United States
Volcano Village

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25 travelers at this place:

  • Day15

    23 November

    November 23 in the United States

    Es ist 20:00 Uhr und ich sitze im Bett und lasse den Tag Revue passieren. Wir sind abseits der Zivilisation und der uns umgebene hawaianische Regenwald gibt seinem Namen alle Ehre. Es regnet. Der Wald am Strassenrand ist so dicht, dass man nicht hindurchsehen, geschweige denn gehen kann.
    Heute ging's in den "Volkano Nationalpark". Eintritt 25 Dollar pro Person. Diese blieben uns erspart, da die Autoschlange vor dem Eingang sich bis auf den Highway zurück staute. Man wunk uns durch und sagte, dass beim Verlassen des Parks bezahlt wird. Man vergass es einfach. Auch nicht schlecht.
    Die Erkundung begann mit einer etwa einstündigen Einweisung einen Parkrangers. Wir verstanden leider nur die Hälfte. Jedoch können wir gut kombinieren. Ich wurde mal wieder aus der Gruppe geholt, damit man meinen Dreitagebart mit dem Flaum der hiesigen 3 m hohen Farne vergleichen kann. Ich verbat mir das Berühren meines Bartes, es sei denn es handelt sich um junge Testerinnen. Keine wollte...schade.
    Der Vulkan "Kilauea" bestimmt den Park. Ein Seitenaustritt der "Pu Oo" brach in diesem Jahr aus und verursachte unter Anderem, dass 90% aller Trails gesperrt sind. Jedoch ist der Park so gross, dass man sicherlich Wochen benötigt um ihn fußläufig zu erkunden. Wir fuhren mit dem Auto zu ausgewählten Spots und erwanderten uns von diesen den Park. Die Lavafelder erstreckten sich vom Horizont bis ins Meer wo sie in 30m hohen Kliffs endeten. Überall sah man schweflige Rauchfahnen und so roch es auch. Stellenweise eroberten Bäume ihren Terrain zurück. Leider war keine glühende Lava zu sehen.
    Der Tag endete in einer über 100 Jahre alten Lodge, die immer noch als Hotel betrieben wird, bei einem Kaffee mit einem grandiosen Blick über den Krater des "Kilauea" .
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  • Day14

    22 November

    November 22 in the United States

    Heute ist mal wieder Reisetag. Es geht nicht zur nächsten Insel, sondern nur 130 km weiter Richtung Süden. Big Island wird nicht umsonst Big Island genannt. Die Entfernungen sind schon enorm. Es ist die grösster aller Hawaii Inseln, aber mit der geringsten Bevörlkerungsdichte nach Kauai. Hier gibt's mehr Rindviecher als Menschen. Könnte im Ruhrgebiet auch sein😁.
    Nach dem Balkonfrühstück ging's los. Vorbei an der wunderbaren Küste hoch bis auf 1000m und wieder runter. Im Seewasseraquarium war ich auch wieder. Sobald ich einen Schnorchler sah, gings hinein ins 25 Grad warme Wasser. Ich ärgere mich, dass ich keine GoPro dabei habe. Es gibt nun mal Erinnerungen, die sollen nur im Kopf manifestiert bleiben. Ich sehe gelbe Teppiche von Fischen über weissbewachsenen Lavastein. Wahnsinn... Das alles direkt vor der Küste.
    Auch den südlichsten Punkt Amerikas erobern wir uns. Bei sehr starkem Wind habe ich den Eindruck an der Nordseeküste zu stehen und nicht auf Hawaii. Nur das türkisfarbene Wasser belehrt mich eines Anderen.
    Wir durchfahren bis zum Horizont reichende Lavafelder und landen schliesslich am "Black Beach". Schwarzer Sand, türkises aufgeschäumtes Wasser umrahmt mit grünen langstämmigen
    Palmen. Auch hier bekommt man eine Gänsehaut.
    Lange können wir nicht bleiben, denn die Lodge im Nirgendwo ruft. Sie liegt direkt in der Nähe des "Volkano Nationalpark". Hier hat es von April bis Anfang Juni noch ganz ordentlich gedampft und gebrodelt. 2000 Menschen verloren hier ihr Zuhause und die Insel vergrösserte sich um 3,5 Quadratkilometer.
    Heute ist "Thanks Giving". Wir beschliessen den Tag mit einem Turkhy Dinner.
    Der Whirlpool in der Lodge ist kaputt😭
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  • Day16

