• Nathalie Gierden
  • Konstantin Pöschl
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Zugvögel

1 Monat Osteuropa
3 Monate Süd-Ost-Asien
3 Monate Australien
<3
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  • Phnom Penh

    Oct 26–28, 2023 in Cambodia ⋅ ☁️ 31 °C

    Dieser Stopp hatte es in sich. Die eigentlich sehr schöne und lebhafte Hauptstadt Kambodschas blickt, genau wie viele Teile des Landes auf eine schreckliche Geschichte zurück.

    Im Genozid Museum der Stadt erfuhren wir aus Perspektive der Häftlinge des geheimen Strafgefängnisses S-21, wie die Kambodschanische Regierungspartei Khmer Rouge zwischen 1975 und 1979 ihr eigenes Volk vernichtete. Das Museum war eindrucksvoll und schmerzhaft.

    Weder Bilder noch Worte können zeigen, wie der Besuch des Gefängnisses für uns war. Wir hoffen, dass es dieses kurzfilmartige Video tut. Wir haben uns große Mühe dabei gegeben, den Opfern Respekt zu zollen und ihr Andenken zu bewahren.

    Video:
    https://youtu.be/1-zzlAnPqmw
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  • Angkor

    Oct 28–30, 2023 in Cambodia ⋅ ⛅ 32 °C

    In unmittelbarer Nähe der Stadt Siem Reap im Nord-Westen von Kambodscha befindet sich Angkor, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit des Landes. Dabei handelt es sich um eine archäologische Stätte voller alter Tempel und sonstigen Überresten einer vor langer Zeit existierenden Stadt. Sie erstreckt sich über mehr als 400 m^2 und war mit etwa einer Millionen Einwohnern die Hauptstadt des Königreichs Khmer, das zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert über einen großen Teil von Südostasien herschte. Insgesamt gibt es in Angkor über tausend Tempel.

    Da die Anlage so groß ist, gibt es 7-Tages-Tickets, mit der manche Touristen eine ganze Woche lang die unzähligen Bauwerke bestaunen können. Aus Zeit- und Kostengründen haben wir uns dazu entschieden, unsere Besichtigung auf einen Tag zu beschränken. Da uns vielerseits empfohlen wurde, eine der frühen Touren zu buchen, ging es direkt um 4 Uhr morgens für uns los. Noch vor Sonnenaufgang waren wir vor den Außenmauern von Angkor Wat, dem berüchtigsten Tempel der Anlage und dem gleichzeitig größten religiösen Tempel der Welt. Da sich leider eine große graue Wolke im Osten bafand, haben wir leider keinen spektakulären Sonnenaufgang zu sehen bekommen. Es hat sich dennoch sehr gelohnt unsere Tour so früh am Tag zu beginnen, um die Massen an Besuchern in den bekanntesten Tempeln zu vermeiden. Speziell an diesem Tag gab es besonders viele Menschen am Angkor Wat. Zum einen handelte es sich um eine Vollmondnacht, zum anderen wurde an diesem speziellen Tag ein Mönch zelebriert, weswegen viele gläubige Buddhisten zu Angkor Wat kamen. Als wir nachmittags nochmal dort vorbeigegangen sind, war der Ort voller Menschen. Viele Familien hatten sich versammelt und schienen den Tag am Tempel verbringen zu wollen. Sowohl die Wege innerhalb des Tempels als auch die Straßen außerhalb waren nur schwer begeh- bzw. befahrbar. Die Morgentour war also allemal die bessere Wahl für uns.

    Lange Zeit war Angkor vergessen. Nachdem Angkor von den Thailändern im 14. Jahrhundert eingenommen wurde, wurde die Stadt aus unbekannten Gründen verlassen. Die Stadt wurde teilweise von der Natur zurückerobert und verwuchs mehr und mehr in den Dschungel. Lange war die alte Stadt vergessen. Einzig wenige Mönche fanden die Stätte gelegentlich bei Erkundungen im Dschungel. Es enstanden immer mehr Geschichten rund um die verlorenen Tempel. Dennoch wurden erst im 18. Jahrhundert erste Erforschungen der alten Stätte gemacht. Glücklicherweise war die Geschichte von Angkor Wat auf den Wänden des Tempels in Sanskrit verewigt.

    Angkor Wat wurde während der Blühtezeit des Khmer Königreichs im zwölften Jahrhundert erbaut. Es ist aus Sandsteinblöcken gebaut worden, mit über fünf Millionen Tonnen Sandstein. Unzählige Muster und Zeichen wurden in praktisch alle Oberflächen des Tempels eingemeißelt. Seine Form repräsentiert den Berg Meru, der mit seinen fünf Spitzen im hinduistischen Glauben das Zentrum des Unversums darstellt.
    Obwohl der Tempel ursprünglich als hinduistischer Tempel gebaut wurde, wird er heute als buddhistischer Tempel genutzt.

    Alleine Angkor Watt ist riesig und man kann viel Zeit dazu aufwenden diesen Tempel zu besichtigen. Doch nicht nur Angkor Wat will besichtigt werden, sondern noch viele andere Tempel, die alle ihre Eigenheiten haben. Obwohl viel des Gestrüpps von den uralten Tempeln wieder entfernt werden konnte, bleiben unzählige Bäume, die mit den Bauten verwachsen sind und die weiterhin die Steine destabilisieren.

