Storforsen, arktisch schön❄️🌊❄️
23 декабря 2025 г., Швеция ⋅ ⛅ -11 °C
Dienstag, 8.45 Uhr, -24 Grad,
gerade noch sehr dunkel um irgendwie zu erkennen wo es heute wettertechnisch lang gehen könnte…
Sonnenaufgang: 10.03
Sonnenuntergang: 13.06
Kurz vor 10 Uhr morgens wird es tatsächlich hell.
Der Sonnenaufgang färbt den Himmel rosa auf eisblauem Hintergrund…ein bisschen kitschig, aber…bei –24 Grad nimmt man jedes bisschen Romantik dankbar an.🥰
Gegen Mittag werfen wir uns erneut in unsere komplette Wintermontur, steigen in die gefühlt tonnenschweren Boots und stiefeln los durch die frostige Landschaft.
Immer noch –24 Grad!
Die Luft ist so kalt, dass wieder sämtliche Gesichtsbehaarung die nicht abgedeckt ist, einfriert.
Ziel: die grosse Stromschnelle.
Das Gebiet rund um die Stromschnellen ist ein Naturreservat und eigentlich bestens erschlossen mit Wegen, Holzstegen und Brücken. Eigentlich.
Heute nehmen wir nämlich die Variante „Abenteuer“.
Der direkte Wanderweg am Fluss ist gesperrt, also stapfen wir wild durch den Wald, über Brücken, Stege und… gefühlt einmal quer über den Nordpol.
Mitten hinein in eine dick eingeschneite, märchenhafte Winterwelt, bevor wir auf Umwegen wieder beim tosenden Storforsen landen.
Der Weg ist einfach traumhaft.
Und die vielen Grillplätze zwischen Bäumen und Felsen zeigen deutlich; Auch bei arktischen Temperaturen gilt offenbar das Naturgesetz…gegrillt wird immer!🌭 🔥
Vermutlich friert die Wurst schneller ein, als sie gar ist.🫣😂
Schliesslich stehen wir auf den Plattformen oberhalb der Stromschnellen und blicken auf die gewaltigen Wassermassen, die sich tosend ins Tal stürzen. Von der grossen Aussichtsplattform aus sieht man fast die komplette Länge der Stromschnelle; 5 Kilometer lang, 82 Meter Höhenunterschied…jaaa…man könnte auch sagen…viel Wasser mit sehr viel Turbulenzen…
Oben angekommen…nein…niemand jubelt. Kein Empfangskomitee. Kein Glühwein. Das mitten im Wald gelegene Restaurant und der Souvenirladen sind geschlossen.
Kein Kaffee. Kein Souvenir. Kein Trost. 🫣
Ein emotionaler Tiefpunkt.🙃
Also drehen wir…zumindest ich…resigniert um, schlagen einen weiten Bogen und wandern auf einem schmalen Pfad mitten durch den Wald wieder hinunter Richtung CP.
Mit roten Wangen, kalten Händen und einem tiefgefrorenen Handy dessen Kamera gerade zu meinem Ärger streikt, kommen wir wieder zu Hause an.😏
Inzwischen hat sich der riesige Hotelparkplatz ordentlich gefüllt, vermutlich alles weihnachtlich gestimmte Hotelgäste. Das passt auch bestens zu unserer Erfahrung. Als wir bei der Ankunft vorsorglich schon mal Plätze für das grosse „Julbord“ an Heiligabend reservieren wollten, hiess es nur; Reserviert? Nein! Ausgebucht? Ja! Eigentlich alles voll!“ Aber…tatatataaaa…für uns zwei lässt sich zu guter Letzt noch ein Plätzchen auftreiben…sooo toll🎄🍽️
Also…hm…wer an Weihnachten hier essen will, sollte schneller sein als der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten. 🎅❄️Читать далее
🎄🎄Frohe Weihnachten 🎄 🎄
24 декабря 2025 г., Швеция ⋅ ☁️ -4 °C
Wir wünschen euch allen von Herzen ein wunderschönes, zauberhaftes Weihnachtsfest mit allem Pipapo:
glitzernden Lichtern ✨, duftendem Tannengrün 🌲, gutem Essen 🍽️, feinem Trinken 🍷,
lachen bis der Bauch weh tut 😄, gemütlichen Momenten und ganz viel Wärme im Herzen ❤️.
Möge euer Zuhause erfüllt sein von Ruhe, Freude und liebevollen Begegnungen…
❄️Liebe Grüsse Sonja & René❄️
Bilder sind von der gestrigen „Polarnacht“Читать далее

ПутешественникVielen herzlichen Dank! Das brauche ich euch nicht zu wünschen! Das ist bei euch so! Und ich finde das wunderbar. Jeden Tag freue ich mich über eure Berichte. Danke dass ich mitreisen darf! Frohe Weihnachten und alles Gute im hohen Norden. Liebe Grüsse aus Seedorf BE. Herzlich Susanne

ПутешественникLiebe Susanne Von Herzen danke für deine warmen Worte. Wie schön, dass du uns auf unserer Reise begleitest und dich jeden Tag mit uns freust. Genau das macht es für uns so besonders. Wir wünschen dir frohe Weihnachten, viele helle Momente und alles Liebe aus dem hohen Norden. Herzliche Grüsse 🌟
Heiligabend im Hotel Storfosen🎄
24 декабря 2025 г., Швеция ⋅ ☁️ 2 °C
Mittwoch, Heiligabend, 9 Uhr,
- 17 Grad…das Wetter hält sich noch…
Heute stand ganz klar das Motto „Wir machen nicht viel aber das mit Hingabe“ auf dem Programm.
Unsere Hauptbeschäftigung;
das Ankommen der zahlreichen Hotelgäste zum legendären Julbord/Weihnachtsessen beobachten.
Man will ja schliesslich wissen, wer später beim Dessert Konkurrenz ist.😅
Zur Abwechslung spazieren wir mal bis zum Fluss, mal ums Hotel herum oder stapfen einfach völlig ziellos durch das Winterwunderland, sehr meditativ, zumindest solange die Füsse noch warm sind.
Am Abend ist es dann so weit. Auch wir stürzen uns auf das üppige Julbord.
Tja…bei diesem Angebot können die Augen schon mal doppelt so gross werden wie unsere Mägen, was dazu führt, dass dieses eine kleine Dessert oder der weihnachtliche Milchreis wieder einmal „aus Versehen“ zu viel ist. Aber Weihnachten ist ja nur einmal im Jahr…🫣😅
Und dann dieser alte Spruch:
Nach dem Essen soll man ruh’n oder einen Marsch tun.
Ruh’n ist überbewertet, also marschieren wir.😊
In der Dunkelheit geht es noch bis zum Anfang der Stromschnellen.
Der Weg wird einerseits vom riesigen Hotelscheinwerfer erhellt, andererseits lotst mich mein Schatz heldenhaft mit der Stirnlampe durch die klirrende Nacht. Romantik trifft auf Outdoor-Ausrüstung.
Kalt war’s. Dunkel war’s. Schön war’s.
Und der Milchreis? Der war’s wert.
🥰❄️✨Читать далее
1. Weihnachtstag-Ein Funken Hoffnung
25 декабря 2025 г., Швеция ⋅ 🌙 3 °C
Donnerstag, 1. Weihnachtstag, 9 Uhr, 4 Grad, Wind stösst Wolken über den gerade blau werdenden Himmel…
Gegenüber dem gestrigen Frostmärchen fühlt sich der heutige Tag fast an wie Frühling. Ganze 30 Grad hat das Thermometer offenbar über Nacht beschlossen raufzuklettern.
Die filigranen Birken, gestern noch eisverzauberte Feenwesen, stehen nun etwas entzaubert da…einfach Bäume, ohne Glamour, ohne Glitzer. Und die Nadelbäume? Ihrer flauschigen Schneekissen beraubt, wirken sie plötzlich erstaunlich ehrlich. Selbst die Laternen haben ihre weissen Zipfelmützen verloren und stehen nun wieder nüchtern in der Gegend herum, als hätten sie nie etwas von Winterromantik gehört.
Aber ja…jeder Wärmeeinbruch hat auch seine kleinen Wunder.
Unsere Perle enteist sich ganz von allein, völlig ohne Drama, ohne Kratzer, ohne Fluchen.
Und mein Schatz? Er sieht darin sofort eine Gelegenheit: Fensterputzen! Alle!
Während draussen also der Winter kurz sich in Zurückhaltung übt, knete ich drinnen den traditionellen Weihnachtszopf…äh…Knopf. Und ganz nebenbei, als hätte es genauso sein sollen, ist mir eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte in die Hände gefallen…
Also…Kerzen anzünden und
Herzen öffnen…🎄🕯️❤️🥰
Vier Kerzen brannten langsam im Adventskranz.
Der Raum war still, so still, dass man hörte, wie die Kerzen miteinander sprachen.
Die erste Kerze seufzte und sagte:
„Ich bin der Frieden.🕊️
Doch die Menschen halten keinen Frieden.
Sie wollen mich nicht.“
Ein Luftzug wehte durch den Raum – und die Kerze erlosch.
Die zweite Kerze flackerte und sprach:
„Ich bin der Glaube.✝️
Aber ich werde nicht mehr gebraucht.
Die Menschen wollen von Gott nichts wissen.“
Ein Windstoß kam – und auch diese Kerze ging aus.
Leise und traurig meldete sich die dritte Kerze:
„Ich bin die Liebe.❤️
Doch ich habe keine Kraft mehr.
Die Menschen lernen nicht, einander zu lieben.“
Und mit einem letzten Flackern erlosch auch sie.
Da kam ein Kind in den Raum.
Es sah die drei erloschenen Kerzen und begann zu weinen:
„Warum brennt ihr nicht mehr?
Ihr solltet doch bis zum Ende brennen!“
Da sprach die vierte Kerze ruhig:
„Hab keine Angst.
Ich bin die Hoffnung.🕯️
Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden.“
Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht der Hoffnung 🕯️
und zündete Frieden🕊️, Glauben✝️ und Liebe ❤️wieder an.Читать далее

