United States
Colorado

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Travelers at this place
  • May28

    Rocky Mountain Nationalpark

    May 28 in the United States ⋅ ⛅ 13 °C

    Die Fahrt in den Rocky Mountain Nationalpark ist abwechslungsreich. Wir fahren eine Passstrasse (Million Dollar Highway) in wirklich sehr schöne kleine historische Örtchen, die geprägt sind vom Western Stil. Sehr authentisch. Hier nehmen wir uns auch die Zeit, einen kleinen Stopp einzulegen. Im Örtchen Ouray (auch little Switzerland genannt) holen wir uns ein Eis und Shoppen beim lokalen Metzger ein Stück Rib Eye vom Elch - soll wohl sehr lecker sein. Der Abend endet an einer Tankstelle 1Stunde vor dem Nationalpark, vor dem bei der wir auch die Nacht verbringen dürfen. Ich habe einfach mal nachgefragt und es war kein Problem.
    Hier wird es abends ab 21:00 Uhr dunkel und ich habe mich mittlerweile dagegen entschieden zu fahren, sobald es dunkel ist. Hier sind so viele Tiere auf der Straße, dass es einfach zu gefährlich und anstrengend ist. Im Gegensatz zu Deutschland, wünscht man sich hier mal keine Tiere zu sehen 😂. Rehe, Elche, Rinder, Hunde... Alles dabei!

    Am nächsten Morgen geht es voller Aufregung in den Park. Willkommen im Winter! Wir fahren mal wieder eine Passstrasse auf 3700 Meter Höhe! Nur Wind und meterhoher Schnee um uns herum! Schon verrückt - haben wir nicht noch gestern bei 30 Grad geschwitzt? Hier sind es gerade mal 4 Grad 😱.
    Im Visitor Center erkundigen wir uns nach den schönsten Wanderungen. Dabei werden wir darauf hingewiesen, dass wir auf jeden Fall Schneeketten für die Schuhe brauchen 🙄. Verrückte Welt! So haben wir aber die Chance, in die kleine nette Stadt "Estes Park" zu fahren. Schneeketten gekauft und motiviert, wollen wir zurück in den Park und müssen leider 2 Stunden am Parkeingang im Stau stehen - wollen wohl mehr Leute in den Rocky Mountain Nationalpark. Zu spät zum Wandern fahren wir auf unseren Campingplatz und warten bei Regen und Gewitter auf den nächsten Tag 🌟.
    Die Wanderung heute ist ein Sonne, Wolken, Regen und Donner Mix und auf knapp 3000 Metern Höhe auch ein bisschen anstrengend. Tina ist zudem auch noch ein bisschen erkältet 🤧. Es hat sich trotzdem gelohnt - und unsere Schneeketten mussten wir auch benutzen 😁. Aufgrund des Wetters (mittlerweile ist es ein Gewitter mit Starkregen) fahren wir gegen 15:00 Richtung Grand Teton Nationalpark - der auch am Yellowstone Nationalpark grenzt.

    Wir hätten euch gerne ein paar tolle Bilder vom Teton hier rein gestellt, aber außer Nebel und Regen haben wir leider nicht viel gesehen. Erinnert uns ein bisschen an Whistler - nur, dass wir keine Ski dabei haben. Hoffentlich wird es im Yellowstone besser 👋☀️
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    Wolfgang Scherer

    👍Schön, gibt wenigstens keine Bären 🐻

    Gisela Weinaug

    Ohhh,ohhh, mein lieber Wolfgang....das wird sich schnell ändern. Hauptsache Anti- Bärenspray im Gepäck...Und Schneeketten unter den Schuhen...Das Abenteuer geht weiter. Die aktuelle Route steigt sehr steil nach Norden an !

    Wolfgang Scherer

    Ohhhh, ohhhh, habe gerade gesehen, wo sie hin fahren, habe mich wohl zu früh von Bären 🐻 verabschiedet 😏

    6 more comments
     
  • Day56

    Das Mesa Verde

    May 19 in the United States ⋅ ☀️ 18 °C

    Die grüne Tafelberg war jahrhundertelang das Zuhause der Anasazi (heute Ancestral Puebloans genannt). Ihre Häuser in den Schluchtenwänden sind immer noch beeindruckend anzusehen und beim Wandern auf den steilen Pfaden lässt sich die damalige Lebenswelt beinahe greifen.Read more

    Bettina Wandl

    War ein absolutes Highlight, weil einfach so anders als alle anderen Nationalparks auf der Route. Beeindruckend oder beängstigend waren auch die großen abgebrannten Waldflächen.

