• Hannah Reiter
  • Florian Tillmann
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Abenteuer Weltreise

Una aventura abierta de Hannah & Florian Leer más
  • Die Walflosse aus Sand in Uvita

    19 de marzo de 2024, Costa Rica ⋅ ☁️ 30 °C

    Nach einer langen Autofahrt durch die Serpentinen Costa Ricas sind wir abends endlich an unserer Unterkunft in Uvita angekommen. Wir sind innerhalb eines Tages also von der Karibikseite von Costa Rica auf die Pazifikseite gefahren. Schon verrückt, wie schnell das möglich ist. Unsere Unterkunft, ein kleiner Bungalow aus Holz mit Wohnküche, zwei Bädern, zwei Schlafzimmern, Terrasse, Hängematte und eigenem Pool gefällt uns sehr. Leider stellen wir direkt fest, dass kein Strom da ist. Unser Vermieter erklärt uns, dass es einen Stromausfall im Viertel gibt, der Strom allerdings in ein paar Stunden wieder da ist. Also gehen wir erst einmal Abendbrot im Örtchen essen. Ein Glück kommt der Strom tatsächlich am Abend wieder, sodass wir die Unterkunft durch die Klimaanlage wieder runterkühlen können. Ein angenehmer Schlaf ist es leider trotzdem nicht für mich, da es nun mich erwischt hat und ich mir den Magen verdorben habe. Nach einer unruhigen Nacht erfahre ich am nächsten Tag auch noch, dass es den ganzen Tag kein fließend Wasser in der Unterkunft geben soll. Der Vermieter der Wohnung sagt uns, dass das Wasser spätestens am Abend wieder da ist. Trotzdem eine sehr ungünstige Situation, da ich an diesem Tag an die Unterkunft gefesselt bin, auf Grund der Magendarm Verstimmung. Die meiste Zeit des Tages liege also im Bett und schlafe. Zum Glück geht es mir gegen 20:30 Uhr wieder besser und wie durch ein Wunder haben wir endlich wieder Wasser! Der nächste Tag startet ganz gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück, Wäsche waschen und am Pool chillen. Gegen Nachmittag machen wir uns auf den Weg, um unser Mietauto für die nächsten Tage abzuholen und einkaufen zu gehen. Abends kochen wir gemeinsam und gehen früh ins Bett, da Mama und Thomi am nächsten Tag ihre Geburtstagsgeschenke, eine geführte Tour durch den Dschungel zu Wasserfällen, einlösen. Früh morgens fahren wir ins Hochland und halten noch an einem tollen Aussichtspunkt, an dem wir die berühmte Walflosse aus Sand, die nur bei Ebbe am Strand von Uvita sichtbar wird, bestaunen können. Enrice unser Guide empfängt uns und gibt uns und den zwei Kanadiern, die die Tour ebenfalls gebucht haben, eine kurze Einweisung, wie wir uns verhalten sollen, falls wir Schlangen oder andere Tiere entdecken. Dann geht’s auch schon los. Und tatsächlich sehen wir eine Schlange, die Enrice uns, am Schwanz gepackt, stolz präsentiert. Außerdem sehen wir noch einen giftigen, aber wunderschönen kleinen Frosch. Wenn man am Frosch leckt, kann man auf eine psychedelische Reise gehen. Wir entscheiden uns dagegen und kommen bald zu unserem ersten großen Wasserfall, an dem wir direkt ein Bad nehmen. Auch die weiteren Wasserfälle enttäuschen uns nicht und zum Abschluss der Tour hüpfen wir noch in ein 15 Meter tiefes Wasserloch. Eine herrliche Abkühlung nach der 5 Stündchen Wanderung. Zum Abschluss gibt es noch ein typisch Costa-ricanisches Mittagessen. Bevor wir uns verabschieden gibt uns Enrice noch Blätter des Graniola Baumes mit. Die Blätter kann man als Tee zubereiten und dann sollen sie präventiv gegen Krebserkrankungen vorbeugen. Sehr spannend, insbesondere für Mama. In unserer Unterkunft angekommen, spazieren wir nochmal zu unserem Strand und genießen die herrlich paradiesische Abendstimmung hier. Am Abend spielen wir noch eine Runde kniffel und schlürfen den tollen Tee von Enrice, der uns viel Glück beim kniffeln gibt.Leer más

  • Vulkan Arenal und nochmal Besuch

    23 de marzo de 2024, Costa Rica ⋅ ☀️ 33 °C

    Unser nächster Stop ist die Stadt La Fortuna, die für den Vulkan Arenal bekannt ist. Nach unserer 7 Stündigen Autofahrt, auf teilweise sehr steilen Schotterstraßen, kommen wir in unserer Lodge mit Blick auf den Vulkan an. Uns empfangen vor Ort unsere Freunde Clemens und Lotti und Kim und Josy, die für die nächsten zwei Wochen mit uns reisen werden. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit diesem magischen Blick auf den Vulkan, gehen wir schlafen. Den Tag darauf spazieren wir durch einen Nationalpark unterhalb des Vulkans und entdecken dabei unsere ersten Nasenbären. Hinterher wollen wir zu einem Wasserfall, um uns dort abzukühlen. Leider gibt es in La Fortuna allerdings kaum etwas, wo man nichts bezahlen muss. Wir sparen uns die 20$ für den Wasserfall und entscheiden uns etwas weniger Geld für einen Besuch in heißen Wasserbecken. Die Wasserbecken haben Temperaturen zwischen 35 und 55 Grad. Im Gegensatz dazu fühlte sich die Außentemperatur hinterher fast schon kalt an. Eine interessante Erfahrung, wie ich finde, auch wenn mich die natürlichen heißen Quellen noch mehr interessiert hätten. Mit einer so großen Reisegruppe müssen aber natürlich auch die Interessen von allen Personen irgendwie abgedeckt werden. Wir haben abends noch lecker gegessen und am nächsten Morgen auch schon Mama und Thomi verabschiedet, die weiter nach Santa Teresa gefahren sind. Unsere nun sechsköpfige Reisegruppe hat sich nach dem Frühstück auf dem Weg gemacht zu einer Wanderung zu einem kleineren Berg neben dem Vulkans, in dessen Spitze sich ein riesiger See gebildet hat. Leider hat die Hälfte der Reisegruppe nach einer halben Stunde auf Grund des herausfordernden und schweißtreibenden Weges entschieden umzukehren und Tillmann und ich hatten leider nur unsere Teva-Sandalen an, die laut zwei Franzosen, nicht unbedingt das richtige Schuhwerk für diese Strecke sind. Also entscheiden wir uns wieder hinab zu wandern. In der Nähe befindet sich der 20$ Wasserfall. Ein unglaublicher Touristenmagnet. Die Mehrheit möchte sich dort trotzdem abgekühlen. Ich muss zugeben, dass mich der Wasserfall auch sehr beeindruckt hat, aber die Menschenmassen und so viel Geld dafür zu zahlen, lassen mich das Naturspektakel nicht 100% genießen. Ich merke generell, dass es mit einer großen Reisegruppe nicht ganz so schnell und einfach zu reisen ist, wie zu zweit oder zu viert. Trotz allem genießen wir die Zeit mit den Freunden aus der Heimat natürlich sehr. Den Abend lassen wir mit Rommee und Kniffel ausklingen, da es am nächsten Tag auch in Richtung Santa Teresa für uns geht. Ich bin sehr froh darüber, weil mir la Fortuna insgesamt wirklich nicht so gut gefallen hat. Das beeindruckendste war der Vulkan und ich finde die beste Sicht hatten wir von unserer Unterkunft auf den Vulkan. Alles drum herum, war sehr kommerziell und für Touristen mit viel Geld ausgelegt. Für nahezu alle Attraktionen sollte Geld gezahlt werden. Selbst für Spaziergänge durch die Natur, die Wasserfälle, die heißen Quellen und und und. In Australien waren wir dort wirklich sehr verwöhnt, was ich insbesondere an diesem Ort nachwirkend sehr zu schätzen weiß.Leer más

  • Santa Teresa und Montezuma

    26 de marzo de 2024, Costa Rica ⋅ ☀️ 31 °C

    Unsere Reisegruppe ist am Dienstag in Santa Teresa in unserem kleinen Beach House angekommen. Santa Teresa ist ein kleines hippes Örtchen direkt am Meer, in dem viele kleine Cafés, Boutiquen und Surfshops aneinandergereiht zu finden sind. Wir sind nach dem auspacken unseres Gepäcks direkt an den Strand zum Sonnenuntergang gucken gegangen. Und tatsächlich waren unglaublich viele Surfer auf dem Wasser zu beobachten und insgesamt auch einfach super viele junge Menschen. Alles in allem eine ganz entspannte Stimmung, wie ich finde. Wir sind anschließend asiatisch essen gegangen. Da es hier eine große Auswahl an Restaurants mit unterschiedlichsten Nationalitäten gibt, haben wir das direkt mal ausgenutzt und waren auch ganz froh darüber einmal das typische Gericht hier mit Bohnen, Reis und gepackener Banane auszusetzen. Den Tag darauf haben Tillmann und ich uns nochmal mit Mama und Thomi getroffen. Wir sind zusammen in den noch kleineren Ort Montezuma gefahren und dort am Strand entlang spaziert und schließlich in ein kleines Café gegangen, um uns mit einem kühlen Getränk zu erfrischen. Mama und Thomi haben uns dann noch ihre Unterkunft etwas außerhalb von Santa Teresa gezeigt, die mich sehr verzaubert hat. Denn die beiden wohnen quasi mitten am Meer im Djungel in einer grossen Zelt Lodge mit Blick in die Natur. Innerhalb von zwei Minuten ist man am Meer und kann sich dort auf Kissen niederlassen und sich Getränke und Essen bestellen. Ein wirklich wunderbarer Ort. Am Abend haben wir uns noch mit allen am Strand bei uns getroffen und gemeinsam den Sonnenuntergang angeschaut. Schließlich mussten wir Mama und Thomi verabschieden, weil die beiden am nächsten Tag ihre Heimreise mit einem Stop in San José angetreten haben. Die darauffolgenden Tage bestanden aus gemütlichen Frühstücken bei uns im Haus, Strand, surfen, lesen, am Pool sein und sporteln. Abends haben wir meistens bei uns gekocht und hinterher gespielt. Einen Abend waren wir noch in einer wunderbaren Beachbar bei uns um die Ecke, die leider seeeehr teuer war, wie wir hinterher herausgefunden haben. 420 Euro haben wir da gelassen :O Nun ja, aber die tolle Erinnerung bleibt. Zwei Ausflüge gab es auch noch. Einmal mit Tillmann und Clemens in den Cabo Blanco Nationalpark und einen anderen Tag nochmal nach Montezuma zu einem Wasserfall. Insgesamt blicke ich auf herrliche sechs Tage mit unseren Freunden zurück und freue mich nun sehr auf das nächste Abenteuer in Nicaragua 🇳🇮. Leider mussten wir Lotti heute schon verabschieden, aber die anderen drei reisen noch eine weitere Woche mit uns.Leer más

