Arctic Circle
23–24 juni 2024, Kanada ⋅ ☁️ 16 °C
Heute durchfuhren wir den Tumbstone Nationalpark und genossen die bergige Landschaft die langsam in der Tundra ausläuft. Am Abend erreichten wir den arktischen Breitengrad und campierten ein wenig oberhalb auf einer einigermassen windgeschützten Kiesstelle. Auf den Bildern sieht es immer so aus als wäre es Taghell. Tatsächlich ist es hier Taghell und einige Fotos sind in der Mitternachtssonne entstanden. Unglaublich wie ungewohnt es für den Körper ist, wenn es 24h Taghell ist. Irgendwann weiss man nicht mehr so genau welche Tageszeit ist und müde wird man irgendwie auch nicht mehr so richtig. Eine wirklich einzigartige Erfahrung die wir hier machen dürfen!Läs mer
Arktischer Ozean
24–25 juni 2024, Kanada ⋅ ☁️ 10 °C
Um an den arktischen Ozean zu kommen muss man zwei Flüsse mit einer Fähre überqueren. In Fort McPherson kann man nochmals Tanken und einkaufen. Hier haben wir den teuersten Liter Milch der Reise gekauft mit 10 Dollar aber ohne Kaffee mit Milch kann ich nicht Tagelange auskommen ;).
Über Inuvik fährt man dann auf die letzten Kilometer der Strecke Richtung Tuktoyaktuk (Auch Tuk genannt). Diese letzten Km sind nicht wie die vorherige Strecke grösstenteils harter Kies sondern eher weicher Kies. So kommt es, dass die zahlreichen Motorradfahrer welche den Trip nach Tuk ebenfalls wagen hier grössere Schwierigkeit haben. Wir hielten auf der Strecke, um Tom bei einer Reifenpanne an seinem Motorrad zu helfen. Leider konnten wir die Panne nicht beheben und der Ersatzschlauch wurde beim Wiederaufpumpen beschädigt. Wir verluden das Motorrad schlussendlich auf einen Pickup eines Einheimischen. Tom konnte den nötigen Schlauch in nur wenigen Tagen auftreiben und hat es wieder bis nach Hause nach Vancouver geschafft.
Oben in Tuk übernachteten wir direkt am arktischen Ozean und konnten die Füsse ein wenig im eiskalten Wasser baden. Hier oben haben wir den letzten Risotto aus dem Fresspäckli meiner Arbeitskolleg*innen gekocht. Danke nochmals für das Tolle Abschlussgeschenk!
Schlussendlich kamen wir mit unseren Campernachbaren ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass wir hier am Ende der Strasse tatsächlich neben Schweizern campierten. Dave und Marion (Auf Instagramm: collect_moments_sprinter) sind seit längerer Zeit mit ihrem Sprinter auf den Strassen von Kanada und der USA unterwegs und konnten uns bereits viele Tipps für unsere kommenden Reiseziele geben. Wirklich toll solch coole Reisende hier oben treffen zu dürfen!Läs mer
Tankstelle geschlossen
25–26 juni 2024, Kanada ⋅ ☁️ 15 °C
Auf dem Rückweg sahen wir bereits am Morgen ein anderer Reisender mit Reifenpanne. Dieser war zum Glück gut ausgerüstet und hatte alles was er für das Beheben der Panne benötigte. In Inuvic liessen wir uns Zeit und genossen die Sonne. Womöglich telefonierten wir über das Wlan des Touribüro ein wenig zulange mit meiner Schwester und fuhren deshalb ein wenig spät weiter. In Fort McPherson war für uns ein relevanter Tankstopp fällig nur waren da leider alle Tankstellen bereits geschlossen. Die Einheimischen sagten uns, dass wir erst Morgen wieder Tanken können. Da wir den Sprit für die Weiterreise zwingend benötigen suchten wir uns am Rande des Dorfes einen Stellplatz zur Übernachtung. Sprit bekamen wir dann tatsächlich am nächsten Morgen wieder.Läs mer
Panne im Nirgendwo...
25–26 juni 2024, Kanada ⋅ ☁️ 22 °C
Der Dempster ist wie schon erwähnt die wohl längste Sackgasse der Welt. 800 Km Schotter hin sind für viele Fahrzeuge und vor allem die Reifen schon ziemlich anspruchsvoll, jedoch hat man oben angekommen erst die hälfte erreicht. So kommt es, dass wir heute Morgen als erstes einen riesigen Wohnwagen antrafen der eine Reifenpanne hatte. Ja man benötigt nicht zwingend einen 4x4 um den Dempster zu fahren. Dieser Herr hat sogar bewiesen, dass man es mit einem 30 Fuss Wohnwagen schaffen kann! Unsere Hilfe zum Reifenwechseln schlug er ab. Er wollte lieber mit dem Platten ins nächste Dorf fahren um es dort wechseln zu lassen, damit er nicht Hand anlegen muss :).
110km von Eagel Plain (Kleine Tankstelle im Gebirge) entfernt trafen wir dann zwei Reisende am Strassenrand welche uns zugewunken haben. Sie waren auf ihrem ersten langem Roadtrip und hatten den Dempster und die dafür benötigte Ausrüstung wohl ein wenig unterschätzt. Leider ging ihr Alternator auf dem Rückweg vom arktischen Ozean kaputt. Da ein Alternator hier oben nur sehr schwer zu besorgen ist oder Wochenlange bis Monatelange für die Lieferung benötigen würde haben sie sich in der Not eine Zweitbatterie gekauft, damit sie länger fahren können bis sie dann zum Stillstand kommen. So fuhren sie mit Volldampf und wenig Schlaf auf dem Dempster und landeten dann irgendwann im Graben auf der Seite des Fahrzeugs. Die vorbeifahrende Polizei hat sie dann aus dem Graben gezogen und ihnen eine Unterkunft für die Nacht gewährt. Nach nur einer Stunde wollten die beiden dann wieder weiter und suchten Hilfe am Strassenrand neben ihrem liegengebliebenen ramponierten Auto. Die Situation war eher aussichtslos und sie erzählten uns, dass viele andere Reisende einfach an ihnen vorbeigefahren sind. Wir entschieden, dass wir die beiden nicht einfach hier draussen lassen können und wir sie mit unserem Abschleppseil 110km bis nach Eagel Plane abschleppen werden. Wir hatten auf dem Hinweg gesehen, dass es an der Tanke noch eine kleine Werkstatt gibt und hofften, dass diese irgendwie weiterhelfen können.
Unser Schlumpf hatte jetzt also neben der holprigen Strecke und unserem ganzen Reisegepäck neu noch über zwei Tonnen im Schlepptau. Bergauf war es ein wenig ein Kampf, doch der Schlumpf enttäuschte nicht und performte unglaublich bis nach Eagle Plane. Der Spritverbrauch auf dieser Strecke werden wir jedoch nicht Preisgeben ;)..........
In Eagel Plane stellte sich heraus, dass die Werkstatt nur Reifenpannen beheben konnten. Die beiden Roadtripper waren natürlich niedergeschlagen und wussten auch nicht so genau was sie jetzt tun sollten.
Irgendwie wollten wir ihnen weiterhelfen, jedoch konnten wir sie die verbleibenden hunderte Kilometer nicht abschleppen. Der Verschleiss auf den Schlumpf wäre auf der kommenden Bergstrecken zu hoch gewesen und unsere Reichweite hätte mit dem hohen Spritverbrauch so oder so nicht annähernd gereicht.