ПутешественникSeufz. Wir suchen mal unsere Winterreifen 😂 Habt schöne Feiertage
Bodenlos in Boden - dann Luleå 🫣
26 декабря 2025 г., Швеция ⋅ ⛅ 3 °C
Freitag, Stephanstag, -4 Grad und schön…
Wir rollen heute weiter. Unsere „Perle“ schnurrt, die Laune auch. Nächster Halt unserer epischen Reise: Boden. Voraussichtlich. Vielleicht. Wenn Lappland uns lässt.
Hotel und Campingplatz liegen inzwischen wieder so verlassen in der lappländischen Wildnis, dass man fast erwartet, gleich einen einsamen Elch am Empfang einchecken zu sehen. 🫎
Wobei…der hätte gerade Pech zum einchecken…das Hotel bleibt bis am 7. Januar geschlossen!
Alle Hotelgäste haben nämlich schon gestern Vormittag kollektiv beschlossen: „So, das war’s, Abmarsch!“
Mit Kind und Kegel, Sack und Pack, Kinderwagen, Rucksack, Tupperdose und wahrscheinlich sogar der Zimmerpflanze sind sie einer nach dem anderen abgerückt, fast wie auf ein geheimes Signal hin.
Innerhalb einer Stunde war der Parkplatz so leergefegt, dass man hätte glauben können, der volle Parkplatz wäre nur eine Illusion gewesen.
Danach waren nur noch wir da,
die Stille und Lappland…und…wir haben’s genossen 😊
Nach einer gemütlichen Fahrt erreichen wir Boden, erledigen noch schnell ein bisschen Shopping und steuern dann den „First Camping“ an.
Die Rezeption ist…Überraschung…nicht besetzt! Was zu dieser Jahreszeit ja völlig normal ist…auch wenn an der Tür ganz frech Öffnungszeiten angeschlagen sind (MO–FR 13–17 Uhr). Details.🙃
Also checken wir elektronisch ein und…ruckzuck kommt die Buchungsbestätigung per SMS. Darin der vielversprechende Hinweis, dass der Code für die Keybox „in den nächsten Minuten“ folgt.
Nun ja… diese Minuten dehnen sich offenbar gerne mal auf skandinavische Zeit.
Wir warten…und warten!
In der Zwischenzeit trifft ein weiterer Camper ein, ein Deutscher. Natürlich…auch er wartet!
Zu dritt telefonieren wir sämtliche Nummern durch, die an der Tür, in der Webseite oder auch in irgendeinem Paralleluniversum zu finden sind. 😅
Unsere Handys glühen, zusätzlich schreiben wir noch E-Mails. Wir sind schliesslich Multitasking fähig.
Ergebnis: nichts…niente…nada…einfach nur Funkstille.
Nach sagenhaften eineinhalb Stunden ist es uns dann doch zu blöd. Gemeinsam mit dem mittlerweile nicht mehr ganz fremden Deutschen (ja, wir kennen jetzt seinen Namen: Thorsten) beschließen wir, nach Luleå auf den dortigen First Camping auszuweichen. In der naiven Hoffnung, dass man dort flexibel, spontan oder kulant ist.
Also rasen wir im Schnutz und bereits in stockfinsterer Nacht 🫣😉 nach Luleå.
Dort die ernüchternde Erkenntnis: Absolute keine Chance auf Umbuchen oder Verrechnen.
Just in diesem Moment erhält Thorsten eine SMS vom Boden-Camping mit dem Key-Code.
Er fährt die knapp 40 Kilometer wieder zurück. Timing ist alles. 🫣
Wir checken hier ein und versuchen nun, auf irgendeinem Weg den bereits überwiesenen Betrag zurückzubekommen.
Wobei…ehrlich gesagt…ich sehe gerade eher schwarz.
Aber gut: Abwarten. Wir bleiben dran 🤓
Vorerst erhalten wir als Entschädigung einen super tollen Platz direkt am gefrorenen Bottnischen Meerbusen…
Warum ich schon am Morgen geschrieben habe „Boden. Voraussichtlich. Vielleicht. Wenn Lappland uns lässt“…wahrscheinlich hab ich da schon im kleinen Finger gespürt, dass heute nicht alles so läuft wie es geplant war 🫣😅Читать далее
Vom Winde verweht in Luleå…
27 декабря 2025 г., Швеция ⋅ 🌬 1 °C
Samstag, 9 Uhr, 0 Grad, über den noch blauen Himmel ziehen vereinzelte Wolken und es ist ziemlich windig!
Der Sonnenaufgang über Luleå war schon mal nicht so schlecht, abwarten was der Tag noch so alles bietet…
Nach meinem morgendlichen Rundgang am Lulefjärden, einem Meeresarm des Bottnischen Meerbusens (Ostsee, klingt immer so…hm…gewöhnlich) dämmert mir zum ersten Mal die ganze Wahrheit:
Wir stehen mit unserer „Perle“ mitten auf einer spiegelglatten Eisfläche.
So allein…so perfekt platziert…
wie eine liegengebliebene Kirsche eines Ordeuvres auf einer frisch polierten Spiegelplatte 🫣🙃
Gottseidank hat mein Schatz vorsorglich die Spikes auf die Boots montiert, offenbar kennt er mich (und das Eis) besser als ich selbst…so von wegen; fliegen geht gut, an der Landung kann ich noch arbeiten!🫣
Auf dem kurzen Spaziergang über das gefrorene Wasser Richtung Eisbad knackt und knistert es unter jedem Schritt.
Das Eis ist hier zwar locker einen halben Meter dick, aber das Geräusch klingt trotzdem exakt so, wie man sich den Anfang eines sehr schlechten Abenteuers vorstellt 😱
Trotzdem…es ist Wunderschön,
faszinierend und nur minimal beunruhigend.😅😉
Am frühen Nachmittag überkommt uns erneut der unwiderstehliche Drang nach draussen zu gehen.
Also stapfen wir durch hohen, harten, halb gefrorenen Schnee, schlittern über vom Wind blankpolierte Eisflächen und balancieren auf den schmalen Spuren der Schneemobile am Lulefjärden entlang, bis zur Mündung des Flusses Luleälven, der hier in die Ostsee fliesst.
In der Rezeption des Campingplatzes erwerbe ich dann ein hochwichtiges Souvenir…einen Magneten für meine Magnettafel…Prioritäten müssen sein! 😍
Den Rückweg schlagen wir uns mitten durch ein Meer von Ferienhütten, derzeit fest in französischer Hand.
Währenddessen legen die Sturmböen noch eine Schippe drauf, und man ist schon dankbar, wenn einem lediglich ein Tannenzapfen auf den Kopf fällt und nicht gleich ein kompletter Baum 🫣😏
Alles in allem entpuppte sich unsere Winterwanderung durch den schönen Campingplatz in dieser grossartigen Natur stellenweise als kleines Abenteuer, umso beruhigender war das Gefühl, den Wald schliesslich wieder lebend hinter uns zu lassen.😅Читать далее
Still und starr ruht das Meer…
28 декабря 2025 г., Швеция ⋅ 🌙 -1 °C
Sonntag, 9 Uhr, -3 Grad, keine Sturmböen, es wird schön…
Sonnenaufgang: 9.54
Sonnenuntergang: 13.11
Ja…der Sturm hat seine Spuren hinterlassen. In der ganzen Winterlandschaft liegen massenhaft Tannzapfen und tonnenweise Zweige und Äste auf dem Boden.
Der „First Camp Arcus - Luleå“ im Vorort Karlsviken ist ein weit ausgedehnter, gigantischer Platz mit 600 Standplätzen und rund 80 Miethütten.
Während der Sommermonate bietet der Platz von A wie Angeln bis Z wie Zipline…einfach alles!
Jetzt im Winter ist nur ein kleiner Teil für den Tourismus geöffnet und man wähnt sich definitiv mitten in einer wunderschönen Natur mit Wald und direkt am vereisten Meer.
Der CP liegt auf einer Landzunge wo der Fluss Luleälven vorbei fliesst bevor er vor der Hafenstadt Luleå in den Bottnischen Meerbusen mündet.
Der kleine Ort Karlsvik oder wie die Einheimischen es nennen, das Kap, war während des 19. Jahrhunderts bis ins frühe 20. Jahrhundert ein Industriegeprägter Ort mit einem Frachthafen, Holz- und Eisenmühlen, Hochöfen, Schloten und Kaminen. Zuerst Holz, dann Eisen, irgendwann beides.
Mit der Modernisierung allerdings bekam das Kap Probleme.
Fabriken wurden verlegt, geschlossen oder still und leise vergessen. 1973 fiel schliesslich die letzte Fabrik dem Abrissbagger zum Opfer und 2016 brannten auf wundersame Weise letzte Lagerhallen ab.
Geblieben sind Reste…Grundmauern, Fundamente und geheimnisvolle Steine im Gebüsch. Im Sommer, so heisst es, kann man kaum einen Schritt machen, ohne über ein Stück Vergangenheit zu stolpern.
Die Entwicklung; vom ehemaligen Arbeiterdorf zur Industriehochburg und schliesslich zu einem Ort, der Urlauber ganzjährig aus aller Welt anzieht.
Mit ausreichend Abstand zum Campingplatz stehen noch immer die schönen Villen der ehemaligen Obrigkeiten.
Stolz, grosszügig und mit dem gewissen Blick von oben herab, selbst nach all den Jahren scheinen sie leise zu flüstern: „Wir hatten mal Personal!“🤫
Heute machen wir erst mal eine Runde auf dem Lulefjärden…zugefroren, aalglatt und so einladend, dass selbst Pinguine hier Urlaub machen würden🐧😉.
Gerade liegt noch Equipment fürs Eisfischen herum, sorgfältig neben ausgelegten Rentierfellen drapiert.
Natürlich können wir bei so einer Vorlage nicht widerstehen. Wenn schon Eis, dann richtig.
Also greifen wir beherzt zum Eisbohrer und tun so, als hätten wir das schon oft gemacht…haben wir aber nicht!🫣
Das Eis knirscht, der Bohrer ruckelt, und wir lernen schnell, 50 Zentimeter Meereis ist kein Softeis🤣
Es braucht Kraft, Ausdauer und ganz wichtig…ordentlich Spuke…viel Spuke. Ehrlich…das machen meine Schultern irgendwann nicht mehr mit😏.
Nebensache! Allein der Versuch vom Bohren war schon ein Abenteuer.
Danach verlassen wir auf direktem Weg den CP und spazieren zum nahe gelegene „Norrbottens
Järnvägsmuseum“ (Eisenbahnmuseum).
Tja…das Museum selbst, bestehend aus zwei grossen Hallen, ist geschlossen. Winterpause. Aber Schweden wäre nicht Schweden, wenn man uns nicht trotzdem etwas bieten würde, die Ausstellung im Freien. Frei heisst in diesem Fall draussen, zugeschneit und sportlich ambitioniert. Besichtigt werden können die Züge, sofern man sie erreicht…oder erkennt…oder diese nicht komplett im Schnee verschwunden sind.
Wir kämpfen uns also durch hohe Schneeverwehungen und stehen plötzlich vor dutzenden Zügen aus den Jahren 1886 bis 1980. Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven, Güterwagen, Waggons, Erzwagen und Loren…eine beeindruckende Parade aus Stahl und Technik.
Einige dieser Fahrzeuge sind wirklich einzigartig, andere sehen aus, als hätten sie schon 1890 beschlossen aufzugeben.
Die meisten waren auf der legendären Malmbanan unterwegs, der Erzbahn zwischen Luleå, Kiruna und Narvik. Man spürt förmlich die Geschichte und gleichzeitig die Kälte. Während wir zwischen den alten Lokomotiven am ehemaligen Bahnhof stehen, fragen wir uns, wie die Menschen früher hier zu dieser Jahreszeit gearbeitet haben.
Ganz sicher mit mehr Wollkleidung und sehr viel mehr Disziplin!
Danach spazieren wir durch das ehemalige Villenquartier heimwärts und geniessen einfach noch den wunderschönen Sonnenuntergang an der Küste…Читать далее
Warme Trottoirs & kalte Nasen in Luleå
29 декабря 2025 г., Швеция ⋅ ☁️ -5 °C
Montag, 9 Uhr, -7 Grad, schön und kalter Wind…
Gemäss Wetterapp soll der Wind die ganze Geschichte noch ein bisschen auffrischen, als ob das nötig wäre. Gefühlt reden wir hier von sportlichen –14 Grad…mal schauen🫣
Tja….update aus der Realität;
Also…definitiv…es ist kälter…viel…viel Kälter.
Die App nennt das „frisch“, mein Gesicht nennt es „Eisig“.😅
Wir verlassen heute den Campingplatz in Karlsvik und fahren gar nicht so weit.
Einfach…raus aus der Natur…rein in die Stadt Luleå.
Wie immer, wenn wir hier sind, beziehen wir unseren Stammplatz auf dem „Södra Hamn Ställplats“, direkt am Bottnischen Meerbusen, mit allerbestem Blick über das dick zugefrorene Meer bis hin zur beleuchteten Insel, die aktuell ganz entspannt zu Fuss übers Eis erreichbar ist.
Und das Beste an diesem Hafenquartier: Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang…wir haben die Sonne den ganzen Tag im Blick.
Übrigens…hier stehen wir in bester Nachbarschaft mit den hiesigen vier Eisbrecher die ordentlich und in Sichtweite parkiert sind.
Jaaa…hier im Norden braucht die Ostsee professionelle Unterstützung um wenigstens stellenweise befahrbar zu sein!
Bevor die Sonne sich verabschiedet, spazieren wir noch gemütlich in die Innenstadt.
Die Trottoirs sind hier beheizt…Luxus pur. Die Strassen und Plätze sind im allgemeinen erstaunlich eisfrei und falls doch irgendwo ein bisschen Eis lauert, ist es mit mindestens fünf Zentimetern Splitt gepolstert. Sicherheit geht vor!🤓
So lässt es sich ganz entspannt und ziemlich rutschfest durch die noch weihnachtlich dekorierte Fussgängerzone schlendern…fast romantisch…wären da nicht Menschenmassen die Schnäppchen nachjagen…sämtliche Geschäfte bieten 50% Rabatt😳🤑🛒
Jaaa…auch ich kann einer „Neuerwerbung“ nicht widerstehen…🫣
Man fühlt sich beinahe wie auf einem Wintermarkt…nur ohne Glühwein in der Hand.😂Читать далее

