May - June 2019
  • Day13

    Zurück in Deutschland

    June 12, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 27 °C

    Der letzte Tag in Irland. Das Land zeigt sich wieder von seiner besten Seite. Leichter Regen und recht kühl. Was soll es, heute geht es nach Hause. Dort soll es in den letzten Tagen stark geregnet haben. Hoffen wir mal das die Unwetter vorbei sind.
    Auf der Fahrt zur Mietstation noch einmal schnell tanken und das Auto von Zigarettenasche reinigen. An der Vermietstation werden wir wie am ersten Tag freundlich empfangen. Die Rückgabe unseres treuen Begleiters funktionierte reibungslos. Am Flughafen angekommen frühstücken wir erst einmal, wir haben ausreichend Zeit bis zum Check in. Dieser ist dann ein Self Check in und auch dieser klappt ohne Probleme. Ein schöner Tag, wenn alles läuft, aber das war es dann auch.
    Unser Flug hat mal wieder Verspätung. Gut kommen wir eben eine Stunde später nach Hause.
    Nur noch wenige Kilometer in der Luft und das Wetter ist nicht besser geworden. Der Sinkflug durch die Wolken dauerte recht lang, okay wir sind ja durch, dann nur noch landen. Nach knapp 6 Runden über Berlin und drei Landeversuchen bei denen wir doch ordentlich durchgeschüttelt wurden, haben wir es endlich geschafft. Die Erleichterung und das abfallen der Anspannung vieler Passagiere entlud sich in einem Beifall für den Piloten. Tolle Leistung, unseren Respekt hat er.
    Okay noch ne Stunde später zu Hause.
    Weit entfernt sehen wir Blitze über Berlin und Brandenburg aber es regnet nicht. Die S-Bahn fährt und wir bekommen eine Strausberg Nord Bahn. Na klappt doch.
    Mahlsdorf. Und die Bahn bleibt stehen und steht und steht und steht. Letztendlich dürfen wir alles aussteigen. In 10 Minuten kommt die nächste. Klar kommt die, aber auch sie fährt nicht weiter. Aus den 10 Minuten Aufenthalt wird es eine Stunde, na klasse. Die letzte Straßenbahn in Strausberg ist auch weg. Aber wir haben unser Auto ja am Bahnhof stehen. Ja, wer viel reist macht Erfahrungen und aus dieser haben wir gelernt. Endlich zuhause, und das dann doch 4 Stunden später als gedacht. Ach was soll sich auch bei der Berliner S-Bahn innerhalb von 12 Tagen ändern.
    Danke Irland für die tollen 12 Tage und vielleicht sehen wir uns mal wieder.
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  • Day12

