sozialistischer Staat bis in die 1990 hinein sind sie seitdem eine der stabilsten Demokratien in Afrika,haben eine vergleichsweise für Afrika gute Infrastruktur,es gibt in den Städten bis jetzt keine Slums,die Völker und Religionen leben friedlich miteinander,es hat eine geringe HIV Rate (2,9-4%),keine große Scheere zwischen arm und Reich und Kriminalität gibt es kaum.
    Die größten Probleme sind die Armut der Bevölkerung und die Instabilen Nachbarstaaten,da Tansania einer der wenigen friedlichen Staaten ohne ernsthafte Probleme ist,ist insbesondere die westseitige Region des Victoria Sees zu einer Region geworden in der sich Flüchtlinge sammeln(knapp 2 Millionen).

    Ich hoffe ich konnte meinen Punkt vermitteln.
    Sollte es wünsche für Punkte geben die ich ansprechen soll,schreibt sie mir einfach.

    Seite mit Blogs des Rafiki E.V.
    http://www.rafiki-mrimbo.de/103.0.html

    Ted Talk über die Single Stoy:
    https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story/up-next?language=de

    Bilder:
    1:der Blick ins Noah
    2.die Kiumako Highschool aus einem anderen Winkel im Hibtergund gut zu sehen der Wald der die Schule vollständig umgibt
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You might also know this place by the following names:

Kilimanjaro Region, Kilimanjaro, Mkoa wa Kilimanjaro, JRO

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