• Tales of Life
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Weltreise

"Freiheit, und zwar jetzt.
Ich werde nie mehr sein, was ich soll,
sondern werden wie ich bin.
Ich wag den Ausbruch, drück Reset.
Vis ta vie! Nicht morgen, sondern jetzt!"
- Irie Révoltés (Jetzt)
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  • Abstecher

    20 november 2021, Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Auf dem Weg zum Strand haben wir einen kurzen Abstecher in einer netten Bar gemacht und dort etwas getrunken. Einfach eine unbeschreibliche Aussicht, besonders, da das Wetter nach vielen Regentagen heute etwas aufklart.Meer informatie

  • Surprise Dinner at Grandma's House

    20 november 2021, Thailand ⋅ 🌧 27 °C

    Yok, vom Restaurant ‚Grandma’s House‘ hat sich ein besonderes Konzept ausgedacht.
    Vor Covid wurde dieses Angebot häufig angenommen und sie war nahezu ausgebucht. Während Covid gab es dieses Angebot natürlich nicht mehr.
    Yok möchte das Konzept aber gerne wieder anbieten und wir haben die Möglichkeit, die ersten Kunden seit längerer Zeit zu sein.
    Das Konzept sieht wie folgt aus:
    Yok macht ein 3-Gänge-Menü, basierend auf den Wünschen der Gäste: Vegetarisch, vegan, Fleisch und/oder Fisch, thailändisch oder lokal und so weiter. Es gibt nochmal einen großen Unterschied zwischen thailändischen und lokalem Essen, erklärt uns Yok. Das lokale Essen wird leider immer weniger, weil die Nachfrage nach lokalem Essen immer mehr nachlässt.
    Was genau sie kocht wird dann aber eine Überraschung sein.
    Wir wünschen uns ein veganes, lokales Menü. Für Rainer scharf, für mich nicht.
    Die Bezahlung bestimmt der Gast selber, ganz nach dem Motto ‚Zahle so viel, wie dir das Essen wert war.‘

    Wir buchen das ‚Surprise Dinner‘ für Samstag, 19 Uhr.
    Rainer und ich sind ganz aufgeregt und gespannt, was es zu Essen geben wird.
    Aufgrund der Covid-Situation ist das Restaurant nicht so hergerichtet wie sonst und daher sitzen wir bei Yok und ihrer Familie mitten im Wohnzimmer und bekommen hier unser Essen. Der kleine Sohn, PJ, ist auch mit dabei und albert die ganze Zeit herum. Es ist schön, mitten im Leben der Familie dabei sein zu dürfen, der Status von uns als reichen Touristen und Geldautomaten verliert so seine Stellung. Es ist sehr angenehm, dass wenig Rücksicht genommen wird, denn manchmal ist es sehr unschön und anstrengend, dass wir auf ein Podest gehoben werden. Wir haben dann schon mal das Gefühl, dass sich verstellt wird und wir im Mittelpunkt von allem stehen.

    Als Vorspeise gibt es einen Mangosalat mit Rosenapfel. Der Geschmack des Salates hat uns umgehauen. Er war so lecker!
    Die Hauptspeise besteht aus drei einzelnen Gerichten. Verschiedene Pilze in Austernsauce (ja, das ist nicht vegan, aber Yok hatte uns vorher gefragt, anders sei es zu schwer), angebratener Tofu mit Sesam und Gemüse und eine Kokosnusssuppe mit verschiedenes Gemüse. Dazu bekommt jeder von uns eine Portion Reis.
    Als Nachtisch gibt es Kürbis in gesüßter Kokosnussmilch.
    Das Essen hat uns sehr gut geschmeckt und es war eine tolle Erfahrung.
    Wir haben nach dem Essen noch lange mit der Familie zusammengesessen und mit ihnen gesprochen. Wir konnten so eine Menge über Yok und ihre Familie erfahren und ihre Geschichte hat uns wirklich bewegt.
    Es war ein richtig schöner Abend und wir haben es sehr genossen, so einen intimen Einblick in das Leben der kleinen Familie zu bekommen.
    Zum Abschied haben wir noch Strohhalme aus Edelstahl und Popcorn geschenkt bekommen.
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  • Tales of Life: Wannaporn "Yok" Angchuan

    20 november 2021, Thailand ⋅ 🌧 27 °C

    Wannaporn, auch „Yok“ genannt, ist die 38-jährige Besitzerin des ‚Grandma’s House‘.

    Yok teilte ihre Geschichte und ihre Sicht auf die Zeit während und nach Covid mit uns. Glücklicherweise, so sagt sie, muss sie keine Miete zahlen, weshalb sie diese Last während der Covid-Pandemie nicht hat. Leider gibt es seitens der Regierung keine wirkliche Unterstützung. Es gibt zwar eine Art der Unterstützung in Form eines Darlehens, aber die meisten Einheimische können dieses nicht zurückzahlen. Viele Leute haben während dieser schwierigen Zeiten am Existenzminimum gelebt und teilweise ihre Arbeit verloren. Nicht nur, dass einige Restaurants schließen mussten, sondern es mussten auch neue berufliche Wege für die Leute gefunden werden. Auch für Yok war es notwendig sich neu zu orientieren, denn auch sie musste, wie viele andere Bewohner auch, erfahren, was es heißt, wenn keine Touristen kommen, wenn die Einnahmen wegbleiben und die Leute ihre Lebensgrundlage verlieren.
    Yok arbeitet bereits seit einigen Jahren mit einer Professorin aus Bangkok zusammen. Für diese erledigt sie Assistenzarbeiten und konnte so ihr Englisch verbessert. Dieser Job hat ihr zuletzt auch ein regelmäßiges Einkommen ermöglicht und trotz der Restaurantschließung dafür gesorgt, dass sie über die Runden kommen. Bereits vor der Pandemie haben sie und ihr Mann sich gemeinnützig betätigt und bei den sogenannten „Trash Heroes“ geholfen. Das ist eine Organisation, die bei sogenannten „Clean-Ups“ die Strände von Plastikmüll befreit. Weiter wird dafür gesorgt, dass der gesammelte Plastik recycelt wird und weniger davon im Umlauf ist. Unter dem Motto „Keep Lanta Clean“ haben sich so immer mehr Menschen mit dem Thema Plastikmüll beschäftigt. Mit Unterstützung der Professorin hat Yok gemeinsam mit anderen Bürgern ein Projekt gestartet, bei dem Plastikmüll gegen Reis oder Eier getauscht wird. Sie sagt, dass die Leute somit eine Chance haben einer Beschäftigung nachzugehen, etwas Gutes zu tun und zeitgleich etwas erhalten um ihre Familie zu ernähren.

