• Paul Hubert
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Afrika Overland Expidition

Wir sind vier Abenteurer in zwei selbst umgebauten Geländewagen🚗 und fahren sechs Monaten lang von Köln bis Kapstadt🌍 einmal quer durch Afrika. 🐆🦁
🚗 Route: Westküste Afrikas
📸 Hier gibt’s Einblicke in unseren Alltag
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  • Sahara Wüstentour

    Nov 14–15, 2025 in Mauritania ⋅ ☀️ 31 °C

    Es geht los 400km Wüstensand ohne Stadt, Straßen und Tankstellen stehen uns bevor. 550km sind es bis zur nächsten Tankstelle dementsprechend viel Diesel, Wasser und Essen haben wir dabei um genau zu sein 175L Diesel 125L Wasser.
    Wir rechnen bei allem ordentlich Reserve ein, mann weiß ja nie was kaputt geht und wie lange die Ersatzteilbeschaffung im schlimmsten Fall dauern würde. Auch beim Diesel haben wir noch wenig Erfahrungswerte, wie viel Liter das Auto im Endeffekt im Gelände verbraucht. Also gehen wir einfach auf Nummer sicher und machen alles voll, so können wir anstelle von etwa 11-12 L auf der Straße nun einen Verbrauch von etwa 30L haben und wir würden trotzdem hin kommen.
    Für die Geländefahrt lassen wir außerdem Luft aus unseren Reifen, wir verringern den Druck von ca. 3 Bar auf 1,4-1,8 Bar.

    Wir fahren den ganzen Tag durch die Wüste 🏜️ und kreuzen verschiedene Landschaften und Untergründe. Mal Sand, mal steinig, mal hart, mal Waschbrett. Mal Kilometerweit gerade, mal mit Dünen aber schlussendlich sieht alles ziemlich ähnlich aus, so wie man sich eine Wüste eben vorstellt. Sehr beeindruckend diese unendliche Weite. Etwa 30 grad haben wir es tagsüber.
    Ich bin gerade vorgefahren und habe unsere Kolonne angeführt. Garnicht so einfach als Fahrer sich auf den Weg und das Gelände zu konzentrieren, gleichzeitig aber auch einem Track in einer off-road App zu folgen. Da kommt es uns echt zu gute immer einen Beifahrer zu haben der in dem Fall sagt wo der Track lang führt, den Rückspiegel und die anderen Autos im Auge behält und das Funken mit den anderen übernimmt. Es macht mir unglaublich viel Spaß zu fahren und mit teilweise 80kmh durch die Wüste zu fegen. Erfahrung haben wir damit trotzdem nicht viel, so mussten wir auf die harte Tour merken das jederzeit ein Absatz oder ein Hubel kommt der das Auto ordentlichen durch die Gegend wirft. Bei einem meiner ungewollten „Stunts“ haben wir nur fast unser Dachzelt verloren… auf einmal konnte ich es vorne aus der Windschutzscheibe über uns sehen 😂😂.
    Unser off-road track führt übrigens immer an den Bahngleisen des bekannten 2,5km langen iron train entlang. Etwas reizt es mich schon wie die Einheimischen und sämtliche andere Touristen auf dem Zug mit zu fahren. Leider passt das nicht in unseren Zeitplan, eine Strecke dauert 10 Stunden und verpassen möchte ich unsere Wüstentour auch nicht. Der Belgier Sebastian ist den Zug vor einem Tag tatsächlich gefahren, eine unglaubliche Erfahrung etwa 24 Stunden war er unterwegs hin Richtung Abbaugebiet und zurück zur Küste.

    Nach 180km Wüste suchen wir uns einen Schlafplatz hinter einer Düne. Wir verbringen einen schönen Abend zusammen und genießen sobald es dunkel wir den schönsten Sternenhimmel den ich je gesehen habe. Komplett ohne Lichtverschmutzung, bestimmt eine Stunde liege ich auf dem Rücken im Sand und schaue einfach nur hoch. 😍
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  • Mauretanien

    Nov 12–14, 2025 in Mauritania ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach der Grenze fahren wir zu einem bekannten Ort unter Overlandern. Eine Art Villa von einem Niederländer, mit einem Campingplatz direkt am Wasser. Eine coole Atmosphäre, alles Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern an einem Ort. Alles Leute die genau das selbe wie wir machen, mit einem Geländewagen Afrika erkunden.
    Dementsprechende spannende sind die Gespräche. Wir tauschen uns mit vielen Leuten aus, darunter viele Deutsche. Hier treffen wir auch die Belgier und die Franzosen die wir bereits in Dakhla kennengelernt haben. Für unsere bevorstehende Wüstentour in Richtung „Auge Afrikas“ wollen sich die Belgier uns anschließen. Wir planen also die bevorstehende Route und füllen unsere Essens, Wasser und Diesel Vorräte auf. Das erste Mal ist das einkaufen so richtig Lästig. Wir finden kaum das was wir suchen, Fleisch hängt nur ungekühlt in einer art Metzgerei, wo mir beim aufmachen der Tür schon schlecht wird. Kein Wunder in dem Schuppen hatte es bestimmt auch 25-30grad. 🫠
    Wir klappern also sämtliche Läden ab um möglichst viel zu finden. Dabei sind die Läden für die Einheimischen die interessantesten. Selbst Wasser zu bekommen ist auf einmal ganz anders als noch in Dakhla, hier haben die Läden kaum große Wasservorräte. Das Problem ist das wir pro Auto über 100L brauchen. Also suchen wir immer weiter, sprechen mit unterschiedlichen Ladenbesitzern bis uns einer den Örtlichen Markt empfiehlt.
    In mitten der Straßen auf dem Bild (pures Chaos) finden wir einen kleinen Laden der 20L Wasserflaschen verkauft. Er hat gerade so genug das wir uns eindecken können.
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  • Letzte Nacht in Marokko

    Nov 11–12, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 25 °C

    Bevor es an die Mauretanische Grenze geht fahren wir nach Dakhla in die Stadt um einzukaufen. Das erste mal haben wir nicht die Möglichkeit einen größeren Supermarkt anzusteuern. Wir kaufen uns unsere Lebensmittel also aus verschiedenen kleinen Läden zusammen. Alles was wir haben wollen bekommen wir dabei lange nicht. Fleisch gibt es nur noch an der „Frischetheke“ am Straßenrand. Gemüse und Obst nur noch in Läden wie auf dem Bild.
    Wir planen also um und überlegen uns was wir aus den vorhandenen Sachen kochen können.

