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Asien - Es geht weiter

Nach 4.5 Monaten und einem schönen Sommer in Österreich geht es wieder los... Les mer
  • In die kühlen Berge

    21. januar, Malaysia ⋅ ☁️ 16 °C

    Für 3 Nächte geht es jetzt dann nach dem Frühstück in die kühlen Cameron Highlands, genauer nach Tanah Rata. Etwas Abkühlung nach der ganzen Hitze die letzten Tage tut sicher gut. Denke ich mir halt als ich den Bus und das Hotel buche.

    Aber zuvor noch Frühstück. Google Maps hat mir auf einmal eine Bäckerei angezeigt die es scheinbar vor 2 Tagen noch nicht gab. Da hab ich nämlich nichts gutes gefunden. Dann hin zur Ai Yuan Zi Cafe & Bakery. Es duftet herrlich in der Backstube. Es wird hinten frisch gebacken und vorne wird sogar dunkles Sauerteigbrot verkauft. Ich nehme dann einen Toast gefüllt mit Schinken Käse und Ei für kleines Geld. Lecker schmecker. Warum habe ich das nicht schon gestern entdeckt?

    Dann geht es auch schon los um 11:00 mit nur 45 min Verspätung. Ich hab auch wieder Ulli und Heike getroffen. Die fahren auch in die Berge. Die Fahrt ist etwas anstrengend da ich durch die kurvenreiche Straße ziemlich durchgeschüttelt werde. Kurz vor dem Ziel sieht alles etwas komisch aus. Rießige mit Plastik überspannte Plantagen zieren die Landschaft. Schön, eher weniger. Dort angekommen ist es windig und eiskalt. Es hat nur 18°C. Hab diese durch Mark und Bein fahrende Kälte voll unterschätzt. Am Weg zur Unterkunft treffe ich dann Ralf. Wir holen uns Kaffee und quatschen so lange, bis wir die Kälte nicht mehr ertragen. Er reist auch schon seit Ewigkeiten, und wir philosophieren über die besten Orte und Länder.

    Die Unterkunft, Cameronian Inn, ist voll OK. Nur es ist auch im Zimmer kühl. Dick eingemummt Wärme ich mich mal unter der Decke. Die hab ich seit Beginn meiner Reise bis dato noch nie benötigt. Als ich zum Essen fassen gehe ist es noch kälter und es nieselt ein wenig. Darum etwas Suppenartiges wärmenden gegessen.

    Irgendwie habe ich es mir hier anders vorgestellt. Vorallem zeigten die Berichte alles etwas anders. Aber die Teeplantage wird sicher lässig morgen. Lecker exquisiten Tee frisch vom Feld schlürfen? Oder doch nur eine Illusion meiner sich falsch verlinkten Synapsen?
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  • Cameron Highlands

    22.–24. jan., Malaysia ⋅ ☁️ 16 °C

    Ja Leute was soll ich sagen. Fehlplanung deluxe. Zu kalt und in der Teeplantage gab es Beuteltee, also nur den Produktionsabfall. Dafür war aber die Aussicht ok. Wenn ich mich da an Chiang Mai's Teeplantage erinnere, verdient diese hier nicht mal den Namen. Aber egal. Ich gammle dann halt morgen auch noch. Die anderen "Highlights" sind nämlich auch nicht wirklich Highlights wie von Reisenden berichtet wird. Mir kommt es hier vor als wäre alles eine reine Touriabzocke.

    Dafür schmeckt aber das Tandory Hühnchen und das Naan ausgezeichnet. Bin dort mit Ralf gewesen, der sich auch etwas Fehl am Platz hier vorgekommen ist.

    Und die Scones, das britische Teegebäck, ist dann auch jeden Tag das Highlight. Schmecken echt lecker zum Kaffee.

    Am Samstag geht es dann weiter nach George Town. Bin gespannt ob es eine richtige Planung war.
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  • Glaubenstetris in George Town!

    24. januar, Malaysia ⋅ ☀️ 32 °C

    Frühstücken, zum Bus laufen, Bus fahren, zur Fähre laufen und dann mit der Fähre rüber und nochmals laufen bis ich in George Town in meiner Unterkunft Cocoa Mews im indischen Bereich ankomme. Super Unterkunft habe ich da ausgewählt für 16€ die Nacht. Bereits 1 Tag vorher wurde ich in eine WhatsApp-Gruppe eingeladen. Da gibt es viele tolle Empfehlungen und am Morgen immer ein kurzes Video, was es zum Frühstück gibt inkl. Verlinkung zu den Shops oder den Rezepten. Mega lässig und total lustig. So kann man sich gleich mal durch die lokalen Leckereien schlemmen. Und zusätzlich gibt es noch 3 Hauskatzen. Fetti (Garfield) sieht dabei fast wie Feli aus. Nur halt fetter.

    Ich werde auch super herzlich empfangen. Er fragt wo ich herkommen. Von den super tollen schönen Cameron Highlands. Er lacht nur als ich vom Beuteltee erzähle und meinte, ist nur Touri abzocke dort. Den richtig guten Tee kannst du dort nicht kaufen. Schlimm, schlimm.

    Danach geht es in die Harmony Street zum Glaubenstetris. Irre, innerhalb weniger 100 m viele unterschiedliche Religionen anzutreffen, von Kirche über Buddha, Hindu und Taoismus. Und alle leben friedlich miteinander im Schmelztiegel der Nationen. Aber morgen dann mehr dazu.