    5/23/22Reply
    Eva-Maria Mair

    ja das stimmt.😊 Schade um den schönen Wald. 🌱🌳Es wäre sicher noch beeindruckender gewesen wenn du aus dem Grünen zu den Klippen kommst.

    5/23/22Reply
    Bettina Wandl

    Bei uns war leider der zweite Loop weiter oben noch gesperrt wegen "Winter", aber die Audio Runde beim anderen Loop war wirklich total interessant ☺️

    5/24/22Reply
    2 more comments
     
  • Day52

    Black Canyon et Museum of the West

    May 15 in the United States ⋅ ☀️ 15 °C

    Encore un canyon diront les enfants … « ouais, ouais, c’est pas comme si on n’en avait pas vu »…
    Bon ok, ce canyon est sympa, mais ce n’est pas le grand Waouhh…
    Enfin, il est constitué de nombreuses pierres volcaniques ce qui lui donne sa couleur noire assez inhabituelle.
    A noter que nous avons visité la veille un superbe musée à ciel ouvert, retraçant la vie des gens dans l’ouest américain, des années 1850 à 1950.
    Tout y est recréé comme à l’époque grâce à un collectionneur passionné qui a accumulé des milliers d’articles, et même acheté des vieilles maisons en ruine pour les déplacer et les restaurer ensuite : le general store, le cabinet du dentiste, du médecin, la pharmacie, l’office du shérif, la station essence, le saloon, l’école…
    On y a passé 1 heure et demi, accompagné par un guide passionné qui nous a fait voyager dans le temps : un superbe moment !
    Read more

    Mamaye Ansel

    Il est très beau ce canyon.

    5/27/22Reply
    Mamaye Ansel

    Mais j’aime bien votre guide et son look

    5/27/22Reply
    En selle les Ansel

    Musée génialissime et guide bénévole super investi…!

    5/27/22Reply
    2 more comments
     
  • Day8

    Von der Wüste ins Grüne

    May 9 in the United States ⋅ ☀️ 17 °C

    Von unserem Zimmer konnten wir bequem beobachten wie die Sonne aufgeht und da sich der Sturm ein wenig gelegt hatte
    erkannte man auch die entfernteren Monumente . Lutz kam wegen der tollen Lichtstimmung nicht mal zum Kaffeekochen, die Kamera glühte. Die Lodge bot ein kostenloses Frühstück an und wenn es auch nicht viel war, so hatten wir was im Bauch und konnten helfen den Abfallberg zu vergrößern 😅.
    Wer kennt nicht die tollen Bilder von der langen Strasse durchs Monument Valley. Genauso haben wir sie erlebt. Die Sicht war zwar immernoch nicht klar ,wegen dem vielen Sand in der Luft , trotzdem war es toll und wir haben andauernd gestoppt und fotografiert. Nach den oft eintönigen Strecken der letzten Tage hat die Landschaft uns heute entschädigt. Viele rötliche Felsen, Gebirge, Kurven und auch stellenweise etwas grün im ewigen Steinerlei. Bei Bluff waren die Twin Rocks so schön, und es gab ein Cafe, da mussten wir pausieren.
    Schon vor der Grenze nach New Mexiko war wieder Wüste. Wegen den Four Corners wo sich die Bundesstaaten Arizona, Utah, Colorado und N.Mexiko treffen, haben wir so gar einen Umweg gemacht, aber 8 Dollar Eintritt für jeden waren uns dann doch zu sehr Abzocke. In Cortez sind wir gleich in die erste Autowerkstatt weil beim Auto ständig eine Fehlermeldung kam. Innerhalb einer Stunde war alles erledigt und wir konnten in den Mesa Verde NP einfahren. Einen größeren Gegensatz zur letzten Lodge kann man sich nicht vorstellen. Der Tafelberg ist an der höchsten Stelle ca. 2600m hoch und bewaldet. Wir waren froh die Stepjacken griffbereit zu haben, den es war frisch und der Wind pfiff wieder mächtig. Die Far View Lodge liegt auch bei 2000m hoch und sieht aus wie in den Alpen. Wir hatten schon bessere Unterkünfte, aber die Lage ist toll. Nach dem guten Abendessen konnten wir endlich mal wieder Billiard spielen.
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    Irmtrud Grimm

    ...endlich sehen wir mal Euer Auto👍 Kein Wunder, dass Ihr in die Werkstatt musstet🤭 Aber landschaftlich wieder topp!

