Anreise nach Melbourne
Dec 27–28, 2025 in Germany ⋅ ☁️ 1 °C
Start 15:15 in Berlin, Flug über Doha nach Melbourne. Ankunft in Melbourne 23 Stunden später. Ein nicht enden wollender Flug. 1 Übernachtung im Flieger. Am Tagesende dann einchecken im Hotel für eine Mütze Schlaf. Zeitverschiebung plus 10 Stunden.Read more
Melbourne 29.12.
December 29, 2025 in Australia ⋅ ☀️ 35 °C
Am ersten Tag in Australien begann unser Tag gegen 22:00 Uhr deutscher Zeit, was in Melbourne bereits 8:00 Uhr morgens entsprach. Nach dem Aufstehen und einem gemeinsamen Frühstück machten wir uns bei bestem Wetter auf den Weg, um die Stadt zu erkunden. Am Morgen war es mit etwa 16 °C noch angenehm kühl, doch im Laufe des Tages stiegen die Temperaturen auf sommerliche 33 °C an.
Unsere Erkundung startete zu Fuß, später nutzten wir die Straßenbahnlinie 35, auch bekannt als City Circle Tram. Diese Linie fährt rund um das Stadtzentrum (Inner Circle) und kann kostenfrei genutzt werden. Sie ist besonders bei Touristen beliebt, da sie an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt und historische Straßenbahnen einsetzt.
Ein erster Halt war die Royal Arcade, eine der ältesten überdachten Einkaufspassagen Australiens. Sie wurde bereits 1870 eröffnet und besticht durch ihre viktorianische Architektur, kunstvolle Glasdächer und zahlreiche kleine, individuelle Geschäfte und Cafés.
Anschließend erkundeten wir die Block Arcade, eine weitere historische Einkaufspassage im Herzen Melbournes. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Stil europäischer Galerien erbaut und ist bekannt für ihre Mosaikböden, eleganten Boutiquen und traditionsreichen Cafés.
Danach besuchten wir die State Library Victoria, eine der ältesten und bedeutendsten Bibliotheken Australiens. Sie wurde 1854 gegründet und ist besonders für ihren beeindruckenden Kuppellesesaal (La Trobe Reading Room) bekannt. Die Bibliothek ist öffentlich zugänglich und dient nicht nur als Lern- und Forschungsort, sondern auch als kultureller Treffpunkt und historisches Wahrzeichen Melbournes.
Im Anschluss daran besichtigten wir die St. Paul’s Cathedral, eine der wichtigsten Kirchen der Stadt. Die im neugotischen Stil erbaute Kathedrale liegt zentral am Federation Square und beeindruckt durch ihre hohen Decken, kunstvollen Glasfenster und die ruhige Atmosphäre mitten in der Großstadt.
Zum Abschluss des Tages machten wir einen Spaziergang entlang des Yarra River, der sich durch das Zentrum Melbournes zieht. Der Fluss spielt eine wichtige Rolle für die Stadt und ist von Promenaden, Parks und Restaurants umgeben. Auf dem Weg kamen wir am Melbourne Skydeck vorbei, das sich im Eureka Tower befindet. Mit einer Höhe von fast 300 Metern bietet es eine der höchsten Aussichtsplattformen der südlichen Hemisphäre und ermöglicht einen beeindruckenden Blick über die Stadt.
Insgesamt war es ein ereignisreicher erster Tag mit vielen neuen Eindrücken, kulturellen Highlights und einem gelungenen Einstieg in das Leben und die Atmosphäre Melbournes..Read more

Der Hobbyist On TourWahrscheinlich habt Ihr die Zeitverschiebung einbezogen und aus einem normalen 24 Stundentag einen 34 Stundentag gemacht, denn das Programm am ersten Reisetag bzw. Ankunftstag zu machen, scheint unmöglich machbar zu sein. :-)
Melbourne 30.12.
December 30, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 18 °C
Heute haben wir die Stadt weiter erkundet. Den Morgen begannen wir entspannt in den Block Arkaden, wo wir bei einem leckeren Café frühstückten. Bei angenehmen Temperaturen von etwa 26 bis 28 Grad am Vormittag schlenderten wir durch zahlreiche Straßen der Innenstadt und sammelten viele neue Eindrücke, die sich auch in den Bildern widerspiegeln.
Anschließend besuchten wir den Queen Victoria Market – einen großen Markt mit preiswerten Produkten sowie einer vielfältigen Auswahl an Obst und Gemüse. Der Markt besteht bereits seit dem 19. Jahrhundert und gilt als einer der ältesten und größten noch aktiven Freiluftmärkte der südlichen Hemisphäre. Er ist nicht nur ein wichtiger Einkaufsort für die Einheimischen, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt mit internationalem Flair.
Direkt nebenan befindet sich eine Food Hall, in der man teilweise exklusive Waren findet, aber auch ein reichhaltiges Angebot an frischem Fisch und Fleisch entdecken kann.
Danach ging es weiter zum Royal Exhibition Building und zum Melbourne Museum. Das Melbourne Museum ist eines der größten Museen der südlichen Hemisphäre und bietet umfangreiche Ausstellungen zur Naturgeschichte, Kultur, Wissenschaft und zur Geschichte der australischen Ureinwohner. Besonders eindrucksvoll ist die moderne Architektur, die sich harmonisch in den umliegenden Carlton Gardens einfügt. Im angrenzenden Park nutzten viele Einwohner der Stadt das schöne Wetter, um zu entspannen.
Unser Weg führte uns anschließend zum Parlamentsgebäude. Leider änderte sich das Wetter dann schlagartig: Aus den zuvor sommerlichen 28 Grad wurden plötzlich nur noch etwa 18 Grad, begleitet von starkem Wind, wodurch es sich deutlich kälter anfühlte.
In der Altstadt entdeckten wir daraufhin die Konditorei Brunetti, die mit wunderschön präsentierten Torten und feinem Gebäck in den Vitrinen lockte. Über die Kalorien sollte man an dieser Stelle lieber nicht nachdenken – der Kaffee war dafür umso köstlicher.
Zum Abschluss spazierten wir durch die berühmte Hosier Lane, deren Wände nahezu vollständig mit Graffiti bedeckt sind. Die Straße ist ein wahrer Magnet für Touristen, die die Kunstwerke ausgiebig fotografieren und sich selbst davor in Szene setzen.
Und schließlich das letzte Motiv: ein Haus mit Gesicht. Dieses entdeckten wir erst beim späteren Betrachten der Fotos. Das Gesicht zeigt William Barak, einen bedeutenden Künstler, Aktivisten und Anführer der Wurundjeri, einem Stamm der australischen Ureinwohner. Das Kunstwerk erinnert an die Geschichte und Kultur der Aborigines und setzt ein sichtbares Zeichen für ihre Anerkennung im heutigen Stadtbild Melbournes.Read more
Melbourne 31.12.
December 31, 2025 in Australia ⋅ ☁️ 17 °C
Ein weiterer Tag in Melbourne, und das bei lediglich 15-16°.
wir starten eine weitere Entdeckertour durch die Stadt, mit einer anschließenden Bootsfahrt auf dem Yarre River. Zum späten Nachmittag ging es dann wieder ins Hotel, um ein wenig die Füße zu pflegen und sich auf den Abend vorzubereiten. Zum späten Abend gab es dann ein Dinner beim Italiener an der South Bank. Und dann startete das sensationelle Feuerwerk, dass man wahrscheinlich auch beim Lidl kaufen kann. Wenn man das vergleicht mit dem, was man aus Sydney kennt, dann war das nichts weiter als ein Tisch Feuerwerk. Dennoch haben es die Leute vor Ort gefeiert. Alkohol ist hier in der Öffentlichkeit strengstens verboten. Betrunkene… Fehlanzeige. Die Pulle muss man dann auf dem Hotelzimmer öffnen und trinken. Um dem zu entgehen könnte man sich lediglich in eine Bar begeben. Die Drinks werden dann aber unglaublich wertvoll, da sie an solch einem Feiertag noch mit extra 18 % Aufschlag belegt werden (üblicher Preis für einen!! Aperol Spritz nur 15€, und dazu 18% extra).
