Vietnam
Thành Phố Ninh Bình

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188 travelers at this place
  • Day14

    Ninh Binh, Reisanbau in Handarbeit

    January 13, 2020 in Vietnam ⋅ ☁️ 20 °C

    Etwas mehr Achtung bitte!!

    Ganz ehrlich: Allzu viele Gedanken habe ich mir bislang beim Essen von Reis nicht gemacht. Nun, wo ich einen kleinen Einblick in den händischen Reisanbau bekommen habe, wird sich bei mir für die Zukunft etwas mehr Achtung einstellen.

    Die Reiskornkammern Vietnams liegen in den fruchtbaren und klimatisch bevorzugten Deltas des Roten Flusses (nordöstlich von Hanoi) sowie des Mekongs im Süden des langgestreckten Landes, wie ihr sehen könnt auch in Ninh Binh und eigentlich auch überall im Rest des Landes. Wenn es mal nicht für den Verkauf angebauter Reis ist, dann wie z.b in Bergregionen , wird Reis für den erweiterten Eigenbedarf angebaut. Jede Familie baut auf rund einem Hektar, aufgeteilt in zahlreiche Kleinparzellen auf unterschiedlichen Terrassen, Reis an. Hier gelangen auch noch einige der 1800 traditionellen Reissorten zur Aussaat, während für den Export immer mehr auf uniformes Gentechniksaatgut gesetzt wird.

    In der Provinz Ninh Binh beginnt das Reisjahr Ende Oktober. Dann werden nämlich die Reiskörner für die Setzlinge in die nassfeuchte Erde gestreut. Mitte/Ende Januar werden die kleinen, gewundenen Reisfelder durch Pflügen mit dem Wasserbüffel für das Setzen der Schößlinge vorbereitet. Dazu werden die brettebenen, leicht geneigten Terrassenabschnitte für den Nassreisbau mit immer neu aufgeschichteten Dämmen abgedichtet und mit einem ausgeklügelten Kanal- und Abflusssystem geflutet. Damit das Wasser so fließt, wie es soll, müssen alle Bauern eines Dorfes gemeinsam das Fließen des Wassers betreuen. Idealerweise fließen bis knapp vor der Ernte je geerntetem Kilo Reis 5000 Liter Wasser über die Flächen.

    Dass Reis heute überwiegend im Nassverfahren angebaut wird liegt am (inzwischen) höheren Ertrag und vor allem an der Arbeitsersparnis. „Nass“ Reis, der durch Jahrtausende lange Züchtung „flutungsverträglich“ und damit zur Wasserpflanze gemacht wurde, hat den vorteil, dass sämtliche Unkräuter und Schädlinge im Wasser ersticken. (Mega oder?)

    Zur Setzzeit Anfang Februar werden dann die etwa 30 cm hohen Setzlinge von den Frauen der Familien aus der Erde gezogen und mit einem gefinkelten Schlag gegen den Gummistiefel oder den nackten Fuß vom Gatsch befreit. Die gebündelten Pflanzen werden auf etwa 20 cm eingekürzt und unmittelbar danach im Abstand von 15-20 cm mit drei Fingern ins naheliegende unter Wasser stehende Feld ausgepflanzt. Holzkohlenasche und das eine oder andere Korn Kunstdünger werden gestreut.

    Dann wächst der Reis für vier Monate. Die Farbe des Landes ändert sich von leuchtendem Hellgrün, über sattes Dunkelgrün bis zu raschelndem Gelbbraun. Das werden wir dann hoffentlich bald persönlich bestaunen können, denn desto weiter wir uns in den süden Vorkämpfen desto weiter ist der Reis bereits. Tja, warum erzähle ich euch das jetzt alles?
    Für mich gab es nichts weiter interessantes in Ninh Binh zu dieser Jahreszeit, also dachte ich, wenn ich schon ca 9000 km weit weg bin, dann lerne ich mal ein wenig was von den fleißigen Vietnamesen.
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    Jens Hoffmann