Mir kam die Idee, dass die beiden, Olivia und Oliver ja bereits eine Zweitbatterie gekauft hatten. Meine Idee war es mit unserer Litiumbatterie und dem Inverter den wir im Camper verbaut haben die eine Batterie während dem Fahren mit unserem Schnellladegerät zu laden und die andere im Auto der beiden während dieser Zeit leerzufahren. Beide Batterien waren nicht mehr im besten Zustand und konnten den Motor nicht mehr starten. Mein Jumpstarter hat das Auto auf der kommenden Strecke alle ca. 40 Minuten gestartet und dies über hunderte Km ohne nachladen geschafft. Falls also jemand einen guten Booster benötigt um ein liegengebliebenes Auto zu Starten ich hätte da eine Empfehlung!
Das System mit den beiden Batterien funktionierte tatsächlich. Nach einer Nacht am Strassenrand und zwei vollen Batterien fuhren wir also am nächsten Tag weiter mit dem Ziel es heute nach Dawson zu schaffen. Alle 40min. bauten wir also die eine Batterie aus und die andere wieder ein. Und plötzlich nach dem Tumbstone Nationalpark kam der Belastungstest für unser Camper Stromsystem zu einem abrupten Stillstand. Es roch leicht verbrannt im Camper und das wohl schwächste Glied also unser schnelllade Batteriegerät hatte den Geist aufgegeben. Ein weiterkommen war für die beiden so nicht mehr möglich. Da die Strecke jedoch flach war und der Teer bald wieder begann schleppten wir sie nochmals über hundert Km ab.
Unser Ziel war ein lokaler Teilehändler in Dawson der den beiden hoffentlich weiterhelfen kann. Die letzten Km verliefen reibungslos. Beim reinfahren auf den Parkplatz des Teilehändlers versagten die Bremsen des Wagens der beiden noch komplett und der Abschleppfehler Nr.1 passierte. Sie fuhren über unser Abschleppseil und es zerriss das mittlerweile ramponierte kinetische Seil (Eigentlich nicht für längeres Abschleppen sondern Bergung eines Fahrzeuges gedacht) welches auf 20T bruchlast gewertet ist!
Damit dies hier geschrieben wird:
Nein wir wollten nichts für unsere Hilfe und natürlich haben sich die beiden trotzdem mit einem Essen im Restaurant ect. bei uns bedankt.
Wir haben von ihnen einige Tage später eine Nachricht erhalten, dass sie nach zwei Tagen wieder on the Road waren.Läs mer
Dawson City
26–28 juni 2024, Kanada ⋅ ☁️ 25 °C
Nach unserer turbulenten Rückreise vom "Ende der Strasse" parkten wir erst mal in Dowson City und schauten uns die historische Goldgräberstadt an. Unser Schlumpf ist mittlerweile unter den Reisenden bekannt und so schrieben uns unsere deutschen Freunde Birgit und Mathias (Korrigiert uns bitte falls dies falsch ist wir haben ein durcheinander mit den Männernamen), dass sie den Schlumpf gesehen haben und ob wir bei ihnen nicht auf einen Kaffee vorbeikommen wollen. Natürlich konnten wir ein solches Angebot nicht ablehnen :). Es ist immer wieder schön sich mit anderen Reisenden auszutauschen, vor allem wenn es so tolle Menschen sind.
Am späteren Nachmittag fuhren wir dann auf einen Aussichtspunkt um uns dort für die Nacht einzurichten.
Am nächsten Tag trafen wir Dave und Marion von "Collect moments not things" im Visitercenter. Wir hatten sie ebenfalls schon am Ende der Strasse auf dem Dempster kennengelernt. Wir entschlossen uns gemeinsam mit Goldwaschen zu versuchen, eine Dredge zu besichtigen, eine Stadtführung von Dawson zu machen und schlussendlich landeten wir auf dem Schrottplatz um nach einem Teil für unseren Schlumpf zu suchen. Was natürlich nicht fehlen durfte ist das Fussballspiel der Schweiz zu schauen (Jetzt seht ihr wie verspätet ich mit unseren Beiträgen bin, weshalb werdet ihr später noch erfahren).Läs mer

Bigna und DavePs: Reich sind wir nach der Goldsuche immer noch nicht, dafür haben wir jetzt zwei tolle neue Freunde gefunden ;)

Bigna und DaveNach dem Dempster checkte ich den Schlumpf auf Beschädigungen nach den ganzen Strapazen. Das angerostete Rohr des Ölmessstabes ist durch die vielen Vibrationen noch ganz abgebrochen. Auf dem Schrottplatz habe ich mithilfe von Dave das Rohr eines anderen Fords ausgebaut. Ganz gleich war es nicht, jedoch für den Notfall nicht schlecht. provisorisch verschloss ich das Rohr mit einem Ohrpag, damit keinen Schmutz in den Motor kommt.
Top of the World Highway
28–29 juni 2024, Kanada ⋅ ☁️ 22 °C
Der "Top of the World Highway" geht über einen Bergkamm bis an den US Grenzübergang. Eigentlich soll es hier wunderschöne Sicht geben aber durch die vielen Waldbrände im Yukon hängt seit Tagen der Rauch wie starker Dunst in den Tälern. Durch den Yukon konnte man nur noch sporadisch durchs Feuer fahren, jedoch wurde der Highway teilweise gesperrt. Die Einheimischen hier scheinen von Waldbränden nicht sonderlich beeindruckt zu werden. Es ist für sie sommerlicher Alltag.
Gemeinsam mit Dave, Marion und ihrem Sprinten fuhren wir also über die Schotterstrasse und campierten in einigem Abstand der US Grenze. Heute Abend hiess es für uns die Kühlschränke zu leeren, da man Frischprodukte nicht über die Grenze mitnehmen darf...
Kurz vor dem zu Bett gehen sah ich ein Tier das ziemlich gerade auf mich zulief. Erst dachte ich es sei ein kleiner Bär aber dann sah ich, dass es sich um ein Stachelschwein handelte. Zum Glück liess sich das Stachelschwein nicht so leicht beeindrucken und ich konnte die anderen noch wecken um das wunderbare Tier aus nächster Nähe zu beobachten.Läs mer
Grenzübergang und Chicken
30 juni–1 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 23 °C
Nach einer unruhigen Nacht war es soweit und heute stand der Grenzübertritt nach Alaska an. Wir liessen den Sprinti vorfahren und sortierten unser gewohntes Chaos noch ein wenig, bevor wir dann auch nachfuhren.
Wir oder vor allem ich war ein wenig nervös und hatte Respekt vor diesem Grenzübertritt. Immer wieder hört man von Reisenden die Schwierigkeiten beim US Grenzübertritt haben. Wir waren gut Vorbereitet mit dem nötigen Visa und dank Dave und Marion hatten wir ein benötigtes Formular am Vortag auch noch ausgefüllt.
An der Grenze wurden uns nur wenige standardisierte Fragen gestellt und der nette Grenzbeamte fragte uns sogar noch ob wir als Erinnerung noch einen Karibustempel in unseren Pass möchten. Natürlich wollten wir den Stempel und waren wirklich froh, als wir die Grenze ohne Probleme so einfach passieren konnten.
