Mexiko
14 décembre 2024, Egypte ⋅ ☀️ 21 °C
Start in Luxor, Flug nach Kairo mit AirCairo, dann weiter innert zwei Tagen über Madrid nach Mexiko City. Habe am Vortag noch mein Hotel inMexiko Stadt gesucht und mir eine E-Sim besorgt. Beides war etwas zeitraubend die E-Sim zum erstmal, einrichten war schlussendlich einfach, das Problem jedoch, dass mein Datenpaket vor der einzurichtenden E-Sim kam - das Problem löste sich dann von selbst. Aber leider war es zuerst unklar und ich habe geübt, aufgegeben und wie nach erst zwei Stunden dann zusätzliche Mails eintrafen, war es in wenigen Minuten gemacht.
Ich denke das über Booking.com gebuchte Hotel ist ein guter Wert und hoffe einfach, dass ich bei Ankunft in Mexiko dann gleich Internet habe.En savoir plus
Flug nach Mexiko City und Weg ins Hotel
15 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 24 °C
Nach fast 2 Tagen von Luxor über Kairo, dann Madrid endlich in Mexiko Stadt /CDMX angekommen. Da ich ja nur mit Camion Bagage reise, gehe ich gleich raus, wechsle mal 40 Dollar, wobei ich beim Umdrehen am Wechselschalter nicht Alles ganz im Griff habe und mich schon mal bücken muss. Ich suche zuerst mal noch nach den Automaten, welche in einem Internet-Beitrag erwähnt wurden und angeblich Metro-Karten verkaufen. Doch nicht aufzufinden, auch eine Nachfrage bei einem der zahlreichen Wächter/Polizisten ergibt nur die Antwort - in der U-Bahn erhältlich. Zur U-Bahn komme ich relativ schnell, jedoch ein rechter Marsch durch die lange Halle (es hätte da noch einen Gratistransport gegeben bis dahin. Aber das lange Herumhocken überall war schon heftig, ich bewege mich gerne nun! Hier hat es überall auch ATM’s, vermutlich hätte ich hier besser gewechselt …
In der U-Bahn kriege ich rasch die Karte, für 50 Peso - 15 für Karte 35 zum Fahren darauf. Dann bin ich unschlüssig , da spricht mich jemand an und fragt wohin ich wolle - er will mir den Weg zeigen. Er schwatzt zuerst allgemein, wunderbar verständliches $panisch! Dann erzählt er mir aus seinem Leben und dass er ein Missgeschick hatte it einem Taxi, der mit seinen Sachen noch im Auto drin abgehauen sei und dass er Geld brauche um nach Hause in der Nähe von Palenque zu kommen. Zeigt mir seinen Ausweis (sicher gefälscht), gibt mir seine E-Mail, Telefon geht nicht mehr, er konnte nicht laden - na ja!
Wir gehen zuerst einmal zu ATM’s, da kriege ich aber nichts, es sind keine internationalen Maschinen. Gutmütig wie ich bin, offeriere ich ihm Dollar, habe noch etwas und trete ihm 100 Dollar ab, was er mir vergelten will in Plaque - doch die E-Mailadresse stimmt nicht, wie ich später feststelle. Na ja, einem fremden Schnorrer, Bettler ein Weihnachtsgeschenk gemacht - er hat sich für’s Erste sicher saniert und ich bin um eine Erfahrung reicher! Allerdings habe ich meine „Darlehen „ meist wieder zurück erhalten - dieses aber sicher nicht. Später in der Stadt schlafen Obdachlose an vielen Ecken, Bettler
Ich komme dann mit der U-Bahn rasch zu meinem Hotel - Google lotst mich aber durch den Garageneingang dahin. Der Weg wäre echt kürzer gegangen über den Markt vor dem Hotel und den Haupteingang! Generell waren die Google Angaben in Ägypten und hier Mexiko eher ungenau!
Die Rezeption ist ziemlich hermetisch abgeriegelt - nur eine tiefe Grube unter der wahrscheinlich kugelsicheren Glasscheibe. Man könnte maximal geradeaus schiessen - die Angestellten sind sicher hinter dem Tresen! Eine junge Frau übergibt mir Zimmerkarte und Fernsehcontroller. Mein Zimmer ist ebenerdig nach hinten, das vorletzte. Es ist ruhig aktuell, trotz dem grossen Platz und davor der ausufernde Markt - eine Markthalle mit 3 Etagen, doch rundherum haben sich noch weitere Stände etabliert. Diese werden täglich auf- und abgebaut.En savoir plus
Mexiko-City 1
16 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 23 °C
Am zweiten Tag meiner Mexiko Reise erwache ich um 7 Uhr, da ist so was wie Exerzierlärm - und tatsächlich, vor meinem Zimmer exerzieren Polizisten. Der Spuk ist bald vorbei, es besprechen sich noch die Chefs. Oben am Markt ist noch alles leer. Frühstück gibt es erst ab 07:30 Uhr, ich nehme noch eine Kappe Schlaf,
Das Frühstück ist schlecht organisiert, eine die befiehlt und alles selbst macht, die andern Beiden müssen immer zuerst fragen … - immerhin es gibt Rührei, Bohnen in Sauce und dünnen Kaffee, sogar Milch hat es, dazu Yoghurt aber keine Flocken mehr bzw. Corn Flakes um klar zu sein!
Dann geht es los in die Stadt - es ist hier bemerkenswert frisch, habe ich etwas unterschätzt, am Morgen so um 07.00 ist es echt nur 7 Grad! Da ich später bin, ist es doch schon wärmer, ziehe mir aber noch meinen Pullover über! Im Laufe des Tages wird es dann schon bis 27 Grad, aber abends auch rasch wieder kühl - was ich nicht einberechnet habe - CDMX liegt auf über 2200 Metern. Ich vertrage am frühen Morgen meine leichte Daunenjacke sehr gut, auch abends/Nachts und wenn es windet, bin ich auch tagsüber für meine Windjacke am Schatten froh.En savoir plus
Mexiko City 2
16 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 23 °C
Strassenszenen +, siehe Bilderkommentare
Mexico City Temple Mayor
17 décembre 2024, Mexique ⋅ ☁️ 23 °C
Eigentlich stand ich hier schon am 1. Tag, leider war die Ausgrabungsstätte des Tempels damals geschlossen, doch heute klappt es.
Wie so überall haben die Spanier auch hier den Tempel ruiniert und daraus daneben Kirchen erstellt. Auf dem Gelände war danach lange ein Herrenhaus von Spaniern, welche dann aber in Ungnade fielen. Lange wurde auf dem Grundstück nichts gemacht, die Besitzer wechselten. Bis jemand mit Ausgrabung beginnen wollte. Heute erkennt man diese Stätte als Kulturerbe von Mexico an.
Bei der Begehung der Ausgrabung, sieht man immer nur Stücke, die ganze Grösse der Anlage nimmt man eigentlich nicht so richtig wahr, es fehlt einem eine Übersicht! Was man sieht ist eher Untergrund, darüber wurde Vieles als Baumaterial abgetragen.
Das Modell ist sicher gut, was man hier ausgegraben noch sieht, ist eigentlich nur der unterste Teil mit den Schreinen, welche im Öffnungsschnitt gezeigt werden, alles andere darüber ist weg. Interessant ist noch die letzte Foto mit dem Totenkopfquader - sie hatten damals schon recht theatralische Anlagen! Aber irgendwie musste das Volk ja unterhalten bzw. zur Anbetung und zum Glauben gebracht werden! Ich denke übrigens gilt das heute auch, es gibt hier viele martialisch gekleidete Leute, der Tod läuft am Weihnachtsmarkt neben anziehbaren Engelsflügeln für Foto’s mit herum, neben anderen Weihnachtskobolden - aber es gibt ja hier auch den Tag der Toten … - man lebt das hier anders, irgendwie mehr Bestandteil des Lebens, der Tod.En savoir plus
Temple Mayor Museum
17 décembre 2024, Mexique ⋅ ☁️ 21 °C
Und wenn man denkt, man ist durch, dann kommt noch das Museum …
Alle diese Dinge wurden hier gefunden, das Museum wurde aber noch etwas erweitert, nicht nur die gefundenen Kultstücke und Opfergaben wurden ausgestellt, es wurde um die Geschichte der Eroberung von Tenochtitlan und das tragische Schicksal des Königs ergänzt. Dazu noch wie die Indianer damals lebten und pflanzten, handelten.En savoir plus
Mexico City Teotihuacan Pyramiden
18 décembre 2024, Mexique ⋅ ☁️ 26 °C
Am Vortag habe ich mich mal wieder über Tripadvisor für einen Ausflug angemeldet. Hat tiptop geklappt, leider war es ziemlich früh, ich musste um halb acht Uhr morgens im Hotel weg - ohne Frühstück - und eine halbe Stunde bis zum Treffpunkt gehen. Metro oder Bus war mir zu kompliziert, In Ruhe gehen am Morgen, zu der Zeit sind wenige Leute unterwegs.
Ich habe mir am Hauptplatz ein warmes Sandwich fast zu CH-Preis 140 Peso/7 CHF erstanden (war aber echt lecker!). Am Treffpunkt fand ich noch ein Kaffee vor, Sanborns, wo ich mir einen Kaffeelatte Grande erstand. Langsam wurde der wartende Trupp immer grösser, bis dann die Transporter eintrafen. Es war ein Reisecar da, ich stieg in einen kleineren Van - Füllmaterial.
Wir fuhren zu einer Tankstelle, wo schon eine kurze Pause stattfand, man wartete noch auf einen Kleinbus - für viel die Gelegenheit für Kaffee!