  • Weiterreise nach Nicaragua

    5 de abril de 2024, Nicaragua ⋅ ☀️ 33 °C

    So schnell wie unsere Zeit in Costa Rica mit Mama und Thomi begonnen hat, ging sie mit unseren Freunden auch wieder vorbei. Ich bin aber auf jeden Fall sehr happy über unser neues Reiseziel Nicaragua, da es hier viel günstiger und weniger touristisch sein soll im Vergleich zu Costa Rica. Nicaragua liegt direkt neben Costa Rica und wir konnten deshalb ganz unkompliziert mit einem Mietauto bis zur Grenze fahren, es dort abgeben und dann quasi über die Grenze spazieren. Natürlich mit Stempel abholen und einer kleinen Grenzübergangsgebühr. Nach nur ca. 15 Minuten waren wir schließlich in Nicaruagua und haben uns ein Taxi zu unserem neuen Airbnb in San Juan del Sur geholt, einem kleinen Ort direkt an einer Bucht. Zum Sonnenuntergang sind wir dann am Strand langspaziert und haben uns für eins der zahlreichen Restaurants am Wasser entschieden, um Abendbrot zu essen. Erschöpft sind wir dann abends in unsere Betten gefallen. Den nächsten Tag starteten wir mit einem kleinen Walk in den Ort, um ein bisschen was zum Frühstück
    zu kaufen. Als in der Unterkunft alles vorbereitet war, kam Clemens wieder dazu. Er hatte den Tag zuvor Lotti nach San José gebracht, da sie leider schon früher wieder nach Hause fliegen musste. Nach dem ausgiebigen Frühstück haben sich alle an Pool gelegt und ich habe Tillmann die Haare geschnitten. Leider hat es dieses Mal nicht so gut geklappt wie in Australien und wir musste nach 2 Stunden abbrechen und Tillmann wollte den „Rest“ lieber vom Frisör ausbessern lassen. Es ging für uns dann aber erstmal auch an den Pool nach dieser schweißtreibenden Aktion. Abends haben wir einen Berg zu einer riesigen Jesusstatue bei uns in der Nähe bestiegen und einen schönen Sonnenuntergang mit Blick auf die Bucht genossen. Zum Abschluss des Tages gab es für uns alle nach einer langen Zeit mal wieder Pizza aus dem Steinofen. Das war gut! Der darauffolgende Tag startete früh für uns, da wir uns einen Surfkurs gebucht haben, um noch ein paar Skills dazuzulernen. Das hat nochmal richtig Spaß gemacht mit der Gruppe zusammen zu surfen und auch mal grüne Wellen zu surfen, die noch nicht „gebrochen“ sind, wie wir es sonst kannten. Den Nachmittag haben wir dann wieder entspannt ausklingen lassen mit einem Bummel durch die kleinen Läden im Ort und chillen am Pool, sowie einer Koch Aktion bei uns in der Unterkunft. Abends haben wir wieder gekniffelt und uns um die Weiterreise nach Omnetepe gekümmert. Gesagt, getan. Am nächsten Morgen sind wir mit Shuttle und Fähre auf die Insel Omnetepe, die sich aus zwei miteinander verbunden Vulkanen auf einem See gebildet hat, gefahren. Wirklich sehr beeindruckend was die Natur hier erschaffen hat. Hier haben wir unsere Tage damit verbracht die Insel mit dem Moped und Quad zu erkunden. Wir haben ein Bad in natürlichen Quellen genommen, sind in einen Schmetterlingspark gegangen und haben uns auf einer Art Sandbank den Sonnenuntergang angeguckt. Es wurde außerdem jeden Abend gespielt und natürlich gut gegessen. Nun sitzen wir aber schon wieder auf der Fähre zurück zum Festland, da wir morgen Mittag alle gemeinsam zum Flughafen in Managua die Heimreise beziehungsweise Weiterreise antreten. So schnell enden nun also auch die zweieinhalb Wochen mit unseren Freunden und ein neues Kapitel in Mexiko beginnt für Tillmann und mich.
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  • Mexiko-City

    8 de abril de 2024, Mexico ⋅ ⛅ 29 °C

    Am Montag haben wir uns von unseren Freunden am Flughafen in Managua verabschiedet und sind nach einem 3 stündigen Flug einwandfrei in Mexiko City gelandet. Ich bekomme am Flughafen keinen Stempel in den Reisepass, da mein Reisepass elektrisch gelesen wird und auf dem Ausdruck, den ich erhalte steht, dass ich mich online registrieren soll. Ich mache mir darüber erstmal keine Gedanken und wir holen uns am Ausgang ein Uber zum Hotel. Wir haben ein sehr schönes Hotel im historischen Viertel dieser riesigen Stadt mit ihren 10 Millionen Einwohnern. Dass uns die Stadt gefällt merken wir schon als wir am Abend durch die belebten Straßen schlendern. Insbesondere im Vergleich zu Managua, der Hauptstadt von Nicaragua, fällt uns die Schönheit der Häuser im Kolonialstil und Kathedralen in Mexico City auf. Leider wurde durch ein Erdbeben im Jahr 1970 in Managua 90% der Stadt zerstört, daher sieht dort alles ziemlich trist und ärmlich aus. Auf einem großen Markt kaufe ich mir direkt reife Mango-Streifen im Becher, die hier typisch mit Limettensaft und Chili Salz drauf verkauft werden. Wirklich so lecker! Ansonsten gehen wir abends noch essen und freuen uns auf unser Bett. Den nächsten Tag haben wir ebenfalls in unserem Viertel verbracht und hatten auf einem großen Turm der Stadt eine tolle Aussicht auf Mexiko City. Außerdem haben wir noch ein paar Kathedralen besichtigt und es aber sonst ruhig angehen lassen. Irgendwie hatten wir an diesem Tag auch ein Stimmungstief, da sich die Vorstellung nun noch weitere 6 Wochen zu reisen sehr anstrengend angefühlt hat. Es fehlt uns gerade ein Ankommen irgendwo und das Reisen können wir gerade nicht richtig genießen. Die schöne, aber große und laute Stadt macht es leider nicht besser. Ich bin auch etwas unglücklich mit der Essenssituation. Es gibt zwar unglaublich viele leckere Dinge, aber kaum etwas ist vegetarisch. Um die Stimmung etwas aufzuhellen, buchen wir uns für den nächsten Tag eine Free Walking Tour im Künstlerviertel der Stadt. Hier hat auch Frida Kahlo (im blauen Haus) gewohnt. Es hat sich als eine sehr gute Idee entpuppt in ein anderes Viertel der Stadt zu fahren. Da wir fast eine Stunde dorthin gebraucht haben und die Atmosphäre hier eine ganz andere ist als in unserem Viertel, fühlte es sich fast so an, als wären wir in einer neuen Stadt. Es ist in Coyoacán (Künstlerviertel) viel viel ruhiger und entspannter als bei uns im Viertel. Es finden sich auch immer wieder kleine Cafés, bunte Häuschen und Galerien in den Straßen. Auch die Free Walking Tour war sehr interessant und wir konnten einiges lernen über die Kultur Mexikos. Die Ruhe in dem Viertel hat uns auf jeden Fall sehr gut getan. Am Abend haben wir bei uns in der Unterkunft gekocht. Am nächsten Tag haben wir eine Tour gebucht, die uns zu den Pyramiden etwas außerhalb der Stadt geführt hat. Zudem gab es einen kleinen Stop, um den hier typischen Tequila Meszcal zu probieren, etwas zu essen und eine, für die Locals, wichtige Kirche zu besichtigen. Wir haben abends wieder etwas bei uns gekocht. Den letzten Tag in der Großstadt sind wir in das internationale Museum für Anthropologie gegangen. Ich war an diesem Tag leider nicht so aufnahmefähig für die vielen interessanten Infos, da ich eigentlich nicht so Lust hatte auf ein Museum. Aber irgendwie wussten wir auch nicht was wir sonst machen sollen. Viel war allerdings auch auf spanisch beschrieben, was es natürlich auch nicht leichter gemacht hat zu verstehen. Ich will mich auch wirklich nicht beschweren, da ich sehr dankbar dafür bin so eine große Reise machen zu können. Ich glaube einfach, dass wir nochmal wieder eine Pause brauchen und irgendwo ein Gefühl von ankommen benötigen und eine Aufgabe haben wäre toll. Am Abend machen wir uns fertig für die Weiterreise mit dem Nachtbus um 22:30 Uhr nach Oaxaca, wo wir am Tag darauf um 5 Uhr morgens ankommen sollen.Leer más