Nach der Grenze trafen wir wieder Dave und Marion und zogen in ein Dorf namens Chicken weiter. Chicken ist für ein Goldsuchcamp und seine Kuriositäten bekannt. In einer Bar kann man seine Unterhosen in einer Kanone abfeuern und sie dann an der Bardecke aufhängen. Wir knallten keine Unterhosen und tranken stattdessen einen guten Eiskaffee ;)Läs mer
Wanderung und Burgerparty
1–2 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 18 °C
Eigentlich wollten wir von Delta Junction weiter nach Fairbanks und dann runter in den Denali Nationalpark fahren. Leider wurde der Nationalpark aufgrund eines Waldbrandes gesperrt und gewisse Dörfer sogar evakuiert. So entschlossen wir Richtung Süden nach Anchorage zu fahren um dringend anstehende Arbeiten zu erledigen.
In Delta Junction konnten wir endlich wieder einige Frischwaren kaufen. Ich wollte wieder mal Burger machen und Grillen und zum Glück waren Marion und Dave für Burger zu begeistern, da wir nur riesige Mengen Hackfleisch kaufen konnten. Dave schlug vor, dass wir vor der Burgerparty noch einen Aussichtspunkt besteigen. Die beiden waren ziemlich trainiert von ihrer bereits längeren Reise und stiegen den Berg deutlich schneller als wir hoch ;p Wir sahen auf dem Weg zwar keine Tiere, jedoch wurden wir mit ein wenig Aussicht auf dem Aussichtspunkt belohnt.
Die Burgerparty verlief dann perfekt und wir konnten gebürtig den erfolgreichen Grenzübergang feiern. Ich ging sogar noch kurz im kalten See baden und Marion sah am Morgen einen Elch der am See trinken kam.
Also im grossen und Ganzen wieder mal ein Hammer Stellplatz mit tollen Leuten zusammen!
Am nächsten Morgen mussten wir uns leider von Marion, Dave und ihrem Sprinti verabschieden, da sie im Glacierview zum Nationalfeiertag am 4.Juli am jährlichen "Auto über Klippe Springen lassen" teilnehmen wollten.
Die Verabschiedung viel uns nicht einfach, da wir die beiden und ihre Reiseerfahrung wirklich zu schätzen wussten. Marion und Dave falls ihr dies liesst ihr macht nicht nur das beste Brot in Kanada /USA sondern seit auch tolle Reisebuddies geworden. Wir hoffen, dass wir euch unterwegs oder in der Schweiz wieder mal treffen können.Läs mer
Anchorage der Retter der Probleme?
2–4 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 17 °C
Auf dem Weg nach Anchorage besichtigten wir noch viele kleinere Orte und Gletscher. Unser Ziel jedoch war Anchorage um einige anstehende Probleme zu lösen. Tatsächlich sind wir nach einer Zwischennacht am Rande der Strecke nach Wasilla oberhalb von Anchorage gefahren um einen Grosseinkauf im Wallmart zu machen. Schlussendlich landeten wir dann auf einem verstecktem Parkplatz ausserhalb von Anchorage in Eagle River.
Am folgenden Morgen begannen ein Abklappern verschiedener Teileläden um das Passende Ölmessstabrohr für unseren Ford zu finden. Tatsächlich bekamen wir das Teil bereits im ersten Teileladen für den nächsten Tag bestellt. Wir liessen uns zu unserer Heizung beraten und hielten Rücksprache mit der Garage Meyer in der Schweiz ;) um uns schlussendlich ein Produkt für eine Kühlerreinigung zu kaufen. Wir liesen das Produkt über Nacht einwirken und spülten unser Kühlsystem um es dann mit neuem Kühlmittel zu befüllen und siehe da die Heizung funktioniert endlich wieder!
Auf dem Weg in die Stadt, dann plötzlich die Kühlwassertemperatur schlagartig im roten Bereich. Das System hatte überdruck und der Kühlerdeckel öffnete um den Druck abzulassen. Alles plötzlich voller Dampf und Kühlwasser. Wir liessen am Strassenrand alles abkühlen und füllten das verlorene Kühlwasser wieder auf. Wir googelten wie die wilden und fragten verschiedene Leute nach Rat. Schlussendlich schien das Problem Luftblasen im System zu sein welche noch irgendwo im Kreislauf hängen. Wir versuchten den Kühlerbehälter aufzubocken, so hoch als möglich, um die Luft aus dem System zu kriegen. Grosse Luftblasen schossen aus dem System und wir dachten, dass das Problem gelöst wurde.
Wir fuhren also weiter um eine verzweifelte Suche nach einer Simkarte fortzusetzen. Die erste Karte die wir gekauft hatten konnte einfach nicht aktiviert werden und wir hatten wohl unser Geld dabei verloren. Viele Anbieter konnten unsere europäischen Handy obwohl diese hier auch verkauft wurden nicht in ihr System integrieren. Die Suche geht also weiter...Läs mer
Nationalfeiertag 4.July
4–8 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 15 °C
Bereits am Vorabend gingen wir ausserhalb von Anchorage an ein Fest mit Feuerwerk um 24h, welches mit Livekonzert ein toller Auftakt in die Festlichkeiten war. Am Vormittag des 4.July gab es eine Parade in Anchorage welche ganz patriotisch mit Hymne und Fahne ect. gestartet wurde. Die darauf folgende Parade war jedoch multikulturell gemischt und viele der amerikanischen Inselstaaten hatten ebenfalls einige tolle Darbietungen in der Parade.
Wir verköstigten uns an den vielen Foodständen und tranken sogar ein Bier im "Biergarten" welcher eher an einen abgezäunten Hühnergehäge erinnerte. Hier herrscht halt ein anderer Umgang mit Alkohol, jedoch hob die tolle Livemusik die Hühnergehegestimmung wieder ;).Läs mer
Garagendisaster 2 ?
5 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 14 °C
Nach den Festlichkeiten am Vortag ging es heute wieder ans eingemachte. Ein lang ersehnter Ölwechsel für Schlumpf war fällig. Doch während den Feiertagen eine offene Garage zu finden war nicht mal so einfach. Gerne würde ich die Ölwechsel selber machen, jedoch haben wir auch nach suchen und räumen immer noch keinen Platz für eine Ölablasswanne gefunden.
Schlussendlich haben wir mehrere Garagen angefragt und keine hatte Zeit und war Wochen ausgebucht. Wir endeten also wieder in einem Drive in Ölwechselteil. Die Jungs waren sehr freundlich und hilfsbereit, jedoch entstand eine Verwechslung aufgrund meiner wohl schlechten Aussprache (30 und 40...). Auf der Abrechnung musste ich dann feststellen, dass wir leider das falsche Öl erhalten hatten... Das da beim heavy Duty Diesel Öl beim Garagisten nicht doch vermehrt Fragen entstanden sind? Tja ich habe ja mit meiner falschen Aussprache drauf beharrt und schlussendlich 5w40 statt 5w30 erhalten. Das teure Öl wollte ich nicht ablassen und nach meiner Internetsuche scheint das ganze auch nicht so schlimm zu sein. Ich füllte das Öl schlussendlich mit meinem 5w30 noch bis max auf und hoffe das der Punch so in Ordnung geht für den Motor...