Viele Leute benutzten den Parkplatz vor dem Kaffee/Laden als Servicestelle, Wasser nachfüllen, Oel prüfen, Luft. Der Parkplatz wurde aber verwaltet - ein Junge macht den Platzanweiser, verscheucht schwatzende Leute von den Plätzen und kassiert für ein-ausparken ein paar Peso. Man sieht von alten Röcheln bis zu den neuesten Offroadern alles - brauchen ja noch alle Benzin …. - das kostet so um CHF 1.10/23 Peso für normal 95, manchmal mehr, selten weniger.
Dann geht es endlich los. Wir starten wieder. Auf der Fahrt stehen mir plötzlich Seilbahnen in die Augen - es gibt hier mehrere davon und echt in Betrieb! Es sind aber nicht etwa touristische Seilbahnen, sondern Zubringer zu den Hügeln - scheint reger Verkehr zu sein. Ich denke die Gondeln fahren nur mit jemandem drin. Vermutlich sind halt die Gassen bei den Hanghäusern zu schmal für Autos. Auber die Bahnen gehen ja auch über die Fläche - Luftlinie, rasch und ohne Umwege.
Für mich sind die mehrspurigen Strassen mit Einbahnverkehr viel angenehmer als bei uns, rechts abbiegen ist zwar gestattet, doch man hat es immer nur mit einem Verkehrsstrom zu tun, nicht wie bei uns, dazu noch auf jeder Seite Velowege, welche dazu nicht nach Richtung benutzt werden und man fährt dann trotzdem einfach auf dem Trottoir - kürzester Weg! Raser gibt es selten, wegen der starken Polizeipräsenz. Brav hält man an und teils greift auch einmal ein Polizist ein, wenn es staut und lässt Fussgänger passieren - auch zwischen Ampelnl
In unserem Van hat sich nun ein Guide eingestellt, Italiener, verheiratet mit einer Mexikanerin. Er wird uns und weitere Englischhsprechende auf der Besichtigung begleiten. Wir sind dann die Ersten auf dem Eingangsareal, nur vereinzelte Touristen sind sonst da, werden meist auch gleich umworben, wenn kein Guide da ist. Nochmals WC Möglichkeit, dann gibt es bis zum Ende nichts.Für die Souveniranbeiter ist auch noch nicht richtig Tag, die machen erst langsam auf - es kommen noch genug Touristen. Hier ist nicht der Absatzdruck spürbar wie in Ägypten!
Dann steigen wir in das grosse Areal ein, wir beginnen beim ehemaligen Verwaltungszentrum. Hier war auch ein grosser Markt. Die Stadt konnte sich meist nicht selbst ernähren und brauchte Nahrungsmittel aus nahegelegenen Gebieten. Bewohnt wurde die Gegend etwa 600 vor Christus, wobei die Stadt erst seit 100 vor Christus einen prägenden Einfluss weit über die Region hinaus ausübte. Das bis rund 650 nach Christus. Es war das kulturelle und militärisch bedeutendste Zentrum. Einfluss bis nach Guatemala - Tikal an der Grenze zu Belize. Die Yucatan Halbinsel und weit in den Norden Mexikos. Wieso sie verlassen wurde ist unklar. Aber die nachfolgenden Kulturen übernahmen Vieles. In der Blütezeit war sie auf dem amerikanischen Kontinent die grösste Stadt mit vermutet 200’000 Einwohnern. Die Stadt belegte damals etwa 20 km2. Da die Strukturen der einfacheren Gebäude und Bewohner meist aus Lehmziegeln oder Holz und Lehm waren, findet man davon natürlich wenig Überreste. Was noch da ist, sind nurndie Monumentalanlagen und wenigen fester gemauerten Anlagen.
Eigentlich hätten wir schon um 1300 wieder in Mexiko Stadt sein sollen, aber wie das so ist - leicht längerer Rundgang, dann Verkehrschaos und schon ist man erst gut eine Stunde später zurück. Meinen geplanten Ausflug nach Xochimilco habe ich dann auf den nächsten Tag verschoben!En savoir plus
Xochimilco - Bootsausflug
19 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 20 °C
Im südlichen Teil von Mexiko-Stadt grenzt ein einfaches Arbeiterviertel an die berühmten Kanäle von Xochimilco an, die letzten Überreste eines von den Azteken erbauten Bewässerungssystems. Besucher können in bunten Gondeln auf Ausflugsfahrt gehen. Natürlich ist das auch vierkommerzialisiert - es kommen Boote mit Lebensmittel- und Getränkehändlern, Kunsthandwerkern und Mariachi-Bands vorbei. Die Mariachi Bands stehen auch an den Ufern und warten darauf eingeladen zu werden. Vor allem an Wochenenden herrscht Volksfestatmosphäre. Touristen können außerdem die unheimliche und angeblich verhexte Insel Island of the Dolls besuchen.
Also und der Nick ist mit dem ÖV Metro und Bus dahin gerattert - es hätte sogar eine direkte Metro gegeben, die habe ich dann aber erst auf dem Rückweg entdeckt. Für einmal muss ich sagen, ich hätte vermutlich besser eine organisierte Tour genommen. Denn ich wurde im Arbeiterviertel von einem Späher natürlich entdeckt - falle ja auch nicht auf, grösser als Alle rundherum und weisse Haare! Der hat mich da zu einem Kanal gelotst, wo man in eines der farbig bemalten Boote einsteigen kann. Also, natürlich war ich dann da der einzige, welcher einsteigen wollte. Keine Gruppe oder so in Sicht wo ich mich anschliessen konnte. Und ich wollte natürlich fahren. Zuerst haben sie mir das Angebot 1500 Pesos gemacht, was ich ablehnte, Dann haben wir etwas gehandelt und ich bekam 2 Stunden Schifffahrt mit 2 Bier für 1200 Pesos, leicht unter 60 CHF.
Doch seht selbst.
Den Heimweg habe ich in viel kürzerer Zeit hingelegt - der Grund, dass ich ein festes Ziel hatte. Zum Gehen war mir einfach nicht ganz klar wo die Boote abfahren - an vielen Orten … - daher unklar!
Na ja, auch wenn etwas teuer schlussendlich, ich habs gemacht, wenn auch als Einzelpassgier - als einziger Einzelpasagier!En savoir plus
Mexiko City letzter Tag
20 décembre 2024, Mexique ⋅ ⛅ 20 °C
Am Morgen ist das Frühstücksbuffet heute stark umlagert. Ich komme aber nicht zu kurz, nur Toastbrot konnte ich eigentlich nie ergattern - nicht schlimmm.
Am letzten Tag in CDMX benötige ich mal wieder etwas Bargeld. Ich versuche mal Andere Bankfilialen als die zufällig gefundene Santander Filiale mit internationalen karten zu finden. Ich mache einige Wege, keine Google Angabe stimmt mehr, nur BBVA. BBVA ist weit verbreitet hier, in den Restaurants und Hotels. Doch ich stelle fest, dass BBVA fast das dreifache für einen Bezug (198 Peso) will, wie Santander (7). Weitere Banken mit internationalen ATM’s scheint es keine zu geben - oder ich habe sie nicht gefunden/gesehen.
Es scheint eine kurzlebige Welt zu sein hier mit den Bankfilialen für internationale Touristen - doch wir Touristen brauchen doch auch Geld - oder zahlen alle nur mit Karte, gibt es so Wenige von uns in CDMX?
Eindrücke des heutigen Tages auf ATM-Jagd nach Bargeld.En savoir plus
Weihnachtsbilder CDMX
20 décembre 2024, Mexique ⋅ ⛅ 20 °C
Noch etwas Eindrücke von der Weihnachtsstimmung auf dem Hauptplatz von CDMX.
Was mich an CDMX so gewundert hat ist die ausufernde Behhördenpräsenz (Polizei, Militär und Anti-Demonstrationsverbände) hier an Strassenkreuzungen, Plätzen! Und überall rund um den Hauptplatz stehen Abschrankungen herum, welche die Menschenmenge schon kanalisieren, einschränken. Da kann schnell etwas zu bzw. unpassierbar gemacht werden! In der Nacht sieht man die Schwarzuniformierten weniger. Man hört ununterbrochen irgendwelche Sirenen von Polizei- und Militärautos, Krankenwagen.
Alkohol gibt es fast nirgends, nur in so OXXO- und 7 Eleven-Läden, ab 2100 - 2200 Uhr sind die Bierbestände aber abgeschlossen. Das habe ich aber nicht bemerkt, im Hotel konnte ich an der Rezeption auch nach 2200 Uhr ein Bier haben - 35 Pesos, 475 ml zu etwa 1.75 CHF. Man sieht auch wenige auffallende Gestalten. Aber die Leute hier sind meist sehr laut, alle reden laut, besonders in der Menge. Teils natürlich nötig … im Weihnachtsrummel.
Schon im Vorfeld der Weihnacht wurden auf dem Hauptplatz auf verschiedenen Bühnen Konzerte gegeben - von Klassisch über Folklore zu Pop-Konzert, bis abends spät.En savoir plus
Guadalajara
21 décembre 2024, Mexique ⋅ ☁️ 25 °C
Mit dem Liegesitz-Bus von Primera Plus bin ich über Nacht nach Guadalajara gefahren. Die Busse haben mehr Platz im Beinraum als in Flugzeugen, man kann weiter nach hinten und echt schlafen, seitlich ist halt auch nicht so viel mehr Platz.