    Nach einem stärkenden Bahn Mi schlendere ich noch ein wenig weiter und denke mir nur so, wo sind hier alle UNESCO Weltkulturerbe Sachen? Oder sehe ich sie nur nicht? Naja, morgen mal schauen, ob es eine gute Entscheidung war hier her zu kommen.
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  • GT Tag 1: Asia Camera Museum

    25. januar, Malaysia ⋅ ☀️ 28 °C

    In George Towns verwinkelten Gassen, wo Tuk-Tuks volle Kanne laut Musik spielen und Currywolken tanzen, landete ich vor der unscheinbaren Tür zum Asia Camera Museum, Penangs heimlichen Tempel für analoge Seelen. Für stolze RM25 (5.32€) Eintritt sprang die Zeit an: Über 1.000 staubige Kameras starrten mich an die Opa neidisch gemacht hätten. Der Guide, ein verschmitzter Retro-Fuchs, grinste: „Hier reparieren wir Seelen!“ Mit 60er-Jahre-Schraubendrehern, Pinzetten und Öl-Tropfen drehte er festsitzende Schrauben wie Nüsse auf – zeigte, wie man Gehäuse knackt, Rädchen dreht, Blenden poliert und Verschlüsse zaubert, als wäre ich der Enkel eines Uhrwerkmeisters. Ich lachte, weil’s so simpel schien: Opas Kamera aus der Schublade? Pustekuchen, jetzt läuft sie wieder! Dann der Kick: Er schnappte sich eine Retro-Holzbox, visierte mich an, und das herrliche Klick hallte – er machte Fotos von mir, Schwarz-Weiß-Phantome, die Kindheitserinnerungen hochjagten, bevor iPhones und Co. den Spaß killten. Dunkelkammer-Magie folgte wobei Filme im Rotlicht wirbelnd und lange abhängen bis sie fertig sind. Na da hab ich dann wieder was gelernt hier.Les mer

  • GT Tag 1: Straßen von George Town.

    25. januar, Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Mit dem vollen Wissen geht es dann gleich mal raus auf die Straße. Es wird jetzt mal alles mit einer anderen Sichtweise abgelichtet. Vorallem das mit den Kindern im Kostüm hat mich wieder erschreckt. Bettelten den ganzen Tag. Da es aber überhaupt nicht heiß war, sind sie demnach schweißgebaded. Und das in dem Alter. Hmmmmm,...

    Später ging es dann zu den Stegen (Jetties).
    Auf den Clan-Stegen balancieren lebendige Stücke China-Geschichte seit 1882 auf dem Wasser – Holzhäuser chinesischer Familienclans auf Stelzen, die UNESCO-Schutz genießen. Chinesische Immigranten kamen im 19. Jahrhundert in den boomenden Hafen von Penang und siedelten genau hier an: Als kleine Ruderboot-Führer, Fischer, Austern-Sammler und Frachtschlepper mussten sie nah am Wasser sein – steuerfrei übers Meer gebaut anstatt auf dem teurem Festland. Clans wie Chew (heute größter Steg mit Souvenirläden und 600 Bewohnern), Tan (Fischer und Kohle-/Holzhändler), Lim (Fährmänner), Lee, Yeoh oder Koay bauten Wohndörfer mit Tempeln, Gemeinschaftsräumen und Laternen – trotz Japan-Besatzung und Modernisierung halten sie stand. Heute mischt sich Alltag mit Tourismus: Morgens fischen Boote, Mittags spielen Kinder und abends glühen Laternen.

    Ach ja, zu Mittag gab es Hühnchen Milani mit Naan. Es ist saftiges Hähnchen in cremiger, mild-würziger Curry-Milch-Sauce, serviert mit knusprigem Fladenbrot – ein märchenhaft aromatischer Penang-Klassiker.

    Und am Abend gab es dann für mich noch mal was Spezielles. Murtabak, besteht aus knuspriger, gefalteter Fladenbrot-Tasche, gefüllt mit saftigem, gewürztem Hühnchenfleisch, fluffigem Ei, feinen Zwiebeln und einer Würzexplosion aus Kurkuma, Kümmel und Chili – ein vibrierendes Feuerwerk, das süchtig macht und ich unbedingt zu Hause auch nachmachen muss.

    Im Hotel erzählte dann ein Deutscher, in die Jahre gekommenen Hippie, irgendetwas von einem Hindu Fest am Wochenende. Hört sich interessant an. Da sollte ich fast länger hier bleiben und mir das Taipusam Fest ansehen.
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  • GT Tag 2: Kulturerbe-Tour

    26. januar, Malaysia ⋅ ☀️ 27 °C

    Gut dass ich schon weiß, was "Nutmeg" bedeutet. Es handelt sich dabei um die Muskatnuss Frucht. Mit dem Fruchtfleisch um den Kern kann mann leckere würzige Marmelade machen. Schmeckt wie Frau L.'s Weintraubenmarmelade mit Chilli, einfach nur lecker. Um die Muskatnuss befindet sich auch das sogenannte "Maze", ist rot und gitterartig. Daraus, sowie aus dem Fruchtfleisch, wird auch Sirup hergestellt. Warum ich das weiß, ganz einfach, es gibt Nutmeg in meinem Lieblingscafé The Pittstop. Und dort konnte ich die Marmelade probieren sowie das Sirupgetränk im Austausch gegen Münzen erwerben. Hab ich auch noch nicht gewusst, dass die ganze Muskatnussfrucht verwendet wird.

    So hat nämlich die heutige Stadtführung begonnen, denn wenn es um Leckereien geht, hören alle gleich viel besser zu.

    George Town quillt nur so über vor Shop-Häusern im Südchina Style – kein Wunder, dass UNESCO hier zuschlug, denn die ganze Stadt fühlt sich wie ein einziges, großes Chinatown an. Die Dächer der einstigen Häuser kommen in fünf Varianten daher, passend zu Feng-Shui-Elementen wie Feuer, Erde, Metall, Wasser und Holz – als ob die Baumeister Pech mit Architektenlogik austricksen wollten. Und ja, die meisten Straßen sind Einbahnstraßen – praktisch für Locals, ein kleiner Test für Touristen mit Orientierungssinn. Entlang der Beach Street, dem Banken-Hotspot, lockte früher Street Food in Hülle und Fülle, bis die Regierung es in Food Courts verfrachtete. Für saubere Straßen, versteht sich. Malaysier essen jederzeit Nasi Lemak, das ultimative Alltagsgericht, mit Tee oder starkem Kaffee.

    Der Zweite Weltkrieg hat reichlich Gebäude plattgemacht, und britische Spuren lauern in Straßennamen – malaysische Wörter klingen beim lesen oft englisch. UNESCO-Kategorie 3 lässt innen sanieren wie man will, solange die Fassade original bleibt. UNESCO Kategorie 1 wie bei Kirchen pocht auf originalgetreue Sanierung. Street Art? Regulär tabu, aber clevere Metallskulpturen von auserwählten Künstlern umgehen die UNESCO Auflagen geschickt. Henna-Tattoos mögen Inder und Malaien – hübsch und angeblich nagelheilend obendrauf.

