• WeTravelYouJoin
  • WeTravelYouJoin

Schweden und Norwegen. Nächstes Abenteuer beginnt!

Der Motor läuft. Die Route steht. Vor uns liegen Wochen voller Freiheit, beeindruckender Natur und unvergesslicher Begegnungen. Schweden und Norwegen warten darauf, entdeckt zu werden. Begleite uns vom ersten Kilometer an auf ein Abenteuer, das Read more
  • Trip start
    August 2, 2026

    Start Richtung Schweden und Norwegen 🇸🇪🇳🇴🚐

    August 2 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Start Richtung Schweden und Norwegen 🇸🇪🇳🇴🚐
    Oder wie der Urlaub schon 400 Meter von zu Hause begann

    Manche Reisen starten mit einem großen Plan.
    Unsere starten meistens mit Taschen, Pullovern, Jacken, Socken, Schweißperlen und Britti, die aussieht, als würde sie gerade für drei Jahreszeiten, zwei Klimazonen und einen spontanen Polarkreis Notfall packen 😄🧦🧥

    Diesmal ging es los Richtung Schweden und Norwegen.
    Richtung Norden.
    Richtung Fähre.
    Richtung neues Abenteuer.

    Und der erste offizielle Höhepunkt kam natürlich sofort:
    Puttgarden. Fähre. 191 Euro. ⛴️💸

    Schlappe 191 Euro, damit wir mit unserem Silberpfeil einmal rüberdürfen. Aber darum soll es heute gar nicht gehen. Geld ist auf Reisen sowieso so eine Sache. Es verlässt einen, winkt kurz und taucht später als Diesel, Fähre oder Campingplatzgebühr wieder in der Erinnerung auf 😂

    Heute geht es um den ersten Tag unserer Skandinavien Reise.

    Ziel: Kopenhagen.
    Denn morgen wollen wir die Stadt in Ruhe besichtigen. An einem Montag. In der Hoffnung, dass vielleicht nicht die halbe Welt dieselbe brillante Idee hatte.

    Aber bevor wir überhaupt loskamen, war zu Hause natürlich erstmal wieder das große Reiseballett eröffnet.
    Britti hüpfte von Pullover zu Jacke, von Jacke zu Socken, von Socken zu Bettwäsche, von Bettwäsche zu irgendeinem Fach, das ich noch nie gesehen habe.
    „Was nehme ich mit?“
    „Was brauchen wir alles?“
    „Haben wir genug?“
    „Wo ist das?“
    „Warum liegt das da?“ 😄

    Fast wirkte es, als würden wir zum ersten Mal in unserem Leben verreisen.

    Dabei haben wir inzwischen halbe Länder durchquert. Griechenland, Italien, Österreich, alles erlebt. Aber sobald eine neue Reise startet, sieht unser Wohnmobil wieder kurz aus wie ein sehr ehrgeiziger Flohmarkt.

    Bei uns ist die Arbeitsteilung klar:
    Ich schleppe.
    Britti verräumt.

    Und das macht sie wirklich in einer Perfektion, die ihresgleichen sucht ❤️
    Ich trage Kisten, Taschen und Dinge rein, von denen ich nicht mal weiß, ob sie wichtig sind. Britti sortiert alles so weg, dass am Ende plötzlich wieder ein Wohnmobil daraus wird. Nicht irgendein Wohnmobil, sondern unser fahrendes Zuhause. Unser Silberpfeil. Bereit für den Norden.

    Beim Bettenbeziehen schwitzt sie, grinst aber trotzdem. Und genau dieses Grinsen ist meistens das Zeichen: Jetzt geht es wirklich los.

    Britti sagt immer:
    „Wenn wir an unserer Kreuzung sind, ist der Urlaub schon in vollem Gange.“

    Diese Kreuzung ist ungefähr 400 Meter von zu Hause entfernt 😂
    Aber sie hat recht. Genau dort kippt irgendwas. Zu Hause bleibt hinter uns. Termine bleiben hinter uns. Und vorne liegt plötzlich nur noch Straße.

    Dann ging es auf die Autobahn.
    Und diesmal lief es fast unverschämt glatt. Kein Stau. Kein Drama. Keine Baustelle, die uns persönlich aufhalten wollte. Selbst an der Fähre: keine Wartezeit. Einfach langsam anrollen, einordnen, weiterschieben lassen.

    Fast verdächtig.

    Auf der Fähre standen wir dann am Wasser und schauten hinaus. Und da passierte es wieder. Dieser Moment, in dem Britti innerlich umschaltet. Sie schaute aufs Meer, wurde ganz ruhig und sagte:
    „Ich bin wieder mittendrin. In unserer Reise. In unserem Abenteuer.“ 🌊❤️

    Und genau das war es.

    Dieses Gefühl, wenn das Zuhause nicht mehr an dir zieht. Wenn keine Termine mehr im Nacken sitzen. Wenn alles, was eben noch laut war, plötzlich leiser wird.

    Dann steht man auf einer Fähre, irgendwo zwischen Deutschland und Dänemark, schaut aufs Wasser und merkt:
    Jetzt beginnt es wirklich.

    Wir grinsten uns beide an.
    Ihr seht es auf dem Video vom Schiff. Dieses Grinsen kann man nicht spielen. Das kommt einfach, wenn man weiß: Da liegt wieder etwas vor uns, das wir noch nicht kennen.

    Kopenhagen wartet.
    Schweden wartet.
    Norwegen wartet.
    Und irgendwo dazwischen warten wieder Straßen, Stellplätze, Fähren, Kaffee, vielleicht Elche, vielleicht Regen, ganz sicher Britti in Bewegung und ich am Steuer 😄🚐

    Als Nächstes erfahrt ihr, ob Britti in Kopenhagen tatsächlich die Wachablösung gefunden hat.

    Und ich sage mal so:
    Wenn es irgendwo etwas zu finden gibt, dann hüpft Britti meistens schon in die richtige Richtung, bevor ich überhaupt den Helm abgesetzt habe 🇩🇰😄
    Read more

  • Kopenhagen und die Wachablösung 🇩🇰🛵😄

    August 3 in Denmark ⋅ ☁️ 22 °C

    Oder wie Britti verschwand, ich winkte und eine fremde Frau unsere Beziehung rettete!

    Kopenhagen empfing uns erstmal mit einer kleinen Lektion in Sachen Hoffnung.

    Es sollten dort ungefähr 100 Stellplätze geben.
    Und ja, es gab auch ungefähr 100 Stellplätze.

    Leider waren auch ungefähr 100 davon voll 😄🚐

    Gerade so bekamen wir noch einen Platz ab. Wirklich gerade so. Der Silberpfeil stand, wir atmeten einmal durch, und dann schaute Britti mich an.

    Dieses Grinsen kenne ich.

    Das ist kein normales Grinsen.
    Das ist kein „schön, dass wir angekommen sind“ Grinsen.
    Das ist ein „Kai, gleich wird eine Hauptstadt abgegrast“ Grinsen 😂

    Ich wusste sofort: Kopenhagen bekommt jetzt keine Schonfrist.
    Meerjungfrau. Wachablösung. Schloss. Fußgängerzone. Geschäfte. Märkte. Gassen. Alles musste dran glauben.