  • Mazunte fühlt sich nach Ankommen an

    9 de abril de 2024, Mexico ⋅ ⛅ 32 °C

    Liebe Leute! Tillmann und ich hatten letzten Dienstag eine super unkomplizierte und angenehme Reise mit einem kleinen Shuttlebus, in dem wir Filme geguckt haben, nach Mazunte. Mazunte ist ein kleines Hippiedorf am Pazifik und hier haben wir unser Workaway Projekt für 8 Tage. Als wir in unserem Eco Hostel, dass in einem Mangroven Wäldchen gelegen ist, angekommen sind. Haben wir direkt unser Zimmer im sehr einfach Bungalow Häuschen bezogen und dann an den Strand gegangen, der nur drei Minuten entfernt ist. Die Wellen im Pazifik sind so groß und die Strömungen sind so stark, dass man in manchen buchten auf eine Abkühlung verzichten sollte. Am Nachmittag haben wir unsere Hosts Eva und Joao kennengelernt. Die beide sind uns sehr sympathisch und wir sind einfach sehr froh für die nächsten Tage an diesem tollen Ort zu bleiben. Es stellt sich die darauffolgenden Tage heraus, dass es einfach die goldrichtige Entscheidung war herzukommen. Es fühlt sich für uns nämlich endlich mal wieder nach ankommen und Energie aufladen an, nachdem wir die Wochen davor sehr viel gesehen und erlebt haben. Unsere Tage sehen eigentlich alle sehr ähnlich aus. Nach dem aufstehen gibt’s für uns fast immer eine kleine Sporteinheit, dann folgt das Frühstück und ein kleiner Spaziergang in unser Lieblingscafé (das einzige, was eine Klimaanlage in diesem Ort hat) hier. Im Café haben wir jeden Tag ein bisschen unseren USA Roadtrip geplant und auch ein paar Dinge für zu Hause organisiert. Von 13:30 bis 17:30 Uhr haben wir dann gearbeitet. Nachdem vor zwei Jahren ein Hurrikan über Matunte gefegt ist, müssen noch einige Dinge beim Eco Hostel repariert werden. Für zwei neue Räumlichkeiten, die im Juni fertig sein sollen, haben Tillmann und ich die Aufgabe gehabt Türen mit recycelten Material und teilweise älteren Werkzeugen zu bauen. Das war manchmal gar nicht so leicht, aber als Team haben wir am Ende doch ganz gute Ergebnisse erzielt. Jedenfalls waren Eva und Joao sehr glücklich über unsere Arbeit. Abends sind wir dann oftmals an den Strand zum Sonnenuntergang gucken. An einem Abend waren wir auch im Dorf Theater, aber leider haben wir nicht wirklich verstanden worum es geht, weil natürlich alles auf spanisch war. Für mich war es trotzdem ein besonderes Erlebnis und die Videos und Lieder waren gut. Einen anderen Abend waren wir auch bei einer typisch mexikanischen Party und haben viel getanzt. Das war so schön. Es hat sich in diesem Ort einfach alles sehr unbeschwert und leicht angefühlt. Heute geht es für uns schon wieder weiter nach Merida. Nun freuen wir uns sehr auf die letzte Woche Mexiko und dann die USA. Die Reiselust ist wieder zurück!Leer más

  • Angekommen im wunderschönen Oaxaca

    13 de abril de 2024, Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Ihr Lieben, Tillmann und ich sind mit dem Nachtbus von Mexiko City nach Oaxaca gefahren. Nach nur 7 Stunden mit einem recht komfortablen Bus (sogar mit funktionierendem Klo) sind wir dann morgens um 5 Uhr angekommen. Ein taxi hat uns zu unserem Hostel gefahren und da unser Zimmer noch nicht zum Check in fertig war, sind wir auf die Dachterrasse unseres Hostels und haben einen tollen Sonnenaufgang über der Stadt bestaunt. Mir war außerdem seit langem mal wieder echt kalt, da Oaxaca so weit oben in den Bergen liegt, sind hier nachts und früh am Morgen nur um die 12 Grad. Zudem ist an unserem Hotel ein Pilgerer auf dem Weg nach Santiago de Compostela gemalt worden. Ob das ein Zeichen ist? Derzeit sieht es nämlich so aus, dass ich als letzte Station den Jakobsweg laufen werde.
    Jedenfalls sind wir sehr happy als die Sonne dann aufgegangen ist und wir unser Zimmer beziehen konnten. Wir sind dann einmal bei uns um die Ecke ein bisschen was fürs Frühstück kaufen gegangen und haben uns zum Essen auf die Terrasse bei uns gesetzt. Nach einem Mittagsschlaf sind wir dann losgezogen, um die Stadt zu erkunden. Ich muss sagen, dass wir beim erkunden der Stadt aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen sind. Jede Straße und jeder Platz waren einfach so so schön. Zudem gibt es an jeder Ecke hübsche Streetart, kleine Kunst Ateliers, kunterbunte Märkte und süße Cafés und Restaurants. Oaxaca ist für mich bisher die schönste Stadt, die wir bisher auf unserer Central Amerika Reise gesehen haben. Tatsächlich hellt das auch unsere Stimmung sehr auf, die in Mexiko City ja noch etwas gedrückt war. Dazu kommt auch, dass wir ein last minute Workaway in Mazunte, einem kleinen Örtchen am Meer 3-4 Stunden von Oaxaca entfernt, gefunden haben und nach Mazunte wollten wir sowieso. Den Abend kochen wir bei uns in der Unterkunft und essen typisch mexikanisch Tortillas. Den nächsten Tag starten wir mit telefonieren mit Freunden und Familie. Danach erkunden wir die Stadt wieder auf eigene Faust, genießen ein Käffchen und einen Quesedilla und gingen abends essen. An unserem letzten Tag in Oaxaca gehen wir gleich nach dem aufstehen in den botanischen Garten, bei dem wir von einem Guide durchgeleitet werden. Hier lernen wir Florian und Lara aus München kennen. Wir verstehen uns so gut, dass wir uns abends auf etwas zu trinken verabreden. Am späten Nachmittag beginnt dann unsere Streetfood Tour, die wir ein paar Tage vorher gebucht haben. Oaxaca hat soll Nämlich die Essenshauptstadt Mexikos sein. Und tatsächlich probieren wir uns in gut drei Stunden durch die verschiedensten lokalen Gerichte und Getränke, die wir von unterschiedlichen kleinen Straßenimbissen bekommen. Ich muss schon zugeben, dass wir uns an manche Dinge unseren Guide wohl nicht getraut hätten. Mit uns unterwegs war ansonsten auch nur noch Kim aus Kanada. Leider war sie irgendwie etwas hektisch unterwegs, was die Atmosphäre irgendwie ein wenig angestrengt hat. Aber sie hat super viele tolle Fotos gemacht, die sie uns dann hinterher geschickt hat und auch sonst war sie ganz nett. Trotzdem waren wir froh, als wir dann wieder unsere Ruhe zu zweit danach hatten. Da es dann auch schon sehr spät geworden ist, haben wir die Münchener leider nicht mehr getroffen. Wir hoffen aber, dass wir sie nochmal woanders treffen. Vielleicht ja auch in Mazunte? Am nächsten Morgen ging es dann früh zum Busbahnhof und wir sind in unseren Shuttle Bus nach Mazunte gestiegen.
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  • Zwei Tage in Merida

    25 de abril de 2024, Mexico ⋅ ☀️ 34 °C

    Wir sind von Puerto Escondido (größerer Ort in der Nähe von Mazunte) nach Merida geflogen, die Hauptstadt von Yucatán. Wir haben uns in unserem Bed&Breakfast so über unser eigenes Badezimmer ohne Kakerlaken gefreut, das glaubt ihr gar nicht. Merida ist bekannt für die Herstellung von qualitativ hochwertigen Hängematten und so hatten wir auch bei uns mitten im Zimmer eine Hängematte hängen, die sehr gemütlich war. Am ersten Tag sind wir nach dem Frühstück losgezogen, um die Altstadt zu erkunden. Da es um die 36 Grad waren, war es ganz schön anstrengend für uns beide. Trotzdem hat es sich gelohnt die hübsche Altstadt zu Fuß zu erkunden. Auf dem riesengroßen Mercado Lucas de Gálvez haben wir uns dann noch ein paar Mangos gekauft. Theoretisch würde man hier aber gefühlt alles ergattern, was das Herz begehrt. Von Werkzeug, Schuhen, Taschen und Gewürzen, über lebende Tiere jeglicher Art (sehr furchtbar zu sehen), Spielzeug und typischen Touri Souvenirs. Anschließend gab es in einem viel zu teuren Café ein Käffchen und Muffin für uns, um die Lebensgeister zurückzuholen. Wir sind dann nochmal in unsere Unterkunft gegangen, um uns ein bisschen auszuruhen und abends nochmal losgezogen, da wir eine Free Walking Tour gebucht haben. Es war mal wieder sehr interessant und dieses Mal haben wir viel über die Geschichte Meridas erfahren. Beispielsweise haben wir erfahren, dass spanische Kolonien ca. 1540 die damalige Maya Stadt T’ho zerstört haben und an dieser Stelle dann Merida erbaut haben. Die Kathedrale de San Ildefonso wurde unter anderem sogar aus dem Material der zerstörten Tempel erbaut. Nach der Tour haben wir noch etwas gegessen und uns eine Live Band auf einem Zocalo (so nennen sich die großen Plätze hier) angehört. Dann ging es auch schon wieder in die Unterkunft. Der nächste Tag startete sehr früh um 6 Uhr. Wir haben eine Tagestour gebucht nach Chichén-Itzá (eine berühmte Ruinenstadt und eines der sieben Weltwunder der Neuzeit) , Cenote Ik Kil (eine tiefe Höhle mit kristallklarem Wasser, in der wir schwimmen konnten) und in die wunderschöne gelb gestrichene Stadt Izamal. Die Ruinen haben uns sehr beeindruckt und auch das Wasserloch, welches wir danach besucht haben war eine willkommene Erfrischung bei den Temperaturen vor Ort. Nach einem Mittagessen ging es auch schon zu unserem letzten Stopp. Eine Stadt, in der sich fast ausschließlich gelb gestrichene Häuser finden. Wirklich sehr schön anzusehen. Wieder zurück in Merida haben wir noch lecker gegessen und sind dann vollgefuttert und müde in unsere Unterkunft zurück gegangen. Den Vormittag des nächsten Tages sind wir nochmal zum Markt spaziert für frisches Gemüse und Obst. Es gab dann nochmal einen kleinen Halt in einem Café, bevor wir uns auf den Weg zum Bus Richtung Tulum gemacht haben. Alles in allem zwei kurzweilige Tage, die sich sehr nach Urlaub angefühlt haben. Nun sitzen wir im Bus und sind sehr gespannt auf Tulum.Leer más