    Der vorletzte Tag in Dublin

    June 11, 2019 in Ireland ⋅ ⛅ 14 °C

    Unser vorletzter Tag in Irland bricht an und nochmal steht einiges auf dem Programm. Kilmainham Goal, Guinness Storehouse, Jameson Destillery und Shelbourne Park sollen von uns noch einen Haken bekommen.
    Also raus aus den Federn, rein in die Großstadt. Gegen 10 Uhr herrscht hier reger Verkehr und man muss sich auf eine längere Fahrzeit einstellen, auch wenn es nur wenige Kilometer sind. Ich finde das Verkehrssystem in Dublin recht gut, aber auch nur dann wenn sich wirklich alle daran halten. Als Fahrer muss man seine Augen überall haben und wenn man einen konzentrierten Beifahrer, wie Sonja, hat, dann kann man fast nicht mehr verlieren. In der einen oder anderen engen Strasse kann es aber trotzdem schon mal vorkommen das man einen Spiegel tuschiert. Dass uns das am vorletzten Tag passiert, ist ein wenig ärgerlich, aber was soll's. Es ist ja nichts weiter passiert.
    18 km und knapp 45 min später stehen wir vor Kilmainham Goal, dem alten Gefängnis in Dublin. Anschauen reicht uns, eine Führung wollen wir nicht unbedingt. Hier geht aber nicht ohne Führung und man ist auf die Zeiten angewiesen. 2 Stunden sollen wir warten, was uns aber zu lange ist. Da hat der Tourismus in Dublin eben Pech und wir sparen uns die je 18 Euro Eintritt. Wer das Gefängnis also unbedingt sehen will, der sollte sich hier Tickets vorher kaufen.
    Auf uns warten noch mehr Sachen und für die haben wir Tickets im Vorfeld besorgt. Das Guinness Storehouse am St. James's Gate ist nur ein Teil des Guinness Anwesens in Dublin. Der Komplex ist riesig. Mit einem Ticket geht es vorbei an der Warteschlange und wir werden freundlich empfangen, wie überall in Irland. Die Führungen hier sind alle englisch. In anderen Sprachen bekommt man einen Audio Guide. Ich empfehle hier keine Führung mit zu machen. Mit dem Audio Guide kann man sich in dem 7 stöckigen Pintglas, das größte der Welt, frei bewegen. Die Informationen, welche man erhält, sind allesamt interessant. Ob es die Anzahl der Bläschen in einem Pint Guinness sind, oder das Aufnahmeritual der Küffnermeister, alles erstaunliche Informationen. Nach dem Mittag wird es dann voller im "Glas" und wir sind im 5. Stock angelangt. Nach dem Guinnesstasting wollen wir jetzt unser Pint im 7. Stock genießen. Von hier oben hat man eine wunderbare Sicht über Dublin und es ist voll. Unsere Parkuhr läuft ab und das zwingt uns nach draußen. Aber nicht bevor wir noch das eine oder andere Andenken mitnehmen. Empfehlen können wir Guinness auf jeden Fall, nein es ist sogar ein Muss in Dublin, aber man sollte 2 Stunden und mehr dafür einplanen.
    Die Jameson Destillery ist nicht weit weg, eigentlich gleich um die Ecke. Dreifach destillierter irischer Whisky wartet auf uns. Mit unserem Ticket sind wir schnell drin. Hier geht wieder nichts ohne Führung, mmmh. Die Zeit bis dahin vertreiben wir uns mit einem kostenlosen Glas Jamesondrink in der Haupthalle. Alte Strukturen der Destillery sind erhalten und die Kronleuchter sind mehr Eyecatcher als Lichtgeber. Unser Führung beginnt. Unser Guide Connor ist jung, aber scheinbar ein alter Guidehase. Witzig und informativ geht es in verschiedene Räume. Geschichte und Herstellung werden immer mit einem kleinen Schalk im Nacken gut dargelegt. 40 bis 60 Minuten dauert die Führung und endet mit einer kleinen Verkostung und zu guter Letzt mit einem lauten Cheers unserer internationalen Truppe aus Deutschen, Australien, US-Amerikanern und einem Engländer. Die Führungen bei Jameson sind also auch sehr zu empfehlen und gehören zum Dublintrip. Vielleicht noch ein Andenken, aber nein, wie sollen wir die Flasche unbeschadet nach Hause bringen, also doch lieber noch ein Glas Jamesondrink.
    Gut alkoholgesättigt, geht es nochmal in die Stadt. Wir finden uns gut zurecht und erkennen Orte aus den ersten Tagen wieder.
    Dann kam die besagte enge Strasse.
    Das Shelbourne Park Greyhound Stadium liegt wiederum nicht weit entfernt und schnell sind wir da. Die Blase drückt jetzt ungemein und keine Toilette in Sicht. Also rein ins nächstbeste Pub und auf Toilette, natürlich nicht ohne vorher noch ein Pint zu bestellen. Der Alkoholkonsum reicht dann aber für heute.
    Der Shelbourne Park hat offen und mit unserem Ticket sind wir wieder schnell im Inneren. Man kann alles mit der Rennbahn in Hoppegarten vergleichen nur das hier eben Greyhounds um die Wette rennen. Wir setzen unsere Tipps beim Abendessen im Stadium. Mal sehen ob wir richtig liegen. Das erste von neun Rennen am heutigen Tag startet pünktlich und es macht schon Spaß, den Hunden zu zuschauen. Zum Glück haben wir auf unsere Tipps keinen Euro gewettet. Auch wenn wir den einen oder anderen Tipp richtig hatten, hätten wir mit Verlust das Stadium verlassen. Wer sich also ein Greyhound Rennen anschauen möchte, ja warum nicht. Es macht Spaß aber es ist kein Muss.
    Der Tag war lang und wieder ereignisreich. Morgen geht es wieder nach Deutschland, von 14 Grad hier mit Regen, nach 34 Grad und Sonne.
    Gut Nacht Dublin.
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  • Day11