    Also los.

    Als Erstes gingen wir auf die Märkte. Und was soll ich sagen, dort haben wir richtig schön gegessen. Tolles Brot, herrlicher Duft, Gewusel, Stimmen, Menschen, kleine Stände, alles lebendig und angenehm. Wahrscheinlich war es wieder das teuerste Brot meines Lebens, aber auf Reisen hat man ja irgendwann ein gestörtes Verhältnis zu Preisen. Man guckt kurz, schluckt, bezahlt und nennt es Erlebnis 😄🥖

    Britti lief natürlich wieder links, rechts, hierhin, dahin, überall gucken. Ihr seht es im Video. Ich lief ihr hinterher wie ein leicht überforderter Stadtführer ohne Stadtplan.

    Und dann drehte sie sich plötzlich um.

    „Es ist 11:45 Uhr. Um 12 Uhr beginnt die Wachablösung!“

    Zack. Alarm.

    Wir sprangen auf den Roller und fuhren los. Und ob ihr es glaubt oder nicht, um 11:45 Uhr waren wir los und um 12 Uhr standen wir tatsächlich auf dem Platz. Punktlandung. Fast schon verdächtig professionell für unsere Verhältnisse 😄🛵

    Nur waren wir dort natürlich nicht allein.

    Gefühlt halb Kopenhagen, drei Reisebusse, 700 Handys und sämtliche Menschen mit Sonnenbrille wollten diese Wachablösung sehen. Ich stand irgendwo in der zehnten Reihe und suchte meine Britti.

    Denn die war weg.

    Ich hatte nämlich zu ihr gesagt:
    „Lauf du schon mal los, ich komme hinterher.“

    Das war eigentlich nur als lockerer Spruch gemeint.

    Britti nahm ihn als sportlichen Befehl 😂

    Sie lief los. Nicht gemütlich. Nicht nordisch entspannt. Sondern im Laufschritt Richtung Wachablösung. Und jeder, der mich kennt, weiß: Laufen gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen. Ich fahre. Ich gehe. Ich beobachte. Aber rennen wegen Soldaten in Uniform? Schwierig.

    Also verloren wir uns.

    Mitten in der Wachablösung.
    Mitten zwischen tausenden Menschen.
    Mitten in Kopenhagen.

    Zehn Minuten später klingelte mein Handy.

    Britti:
    „Wo bist du? Wo bist du?“

    Ich:
    „Ich winke doch!“

    Ich hob die Hand, winkte wie ein Mann, der gerade nicht seine Frau, sondern wahrscheinlich auch seine Würde sucht. Britti konnte mich trotzdem nicht sehen.

    Und dann passierte etwas Großartiges.

    Eine fremde Frau sagte zu Britti:
    „Da hinten winkt er doch. Sehen Sie es nicht?“

    Da sah sie mich endlich. Britti grinste schon von weitem, hob die Hand und kam schnell zu mir zurück. Ich hatte inzwischen einen Poller für uns reserviert.

    Ich sagte:
    „Spring rauf, ich halte dich fest.“

    Und so war es. Zack, Britti auf den Poller, ich hielt sie fest, und gemeinsam sahen wir die Wachablösung. Siehe Video 😄

    Und jetzt kommt die Wahrheit:
    Sie war recht langweilig.

    Ja, ich sage es, wie es ist.
    So viel Aufregung, so viel Rennen, so viel Suchaktion, und am Ende stehen da Soldaten, laufen langsam, tauschen irgendwas, und alle filmen, als würde gleich ein König aus dem Gebüsch springen 😂

    Aber natürlich mussten wir danach noch zu den kleinen Hütten, wo die Soldaten getauscht wurden. Ruckzuck liefen wir hin, diesmal erste Reihe. Und auch da wurde wieder gewechselt. Sehr ordentlich. Sehr traditionell. Sehr dänisch. Und wieder irgendwie lustig.

    Kaum war das erledigt, sagte Britti auch schon:

    „Die Meerjungfrau! Die Meerjungfrau!“

    Also ging es weiter zur Meerjungfrau 🧜‍♀️

    Fotos mit Herzen.
    Fotos ohne Herzen.
    Fotos mit Britti.
    Fotos ohne Britti.
    Alles wurde erledigt.

    Und ehrlich gesagt war für mich gar nicht die Meerjungfrau der Mittelpunkt. Sondern Britti. Wie sie da herumhüpfte, sich freute, sich positionierte, guckte, lachte und einfach glücklich war. Hauptsache, die Meerjungfrau war mit ihr zu sehen.

    Dann ging es weiter Richtung Nyhavn. Diese tolle Prachtstraße mit den bunten Häusern, den Booten, den Cafés, den Menschen, dem ganzen Kopenhagen-Gefühl. Ein Ort, der aussieht, als hätte ihn jemand extra erfunden, damit alle gleichzeitig sagen können:
    „Ach, ist das schön hier.“ ⚓

    Und dann kam wieder Britti.

    „Ich hüpf hier mal durch die Gegend und guck mir die Straße an.“

    Ich sagte:
    „Kein Problem. Ich bestelle mir einen zweiten Kaffee und warte gerne.“

    Das ist meine Art von Besichtigung. Sitzen. Kaffee. Menschen beobachten. Die Stadt wirken lassen. Keine Höhenmeter, kein Laufschritt, kein Wachablösungsverlust ☕😄

    Ich saß also da, schaute vor mich hin, beobachtete die Leute und genoss den Moment. Und plötzlich lief Britti direkt an mir vorbei.

    Ohne mich zu würdigen.
    Kein Blick. Kein Lächeln. Kein „Ach, da sitzt ja mein Mann“. Nichts 😂

    Ich sprang auf und lief hinterher. Sie war kaum einzuholen. Irgendwann schaffte ich es doch, klopfte ihr auf die Schulter, sie erschrak, drehte sich um, und ich sagte:

    „Du bist gerade schon lange an mir vorbei.“

    Sie rief:
    „Oh nein! Ich wusste nicht mehr genau, wo wir gesessen haben. Aber ich freue mich, wenn ich dich sehe.“

    Und genau das ist Britti.

    Sie kann dich im Menschengewühl verlieren, an dir vorbeilaufen, kurz vergessen, wo du sitzt, aber wenn sie dich dann sieht, freut sie sich so herzlich ❤️😄

    Langsam ging dieser Tag dann zu Ende.
    Kopenhagen hatte uns ordentlich durchgeschüttelt. Märkte, Wachablösung, Meerjungfrau, Nyhavn, Kaffee, Roller, Menschenmassen, Wiederfinden, Verlorengehen, Lachen.

    Zurück am Wohnmobil fielen wir nur noch in die Betten. Nicht schlafen, sondern eher ohnmächtig abschalten. Kopenhagen hatte geliefert. Und wir auch.

    Jetzt geht es weiter Richtung Stockholm. Immer weiter in den Norden. Immer tiefer rein in diese neue Reise.

    Und was wir demnächst auf einem Schotterparkplatz an einer Tankstelle erleben, das glaubt ihr sowieso nicht.