  • Entspannte Tage in Tulum

    27 de abril de 2024, Mexico ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir sind abends in Tulum angekommen und konnten vom Bus Terminal direkt zu unserem Hostel laufen, da es nur 10 Gehminuten entfernt war. Auf dem Weg dorthin haben wir gleich festgestellt, dass die Hauptfussgängerzone an zwei Hauptstraßen liegt. Daher war es sehr laut und die abendliche Atmosphäre war nicht ganz so schön, wie wir es aus Merida oder Oaxaca kannten. Unser Hostel allerdings war wie eine paradiesische Ruheoase. Der Gehweg zur Rezeption ist von Palmen gesäumt und überall hängen Hängematten und einen Pool gibt es auch noch. Wir checken also ein und kochen in der großen Hostelküche erstmal Abendbrot. Wir sind dann noch einmal durch die Fußgängerzone bei uns gelaufen und haben uns dann aber auch bald wieder auf den Weg zurück gemacht, um schlafen zu gehen. Der nächste Tag startete mit einem Frühstück im Hostel, dass im unschlagbaren Preis für 11€/ die Nacht pro Person mit inbegriffen war. Das Hostel hat an diesem Morgen eine gemeinsame Tour zu einer Lagune angeboten. Wir haben uns der Tour angeschlossen und den Tag an der großen Lagune verbracht. Es war dort sehr windig und dementsprechend nicht so heiß wie sonst die letzten Tage, was auch mal sehr angenehm war. Tilli und ich waren dort natürlich auch baden und haben ansonsten noch mit unseren Familien telefoniert. Außerdem gab es zwischen uns ein heißes Tennis Match auf dem Tennis Court vor Ort (Wir waren glücklich, als wir es wenigstens einmal bis 10 geschafft haben :D ). Auf der Rückfahrt zum Hostel haben wir festgestellt, dass wir sehr hungrig sind. Mit zwei Kanadierinnen und einer anderen deutschen sind wir dann in eine Taqueria gegangen und haben uns günstige Tacos gegönnt. Für uns beide gabs danach noch ein Eis und für Tillmann sogar einen Frisörbesuch. Der Jung war aber wieder nicht 100% zufrieden und wegen der Sprachbarriere durfte ich dann zurück im Hostel die Haare oben nochmal mit der Hostelschere kürzen. Dann war die Welt aber wieder in Ordnung und es gab sogar Komplimente von den Hostelangestellten. Abends haben wir noch einen kleinen Filmabend bei uns gemacht mit dem Disney Film Coco, der auch in Mexiko spielt. Den Film hatte uns ein Tourguide empfohlen und wir waren richtig begeistert, da uns die Geschichte sehr gerührt hat und man nebenbei noch ein bisschen was zu dem Feiertag der Toten in Mexiko gelernt hat. Den Tag darauf haben wir uns extra um 6:45 Uhr einen Wecker gestellt, um die ersten Besucher bei den Ruinen bei uns in der Nähe zu sein. Wir haben uns nach dem Frühstück im Hotel Räder ausgeliehen und sind losgeradelt. Leider waren wir dann doch erst um 9 Uhr da und es waren schon ein paar andere Touristen vor Ort. Die Ruinenstadt am Meer hat uns aber trotzdem sehr gefallen. Es war so paradiesisch dort und richtig schön dort langzuspazieren. Hinterher ging es zum Paraiso Besch mit dem Radel und dann auch schon wieder zurück ins Hostel, um eine riesige Jogurt Bowl mit Früchten zu essen und sich kurz in der Hängematte auszuruhen. Die zweite Hälfte des Tages haben wir genutzt, um mit den Rädern zu einer Cenote zu radeln, die nur 13 Minuten von unserem Hostel entfernt ist. Der Ort dort war so entspannt und es waren kaum andere Leute dort. Wir waren schwimmen, sind vom Turm ins Wasser gesprungen und haben wieder in der Hängematte gedöst. Es war also nochmal ein richtig entspannter zweiter Tag für uns. Abends haben wir wieder mal unsere geliebten Tacos selbstgemacht. Den Abend haben wir im Pool ausklingen lassen und noch eine ganze Weile mit der anderen deutschen Sandra aus Köln übers reisen gequatscht.. Am Morgen darauf haben wir alles ruhig angehen lassen und um 13 Uhr hat uns unser Bus zum Flughafen gefahren. Jetzt geht’s in die USA Leute!Leer más

  • USA: Los Angeles unsicher machen

    1 de mayo de 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 22 °C

    Wir sind abends ganz entspannt in Los Angeles gelandet und auch sonst verlief alles sehr unkompliziert. Mit dem FlyAway Bus sind wir für 10$ pro Person vom Flughafen in die Innenstadt gefahren. Von der Union Station haben wir uns ein Uber für 8$ Dollar genommen, dass uns sicher zu unserem „The American Hotel“ gebracht hat. Total happy, dass alles so toll geklappt hat sind wir dann schlafen gegangen. Den nächsten morgen sind wir in ein super cooles Café bei uns ums Eck spaziert. Der morning vibe hat uns richtig gut gefallen. Nur bei dem Preis von 40$ für zwei Mal Oatmeal und zwei Kaffee sind wir fast in Ohnmacht gefallen. Nun gut, müssen wir uns dran gewöhnen. Weiter ging’s dann ganz klassisch zum Walk of Fame auf den Spuren der Stars. Einen Blick auf das Hollywood Sign konnten wir auch noch werfen. In nur 20 Minuten sind wir raus aus dem Touritrubel und rein in einen großen Park, in dem wir ein bisschen wandern waren und auch hier nochmal einen tollen Ausblick auf die Stadt und das Hollywood Sign werfen konnten. Für uns fühlte sich alles irgendwie an wie im Film. Nächster Halt waren dann Die Warner Brother Studios. Wir haben hier eine Tour durch verschiedene Filmsets und Filmplätze, wie zum Beispiel von F.R.I.E.N.D.S., Pretty little liars, Young Sheldon, Big Bang Theory, Gilmore Girls und vielen mehr, erhalten. Dann konnten wir noch auf eigene Faust durch ein Studio laufen. Hier konnte ich auf dem Besen von Harry Potter fliegen und Tillmann wurde vom sprechenden Hut zu einem Griffondor „gemacht“. Am Ende kamen wir total beeindruckt raus und sind dann noch einkaufen gegangen, um bei uns im Hotel Abendbrot zu essen. Für den nächsten Tag haben wir uns vorgenommen erstmal Downtown zu erkunden. Wir konnten sogar in das Rathaus in den 26. Stock hochfahren und hatten von dort aus eine tolle Aussicht auf Downtown. Nach der Erkundung von dem Viertel El Pueblo (hier entstand Los Angeles durch die spanischen Kolonialisten) und China Town, ging es für uns dann nach Santa Monica Beach. Von dort aus sind wir am Strand bis nach Venice Beach spaziert und haben den Skatern eine Weile zugeschaut. In einem total überteuerten kleinen Supermarkt haben wir uns schließlich Proviant geholt, um am Strand Abendbrot zu essen. Nach 21km (gutes Training für den Jakobsweg) laufen sind wir dann abends sehr erschöpft in unserem Hotel angekommen.Leer más

  • Kingman und Route 66

    3 de mayo de 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 27 °C

    Am Freitag haben wir morgens um 10 Uhr unseren Mietwagen in LA in Beschlag genommen und damit startete unser Roadtrip. Unser erstes großes Ziel ist eigentlich der Grand Canyon, aber da es bis dorthin ca. 8 Stunden mit dem Auto sind, fahren wir erstmal nur bis Kingman. Eine typisch amerikanische Kleinstadt, wie man sich sie vorstellt, quasi mitten in der Wüste. Der Weg dorthin beeindruckt uns sehr. Weitreichende Aussichten und ständig wechselnde Landschaften. Zu Beginn noch saftig grün und dann immer karger bis hin zu wüstenartigen Weiten. Kingman ist zudem ein Teil der Route 66. Diese gilt als eine der ersten Strassenverbindungen zwischen Chicago und Santa Monica, also einmal quer durchs Land. Uns hat Kingman sehr gut gefallen. Wir hatten das Gefühl das die Zeit dort stehen geblieben ist, da es noch viele ursprüngliche Ladenfronten gibt, sowie typische Diner und Motels. Ich habe in Mr. D‘z Diner mein erstes Root Beer mit Eis probiert. Erst gewöhnungsbedürftig, dann aber irgendwie sehr lecker. Am Tag darauf war in der Stadt ein Old Timer treffen. Das hat den Charm der stehengebliebenen Zeit in der Kleinstadt noch weiter unterstrichen. Wir waren dann noch im Museum, in dem ein bisschen was über die Entstehung von Kingman und der Route 66 thematisiert wurde. Anschließen ging es für uns auch schon Richtung Flagstaff.Leer más

  • Flagstaff und Grand Canyon

    5 de mayo de 2024, Estados Unidos ⋅ 🌬 10 °C

    Von Kingman waren es nur zwei Stunden nach Flagstaff zu unserem Airbnb. Flagstaff ist eine kleine Stadt, die „nur“ 90 Minuten vom Grand Canyon entfernt ist. Alle Unterkünfte, die dichter am Grand Canyon liegen, konnten wir uns leider nicht leisten mit unserem low budget Reisestil. Das war aber nicht so schlimm für uns, denn so konnten wir uns abends noch das entspannte und ruhige Flagstaff anschauen. Wir sind ein bisschen durch die Straßen gebummelt und letztlich in einem kleinen Pub gelandet. Hier haben wir ein Bierchen getrunken und die Atmosphäre um uns rum genossen. Am Tag darauf ging es dann endlich zum Grand Canyon. Ich muss schon sagen, der erste Blick auf den Grand Canyon hat uns umgehauen und wir kamen aus dem stauen über die Schönheit und der Weite kaum raus. Wir haben uns eine Wanderroute rausgesucht, die die ganze Zeit an der Kante des Grand Canyons langeführte. So mussten wir ständig Stopps einlegen, weil es einfach alles so so schön aus aussah. Nach 7 km laufen, hab es dann eine Picknick Pause und dann ging’s auch schon wieder zurück. Auf dem Rückweg wurde der Wind immer stärker und in der Ferne haben wir Regen gesehen. Dachten wir jedenfalls. Wie sich nach einer guten Stunde laufen rausgestellt hat, war es erst Hagel und dann Schnee, der uns nun erreicht hat. Wir haben uns trotzdem zu Fuß zu unserem Auto durchgeschlagen. Das Auto haben wir am Ende beinahe nicht gefunden, weil der der Wind uns den kalten Schnee ins Gesicht gepeitscht hat und wir kaum was sehen konnten. Das war vielleicht verrückt. Wir hatten uns eigentlich gedacht, dass wir den Sonnenuntergang am Grand Canyon sehen wollen und so hatten wir nun doch nochmal Schnee gesehen und gefühlt dieses Jahr :DLeer más