Das bestellte Ölmessstabrohr konnten wir ohne Probleme abholen. Es kostete uns nur wenige Dollar also nochmals Glück gehabt. Jetzt haben wir ein neues Problem. Ford hat in der Mitte des Rohrs eine Befestigungsschraube im Motorblock verarbeitet. Natürlich eine winzige M6 Schraube welche seit 1997 in unserem Motorblock rostet. Ich bringe das Teil bis heute nicht raus und versuche es momentan über Zeit mit WD40 zu bearbeiten. Wenn ich sie abreisse habe ich schon einige Lösungen dafür auf Lager, jedoch möchte ich lieber erst versuchen das Teil ganz raus zu bekommen.Läs mer
Gezeitenwelle
5 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 11 °C
Nach dem ganzen Run durch Werkstätte, Handystores und Teilehändler wollten wir einfach nur noch weiterziehen. Wir hatten schon länger von dieser tollen Gezeitenwelle gehört die jeden Tag in den Turagain Arm strömt. Durchschnittlich einmal im Monat türmt sich die Welle bis zu 3 Metern hoch und Surfer aus aller Welt versuchen sie zu surfen. Das spezielle daran ist nicht nur, dass es sich um eine einmalige Gezeitenwelle handelt, sondern, dass die Surfer nur einen Versuch haben um die Welle zu kriegen, da es ja nur die eine pro Gezeit gibt. Heute war die Welle nicht so hoch und nur wenige Surfer versuchten sie zu surfen. Schlussendlich waren wir falsch platziert um die Welle perfekt zu sehen, was keine Rolle spielt. Die Welle ist relativ langsam und man kann diese mit dem Auto überholen und immer wieder sehen. Heute schafften es nur wenige Surfer die Welle zu surfen und nur einer hatte sich perfekt positioniert. Das ganze war für uns trotzdem ein tolles Erlebnis und gerne hätte ich es mit dem Surfen auch versucht.Läs mer
Girdwood Festival
6–8 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 9 °C
Nachdem wir die tolle Gezeitenwelle gesehen haben machten wir uns im strömenden Regen auf dem Weg nach Girdwood. Wir wollten eigentlich vor dem Wind am Meeresarm flüchten und uns in Ruhe wieder mal ausschlafen. Als wir in Girdwood ankamen bemerkten wir die unglaubliche Menge an Autos und Menschen und hörten Musik aus dem Wald. Schlussendlich bemerkten wir, dass es sich dabei um das bekannte Festival von Gridwood "Forest Fair" handelt welches Jährlich um die Festlichkeiten des Nationalfeiertags stattfindet. Wir ergatterten also einen beliebten Stellplatz am Strassenrand und zogen los in den Wald. Am Wald angekommen bemerkten wir, dass der Wald einer Schlammschlacht glich. Wir kehrten nochmals um und rüsteten uns mit hohen Wanderschuhen und Regenkleidung. Und dann ging es dann endlich ab in den Wald.
Rauchschwaden ziehen durch den Wald und es riecht nach Gras. Überall sind bunt verzierte Menschen die Glitzer im Gesicht haben. Auf einem Markt werden lokale Künstlerwaren und Essen angeboten. Alles ist schön dekoriert. Wie im Traum pendeln wir durch diese Zauberwelt und plötzlich hören wir das klirren einer Gitarre auf einer Bühne mitten im Wald. Auf der Bühne wir in allen Musikrichtungen wild gespielt. Die Menschen tanzen, singen und feiern wie eine wilde Meute im Wald. Überall sind Seifenblasen und Menschen die gute Laune haben. Auch hier gibt es einen Biergarten, jedoch ist es hier ein toller Bereich beim angrenzenden Bach mit eigener Bühne. Wir gönnen uns einige lokale Biere und Köstlichkeiten und feiern in die Nacht mit toller Livemusik. Bei der lokalen Afterparty im Pub lassen wir die Nacht mit hawaiianischem Reggae ausklingen und fallen schlussendlich todmüde im Schlumpf mitten im Dorf ins Näscht.
Das Tolle an diesem Anlass ist, das die Livemusik am letzten Festivaltag erst um 12:00 Uhr losging. So konnten wir ausschlafen um uns erneut für einen tollen Tag voller Livemusik rüsten. Auch der zweite Tag überzeugte uns voll und wir erfuhren, dass der Anlass gratis ist, da er von Freiwilligen organisiert wird. Was für ein Zufall, dass wir hier gelandet sind und diesen Tollen Event erleben durften!Läs mer
Seward
8–9 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 11 °C
Nach dem tollen Event im Wald zogen wir bei durchzogenem Wetter weiter Richtung Seward. Auf dem Weg fährt man durch traumhafte Berge, jedoch bekommen wir davon leider nicht viel zu sehen.
In Seward können wir Fischotter beobachten und die vielen Fischer die von ihren Tagestouren zurückkommen. Hier könnte man viele tolle Touren buchen und natürlich würde ich auch gerne so viele Fische fangen. Als ich mich bei mehreren Touranbieter nach den Preisen erkunde verschlägt es mir fast den Schnauf.... Durchschnittlich zahlt man hier für eine Tagestour (Fischen) so um die 400 Dollar. Wie alles hier in Alaska ist einfach alles wirklich sehr teuer. So lasse ich das Fischen lieber und wir kaufen ein ebenfalls teures Lachsfilet im Geschäft.
Mit vielen anderen Campern finden wir einen schönen Stellplatz am Fluss unterhalb des Exit Gletschers. Am Abend gibt es dann den guten Lachs und das Wetter bessert sich stetig.Läs mer
Exit Gletscher
9 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 6 °C
Nach einer ruhiger Nacht am Fusse des Gletschers standen wir früh auf, da es im Verlaufe des Vormittags wieder schlechtes Wetter ansagte. Wir machten uns mit vielen andern auf den Weg um den Gletscher zu erwandern. Wir wollten erst die kleine Wanderung machen und dann die Grosse hoch zum Gletscher teilweise bestreiten. Leider kam man dem Gletscher bei der kleinen Wanderung nicht so nahe und als das Wetter zuzog beschlossen wir nicht in die Berge hochzusteigen. Viele anderen entschieden sich den Berg zum Gletscher hochzusteigen, jedoch kam das schlechte Wetter dann doch früher als gedacht und unsere Entscheidung umzudrehen schien richtig gewesen zu sein. Die Wanderung zum Gletscher hoch hätte sich bei schönem Wetter jedoch sicherlich sehr gelohnt. Wir fuhren stattdessen weiter in Richtung Kenai.Läs mer
Kenai
9–10 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 15 °C
Nachdem wir zig Male mit dem Anbieter unserer Simkarte hin und her geschrieben hatten und sie mehr als einmal erfolglos versucht hatten unser Simkarte zu aktivieren versuchten wir es hier in Kenai erneut und wollten einen neuen Anbieter finden. Wir versuchten es bei jedem grossen Anbieter vor Ort und keiner schaffte es unsere europäische Handys in ihr System zu integrieren. Alle sagten uns wir sollen ein günstiges lokales Handy kaufen und dann können sie es machen. Blöde haben wir beide relativ neue Handys und die Abos hier haben immer limitierte Hotspotkapazität. Diese benötigen wir jedoch für z.B. diesen Blog oder auch um unser Tablet für Navigation zu speisen. Da heute alles an eine App gekoppelt ist, gar nicht mal so einfach mit einem amerikanischen Handy. Wir haben mit unserem Appstore keinen Zugriff auf die amerikanischen Apps und umgekehrt. Wir benötigen aber gewisse Apps für z.B. Bankangelegenheiten. Alles ziemlich komplex mit diesen lokalen unterschieden...
