• Dominik Horvat
  • Marko Kramer
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Weltreise

September 2019 Les mer
  • Christchurch - Vorbereitung Roadtrip...

    10. mars 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 13 °C

    An diesem Tag war das Wetter leider gar nicht mehr schön. Wir gingen trotz Kälte und Nieselregen zum Frühstück. Wir hatten eine nette kleine Bäckerei namens „Bohemian Bakery“ gefunden. Dort gab es sogar Laugengebäck! Und so genossen wir die Butterbreze(l) und die belegte Laugenstange sehr! 😋
    Danach liefen wir noch durch ne Mall und einen Supermarkt. Es war alles günstiger als erwartet, doch gibt es einige Sachen die deutlich teuerer sind als bei uns, so z.B. Milchprodukte, Drogerieartikel und Alkohol. Aber Fleisch war eigentlich ganz günstig und in großen Mengen verfügbar. Verrückt war auch, dass es Hundefutter in der Kühltheke gab und direkt neben der Wurst gelagert wurde. Sah auch fast gleich aus... 😝
    Zum Mittagessen gab es dann Sushi vom Foodcourt. Zurück am Hostel haben wir dann Wäsche gewaschen und nebenbei im Wohnzimmer den Anfang unseres Roadtrips geplant. Am Abend sind wir dann nochmals raus und haben zum Abendessen eine New York Style Pizza bei „Sal‘s“ gegessen. Ab sofort wird es wohl nicht mehr so viele Essensbilder geben, da das Essen hier eher nicht so kulinarisch wertvoll ist... 😝
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  • Los geht‘s mit dem Campervan!

    11. mars 2020, New Zealand ⋅ ☁️ 12 °C

    Da das Laugengebäck so gut war und wir uns mit der Chefin nett unterhalten hatten, kamen wir nochmals zum Frühstück zur „Bohemian Bakery“.
    Wie sich dann herausgestellte hatte, waren die Chefin und die Angestellten aus der Slowakei bzw. Tschechien, weswegen sie auch so leckeres Brot hatten.
    Danach gingen wir dann den Campervan abholen. Nach einer kurzen Einweisung und den Formalitäten konnten wir dann endlich los. Zuerst ging es zum Einkaufen. Das lief gut, da wir uns ja am Vortag bereits umgeschaut hatten und ne Liste gemacht hatten. An den Smalltalk an Kasse müssen wir uns allerdings erst noch gewöhnen.
    Danach fuhren wir zur Halbinsel „Banks Peninsula“. Auf dem Weg machten wir eine Pause im „Little River Café“. Danach durchfuhren wir eine tolle Landschaft auf der Touristenstraße, die wir so gar nicht erwartet hatten. Bereits so eine beeindruckende Landschaft zum Start unserer Reise!
    Wir hielten an mehreren Aussichtspunkten. Bei einem davon fanden wir auf dem Weg einen 2000 Jahre alten Baum, wie uns dort ein netter alter Mann erklärte. Sehr cool! Nach einer kurzen Fahrt kamen wir dann am Campingplatz an, der direkt am Strand lag. Wir machten uns eine Brotzeit (Vesper) zum Abendessen und genossen die Stille und das Meeresrauschen...
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  • Akaroa and Weiterfahrt

    12. mars 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Die erste Nacht im Camper war ganz gemütlich. Endlich mal absolute Ruhe. Es wurde ein bisschen kühl, aber wir waren so vorausschauend und haben uns eine große Fleece Decke gekauft. 😉Zusammen mit dem Bettzeug des Campers hat das dann gereicht. Nach dem Frühstück sind wir nach Akaroa gefahren, der ersten französischen Siedlung in Neuseeland. Hier gab es nette kleine Häuser und auch eine französische Bäckerei, bei der wir uns ein leckeres Baguette gekauft haben. Wir haben dann an einem der unzähligen Picknickplätze neben der Straße, mit Blick auf die Bucht, Mittag gegessen. Auf den Straßen in Neuseeland liegen sehr viele kleine tote Tiere, diese werden auch von niemandem weggeräumt. Aber es handelt sich meistens sowieso um eingeschleppte Tiere, wie Marder oder Füchse. Die Vögel sind allerdings auch ziemlich dämlich, es sind uns auch schon welche vors Auto geflogen. Wir sind dann weiter durch das Farmland an der Westküste gefahren. Hier werden einige Felder nach der Ernte abgebrannt, daher lag teils dichter Rauch in der Luft. Abends sind wir auf den Campingplatz „Pioneer Park“ gefahren, der vom Department of Conservation betrieben wird, also ein offizieller Campingplatz. Er war sehr günstig, hatte aber dafür nur Bio-Toiletten und ein Waschbecken. Wir haben uns hier abends eine Kleinigkeit gekocht und einen Wein getrunken. Da es sehr schnell frisch wurde sind wir früh ins Bett... Glücklicherweise aber geht die Sonne in Neuseeland erst nach 20 Uhr unter und man kann den Tag gut ausnutzen. 😊Les mer