  • We made it to Las Vegas

    6 de mayo de 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 24 °C

    Was soll ich sagen.. unser nächstes Ziel war Las Vegas! Wir sind nachmittags an unserem Hotel angekommen und erstmal dachte ich das wir falsch sind, weil die Hotellobby wie ein riesiges Casino aufgebaut war. Heißt also, dass überall Spielautomaten waren und überall Leute saßen, die gezockt haben. Durch die Reizüberflutung an bunten Lichtern haben wir die Rezeption fast übersehen, letztlich aber doch noch gefunden. Nach dem einchecken haben wir nochmal schnell eine kleine Snackpause bei uns auf dem Hotelzimmer gemacht und dann ging’s auch schon los zum erkunden der Stadt. Las Vegas war wirklich ein komplettes Kontrastprogramm zum Grand Canyon. Überall riesige luxuriöse Hotels, Restaurants und Einkaufszentren. Mir kam es vor wie in einem riesigen Märchenland. Alles wirkte so surreal. An einer Ecke noch die freiheitsstatue zu sehen, ist an der nächsten Ecke der Eiffelturm, dann eine riesige Pyramide und plötzlich eine Gondel und man ist gefühlt in Venedig. Ich finde Las Vegas gibt einem das Gefühl, dass man alles haben kann. Mal wieder fühlen wir uns wie im Film oder einer Filmkulisse. Wir lassen uns einfach treiben und sind ständig sprachlos über diesen Luxus hier. Wir entscheiden uns schließlich in Richtung das ursprüngliche alte Las Vegas, welches 8km entfernt ist, zu laufen. Allerdings haben wir uns zeitlich doch etwas verschätzt und als wir raus aus der Touri Ecke gegangen sind, wurde es immer ruhiger und es liefen immer mehr komische Gestalten an uns vorbei. Letztlich haben wir uns dann entschieden nach einer Stunde laufen, doch den Bus wieder zurück in die Stadt zu nehmen, da es auch schon 19:30 Uhr war und wir allmählich hungrig wurden. Der Bus hat uns dann bei einem nachgebauten Vulkan rausgelassen, der einmal stündlich Feuer spuckt mit musikalischer Untermalung versteht sich. Wir haben uns also erst das Spektakel angesehen und sind dann ein Stück weiter zur Wassershow gegangen. Auch diese Show war sehr beeindruckend. Eigentlich wollten wir dann abends auch nochmal an einen der Spiel-Automaten bei uns im Hotel, um unser Spielglück herauszufordern. Allerdings waren wir so hungrig und fertig, dass wir dann doch erstmal auf unser Hotelzimmer gegangen sind und dort ein kleines Picknick gemacht haben. Der Abend wurde dann schließlich mit dem Film 21, der auch im Las Vegas in den Casinos spielt, beendet. Unser Glück wird dann wohl erst das nächste mal in Las Vegas herausgefordert.Leer más

  • Seqouia Nationalpark

    8 de mayo de 2024, Estados Unidos ⋅ ☁️ 6 °C

    Nachmittags sind wir in unserem Motel in Porterville angekommen. In dieser Kleinstadt ist wirklich nicht viel los, aber für uns ein guter Ausgangspunkt für den Seqouia Nationalpark. Am nächsten Morgen sind wir dann auch direkt losgefahren. Am Eingang des Nationalparks haben wir leider erfahren, dass die Straße zu den Giants bis 18 Uhr wegen Baumaßnahmen gesperrt ist. Der Nationalpark ist für die Giants, die riesigen Bäume und den größten Baum der Welt bekannt und deswegen sind wir hergekommen. Wir sind also mehr als enttäuscht und überlegen uns, ob wir nochmal über zwei Stunden zu der anderen Seite des Nationalparks fahren, wo sich ein weiterer Eingang befindet. Da wir aber schon eine Stunde hergefahren sind, beschließen wir erstmal eine Wanderung zu einem Wasserfall zu machen und dann eventuell bis 18 Uhr zu warten, um dann nochmal hochzufahren, wenn die Straße wieder frei ist. Auf dem Parkplatz weisen uns Warnhinweisschilder darauf hin, das hier Bären Tag und Nacht aktiv sind und mitgebrachtes Essen daher in speziellen Containern gelagert werden soll. Erst sind wir verunsichert, ob wir unser Proviant nun überhaupt mitnehmen sollen auf die Wanderung. Eine kleine Familie mit einem Baby beruhigt uns aber und so nehmen wir unser Proviant auch mit. Der Parkranger warnt uns noch vor Klapperschlangen, die nur beißen, wenn sie sich zusammenrollen. Gut vorbereitet auf die Umgebung starten wir schließlich die Wanderung durch die Berglandschaften. Die Ausblicke sind wirklich wunderschön und überall blühen Frühlingsblumen. Die Wege sind teilweise sehr zugewachsen, daher bekomme ich regelmäßig kleine Herzinfarkte, sobald es mal im Gebüsch raschelt. Nach zwei Stunden kommen wir heil am Wasserfall an und erfrischen unsere Füße im sehr kalten Wasser. Nach einer kleinen Pause in der Sonne, machen wir uns wieder auf den Rückweg. Froh darüber, dass wir weder einen Bären noch eine Klapperschlange getroffen haben, kommen wir wieder am Auto an. Wir fahren zu einem kleinen Picknick Spot und essen eine Kleinigkeit. Zudem haben wir uns nun entschieden doch noch bis 18 Uhr zu warten, um die Giants zusehen. Schließlich sind wir dafür extra hergefahren. Auch wenn man nochmal 45 Minuten hoch in die Berge fahren muss. Wir erkunden auf einem weiteren Wanderweg noch etwas die Umgebung und Reihen uns dann in die Autoschlange ein, die schon um 17:40 Uhr ziemlich lang ist. Endlich geht es dann los und wir bereuen es absolut nicht gewartet zu haben. Die Aussicht auf die Berge ist unglaublich und wir fühlen uns, also wären wir im Himmel. Dann endlich tauchen die ersten Giants auf. Auf einem Rundwanderweg gelangen wir dann zu dem größten Baum der Welt. Beziehungsweise ist es eigentlich der Baum mit dem größten Holzvolumen der Welt. Oberhalb ist er bereits abgestorben und wächst deshalb nicht mehr in die Höhe. Die Luft hier oben auf ca. 2000 Höhenmeter ist sehr klar und frisch. Die Stimmung und die Energie der Abenddämmerung fühlen sich sehr erdend an. Sehr dankbar darüber, dass wir die Giants nun doch noch gesehen haben, fahren wir glücklich und etwas fertig die zwei Stunden wieder zu uns in die Unterkunft zurück. Mittlerweile kommen mir die Entfernungen von 2 oder 3 Stunden gar nicht mehr lange vor. In Deutschland wäre es für mich ganz anders gewesen. Schon verrückt, wie man sein Zeitgefühl an die Distanzen anpasst.Leer más

  • Yosemite Nationalpark

    10 de mayo de 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 13 °C

    Bevor wir unsere neue Unterkunft in Twain Harte in der Nähe vom Yosemite Nationalpark (2 h entfernt :D) bezogen haben, sind wir in ein klassisches 50‘s Roadhouse Diner eingekehrt, um typisch amerikanisch essen zu gehen. Schon von außen sah das Roadhaus sehr kultig aus mit einem Mustang, der davor parkte. Drin im Roadhaus haben wir uns tatsächlich gefühlt als hätten wir eine Zeitreise in die 50iger gemacht. Es gab eine Bar mit Stühlen vor, und die typischen Sitzecken, wie man sie aus Filmen kennt. Außerdem ganz viele Elvis und Marilyn Monroe Bilder und weitere spannende Entdeckungen. Tillmann bestellte sich erstmal einen riesigen Vanille Milchshake und ich bestellte mir wieder ein Rootbeer with Icecream und dazu gab es für jeden von uns einen Burger mit Pommes und Salat. Danach sind wir dann kugelrund gefuttert rausgerollt zu unserem Auto und zur Unterkunft gefahren. Da wir uns noch gar nicht wirklich bewegt haben an dem Tag und noch so vollgefuttert waren, sind wir dann zu einem sehr schönen See in der Nähe gedüst und haben diesen im Sonnenuntergang umrundet. Der Wald und die Natur hier waren sehr schön und es tat richtig gut sich nochmal zu bewegen. Zurück in der Unterkunft haben wir noch Proviant für den nächsten Tag vorbereitet und sind dann auch schlafen gegangen. Am nächsten Morgen sind wir um 8 Uhr morgens zum Yosemite Nationalpark gestartet. Dort angekommen, ging’s dann erstmal ins Welcome Center ein Andenken besorgen (ein ganz tolles Poster von der Landschaft hier) und ansonsten haben wir versucht uns im Nationalparks zu orientieren. Er ist nämlich riesig und es gibt viele unterschiedliche Wanderrouten. Durch die spärliche Beschilderung war es gar nicht so leicht für uns den Start unserer gewählten Route zu finden. Schließlich haben wir es aber doch geschafft und wir haben zuerst eine kleine Wanderung durch den wunderschönen Wald zum Mirror Lake gemacht. Es roch überall einfach so gut. Am Mirror Lake haben wir die riesigen Felsen drumherum bestaunt. Der Mirror Lake an sich sah eher algig und dementsprechend grünlich aus und leider nicht glasklar, um sich darin zu spiegeln. Ich hätte gedacht der Name leitet sich daher ab. Das war vielleicht mal? Wer weiß. Weiter ging es dann zu einer etwas anspruchsvolleren Wanderung. Das Ziel waren zwei Wasserfälle und einige Höhenmeter zu überwinden, um dorthin zu gelangen. Auf der Route waren zwar auch ziemlich viele andere Touristen, aber es hat sich trotzdem so sehr gelohnt. Beim ersten Wasserfall hat die Sonne einen wunderschönen Regenbogen entstehen lassen. Ich wurde auch ziemlich nass, weil der Wind das Wasser des Wasserfalls direkt auf den Weg geweht hat. Meine Regenjacke, habe ich ihm egensatz zu Tillmann leider vergessen. Oben angekommen gabs dann erstmal den tollen Blick von oben auf den Wasserfall und eine Proviantpause auf einem großen Stein im Fluss. Die Sonne hat ihr bestes getan und mich schnell wieder getrocknet. Weiter ging es danach, teilweise steil bergauf, zur Spitze des zweiten Wasserfalls. Die Aussichten waren die ganze Zeit sehr überwältigend. Oben angekommen, haben wir uns in die Sonne gelegt und versucht auf den riesigen Felswänden Gesichter, Figuren und noch vieles mehr zu erkennen. Mir hätte es eigentlich schon gereicht mit wandern, weil ich meine Füße und Beine schon sehr gespürt habe. Natürlich ging es dann aber trotzdem wieder zurück und wir konnten sogar noch auf eine neue Route ausweichen, sodass wir nicht genau den gleichen Weg wieder zurücknehmen mussten. Nach 22,7 km wandern an diesem Tag sind wir dann fix und fertig am Auto angekommen. Abends gab es noch ein Picknick im Bett mit einer Folge Vikings. Mehr ging dann nicht mehr. Nur noch schlafen und glücklich über diesen tollen Tag sein.Leer más