    Das ist ja fast ne Dr. Arbeit 👨‍🎓 über Reisanbau, super 😉👍

    1/17/20Reply

    Hallo Großer, na wo hast Du das denn abgeschrieben 😏. Wenn Du wieder zurück bist kannst Du ja ein Buch drüber schreiben. Sag mal, hat das was mit der Zeitverschiebung zu tun das Du heute, am 18. Tag Eurer Tour über Tag 14 berichtest ? Oder müssen Deine Beiträge immer erst noch durch die Zensur 🤗 Habt eine schöne Zeit. Liebe Grüße Kerstin und Paps

    1/18/20Reply
    Angela Kühnler

    Hallo mein Großer, na ihr habt ja schon viel gesehen superschoene Bilder, deinen Reis wirst du wohl demnächst noch mehr genießen. Noch schöne Tage LG. MUTTI

    1/18/20Reply
    4 more comments
     
  • Day75

    Ninh Binh - über den Dächern von Tam Coc

    December 10, 2019 in Vietnam ⋅ ☀️ 21 °C

    Xin Chao zusammen 🙏,

    heute bekommt ihr einen Bericht über unsere Zeit in der Provinz Ninh Binh zu lesen.
    Um genau zu sein, haben wir unser Lager in dem süßen Dörfchen Tam Coc aufgeschlagen, umgeben von einer Karstlandschaft die nur von Reisfelder unterbrochen wird. 🏞
    Tam Coc ist eine 5 stündige Busfahrt südlich von Cat Ba entfernt. Also alles ganz easy und 5 Stunden sitzen die Moni und ich mittlerweile auf einer Pobacke ab😇

    Am 1. Tag vor Ort haben wir uns Fahrräder geliehen und die Gegend erkundet.
    Nun sind vietnamesische Räder, mit 2 Euro sehr günstig, allerdings sind sie diese 2 Euro eigentlich auch nicht wirklich wert. 🤣 So viel schon mal dazu.
    Bevor es allerdings los ging, nahmen wir erst einmal ein Frühstück zu uns. Wir wohnten hier nämlich in einem ganz schnuckeligen Gästehaus, da inkl. Frühstück 5 Euro pro Person pro Nacht kostet. Und es war super. 😍 Das Haus wird von einer gefühlt 100 Jährigen Oma bewirtschaftet die außer "hello" und "thank you" keine Silbe englisch spricht. 🤗 Aber dank Google Übersetzer kamen wir ganz gut klar.
    Die Köchin war noch nicht im Hause als es uns nach Frühstück gelüstete (9 Uhr !) und so haben wir mir bei der vietnamesischen Paula unser Frühstück bestellt.
    Ein Fest sag ich euch🤣 Oma machte sich auf in die Küche und um uns die Zeit des Wartens bis die Köchin, denn eintreffen würde, zu überbrücken brachte sie uns 2 Mandarinen und Tee.
    Die Mandarinen waren leider echt nicht lecker und so legten wir diese erst einmal beiseite.
    Nach 10 Min kam dann die Köchin dazu und zauberte uns das beste Frühstück das wir in Vietnam bisher hatten. 😎 Nach dem wir unser Festmahl beendeten war Oma ganz irritiert, dass wir die Mandarinen gar nicht gegessen haben.
    Trotz Übersetzungsprogramm war keine Einsicht vorhanden, dass wir satt sind. 😂 So schlüpfte sie wieder in die Küche und stand wenige Sekunden später mit 2 Plastikbeuteln zum Mitnehmen vor uns😂 Böse Zungen würden jetzt sagen mit 2 Müllbeuteln, weil die Dinger wirklich ekelhaft waren. 🤨
    Moni machte sich anschließend noch einmal auf ins Zimmer. Als Oma dann fragte wo sie denn hingehe, gab ich den Hinweis, dass wir noch mal kurz auf die Toilette wollen, bevor wir mit dem Rad aufbrechen werden.
    Ratet wer Omas Toilette benutzen musste?!😂 Ich bin ja vor lauter Höflichkeit einfach manchmal ein Opfertyp, aber Omas Klo inkl. einer Kleiderstange, wo ihre BHs hingen, war dann fast zuviel für meine schwachen Nerven😂 Ich bin vor Lachen fast umgefallen in dem Raum und die Oma hat sich bestimmt gefragt, warum das Weißbrot sich auf einer Toilette kaputt lacht🤣 Kultureller Austausch kann so herrlich sein😎
    Nun dachten wir also, wir würden nun endlich aufbrechen. Immerhin hatten wir nun Fahrräder, leere Blasen und Mandarinen für den Weg.
    Wir dachten wir haben Alles. Aber in Vietnam scheint nun mal sehr viel die Sonne und Vietnamesen tragen nun einmal diese bekannten spitzen Hüte.
    Und Vietnam-Paula war der Ansicht, dass wir dringend auch diese Dinger aufsetzen müssen.😂
    Leider trug ich eine Jacke mit Kapuze was dazu führte, dass ich diesen durchgeknallten Hut mehr im Gesicht als auf dem Kopf hatte und quasi blind mit dem Radel durch die Gasse donnerte.
    Bis zur nächsten Ecke, wo die Oma uns nicht mehr sehen konnte. 😂 Ab da ging es ohne Kopfschmuck weiter.