  • Lake Tekapo & Lake Pukaki

    13. mars 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach dem wir sehr lange geschlafen hatten und nach einem Frühstück mit Porridge ging es weiter zum „Lake Tekapo“. Der See hat eine wirklich unglaubliche Farbe und bietet einen super schönen Anblick. Dann machten wir im dortigen Café eine kleine (wenn auch ziemlich lange) Pause. Bevor wir dann weiter zu unserem Nachtlager fuhren, machten wir noch eine kurze Wanderung am See entlang, von wo wir nochmals schöne Blicke auf den See bekamen. Danach fuhren wir weiter zum „Lake Pukaki“. Auf dem Weg hatten wir auch noch weitere schöne Aussichten, auch mit dem höchsten Berg Neuseelands.
    Für den Abend hatten wir uns einen etwas luxuriöseren Campingplatz ausgesucht, damit wir auch mal wieder duschen konnten. Das „Glentanner Camping“ bot das alles. Und auch eine Outdoorküche mit Ofen. So konnten wir draußen kochen und essen. Mit Blick auf den See... 😊 Es war auch nicht so voll, nur zwei nicht so ganz intelligente Mädels, die lieber noch zur Schule gehen sollten, als in der Welt herumzureisen, haben uns aufgeregt. Denn sie haben während des Spülens für 10 Minuten das Wasser volle Pulle laufen lassen, obwohl sie es mindestens die halbe Zeit davon nicht benötigt haben und bei den weiteren Waschbecken kaum noch Wasser kam... hier in Neuseeland gibt es in vielen Gegenden Wasserknappheit und daher auch Rationierungen. Daher sollte man da auch nicht so viel verschwenden. Aber wir haben schon gemerkt, viele Touristen machen sich keine Gedanken über ihre Umwelt. Naja was soll man dazu sagen...
    Danach gingen wir dann noch Sterne schauen, da es in diesem Gebiet so gut wie keine Lichtverschmutzung gibt. Und der Sternenhimmel war wirklich beeindruckend. Man konnte die Milchstraße deutlich sehen und insgesamt auch sehr viele Sterne, da man auf der Südhalbkugel mehr Sterne sieht als auf der Nordhalbkugel. Danach war uns aber wirklich kalt und wir waren froh über die heiße Dusche, die es dort gab.
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  • Berge, Gletscher & Seen...

    14. mars 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach Frühstück mit Toast, ging es mit dem Van zum Visitor Centre am Mount Cook. Dort sind wir durch die Ausstellung gelaufen und haben uns informiert was man denn so machen sollte. Die wohl schönste (und auch meistbesuchte) Wanderung ist die durch das „Hooker Valley“ zum Fuße des höchsten Berges von Neuseeland, dem Mount Cook. Das haben wir dann auch gemacht. Die Wanderung war sehr spektakulär, man hatte die tollsten Aussichten auf die Berge und die Gletscher. Der Weg, welcher über mehrere Hängebrücken führt, endet an den Gletschersee, in welchem auch mehrere Eisberge schwammen, welche von dem dortigen "Hooker Gletscher" abgebrochen sind. Danach fuhren wir dann noch in das danebenliegende Tal und liefen zum Aussichtspunkt auf den „Tasman Lake“ und den gleichnamigen Tasman Gletscher. Dieser war allerdings im unteren Bereich sehr dreckig und kaum als Gletscher erkennbar.
    Danach ging es dann weiter zum „Lake Oahu“. Dabei kamen wir bei Twizel vorbei und durchfuhren die Graslandschaften, die bei Herr der Ringe auch als Kulisse dienten. Wirklich sehr schön.! Am Abend erreichten wir dann den Campingplatz, den wir uns für diese Nacht ausgesucht hatten. Es war der beste Platz, den man sch vorstellen konnte. Direkt am See, mit schöner Aussicht und das auch noch gratis! 😊
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  • Fahrt zurück an die Küste...

    15. mars 2020, New Zealand ⋅ ☁️ 14 °C

    Leider mussten wir morgens feststellen, dass sich das schöne Wetter vom Vortag nicht wiederholt, es lag eine dicke, tiefhängende Wolkendecke über dem See. Wir haben also schnell gefrühstückt und sind dann direkt losgefahren. Wir kamen an ein paar Stauseen vorbei und während wir fuhren, lösten sich die Wolken wieder auf. Bei einem netten Café, dem „Wild Sage“ in Kurow, haben wir eine kleine Mittagspause eingelegt. Unser Tagesziel war die Küste, aber auf dem Weg gab es dann doch einige Überraschungen und wir haben viel mehr gesehen als gedacht. Manchmal ist doch der Weg das Ziel! 😊
    Als erstes wurde uns durch die braunen Schilder (die wie in Deutschland und noch besser alle Sehenswürdigkeiten markieren) der Weg zu den Clay Cliffs gezeigt. Diese bizarren Felsformationen, so ähnlich wie im Bryce Canyon in den USA, waren sehr cool. Danach hielten wir bei den „Maori Rock Drawings“, wo es noch ein paar alte Zeichnungen auf Stein gab. Es war sehr interessant. Als Nächstes fuhren wir dann zu den „Elephant Rocks“, wo es viele abgerundete, ausgewaschene Felsen auf einer Schafsweide gab. Bei einer kurzen Pause auf dem Weg hielten wir unglücklicherweise direkt neben einer Wiese mit Stieren, die uns ein wenig Angst gemacht haben. Auch der Drahtzaun konnte es nicht retten, so dass wir von der Beifahrerseite zum Fahrersitz kletterten, um schnell davon zu kommen, weil sie keuchend schon fast direkt neben uns standen... Nach der Fahrt durchs Landesinnere kamen wir dann im Örtchen Oamaru wieder an die Küste. Das Städtchen bot viele interessante, historische Gebäude, jedoch war alles ausgestorben. In Neuseeland machen alle Cafés um ca. 4 Uhr zu, Restaurants erst ab ca. 5 Uhr auf und die Geschäfte schließen auch um ca. 5 bis 5.30 Uhr. Da fragt man sich schon wann die Leute hier einkaufen... 😆
    Danach fuhren wir dann noch zum „Bushy Beach“, wo es die Möglichkeit gibt Pinguine zu sehen. Wir erfuhren dort jedoch von einer Rangerin, dass es aktuell kaum welche zu sehen gibt. So warteten wir eine Stunde vergebens und fuhren dann zum Campingplatz. Der Besitzer war sehr nett, aber auch sehr schwer zu verstehen. Es ist wirklich interessant, wie viele verschiedene und auch schwer verständliche Akzente es in Neuseeland gibt. Cool war, dass es dort auch eine schwarze Katze gab, die uns immer verfolgte bzw. vor dem Camper auf uns wartete...
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  • Entlang der Küste nach Dunedin...