    Ebenso hat Yok sich dafür engagiert, dass die Bewohner von Koh Lanta eine neue Einnahmequelle haben und hat Interessierte darin unterrichtet wie sie Brote und Brötchen backen können. Dies sei, laut Yok, eine tolle Möglichkeit, da die Zutaten nicht schnell verderben und günstig sind. Zudem wird die Ohnmacht und das Gefühl der Sinnlosigkeit abgeschwächt und gegen ein neues positives Gefühl eingetauscht.

    Neben ihrer gemeinnützigen Betätigung hat sie andere Mitmenschen, die sich in Quarantäne befanden, mit Essen versorgt und ihren Sohn beim Homeschooling unterstützt.
    Wenn man ihr begegnet strahlt Sie und erzählt über die positiven Dinge, die sie während der letzten zwei Jahre erleben durfte. Über die neuen Möglichkeiten die sie gefunden haben und über eine andere Art der gemeinschaftlichen Verbundenheit. Sie sagt, sie hatte mehr Zeit für die Familie, die Gemeinschaft geht mehr miteinander und nicht alleine und man lernt Einnahmen ohne den Tourismus zu erzielen.

    Trotz aller Schwierigkeiten sagt sie, dass man von der Pandemie auch profitiert und sich weiter entwickeln kann, wenn man es denn zulässt. Daher hat sie für die Zukunft weitere Pläne: Ein ‚Learning Center‘ um den Leuten dabei zu helfen bestimmte Skills zu erlernen und nachhaltig anwenden zu können, mit und ohne Pandemie. Außerdem möchte sie den Menschen helfen, das Internet für eigene Zwecke zu nutzen um so (besser) Werbung zu integrieren.

    Yok gibt an, dass man anerzogen bekommt sich auf den Tourismus zu fokussieren und hofft nun auf eine gemeinsame Entwicklung der Gesellschaft, welche sich weniger auf den Tourismus konzentriert.
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  • Mu Ko Lanta Nationalpark

    21 november 2021, Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute haben wir geplant, zum Mu Ko Lanta Nationalpark zu fahren und dort in dem Dschungel spazieren zu gehen und am Strand zu schwimmen.
    Durch den Dschungel führt ein Rundweg von ca. 1,2 km, den wir gerne lang laufen wollen. Vor dem Eingang steht ein Schild mit verschiedenen besonderen Punkten, die auf dem Rundweg verteilt sind. Man kann sogar zwei verschiedene Arten von Affen sehen, von denen wir schon einige auf dem Weg zum Nationalpark gesehen haben. Wir freuen uns sehr auf dem Rundweg und sind gespannt, ob und was wir alles sehen werden.
    Nach ca. 200 Meter merken wir, dass wir gar nicht weiter gehen können, da der Weg von mehreren umgekippten Bäumen und Sträuchern zugewachsen ist. Es ist unmöglich, darüber zu steigen und weiter zu gehen. Wir sind etwas enttäuscht, da uns auch ein deutsches Paar entgegen gekommen ist, das keinen Ton darüber zu uns gesagt hat.
    Wir laufen den kurzen Weg also wieder zurück und statten stattdessen dem Rocky Beach einen Besuch ab und klettern hoch zum Leuchtturm und kommen so doch noch in den Genuss eines Abenteurers, da der Weg recht steil und rutschig ist und wir stellenweise unsere Hände als Füße mitbenutzen müssen.
    Oben angekommen sehen wir, wie wunderschön die Aussicht ist. Wir genießen den Moment der Ruhe und die Unendlichkeit des Meeres.
    Als wir wieder hinunter klettern setzen wir uns an den Strand und Rainer springt direkt ins Meer. Dort schließt er direkt Freundschaft mit einer kleiner Qualle und verlässt das Meer schnell wieder.
    Wir planen den Dschungelrundweg von hinten noch ein Stück zu gehen um so zumindest einige Affen sehen zu können.
    Bevor wir in den Dschungel gehen, sehen wir im Baum am Strand einen Affen, der gemütlich und in aller Ruhe im Baum isst. Und dann sehen wir noch ein anderes Tier, ich bin davon überzeugt, dass es die andere Affenart ist und Rainer ist sich ziemlich sicher, dass es ein Eichhörnchen war. Ein Eichhörnchen. Im Regenwald. Mitten im Dschungel. Ist klar.
    Als wir den Weg in den Dschungel gehen, kommen wir schnell zu der Stelle, wo die Affen sich gewöhnlich aufhalten. Davor ist eine Infotafel aufgebaut, mit Fakten zu den Tieren. Neben den Affen gibt es wohl auch noch das Temminck-Gleithörnchen. Das war wohl das Tier, das wir in dem Baum gesehen haben! Also wohl doch kein Affe und eher ein Eichhörnchen.
    Auf dem Rückweg aus dem Dschungel sehen wir noch einen Waran - aber in Big Size, nicht Medium Size wie Tommy sagen würde. Ganz schön imposant jedenfalls.
    Auch, wenn wir den Rundweg nicht gehen konnten war der Tag im Dschungel doch super schön, weil wir so viele Tiere sehen konnten und den Leuchtturm ganz für uns alleine hatten.
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  • Beach- & Officeday

    22 november 2021, Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute ist das Wetter ausnahmsweise mal richtig schön. Die Sonne strahlt vom Himmel und es ist super super warm. Also ist heute genau der richte Tag für einen Beach- und „Office“-Tag!
    Es ist hier gar nicht so leicht, einen guten Strand zum Schwimmen zu finden, denn entweder ist der Strand zugemüllt oder im Wasser sind Quallen oder Steine.
    Wir entscheiden uns für einen Strand mit Steinen - immer noch besser als Müll und Quallen.
    Den Weg zum Strand zu finden ist gar nicht so leicht. Wir beschließen uns in ein Luxusresort einzuschmuggeln, denn diese haben einen Privatstrand.
    Weil uns das ganze doch etwas unangenehm ist und wir ehrliche Menschen sind, fragen wir vorsichtshalber bei dem Barkeeper nach, ob das in Ordnung sei, wenn wir uns hier auf die Liege setzen. Geschickt verschwiegen haben wir dabei jedoch, dass wir keine Gäste sind. Spätestens als er aber gefragt hat wo wir schlafen und sich daraufhin ein nettes Gespräch aufgebaut hat, war das auch egal.
    Es ist also vollkommen in Ordnung und wir haben sogar eher dass Gefühl, dass er froh ist, dass wir da sind, da die Gäste doch schon lange ausbleiben.
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  • Selfmade Roti

    23 november 2021, Thailand ⋅ 🌧 25 °C

    Rainer und ich beschließen den letzten Abend hier auf Koh Lanta in ‚Sunees Place‘, dem Restaurant einer guten Freundin von Tommy, ausklingen zu lassen. Sunee hat das Restaurant erst am 21.11. wieder eröffnet und betreibt es gemeinsam mit ihrer Familie. Bei Sunee haben wir schon häufiger gegessen, sie ist eine super liebe und herzliche Frau, die voller Lebensfreude strahlt.