    Wir fahren weiter in Richtung Grenze. Etwa fünf Stunden fahren wir, bis wir 10 Minuten vor der Grenze einfach links ins nichts abbiegen und uns hinter einem Berg, Düne vor der Straße verstecken.
    Diese Platz wurde uns von den Belgiern und den Franzosen empfohlen die wir in Dakhla getroffen haben. Sie haben die Grenze bereits passiert und sind uns einen Tag voraus.
    Wir sind übrigens mittlerweile mit 4 Autos unterwegs, Dion der Niederländer den wir ebenfalls in Dakhla getroffen haben, hat sich uns für den Grenzübertritt angeschlossen.

    Ach ja das Visa Problem. Ana und Leon sind morgens bereits in Richtung Grenze gefahren während wir in Dakhla einkaufen waren. Vor Ort konnten sie mit einigen Leuten sprechen um schlussendlich herauszufinden, das Mexikaner allgemein kein Visum bekommen sollen. Das ist uns neu und diese Info ist auch nirgends im Internet zu finden. Es gibt aber schon einige die trotzdem in Mauretanien waren, das würde heißen, die Regelung ist ggf. Mit der Einführung des e-Visa 01.2025 neu gekommen.
    Zum Glück ließ sich aber ein Kontakt zu einem Mitarbeiter der Deutschen Botschaft in Mauretanien herstellen. Wie auch immer hat er es geschafft nach etwa 6 Stunden das Visum zu organisieren. Bezahlt habe wir nichts extra. Es hätte noch die „illegalen“ Variante mit Bestechung gegeben, dann hätte das Visa anstelle von 55€ etwa 400€ gekostet. Zum Glück hat es so geklappt.
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  • Dakhla

    Nov 8–11, 2025 in Morocco ⋅ 🌬 21 °C

    Wir fahren weiter und steuern Dakhla an, eine beliebte Stadt bei Reisenden, bevor es nach Mauretanien geht. Unterwegs müssen wir das erste mal bei einer Polizei Kontrolle unsere Pässe zeigen. Bereits hier können wir damit glänzen wie gut wir vorbereitet sind. 😂 Normalerweise zieht sich eine solche Kontrolle an einem checkpoint, da die Polizei alle Daten händisch in ein riesen Buch einträgt. Wir haben dafür natürlich pro Auto 50 Exemplare eines sogenannten Fiche wo all diese Informationen zusammengefasst stehen. So können wir nach 2 min weiter.

    Dakhla ist ein bekannter Ort für Kitesurfer, da es eine Art Oase hinter der Landzunge gibt. Hier gibt es extrem viel Wind und keine Welle.
    Wir stellen uns hinter eine Große Düne, wir sind nicht die einzigen die im Windschatten dieser Düne ihr Camp aufschlagen. Etwa 20 Camper stehen in einer Reihe, alles Europäer die hier überwintern. Ein paar deutsche sind auch dabei mit einigen sprechen wir über die bevorstehenden Grenze und das Visa Problem welches wir haben. Achso ja, übrigens wir haben ein Visa Problem…

    Alle bis auf Ana (Mexikanischer Pass) haben das Visa online bekommen. Bei Ana zieht es sich nun schon zwei Wochen und wir haben immer noch keine Antwort. Woran es wirklich liegt wissen wir nicht, das E-Visa wurde neu eingeführt und Erfahrungsberichte gibt es auch noch nicht.
    Wir informieren uns fleißig, überlegen was die Lösung sein könnten und sprechen immer wieder mit verschiedenen Leuten mit Erfahrung, mal mehr mal weniger.
    Abends gehen wir in einem Restaurant welches eigentlich bereits seit 3 Jahren geschlossen ist Essen. Der ehemalige Koch des Restaurants spricht etwas deutsch, passt seit Jahren auf das Gebäude auf und kocht ab und an noch etwas. Mann muss 2 Stunden vorher bestellen, damit er genug Zeit hat das einzige Gericht auf der Karte zu kochen. Wer hätte es gedacht es ist mal wieder Tajine.
    Er hat kein Strom, somit nur Licht aus Akku und Solar Lampen. Fließend Wasser hat er auch nicht. Die Tür ist immer abgeschlossen, wir klopfen also an einer dunkelen Glastür kein Licht innen, kein Licht außen. Er schließt die Tür auf, lässt uns rein und schließt wieder ab, das macht er wohl immer so er will ja keine ungeplanten Gäste empfangen.
    Wir setzen uns im Dunkeln an den Tisch, das einzige Licht spenden uns eine Akkulampe die er uns bringt, und unsere Stirnlampen.
    Das beeindruckend bei der ganzen Geschichte ist, es war die beste Tajine die wir in ganz Marokko hatten.
    Außerdem sagt er, er ist zufrieden damit wie er hier lebt und ändern will er daran nichts. Auch die Kunden reichen ihm.