    16. mars 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Heute ging es weiter entlang der Küste bis nach Dunedin. Unsere erste Station war das „Katiki Point Lighthouse“. Hinter dem hölzernen Leuchtturm liegt eine kleine Landzunge, welche wir bis zur Spitze vorgelaufen sind. Hier war es allerdings extrem windig, man konnte sich sogar gemütlich in den Wind lehnen. Hier lagen auch ein paar Seehunde herum, denen der Wind überhaupt nichts ausgemacht hat. Sie wurden nur von ein paar „dummen“ deutschen Touristen gestört, die wohl das Schild nicht verstanden haben, dass man 10m Abstand halten soll. Leider führt das Missachten solcher Regeln durch „dumme“ Touristen irgendwann zu Verboten, die dann auch so vorbildliche Touristen wie uns betreffen 😉.
    Anschließend sind wir zum "Boulders Beach" gefahren, einem Strand an dem runde Felsen am Strand und im Wasser liegen.
    Danach haben wir noch einen Stop bei der "Matanaka Farm" eingelegt, der ersten Farm in dieser Region. Hier standen noch ein paar alte Gebäude, die wir komplett ohne andere Menschen in der Nähe erkunden konnten. Auf dem Weg nach Dunedin fing es dann an zu regnen. Wir haben bei leichtem Nieselregen die ehemals steilste Straße der Welt (35 %) erklommen (mittlerweile wurde sie jedoch durch eine Straße in Wales im Guinnesbuch abgelöst). Bei der anschließenden Besichtigung des Stadtzentrum hat es aber dann stärker geregnet, so dass wir uns in ein Café zurückgezogen haben. Interessant (oder auch nervig) ist, dass fast alle Cafés um 16 Uhr schließen. Somit hatten wir am späten Nachmittag keine Auswahl mehr und sind in das einzig offene Café gegangen. Geschäfte schließen übrigens auch oft schon um 5 Uhr. Da fragt man sich schon wann die Einheimischen denn überhaupt einkaufen gehen...
    Da wir auf einem Parkplatz hinter dem Bahnhof übernachteten, wollten wir den Abend nicht dort verbringen und sind ins „Speights Ale House“ gegangen, auf ein leckeres Bier und "Seafood Chowder" (Cremige Suppe mit Meeresfrüchten). Dort war es auch schön warm und wir konnten uns aufwärmen. Den Einheimischen macht das nasskalte Wetter aber wohl nicht so viel aus, viele waren in kurzer Hose unterwegs, während wir mit Daunen- und Regenjacken schon am frieren waren. Aber zumindest ist es in unserem Campingvan ganz kuschelig. 😉
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  • Dunedin & Otago Halbinsel

    17. mars 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 9 °C

    Glücklicherweise wurde das Wetter wieder besser und wir konnten an diesem Tag wieder die Sonne sehen. Als erstes fuhren wir auf den „Signal Hill“ mit Blick über Dunedin. Dort machten wir uns dann auch unser Frühstück. Danach ging es dann weiter an die Spitze der vorgelagerten Halbinsel „Otago Peninsula“ zum „Royal Albatros Centre“. Dort tranken wir erstmal einen Kaffee und dann machten wir eine geführte Tour, um die Albatrosse zu sehen. Unser Tourguide, ein Neuseeländer chinesischen Ursprungs, war wirklich super nett und hat eine tolle Tour gemacht. Auf der Tour sahen wir zuerst die Küken der Albatrosse. Neben den Küken, die auf ihre Eltern warten, gab es ein Küken mit Elternteil und später haben wir dann glücklicherweise auch mehrere Vögel fliegen sehen. Diese Vögel können eine Spannweite von ca. 3m erreichen und sind damit sehr beeindruckend.
    Danach fuhren wir nochmals zurück in die Stadt und zum Einkaufen. Und die Regale mit Nudeln, Toast, Reis und Desinfektionsmittel waren leer, aber erstaunlicherweise nicht das Toilettenpapier. Am Abend fuhren wir dann noch ein Stück weiter Richtung Süden. Zuerst ging es zum „Cathedral Beach“ mit einem natürlichen Steinbogen und dann zum Campingplatz ein bisschen weiter am Strand entlang. Jedoch war der von uns ausgesuchte Campingplatz leider voll und daher mussten wir nochmals zurück nach Dunedin auf den „Gratis Camping-Parkplatz“ fahren. So liegen wir nochmals durch die Stadt und sahen auch noch einige grün gekleidete Menschen, da „St. Patricks Day“ war...
    Uns ist aufgefallen, dass die Neuseeländer nie „you‘re welcome“ als „gern geschehen“ nach Danke verwenden, sondern lieber „no worries“ oder „no problem“. Auch lustig ist, dass sie als Verabschiedung gerne „Cheers“ verwenden...
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  • Weiter nach Süden...

