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Ich bin dann mal weg

November 2019 Baca lagi
  • Playa de Cala Sardina

    28 Mei 2024, Sepanyol ⋅ ⛅ 24 °C

    Für 12.00 hatte ich bei Burkhardt in Sotogrande einen Termin wegen meines Kühlschranks.
    Freundlicherweise hat die Guardia Civil heute morgen um 07.30 eine spontane Weckaktion gestart, weil man am Strand nicht übernachten darf. Ich denke, das weiß jeder der da steht. Weggefahren ist aber kaum jemand, denn die Sonne war schon aufgegangen und damit darf man legal stehen 😜

    Ich bin dadurch aber zeitig los gekommen, habe in Tarifa VE gemacht und 100 Liter Gas getankt. (Der Tank war heute morgen leer.)
    Danach Lidl zum Einkaufen, Los Barrios C&A (keine neue Sweatjacke), Hunde-Futter und pünktlich um 12.00 bei Burkhardt
    Er hat den Kühlschrank gemacht, ich mein Gebläse. Beides funktioniert. Endlich wieder kalte Luft in Wagen 😄
    Da ich noch nicht weiß, wohin ich will - Richie in Algodonales besuchen (bis zu 35 Grad) oder in Marbella die olle Jura reparieren zu lassen, bevor ich sie entsorgt, bin ich erst mal hierher gefahren
    Außerdem schreit der Wagen nach dem Aufräumkommando, da alles voller Werkzeug und Kartons liegt.

    Meine hübsche Maus aus Marokko habe ich auch erwischt. Da es keine Lebendfallen gab, musste es leider so gehen.
    Schade, wir hätten richtig gute Freunde werden können.
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  • Landebahn

    21 Mei 2024, Sepanyol ⋅ 🌬 18 °C

    Nach drei Tagen auf dem Stellplatz in Tarifa habe ich in Sotogrande meinen bestellten Heizungsregler bei Burkhard abgeholt und mir eine Werkstatt gesucht, die jedoch erst am 05.06 Zeit hat. So lange will ich nicht warten.

    Danb eben zurück nach Tarifa, wo Lena bis zur Ankunft ihrer letzten Bestellung und ihrer Abfahrt nach Portugal/Deutschland an der Landebahn steht.
    Dort habe ich dann den Regler selbst eingebaut, aber die Lüftung ging immer noch nicht.
    Danach den Heizungslüfter ausgebaut, worin ich die seit Monaten vermisste Taschenlampe und damit die Erklärung gefunden habe, warum er nicht geht. Leider ist er jetzt defekt. Zumindest kommen am Stecker noch 12V an, so dass ich bei eBay einen anderen bestellt habe und somit noch länger in Tarifa bleiben muß. Ich denke, dass ich am Montag meine Sachen bei Burkhardt abholen und den Lüfter dann in Torreguardia einbauen werde. Das ist - im Gegensatz zum Heizungsregler - kein Hexenwerk. Da Burkhardt nicht in die Puschen kommt, werde ich meinen Kühlschrank wohl selbst tunen müssen.
    Andererseits hat man hier am Strand ja auch absolut nichts auszustehen. Nur wegfahren sollte man tunlichst nicht, denn es ist proppevoll und es gibt hier nicht viele Plätze, wo ich hin passe. Quer über mehrere normale Parkplätze ist der Ordnungsmacht nicht genehm.

    Einen Platz für den Sommer habe ich auch gefunden, wo ich wohl Mitte/Ende Juni aufschlagen werde und falls es dort nichts ist, gibt es viele andere tolle Alternativen. Dazu später mehr.
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  • Tarifa

    18 Mei 2024, Sepanyol ⋅ ☀️ 20 °C

    Der Norden Afrikas, auch als Südspanien bekannt, ist ganz schön kalt.

    Um 08.00 Uhr!!! In Chefchaouen losgefahren, um 11.00 Uhr in Tanger Med gewesen, um 14.00 Uhr ging die Fähre nach Algeciras und gegen 1900 waren wir letztendlich in Tarifa. Langer Tag.

    An Kontrolle in Tanger gab nur den Scanner, wo wir keine Wartezeit hatten, da man uns vorgezogen hat.
    Danach kam kurz der Drogenhund rein und danach ab an den Anleger. Insgesamt keine 20 Minuten
    In Algeciras hat es gar keine Kontrolle gegeben. Lediglich den Reisepass wollte man sehen. Für die Papiere der Hunde hat sich mal wieder
    niemand interessiert.