    Übernachten über dem Pub

    June 10, 2019 in Ireland ⋅ ⛅ 12 °C

    Im Finnstown Castle hatten wir nur die eine Nacht. Wir lassen uns ein wenig Zeit und frühstücken ganz in Ruhe. Der Pfau schlägt für uns nochmal, wie zum Abschied, sein Rad. Die Eichhörnchen rennen über die Wege und die Katze sucht noch einen letzten Leckerbissen, bevor der Trubel im Castle wieder beginnt. 10 Uhr verlassen wir es und machen uns auf den Weg, einmal quer durch Dublin, auf die andere Seite der Stadt nach Howth.
    Wir haben ja die Erfahrung gemacht, dass die Iren ein ganz entspanntes Völkchen sind. Die Dubliner Iren dagegen sind es nicht mehr ganz so, was sicherlich an der Großstadt liegt. Es ist nicht weit bis zur Halbinsel vor der Stadt und wir kommen gut voran.
    Zeit haben wir heute genug. Das Auto steht vor unserem Pub, übrigens dem Besten in Howth, und wir nutzen die Zeit bis zum Check in, um Howth ein wenig besser kennen zu lernen. Hier ist schon ein wenig mehr los, im Gegensatz zu Leenane, und dennoch findet man hier Ruhe. Bei Ebbe belaufen wir den Hafen, auch um eventuell Robben zu sehen. Leider haben wir dieses Glück nicht. Die Robben kommen dann wenn die Fischer ihren Fang einbringen, was zu unserer Zeit gerade nicht der Fall war. Einen Besuch bei Howth Castle Unternehmen wir noch. Dieses Castle steht in Privatbesitz und kann daher nicht besichtigt werden, doch man kann es von außen betrachten. Auf dem Rückweg finde ich noch ein paar schöne Blümchen für Sonja, zu ihrem heutigen Geburtstag. Stolz trägt sie diese bis ins Pub.
    Der Pub Besitzer ist nett und wir kommen schnell in ein kurzes Gespräch. Er erzählt uns, dass sein Freund im Berliner Prenzlberg einen irischen Pub betreibt und das Wort Prenzlberg kommt ihm lustig über die Lippen. Nach einem half Guinness zeigt er uns das Zimmer. Es liegt genau über dem Pub, ist ausreichend groß und für unsere beiden Nächte vollkommen zweckmäßig.
    Wir verstauen all unsere Sachen im Koffer damit wir nicht am letzten Tag dann dieses Problem haben.
    Vor dem Abendessen geht es nochmal raus, hoch zum Martello Tower. Von hier oben hat man einen wunderbaren Ausblick über Howth. Mittlerweile ist das Hafenbecken durch die Flut wieder gut gefüllt und einzelne Fischer holen ihren Fang ein. Hier oben treffen wir einen Deutschen unseres Alters. Im Gespräch erfahren wir so einiges von Irland und Dublin was wir vorher nicht wussten. Das monotone Deutschland hatte er schon vor 14 Jahren verlassen und arbeitet jetzt hier für Microsoft. Gerade erstellt er ein Timelap vom Hafen in Howth. Wir bekommen von ihm noch so den einen oder anderen Ausflugstipp, die schon eine zweite Reise hierher füllen würden. Einen Tipp nehmen wir dankend an. Ein kleiner Wanderausflug und die Berge von Howth. Okay also nach dem Abendessen im Pub geht es hinauf, das war klar. Der Sonnenuntergang soll sehr schön von dort oben zu sehen sein. Also schnell noch gestärkt und dann geht es los.
    Wer diesen Weg gehen will, sollte schon gut zu Fuß sein. Es geht steil bergauf und irgendwann geht es abseits der Straße in die Natur. Wenn man oben ist, ist der Ausblick über Howth und Dublin grandios. Empfehlen kann man es auf jeden Fall. Eine Laufgruppe kommt uns entgegen, welche über die kleinen schmalen steinigen Wege von einem Berggipfel zum anderen läuft. Nicht schlecht. Wir machen das nicht sondern erklimmen noch eine zweite Bergkuppe. Wenn man oben steht ist es doch um einiges windig, also warm anziehen. Bis zum Sonnenuntergang wäre es noch etwas hin gewesen und die Zeit wollten wir nicht im Wind stehen. Der Abstieg führt uns durch die Bergfauna, am Golfplatz und einem Spielfeld vorbei und darüber, bis hin zur Straße , dem deutlichen Zeichen der Zivilisation. Ein wenig mehr als 2 Stunden waren wir unterwegs und haben damit das Abendessen gut verarbeitet.
    Ab aufs Zimmer. Auch wenn es über dem Pub liegt ist es doch ruhig. An den Tagen an denen es Live Musik gibt wird es sicher etwas lauter. Aber wir werden gut schlafen können.
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  • Day10