So genießen wir nun ein Fläschchen auf dem Zimmer und wünschen euch allen Happy New Year mit viel Glück und Gesundheit.Read more
Great Ocean Road 1.1.26
January 1 in Australia ⋅ ⛅ 16 °C
Nach einer kurzen Silvesternacht holten wir heute Morgen gegen 9 Uhr unseren Mietwagen am Flughafen ab. Kaum war das erledigt, ging es auch schon los Richtung Süden. Über Ballarat und die Straßen B160, C171 und C164 fuhren wir zur berühmten Great Ocean Road bei Peterborough. Die Strecke war mit rund 315 Kilometern zwar lang, bot aber bereits unterwegs erste schöne Eindrücke der abwechslungsreichen Landschaft Victorias.
Unser Ziel war der Bay of Islands Coastal Park, ein weniger bekannter, aber umso beeindruckenderer Küsten-Nationalpark westlich der bekannten Twelve Apostles. Der Park schützt eine wilde, weitgehend unberührte Küstenlinie mit steilen Klippen, einsamen Stränden, Dünen und spektakulären Felsformationen. Anders als an den touristischen Hotspots ist es hier deutlich ruhiger, sodass man die Natur und die kraftvolle Brandung in fast ursprünglicher Atmosphäre genießen kann. Uns erwarteten traumhafte Buchten, bizarre Kalksteinfelsen und ein ständig wechselndes Farbspiel zwischen Meer, Himmel und Felsen.
Ein besonderes Highlight entlang der Strecke war die London Bridge (heute offiziell London Arch). Diese markante Felsformation war ursprünglich ein Doppelbogen, der an die berühmte Brücke in London erinnerte. 1990 stürzte der vordere Teil unerwartet ein, während sich noch zwei Besucher darauf befanden – sie wurden glücklicherweise später per Hubschrauber gerettet. Heute steht nur noch ein einzelner imposanter Felsbogen im Meer, der dennoch ein eindrucksvolles Beispiel für die ständige Veränderung dieser Küstenlandschaft durch Wind und Wellen ist.
Das Wetter blieb den ganzen Tag über trocken, allerdings war es für australischen Hochsommer überraschend kühl: gerade einmal etwa 18 Grad, dazu ein kräftiger, kalter Wind vom Meer. Gegen 17 Uhr erreichten wir schließlich unsere Unterkunft in Port Campbell, wo wir den ereignisreichen Tag entspannt ausklingen ließen und die Eindrücke der Great Ocean Road Revue passieren ließen.Read more
weiter auf der Great Ocean Road 2.1.
January 2 in Australia ⋅ 🌬 20 °C
Auf der Great Ocean Road legten wir heute weitere 190 Kilometer zurück. Unser Tag begann im Port-Campbell-Nationalpark und führte uns entlang der spektakulären Küste in nördlicher Richtung. Das Wetter zeigte sich nahezu perfekt und bot ideale Bedingungen, um die beeindruckende Landschaft in vollen Zügen zu genießen.
Ein Höhepunkt des Tages war der Besuch der berühmten Zwölf Apostel. Die markanten Felsformationen, die sich aus dem Meer erheben, präsentierten sich in ihrer ganzen Schönheit und hinterließen einen bleibenden Eindruck. Die Kombination aus rauer Küste, tiefblauem Ozean und strahlend blauem Himmel sorgte für zahlreiche Fotomotive.
Für eine kurze Pause legten wir einen Stopover in Lavers Hill ein. Bei einer Tasse Kaffee konnten wir direkt vor dem Fenster des Cafés wunderschöne Papageien beobachten, die in den Bäumen oder auch direkt vor dem Fenster saßen – ein ruhiger und zugleich besonderer Moment.
Auf dem weiteren Weg zu unserer Unterkunft nach Aireys Inlet passierten wir die Orte Apollo Bay und Lorne. Beide sind bekannte Touristenorte, jedoch so gut besucht und überlaufen, dass wir uns gegen einen Halt entschieden. Ein ungeplanter Stopp ließ sich jedoch nicht vermeiden: Mehrere Koalas saßen gut sichtbar in den Bäumen entlang der Straße. Zahlreiche Autofahrer hielten an, um Fotos zu machen – wir natürlich auch. Besonders Ela war völlig begeistert und hätte diesen Ort am liebsten gar nicht mehr verlassen.
Die traumhaft gelegene Küstenstraße führte uns schließlich weiter Richtung Unterkunft. Den Abschluss unserer heutigen Etappe bildete der Leuchtturm von Aireys Inlet mit seinen Cliff’s, der in der Abendstimmung besonders schönen anzuschauen war.Read more
Mornington Peninsula 3.1.
January 3 in Australia ⋅ ☁️ 21 °C
Nach unserer Abreise aus Aireys Inlet machten wir uns am Morgen auf den Weg nach Queenscliff, um von dort mit der Fähre weiterzufahren. Auf der Strecke legten wir in Anglesea einen Frühstücksstopp ein. In einem kleinen Café stärkten wir uns mit einem leckeren Cappuccino sowie einem Röstbrot mit Avocado und Feta – einfach, aber sehr gut. Auffällig war, dass wir hier mehrfach deutsche Gäste sprechen hörten, was in den vergangenen Tagen eher selten der Fall gewesen war.
Anschließend erreichten wir Queenscliff und setzten mit der Fähre über die Port Phillip Bay nach Sorrento über. Während der Überfahrt kreuzte unsere Fähre eine Regatta historischer Gaffel-Segelboote. Einige der Boote kamen der Fähre so nahe, dass sie Fahrt aus dem Schiff nehmen mussten, um eine Kollision zu vermeiden. Teilweise segelten sie in nur etwa fünf Metern Abstand am Heck der Fähre vorbei – ein äußerst enges Manöver, das sicherlich Zeit kostete und für eine Platzierung im vorderen Feld wenig förderlich war.
In Sorrento und dem benachbarten Portsea zeigte sich uns das typische Bild australischer Badeorte, die vor allem von den Melbournern für Wochenendausflüge genutzt werden. Die Strandhäuser und Villen präsentierten sich äußerst gepflegt, häufig mit beeindruckenden Vorgärten und Zufahrten.
Am westlichsten Punkt der Halbinsel besuchten wir den Nationalpark Nepean. Dort wurden wir von zahlreichen Moschusloris umflattert, die wir in aller Ruhe fotografieren konnten. Aufgrund ihres grünen Federkleids sind sie in den Bäumen oft nur schwer zu entdecken. Diese Sittichart gehört zur Familie der Papageien und ist ausschließlich in Australien heimisch. Zusätzlich zeigte sich uns ein Anthochaera, auch Rotlappen-Honigfresser genannt – ein in Australien endemisch vorkommender Singvogel.
Im Nationalpark besichtigten wir außerdem Fort Pearce, das 1873 errichtet wurde und bis zum Zweiten Weltkrieg der Verteidigung der Hafenanlagen in der Bucht diente.
Zum Abschluss des Tages fuhren wir rund 35 Kilometer weiter Richtung Osten zu unserer Unterkunft nach Hastings. Dabei durchquerten wir das regionale Weinanbaugebiet und konnten bereits erste Eindrücke der dortigen Weingüter sammeln.
Wieder einmal endete der Tag mit tausenden von Schritten – und nicht ganz ohne Blasen an den Füßen.Read more

Traveler
Ganz tolle Bilder, sind die alle vom I Phon ? Oder alle bearbeitet. Die Beschreibungen sind auch exzellent. Danke dafür. Wir sind mitten dabei.