    18. mars 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 11 °C

    Nach dem aufstehen sind wir dann nochmals zum Cathedral Beach gefahren. Im Gegensatz zum Vortag sind wir aber bis ganz runter ans Wasser gelaufen. Um an den Strand zu kommen musste man durch einen (von Menschen gemachten) Tunnel bis nach unten gehen. So früh am Morgen war kaum was los und es war sehr schön. Anschließend ging es weiter zum Nugget Point. Dieser hat seinen Namen von dem Felsen, die vor dem Leuchtturm im Wasser liegen. Eine tolle Aussicht mit superschönem Wasser. 😊
    Danach ging es in die Region „The Catlins“ mit viel Regenwald und einigen Wasserfällen. Der erste Wasserfall war der „Purakaunui“ Wasserfall, den man nach einer kurzen Wanderung durch den Regenwald erreichte. Anschließend ging es zum „Florence Hill Lookout“ mit Blick auf einen langen schönen Strand.
    Dann wollten wir zu den „Cathedral Caves“, einer Höhle direkt am Strand. Bei der Zufahrtsstraße standen wir jedoch erstmal vor einem verschlossenen Tor. Es waren aber auch ein paar andere Fahrzeuge da, und ein Schild, auf dem stand, wann die Zufahrt möglich ist, da die Höhle nur bei Ebbe begehbar ist. Und wir hatten Glück und mussten nur 10 min warten. Auf dem Parkplatz mussten wir erstmal 10$ Eintritt bezahlen, da es sich um ein Privatgrundstück handelt. Ansonsten sind alle Nationalparks & Co. in Neuseeland generell kostenlos. Nach der Wanderung zum Strand waren wir glücklicherweise eine der ersten, die sich in die Höhle gewagt haben. Man musste die Schuhe ausziehen, da die Wellen noch in die Höhle geschwapt sind. Aber gerade das hat das Erlebnis noch viel besser gemacht. Domi wollte beim Zurückgehen nett sein und ist für die weiteren Touristen zur Seite gegangen, aber ist dummerweise in ein Wasserloch gehüpft, so dass seine Hose fast komplett nass war. Beim Parkplatz hat uns die Frau, die die Parktickets verkauft darauf angesprochen und war ganz froh dass es uns nichts ausgemacht hat nass zu werden. Es gibt wohl auch Leute, die sich darüber aufregen. Sie fand uns wohl ganz nett und hat uns mit "I love you, I hope you'll come back!" verabschiedet.
    Danach sind wir zum „McLean“ Wasserfall gefahren, dieser war sogar noch schöner als der erste. 😊
    Unser Nachtlager haben wir dann bei der „Curio Bay“ auf einem Campingplatz aufgeschlagen. Das tolle daran ist, dass direkt daneben ein Strand ist, an dem Pinguine wohnen. Allerdings haben die Pinguine hier die Eigenheit, dass sie den ganzen Tag im Meer sind zum Fischen und erst nach Dämmerung an Land gehen. Wir konnten zwar einen Pinguin sehen, aber es war bereits sehr dunkel und man hat eigentlich nur seinen weißen Bauch und seine Umrisse gesehen. Toll ist, dass dort auch „Aufpasser“ gibt, damit die Touristen den Pinguinen nicht zu nahe kommen, auch sehr gerne Infos über die Tiere und die Landschaft geben. Leider ist es manchmal ganz schön schwierig den neuseeländischen Dialekt zu verstehen. Aber nett sind die Neuseeländer trotzdem immer. 😊
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  • Weiter entlang der Südküste...

    19. mars 2020, New Zealand ⋅ 🌧 16 °C

    An diesem Tag ging es dann noch weiter nach Süden. Genauer gesagt an den südlichsten Punkt der Südinsel, dem „Slope Point“.
    Danach fuhren wir dann noch zum „Waipapa Point“ Leuchtturm und dann nach Invercargill, der südlichsten Stadt in Neuseeland. Da es dort nicht wirklich viel zu sehen gab, außer einem alten Wasserturm und einer kleinen Innenstadt, gingen wir dann einfach nur einkaufen. Auf dem Campingplatz am Tag zuvor hatte uns ein Angestellter erzählt, dass wir den Ort auslassen sollten, da auch die Rolling Stones in den 70ern ein Konzert dort gegeben hatten und diesen Ort als „biggest shithole on earth“ bezeichnet hatten...
    Danach fuhren wir dann noch ein gutes Stück weiter im Regen nach Westen und übernachteten auf einem gratis Campingplatz direkt am Strand. Das war vermutlich einer der schönsten Plätze der Reise. Es gab auch einen schönen Sonnenuntergang dort! Es war jedoch sehr windig, glücklicherweise konnten wir jedoch im Schutz einiger Büsche parken und somit wurden wir nicht weg geweht 😉 Nett war auch, dass eine Neuseeländerin, die dort das Klo putzte, zu uns sagte: „Schön euch hier zu haben“, nachdem wir uns ein wenig mit ihr unterhalten hatten. So nett sind einfach die Neuseeländer! 😊
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  • Zum Milford Sound...