Ich komme in Guadalajara um kurz nach sieben Uhr Morgens an, leicht früher als geplant. Es stehen schon wieder alle Taxifahrer Gewehr bei Fuss. Mir sieht man den Ausländer ja richtig an … - Google ist auch hier mit der neuen Bahn in die Stadt nicht sehr präzise, aber den Einheimischen nachlaufen oder wenn ermangelnd, die Entgegenkommenden als Lotsen nehmen, klappt auch. Plötzlich stehe ich in einer fast neuen Bahnstation. Leider gibt es hier keine bediente Kasse, nur Automaten. Unten hilft ein älterer Funktionär auch den Einheimischen. Ich prüfe noch die obere Etage, da hat es auch Automaten aber nur um die Karte zu laden. Also wieder hinunter, Biller mit Hilfe des netten Herrn lösen und wieder hoch, durch die Schranke und auf die Hochbahn warten.
Ich habe auch schon eine Unterkunft in einem Hostel gebucht, Zum Einchecken bin ich aber deutlich zu früh, die Stadt schläft noch mehr oder weniger wie ich am Hauptplatz herauskomme. Mir fallen da gleich zwei der Elektro-Renaults auf, welche der Touristenpolizei gehören, welche hier schon im Einsatz ist und sich bespricht. Ich mache mit meine Gepäck schon mal eine Runde in der Stadt. An einem Stand erwerbe ich zwei Empanadas - fein butterig! Ein paar Schritte weiter sehe ich ein Kaffe, sie haben auch eine Espressomaschine, doch ich werde bitter enttäuscht, die ist nicht in Betrieb, ich kriege einen fürchterlich dünnen Kaffee, bitte noch um Milch um ihn aufzuhübschen.
Auf meinem ersten Rundgang befallen mich plötzlich Magenkrämpfe, ich muss echt einen Moment stehen bleiben und mich konzentrieren, um nicht in die Hosen zu machen. Leider gibt es hier nicht so das Bedürfnis für WC’s wie in CDMX anscheinend! Also gehe ich mal langsam und bedächtig zu meinem Hostel Hospedarte Centro, wo ich hoffe die Bauchsache zu erledigen und dazu mein Gepäck deponieren zu können, was sie mir auch ermöglichen. Selten war ich so erleichtert über ein WC. Ich kann zwar einchecken aber noch nicht ins Zimmer - der letzte Bewohner hat die Schlüssel noch nicht abgegeben wie man mir erklärt.
Für den nächsten Tag buche ich gleich den Ausflug nach Tequila, welcher mir günstig erscheint für 1000 Pesos rund 50 CHF.
Ich gehe nach der grossen Erleichterung weiter in der Stadt herum, trinke noch einmal einen Kaffee und kann dann nach 14 Uhr mein Zimmer beziehen - wieder mit der Warnung der fehlenden Schlüssel - mein Vorgänger hat das Zimmer gar nicht geräumt, will anscheinend noch bleiben, aber sie haben sein Gepäck mittlerweile ins Haupthaus mitgenommen. Er hat keine Buchung mehr dafür.
Das Zimmer liegt nicht im Hostel selbst, ist in einer Dependance. Es dauert keine halbe Stunde, ich bin noch am Nuschen in meinen Sachen, da wird das Schloss der Türe aufgemacht, ein junger Mann steht vor mir, welchen ich auf Englisch an die Rezeption verweise. Ich habe nichts mehr von ihm gehört noch ihn in der Stadt gesehen.
Schön gross das Zimmer und ein grosszügiges Bad auch, leider halt etwas ringhörig, ich bin gleich neben der Küche und nicht alle denken an die Nächsten. Aber es ist akzeptabel. Ich mache mal noch einen Powernapp.
Am Abend geht es wieder hinaus, ich habe ja auch mal Hunger, irgendwie passt mir hier noch nicht so recht, am Schluss entscheide ich mich für einen Chinesen, welcher angepasstes chinesisches Essen offeriert. Zentral Bestellen und Zahlen, dann muss man warten, bis der Name aufgerufen wird - es hat sicher zwei verschiedene Küchen - Bestellungen auf Menü und daneben ein Buffet. Ziemlich viel los hier, aber nicht nur hier - gegenüber dem Morgen ist die Stadtmitte jetzt geradezu überlaufen!
Ich gehe zurück zu meinem Hotel - Google führt mich meist zuverlässig - etwas verunsichert bin ich allerdings wie ich die Tür über der Strasse finden soll, habe mich zuwenig geachtet! Aber es klappt auf Anhieb - uff!En savoir plus
Ausflug Tequila
22 décembre 2024, Mexique ⋅ ☁️ 27 °C
Um acht Uhr werde ich vom Car schon abgeholt, aber wir spielen natürlich Sammeldienst. Da steigen langsam Leute zu. Es dauert etwas , dann kommen wir zu einem Parkplatz, wo weitere Leute zusteigen und dann fahren zwei Cars los Richtung Tequila. Es geht allerdings zuerst zu einer Tequila-Brennerei ausserhalb, wo die Ausflugsfirma vermutlich beteiligt ist. Da zeigt man uns zuerst die Felder, den Prozess - wie Tequila hergestellt wird. Die Pflanzen aus der Agaven-Familie müssen 6-8 Jahre wachsen, bis man diese erntet. Der Boden sollte vulkanischen Ursprungs sein, was da um Tequila der Fall ist, hier wachsen die speziellen Agaven am Besten. Dann werden die Spitzen abgeschlagen nur das Herz bleibt übrig (schaut aus wie ein riesengrosser grünlicher Kiefernzapfen) Die Ernte wird dann in einem Ofen gegart, anschliessend abgekühlt und ausgepresst. Was mit den Abfällen geschieht habe ich natürlich vergessen zu fragen …
Der Saft durchläuft danach den Destillationsprozess bis er etwa 38/40 Grad erreicht, dann ist es ein klarer Tequila. Dieser wird schon so verkauft, aber es erfolgen jetzt noch Veredelungsprozesse, bis zu 5 Jahren in Eichenfässern - auch diese Lager werden uns gezeigt.
Natürlich bekommen wir alle auch etwas ab von den verschiedenen Destillaten. Der Beste ist dann aber auch ziemlich teuer, ich glaube nur 700 ml, die sind dann schon mal für 150-170 CHF zu haben. Doch die Mexikaner - ich bin der einzige Ausländer hier - kaufen wacker ein, wie wenn es später keine Möglichkeit mehr gäbe. Danach werden dann von einer Mariachi-Band noch entsprechende Klänge dargeboten, bis wir uns dann zu einem Mittagessen-Buffet versammeln. Ich kriege ein Tischoberhaupt, die Leute an meinem Tisch sind auch älter, wir kommen eher schwer etwas ins Gespräch, mir fehlen halt immer wieder Worte … - ich habe beim Mittagessen noch die Leute gefragt, ob ein Gewitter komme, was alle verneinten.
Anschliessend geht es dann zügig weiter - wir mussten ja noch den Hauptstadt der Tequila-Produktion besuchen. Wie wir auf dem Parkplatz aussteigen ist der Himmel dunkel und auf dem Weg in die Stadt, wo wir nochmals eine Destillation besuchen bzw. eine Führung haben (Grossdestillation), da prasselt doch ein Gewitter auf uns nieder. Ich bin der Einzige mit Regenjacke!
Tequila ist ein richtiges Fest-Nest. Hier fahren Fahrzeuge in Form von Fässern herum, darin feierfreudige Gäste, welche sich dem Gott Alkohol ergeben. Übrigens soll Tequila der gesündeste Schnaps sein, weil er gewisse Inhalts- und Ballaststoffe hat, welche sehr bekömmlich sind. Aber sicher gibt es davon auch einen Kater.
Unser Guide hat die wenigen, welche nochmals auf eine Führung wollten, einfach abgesetzt. Natürlich hat es auch hier wieder Versuchsportionen gegeben, alles im Rahmen. Die Mexikaner lassen teils auch die Kleinen schon probieren, na ja.
Ich suche mir den Weg in etwa zurück, leider habe ich mal wieder zuwenig auf den Weg geachtet, mit dem Führer geradebrecht … - ich bin dann einer der Ersten, die Anderen sind alle im Gewühl der Märkte und Souvenirs noch hängen geblieben.
Zwei aus dem Bus fehlen dann, sie werden uns vom anderen Bus nachträglich an einer Kreuzung übergeben, sie müssen auch in unsere Richtung. Ging ja gut. Ich staune dann, wie viele in der Stadtmitte von Guadalajara noch im Car sind. Die wurden anscheinend mit dem anderen Car aufgelesen, jetzt von diesem abgeladen - ich bin weit nicht der Letzte. Unser Guide hat mal noch Trinkgeld gesammelt, mich dabei ausgelassen. ER war dann ganz überrascht, wie ich ihm am Schluss halt was hinüber geschoben habe. Ja, er konnte halt nur Spanisch aber das meiste habe ich schon verstanden. Es fehlt mir immer noch am Benützen der Sprache, ich reise zu viel und rede zu wenig - nur an den Rezeptionen und in den Restaurants, sonst …
Da ich beim Mittagessen gut verpflegt war, gehe ich ohne Nachtessen ins Bett. Etwas weniger Gewicht tut mir gut - zudem war der Alkohol ja auch noch! Ein echt guter Tag, war sehr unterhaltsam.En savoir plus
Flug Gudalajara-Acapulco, Hotel Reinfall
23 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 30 °C
Am Morgen nehme ich schon mein ganzes Gepäck mit zum Frühstück, ich habe auf 11:32 Uhr einen Flug nach Acapulco gebucht, ist zwar leicht teuerer als der Bus, aber deutlich kürzer, sonst zurück nach CDMX und da von Neuem mit Bus. Aber es ist etwas teurer, Taxi hin und vom Flughafen in Acapulco auch zum Hotel in die Stadt. Dazu bin ich erkältet nun, ich weiss nicht ob der Tequila auch meinen Hals aufgeraut hat!