Weingut mit Skulpturenpark/Cape Schanck
January 4 in Australia ⋅ ☀️ 17 °C
Der Tag begann entspannt mit einem Frühstück im Yachthafen von Hastings. Schon am frühen Morgen herrschte dort reges Treiben, denn der frisch gefangene Fisch wurde direkt vor Ort an speziellen Stationen filetiert. Ein besonderes Schauspiel boten dabei die Pelikane, die sich wie an einer Fischtheke im Supermarkt in Reih und Glied aufstellten und geduldig auf die Fischreste warteten – erstaunlich diszipliniert und zugleich amüsant.
Im Anschluss führte uns die Route zu einem sehr schönen Weingut mit angeschlossenem Skulpturenpark. Eine Weinverkostung kam für uns leider nicht infrage, da in Australien eine strenge Promillegrenze von 0,05 % gilt. Stattdessen nahmen wir uns ausgiebig Zeit, durch den Skulpturenpark zu schlendern und die Kunstwerke inmitten der gepflegten Landschaft zu genießen.
Weiter ging es nach Cape Schanck zum Leuchtturm und zu den umliegenden Klippen. Dort bot sich uns bei bestem Wetter ein beeindruckendes Naturschauspiel: Die Brandung traf mit voller Kraft auf die Felsen, während das tiefblaue Meer in weißem Schaum aufsprühte. Der Kontrast zwischen Meer, Felsen und Himmel sorgte erneut für unvergessliche Eindrücke.
Etwa zehn Kilometer weiter nördlich beendeten wir unseren Tagesausflug im Arthurs Seat State Park. Vom Fuß des Berges führt eine Seilbahn hinauf, alternativ schlängelt sich eine Straße mit zahlreichen Serpentinen und Spitzkehren nach oben. Oben angekommen wurden wir mit einer herrlichen Aussicht über die Bucht belohnt. Zusätzlich konnten wir hier eine Vielzahl an Gelbhaubenkakadus beobachten. Natur kann schon beeindruckend schön sein.Read more
Phillip Island &… Sydney, wir kommen
January 5 in Australia ⋅ ☀️ 20 °C
Unsere Reise führte uns an diesem Tag nach Phillip Island. Eigentlich hatten wir den Abend fest verplant: die berühmte Pinguin Parade sollte den Höhepunkt bilden. Doch die Realität der Strecke holte uns schnell ein. Neunzig Minuten Fahrt lagen vor uns – und eine nächtliche Rückfahrt, begleitet von Wildwechseln, erschien uns wenig verlockend. Also änderten wir unsere Pläne.
Statt Pinguinen erwartete uns zuerst ein Wildpark. Zwischen Eukalyptusbäumen und staubigen Wegen begegneten wir einer erstaunlichen Vielfalt an Tieren. Besonders die Koalas hatten es uns angetan – auch wenn die meisten von ihnen tief und fest schliefen, fest umklammert an ihren Ästen, scheinbar unbeeindruckt vom Trubel um sie herum.
Das Highlight folgte wenig später: das Füttern der kleinen Kängurus, der Wallabys. Das Futter bekamen wir direkt am Eingang in die Hand gedrückt, doch unsere Euphorie traf auf satte Tiere. Zu viele Besucher vor uns hatten ihre Spuren hinterlassen, und so wurden wir das Futter nur zögerlich los. Trotzdem verging die Zeit wie im Flug, begleitet von Lachen, Fotos und neugierigen Blicken.
Zum Abschluss gönnten wir uns eine kleine Pause in einer Schokoladenmanufaktur. Ein Kaffee, ein Stück Schokoladentorte – selbstverständlich – und das zufriedene Gefühl eines gelungenen Tages.
Apropos Flug: Gegen 16 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Zwei Stunden Fahrt, zwei Stunden Vorlauf und eine Stunde Sicherheit – alles griff perfekt ineinander. Ohne Hast, ohne Stress. Manchmal sind es eben die ungeplanten Wege, die eine Reise besonders machen.Read more
Sydney und Manly
January 6 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C
Guten Morgen Sydney! Bei bestem Wetter starteten wir aus unserem Hotel über die George Street Richtung Fährhafen Circular Quay. Dabei durchquerten wir einen Teil von Chinatown und das anschließende lebhafte Geschäftsviertel der Stadt. Architektonisch verbindet sich hier wieder sehr viel alte Historie mit neuen Bauwerken. Am Ende der George Street kamen wir in den Fährhafen, wo wir die ersten Blicke auf die Oper und die Sydney Harbour Bridge erhielten. Da geht einem das Herz auf.
Mit der Fähre fuhren wir spontan nach Manly, bewusst gewählt wegen des großartigen Blicks auf die Harbour Bridge und das Opernhaus. Vom Fähranleger spazierten wir die Bummelmeile entlang bis zum Strand, wo viele Badende im Wasser auf die nächste Welle warteten.
Die Rückfahrt mit der Fähre bot nochmals ein beeindruckendes Panorama der Skyline Sydneys. Im strammen Marsch ging es zurück ins Hotel, um uns für den Opernbesuch vorzubereiten. Am Abend erlebten wir Puccinis Meisterwerk „Madame Butterfly“ in einer sehr gelungenen Aufführung. Sensationell schön!
Um 0:30 Uhr endete dieser ereignisreiche Tag – erschöpft, mit schmerzenden Füßen, aber erfüllt von unvergesslichen Eindrücken.Read more
Sydney bis Olymiapark
January 7 in Australia ⋅ ☀️ 28 °C
Heute war ein weiterer abwechslungsreicher und eindrucksvoller Tag in Sydney. Wir starteten im Hyde Park und besuchten dort das ANZAC Memorial, bevor wir die St. Mary’s Cathedral erkundeten. Anschließend ging es weiter zu den Hyde Park Barracks (das Gebäude war im 19. Jahrhundert zur Unterkunft von Sträflingen vorgesehen) und in die Art Gallery, wo wir Kunst und Geschichte auf besondere Weise erleben konnten. Ein Spaziergang durch den Royal Botanic Garden bot zum Abschluss des Landprogramms Ruhe und schöne Ausblicke ins Grüne und aufs Wasser. Danach folgte eine Bootstour mit der Fähre zum Olympia Park – vorbei an vielen beeindruckenden Villen und begleitet von einer atemberaubenden Skyline der Stadt, die sich eindrucksvoll im Hintergrund abzeichnete. Nach 2 Stunden kamen wir mit dem Sonnenuntergang wieder zum Circular Quay zurück. Ein tolles Umland mit sehr hoher Wohnqualität.Read more
Blue Mountains Nationalpark
January 8 in Australia ⋅ ☀️ 33 °C
Noch vor Sonnenaufgang starteten wir unser Abenteuer: Um 6.53 Uhr rollte der Zug vom Central Railway Station Richtung Katoomba – pünktlich auf die Minute. Die Fahrt dauerte rund zwei Stunden und war auf die Minute pünktlich. Bahnsteige, Umfeld und auch der Zug selbst präsentierten sich extrem sauber. Eine Fahrkarte musste man nicht kaufen, das Nahverkehrssystem ist so einfach wie genial. Vor der Abfahrt einfach die Kreditkarte an ein Lesegerät halten, einsteigen und am Ziel genau so wieder auschecken – ganz ohne Schaffner oder Kontrollen. Und das Beste: Die Kosten bleiben erstaunlich niedrig. Die vor 2 Tagen 25‑minütige Fährfahrt von Circular Quay nach Manly für 0,54 Euro wirkt fast wie ein schlechter Scherz – ist aber Realität.
Während der Zug mühelos die 1017 Höhenmeter in die Blue Mountains erklomm, wurde klar, warum Katoomba im Original „fallendes Wasser“ bedeutet. Der Name verweist auf einen Wasserfall tief im Jamison Valley – und genau dorthin führte uns unser Weg.