    Nachdem ich mein Massaman-Curry aufgegessen habe, fragt Sunee mich, ob ich jetzt nicht Lust hätte, selber einen Roti, einen thailändischen Pancake, zu machen. Bereits am Vortag hat Sunee mir angeboten, dass ich dies beim nächsten Besuch gemeinsam mit ihr machen könne. Ich habe nicht mehr damit gerechnet und nicht gedacht, dass sie es wirklich so Ernst meint. Um so mehr freue ich mich, dass wir nun gemeinsam meinen Roti machen. 🙂

    Als erstes wird der rohe Teig, der zunächst eine kleine Kugel ist, etwas platt gedrückt und dann über das Handgelenk ziemlich feste und schwungvoll auf eine Platte geschlagen. Diese Prozedur wiederholt sich, bis der Teig ganz dünn ist. Dann wird er rundherum lang gezogen und kann danach direkt schon auf die heiße Platte gelegt werden. Im Anschluss werden die gewählten Zutaten drauf gelegt, ich habe mich für Bananen entschieden, und die Seiten werden eingeklappt, sodass der Roti viereckig wird. Er wird von beiden Seiten angebraten, geschnitten und schlussendlich kommt noch Nutella drauf. Fertig ist der Roti mit Banane und Nutella! 🤤
    Ich habe noch nie so einen guten Roti gegessen und es war wirklich sehr besonders und aufregend für mich, selber einen Roti machen zu dürfen.

    Das ist wieder so ein Moment in dem ich so dankbar für die Offenheit und und Freundlichkeit der Menschen bin, denen wir auf unserer Reise begegnen. ☺️
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  • Krabi Town

    24 november 2021, Thailand ⋅ ⛅ 25 °C

    Tja Krabi, du hast es uns wirklich nicht leicht gemacht dich zu mögen...
    Erst rutsche ich bei der Ankunft während der Suche nach unserem Guesthouse auf einer steinigen Straße aus, mit Backpack auf meinem Rücken wohlgemerkt und wäre ohne Rainer wohl nie wieder auf die Füße gekommen.
    Dabei schürfe ich mir mein Knie auf, das sich auch noch zügig entzündet, und dick und blau wird. 🤕
    Zudem gibt es die nächsten Tage nur Regenwetter!

    Aber deine Nightmarkets, also die sind wirklich wunderschön!
    Wir genießen es darüber zu schlendern und leckere Fruitshakes und Rotis, Nudelsuppen und Fried Rice, Padthai und Mango Stick Rice zu essen. 🤤

    Aufgrund meines dicken Knies und des schlechten Wetters sind wir gezwungen viel in unserer Unterkunft zu bleiben und wir gehen häufig nur zum Essen raus.

    - Marjolein
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  • Wat Kaew Korawaram

    27 november 2021, Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Um wenigstens etwas in Bewegung zu bleiben und die Stadt, außerhalb der Foodmarkets, zu erkunden, nutzen wir die Regenpausen für ausgiebige Spaziergänge. Wir schlendern die Promenade entlang und besuchen den Tempel, der unmittelbar in der Stadt liegt.

    Der Tempel verzichtet, neben ausgefallenen Verzierungen, auf eine große Farbgebung. Das ist zur Abwechslung mal sehr schön.

    - Rainer
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  • Down by the river

    30 november 2021, Thailand ⋅ 🌧 25 °C

    Food, Food, and more Fooooood. 🍚

    Und immer wieder die Regenpausen nutzen. 🌅🥰

  • Open Water Diver

    5 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 25 °C

    Puh….die erste Theoriestunde ist geschafft. Eine komprimierte und intensive Einheit von Lehrvideos für den ersten Einstieg haben wir beendet. 🎉

    Morgen geht es dann los. 🤭

    Start um 8 Uhr und dann ab in den Pool die ersten Übungen machen. Nachmittags folgt eine weitere Theorieeinheit.
    Übermorgen geht es dann zu den ersten zwei Tauchgängen bis 12m Tiefe, anschließend wieder Theorie und schriftliche Prüfung.
    Am darauffolgenden und Abschlusstag folgen die letzten zwei Tauchgänge bis 18m Tiefe.

    Bis dahin wird fleißig gelernt und geübt. Wenn alles gut geht haben wir dann unser Diplom zum PADI Open Water Diver. 🤿🏝
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  • PADI - we are in

    7 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Im Pool zumindest….

    Der Einstieg in die Welt des Tauchens ist nicht mal eben so erledigt und so fingen wir an im Pool zu üben. Nicht nur das Atmen durch den Atemregler, das schon etwas gewöhnungsbedürftig ist, da man ja nur durch den Mund atmet, sondern auch sämtliche andere Szenarien wurden geübt. Wir mussten unseren Atemregler unter Wasser entfernen, auslüften und wieder einsetzen. Die Masken fluten und ausspülen, die Masken absetzten und neu aufsetzten. Wir mussten den Notaufsstieg und die Tarierung im Wasser üben. Uns wurde die Luft zugedreht, um auch diese Erfahrung zu machen und zu wissen, wie wir in einem solchen Fall reagieren müssen. Und vor allem haben wird gelernt, wie wir mit unserem Atem das Steigen und Sinken im Wasser kontrollieren. Eine Übung hierbei ist das „hovern“, bei der man möglichst an einer Stelle schweben soll ohne zu steigen oder zu sinken. Das erfordert zu Beginn viel Konzentration, aber sind wir mal ehrlich….ist es nicht mega fett einfach im Wasser zu schweben?!

 🧘‍♀️
    Nach einem langen Vormittag im Pool und sämtlichen Übungen durften wir uns dann noch über die Theorie hermachen. Vor allem natürlich über To-Dos und Not-To-Dos beim Tauchen. Hier kamen die Horrorstories auf den Tisch. Dekompressionskrankheit, Lungenembolie, Ausfall des Atemreglers unter Wasser, Druckausgleich etc.