    Einmal quer

    June 9, 2019 in Ireland ⋅ ⛅ 14 °C

    Gestern hatten wir uns entschlossen, vielleicht wegen des Wetters, Leenane heute wieder zu verlassen. Nun, eins ist schon mal klar, verlasst euch in Irland auf keinen Wetterbericht. Einzig und allein Ebbe und Flut kommen pünktlich wie jeden Tag. Die Sonne scheint, kein Regen zu sehen, nur ein paar Grad wärmer könnte es sein.
    Kylemore Abbey, dahinter muss noch ein Haken. Die 13 Kilometer sind schnell geschafft und der Andrang ist nicht so groß . Ab Mittags kommen hier die Reisebusse und der Menschenzulauf nimmt rapide zu. Wir haben unsere Ruhe.
    Da steht sie die Abbey, vor ihr der See, hinter ihr der gewaltige Berg. Was man auf Bildern gesehen hat, sieht hier noch tausendmal schöner aus. In der Abbey kann man sich einige Räume anschauen und einiges über die Geschichte der Abbey erfahren. Schlicht und einfach dagegen ist die Neo Gothic Church gehalten und dennoch ist sie schön anzusehen. Der Wald und der Park laden zum Spaziergang ein und den sollte man sich gönnen. Knapp 1,5 km entfernt liegt der Victorian Walled Garden welcher heute noch gepflegt wird. Allerlei Pflanzen werden angebaut und gedeihen prächtig. Wer den Fußweg scheut kann die Strecke auch mit dem Shuttle zurücklegen. Auch wir nutzten diesen auf dem Rückweg, aber erst nachdem wir Schokoladenkuchen und Carrot Cake a la Abbey Homemade probiert hatten.
    Es wurde jetzt auch Zeit, immerhin wollten wir noch vom Westen der Insel zurück in den Osten nach Lucan. Anfangs zog sich die Strecke von 279 km gewaltig, aber nach knapp der Hälfte flogen die Kilometer nur so weg.
    Kurz vor 18 Uhr Bogen wir herrschaftgemäß in die lange Einfahrt zum Finnstown Castle, unserer heutigen Herberge, ein. Es ist schon ein grandioser Anblick und ein sehr gepflegtes Anwesen. Wenn man Glück hat soll man das Pfauenpärchen sehen. Vor dem Castle ein Hubschrauberlandeplatz, also hätten wir auch aus der Luft kommen können. Hätten wir das bloß vorher gewusst. Der Check in geht schnell und reibungslos. Wir haben eine Garden Suite bekommen und man muss sagen, die Zimmer sind schon allesamt herrschaftlich. Hier fühlt man sich wohl und angekommen.
    Kurz mal die Füße hochgelegt und dann zum Essen. Ganz wie es sich gehört haben die Herrschaften eine Einladung bei einem Lord, Lord Lucan. Er betreibt hier ganz in der Nähe einen großen Pub. Der Pub hält im Inneren das was er vom Äußeren her vorgibt. Schöne Einrichtung, dazu Unterhaltung von verschiedenen Monitoren und eine typische Pubatmosphäre. Ja, es ist laut hier, also wer es lieber ruhiger mag, sollte hier nicht verweilen. Die Bedienung ist freundlich und normal schnell. Das Essen schmeckt hervorragend. Als Dessert sollte man den Schokokuchen probieren, einfach lecker.
    Es wird Zeit dem Körper Ruhe zu gönnen, was uns sicher in unserem großen Suitebett gelingen sollte. Übrigens haben wir am Abend den Pfau noch gesehen.
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  • Day9

    Richtung Norden

    June 8, 2019 in Ireland ⋅ 🌧 12 °C

    Wir verlassen Limerick und es geht weiter Richtung Norden. Den Weg, den wir gestern zurück gekommen sind, fahren wir wieder aber diesmal bis nach Galway.
    Schon bei der Einfahrt in die Stadt sind wir uns einig, dass dies eine schöne Stadt ist die einiges zu bieten hat. Der Stadtrundgang bestärkt uns in dieser Feststellung. Ein großer Platz und die dazugehörige Fußgängerzone laden zum Entspannen ein. Ein regionaler Markt kommt dazu und irische Kirschen schmecken sehr gut. In den Straßen ist Leben. Dass es zwischendurch immer wieder einmal regnet, stört uns nicht. Die Parkpreise in Galway sind dann schon ein wenig heftig aber immer noch besser als eine Kralle am Reifen zu haben.
    3 Stunden später verlassen wir Galway und wen sehen wir zu unsere Überraschung wieder? Das Pärchen aus Nürnberg. Sie wollten ebenso wie wir nach Galway, nur wollten sie hier bleiben. Es ist schon verrückt wie klein die Welt ist und man bestimmte Menschen immer wieder sieht.
    Friary of Ross ist im Navi nicht verzeichnet und irgendwie auch nicht die Orte drum herum. Mmmmmh Niemandsland? Okay wir fahren Richtung Cong und wenn wir sie sehen dann haben wir Glück. 16 km vor Cong sehen wir das erste Schild, klein und versteckt. Ein kurzer Weg durchs Dorf und dann eine kleine Strasse raus über Felder und dort ganz einsam steht sie. Ein altes Kloster, verfallen und von Krähen in Besitz genommen, umrahmt und beschützt von Kühen. Zu unser Freude kann man dieses Kloster auch betreten. Es windet recht doll und da hier keine Menschenseele ist ausser uns hören sich die Geräusche durch den Wind doch sehr spooky an. Es macht Spaß alles zu erkunden. Schön das wir diesen Punkt noch gefunden haben.
    Der nächste Stopp soll Cong, ein kleines aber schönes Dorflein sein. Und das ist es auch. Ein kleiner Dorfkern, dazu Cong Abbey und der Wald. Durch den Ort zieht sich der Cong River und überall sieht es ein wenig märchenhaft aus. Der Wald ist dicht und wild und doch gibt es gute Wege zum Wandern oder Radfahren. Hier in Cong wurde "The Quiet Man" mit John Wayne gedreht und darauf ist der Ort auch stolz, das sieht man. Unser Weg führt uns aber weiter durch eine wunderschöne Landschaft, immer wieder den Wild Atlantic Way kreuzen, vorbei am Lough Mask und Lough Nafooey über Berge und durch Weiden. Man muss schon ein wenig vorsichtig auf dem Lough Mask Scenic Drive fahren, denn die Schafe sind hier frei. Normalerweise stehen sie auf den Weiden in den Bergen aber immer wieder verirrt sich ein Schaf auf die Straße . Man ist hier oft allein unterwegs und nur wenige Autos kreuzen den Weg. Ein Fleck Erde voller Ruhe und Abgeschiedenheit.
    Wir erreichen Leenane, direkt am einzigen Fjord Irlands gelegen. Viel gibt es hier eben nicht. Die Bewohner sind verstreut und man trifft sich abends im Pub. Das war es. Die Landschaft ist dafür wundervoll. Unsere Unterkunft, das Portfinn Lodge liegt direkt am Fjord und wir haben eine super Aussicht auf die Landschaft um uns herum. Wir können bequem vom Zimmer aus Ebbe und Flut beobachten.
    Dennoch stört uns etwas, was wissen wir nicht. Die Ruhe? Der fehlende Fernseher? Die Toilettenbrille mit der man abstürzt wenn man nicht Acht gibt? Oder das Wetter für morgen? Keine Ahnung was es ist aber wir entscheiden uns, doch schon morgen Richtung Dublin zu fahren. Gesagt getan und schnell ein Hotel gebucht in der Nähe von Dublin. Dennoch werden wir Kylemore Abbey besuchen, aber das Wandern werden wir uns verkneifen. Gute Nacht und das ganz ohne Fernseher nur mit dem liebsten Mensch an seiner Seite.
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  • Day8