Erster Höhepunkt: die berühmten Three Sisters, 3 aufgereihte Felssäulen. Dann führte uns ein 45 minütiger Panoramaweg zur ersten Seilbahn. Mit dieser schwebten wir auf einem Glasboden über das Tal – ein kurzer Moment, der Gänsehaut hinterlässt. Oben angekommen ging es mit der Scenic Railway, der steilsten Passagierbahn der Welt, hinab in den Regenwald. Zwischen Farnen und Eukalyptusbäumen schauten wir in einen alten Kohleschacht und bekamen auf Infotafeln einen Eindruck von der harten Arbeit vergangener Zeiten.
Es folgte eine lange Wanderung durch die Blue Mountains bei heißen 33 Grad, mit unendlich vielen Stufen bergauf und bergab. Unsere Wasserflaschen leerten sich rasch. Die Anstrengung wurde mit herrlichen Ausblicken belohnt – die Landschaft erinnerte mit ihrem Charakter stellenweise an das Elbsandsteingebirge.
Erschöpft, aber beeindruckt kehrten wir schließlich zum Bahnhof zurück und traten die Fahrt im klimatisierten Zug zurück nach Sydney an.Read more
Tschüss Sydney
January 9 in Australia ⋅ ☀️ 29 °C
Nach dem Auschecken aus dem Hotel machten wir uns auf die Suche nach einem Café entlang der George Street. Fündig wurden wir schließlich im Queen Victoria Building (QVB) – ein beeindruckendes, historisches Gebäude, das sofort zum Verweilen einlädt.
Das Queen Victoria Building wurde 1898 eröffnet und ist ein herausragendes Beispiel für die romanische Architektur in Sydney. Erbaut wurde es ursprünglich als Markthalle, um Arbeitsplätze während einer Wirtschaftskrise zu schaffen. Besonders markant sind die große Kupferkuppel, die kunstvollen Bleiglasfenster und die historischen Uhren im Inneren. Heute beherbergt das Gebäude zahlreiche Boutiquen, Cafés und Galerien und gilt als eines der schönsten Bauwerke der Stadt.
Gestärkt erkundeten wir Sydney weiter zu Fuß. Zum ersten Mal führte uns unser Weg zum Darling Harbour und nach Barangaroo. In Darling Harbour besichtigten wir die Außenexponate des Maritime Museum, bevor wir zur Welcome Immigration Wall weitergingen – ein stiller Ort, der an die vielen Einwanderer erinnert, die Australien geprägt haben.
Über die Pyrmont Bridge ging es weiter, immer entlang der Piers, bis nach Barangaroo. Dort spazierten wir durch den Barangaroo Reserve Headland Park – ein faszinierender Ort, an dem sich Natur und moderne Stadtarchitektur verbinden. Besonders überraschend: badende Gäste mitten in der Stadt, unweit der Harbour Bridge.
Im Hafen beobachteten wir schließlich das Auslaufen der Carnival Adventure. Zwei Schlepper manövrierten das große Kreuzfahrtschiff langsam aus dem Hafenbecken – ein eindrucksvolles Schauspiel zum Abschluss des Tages.
Danach traten wir zum letzten Mal den Weg zurück zum Hotel an. Es hieß Abschied nehmen von Sydney – der Flug nach Brisbane stand bevor.Read more
Brisbane
January 10 in Australia ⋅ ☀️ 27 °C
Unser Tag in Brisbane begann mit einem Spaziergang durch South Bank. Auf dem Weg in die Innenstadt bot sich uns ein wunderschöner Blick auf die Skyline. Wir kamen vorbei an der Philharmonie und dem Arts Centre und bestaunten die vielen eindrucksvollen Brücken, die die unterschiedlichen Stadtteile über den Brisbane River miteinander verbinden und das Stadtbild prägen. Anschließend besuchten wir den Queens Wharf Tower und fuhren hinauf auf das Sky Deck. Von dort aus hatten wir einen atemberaubenden Rundblick über die gesamte Stadt, den Fluss und die umliegenden Stadtteile – ein echtes Highlight des Tages. Danach waren wir am und im Rathaus von Brisbane sowie in den unglaubliche schönen Brisbane Arcade unterwegs. In der Arcade war noch alles festlich weihnachtlich dekoriert, mit über 100.000 LED-Lichtlichtern und rund 1.300 Metern Lichterketten, was eine ganz besondere Atmosphäre schuf. Jetzt entdeckten wir das Touristen-Infocenter, das sich im Regent Building befindet. Der Innenraum des Gebäudes war beeindruckend schön und versprühte einen ganz eigenen Charme. Weiter ging es zum Post Office Square, bevor wir uns zum Riverside begaben. Von dort aus machten wir eine sehr schöne Fährfahrt nach Hamilton und wieder zurück, in den Sonnenuntergang hinein. Die Fahrt auf dem Brisbane River bot tolle Ausblicke auf die Stadt vom Wasser aus und kostete lediglich 50 Cent, was sie zu einem besonders angenehmen und entspannten Abschluss unseres Tages machte.
Der Blick von unserem Balkon auf die Lichtershow des Queens Wharf Towers war dann noch unerwartet schön.
historische Fakten zu Brisbane
Brisbane wurde im Jahr 1824 zunächst als Strafkolonie gegründet und entwickelte sich später zu einer bedeutenden Handels- und Hafenstadt. Seit 1859 ist Brisbane die Hauptstadt des Bundesstaates Queensland. Die Stadt liegt am Brisbane River, der für Handel, Verkehr und Freizeit eine zentrale Rolle spielt, aber auch immer wieder Überschwemmungen verursachte, unter anderem in den Jahren 1893, 1974 und 2011. Heute ist Brisbane eine moderne Metropole mit starkem kulturellem und wirtschaftlichem Wachstum.
Übrigens: Die Stadt hat ihren Namen dem ehemaligen Gouverneur von New South Wales, Thomas Brisbane zu verdanken.
Info zur Brisbane Arcade
Die Brisbane Arcade wurde im Jahr 1923 eröffnet und ist eine der ältesten erhaltenen Einkaufspassagen Australiens. Sie steht heute unter Denkmalschutz und ist bekannt für ihre eleganten Böden, historischen Schaufenster und kleinen, exklusiven Boutiquen.
Informationen zum Regent Building
Das Regent Building stammt aus den späten 1920er-Jahren und ist ein bedeutendes Beispiel für historische Architektur in Brisbane. Besonders bekannt ist es für seinen prachtvollen Innenraum mit hohen Decken, dekorativen Elementen und einem Hauch von Art-Déco-Stil. Ursprünglich beherbergte das Gebäude unter anderem das berühmte Regent Theatre und gilt bis heute als architektonisches Juwel der Innenstadt.Read more
von Brisbane nach Noosa
January 11 in Australia ⋅ 🌧 26 °C
Tagesbericht
Heute stand die Abreise aus Brisbane auf dem Programm. Von dort aus ging die Fahrt Richtung Noosa.
Unterwegs legten wir einen Stopp am Wild Horse Mountain Lookout ein. Der Parkplatz befand sich etwa 700 Meter vom Aussichtspunkt entfernt, der Aufstieg dorthin war sehr steil und durchaus anstrengend. Der heutige Wind brachte uns angenehme Abkühlung. Wanderer welche uns bergab entgegen kamen gaben manchen Kommentar. Meist hieß es mit einem lächeln „Der Weg zurück wird leichter“. Oben angekommen wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht auf Berge, Wälder und Seen belohnt. Die Mühe hatte sich gelohnt – besonders motivierend war der Gedanke an den Rückweg, der ausschließlich bergab führte.
In Noosa machten wir anschließend Halt in einem Baumarkt. Dort kauften wir eine Kühlbox, zwei Klappstühle und einen Sonnenschirm für den Strand. So sind wir gut für den Strand ausgerüstet und können in der Box Lebensmittel auch bei den teils hohen Temperaturen kühl halten.