    Neben den ganzen Campern lernen wir auch andere Overlander kennen. Abends fährt auf einmal ein älterer Toyota landcruiser aus Belgien neben uns, kurze Zeit später folgt ein Landrover Defender aus Frankreich.
    Jeweils ein Pärchen, alle unser Alter. Sie kennen sich untereinander schon, auch in Marokko kennengelernt. Wir kommen ins Gespräch, dann wird es lustig, alle aus Europa, alle etwa zur selben Zeit in Europa gestartet und alle das selbe Ziel Südafrika. Nur die Zeitpläne unterscheiden sich 6 Monate zu 12 Monate zu 18Monat.
    Wir laden alle zu uns ein um unsere Alkoholreserven zu killen, wir dürfen kein Alkohol nach Mauretanien mitnehmen und wir haben noch einiges, Bier, Gin und Tequila. Wir haben einen lustigen Abend zusammen tauschen uns aus und machen zusammen alles leer. Ach ja und ein Kollege aus den Niederlanden sitzt auch noch mit dabei und wer hätte es gedacht er hat den selben Plan.
    Auch ein großer LKW mit Reisenden aus aller Welt hält an. Es ist eine geführte Reise mit dem selben Ziel wie wir, Crazy das ganze in der Art durchzuziehen. Besonders wenn Mann beachtet, das es eigentlich zwei lkws waren und einer davon bereits in Marokko einen schweren Unfall mit verletzten die wohl immer noch im Koma liegen hatte. 🤯
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  • Westsahara

    Nov 7–8, 2025 in Morocco ⋅ 🌬 22 °C

    Wir ziehen weiter in die Westsahara, sämtliche Straßen sind mit unzähligen Marokkanischen Flaggen geschmückt.
    In einer Stadt steht ein Riesen Torbogen, einfach so als Eingang zu… naja keine Ahnung einfach so halt. Auch hier sieht Mann die Landkarte Marokkos um die Westsahara erweitert.
    Die Landschaft ist sehr eintönig steinig, eine typische Steinwüste. Wenige Orte und wenn es einen Ort gibt, ist einfach alles rot geschmückt mit marokkanischen Flaggen.
    Immer entlang der Küste sehen wir Kilometer weit garnichts, mal ein paar Windräder oder ein riesen Förderband welches Phosphor aus Anbaugebieten in mitten der Wüste transportiert.
    Es ist anders als wir es uns vorstellen hatten, wenn wir zuvor über die Sahara gesprochen haben dachten wir, wir würden viel mehr Sanddünen sehen. Wahrscheinlich sind wir dafür bisher immer zu nah an der Küste.

    Am Ende das Tages suchen wir uns einen „Campingplatz“ viel mehr ein umzäunter überwachter Parkplatz. In der Westsahara ist es für uns sicherer so, als wild zu stehen.
    Außerdem sind wir so in Stadtnähe, das nutzen wir um abends essen zu gehen. Wie fast immer eigentlich, denn essen gehen ist hier häufig billiger für uns als selbst einzukaufen und zu kochen. Das liegt vor allem daran, wo wir bisher immer einkaufen waren. Noch haben wir die Möglichkeit in größeren Städten, zuletzt Agadir in einem Carrefour relativ europäisch aber dafür teurer einzukaufen. Naja und bequem ist immer essen gehen natürlich auch. Auch wenn die marokkanische Küche jetzt echt nicht der Brüller ist. Das einzige was echt sehr gut sein kann ist die bekannte Tajine, wovon wir schon echt gute, aber auch weniger gute hatten.

    Bevor es allerdings abends essen geht, nutzen wir den geraden Parkplatz um unseren Sturz und die Spur an der Hinterachse einzustellen. Durch die starke Beladung hat sich unser Fahrwerk an der Hinterachse ordentlich gesetzt, weshalb wir bereits unsere Zusatzfedern hier in Marokko verbaut haben. Das hat allerdings nicht gereicht um das Auto auf Ursprungshöhe zu bekommen, deshalb sind wir nun gezwungen den Sturz und die Spur auf die neue Höhe anzupassen.
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  • Sahara

    Nov 6–7, 2025 in Morocco ⋅ 🌬 22 °C

    Wir füllen in Taghazout unsere Wasservorräte auf und fahren los. Nach einem Zwischenstopp in Agadir zum einkaufen geht es in Richtung Westsahara. Beruhigt sind wir aufgrund der letzten News in den Nachrichten nicht unbedingt. Aber die unruhige und ungeklärte Lage war uns zuvor ja auch schon bewusst.
    Was uns in den letzten Tagen auch schon aufgefallen ist, ist der unglaubliche „Nationalstolz“ überall hängen Marokko Flaggen, alle Leute schmücken ihre Autos innen und außen mit Flaggen. Ob es nur aufgrund des Konflikts um die Westsahara so ist wissen wir nicht. Gefeiert wird die Unterstützung des UN Sicherheitsrates bei dem „Autonomieplan“ auf jeden Fall. Immer wieder sieht Mann Flaggen auf LKWs oder großen Plakaten, wo die Umrisse Marokkos die Westsahara mit umschließen.
    Wir schaffen es offiziell bis in die Sahara fahren aber noch nicht in das Gebiet der Westsahara.
    Was noch anders ist, zuvor lag der Dieselpreis in Marokko ziemlich konstant bei etwa einem €. Seitdem wir in der Sahara sind, liegt er bei etwa 81 Cent. Das liegt wohl an Steuervergünstigungen und das einfach so ohne Landesgrenze oder sonstiges nur weil Mann offiziell im Bereich der Sahara ist, Interessant…
    Wir schlagen unser Camp direkt an der Steilküste zum Atlantik auf und kochen. Mit ordentlich Wind, dem Geräusch der Wellen und Gischt die bis hoch an unser Auto spritzt lassen wir den Abend ausklingen.
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  • Taghazout 🌊🏄