    Als erstes ging es zu einer Pagode, deren Gebetsschrein in einer Höhle liegt. Sehr cool.

    Von dort aus ging es mit dem Rad durch Reisfelder zu einem View Point.
    Um den Point zu erreichen, war es nötig 500 Stufen hochzusteigen. Dazu mussten wir noch zum Eingang des Parks gelangen.🙂

    An sich kein Problem. Vietnamesen sind manchmal sehr geschäftstüchtig und versuchen aus jeden Mist Geld zu machen. Und so befinden sich auf dem Weg zum Eingang des Point of View Geländes unzählige Anbieter von Parkplätzen für Fahrräder. Ja ihr lest richtig, Parkplätze für Fahrräder!
    Der Eingang war noch ca 250m entfernt, als uns eine unfreundlich dreinblickende Frau den Weg verstellte und uns erklärte, dass wir bei ihr parken MÜSSEN, gegen Gebühren versteht sich. Es folgte ein kurzer Dialog, dann ein kurzes Gebrüll und eine halsbrecherische Flucht, die meine Frau mit den Worten:" Geh, schleich dich" einleitete. Wir traten also in die Pedale was dazu führte, dass die böse Parkwächterin sich mit einem Hechtsprung aus dem Fahrtweg meiner temperamentvollen Österreicherin retten musste😂
    Schön wenn das Gute über das Böse gewinnt😋
    Möge die Macht weiter mit uns sein 😂 Entschuldigung, aber 50 Cent für das Abstellen eines Fahrrads!!! Wenns am Eingang 10 Cent kostet🤔 Wucher sage ich! Majestätsbeleidigung!

    Ach ja, die Aussicht war übrigens auch cool🤣

    Am 2. Tag ging es mal wieder mit einem Motorroller zum Nationalpark.
    Nach ca 5Km und gefühlten 10.000 Schlaglöchern kamen wir endlich an und starteten eine 2 stündige Wanderung inkl. einer Höhlentour.

    Ziel war es einen 1000 Jahre alten Baum zu sehen.

    Nach etwa 90 Min ereilte uns ein menschliches Bedürfnis und da es um uns nur Wildnis gab, wurde wild-pippi gemacht.