    In Tarifa erst zum LIDL und Stefan+Frau getroffen, danach kurz im Mercadona einen Burger gezogen. Das musste sein. Danach natürlich an den Strand.

    Nachher geht's ins Dorf ein paar Tapas essen. Los Mellies haben hoffentlich geöffnet

    Das erste frisch gezapfte Bier nach Wochen der fast Abstinenz war sehr lecker. Das zweite auch 🍺😊😄🍻
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  • Chefchaouen

    17 Mei 2024, Maghribi ⋅ ⛅ 19 °C

    So. Letzter Anlaufpunkt in Marokko. Chefchaouen, die blaue Stadt. Wer hier mit roter Farbe handeln will, hat verloren.
    Soweit schick. Viele Touris, viele Anbieter von illegalen Rauchwaren, viele Anbieter von schlechtem Essen zu überhöhten Preisen

    Lena und ich stehen mehr oder weniger gemütlich auf einem Parkplatz für Omnibusse, deren Motoren leise säuseln.

    Nach einem Rundgang durch die Medina haben wir - vor allem aber die Hunde - eigentlich fertig, aber der Hafen ist weiter weg, als Lena vermutet und ich ihr leichtsinnigerweise geglaubt habe.

    Also hier auf dem Parkplatz übernachten, morgen die 2,5 Stunden zum Hafen, fahren, voraussichtlich nochmals locker 2-3 Stunden im Zoll verbringen und dann ab zurück nach Spanien.

    Die meisten Fotos sind nicht von mir.😄
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  • Ouezzana - Dar Kabira Monim

    15 Mei 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 20 °C

    So, ich habe keine Lust mehr auf Marokko. Nicht grundsätzlich, aber für den Moment reicht es.

    Also Lena angerufen und mit ihr hier auf dem Platz verabredet, bevor wir gemeinsam nach Chefchaouen fahren. Von da geht es dann nach Tanger Med auf die Fähre zurück nach Spanien.
    Die Alternative wäre gewesen, am Mittelmeer entlang direkt nach Tanger zu fahren, aber Chefchaouen soll sich ja wirklich lohnen.

    Lockere 8 Stunden Fahrt durch eine tolle Landschaft Von der Wüste in die Berge, wo es nach und nach immer grüner wurde. Erst 150km Autobahn und dann ewig durch die Pampa.

    Interessant war Fes. Warum auch immer mich das Navi durch die für Busse und LKW gesperrten Bereiche gelotst hat; ich bin knapp durch die Tore durchgekommen.
    Hier muß ich nächstes Mal unbedingt hin und mir die Stadt ansehen.

    Allerdings ist es ohne Klima und Lüftung nicht sehr angenehm zu fahren. Weder für mich, noch für die Hunde. Also Fenster auf und Heuschnupfen bekommen. Hurra!!!

    Das hoffentlich richtige Ersatzteil habe ich gerade bestellt und lasse den Wagen nächste Woche in San Roque bei Burkhard reparieren. Der bekommt noch ein paar andere Dinge auf den Zettel, da der Kühlschranklüfter auch zickt.

    Hier auf dem Platz gab es erst mal ein gemeinsames Kaffeetrinken mit der ganzen Familie. Toll.
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  • Camping Benyakoub

    14 Mei 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 27 °C

    Alles easy. Statt über Serpentinen zum Pass auf 2000m hochzukriechen, ging es über eine neue, zweispurige Straße, die allerdings kurz nach dem Pass wieder zur Baustelle wurde. Egal

    Danach kam eine Tanke und die Stunde der Wahrheit. Geradeaus Richtung Meknes/Fes, oder rechts durch die Steppe Richtung Nador ans Mittelmeer.

    Da Lena was von Regen bei Fes gesagt hatte, ging es in die Wüste. Dort habe ich mir dann in einem fiesen Schlagloch den kompletten Innenrahmen meines Küchenfensters zerlegt und zudem meinen Gebläselüfter. Also keine Lüftung und keine Klima mehr. Dumm bei Hitze, übel bei Regen. Schlecht für die Hunde.
    Die Sicherungen sind in Ordnung, Kabel auch. Ich fürchte fast, das es das Bedienteil ist. Mir hat die Werkstatt in Portugal schon mal gesagt, dass das Ding fällig, aber teuer ist.
    Ich schaue hier mal nach einer Werkstatt, die das prüfen und den Lüfter evtl überbrücken können, bis ich das Ersatzteil habe.