Alles geht soweit gut, am Flughafen fragt mich aber die am Taxistand, ob ich wirklich zu „las hamacas“ will - gebucht über HolidayCheck bei Booking.com. Es dauert dann eine ganze Zeit, dem Taxifahrer tut es dann irgendwie leid und er fragt mich, ob ich anderswo hin wolle. Ich gebe ihm ein Trinkgeld und steige aber aus. Links das Häuschen bei der Einfahrt ist eine Ruine, das Schild rechts bei der Rezeption ist noch da, auf den ersten Blick schaut es gar nicht so schlecht aus, doch die Eingangshalle ist eine Schutthalde und die Dame hinter dem Tresen sagt sie seinen nicht in Betrieb. Auch aussen, man muss schon näher schauen, dass man die Verfallserscheinungen echt sofort sieht. Im Hof fällt dank der existierenden Pflanzen der Verfall Mauch nicht so auf, selbst der Pool hat noch Wasser - es war mal eine schöne Anlage - mit Betonung auf war!
Ich bin nicht der einzige, da ist noch eine 5-köpfige Familie, welche auch gebucht hat.
Ich versuche mal mit Booking.com Kontakt aufzunehmen - aber das ist schwierig, Kundendienst ist bei denen nicht angesagt bei so etwas, geschweige denn Umquartieren oder eine Entschädigung, ganz schlecht! Dazu habe ich anscheinend nicht mal direkt Kontakt, denn die Buchung ist nicht in meiner App von Booking.com, kann auch nicht importiert werden. Wenn das Gebuchte nicht klappt, dann muss man halt ein neues Hotel buchen über Booking - so macht man Geschäfte!
Ich habe auf der Hinfahrt aus dem Taxi weiter vorne ein Hotel mit Bungalows gesehen, ist auch in Booking angeboten. Ich mache mich in der Wärme auf den Weg, so verraucht auch meine Wut etwas! Alles ist bei Booking eigentlich immer teurer, ausser Flug, da habe ich in letzter keine schlechten Erfahrungen gemacht - aber mit Vergleich-Taxis, klar es ist bequem, man wird mit Namensschild abgeholt, muss nicht an den Taxistand - dafür über den halben Parkplatz latschen!
Die Dame am Empfang bei Sand’s macht mir klar, dass sie nur den gleichen Preis hat - ihre 10 % Ablieferung vergisst sie! Na ja, aber auf keinen Fall Booking noch verdienen lassen. Dann geht ihr Kreditkartengerät nicht, auch das zweite nicht, sie will mich noch Bargeld holen lassen dann. Da ist aber eine Familie, bei dem Herrn geht die Kreditkarte zuerst auch nicht, dann doch - Problem intern. Ich kehre zurück und nun funktioniert es auch bei mir, kein Herumrennen mehr deswegen! Ich kenne das mit den internationalen Karten schon von CDMX.
Also habe ich für die geplante Zeit eine Bleibe - ohne Booking.com. Ich habe einen netten Bungalow für mich, zurückliegend zwar, doch ruhig vom Strassen- oder Kinderlärm. Das Hotel ist Familienfreundlich, vorne planschen die Kinder am Pool bis um Mitternacht.
Leider habe ich mich schon irgendwie recht erkältet, mein Hals ist trocken und ich huste dauernd, trotz der Wärme und Feuchtigkeit. Ich habe Glück und gleich über der Strasse ist eine Apotheke, wo ich mir einen Hustensaft besorge, dazu ein Bier, Chips und eine grosse Flasche Wasser. Die Klimaanlage schalte ich gar nicht erst ein, gehe nach dem Bier und Chips gleich ins Bett, natürlich noch rasch HustensaftEn savoir plus
Krankheitstag
24 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 29 °C
Am 24.12. stand ich nicht auf, ich hatte noch Wasser und Hustensaft, ich habe fast den ganzen Tag geschlafen, meine Schoko-Cookies und die Salz-Cookies gegessen neben den 1,5 Liter Wasser. Mein Bett war nassgeschwitzt, es musste am nächsten Tag die Wäsche ausgetauscht werden, samt Molton. Vermutlich war das ja auch der psychischen Enttäuschung zuzuschreiben.
Meine Freundin Sylke hat wegen eigenen Vermietungen direkten Kontakt zu Booking.com - sie hat das für mich geregelt, und dafür gesorgt, dass das Angebot herausgenommen wird, während ich schlief - Dankeschön!En savoir plus
Acapulco Spaziergang fürs Busticket
25 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 30 °C
Viel habe ich auch heute nicht gemacht, nur das Busbillet organisiert, Wasser gekauft, dann gleich wieder in die Haia … - hatte noch Chokokekse und Salzkekse.
Grippe fast durch
26 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 30 °C
Am Morgen bin ich ziemlich fit, habe auch endlich Hunger. Ich habe weiter vorne ein Sanborns Kaffee gesehen, welches ich schon in CDMX schätzte, gerne ging. Also auf zum Frühstücken, fühlte mich danach gestärkt aber noch sehr müde.
Ich machte einen längeren Strandspaziergang. Sogar am Strand gab es Patrouillen. Die Polizei- und Militärpräsenz war auch hier sehr hoch, wie in Guadalajara und CDMX.
Am Abend ging ich zu einer Pizzeria, lustigerweise war Pizza Hut besser klassifiziert als die Pizza hier vom „Italiener“ aber ich hatte schön dünnen Boden, Mozzarella mit Oliven und Peperoni, dazu wenige Rädchen scharfe Salami. Obwohl die Pizza klein war, mochte ich nur 3/4 davon Essen, der Rest war dann mein frühstück am nächsten Tag. Sie war echt lecker, die dicken Böden von Hut sind mir ein Greuel. Doch die waren echt gut gebucht, ich hätte Schlange stehen müssen!
Ich habe dann noch mein Zeugs gepackt, mein Bus war schon um kurz nach neun Uhr, so konnte ich doch nochmals schlafen bis kurz vor acht. Meist reicht so eine halbe Stunde vor Busabfahrt.En savoir plus
Fahrt Acapulco - Puebla
27 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 22 °C
Am Vortag ja schon alles gepackt, muss nur noch Kleinigkeiten nach der Dusche einpacken, schnappe mir die beiden Controller für Kühlung und Fernseher und laufe hinaus, lasse dabei fast meine Bauchtasche mit den Schuhen liegen! Na ja gerade noch gemerkt.
Auschecken in 10 Sekunden und dann bin ich kurz nach acht schon auf dem Weg zur Busstation. Auch Acapulco ist am Morgen deutlich ruhiger - nicht mal die vielen Patrouillen der Sicherheitskräfte sind ersichtlich, nur wenig Polizei an den Kreuzungen.
Ich bin dann sicher 45 Minuten zu früh, muss warten - wieder keine Anzeigetafel hier auf welchem Feld der Bus fährt. Aber es sind ja nicht viele Busse am Abfahren so früh. Plötzlich steht er dann da und man kann einsteigen. Der Bus ist voll, ich habe auch einen am Fenster neben mir - leider hat er auch einen Rucksack dabei - gefüllt mit Snacks … - er ist zwar nicht dick, aber mit seinem Rucksack zwischen den Beinen drückt er auf meine Seite. Ich muss gegensteuern, er sich arrangieren.
Die Zeit vergeht schnell, ich schlafe nochmals etwas - meine Erkältung/Husten ist immer noch nicht ganz weg. Schon sind wir in Puebla.
Auf dem Weg zum Ausgang bin ich ziemlich erstaunt, da ist alles auch in Deutsch angeschrieben! Der Grund liegt beim Fussball - da ist eine Patenschaft. Ich versuche dann in der Haupthalle einen ATM zu finden, leider ist derjenige für internationale Karten wieder ausser Betrieb! Daher mache ich mich auf den Weg zum Hotel - natürlich zu Fuss!
Es bringt mir immer etwas, sehe Läden, Werkstätten, was die Leute Tun und Machen, wie sie da leben, wenn ich durch Haupt- und Nebenstrassen wandere, Verkehrssituationen erlebe.
Wie angekündigt bin ich gegen 17:00 Uhr bei der Adresse, das Hotel del Capitan de Puebla finde ich nicht gerade, die Adresse ist zwar da, doch kein Hotel - aber ich habe unweit das Hotelschild entdeckt! Ich klopfe an zwei Türen, drehe mich wieder um, gehe um die Ecke, da geht das Fenster auf und eine Dame fragt mich ob ich zum Hotel wolle - ja! Sie lenkt mich wieder zurück um die Ecke, wo ich dann Einlass finde. Hier muss ich mich 2 Mal eintragen, einmal in ein Buch, das andere Mal noch auf einem Formular. Die eine Frau spricht auch deutsch, was ich aber ablehne, ich muss ja mal mein Spanisch üben.
Dann nimmt mich ein jüngerer Mann mit und zeigt mir an der vorhergehenden Adresse mein kleines, gefangenes Zimmer - recht kühl da drin! Aber alles da - auch die Dusche hat gut und schön warmes Wasser, wie ich später feststelle.
Im Zimmer ist es mir zu kalt, ich gehe gleich wieder hinaus und tauche in die Stadt ein. Es nachtet natürlich schon langsam ein, Der weihnachtliche Lichterrummel ist hier auch voll im Tun. Ich kreuze rund um den Hauptplatz herum. Was mir sofort auffällt hier, sehr wenig Polizeipräsenz! Da ist fast niemand zu sehen, viele Polizistinnen, eher Aufsicht, aber keine Patrouillen mit Wagen, einmal höre ich einen Einsatz mit Rot/Blaulicht und Sirene, einige wenige Doppelstreifen an Polizisten. Im Gegensatz zu den vorangehenden Städten schlicht unglaublich!