    Liebe Leserinnen und Leser, wenn ihr bis hierhin gelesen habt, dann danke ich euch wirklich.

    Bleibt dran.
    Der Norden hat gerade erst angefangen. 🇸🇪🚐✨
    Read more

  • Karlskrona 🇸🇪🚐🌊 Oder wie aus „wir parken...

    Aug 5–6 in Sweden ⋅ ☁️ 20 °C

    Karlskrona 🇸🇪🚐🌊
    Oder wie aus „wir parken am Yachthafen“ ein Schotterparkplatz an der Tankstelle wurde.

    Bevor wir überhaupt schwedischen Boden unter den Reifen hatten, kam natürlich erst einmal die große Bühne zwischen Dänemark und Schweden: die Öresundbrücke 🇩🇰🌉🇸🇪

    Und was soll ich sagen: Für schlappe 120 Euro durften wir mit unserem Silberpfeil dieses gigantische Bauwerk überqueren. 120 Euro. Da schluckt man kurz, guckt auf die Schranke und denkt: Hoffentlich ist da wenigstens Aussicht inklusive 😄💸

    War sie.

    Und zwar richtig.

    Diese Brücke ist nicht einfach nur eine Straße über Wasser. Das ist ein Erlebnis. Ein riesiges Stück Ingenieurskunst, das sich da über den Öresund zieht, als hätte jemand gesagt: „Ach komm, wir verbinden mal eben zwei Länder, sieht bestimmt gut aus.“ 🌊🚐

    Britti saß neben mir und staunte in alle Richtungen. Rechts, links, hoch, runter, Wasser, Himmel, Brücke, Weite. Sie war völlig hin und weg. Und ich muss ehrlich sagen, ich auch. Dieses Gefühl, mit dem Wohnmobil über so ein gigantisches Bauwerk zu fahren, während unter einem das Wasser liegt und vor einem Schweden wartet, das hat schon etwas.

    Ein einziger Traum.

    Und genau in diesem Moment war klar: Jetzt beginnt der Norden wirklich. Nicht auf dem Papier. Nicht im Navi. Sondern im Bauch ❤️🇸🇪

    Schweden empfing uns erstmal mit diesem Gefühl, das man kaum erklären kann.

    Kaum waren wir richtig drin in diesem Land, wurde alles irgendwie weiter. Ruhiger. Blauer. Grüner. Diese Schärenlandschaft, dieses Wasser, diese kleinen Straßen, diese Häuser, die aussehen, als hätte jemand sie extra für ein Reisebuch hingestellt. Man fährt da entlang und denkt sich: Ja. Genau deshalb wollten wir in den Norden. 🇸🇪❤️

    Und Britti hatte natürlich wieder einen Platz rausgesucht.

    Nicht irgendeinen.
    Nein.
    Einen Topplatz direkt am Yachthafen bei Karlskrona.
    Gefunden bei Park4Night.
    Sah aus wie ein Traum. Wasser, Boote, Hafen, Ruhe, Schwedenromantik. Alles, was man braucht, um abends aus dem Wohnmobil zu gucken und sich selbst ein bisschen dafür zu feiern, dass man wieder mal alles richtig gemacht hat 😄⚓

    Also fuhren wir voller Vorfreude los.

    Links Schären.
    Rechts Schären.
    Vorne Straße.
    Hinten unser Silberpfeil.
    Britti schon innerlich halb im Hafenmodus.

    Wir kamen an, rollten Richtung Yachthafen und da sah ich sie schon: freie Plätze. C1, F11, da war was zu sehen. Ich dachte sofort: Läuft. Das ist unser Ding. Einparken, Stühle raus, Schweden genießen.

    Britti hüpfte natürlich sofort aus dem Auto.

    Einmal links.
    Einmal rechts.
    Dann wieder zurück.
    Dann nochmal los.
    Dieses typische Britti System aus Bewegung, Blicken und leichtem inneren Chaos 😄

    Sie kam zurück und sagte:
    „Keine Ahnung. Ich weiß nicht, wie man das hier machen soll.“

    Und genau da kam ein netter Herr ins Spiel. So einer, der aussieht, als hätte er solche Situationen schon öfter beobachtet. Wahrscheinlich standen wir da wie zwei Deutsche mit großem Wohnmobil, großem Willen und kleiner Ahnung.

    Er erklärte Britti freundlich, dass wir uns erstmal den QR Code anschauen und prüfen müssten, ob der Platz wirklich frei ist.

    Also los. QR Code scannen. Gucken. Tippen. Suchen. Prüfen.
    Wir waren kurz davor, uns als digitale Hafenverwaltung ausbilden zu lassen 😄📱

    Und dann kam Britti zurück.

    Mit einem Gesicht, das ich nur selten sehe.

    Nicht wütend.
    Nicht traurig.
    Eher dieses leise Schmollen, bei dem man sofort weiß: Jetzt ist gerade ein kleiner Traum im Hafenbecken versenkt worden.

    Sie schaute mich an und sagte:
    „Kai… komm mal. Hier ist alles besetzt.“

    Alles besetzt.

    Obwohl da sichtbar vier Plätze frei waren.
    Vier!
    Direkt vor unseren Augen!
    Aber reserviert ist reserviert. Und reserviert bedeutet in Schweden offenbar: Du kannst den Platz sehen, du kannst ihn bewundern, du kannst ihn begehren, aber du darfst ihn nicht haben 😂

    Was für ein Dilemma.

    Da stehst du am Yachthafen, siehst deinen Abend schon vor dir, Wasser, Boote, Sonnenuntergang, vielleicht ein kleiner Kaffee, vielleicht ein bisschen romantisches Schweigen, und dann sagt dir ein QR Code:
    „Nein.“

    Und ein QR Code diskutiert nicht.

    Also mussten wir weiter.

    Nicht weit. Nur ein Stück.

    Und dann fanden wir ihn.
    Unseren ersten Freistehplatz in Schweden.

    Ein Schotterparkplatz.
    Mit Staub.
    Direkt an einer Tankstelle.
    Mit grellem Licht.
    Und dieser besonderen Atmosphäre von: Hier parkt man nicht, hier wird man abgestellt 😂⛽

    Ich schaute Britti an.
    Britti schaute mich an.

    Keiner musste viel sagen.

    Das war nicht der romantische Yachthafen.
    Das war nicht der schwedische Schärenzauber mit Booten und Abendlicht.
    Das war eher: Willkommen im Norden, ihr Anfänger. Hier habt ihr erstmal Schotter und Neon.

    Aber wisst ihr was? Genau das ist Reisen.

    Nicht immer klappt der perfekte Plan.
    Nicht jeder Park4Night Traum wird wahr.
    Manchmal jagt dich ein QR Code vom Hafen weg und du schläfst plötzlich neben einer Tankstelle, während irgendwo im Hintergrund vermutlich ein LKW Fahrer Diesel bezahlt und du dir denkst: Ja gut. Heute also so.

    Und trotzdem hatte dieser Moment etwas.

    Wir lagen irgendwann im Bett.
    Der Silberpfeil stand auf Schotter.
    Draußen helles Tankstellenlicht.
    Kein Yachthafen. Keine Boote. Kein leises Klatschen von Wasser am Steg.