    Nächster Stopp auf unserer Führung: Der Queen Victoria Memorial Clock Tower – finanziert von einem steinreichen chinesischen Opium-Baron, weil damals niemand eine Uhr im Haus hatte. Praktisch für die Nachbarschaft, oder? Indisch beeinflusst, minarettartig mit Krone obendrauf – kolonialer Charme pur, denn er erst 1902 vollendete, nach Victorias Tod.

    Das Tsen Lung Fui Kon ist ein exklusives Hakka-Clanhaus. Es entstand während der großen Migration Anfang 1800, als Bürgerkriege in China und die Opiumkriege das Leben unerträglich machten. Penang als wichtiger Handelshafen bot Hoffnung, auch wenn viele Chinesen als Sklaven in Zinnminen landeten. Die Society kümmerte sich um die erschöpften Migranten nach der langen, harten Reise aus China. Heute zählt sie nur noch wenige Mitglieder, und drinnen thront ein Ahnenaltar mit Holztafeln: eine Schriftreihe für Singles, zwei für Paare, drei für unverheiratete Kinder oder Zweitfrauen – typische Hakka-Familienhierarchie in Holz gemeißelt.

    St. George’s Anglican Church ist mehr als 200 Jahre alt (erbaut 1818), überstand schwere japanische Bomben im Zweiten Weltkrieg und wurde danach britisch restauriert. 1943 übernahm sogar ein chinesischer Priester die Leitung, da Europäer flohen – der „chinesische Papst“ in der Not. Nach dem Krieg eskalierten Konflikte mit chinesischen Kommunisten, während Inder in Kolonialarbeit schufteten.

    Im Goddess Of Mercy Temple wird es spannend, denn unser Guide praktiziert ein Ritual. In den ersten 15 Tagen des chinesischen Neujahrs rüttelt man die Box mit den Holzstäbchen – jedes mit Nummer und chinesischen Symbolen versehen – durch, bis eins herausfällt. Zwei rote Halbmond-Holzstücke dienen als Bestätigung: Beide offen? Schlechtes Zeichen, fang von vorne an. Sind zur Bestätigung wieder beide Halbmonde offen? Lass es gut sein, geh raus, zünde Räucherstäbchen an, um alle Götter zu besänftigen, und fang von vorn an. Eines offen, eines geschlossen? Erfolg – Nummer nehmen, Orakel-Gedicht holen und den Sinn deuten. Einfach, oder?

    Letztes Highlight der Tour: Der taoistische Hock Teik Cheng Sin Temple lauert mit einem langen, schmalen Eingang wie eine Falle – perfekt, um die dunklen Schandtaten im Innenhof vor fremden Augen zu verbergen. Eine permanente Bühne thront drohend, doch Stille herrscht in diesem Familien-Tempel. Zwei winzige Notausgänge flüstern von Fluchtwegen bei Gefahr oder verbotenem Treiben – und die Gerüchte von Prostitution in der Vergangenheit lassen die Götter erzittern.

    War eine sehr sehr informative Tour heute und ich mach danach mal ein Mittagsschläfchen. Am Abend sind wir dann noch zu viert zu einem Nachtmarkt gefahren. Christine und ich wollten alles erkunden, doch die 2 Jungs vom Hotel waren nur hungrig. So gingen wir schnurgerade zu den Shops und kauften ein: Zuckerrrohrgetränk, Hühnerspieße und Nudeln. Und nach dem Essen spazieren wir wieder heim. War echt ein schöner aber anstrengender Tag, da es jetzt um die Mittagszeit echt unerträglich heiß ist. 🔥 ♨️ 🥵
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  • GT Tag 3: Gewürze und Essen

    27. januar, Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute am Nachmittag geht es zur zweiten Guru Tour. Am Programm stehen Gewürze, Düfte und viele Köstlichkeiten. Voll motiviert startet der Guide durch.

    George Town ist ein Gewürz-Kolonial-Epos: Indische Händler schleppten schon im 12. Jahrhundert als Pioniere Kardamom, Nelken und Ingwer per Schiff her. Sie legten somit den Grundstein für den Duftzauber in dieser kleinen faszinierenden Stadt. Im 15. Jahrhundert stürmten die Portugiesen die Bühne, Holländer und Briten folgten – letztere nicht nur als Händler, sondern als Gärtner, die Setzlinge pflanzten und Plantagen zogen. Sogar Deutsche mischten mit, doch der chinesische Einfluss durchflutete die ganze Stadt, machte sie zur Curry-Mee- und Streetfood-Hochburg. Und da kosten wir uns jetzt durch.

    Pani Puri ist ein beliebter indischer Streetfood-Snack, bestehend aus knusprigen, hohlen Teigkugeln (Puri), die mit einer würzigen Mischung aus Kartoffeln, Kichererbsen und Gewürzen gefüllt und kurz vor dem Verzehr mit einem aromatischen, würzigen Wasser (Pani) aus Koriander, Minze und Tamarinde aufgefüllt werden. Das Gericht wird oft als "Geschmacksexplosion" beschrieben und so hat es sich für meinen Gaumen auch angefühlt.

    Im Gewürzladen steigen uns schon vor dem Öffnen der riesigen Behälter betörende Düfte in die Nase – ein wilder Mix aus Schärfe und Süße, der die Sinne kitzelt. Unser Guide führt uns durch die Regale, lässt uns an exotischen Unbekannten schnuppern. Die Preise? Spottbillig. Besonders faszinierend: Die Chilis, die sie waschen, in Salz fermentieren, trocknen und vor dem Knabbern noch frittiieren – stell ich mir doch eigenartig aber auch lecker vor.

    Masala Chai, das authentische indische Gewürztee-Wunder, entsteht durch das Aufkochen cremiger Milch mit aromatischen Gewürzen wie Ingwer, Kardamom, Nelken und Zimt – etwa einem halben Teelöffel Masala-Mischung pro Tasse. Nach dem hinzufügen schwarzer Teeblätter kurz ziehen lassen und nach Geschmack süßen oder halt nicht. Serviert mit Eiswürfeln ist es ein echtes, würzig-schaumiges Highlight, das erfrischt und belebt.

    Bei Mydin gibt es nach dem Gewürze schnuppern Bubur Kacang. Es ist ein cremig-süßer Brei aus Sojabohnen, gekocht mit Kokosmilch, Gula Melaka (Palmzucker) und duftenden Pandanblättern, das wie ein warmer Bohnen-Kuschelpudding schmeckt und perfekt nach Gewürz-Markt-Touren mundet.