    Landschaft geniessen

    June 7, 2019 in Ireland ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute gehen wir es ruhig an und essen ein wenig später Frühstück. Die Cliffs of Moher und die Burren stehen auf dem Programm. Also wieder knappe 200 km Irland was wir sehen. Autobahn und Mautstrassen lassen wir wieder beiseite.
    Nach knapp einer Stunde gemütlicher Autofahrt haben wir die Cliffs of Moher erreicht. 8 Euro pro Person soll es kosten, aber wir werden durchgewunken ohne zu bezahlen. Okay, wenn sie es so sagen, gerne. Der Parkplatz ist um die Mittagszeit gut gefüllt aber nicht überfüllt. Er liegt in der Mitte der Cliffs, so dass wir uns für einen Weg entscheiden konnten. Wir gehen rechts und haben damit auf die großen Cliffs einen guten Blick. Es ist schon gewaltig und die Höhe ist berauschend, wenn man recht nah am Abgrund steht. Man kann hier einige Zeit verbringen wenn man entlang der Cliffs wandern will. Wir wollten aber noch einiges sehen. Also weiter in das 5 km entfernte Doolin. Jetzt mussten alle weiteren Ankommenden Touristen für den Eintritt bezahlen. Tja manchmal muss man auch etwas Glück haben.
    Der Gus O'Connor Pub soll einen Besuch wert sein. Das Dörfchen ist recht sehenswert, aber es ist überfüllt mit Touristen und Reisebussen. Man kann also im irischen Pub sitzen mit anderen Touristen. Das ist nicht das Irland welches wir sehen wollen. Die Fahrt geht weiter zum Gunuraigh Castle, zurück auf den Wild Atlantic Way durch die Burren. Der Corkscrew Hill ist sehr sehenswert. Ich denke der Name sagt alles. Um ihn herum die Burrenlandschaft. Das ist Irland.
    Das Castle ist recht klein und steht gut erhalten umgeben von Wasser direkt an der Hauptstraße. Den Eintritt haben wir uns aber gespart. Alles muss man auch nicht von innen sehen. Unser nächster Punkt ist nicht im Navi verzeichnet, also aufs geradewohl in etwa die Nähe der Kilmacduagh Abbey. Und siehe da mitten auf dem Land an einer kleinen Dorfstraße steht sie. Verfallen mit mehreren Gebäuden und ringsherum von Kühen bewohnt. Über den Friedhof kann man laufen, in die Gebäude kommt man nicht. Einzig der Turm ist noch vollends erhalten. Das Besondere ist, dass man diesen Turm nicht besteigen kann, denn er hat keine Tür. Der Rapunzelturm steht also nicht irgendwo im Wald, wie es die Gebrüder Grimm immer geschrieben, sondern hier mitten auf dem Friedhof.
    Die Rückfahrt führt wieder durch die Burrenlandschaft.
    Nach dieser Fahrt schmeckt uns das Abendessen im Woodfield House umso mehr. Dänemark gegen Irland untermalt unser Abendessen.
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  • Day7