    Nur wir zwei.

    Und vielleicht war genau das der Punkt.

    Denn egal, wo wir stehen, ob in Griechenland am Meer, in Österreich am See oder in Schweden auf einem Staubparkplatz neben einer Tankstelle, am Ende liegen wir da zusammen, grinsen über den Tag und wissen: Auch das wird wieder eine Geschichte ❤️

    Britti war natürlich erst nicht begeistert. Ich auch nicht.
    Aber irgendwann wird aus Enttäuschung Müdigkeit.
    Aus Müdigkeit wird Lachen.
    Und aus Lachen wird Schlaf.

    Also schliefen wir ein.

    Gemeinsam.
    Auf unserem ersten Freistehplatz in Schweden.
    Nicht schön. Nicht glamourös. Nicht mal besonders leise.

    Aber echt.

    Und das ist manchmal mehr wert als der perfekte Platz mit Hafennummer und QR Code.

    Aber Freunde, wenn ihr bis hier noch lest, dann sage ich euch eins: Der nächste Platz wird dafür ein Volltreffer. Ein Topplatz direkt am Yachthafen. Wirklich. Diesmal nicht nur sichtbar frei, sondern auch für uns.

    Und dort werde ich Britti einladen.

    Ganz romantisch.
    Ganz großzügig.
    Ganz großartig.

    Und was will sie?

    Nur einen Schluck Wasser.

    Aber dann…

    Ja, dann passiert natürlich wieder etwas, womit keiner rechnet 😄🌊🚐

    Bleibt dran.
    Schweden hat gerade erst angefangen.
    Read more

  • Norrköping 🌊🚐😄 Oder der Hafen...

    Aug 5–6 in Sweden ⋅ ☁️ 24 °C

    Norrköping 🌊🚐😄
    Oder der Hafen, in dem Britti eigentlich nur stilles Wasser trinken wollte

    Nach der letzten Nacht auf dem Schotterparkplatz an der Tankstelle war Britti innerlich noch nicht ganz wieder hergestellt 😄

    Schweden hatte uns zwar schon mit Schären, Brücke und Weite begrüßt, aber dieser erste Stellplatz war eher Kategorie: „Kann man machen, sollte man aber nicht ins Familienalbum kleben.“

    Also war diesmal klar:
    Das passiert uns nicht noch mal.

    Britti ging in den Reservierungsmodus. Und wenn Britti reserviert, dann mit einer Mischung aus Konzentration, Hoffnung und diesem Blick, der sagt: Diesmal kriegen wir unseren Hafenplatz. Punkt. 📱😄

    Und tatsächlich.
    Sie fand einen Stellplatz in einem kleinen, süßen Hafen bei Norrköping, irgendwo auf dem Weg Richtung Stockholm. Und was soll ich sagen: Als wir ankamen, waren wir sofort begeistert ❤️

    Der Hafen lag da wie aus einem kleinen schwedischen Bilderbuch. Boote, Wasser, Ruhe, ein bisschen Wind, ein bisschen Norden, ein bisschen dieses Gefühl von: Ja, hier bleiben wir heute.

    Nur eine Kleinigkeit hatte dieser perfekte Platz.

    Die Duschen waren ungefähr 500 Meter entfernt.
    Also praktisch eine Fernreise 😂

    Für normale Menschen ist das ein Spaziergang. Für Kai ist das eine logistische Herausforderung. Denn ihr wisst ja: Ich bewege nichts ohne Motor. Und wenn ich die Dusche vom Wohnmobil aus nicht klar erkennen kann, dann ist sie definitiv zu weit weg.

    Also musste der Elektroroller raus 🛴😄

    Britti dagegen schlenderte ganz entspannt über eine tolle Brücke, machte ein Video und sah dabei aus, als wäre sie gerade in ihrem persönlichen Schwedenfilm gelandet. Ich beobachtete sie und dachte: So einfach kann Glück manchmal aussehen.

    Abends entschied ich dann, essen zu gehen.
    Britti war aber noch leicht geschockt von den schwedischen Preisen beim Einkaufen und sagte:
    „Du kannst ruhig essen. Ich trinke nur ein stilles Wasser und koche später im Silberpfeil.“

    Dabei grinste sie schon so verschmitzt, dass ich wusste: Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen 😂

    Ich sagte großzügig:
    „Komm mit. Ich gebe aus. Alles, was du willst.“

    Und dann saßen wir im Restaurant. Direkt am Wasser. Der Hafen vor uns. Die Karte in der Hand. Und plötzlich wurde aus stillem Wasser ein richtig schönes Essen zu zweit 🍽️❤️

    Britti grinste. Ich grinste. Und wieder saßen wir da und konnten kaum fassen, wie schön diese Reise schon am Anfang läuft.

    Nach Tankstellenlicht kam Hafenlicht.
    Nach Schotter kam Wasser.
    Nach „nur stilles Wasser“ kam ein Abendessen, das sich genauso anfühlte, wie Reisen sich anfühlen soll.

    Und jetzt geht es weiter Richtung Stockholm.

    Dort wartet die Wachablösung. Angeblich etwas kleiner, fast miniaturmäßig. Und wer wem dort die Krone aufsetzt, das werdet ihr bald sehen 👑😄

    Bleibt dran. Schweden wird gerade richtig gut.
    Read more

  • Stockholm, und die Königin war nicht zu Hause 👑🇸

    August 7 in Sweden ⋅ ☁️ 18 °C

    Stockholm begann für uns mit einer einfachen Erkenntnis: Wenn in der Stadt alles ausgebucht ist, schläft man eben auf dem Messegelände.

    Klingt erstmal nach Weltstadt, Kultur und königlichem Flair. In Wahrheit standen wir auf einem Teerplatz mit Charakter. So ähnlich wie Teewurst. Nicht schön, aber irgendwie da 😄

    Wir bekamen zuerst einen Platz, auf dem der Silberpfeil so schief stand, dass man im Bett vermutlich langsam Richtung Kühlschrank gerutscht wäre. Ich schaute Britti an. Britti schaute zurück. Und dann sagte sie diesen Satz, bei dem man weiß, jetzt übernimmt die Frau das Kommando:

    „Moment, da kümmere ich mich drum.“

    Zack, raus zur Rezeption. Kurz später kam sie zurück. Neuer Platz. Besserer Platz. Größerer Platz. Britti hatte Stockholm noch nicht einmal betreten und schon die erste Situation geregelt. Ich hätte applaudiert, aber ich musste den Silberpfeil umparken 😄🚐

    Am nächsten Morgen sollte es dann richtig losgehen. Ein Tag Stockholm. Die Stadt, in der Britti schon als Kind gewesen war. Für sie war das also nicht nur irgendein Stopp. Da hing Erinnerung drin. Kindheit. Bilder von früher. Und dieses leise Gefühl, einen Ort nach vielen Jahren wiederzusehen.