Путешественник
Grüsst Sisu von uns. Einer der Kolosse heisst gleich wie unser kleines Monster 😄

ПутешественникJaaa…der muss jetzt noch warten, der „Sisu“ steht nämlich in Finnland 😅
Rutschpartie mit Aussicht…
30 декабря 2025 г., Швеция ⋅ ⛅ -10 °C
Dienstag, 9 Uhr, -11 Grad, windig aber…allerschönstes Winterwetter
Uns zieht es heute raus aufs Eis des dick zugefrorenen Bottnischen Meerbusens.
Gefühlt ist der erste Sonnenstrahl der offizielle Startschuss für die zur Zeit tägliche Völkerwanderung zur eingefrorenen Insel Gråsjälören.
Alles, was sich vernünftigerweise (oder auch nicht) auf Eis machen lässt, wird gnadenlos ausgeübt:
Eisfischen mit oder ohne Zelt, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Eishockey, Sparkering (Tretschlitten) – und natürlich spezielle Bikes, mit denen man über das spiegelglatte Eis düst, als gäbe es kein Morgen.
Einfach übers Eis gehen?
Nein! Gehen ist hier eher eine vage Empfehlung.
Selbst mit Spikes an den Boots rutscht man frisch, fröhlich und völlig unkontrolliert über die Fläche. Der Blick bleibt permanent am Boden kleben…nicht aus Demut…nein…eher aus purer Angst…ein Eisstück nicht rechtzeitig zu erkennen das einen gleich aufs Kreuz legen will. 🫣
Die tief stehende Sonne blendet zusätzlich, offenbar mit voller Absicht.😎
Unser Fortbewegungssystem:
Quasi Curling für Fortgeschrittene, einfach ohne Stein…auf einem Fuss rutschen, mit dem anderen anstossen. Elegant ist anders, effektiv…na ja.😅
Nase putzen, fotografieren oder einfach mal umschauen?
Unbedingt vorher anhalten!
Und zwar mit festem Stand.
Denn…Eis ist nicht nur hart…es ist nachtragend.
Auf der Insel Gråsjälören können wir mal kurz aufatmen. Hier liegt nämlich fast kein Schnee und kaum Eis. Kein Wunder, auf unzähligen Feuerstellen wird gefeuert und gegrillt, was Holzstapel und Würste hergeben…und zugleich wird ziemlich sicher dabei auch noch die Insel aufgewärmt🫣🔥🌭
Der Rückweg ist genauso rutschig, aber kein bisschen weniger schön. Zwischendurch geniessen wir, selbstverständlich nur im Stillstand, die Aussicht auf die „Skyline“ von Luleå.
🚢🧊⛴️🧊🚢🧊⛴️
Noch ein paar interessante Details zu den Eisbrechern:
Im Heimathafen Luleå, am Gamla Malmkajen, sind aktuell vier Eisbrecher stationiert beziehungsweise regelmässig im Einsatz:
• Ale (seit 1973): Mit 47 m Länge, 13 m Breite und rund 12 Knoten der kleinste Eisbrecher. Wird vor allem für frühe Einsätze und enge Passagen genutzt.
• Atle (seit 1974): 104,6 m lang, 23,8 m breit, bis 19 Knoten schnell. Erster Eisbrecher der Atle-Klasse, gebaut für schwere Eisbedingungen und Geleitschutz von Frachtschiffen.
• Frej (seit 1975): Das Schwesterschiff der Atle, universell einsetzbar im gesamten Bottnischen Meerbusen.
• Ymer (seit 1977): Letzter Eisbrecher der Atle-Klasse, mit etwas höherer Antriebsleistung als Atle und Frej.Читать далее
Neujahrsgrüsse auf Rädern ✨
31 декабря 2025 г., Швеция ⋅ ☀️ -15 °C
Wir wünschen allen ein schönes Silvester und ein frohes neues Jahr…🍀🐷🎩
Möge das Jahr 2026 euch stets freie Stellplätze, ruhige Nächte unter funkelnden Sternen
und Strassen ohne Umleitungen bescheren.
Mögen eure Routen spontan bleiben, eure Reifen pannenfrei rollen und euer Zuhause auf vier Rädern euch überall ein gutes Gefühl geben.☺️
Wir wünschen euch Rückenwind auf allen Wegen, freundliche Begegnungen am Lagerfeuer,
funktionierende Technik und Kaffee, der auch im Wohnmobil schmeckt wie zuhause.🥰
Kommt gut ins neue Jahr,
bleibt neugierig, gesund
und immer ein kleines Stück unterwegs 🚐✨Читать далее