  • San Francisco

    11 de mayo de 2024, Estados Unidos ⋅ ☀️ 19 °C

    Wir hatten drei super schöne Tage in San Francisco. Die Abgabe des Miet-Autos am Flughafen im San Francisco lief reibungslos ab und auch die Fahrt in die Stadt zu unserem Hotel mit der Metro war sehr unkompliziert. Nach dem Ankommen und kurz Entspannen im Hotelzimmer, wurde es mal wieder Zeit Wäsche zu waschen. Nur ein paar Minuten entfernt war auch eine laundry, in der wir unsere Wäsche für nur 12 Dollar waschen und trocknen konnten. Wir sind danach noch etwas durch unser Viertel geschlendert, haben china town etwas auf uns wirken lassen und haben noch einen Schlenker zum Hafen gemacht. Der nächste Tag startete mit der Idee zu einem Hügel zu fahren, von wo man eine tolle Aussicht auf die Stadt haben soll. Leider war es komplett neblig, sodass wir kaum was sehen konnten. Durch die kälteren Pazifikwinde und die wärmeren kalifornischen Winde, sowie den hügeligen Begebenheiten in San Francisco, wechselt das Wetter sehr häufig beispielsweise von warm zu kalt, und neblig zu sonnig. Wir sind von dem nebligen Hügel dann zu den bekannten Häusern von der Serie Fullhouse (die Painted Ladies) spaziert und haben hier auf einer Wiese gepicknickt. Anschließend ging es noch weiter zum Hafenviertel Fisherman‘s Wharf. Wir haben hier die Seelöwen beobachtet und eine Fischsuppe aus einem großen Brötchen gegessen. Dann ging’s auch schon wieder zurück Richtung Hotel. Den Abend haben wir mit Serie gucken ausklingen lassen. Unseren letzten richtigen Tag haben wir genutzt, um uns endlich die Golden Gate Bridge anzugucken. Die rote Brücke sah schon echt cool aus, besonders im Kontrast zu der grünen Natur und dem dunkelblauen Meer, muss ich sagen. Da wir davor noch durch den golden Gate Park gelaufen sind, waren wir nach der Brücke auch schon recht fertig. Wir sind dann noch ein Stücken weiter in Richtung unser Hotel gelaufen und haben dann nach 23km gehen beschlossen den Rest der Strecke mit dem Bus zu fahren. So endete unser letzter richtiger Tag und abends haben wir nur noch Sachen gepackt und ein bisschen in unser Reisetagebuch geschrieben. Dann hieß es am darauffolgenden Tag Abschied nehmen. Wir konnten den Vormittag zum Glück nochmal zusammen zum Hafen bummeln und Eis essen und sind dann gemeinsam zum Flughafen gefahren. Tillmann hat mich sogar zu meinem Gate bringen können, weil sein Flug 30 Minuten später ging. Und so plötzlich sind die sieben Monate gemeinsame Weltreise dann doch verflogen. Für mich beginnt nun das letzte Kapitel meiner Reise auf dem Jakobsweg.Leer más

  • Porto und mein Start als Pilgerin

    15 de mayo de 2024, Portugal ⋅ ⛅ 16 °C

    Gestern Nachmittag bin ich gut in Porto gelandet und bin dann mit der Bahn direkt in die schöne Altstadt gefahren. Mein Hostel lag nur ein paar Häuser neben der wunderschönen Kathedrale, die ihr auf Bild 1 sehen könnt. Im Hostel angekommen habe ich schnell die letzten Utensilien aus meinem Backpack in meinen Pilgerrucksack gepackt und bin dann zum nächsten Postamt gegangen, welches mir auch der Hostelmitarbeiter empfohlen hat. Nach ca. 20 Minuten warten war ich an der Reihe und habe erklärt, dass ich meinen großen Wanderrucksack nach Santiago de Compostela schicken möchte. Dort gibt es eine Sammelstelle, die Koffer und Rucksäcke für 45 Tage aufbewahrt. Nach meine Ankunft in Santiago kann ich meinen Rucksack dort dann wieder abholen. Die Mitarbeiterin in der Post erklärte mir, dass ich meinen Rucksack für die Versendung in Klebeband einwickeln muss. Ich bin also in einen Supermarkt gegenüber, wie mir der Kollege meiner Bearbeiterin empfohlen hat. Fehlanzeige. Die Mitarbeiterin aus dem Supermarkt erklärte mir, dass es im Schreibwaren Geschäft ein paar Häuser weiter Klebeband gibt. Also hin da und wieder Fehlanzeige. Hier wies die Mitarbeiterin auf einen asiatischen Laden am Platz der Republik hin, um das Klebeband zu bekommen. Also bin ich die 10 Minuten dort hingelaufen und war langsam schon etwas genervt, weil ich den Rucksack ja auch die ganze Zeit mitschleppen musste. Im asiatischen Laden gab es aber auch nicht dieses Klebeband. Es war schon fast 18 Uhr und ich war langsam echt verzweifelt. Ich bin also wieder in die Richtung gelaufen aus der ich kam und habe nach Baumärkten gegoogelt, als vor meiner Nase ein weiteres Post Office auftauchte. Also rein da. Und endlich war das Glück mit mir und ich konnte meinen Rucksack hier unkompliziert für 25 Euro verschicken und die Mitarbeiterin der Post hat meinen Rucki mit Klebeband eingewickelt. Das war toll! Sehr erleichtert bin ich dann noch fix etwas Proviant für den nächsten Tag einkaufen gegangen. Danach habe ich einen falafel dürum gegessen und bin dann noch einmal bis zur Brücke in Porto spaziert. Auf dem Weg dorthin gabs noch die leckere lokale Süßigkeit Pastel de Nata. Endlich konnte ich Porto als Stadt nun auch etwas genießen. Ich konnte am Abend ein Glück gut schlafen und bin dann pünktlich am nächsten Tag um 9 Uhr an der Kathedrale von Porto gewesen, um meinen Pilgerpass und meine Jakobsmuschel abzuholen. Für Oma: Der Name „Jakobsmuschel" bezieht sich auf den heiligen Jakobus, der als Schutzpatron der Pilger gilt. Er erhielt die Jakobsmuschel als Erkennungszeichen und hat sie am Hut, am Mantel oder auf seiner Tasche getragen. Bis heute tragen viele Pilger und Pilgerinnen die Jakobsmuschel am Rucksack oder an der Kleidung als Erkennungszeichen.
    Nach meinem kleinen Foto Shooting bin ich dann direkt den Symbolen der Jakobsmuschel auf der Straße gefolgt. Leider habe ich die Symbole irgendwann nicht mehr gesehen und habe mir meine Jakobsweg App zur Hilfe genommen, die mir dann auch wieder den richtigen Weg gezeigt hat. Ein deutsches Pilger Pärchen hat mich kurze Zeit später angesprochen und gefragt wo es zu Kathedrale geht. Im Gespräch haben sie mir erzählt, dass ich gerade dabei bin den alten Küstenweg durchs Landesinnere zu nehmen. Ich war sehr froh, dass die beiden mir erklärt haben, wie ich auf den neuen Weg komme, der die ganze Zeit über an der Küste langführt, wie ich es eigentlich geplant hatte. Ich habe die zwei noch zur Kathedrale gebracht und bin dann nach 45 Minuten herumirren wirklich gestartet. Auf dem Weg habe ich mir noch schnell eine neue Sonnenbrille gekauft, da ich meine im großen Rucksack liegen lassen hatte. Dann hat mich beim grübeln darüber, ob ich 5 km mit der alten Straßenbahn abkürzen soll wie es viele Pilger und Pilgerinnen machen, ein Vogel angekackt. Na toll. Hoffentlich bringt das wenigstens Glück. Nachdem ich die kacke so gut es ging beseitigt habe, habe ich mich gegen das Bahnfahren entschieden. Ich bin einfach ein paar anderen Pilgern hintergelaufen, weil ich immer noch nicht so sicher war, wo der Weg eigentlich entlang geht. Auf dem neuen Küstenweg sind die Weg-Symbole mit der Muschel zu Beginn nämlich nicht vorhanden. Irgendwann habe ich ein Info Häuschen gefunden und mir dort eine Karte geholt. Endlich kann ich nun etwas entspannen, da ich jetzt auch sicher weiß wo der Weg langgeht. Ich bin nach ca 16 km eigentlich schon ziemlich fertig und dann fängt es auch noch an zu regnen. Allerdings ist die nächste Pilgerherberge noch etwas entfernt. Nach einer kurzen Kaffeepause beschließe ich den Weg bis zur Unterkunft durchzuziehen, da es ansonsten auch keine weitere günstige Unterkunft gibt auf dem Weg dazwischen. Nach 27 km komme ich dann nass und hungrig endlich an. Ich habe dann nur noch etwas kleines gegessen und liege jetzt im Bett.
    Zusammenfassend muss ich sagen, dass der erste Tag heute ziemlich holprig begonnen hat. Auf das Verlaufen zu Beginn, die Vogelkacke, den Regen und den viel zu langen Weg hätte ich gut verzichten können. Ich konnte durch diese ganzen Aufregungen auch noch gar nicht wirklich den Weg richtig genießen, obwohl er echt schön war, geschweige denn „zur Ruhe kommen“. Das ist denk ich auch normal am ersten Tag alleine unterwegs sein oder? Aber ich muss auch sagen, dass ich sehr froh bin, dass es ich es geschafft habe bis hierher und ich bin nun sehr gespannt auf morgen. Ich habe mir vorgenommen auf keinen Fall 27 km zu laufen. Morgen soll auch die Sonne wieder scheinen. Jetzt bin ich erstmal gespannt auf die Nacht mit 11 anderen in einem Zimmer.
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  • Ein neuer Tag auf dem Camino