Schlussendlich haben wir eine lokale Firma gefunden die uns ein teures Abo verkauft hat. Mit grosszügigen Falschangaben konnte die Mitarbeiterin das Ganze zum laufen bringen, da sie die Sim statt auf unser Handy auf unsere Passnummer registrieren konnte. Tatsächlich sind wir also bis zum 9.7 ohne Internet durch die Gegend gereist. Klingt einfach aber wenn man so viel Suchen musste wie wir Teile ect. benötigten eine echte Glanzleistung. Wir denken an all die Abenteurer*innen und Reisenden die früher ohne diese modernen Hilfsmittel loszogen und welchen Strapazen sie standhalten mussten um alles auf die Reihe zu kriegen!
Nachdem wir jetzt endlich wieder online waren übernachteten wir ein wenig unterhalb von Kinai an einer Flussmündung ins Meer. Hier konnten wir viele lokale Fischer beim Lachsfischen beobachten. Siehalten wirklich nur ein grosses Netz in den Fluss und warten bis die Lachse ins Netz schwimmen. Wir erfuhren, dass jede*r Alaska Bürger*in pro Jahr 45 Lachse mit dem Netz an Flussmündungen ins Meer fischen dürfen (Pro weiteren Kopf im Haushalt 10 Fische mehr). Viele verarbeiten die Fische und legen sie für den strengen Winter ein.
Neben den Fischern tummelten sich hier tausende Möven, Seerobben und Weisskopfseeadler welche ebenfalls am Fischen teilnahmen.Läs mer
Homer
10 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 12 °C
Nachdem wir die Lachsfischer am Morgen nochmals beobachtet hatten machten wir uns auf den Weg nach Homer. Diesen Ort wollten wir schon länger besuchen, da wir in der Schweiz immer wieder tollen Lachs von hier essen konnten. Der Bruder von einer Arbeitskollegin von Bigna`s Mutter ist nach Homer ausgewandert und fischt hier Lachse die er in die Schweiz verkauft. Leider konnten wir nicht mit aufs Schiff, da sie in der Saison tatsächlich Wochenlange auf See sind um jeden Tag maximal auszunutzen! Trotzdem war es schön zu sehen woher der gute Lachs den wir in der Schweiz genossen kommt.
Homer hat eine lange Landzunge die ins Meer hinaus ragt. darauf befindet sich ein kleines Fischerdorf und Hafen. Wir besuchen hier einige Souvenirläden und schauen den Fischern und Fischottern zu. Hier könnte man wieder unglaublich viele tolle Touren machen, jedoch sind die Preise auch hier für unser Reisekässeli zu hoch. Einerseits sehr traurig wenn man solche Gelegenheiten nicht nutzen kann und andererseits können wir vieles an anderen Orten der Reise kostenlos erleben. Dafür benötigen wir jedoch noch ein wenig Geduld und müssen den Schlumpf noch viele tausende Kilometer Richtung Süden fahren ;)Läs mer
Übernachtungsplatz, Zopf und Whiskey
10–11 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 13 °C
Mit vielen anderen Campern übernachteten wir entlang der Küste nördlich von Homer. Bigna wurde von Marion und Dave (Collect moments not things) inspiriert und versuchte heute zum ersten Mal einen Zopf im Omnia Ofen zu backen. Das Ergebnis war wirklich Toll und bestens für unsere Verabredung am nächsten Morgen.
Wir lernten hier noch zwei tolle Amerikaner kennen welche auf Hawaii leben und hier in Alaska Ferien machen. Bigna ging früh schlafen, da sie immer noch leicht erkältet ist und ich gesellte mich noch zu den beiden ans Feuer. Nach einigen Bier wurde ich mit einem wirklich tollen Whiskey (Buffalo Trace) verköstigt. Später endete der Abend im, äh am und mit einem guten Tequila. Leider werden wir die beiden nicht mehr treffen, da sie nur für Ferien hier sind, wir haben jedoch eine Einladung nach Hawaii erhalten und hoffen die beiden dort wieder mal treffen zu können! Falls ihr dies liesst herzlichen Dank für eure Gastfreundschaft und den tollen Austausch!Läs mer
Frühstücken unter Freunden
11–12 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 17 °C
Für die eher kurze Nacht musste ich heute eher früh aufstehen. Wir hatten um 10:00 Uhr mit unseren deutschen Freunden welche mit ihrem Mercedes unterwegs sind zum Frühstücken abgemacht. Also ging es ohne Kaffee los an den Übernachtungsplatz den wir bei den Lachsfischern hatten. Wir konnten am Strassenrand noch eine Elchkuh mit zwei jungen beobachten. Toll!
Nachdem wir uns kurz verfahren hatten fanden wir den Parkplatz dann doch noch und konnten ein tolles Frühstück unter Freunden geniessen. Im Anschluss schauten wir nochmals den Adler und Lachsfischern zu.
Uns ist aufgefallen, dass wir leider noch kein Foto von und mit unseren Freunden samt tollen Reisegefährt gemacht haben. Wir werden dies beim nächsten Treffen auf jeden Fall noch nachholen müssen!Läs mer
Schlumpfproblem
12–17 juli 2024, Förenta staterna ⋅ ☁️ 19 °C
Kennt ihr diesen Moment, wenn ihr in irgendeiner schwierigen Situation im Leben keinen Ausweg mehr sieht und mit dem Rücken an der Wand steht?
Genau dies ist uns schlussendlich in Anchorage passiert. Angefangen hat das Ganze schon vor längerer Zeit. Unser Schlumpf hatte immer wieder schlagartige Überhitzungsprobleme. Die Nadel die die Kühlwassertemperatur anzeigt schnellt schlagartig in den roten Bereich und das Überdruckventil am Kühler öffnete um den Überdruck abzulassen. Danach konnten wir teilweise hunderte Kilometer weiterfahren, ohne dass das Problem wieder auftauchte. Nach Absprache mit Schrauberkollegen und intensiver Internetsuche klang das ganze nach Luftblasen die sich irgendwo im Kühlkreislauf befinden.
Da das Problem Richtung Anchorage immer häufiger vorkam entschlossen wir das Kühlsystem zu entleeren und kauften uns im Teileshop eine Vorrichtung um auch die letzten Luftblasen aus dem System zu bekommen. Wir entlüfteten das System immer wieder doch das Problem trat leider immer häufiger auf… Als das Kühlwasser dann einen leicht öligen Film aufwies und ich leichten Abgasgeruch warnehmen konnte verhärtete sich meine schlimmsten Befürchtungen.
Wir machten also einen Test am Kühlerdeckel, der Abgase anzeigen sollte doch wir erhielten kaum Verfärbung in der Testflüssigkeit. Wir suchten also diverse Werkstätte auf welche alle wenn sie sich dann überhaupt Zeit für uns nehmen wollten die gleiche Meinung hatten. Spätestens als sie die Ölrückstände und den Abgasgeruch im Kühlwasser rochen war für alle klar, dass unsere Zylinderkopfdichtung zumindest eine noch kleine Undichtheit hat.