ПутешественникVielen für die guten Wünsche! Sie sollen auch bei euch in Erfüllung gehen! 🙋🏼♀️🎉💝

ПутешественникDankeschön auch euch ein gesundes neues Jahr mit vielen neuen tollen Reisezielen 🧨🚀🚐
Neujahrsfahrt nach Kemi/Finnland
1 января, Финляндия ⋅ ☁️ -13 °C
Donnerstag, 9.46 Uhr, -20 Grad,
noch ist’s schön aber über dem Bottnischen Meerbusen braut sich was zusammen…
…kann uns gerade egal sein, wir cruisen eh weiter.
Das Feuerwerk in Luleå, das uns ins neue Jahr katapultiert hat, war auch diesmal wieder sensationell.
Ebenso vorhersehbar wie im letzten Jahr: Kurz vor Mitternacht strömten die Menschenmassen herbei, parkten uns mit gefühlt fünfzig Fahrzeugen gleichzeitig zu, liessen während der grossen „Silvestershow“ demonstrativ die Motoren laufen damit die Fahrzeuge ja nicht abkühlten.
Weil…na ja…bei −24 Grad 🥶.
Und dann bestaunten sie vom Kai aus ehrfürchtig das Funkeln, Glänzen und Sprühen am Himmel.
Exakt 15 Minuten nach Mitternacht dann das grosse Finale: kollektiver Abzug.
Und…weg waren sie.
Zurück blieb eine Luft, schwer geschwängert mit einer exquisiten Mischung aus Diesel, Feuerwerk und Neujahrsillusionen 🫣🚗💨🚙💨🚕💨🤢
Nun…diese Eiseskälte ist tatsächlich eine ernstzunehmende Herausforderung für die Finger. Beim Fotografieren dauert es keine fünf Minuten, bis sie erst klamm werden, dann steif wie Tiefkühlwürstchen und schliesslich nur noch eines können…weh tun!
Feingefühl? Kamera bedienen? Vergesst es!
Also blieb nur die einzig logische Entscheidung…nichts wie rein in die gute Stube, Finger auftauen und den Rest auch 😅
Wir überqueren die Grenze Haparanda🇸🇪–Tornio🇫🇮 und…ja so schnell geht‘s, das neue Jahr ist plötzlich eine Stunde älter.
Keine Rakete, kein Feuerwerk, einfach nur ein Grenzschild. Zeitreise auf finnische Art.
Mit diesem frisch gealterten Jahr im Gepäck fahren wir weiter Richtung Kemi.
Unterwegs fallen ab und zu ein paar Schneeflocken vom Himmel, ganz lässig, als wollten sie sagen: „Nur zur Erinnerung, ihr seid immer noch im hohen Norden.“😅
Gegen Abend entdecken wir etwas ausserhalb der Stadt einen echten Volltreffer…einen traumhaften Stellplatz beim „Hotel Yöpuu“. Tolle Lage, ruhig, verschneit, Natur pur.
Es ist alles vorhanden was man braucht.
Vom neuen Besitzerpaar erfahre ich, dass sie diesen ehemaligen „Nur Campingplatz“ mit einer über 50-jähriger Geschichte vor 2 Jahren total renoviert haben und dann inklusive Hotel und Restaurant neu eröffnet haben.
Finnische Wildnis, knirschender Schnee unter den Füssen und das beruhigende Gefühl, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, nicht selbstverständlich im hohen Norden zu dieser Jahreszeit.🥰Читать далее

ПутешественникEinfach genial Deine überschwingende Texte, humorvoll mit einer Prise Gelassenheit bei all Deinen „kühlen“, coolen Ausfahrten im hohen Norden.
Kemi bis Rovaniemi-Polarkreis erreicht!
2 января, Финляндия ⋅ ⛅ -21 °C
Freitag, 9.30 Uhr, -18 Grad, der morgendliche Himmel scheint zartrosa in babyblau übergehend…
Sonnenaufgang: 10.43
Sonnenuntergang: 14.08
Kaum haben wir die Augen offen, macht sich bei unseren Schweizer Nachbarn bereits hektische Betriebsamkeit bemerkbar.
Zunächst hören wir nur das Knirschen des Schnees unter ihren eiligen Schritten. Dann ein leises Fluchen. Und schliesslich hämmert jemand an unsere Tür als ginge es…ohne jede Übertreibung…um Leben und Tod.🫣
Ich öffne das Fenster und frage nach.
Andy und seine Frau haben sich ausgesperrt. Sie wollten „nur kurz“ in die öffentliche Dusche und waren dementsprechend… sagen wir…hm…minimalistisch bekleidet. Sie hat immerhin noch einen Mantel über dem Pyjama. Aber er…er steht im wahrsten Sinne des Wortes mit abgesägten Hosenbeinen so quasi am „Nordpol“.🥶
Scheiiiiiiii… beeee… und das bei dieser Kälte.
Sie brauchen dringend eine Leiter. Gut! Damit können wir dienen.
Nun ja…die Idee, irgendwo, irgendwie einen Ersatzschlüssel zu verstecken, ist ja an sich schon clever…aber auf dem Dach?!
Oben angekommen muss Andy erst einmal Schnee und Eis wegkratzen um überhaupt an den kleinen Schlüsseltresor zu kommen. Natürlich: zugefroren!
Also eilt mein Schatz heldenhaft mit einer Pfanne heissem Wasser zur Rettung.
Danach klappt es und die Schweizer sind knapp, aber erfolgreich, vor dem sicheren Erfrierungstod bewahrt 🫣😅
Ihr Stubentiger nimmt das ganze Drama übrigens ausgesprochen gelassen. Währenddessen erkundet er die Umgebung, klettert auf die weihnachtlich beleuchtete Tanne oder jagt…selbstverständlich chancenlos…einem Hasen hinterher.
Und wir?…wir rollen weiter gen Norden.
Nun ja…wer Finnland hört, hat automatisch Wald vor Augen.
Und was soll ich sagen? Das Klischee hält stand!💪🏻👍🏻
Zwischen Kemi und Rovaniemi liegen rund hundert Kilometer und gefühlt ebenso viele Schattierungen von Weiss.
Frisch verschneite Wälder säumen die Strasse, endlos, still und beinahe ehrfürchtig.
Willkommen in Finnisch-Lappland.
Ab und zu durchbricht etwas die Monotonie…gut getarnte Rentiere, die zwischen den Bäumen auftauchen, als hätten sie sich extra Mühe gegeben, möglichst dekorativ im Schnee zu stehen. Dann wieder ein Wegweiser zu einer Ortschaft, einzelne Häuser oder eine grössere Tankstelle, kleine Lebenszeichen in einer ansonsten herrlich menschenleeren Landschaft.
Ganz gemächlich…schliesslich hat es hier niemand eilig, überqueren wir um exakt 13.50 Uhr den Polarkreis.
Ein kurzer Blick auf die Uhr, ein innerliches „Na bitte“ und schon sind wir offiziell im hohen Norden angekommen.
Kurz darauf checken wir ein auf dem Stellplatz „BestPark Rovaniemi Arctic Circle“, direkt vis-à-vis vom Santa Claus Village.
Besser kann man dem Weihnachtsmann kaum auf die Pelle rücken…🫣🎅🏻😂
Den Nachmittag verplempern wir hochmotiviert in und ums Womo herum, schliesslich muss man auch im Urlaub konsequent nichts tun können. Ein bisschen hier stehen, ein bisschen dort sitzen, gelegentlich bedeutungsvoll in die verschneite Weite schauen. Sehr meditativ 🥰
Am Abend allerdings reisst uns (eher mich) die Neugier dann doch noch vom Hocker. Wir können es uns schliesslich nicht nehmen lassen, durch das bunt beleuchtete Dorf des Weihnachtsmannes zu schlendern. Ich will ja wissen, was sich in den letzten Monaten verändert hat, eventuell neu dazu gekommen ist…oder weggelassen wurde…oder so🎄😏
Im Stechschritt marschieren wir durchs Weihnachtsdorf.
Bei -24 Grad ist Fotografieren eine echt coooole Herausforderung…
Neu ist das Lebkuchenhaus-Quartier. Weitere Hütten, wo man nächtigen könnte.Читать далее
Rovaniemi-Kerzen, Kälte und Kapitulation
3 января, Финляндия ⋅ 🌙 -18 °C
Samstag, 9 Uhr, -30 Grad, schön…
Seit gestern Abend begleitet uns das sonore Dauerbrummen einer italienischen Dieselschleuder. Kein Designermodel…hm…eher die automobile Antwort auf „Vintage“…ein Wohnmobil sicher nicht geschaffen für arktische Verhältnisse, und das seine besten Jahre offenbar schon hinter sich hat. Der Motor läuft…und läuft…und läuft. Nonstop! Die Luft? Nun ja… nennen wir sie „chemisch aromatisiert“.
Die Besitzer frieren offenbar nicht nur draussen sondern auch drinnen und lassen die Motoren völlig schamfrei laufen, als hätten sie sich heimlich ins Testcenter von Ferrari in Maranello verirrt.
Tja…wie soll ich sagen?
Nur „Dolce und Cabana“ oder „Versace“ spenden halt leider keine Wärme. Aber hallooo…figurbetont, chic und sehr elegant!
Bellissima 😉
Und nein, sie sind nicht allein. Gefühlt jedes zweite Womo hier macht auf „arktische Standheizung, Version Diesel“. Als ob das nicht schon reichen würde, wabert zusätzlich der Duft von Dutzenden Motorschlitten herüber, die ringsum zu romantischen Ausfahrten in den Wald einladen.
Natur pur mit Benzinnote.🥴
Ich wundere mich ehrlich gesagt nur, dass sich Klima-Greta hier noch nicht aufs Eis geklebt hat 😶🌫️🥹Vielleicht sucht sie noch den richtigen Parkplatz?!
Ja… ganz ehrlich…wir machen heute das, was heldenhafte Abenteurer selten zugeben: Wir ergreifen die Flucht südwärts 🏃♂️❄️
Die nächsten Tage sollen die Temperaturen nämlich noch weiter sinken. Aktuell haben wir bereits knackige –32 Grad und nein… das ist weder für uns noch für unsere „heiss geliebte Perle“ ein Zustand, den man auf Dauer nur mit einem Lächeln und intakten Gesichtsnerven erträgt. Tiefkühltruhe ist romantisch… wenn man nicht selbst drinliegt.🤭
Und als Sahnehäubchen (aus gefrorenem Diesel) kommt noch der Gestank dazu. 😷
Santa Claus Village hat inzwischen eher etwas von „Industriegebiet am Polarkreis“ als was von Winterwonderland.
Bevor wir Rovaniemi aber endgültig den Rücken kehren, erledige ich noch das Pflichtprogramm: obligatorische Kerzen kaufen 🥰
Man weiss ja nie, vielleicht braucht man später noch stimmungsvolle Beleuchtung um die Flucht emotional aufzuarbeiten…oder so🫣😅🤣
Dann geht’s los…und jetzt nimmt unsere Reise eine überraschende Wendung: Wir fahren eine neue Nebenstrasse. Ja. Neu. Für uns.
Vorbei an einem nagelneuen, noch nicht ganz fertigen Ferienhausquartier, was dem Ausdruck „Industriegebiet am Polarkreis“ auch schon fast gerecht wird.
Zwischen Rovaniemi und Kemi; Ganzer Film rückwärts abspulen 🫣😅 nur…diesmal mit der Sonne im Gesicht und den Mond im Rücken.
In Kemi rollen wir schliesslich zielsicher auf den Stellplatz beim „Hotel Yöpuu“, wo wir vorgestern schon genächtigt haben.
Alte Liebe rostet nicht…sie taut höchstens wieder auf.
Beim Aussteigen fühlen sich –15 Grad plötzlich…nun ja…fast warm an.
Also zumindest psychologisch.
Und die Luft? Wieder atmungsaktiv! 🥰
Zum Abendessen gehen wir heute in das gemütliche Restaurant vom „Hotel Yöpuu“…wir müssen unsere Flucht verarbeiten…😵💫😵Читать далее