    Ratet wer ohne es zu wissen den 1000 Jahre alten Baum angepinkelt hat? Jepp, wir! Und ich wette, dass der bis dato recht verkrüppelte Baumstumpf, der hier, warum auch immer, total gefeiert wird bald zu neuer Pracht erblühen wird und er wahrscheinlich auch noch Früchte tragen wird. 😂

    Fazit: Ninh Binh war super auch, wenn die Reisfelder um diese Jahreszeit nicht grün sind, sondern unter Wasser stehen. Was aber auch seinen eigenen Charme hat 😍

    Ach ja, bleibt noch zu erwähnen, dass die vietnamesische Oma bei der wir im Gästehaus wohnen auch Mopeds verleiht. 👵
    Als das Moped bereit war, konnte meine Monk-Ehefrau leider nicht die Finger von den Servietten auf dem Frühstücksstisch lassen, mit denen sie den Sitz des Gefährts reinigte. Eigentlich ok, die Folge war jedoch, dass die Tam-Coc-Paula ebenfalls ihren inneren Monk entfesselte, in die Küche hechtete und mit einem Handtuch zurück kam mit dem sie ca 5 Min versuchte, das Moped (Tachostand 37.892 KM) auf Hochglanz zu polieren! 🛵
    Zwei Dinge seien dazu gesagt: Hätten wir sie nicht irgendwann abgehalten, würde sie den Roller wahrscheinlich immer noch putzen und bei den angezeigten 37.892 KM auf der Tachoanzeige handelte es sich um einen Trugschluss. Nach kurzer Fahrzeit stellte sich heraus: der Tacho und keinerlei Anzeigen auf dem Ding funktionierten.
    Sprich: es kann sein, dass das Teil bereits 100.000 KM gefahren wurde! 🤦‍♀️🤣 So sah es zumindest aus 😎
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    Bettina Schneider

    😂😂 yep... schaut echt mega aus , Svenja 😝😝

    12/10/19Reply
    Brigitte Weinmann

    Ja super stylisch 🤣🤣

    12/10/19Reply
    Carmen Told

    Wie immer lustig zu lesen!😅😁

    12/10/19Reply
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  • Day67

    Ninh Binh: Tempelhopping & Bootstour

    November 10, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach Pancakes, frischem Maracujasaft, aufgeschnittener Babayananas und Gemüse auf meiner Terrasse ging es also mit dem Roller los. Zuerst zur Bich Dong Pagoda, die wunderschön idyllisch an einem dicht von Dschungel bewachsenen Hang liegt. Dadurch, dass wir so früh dran waren, waren wir auch ziemlich die einzigen und die Stimmung war magisch! Es gab etliche kleine Tempel für verschiedene Gottheiten, teilweise in Höhlen versteckt. Unter allen Götterstatuen stehen verschiedene Kekse, Früchte und Getränke, oft auch Bier und Vodka - je nach Vorliebe der Gottheit. Wir machten uns einen Spaß daraus uns vorzustellen, wie sich die Götter nachts die Hucke vollsaufen und ein Fressgelage feiern und dann tagsüber schlafen und auskatern. Unser nächster Stopp war die Mua Cave, die eigentlich nicht mehr viel mit der Höhle an sich zu tun hat. Es wurde eine Riesen touristische Anlage draus gemacht, inklusive künstlichem Wasserfall, Herzschaukel und angelegtem Lotusteich. Das ist ja gar nicht mein Fall. Die Aussicht von der mit 458 Stufen (ja, wir haben mitgezählt) zu erklimmenden Bergspitze ist allerdings phänomenal, auch wenn man aufpassen musste sich nicht gegenseitig auf die Füße zu treten, so überlaufen war es. Danach machten wir eine dreistündige Ruderboottour durch Trang An. Wir wählten auf Empfehlung einer netten Bedienung bei unserem Kaffeestopp Route 1, welche durch 9 Höhlen ging und an drei Tempel hielt. Einer davon, das Herzstück des Trang An World Heritage, ist 800 Jahre alt. Dies ist eine Seltenheit, weil die meisten Tempel hier, auch wenn sie alt aussehen, in den 1990ern oder 2000ern gebaut wurden. Die Höhlen waren teilweise so niedrig, dass wir unsere Köpfe einziehen mussten. Die Landschaft war wieder traumhaft. Inzwischen war es schon dunkel geworden und wir cruisten noch ein bisschen durch Ninh Binh Stadt. Sie ist relativ groß, hat aber nichts besonderes zu bieten. Wir stoppten in einem Restaurant, in dem wir die meisten Einheimischen sitzen sahen. Es war auf Sommerrollen zum selber rollen spezialisiert. Es gab gegrilltes Schweinefleisch, "Pfannkuchen" aus Reismehl, Ei und Shrimps, die eher Omelett glichen, Gurke, Ananas, Kohlgemüse und verschiedene Salate und Kräuter zum einrollen. Dazu eine Sauce, die meiner selbstgemachten aus Limettensaft, Fischsauce und Chilisauce sehr nahe kommt. Köstlich! Allerdings war das anscheinend doch noch zu viel für meinen angeschlagenen Magen, er meldet sich seitdem wieder zu Wort. Zum Abschluss des Tages tranken wir noch in einer Bar in Tam Coc Kokoswein (lecker, aber so stark, dass wir ihn mit Ananassaft mischten, ergab eine Art Pina Colada) und spielten UNO.Read more