    17 de mayo de 2024, Portugal ⋅ ☀️ 15 °C

    Ich bin heute morgen um 6:30 Uhr noch vor meinem Wecker von dem Gewusel in der Herberge wach geworden. Also habe ich mir gedacht, dass ich jetzt auch einfach in den Tag starte. Im 7:30 Uhr ging es für mich dann wieder auf den schönen Holzweg an der Küste. Ich bin durch kleine Fischerdörfer gelaufen und habe mich über die kleinen bunten Häuser und lokale Kunst gefreut. Ich war gerade dabei eine Frau zu überholen, da hat sich mich prompt angesprochen und gefragt woher ich komme. So kamen wir nach kurzem Smalltalk länger ins Gespräch. Sara, 50 Jahre alt kommt aus Chicago und geht auch zum ersten Mal den Camino. Sie ist sogar das erste mal in Europa. Sie hat zwei Kinder (Tochter, 27 und Sohn 19) und lebt mit ihrem Mann und Hund zusammen und so haben wir erzählt und erzählt. Zwischenzeitlich hat es immer wieder geregnet und dann hat aber auch wieder die Sonne geschienen. Wir haben gegen 9:30 Uhr die erste Pause für Cappuccino und pastel de nata gemacht. Durch das viele Gequatsche habe ich gemerkt, dass ich alles um mich herum gar nicht mehr so intensiv wahrnehmen kann und so habe ich auch gar nicht mehr wirklich gemerkt, dass ich etwas essen sollte. Außerdem dachte ich nach ein paar Stunden, dass ich nun auch wieder bereit wäre alleine zu laufen. Irgendwie kam aber nicht der richtige Zeitpunkt, um mich von Sara zu trennen. So sind wir 23 km bis zu Herberge gelaufen. Wir waren pünktlich zur Öffnung um 14 Uhr da und haben leider trotzdem kein Bett mehr bekommen. Zum Glück haben uns stattdessen Lokals aufgenommen für 20 Euro pro Person. Ich war so hungrig nachdem wir unser Ehebett bezogen haben, dass ich erstmal mein Porridge vorgeholt habe. Nach nur einem Löffel merkte ich, dass es (warum auch immer) schlecht geworden ist und komplett sauer geschmeckt hat. Also Plan B: eine kurze Dusche nehmen und dann mit Sara im Strand Restaurant etwas essen gehen. Nach dem Essen habe ich sehr lange mit Lenny telefoniert und mit ihr besprochen, dass ich Sara sagen muss, dass ich auch wieder alleine gehen will. Über den Tag habe ich nämlich gemerkt, dass sie sich gut vorstellen kann weiter mit mir zu laufen. Das Telefonat tat sehr gut. Ich bin danach noch an den Strand gegangen, habe ein paar Nachrichten beantwortet, mit Tillmann telefoniert und etwas Yoga gemacht. Abends war ich dann noch mit Sara und zwei weiteren Mädels, die auch in der Ausweich-Unterkunft gelandet sind, am Strand zum Sonnenuntergang. Nun liege ich mit Sara, die ich heute morgen erst kennengelernt habe im Bett. Sehr komisch irgendwie, aber für eine Nacht ist es okay denke ich. Ich habe ihr schon gesagt, dass ich morgen auch wieder alleine gehen möchte, ab einem gewissen Punkt und sie war ein Glück sehr verständnisvoll. Nun schlafe ich hoffentlich ohne aufzuwachen durch. Mein Highlight war heute die Morgenstunde auf dem Camino für mich zu haben und zu genießen. Außerdem war es toll Sara kennenzulernen, weil die Zeit so verflogen ist und der Regen gefühlt nicht gestört hat. Was etwas doof war: ich musste einmal durch Sand laufen und meine Schuhe waren sehr nass, dadurch habe ich jetzt das Gefühl, dass an drei Stellen am Fuß eine Blase entstehen könnte. Außerdem wäre ich nach einiger Zeit lieber wieder alleine gelaufen, aber ich habe es irgendwie nicht geschafft mich von Sara zu trennen. Zudem muss ich morgen darauf achten regelmäßiger zu essen, bevor ich wieder so ausgehungert bin.Leer más

  • Ein toller dritter Tag

    18 de mayo de 2024, Portugal ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute morgen hat der Wecker um 6:30 Uhr geklingelt. Sarah, mit der ich mir ja das Ehebett geteilt habe, ist nach einem kurzen „Good Morning“ direkt aufgesprungen und ins Badezimmer geeilt. Ich habe noch nie jemanden um die Zeit so schnell aus dem Bett springen sehen. Das hat mich motiviert auch direkt aufzustehen und mich fertig zu machen. Ich habe schon beim packen gemerkt, dass ich heute erstmal mein Ding machen will. Also habe ich es Sarah einfach gesagt, dass ich heute erstmal alleine loslaufen möchte. Sie hatte erneut vollstes Verständnis dafür. 7:15 Uhr ging es schließlich über den schönen Holzweg entlang des Wassers für mich los. Dieses Mal führte der Weg zu Beginn etwas ins Landesinnere durch einige Felder und schließlich in ein kleines Örtchen. Leider ging der Regen wieder los und ich bin erstmal in ein kleines Café eingekehrt, um mich mit einem Frühstück zu stärken. Danach ging es für mich weiter durch kleine Dörfer. Irgendwann sah ich schon aus der Ferne ein kleines Lokal für Pilgrims. Perfekt für einen Stempel- und Toilettenstopp. Zufällig habe ich hier meine Zimmer Nachbarinnen von der letzten Herberge getroffen. Die beiden haben gefragt, ob sie mich begleiten dürfen und es war okay für mich nach 4h alleine laufen. Es fing dann nochmal ziemlich doll an zu regnen und wir mussten uns in einem Hauseingang stellen, um nicht komplett durchzuweichen. Als der Regen weniger wurde sind wir weitergezogen. Schließlich kam endlich die Sonne wieder vor und Sophy (aus Ungarn) und ich mussten Kiki (aus Taiwan) verabschieden, da sie heute „nur“ 16 km laufen wollte. Sophy und ich sind dann noch weitergelaufen. Teilweise auch am Strand was überhaupt nicht gut für meine sich anbahnenden Blasen an den Füßen war. Schließlich sind wir an der Straße Route N13 in das Restaurant Route N13 eingekehrt, um uns zu stärken. Die Besitzer haben uns extra was vegetarisches gezaubert, obwohl sie sich eigentlich auf Fleisch spezialisiert haben. Am Ende haben sie noch unseren Nachtisch (ein Stück Passionfruit Kuchen) für Instagram fotografiert, was schon ein bisschen amüsant war. Als die Besitzerin dann noch erfahren hat, dass ich vor zwei Wochen bei der Route 66 in den USA war, war sie komplett aus dem Häuschen und hat uns noch auf einen Shot Portwein eingeladen und uns ihre Tochter vorgestellt. Es war alles irgendwie sehr lustig und wir mussten viel lachen. Die letzten 1 1/2 Stunden haben sich dann nochmal sehr gezogen. Letztlich sind wir 27 km gelaufen und waren sehr froh, 17:30 Uhr endlich an der Herberge angekommen zu sein. Dieses Mal hatten wir nicht so einen Zeitdruck, da wir die Betten in der Herberge schon vorher reservieren konnten. Es gab dann noch eine Kleinigkeit zu essen in der Sonne und dann ging’s auch schon ins Bett. Mein Highlight des Tages war auf jeden Fall die Zeit in dem Restaurant Route N13, aber auch dass ich mich heute morgen so einfach von Sarah lösen konnten und mein eigenes Ding gemacht habe. Außerdem fand ich es mit Sophy auch echt sehr angenehm zu laufen. Sie hat mir auch tolle Blasenpflaster empfohlen. Was leider etwas doof ist: ich habe jetzt an den Fersen die ersten kleinen Blasen. Die neuen Blasenpflaster sind schon drauf. Mal gucken wie es sich morgen läuft. Morgen früh starte ich erstmal wieder alleine für mich. Sophy weiß schon Bescheid. Wir haben aber wieder die gleiche Herberge als Ziel, was sehr okay ist für mich.Leer más