Yvi on tourWie heizt ihr denn bei diesen Temperaturen? Wir sind aktuell unterwegs in der Schweiz bei Minusgraden und testen unsere Dieselzusatzheizung. Einen Gestank haben wir bei uns nicht realisiert. Wir riechen eher etwas, wenn wir unsere Alde-Heizung mit Gas betreiben.

ПутешественникSpass muss sein 🤭mit der Alde-Gasheizung und Elektrisch und im schlimmsten Fall mit der Dieselheizung!

ПутешественникAlso…Alde-Heizung sollte nicht riechen! Aber vielleicht weil sie noch neu ist?!

Yvi on tour👋👏😂, kann sein, jedoch bei geöffnetem Fenster ist es unangenehm. Wir behalten dies mal im Auge. Normalerweise heizen wir ja bei geöffnetem Fenster auch nicht.
„Lappland: Viel Kälte, wenig Eile“
4 января, Финляндия ⋅ 🌙 -21 °C
Sonntag, 10 Uhr, -25 Grad, die Sonne kann sich nicht durchsetzen,
es bleibt bewölkt…
…und wir bleiben erstmal ganz entspannt die nächsten zwei Tage hier in Kemi.
Die herzliche Gastfreundschaft dieses Betreiberpaars hat uns die Entscheidung wirklich leicht gemacht.
Nun ja… das Hotel „Yöpuu“ samt Stellplatz liegt strategisch perfekt eingebettet in einem Wäldchen, zwischen zwei Strassen und der Eisenbahnstrecke.
Ein stadtnaher, logistischer Traum.😉
Aber keine Sorge, weder vorbeifahrende Autos noch Züge stören. Wirklich nicht!
Man nimmt…also zumindest wir nehmen sie schlicht nicht wahr! 🚗🚆✨
Nur…letzte Nacht haben offenbar ein paar vollmondgetriebene Vollpfosten beschlossen, die romantische, hellbeleuchtete Vollmondnacht nicht etwa schlafend oder sinnierend zu verbringen…nein!
Stattdessen sind sie offensichtlich hormongesteuert, stundenlang mit ihren dezibelstarken Skidoos durch die winterliche Idylle gebrettert. Natur? Ruhe? Stille? Nix da!!!
So mitten in der Nacht stellt man dann fest, dass ein Skidoo auch als nerviger Weck(er)ton und Nervenstresstest gleichzeitig funktioniert. 😠❄️
Muss nicht sein!
Übrigens; man lernt ja nie aus:
Der erste Vollmond im Kalenderjahr 2026 (er war gerade) heisst Wolfsmond. Klingt wild, soll aber Tradition aus Nordamerika sein. Damals hörte man in dieser Jahreszeit besonders oft Wölfe heulen weil sie im Winter auf Futtersuche halt näher an menschliche Siedlungen herankamen. Heute heult weniger
der Wolf…eher das Skidoo.🥴
Und nein, Wölfe heulen den Mond nicht an. Das Heulen ist schlicht Rudel-WhatsApp: Standort, Zusammenhalt, Kommunikation.
Im Winter trägt der Schall dank klarer, trockener Luft weiter und wirkt lauter, der helle Vollmond erledigt den Rest fürs Kopfkino.
So entstand der Mythos vom mondanheulenden Wolf…poetisch, leicht hormonell angehaucht, aber wissenschaftlich eher Märchenstunde.🐺📖🤭
🥾🥾Wir marschieren heute zum nahegelegenen Ufer des Bottnischen Meerbusens. Spazierengehen fällt aus…bei −24 Grad würde man unterwegs zur Eisskulptur.
Also Tempo machen, warm laufen und den Rückweg gleich mitdenken.
Denn um 15 Uhr ist hier nicht Abend, sondern Nacht.Читать далее

ПутешественникBei der Kälte müsst ihr unbedingt ein Experiment machen: Kocht doch mal einen Becher heißes Wasser und schüttet es in die Luft. Macht natürlich davon ein schönes Video, am besten in Slow Motion.

ПутешественникDein Wunsch sei uns Befehl 😅 haben wir zwar letztes probiert, nur der Film war verschwommener als das heisse Wasser 🫣🤭 werden das Experiment gerne wiederholen 👍🏻

ПутешественникJupiiii, ich freu mich. Google mal über Bilder den (Mpemba-Effekt), das sieht Spektakulär aus, wenn man es not heißem Wasser macht
In Zeitlupe gefriert alles besser😉
5 января, Финляндия ⋅ ☁️ -21 °C
Montag, 9 Uhr, -21 Grad, momentan noch schön…aber die Nebeldecke hängt bereits am Start…
Gestern Abend hat uns Tom auf die glorreiche Idee gebracht, das Experiment „kochendes Wasser trifft arktische Luft“ doch nochmal zu wagen.
Beim letzten Versuch war das Handyfilmchen… sagen wir mal… künstlerisch fragwürdig 😅
Toms bahnbrechender Profi-Tipp: Slow Motion!
Ja nun…da hätten wir theoretisch auch selbst drauf kommen können 🫣
Danke jedenfalls, Tom 👍🏻
Natürlich konnten wir nicht bis heute warten und haben gestern Abend direkt schon mal geübt.
Und siehe da: gar nicht mal so schlecht geworden!
Heute Morgen dann gleich nochmal bei Tageslicht nachgelegt…man will ja schliesslich nichts dem Zufall überlassen ❄️🔥Читать далее
Wenn Technik Urlaub macht🫣
6 января, Швеция ⋅ ⛅ -22 °C
Dienstag, 8 Uhr, -26 Grad, ich denke…es wird ein schöner Tag. Der untergehende Mond leuchtet am klaren Winterhimmel…
Tja…wie soll ich sagen?
Hm…alle, die denken „ach, die Langzeitcamper…bei denen läuft alles wie am Schnürchen!“
Ähm…nein. Leider nein. Wir müssen euch da kurz enttäuschen. 😇
Eigentlich war der Plan ganz einfach…weiter gen Norden ziehen. Freiheit, Weite, Abenteuer…ja ihr wisst schon.
Doch kaum rollt unsere Perle los, meldet sich der Bordcomputer mit der emotionslosen Feinfühligkeit eines…eben…Computers:
„AdBlue Systemstörung“…orange leuchtend, unübersehbar, dramatisch.😵
Bevor jetzt jemand tief Luft holt und meinem Schatz den ultimativen Gratistipp des Jahres geben will; „Schon mal AdBlue nachgefüllt?“
Der Tank ist zu 3/4 voll. Ja. Wirklich. 🫣
Wir beschliessen also, strategisch klug zu handeln oder zumindest so zu tun und lenken Mensch und Maschine in südlichere Gefilde. Die Hoffnung: wärmere Temperaturen, entspannteres AdBlue, glücklicheres Camperleben.
Die Fahrt? Traumhaft, ruhig, beste Strassenverhältnisse. Kaum Verkehr. Bilderbuchwetter!
Wäre da nicht…dieser kleine hoffnungsvolle Blick auf die AdBlue-Anzeige. Immer wieder…und wieder…und immer diese orange Leuchte…
Zurück in Luleå rollen wir voller Zuversicht auf den Vorplatz einer Mercedes-Garage.
Und dann…Ojeeee…
Geschlossen! Feiertag!
Heilige Drei Könige.
Halleluja. 🤴🏽🫅🤴🏽✨
Also gut…Plan B.
Einkaufen geht, Lebensmittelgeschäfte haben offen. Danach steuern wir den „Södra Hamn Ställplats“ an.
„Südlicher“ ist allerdings relativ… denn viel südlicher wird’s heute auch nicht mehr…und immer noch –26 Grad.
Sagen wir mal so; Das AdBlue ist tiefenentspannt. Wir eher verspannt😨
Jetzt warten wir einfach die Nacht ab.
Morgen ist ja bekanntlich auch wieder ein Tag.
Und wer weiss, vielleicht wacht am Morgen das AdBlue…die Anzeige…oder die Leuchte ja mit neuer Lebensenergie auf. 😊Читать далее