    24 November

    November 24 in the United States

    Wenn man denkt, der Volkano Nationalpark würde nur aus Lava und Kratern bestehen, der wird hier eines Besseren belehrt. Dies erlebten wir heute während einer 8,5 km Wanderung zum Puu Huluhulu. Das ist ja wohl ein Hammername. Wir hatten das Gefühl ganz allein auf der Welt nach einem Vulkanausbruch zu sein. Es ging durch den Regenwald, dann entlang einer 4m hohen Lavastrasse immer geführt von Steinmännchen. Äh..., in diesem Fall Lavamännchen. Diese aufeinadergeschichteten Lavosteine zeigten uns den Weg. Das ist im Hochgebirge auch so üblich. Da ich aber eher Kapitän Blaubär als Luis Trenker bin, verliefen wir uns schon auf den ersten 10m. Zum Glück habe ich meinen Copiloten Petra dabei, eher der heimliche Pilot. Sie brachte uns wieder auf den richtigen Weg und zum Ziel. Hier gab's ne Aussichtsplattform die es inne hatte. Lavafelder, Regenwald und etliche schlafende Vulkankrater. Auch sahen wir den berüchtigten Puu Oo. Der just in dem Moment einmal rülpste. Qualm- und Aschewolken waren das Ergebnis. Zum Glück in weiter Entfernung.
    Wir belohnten uns zum Schluss mit einem Kaffee in der geschichtsträchtigen Lodge des Volkanoparks. Nachdem man sich einen Platz vor der Panoramaglasscheibe erkämpft hat, sitzt man im Schaukelstuhl und geniesst bei einem Kaffee einen grandiosen Blick über den dampfenden Krater des Kilauea. Hier soll Pele die Göttin des Feurrs leben. Eine sitzt zumindest neben mir. In den 40igern hatte man an dieser Stelle einen Blick in den roten Lavaschlund. Die Lodge würde seinerzeit als Strohhütte gebaut, was zur Folge hatte, dass sie abbrannte. Logisch oder? Jemand rettete aus dem Kamin einen brennenden Holzscheit. Dieses Feuer brennt nun schon seit über 100 Jahren in dem noch immer vorhandenen Kamin. Die Lodge wurde ringsherum wieder aufgebaut. Der Kamin ging niemals aus. Ob das Wahr ist, sei dahingestellt. Hört sich zumindest gut an. Nun heisst es Abschied nehmen, morgen geht's nach Maui.
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  • Day17

    25 November

    November 25 in the United States

    Der Flug ging um 17:23 Uhr. Uns bleibt genügend Zeit um heute noch einiges anzusehen. Jedoch machte uns die Eruption des Puu Oo im April diesen Jahres einen Strich durch die Rechnung. Alle besichtigungswerten Gebiete östlich des Vulkanoparks waren für den Tourismus gesperrt oder dzrch Lava verschüttet. Einzig allein eine weitere " Painted Church" lohnte einen Besuch.
    Die Abgabe des Wagens bei Alamo verlief wie immer ohne Probleme. Die Wartezeit im Flughafen wurde durch die Livemusik und dem zugehörigen Tanz einer hawaiianischen Band verkürzt. Gespielt wurde ausschliesslich Weihnachtsmusik, so wie wir sie kennen und natürlich Hawaiianische. Der Hulatatanz dazu ist schon seit Generationen gleich. Petras Recherschen ergaben, dass die Schritt- und Armfolgen niemals geändert werden, da sie eine Geschichte erzählen. Wir sind auf einer richtigen Bildungsreise. Mal seh'n was uns morgen Lahaina bietet.
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  • Day234

    Aloha kakahiaka, ko punani!