    5/10/22Reply
    Ingrid Mahlmeister

    🤣🤣🤣

    5/10/22Reply
     
  • Day21

    Mesa Verde National Park

    April 29 in the United States ⋅ ☀️ 14 °C

    Nous avons commencé la journée par faire des provisions pour les jours à venir car il n'était pas prévu que l'on repasse dans des villes.
    Nous avons roulé jusqu'au parc Mesa Verde, après avoir franchi le panneau Utah, état dans lequel nous attendent plusieurs parcs de taille. Une partie du parc de Mesa Verde n'ouvrait au public que dans 2 jours mais cela nous a laissé tout de même de nombreuses choses à voir. On s'est dirigé directement au bout du parc où on a déjeuné avant d'entamer une randonnée. En flan de falaises cette randonnée nous a fait marcher sur les traces d'anciennes tribus qui vivaient là il y a des milliers d'années. Le sentier avait une vue imprenable sur un canyon et sa vallée. De l'autre côté, dans les cavités de la roche, on pouvait admirer des ruines d'habitations primitives. La randonnée s'est terminée sur le plateau, au dessus du canyon d'où on pouvait voir des restes d'échelles, qui permettaient aux habitants de descendre dans les alcoves. Les cultures et élevages se faisaient aussi sur les plateaux. On a continué le tour du parc en revenant sur les autres points d'intérêt : des ruines de temples et de maisons en partie creusées dans le sol. Lorsque l'on reprend la route dans l'après midi on découvre de nouveaux paysages de falaises magestueuses. On arrive à Moab dans la soirée. Il y a autour de nombreux espaces non aménagés et libres d'utilisation idéaux pour les vans et les camping cars. On se rend vite compte que l'on est pas les seuls à avoir eu cette idée. On retrouve de nombreux autres baroudeurs avec des quads, des vélos ou des moto cross, l'endroit étant idéal pour la pratique de ces activités.Read more

    Christine Lemoine

    génial !

    5/1/22Reply
    Christine Lemoine

    Attention Juju !!!! 😉

    5/1/22Reply
    Christine Lemoine

    Bisous les garçons 🥰🥰

    5/1/22Reply
    3 more comments
     
  • Day20

    San Juan National forest

    April 28 in the United States ⋅ ⛅ 12 °C

    On se réveille d'une nuit très fraiche dans un décor naturel reposant et sous un grand soleil. Pas de route prévue aujourd'hui, on reste donc pour profiter de ce lieu magnifique. On prend notre temps, café et lecture pour Julien, tartines de Nutella et peinture pour Grégoire. Vers 11h tout de même on décide de se motiver à faire une randonnée, chacun de notre côté. Grégoire en direction d'un lac et Julien en direction des montagnes. La randonnée de Grégoire montait dans la forêt, jusqu'à une vue imprenable sur les chaînes de montagnes alentours. Les sentiers n'ont pas encore été pratiqués de la saison : des arbres brisés barrent la route, l'eau des neiges fondues n'arrange pas la progression. Bientôt, le sentier est entièrement recouvert de neige, sans aucun pas. Parfois il s'enfonce jusqu'au genoux. Mais à l'arrivée le décor est incroyable, le lac est encore gelé, il n'y a personne, aucun bruit. Le temps est suspendu. Au retour au van, Julien n'est toujours pas revenu. Sa randonnée s'est avérée bien plus longue que prévue à cause des conditions du sentier, lui aussi indiscernable car non balisé. Il a réalisé une grande randonnée autour d'une montagne avec une vue imprenable sur la vallée et les monts alentours. Elle a commencé par des chemins de terre puis s'est transformée en pistes de ski de randonnées. Il a dû contourner des cascades pour finalement terminer sur des sentiers de raquettes dans une forêt boréale. Il revient exténué en fin d'après midi. On s'amuse un peu avec le drone, qui n'avait pas été sorti jusqu'à présent par manque de temps, ou à cause du vent. En fin de journée, on redescend au village étape de Durango pour la nuit.Read more

    Laura Rowenczyk

    Sérieux, c’est quoi ça sur ta tête ?