    Daneben lockt der "Zauberkaffee" Chukku Malli, ein ayurvedischer Ingwer-Koriander-Trank (Chukku = getrockneter Ingwer, Malli = Koriander), der mit Zimt, Nelken und oft Kurkuma aufgekocht wird – angepriesen als Alleskur gegen Erkältungen, Verdauungsprobleme und "allen anderen Krankheiten", dank der wärmenden, entzündungshemmenden Power von Ingwer und Co. Ich frage den Besitzer dann wieviele Tassen er täglich davon trinkt. Er strahlt und sagt 2, und es gehe ihm so gut. Ich fragte ihn dann ob er wirklich über 300 Jahre alt werden will, wenn er sich jeden Tag das Wundermittel gegen jede Krankheit reinwirft. Das fand er allerdings nicht so lustig. Verstehe nur nicht warum.

    Danach gab es noch Samosas, also gefüllte frittierte Teigtaschen und ein Getränk. Abschließend gingen wir in ein sehr teures Lokal, um dort noch Curryreis zu probieren. Warum der Guide dieses gewählt hat, keine Ahnung. Vollgestopft wird dann die Tour nach knapp 4 h beendet und ich rolle förmlich ins Bett.
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  • GT Tag 4: Kek Lok Si Tempel

    28. januar, Malaysia ⋅ ⛅ 27 °C

    Gestern noch mit Inna und Alex, sie kommen aus Rumänien, ausgemacht, heute um 11:30 zum Kek Lok Si Tempel zu fahren. Gesagt getan. Da ich nur 4 Tage gebucht habe, muss ich auch zusammen packen und die Unterkunft wechseln. Also gibt es heute morgen nochmals ein letztes Mal lecker Frühstück. Danach hole ich mir noch im The Pittstop Café einen White Coffee. Bestellen brauche ich seit meinem 2ten Besuch nicht mehr. Sie weis das ich einen Kaffee ohne Zucker und mit Eiswürfeln mag. Als ich also hineingehe und nach dem Guten Morgen zum Spaß nur same same (also wie immer) sage Lachen und schauen die Gäste verdutzt. Warum nur?!?

    Wir brechen dann allerdings erst um etwa 12:45 auf. Das ist dann wieder der Nachteil wenn mehrere Fahren und manche trödeln und spät dran sind. Egal.

    Kek Lok Si, der größte buddhistische Tempelkomplex Malaysias, thront auf den Hügeln in der Nähe von George Town und wurde ab 1890 erbaut. Er verbindet chinesische, thailändische und birmanische Architekturstile und zieht Pilger aus ganz Südostasien an. Über eine riesengroße Fläche erstrecken sich Gebetshallen, üppige Gärten und ein Teich zur Freilassung von Schildkröten, die gutes Karma bringen sollen. Darum gibt es hier so viele von den niedlichen kleinen Krabblern.

    Obwohl die Tempelanlage doch touristisch war, hat sie mir sehr gut gefallen. Achja, ich habe mir zwischendurch ein Wasser gekauft. Die Angestellten im Shop haben gerade einen Auflauf gegessen. Ich sagte nur das es lecker aussehe. Sie holte dann gleich ein Teller und gab mir eine große Portion zum Kosten. Volle Kanne nett von ihr und es war wieder mal ausgezeichnet lecker. Die Essensvariationen in George Town sind so vielfältig. Mann braucht Monate, um alles zu probieren.

    Um 17:30 checke ich dann in meine neue Unterkunft Quee Hotel ein. Ganz OK, aber zum Vergleich zur familiären Katzenunterkunft halt wieder eine riesengroße Umstellung. Da bleibe ich jetzt noch 6 Nächte, um mir das am Wochenende stattfindende Hindu Festival Taipusam anzusehen. Dauert in Summe 3 Tage und es wird mit Verkehrschaos gerechnet.
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  • GT Tag 5: Es gibt so viel zu erkunden!

    29. januar, Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Da ich die letzten Tage so viele Eindrücke hatte, gehe ich es heute mal ruhig an. Zum Frühstück probiere ich mal Hühnchenreis im Bananenblatt eingewickelt aus. Unser Tourguide hat es empfohlen. Muss sagen, scharf, schärfer, superscharf und dass obwohl ich gerne scharf esse. Das mag dann wohl was heißen.

    Danach bringe ich auch wieder mal meine sehr dezent stinkende Wäsche in die Wäscherei. Muss sagen, brauch aktuell sehr viel Kleidung, da es um die Mittagszeit unerträglich ist und auch davor und danach ist dauertranspirieren angesagt.

    Als Belohnung gab es dann einen Nutmegsaft (Muskatnusssaft). Eisgekühlt, leicht fruchtig und geringe Schärfe munden mir schon.

    Nach einer Gammelrunde gehe ich dann mal ins Moh Teng Pheow Nyonya Koay Restaurant. Keine Ahnung woher ich die Info habe, wahrscheinlich von meiner super tollen WhatsApp-Gruppe der vorherigen Unterkunft. Es ist volle Kanne viel Los. Ich bestelle was Reisähnliches und Nutmegsaft. Portionen sind doch schon sehr mickrig. Dafür gleicht es aber die Geschmacksexplosion vom Nasi Ulem wieder aus. Der Nutmeg schmeckt hier wie viel zu süßer Verdünnungssaft. Aber es zahlte sich trotzdem aus hier vorbeigeschaut zu haben, vorallem da es bereits seit 1933 existiert und aktuell von der dritten Generation geführt wird. Lustig ist auch, dass man zuerst durch die Küche schlendert, und dann erst vorbei an der Kasse und schlussendlich zum Sitzbereich kommt.
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  • GT Tag 6: Faulenzen und Erlebtes

    30. januar, Malaysia ⋅ ☀️ 29 °C

    Irgendwie bin ich heute unschlüssig was ich Frühstücken soll. Während dem Morgenkaffee überlege ich und schau mal was es alles noch so gibt in der Region. Und dann, eine WhatsApp Nachricht von Howdie, dem Besitzer von der Unterkunft wo ich die ersten 4 Tage war. Er hat mich einfach so zum Frühstück eingeladen und meinte wenn ich in der Nähe bin, soll ich einfach reingehen. Es sei noch reichlich da. Das lasse ich mir dann nicht 2 mal sagen. Ich finde das so nett, und ist mir nicht nur heute passiert, sondern auch die darauffolgenden Tage. Sehr lässig.