    June 18, 2017 in the United States

    Hawaii war innerhalb unseres Trips stets als Verschnaufpause nach dem USA-Festlanddurchmarsch gedacht. Und in der Tat, wir haben ein wenig Erholung gebraucht. Immerhin sind wir in den letzten fünf Wochen mit Ausnahme von Kanab und San Francisco in keinem Ort länger als zwei Tage geblieben, und unsere Tage waren proppenvoll mit irgendwelchen Unternehmungen, die nicht selten körperlich recht anstrengend waren (vor allem für mich). Auf Hawaii wollten wir es etwas ruhiger angehen lassen. Aus dem Grund entschieden wir uns auch für Rental Houses und Sternfahrten anstatt Hotels und Roadtrip; es ist wesentlich entspannter, nur eine Bleibe zu haben, und die überschaubare Größe der Inseln ließ es auch zu, von einem Standort aus verschiedene Touren zu unternehmen.

    Die Wahl der Inseln war da schon etwas diffiziler. Immerhin gibt es auf Hawaii fünf Hauptinseln und zahlreiche kleinere Nebeninseln. Letztere sind aber entweder nicht wirklich touristisch erschlossen, oder in privater Hand, oder schon zu alt und fast schon wieder verschwunden...denn die Inselgruppe umfasst eigentlich über 130 Inseln oder Inselreste. Immer neue Inseln tauchten im Laufe der Jahrmillionen oberhalb des Hotspots aus dem Meer auf, um anschließend von Wind und Wellen zerfressen weitere Millionen Jahre später wieder zu verschwinden. In geologischen Zeitdimensionen gedacht ist Hawaii somit immer nur eine Momentaufnahme von Inseln, die inmitten des Pazifiks ständig entstehen und wieder untergehen und sich dabei unentwegt Richtung Nordwesten bewegen.

    Wir entschieden uns letztendlich für die Jüngste, Hawaii, die auch zur Namensgeberin der gesamten Inselgruppe wurde und auch als Big Island bekannt ist, und die Älteste, Kauai. (Für die Klugscheißer unter euch: eigentlich ist Lo'ihi, 35km südwestlich vor Big Island, die jüngste Insel. Sie ist zwar schon gut 3000m hoch, aber trotzdem noch knapp einen Kilometer unter der Wasseroberfläche. Und natürlich sind die Nordwestlichen Hawaii-Inseln älter, aber nicht touristisch erschlossen.) Und warum gerade diese zwei? Die Älteste, weil die Elemente genug Zeit hatten, um aus ihr ein Wunder der Natur zu gestalten...und wegen der Strände. Die Jüngste, weil der Schaffungsprozess bei ihr noch im vollen Gange ist und sie Tag für Tag weiter wächst; zwei der insgesamt drei aktiven Vulkane der Inselgruppe befinden sich auf Big Island (...und Nummer drei ist wie gesagt unter Wasser).