    4/30/22Reply
    Julien Roullé

    J'suis obligé de mettre un casquette pour pas prendre des coups de soleil sur le crâne 😂 la visière est remontée là

    4/30/22Reply
    Laura Rowenczyk

    T’es vraiment pas obligé de mettre celle-là par contre

    5/1/22Reply
    Amaury Laine

    https://fancydressforyou.com/products/poker-vis… limite celle la a plus de classe

    5/2/22Reply
    17 more comments
     
  • Day19

    Great Sand Dunes National Park

    April 27 in the United States ⋅ 🌧 10 °C

    Étant arrivé de nuit la veille on ne s'était pas rendu compte à quel point nous étions maintenant entourés de chaînes de montagnes impressionnantes. Étonnamment, tout le reste autour de nous était complètement plat. On a roulé dans la matinée jusqu'au Great Sand Dunes National Park. Après les dunes de sables blancs de White Sands, on était maintenant face à des dunes de sable brun monumentales, au pied de montagnes encore enneigées. Manque de chance, alors qu'on entamait l'ascension des dunes le temps s'est rapidement dégradé. On croisait beaucoup plus de gens redescendre que de gens monter. Il s'est mis à pleuvoir et des vents violents balayaient le sable, à tel point qu'il devenait compliqué d'avancer. On est redescendu jusqu'au van, les pieds gelés par des cours d'eau qu'il fallait traverser pour revenir. On a un peu hésité à attendre que le ciel se découvre mais il restait trop incertain, et on pouvait profiter de ce temps pour rouler jusqu'à une laverie. On a rassemblé toutes nos affaires et fait 2 grosses machines. Ensuite on a repris la route en passant par de nombreux paysages différents : d'abord de grandes plaines, puis des paysages plus escarpés qui rappelaient à Julien ses montagnes canadiennes. A quelques heures de route d'écart, le contraste était incroyable. Le matin même on se serait cru au Sahara et on roulait maintenant aux abords de petites stations de ski. Il y a 2 semaines c'était le printemps, il y a quelques jours encore c'était l'été. On était revenu en hiver. On a posé le camp dans une clairière magnifique entre les montagnes. On a fait un feu et regardé les étoiles.Read more

    Christophe ROULLE

    Effectivement ! avec tous ces paysages très différents, vous devez avoir l'impression de faire le tour du monde ! Dommage pour la balade dans le sable car l'endroit est vraiment magnifique

    4/29/22Reply
    Julien Roullé

    En effet, mais ça arrive. On a été super chanceux sur le temps pour l'instant !

    4/30/22Reply
    Christine Lemoine

    Encore une très belle étape 😍🥰

    4/30/22Reply
    2 more comments
     
  • Day6

    Colorado springs to grand junction

    April 8 in the United States ⋅ ☀️ 11 °C

    Riding 300 miles today... took the 24 from colorado springs up to the i70 then hopefully get across to grand junction.

    So much snow on the ride but perfect sunshine... bitterly cold though... I'm wearing most of my clothes. Contemplating putting the sleeping bag on as well.

    Highligh of today's ride is the road signs on the other side of the dual carriageways but facing our direction saying "wrong way"... as if the 20 tonne truck driving towards you wouldn't be enough of a reminder.

    Seen mountains, frozen lakes, deer and some big ol' birds! (Both human and animal).

    Also becoming very aware that skippy is having more photos taken of her than I am... it looks like my bike has gone on holiday without me... oh and I've called my bike skippy.
    Read more

    Emily Browne

    skippy because its bouncy like the kangaroo?

    4/8/22Reply
    Barnaby Sayce

    skippy because I think that's a good name for an American dog, and my bike is feeling very much like having a pet with me... ill talk to it but it won't talk back 😂

    4/8/22Reply
    Lucy Browne

    That looks like a long old ride. How many miles?

    4/9/22Reply
    Barnaby Sayce

    300 yesterday!