Bedeutet für uns also, dass wir jederzeit liegenbleiben könnten und die Dichtung die zentral im Motor liegt ersetzen müssen. Dafür muss man den Motor ziemlich zerlegen was die Reparaturkosten sehr kostspielig macht.
Wir klappern also zig Werkstätte ab und telefonieren mehrere Tage wie wild doch…… Leider hat niemand vor dem September Zeit um sich das Problem überhaupt mal genauer anzusehen. Manche Teile hätten Wochen bis monatelange Lieferzeiten und dies auch noch ohne Garantie. Originale Teile von Ford bekommt man für unseren Motor leider nicht mehr viele. Schlussendlich bekommen wir von einer kleineren Garage mal eine Offerte. Der Endpreis ist ziemlich hoch und als ich dann noch sehe, dass sie billigste Chinateile kalkuliert haben stirbt auch diese einzige Option für mich. Als wir dann in den Googlerezessionen auch noch lesen, dass die Garage immer schummelt mit den Terminen wann die Arbeit erledigt sind steht für uns fest, dass wir uns auf ein solches Experiment nicht einlassen können.
Wir suchen also verzweifelt nach Schiffen die die vielen Touristen aus den USA und Kanada nach Nordkanada oder Alaska schiffen um uns einen Platz auf einem Boot zu sichern. Die Dame am Telefon sagt uns, dass alle Schiffe bis im Winter ausgebucht seien… Wir versuchen also bei einer Verschiffungsfirma anzufragen, ob wir einen Container buchen können um uns irgendwie in einer grösseren Stadt im Süden auszuladen, damit wir dort die Reparatur machen können zu bekommen. Wir könnten diese Option zum hohen Preis und ohne Garantien machen. Also auch diese Option ein Rückschlag.
In den USA und Kanada sieht man überall Fahrzeuge und Anhänger eines Zügelunternehmens welches Uhaul heisst. Wir fragen also an ob wir einen Zügelwagen mit Autoanhänger bekommen können. Dies wäre möglich gewesen doch die 5500USD wären auch ein ziemlich teures Unterfangen.
In der Zwischenzeit verschlechterte sich unsere Problematik am Auto täglich, bis ich den Entschluss fasse etwas Fatales für unseren Motor zu machen. Ich überbrückte das Heatercore um es zu retten und Schüttete ein spezielles Mittel ins Kühlwasser, dass kleinere Undichtheiten an der Zylinderkopfdichtung verschliessen kann. Leider verklebt dieses Produkt nicht nur die Undichtheit sondern auch alle Kanäle und beweglichen Teile. Dies bedeutete für uns, dass wir schlussendlich bedeutend mehr ersetzen werden müssen als nur die Dichtung, doch irgendwie mussten wir mobil bleiben bis wir eine Lösung gefunden haben. Doch gab es die Lösung überhaupt?
Nach mehreren regnerischen und kalten Tagen fiel uns langsam die Decke auf den Kopf. Die Standheizung die entschied auszusteigen machte das Ganze nicht besser. Nach einigen kalten Nächten standen wir also mit gestressten Gemüter auf einem Parkplatz. Bigna erkältet und mir sind irgendwie die sonst so zahlreichen Ideen ausgegangen. Wenn man mit dem Rücken so an der Wand steht und dringend eine Lösung braucht, jedoch die komplette Kreativität weg ist wegen dem ganzen Stress der die letzten Tage, dann weiss man, dass es wirklich keine einfachen Lösungen mehr gibt.
Wir hatten immer noch die unglaublich riskante Variante einen Versuch zu starten die knapp über 1000km nach Whithorse eine Stadt im nördlichen Kanada zu starten, jedoch führte die Strasse durch ziemlich abgelegene Natur ohne Werkstätte.
Da wir nicht weiter wussten entschlossen wir eine 2 Dollar (CAD) Münze zu werfen. Auf der einen Seite die Queen und auf der anderen Seite der Bär. Die Queen wäre Reparatur mit den Chinateilen in Alaska zu Elitepreis ohne Garantie und der Bär soll für den mutigen Versuch der Selbstrettung aus der «Insel» Alaska gelten. Die Münze landete auf dem Bär.
Wir fuhren also direkt nach diesem Münzwurf bereits am späten Abend los und wollten es noch bis nach Glacier View schaffen. Wenn das Produkt die Dichtung nicht reparieren konnte, dann werden wir es auf den kommenden 1000 Höhenmeter sicherlich zu spüren bekommen. Im Zweifelsfall könnten wir uns für teures Geld sicher noch zurück nach Anchorage Abschleppen lassen.
Voller Adrenalin und Anspannung fuhren wir also los Richtung Norden und Nacht.Läs mer

ResenärEine weitere Option wäre, den Wagen ganz zu ersetzen. Dies ist natürlich auch nicht billig. Aber es ist zu befürchten, dass der jetzige Schlumpf noch mehr Probleme gibt.

ResenärStimmt diese Option haben wir auch durchdacht, jedoch ist diese Teurer und wir müssten einen Pickup kaufen der weitaus schlechter behandelt wurde als Schlumpf. Für die Menschen hier ist ein Pickup oder Auto einen Gebrauchsgegenstand. Da wird nicht jeden Sonntag gebutzt und Poliert. Zudem haben die Fahrzeuge durch das unglaubliche Salzen der kalten Winterstrassen hier unglaublich viel Rost. Einen neuen Pickup können wir uns auch hier nicht leisten. Zudem gibt es für uns noch bürokratische Hürden. Man kann als Ausländer nicht in jedem Land einfach ein Auto kaufen und als nicht Wohnsässiger einlösen und eine Einheimische Autonummer bekommen. In Alaska und einigen Bundesstaaten der USA würde dies jedoch zumindest mit Unwegen gehen. Doch wie wäre es mit Schlumpf? Kann ich mein schweizer Fahrzeug hier einfach so verkaufen? Muss ich es vorher importieren und teuren Zoll und Gebühren bezahlen? Wenn ich es Verschrotte, kann ich dann mit einer Verschrottbestätigung wieder aus dem Land ausreisen oder bekomme ich Probleme? Könnte also durchaus sein, dass teuer zurückverschiffen und in Europa verschrotten oder Verkaufen wenn noch möglich besser/ günstiger wäre. Angesichts dieser Kosten kann ich Schlumpf noch viele Male reparieren.
Das Glück herausfordern?
18–20 juli 2024, Kanada ⋅ ☁️ 19 °C
Wir schafften es tatsächlich bis nach Glacier View und Schlumpf wies keinerlei Probleme mehr auf. Tatsächlich lief der Motor besser als jeh zuvor. Wir begossen und feierten dies wie ein Sieg nach den vielen Tagen im nicht allzu schönen Anchorage. Wir schienen vergessen zu haben, dass eine viel grössere und anspruchsvollere Strecke bis nach Whitehorse noch vor uns lag.
Am nächsten Tag machten wir uns also auf den Weg um die restlichen über 900km unter die Räder zu nehmen. Wir fuhren also in den nächsten 13h über eine Landesgrenze und den Alaska Highway durch abgelegene Natur bis kurz vor Witehorse. Tatsächlich hatten wir ordentlich Angstschweiss auf der Stirn, ob wir dies wirklich schaffen würden. Doch Schlumpf und der Magic Jus der die Dichtung wieder gedichtet hatte enttäuschten nicht!