    Jeder dieser Tempel in sich ist eine einzige Augenweide. Die ganze Anlage hat uns wahnsinnig beeindruckt. Wie viel Zeit und Mühe in diese Bauten eingeflossen sein muss, kann man sich nur schwer vorstellen. Trotz unseres verhältnismäßig kurzen Besuchs, haben wir einen sehr guten Eindruck von Angkor bekommen und sind sehr froh darum, uns dieses Wunder von Architektur und Natur angeschaut zu haben.
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  • Battambang - Bambus Zug

    Oct 30–Nov 2, 2023 in Cambodia ⋅ ☁️ 31 °C

    Unser nächster kleiner Zwischenstopp war die drittgrößte Stadt Kambodschas. Eine süße kleine Stadt mit vielen kleinen Streetfood Shops, wiedermal einer Vergangenheit mit den Khmer Rouge und die Heimat der Bambuszüge.

    Da wir an unserem einzigen Tag in Battambang arbeiteten hatten wir morgens nur kurz Zeit, uns die Bambuszüge einmal genauer anzuschauen. Mit diesen Zügen, würde früher Reis transportiert. Gleise gab es wenige. Um genau zu sein ein Einziges. Und genau darin liegt auch die Besonderheit, dieser kleinen Schienengefährte. Wenn man sich einmal entgegenkam, baute man den Zug schlicht und einfach ab, und wenn der Gegenverkehr passiert hat, wieder zusammen.

    Es hat uns beiden Spaß gemacht eine kleine Runde auf diesem traditionsreichen - wenn auch wackeligen - Gefährt zu fahren.

    Für die Killing-Caves, eine weitere Mordstätte der Khmer Rouge, war dieses Mal keine Zeit. Wir hoffen aber, dass wir es schaffen, in Zukunft noch einmal zurückzukommen, um dieses wichtige Stück Geschichte kennenzulernen.
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  • Osoam

    Nov 2–4, 2023 in Cambodia ⋅ 🌧 27 °C

    Natur pur. Was soll man sagen.

    Nach einer etwas abenteuerlichen Taxifahrt, bei der wir, wäre sie nicht vom Hotel organisiert worden, niemals ans versteckte Ziel gefunden hätten, erreichten wir Osoam (Cardamom Mountains).

    Genauer gesagt erreichten wir das Community House von Mr. Lim, einem kleinen, sehr gläubigen Kambodschaner, der sein Leben der Hilfe und Unterstützung der Community gewidmet hat.

    Als ehemaliger Ranger betreibt er auf dem Grundstück Eco-Tourismus, Freiwilligenarbeit und auch eine kleine Schule für arme einheimische Kinder. Er organisiert Dschungeltouren mit lokalen Guides, um ihnen die Möglichkeit zu geben, etwas Geld zu verdienen. Und das Beste: Der gesamte Umsatz fließt zu 100% zurück in das Projekt.

    Wir kamen also bei dem wunderschönen, am See gelegenen Grundstück an, bekamen zwei Tage lang das beste Essen das wir in ganz Kambodscha bisher essen durften und wollten eine Tour machen.

    Für die Tour hatten wir zwei Auswahlmöglichkeiten. Entweder eine erneute Dschungel-Wanderung mit über 8 Stunden Fußweg, oder der Besuch eines Dorfes mit der aufregenden Aussicht, wildlebende Krokodile sehen zu können.

    Sportlich wie wir sind entschieden wir uns dann gegen die Wanderung und für eine Tour der Umgebung. Wie diese Tour aussehen sollte... naja, damit haben wir nicht ganz gerechnet.

    Vielleicht hast Du schon einmal bei Motocross Turnieren oder ähnlich waghalsigen Zweiradaktivitäten zugesehen. Dort tragen die Sportler dicke Schutzausrüstungen und Helme. Für uns hieß es - ohne Beides - ab mit auf die Roller der beiden Guides und los.

    Manche Orte in Deutschland sind etwas ab vom Schuss. Meistens sagt man dazu dann sowas wie "Buxtehude". Dieser Ort hier war dann praktisch das Buxtehude vom Buxtehude. Viele Kilometer vom letzten Waldweg - einer befestigten Straße ganz zu schweigen - entfernt und auch kaum als tatsächlicher Ort erkennbar.

    Unsere Guides fuhren durch enges Gestrüpp, fantastische Landschaften (rutschig) und auch sonst durch alles bei dem ein normaler Europäer sagt: "Wir müssen umkehren hier geht es nicht weiter.". (Wassergräben, die Brücke die unten auf dem Bild zu sehen ist und mehr)

    Kurz gesagt: Es war ein riesiger Spaß.

    Wir aßen in einem Haus am Reisfeld und hielten - leider ohne Erfolg - nach Krokodilen Ausschau. Es war aber auch nicht schade, keine gesehen zu haben. Denn was wir dafür bekamen war eine grandiose, friedliche und wenig berührte Landschaft, wie sie schöner nicht hätte sein können.

    Zwei wundervolle Tage in der Natur.
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  • Koh Kong

    Nov 4–6, 2023 in Cambodia ⋅ ☁️ 28 °C

    Unser letzter Stopp in Kambodscha war in Koh Kong, direkt an der Grenze zu Thailand. Wo vor Corona wohl eine Touristenstadt war, kann man aktuell kaum noch Touristen finden. Ursprünglich hatten wir geplant, einen Tagesausflug auf die nahegelegene Insel Koh Kong zu machen, um auf den dortigen weißen Sandstränden zu liegen und um Schnorcheln zu gehen. Wegen der mangelnden Touristen wird derlei scheinbar nicht mehr angeboten. Eine Überfahrt hätte uns bloß schlappe 100 USD gekostet. Wir verzichteten also dankend und sind stattdessen zu einem riesigen Wasserfall gefahren. Hängematten im Schatten waren dort angebracht um zu entspannen und man konnte im oberen Teil des Wasserfalls sogar erstklassig schwimmen.