    Später habe ich dann Heike und Ulli (wie bereits in Ipoh und in den Cameron Highlands) getroffen. Wir haben dann ausgemacht, am Abend gemeinsam was essen zu gehen, denn sie reißen morgen weiter nach Langkawi. Sehr cool.

    Ich habe mich heute auch ein wenig umgesehen in den Straßen von George Town und mich dabei mit der Ablichtung in schwarz-weiß versucht.

    Am Abend bin ich dann noch eine Runde los weil ich es laut trommeln hörte. Alles ist bereit für das Hindu Festival. Der goldene sowie der silberne Waagen für die Thaipusam-Prozession stehen bereit. Und es finden sich schon einige Gläubige beim Sri Mahamariamman Temple ein. Bin schon so gespannt wie Thaipusam wird. Vorallem Tag 2 des Festes soll richtig schmerzhaft aber nicht blutig werden.
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  • GT Tag 7: Thaipusam 2026 - 1

    31. januar, Malaysia ⋅ ⛅ 25 °C

    Thaipusam in Penang hat seine Wurzeln im tamilischen Hinduismus: Es feiert Lord Murugans Sieg über den Dämon Surapadman, als Parvati ihm das heilige Vel (die Lanze) reichte. Alles geschah im Thai-Monat (tamilischer Monat) beim Pusam-Vollmond (spezielle Sternkonstellation), der spirituelle Reinigung und Triumph symbolisiert.

    In Penang brachten indische Migranten das Ritual um 1782 mit. Sie fanden ein Vel am Wasserfall des botanischen Gartens. Jedoch zogen sie 1850 wegen Trockenheit zum Waterfall Hilltop Temple. Somit wird seit mehreren 100 Jahren ein Spektakel mit Prozessionen durchgeführt.

    Penangs Markenzeichen sind die goldenen und silbernen Wagen mit Murugan-Statue: Der silberne (5 Tonnen, seit 1894) kam von Chettiars aus Indien und ersetzte einen Teak-Wagen. Der goldene (seit 2017) entlastet bei Massen. Vor dem goldenen Wagen zerschlagen Gläubige Kokosnüsse auf dem Asphalt – es reinigt den Weg, zertrümmert Ego/Pech und offenbart die reine Seele (weiße Nuss). Dabei fliegen Tausende Kokosnüsse, kleine „Mawar“-Nüsse für einen sauberen Wurf. Manche zünden sie an, um Sünden zu verbrennen, Funken tanzen in der Ekstase. Dazu gratis Essen an über 100 Ständen entlang der Route: Freiwillige spenden Wasser, Buttermilch, Payasam-Reisbrei, Vadai-Snacks. Dies kühlt und stärkt bei Hitze und Marsch.

    Höhepunkt für Erstbesucher ist Tag 2 des Festes. Piercings und Kavadi – Gläubige durchbohren Wangen/Zungen/Rücken mit Haken/Vels (blutlos in Trance via Asche-Mantras), tragen 20–50-kg-Bögen mit Pfauenfedern/Milchkrügen die unzähligen Stufen hoch, zu Urumi-Trommeln und „Vel, Vel!“-Rufen – pure Hingabe als Dank oder Gelübde.

    Um das ganze zu sehen klingelt der Wecker bereits um 04:30. Es war also eine kurze Nacht. Aber es hat sich volle ausgezahlt. Ich war dann noch bis ca. 10:30 unterwegs, folgte der Prozession ein Stück. Mega Stimmung, super Photolokation. Viel Essen. Denn ich wurde so oft mit Essen und Getränken beschenkt, das ich gar nicht mehr wusste wo hin damit. So freundlich die Menschen zu Touris bei ihrem heiligen Fest. Danach zwang mich die Müdigkeit jedoch wieder ins Bett.

    Morgen gibt es dann die Piercing-Photos. Schmerzgefühl vorprogrammiert.
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  • GT Tag 7: Gemeinsam lecker Essen

    31. januar, Malaysia ⋅ ⛅ 30 °C

    Wie schon in der Früh ausgemacht gehen wir heute Abend gemeinsam Essen in den Herbal Soup Shop. Inna, Alex und Cem lassen es sich schmecken. Vor allem die Suppe ist der Hammer. Der Koch verwendete 15 unterschiedliche Kräuter dafür. Welche genau, keine Ahnung. Und es war auch noch günstig. Alles im Allem für 22 RM (4,75€) vor allem für den sensationellen Geschmack.Les mer

  • GT Tag 8: Thaipusam 2026 - 2

    1. februar, Malaysia ⋅ ☀️ 25 °C

    Inna, Cem und ich treffen uns kurz vor 08:00, um per Grab-Taxi zum Sri Muthu Mariamman Tempel zu fahren. Dieser liegt am halben Weg zum Waterfall Tempel - dorthin marschiert die ganze Prozession nach den Piercings und Kavadi Vorbereitungen. Voller Erwartung kommen wir an und zack sind wir mitten in der Masse am Parkplatz vor dem Sri Muthu Mariamman Temple. Es geht schon heiß her. Ich bin volle geflasht. Einerseits voll interessant aber andererseits schon grausig die ganzen life Piercings zu sehen. Aber es ist Hindu Kultur all die Kavadis heute herzurichten. Achja, und es floss dabei kein einziger Tropfen Blut. Wie geht das?!?

    Kavadi bedeutet im Thaipusam-Kontext "Last" oder "Bürde" : ein physisches schweres Opfergestell, das Gläubige tragen, um spirituelle Schulden auszugleichen oder Segen für Kranke zu erbitten. Zu den Arten gehören das Pal Kavadi mit Milchkrug auf Schulterrahmen als Symbol der Reinheit – das einfachste Modell –, das extreme Piercing-Kavadi mit Haken in der Haut und Vel-Spießen durch die Wangen, bei dem man in Trance zu Trommeln tanzt, sowie Varianten mit Blumen, Kokosnüssen oder Panneer (Rosenwasser), alles Lord Murugan gewidmet.
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  • GT Tag 9: Vorerst letzter Tag

    2. februar, Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Für den voerst letzten Tag in George Town habe ich nix spezielles mehr geplant. Es ergibt sich aber wieder so vieles.