    Nov 3–6, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 23 °C

    Taghazout bay ein bekanntes Reiseziel für Surfer 🏄‍♂️, Perfekte Wellen an der Atlantikküste.
    Auch wir steuern nach Marrakesh direkt über Agadir nach Taghazout zum Surfen auf einen Campingplatz. Zwei Tage Surfen hatten wir geplant, schlussendlich waren es drei (dank mir, wieso? ähm naja…)
    Der erste Tag war super, wir haben uns eine Surfstunde für die Basics genommen. Der Surfcoach meint, für das erste Mal machen wir das super und so nimmt er uns mit ans Lineup etwas weiter draußen. (Ein allgemeiner Begriff für die Zone, an der die Wellen brechen und Surfer darauf warten, ihre Wellen zu erwischen.)
    So verbringen wir den ganzen Tag im Wasser, üben fleißig und Surfen das ein oder andere Mal „richtig“ eine Welle. Teilweises zusammen in einer Welle nebeneinander und das am ersten Tag🤯. Ein geiles gefühl.
    Am nächsten Tag war ich raus, mich hat’s erwischt. Womit? Keine Ahnung ich bin einfach Krank, Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen, Erbrechen und alles was dazugehört.
    Naja, nicht das erste Mal das es einen von uns scheiße geht. Wir verlängern unseren Aufenthalt um einen Tag, ich kann mich ausruhen und die anderen gehen surfen.

    Schade,ich hätte gerne mehr davon gehabt aber mann kann nicht alles haben. Ich werde es auf jeden Fall nochmal machen.
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  • Marrakesch

    Oct 30–Nov 2, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 25 °C

    Nachdem wir die Aussicht am schönen Schlafplatz genossen haben ziehen wir früh los denn unser Tagesziel ist Marrakesch. Etwa 8 Stunden sind wir unterwegs. Auf dem Weg schauen wir auf Airbnb nach Wohnungen mit Stellplätzen für unsere Autos, denn Campingplätze gibt es leider nur außerhalb der Stadt.
    Angekommen bei einer Wohnung in einer gated community die eigentlich genug Parkplätze haben soll, lässt uns die Security nur mit einem Auto rein. Wir überlegen ob wir die Buchung stornieren sollten, entscheiden uns aber aufgrund der Lage des Preises und der Uhrzeit dagegen. Also suchen wir uns in der Stadt einen überwachten Parkplatz für die übrigen zwei Autos, parken diese dort. Anschließend checken wir nach einer verückten umlade Aktion unsere Klamotten in mitten der Medina in unser Haus ein.
    Die nächsten drei Tage bestehen aus Essen.

    Naja nicht nur natürlich, wir schauen uns die Medina an. (Die Medina von Marrakesch ist die historische Altstadt der Stadt, die von einer Festungsmauer umgeben ist. Das arabische Wort "Medina" bedeutet "Stadt") Bei Nacht und bei Tag ein Erlebnis für sich. Unzählige Roller, Mopeds und Mofas die durch die schmalen Gassen an einem vorbei heizen. Unmengen an Müll und Touristen, so viele Abgase und Rauch von unzähligen Grillbuden. Der Geruch von Verwesung, Fischmarkt, Fäkalien und Müll.
    Einfach nur eine Heftige Reizüberflutung (und ich dachte ernsthaft, Marokko würde nicht „schlimmer“ als der kasachische Basar werden).
    Kommen wir zu den guten Sachen, die Gassen sehen echt schön aus. Kleine Läden aneinandergereiht, Gewürze, Metzger, Mini Supermärkte, Seife und Duftpulver oder Duftblöcke (quasi Marokkanischer Douglas oder Rituals)😂, Lampen und Deko Shops, Restaurants, Crêpes, Cafés, street food und vieles mehr.

    So schäbig und schön zu gleich, sind das im Nachhinein die Momente wo ich der Meinung bin, deshalb machen wir die Reise. Aus der Komfortzone ausbrechen, in das Abenteuer stürzen die Kultur erleben und spüren. Von einem street food Grill essen wo ich schon Bauchschmerzen beim angucken bekomme.

    Wir nutzen außerdem die Zeit im Airbnb um unsere Klamotten zu waschen und uns eine Pflegeleichtere Frisur zu schneiden.
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  • Der Hohe Atlas