    Ruhige Überfahrt

    June 6, 2019 in Ireland ⋅ 🌧 12 °C

    Killarney kehren wir den Rücken und sagen Ann Bye Bye. Auch dem Pärchen aus Nürnberg, welche zur selben Zeit im Glendale House waren.
    Es solle eine ruhige Überfahrt nach Limerick werden und wir lassen uns überraschen was kommt. Okay, in Raymondstown beim Terra Nova Fairy Gardens wollen wir vorher noch anhalten.
    Kurz hinter Tralee sehen wir ein Schild welches auf Crag Cave hinweist. Kurz entschlossen folgten wir den Schildern.
    Crag Cave ist eine der größten Höhlen Irlands, es wurden aber erst 1989 die ersten 350 Meter der Höhle für Besucher zugänglich gemacht. Heute sind es einige Meter mehr. Es bleibt unspektakulär in der Höhle, einzig die Eingangstür klingt etwas spooky.
    Da die Überfahrt nicht lang ist sind wir auch schnell in Raymondstown. Hier wurde ein privater Garten mit verschiedenen Elfen, Zwergen und anderen kleinen Lebewesen ausgestattet und das liebevoll. Der Garten sieht wild aber dennoch gepflegt und einladend aus. Wir mussten gleich an unsere Nachbarn Claudia und Pascal denken, denn das wäre auch etwas für ihren kleinen Flusslauf im Garten. Auf jeden Fall wird es in unserem Garten ein Elfendorf geben, das steht fest.
    Im Laufe der Zeit haben sich hier auch Hobbits und Harry Potter und Gefährten eingefunden. Sehr wahrscheinlich durch den Sohn der Familie, welcher hier sein Hobby ausleben kann.
    Nun noch die letzten Kilometer bis Limerick. Viel an Bewertung haben wir gelesen, hauptsächlich positive aber auch negative, und diese wollten wir überprüfen. Man muss ganz ehrlich sein, alles was das Woodfield House Hotel zu bieten hat steht in den einschlägigen Hotelportalen und alles ist so wie es beschrieben wurde. Wenn man selbst nicht die Fenster auf bekommt, sollte man sich einen negativen Kommentar sparen. Das wird dem Hotel nicht gerecht. Ich könnte noch viel darüber schreiben, aber wir wollen ja keinen Bewertungsbericht schreiben. Fazit, das Hotel, das Essen, die Lage und auch der Pub sind bestens und man kann dieses Hotel in Limerick nur empfehlen.
    Bei unserer Ankunft sollte Limerick auch gleich eine Überraschung parat haben. Die Nürnberger, welche wir heute morgen noch verabschiedet haben, sind ebenso im Woodfield untergekommen. Was das für ein Zufall ist.
    Zeit für einen Spaziergang in die City hatten wir allemal noch und so konnten wir dann auch so manche Auftragsarbeit von daheim erledigen. Auch wenn das Wetter wieder typisch irisch ist, tut es unserem Spaziergang keinen Abbruch. Limerick an sich ist eigentlich wie jede andere irische Stadt. Man sieht die üblichen Barbershop oder Hairdresser, diverse Geschäfte und natürlich die Pubs. Uns hat aber keines davon zugesagt. Musste es auch nicht, denn wir hatten ja unser Pub im Hause. Hier beschlossen wir auch den Tag mit dem täglichen gepflegten Guinness und einem wahnsinns leckeren 8 oz Sirloin Steak. Also echt beim Essen im Woodfield kann man nicht meckern.
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  • Day6