    Honda Roller raus. Frühstück rein. Helm auf. Ab in die Stadt 🛵

    Als Erstes landeten wir in den Markthallen. Und was soll ich sagen, dort passierte sofort das zweite Frühstück. Herrliche Köttbullar mit Kartoffelpüree. Nicht geplant, aber notwendig. Es gibt Mahlzeiten, die tauchen einfach auf und sagen: Du brauchst mich jetzt. Und wer wären wir, uns gegen schwedische Köttbullar zu wehren? 😄🍽️

    Danach ging es weiter durch Stockholm. Wir fuhren links, rechts, hier entlang, da entlang, einmal quer durch diese Stadt, die auf Wasser gebaut scheint und gleichzeitig so tut, als wäre sie schon immer völlig entspannt gewesen.

    Immer wieder tauchte das Grand Hotel auf. Egal, wo wir fuhren, irgendwann stand es wieder da. Als würde es sagen:
    „Na, ihr schon wieder?“

    Wir umrundeten die Stadt mit der Honda Mofa so gründlich, dass Stockholm danach vermutlich kurz dachte, es sei offiziell kontrolliert worden.

    Dann ging es zum ABBA Museum. Zumindest fast. Denn davor stand eine Schlange von gefühlt 50 bis 100 Metern. Da war sofort klar: Wir lieben Musik, aber nicht genug, um in einer Menschenkette zu verdampfen. Also einmal gucken, innerlich Dancing Queen summen und weiter 😄🎶

    Dann kam das große Kaufhaus.

    Ich blieb erst draußen beim Roller. Schlechter Parkplatz, Stadtverkehr, alles eng, also blieb Kai bei den Pferden. In diesem Fall bei der Honda. Britti ging rein, machte Fotos, schaute sich alles an und kam kurz darauf wieder raus.

    Aber diesmal hüpfte sie nicht nur. Diesmal kam sie fast bedeutungsvoll auf mich zu und sagte:

    „Wenn du da jetzt nicht reingehst, verpasst du etwas fürs ganze Leben.“

    Das ist natürlich ein schwerer Satz. Besonders, wenn man eigentlich nur draußen stehen und den Roller bewachen wollte.

    Also rein.

    Britti, Honda draußen, Kai hinein in diese gewaltige Eingangshalle. Und ich muss sagen, sie hatte recht. Riesig, schön, edel, beeindruckend. Gleich rechts sah ich dann Hermès. Handtaschen, edle Sachen, alles sehr fein.

    Ich sagte trocken:
    „Ach guck, Hermes Paketshop.“

    Britti lachte sofort und sagte:
    „Da kommst du nicht mal mit einem Termin rein.“

    Damit war auch diese Bildungslücke geschlossen. Hermes ist nicht immer ein Paketshop. Manchmal ist es auch ein Ort, an dem man sich schon beim Hingucken leicht unterfinanziert fühlt 😂👜

    Danach hatte ich noch einen kleinen Geheimtipp für Britti. Wir fuhren in eine Sackgasse zu einem Aussichtspunkt über Stockholm. Siehe Bilder. Und da lag diese große Stadt unter uns. Wasser, Dächer, Türme, Licht, Boote, alles zusammen wie ein riesiges schwedisches Puzzle. Britti schaute. Ich schaute. Und für einen Moment war alles ruhig.

    So etwas mag ich an unseren Reisen. Erst Gewusel, Roller, Schlangen, Kaufhäuser, Köttbullar und dann plötzlich ein Blick, der alles wieder sortiert ❤️

    Auf dem Rückweg musste natürlich noch das Königshaus dran glauben. Wer in Stockholm ist und nicht wenigstens kurz beim Schloss vorbeischaut, war wahrscheinlich nur tanken.

    Und wie es der Zufall wollte, kamen gerade die Kameraden zur Wachablösung die Treppe hoch. Nicht riesig, nicht dramatisch, eher so eine charmante Miniaturausgabe von großer Zeremonie. Aber genau deshalb wieder lustig. Wir standen da, guckten zu und waren mittendrin im schwedischen Königstheater.

    Die Königin war allerdings nicht zu Hause. Zumindest hat sie uns nicht zugewinkt. Ich nehme an, sie war beschäftigt 😄👑

    Dafür setzten wir der kleinen Britti die Krone auf. In Gold. Siehe Fotos.

    Und was soll ich sagen, sie grinste bis tief in den Abend hinein. Dieses Grinsen war nicht gespielt. Das war Stockholm, Kindheit, Reiseglück und ein bisschen Königin in einem Gesicht.

    Damit sollte es das erstmal gewesen sein mit den großen Städten. Kopenhagen, Stockholm, Wachablösung, Meerjungfrau, Krone, Kaufhaus, Köttbullar, alles abgehakt.

    Jetzt geht es weiter.

    Raus aus der Stadt.
    Rein in den tiefen schwedischen Wald 🌲🚐

    Vor uns liegen tausende Kilometer. Tannenbäume. Seen. Einsame Straßen. Und natürlich die große Mission:

    Wir suchen den Elch.

    Ob wir ihn finden oder ob er uns findet, das wird sich zeigen.

    Bleibt dran. Schweden wird jetzt wilder.
    Read more

  • Von Stockholm Richtung Vildmarksvägen 🌲🚐🇸🇪

    August 8 in Sweden ⋅ ☁️ 14 °C

    Oder wie aus Stadt plötzlich Wald wurde

    Kaum hatten wir Stockholm hinter uns gelassen, war Schluss mit Königshaus, Wachablösung, Köttbullar und Britti mit Krone 👑😄

    Jetzt wurde es ernst.

    Der Silberpfeil rollte Richtung Norden. Richtung Wald. Richtung Vildmarksvägen, den wir natürlich erst mal liebevoll Wildmannswegen nannten, weil das irgendwie besser zu uns passt 😂

    Und plötzlich war Schweden nicht mehr Stadt.
    Nicht mehr Hafen.
    Nicht mehr Stockholm mit Menschen, Rollern, Ampeln und Kaufhäusern.

    Plötzlich war Schweden nur noch Straße.
    Wald links.
    Wald rechts.
    Wolken über uns.
    Und irgendwo dazwischen wir zwei mit unserem fahrenden Wohnzimmer 🌲🚐

    Die Straßen wurden länger. Die Orte kleiner. Die Tannen höher. Und irgendwann fährt man da so durch diese endlosen grünen Tunnel und merkt: Jetzt beginnt der Norden wirklich.

    Britti schaute wieder aus dem Fenster, links, rechts, hoch, runter.
    „Guck mal da.“
    „Oh, da vorne.“
    „Meinst du, hier kommen Elche?“ 🫎

    Ich sagte natürlich sehr fachkundig:
    „Ganz bestimmt.“

    In Wahrheit hatte ich keine Ahnung. Ich wusste nur, wenn hier kein Elch wohnt, dann weiß ich auch nicht mehr, wo einer wohnen soll.

    Irgendwann hielten wir an einem roten Schotterplatz mitten im Wald. Kein Yachthafen. Keine Dusche 500 Meter entfernt. Kein Restaurant mit stillem Wasser, das am Ende doch ein Essen für zwei wird. Einfach nur wir, der Silberpfeil, Schotter, Bäume und diese unfassbare Ruhe.

    Man steht dort und hört erstmal nichts.
    Und dann hört man plötzlich alles.