    Am Ende des Tages alles halb so wild. Man muss eben ein paar Dinge beachten und dann ist alles andere super leicht zu vermeiden.

    Fröhlich und müde fielen wir dann also ins Bett und freuten uns auf unseren ersten Tag im Meer.

    Angezogen und…platsch. Da waren wir im Meer 🏊
    Die Sicht war hervorragend, bereits unter uns tummelten sich bunte Fischschwärme und man konnte bis auf den Grund schauen. Wahnsinn! 

Wir begonnen also unseren Abstieg am Seil, beachteten was wir zuvor gelernt hatte. Doch bei Marjolein klappte es nicht mit dem Druckausgleich. Die herkömmliche Methode, sanft in die zugehaltene Nase zu pusten, funktionierte nicht. Marjolein bekam Schmerzen. Der Tauchlehrer versuchte Marjolein zu helfen, aber es war nix zu machen. Sie musste den Tauchgang abbrechen. Auch der zweite Tauchgang an dem Tag funktionierte nicht.
    Unser Tauchlehrer, Jason, hat schließlich mit Marjolein nach den Tauchgängen am Strand geübt. So konnte sie im weniger tiefen und welligen Wasser andere Techniken zum Druckausgleich üben und schließlich funktionierte es 👌
    Anschließend wieder Theorie und die theoretische Prüfung schreiben.
    Tada! Wir sind nun theoretisch PADI Open Water Diver 🥳
    Nur theoretisch, denn der dritte und vierte Tauchgang fehlten noch.

    Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Yannick, dem anderen Schüler unserer Gruppe, ließen wir den Tag Revue passieren und es zeigte sich, dass Yannick ganz schön die Ohren dröhnten. Auf Anraten von Jason holte er sich Ohrentropfen, denn die Belastung sei neu für das Ohr und daran muss es sich erst daran gewöhnen.

    Ziemlich platt, sehr dankbar für das Engagement von Jason und mit Vorfreude auf den nächsten Tag fielen wir hundemüde ins Bett 😴
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  • Neuer Tag - Neue Chance

    8 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    „Ich will unbedingt eine Schildkröte sehen, ich geh auf jeden Fall heute tauchen“.... mit ähnlichem Wortlaut begann Marjolein den Start in den Tag. Wir zwängten uns etwas zu Essen rein und trafen uns um 7 Uhr mit dem Tauchlehrer zu unseren dritten und vierten Tauchgang.
    Als wir in der Tauchschule saßen, kam kurze Zeit später auch Yannick. Er sah nicht gut aussah und teilte uns auch sofort mit, dass er zum Arzt gehen müsse. Er habe starke Ohrenschmerzen und kenne das schon von Zuhause. Er brauche eine Ohrenreinigung, könne nicht mit zu den Tauchgängen und müsse den Tauchkurs beenden. Bedröppelt saßen wir nun da und fühlten uns mies, dass Yannick abbrechen musste.

    Nachdem wir schließlich auf dem Boot waren, quetschen wir uns in die kalten und nassen Neoprenanzüge und bereitet unsere Ausrüstung vor. Platsch...wieder im Wasser. Wieder eine tolle Sicht🤿

    Heute klappte auch der Druckausgleich bei Marjolein super. Wir machten, wie am Vortag, einige Übungen unter Wasser und schwammen schließlich etwas herum.
    Unsere Augen waren rastlos von den ganzen Eindrücken und wir waren einfach nur begeistert. Eine andere Gruppe von Tauchern kam uns entgegen und deutete zu Jason ein Handzeichen. Jason änderte daraufhin leicht die Richtung und zack... eine Schildkröte!!🐢

    Vor lauter Aufregung atmete Marjolein mehr ein als aus und stieg und stieg... Der Tauchlehrer hielt sie fest und Marjolein fasste sich etwas. Schließlich haben wir gelernt, dass wir besser nicht super schnell aufsteigen sollten. Naja alles halb so wild... immerhin war da eine Schildkröte!
    (Leider hatten wir zu dem Zeitpunkt keine Kamera dabei 🙁)

    Als wir aufgetaucht sind und auf dem Boot damit beschäftigt waren, unsere Tauchwesten auf die zweiten Sauerstoffflaschen zu stülpen, schrie eine Tauchlehrerin „Turtle!“ 🐢
    Und alle rannten nach vorne und da war sie wieder. Vermutlich die gleiche Schildkröte wie zuvor schwamm nun etwas an der Wasseroberfläche.

    Auch der zweite Tauchgang war super und eh wir uns versahen waren wir fertig. 
 Und nun ist’s offiziell:
    Wir sind brevetierte PADI Open Water Diver! 🎉

    Aber reicht das?! 
Scheinbar nicht, denn wir beschlossen direkt am nächsten Tag mit dem Advanced Kurs weiter zu machen. 😊
    Immerhin ist es doch voll cool auf 30 Meter zu Tauchen, statt nur 18. Und Nachttauchen und Wracktauchen.
    Ahja und natürlich somit auch die Möglichkeit bzw. Zertifizierung selbstständig ohne Instructor tauchen zu gehen.
    Weltweit.
    Lebenslang gültig!
    Fett!
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  • Tiefenrausch

    9 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Da wir in unserer Unterkunft schlecht schliefen und ein Hahn uns bereits früh morgen halbstündig terrorisiert, haben wir das Angebot der Tauchschule ein kostenloses Zimmer zu kriegen angenommen. Wir zogen also nach Beendigung des Kurses um, trafen uns erneut mit Yannick zum Abendessen und waren froh, dass es ihm wieder besser ging. Im Krankenhaus konnte man ihm gut helfen und er war guter Dinge, dass er zwei Tage später ohne Probleme den Heimweg antreten konnte.