ПутешественникOh je! Orange Warnleuchten mag Niemand! Hoffentlich habt ihr auch ein feines Tröpfchen zur Beruhigung wie Andi und Yvi. Oder zur Not so einen Lakritze Schnaps 🫣 Alles Gute weiterhin!

ПутешественникLakritze nein! Aber Moltebeerenlikör ist an Bord😅 Dankeschön 🙏🏻

ПутешественникUiiiiii…..hoffentlich ist es wirklich nur die Kälte 🙈. Wir drücken die Daumen.
AdBlue-Drama mit Happy End🥰
7 января, Швеция ⋅ 🌫 -9 °C
Mittwoch, 8.30 Uhr, -26 Grad,
frostig schön…
So…der heutige Tag beginnt exakt so, wie er gestern geendet hat.
Mit einem kleinen, leuchtenden Drama auf dem Armaturenbrett:
Die AdBlue-Leuchte zwinkert uns immer noch frech zu. Nicht warnend. Nein. Herausfordernd.
Zudem hat René heute Morgen früh eine E-Mail vom Mercedes-Benz Servicezentrum erhalten, inhaltlich etwa so:
Die AdBlue-Düse sei eventuell verklemmt oder verstopft, weil sich diese Flüssigkeit kristallisieren kann. Kein Problem! Lösung: ab in die Mercedes-Garage.
Aber…jetzt kommt der Knaller…Zitat:
„Diese Instandhaltungsmassnahme können Sie leicht selbst durchführen…“
Selbst durchführen?!
Heisst laut Anleitung: sich unter das Fahrzeug legen, Schelle lösen, Düse demontieren, in warmem Wasser einweichen, reinigen und alles wieder montieren.
Bei –26 Grad.
Bravo. Wirklich. Chapeau. 🤣
Das ist kein Service-Hinweis, das ist Comedy auf Premium-Niveau.🤪
Also fahren wir brav zur Mercedes-Garage.
Ist ja laut Mail eine Kleinigkeit.
Antwort der Profis: Termin? Frühestens in 14 Tagen!
Klar. Wenn‘s schnell gehen könnte, dauert’s eben zwei Wochen. Logisch!🥴
Dann ziehen wir halt die Reissleine! Da kennt mein Schatz nichts! Wir fahren einfach weiter Richtung Süden, da liegen die Städte Skellefteå und Umeå am Weg.
Sollte unsere Perle unterwegs definitiv schlapp machen, muss halt der Abschleppdienst avisiert werden!
Und dann…in Pitea…Trommelwirbel…Ein Wunder.
Das AdBlue-Symbol ist wie auf Knopfdruck verschwunden.
Nicht gedimmt. Nicht blinkend.
Einfach weg!
Als wäre nie etwas gewesen. Wie ein Geist, der seinen Spuk beendet hat.
Warum?
Keine Ahnung!
Vielleicht hat sich die „Verklemmung“ oder die „Verstopfung“ beim holprigen Strassenabschnitt erschrocken und hat sich verdünnisiert?!
Vielleicht hat mein Schatz den Motor so herzhaft hochgedreht, dass die Düse kapituliert hat?!
Vielleicht wurde einfach nur unser Stossgebet samt aller guten Wünsche ganz oben priorisiert.😇
Oder…eine glückliche Kombination aus allem!?
Auf jeden Fall hoffen wir, dass es so bleibt!
Wobei…wir glauben aber auch, dass die Düse durch das hochmotorige Fahren mehr einspritzen musste, heisst…dass sich eventuell die „Verstopfung/Verklemmung“ unter Druck aufgelöst hat…oder so…wie gesagt „mein Name ist Hase“!
Laientheorie🫣
Kurz nach 13 Uhr: Skellefteå.
Sonne weg, Wolken da.
Temperatur satte 10 Grad wärmer als morgens in Luleå…nur noch
–16 Grad. Es schneit. Schön 🥰
Die Fahrt?
Ein Wechselspiel aus Schneegestöber, Schneeverwehungen und ehrfürchtigem Hinterherrollen hinter dem Schneepflug. 🫣😅
Wir ziehen durch bis nach Umeå, genauer nach Degernäs.
Dort herrschen fast schon warme Zustände: –10 Grad und kräftiger Schneefall.
Und die AdBlue-Leuchte?
Kein Pieps.
Kein Blinzeln.
Kein Drama. 💪🏻👍🏻
Nun…die Entscheidung zur Flucht nach vorne war goldrichtig.
Wir sind wieder mitten im Winterwonderland gelandet 🥰
Und ja…das Leben steckt voller Überraschungen 🎉Читать далее
Perle hat Pause…
8 января, Швеция ⋅ ☁️ -9 °C
„Heute lief nichts – ausser die Heizung. Ruhetag für unsere Perle 😊“
Degernäs bis Sundsvall ❄️
9 января, Швеция ⋅ ☁️ -5 °C
Freitag, 9 Uhr, -9 Grad, bewölkt…
Wir fahren also weiter.
Motivation irgendwo zwischen „geht so“ und „na ja“.
Aktuell hängen wir ziemlich in den Seilen…aber immerhin hängen wir noch. 😅
Einen Plan haben wir natürlich keinen. Ideen schon…theoretisch. Praktisch eher nach dem Motto; Ideen sind noch in freier Wildbahn…sehr scheu 🙈🙊🙉
Also rollen wir einfach mal durch die wunderbare Winterlandschaft der hügeligen und kurvigen Höga Kusten.
Wir machen einen Abstecher zum Hotel oberhalb der 1’867 Meter langen Brücke und gönnen uns einen kurzen Moment Panorama-Staunen. Fantastische Aussicht, grosse Gefühle, kalte Nasen.😊
Die Höga-Kusten-Region hat ja bekanntlich zwei Wahrzeichen:
Im Norden den Skuleberg – super Wandergebiet, im Süden die Höga-Kusten-Brücke, auch liebevoll „Schwedens Golden Gate“ genannt. Mächtig, schön und sehr fotogen, während sie das Delta des Ångermanälven überspannt, kurz bevor der Fluss in die Ostsee mündet.
Ja…wie schon öfter erwähnt (und innerlich betrauert), im Winter sind hier nur vereinzelte Stellplätze offen. Entlang der Küste ist das Motto offenbar: „Camping? Ja, aber nur wenn du es wirklich willst.“
Und zusätzlich…Überraschung!
Hier ist kürzlich ein ordentlicher Schneesturm durchgefegt. So richtig mit Ansage.
Ergebnis…deutlich mehr Schnee als weiter im Norden, Bäume liegen kreuz und quer, andere hängen dekorativ in Kabeln oder auch mal auf einem Hausdach. ❄️🌲
Unterhalb von Sundsvall steuern wir am Nachmittag den „First Camp Fläsian“ an.
Hätte das Navi nicht mit fester Stimme gesagt:
„Jetzt links abbiegen…Sie haben Ihr Ziel erreicht“, wären wir hundertprozentig einfach weitergefahren.
Alles ist tief verschneit und der CP liegt hinter einem hohen Schneewalm.
Wir bekommen den einzigen freien Platz, eingeklemmt zwischen zwei Hütten und selbst der existiert erst nach intensiver Bekanntschaft mit der Schneeschaufel.
Der Betreiber entschuldigt sich, spuckt sich entschlossen in die Hände und schaufelt los. Der eigene Schneepflug? Kaputt. Die Gemeinde? Noch irgendwo im Schneekoma.
Aber ganz ehrlich:
Dieser eine Platz ist das Geschenk des Tages.
Mehr brauchen wir gerade nicht.
Ausser vielleicht heissen Tee, warme Füsse und ein bisschen Hoffnung.😇
Übrigens; AdBlue hat sich nicht mehr gemeldet…👍🏻Читать далее
Winterstrand und Polarlichter 🥰
10 января, Швеция ⋅ 🌙 -15 °C
Samstag, 9 Uhr, -17 Grad, Sonnenschein, sehr schön…
Irgendwann…tief in der Nacht hat dann doch noch ein Schneepflug den Weg zu uns gefunden und zumindest die Hauptwege freigeschaufelt. 🎉
Wir haben beschlossen bis Montag hier zu bleiben!
Nach meinem obligatorischen Rundgang über den Campingplatz war es eine…ja…fast selbstverständliche Entscheidung.
Der CP ist terrassenförmig angelegt, reicht bis ans Ufer der „Ostsee on the Rocks“, bietet einige Spazierwege und…im schützenden Kreis der Hütten wird unsere Perle nur sanft vom frostigen Atem der Ostsee gestreift.
Also…was wollen wir mehr 🥰
Überraschenderweise sind wir hier nämlich nicht allein.
Es wimmelt geradezu von Wintercampern die offensichtlich beschlossen haben, dem Winter einfach standhaft ins Gesicht zu lachen. ❄️😄
Am Nachmittag stapfen wir bei immer noch −17 Grad…offenbar die Wohlfühltemperatur des Tages…ein weiteres Mal durch die grosse Anlage, es gibt auch immer wieder was neues zu entdecken.
Egal welchen Weg man einschlägt, er führt zuverlässig hinunter ans Ufer.
Der grosse Strand, der im Sommer aus Sand besteht, liegt nun gut isoliert unter einer kniehohen, flauschigen Schneedecke verborgen.
Ein leiser Atemzug reicht, und der feine Schnee macht sich selbstständig, tanzt davon oder bleibt im Gesicht kleben😊
Auf dem „Sundsvallfjord“, wo am Vormittag noch Eisbrocken von sanft plätschernden Wellen ans Land gekullert wurden, schliesst sich nun langsam eine zarte Eisdecke.
In ihr verfängt sich das Licht der sinkenden Sonne und bleibt für einen Moment stehen, vermutlich ebenfalls, um die Aussicht zu geniessen.
Traumhaft 🤩
Tja…und bevor wir hier am Ufer an-oder einfrieren machen wir uns bergauf nach Hause.
Schon am frühen Abend dürfen wir noch eine leichte Aurora Borealis bestaunen.
Egal wie stark oder leicht sie sich zeigt…es immer wieder ein schönes Ereignis 🤩Читать далее
Bengt Lindströms grosses Zeichen „Y“
11 января, Швеция ⋅ ☁️ -11 °C
Sonntag, 9 Uhr, -17 Grad, ein weiterer strahlend schöner Tag…
Wer schon einmal an Sundsvall vorbeigerauscht ist, kennt es: das knallbunte „Y“, das plötzlich neben der Strasse auftaucht als hätte jemand die Farbpalette zu nah an der E4 geöffnet. Seit 1995 steht das Monument in der Gemeinde Timrå, direkt an der Europastrasse 4 auf einem Parkplatz auf der Insel Skeppsholmen. Zufall? Kaum. Übersehen kann man es jedenfalls nicht.🎨 „Y“
Das „Y“ ist eine kolossale 30 Meter hohe Skulptur in leuchtenden Farben. Drinnen? Ein Kiosk…denn…grosse Kunst braucht offenbar auch Kaffee. Entworfen wurde das Ganze vom schwedischen Künstler „Bengt Lindström“.
Ursprünglich hatte Lindström andere Pläne: 1982 entwarf er das „Y“ als Kunstwerk für die E14 am Ortseingang von Östersund. Gedacht war es als symbolisches Tor zur Bergwelt, eine Figur mit ausgestreckten Armen, ein Willkommensgruss in samischen Farben. Doch finanzielle Unsicherheiten und öffentlicher Gegenwind stoppten das Projekt. Also zog das „Y“ um und schrumpfte dabei von geplanten 40 auf heutige 30 Meter.
Kunst kennt eben auch Diäten.🫣
Fakten zum „Y“
• Material: 80 mm Spritzbeton
• Höhe: 30,5 m
• Gewicht: 700 Tonnen
• Farbe: 3.000 kg (ja, nur die Farbe!)
• Oberfläche: 800 m²
Bengt Lindström wurde 1925 geboren, studierte u. a. in Chicago und Paris und starb schwer krank 2008 in Sundsvall.
International bekannt wurde er durch grossformatige, farbenprächtige Gemälde mit oft grotesken Figuren.
Unglaublich produktiv war er auch. Noch heute sind Lithografien von ihm zu erschwinglichen Preisen zu finden, gute Nachrichten für Kunstfans ohne Oligarchenbudget.🤭
Samen und einheimische Holzfäller erzählten ihm Sagen und Legenden des hohen Nordens. Diese Geschichten prägten den starken Einfluss samischer Kultur auf sein Werk. Lindströms Stil: einzigartig, spontan, farbenfroh. Man erkennt ein Werk von ihm schon von Weitem…meist, bevor man es verstanden hat.🧐
Seine Kunst ist u. a. im Sundsvall Museum und im Nationalmuseum Stockholm zu sehen. Neben Gemälden und Skulpturen gestaltete er auch die Luken des Wasserkraftwerks Akkat bei Jokkmokk (gemeinsam mit Lars Pirak) sowie ein monumentales Gemälde an der Zisterne des Fernheizwerks in Örebro. Allesamt riesige Hingucker und wahrscheinlich schon vielen Schwedenreisenden positiv und bunt ins Auge gefallen.🎨
Sein Leben war ebenso ereignisreich wie seine Kunst. So heisst es, Lindström habe sich für mindestens fünf Vasaloppet-Rennen angemeldet, es aber nie pünktlich zum Start geschafft. 😅
Kunst braucht eben Zeit. Oder zumindest einen sehr langen Anlauf. 🫣😉
Übrigens: In Schweden wurde das „Y“ zum Bezirksbuchstaben von Västernorrland.
Die Einwohner nennt man scherzhaft manchmal „Klyktattare“…sinngemäss etwa „Besserwisser“ oder „Klugscheisser“.
Man nimmt’s scheinbar mit Humor. 🫣🤭Читать далее
…und noch Polarlichter 🥰
11 января, Швеция ⋅ ⛅ -13 °C
Etwas intensiver als gestern ✨💫🤩