    Nach unserem kleinen Ausflug wollten wir Nachmittags nochmal an einen Strand ans Festland fahren. Da es recht viel geregnet hatte, war der Weg dorthin teilweise überflutet, so dass wir irgendwann zu Fuß weitergelaufen sind, um die überfluteten Stellen durchwaten zu können. Die Umgebung links und rechts von uns war voller Wasser, in dem Baumgruppen wuchsen, was sehr besonders aussah. Am Ende des Weges konnten wir leider keinen Strand finden. Entweder er war gerade überflutet, oder den Strand gab es schlicht und ergreifend nicht mehr. Wir haben uns also auf den Rückweg gemacht und beschlossen stattdessen einen kleinen Badeabstecher in das Gewässer neben dem Weg zu machen. Tatsächlich war es gar nicht mal so schlecht zum schwimmen😄
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  • Bangkok - Here we go again

    Nov 6–9, 2023 in Thailand ⋅ ⛅ 34 °C

    Um zu unserem nächsten Ziel Malaysia zu gelangen, haben wir uns für den Landweg durch Thailand entschieden. Erster wohlbekannter Zwischenstopp: Bangkok. Da wir mit einem Fährunternehmen gefahren sind, dessen Route an einem Pier starten sollte, sind wir davon ausgegangen, dass unsere Route zumindest zum Teil übers Wasser gehen würde. Doch der erste Bus hielt nie am Wasser an, sodass eir nach spätestens der Hälfte der Route eingesehen haben, dass wir wohl nur mit dem Bus fahren würden. Auch okay.

    In Bangkok haben wir uns abgesehen vom Arbeiten zwei Sachen angeschaut. Am ersten Tag waren wir im Museum für Kultur und Geschichte. Es war gut gestaltet, mit vielen Animationen und Veranschaulichungen. Der geschichtliche Aspekt ist allerdings dabei sehr liegen geblieben. Zusätzlich wurde die Verehrung des Königshauses sehr in den Fokus gerückt, sodass klar wurde, wer für einen großen Teil des Inhaltes des Museums verantwortlich ist.

    Am zweiten Tag haben wir den Großen Palast besichtigt, den wir bei unserem letzten Besuch verpasst haben. Das Gelände des Palasts beherbergt viele verschiedene Gebäude. Manche sind für Staatsbesuche da, die anderen beherbergen eine Bibliothek und andere dienen wiederum als Tempel. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie sind sehr prunkvoll und mit viel Liebe zum Detail geschmückt.
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  • Ko Phangan

    Nov 9–12, 2023 in Thailand ⋅ ☁️ 30 °C

    Die Insel Ko Phangan hat für uns genau das geboten, was man sich unter einer thailändischen Insel vorstellt: Sonne, Meer und ein wenig Abenteuer. Obwohl die Insel für ihre legendären Vollmondpartys bekannt ist, haben wir sie von einer ganz anderen Seite kennengelernt.

    Alleine unsere Unterkunft befand sich im Grünen und war eine absolute Idylle, in der man sich sehr wohl gefühlt hat. An unserem ersten Tag auf der Insel sind wir zum sogenannten Bottle Beach gelaufen. Er ist einzig durch eine Wanderung oder per Boot zu erreichen. Die Wanderung war zwar nur 1,5 h lang, doch durch die teilweise steilen Aufstiege und die hohe Luftfeuchtigkeit im Dschungel sehr schweißtreibend und anstrengend. Das anschließende Schwimmen am wunderschönen Strand hat man sich danach wahrlich verdient.

    Für den Rückweg hatten wir uns einen anderen Weg entlang der Küste ausgesucht. Ohne zwei andere Deutsche hätten wir den Weg wohl nicht gefunden und so beschlossen wir, ihn zusammen zurückzugehen. Auch dieser Weg hatte es in sich, im Gegensatz zum Ersten haben wir eine ganze Stunde länger gebraucht und nicht selten waren wir uns unsicher, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang sind wir am Ende des Weges angekommen. Im Dunkeln im Dschungel zu sein hätte auch wirklich nicht sein müssen.. Zur Feier unseres erfolgreichen Abstiegs sind wir, nachdem wir uns wieder frisch gemacht hatten, zusammen essen gegangen.

    Der nächste Tag war ein Entspannungstag. Entspannt Café trinken, einen weiteren Strand erkunden und in der Stadt zwischen Ständen schlendern stand auf dem Plan. Ein richtiger Sonntag eben.
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  • Hatyai - Ein kurzer Zwischenstopp

    Nov 12–13, 2023 in Malaysia ⋅ ☁️ 27 °C

    Morgens um 4:00 ging es für uns nach einem wunderbaren Stopp auf Ko Phangan mit der Fähre los nach Hat Yai, unserem letzten kurzen Stopp vor Malaysia.

    Die Fahrt, inklusive Sonnenaufgang, war ein echtes Geschenk. Wir ließen uns auf dem Deck von der lauen Meerluft einhüllen und verbrachten 3 schöne Stunden dabei, der Welt beim Aufwachen zuzusehen. Ein echter „der Weg ist das Ziel-Moment“

    Nach einer kurzen Busfahrt erreichten wir Hat Yai, eine kleinen Stadt im Thailändischen Süden.