    Wir schliefen bereits um 21 Uhr für ungefähr 12 Stunden und dann ging es los. Der Advanced Open Water startet zur Abwechslung erst Mittags und zu unserer Freude mit weniger Theorie. Nur die übliche Theorie über Gefahren. Halb so wild... also weniger quatschen mehr tauchen. 🤿

    Platsch 🌊 Wir sind wieder im Wasser. Eh wir uns versehen auch schon auf 30 Meter Tiefe.
    Vorher haben wir etwas gelernt über Tiefenrausch und deren Gefahren. Aber es heißt eben Rausch und wie viele andere ist auch dieser ziemlich witzig. Zu aller Belustigung zeigte Jason uns mit der Hand Rechenaufgabe (z.B. 11 - 9 ) und entgegen der Erwartungen funktionierte unser logisches Denken etwas langsamer. Dass wir ihm das Ergebnis mit den Händen zeigen mussten und dabei seine Hände spiegeln musste, machte die Sache nicht leichter. Er zeigte uns ebenfalls eine verschlossene Tüte Sonnenblumenkerne, welche an der Wasseroberfläche rot-gelb gefärbt war.
    Auf 30 m Tiefe war aufgrund des Drucks keine Luft mehr in der Tüte und sie war nun schwarz-gelb!Denn je tiefer man kommt, desto mehr verschwinden die Farbe, beginnend bei rot😦

    Der zweite Tauchgang war erneut mit Übungen verbunden und wir wurden immer besser und schließlich waren wir beim zweiten Tauchgang auf uns alleine gestellt. Wir mussten nun mit unserem neuen Tauchbuddy Simeon selbständig anhand von Karte und Kompass navigieren, dabei die Luft, die Tauchzeit und die Route beachten. Das ging an sich ganz gut am Ende stiegen wir auf 5 m auf, um den Sicherheitsstopp einzulegen. Wir waren gut von der Luft und davon überzeugt, dass wir in der Nähe des Bootes sind.
    Also startete ich das Aufblasen der Sicherheitsnudel, damit Boote wissen, dass dort gleich Taucher aufsteigen. Schließlich wollen wir ja nicht als Smoothie enden.

    Wusch... in Blitzgeschwindigkeit rauschte die Nudel nach oben. Shit! Ich bin total verheddert und machte ebenso einen Abflug nach oben😱
    Meine Buddies hielten mich fest, ich atmete wie bescheuert aus und versuchte mich zu entwirren. Plopp...auch mein Gewichtsgurt fiel der Verhinderung zum Opfer und verabschiedete sich. Meine Buddies ließen nun auch los, vollkommen richtig, und ich dachte...naja...verkackt. Plopp. Luft. Da war ich also oben und... hey... immerhin direkt neben dem Boot.

    Wie war das nochmal mit nicht zu schnell aufsteigen und Dekompressionskrankheit?! 😅Naja....wird schon nichts sein. Sicherheitsstopp ist kein Muss, die Tauchtiefe war maximal 12 Meter und wir waren zuvor sogar nur auf 8 Meter. Und es war ja auch nur ein Turboaufstieg aus 4 oder 5 Metern.

    Also passt schon...oder?!🧐
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  • Wracktauchen und Nitrox

    10 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 28 °C

    Achso...ich bin übrigens fit.

    Schließlich haben wir uns auch entschieden für den Wracktauchgang mit Nitrox zu tauchen. Also die volle Dröhnung mit 32%, statt 21%, Sauerstoff in der Flasche. 😵‍💫
    Auch wieder ein Kurs, aber lohnt sich eben auch. Wir haben noch Neues gelernt über Sauerstoffvergiftung und die üblichen Gefahren, auch wieder halb so wild. Man darf halt bestimmte Sachen nicht machen, super zu vermeiden.

    Das Wrack war das erste Highlight an dem Tag und ziemlich cool!
    Ein riesiges Schiffswrack aus dem zweiten Weltkrieg mit riesige Kanonen.
    Das Schiff war ein Geschenk an Thailand als Dank für die Unterstützung im Krieg und als man keine Verwendung mehr dafür hatte, dachte man sich man kann es ja versenken.
    Die Taucher finden es bestimmt super - stimmt auch!😱
    Weil beim Versenken nicht so gut nachgedacht wurde, musste man das Schiff nach dem ersten Versenken wieder hochholen, umplatzieren und erneut versenken.
    War eben nicht so gut überlegt es auf der Route der Fähre zu versenken.😅
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  • Nachttauchgang

    10 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Der Nachttauchgang später war unbeschreiblich. Insbesondere während die Taschenlampe an waren, sah man sehr wenig.
    Eben nur den Kegel der Taschenlampe die umhergingen. Jeder versucht was tolles zu sehen und machte dann die anderen darauf aufmerksam.

    Schließlich sahen wir einen Riesenzackenbarsch und Jason leuchtete auf einen Fisch der vor ihm schwamm. Blitzschnell und in einem Happen war der Fisch dann auch verspeist oder geopfert...wie man es sehen will.
    Eindrucksvoll jedenfalls.

    Etwas später schalteten wir dann die Taschenlampen aus. Ganz aus. Alle. Vorher war es duster. Jetzt war es dunkel...komplett. 😱

    Aber nicht für lange.
    Die Augen gewöhnen sich an die Dunkelheit und man konnte die Silhouette der anderen Taucher, Felsen, Fische etc. gut erkennen..
    War aber schließlich auch egal. Denn plötzlich waren wir in einem anderen Universum. Wie auf einem schlechten Trip wirbelte wir alle mit unseren Händen rum und wackelte mit sämtlichen Gliedmaßen. Dabei starten wir mit großen Augen auf die Welt die sich vor uns ausbreitete. Muss echt super ausgesehen haben. Wie vollgedröhnte Menschen auf einer LSD Party, die den Trip ihres Lebens haben.

    Überall leuchtete das Plankton grün auf. Wie Glitzer in unterschiedlich großen Pünktchen. Es war unglaublich schön, wirklich bezaubernd und eine Welt für sich.
    Total aus dem Häuschen kamen wir schließlich wieder am Boot an und waren alle total stoked.

    Wahnsinns Erfahrung!🤙🏼

    Wir sind jetzt zertifizierte Advanced Open Water Diver.
    Und was macht man dann?!
    Genau! Feiern!
    Viel und vor allem lange.

    Aufgenommen in die Community der Taucher fühlen wir uns mit den Leuten der Tauchschule sehr wohl. Viele Leute gesellen sich dazu und wir lernen neue Leute kennen, kommen in Gespräche und tauschen uns aus. Über alles Mögliche und natürlich übers Tauchen. Denn alle tauchen, keiner kann mehr damit aufhören.
    Wir sind ebenfalls angefixt und haben ein neues Hobby für uns entdeckt.
    Am nächsten Tag fallen wir erstmal in ein tiefes Loch. Nicht nur, weil wir verkatert sind. Wir sind ausgelaugt und wissen gar nicht, was wir nach den intensiven Tagen nun machen soll. Wir dümpeln so vor uns hin, schlafen viel und müssen erstmal klarkommen.