    Aber der Reihe nach. Zum Frühstück wurde ich wieder ins Cocoa Mews eingeladen Vielen Dank dafür. Danach holte ich mir nochmals same same White Coffee @The Pittstop Café. Zu Mittag ging ich dann in ein vietnamesisches Restaurant und gönnte mir Hühnchen mit Reis. Da absolut viel los war, setzte sich auch gleich mal wer zu mir. Quatschen statt essen ist angesagt.

    Und dann hat sich Inna per WhatsApp gemeldet. Da es auch für Sie und Alex der letzte Tag ist, treffen wir uns gegen 15:00. Cem, der Türke der hier online arbeitet, ist auch dabei. Schlussendlich kommen wir erst am nächsten Tag gegen 02:00 wieder im Hotel an. Es war mir ein Volksfest. Apropos, ich bin auch nach Bukarest von Inna und Alex eingeladen worden.

    Achja, Christina, die ich auch vor ein paar Tagen im Cocoa Mews getroffen habe, hat mich nach Schottland eingeladen. Sollte ich noch mehr Treffen, kann ich wieder eine große Reise machen, um alle Reisebekanntschaften zu treffen. Denn auch Sebastian hat mich eingeladen sowie Romy und Max als auch Edi nach Deutschland. Und dann wäre dann noch Feru die gesagt hat, ich soll in Kirgistan vorbeischauen. Ich hoffe ich treffe noch mehr Leute aus interessanten Ländern. Aus Transnistrien oder Nepal wäre cool.
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  • Auf nach Langkawi

    3. februar, Malaysia ⋅ 🌙 27 °C

    Sodala, heute heißt es Abschied nehmen von Inna, Alex und Cem. Wir haben uns richtig gut verstanden und doch einiges gemeinsam gemacht. Schade, aber so ist es halt mal auf Reisen.

    Gefrühstückt wird natürlich wieder im Cocoa Mews. Ist mir schon peinlich, aber wenn ich nicht komme werde ich angeschrieben. Mit Cem gehe ich dann noch Kaffee trinken und zu Mittag gehen wir nochmals in ein Suppenrestaurant namens Tok Tok Mee Bamboo Noodle fein Essen. Sehr cooles und günstiges Restaurant. Das Highlight für mich ist, dass der Teig als auch die Nudel händisch gefertigt werden. Vor allem der Kalander gefällt mir dabei sehr gut und weckt Erinnerungen. Kommt mir sehr bekannt vor aus der Zeit meiner Doktorarbeit. Halt nicht mit Teig sondern Kautschuk. Einmal habe ich bei Versuchen den Kalander auch zerstört. Schaden um die 17.000€. Hatte aber auch was gutes. Dadurch hatte ich das erste Gespräch mit meiner neuen Chefin und blieb aufgrund dessen dann noch fast weitere 6 Jahre in der Forschungsfirma. Aber jetzt genug mit den alten Erinnerungen.

    Nach dem Essen spazieren wir noch ein wenig durch die Gassen. Cem zeigt mir dabei den Hainan Thean Hou Temple. Ich denke mir dann nur, ok, hab zwar schon so viele gesehen, aber spazieren nach dem Essen schadet nicht. Hat mir aber wieder sehr gut gefallen der Tempel.

    Zeit aufzubrechen Richtung Flughafen. Alles verläuft gut mit dem Bus. Nur hat der Flug über 2 h Verspätung, sodass ich erst um 21:00 auf Langkawi ankomme. Na was ist denn da los frage ich mich nur als ich bei meinem Motel Amzar ankomme. Sieht ja aus wie in Lignano. Es ist sehr viel los und ich kann eine mir sehr bekannte Sprache wieder sehr oft hören. Komisch.

    Dann ab ins Bettchen, ich totmüde sein bin tu.
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  • Langkawi Tag 1: Und jetzt?!?

    4. februar, Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Jetzt bin ich mal hier. Ok, ein paar Ziele habe ich mir bereits rausgesucht. Was ich unbedingt machen möchte, ist die Tour wo man Adler beobachten kann. Aber sonst ist es super touristisch. Ich gehe mal frühstücken und finde ein sehr sehr günstiges Restaurant. Lokaler Kaffee und Hühnchenreisbrei für knapp 2 €. Später entdecke ich dann auch noch eine Bäckerei. Ich muss sagen, Frühstück ohne Backwaren ist gewöhnungsbedürftig.

    Da es aktuell Quallen im Meer gibt schaue ich mir den Strand halt nur so an. Schade, aber was solls. Der Strand ist kilometerlang und im Vergleich zu den Philippinen halt nix besonderes.

    Später habe ich mich dann aufgemacht, um die Mangroventour zu buchen (100 RM also 21,45€). Ist noch im Rahmen für 7 h Aktivität.

    Da die Sonne über die Mittagszeit wieder ihr bestes gibt und es super heiß ist, mache ich mal Siesta. Dabei plane ich auch gleich mal die Weiterreise. Am Samstag geht es zurück nach Penang mit dem Flugzeug für 4 Tage mal. Keine Ahnung warum, aber George Town gefällt mir sehr sehr gut. Und das Cocoa Mews hat auch noch Platz für mich, zumindest für 3 der 4 Nächte. Gebucht habe ich alles per WhatsApp. Zimmer mit Frühstück für 60 RM (12,87€) ist schon sehr günstig im Vergleich bis jetzt in Malaysien.

    Abends gehe ich dann noch in ein Café, wobei ich voll lachen musste, als sie mir den Kaffee überreicht hat. Krokodilpower.

    Was heute aber super schön war, war der Sonnenuntergang. Mega Stimmung, Reflexionen und Rottöne pur.
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  • Langkawi Tag 2: Mangroventour.

    5.–6. feb., Malaysia ⋅ ☁️ 27 °C

    Sodala. Um 09:00 soll ich abgeholt werden. Die Fahrerin ruft mich jedoch an und kommt pünktlich auf die Minute um 09:15. Es ist ein Taxi und wir sind nur zu viert. Angekommen nach gut 45 min Fahrt ist sehr viel los. Das bezahlte Ticket will keiner sehen. Sie haben alles mit dem Hotelnamen organisiert. Sorgfältig streicht er meinen Hotelnamen ab und ich bekomme einen Sticker mit der Nr. 16 aufs T-Shirt geklebt. Und dann geht es auch schon los. Unser Kapitän ist echt ein Formel 1 Fahrer. Er donnert mit 60 km/h übers Wasser. Irre. Alles rüttelt und manchmal springen wir auch von Welle zu Welle.