    Andrea Scheuermeyer

    Das ist ein wunderschönes Photo Ameliechen...😍

    11/11/19Reply
    Andrea Scheuermeyer

    Poh...mutig...🙄

    11/11/19Reply
    Andrea Scheuermeyer

    Amelie...pass noch auf mit dem Essen...🤔

    11/11/19Reply
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  • Day99

    Ninh Binh / Tam Coc

    January 14, 2020 in Vietnam ⋅ ⛅ 21 °C

    Am Sonntagabend kam ich in Tam Coc an und traf an meinem Homestay noch zwei Jungs aus Köln und wir gingen noch etwas zusammen essen, bevor die beiden mit dem Bus weiterzogen.
    Ich hatte nun das ganze Zimmer für mich. Supi 😊
    Am nächsten Tag lieh ich mir ein Fahrrad aus und erkundete die Gegend. Am Abend traf Stefan ein, welchen ich zuvor in Sapa kennengelernt hatte.
    Zusammen fuhren wir heute zum Tempel Thrang Than An und machten dort eine dreistündige Bootstour durch drei verschiedene Caves und an unzähligen Felsen vorbei. Sehr beeindruckend, friedlich und wunderschön.
    Nach einer kleinen Stärkung ging es dann weiter zum Mua Cave, wo wir 600 Stufen hinaufstiegen.
    Es erwartet uns eine wunderschöne Aussicht 😍
    Alle Treppen wieder runter und wieder Richtung Tam Coc. Zusammen gingen wir noch etwas essen, bevor ich in den Bus Richtung Hué stieg.

    Nun sitze ich hier im Bus und habe die bisher verrückteste Busfahrt in Vietnam. Inklusive Vogel im Käfig, chinesischem Opa mit lauter chinesischer Musik, Chaos bei der Platzwahl da freie Platzwahl und zu wenig Platz im Gepäckraum, sodass das Gepäck im Gang liegt 🤷‍♀️
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  • Jan13