    Oct 29–30, 2025 in Morocco ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir fahren weiter im Atlasgebirge rum. Mittlerweile ist der höchste Punkt auf den wir mit unseren Autos Hochklettern 2.600m hoch. Das merken wir auch am Spritverbrauch, das ständige auf und ab kostet uns ca.3Liter mehr pro 100km. So sind wir hier oben bei einem Verbrauch von 14L/100km. Beim Literpreis von 1€ ist das aber auch nicht so schlimm😉.
    Wir fahren durch mehrere Schluchten, die einen Touri übersät die anderen leer. Wir merken immer wieder wie Cool es eigentlich ist mit den eigenen Autos hier zu sein und nicht auf Touristenfahrten angewiesen zu sein.
    Das einzige was echt cool an den Touristenfahrten ist, sind die Autos… Toyota Land Cruiser und das überall und in unvorstellbaren Mengen. Mal etwas neuer mal etwas älter stehen und fahren diese Autos überall, manchmal sehen wir fünf stück hintereinander.
    Wir fahren durch kleine Dörfer und über unzählige Passstraßen. Schnell bekommen wir den unterschied zu spüren welche Orte sehr touristisch sind und welche weniger. In Orten die touristisch sind grüßt kaum jemand und es wird gebettelt, während in weniger touristischen Orten von allen nett gewunken wird und die Menschen sich freuen wenn wir zurück winken.
    So suchen wir uns immer Restaurants und Cafés raus in denen es uns möglichst einheimisch vorkommt. Wir landen in nicht nur einem Café welches nichtmal eine Karte hat. Freundlichen sind hier alle zu uns auch wenn uns viele Leute immer wieder anschauen.
    Einmal treffen wir in einem Café einen man der etwas englisch spricht, er setzt sich unaufgefordert zu uns fragt was wir haben wollen und bestellt für uns. Dabei arbeitet er nicht mal in dem Café er wollte uns scheinbar einfach nur helfen. Wir labern etwas mit ihm und lernen ein paar wenige Worte auf arabisch und Berber. Die Sprachbarrieren sind auch hier schon teilweise echt spürbar, kaum jemand versteht Englisch. Französisch können auch wenige gut (wir auch nicht).
    Wir versuchen häufig auf Arabisch oder Berber die Basics aber auch dabei nennt uns jeder eine andere Bedeutung der Wörter. Lustig ist es auf jeden Fall immer.
    Abends kommen wir an einem wunderschönen Stellplatz auf einem Berg an, 2.300m hoch. Nachts ist es echt kalt, aber am nächsten Morgen ist klar für die Aussicht hat es sich gelohnt.
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  • Verrückter Tag in Midelt

    October 28, 2025 in Morocco ⋅ ☁️ 19 °C

    Tagesaufgabe: Jakobs Lenkstange richten und verstärken.
    Gestern Abend haben wir Mohammed hier auf dem Campingplatz getroffen (Nachtwächter), er spricht etwas deutsch. Mann merkt aber, er hat es sich selbst beigebracht, das sagt er auch, er wollte mal eine Ausbildung zum Dolmetscher machen. Er gehört zu den Berber (Die Berber sind die Ureinwohner Nordafrikas, einschließlich Marokkos, wo sie die größte ethnische Gruppe darstellen und hauptsächlich im Atlasgebirge leben). Er wohnt mit seiner Familie 6 Monate in der Berber Stadt Midelt und über den Sommer in den Bergen des Atlasgebirges (Nomaden). Seine Familie verkauft die Bekannten Berberteppiche hier in der Stadt.
    Wir verabreden uns für den nächsten Tag er will uns bei der Werkstatt Suche helfen.

    Die Geschichte der Reparatur erzählen die Bilder😉.

    Nach dem Einbau der reparierten Lenkstange bauen wir unser Camp zusammen und fahren mit Mohammed zu einem Metzger. Er meint es wäre besser sich das Fleisch anzusehen und es selbst zum Restaurant zu bringen. Nachdem wir das Fleisch beim Restaurant abgegeben haben möchte er uns seinen Laden zeigen. Am Anfang serviert er uns noch normal Tee und scheint keine Absicht auf Geschäft zu haben bis sein Kollege vorbei kommt. Er scheint mehr das Geschäft in uns zu sehen und legt eine einstündige Teppichshow hin.
    Wir sehen Mohammed an das er merkt, das wir das Ganze nicht so wirklich feiern. Er wirkt immer zurückhaltender und überlässt seinem Kollegen die Show. Wir kaufen im Endeffekt keinen der teuren Teppiche, nur Jakob tut ihm ein gefallen dafür das er geholfen hat und nimmt einen kleinen für 50€.
    Der Verkäufer ist in der Zwischenzeit etwas angepisst das wir nichts kaufen bis auf den (viel zu günstigen) Teppich den Mohammed uns andreht.

    Wir gehen mit Mohammed zum Restaurant, wir merken ihm an, das ihm klar ist, er hat die Stimmung versaut.
    Trotzdem haben wir noch halbwegs gute Laune, essen Tajine und Fleischspieße mit Bohnen. Das Essen war gut und so verabschieden wir uns mit einer Unterschrift auf Leon und Anilus Außenküche.
    Zusammengefasst war es trotzdem eine coole Erfahrung.
    Wir fahren weiter in die Berge des Atlasgebirges und schlafen etwas abseits einer Straße an einem ausgetrockneten Fluss.
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  • Cirque de Jaffar

    Oct 27–28, 2025 in Morocco ⋅ 🌙 19 °C

    Wir bauen unser Camp nach einer sehr windigen und kalten Nacht um etwa 10Uhr zusammen. Wir brechen auf in Richtung Cirque de Jaffar, eine sehr bekannte und beliebte Schlucht unter Offroadern.
    Bei der Einfahrt fahren wir durch ein ausgetrocknetes Bachbett, bzw. Ist die ganze Schlucht wohl wenn es regnet eine Art Bach. Am Rande der Zufahrt treffen wir einen LKW aus der Schweiz der sich uns anschließt, und eine Art Nomaden sehen wir neben vielen Hirten auch. Die Nomaden sind bekannt dafür zu betteln und frech zu werden und die Leute mit Steinen zu bewerfen, wir bekommen das auch zu spüren. Sobald Autos in Sicht sind holen sie ihre Babys aus dem „Haus“ und betteln damit. Eine Frau klammert sich bei uns am Scheibenrahman fest und läuft einige Meter mit, den Motoradfahrer hinter uns wirft sie mit einem Stein ab woraufhin er stürzt. Wir helfen ihm und fahren weiter.
    Zusammen mit dem LKW Fahrer kämpfen wir uns durch die Schlucht. Am Anfang können wir noch sitzen bleiben aber relativ schnell muss schon der erste aussteigen und die Fahrer durch das Gelände lotsen. Das geht einige Meter so bis wir erfinderisch werden müssen um die ersten dicken Felsen zu überwinden. Wir bauen uns Rampen aus kleineren Steinen und bewegen uns Hindernis für Hindernis, Auto für Auto langsam voran. Der LKW Fahrer hilft uns beim Bauen der Rampen im Gegenzug helfen wir ihm beim vergrößern der Spur.
    Läuft alles nach Plan bis… jakobs Defender auf einmal in zwei Richtungen gleichzeitig lenkt. Die Lenkstange hat sich bei zu viel Druck verbogen.
    Wir haben genug Werkzeug mit und biegen die Stange mit Wagenhebern Kanthölzern und einem Kettenzug wieder gerade. Anschließend verstärken wir die Stange provisorisch mit zwei Montiereisen, Schlauchschellen Klebeband und Paracord. Es funktioniert und wir fahren weiter.
    Nach verlassen des Geländes fahren wir in die angrenzende Stadt Midelt auf einen Campingplatz (viel mehr ein Parkplatz mit Dusche und WC). Abends gibt es noch Tajin und Tee in einem Restaurant.
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  • Kilometer und Höhenmeter