    4/10/22Reply
     
  • Day146

    37.Tag CDT Colorado

    August 23, 2021 in the United States ⋅ ⛅ 18 °C

    Montag der 23.7.2021

    Der letzte Tag den ich komplett in Colorado verbringen werde. Herrlich geschlafen hab ich im frischen Hotelbett. Morgens konnte ich mir einen Kaffee mit der Zimmereigenen Maschine machen. Zum Frühstück gab es Flakes mit Rosinen und einen Cake-Donut. Später dann noch etwas Huhn vom Vorabend.
    Gegen halb zehn saß ich dann im Bus, welcher mich durch die Stadt wieder zu dem Punkt bringen sollte, an welchem ich am gestrigen Tag in den Bus gestiegen bin. Ich machte auf dem Weg aber noch Stopp bei einem anderen Outdoor Shop. Mit meinem kleinen Messer hatte ich die verbleibende kunststoffspitze abgeschnitten und wollte hier nun doch nochmal mein Glück versuchen. Leider konnte auch hier mir nicht geholfen werden, obwohl man das wohl gern getan hätte.
    Als ich auf den nächsten Bus wartete, kamen zwei junge Typen vorbei die offensichtlich auch hiker waren. Klar, Sobo. Kleiner smalltalk und ich hatte richtig geraten, sie suchten nur nach einem Platz zum frühstücken und wollten dann wieder auf den Trail. Unsere Bedürfnisse und Verhaltensweisen sind ziemlich offensichtlich, da so grundlegend.
    An der Haltestelle begann dann direkt mein roadwalk. Es waren zwar noch so für zwei Meilen Bürgersteige da, aber dann hörte es abrupt auf und es hab nichts mehr. Das ist das anstrengendste für mich beim Straße gehen. Immer aufmerksam sein und aus dem Weg hüpfen, damit man nicht stirbt. Dass die Belastung für die Füße und sehnen dann immer die selbe ist, ist natürlich auch sehr fordernd.
    Nach 16 Meilen kam ich in Clark an. Dort gab es einen Laden der auch warmes Essen verkaufte. Mir wurde in den höchsten Tönen davon berichtet, leider war die Küche schon zu und die Auswahl an fertigen Speisen nichts so toll. Hab trotzdem ne Menge Geld ausgegeben und auch ein Bier mit eingepackt.
    Das hab ich dann nochmal 14 Meilen weitergetragen und dann noch nicht mal getrunken. Ich konnte nämlich anderes Bier trinken 😄
    Um 19:15 Uhr war ich von meine ziel, der Forest service road 550 nurnoch wenige hundert Meter entfernt. Da hielt auf der nun wenig befahrenen Straße ein schwarzer pickup mit großen Anhänger und der Fahrer fragte ob ich die Umleitung zurück zum Trail gehe. „Ja“, antwortete ich. Nächste Frage „ob ich ein Bier möchte?“ „JA!“
    Dann fragte Kyle wie weit ich heute noch gehen will. Ich sagte ihm dass ich nurnoch den Highway auf die FSR550 verlassen will und dann dort mein Zelt aufbaue. Er sagte mir dass es nurnoch ne 1/4 Meile sei und er in einer halben Stunde dahin kommt, es gibt Burger.
    Das alles wohlbemerkt ohne große Mimik. Sehr cool 😎
    Ich war nicht so cool und riss die Arme in die Höhe. Das kleine Fläschchen corona 0,33l zog ich in zwei Sätzen weg. Hatte die ganze Zeit wenig getrunken, da hier kein Wasser floss.
    Hab dann eine Stelle fürs Zelt gesucht und gefunden, schnell aufgebaut und zurück zur Straße. Nach zehn Minuten kam Kyle dann mit seinem 4x4 side by side vehicle, Schwiegermutter und beiden Hunden von seinem Haus heruntergefahren. Die Hunde hatte ich schon gehört, gut dass sie mich jetzt mal riechen konnten, somit sind sie in der Nacht hoffentlich still.
    Die beiden gaben mir die Schachtel mit Rippchen, Hacksteak, Brokkoli, Kartoffelbrei, und selbstgebackenem Brot mit Butter drauf. Dazu noch zwei Dosen Pale Ale Bier und zwei Streifen Haushaltspapier. Toll, Klopapier hab ich wirklich noch gebraucht 😄
    Sie sagten dass das Hacksteak etwas trocken sein könnte, da das auch von gestern sei. Ich sagte aber dass das Zeug welches ich esse, immer irgendwie trocken ist und das noch nicht mal das größte Problem damit sei. Für den Müll hab ich nun eine Tüte die ich morgen früh ans Straßenschild hänge Kyle holts dann ab.
    Trail magic, aber so richtig!!!!!
    Read more

    BonnGiorno

    Ich bin gerade aufgewacht und lese noch im Bett liegend, grinsend deinen Footprint! So früh schon allerbeste Unterhaltung! 😁 Großartig!👍🙋‍♂️

    8/31/21Reply
    Silke Schulte

    Das geht mir genauso 🤘

    9/3/21Reply
    SON KA

    Bei solchen Begegnungen fängt man doch spätestens an, wieder an das Gute im Menschen zu glauben 😃👍