    20. mars 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 10 °C

    Da die Wettervorhersage vorerst nur noch für diesen Tag schönes Wetter angab, entschlossen wir direkt morgens zum „Milford Sound“, dem bekanntesten Fjord in Neuseeland, aufzubrechen. Wir hatten im voraus eine Bootstour gebucht und hatten auch Glück, da die Straße dorthin bis zum Vortag aufgrund von Wasserschäden gesperrt war. Auf dem Weg haben wir noch kurz bei einer alten Hängebrücke ( „Clifden Suspension Brigde“, und über 100 Jahre alt) angehalten, mit einer sehr coolen Konstruktion. In Te Anau, von wo die Straße zum Milford Sound weggeht, haben wir dann beim Visitor Center kurz gestoppt. Dies war allerdings ein wenig komisch, da es aufgrund der Corona Epidemie halb geschlossen war. Auf dem Weg haben wir dann an der Straße noch bei ein paar Aussichtspunkten angehalten, unter anderem an den „Mirror Lakes“, wo sich die Berge schön im Wasser spiegeln. Leider hatten wir mal wieder kein Glück mit Tieren. Wir wollten eigentlich noch Keas sehen, eine vom aussterben bedrohte Papageienart, doch das wurde allerdings nichts...
    Am Milford Sound angekommen, startete nach kurzer Wartezeit unsere Bootstour. Wir sahen Wasserfälle, Robben und viele tolle Berge. Die Erklärungen des Kapitäns waren leider aufgrund der Lautsprecher und seines Dialektes sehr schwer zu verstehen.
    Übernachtet haben wir auf einem schönen Campingplatz in dem Tal, welches zum Milford Sound führt. Zum Glück waren wir die ersten, die in der Küche dort angefingen zu kochen, denn kurz nach uns kam eine Gruppe Asiaten, welche zeitweise alle verfügbaren Herdplatten blockierten und ihr Zeug später nicht zur Seite räumten. Später kamen auch noch ein paar nervige Israelis, die auf die Idee kamen in der wirklich kleinen Küche (wo wir noch am Tisch saßen), mehrere fritierte Gerichte zu kochen, so dass am Ende alle nach Fett gestunken haben. Und mal wieder, manche haben es einfach nicht so mit Denken und Rücksichtnahme...
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  • Weiterfahrt nach Queenstown...

    21. mars 2020, New Zealand ⋅ 🌧 8 °C

    Am nächsten Tag nach dem Frühstück fuhren wir weiter nach Queenstown, dem Ort für Aktivsport und Reiche. Auf dem Weg gab es mal wieder schöne Bergpanormanen, schöne Wolkenformationen und tolle Ausblicke auf den „Wakatipu“ See zu sehen. Ansonsten lag nichts weiter auf dem Weg. Daher fuhren wir ziemlich direkt durch. Als Nächstes hatten wir uns einen Campingplatz mitten in der Stadt ausgesucht, da dort sowieso alles teuer ist. Mit 55 $ für eine Nacht war es mit Abstand der teuerste Platz, aber leider auch einer der schlechtesten...
    Ab hier begannen nun auch die Kontrollen, da die Einschränkungen wegen Corona auf Warnstufe 2 erhöht und die Grenzen geschlossen wurden bzw. kurz zuvor Einreisen nur noch mit Selbstisolation möglich waren. Beim Check-In mussten wir dann unser Einreisedatum belegen. Da uns der Campingplatz nicht so gut gefiel, gingen wir trotz Regens in die Stadt. Als erstes gingen wir daher zum Kaffee und auch zum Abendessen zum Restaurant „Big Fig“, wo man sich sehr leckere Gerichte aus dem Buffet aussuchen durfte (War mal wieder das einzige Café/Restaurant, das überhaupt offen hatte...).
    Als dann abends auch das Wetter wieder besser wurde, gingen wir auch noch durch die Stadt und zum See. Auch in einem Geschäft wurden wir im Zuge einer „Corona Kontrolle“ befragt und die Körpertemperatur wurde gemessen. Alles halb so wild, aber das war sicherlich nur der Anfang...
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  • Queenstown - Lake Wakatipu

    22. mars 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    An diesem Vormittag haben wir den Hausberg von Queenstown erklommen. Der Ziel des „Tiki Trails“ ist die Bergstation der Gondelbahn, die allerdings viel zu teuer ist und wo man problemlos in einer Stunde hochlaufen kann. Die Aussicht von dort oben ist sehr schön, über den See und auf die tolle Bergkulisse.
    Zum Mittagessen haben wir uns mit Riza und Christian verabredet, die wir in Phong Nha in Vietnam kennen gelernt hatten. Die beiden sind lustigerweise fast zeitgleich mit uns angekommen, aber genau anders rum auf der Südinsel gereist. Wir sind gemeinsam zum "Fergburger" gegangen, ein Burgerladen, vor dem immer eine längere Schlange ist und wohl der bekannteste in Neuseeland. Die Burger waren sehr lecker und sehr groß 🍔. Vor dem Geschäft wurden andauernd von den Angestellten alle Bänke, Geländer und sogar die Hauswände mit Desinfektionsmittel besprüht. Ob das wohl gegen Corona hilft...
    Wir haben uns dann erstmal zum Verdauen in die Sonne gesetzt und die Corona Problematik erörtert. Da waren wir noch sehr positiv gestimmt...
    Später sind wir beide dann aus Queenstown aufgebrochen und am „Wakatipu“ See entlanggefahren. Dort haben wir auf einem Campingplatz unser Nachtlager aufgeschlagen und sind noch ein wenig spazieren gegangen. Unter anderem sind wir an einem der vielen Herr der Ringe Drehorte vorbeigekommen und zu einem Aussichtspunkt mit Blick über den See.
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  • Über Umwege nach Wanaka...