Wir hatten es also in einer waghalsigen Aktion bis nach Whitehorse geschafft, doch irgendwie hatten wir ja noch keine Anschlusslösung hier vor Ort. Einigen Garagen hatte ich bereits angerufen, doch auch hier hatte niemand Zeit vor dem Winter…
Wir gingen also voller Hoffnung zur Ford Garage. Sie erkannten das Problem hatten jedoch auch keine Zeit (Wie jede Fordgarage), jedoch erfuhren wir hier, dass auch hier in Kanada keine Motorenteile von Ford selbst für unseren Motor mehr geliefert werden. Anscheinend garantiert Ford nur 20 Jahre Ersatzteile und unser Schlumpf ist ja schon ein wenig älter. Die hilfsbereiten Kanadier gaben uns jedoch Motorennummern und kalkulierten uns wie teuer ein Ersetzen wie auch ein neuer Motor wäre (Arbeitszeit). Die Preise waren verdutzend ähnlich. Ich versuchte also herauszufinden, ob wir einen überholten Motor bis nach Whitehorse liefern lassen könnten. Dies wäre möglich gewesen, jedoch ohne Termingarantie und würde Wochen bis zu Monate dauern. Wir standen nach den 1000km also tatsächlich wieder am gleichen Punkt…. Garage die in absehbarer Zeit überhaupt Zeit gehabt hätten haben wir auch keine gefunden.
Vor Whitehorse bis nach Vancouver sind es 2400km. Nach 1600km kommt Prince George und zwischendrin gibt es nicht wirklich viel ausser Natur. Kann man uns und unserem Schlumpf noch eine solche Strecke zumuten? Uhaul würde von hier noch 2500USD kosten was irgendwie teuer aber zahlbar wäre.
Nach so viel Glück, dass wir es überhaupt so weit geschafft haben war die Frage, ob man das Glück wirklich so herausfordern muss?Läs mer
Schlumpfmotor und Arztbesuch
20–23 juli 2024, Kanada ⋅ ☁️ 29 °C
Wir entschlossen einen Versuch zu starten und im Zweifelsfalle wäre ich mit Autostopp zurück oder nach vorne gestoppt und hätte bei Uhaul ein Zügelwagen mit Autoanhänger gemietet um uns selbst abzuschleppen.
Wir schafften es in drei langen Fahrtagen bis vor Prince George. Wir merkten, dass Schlumpf langsam zu leiden begann, doch der Magic Jus schien immer noch einigermassen dicht zu halten.
Wer ebenfalls zu leiden begann war Bigna. Ein leider bekanntes Problem, dass wir seit Jahren im Griff hatten kam wieder mal vorbei… Bigna hat wohl eine Blasenentzündung und wird Antibiotikum benötigen. Dafür muss man auch hier in Kanada einen Arzt aufsuchen. Da Sonntag ist denken wir, dass wir wohl am besten auf den Notfall ins nächste Spital fahren und dort schnell einen Arzt sehen. Die Dame am Empfang war sehr freundlich, jedoch hätten wir als Ausländer eine Anzahlung von 900 Dollar bezahlen müssen, damit wir überhaupt eine Arzt Grundkonsultation erhalten. Wir haben zwar eine gute Auslandkrankenversicherung jedoch erscheint es uns absolut unverhältnismässig derart viel Geld für nur eine Grundkonsultation hinzulegen. Was die Tests ect. kosten würden haben wir dann nicht mehr gefragt. Stattdessen haben wir gefragt ob es nicht eine Möglichkeit in Prince George gibt einen Arzt nur schnell zu sehen für das benötigte Rezept. Die hilfsbereite Angestellte konnte uns verstehen und gab uns eine Adresse für eine «walk in» Arztpraxis bei der wir morgen einfach ohne Termin hingehen können. Wir standen am nächsten Tag am Nachmittag also mehrere Stunden in einer Kolonne vor der «walk in» Arztpraxis. Als wir dann nach drei Stunden endlich drankamen Fragte uns der Arzt ob Bigna das Problem kenne und dies schon öfters gehabt hätte. Bigna erklärte ihm, dass sie dies kenne und gut einschätzen könne. Der Arzt hat uns empfohlen die Labortests nicht zu machen, da sie es ja einschätzen könne und verschieb uns das benötigte Antibiotikum. Nach also ca. 30 Sekunden Arztkonsultation wurden wir mit dem benötigten Rezept entlassen und mussten nur 90 Dollar bezahlen. Dass War bis auf die Wartezeit mal eine effiziente Arztkonsultation. Da wird weder hallo gesagt noch gefragt wie es dir geht. Es wird erwartet, dass du dein Problem schnellstmöglich dem Arzt beschreibst und dann schnellstmöglich abgearbeitet wird.
In Prince George haben wir am folgenden Tag jede einzelne Garage die es hier gibt abgeklappert. Einige wären bereit uns zu helfen und hätten nächste Woche bereits Zeit. Wir bekommen zahlreiche unglaublich unterschiedliche Offerten für Motorenreparatur und neuen Motor. Die Preise waren so unterschiedlich wie das Universum ;). Einige wollten uns einen gebrauchten Motor einbauen, der noch läuft ohne Garantie und andere schienen ihre Arbeit gegen meine Niere tauschen zu wollen… In der Verzweiflung wendete ich mich an eine ziemlich grosse Facebook Offroadgruppe von BC und erklärte, dass ich dringend Hilfe für schlaue Optionen hier in Prince George benötige. Die hilfsbereiten Kanadier waren sofort zur Stelle kommentierten und telefonierten für uns. Schlussendlich wurde immer wieder ein Typ mit dem Namen Reed empfohlen. Telefonierte uns sogar und fragte uns was wir benötigen. Wir gingen also zu ihm und er erklärte uns unterschiedliche Optionen und dessen Preise. Er zeigte uns ebenfalls seine Rally/Rennautos und Motoren die er auf über 700ps getunt hat. Selbst ist er ebenfalls leidenschaftlicher Offroader und hat schon im Truckcamper und Wohnwagen gelebt. Er versteht also unsere Bedürfnisse und bietet uns an während der Reparatur auf seinem Grundstück zu campieren und dass ich beim Motorenwechsel mithelfen dürfe wenn ich möchte. Natürlich möchte ich mithelfen beim Einbau und ja wir haben uns aus Preislichen Gründen für einen neuen überarbeiteten Motor von Canada Engins entschieden. Reed half uns, das wir den Motor gleich für uns reservierten und bestellte alle anderen benötigten Teile für uns. Für uns stimmt das Bauchgefühl bei Reed, weshalb wir uns für ihn entschieden haben.Läs mer
Wasserunglück
24–25 juli 2024, Kanada ⋅ ☁️ 18 °C
Wir verzogen uns also wieder an unseren Stellplatz im Cottonwood Park am Fluss auf dem wir seit Tagen hausen. Die Standheizung hat sich plötzlich entschieden wieder zu funktionieren, obwohl wir sie hier nicht wirklich benötigen. Beim Testlauf stellte das doofe Teil jedoch plötzlich wieder ab. Seit Beginn als ich diese teure Benzinstandheizung von Webasto gekauft hatte, hatte ich nur Probleme mit ihr. Sie hat es geschafft uns bis jetzt jede mögliche Fehlermeldung die es gibt anzuzeigen, obwohl wir sie noch nicht oft benutzt haben. Ich kontrolliere also die Sicherung und tatsächlich haben wir zum ersten Mal eine durchgebrannte Sicherung. Bei der Kontrolle bemerke ich Wasser auf der Standheizung wo es ja eigentlich nichts verloren hat. Schlussendlich habe ich herausgefunden, dass die Dichtung unseres Wasserhahns zwischen Wasserhahn und Waschbecken aus zwei Stücken besteht (Verrissen)und das Wasser dadurch wohl Schäden an der Standheizung verursacht hat. Schmerzt bei einer 2000.- Benzinstandheizung schon ziemlich…
Wir entscheiden uns also die Heizungs-/Wasserproblematik so bald als möglich in Angriff zu nehmen.