    Auch diese Stadt hat wunderschöne kleine Straßenmärkte und das klassische Thailändische Ambiente mit freundlichen Menschen und vielen Leckereien.

    Nach einen kleinen Ausflug zum Sport, ließen wir uns ein sehr leckeres Abendessen schmecken und gingen gleich ins Bett.
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  • Penang

    Nov 13–16, 2023 in Malaysia ⋅ ☁️ 25 °C

    Je mehr neue Länder wir auf der Liste abhaken, desto näher fühlt man sich dem Ende einer Reise - auch wenn das noch 3 Monate hin ist. Die letzten Monate vergingen, wie nicht anders zu erwarten wie im Flug und das nicht zuletzt, weil viele der Südostasiatischen Länder aus der Perspektive eines Touristen gewisse Ähnlichkeiten aufzuweisen scheinen. (Einheimische sehen das vermutlich anders) 

Überraschend war es also für uns, wie anders das nächste Land war, in das wir unsere Rucksäcke trugen. Malaysia ist… divers. Hier leben unzählige verschiedene Kulturen auf einem Fleck. Und jede einzelne dieser Kulturen wurde zelebriert. Insbesondere in Penang, wo wir in einem süßen Hostel mit viel zu dicker Katze, drei Nächte zum Arbeiten verbrachten, wurden diese Unterschiede deutlich. Wir hatten das Glück in Little India zu leben. Einem bunten, lauten und leckeren Ort mitten in Georgetown Penang. Alle Gassen waren gefüllt von indischen Kleidungsgeschäften, die mit überraschend lauter Musik Einkäufer einluden, sich die farbigen und geschmückten Stoffe anzusehen, die sie feilboten. Über allem hing der würzige Geruch indischen Essens, das insbesondere in Penang noch sehr häufig mit der bloßen Hand gegessen wird. 

Doch auch der Rest der Insel war etwas besonderes. An unserem zweiten Tag machten wir uns früh morgens auf, um den Inseleigenen Berg zu besteigen, machten aber aufgrund der Hitze schon nach schweißtreibenden zwei Stunden Schluss. Auch den chinesischen Teil der Stadt genossen wir sehr.Read more

  • Ipoh

    Nov 16–18, 2023 in Malaysia ⋅ 🌧 31 °C

    Als Eingangtor zu den Cameron Highlands ist Ipoh ein häufig besuchter Ort, bevor man einen Abstecher in die Berge macht. Dabei ist Ipoh gar nicht mal so klein und hat seinen eigenen Charme. Die Innenstadt fällt vor allem wegen der allgegenwärtigen Street Art auf. Auch sonst hat uns Ipoh überzeugt: Die Stadt scheint im Vergleich zu Penang grüner zu sein. Mehrere kleine Parks und eine Promenade entlang eines Flusses machen das Stadtbild direkt schöner.

    Auch außerhalb der Innenstadt hat die Stadt etwas zu bieten. Vormittags sind wir zum sogenannten Mirror Lake gefahren, der inmitten von Kalksteingebirgen seine Schönheit entfaltet hat. Zu unserer Enttäuschung konnte man darin leider nicht schwimmen. Die Aussicht alleine hat sich aber auch gelohnt.
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  • In den Erdbeerbergen

    Nov 18–20, 2023 in Malaysia ⋅ ☁️ 19 °C

    Ein kühler Ort, an dem man sich tatsächlich lieber etwas langes anzieht, wunderbage Wanderungen machen kann und überall Erdbeeren naschen kann - Das bringen die Cameron Highlands mit sich. Nach einer kurvigen Fahrt kamen wir in dem kleinen Ort Tanah Rata an. Es war erstaunlich frisch - knapp über 20 Grad, so dass wir uns schon bald umgezogen haben und es so richtig genossen haben, dass endlich mal wieder eine kühle Brise zu spüren.

    Da wir beide leicht erkältet waren, entschlossen wir uns gegen eine lange Wanderung und haben stattdessen eine kürzere Route durch den Dschungel zu einem Wasserfall gewählt. Auch das war sehr schön und wie immer hat es unfassbar gut getan, mal wieder mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Beim Wasserfall angekommen, ist uns ein anderer Tourist entgegengekommen, der aus Singapur gekommen ist. Wir haben zwar nur kurz mit ihm geredet, doch hat er uns sehr schnell angeboten, uns die lokale Seite Singapurs zu zeigen, wenn wir dort angekommen sind. Sehr erfreut über das Angebot, haben wir direkt Kontaktdaten mit ihm ausgetauscht. Da sind wir ja mal gespannt.

    (Leider haben wir an diesen Tagen praktisch keine Photos gemacht.)
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  • Kuala Lumpur

    Nov 19–24, 2023 in Malaysia ⋅ ☁️ 31 °C

    Die Hauptstadt von Malaysia hat viele Sachen zu bieten. Sie hat eine riesige Skyline, die wir von unserer Unterkunft im 41. Stock bewundern konnten. Auch hier mischen sich die Kulturen wild: Chinesen, Inder und Malaien tummeln sich überall in den ehemaligen Kolonialgebäuden, in little India und in all den anderen Vierteln, die die Stadt bietet. Interessanterweise scheint ein nicht unerheblicher Teil des Lebens in der Hauptstadt in Einkaufszentren zu verlaufen. Man sieht sie überall. Sogar unser Zimmer befand sich überhalb eines Einkaufszentrums, das alleine schon neun Stockwerke umfasste.