    No Monkeys today

    January 13, 2020 in Vietnam ⋅ ☁️ 19 °C

    An unserem letzten Tag in Ninh Binh fuhren wir vormittags ca. eine Stunde mit dem Moto nach Van Long. Das Naturreservat beherbergt einige bedrohte Affenarten und wir hatten natürlich große Lust, welche zu sehen. Auch hier ist wieder eine einstündige Bootstour auf einem kleinen Bambusboot im sehr günstigen Eintrittspreis (70k Dong) enthalten und man fährt sogar nur zu zweit + Ruderperson. Nur wenige Touris kommen hierher und es ist angenehm ruhig. Die Tour war leider nicht so spektakulär, wie wir sie uns vorgestellt hatten und die Äffchen wollten sich nicht zeigen. 🙈🙉🙊 Landschaftsmäßig war es auch nicht so interessant und leider war der Himmel auch wieder sehr bedeckt. Aber es war trotzdem ein ganz netter Ausflug.
    Auf dem Rückweg fuhren wir noch nach Hoa Lu, der Hauptstadt Vietnams im 10. Jahrhundert - oder vielmehr dem, was davon übrig geblieben ist. Viel ist das leider nicht und so war auch das nicht furchtbar spannend.
    Nach einem Coconut-Coffee zur Stärkung (gibt es hier auch überall, kalter Kaffe auf Kokosmilch und Eis - sehr geil) wollten wir dann noch zu einem größeren Supermarkt. Bisher waren wir in Vietnam nämlich nur in kleinen Minimärkten, die immer nur ein sehr kleines und für Touris sehr überteuertes (da keine Festpreise 🙄) Sortiment haben. Richtige Supermärkte gibt es hier aber nicht oft und so mussten wir ein ganzes Stück raus aus der Stadt fahren. Der Weg führte auf einer Schnellstraße entlang und so mussten die zwei Tage Übung auf dem Moto für Jonas ausreichen, um die Verkehrssituation dort zu bewältigen. Dort fuhren nämlich nicht nur eine ganze Menge anderer Motos sondern auch viel mehr Autos und vor allem Transporter und LKWs. Und da sich niemand an Verkehrsregel hält, geht es recht abenteuerlich zu. Hier einige Auszüge:
    - Vorfahrt hat im Prinzip immer der, der zuerst gehupt hat. Will man beispielsweise auf eine Straße auffahren, die man schlecht einsehen kann, hupt man 3-5 Mal und fährt dann einfach ohne abzubremsen.
    - Jemanden überholen, der gerade selbst überholt? Als Warnung ein paar Mal hupen und los!
    - Überholen in oder vor einer Kurve? Auch kein Problem.
    - Überholen, obwohl Gegenverkehr kommt? Kein Ding.
    - Von Rechts überholen? Klaro.
    - In einen Kreisverkehr fahren? Immer da wo grad Platz ist.
    Jonas hat aber alles recht entspannt gemeistert und wir konnten uns im Big C mit Snacks und Getränken für die 11,5 h Zugfahrt nach Hue eindecken. Von dort hört ihr dann das nächste Mal von uns 😉.
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    Bei solchen Regeln würde ich das Moppedfahren einstellen. Passt gut auf euch auf 😕 . Papa

    1/18/20Reply
    Reisepinguine

    Ja, das verkehrsproblem. "Einfach" im Fluss bleiben. In Vietnam wurde aber auch mal die Hupen-statt-Bremsen Manier ausgesetzt (verwirrend).

    1/26/20Reply
     
  • Day34

    Ninh Binh/Tam Coc

    September 2, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Bevor wir den Tag starteten haben wir uns ein bahn mhi gegönnt. Das ist dad berühmte vietnamesisches Sandwich. In tam Coc haben wir zuerst eine Bootsfahrt gemacht. Der Mann musste sehr schwitzen und hat, schlau wie er war, uns auch jeweils mal Paddeln lassen. Ich musste so herrlich lachen. Es war so anstrengend und koordinativ echt schwierig zu steuern.
    Nach diesem Abenteuer haben wir uns ein Fahrrad ausgeliehen und sind rumgedüst. Einen Tempel haben wir begutachtet und wir sind ebenfalls in eine Höhle geklettert. Diese war jedoch ein bisschen unheimlich.
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    Ruth Leukhardt

    Wie interessant und auch lustig deine Berichte sind?!?!!! Super! Dankeschön und weiter so!! ❤️❤️❤️

    11/3/19Reply
     
  • Day10

    Trang An - Bootstour

    October 11, 2019 in Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Direkt nach den anstrengenden Treppen geht's ins Paddelboot, was allerdings durch das Mitpaddeln auch nicht so erholsam war. Wir waren immerhin 4 statt den geplanten 3 Stunden unterwegs. Unsere Paddlerin war auch noch höheren Alters, da kann man ja nu nicht schwächeln. ☺️Read more

    Kirsten Stute

    Tolle Treppe, so malerisch! Und erst die Landschaft, die schönen Spiegelungen! Aber, liebe Katja - Aktivurlaub mit Fieber? Pass bloß auf dich auf!