    Natur pur

    June 5, 2019 in Ireland ⋅ 🌧 10 °C

    Ein neuer Tag und wieder gibt es etwas neues zu entdecken.
    Ann, unsere Gastgeberin, gibt sich viel Mühe beim Frühstück. Dennoch kann es mit denen der vorherigen Tage nicht ganz mithalten. Sowohl ein kontinentales Frühstück als auch das irische hatten wir. Das irische ist gewöhnungsbedürftig mit Ei, Schinken, Wurst sowie warmer Leberwurst und Blutwurst. Danach hat man aber auch genügend Power für den Tag.
    Heute soll es auf den Ring of Kerry gehen. Vorher war noch tanken angesagt. Schnell den Tank vollgemacht, wobei die Iren hier echt die Ruhe weg haben und dann hinein in den Killarney National Park. Die Landschaft ist echt wunderschön. Eine kurze Fahrt durch einen Märchenwald und wir waren am ersten Stopp angelangt, der Torc Waterfall. Hier ist es richtig wie im Märchenwald. Bäume und Steine voller Moos und dazwischen immer wieder riesige Rhododendronbüsche, hochgewachsen bis weit den Baum hinauf. Der Wasserfall präsentiert sich wie so manche Fototapete im deutschen Baumarkt. Einige Wanderwege führen von hier aus durch den Wald. Einfach geniesserisch. Am Wasserfall und auch auf dem Wanderweg zu einer oberen Stelle, bei dem man sich zwischenzeitlich wundervolle Ausblicke verschaffen kann, ist durchzogen mit kleinen garstigen Bestien die über einen herfallen und stechen. Das ändert aber nichts an der Schönheit der Natur. Die Touristen hier zu beobachten ist ein Highlight. Dass man hier doch etwas dreckiger wird, sollte einem klar sein und doch kommen viele in ihrer Sonntagsausgehuniform mit schneeweißen Schühchen. Wahrscheinlich meckern diese dann, dass alles so dreckig ist oder bleiben gar im Auto oder Bus sitzen und lassen sich Fotos mitbringen.
    Der nächste Stopp ist der Ladys View. Ein Aussichtspunkt welcher weit ins Tal blicken lässt, umsäumt von Bergen. Flüsse schlängeln sich durchs Tal. Wir hatten echtes irische Wetter in allen Varianten. Der Wandel zwischen dunkel, diesig und dann wieder hell ist sehenswert. Weiter geht es zu Molls Gap, dem scheinbar höchsten Punkt. Zu sehen gibt es hier nicht viel. Dennoch sollte man sich den Weg nehmen, denn auf dem Weg dorthin könnte man schnell noch ein Schaf adoptieren. Zum anderen muss man den Weg nehmen wenn man den Ring of Kerry befahren will.
    Von Molls Gap sollte man Richtung Sneem fahren. Eine kleine Straße durch die Berge mit wenig Verkehr. Ruhe und Natur hat man hier oben. In Sneem biegt man rechts ab auf den Wild Atlantic Way. Ich denke das ist das Herzstück der Route. Eine echte Panoramaküstenstraße entlang des Atlantik. Viele Buchten erlauben uns als Besucher den wunderschönen Blick auf die schroffe Atlantikküste. An Coirean ist der Wendepunkt. Eine kleine verschlafene Stadt im, fast, letzten Zipfel der Route, wenn da nicht die ganzen Reisebusse wären.
    Ein wenig geht es noch am Atlantik vorbei und dann wieder ins Landesinnere. Kleinere Städtchen schlängeln sich am Wegesrand, bis man Killorglin erreicht hat. Unser Weg führt uns zurück nach Killarney
    Hier kehrten wir zum Abendessen im Tantlers Jack ein. Der Pub an sich ist nett gemacht. Die Toilette der Gentlemen war dagegen nicht gentlemen like. Ob die menschlichen Verdauungsreste im und um dem Klobecken vom letzten Tag übrig geblieben sind, weiss ich nicht. Aber sowas ist eklig. Ach so, und Donald hat Irland besucht, aber wen interessiert das schon.
    Morgen geht es weiter nach Limerick.
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  • Day5

    I'm singing in the Rain

    June 4, 2019 in Ireland ⋅ 🌧 10 °C

    Wir müssen leider Lucie, das Devon View House und somit auch Youghal verlassen. Schön war es und eben auch herzlich. Das Wetter präsentiert sich wie es sich für Irland gehört. Leichter Regen, aber das stört uns nicht.
    Weiter geht es über Blarney nach Killarney.
    In Blarney, knapp 9 km hinter Cork, steht das Blarney Castle mit dem Blarney Stone. Dazu kommt noch der Garden und das House. Das Gelände ist, vom ersten Blick her, wunderschön angelegt und es nieselt. Ein Latte und ein Baileys Coffee wärmten unsere Gemüter. Das erste was wir sahen war der River Cross. Zwei Flüsse die so gar nichts miteinander zu tun haben treffen sich hier, wobei der kleinere unter dem größeren hindurchfliesst. Aber das Castle war ja das Objekt der Begierde. Wunderschön instand gehalten und gut arrangiert, kann man hier die Burg besichtigen. Vom Murder Hole, dem Dungeon, den Caves und all den Räumen bis hin zu diversen Verteidigungsanlagen, alles kann man sehen und anfassen. Bis man ganz oben im Wehrgang der Burg steht ist es ein leicht beschwerlicher Weg. Höhe und Enge sollte man schon bewältigen können. Ist man oben angelangt kann man den Blarney Stone küssen und zwar rücklings, indem man weit über die Brüstung liegt. Macht man dies, so erzählt man sich, wird einem Sprachgewandtheit zuteil. Gut, die bräuchten wir jetzt nicht, aber egal ein bisschen mehr kann nicht schaden. Vielleicht kann ich meiner Frau dann besser kontern.
    Der Garten ist einfach herrlich und lädt zu langen Spaziergängen ein. Über den Poison Garden kommt man vorbei an überdimensionalen Thujabäumen zum Ferngarden . Mitten im irischen Wald, etwas weg vom Trubel, erschließt sich ein Garten mit hohen Farnpalmen und einem Wasserfall. Es ist fast wie im Märchen. Ich will auch so eine Palme, aber wenn man bedenkt das sie es mit dem wachsen nicht eilig haben, würde es ewig dauern bis sie um die 2 Meter wären. Aber man kann sich auch vorstellen wie lange diese Pflanzen schon hier im Garten stehen. Der Garten zieht sich lang und nicht viele verirren sich hierher. Man hat hier also Ruhe und kann die Natur genießen. Zurück geht es durch riesige Rhododendronbüsche, obwohl zum Schluss sind es dann schon Bäume. Einfach wahnsinnig schön. Möchte man sich den ganzen Garten erlauben sollte man sich einen Tag einplanen. Wir nicht, denn wir wollen heute noch Killarney erreichen. Der Linksverkehr macht mittlerweile Spaß , diesmal im neuen Level, mit Scheibenwischer.
    Killarney ist ein kleines schönes Städtchen und es erinnert mich ein wenig an Denver mit dem Blick auf die Rocky Mountains. Ein wenig die Stadt sehen und dann in Murphys Bar, einer der besten in der Stadt, zu Abend essen. Diesmal traditionell mir Irish Lamb und Beef Stew und dem stadteigenen Bier. Köstlich.
    Ach ja, eine Unterkunft haben wir auch. Glendale House liegt etwa 6 km außerhalb Richtung Tralee. Ein schönes Haus mit ausreichend grossen Zimmern. Unsere Gastgeberin ist eine etwas ältere Dame mit ihrem Sohn. Unser Blick aus dem Zimmer geht auf saftige Weiden und den irischen Kühen. Hier ist wirklich Irland.
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  • Day4