Irgendwann kriegte ich Hunger und entschloss mich ein italienisches Restaurant namens Amalfi zu besuchen um zu Essen. Ich bestelle mal eine Flasche chilenischen Wein 350 Peso, dann einen kleinen Salat 120 Peso, dazu Spaghetti Carbonara 210 Peso. Ich feiere da etwas Weihnachten - in Acapulco war ich echt zu krank und matt dafür! Wie der Salat kommt, traue ich meinen Augen nicht - eine Portion, Salatteller in der Schweiz im Doppelformat (bei 120 Peso hätte ich das ahnen müssen - viel zu teuer für da (aber halt immer noch kränklich …). Ich habe dann mühsam etwa einen Viertel davon gegessen, musste aber echt schauen für Salz und Pfeffer, Pimientos, Der Salat hatte geschmacklosen Essig, wenig Öl und war einfach ein Riesen Haufen, nicht appetitfördernd - Hunger hatte ich keinen, die Carbonara war portionenmässig auch am Limit für mich - habe in den vergangen Tagen wenig gegessen! Aber das Rezept ist leider nicht mehr ganz original, zwar Speck, aber eine weisse Einheitssauce, darin noch Gehacktes, ohne Pfeffer, sehr leicht gesalzen. Dick mit weichem „Parmesan“ bestreut. Der Kellner fand dann mal noch eine Pfeffermühle - vielen Dank!
Rechnung 680 Pesos, plus 10 % macht 750 Pesos - so um 37 Franken - die halbe Flasche habe ich mitgenommen und erst am nächsten Abend ausgetrunken.
Mit der Grippe in den vergangen Tagen habe ich schon sehr wenig gegessen. Lustig ist, dass wenn ich jetzt esse, meldet sich meine Verdauung nach kurzer Zeit und will Altlasten los werden - und gibt dann Druck, ich schaue aktuell immer nicht zu weit zu einem stillen Örtchen zu haben!
Ich schlafe schnell einEn savoir plus
Ankunftsabend Puebla
27 décembre 2024, Mexique ⋅ ☀️ 22 °C
Es geht mir hier nicht schlecht, nach einem kurzen Powernapp mache ich mich am Abend dann auf die Stadt zu entdecken. Was mir hier auffällt ist - fast keine Polizei und sehr wenige Patrouillenfahrzeuge. Kein martialisches Gehabe der Behörden. Ein weiterer Unterschied ist auch, dass sich eher wenige Indios unter der Bevölkerung hier befinden, es sind eher Spanischstämmige. Eines der Bilder erklärt das.
Ja und Essen musste ich ja auch wieder mal etwas - im Restaurant Amalfi, doch hier wissen sie nicht, was eigentlich Carbonara bedeutet, ich erhielt einfach Spaghetti an weisser Sauce, wenigstens hatte es etwas angebratenen Speck darin, den Pfeffer musste ich dreimal erfragen, vorher brachte mir der Kellner Sauce und Käse und weitere Pimientos (Gewürze). Die Spaghetti waren aber nicht schlecht - nur al dente wäre auch was anderes! Hahaha, kaum geht es besser, schon wieder am Motzen!
So kam ich dann mit gut gefülltem Bauch und angewärmten Hirn zu Bett! Die halbe Flasche habe ich natürlich mitgenommen und mal als Reserve für Morgen gehalten. Den Salat liess ich, soviel Rohkost auf einmal hat mir echt abgestellt, dann schlecht gewürzt, irgendein Essig , Olivenöl? Und erst noch kein Salz oder Gewürze dran! Die Tomaten waren sehr hart obwohl rot, das Ganze war echt nicht meine Mischung - sie wollten sie mir einpacken - echt keine Lust gehabt das mit zu nehmen!
Habe aber hier sehr gut geschlafen, obwohl mich zuerst die flimmernde Weihnachtsbeleuchtung im Gang etwas gestört hat, weil ich die Store nicht ganz herunterlassen konnte (die Store wurde dann mal geflickt, weil ich Weihnachtsbeleuchtung teils ausgezogen habe - da hat jemand mit gedacht …- danke!)En savoir plus
Wäscherei suchen und Geld abheben
28 décembre 2024, Mexique ⋅ ☁️ 29 °C
Mein bisschen Wäsche muss wieder mal in die Trommel, also schaue ich in Google, wo ich eine Wäscherei finden könnte. Auf dem Hinweg habe ich eine gesehen, weiss aber nicht mehr genau wo. Google macht mir Vorschläge, ich bringe diese in eine Reihenfolge, um bei Nichtexistenz nicht zu viel Zeit zu verlieren. Ja, es wird schlussendlich eine kleine Reise durch die Stadt!
Die erste Wäscherei Doña Luisa existiert gar nicht - die zweite ist zwar angeschrieben, aber der Eisenrolladen ist zu und nicht erkenntlich, wann er aufgehen soll! Also weiter und dann habe ich Glück, die letzte existiert. Wobei die angeschriebenen Preise nicht mit denen übereinstimmen, welche dann verrechnet werden. Man sagt mir im Minimum werden drei Kilo verrechnet (wahrscheinlich ist das eine Maschinenfüllung). Angeschrieben wäre nach Liste ein Kilo für 25 Pesos, na ja, man fakturiert aber 120 Pesos - dem System kann ich nicht folgen, aber 6 Franken für 6 Unterhosen, 1 kurze Hose, 4 Leibchen, ein Hemd und 4 Paar Socken geht ja - vermutlich mit Ausländer“Bonus“! Wichtig ist mir frische Wäsche, die Jeans lasse ich an, scheinen nicht speckig oder schmutzig, lasse ich nicht waschen, auch wenn es nicht mehr gekostet hätte. Man sagt ich könne die Wäsche um 16:00 abholen.
Puebla liegt immerhin auch auf 2100 Metern - am Morgen bis 10 Uhr sicher Daunenjacke anziehen, danach ist es an der Sonne warm, ohne Sonne … - es wird schon 25 Grad. Vorsicht aber vor Zugwind. Ich bin aber auch im Zimmer für warme Sachen empfänglich - es ist kühl! Ich schlafe dafür gut!
Unweit an einem Platz finde ich ein italienisches Kaffee-Restaurant, wo ich mir einen doppelten Cappuccino mit Rahm bestelle - das ist mein Frühstück, ich gehe in der Stadt umher, zurück ins Zimmer und schaue an, was ich als nächstes auf dem Programm habe und was ich organisieren sollte. Schaue mir die Busverbindungen nach Veracruz an, 4 Stunden ungefähr - viele Sitzplätze sind nicht mehr frei am Morgen des 30. Dezember, gesamt noch 10 Plätze. Entschliesse mich für einen raren Fensterplatz mit ADO-Bus 10:15 Uhr. Das reicht gut zum Aufstehen und für die 45 Minuten Hinweg zu Fuss. So komme ich jeden Tag wenn ich reise zu etwas Bewegung. Doch die Reise geht nur mit Hindernissen - die ADO App kann ich gar nicht herunterladen - also mache ich es als Gast auf der Webseite. Meine Viseca bestätigt mir eine Reservation für ein Ticket, wie ich aber zu ADO gehe bin ich in ein Timeout gelaufen - ein E-Mail kommt auch nicht - schauen auf der Webseite - der Platz’ ist frei … - versuche mal über WhatsApp - aber der Chatbot ist nicht zu gebrauchen! Also von Neuem auf die Webseite, Platz buchen und weiter - leider ist die im Browser enthaltene Kreditkarte die alte, sollte ich wechseln, also die Karte manuell eingeben mit allem - und diesmal klappt es, ich erhalte mein Ticket per E-Mail! Leider habe ich aber jetzt zwei provisorische Vermerke auf der Karte zum genau gleichen Betrag CHF 31.34 - muss wahrscheinlich dann am Schalter vor dem Abfahren nachfragen wegen Storno der einen Betrags-Reservation. Wird wieder Zeit kosten - und ich kann mein Spanisch üben!😅
Dann noch in Veracruz über Booking ein Hotel reservieren über Neujahr - plane da endlich mal meine Tagebücher zu vollenden. Hoffe das bei schönem, warmem Wetter zu machen, mal nicht immer an der Friergrenze im kühlen Zimmer zu sitzen! Ich nehme immer noch Hustensaft und im Zimmer trage ich beim Sitzen und etwas Tun immer noch die leichte Daunenjacke! Es war bisher nur in Acapulco nicht so!
Veracruz ist hotelmässig wieder etwas teurer als hier in Puebla, doch ich habe da auch Frühstück, ist mir angenehm, nicht schon am Morgen raus und Kaschemmen anschauen. Dazu habe ich auch immer wieder mal mit meinen Innereien Meinungsverschiedenheiten - wollen nicht immer alles, was ich vorsetze 😳!
Dann wieder ab, zur Wäscherei und meine Siebensachen abholen - die warten schon auf mich, ich glaube sie machen dann zu! Ich gehe noch zum Hauptplatz zur Santander Bank, versuche da Geld abzuheben, was an zwei Maschinen aber nicht klappt, jeweils kurz vor Ausgabe kommt ein Fehler und ich bin nicht mehr gefragt! Wegen grösserem Andrang verzichte ich darauf alle Maschinen zu prüfen, entschliesse mich das am nächsten Morgen nochmals zu versuchen!