    8/31/21Reply
    5 more comments
     
  • Day144

    35.Tag CDT Colorado

    August 21, 2021 in the United States ⋅ ☀️ 12 °C

    Heute war Samstag. Der 21.8.2021

    Hatte nämlich länger überlegt ob nun Freitag oder Samstag ist und erst als es mir gesagt wurde, wusste ich es dann mit Gewissheit.
    Bin heute schon etwas eher aufgestanden, damit ich früh loskomme und gut Strecke machen kann. Der Grund dafür: zu wenig Essen.
    Der Tag mit seiner Strecke war heute ein harter Knochen. Schon auf dem schmalen Grat über welchen ich direkt nach dem Start gehen musste, packte mich dieser eiskalte Wind. Als ich in den Windschatten kam, musste ich direkt an Sauna denken. Dieses Gefühl wenn’s aufeinmal nicht mehr kalt ist. Daheim wird sauniert!
    Doof war nur dass ich gerade mal auf 3000 Metern war und jetzt der Aufstieg auf meinen letzten 13000er kam. Fuß wohlbemerkt 😄
    Der „Parkview Mountian“ ist 3748 Meter hoch und der letzte so hohe Berg hier in Colorado, den ich besteigen muss. Ich hatte mich für eine Alternative zum cdt entschieden und die ersten 4/5 waren auch gut zu gehen. Das letzte Fünftel war aber so so hart. Das härteste an Bergsteigen des gesamten trails. Kein Weg, kein Pfad, nichts. Einfach mal über Geröll die Flanke des Berges hoch. Als ich endlich oben war hab ich für mich erstmal derbe geflucht. So eine gefährliche kacke. Wer den Kommentar in meiner Navi App verfasst hat, in welchen er sagte dieser Weg sei einfacher, ist ihn ganz bestimmt nicht gegangen.
    Gegen 8:45 Uhr war ich dann oben. Im Windschatten einer Schutzhütte, die dort aber wohl eigentlich zur wetterüberwachung errichtet wurde, aß ich einen Apfel und ließ mir von der Sonne den Rücken trocknen. Wieder raus aus dem Windschatten war es so irre kalt, dass ich den Abstieg mit Händen in den Taschen gemacht hab. Also die erste halbe Stunde. Absteigen war recht einfach, aber exponiert über mindestens zwei Stunden.
    Erste Pause mit mehr Essen als einem Snack, machte ich dann um halb 12. Danach ging es immer wieder sehr steil hoch und runter. Die Sache mit dem Trail direkt auf der Wasserscheide wurde hier offensichtlich sehr ernst genommen.
    Ich wusste aber dass ich mich hier und heute dem letzten wirklichen Anstieg gegenübersehe. Dieser war dann nochmals lang und steil und ich schlapp und langsam. Hab’s dann aber alles heute hinter mich gebracht und von nun an sollte es nicht mehr auf Berge steil hinauf gehen. Die Rockys sind noch nicht zuende, aber der Trail ist wegen Waldbränden gesperrt und man muss über den Highway hinter Steamboat Springs weiter nach Norden gehen. Vor der Grenze zu Wyoming darf man dann aber wieder in den Wald und direkt hinter der Grenze auch wieder auf den Trail.
    Read more

    Margret Karweger

    Wyoming dürfte nicht mehr weit sein

    8/27/21Reply
    SON KA

    mit der Dominatrix wärst Du bestimmt schneller über den Berg gewesen

    8/27/21Reply
    Imara

    Unfassbar beeindruckend! Bravo👏

    8/27/21Reply
    4 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Colorado, CO, ኮሎራዶ, كولورادو, ܟܘܠܘܪܐܕܘ, Colorado suyu, Kolorado, کلرادو ایالتی, Колорадо, Штат Каларада, কলোরাডো, ཁོ་ལོ་ར་ཌོ།, کۆلۆرادۆ, Κολοράντο, Koloradio, کلرادو, Khô-lò-là-tô, Kololako, קולורדו, कॉलोराडो, Կոլորադո, ᑰᓘᕌᑑ, コロラド州, kolorados, კოლორადოს შტატი, 콜로라도 주, Coloratum, کولورادو, Koloradas, Kolorādo, കൊളറാഡോ, ကော်လိုရာဒိုပြည်နယ်, कोलोराडो, कोलोरादो, Dibé Nitsaa Hahoodzo, ਕੋਲੋਰਾਡੋ, कोलोर्याडो, کولوراڈو, کلراډو, Coloradu, Kolorads, கொலராடோ, కొలరాడో, รัฐโคโลราโด, Kolorado Shitati, Cołorado, Коларад, קאלאראדא, 哥羅拉度州, 科羅拉多州

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