    Jetzt stehe ich hier auf einem, den Fotos nach, sehr schicken Campingplatz im Nirgendwo und dessen blöder Pool hat noch nicht mal Wasser. Dafür war die Tajine gut. Allerdings hatte ich um Hinterkopf, hier einfach mal ein paar Tage zu relaxen und braun zu werden.

    Nachher mal versuchen, den Rahmen provisorisch einzukleben, aber raus muss der trotzdem, sobald ich Ersatz habe. Der ist Schrott .
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  • Gite d'etape

    13 Mei 2024, Maghribi ⋅ 🌬 31 °C

    Es geht langsam über Meknes, Fes , - eventuell Nador - und Chefchaouen zurück. Ich hatte zwar kurz überlegt nach Merzouga, dem Tor zur Wüste zu fahren, aber bei der Hitze ist das kein Spaß.

    Coole Strecke hierher, wie so oft. Da ich mich nicht getraut habe, über den Tizi n'Tichka ohne Beifahrer oder Rampenspiegel nach Marrakesch zu fahren, von den Steigungen mal ganz abgesehen, habe ich den um 75km längeren, aber trotzdem schnelleren Weg über die N10/N13 Richtung Meknes genommen. Marrakesch kommt nächstes Mal dran.
    Trotzdem muss man ja irgendwie über den Atlas kommen und prompt fing der Kühler schon nach dem ersten heftigen Anstieg an zu kochen. 35 Grad Lufttemperatur helfen da auch nicht unbedingt.

    Das habe ich allerdings nur bemerkt, weil ich oben auf dem Pass für Fotos angehalten habe. Ich denke aber, dass er schon auf den letzten Anstiegen Wasser verloren hat, da ich eine ganze Menge nachschütten musste. Da fehlt dann schon einiges, bevor die Kontrollleuchte angeht. Erklärt aber, weshalb er in der letzten Zeit relativ warm 🥵 wurde

    Morgen stehen mir noch ein paar Anstiege bevor, aber eigentlich sollte das jetzt kein Thema mehr sein, zumal es gegen 1000 noch nicht ganz so heiß ist

    In Meknes entscheide ich dann, ob ich erst noch mal nach Nador fahre. Kommt auch drauf an, wie kalt es am Mittelmeer ist. Man ist ja durchaus verwöhnt.😄
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  • Ouarzazate

    11 Mei 2024, Maghribi ⋅ ☁️ 31 °C

    Da bin ich nun. In der Stadt und der Gegend, die als Kulisse für so viele Filme gedient hat, von denen ich die meisten bestimmt nicht kenne.
    Die Fahrt war spannend, kurvig, steil und mit vielen geilen Ausblicken. Leider heißt es meistens: Auf der Straße bleiben, oder mit der Kamera hantieren und den Abgang runter knallen.
    Es gibt kaum Orte zum anhalten und wenn, fahre ich Depp bestimmt dran vorbei. Es fehlt echt der Beifahrer, der checkt was kommt.
    Es ging bis auf knapp 2000m hoch und runter, teilweise in Schrittgeschwindigkeit den LKW hinterher und die Motortemperatur kurz vor Feierabend. Allerdings bin ich hier immer noch auf 1125m, so daß es irgendwann ja auch wieder runter geht.

    Nun gut. In Ouarzazate angekommen, habe ich im Carrefour das erste Mal in Marokko Bier gekauft, da Frau Ladleif und ich meine letzen Biere und Rotweinflaschen geleert haben. Teurer Spaß...,😄🍻 Das würde man in Spanien im Restaurant günstiger bekommen, aber ich muß ja in der Wüste hocken.
    Nein. Schon gut. Das war es wert! 😁

    Der Campingplatz ist sehr okay, aber zu Fuß mit den Hunden bei der Hitze zu weit in die Stadt. Die Hunde hier lassen und ein Taxi nehmen, ist auch keine Option, da viel zu warm im Auto 🥵.
    Ich hätte vielleicht auf die Frau hören sollen, die mir das vorher schon gesagt hat. Andererseits...
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  • Taroudannt