    Oct 26–27, 2025 in Morocco ⋅ ☁️ 18 °C

    Kurz vor Abfahrt testet Jakob den Böschungswinkel und die Untersetzung an einer Felswand, echt beeindruckend was dieses Auto kann🤯. Wir fahren früh los denn wir wollen Kilometer machen. In der Großstadt Fes gehen wir einkaufen und treffen dabei am Parkplatz Österreicher die Marokko erkunden, wir tauschen uns aus und fahren weiter. Danach gibt es Kaffe am Straßenrand, es sieht zwar scheiße aus schmeckt aber echt gut. Die Leute haben hier im Kofferraum immer ganze Siebträger Maschinen und auch die Bohnen werden frisch gemahlen.
    Wir fahren gefühlt den ganzen Tag bergauf denn es geht Richtung Atlasgebirge. Wir durchfahren Kilometerweite Hochebenen auf ca.1.800m. Außerdem machen wir kurzen Halt am Monkey Forest. Nach einer 30 minütigen Schotterpiste zum Abschluss der Tagesetappe, kommen wir auf einer kleinen Freifläche an. Das erste Mal ist alles so richtig staubig, und kalt ist es auch sobald die Sonne weg ist. Hier schlafen wir eine Nacht auf 2000m. Einfach nur geil 🤩.
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  • Chefchaouen

    Oct 25–26, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir fahren um 10 Uhr los Richtung Chefchaouen um uns die Stadt anzuschauen. Die Autos parken wir an einem überwachten Parkplatz, der Parkwächter möchte als Entschädigung das wir ihn etwas runtergehandelt haben 1 Bier pro Auto haben.😂
    Die Stadt ist echt schön aber auch sehr touristisch. Viele kleine Läden und sämtliche Leute die einen fragen ob Mann etwas rauchen möchte.
    Wir essen etwas in einem kleinen Restaurant, die erste Mini Tajine. Dazu gibt es Kaffe, Frischgepressten Orangensaft, Zitronensaft, Cola und frischen Tee mit Minze. Einige von uns kleiden sich mit langen lockeren Klamotten ein, jetzt sehen wir fast aus wie Marokkaner, das gehört zur Vorbereitung für Mauretanien.
    Wir fahren weiter und merken um so weiter wir ins Inland kommen um so weniger Touristen sehen wir, um so ärmer wird die Bevölkerung, um so schlechter werden die Straßen, um so mehr Müll liegt überall. An die bettelnden Menschen, besonders Kinder müssen wir uns noch gewöhnen. Die meisten sind nett winken freundlich und freuen sich, gucken tun alle egal wie alt. Scheint nicht ganz so alltäglich zu sein das so eine Truppe wie wir es sind hier durchfährt. Wir können die Hand schon fast oben halten um allen zurück zu winken.
    Die Kontrollen der Polizei die an fast jedem Kreisverkehr und jeder Kreuzung stattfinden laufen für uns einwandfrei ab, auch die Polizisten gucken freundlich, lachen und winken uns immer freundlich durch.
    Um das Starlink welches wir in 2 Autos verbaut haben sind wir jetzt schon sehr froh, denn wir haben besseres Internet als zuhause und das egal wo wir mit dem Auto sind. Wichtig ist nur das die Windschutzscheibe frei ist. Was das für ein Luxus ist merken wir so als wir das Auto verlassen und durch die Stadt schlendern.
    Wir suchen uns einen Schlafplatz in der Nähe von einem Stausee und einem verlassenen Steinbruch wo wir ungestört unser Camp aufbauen können und schlafen können.
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  • Das erste Mal Afrika