  • Ein regenfreier Tag 4

    19 de mayo de 2024, Portugal ⋅ ⛅ 11 °C

    Wie immer habe ich mich heute morgen um 6:30 Uhr vom Gewusel im 8er Zimmer mitziehen lassen und bin somit 7:30 Uhr von der Herberge gestartet. Wieder alleine, wie ich es wollte. Heute sollte ein Regenfreier Tag werden. Wunderbar! Nur leider habe ich meinen Sonnenhut am Nachmittag davor verloren. Ich hoffe ich finde heute noch eine Alternative irgendwo (Spoiler: habe leider keine Alternative gefunden :/) Die ersten Kilometer führten durch zwei kleine Dörfer. Es ging dann wieder auf den Holzsteg am Strand. Nur leider hörte der Steg irgendwann plötzlich auf und ich musste wohl oder übel durch die Dünen und den Sand stapfen. Nach etwa 40 Minuten ging der Holzsteg dann wieder weiter. Ich habe auf dem Weg in die nächstgrößere Stadt noch ein Rentnerpärchen aus Frankreich getroffen und bin mit den beiden ein Stückchen gegangen. Netterweise hat die omi mir ein paar Kirschen spendiert. Da wurden Erinnerung an die Kirschpflückzeit in Australien wach! Wir sind dann über eine große Brücke in eine größere Stadt gekommen. Hier haben wir uns dann auch wieder getrennt, denn die zwei wollten noch in Ruhe irgendwo einkehren. Ich weiß nicht wie es passiert ist, aber plötzlich hat Way aus China mich begleitet. Sie ist erst hinter mir gegangen und dann neben mir und ist mir dann nicht so wirklich von der Seite gewichen. Eigentlich wäre ich auch gerne noch alleine gegangen, aber sie wollte in der Stadt auch einkehren und so haben wir zusammen einen Kaffee getrunken. Es war dann doch noch ganz nett mit ihr als Gesellschaft. Später sind wir dann noch gemeinsam bis in unserem gemeinsamen Zielort gegangen. Allerdings in unterschiedliche Unterkünfte. Die Unterkunft von mir ist so so wundervoll gestaltet. Es ist ein absoluter Glücksfang für 16€ die Nacht. Ich habe hier auch sophy wieder getroffen und wir haben noch Wäsche gewaschen und uns Pizza bestellt. Ich habe danach den Sonnenuntergang im Garten genossen und ein schönes Telefonat mit Mama gehabt. Nun liege ich schon wieder im Bett. Mein Highlight des Tages war es wieder die Morgenstimmung für mich zu haben. Außerdem natürlich das sonnige Wetter und keine weiteren Blasen bekommen zu haben. Und ganz wichtig: diese tolle Unterkunft hier. Was etwas doof ist: leider wird sophy eventuell einen anderen Weg weitergehen als ich. Wir werden uns dann wohl erst in Santiago wieder sehen.Leer más

  • Tag 5 für mich alleine

    20 de mayo de 2024, Portugal ⋅ 🌙 13 °C

    Heute ging es für mich wieder gegen 7:30 Uhr los auf den Küstenweg. Ich bin zuerst durch Wiesen gelaufen und dann ziemlich lange auf dem Holzweg direkt am Meer. Später ging es weiter durch einen gut duftenden Wald und dann durch eine kleine Stadt, in der ich Kaffee getrunken habe. Wieder ein Stückchen durch die Natur, bin ich schließlich am Rio mino angelangt und konnte von meiner portugiesischen Seite aus auf das gegenüberliegende Spanien gucken. Das war irgendwie ein sehr tolles Gefühl, dass ich jetzt quasi schon direkt vor Spanien bin. Ich bin schon über 100 km gelaufen by the way. Ich musste mich heute auch entscheiden, ob ich von der Stadt Caminha mit dem Wassertaxi nach Spanien fahre oder ob ich den Fluss Rio Mino auf der portugiesischen Seite hochlaufe bis nach Valenca und von dort aus über die Brücke nach Spanien laufe. Nach 5 Tagen an der Küste bin ich bereit für das Innenland. Ich habe nach einer Mittagspause in Caminha also schon angefangen den Fluss aufwärts zu laufen. Am Ende bin ich heute 23 km bis nach Seixas gelaufen. Heute hatte ich keine Weggefährten. Für mich war das aber völlig okay. Ich kann so meine Umgebung viel investiver wahrnehmen und meinen Gedanken nachgehen oder einfach nur Podcast hören. Für mich war der Tag sehr entschleunigend. In der jetzigen Herberge kam Sophy dann auch an. Leider hat sie heute (wahrscheinlich) verdorbenen Fisch gegessen und musste sich schon öfter übergeben. Ich hoffe ihr geht es morgen wieder besser. Sie muss nämlich auch am 29. von Santiago fliegen..
    Mein Highlight des Tages: wieder einmal die morgendlichen Stunden ganz alleine zu genießen, eine neue nette Person in der Herberge kennengelernt zu haben (sie heißt Lülü und kommt aus Kiel), keine Probleme mit meine Füßen oder Beinen gehabt zu haben. Was etwas doof war: ich habe leider immer noch keinen Sonnenhut gefunden und so habe ich heute etwas Sonnenbrand im Gesicht gehabt am Ende des Tages. Morgen wird also noch intensiver ein Hut gesucht.
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  • Ein letzter Tag in Portugal

    21 de mayo de 2024, Portugal ⋅ ☁️ 12 °C

    Ich bin heute morgen wie immer gegen 7:30 Uhr losgelaufen und habe schon an den dunklen Wolken gesehen, dass es wohl mal wieder regnen wird. Der Weg am Fluss ist super schön. Die Wolken hängen tief in den Bergen und das Wasser ist ganz ruhig. Ich hole noch Lülü auf dem Weg ein, die ich gestern in der Herberge kennengelernt habe. Sie ist dabei ihre Blasen zu verarzten und ich beschließe nur kurz anzuhalten, da ich noch etwas alleine gehen möchte. Eine halbe Stunde später fängt es an zu regnen. Erst nur leichter. Leider bin ich gerade zwischen zwei Städten und kann mich nicht so richtig irgendwo hinretten. Kurz vor einer größeren Stadt wird es richtig heftig mit dem Regen. Ich stehe erst unter einem Baum und laufe dann aber in die Stadt, um mir ein Café zum aufwärmen und trocknen zu suchen. Ich hoffe noch etwas, dass Lülü vorbeikommt, damit wir ab jetzt etwas zusammen gehen können, aber leider passiert das nicht. Also laufe ich alleine weiter. Nun durch viele kleine Dörfer und Waldstücke. Alles ist sehr hübsch anzusehen. Irgendwann komme ich nach ca. 26km wieder getrocknet in Valença an, meine letzte Stadt in Portugal. Von hier aus führt eine Brücke rüber nach tui, auf die spanische Seite. In der herberge angekommen, mache ich direkt mit meinem Bettnachbarn Bekanntschaft. Zwei Mitte 40 jährige aus Deutschland und ein Mitte/ Ende 30 jähriger aus Dänemark. Wir verabreden uns lose für ein Abendbrot in der Altstadt. Ich will die Altstadt erstmal für mich alleine angucken und auch nach einem Hut gucken. Tatsächlich werde ich sogar fündig. Endlich! Die Altstadt gefällt mir ebenfalls gut. Sie ist umrundet von einer alten Stadtmauer und das verleiht dem ganzen irgendwie zusätzlich einen besonderen Charme. Ich bin mir unsicher, ob ich mit den Anderen essen gehen will, aber nach alleine sein ist mir auch nicht wirklich. Tatsächlich treffe ich die anderen dann zufällig und ich entscheide spontan doch mit essen zu gehen. Der Abend war dann ganz okay. Meine Bettnachbarn waren schon sehr nett, aber man hat schon gemerkt, dass wir alle an sehr verschiedenen Punkten im Leben stehen und unterschiedliche themen von Interesse waren. Ich bin jetzt ganz froh im Bett zu liegen und wieder meine Ruhe zu haben. Morgen verlasse ich nach 6 Tagen Portugal. Es ist so verrückt wie die Zeit fliegt..Leer más

  • Mein erster Tag in Spanien

    22 de mayo de 2024, España ⋅ ☁️ 12 °C

    Es ging heute morgen wieder zur gewohnten Zeit um 7:30 uhr für mich los. Ich bin nochmal durch die schöne Altstadt von Valença gelaufen und dann kam auch schon die große Brücke, die mich nach Spanien geführt hat. Dank Petra hatte ich ein paar Tipps für Tui bekommen. Tui ist die Stadt, die mich auf der anderen Seite der Brücke erwartet hat. So bin ich erst durch die schmalen Gassen zur Kathedrale gelaufen und habe mir diese auch einmal von innen angesehen und bin dann weiter in ein Café/ Geschäft für Pilgrims gegangen. Hier gab es einen tollen Cappuccino und ein schönes Croissant für mich zum Frühstück. Zufällig kam auch meine Gesellschaft von gestern Abend vorbei und hatte die gleiche Idee wie ich. Wir haben schließlich alle zusammen gegessen. Danach sind wir in unterschiedlichen Abständen aufgebrochen. Ich konnte also wieder alleine gehen, wie ich es mag. Als ich Tui hinter mir gelassen habe, bin ich durch viele Wälder gelaufen. Dann kamen immer mal wieder vereinzelte Häuser und nach ca. 20 km bin ich auch schon in meinem Zielort O Perriño gelandet. Ich habe den Nachmittag damit verbracht Organisatorisches zu klären. Mein Rucksack, den ich eigentlich nach Santiago in eine Sammelstelle für Pilger Gepäck schicken wollte, befindet sich nun in einem Versandlager der DHL in einem Industriegebiet außerhalb der Stadt. Irgendwie können sie meinen Rucksack wohl nicht an die Adresse schicken, die ich angegeben habe. Nun habe ich mit meiner Sachbearbeiterin Carmen ausgemacht, dass sie meinen Rucksack zum 28. Mai in meine Herberge in Santiago schicken sollen. Ich hoffe alles klappt genau so. Am 29. Mai fliege ich schließlich schon um 6:00 Uhr morgens Richtung Heimat. Abends habe ich meine Gemüse Reste im Bett gegessen und mich dabei mit Mikkel aus Dänemark unterhalten. Dann bin ich nochmal durch die Stadt spaziert und habe ein super gutes Eis gegessen. Bevor ich ich ins Bett gegangen bin habe ich noch mit meiner Freundin leerus telefoniert. Mein Highlight des Tages waren, die kleinen schön anzusehenden Häuser auf dem Weg, mein Frühstück, Mikkel und David in meiner jetzigen Herberge wieder getroffen zu haben, dass mein Rucksack bestimmt in Santiago ankommt, mein Eis und das Gespräch mit leerus.Leer más