    Zur Erkundung der Stadt sind wie hauptsächlich viel rumgelaufen. Zwischendurch haben wir uns mit einer Freundin von Konsti in ihrem eigenen Kaffee getroffen (der wirklich sehr lecker war) und abends haben wir endlich eine Spezialität Südostasiens probiert, die wir bisher immer nur interessiert betrachtet haben: Den Hot Pot. Auf dem Tisch wird dafür ein breiter offener Suppentopf auf einer Herdplatte gestellt. Uns wurden verschiedene sehr dünn geschnittene Rindfleisch-Streifen serviert, die wir in dem Topf kochen konnten. Zusätzlich konnte man sich eine Unmengen an Gemüse holen und ebenfalls kochen. Am Ende war die übriggebliebene Brühe durch das Gemüse und das Fleisch so aromatisch, dass wir sie noch ausgelöffelt haben.

    Kuala Lumpur war also allenfalls eine bereichernde Erfahrung für uns. Eine Sache bietet die Stadt leider nicht: Sie ist nicht sonderlich grün. Nur ab und an kann man einen Park auf der Karte erkennen. Wir haben einen kleinen Abstecher in den botanischen Garten gemacht und dieser war als Ausgleich zur Stadt sehr schön und natürlich angelegt. Eine richtige Ruheoase in einer doch sehr lauten und großen Stadt.
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  • Malakka

    Nov 24–25, 2023 in Malaysia ⋅ ☁️ 31 °C

    Auf unserer Reise weiter nach Singapur haben wir noch einen letzten kurzen Stop in Malakka gemacht. Wir haben von der Stadt nicht allzu viel erwartet und waren daher sehr positiv überrascht, eine sehr bunte Stadt vorzufinden. Es herrschte verhältnismäßig sehr wenig Verkehr und einige Straßen in der Innenstadt hatten sogar einen Fußgängerflair.

    Auch der Fluss, der mitten durch die Stadt fließt, bestimmte die Stimmung. Mit bunten Kaffees und Restaurants konnte man die Fußgängerpromenade entlang spazieren und den Kleinstadtflair genießen.
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  • Singapur

    Nov 25–27, 2023 in Singapore ⋅ 🌩️ 29 °C

    In Südostasien gibt es einen Ort, der anders ist als alle anderen. Eines der modernsten Länder (Stadtstaaten) der Welt liegt am untersten Teil Malaysias.

    Singapur war der nächste Stopp, den wir zu sehen bekamen und es hat sich gelohnt.

    Abgesehen von dem doch recht drakonischen Strafsystem, in dem Auspeitschen und die Todesstrafe auch für geringere Vergehen immer noch auf dem Plan stehen, ist die Stadt eine der fortschrittlichsten der Welt.

    Wir kamen per Bus in der Metropole an und waren einigermaßen angenehm von den Essenspreisen in der Stadt überrascht, die, im Gegensatz zur Unterkunft, doch eher an Südostasiatische Verhältnisse erinnerten.

    Zeit hatten wir, um das indische Viertel, das Malayische Viertel und die spektakuläre Grünanlage Gardens by the Bay anzusehen.

    Mittendrin erreichte uns die Nachricht eines Singapurianers, den wir in den Cameron Highlands (Malaysia) auf unserer Wanderung kennenlernen durften.

    Er zeigte uns, wie er wohnte, redete mit uns über das Sozialsystem Singapurs und lud uns zum Essen ein. Ein wirklich lokaler Einblick, wie man ihn wohl sonst nicht bekommt.

    Wir waren beide froh, dass wir das Geld für Singapur investiert haben, denn die Stadt ist wirklich etwas besonderes.
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  • Batam

    Nov 27–30, 2023 in Indonesia ⋅ ☁️ 29 °C

    Batam ist eine der wenigen indonesischen Inseln, die man von Singapur aus mit der Fähre erreichen kann. Eine knappe Stunde waren wir auf dem Meer unterwegs und schon befanden wir uns in unserem nächsten Land.

    Die Insel ist hauptsächlich ein Urlaubsort für Singapurer und ein beliebtes Wochenendziel. Daher findet man auf der Insel viele Resorts, die mit schönen Stränden, Poolbar und luxuriösen Zimmern locken. Unsere Unterkunft war im Gegensatz dazu eher von einfacher Natur und bot dennoch alles, was wir für zwei Arbeitstage benötigten. Die Inhaberin der Unterkunft hat zum einen ein Reisebüro geleitet. Hauptsächlich war sie aber Yogalehrerin. Das dazugehörige Studio war direkt eine Etage unter unserem Zimmer, sodass wir die Räumlichkeiten für unsere eigenen Sporteinheiten nutzen konnten. Ansonsten haben wir viele Spaziergänge gemacht, waren Billiard spielen und haben uns einen ersten sehr positiven Eindruck der indonesischen Küche gemacht.

    An unserem letzten Tag in Batam wollten wir unsere nächste Fähre buchen. Wir hatten uns vorher erkundigt und eine Karte gefunden, die verschiedene Fährverbindungen im Indonesien angezeigt hat, unter anderem eine Direktverbindung von Batam auf die Insel Belitung, welche deutlich weiter im Süden Indonesien liegt und scheinbar das unbekanntere Bali sein soll. Klang verlockend. Nach einer langen verzweifelten Suche mussten wir allerdings feststellen, dass diese Fährverbindung nicht zu existieren scheint und dass wir mit vielen Zwischenstopps drei Tage brauchen würden, um auf diese Insel zu gelangen. Alternativ hätte es eine Fähre direkt nach Jakarta gegeben. Die fährt allerdings nur einmal pro Woche und die letzte war vor wenigen Stunden abgefahren. Eine ganze Woche warten war keine Option. Schwerenherzens haben wir uns also letztendlich für die einzige Möglichkeit entschieden, die uns nicht zu viel Zeit stehlen würde: einen Flug nach Jakarta. Damit haben wir zwar unsere no flight policy innerhalb Südostasien gebrochen, aber es blieb uns leider nicht viel anderes übrig.