    Immer wieder bleiben wir stehen und er erklärt uns was wir halt so sehen. Und dann kommen wir auch schon bei den Adlern an. Mächtige Tiere. Sehr schön anzusehen. Freu Freu. Und ich konnte sie auch gar nicht so schlecht ablichten.

    Dann der Affenstop. Hatte nix besonderes erwartet. War es dann aber doch. Der rasende Kapitän legte an und sogleich kommen mehrere Affen ans und ins Boot. Irgendwie doch sehr komisch, denn ich habe schon etwas Respekt vor ihnen. War somit das volle Highlight. Ok, die Fledermaushöhle war dann nicht wirklich toll. Jedoch habe ich dort auch Winkerkrebse im Schlamm entdeckt und einen schlafenden Affen der es nicht mochte geweckt zu werden. Vorletzter Stop war dann ein kleiner Strand. Schön aber baden gehen mit Quallen, eher weniger. Danach gab es noch frittierten Reis mit Hühnchen bevor wir wieder am Ausgangspunkt anlegten.

    Und dann wurden wir wieder per Hotelnamen aufgerufen und somit in die Taxis verfrachtet. Super einfach und perfekt organisiert. War eine sehr tolle Tour. Hat sich echt gelohnt.

    Am nächsten Tag hatte ich zwar Pläne was zu machen aber dann doch keine Motivation mich in die Hitze zu quälen. Demnach geht es dann morgen wieder zurück nach Penang. Freu. Freu.
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  • Zurück nach George Town, Penang

    7.–9. feb., Malaysia ⋅ ⛅ 28 °C

    Kaum habe ich ein Bananen-Roti und einen lokalen Kaffee gefrühstückt geht es auch schon los zum Flughafen. Der Flug nach Penang hebt auch 20 min früher ab. So erreiche ich noch super den Bus und treffe so gegen 14:30 im Cocoa Mews Hotel ein. Ich werde voll herzlich empfangen und fühle mich sofort wieder wohl. Geplant sind mal 4 Nächte. Mal schauen ob ich länger bleibe.

    Später ist es dann Zeit für einen Kaffee, doch das sollte nicht sein. Mein Lieblingscafe hat zu und beim 7-11 ist die Kaffeemaschine defekt. Na toll. Dann halt einen vietnamesischen Kaffee zur Abwechslung.

    Nach einem Nickerchen geht's es dann gemeinsam mit Cem in den Herbal Soup Shop. Am Abend ist dann auch noch Markus und Paola dabei.

    Tags drauf gibt es nicht wirklich was zu berichten. Also stellt euch ein, dass jetzt weniger kommen wird, da ich hier schon vieles gesehen habe.
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  • GT Tag 11: Bootstour

    9. februar, Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Sodala, heute gibt es wieder was zu berichten, denn wir machen eine Bootstour um 16:30 für 68 RM (14,67€). Wir sind in diesem Fall Markus, Christopher und Sarah. Aber zuvor war ich noch mit Cem und Paola lecker fein Tee schlürfen @Jing Si Books & Cafe Penang. Es handelt sich dabei um ein ruhiges Buchgeschäft und Café, das buddhistisch inspirierte Kultur mit Entspannung verbindet.

    Um 14:30 brechen wir bereits auf, denn wir brauchen zuerst die Fähre und dann ein Grab-Taxi. So endlich da und es geht dann auch gleich los.

    Die Penang River Cruise am Sungai Juru führt auf einer 2-stündigen Tour durch Mangrovenwälder, Fischerdörfer und Muschelfarmen hindurch, unter Brücken entlang und bietet beeindruckende Ausblicke. Man sieht Wildlife wie Affen, Vögel, Fische, und beinahe hätten wir ein Krokodil gesichtet. Drüber hinaus gibt es interaktive Highlights wie Krabbenfallen stellen, Netzfischen oder Muscheln sammeln – ideal für Einblicke in lokale Lebensweisen. Unser Guide war super lustig und hat einen Spruch nach dem anderen geklopft, was die Tour noch unterhaltsamer machte. Sie sagte auch, dass es die Tour erst seit ca. 7 Monaten gibt, da der Fluss stark mit Müll verunreinigt war. Nach Aufräumarbeiten und dem wegtransport von mehreren hunderten Tonnen Müll ist das Naturparadies jetzt wieder zu 95% sauber. Mit der Bootstour unterstützen wir somit auch, das der Fluss in Zukunft auch sauber bleibt.

    So nun wieder zur langwierigen Rückfahrt. Sarah hat den Preis für die Rückfahrt geprüft und es waren günstige 40 RM (~10€) bis zum Hotel. Und mir zeigte die App für dieselbe Route über 70 RM an. Voll komisch und ich verstehe es absolut nicht. Aber so ist es halt nun mal mit den Online-Preisen.
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  • GT Tag 12-13: Vieles und doch nicht viel

    10.–11. feb., Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Die letzten 2 Tage hab ich mal so richtig genossen und meine Rituale gepflegt. Zumindest ging es jeden Morgen nach dem Frühstück im Cocoa Mews gemeinsam mit Kollegen zu meinem Lieblingscafe.

    Cem zeigte mir dann auch ein sehr gutes lokales indisches Restaurant. Bestellt wird wie an einem Buffet, danach wird bezahlt und dann wird es spannend. Bewaffnet mit dem Essen geht es raus auf die Straße und 50 m weiter befindet sich der Speiseraum. Voll verrückt. Hatte ich auch noch nie.

    Jetzt wird es aber auch Zeit mir zu überlegen was ich als nächstes mache. Hier bleiben oder weiter reisen. Die Entscheidung fällt leicht, ich bleibe noch bis 23.2 in George Town und lass die Seele baumeln, da es mir hier so gut gefällt. Des Weiteren finden in den nächsten Tagen auch die Festaktivitäten zum chinesischen neuen Jahr (CNY) statt. Juhu, ich kann wieder bei einem Festakt dabei sein. Also bleibt gespannt. Dekorationen zum CNY sind bereits überall zu sehen.