    Eins ist jedoch klar... wir werden weiter tauchen. 💯
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  • "Nach jedem Hoch...

    11 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    ...kommt ein Tief" ist ein Spruch, der den meisten Menschen bekannt ist.
    Nach der wahnsinnig intensiven Zeit des Tauchens und den abendlichen Feiern sind wir beide in ein ziemliches Loch gefallen. Der Kater am nächsten Morgen hat nicht gerade dazu beigetragen, dass es besser wird.
    Wir haben uns einige Gedanken dazu gemacht, wo dieses Tief herkommt und wie wir damit umgehen können und sollen.

    Das Tauchen lernen war sehr intensiv, wir haben circa eine ganze Woche einen sehr geregelten, streng getakten Tagesablauf gehabt und diesen ausschließlich mit Jason und den anderen Tauchern verbracht. Alles drehte sich um den nächsten Tauchgang. Um das nächste Highlight.
    Wir haben unheimlich viel Neues gesehen und vieles gelernt. Wir haben viele Menschen kennengelernt, sind mehr als einmal über unsere Grenzen hinaus gegangen. Hinzu kommt wenig Schlaf und Alkohol. Alles in allem vielleicht nicht die beste Mischung.

    Und so fällt es uns am nächsten Tag schwer, wieder "klar zu kommen", denn mit einem Schlag ist der geregelte Tagesablauf wieder weg. Wir erleben kein Hochgefühl mehr. Es gibt nichts spannendes zu entdecken und genau das ist komisch, denn immerhin sind wir gerade im Paradies und es gibt sehr wohl viel zu sehen.
    Aber es ist irgendwie anders. Für uns war das Meer, die Unterwasserwelt das Paradies. Und jetzt ist das mit einem Schlag alles weg.

    Es ist nicht einfach für uns, das zu akzeptieren, denn trotz des Stimmungstief haben wir einen inneren Druck, die Zeit hier sinnvoll nutzen zu müssen. Wir sind hier im Paradies, wir leben unseren Traum. Da muss es uns doch auch immer gut gehen! Das sind die Gefühle, die wir haben, und die es sehr schwer machen, diese Zwangspause annehmen zu können.

    Aber wir wissen, nach jeden Tief kommt auch wieder ein Hoch und das gibt Hoffnung.
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  • Babaloo - Mushrooms

    13 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Zum Essen haben wir auf Koh Tao das Restaurant ‚Babaloo‘ entdeckt und uns direkt verliebt.

    Es ist nicht nur das gemütliche Ambiente, sondern sie haben auch eine große Auswahl an veganen Gerichten. Das Highlight hier sind insbesondere die Pilze, welche einen hervorragenden Geschmack haben. Sie sind sehr lecker gewürzt und erinnern von der Konsistenz und dem Geschmack eher an Rindfleisch. Wirklich sehr Lecker. 🤤

    Nach einem längeren Strandtag legen wir hier heute einen Stopp ein und gehen danach einkaufen. Denn die nächsten Tage wollen wir auch selbst kochen.

    Da es hier einige Tage ruhig war, werden wir auch dann die vergangenen Tage aufholen und euch weiter von unserem Tauchkurs berichten. So viel können wir sagen….wir lieben es!🥰
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  • John Susan Viewpoint

    17 december 2021, Thailand ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute sind wir zu DEM Viewpoint auf Koh Tao gefahren. Von diesem Berg hat man freien Blick auf die zwei Buchten Chalok Baan Kao und Thian Og.

    Der Weg bis nach ganz oben ist sehr spannend, da man richtig klettern muss. Als Hilfsmittel ist den ganzen Weg entlang ein dickes Seil gespannt, an dem man sich zur Not festhalten kann 🧗‍♀️

    Oben angekommen ist die Aussicht einfach traumhaft 😍
    Das Meer glitzert in den verschiedensten Blau- und Grüntönen und man kann bis in die Berge schaue.n
    Wir lassen die atemberaubende Schönheit der Natur auf uns wirken, es ist so toll, was wir erleben können 🥰

    Schließlich klettern wir wieder zurück um uns noch etwas an den Freedom Beach zu legen und zu lesen, denn wir sind immer noch recht platt von der letzten Woche.
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  • Fullmoon Party🌕

    19 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute früh um 9.30 Uhr geht es mit dem Katamaran nach Koh Phangan, wo wir weitere zwei Wochen bleiben werden.
    Eigentlich wollten wir erst Montag anreisen, aber da heute die legendäre Fullmoon Party stattfindet, verkürzen wir den Aufenthalt auf Koh Tao um einen Tag.

    Angekommen in der Unterkunft machen wir uns auch direkt fertig und fahren los an den Strand Haad Rin, wo heute auch die Party ist🎉
    Dort treffen wir uns zunächst mit einem anderen Paar, das ebenfalls eine Weltreise macht. Wir haben uns über FindPenguins kennengelernt und schon viel geschrieben. Nun werden wir uns endlich in Echt sehen. Wir freuen uns sehr auf unser Blinddate mit den beiden! 😁
    Laura und Tizian, von turnaround-Blog.net, sind total nett und wir sind direkt auf einer Wellenlänge mit ihnen. Es ist schön, Gleichgesinnte zu treffen und wir tauschen zunächst einmal viele Geschichten und Tipps miteinander aus. 😊

    Später am Abend kommen auch noch zwei weitere Freunde, Philipp und Niklas, dazu, die wir auf Koh Tao kennengelernt haben und die wir hier zur Party wiedersehen wollten.
    Jetzt ist die Truppe also komplett und wir können los!

    Normalerweise sind bis zu 30.000 Menschen aus aller Welt hier auf der Fullmoon Party. Jetzt sind es aber deutlich weniger.
    Die typischen Fullmoon Aktivitäten gibt es aber trotzdem: Seilspringen über dem brennende Seil, Feuershows, Eimertrinken, mit Neonfarben anmalen lassen und natürlich ganz viel Musik.
    Der Abend war wirklich toll und es tat richtig gut, mal wieder ausgelassen zu feiern und zu tanzen💃
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  • Hängematte

    26 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 27 °C

    Unsere Tage hier auf Koh Phangan sind geprägt von Entspannung, gutem Essen, Tiere streicheln, Sport, Meditation und nichts tun.
    Es tut so gut, stundenlang in der Hängematte zu liegen, den Geräuschen des Dschungels zu lauschen und die Gedanken schweifen zu lassen.Meer informatie

  • Adé, Inselidylle! 🏝

    29 december 2021, Thailand ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einem deftigen Frühstück - wer sagt, man kann Burger und Pasta erst Mittags haben🤔 - ging es für uns auf die Fähre nach Don Sak. Natürlich, wie sollte es anders sein mit ca. einer Stunde Verspätung.