    23. mars 2020, New Zealand ⋅ ☁️ 12 °C

    Eigentlich wollten wir es langsam angehen lassen, weil wir damit gerechnet haben, dass wir ja jetzt längere Zeit nicht aus Neuseeland wegkommen würden und uns somit ein wenig mehr Zeit geben könnten. Daher sind wir erstmal am See entlang gefahren und haben noch ein paar Aussichtspunkte abgeklappert.
    Dann sind wir weiter zum „Skippers Canyon“, hier könnte man sich auch mit einem Speedboat durch den Canyon fahren lassen. Wir sind aber einfach ein paar Meter in die Schlucht hinein gelaufen und das war auch schon sehr schön. (Mit dem Mietwagen darf man aus versicherungstechnischen Gründen dort nicht hinein fahren.)
    Währenddessen erreichte uns die Nachricht, dass Neuseeland ab Donnerstag zur Corona Krisenstufe 4 übergehen würde. D.h. alles wird geschlossen, alle müssen zuhause bleiben (dürfen auch nicht zur Arbeit) und ein Weiterreisen ist für mindestens 4 Wochen nicht mehr möglich. Damit haben wir nicht gerechnet, zumindest nicht in dieser Schnelle.
    Wir haben dann den Entschluss gefasst nach Wanaka weiter zu fahren und dort auf dem Campingplatz zu übernachten. Die Fahrt dorthin war sehr schön, es ging durch die neuseeländischen Berge à la Herr der Ringe. Wir hielten dabei noch bei der Brücke an, bei welcher erstmals das kommerzielle „Bungee Jumping“ angeboten wurde, aber hier war auch schon nicht mehr viel los. Bei einem alten Hotel in dem Bergen tranken wir noch einen Kaffee.
    Dabei haben wir den Entschluss gefasst, dass es wohl das sinnvollste sein würde, die Reise hier abzubrechen und die einzige Möglichkeit für eine Rückkehr nach Deutschland in Anspruch zu nehmen. Wir haben uns daher für das Rückholprogramm des Auswärtigen Amts angemeldet. Zwar ist es uns echt schwergefallen diese Entscheidung zu treffen, aber es ist überhaupt nicht absehbar, ob nach diesem Monat Quarantäne eine Weiterreise möglich sein wird. Heim zukommen wäre dann wohl auch nur schwer bzw. nicht mehr möglich geworden...
    Um den Frust ein wenig zu verdauen, haben wir uns ein leckeres Rindersteak gebraten und uns eine Flasche Rotwein zu Gemüte geführt. 🥩🍷
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  • Das Ende ist absehbar...

    24. mars 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 10 °C

    Nachdem nun feststand, dass alles geschlossen wird, haben wir uns erst einmal informiert und alles mit dem Campingplatz abgeklärt. Auch für das Rückholprogramm der Bundesregierung hatten wir uns bereits angemeldet.
    Dann sind wir zur Sehenswürdigkeit Wanakas gelaufen, einem Baum im Wasser. Danach sind wir entlang des Strands und auch durch die Stadt gelaufen und haben dann, zum letzten Mal in Neuseeland, bevor alles schließt, ein Bier getrunken. Es war interessant, alle haben sich für 4 Wochen verabschiedet und noch die letzten Dinge besprochen. Nur das mit dem Abstandhalten hatten sie noch nicht so drauf.
    Nachdem es an diesem regnete, verbrachten wir den Rest des Tages auf dem Campingplatz und kümmerten uns um die Footprints, hatten Tee mit Caramel Slice und kochten zum Abendessen.
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  • Wanderung zum Rocky Mountain

    25. mars 2020, New Zealand ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach dem Frühstück machten wir uns am letzten Tag vor dem Lockdown noch auf zu einer Wanderung auf den „Rocky Mountain“. Nach einer kurzen Autofahrt legten wir los. Es war ein schöner Trek, nicht allzu anspruchsvoll und mit tollen Ausblicken.
    Danach sind wir in die Stadt gefahren und waren noch kurz einkaufen. Und mal wieder, es waren einige Leute unterwegs und das Abstandhalten („Social distancing“) hat nicht so gut funktioniert.
    Zurück am Campingplatz erhielten wir dann „Quarantäne-Bändchen“ für den Campingplatz. Es wird nun von einem Security regelmäßig überprüft, dass wirklich nur Gäste des Platzes anwesend sind.
    Später schauten wir auch noch Nachrichten, wo von vielen festsitzenden Touristen, Straßenkontrollen und so weiter berichtet wurde. Auch eine Alarm-Notfallnachricht wurde an das iPhone von Domi gesendet. Es scheint hier alles sehr strukturiert und geordnet abzulaufen. Aber das Land hatte auch ein paar Wochen mehr Zeit zu reagieren und zu planen...
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  • Quarantäne - Tag 1

    26. mars 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Am ersten Tag der Quarantäne (Warnstufe - Level 4) sind wir nach dem Frühstück zu einer kleinen Wanderung aufgebrochen, da es am Nachmittag anfangen sollte zu regnen... Die Stadt war ziemlich leer, jedoch auf dem Berg war einiges los: Jogger, Wanderer, Leute die mit ihren Hunden Gassi gingen... Abstandhalten ging schon besser, aber so manche haben es anscheinend noch immer nicht kapiert...
    Nach dem Mittagessen blieben wir dann auf dem Campingplatz, entspannten ein wenig und erledigten ein paar Dinge.
    Neben Regen gab es kurzzeitig auch starken Wind, so dass ein Baum zum Teil umgeknickt ist... Glücklicherweise hat dort niemand geparkt.
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  • Quarantäne - Tag 2