    Durch unsere Gastgeberin haben wir an unserem Abflugtag die Möglichkeit bekommen, kostenlos für einen halben Tag Zugang zu der Anlage eines Resorts zu bekommen. Es war tatsächlich sehr schön angelegt, wenn auch sehr leer. So konnten wir vor unserem Flug nochmal so richtig ausspannen und das Meer genießen.
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  • Jakarta

    Dec 1–4, 2023 in Indonesia ⋅ 🌧 30 °C

    Die größte… und damit meine ich mit großem Abstand die größte Stadt unserer Reise stand direkt nach der im Vergleich klein anmutenden 1,2 Mio. Stadt Batam auf unserem Reiseplan.

    Jakarta (Metropolregion) beherbergt stolze 35 Millionen Einwohner und ist damit die zweitgrößte Stadt der Welt.

    Strecken, die auf der Karte kurz aussahen, dauerten Ewigkeiten und auch 45 Minuten Zugfahrt brachten einen erst vom Zentrum an die Grenze der Stadt.

    Neben einer der größten Moscheen der Welt, die Platz für mehrere Hunderttausende Betende hat, führte uns unsere Route an der architektonisch sehr interessanten Kathedrale und einem der größten Monumente vorbei, was wir je gesehen haben.

    Es war ein kurzer Stopp, aber der reichte, um sich von der schier endlosen Größe überwältigen zu lassen.
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  • Yogyakarta

    Dec 2–4, 2023 in Indonesia ⋅ ☁️ 27 °C

    Der nächste Kultur-Stopp in Indonesien. Ähnlich wie in Angkor (Kambodscha), gab es auch in Indonesien gut erhaltene Überbleibsel der vergangenen Hindu-Kultur. Die müssen wohl recht stabil gebaut haben.

    Gleich drei Tempel nebeneinander gab es im Prambanan Tempelkomplex zu sehen. Direkt nach der Ankunft bot sich ein etwas interessantes Bild. Keine Touristen weit und breit. Aber dafür tummelten sich überall Kinder in blauen T-Shirts.

    Beim betreten des Tempels erfuhren wir auch was die Kinder dort taten. Die örtliche Sprachschule veranstaltet jedes Jahr ihre Praxisprüfung, die darin besteht eine Tempelführung auf Englisch durchzuführen.

    Jeder wurde also von zwei Kindern mitgenommen und erfuhr etwas über die einzelnen Kammern des Tempels und über die hinduistischen Götter. Es war sehr süß und auch sehr interessant.

    Am Ende sangen wir noch gemeinsam ein Lied und schauten uns die anderen, ebenso beeindruckenden Tempelanlagen an.

    Auf dem Weg fanden wir dann auch noch ein paar Mangobäume mit reifen Früchten. Das konnte man sich natürlich nicht entgehen lassen.
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  • Malang

    Dec 4–7, 2023 in Indonesia ⋅ ☁️ 27 °C

    Unseren letzten Arbeitsaufenthalt haben wir in Malang verbracht. Besser gesagt waren es Konstis letzte zwei Arbeitstage. Ich habe schon letzte Woche meine letzte Aufgabe erledigt, mich dann aber fleißig direkt mit Jobbewerbungen beschäftigt. Größtenteils können wir also ab jetzt wieder unsere Reise an 7 und nicht nur an 5 Tagen die Woche genießen.

    Malang ist eine studentische Stadt im Osten Javas. Von den Einheimischen wird sie als kühl bezeichnet. Nachts sinken die Temperaturen zwar tatsächlich auf angenehme 20 Grad, doch tagsüber merkt man praktisch keinen Unterschied zum Rest Indonesiens. Die Stadt birgt viele Zonen, in denen praktisch keine Autos zu finden sind. In diesen Bereichen findet man dafür viele atmosphärische Restaurants und Cafés. Dennoch kann man an einigen Orten den klassischen südostasiatischen Trubel wiederfinden.

    Da ich deutlich mehr Zeit hatte als Konsti, habe ich mich an einem Tag zwei sehr sympathischen Niederländerinnen angeschlossen, die mit uns zusammen in einem Hostel geschlafen haben. Zusammen haben wir das Rainbow Village und das Blue Village besucht. Dabei handelt es sich um recht arme Viertel, die durch eine Initiative deutlich aufgewertet wurden. Das eine Viertel wurde in allen Farben des Regenbogens angemalt, das andere komplett in blau. Zusätzlich kann man in den kleinen Gassen der Dörfer viel Street Art, Dekorationen und jede Menge Pflanzen bewundern. In den Dörfern sind wir auf mehrere indonesische Touristen gestoßen, die das Dorf ebenfalls besuchten. Sie haben uns ein wenig über indonesische Spezialitäten erzählt und waren sehr interessiert an unseren Reisen. Durch die Initiative sind die Dörfer zu einer beliebten Touristenattraktion geworden, die es den Bewohnern ermöglicht, durch Getränkeverkauf oder Ähnliches, Geld zu verdienen.