Am nächsten Tag bemerken wir, dass uns das Wasser ausgegangen ist und wir Wasser auffüllen gehen müssen. Wir suchen also eine Tankstelle auf bei der wir Trinkwasser tanken können. Und ich tanke und tanke und tanke. Plötzlich plätschert es unter dem Pickup. Nur leider sollte es dort nicht plätschern… Ich vermute schlimmes und renne nach hinten und schliesse die Wohnkabinentüre auf. Schei…!!! Habe es gerade geschafft unsere Wohnkabine mit 5cm Wasser zu füllen und irgendwoher kommt immer noch mehr Wasser. Wir werfen also all unsere Sachen die durchtränkt am Boden sind aus dem Camper und Bigna schaufelt das Wasser mit dem «Schüfeli» fürs Bodenwischen aus dem Camper. Ich kappe das komplette Stromsystem des Campers und beginne die Sitzbank auseinanderzuschrauben um die Ursache zu finden. Gleichzeitig lassen wir das Wasser über das Winter Entwässerungsventil des Tanks ab und saugen es zusätzlich mit einem Schlauch noch ab. Ich hatte die Vermutung, dass einer der unteren Schläuche das Problem sind doch ich konnte es einfach nicht genug gut sehen. Ich nahm den halben Camper auseinander doch der Wassertank ist so doof verbaut, dass man weder rankommt noch irgendwie wegbekommt. Irgendwann griff ich durch die Wartungsluke um die Schlauchöffnungen von innen zu überprüfen. Ich hatte plötzlich die ganze Wartungsöffnung in der Hand! Also kam das Wasser oben durch die Wartungsluke raus und nicht unten. Ich habe diese Wartungsluke vor unserer Reise selbst verbaut und aus dem Bootsbedarf gekauft. Benutzt habe ich einen speziellen Silikonkleber der für Kunstoffverbindungen zugelassen ist. Verarbeitet habe ich das Ganze korrekt…. Doch irgendwie hat sich der Kleber gelöst (Durch die tausenden Vibrationen Offroad?). Aber eigentlich dürfte dies nicht passieren und auf einem Boot müsste es ja bestenfalls auch dicht sein.
Wir putzen also das letzte Wasser aus dem Camper und fahren mit abgeschaltetem Stromsystem und niedergeschlagenen Gemütern zurück an unseren Platz im Park.
Langsam kann es ja nicht schlimmer werden….Läs mer
Nach Wasser kommt Feuer!
26–28 juli 2024, Kanada ⋅ ☁️ 19 °C
Der nächste Tag bewies uns, dass es tatsächlich noch schlimmer werden kann…Ich fuhr das Stromsystem wieder hoch und alles schien zu laufen und keine Sicherung flog. Wir fuhren also los und plötzlich sah ich wie meine Batterie Voltanzeige im Tacho Sprünge macht. Ich schalte schnell alles ab und kontrolliere ob ich was im Motorraum finde. Nichts… Im Camper riecht es jedoch nach Elektrobrand und der Camper ist zugeraucht. Ich nehme also das System wieder vom Strom und kontrolliere alles. Der Ladebooster scheint unten ganz wenig nass geworden zu sein und dieser riecht auch verbrannt. Wir fahren also zum Home Depot wo wir eigentlich Primer und Silikon für das Wasserhahn und Wassertankproblem zu kaufen. Ich demontiere den Ladebooster unser wichtigster Stromlieferant (Er kann Strom vom laufendem Motor nehmen und lädt damit unsere Batterie im Camper) und trocknen diesen Stundenlange an praller Sonne auf der Motorhaube aus.
In der Zwischenzeit repariere ich den Wassertank, Wasserhahn und den riesigen Steinschlag den wir uns auf besten Strassenverhältnissen kurz vor Prince George vor einigen Tagen geholt haben. Ein entgegenfahrender Lkw Fahrer hatte Steine geladen und ein ca. 2-3cm Stein flog uns bei 80 Kmh entgegen. Gab einen riesigen Knall und wir haben seit dann einen ca. 5cm Steinschlag auf der Frontscheibe. Diesen habe ich provisorisch repariert, jedoch kann man einen solch grossen Steinschlag nicht wirklich reparieren und die Scheibe muss ersetzt werden. Nach Absprache mit meinem Gold Autofragensupport aus der Schweiz haben wir uns entschieden mit dem Scheibenwechsel bis Ende der USA zu warten, da wir bis dann ja womöglich nochmals einen Steinschlag mehr haben könnten. Hier drüben darf man so fahren auch wenn die Scheibe gerissen ist und viele fahren so rum.
Nachdem ich alles schön repariert habe schlossen wir den Ladebooster wieder an und starteten einen Versuch. Unser Ladebooster zischte einmal kurz und dann explodierte intern irgendwas bevor ich das System abschalten konnte. Das ebenfalls teure Teil ist leider durch den Wasserschaden von uns gegangen… Also werden wir in den nächsten Tagen eine Lösung für den Booster finden müssen und uns in dieser Zeit mit dem Solarstrom versorgen müssen…Läs mer
Wartezeit...
29 juli–1 aug. 2024, Kanada ⋅ ☀️ 18 °C
Eigentlich sollte der Motor bereits nach wenigen Tagen bei Reed eintreffen, jedoch dauert es hier in Kanada oft ein wenig länger als erst gesagt wird und uns wurde schnell bewusst, dass es erst nach dem Wochenende weitergehen wird. Da am Montag dann auch noch Feiertag war fuhren wir an einen See ein wenig ausserhalb von Prince George. Die Bilder sprechen für sich und die Schönheit der Natur in Bc.
In den Tagen der Wartezeit konnten wir einen neuen Ladebooster bestellen und fanden alle benötigten Teile die wir für das Reparieren des Campers und den entstandenen Schäden der letzten Wochen benötigten. Wir reparierten fast alles auf Parkplätzen und in den Strassen von Prince George. Mittlerweile kennen wir uns hier vor Ort aus und wissen wo wir was herbekommen.Läs mer









































































































































































Resenär
Solltet mal wieder den Schlumpf waschen🤣
Bigna und DaveNeue Lackierung ;)
Resenär
Meine Güte! Kein blauer Schlumpf mehr!😅