Heute Abend gehe ich nicht ins Zentrum, kurz vorher hat es ein Hotelrestaurant, welches gut besucht ist immer und gehe da Essen. Ich bestelle eine grillierte Hühnerbrust mit Salat, dazu ein Bier. Der Salat ist Ok, Sauce pfff - aber die Hühnerbrust, echt saftig und schmackhaft gewürzt - richtig gut, selten so eine feine Hühnerbrust gegessen! Als Dessert lasse ich dann wieder einmal ein Dessert zu Flan von Abuela - sehr klein, akzeptabel gut, preislich aber über die Hälfte des Menüs. Na ja, schlussendlich alles etwa 18 CHF.
Dann geht es wieder ab ins kühle Zimmer, wie immer noch etwas Duolingo/Spanisch lernen und Schlafen.En savoir plus

Nick's Reisen ab 2022
Wenn man einen Rucksack anhat, ist es nicht einfach nicht stecken zu bleiben - Koffer muss man besser draussen lassen
Fuerte de Lorete mit Museum
29 décembre 2024, Mexique ⋅ ⛅ 24 °C
Sonntag, gehe morgens erst um 10 Uhr aus dem Hotelzimmer weg, will noch Geld abheben, ging ja gestern nicht bei Santander - nehme noch meine Yuh Karte mit. Ich weiss ja aus Erfahrung, am Morgen ist nie viel los in Mexiko bisher, die schlafen lange oder haben lange Wege in die Stadt. Also gehe ich in die Santander Bank, nehme heute einen der beiden grossen Cajeros - und tatsächlich, ich erhalte sofort mein Geld und erst noch günstiger als in Guadalajara und CDMX, nicht mal 1% Belastung 48 Pesos, ich habe aber heute auch nicht auf keine Umrechnung gedrückt - 5000 Pesos bezogen.
Mit dem Erfolg gönne ich mir wie gestern Morgen in einem nahegelegenen italienischen Café (The Italian Coffee) einen doppelten Cappuccino mit Schlagrahm, dazu heute aber ein Croissant mit Schinken und Käse, warm!
Ich schaue mir nochmals an, was in Pueblo noch sehenswert wäre und komme auf das Fort Lorete. Wei ich dahin gehe, passiere ich eine Wäscherei unweit meiner Unterkunft, aber nichts angeschrieben und es wirkt sehr improvisiert, schmuddelig, nicht professionell, na ja, interessiert nicht - gestern gewaschen!
Puebla hat in der mexikanischen Geschichte irgendwie immer wieder eine wichtige Rolle eingenommen. Unter den Spaniern hat es den Transportweg nach Veracruz abgesichert. Eine der wichtigsten war eine Entscheidungsschlacht gegen die eingedrungenen Franzosen unter Napoleon III. Der gedachte sich Mexiko einzuverleiben, nachdem der mexikanische Staat seinen Schulden nicht nachkommen konnte. Mit Spaniern und Engländern könnten die Mexikaner bereits eine Vereinbarung erzielen diesbezüglich.
Die Franzosen rückten vor vom Hafen Veracruz. Sie verloren aber hier bei Puebla am 5. Mai 1862 eine Schlacht gegen mexikanische Kräfte und hatten einige Verluste, mussten sich zurückziehen.
In dem Museum wurde auch beklagt, dass Mexiko den USA in Kriegen Kalifornien, Neu-Mexiko und Texas abtreten mussten - fast 2 Millionen Quadratkilometer - sie erhielten eine Entschädigung, ich glaube das waren 15 Millionen Dollar - aber eigentlich nichts gegen das was diese Landstriche heute für eine Bedeutung haben. Nur ist es zweifelhaft, ob die erwähnten Landstriche unter Mexiko jemals zu Bedeutung gekommen wären … - ich denke nicht!
Das Fort Lorete liegt auf einem Hügel, ich habe Glück, heute ist Sonntag, freier Eintritt! Daneben liegt das Olympia Stadion und es gibt da auch einen schönen Park, teils mit Kunstrasen. Dazu noch einen künstlichen kleinen See, bewohnt von Enten und vielen Gänsen. Dazu hat es Kaffees und Kioske und wie überall fliegende Händler, welche vor allem Eis verkaufen - eine Ergänzung zum anderen Angebot. Auch einen Souvenirladen beinhaltet der Park. Google hat wieder mal nicht gewusst, wo der Parkeingang ist - aber es gibt ja auch Nebeneingänge, gottseidank!
Der Park ist aber nicht stark frequentiert, die Leute tummeln sich lieber in der Stadt und deren Parks bzw. drängeln sich vor allem durch die auch heute am Sonntag gut mit Ware bestückten Marktgassen.
Davon kriege ich bei der Rückkehr eine Kostprobe ab, ich komme in die Region eines Spielwarenmarktes. Ist hier was los, wie wenn Weihnachten erst bevorstehen würde - war ja gerade! Dazwischen immer wieder Kochbuden, alles bunt gemischt.
Auch hier in Puebla sind viele am Betteln, vor allem Indios, eher Frauen mit kleinen Kindern, aber auch alte Indigenas - verglichen mit den vorangehenden Ortschaften aber eher wenige. Es werden häufig Kleinigkeiten angeboten, Tortillas, Süsse Törtchen, auch Schokolade.
Die Obrigkeit ist hier in Puebla nirgends mit Sicherheitskräften stark präsent - erstaunlich, im Gegensatz zum bisherigen Mexiko, wo in Acapulco richtiggehende Kolonnaden von Polizei, Militär und Marine patrouillierten. In CDMX waren es vor allem auffallende Polizeiaufgebote gegen Demonstrationen mit Schilden und Schlagstöcken. Guadalajara war auch viel Polizei und Patrouillen - immer überall an grösseren Kreuzungen. In Tequila war auch wenig von der Obrigkeit zu sehen - obwohl da die fahrenden Saufgelage erfolgten. Aber wahrscheinlich ist das mit dem Saufen da gar nicht so weit. Ausländer sind eher wenige und die Indianer vertragen den Alkohol sowieso nicht!En savoir plus
von Puebla nach Veracruz
30 décembre 2024, Mexique ⋅ ☁️ 28 °C
Am Morgen gehe ich zeitig los, will bei der Rezeption die Schlüssel und den Telecommander abgeben, doch niemand da - also zurück ins Zimmer und einfach da lassen, Dann habe ich etwa Dreiviertel Stunden Weg vor mir. An einem Ort steht ein junger Mann, der etwas den Kopf schüttelt über mich und mir sagt, der Bus koste ja nur 5 Peso, wieso dass ich da zu Fuss gehen? Eine Antwort spare ich mir, bin etwas später dran und will nicht diskutieren (was mir aber gut tun würde für mein Spanisch).
Beim Terminal bin ich einigermassen pünktlich - nur der Bus nach Veracruz hat sicher eine halbe Stunde Verspätung. Dadurch ist auch der Wartesaal stärker belastet, wenn da um 50 Leute mehr herumsitzen und stehen. Und ich kann nur sagen, was die hier manchmal mit schleppen! Die Koffern sind manchmal fast so gross wie die Leute - wenn der Transportgriff ausgefahren ist. Es herrscht allgemeine Verunsicherung, auch wenn die Ansagen eigentlich deutlich sind. Ich gucke einmal nicht immer wieder ins Handy, im Bus schlafe ich etwas und schaue Filme, Inge richtig herum. Da sind Bildschirme, aber nicht an jedem Sitz, man kann aber auch Kopfhörer haben - ich habe einen ergattert.
In Veracruz angekommen, nehme ich mal mein Handy dann wieder hervor. Gleich popt eine Nachricht auf - ich müsse eine andere Kreditkarte nehmen für mein Hotel Delfine, hätte 6 Stunden Zeit - das war aber kurz vor neun Uhr, jetzt haben wir fast viertel nach vier. Wieso das Hotel die Karte nicht belasten konnte weiss ich nicht, die ist gültig, meine Gold-Reisekarte Mastercard. Na ja, wie auch immer, ich bin in Veracruz, das Hotel hat mich rausgeschmissen und ich muss ein Neues suchen. Ich reise ja eher Mittelklasse, was sich auch die Einheimischen leisten können (nur sind die eher im Familienverband unterwegs und nehmen noch Zustellbetten), dann wird das Ganze natürlich deutlich günstiger als für mich alleine! Meist bezahle ich sowieso für ein Doppelzimmer.
Schon kriege ich die nächste Meldung, meine Buchung sei sistiert! Na ja, was mir nicht dauernd alles passiert! Booking.com stinkt mir langsam etwas.
Ich hocke mich ausserhalb des Busbahnhofs auf einen Betonblock und beginne mit der Suche, prüfe auch Agoda (Holidaycheck nehme ich nicht mehr, die haben mir das Schutthaufen-Angebot geliefert von Booking und sind unglaublich lästig, senden dauernd Mails, obwohl ich abbestellt habe! So kurzfristig hat es nicht mehr viel. Ich prüfe einiges, sehe dann das Hotel Impala ganz in der Nähe, mit einigen guten £Referenzen, rund 40 Franken, schaut aussen gut aus und frage da direkt an der Rezeption.. Ich komme sogar noch etwas günstiger weg als auf booking. Kurz entschlossen und müde von der Fahrt nehme ich das und bin versorgt. Zimmer im 1. Stock, nur das WC und Dusche sind etwas eigenartig - man muss fast übers WC steigen um in die Dusche zu gelangen! Dazu ist der Toilettenpapierspender beim WC im Rücken angebracht, für unbeweglichere ein Fall sich organisieren zu müssen!