    An unserem Abreisetag und nach Konstis finalen Arbeitsstunden, hatten wir noch genug Zeit, um zum Batu Flower Garden zu fahren. Was wir uns wie einen botanischen Garten vorgestellt haben, war in Wirklichkeit ein schön angelegter Gartens direkt am Waldrand mit vielen verschiedenen Fotoplattformen. Für die einzelnen Plattformen konnte man Geld bezahlen und wurde dafür von einem Fotografen vor Ort abgelichtet. Was für uns ein wenig lächerlich erschien, kam uns mit ein wenig Hintergrundwissen zur südostasiatischen Kultur gar nicht mehr so komisch vor. Ständig sieht man Menschen ohne jegliche Scham Fotos vor jeder erdenklichen Szene machen. Da reicht es manchmal schon aus, in einem hübschen Café zu sitzen. Auf den Fotos wird meist auch nicht einfach nur gelächelt, sondern so viel geposed wie nur geht. Verstehen werden wir diesen Teil der Kultur wohl nicht mehr. Interessant ist es aber allemal.

    Wir haben uns dagegen entschieden, uns fotografieren zu lassen, und sind stattdessen ein wenig auf dem Gelände spazieren gegangen. Vor unserer Rückfahrt waren wir anschließend noch in einem schön angelegten Waldcafé, in dem wir uns ein leckeres Mittagessen haben schmecken lassen.
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  • Bromo

    Dec 7–9, 2023 in Indonesia ⋅ ☁️ 17 °C

    18,5 km, 750 hm und ein paar der beeindruckendsten Eindrücke unserer Reise.

    8:00
    Über eine Stunde fuhren mit dem Roller in die Berge. Durch enge Passstraßen und in den an diesem Tag überraschend kalten Nationalpark Bromo Tengger Semeru. Einen Ort, den man aus einem bestimmten Grund besucht.

    9:50
    Wir nähren uns unserem Ziel. Nebelverhangene Berglandschaften mit einem leichten Nieselregen verstecken noch jede Aussicht.

    11:00
    Die erste Stunde unserer Wanderung führte über menschenleere Straßen hin zum ersten Aussichtspunkt der Reise. Die schnell gekauften Plastikponchos leisteten gute Dienste. Doch auch hier, gab es aufgrund des Nebels noch nichts zu sehen.

    13:25
    An Orten, an denen sich morgens um 4:00 die Sunrise-Touristen wimmeln, herrschte nun gähnende Leere. Die Straßen waren leer und auf dem gesamten Wanderweg trafen wir lediglich eine Person.

    15:15
    Das Wetter klarte das erste Mal ein wenig auf und gab die Sicht auf die schwarz verfärbten Ebenen des Sea of Sands frei. Ein atemberaubender Anblick.

    16:00
    Wir standen selbst auf den Ebenen. Schwarzer Sand und Steppe wurden lediglich von aus dem nichts zu kommen scheinenden Bergen unterbrochen.

    16:30
    Er ist in Sicht. Das Ziel der Wanderung ist genau vor unseren Augen. Einer der aktivsten Vulkane Indonesiens in seiner qualmenden, beeindruckenden Schönheit ist keine 500 Meter mehr entfernt.

    Wir nahmen uns also ein Herz und kletterten auf die Ausläufer des Kraters und schauten in den zischenden, dampfenden und brodelnden Abgrund von Bromo.

    Das Gefühl war irgendwie unbeschreiblich. Die Angst abzurutschen gepaart mit dem Verlangen, mehr sehen zu wollen. Der Qualm roch wie ein Sylvesterfeuerwerk und gab gelegentlich den Blick auf das bunte Gestein der tieferen Ebenen des Kraters frei.

    Um die Aussicht noch mehr auszukosten wanderten wir am Rand des Kraters auf einen der höchsten Punkte.

    Und als ob die Schönheit des Tages noch nicht genug gewesen wäre, wurden wir beim Abstieg noch mit einem pinken und unwirklichen Sonnenuntergang belohnt, der in starkem Kontrast mit dem Grau und Schwarz des Vulkans so wie der Ebenen stand.

    18:17
    Unser Weg zurück zum Roller durch die Dunkelheit und mit dem letzten Höhenmetern war geschafft und wir waren einfach nur froh, sitzen zu können. Die Stunde heimfahrt verging dann auch wie im Flug und wir blickten zurück auf einen wundervollen Tag.
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  • Mount Ijen

    Dec 9–11, 2023 in Indonesia ⋅ 🌧 30 °C

    Der zweite Vulkan in 3 Tagen. Zur wunderbarsten Tageszeit, die man sich vorstellen konnte, wurden wir abgeholt.

    Um 00:30 stand unser Fahrer vor der Tür, um uns zum zwei Stunden langen Wanderweg zu Mount Ijen zu bringen.

    Mount Ijen ist wohl am besten für seinen Kratersee, den größte übersäuerte See der Welt, bekannt. Und mit übersäuert ist wirklich sauer gemeint.

    Zwischen einem pH wert von 0-3 verätzt eine Flüssigkeit Haut und Haare.

    Der Kratersee liegt bei gemütlichen 0,3. Reinfallen war also doch keine so gute Idee. (Auch wenn das Wasser wirklich fantastisch aussieht)

    Un 2:00 starteten wir mit Guide und Gruppe zum Krater und wanderten später auch hinein, um das durch Bergbau ausgelöste Phänomen der Blue flames zu sehen.

    Der Aufstieg war schön. Unzählige Kopflampen wiesen einem den Weg.

    Im Krater angekommen konnten wir die Blauen Flammen der Schwefelgase sehen…. Und haben dabei trotz Gasmaske auch einiges abbekommen.