    Oct 24–25, 2025 in Morocco ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir fahren um 7Uhr los, um um 9Uhr die erste Fähre von Tarifa nach Tanger in Marokko zu nehmen. 1 Stunde dauert die Fahrt etwa, so kommen wir mit Zeitverschiebung um 9Uhr an.
    An der Grenze werden wir für europäische Verhältnisse ordentlich kontrolliert. Die Autos werden geröntgt, ein Spürhund beschnuppert unser Auto und auch in unsere Kisten im Kofferraum wollen die Grenzbeamten schauen.
    Aber wir kommen durch und lange hat es zugegebenermaßen auch nicht wirklich gedauert.
    Direkt nach der Grenze kleben wir die nächste Flagge auf die Küche… Marokko, das erste Land in Afrika. Ein geiles Gefühl… endlich, auch wenn ich ehrlich gesagt immer noch kein bisschen aufgeregt bin. Vielleicht liegt es daran das ich immer noch nicht realisiere was hier passiert? Was wir hier machen ist mir bewusst auch wie besonders es ist. Aber das dies der Zustand der nächsten 6 Monate ist sollte mich normalerweise mit dem was uns noch erwartet deutlich aufgeregter sein lassen.
    Wir suchen eine Werkstatt auf und wollen unsere Zusatzfedern hinten einbauen lassen, aber das wir bereits hier schon keine Werkstatt mit einer Hebebühne finden wundert uns etwas. Die zweite Werkstatt die wir fragen hätte am selben Tag noch Zeit, allerdings erst um 16-18 Uhr. Auch der Preis von 110€ erscheint uns nicht wie ein Marokkanischer Preis sondern eher wie ein Preis für uns Europäer. Uns ist es zu teuer und in den Zeitplan passt es auch nicht, so entschieden wir uns dagegen und überlegen uns das wir es doch selbst probieren wollen.
    Wir suchen uns einen Schlafplätze in Richtung Chefchaouen raus und trinken unterwegs am Straßenrand Kaffe und kaufen frisches Fladenbrot.
    Angekommen am Schlafplatz machen wir uns an die Arbeit und sind froh über die vielen Werkzeuge die wir mitgenommen haben. So haben wir die Federn mit etwas rum probieren mit 2 Wagenhebern und allen Kanthölzern die wir dabei haben montiert bekommen.
    Auch unsere Sandbleche und die Schaufel können wir endlich montieren, denn hier interessiert es niemanden was wir auf der Motorhaube mit uns rum fahren. Danach schlagen wir nach dem langen Tag endlich unser Camp auf essen etwas und gehen schlafen.
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  • Tarifa

    Oct 20–24, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir besuchen einen Campingplatz bei Tarifa, da wir hier auf Post warten. Leider bleiben wir länger als geplant denn das Paket verspätet sich.
    Wir nutzen die Zeit und gehen einkaufen, schwimmen, spielen Volleyball, kochen zusammen Burritos und haben schöne Abende. Unter anderem mit Niederländern und einer Älteren Dame aus der UK.
    Wir schauen uns die Stadt an und essen Black rice paella und red tuna. Außerdem haben wir schöne Sonnenuntergänge.

    Am Donnerstag kam endlich das Paket und wir haben die Riemenscheibe an Leons Auto getauscht. So konnte wir Freitag morgen wieder aufbrechen…“
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  • Gibraltar

    October 20, 2025 in Gibraltar ⋅ ☁️ 23 °C

    Nachdem wir morgens unser Camp im See abgebaut haben geht es weiter in die Berge, wir wollen eine Wanderung durch eine Schlucht machen, deshalb sind wir auch soweit ins Inland gefahren. Wir parken unsere Autos wandern zum Start dieser geführten Wanderung… leider ist diese Attraktion heute wieder erwarten geschlossen. Wir wandern also auf eigene Faust um den angrenzenden See und Trinken später auf dem Rückweg noch einen Caffe.
    Dann geht es wieder Richtung Küste, das Ziel… Gibraltar. 🇬🇮
    Wir wollen unbedingt die einzigen freilebenden Affen Europas, die Bergaffen auf Gibraltar sehen. Leider ist der Zeitplan knapp, denn wir müssen noch rechtzeitig zum Campingplatz nach Tarifa kommen. Also sprinten wir fast die steilen Treppen vom Berg der Britischen Überseegebiets Gibraltar hoch und machen in 35min 400 Höhenmeter. Oben angekommen steht fest es hat sich gelohnt.
    Wir sehen viele Affen und haben Blick auf das etwa 25km entfernte Afrika, ein geiles Gefühl.
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  • Im See bei Málaga

    Oct 19–20, 2025 in Spain ⋅ ⛅ 22 °C

    Morgens noch am Strand in Carboneras, Abends schon viel weiter im Inland bei Málaga.
    Wir fahren vorbei an Almería und am „Mar de Plaśtico“ für den Gemüseanbau. Alles Gewächshäuser die das ganze Land bedecken, echt beeindruckend.
    Danach fahren wir weiter ins Inland bei Málaga und schlafen bei, oder viel mehr in einem ausgetrockneten See. Bevor es aber ins Bett geht steht wie immer die Abendroutine an… Auto positionieren, Dachzelt aufbauen, Bett im inneren richten, Campingtisch und Stühle raus, überlegen was es zum Abendessen gibt, Kochen und natürlich auch Abspülen. Heute gibt es anlässlich der letzten Gemeinde in der wir waren mein Lieblingsessen Spaghetti Carbonara.
    Die Landschaft ist sehr schön aber auch sehr trocken, auf dem Bild von Jakobs Defender lässt sich schon kaum mehr erkennen ob wir nicht doch schon in Afrika sind. Der Boden hat Trockenrisse und sieht aus wie im Film. 😉
    Abends ist dann wieder movie night, was hier sehr episch aussieht.
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  • Carboneras

    Oct 17–19, 2025 in Spain ⋅ ☀️ 22 °C

    (sidefact: diese Gemeinde heißt fast so wie mein Lieblings Pastagericht)

    Wir fahren an Alicante vorbei und weiter Richtung Almería. Vor Almería finden wir einen schönen Stellplatz in der Gemeinde Carboneras. Auf einem Berg direkt an der Küste stehen wir nur wenige Meter aber dafür einige Höhenmeter vom Meer entfernt. Zwei wunderschöne Buchten sind innerhalb von 5 Minuten klettern erreicht.
    Nachdem wir noch vor Sonnenuntergang schwimmen waren bauen wir schon fast im Dunkeln unser Camp auf und kochen etwas. Danach testen wir das erste Mal den Beamer und die Leinwand die wir extra vor der Reise gekauft haben und schauen einen Film. 🍿
    Am nächsten Tag war das Programm entspannen und das geile Wetter mit 28 Grad genießen. Volleyball am Strand, Schwimmen, laufen und Haare schneiden.
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  • Kurz vor Alicante