ПутешественникPolarlichter sind immer toll und beeindruckend…. Schöne Bilder
Wintermärchen bis nach Uppsala…
12 января, Швеция ⋅ ☁️ -7 °C
Montag, 8.30 Uhr, -6 Grad, graue Wolken ziehen auf…
Wir haben entschieden, Richtung Heimat zu fahren.
Eine Entscheidung, die sich unterwegs als Mischung aus Roadmovie, Katastrophendoku und skandinavischem Märchen entpuppte.🫣🤭
Zwischen Sundsvall und Uppsala hatte der Sturm, der letztens hier durchrauschte, offenbar beschlossen richtig aufzuräumen, so nach dem Motto: „Alles, was steht, fliegt.“
Bäume liegen kreuz und quer Richtung Strasse, als hätten sie spontan beschlossen, sich der E4 in den Weg zu werfen.
Schweres Gerät ist im Dauereinsatz um die umgestürzte Vegetation in handliche Portionen zu zerlegen, so dass sie für die Autofahrer kein Hindernis darstellt.
Die schwedischen Zaunbauer, deren Arbeitsplätze jetzt schon gesichert sind, dürfen sich auf einen arbeitsreichen Frühling freuen.
Ist doch der Wildzaun, der die E4 quasi „einzäunt“ vieler Orts von abgebrochenen oder mit Stumpf und Stiel ausgehobelten Bäumen kunstvoll zusammen gefaltet oder ganz zerstört worden.
Während der Fahrt gibt’s zwischendurch immer wieder mal ein paar Schneeflocken…nichts Dramatisches.
Und wenn es nicht schneit, werden wir einfach vom aufgewirbelten Pulverschnee der vorausfahrenden Fahrzeuge eingehüllt…eingenebelt…
eingewölkt… 🫣
Für meinen Schatz hat es ab und zu geheissen…Fahren nach Gefühl, Sicht nach Fantasie.🤭😶🌫️
Kurz vor Uppsala lacht uns die untergehende Sonne direkt ins Gesicht. So freundlich, dass man fast vergessen könnte, dass sie uns gleichzeitig blendete.😎
Am Nachmittag, und mit einigen kurzen Pausen erreichen wir das tief verschneite Uppsala.
So viel Schnee so weit im Süden? Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet.
Aber schön war’s. So endet das Wintermärchen wenigstens nicht abrupt, sondern mit ordentlich Puderzucker.❄️❄️❄️
Und dann: Jaaa…hab ich’s doch gewusst!
Bei „nur“ –6 Grad rennt in Uppsala bereits der erste Wikinger in kurzen Hosen über die Strasse 🤭
Wir rollen schliesslich ein auf den Fyrishov Stugby & Camping, zufrieden, leicht durchgeschneit und um eine schöne Tagesfahrt reicher.🥰Читать далее
Uppsala…
14 января, Швеция ⋅ 🌨 1 °C
Mittwoch, 8.30 Uhr, 0 Grad, bewölkt und leichter Schneefall…
Gestern war wieder einmal grosser Wasch- und Putztag. Alles roch angenehm nach Sauberkeit, wir auch ein bisschen nach Putzmittel!🫣🤭
Also höchste Zeit heute in die Stadt zu gehen.
Uppsala ist mit rund 248’000 Einwohnern die viertgrösste und eine der ältesten Städte Schwedens, verbindet Geschichte mit jungem Leben und ist bekannt für die Universität Uppsala (gegründet 1477), ihre Studenten, Fika-Kultur und den Fluss Fyrisån, der sich mit vielen Brücken durch die Altstadt schlängelt.
Ja…Uppsala ist alt, klug, gemütlich und überraschend lebendig.🥰
Es schneit leise, als wir durch die noch weihnachtlich dekorierte Fussgängerzone von Uppsala spazieren. Die Dächer sind unter einer weissen Schneedecke, aber unter unseren Schuhen bleibt es erstaunlich trocken.
Grund: Bodenheizung. Luxus pur!
Am Fluss Fyrisån bleiben wir stehen. Unterhalb der Domkirche macht das Wasser einen kleinen Hüpfer, kein Niagara, aber eindeutig ein Mini-Wasserfall mit Charakter. Brücken gibt es hier in allen Varianten: alt, neu, schmal, breit. Jede scheint zu sagen: „Ich habe auch eine Geschichte!“
Dann öffnet sich der Blick auf die Domkirche…riesig…gotisch…ehrfurchtgebietend.
Die grösste Kirche Skandinaviens, Baubeginn im 13. Jahrhundert. Drinnen verliert sich jedes Geräusch, und man spürt, warum hier Könige gekrönt und begraben wurden.
Besonders interessant: Gustav Vasa liegt hier begraben. Der Mann, der Schweden zur Grossmacht machte und nebenbei die Reformation einführte.
Nur ein paar Schritte weiter folgt der komplette Stimmungswechsel: die Helga Trefaldighets Kyrka (Heilige-Dreifaltigkeits-Kirche).
Kleiner…älter und wärmer.
Schon im 12. Jahrhundert erbaut, war sie die Kirche für die einfachen Leute. Und genau so fühlt sie sich an: ruhig, bescheiden, heimelig.
So…genug Kultur…Zeit für Fika!
Im Domkaffee wärmen wir uns mit heisser Schokolade und Kuchen auf, während draussen ein Schneesturm um die Häuser zieht.
Mein Schatz erwischt ein flauschiges, himmlisches Stück Orangentorte, leicht wie eine Winterwolke.
Und ich? Ich bekomme das kulinarische Pendant…ein pickelhartes Stückchen, an dem ich mich tapfer abarbeite.🥺
Anschliessend schlendern wir gemütlich durch Gassen und Gässchen zurück Richtung Campingplatz, über eine der gefühlt hundert Fussgängerbrücken, machen aber vorher noch einen Abstecher zum Klosterpark.
Dort finden wir einen entzückenden Spielplatz mit einer Miniatur-Mittelalterstadt: Türme, Mauern, kleine Häuser. Geschichte zum Anfassen und für Kinder garantiert spannender als jede Stadtführung.
Zum Schluss gehen wir noch einmal am Fyrisån entlang, der momentan meist unsichtbar unter einer dicken Eisschicht stadtauswärts fliesst, ruhig, geduldig, wie er das schon seit Jahrhunderten tut.
Ja…in Uppsala spazieren Vergangenheit und Gegenwart ganz selbstverständlich nebeneinander her.
Und wir mittendrin…frisch eingeschneit, sauber, satt und sehr zufrieden.😁Читать далее