    Die Uhr wird zurückgedreht.

    June 3, 2019 in Ireland ⋅ ⛅ 13 °C

    Die Nacht im Devon View House war hervorragend. Da es auch hier wieder ein B&B ist, sind wir auf das Frühstück gespannt. Lucie und ihre Familie geben sich sehr große Mühe und das merkt man auch beim Essen. Es fehlt wirklich an nichts und wird mit Liebe zubereitet. Gut gestärkt konnten wir dann in den Tag starten. Lucie fragte uns noch wohin wir heute wollen. Cork war unsere Antwort. Sie fand Cork nicht so berauschend, Cobh legte sie uns ans Herz. Na gut Cobh liegt auf der Strecke nach Cork, also warum nicht wenn wir auf der Rücktour die Zeit dazu haben. Mal sehen was Cork zu bieten hat.
    Parkplätze zu finden ist ein wenig abenteuerlich aber wir haben was gutes gefunden. Cork, wir sind da. Was hat Cork zu bieten? Eigentlich das übliche wie in jeder Stadt Irlands in der wir bisher waren. Barbershops und Pubs. Dazu kommen natürliche historische Punkte. Alle kann man sowieso nicht mitnehmen, was man aber auch nicht muss. Unser Rundgang führte uns zum English Market, welcher leider geschlossen war, zur St. Fin Barres Kathedrale und zum Elizabeth Fort. Beim letzteren sieht man nicht viel, aber man hat eine wunderbare Aussicht über ganz Cork.
    Wir hatten also die Zeit um noch in Cobh vorbeizuschauen. Der Geheimtipp von Lucie.
    Cobh wiederum ist ein kleines Städtchen welches wunderbar anzuschauen ist. Der frühere Name Queenstown lässt vielleicht den einen oder anderen aufhören. Hier in Cobh legte die Titanic das letzte Mal in Europa an und nahm noch 123 Passagiere auf aus Irland. Man kann den alten Pier sehen von dem aus die Menschen zur Titanic gebracht wurden. Hier wurden die Auswanderer von ihren Familien verabschiedet. Unter ihnen waren Daniel Buckley und Bridget Driscoll. Warum gerade diese beiden? In Cobh ist eben auch der Ticketschalter der White Star Line erhalten und hier kann man einiges erfahren was man so vielleicht bisher noch nicht erfahren hat. Kauft man sich ein Ticket für die Titanic Experience so schlüpft man eben auch in die Rolle einer der 123 Passagiere und erfährt am Ende ob man es überlebt hat. Die Tour dauert ca. 1 Stunde. Sie ist zwar vom Gelände her sehr klein aber äußerst interessant. Da wir diesen Bericht schreiben kann man es sich schon denken. Daniel und Bridget, Passagiere der dritten Klasse, haben es beide überlebt.
    Wir müssen Lucie für diesen Tipp danken. Cobh ist wirklich einen Ausflug wert.
    Die Rücktour wollte Sonja dann fahren. Premiere im Linksverkehr. Von Anfang an hatte sie meine Aufmerksamkeit doch sie musste sich dessen noch einmal vergewissern, der erste linke Bordstein war ihrer. Das war dann aber auch der letzte. Als Beifahrer im Linksverkehr ist man angespannter als als Fahrer. Man tritt öfter schon die Bremse mit. Doch Sonni machte es Spaß und so nahm sie im ersten Kreisverkehr gleich mal die falsche Ausfahrt und hatte somit einige Kilometer mehr Fahrpraxis. Daniel und Bridget hatten die Titanic überlebt und auch noch die Rückfahrt nach Youghal. Applaus!!!!!!
    Zum Abendessen wollten wir noch etwas laufen. Es war auch dem geschuldet das wir unser Abendmahl in Clancys Bar zu uns nehmen wollten. Ach, was sind die Pubs hier geil. Clancys Bar vereint das urige mit dem Modernen, dennoch ist die Stimmung sehr ausgelassen. Live Musik spielt und die Gäste gehen bei so manchem Lied richtig mit. Das Essen schmeckt wunderbar, na und das Bier sowieso. Was läuft in Old Germany denn eigentlich falsch?
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