    Dort hungrig angekommen ging es für uns mit dem Minivan weiter nach Surat Thani zum Bahnhof. Endlich angekommen machten wir uns als erstes auf den Weg etwas zu essen zu finden. Et voilà fünf mal hin und her und dann standen wir endlich auf einem Foodmarket. Mit Gepäck ist das ganze Herumlaufen schon anstrengend und zudem sehr frustrierend, wenn man dann nur fleisch- und fischhaltiges Essen findet.😖

    Nach weiterem Suchen, einem schlechte Laune Einbruch und schweißbedingten Überflutungen haben wir dann doch nicht verhungern müssen. Anschließend hieß es wieder warten. Klar, mit zusätzlicher Verspätung natürlich. Ganz normal…🙈

    Nun sitzen bzw. liegen wir im Nachtzug nach Bangkok. Voraussichtlich kommen wir morgen dann gegen 10.00 Uhr an. Vielleicht schaffen wir es ja zum Mittagessen, wenn es mit den Verspätungen so weiter geht😝
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  • Man liebt es…

    1 januari 2022, Thailand ⋅ 🌙 26 °C

    .. oder man hasst es. Bangkok.
    Zwei Nächte haben wir uns im Sawatdee Guesthouse gebucht, nicht mal annähernd genug Zeit also, um Bangkok richtig zu erkunden, aber wir wollen noch einmal gegen Ende unseres Visums wiederkommen.
    Zum Glück sind wird nach einer kurzen Dusche und einem Essen fit genug um direkt loszuziehen. Es ist ja schließlich auch gerade erst Mittag und die Fahrt im Nachtzug war total erholsam - zumindest für einen von uns!😜
    Wir laufen also los zum Grand Palace, nur um dort zu erfahren, dass der Eintritt 500 Baht pro Person kostet, und das ist uns definitiv zu viel! Wir spazieren also zurück zur Khaosan Road, DER Partymeile in Bangkok, mit Rotlichtviertel, Bars, Casinos, Schießbuden, Massageshops mit Happy End, noch mehr Bars und und und.
    Aber davon ist hier nicht mehr viel zu sehen. So gut wie alle Geschäfte sind geschlossen, stehen leer. Covid hat auch hier deutliche Spuren hinterlassen.
    Nach einem Stopp in der Unterkunft machen wir uns auf zum Abendessen. Und es gibt mein Lieblingsessen: Pommes in vegetarischer Bratensauce mit Mozzarella überbacken 🤤 und dann geht es auch schon müde ins Bett.

    Für den nächsten Tag haben wir große Pläne! 🤩
    ... Aber erstens kommt es anders, zweitens als man denkt...
    Wat Arun, der Tempel der Morgenröte, öffnet, na klar, erst gegen 8 Uhr, da ist der Sonnenaufgang längst schon gewesen und der Tempel nicht mehr soooo spektakulär. Wir verschieben also den Besuch und wagen stattdessen die Fahrt mit dem Linienbus zu den riesigen Shoppingcenter MBK und Siam, in der Hoffnung dort endlich einen passenden Bikini für mich zu finden 💪
    Die Fahrt in dem Bus ist für uns beide total aufregend und spannend, der Boden des Busses ist aus Holzdielen, die teilweise so löchrig sind, dass man auf die Straße schauen kann und generell ist der Bus einfach nur alt und schön.
    Leider dauert die Fahrt gar nicht mal so lange und dann heißt es rein ins Getümmel. Die Shoppingcenter sind unwahrscheinlich riesig und natürlich gibt es, im Gegensatz zum fein strukturiertem Deutschland, keine Tafel auf der man sich annähernd zurechtfinden kann. Überall ist es bunt, laut, es gibt viele verschiedene Gerüche, Geräusche und Menschen. Unglaublich viele Menschen. Wir haben lange schon nicht mehr so viele Menschen an einem Ort gesehen, es ist wahnsinnig😵
    Aber auch hier heißt es wieder: Erstens kommt es anders...
    Wir finden keinen Bikini für mich. 🙄
    Dafür aber zum Glück eine neue Regenjacke für Rainer, da seine alte den Regen mehr durchlässt als das sie ihn abhält und keiner uns Imprägnierspray verkaufen kann.
    Weil wir so viel Hin und Her laufen, sind wir super viele Stunden in den Centern und ehe wir uns Versehen ist es schon 20 Uhr!
    Weil wir beide Lust auf noch mehr Aufregung haben, fahren wir zuerst einige Stationen mit dem Skytrain und anschließend mit der Metro Richtung Unterkunft. Das haben wir 2016 schon einmal gemacht, ist deshalb aber nicht weniger aufregend für uns 😊
    Anschließend fahren wir mit dem TukTuk zurück zur Unterkunft, machen uns kurz frisch und dann geht's wieder los, zurück zum ICONSIAM, DER Platz in Bangkok um das Feuerwerk zu sehen.
    Wir sind den Menschenmassen hinterher und stehen jetzt also direkt am Fluss, haben so gar keine Ahnung, wo genau das Feuerwerk gleich startet, aber da alle auf den Fluss schauen machen wir es ihnen nach.
    Und dann geht's auch schon los! Das neue Jahr ist da und somit auch das Feuerwerk. Den ganzen Fluss entlang wird dasselbe Feuerwerk gezündet und es ist so wunderschön. Es ist richtig feierlich und bunt und alles ist so synchron😍

    Nach dem Feuerwerk kommen wir total euphorisch und gut gelaunt auf die Idee, den Heimweg noch mal im Bus zu bewältigen. Also laufen wir los, weg aus dem Trudel von Tuktuks uns Taxen, die die Menschen zurück nach Hause bringen. Es sind schon einige Minuten bis zur Haltestelle. Dort spricht uns eine Gruppe Thaifrauen an, nachdem wir uns eine Weile unterhalten und selbst recherchiert haben, finden wir heraus, dass die meisten Busse, unter anderem unsere Linie, nur bis 23 Uhr fahren. Und dazu kommt noch, dass sämtliche Tuktuks und Taxen bereits Gäste fahren. Also heißt es doch noch weiterlaufen. Tja, schade. So langsam tun uns unsere Füße und auch unsere Beine ziemlich weh und sie sind müde 🥱
    Endlich finden wir einen Taxifahrer, der nicht betrunken ist und sogar mit Taximeter fährt, wie es mittlerweile verpflichtend ist, aber trotzdem nicht immer eingehalten wird.
    Um ca. 2.00 Uhr sind wir dann auch endlich zurück im Zimmer. Wahnsinnig müde vom vielen Laufen den letzten Tagen und den vielen Eindrücken, aber auch total glücklich. Morgen früh geht um 6 Uhr der Wecker, weil wir um 8.20 Uhr den Zug nach Udon Thani nehmen, rauf in den Nordosten Thailands.
    Abschließend können wir auf jeden Fall sagen, wir lieben Bangkok. Es ist sehr vielfältig hier. Es gibt hier laute, chaotische, anstrengende Gegenden aber auch ruhige, schöne, gemütliche Ecken.