Am Abend gehe ich in das Restaurant des unweit gelegenen Hotel Central, esse Fisch mit mageren Beilagen - Reis und Gemüse. Dabei erlebe ich fast einen Kälteschock, die Klima ist hier so tief eingestellt. Aber die etwas korpulenten Besucher scheinen sich daran nicht zu stören, nur ich friere anscheinend, bin aber auch deutlich am schlanksten!
Ich kaufe auf dem Rückweg noch Bier und Chips sowie Wasser. Dabei muss ich anstehen, es hat sich eine Schlange gebildet. Eine Kasse ist blockiert durch einen Loskäufer, die andere zu, macht aber auf. Der Erste nach dem Loskäufer geht dahin, die anderen machen keinen Wank, wie der Kunde wieder geht, ich bewege mich zur Kasse, weil der nächste, da stellt mich die Verkäuferin in den Senkel und weist mich zurück. In der Zwischenzeit ist aber der Loskäufer weg, ich bin der nächste, die anderen vier sind eine Familie und bezahlen gemeinsam. Ich kann gleich an die andere Kasse und gehe noch vor der Familie weg, halte ihnen noch die Tür auf. Hahaha - der kleine Sturm im Wasserglas war für die Katz, aber die kleine Dicke an der Kasse konnte sich wichtig machen und Opa in die Schranken weisen! Schlangen und Fairness darin sind hier echt etwas ein Heiligtum - überall …
Na ja, werde in Zukunft halt, auch wenn die vor mir keine Anstalten machen zu wechseln, brav warten. Schlafe trotzdem gut! Eigentlich hätte ich es ja wissen müssen - habe hier auch schon viele Schlangen gesehen - wie in Argentinien …
Ich muss bemerken, dass ich von dem Zimmer und dem komischen WC/Dusche nicht mal eine Foto bei Bezug gemacht habe, habe es dann erst vor der Abreise noch nachgeholt, darum zerknüllt! Ausserdem ist das Bett echt breit für drei, dafür ist das Leintuch aber zu kurz, vermutlich quer aufgezogen, hahaha!
Weil ich heute weniger Fotos habe, noch etwas Eindrücke von Puebla angefügt.En savoir plus
Veracruz, 1. Tag
31 décembre 2024, Mexique ⋅ ☁️ 27 °C
Zuerst früh wach, dann nochmals eine Kappe voll Schlaf bis um etwa 0900 genommen. Zuerst Duolingo gemacht (Spanisch). Die kurzen Hosen angezogen und bin in Richtung Meer gegangen. Ohne es zu wollen kam ich ziemlich zum Aquarium. Habe da dann mal noch etwas Spanisch gelernt, aber Schatten war rar und die Leute suchen das überall.
Das Problem hier wie überall - die Leute treten in Gruppen bzw. Familienclans auf. Mindestens zu Dritt mit Kind oder dann halt gleich 4-6 Personen, Vater Mutter Kinder und Großeltern oder halt Schwestern und/oder Bruder dazu. Schwierig auf den Trottoirs zu überholen - wenn einer stehen bleibt, bleiben alle und verteilen sich noch auf dem verfügbaren Platz. Noch mühsamer in Gegenden von vielen Ständen … Dazu sind sie meist ja nicht sehr schnell, schwatzen und latschen und schauen, begutachten Dinge an Ständen, ob Essen oder Krimskrams.
Vor dem Aquarium wartet man auf weitere Mitglieder oder erholt sich vom Weg vom Bus/Taxi hierher -man schwatzt und ich verstehe echt nicht gerade viel, vor allem wenn sie schnell reden! Ich lasse das Aquarium aus und setzte mich weiter oben an einem Strand in einen Steinstuhl. Auf der Mole wird gearbeitet - wie ich dann aus einem Gespräch von Funktionären entnehme wird das das Sylvester-Feuerwerk hier. Am Strand liegt eigentlich keiner auf einem Tuch, auch hier ist wie in Acapulco der Stuhl Trumpf. Teile des Strandes sind schon abgesperrt, anscheinend für den Abend. Hinten stehen Pickups mit Stühlen/Nachschub. Wie das dann gehandhabt wird, keine Ahnung, ich mache mich auf zum Leuchtturm und kann da auch das Fort besser sehen.
Hunger habe ich eigentlich nicht, aber nur der halbe Liter Wasser heute Morgen war doch dürftig. Ich entdecke ein Restaurant, welches Grillhühner verkauft und lasse mir ein halbes und französische Pommes dazu servieren. Dazu gibt es eine Limo, was ich später noch bereuen werde!
Wie ich weitergehe entdecke ich ein weiteres Fort hier, die Kanonen auf den Mauern sin doch teils stark verrostet. Meine Handybatterie ist aber knapp geworden - damit meine Hotelrückkehr gesichert ist, muss ich sparen, mache mich auf den Rückweg. Nach kurzer Zeit plagen mich jedoch Magenschmerzen und ein deutlicher Druck auf Erleichterung. Das geht eine Weile noch gut, dann friert es mich. Leider habe ich kein Restaurant oder nur ein WC gesehen - einfach nichts. Dann finde ich eine Vertiefung vor einem Gebäude mit Büschen - und das geht ab wie eine Giesskanne - meine Orangen-Limo habe ich anscheinend irgendwie nicht vertragen. Die Hose hat etwas abbekommen, doch das muss bis ins Hotel warten. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich sich meine Verdauung hier in Mexiko benimmt - von fast verstopft bis zu Durchfall. Auf Bier und Wasser reagiert mein Körper nicht.
Im Hotel Duschen, dann die kurze Hose waschen. Gehe nochmals raus zwei Bier holen und einen Pfirsichsaft.
Wie ich zurück bin, kommt mir in den Sinn dass ich noch wegen der Doppelbelastung meines Kontos durch die Busgesellschaft schauen muss. Also watschle ich in den Busbahnhof, wo ich gleich an den Schalter komme. Die Angestellte habe ich gebeten langsamer zu reden, damit ich auch mitkriege, was sie sagt, beim ersten Schwall habe ich fast nichts verstanden. Sie erklärt mir, dass sie hier nichts machen können, ich muss mich mit einer WhatsApp-Nummer verbinden. Die hatte ich schon, doch nur eine idiotische KI mit immer wieder dem Gleichen. Ich gehe also zurück, bereite mich etwas anders vor, mache mit dem iPad Fotos von den Sachen auf dem Handy, damit ich das sehen kann beim Reden oder schreiben. Dann mache ich mich nochmals dran. Ich entdecke, dass auf dem Ticket eine Folio-Nummer steht, welche ich eingebe, dazu habe ich das Bild der Doppelbelastung auf meiner Kreditkarte geschickt, meine Beschwerde mit allen Daten. Der Grund für die Nichtzustellung des ersten Tickets aber Belastung war schlicht ein Zeitüberlauf im ADO Netzwerksystem - Belastung ja, Tickets nein - ist eine Lücke im System, müssten Sie schliessen. Ausserdem war der Platz danach auch immer noch frei! also habe ich ihn nochmals genommen und gehofft, dass die zweite Belastung einfach verfällt.
Na ja, plötzlich habe ich dann einen Namen in der Leitung und ich muss noch mein E-Mail eingeben. Dann kommt der Hinweis, dass ich in 5-7 Tagen Bescheid und Rückvergütung kriege, es abgeklärt wird. Ging doch, man muss es nur richtig machen und endlich mal das Ticket richtig anschauen mit den Daten. Ich höre bis Mitternacht noch MTV der 80er Jahre - erhalte diverse Neujahrsgrüsse und beantworte oder schreibe selbst - ein ruhiger Sylvester - hatte wenigstens ein Bier und schlafe dann gut, obwohl das Leintuch zu kurz ist - mein Bett ist breit für drei. Vor dem ins Bett gehen her ich noch, wie das auf dem Pier aufgebaute Feuerwerk abgelassen wird.En savoir plus
Veracruz, 1.1.25
1 janvier 2025, Mexique ⋅ ☁️ 27 °C
Ich bin ja am Morgen nicht der Früheste, doch heute ist es echt gespenstisch ruhig. Rund auch um den Busbahnhof wenig los. Viele Läden und Restaurants sind zu. Ich gehe Richtung Aquarium, denke da die grösste Chance auf ein geöffnetes Restaurant zu haben, was auch so ist. Ich gehe da ins Caffe Andrade. Bestelle einen Cappuccino und dazu eine Omelette. Langsam kommen immer mehr Leute gegen Mittag, das Café wird voll. Die meisten gehen erstaunlicherweise ins aire condicionado. Ist ein bisschen hübscher als hier im Vorraum., wo aber auch Leute sind, neben mir an zwei Tischen. Vor dem Restaurant sitzen nur zwei am einzigen Tisch am Schatten. Bei der Konkurrenz hingegen ist voll - die haben aber auch eine beschattete Terrasse.
Ich gehe danach zum Strand, habe die kurzen Hosen und nur Trägerleibchen dabei - lasse mich an der Kante zum Sandstrand wieder nieder und geniesse die Wärme - allerdings ist der Wind heute deutlich stärker, sieht man an den Sonnenschirmen - die sind anscheinend ziemlich stabil und halten das aus.
Mit Leibchen aus, hänge ich da etwas ab und gehe dann über das Aquarium hinaus zurück, noch etwas Leute beobachten auf einem Schattenbänkchen, reger Betrieb. Dann zurück ins Hotel - erfolgreich einen Tag verplempert!