    10 Mei 2024, Maghribi ⋅ ☁️ 25 °C

    Nachdem Lena mich nach zwei lustigen Tagen allein gelassen hat, konnte ich noch eine Nacht am Strand bleiben, bevor ich zur VE musste.
    Zur Belohnung gab es einen irren Sonnenuntergang und die Wildschweingang, die zum Füttern kam.
    Einen wirklichen Plan hatte ich heute morgen zwar immer noch nicht, aber zumindest habe ich mich für den Weg nach Agadir entschieden.
    Dort eingekauft und dann nach Taroudannt auf einen Camping. Langweiligen Strecke, kein toller Platz, aber nötig.
    Hier in der Stadt ist eine Hundestation, die ich mir eigentlich mal anschauen und dort eventuell ein paar Tage helfen wollte.
    Allerdings bin ich davon momentan gar nicht mehr so überzeugt.
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  • Aghroud

    5 Mei 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 25 °C

    Komplett unentschlossen

    Mit Meca heute zum Friseur nach Agadir gefahren und sie in 90 Minuten optisch verschlankt. Extra für Ingrun gibt es keine Stelle mehr mit langem Fell.
    So hübsch sie mit dem langen Fell auch aussieht, aber Temperaturen weit über 30 Grad sind dann doch zu viel, denn:
    Eigentlich wollte ich von Agadir aus ins Landesinnere und an der algerischen Grenze hoch ans Mittelmeer und dann langsam nach Tanger.
    Nun wird es aber so furchtbar warm , wenn kein Wind weht und da Salma und ich beide momentan nicht gut zu Fuß sind, werden wir kaum tolle Spaziergänge machen. Da bietet sich beachlife geradezu ab

    Allerdings ist es hier am Meer eher kalt (25º jetzt um 19.00Uhr) und voller Menschen, die am Strand liegen. Zudem bin ich die Strecke ja auch schon auf dem Hinweg gefahren.

    Also werde ich hier erst mal hier bleiben und überlegen, wie es weiter gehen soll.
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  • Tamraght

    4 Mei 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 21 °C

    Surferspot nördlich von Agadir. Voller Menschen, dazu noch eine Baustelle.

    Es gibt in Agadir zwei Hundefriseure, die bei Google gelistet sind. Einer davon war nicht auffindbar und der andere hat mir einen Termin für morgen gegeben.
    Bei der Gelegenheit bin ich gleich zum Marjane und wollte groß einkaufen. Mir waren da aber letztendlich viel zu viele Menschen, so dass ich den halbvollen Einkaufswagen stehen gelassen habe. (Nein, es war noch nichts aus der Kühlung drin)

    Da ich keine Lust hatte, mitten in Agadir irgendwo zu übernachten, habe ich den nächstbesten Strand angefahren. Zwar nicht toll, aber für alles andere hätte ich noch weiter fahren müssen. Egak, ich muß morgen ja eh zeitig los .
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  • Tiznit / Aglou

    3 Mei 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 21 °C

    Schluss mit Werkstatt. Schluss mit Nachbesserungen. Da nicht 100% geliefert wurden, habe ich nur 80% bezahlt. Das gab vielleicht ein Theater. Der Werkstattbesitzer kam mit einem deutsch sprechenden Marrokaner hinterher, weil der Typ, der das Geld bekommen hat, angeblich behauptet hat, dass ich gar nichts bezahlt habe.
    Nun gut. Letztendlich haben sie sich bei mir entschuldigt.
    Man, war ich sauer

    Salma humpelt seit Tagen und der nächste TA ist nun mal in Tiznit.
    Die Praxis hatte zu, aber ein Passant hatte die Nummer und kurz darauf war er da.
    Ein Zeh tut ihr weh. Sie soll ein paar Tage Pause machen

    Da mich Tiznit nach der Woche in Tafraoute nicht interessiert, bin ich ans Meer gefahren, wo Meca und Salma Gas gegeben haben, wie die Irren.

    Morgen geht's Richtung Agadir, wo ich einen Hundefriseur zu finden hoffe
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  • Tafraoute

    26 April 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 22 °C

    4.20 Std für 121km. Die Strecke, als Straße konnte man sie oftmals nicht wirklich bezeichnen, ging über den Anti-Atlas. 1600m hoch und 600m runter, da die Stadt auf 1000m liegt, was die nächtliche Kälte erklärt
    Tafraoute ist wirklich toll. Erstaunlich sauber und wirkt nicht ansatzweise so, wie die anderen Städte. Liegt vielleicht auch daran, daß hier viele ausländische Touristen sind.
    Die Gegend erinnert mich
    etwas an Kappadokien.
    Die tollsten Steinformationen konnte ich im Vorbeifahren leider nicht fotografieren. Wirklich sehr Beeindruckend.
    Hier in einem großen Palmenhain kann man perfekt stehen, zumal nur noch sehr wenige Womos vor Ort sind. Platz für hunderte, jetzt keine 20.