    Frohes neues Jahr euch allen und Danke für eure Unterstützung in welcher Form auch immer! ☺️🥰
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  • Von offenen Fenstern & knurrenden Mägen

    1 januari 2022, Thailand ⋅ ☀️ 27 °C

    Zug fahren in Thailand ist sehr abenteuerlich und so ganz anders als in Deutschland.
    Obwohl, so ganz komplett anders ist es hier auch nicht, denn auch die thailändischen Züge sind grundsätzlich unpünktlich, weshalb sich einfach alles verzögert. Aber immerhin ist noch keiner unserer Züge ausgefallen 😅

    Die erste Zugfahrt haben wir von Bangkok nach Udon Thani, in den Nordosten Thailands, gebucht. Umgerechnet für 13 Euro sind wir, anstatt wie angegeben acht Stunden, neun Stunden unterwegs gewesen. Da wir Sparfüchse sind natürlich in der 3. Klasse.
    In der 3. Klasse gibt immer zwei Sitzbänke gegenüber voneinander, auf denen dann insgesamt vier Personen Platz finden, häufig bekommt man beim Ticketkauf einen Platz zugewiesen.
    Das Ticket wird übrigens bei der Kontrolle vom Schaffner gestanzt, so wie im Film 'Der Polarexpress' 🤩
    Die Sitzbänke sind ziemlich schmal und Rainer und ich mussten uns für ca. eine Stunde eine Bank teilen, da der dritte der insgesamt vier Plätze ebenfalls belegt war. Als der Mitfahrer ausgestiegen ist, konnten wir endlich etwas angenehmer sitzen, indem wir uns auch auf der gegenüber liegenden Bank breit machten. Angenehm ist hier aber vielleicht nicht unbedingt das richtige Wort. Die Sitze sind ziemlich hart und man sitzt sehr gerade auf seinem Platz. Nach neun Stunden Fahrt ziemlich unbequem 🥴
    Da wir aus anderen Verkehrsmittel wissen, dass immer eine Klimaanlage läuft, habe ich extra meine Jacke und meinen dicken Schal griffbereit gehabt. Aber in der 3. Klasse gibt es sowieso nur Ventilatoren und außerdem waren die Fenster geöffnet und auch der Bereich, der Waggons miteinander verbindet war offen. Man musste also immer gut aufpassen, nicht herauszufliegen. Dadurch, dass alles offen ist und wir stellenweise durch die Pampa gefahren sind, ist auch alles Mögliche an Staub, Dreck und Gebüsch durch den Zug geflogen 😅
    Mitarbeiter sind dementsprechend regelmäßig durch die verschiedenen Abteile gelaufen und haben sowohl die Böden, als auch die freien Sitze geputzt.
    Beim späteren Duschen und Abklopfen der Kleidung haben wir aber erst gemerkt, wie dreckig wir wirklich waren. Aber wir sind nicht nur wahnsinnig dreckig gewesen, sondern auch beinahe verhungert! 😱
    Von der Fahrt mit dem Nachtzug wissen wir, dass regelmäßig an Stationen Thais einsteigen, die durch den Zug laufen und Getränke und Essen verkaufen. Und ein frisches Essen ist natürlich viel besser als ein kaltes von morgens 7 Uhr!
    Rainer und ich haben also nur drei Waffeln, zwei Blätterteigtaschen und drei Liter Wasser mit in den Zug genommen. Eine Waffel und eine Blätterteigtasche haben wir in Bangkok beim Warten auf den Zug schon gegessen. War immerhin unser Frühstück.
    Dummerweise kam während der ganzen Zugfahrt nicht eine einzige Person, die Essen verkauft hat.
    Irgendwann ist einer der Zugmitarbeiter mit einer Liste durch unser Abteil gelaufen und hat irgendwas auf thailändisch gesagt. Da er uns nicht auf englisch angesprochen hat, haben wir das nicht für wichtig gehalten. Und das war ein Fehler. Denn er hat Essenbestellungen entgegen genommen und diese dann später im Zug verteilt 🙄
    Also immer noch kein Essen für uns. Aber immerhin konnten wir eine kleine Flasche Cola kaufen. Diese und das Einteilen des Essens auf jede Stunde hat uns schließlich gerettet und wir sind schließlich nicht VERhungert, sondern nur AUSGEhungert angekommen.
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  • Thai-Laotische Freundschaftsbrücke

    2 januari 2022, Thailand ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute fahren wir noch einmal mit dem Zug, dieses Mal aber nicht so lange. Es geht nämlich nach Nong Khai, diese Stadt liegt am Fluss Mekong, der die natürliche Grenze zu Laos bildet.
    Die Freundschaftsbrücke verbindet die beiden Länder miteinander und ohne Corona wäre dies eine gute und einfach Möglichkeit, nach Laos zu reisen. Die Grenze ist aber leider zurzeit geschlossen🤷‍♀️
    Der TukTuk-Fahrer, der uns zu der Brücke gefahren hat, hat uns vorher auch zu dem Skulpturenpark Sala Kaeo Ku gebracht.
    Der Park ist wirklich sehr beeindruckend. Er wurde 1978 von dem Künstler und Mystiker Luang Pu Bunleua Sulitat erbaut. Er war davon überzeugt, dass alle Religionen in Friede miteinander co-existieren können, weshalb der Park teils über 20 Meter hohe Skulpturen aus der hinduistischen und buddhistischen Götterwelt und Mythologie zeigt.
    Im Park werden unter anderem Szenen aus dem Leben Buddhas, die chinesischen Tierkreiszeichen und das Rad des Lebens gezeigt.
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