    Den Wind in den Bäumen.
    Das leise Knacken irgendwo im Wald.
    Die Reifen, die noch ein bisschen vom Schotter erzählen.
    Und Britti, die natürlich schon wieder überlegt, ob man da vorne nicht mal kurz gucken könnte 😄

    Ich blieb erstmal beim Silberpfeil. Einer muss ja die Stellung halten. Und außerdem sah dieser Wald genau so aus, als könnte jederzeit ein Elch, ein Troll oder ein schwedischer Waldgeist herauskommen und fragen, was wir hier eigentlich machen.

    Aber genau das war schön.

    Nach all den Städten, Fähren, Brücken und Menschenmengen war dieser Weg Richtung Vildmarksvägen wie ein großes Durchatmen. Kein Programm. Kein Muss. Nur weiterfahren. Immer tiefer hinein in Schweden.

    Und irgendwo auf dieser Straße wurde uns klar:
    Diese Reise wird anders.

    Ruhiger. Wilder. Weiter.

    Vielleicht finden wir den Elch. Vielleicht findet er uns. Vielleicht sieht er uns auch längst und denkt sich:
    „Da kommen wieder zwei Deutsche mit Wohnmobil. Einer fährt, eine hüpft.“ 😂

    Bleibt dran.

    Denn jetzt beginnt der Teil der Reise, bei dem die Straßen länger werden, die Wälder dichter und die Geschichten wahrscheinlich noch schräger.

    Auf geht’s Richtung Wildnis.
    Der Silberpfeil ist bereit.
    Britti sowieso.
    Und Kai tut zumindest so 😄🌲🚐
    Read more

  • Schweden, jetzt wirst du still 🌲🌧️🚐

    August 11 in Sweden ⋅ ☁️ 11 °C

    Oder wie wir nach Stockholm plötzlich in Regen, Waffeln und endlosem Wald gelandet sind

    Nach Stockholm war klar: Jetzt reicht es erstmal mit Stadt, Schloss, Kaufhaus, Wachablösung und Menschenmassen. Wir hatten genug gesehen, genug gerollert, genug gesucht und genug Königin vermisst 😄👑

    Jetzt wollten wir das, wofür wir eigentlich in den Norden gefahren sind.
    Wald. Seen. Weite. Ruhe. Und natürlich den Elch. Der sollte sich bitte irgendwann ganz ordentlich vor unseren Silberpfeil stellen, kurz lächeln und dann für die Kamera posieren 🦌📸

    Also fuhren wir weiter hinein in Schweden.

    Und plötzlich veränderte sich alles.
    Die Straßen wurden leerer. Die Wälder dichter. Der Himmel schwerer. Durch die Frontscheibe sah alles aus wie ein nordisches Gemälde, nur mit Regentropfen und Scheibenwischer. Vor uns lagen Seen, Moorflächen, grüne Hügel und diese endlose Landschaft, bei der man irgendwann nicht mehr weiß, ob man noch fährt oder schon Teil eines Naturfilms ist 🌧️🌲

    Britti schaute aus dem Fenster und wurde stiller. Nicht traurig still. Sondern dieses schöne stille Staunen. Das macht sie manchmal, wenn ein Ort sie nicht laut packt, sondern leise. Wenn sie nicht hüpfen muss, weil die Landschaft schon genug bewegt.

    Ich dagegen machte das, was ein verantwortungsvoller Fahrer macht. Ich guckte nach vorne und tat so, als hätte ich alles unter Kontrolle. In Wahrheit dachte ich nur: Hoffentlich steht jetzt nicht wirklich ein Elch mitten auf der Straße, denn so groß wie die Dinger sind, diskutierst du da nicht lange 😄

    Irgendwann landeten wir in einem kleinen Café. Und wenn Schweden eines kann, dann ist es dieses: Draußen Regen, drinnen Wärme, Kaffee und eine Waffel, die aussieht, als wäre sie direkt von einer sehr freundlichen Oma erfunden worden ☕🧇

    Vor uns stand diese Waffel mit Sahne und Schokolade. Draußen ein gelbes Haus, Regen am Fenster, drinnen dieses gemütliche Licht. Da sitzt du dann und denkst: Ja gut, Schweden, du hast gewonnen.

    Britti war natürlich sofort wieder zufrieden. Sie schaute auf ihre Waffel, dann raus in den Regen, dann zu mir. Und ich wusste genau: Dieser Tag ist gerettet. Manchmal braucht es keine große Sehenswürdigkeit. Manchmal reicht eine warme Waffel in einem kleinen Café irgendwo im schwedischen Nirgendwo ❤️

    Danach ging es weiter zum See.

    Und da standen wir dann. Unser Silberpfeil direkt im Grünen, Bäume um uns herum, Wasser vor der Nase, Wolken über uns. Kein Lärm. Kein Gedränge. Kein QR Code, der uns sagt, dass alles reserviert ist. Einfach ein Platz, der da war und sagte: Stellt euch hin, atmet mal durch.

    Britti ging ans Wasser, machte Fotos, schaute über den See und wirkte für einen Moment ganz klein zwischen Bäumen, Wind und dieser schwedischen Weite. Ich sah sie da stehen und dachte: Genau das ist Reisen. Nicht nur Orte abhaken. Sondern irgendwo ankommen, wo man plötzlich ruhiger wird.

    Und so standen wir da.
    Mit nassen Scheiben, kaltem Himmel, warmem Kaffee im Bauch und diesem Gefühl, dass Schweden uns jetzt wirklich eingelassen hat.

    Nicht laut.
    Nicht spektakulär.
    Sondern ganz still.

    Und genau das war wunderschön.

    Bleibt dran.
    Denn irgendwo da draußen wartet immer noch der Elch. Und ich habe das Gefühl, er weiß längst, dass wir ihn suchen 😄🌲🚐
    Read more

  • Und plötzlich stand Rudolf mit Familie vor uns!

    August 11 in Sweden ⋅ ☁️ 7 °C

    Vildmarksvägen 🌲🚐🦌

    Wir fuhren durch diese endlose schwedische Wildnis, links Wald, rechts Wald, vorne nur Straße. Kein Mensch. Kein Haus. Kein Geräusch außer dem Silberpfeil.

    Und genau in dem Moment, als man denkt:
    Hier passiert doch sowieso nichts…
    standen sie plötzlich vor uns.

    Unsere ersten Rentiere 🦌😳
    Direkt auf der Straße. Nicht weit weg. Nicht versteckt im Wald. Sondern mitten vor dem Wohnmobil.

    Rudolf mit Familie.

    Britti war völlig aus dem Häuschen. Sie zeigte nach vorne, lachte, strahlte und konnte kaum glauben, dass diese Tiere wirklich da standen. Und ich saß am Steuer und dachte nur: Genau dafür fährt man tausende Kilometer Richtung Norden.

    Der Vildmarksvägen hatte uns erwischt. Sofort.