ПутешественникIch habe gerade einen Ohrwurm….. Ein Student aus Uppsala lala aus Uppsala lala aus Uppsala lala 🎼🎵🎶😊
Perle gesund, Welt in Ordnung🥰
15 января, Швеция ⋅ ☁️ 1 °C
Donnerstag, 9 Uhr, 1 Grad, bewölkt…
Es taut! Der Schnee ist nass und schwer geworden!
Also…nachdem wir ja vor ein paar Tagen diese hochdramatische Mail vom Mercedes-Benz-Servicezentrum bekommen hatten…Stichwort AdBlue-Fehlermeldung, hat mein Schatz unsere Perle erst einmal einer sehr speziellen Therapie unterzogen…man könnte auch sagen , er hat sie etwas malträtiert, heisst…zeitweise hochtourig gefahren.
Und siehe da: Die orange Leuchte? Weg!
Technisches Wunder oder Einschüchterungstaktik…wir wissen es nicht.🙈🙊🙉
Aber…wer meinen Mann kennt, weiss: Ein Problem, das sich von selbst löst, ist hochverdächtig.
Also nix mit „passt schon“.
In Uppsala also nochmal in eine MB-Garage.
Dort: sofortiges Handeln. Laptop dran, ernstes Nicken, bedeutungsvolle Blicke.
Und dann die Diagnose:
Heizleitung vom AdBlue-Tank zur Düse defekt!
Reparieren?
Nein.
Teil an Lager?
Natürlich nicht.
Lieferzeit?
Zehn Tage.
Und jetzt?
Mein Schatz greift zum Telefon, das MB-Servicezentrum rotiert, und man fahndet nach einer Werkstatt im Umkreis von 100 Kilometern.
Ergebnis: Länna, Industriegebiet, etwas unterhalb von Stockholm,
„Bilia Mercedes“, unser neuer Hoffnungsträger.🧐
Kurz gesagt: Das Problem muss behoben werden.
Andernfalls drosselt der Motor nach ca. 800 Kilometern auf entspannte 20 km/h, um anschliessend jegliche „Mitarbeit“ einzustellen. 😬
Und nein…das steht ganz sicher nicht auf unserer Wunschliste!
Mittags kommen wir an.
Beton, Glas, Hallen, Lastwagen…romantischer geht’s kaum.
Um 14 Uhr soll repariert werden. Perfekt!
Und weil’s ja schon Mittag ist, bekommen wir gleich zwei Lunch-Gutscheine für ein nahegelegenes Restaurant. 🎫🎫
Das Lokal entpuppt sich als absolute Arbeiterbeiz;
Mechaniker, Chauffeure, Sekretärinnen…alle vereint im Tempel der günstigen Mittagsmenüs. Bodenständig, laut, ehrlich.
Ich liebe es sofort.
Wir bestellen Paniertes Schnitzel mit Bratkartoffeln und Salat.
Während wir das Riesenschnitzel verspeisen kommt der Küchenchef zu uns an den Tisch…persönlich!
Fragt freundlich, ob wir noch Nachschlag möchten.
Wir…nein danke, das ist eh schon eine Portion für einen hungernden Holzfäller!😅
Zwei Minuten später steht er wieder da!
Mit breitem Grinsen und einer Lunchtüte. Einfach so. 🛍️
Leider spricht er kein Englisch.
Und wir…nun ja…Schwedisch… Anfänger-Niveau.😊
Also wissen wir nicht, was genau er uns da so liebevoll in Aluschalen verpackt hat.
Im Womo dann die kulinarische Bestandsaufnahme:
Zwei verschiedene Eintöpfe.
Nicht eindeutig identifizierbar.
Ich erkenne: Kartoffeln…ein Spiegelei…Wurst…Tomaten.
Der Rest?…hm…einfach schwedische Überraschungstüte!
Ich glaube…🤫
Ich frage hier gleich einen Mechaniker, ob er zwei Menüs will.🫣🤭
Er will! Man(n) kennt das Restaurant und seine Küche…und er ist gerade froh, dass das Abendessen schon gesichert ist 👍🏻
Punkt 14 Uhr rollt unsere Perle würdevoll in die heiligen Hallen der MB.
Zwei Stunden später wird sie uns wieder ausgehändigt.
Schaden behoben, Sorgen eingepackt, Welt wieder in Ordnung. Wir nicken wissend: Alles wie immer, nur besser!🤭
Unsere Perle schnurrt daraufhin zufrieden und völlig unbeeindruckt weiter zum nächstgelegenen Stellplatz.
Ziel: das knapp 30 Kilometer entfernte Naherholungsgebiet „Lida“ am See Getaren.
Auch im Winter erstaunlich gut besucht. Es ist gerade 0 Grad, und es gibt viele Menschen die da Langlauf machen oder sich mit einem Schlitten den Hang hinunterstürzen.
Im Sommer dagegen zeigt sich das Gebiet von einer anderen Seite: Abkühlung im See, Wanderungen durch die Wälder oder heldenhafte Kletterpartien im Kletterpark.
Wir hingegen geniessen einfach den Moment…funktionierendes Fahrzeug, schönes Ziel, keine Werkstatt mehr in Sicht. Perfekt.Читать далее

ПутешественникJa…nicht wirklich gelöste Probleme liegen einem definitiv nur auf dem Magen. Sind auch froh…

ПутешественникWir reisen zur Zeit mit Freunden und einem MB Sprinter. Die verbaute Technik macht immer wieder Probleme. Und MB-Vetretungen findet nan in Marokko nicht an jeder Ecke. Das bremst einem so richtig aus. Toll, dass unser Sisu meustens mit Panzertape und Kabelbinder repariert werden kann 😃.

ПутешественникTja…euer Abenteuerurlaub ist indirekte Weiterbildung zum mobilen Kfz-Mechatroniker 😂 Der Sprinter bremst, der Sisu klebt und ihr kommt trotzdem weiter👍🏻












































































































































































































































































































































































































































































































































ПутешественникHabt Ihr 4x4? Tolle Bilder, danke dafür
ПутешественникNein…wir haben Heckantrieb und 6 Spikes-Reifen
ПутешественникWow. -24 Grad! Ich weiss nicht, ob ich raus wollte.
ПутешественникUnd Du schreibst es wieder so mitreißend. Danke.
ПутешественникWir sind seit gestern auch am einschneien. Heute bestimmt 30 cm Neuschnee. Und ich liege krank im Bett. Ich glaube der Wechsel von Athen nach Kutaisi unterlässt seine Spuren.