    Die Jungs von der Autowerkstatt waren auch schon da und haben mir ein Angebot gemacht. Ich werde darüber nachdenken, noch etwas dazu fügen und vermutlich noch etwas verhandeln müssen.

    Einmal komplett den Alufraß wegmachen und neu lackieren.
    Die Einschläge im GFK reparieren, Dachreling reparieren, Kratzer wegmachen und alles neu lackieren. (Die haben eine Lackierhalle)
    Innenräumen der der Tür lackieren.
    Den Unterboden um Heckbereich abschmirgeln und mit Rostumwandler streichen.
    Felgen entrosten und neu lackieren
    Danach den Wagen waschen und komplett aufpolieren.

    Mal schauen, ob wir uns einig werden, aber meine Werkstatt in Portugal wäre wesentlich teurer.
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  • Bouizakarne

    25 April 2024, Maghribi ⋅ 🌬 25 °C

    Mir sind auf den rund 1000km bis hierher, auf der einzigen Straße in den Süden, exakt vier Wohnmobile begegnet.

    Warum wundere ich mich trotzdem darüber, dass ich ganz allein auf dem Campingplatz stehe?

    Nun gut. Ich brauche eh frisches Wasser und muß entsorgen.

    Auf der Fahrt hierher wurde es hinter Tan-Tan ganz allmählich grüner. Interessant, wie sich die Landschaft verändert.
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  • Khnifiss Nationalpark

    24 April 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 22 °C

    Coole Fahrt auf der alten Strecke nach Tarfaya. Mitten durch die Wüste und links das Meer. Herrlich. Die Fähre nach Fuerte liegt da auch noch rum.
    In Tarfaya erst mal das Nötigste besorgt. Ist schon schöner ohne Ramadan. Ein Unterschied wie Tag und Nacht

    Danach wieder zu dem Platz im Naturschutzgebiet und endlich Flamingos gesehen.
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  • Foum el-Qued

    22 April 2024, Sahara Barat ⋅ 🌬 21 °C

    Irgenwann habe auch ich genug Staub geschluckt. Man merkt den Feinstaub schon sehr deutlich. Sagen ist der Sand, den die Hunde reinbringen, gar nichts. Also habe ich Dakhla verlassen.

    Da es keine Alternative gibt, geht es erst mal wieder am Meer zurück, um dann vor Agadir nach Tafraoute abzubiegen und dann vermutlich durch das Landesinnere zu fahren. Mal schauen, wie es sich Temperatur-technisch entwickelt. Meca hält sich schon gerne im/am Wasser auf.

    Hier in diesem Ort war ich schon auf der Hinfahrt. Jetzt regnet es aber nicht,cwad den Aufenthalt durchaus angenehmer macht. Diesmal knapp 8 Stunden Fahrt und irgenwann reicht's auch. Viele Kamele, auch zwei Tote, aber wenig Verkehr. Kein Sandsturm, keine Sandverwehungen, aber Unmengen geplatzter Reifen, wobei die Straße durchweg sehr gut war. Toi, toi ,toi 😊
    Ich hatte mir vorher schon zwei andere Übernachtungsstellen. auserkoren, weil ich nicht so lange fahren wollte, aber die waren nichts. Von hier weiterfahren ging auch nicht, weil ich keine Lust habe, mich im Zweifel nachts vertreiben zu lassen.
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  • Ad-Dakhla

    29 Mac 2024, Sahara Barat ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach knapp 2000 Kilometern bin ich am südlichsten Punkt meines Ausfluges angekommen.

    Ich war auf der langen Fahrt durch die Wüste schon stark am überlegen, ob sich der Aufwand überhaupt lohnt, aber schon auf den ersten Blick kann ich das bejahen.
    Die Lagune ist ein Traum und der von vielen gehasste Parkplatz ist jetzt, im Vergleich zum Winter, total leer und entspannt.