    Oct 15–17, 2025 in Spain ⋅ 🌙 20 °C

    Wir fahren nach Alicante und holen unser Amazon Paket ab. Endlich ist unser Ladebooster da wir hatte zuvor Probleme unsere Zusatzbatterien zu laden, das hat leider nicht so geklappt wie gedacht.
    Danach suchen wir uns einen Platz am Wasser raus wo wir die nächsten 2 Nächte schlafen.
    Wir machen zusammen Wraps, gehen schwimmen, spielen Volleyball und verbauen den Ladebooster. Außerdem kleben wir endlich die Aufkleber der Länder die wir durchfahren haben auf unsere Küche.
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  • Valencia

    Oct 13–15, 2025 in Spain ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir fahren um 11 Uhr weiter Richtung Valencia unterwegs bekommen wir Unwetterwarnungen auf unsere Handys. Wir sind wenig überrascht dann so war es vorhergesagt. Schon die letzten Tage hatte es um Valenzia immer wieder heftig geregnet und gestürmt. Die Spuren davon sehen wir unterwegs. Überschwemmte Felder, ein umgekippter LKW verunfallte Autos, Geröll auf den Straßen und vieles mehr.
    Wir schaffen es ganz gut durch das Unwetter und bekommen nur etwa 30min Starkregen mit sehr starkem Gewitter ab.
    Unterwegs erkunden wir einen potenziellen Schlafplatz direkt am Meer. Aufgrund des aufziehendes Wetters entscheiden wir uns aber dagegen und spielen nur eine Runde Volleyball und fahren mit den Autos über den abgesoffenen Parkplatz.
    Wir fahren also weiter und finden einen Schlafplatz über Valenzia auf einem Berg mit Blick über die ganze Stadt. Zum Abendessen gibt es selbstgemachte Burger mit geiler Aussicht. Nachts regnet es etwas und wir müssen das Dachzelt morgens das erste mal feucht zusammenbauen.
    Es geht früh los denn wir haben einen Plan, wir wollen uns Valencia anschauen. Die Autos parken wir etwas außerhalb und fahren mit der Bahn in die Stadt. Das Tagesprogramm war dann Kaffe, Stadt anschauen, snacken auf dem Markt, Richtung Hafen spazieren, zufällig über die alte Formal 1 Strecke laufen, dann Richtung Strand, Bier und Abends gab es Paella 🥘 mit Weißwein.
    Da es schon spät ist entscheiden wir uns dazu die Nacht am Selben Platz wie zuvor zu verbringen.
    Wir klappen also das Dachzelt welches leicht feucht von Innen ist auf und legen uns hin. Zum Glück ist das Wetter mittlerweile richtig gut und wir können alle Fenster zum Lüften öffnen.
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  • Barcelona

    Oct 11–13, 2025 in Spain ⋅ 🌬 23 °C

    Wir machen halt an einem Campingplatz in Barcelona am ersten Tag organisieren wir einiges, Kochen und gehen ins Meer.
    Am nächsten Morgen geht es früh los, wir fahren mit dem Bus in die Innenstadt. Den ganzen Tag schauen wir uns die Stadt an fahren mit der U-Bahn, trinken Kaffe, Frühstücken in einer wunderschönen Bäckerei, essen mittags geile Sandwiches und abends gibt es eine Tapas Tour mit Bier und Tequila.
    Zusammen mit Freunden die zu Besuch waren hatten wir einen wunderschönen Tag in Barcelona. Abends hüpfen wir noch im Dunkeln ins Meer. 🌊
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  • Durch Andorra nach Spanien

    October 10, 2025 in Andorra ⋅ ⛅ 14 °C

    Mittags geht es weiter wir fahren nach Andorra um etwas im Restaurant zu essen. Viele Serpentinen und Hochstraße fahren wir durch Andorra. Auf 2400m finden wir eine Driftstrecke einen wunderschönen Toyota Landcruiser und viele tolle Landschaften. Die Stadt in Andorra ist überfüllt und einen Parkplatz für unsere Fahrzeuge finden wir auch nicht. Wir verlassen sie schnell wieder und essen etwas außerhalb. Danach fahren wir weiter nach Spanien und schlafen mal wieder Wild mit wunderschöner Aussicht.Read more

  • Pyrenäen

    Oct 9–10, 2025 in France ⋅ ☁️ 8 °C

    Wir reisen das erste mal deutlich schneller und nutzen auch Mautstraßen um schnell Richtung Andorra und Pyrenäen zu kommen.
    Wir suchen uns einen Wildcamp Platz in den Pyrenäen raus und kämpfen uns mit 3,5Tonnen die Serpentinen hoch. Oben angekommen biegen wir auf eine Schotterstraße ab und lassen erstmal Luft aus den Reifen, denn der Track verspricht Gelände. Wir werden nicht enttäuscht und merken schnell es hat sich gelohnt die Luft abzulassen. Mit starker Verschränkung und teilweise auf nur 2-3 Reifen klettern wir mit der Untersetzung im Getriebe den Berg bis auf 2260m hoch.
    Wir schlagen unser Camp auf und ich koche etwas es gibt mal wieder Pauls Freestyle Küche, einiges an Gemüse gemischt mit Rührei, Chorizo und Cheddar.
    Zuvor auf geringeren Höhen haben wir Brennholz gesammelt da es hier oben nichts gibt. (Das haben wir zuvor gelesen) Wir machen es uns mal wieder am Feuer gemütlich und essen gemeinsam.
    Es war die kälteste Nacht bisher.
    Morgens gibt es english breakfast mit baked beans. Danach gehen wir in einen Arschkalten Bergsee und duschen anschließend im Fluss.
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