Nach der Ankunft im gebuchten Appartement sorgte ein Bad im Pool für Entspannung. Das Wasser hatte fast 32 Grad, was eher einem warmen Bad als einer Abkühlung glich, aber dennoch sehr angenehm war.
Ausblick auf morgen:
Für morgen ist Regen angekündigt und für übermorgen noch mehr. Über dem Nordosten liegt zur Zeit ein Zyclon mit vieeel Regen. Einige Straßen im Hinterland sind bis zu 1m überschwemmt. Wir sind aber trotzdem optimistisch. Zur Not haben wir Ponchos dabei.Read more

Iris Munske
Hallo Manuela und hallo Frank, sehr schöne Bilder und sicher wunderbare Erlebnisse. Danke fürs Teilen und herzliche Grüße aus dem schön verschneiten Leipzig. Wir erwarten unsere Kinder und Enkelkindlein am Donnerstag aus Sydney zurück. Peter und Iris
Noosa bei Dauerregen
January 12 in Australia ⋅ 🌧 24 °C
Der Blick heute Morgen aus dem Fenster war ernüchternd. Die Sonne schien in kleinen Tropfen, es regnete. So hatten wir nun unseren ersten Regentag der Reise. Also ließen wir den Tag langsam angehen.
Noosa an der Sunshine Coast ist ein bekanntes australisches Urlaubsziel, berühmt für seine atemberaubenden Strände sowie das kristallklare Wasser. Leider für uns heute nur im Dauerregen zu sehen. Trotz des verregneten Wetters, bei circa 25°, sind einige Surfer sowie Kajaks auf dem Meer unterwegs. Und wir spazierten mit unseren Ponchos durch den Ort.
Die Shoppingstrasse des Ortes machte einen eher luxuriösen Eindruck mit einer Reihe von Boutiquen und Restaurants. Durch das Wetter waren nur wenige Leute auf der Straße.
Auch uns zog es in die Unterkunft zum relaxen zurück.Read more
über Rainbow Beach nach Hervey Bay
January 13 in Australia ⋅ 🌧 25 °C
Der heutige Tag begann erfreulicherweise ohne Regen. Unser Weg führte uns Richtung Hervey Bay, mit einem geplanten Stopover am Rainbow Beach.
Rainbow Beach ist bekannt für seine farbenfrohen Sandklippen, in denen sich verschiedene Gelb-, Rot- und Orangetöne abzeichnen. Besonders beliebt ist der Ort bei Strandliebhabern und Offroad-Fahrern, denn hier gibt es eine direkte Zufahrt für Fahrzeuge auf den Strand. Leider durften wir mit unserem Fahrzeug nicht hinunterfahren, da wir keinen Allradantrieb hatten. Mit einem 4WD wäre es sogar möglich, direkt von Noosa aus am Strand entlang bis nach Rainbow Beach zu fahren – ein echtes Abenteuer, leider für uns diesmal nicht.
Stattdessen nahmen wir einen kurzen Wanderweg durch unberührte Natur, der uns zum Carlo Sandblow führte. Diese beeindruckende, wandernde Sanddüne schiebt sich langsam ins Landesinnere vor und eröffnet einen weiten Blick über Meer, Wald und Sandlandschaft. Die schiere Größe und die fast surreale Weite des Sandblows waren besonders eindrucksvoll und machten den Abstecher zu einem echten Highlight des Tages.
Nach diesem Naturerlebnis setzten wir unsere Fahrt in Richtung Hervey Bay fort. Auf dem Weg gab es einige kleinere Orte, viele Wälder, und Wiesen mit Viehzucht. Am Ziel ließen wir den Tag mit einem Glas Wein und dem Blich aufs Meer ausklingen.Read more
Fraser Island
January 14 in Australia ⋅ 🌬 26 °C
Der Tag begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein. Pünktlich um 07:05 Uhr wurden wir mit dem Bus vom Hotel abgeholt, um zu einem Daytrip nach Fraser Island aufzubrechen. Die Insel ist die größte Sandinsel der Welt, steht auf der UNESCO-Welterbeliste und ist 124 km² groß. In der Sprache der Ureinwohner heißt sie K’gari, was „Paradies“ bedeutet.
Nach der Überfahrt mit der Fähre begann die Erkundung der Insel mit einem Offroadbus. Der erste Stopp führte uns zum Lake McKenzie, einem Süßwassersee mit leuchtend blauem Wasser und einem weißen, feinsandigen Strand. Viele junge Leute nutzten die angenehme Wassertemperatur von etwa 28 Grad zum Baden.
Weiter ging es zur Central Station. Von dort aus führte uns ein Spaziergang durch den Regenwald über einen Boardwalk, der entlang eines kleinen Baches führte. Besonders auffällig war eine Grünpflanze, die an den Bäumen wächst und bei uns als beliebte Topfpflanze bekannt ist – die Monstera.
Mittagessen mit Buffet gab es im K’gari Beach Resort. Anschließend ging es mit dem Bus direkt am Strand entlang, der hier gleichzeitig als Straße dient, zum berühmten Schiffswrack Maheno. In der Umgebung streiften mehrere Dingos umher. Zudem landete eine kleine Cessna am Strand und startete kurze Zeit später wieder – cool.
Ein etwa 40 cm tiefer Bach, der durch den Mangrovenwald fließt und nahe dem Strand eine Schleife landeinwärts zieht war unser nächster Halt, Eli Creek. Neben dem Bach befindet sich ein rund 200 Meter langer Boardwalk mit einer Treppe, die weiter oben in den Creek führt. Von dort lassen sich die Badegäste mit Schwimmreifen oder Luftmatratzen gemütlich bis zum Strand treiben. Allerdings war das Wasser mit einer Temperatur von circa 20° relativ frisch.
Der letzte Stopp bot noch einmal eine kurze Pause für ein Eis oder einen Kaffee im K’gari Beach Resort. Der Busfahrer spritzte in der Zeit den Bus rasch ab, um das Salz von der Strandfahrt zu entfernen und füllte die Reifen wieder auf. Am Strand wird mit reduziertem Druck gefahren. Dann ging es wieder Offroad zurück zur Fähre, die uns in etwa 45 Minuten wieder ans Festland nach Hervey Bay brachte. Das Wetter meinte es den ganzen Tag über gut mit uns – kein Regen, nur Sonnenschein. Wieder ein besonderer Tag, der sicher lange in Erinnerung bleiben wird.
Info zum Wrack…
Die SS Maheno war ein 1905 in Schottland gebauter, großer Passagierdampfer, der zwischen Australien und Neuseeland verkehrte. Während des Ersten Weltkriegs wurde sie für das Rote Kreuz in ein Lazarettschiff umgebaut und half, Verwundete aus dem Gallipoli-Gebiet und später aus Europa zu transportieren. 
1935 war die Maheno am Ende ihrer aktiven Zeit verkauft worden und sollte zum Verschrotten nach Japan geschleppt werden. In einem Zyklon riss die Schleppleine, und das Schiff wurde steuerlos auf die Ostküste der Fraser Island (heute K’gari) gespült, wo es am 9. Juli 1935 strandete. Trotz Versuchen, es wieder flottzumachen, blieb es am Strand liegen und zerfällt dort seit Jahrzehnten als eindrucksvolles Wrack auf dem 75-Mile-Beach. 
Heute ist das rostige Wrack ein bekanntes Fotomotiv und touristischer Anziehungspunkt – ein Zeugnis maritimer Geschichte und Erinnerung an seine Rolle im Ersten Weltkrieg. Read more

TravelerIch hatte schon einen Kommentar geschrieben aber da kam ein Anruf und alles war dahin. Genau diesen Ausflug haben wir auch gemacht. Da kommen schöne Erinnerungen wieder auf. Das Schiff ist natürlich weiter gerostet und auch weiter versunken. Tolle Bilder und Kommentare. Danke für die viele Mühe die du damit hast. Wir freuen uns jeden Tag darüber. Viele Grüße an euch Beiden.