    10/11/19Reply
    Katja K

    Keine Sorge, ich fordere meine Pausen ein, wenn ich sie brauche und der Spätnachmittag gehört gerade dem Pool 😘

    10/11/19Reply
     
  • Day16

    Ninh Binh und die trockene Halong Bucht

    January 3, 2020 in Vietnam ⋅ ☀️ 24 °C

    In Cat Ba Town hiess es endgültig Abschied nehmen. Alex und Doris machten sich auf die Reise nach Phu Quoc um auf der Insel im Süden ordentlich Sonne zu tanken. Die letzten Tage im Norden Vietnams liessen diesbezüglich etwas zu wünschen übrig. Bastian blieb im Norden weil er schon in wenigen Tagen die Heimreise von Hanoi aus antreten muss. Sein nächstes Reiseziel ist Ninh Binh.
    Ninh Binh ist eine kleine Stadt ohne nennenswerte Sehenswürdigkeiten. Am Anfang wirkt das etwas enttäuschend, aber genau das war es letztendlich warum Bastian sich dort so wohl gefühlt hat. In Ninh Binh kann man das ganz normale Vietnam erleben. Keine Touristen, kein Grossstadttrubel, zumindest nicht nach vietnamesischen Massstäben. Natürlich fährt auch hier jeder kreuz und quer, die Roller summen wie Bienen durch die Stadt und es wird dauernd gehupt. Aber alles in einem erträglichen Mass. Abends muss man schnell sein mit dem Essen. Vietnamesen essen bereits früh. Nach 20:00h hat schon nicht mehr jedes Restaurant geöffnet und ab 22:00h sind auch schon viele Kneipen zu und die Bürgersteige werden endgültig hochgeklappt.
    Das touristische Zentrum ist Tam Coc und liegt etwa 5km ausserhalb der Stadt. Alles ist voller Hotels, Restaurants und Souvenirhändlern. Die Touristen werden mit Bussen von überall angekarrt um die sogenannte «trockene Halong Bucht» zu bestaunen. Im Prinzip beschreibt es der Name schon ganz gut. Die gleichen faszinierenden Felsformationen wie in der Halong Bucht. Nur das sie nicht vom Meer umspült sind, sondern Wiesen, Reisfelder und Flüsse zwischen ihnen liegen. Bastian hat dort vom Ort Trang An aus eine Ruderbootstour gemacht. Es ging über einen Fluss zu verschiedenen Tempeln die sich an die Felsen schmiegen. Immer wieder führt die Tour durch Grotten in denen man teilweise den Kopf auch einziehen muss. Definitiv nichts für Klaustrophobiker. Insgesamt ist diese Gegend zwar wunderschön, verliert aber massiv an Charme, weil sie touristisch sehr ausgebeutet wird. Schade.
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    Heidemarie Preiß

    Ist die Grotte ein Urnenfriedhof?

    1/9/20Reply
    Bastian Preiss

    Ich vermute das auch. Aber genau weiss ich das nicht.

    1/9/20Reply
    Heidemarie Preiß

    Auch wenn die Landschaft schon touristisch ausgebeutet wird und ist - einfach traumhaft

    1/9/20Reply
     
  • Day125

    An Interview with Neve...

    January 2, 2020 in Vietnam ⋅ 🌙 19 °C

    For today's blog post, I interviewed Neve to get a bit of her perspective on our trip, Vietnam and Ninh Binh...enjoy!

    What has your favorite thing been about Ninh Binh?