    Alle sagen, er gehört zu den schönsten Straßen Schwedens. Wildnis, Weite, Tiere, Einsamkeit.
    Und diesmal hatte das Gerücht recht 😄

    Schon die Strecke war ein Traum. Wald, Wasser, Berge, Himmel und unser Silberpfeil mittendrin. Kein Lärm, keine Stadt, kein Gedränge. Nur Schweden pur 🇸🇪❤️

    Später standen wir frei oben auf dem Hochplateau. Nur wir, der Silberpfeil, Wind, Regen und diese riesige Landschaft 🌧️🌲

    Britti konnte bei dem Wetter kaum hüpfen, also machte sie mir ein wunderschönes Frühstück. Und ich? Ich bin morgens sogar spazieren gegangen. Zu Fuß. Ohne Motor. Das muss Schweden erstmal schaffen 😂

    Einen Elch haben wir noch nicht gesehen. Vielleicht hatte er frei.

    Aber Rentiere hatten wir.
    Mitten auf der Straße.
    Mitten im Abenteuer.

    Und eins ist klar:
    Der Vildmarksvägen hat uns direkt gepackt ❤️

    Jetzt fehlt nur noch der Elch.
    Read more

  • Zwei Elche und Britti durfte nicht hin 🫎

    August 12 in Sweden ⋅ ⛅ 14 °C

    Wir fuhren ganz allein durch Schweden. Die Straße war leer, die Sonne stand schon tief und weit und breit sah nichts danach aus, als würde hier noch irgendetwas passieren.

    Und dann standen sie plötzlich da.

    Zwei Elche direkt am Wegesrand. 🫎🫎

    „Kai! Elche!“

    Zack, da hatte die kleine Britti schon den Fotoapparat in der Hand. 📸 Die beiden Tiere rannten nicht sofort weg. Sie blieben einfach stehen und gaben uns tatsächlich zwei, drei, vielleicht sogar vier Minuten Zeit, sie ganz in Ruhe anzuschauen.

    Vier Minuten können verdammt lang sein, wenn direkt vor einem zwei Elche stehen.

    Wir grinsten uns an und konnten kaum glauben, was wir da gerade sahen. Genau deshalb waren wir hier. Wir wollten Elche sehen, irgendwo in Schweden oder Norwegen. Und nun standen gleich zwei direkt neben unserer Straße, als hätten sie auf uns gewartet. 😊

    Britti konnte diesmal zwar nicht begeistert zu den Elchen hüpfen. Das wäre vermutlich auch keine besonders kluge Idee gewesen. Also blieb ihr ausnahmsweise nichts anderes übrig, als einfach nur zu staunen.

    Gefühlt gestern noch Kamele in Marokko, heute zwei Elche in Schweden. 🐪🫎

    Manchmal meint es das Leben wirklich ziemlich gut mit uns. ❤️
    Read more

  • Arvidsjaur: Britti verschollen im Hühnerparadies

    August 12 in Sweden ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach unserer Begegnung mit den Elchen waren wir noch völlig geflasht. Dann bogen wir bei Arvidsjaur zufällig links ab und landeten auf einem kleinen Campingplatz mitten im Nirgendwo. 🦌

    Der Hof wirkte wie ein gemütlicher schwedischer Bauernhof. Eine schöne Wiese, viel Ruhe und plötzlich ein Mann, der perfektes Deutsch sprach. Martin hieß er. Seine Geschichte kommt gleich.

    Zuerst sah Britti nämlich die Hühnerschar. Schließlich war sie selbst jahrelang Hühnerfrau. Also hüpfte die kleine Britti aus dem MoMobil und verschwand Richtung Federvieh. 🐔

    Ich durfte allein einparken, Strom anschließen und alles erledigen, was dazugehört. Kai blieb bei den Pferden.

    „Bei den Pferden bleiben“ hieß es früher in den alten Westernfilmen bei Bonanza. Wenn alle irgendwohin loszogen, musste schließlich einer zurückbleiben und auf die Pferde aufpassen. Heute haben unsere Pferde Räder, brauchen Diesel und heißen MoMobil. Aber einer muss trotzdem bei ihnen bleiben. Meistens bin das natürlich ich. 🐴😂

    Ich wartete und wartete, doch Britti blieb bei den Hühnern verschollen. Als ich sie suchen ging, traf ich Friedhelm. Ein älterer Mann mit Pfeife, genauso, wie man sich einen alten Schweden vorstellt.

    Doch Friedhelm war Deutscher und kam aus dem Allgäu. Er hatte sich Richtung Schweden durchgeschlagen, war bei Martin hängengeblieben und hatte dort eine kleine Wohnung gemietet. 🇩🇪

    Nun zu Martin. Gemeinsam mit Freunden hatte er bei eBay Kleinanzeigen nach einer Möglichkeit zum Auswandern gesucht und dabei diesen Hof gefunden. Auf meine Frage nach dem Preis antwortete er: „Nicht mehr als eine Eigentumswohnung.“

    Dafür bekam er viele Hektar Land, einen eigenen Teich und sogar eine eigene Jagdmöglichkeit. Mit Hühnern, See, Paddelboot und Friedhelm war daraus ein wunderschönes Kleinod geworden. 🛶

    Nur die Winter sind bitterkalt. Dann wird mit Schneemobilen gefahren und ordentlich eingeheizt. ❄️ Trotzdem ist dieser Ort ein einziger Traum.

    Lieber Martin, falls du das liest: Herzliche Grüße von uns und vielen Dank für diesen besonderen Aufenthalt. Wir haben einen wunderbaren Platz und großartige Menschen kennengelernt. 😊

    Britti wurde schließlich bei den Hühnern eingesammelt, die Pferde wurden gesattelt und weiter ging es Richtung Nordkap. 🚐
    Read more

  • Polarkreis in Schweden: Mehr Aufkleber als...

    August 13 in Sweden ⋅ ☁️ 16 °C

    Polarkreis in Schweden: Mehr Aufkleber als Abenteuer 📍

    Nun waren wir tatsächlich am Polarkreis in Schweden angekommen. Irgendwie hatten wir uns diesen Moment allerdings etwas aufregender vorgestellt. Vielleicht mit einem kleinen Kribbeln im Bauch oder wenigstens einem Schild, vor dem man stolz ein Erinnerungsfoto machen kann. 🧭

    Die Wirklichkeit sah etwas anders aus.

    Das Polarkreisschild war mit so vielen Aufklebern beklebt, dass man kaum noch erkennen konnte, was dort eigentlich stand. Britti betrachtete das Ganze kurz. Man sah ihr sofort an, dass ihre Begeisterung überschaubar war. 😕

    Noch bevor ich richtig überlegen konnte, hüpfte die kleine Britti bereits wieder Richtung MoMobil. Für sie war die Sache offenbar erledigt: Polarkreis gesehen, Schild kaum erkannt, weiterfahren. 🚐

    Ich stoppte sie jedoch.

    „Komm, wenn wir schon einmal hier sind, müssen wir wenigstens die Treppen hochgehen und oben einen Kaffee trinken.“

    Also drehten wir wieder um und machten uns auf den Weg nach oben. Dabei zeigte Kai natürlich noch, wie richtiges Treppensteigen funktioniert. Elegant war es vielleicht nicht, aber hinauf ist hinauf. Schaut euch einfach das Video an. Die Treppe war am Ende vermutlich das größere Abenteuer als der Polarkreis selbst. 🪜😂

    Oben angekommen gab es erst einmal einen Kaffee. ☕ Danach schauten wir uns in aller Ruhe die Souvenirshops an. Vielleicht würde sich ja doch noch etwas finden, das diesen Zwischenstopp würdig festhält.