Fahrt nach Rockhampton
January 15 in Australia ⋅ ⛅ 29 °C
Der Tag begann in Hervey Bay – vor uns lagen fast 430 Kilometer Fahrt nach Rockhampton. Schon kurz nach dem Start zeigte sich Queensland von seiner üppig-grünen Seite: dichte Vegetation, Obstplantagen bis zum Horizont und endlose Zuckerrohrfelder prägten die Landschaft. Auch Avocados und Mangos sind hier allgegenwärtig.
Bundaberg lag direkt auf unserem Weg. Der Store der Bundaberg Brewery ist bereits von außen ein echter Hingucker – gestaltet wie ein riesiges Bierfass. Im Inneren erwartete uns eine bunte Vielfalt an Ingwerbieren in etlichen Geschmacksrichtungen. Passend dazu lief gerade eine Verkostung, serviert in winzigen Becherchen, die glatt aus dem Geschirrschrank der „Sieben Zwerge“ stammen könnten.
Anschließend ging es weiter zur Bundaberg Rum Distillery, die seit 1888 Rum produziert und zu den bekanntesten Destillerien Australiens zählt. Nach einem informativen Rundgang durch das Museum folgte ein Rumtasting mit zwei Sorten pro Person – und das in Australien, wo die Promillegrenze bei 0,05 liegt.
Unser langer Turn Richtung Rockhampton startete nun. Zunächst führte die Strecke über eine Landstraße, später über den Highway. Queensland blieb seinem Bild treu: grün, sanft hügelig und bewaldet. Wir überquerten zahlreiche Creeks und Flüsse, die trotz der Regenfälle der letzten Tage eher wenig Wasser führten. Elektronische Anzeigetafeln informierten über die Befahrbarkeit der Straßen – wie auch auf Skipisten. Heute stand alles auf Grün.
Auf dem Highway begegneten uns immer wieder die typischen 20 Meter langen LKWs. Weniger schön waren die vielen toten Kängurus am Straßenrand.
Links und rechts tauchten regelmäßig Farmen auf. Neben Maschinen und Wirtschaftsgebäuden sahen wir die typischen Queensland-Häuser auf Stelzen, mit umlaufender Überdachung als Schutz vor der Sonne. Die Stelzen dienen nicht nur dem Hochwasserschutz, sondern oft auch als praktischer Parkplatz. Viele dieser Bereiche sind mit mobilen Holzlatten verkleidet, was den Häusern ihren charakteristischen Look verleiht.
Nach 3,5 Stunden erreichten wir Rockhampton. Hier erkundeten wir noch kurz die Stadt mit eindrucksvollen historischen Villen und der Einkaufsmeile – allerdings nur zum Schaufensterbummel, denn die meisten Geschäfte schließen hier bereits um 17.00 Uhr. Die bunte Vogelwelt am Abend war extrem laut, zum beobachten aber sehr interessant.Read more
Zwischen Bergen, Mythen und Monsun
January 16 in Australia ⋅ 🌧 27 °C
Der Himmel ist freundlich, die Straßen leer genug um neugierig in den Tag hineinzufahren. Doch was folgt, ist eine kleine Expedition durch Zentral-Queensland, die sich liest wie eine Mischung aus Naturreportage, Roadmovie und Wetterdrama.
Nur wenige Minuten von Rockhampton entfernt erhebt sich der Mount Archer National Park, rund 600 Meter hoch und mit einem 550 Meter langen Boardwalk gekrönt, der sich wie ein hölzernes Band um die bewaldete Bergspitze legt. Von hier oben wirkt Rockhampton – größte Stadt zwischen Brisbane und Cairns, 65.000 Einwohner – fast bescheiden. Der Blick schweift über die Ebene, über Flüsse, Farmland und zwei markante Berge, die laut einer lokalen Sage einst ein junges Liebespaar waren. Unsterblich ineinander verliebt, wollten sie heiraten – doch wie so oft in alten Geschichten kam das Schicksal dazwischen. Heute stehen sie versteinert in der Landschaft, ein romantisches Denkmal mit Fernsicht. Auch sehen wir viele verkohlte Baumstämme. Hier hat’s mal gebrannt. Aber aus den Überresten entfaltet sich neues Leben.
Weiter geht’s nach Capricorn Caves – viel Info, wenig Verlockung.
Die berühmten Kalksteinhöhlen bieten drei verschiedene Touren an. Doch keine schafft es, so richtig unsere Begeisterung zu entfachen. Nach einem kurzen Abstecher durch den „Wall of Information“ fällt uns die Entscheidung leicht: Weiterfahren und Kaffeepause im Outback-Wohnzimmer. Ein alter Pub am Straßenrand entpuppt sich als Herzstück des Dorfes. Eine lange Theke, ein Billardtisch, ein überdimensionierter Fernseher, eine alte Musikbox, Männer mit Rauschebärten und Cowboyhüten – ein Ambiente wie aus einem australischen Western.
Entlang der Strecke tauchen immer wieder Bäume mit verkohlten Stämmen auf – stille Zeugen vergangener Buschbrände. Besonders die Grasbäume, die sogenannten Blackboys, zeigen ihre feuergehärteten Silhouetten. In Australien gehört Feuer zum Kreislauf des Lebens: Es vernichtet, aber es erneuert auch. Verkohlte Stämme, Pionierpflanzen, frisches Grün – ein Ökosystem, das aus der Asche wächst.
Auf halber Strecke führt die Straße nah ans Meer wie selten. Die Ebbe legt weite Flächen frei. Ein kurzer Blick, ein tiefes Durchatmen – dann weiter. Noch 250 Kilometer. Eine Strecke, die sich zieht wie Kaugummi. Die Landschaft wechselt zwischen endlosen saftig grünen Weiden und Wäldern, dazwischen immer wieder Rinderherden – kein Wunder, dass Rockhampton als Beef-Hochburg gilt. Doch die Idylle wird immer wieder von schweren Regenfronten zerschnitten. Schwarze Wolken hängen an den Bergen fest, und der Regen prasselt so heftig, dass er auf der Straße steht. Felder verwandeln sich in Seen. Die Fahrt wird zur Herausforderung, der Fahrer bleibt ruhig – zum Glück.
Etwa 50 Kilometer vor Airlie Beach lichtet sich der Himmel. Die Sonne bricht durch, Wasserdampf steigt wie feine Schleier von den Wiesen auf. Ein fast mystischer Moment nach all dem Regen.Read more
Whitsunday Island
January 17 in Australia ⋅ ☁️ 28 °C
Ziel heute: die legendären Whitsunday Islands, ein Archipel, das wie ein verstreutes Juwelenband im Korallenmeer liegt.
Drei Fakten, die man über diese Inselwelt kennen sollte:
- Die Whitsundays bestehen aus 74 Inseln, von denen nur eine Handvoll bewohnt ist.
- Sie liegen direkt am Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Erde.
- Der Sand am berühmten Whitehaven Beach besteht zu 98 % aus Quarz – daher das fast unwirkliche Weiß des Sandes.
Nach einer kurzen Fahrt zum Hafen erfolgt der Check-in auf den größten Segelkatamaran, der in dieser Region unterwegs ist – ein schwimmender Riese, der dennoch elegant durch die türkisfarbenen Wasser gleitet. Noch vor dem Ablegen erhält jeder Passagier einen Stingersuit. In diesen Gewässern ist das kein modisches Accessoire, sondern Lebensversicherung:
- Stingeranzug schützt vor den hochgiftigen Tentakeln der Würfelqualle.
- Essiglösung neutralisiert das Gift auf der Haut.
- Pinzette dient dazu, Tentakelreste vorsichtig zu entfernen.