    Für morgen 18.00 erst mal eine Tajine bestellt

    Gut. Nach 6 Stunden Fahrt werde ich heute nichts mehr machen und der Wind kommt eh erst in ein paar Tagen wieder. Die Fahrt war anstrengend, da man immer auf Kamele aufpassen mußte, die gerne auf und neben der Straße rumliegen und von der Wüste kaum zu unterscheiden waren.

    Dann werde ich erst mal die Füsse hochlegen und chillen

    Bessere Fotos später
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  • Foum el-Qued

    28 Mac 2024, Sahara Barat ⋅ ☀️ 20 °C

    Zuerst bin ich nach Tarfaya gefahren, um mich davon zu überzeugen, daß wirklich keine Fähre nach Fuerte fährt. Tut sie nicht.

    Da es noch früh war und der Parkplatz eher öde, bin weiter gefahren und stehe jetzt hier in Foum el-Qued auf einem Parkplatz am Strand.
    Das ganze Kaff sieht aus, als würde man erst mal bauen und dann hoffen, daß Menschen kommen. Bislang eher erfolglos und dementsprechend gibt es kaum Infrastruktur. Dagegen war in Tarfaya ja die Hölle los. Mit Ach und Krach gerade mal einen Laden gefunden

    Egal. Die Hunde waren baden, wir sind am Strand gelaufen und morgen geht es weiter.

    Marokko gibt sich ja viel Mühe, um Menschen dazu zu bewegen, in die West-Sahara zu ziehen. Unter anderem ist der Sprit hier günstiger. Ich habe vorhin umgerchnet 0,99 statt 1,22EUR bezahlt. Da kommt Freude auf

    Noch knapp 500km bis Dakhla und 3800 bis Abidjan.
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  • Khnifiss National Park

    27 Mac 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 19 °C

    320km in 6,5 Stunden. Erst durch die Berge und dann ewig durch die Wüste auf teilweise bescheidenen Straßen, da überall Baustellen
    Hier soll es Flamingos geben, die ich für Silke fotografieren will, aber heute waren sie nicht, bzw nicht mehr da. Morgen vielleicht.

    Ich bin jetzt auf der Höhe von Fuerteventura und schaue mir morgen vielleicht mal den Hafen an, von dem aus irgendwann vielleicht mal wieder eine Fähre rüberfährt.
    Vielleicht ja innerhalb der nächsten 10 Wochen. Das wäre praktisch 😃
    Danach geht es dann weiter in den von Marokko verwalteten Teil der West-Sahara.

    Blöd ist nur, dass ich diese Straße mangels Alternativen wieder bis kurz vor Agadir zurück zurück fahren muß,.
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  • Sidi Ifni

    26 Mac 2024, Maghribi ⋅ 🌬 15 °C

    Schweren Herzens vom Strand weggefahren, zumal die nächsten zwei Tage Sonne pur angesagt war, aber ich musste einkaufen.

    Dazu habe ich mir nicht den nächsten Markt ausgesucht, sondern den Megasupermarkt von Marjane in Agadir. Beeindruckend sauber ist die Stadt, wenn man auf der Hauptstraße durchfährt.

    Die Strecke war mal wieder schön. Ähnlich wie der letzte Abschnitt. Durch den Wind war viel Staub in der Luft. Fast wie die A20 in MeckPomm im Sommer.

    Sidi Ifni der südlichste Punkt, den ich mir rausgesucht hatte. Da muß ich wohl mal wieder ran.

    Allein die Tatsache, daß der Platz hoch über dem Meer, statt direkt am Strand liegt, lässt mich vermuten, daß ich morgen weiter fahre, obwohl es anders geplant war.

    Dumm nur, dass ich vergessen hatte, weshalb ich hierher wollte. Jetzt weiß ich es wieder wieder und dann Nikca weiß ich auch, wo ich morgen hin muß.

    Die kleinen Kinder finden Meca so toll, weil sie wie ein Schaf aussieht und fassen sie ganz vorsichtig an. Niedlich.

    Zumindest habe ich den halben Weg nach Dakhla geschafft. Morgen geht es dann wohl weiter in die West-Sahara
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  • Aghroude

    24 Mac 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 19 °C

    Eine tolle Strecke. Die N1 führte durch eine beindruckende Landschaft. Hügelig mit vielen Serpentinen und tollen Aussichten. Dazwischen die gewohnten Dörfer mit dem üblichen Gewusel. Ganz plötzlich hatte man dann wieder Meerblick von weit oben. S. Foto 1.
    Ich habe auch endlich die Ziegen gesehen, die in die Bäume klettern. Leider keine Chance für ein Foto

    Eigentlich war ich ja auf dem Weg nach Agadir, um beim Carrefour einzukaufen. Was soll's, wer kann diesem Strand schon widerstehen?