Am Abend will ich noch raus und Nachtessen - doch alles ist zu, auch ein Teil der Restaurants beim Busbahnhof. Die anderen Restaurants sind ziemlich dicht belegt. Es blitzt über mir auch dauernd, während ich in der Gegend herumlaufe und versuche ein mir genehmes zu finden. Ich gebe aber dann auf, entschliesse mich im Busbahnhof eines der Sandwichs zu kaufen, dazu ein Bier und wieder einen Durazno (Pfirsich) Saft, nicht gezuckert aber vitaminisiert. Das Sandwich wird noch warm gemacht, es enthält Rindfleisch, ternera ist Kalb, vacuna Kuh.
Die Weiterreise steht auch wieder vor der Tür - irgendwie stinkt es mir etwas im Moment, doch ich entschliesse mich meinen nächsten Zielpunkt Oaxaca - gesprochen aber „wa haka“ anzusteuern. Bus wieder über ADO, klappt super heute. Nach den Enttäuschungen mit Booking bezüglich der Hotels, buche ich über Agoda und bin erst noch deutlich günstiger als über Booking - zahlbar im Hotel, mal sehen ….
Ich schreibe dann mein Tagebuch, plötzlich gibt es Starkregen hier - die Vorhersage ist auch für die nächsten Tage eher schlecht und Regen. Die Luft hat nun stark abgekühlt.En savoir plus
Veracruz, 2.1.25
2 janvier 2025, Mexique ⋅ ☁️ 26 °C
Am Morgen gleich geduscht und dann mit Volldampf an meine Tagebücher Nachträge - dazu wie jeden Tag natürlich auch Spanisch Übungen. Das Zimmermädchen kommt daher und will das Zimmer machen, ich denke aber erst in einer Stunde wegzugehen, um etwas zu Essen. Sie will das Zimmer nicht in meiner Anwesenheit machen, sagt, sie dürfe das nicht - trägt auch eine Maske aus der heraus sie redet - sie zieht dann ab. Ich gehe wie versprochen nach der Stunde weg. Das Zimmer wird aber dann gar nicht gemacht, na ja, Bettzeug zurechtbiegen. Und schon kann man reinschlüpfen. Gestern haben sie mir die Schuhe, Sandalen und Socken in den Kasten gesteckt, musste zuerst mal suchen, wo die sind. Komische Vögel hier die Putztruppe - aber einen Zettel jeden Tag prominent platzieren, wo man einen schönen Tag wünscht und die Leute daran erinnert, ja ein Propan/Trinkgeld zu geben!
Ich schreibe den ganzen Tag und suche Fotos dazu aus, bis abends, unterbreche nur kurz um in einem Tiefkühlschrank-Restaurant ein Hühnchenbrust Cordon Bleu mit Spaghettii an weisser Sauce zu essen. Mir fällt dabei auf, dass ich kaum noch Gemüse und Früchte esse - kein Laden weit und breit für Früchte hier in Veracruz. Nur das Fastfood-Zeugs ist überall und natürlich die mexikanischen Gerichte in den kleinen Restaurants - Bohnen und Guacamole, andere Saucen - wenig bis keine Früchte und Gemüse, auch beim Essen, die Portionen sind eher klein, vor allem aber die Gemüsebeilagen
Abends habe ich dann ziemlich aufgeholt mit meinen Berichten. Draussen habe ich nichts verpasst, schlechtes Wetter - es regnet dauernd wieder, hellt mal auf und dann von Vorne wieder!
Heute daher keine Foto’s!En savoir plus
Veracruz, 3.1.25
3 janvier 2025, Mexique ⋅ ☁️ 23 °C
Wie ich heute Morgen erwache, rauscht draussen der Regen. Ich stehe erst um neun Uhr auf und packe dann meine Siebensachen. Mein Bus geht über Nacht, erst um 22:45 Uhr, ab Veracruz und ich bin ja gerade neben dem Busbahnhof. Ich checke dann kurz vor zwölf Uhr aus und lasse meinen Rucksack im Hotel. Mache mich auf in die Innenstadt. Der Regen hat Gottseidank aufgehört. Ich begegne auf dem Mittelfussgängerweg der Avenida nun einer Putzkolonne. Der Regen hat einiges aus den Bäumen gewaschen - auf dem Boden auch den Vogelkot beseitigt.
links und rechts fallen mir Dinge auf - siehe Bilder und Kommentare. Im Zentrum sind auch am frühen Nachmittag nicht viele Leute, doch dann haben sich an einem Gebäude schlagen gebildet, ein Teil geht hinein, andere beschäftigen sich an Geldautomaten ähnlichen Maschinen. Ein Plakat klärt mich dann auf - mit Internet-Hilfe erfahre ich, die Leute bezahlen ihre Grundstücksteuer. Ich sehe dann auch, dass es eine App dafür gäbe!
Im Hafen bemerke ich dann, dass ich beim Leuchtturm bin - war ich ja schon. Gehe wieder zurück, da beginnt es plötzlich wieder zu giessen von oben. Ichn arbeite mich langsam durch die Strassen, hätte zwar meine leichte Regen- und Windjacke. Aber die Hosen würden sofort nass und wahrscheinlich wäre auch die Regendichte zu stark für die Regendichte. Wie ich ein Kaffee sehe, gehe ich hinein, bestelle mir einen Caesars Salat und warte ab, noch ein Kaffee, ein Orangensaft - es will nicht aufhören! Ich habe bei Wetter .com den Regenradar gefunden und stelle fest, es sollte nach nun 2 Stunden aufhören, zumindest mal weniger werden - und Gottseidank es wird!
Ich umgehe die vielen tiefen Pfützen, muss teils wieder auf Wegen umkehren, komme aber langsam aber sicher dem Busbahnhof wieder näher. Da lasse ich mich nieder und beobachte Leute wie auch beim Einnachten die Vögel, welche in Scharen in die Bäume in der Mitte der Avenida ein- und Ausfliegen. Dabei machen sie einen Riesenlärm, übertönen häufig den Strassenlärm und das Menschengeschwätz hier am Busbahnhof. Wie es dann dunkel ist, hört das Schauspiel auf.
Ich habe hier am Busbahnhof meinen ersten mexikanischen Transvestiten gesehen, konnte leider keine Aufnahme machen.
Dann gehe ich noch auf einen meiner geliebten Rahm-Cappuccinos und später esse ich noch im Restaurant des Hotel Central etwas, bevor ich um neun Uhr einen Pfirsichsaft kaufe und im Hotel mein Gepäck abhole.
Ich lerne im Wartesaal noch zwei junge Indio-Männer kennen. Die gehen nach Potosi, arbeiten da in den Minen, sie müssen dann aber viel früher auf den Bus als ich, schade, man erfährt schon mehr, wenn man etwas schwatzt mit den Leuten.
Mein Bus hat wie das letzte Mal Verspätung. Leider ist da aber keine Durchsage, keine Angabe am Bildschirm. Es scheint nicht der einzige Bus zu sein. Das drückt natürlich auf die Kapazität des Wartesaals. Die Verspäteten warten vor der Türe, andere pünktliche Busse müssen ihre Passagiere auch aufnehmen. Viele Leute kennen dann nichts, kommen zu mehreren und lagern sich an, versperren Wege, welche offen waren. Na ja, wir Menschen …
Mit 3/4 STd. Verspätung dann endlich der Aufruf. Es ist auch nicht der übliche rote bemalte Bus, welche hier fahren, sondern ein grauer - interessiert mich aber nicht mehr, bin froh endlich meinen Sitz zu haben und vielleicht etwas schlafen zu können. Mein Husten ist immer noch nicht ganz gut. In der Nacht bemerke ich, dass die Strassen teils sehr schlecht sind, der Bus holpert tüchtig. Ich schaue einmal auf, bemerke eine Landstrasse, der Fahrer fährt vorsichtig um die Kurven. Dann wieder Autobahn, ich schlafe, habe kalt und packe trotz Daunenjacke dann noch meine Regenjacke aus und lege sie auf die Knie - man kann die indirekte Klima des Busses halt nicht einfach ausschalten. Zwischendurch nehme ich auch mal einen Schluck vom Pfirsichsaft.En savoir plus




















































































































































































































































































































































































































VoyageurIch wünsch Dir eh superschöni Reis...
Nick's Reisen ab 2022Dankeschön, zuerst habe ich aber noch ziemlich Flüge vor mir! Werde dann mal noch ein paar Fotos von Ägypten und Kommentar einstellen!🫶🤗
VoyageurGueti Zit 😃👋
Nick's Reisen ab 2022Ja, muss halt wieder überwintern, bis es besser wird - mag den Dunkelblues nicht … ;-))
VoyageurVerstehe das geht mir genau gleich. Bin aber noch einige Zeit im Erwerbsleben 🙃 hoffe nach der Pension kann ich es auch wie du geniessen 😃👍