Sobald die Leinen los sind, verwandelt sich das Deck in eine Mischung aus Strandpromenade und Sonnenstudio. Beachdresses, Sonnencreme, Gelächter – Urlaubsstimmung pur.
Wir sichern uns einen Platz im Trampolinbereich des Katamarans. Unter uns schimmert das Meer in Azur, über uns läuft aus den Lautsprechern mein Lieblingssong Money for Nothing von den Dire Streets. Immer wieder schießen Schnellboote vorbei – vermutlich Wassertaxis nach Hamilton Island. Währenddessen beginnt der Bordservice: heiße und kalte Getränke, frisches Obst, Kekse. Die perfekte Einstimmung auf einen Tag im Paradies.
Die Szenerie erinnert an frühere Reisen durch die Andamanensee: Inseln wie Perlen an einer Schnur. Doch hier wirken sie sanfter, weniger steil, eher wie kleine Mittelgebirge, die aus dem Wasser wachsen.
Nach knapp zwei Stunden erreichen wir Whitsunday Island. Der Aufstieg zu mehreren Aussichtspunkten fordert bei tropischer Schwüle seinen Tribut – Wasserflaschen werden zu wertvollen Begleitern. Doch oben angekommen verschlägt es allen die Sprache:
Eine Bucht wie aus einem Werbeprospekt, Strände in schneeweißem Puder, Wasser in Schattierungen von Türkis bis Smaragd. „Amazing“ ist fast untertrieben.
Am Strand waten wir durchs seichte Wasser. Kleine Fische huschen um unsere Füße, während wir respektvoll Abstand vom offenen Meer halten – die unsichtbaren Tentakel der Quallen sind Grund genug.
Nach zwei Stunden bringt uns das Tenderboot zurück an Bord zum Lunch. Es folgte 1 Stunde Schnorcheln. Manuela verweigert den Sprung ins Wasser, trotz Franks Überredungskünsten. Stattdessen bewacht sie die persönlichen Dinge und erklärt sich zum Abend zu einem Besuch des Pools bereit.
45 Minuten später kehren die Schnorchler zurück – begeistert von vielfarbigen Fischen, farbigen lebenden Korallen und Riesenmuscheln, ca. 25cm breit, mit intensiv blauem Muschelfleisch. Nach einer Dusche mit Süßwasser gibt es ein wohlverdientes Getränk.
Der Katamaran nimmt Kurs auf Airlie Beach. Die Sonne sinkt, der Wind wird milder, und die Inseln gleiten langsam zurück ins Abendlicht.Read more

TravelerJa prima, die Erinnerungen kehren wieder als wenn es gestern gewesen wäre. Ich würde da gerne noch einmal schnorcheln. Alles war riesig, die Korallen und Fische selbst die Seeigel unheimlich groß. Ein Farbenmeer. Wir durften uns nur an einer schwimmenden Boje festmachen. War toll. Schöner Bericht von euch. Danke.
Airlie Beach mit Planänderung
January 18 in Australia ⋅ ⛅ 28 °C
Für heute hatten wir einen Rundflug über das Great Barrier Riff gebucht. Fünf Minuten vor der geplanten Abholzeit kam jedoch die Nachricht, dass der Flug wetterbedingt abgesagt wurde. Hmmm 🤔 – das soll einer verstehen. Die Sonne lachte, kein Regen, kein Gewitter, lediglich Wind der Stärke 4. Sogar einen Hubschrauber sahen wir vorbeifliegen. Nun hoffen wir auf morgen Vormittag. Wir werden sehen.
Bei schwülen 33 Grad lud das Wetter ohnehin nicht zu ausgedehnten Wanderungen ein. Also entschieden wir uns für Erkundungstouren mit dem angenehm klimatisierten Auto. Zunächst fuhren wir in das Ortszentrum und schlenderten am Strand entlang. Dieser war trotz der Hitze menschenleer – der Grund dafür waren die Würfelquallen.
Kurze Info zur Würfelqualle:
Würfelquallen (Box Jellyfish) zählen zu den giftigsten Quallen der Welt. Ihr fast durchsichtiges Erscheinungsbild macht sie schwer erkennbar, und ihr Gift kann starke Schmerzen verursachen und im Extremfall lebensgefährlich sein. In Nordaustralien treten sie vor allem in den warmen Monaten auf, weshalb viele Strände dann gemieden oder nur mit Schutzanzug betreten werden.
Anschließend schauten wir uns das Freibad an und stöberten durch die Geschäfte – alle wunderbar klimatisiert. Ela war in ausgesprochener Shoppinglaune, während ich geduldig wartete, aber immerhin regelmäßig nach meiner Meinung gefragt wurde.
Danach ging es um die Ecke zum Yachthafen. Dort fanden wir ein Café mit herrlichem Blick auf die Boote und nutzten die schöne Kulisse für ein wohlverdientes kaltes Getränk. Im Anschluss steuerten wir noch einige weitere Aussichtspunkte an. Schließlich landeten wir am Shute Harbour, von dem aus Verbindungen nach Hamilton Island angeboten werden. Leider waren wir zu spät für eine Hin- und Rückfahrt.
Zurück an der Unterkunft sorgte ein Sprung in den 32 Grad warmen Pool für ein wenig Abkühlung und etwas Entspannung.
Am Abend machten wir uns auf den Weg nach Northerlies Beach, wo wir im Strandrestaurant zu Abend aßen. Mit Blick auf den Strand und das Meer ließen wir den Tag bei gutem Essen und entspannter Atmosphäre gemütlich ausklingen.Read more

Traveler
Na, dann hoffen wir auf morgen das eure Wünsche erfüllt werden. Hier ist alles okay es soll am Wochenende sibirischer Winter werden. Wir werden es überstehen. Ruth hat die Stöcke zur Seite gestellt. Es geht recht gut. Keine Schmerzen mehr und auch die Luft ist nicht mehr knapp. Alles gut. Liebe Grüße von Ruth und Klaus-Dieter
Great Barrier Riff & Fahrt nach Norden
January 19 in Australia ⋅ ☀️ 34 °C
9:10 Uhr, Abholung zum Flughafen Withsunday. Und siehe da: Der Flug fand statt! Kein Wetterdrama, keine Absage – wir waren fast schon misstrauisch. Im Bus saßen viele junge Leute, offenbar alle mit demselben Plan: einmal über das Great Barrier Reef fliegen und danach Fotos posten. Im Flughafengebäude setzte sich dieses Bild fort. Wir hatten den Eindruck, den Altersdurchschnitt deutlich anzuheben.
Nach einer kurzen Einweisung ging es in eines von mehreren kleinen Flugzeugen, jeweils besetzt mit acht bis neun Passagieren. Der Start war erstaunlich sanft – so sanft, dass man kurz vergaß, dass man sich in einem relativ kleinen Flugzeug befand. Kaum in der Luft, erinnerte uns der Wind daran, dass wir nicht in einer Linienmaschine unterwegs waren. Ein bisschen Geschaukel, nichts Dramatisches. In größerer Höhe wurde es dann wieder ruhig und wir flogen entspannt Richtung Riff.
Die Sicht war eher bescheiden. Bewölkt, diesig, kein Postkartenwetter. Trotzdem: Das Great Barrier Reef von oben zu sehen, selbst unter diesen Bedingungen, war beeindruckend. Die vielen einzelnen Riffstrukturen wirkten wie ein riesiges Puzzle im Meer. Die Landung gestaltete sich etwas wackelig und unruhig, wurde jedoch souverän und professionell durchgeführt.
Danach ging es mit dem Auto weiter Richtung Townsville, unser Sprungbrett nach Magnetic Island. Zuvor wurde noch einmal vollgetankt – eine wichtige Maßnahme, da es auf der Strecke nach Townsville nur etwa alle 100 Kilometer eine Tankstelle gibt. Die Fahrt führte uns an endlosen Zuckerrohrplantagen vorbei, durchzogen von alten Schmalspurgleisen, die noch heute für den Abtransport der Ernte genutzt werden. In den Feldern stand stellenweise noch das Regenwasser der letzten Tage, manchmal waren es kleine Seen.