    The scenery and the hills covered by trees. I also like the little ponds that have giant lily pads with flowers in them.

    How would you describe Ninh Binh to your friends?

    Ninh Binh is a good place to go if you like exercise. It is really pretty. If you are going to stay here, don’t go with too many people because the homestay rooms aren’t very spacious. You would also want to stay just outside of Ninh Binh because it is less busy, smaller and the scenery is nicer.

    Your friend Nina is planning on travelling to Vietnam. Do you think she would like to visit Ninh Binh?

    Yes, because she would like Trang An because of the scenery and would enjoy the boat tour we took yesterday.

    If yes, what do you think she would like the most about this place?

    I think she would probably really like the hills and the fact that she could bike everywhere.

    What’s been your least favorite part of Ninh Binh?

    I don’t like that my parents make us bike everywhere. That’s not always fun! It gets annoying to have to bike everywhere and my legs start to hurt!

    What is something interesting you’ve learned about Vietnam?

    The food. They sell entire goats!! The food isn’t spicy, which is a good thing. The vietnamese usually take a bunch of little things and eat it. For example, if you go to a restaurant, you would order a plate of rice, a plate of various meats and take a bit from each to make a meal. They eat snails, but I don’t want to talk about them, because they are disgusting in my opinion. Who would want to eat them?

    Can you tell me what you did yesterday?

    Yesterday, we went on a 2 hour boat ride, where we went through a 1 km cave and some shorter caves. We also stopped at some spiritual temples. The 1 km cave had a lot of stalactites hanging from the top of the cave and we had to duck because they were so big. We also got dripped on by water. We also heard bats because at one point we came into a large chamber. The scenery on the boat ride was really hilly and there were lots of lily pads in the water. There were also huge rocks coming out of the water.

    What did you do today?

    Today, I biked into Tam Coc and a bit further to a bird sanctuary (we didn’t actually go into the bird sanctuary). Then we biked back into Tam Coc and had ice cream and tea. We biked 24 km today. This afternoon I did some math with my dad and now I’m answering your questions.

    What has been the hardest part about travelling?

    Umm...missing my friends, but it’s also missing Ginger because when I’m at home I don’t see my friends everyday, but I do see Ginger every single day. I also miss the snow.

    What have you liked the most about travelling?

    Getting to see new things like Notre Dam and the lock bridge in Paris. I also have enjoyed learning about different cultures, which has been interesting.

    Out of all of the places you have visited, where would you recommend your friends visit if they could only choose one spot?

    Budapest!! It has lots of coffee shops and there is lots to do.

    What has been the most favorite thing you have done while travelling?

    You can’t ask me that! It’s like if you have a cat and a dog and you had to choose which was your favorite. I’m not answering this question!

    What has your favorite food been in Vietnam?

    I like the crab spring rolls in Hanoi.

    What has your least favorite food been?

    Snails!!

    Clarinda and Neve
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    Joanna Wilson

    Happy new year! Thanks for keeping up the blog posts, they are lots of fun to read

    1/5/20Reply

    Very nice Ladies , well done Neve , I just found a couple snails in the back yard , so my dinner for tonight is done , I have my protein.

    1/5/20Reply

    Hi Neve. Very well done. Love reading your story and thoughts about your travels. I am still with you: no snails for dinner. Love Beppe

    1/5/20Reply
     
  • Day29

    Bai Dinh & Tam Coc

    October 8, 2019 in Vietnam ⋅ 🌧 24 °C

    The two top attractions in Ninh Binh. Bai Dinh is a temple complex which was so big you had to get a golf cart to the starting point of the tour, it was also strangely quiet, and we were practically the only people there. On the other hand, Tam Coc river and cave labyrinth was incredibly busy. With 4 people in a little floating platform boat rowed by a little old lady we set off down the river, through tiny caves to various temples.Read more

You might also know this place by the following names:

Thành Phố Ninh Bình, Thanh Pho Ninh Binh, Нинь Бинь