    Unser Haus auf Big Island wählten wir auch aus diesem Grunde recht nah am Vulcano Nationalpark, keine 10km davon entfernt und wunderschön inmitten des sich dort befindlichen Regenwaldes. Ja, das mit dem Regenwald ist uns auch leider zu spät (nämlich erst als wir hier waren) aufgefallen: es gibt eine ganz bestimmten Grund, warum das Ding so heißt. Im Regenwald regnet es nämlich recht oft.
    Die ersten beiden Tage hat uns der Regen gar nicht groß gestört; wir waren recht froh, ein wenig Pause aufgezwungen zu bekommen und genossen die Zeit in unserem Dschungelhäuschen. Als es allerdings auch am dritten Tag (und eigentlich allen darauffolgenden Tagen) nicht wesentlich besser wurde, beschlossen wir dann doch, ein wenig die etwas entfernteren Gegenden der Insel zu erkunden, um festzustellen, dass es wirklich immer nur hauptsächlich bei uns wolkig und regnerisch war. So hatten wir aber die Möglichkeit, nicht nur die zahlreichen Wanderungen innerhalb des Volcano National Parks zu unternehmen (meistens bei Regen), sondern auch regenärmere Orte kennen zu lernen, wie den Mauna Kea mit über 4.100m Höhe (kein Regen, da über den Wolken!) oder das tropisch bewachsene Waipio-Tal. Es ist wirklich unglaublich, was Mutter Natur mit einem bisschen Wärme und viel Regen aus einem erstarrten Lavabrocken alles so machen kann!

    Was allerdings ein bisschen schade ist: um den Kilauea, einer der beiden noch aktiven Vulkane auf der Insel, wurde aufgrund sehr hoher SO2-Konzentrationen in der Luft ein recht großer Sicherheitsperimeter eingerichtet, sodass man die Eruptionen eigentlich nur noch bei Nacht vernünftig sehen kann, da man sich recht weit davon entfernt aufhalten muss und tagsüber der Rauch alles verdeckt. Einheimische haben uns erzählt, früher konnte man so nah an die Lavaströme ran, dass einem die Turnschuhsohlen weggeschmolzen sind (das könnte übrigens auch einer der Gründe sein, warum man mittlerweile nicht mehr so nah ran darf).

    Morgen fliegen wir weiter nach Kauai. Der Regen hat tatsächlich ein wenig genervt, aber dieser teilweise extrem abrupte Wechsel aus unglaublichem Wachstum und sehr karger Landschaft, wo die Lavaströme entlangflossen, ist sehr reizvoll. Hier bekommt man ein tieferes Verständnis dafür, welch unglaublichen Kräfte im Laufe der letzten Jahrmillionen zur Entstehung dieser einzigartigen Inselgruppe inmitten des Pazifiks gewirkt haben - und immer noch wirken.
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  • Day10

    Volcano: Steam Vents und Overlook

    April 3 in the United States

    🌋🌋🌋Unser erster Stop im Hawai’i Volcanoes National Park sind die Steaming Vents (sehr feuchte und warme Luft, die überall aus der Erde dampft) und der Overlook zum Kilauea Crater. Heute ist das der einzige aktive part. Der Crater im Crater: Hale Ma’uma’u. Eindrücklich! Der Flow ins Meer ist gerade nicht aktiv. 🌋🌋🌋Read more

  • Day12

    Volcano National Park, Crater Rim

    November 12 in the United States

    Auf geht es in den Volcano National Park. Seit dem Ausbruch im Mai 2018 ist weder im Park noch auf der Insel flüssige Lava zu sehen. Nach 35 Jahren ununterbrochener Aktivität schweigt der Kīlauea. Nur ein paar Rauchschwaden verraten derzeit, dass es unter der Erde noch brodelt. Trotzdem ist der Anblick überwältigend.Read more

  • Day10

    Hike in den Iki Crater

    April 3 in the United States

    Gleich neben dem aktiven Hale Ma’uma’u befindet sich der erloschene Iki Crater (Mit Lavaflow von 1959), auf den Seiten räuchelds schon noch an einigen Stellen. Wir hiken rund 1.2 Meilen hinunter (und danach auch wieder zurück).

  • Day12

    Volcano National Park, Sulphur Banks

    November 12 in the United States

    Aufgrund des Vulkanausbruchs im Mai sind weite Teile des Parks noch geschlossen. Geöffnet ist aber u.a. der Rundweg durch die Schwefelbänke. An einigen Stellen tritt Schwefeldampf aus. Echt faszinierend - und "stinkig".

You might also know this place by the following names:

Volcano, Volcano Village, 96785

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