Die Straße war breit, meist über Kilometer gerade und scheinbar endlos. Kilometer um Kilometer bei konstant 100 km/h – eine echte Herausforderung für die Konzentration und sich einer gewissen Müdigkeit zu wehren.
In Townsville angekommen, erreichten wir das Fährterminal. Da wir noch etwa 90 Minuten Zeit hatten, liefen wir ein wenig durch die Stadt. Der Eindruck war eher ernüchternd: viele leerstehende Geschäfte, Bettler, betrunkene Ureinwohner. Eine Stadt, die ganz offensichtlich schon bessere Tage erlebt hat und im Moment etwas müde wirkt.
Dann endlich die Fähre nach Magnetic Island. Nach dem Check-in war klar: Jetzt hilft nur noch Wasser. Bei 36 Grad Außentemperatur sprangen wir in den Pool, der mit ungefähr 33 Grad eher an eine tropische Badewanne erinnerte als an echte Abkühlung. Aber ganz ehrlich: Mit Palmen, Inselgefühl und dem Wissen, angekommen zu sein, war selbst das perfekt.Read more

Iris Munske
Hallo Manuela, hallo Frank, das sind ja wieder wunderschöne Bilder, die Ihr mit uns teilt. Genießt weiterhin diese herrlichen Eindrücke und Eure Urlaubstage. Herzliche Grüße von Peter und Iris
Magnetic Island
January 20 in Australia ⋅ ☀️ 31 °C
Der Tag begann gemütlich mit einem sehr späten Frühstück, bevor wir uns zu Fuß aufmachten, um die Insel zu erkunden. Unser erster Weg führte uns nach Picnic Bay. Der kleine Ort mit seiner Seebrücke erinnerte uns ein wenig an die bekannten Ostseebäder und strahlte eine ruhige, entspannte Atmosphäre aus.
Von dort aus fuhren wir mit dem Bus vom südlichsten Ort der Insel bis ganz in den Norden nach Horseshoe Bay. Die Buslinie hat eine Länge von lediglich 10km. Eigentlich hatten wir vor, dort baden zu gehen, entschieden uns aber spontan für eine Kaffeepause in einem Café. Mit Blick auf das Meer genossen wir unseren Kaffee und warteten auf den nächsten Bus, mit dem wir wieder zurück in Richtung Hotel fuhren. In Alma Bay, 2km vor unserem Hotel,stiegen wir aus, um noch einen Abstecher in die dortige Badebucht zu machen. In der wunderschönen Alma Bay ließ sich Frank die Gelegenheit nicht entgehen und sprang ins Meer, um das Wasser und die Wellen bei angenehmen 31 °C Wassertemperatur zu genießen. Manuela hingegen verzichtete wegen ihrer Unsicherheit mit den Würfelquallen. Ohne Stingeranzug wollte sie nicht ins Wasser, obwohl in der Bucht viele andere Badende ohne Anzug im Wasser waren. Stattdessen freute sie sich schon auf den 34 °C warmen Whirlpool im Hotel. Wieder waren viele Sittiche in den Bäumen zu sehen.
Nach dem Bad spazierten wir entlang der Küste zurück. Der gut ausgebaute Weg führte uns an weiteren Buchten vorbei und bot immer wieder schöne Ausblicke auf die Bucht und das Meer.
Zum Abendessen hatten wir einen Vogel am Tisch zu Gast. Dieser wandert sogar in die Küche um runtergefallene Nahrungsmittel aufzupicken. Der Inhaber meinte, das ist so was wie Streetfood für den Vogel, übrigens ein Langschwanztriel.
Insgesamt war es ein ruhiger, entspannter Tag, der viel Raum zum Genießen und Durchatmen ließ.Read more

Traveler
Danke für die schönen Bilder. Genießt die Zeit in Australien in einem geregelten Leben. Hier in Europa brennt die Luft. Tramp der unmöglichste Mensch auf dieser Welt bringt jeden Tag weitere Forderungen. Viele wollten früher in die USA auswandern, aber das ist nun vorbei. Ein Glück das dich kein Hai gebissen hat. Alles Gute für die Rückreise. Liebe Grüße von Ruth und Klaus-Dieter
Fahrt nach Cairns
January 21 in Australia ⋅ ☁️ 31 °C
10:00 Uhr, wir starten mit der Fähre von Magnetic Island zurück aufs Festland nach Townsville. Dort hatten wir unser Auto geparkt. Hier starteten wir unsere Fahrt nach Cairns. Auch das ist wieder eine lange Fahrt über Land, ca. 370 km lang, mit sehr wenigen Ortschaften. Es ging vorbei an schier endlosen Zuckerrohrplantagen, manchmal durchbrochen durch Bananenplantagen. Der Tempomat hatte seine dauerhafte Funktion bei 100km/h. Übrigens: Die Bananenstauden werden hier in Säcke gehüllt. Die Verwendung von Säcken um Bananenstauden ist eine gängige Praxis in der Landwirtschaft, die darauf abzielt, die Erntequalität zu verbessern, die Pflanzen zu schützen und letztendlich den Ertrag zu maximieren. Diese Methode ist besonders wichtig in Regionen, in denen Schädlinge und ungünstige Witterungsbedingungen häufige Herausforderungen darstellen.
In einem kleinen beschaulichen Ort, in Cardwell, machten wir eine Kaffeepause. Da wir direkt an der Hauptstraße saßen, zogen hier auch viele große Trucks mit bis zu 11 Achsen vorbei. Die Größe/Länge ist schon beeindruckend.
Direkt gegenüber dem Café befand sich eine Seebrücke, an der wir erstmals Warnschilder vor Krokodilen entdeckten. Diese Hinweise an die Wildnis Queensland's waren eindrucksvoll und erinnerten uns daran, wie nah wir der Natur waren.
Endlich in Cairns angekommen, schlenderten wir vom Hotel entlang der Promenade Richtung Ortsmitte. Auch hier war wieder ein Kreuzfahrtleiner zu sehen, der wenig später in See stach. An der Promenade reite sich ein Restaurant an das andere. Was man in einer Hafenstadt erwartet, nämlich frischen Fisch auf der Speisekarte, musste man regelrecht suchen. Stattdessen waren die Speisekarten sehr Fleischlastig.
Bei einem abendlichen Poolbad ließen wir den Tag dann ausklingen.Read more















































































































































































































































































































































































































































































































































