    27. mars 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 11 °C

    Heute war es wieder schöner und so gingen wir nach dem Frühstück mit Toast sowie Ei mit Käse überbacken nochmals zum See und kurz zum Einkaufen. Von Gruppen darf hier immer nur eine Person in dem Supermarkt.
    Zurück auf dem Campingplatz saßen wir dann draußen in der Sonne, haben gelesen und Wein getrunken. Nur die Baumarbeiten zur Beseitigung des umgefallenen Baumes waren ein wenig störend.
    An diesem Tag wurde auch mal wieder geputzt im Gemeinschaftsbereich. Bereits nach 2 Tagen sah es teilweise schon sehr dreckig aus. Es ist wirklich unglaublich wie wenig Gedanken sich manche Menschen machen. Besonders nervig sind zwei junge Engländerinnen... 😤
    Ansonsten gibt es noch ein paar Franzosen hier, Deutsche, Holländer und andere. Irgendwie bleibt jeder so ein bisschen für sich selbst. Ist ja auch okay Abstand zu halten... Die zwei Netten Deutschen sind leider noch davor abgereist...
    Wir haben gelesen, dass es anscheinend immer noch Touristen gibt, die versucht haben sollen, weiterzureisen und sich nicht an die Vorgaben halten. Die westlichen Touristen sind teilweise wirklich eingebildet und egoistisch... 🙄
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  • Quarantäne - Tag 3

    28. mars 2020, New Zealand ⋅ ⛅ 10 °C

    Die neuseeländische Regierung hat verkündet, dass die Rückholflüge bis 31.03. erstmal ausgesetzt werden müssen. Sie befürchtet, dass die vielen Reisenden nicht ohne ihre Quarantäneregeln zu brechen an die Flughafen kommen können. Die Flüge sollten mit Air New Zealand erfolgen und dort gibt es auch Bedenken, da auch Bordpersonal bereits erkrankt ist. Also wird vor April erstmal kein weiterer Flieger starten... 😤 Der erste Flieger ab Auckland durfte heute vormittag allerdings noch fliegen.
    Beim Frühstück erreichte uns ein Anruf von der Campingplatz-Verwalterin, ob wir denn nicht unseren Platz wechseln könnten, auf einen Platz mit eigenem Klo und Dusche. Wir haben uns den Platz dann mal angeschaut, bei dem Klo und der Dusche handelt es sich um eine freistehende Kabine und die Dusche ist direkt neben dem Klo, fast wie in Asien 😁. Wir haben aber zugesagt, da die allgemeinen Toiletten wohl auch aufgeteilt werden sollten, so dass jeder immer das gleiche Klo und die gleiche Dusche nutzen muss.
    Auch im Aufenthaltsraum mit der Küche wurden die Quarantäne Regeln ausgeweitet, es soll nur noch einer von jeder Gruppe rein, maximal 10 Personen gleichzeitig und eigentlich soll man hier nicht mehr so viel Zeit verbringen, sondern so schnell wie möglich zurück ins Zimmer (oder bei uns in den Van 😬) . Glücklicherweise hat sich das Wetter verbessert und es möchte sowieso jeder lieber draußen sein.
    Wir sind dann mal wieder spazieren gegangen und haben auf dem Weg bei der Apotheke nachgefragt, ob sie Masken verkaufen 😷. Diese waren natürlich ausverkauft. Als wir zurück kamen war der Security in seinem Auto so sehr auf sein Handy konzentriert oder eingeschlafen, dass er gar nicht gemerkt hat wie wir vorbei gelaufen sind. Könnte man sich also sparen. 😆
    Zum Glück scheinte heute die Sonne, so dass wir diese an unserem neuen Platz mit Bergpanorama genießen konnten. Unser Abendessen haben wir gemäß den neuen Regeln auch dort gegessen.
    Anschließend saßen wir in unserem mit Heizlüfter beheizten Van und haben die Zeit totgeschlagen...
    Aber wir wollen uns nicht beklagen, wir haben alles nötige und nun zahlen wir auch noch den verbilligten Tarif, den alle anderen offensichtlich schon bekommen hatten. 😉
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  • Quarantäne - Tag 4

    29. mars 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 10 °C

    Natürlich wie sollte es sein, neben Essen, Schlafen, Trinken, Lesen und bissl Rausgehen haben wir nicht viel gemacht. Selbstverständlich sind wir mal wieder zum See gelaufen und auch zum Einkaufen. Diesmal musste man kurz warten bin Reingehen und auch hier gibt es Leute, die sich vordrängeln. 😝
    Obwohl man im Supermarkt über Bildschirme und Durchsagen ständig an die Regeln erinnert wird, kriegen die Leute es einfach nicht hin. Insbesondere die Mitarbeiter haben es mit dem 2m Abstand nicht kapiert und sind die ganze Zeit sehr nahe gekommen. Es gab jedoch eine Überraschung: Es gab wieder zwei Packungen Desinfektionstücher. Da musste man gleich zuschlagen! Auch wenn wir das ein riesiges 90er Pack Tücher war... 😉
    Ansonsten saßen wir in der Sonne und genossen die Ruhe. Ach und übrigens, hier in Neuseeland sind auch die Spielplätze gesperrt. Der Virus soll hier auch wirklich gar keine Chance haben...
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  • Quarantäne - Tag 5