    Dann geht es eben morgen weiter. Vielleicht auch erst übermorgen. Kommt auf das Wetter an. Sidi Ifni kann warten und Daklah ist immer noch so verdammt weit weg.
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  • Sidi Kaouki

    21 Mac 2024, Maghribi ⋅ ☁️ 18 °C

    Was für ein 6,5 Stunden Ritt. Erst mal mit 77 statt 60 gelasert worden, obwohl ich geschworen hätte, dass 80 erlaubt waren.
    150 wollte er haben und 50 ohne Papierkram haben ihm auch gereicht. Es lebe die Korruption.
    Als nächstes mit einem Platten gefahren, obwohl das TireMoni normalen Druck angezeigt hat. Mir ist nur aufgefallen, daß der innere Zwilling zu viel Druck hatte und der äußere ein paar Grad wärmer war, als der Rest.
    Der Tankwart hat dann das verklemmte Ventil gangbar gemacht und wieder Luft reingefüllt. Ich hatte auch keine wirkliche Lust, das Ersatzrad rauszuholen. Ventilverlängerungen sind immer eine tolle Fehlerquelle. Jetzt geht's, aber trauen tue ich dem System nicht mehr . Da prüfe ich lieber mal häufiger Luft . Gerade bei diesen Straßen.
    Ist angeblich auch bekannt, dass TireMoni zu Fehlern neigt. Nicht schön.
    Die Landschaft wurde auf den 275 km heute auch hügeliger und brauner. Nicht mehr so grün, teilweise auch richtig karg. Die Ortsdurchfahrten waren aber der absolute Hammer. Überall Markt, alles voller Menschen, Hunden, Katzen, Eselskarren, Mofas, Autos und LKW. Schrittgeschwindigkeit war angesagt.
    Da bräuchte man jemanden zum fotografieren auf dem Beifahrersitz

    Sidi Kaouki. Surferspot südlich von Essarouira. Jetzt wird es nett, zumindest was den Strand betrifft. Mit Sonne vermutlich noch schöner.

    Stehen kann man hier für 2EUR oberhalb des Strandes, aber mir war das zu eng und zu viele komische Menschen.

    Also für 8 EUR auf den Camping. Ich will hier ja nicht alt werden. Obwohl, cool ist das hier schon.

    Warum ich so viel schreibe? Ich habe keinen Satempfang mehr. Ich müsste mal hoch und den LNB verstellen, habe aber heute keine Lust.
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  • El Jadida

    20 Mac 2024, Maghribi ⋅ ☀️ 20 °C

    Auch eher selten, dass ich da lande, wo ich am Morgen geplant hatte, zu landen.

    Mit Einkauf und tanken hat es dann doch über 4 Stunden gedauert, bis ich die 140km abgespult hatte.
    Ich wollte zwar unterwegs noch weiter nach Oualidia, aber wer weiß, was bei den angegebenen 1,5 Std. tatsächlich rausgekomnen wäre.

    Ich stehe hier an der Straße in die Stadt, direkt am Strand. Soll ein offizieller Nachtparkplatz sein, der natürlich auch wieder Geld kostet. Dafür ist zumindest ein Wärter da, auch wenn er bislang nur kassiert hat. Ansonsten stehen überall Halteverbotsschilder für Wohnmobile.

    Im Vergleich zu 65DH für den wirklich schönen Campingplatz gestern, sind die 40DH für diesen Platz eine unverschämte Abzocke . Das macht auch die Aussicht nicht wett.