    Wir suchten, schauten und überlegten.

    Gefunden haben wir nichts. 🛍️

    Also gingen wir die Treppen wieder hinunter. Und nein, auf dem Rückweg wurde der Polarkreis auch nicht plötzlich spektakulärer.

    Vielleicht waren unsere Erwartungen einfach zu hoch. Auf der Landkarte klingt „Polarkreis“ schließlich nach großem Abenteuer, wilder Natur und einem ganz besonderen Moment. Vor Ort war es dann eher ein beklebtes Schild, ein Kaffee und eine kleine sportliche Einlage auf der Treppe.

    Aber auch das gehört zu einer Reise. Nicht jeder markierte Punkt auf der Karte wird automatisch zum großen Höhepunkt. Manche Orte sind einfach ein kurzer Zwischenstopp, über den man später trotzdem schmunzeln kann.

    Polarkreis abgehakt. Weiter geht’s Richtung Norden! 🚐
    Read more

  • Ahoi Norwegen! 🇳🇴

    August 15 in Finland ⋅ 🌧 14 °C

    Tschüss Schweden, hallo Finnland und Ahoi Norwegen! 🇳🇴

    Auf Wiedersehen, Schweden! 🇸🇪 Nach vielen langen Straßen, unzähligen Bäumen und gefühlt ziemlich viel Geradeausfahren hieß es für uns: Finnland, wir kommen.

    Finnland bekam von uns allerdings nur eine Nacht. 🇫🇮 Der Grenzübergang war dabei so unspektakulär, dass wir beinahe nicht gemerkt hätten, dass wir gerade in einem anderen Land angekommen waren. Kein Trommelwirbel, keine winkenden Menschen, nicht einmal ein besonders aufregendes Schild.

    Wir eierten also weiter über die finnischen Straßen und merkten langsam, dass sich die Landschaft und die Strecken veränderten. Vor uns lag Norwegen. Endlich!

    Norwegen begrüßte unser Wohnmobil, den Silberpfeil, allerdings nicht mit Sonnenschein, sondern mit Regen. Und zwar nicht mit ein paar freundlichen Tropfen. Es schüttete so heftig, dass wir zeitweise dachten, wir würden auf der Straße halb untergehen. 🌧️

    Britti ließ sich davon natürlich nicht aufhalten. Die kleine Britti filmte, was das Handy hergab. Links aus dem Fenster, rechts aus dem Fenster und wahrscheinlich zwischendurch auch noch den Regen auf der Scheibe. Hauptsache, später kann niemand behaupten, wir hätten die Einreise nach Norwegen nicht ordentlich dokumentiert. 📱😂

    Dann kamen die Straßen.

    Plötzlich ging es links, rechts, hoch und wieder runter. Serpentinen, Kurven und ständig neue Ausblicke. 🛣️ Wir waren sofort wieder völlig geflasht. Nach den langen, geraden Straßen in Schweden fühlte sich Norwegen an, als hätte jemand endlich die Kurven wieder eingeschaltet.

    Und irgendwo dort vorne wartete bereits das Nordkap auf uns. Wir freuten uns tierisch und hofften natürlich auf das beste Wetter, das man dort oben überhaupt bekommen kann. Schließlich fährt man nicht jeden Tag bis ans Ende Europas.

    Einen kleinen Spoiler gibt es allerdings schon jetzt: Das Wetter am Nordkap fühlte sich später ganz anders an, als wir es uns jemals erhofft hatten. Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten. 😳

    Der Silberpfeil arbeitete sich weiter durch Regen und Serpentinen, Britti filmte unermüdlich und wir konnten es kaum erwarten.

    Nordkap, wir kommen! 🚐
    Read more

  • Nordkap im Nebel: Ein Triumph ohne Aussicht 🌫️

    August 17 in Norway ⋅ 🌧 11 °C

    Das Nordkap hatte sich für unseren großen Moment etwas Besonderes ausgedacht: Es machte sich einfach unsichtbar. Dabei war dieser Ort für uns eines der wichtigsten Ziele unserer bisherigen Reise.

    Ursprünglich sollte unsere Tour nur Richtung Trondheim führen. Zum Glück entschieden wir uns als Dauerreisende doch noch für das Nordkap. Dass wir dafür am Ende mehr als 7.000 Kilometer durch Skandinavien fahren würden, hatten wir anfangs allerdings nicht wirklich auf dem Zettel. 🧭

    Etwa 30 Kilometer vor dem Nordkap bezogen wir zunächst einen Campingplatz. Das Wetter war furchtbar, also verschoben wir unseren Besuch auf den nächsten Morgen. Wir hatten ein richtig gutes Gefühl: Morgen wird das Wetter bestimmt großartig. Tja, unser Gefühl hatte offenbar frei.

    Am nächsten Morgen rein in die Klamotten, unser Wohnmobil, den Silberpfeil, startklar gemacht und hinauf zum Nordkap. 🚐 Dort war der Nebel so dicht, dass wir nicht einmal den Parkplatz fanden. Gar nichts fanden wir. Uns selbst konnten wir beinahe auch nicht mehr erkennen.

    Nachdem der Silberpfeil endlich stand, suchten wir das Nordkap-Haus. Ebenfalls erfolglos. Also schlossen wir uns unauffällig anderen Besuchern an und liefen ihnen hinterher. So kamen wir wenigstens ans Ziel.

    Nach dem Eintritt gingen wir hinaus zur berühmten Kugel, die nur schemenhaft im Nebel auftauchte. Davor warteten unglaublich viele Menschen auf ihr Foto. Das lief wie am Fließband: hoch zur Kugel, Foto, wieder runter. Dann die Nächsten. 🌍

    Irgendwann waren wir dran. Ich sah die kleine Britti voller Freude hinaufhüpfen und hörte sie jubeln. Wie das klang, mache ich hier lieber nicht nach. Aber ihre Begeisterung war ansteckend. Nach all den Kilometern standen wir beide tatsächlich am Nordkap. Dieser gemeinsame Triumph war viel wichtiger als jede Aussicht. ❤️

    Für diesen Augenblick war der Nebel plötzlich nebensächlich. Wir hatten uns unterwegs spontan für dieses Ziel entschieden und es gemeinsam erreicht. Genau solche Entscheidungen sind der Grund, warum wir permanent reisen und unsere Pläne jederzeit ändern können.

    Danach erkundeten wir das Nordkap-Haus von oben bis unten, tranken einen richtig schön teuren Kaffee ☕ und besuchten das Kino. Der Film über das Nordkap wirkte beinahe dreidimensional. Was uns draußen der Nebel verweigerte, zeigte uns wenigstens die Leinwand.

    Dann hieß es wieder einsteigen. Auf der Weiterfahrt begegneten uns immer wieder Rentiere, darunter sogar weiße. 🦌 So wurde selbst die Abfahrt noch einmal spannend.

    Nun fahren wir weiter Richtung Lofoten. Wer von euch stand ebenfalls schon einmal am Nordkap und sah dort vor lauter Nebel fast nichts?
    Read more