    30. mars 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 12 °C

    Eigentlich dachten wir, wir könnten bald aufhören mit Footprints, aber es gibt doch noch immer was Neues zu erzählen...
    Nach dem Frühstück gingen wir erstmal auf einen längeren Spaziergang, mal wieder zum „Mount Iron“. Als wir oben Pause machten, hatten sich neben uns zwei Einheimische und ein wohl bissl dummer Deutscher getroffen (haben sich auch umarmt), denn der sagte es wäre ein Menschenrecht in die Natur zu gehen, deswegen möchte er einen Camper kaufen und dann weiterfahren, obwohl das ja genau nicht erlaubt ist. Der Parkplatz am Fuße des Berges wurde auch gesperrt. Sogar die Tore und Überstiege sollen nicht mehr angefasst werden. Es gab ja den ersten Toten hier und jetzt drehen offensichtlich manche durch...
    Es wurden auf jeden Fall neue Regeln erlassen, insbesondere für Touristen. Es gibt jetzt daher keine Tische mehr im Gemeinschaftsraum. Das jetzt nach und nach alle getrennt werden sollen ist ja aus meiner Sicht sowieso zu spät, da wir sowieso schon längst alle infiziert wären, wenn es denn überhaupt jemand hier hätte. Das bezweifeln wir sowieso...
    In einem Land in dem es außer Landwirtschaft und Tourismus nicht viel gibt, sollte man sich das schon genauer überlegen wie man jetzt mit den Touristen umgeht... da sagt die Ministerpräsidentin sie wüsste nicht wie viele hier seien. Es sollen aber noch über 100.000 sein. Aber genau das sollten sie sich ja bewusst sein, anstatt nur einen Stopp für Rückholungen zu verhängen, der sowieso nichts bringt...
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  • Quarantäne - Tag 6

    31. mars 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 13 °C

    Viel ist nicht passiert. Es gab nur mal wieder einen neuen Zettel mit weiteren Verschärfungen für die Küche. Man soll nun alles was man berührt abwischen. Wenn man sich regelmäßig die Hände wäscht, dann ist das ja wirklich kein Problem. Ein Bisschen drehen sie hier schon durch in Neuseeland...
    Sonst sind wir mal wieder am See entlang gelaufen und zur Abwechslung durch ein Wohngebiet zurück. Es war interessant die Häuser und die Leute zu beobachten. Die meisten Häuser sind jedoch wohl Ferienhäuser von reichen Neuseeländern, da sie leer waren und sehr schick hergerichtet sind. Cool war auch, dass es begrünte Wege über Rasen zwischen den einzelnen Straßen gab...
    Den restlichen Tag chillten wir auf dem Campingplatz. Währenddessen hissten dann Nachbarn die Amerika Flagge. 🇺🇸 Nach ein bisschen Hin und Her (ein Fotoshooting oder so) war sie aber auch schnell wieder verschwunden und kleine Neuseeland Flaggen hingen am Balkon. 🇳🇿 Später spielte dann auch noch jemand Dudelsack, was ab sofort auch jeden Abend wieder passieren würde.
    Zur Feier des Tages, dass es keine weiteren Informationen von der hiesigen Regierung für die Touristen gab, und wir weiter nur warten können, haben wir uns leckere Rindersteaks gekauft und wie jeden Abend Wein getrunken. 😊
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  • Quarantäne - Tag 7

    1. april 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 18 °C

    An diesem Tag gingen wir mal wieder Spazieren. Diesmal liefen wir in die andere Richtung, den Berg hinauf in ein anderes Wohngebiet. Immer auf der Suche nach Teddybären, da hier viele Leute Teddys in den Fenstern oder im Garten zur Unterhaltung der Kinder versteckt haben.
    In den neuen Wohngebieten gab es viele, offensichtlich teure Architektenhäuser, die oft zu sehr nach Möbelkatalog aussahen. Aber die Häuser an sich sahen deutlich besser aus als in einem deutschen Neubaugebiet. Insbesondere die Kombination aus Holz und Wellblechen kann sehr gut ausschauen...
    Ansonsten entspannten wir mal wieder in der Sonne bei sehr angenehmen Temparaturen.
    Auch den täglichen Gang zum See mit dem Besuch der Enten haben wir natürlich nicht vergessen. Diesmal kamen sie noch viel schneller und auch ganz nah. Wir vermuten sie haben wirklich Hunger. Da werden wir wohl helfen müssen...
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  • Quarantäne - Tag 8

    2. april 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    Endlich gibt es gute Neuigkeiten! Das Warten hat bald ein Ende... Die neuseeländische Regierung hat ihre Blockade bei den Rückholflügen aufgegeben. Eigentlich ist nun alles wieder we zuvor, außer dass wir nun eine Woche warten mussten... Ab Anfang der nächsten Woche, oder vllt auch früher, sollen die Flieger ab Christchurch starten. Wir sind also gespannt wann wir an der Reihe sind. 😉
    Ansonsten waren wir mal wieder Spazieren, diesmal in der anderen Richtung. Danach saßen wir in der Sonne. „Hugo und die Rasselbande“ kamen heute leider nicht vorbei, das war bisschen schade. Dafür gingen wir dann später aber an den See zu den Enten und hatten ein wenig Brot dabei, um sie zu füttern. Sie sind wohl ziemlich hungrig, so schnell wie sie angeschwommen kamen... Leider war da dann auch eine Ente dabei, der es offensichtlich nicht so gut ging. Die hatte einen angebrochenen Schnabel und fand auch nicht das Essen, das wir ihr extra gegeben hatten... und dann kam auch noch ein Falke, der die Ente wohl am liebsten sofort gegessen hätte. Aber wir haben sie für dieses Mal beschützt. Die Frage ist nur für wie lange....
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  • Quarantäne - Tag 9

    3. april 2020, New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

    An diesem Tag haben wir wirklich nicht viel gemacht und es gab auch sonst keine Neuigkeiten. Wir gingen zweimal zum See, zum Einkaufen und haben zwischen den Mahlzeiten gechillt...