    Wer bisher noch keine Säure eingeatmet hat: Wir könnens nicht empfehlen.

    Den Abschluss machten wir mit einem Kaffee bei Sonnenaufgang mit Aussicht auf den beeindruckenden Krater.

    Absolutes Highlight.
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  • Bali

    Dec 11–14, 2023 in Indonesia ⋅ ☁️ 31 °C

    Der letzte Stopp in Südostasien neigt sich dem Ende.

    Gerade sitzen wir in einem gemütlichen Café in Bali, Denpasar und lassen den größten Teil unserer Reise ausklingen. Was für eine Zeit.

    Südostasien war genauso magisch, wie man es sich vorstellt. Andere Kulturen, andere Menschen und unglaubliche Natur.

    In klassischer Bali-Fashion haben wir noch einen wunderbaren Strandtag genossen, Souvenirs ohne Ende gekauft und uns im Touristenwasserfall gebadet.

    Gerade hat Nathalie noch ein Bewerbungsgespräch und dann fliegt der Flieger heute Abend auch schon in Richtung Brisbane, Australien.

    So viel liegt hinter uns. Der Blick geht aber nach vorne. Wir sind sehr gespannt, was Australien für Menschen, Orte und Erlebnisse birgt.
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  • Brisbane QLD - Sunshine State

    Dec 15–21, 2023 in Australia ⋅ ⛅ 33 °C

    Eine anstrengende Nacht hatten wir hinter uns, als wir in Brisbane angekommen sind. Glücklicherweise mussten wir uns bei der Ankunft morgens nicht um einen Transfer in die Stadt kümmern, sondern wurden von Amaris, einer Freundin von Konsti, direkt am Flughafen abgeholt. Netterweise durften wir die ersten Tage bei ihr übernachten, sodass wir Zeit hatten, erstmal richtig in Australien anzukommen. Von der Autokultur und der Architektur her, hat mich Australien direkt stark an die USA erinnert. Auch viele der großen amerikanischen Ketten scheint es hier ebenfalls zu geben. Eine weitere Gemeinsamkeit der Länder ist die Offenheit, mit der uns die Australier entgegengekommen sind. Ständig und überall wurde uns ohne zu fragen Hilfe angeboten - das bekommt man nicht überall.

    Die Tage in Brisbane haben wir einerseits versucht möglichst viel Zeit mit Amaris zu verbringen. So waren wir zusammen am Strand, haben gekocht, waren bei einem Wochenmarkt, und haben einen sehr schönen Wasserfall besucht. Andererseits waren wir schwer beschäftigt mit der Anschaffung eines geeigneten Fahrzeugs und dessen Ausstattung. Letztendlich haben wir einen knallroten Nissan Navara gefunden, der teilweise sogar schon ausgestattet war. Unter anderem war auf einem Träger bereits ein Dachzelt installiert. Da es sich im einen 4x4 Wagen, eignet er sich bestens für Offroad-Fahrten. Die perfekten Bedingungen, um die australische Wildnis zu erkunden.

    Nach mehreren anstrengenden Tagen waren wir endlich bereit. Unser Auto war ausgestattet und das gesamte Equipment daran fixiert. Zeit unseren Roadtrip zu beginnen!
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  • Erste Camping-Nacht

    Dec 21–22, 2023 in Australia ⋅ 🌧 22 °C

    Da wir noch recht lange an unserem Auto rumgewerkelt haben, sind wir erst recht spät losgekommen. Wir haben uns auf einem Spot mitten in der Natur einquartiert. Das „Wildlife Zone“-Schild hat uns auf die mögliche Begegnung mit Tieren bereits vorbereitet. Und tatsächlich: Zwei Kängurus sind vor unserem Auto in die Büsche gesprungen. Gut, dass wir langsam gefahren sind.

    Der Abend war leider regnerisch. Doch so konnten wir feststellen, dass wir selbst für Regentage gut ausgestattet sind. Anstelle vor der Sonne zu schützen, hat unser am Auto befestigtes Sonnensegel uns gut vor dem Regen geschützt. Darunter konnten wir sogar under erstes Campingdinner zubereitet: Gnocchi. Mjam!
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  • Border Lanes National Park

    Dec 22–24, 2023 in Australia ⋅ 🌙 19 °C

    Der erste „richtige“ Stopp auf unserer Liste war der Border Lanes National Park an der Grenze von Queensland und New South Wales.

    Mitten in der Natur gab es die allgegenwärtigen Kangaroos, Hummer und sogar eine Schlange. Die hat sich mal ganz gemütlich auf unseren Stuhl gesetzt.

    Eine Wanderung führte uns durch den australischen Dschungel. Die Aussicht war wunderschön. Allerdings durften wir gleichzeitig mit den ersten Blutegeln Bekanntschaft machen. Nicht gerade appetitlich, aber auch nicht so schlimm.
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  • Heilig Abend in der Sonne ☀️

    Dec 24–25, 2023 in Australia ⋅ ☁️ 24 °C

    Schon mal so eine richtig warme Weihnacht gehabt?

    Wir jedenfalls nicht.

    Unseren ersten gemeinsamen Heiligabend verbrachten wir zusammen in Black Rocks. Einem fantastischen Campingplatz am Strand.

    Es war wirklich beeindruckend. Strand so lange das Auge sehen kann.

    Abends schenkten wir uns ein kleines 3 Gänge Weihnachtsdinner und telefonierten was das Zeug hält.

    Es war wunderschön.
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