    Ich fast versucht baden zu gehen. Kann mich aber noch zurück halten. Schließlich ist es hier verboten.
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  • Mohammedia

    18 Mac 2024, Maghribi ⋅ ☁️ 22 °C

    Okay. Landstraße fahren muß man wollen. Man kommt nur langsam voran, die Leute fahren chaotisch, was mir allerdings gefällt, auch wenn eine LKW Fanfare hilfreich wäre.
    Die Kinder und auch viele Ältere grüßen freundlich, rennen aber auch gerne auf der Straße rum. Eselfuhrwerke und Radfahrer machen das Chaos perfekt. In den Städtchen darf man echt nicht zögerlich sein, sonst hat man verloren. Ich habe im Schnitt knapp keine 55km/h geschafft. Das ist mir dann doch zu lahm. Da mich die großen Städte eh nicht interessieren, werde ich sie wohl doch auf der Autobahn umfahren, anstatt mitten durch zu eiern.
    1645km bis Dakhla

    Ich hatte mir eigentlich einen Platz kurz vor Rabat ausgesucht, bin dann aber doch über die Autobahn hierher, bis kurz vor Casablanca gefahren, weil der Camping am "Meer" liegt. Außerdem soll es hier ein tolles Restaurant geben, das ich mir morgen wohl mal ansehen werde.

    Die bauen hier wie verrückt Appartments, obwohl ich persönlich hier eher weglaufen möchte, weil der Strand so doof ist. Geschmäcker sind wohl doch verschieden.
    Der Platz soll gut sein, um sich Rabat und Casablanca anzusehen. Zumindest kann nan über die Rezeption ein Taxi organisieren. Ich werde es jedoch nicht ausprobieren.

    Schön sind die Händler, die auf den Platz kommen. Ich werde den Verdacht zwar nicht los, dass wir hier Touristenpreise bezahlen, aber dafür ist es frisch -herrlich süße Erdbeeren- und wird schließlich gebracht. Wirklich teuer ist es auch nicht.

    Apropos Camping: Das ist ja eigentlich so gar nicht mein Ding. Allerdings hat man mir erzählt, das es hier im Norden mit dem Freistehen schwierig ist und die Polizei einen gerne mal um Mitternacht aus dem Bett holt und verjagt. Klarer Minuspunkt und ein Grund mehr dafür , möglichst schnell in den Süden zu fahren, wo es hoffentlich entspannter ist

    Kleiner Funfact: Eben ist ein chinesisches Wohnmobil angekommen. Zumindest der Mann spricht nichts außer Chinesisch. Respekt!
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  • Asilah

    16 Mac 2024, Maghribi ⋅ ☁️ 24 °C

    Die Überfahrt war problemlos und die Zollkontrolle ebenfalls. Der Wagen ging durch den Scanner und anschließend war ein Drogenhund im Auto, wie bei allen anderen auch. Das war's.

    Da ich keine Lust hstte, durch das Gewusel von Tanger zu fahren und den Hunden auch eher der Sinn nach Strand stand, bin ich über die Autobahn hierher nach Asilah gefahren, wo man sich doch angeblich so toll akklimatisieren kann.

    Der Platz wird von vielen Reisenden als erster Platz nach und letzter Platz vor der Überfahrt angesteuert

    Dementsprechend ist das Thema Simkarte, Gasflasche, Geldtausch dort kein Problem. Ich habe jetzt 15GB für 10Euro, wobei Facebook incl. ist

    Nun gut. Der Strand ist okay, müllmäßig habe ich schon schlimmeres gesehen.
    Trotz der Hitze bin ich in langer Hose und Stiefeln durch die Medina gelaufen. Stilvoll schwitzend. Dafür hat man mich auch immer auf spanisch angequatscht und nicht auf französisch.
    Sehr schön dort, allerdings nichts, was mich umhaut, aber ich stehe ja eh nicht auf sowas.
    Zum Glück ist in der Medina heute - vermutlich aufgrund des Ramadan - eher wenig los gewesen.

    Die Kinder wollen einem irgendwelchen Kram verkaufen und Drogen sind wohl auch kein Problem.
    Da ich mit kahlem Schädel ja immer ganz besonders freundlich wirke, akzeptierten die Typen spätestens das zweite nein .

    Mir reichen die zwei Tage hier letztendlich dicke und ich sehe zu, daß ich morgen weiter komme. Nach Dakhla sind es ja noch ein paar Kilometer und ich weiß noch nicht mal, wo ich morgen hin will. Vielleicht biege ich auf dem Weg nach Süden auch mal ins Inland ab, wenn es nicht zu warm ist.

    Auf jeden Fall besteht noch Luft nach oben, was Marokko betrifft

    Ab morgen wird dann stur Landstraße gefahren. Das dauert zwar ewig und spart letztendlich wohl kaum Geld gegenüber der Autobahnmaut, eher umgekehrt, aber zumindest wird es bestimmt nicht langweilig.
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