    Um nicht immer nur Kaffee zu trinken gönne ich mir seit ein paar Tagen auch immer wieder Masala Chai - ein Milch Teegetränk mit Gewürzen. Super erfrischend und das ganze für 3 RM (0.65€). Und das lustige ist, das ich den Masala Tee im Plastiksakerl bekomme. So wie die Lokals halt. Fühle mich demnach fast auch schon wie einer.

    Und am Mittwoch Abend hat es dann das erste Mal so richtig stark geregnet. Danach bin ich gleich mal raus, um coole Photos zu schießen. Besonders das eine mit den Wasserreflexionen ist der Hit.

    Und ja, beim Friseur war ich auch wieder mal. Super günstigen Schnitt für 15 RM (3.24€).
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  • GT Tag 14: Thai- und Burmese Temple

    12. februar, Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Damit ich nicht immer nur gammle, geht es heute mal zu einem burmesischen Tempel. Gleich daneben ist auch ein Thai-Tempel. Beide Tempel sind ganz OK aber auch nicht das Highlight. Danach geht es mit Cem noch in ein Einkaufszentrum. Auch hier ist alles für CNY dekoriert.

    Später komme ich dann durchgeschwitz im Hotel an, schnell unter die Dusche und danach geht es zum Penang Road Famous Ice Kacang Cendol Shop.

    Cendol ist ein traditionelles, eiskaltes Dessert aus Südostasien, das besonders in Malaysia, Indonesien und Singapur beliebt ist.
    Es besteht im Wesentlichen aus vier Hauptkomponenten: Grüne Gelee-Nudeln: Wurmförmige Streifen aus Reis- oder Mungobohnenmehl, die ihre charakteristische Farbe und ihr Aroma von Pandanblättern erhalten. Kokosmilch: Eine cremige Basis, die dem Dessert seine Reichhaltigkeit verleiht. Gula Melaka: Ein dunkler Sirup aus Palmzucker, der für eine tiefe, karamellartige Süße sorgt. Crushed Ice: Fein geschabtes Eis hält die Mischung erfrischend kalt. Schmeckt herrlich lecker und super erfrischend.

    Da ich gestern auch noch einen Teeladen entdeckt habe, und Teeexperte P.G. sein absolutes Kauf-OK gegeben hat, schlage ich heute gleich zu. Ich hoffe die knapp 1.3 kg überleben die Heimreise gut. Und der Preis, super super günstig für Tee aus dem Jahre 2015 und älter (120 RM also ca. 26€).
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  • GT Tag 15: Liechterspiel zu CNY

    13. februar, Malaysia ⋅ ⛅ 29 °C

    Ich hab voll schlecht geschlafen und dann auch noch Totalausfall meines Internets. Sie haben mich jetzt schon das 2te Mal betrogen mit der SIM-Karte. Sie ist nach ungefähr 2 Wochen wieder alle. Na ja, dann halt aufladen für weitere 30 Tage und 25 RM. Diesmal sind es wirklich 30 Tage. Und die Schweine haben meine Sim Karte auch auf einen anderen Namen registriert und nicht auf meinem. Hab ich in der App entdeckt. Naja, egal, jetzt läuft es wieder.

    Nach einem Powernap geht es dann um ca. 17:00 los mit dem Grab-Taxi zum Kek Lok Si Tempel. Wir, also Cem und Ivi, haben wohl den schlechtesten Taxi Fahrer überhaupt erwischt. Ok, es staut schon ordentlich aber er ist so einen Pullshit gefahren, also zick-zack Muster, dass ich schon etwas grantig wurde. Er meinte nur er kenne sich aus und Google Maps stimmt nicht. Naja, ist zwar Blödsinn, aber was solls. Und dann wollte er uns auch noch 20 min Fußmarsch zum Tempel aufdonnern. Da wurde ich dann aber laut. Naja, nach 1h 45 min haben wir es dann doch geschafft. Die Kollegen mit dem anderen Taxi sind schon seit über 30 min hier, obwohl wir zur selben Zeit abgefahren sind.

    Der Abend dämmert über Penang, und plötzlich fluten Tausende goldene Laternen den Kek Lok Si Tempel – ein funkelndes Meer aus Licht, das Gebete gegen Unglück in die Nacht webt. Mönche sprechen heilige Mantras, während der Duft von Räucherwerk die Seele umhüllt, und die Stimmung vibriert vor spiritueller Erwartung. Nach der Eröffnung begann ein ohrenbetäubendes Feuerwerk: Bunte Explosionen reinigen Böses, symbolisieren Wohlstand im Jahr des Feuer-Pferdes und tauchen die Pagode und den gesamten Tempel in ein traumhaftes Glühen. Eine unvergessliche Atmosphäre aus Andacht, Festfreude und mystischem Schimmer.

    Achja, das Jahr des Feuer-Pferdes symbolisiert dynamische Energie, Mut, Kreativität und rasante Veränderungen - ein Jahr voller Schwung und Transformation.

    Und wie immer gibt es auch hier wieder gratis Essen. Wir schlemmen wie die Weltmeister. Zurück fahren wir dann mit dem Bus in 35 min!!!!!!
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  • GT Tag 16+17: Hin Bus Depot

    14.–15. feb., Malaysia ⋅ ⛅ 31 °C

    Das 1947 erbaute Areal der Hin Blue Buses in George Town diente bis 1999 dem Busverkehr. Nach Verfall wurde es 2014 durch Streetartist Ernest Zacharevic zum Kreativ-Hub mit Galerien, Events, Cafés und Hin Market umfunktioniert. Heute ist es ein lebendiges Erbe von Penangs Verkehrsgeschichte.

    Und das sehe ich mir jetzt an. Sehr cooler Ort und super geeignet für Photos.

    Danach gibt es noch Bohnenbrei mit klebrigen Reis und Brot. Eine Malayin spricht mich an, denn sie wundert sich, dass ich es richtig bestellt habe. Ja klaro, das Brot gehört auch für den Langzeitreisenden dazu. Für Touristen vielleicht nicht.

    Am Abend gehen wir dann noch in Amits Restaurant. Amit ist super freundlich und arbeitet auch im Cocoa Mews, also meinem Hotel. Ich muß sagen, dass Nasi Kandar schmeckt himmlisch. Einfach nur super lecker.
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  • GT Tag 18 - 19: Happy CNY

    16.–17. feb., Malaysia ⋅ 🌧 25 °C

    Am Montag ist nicht viel passiert. Es war ultra heiß und schwül. Am Nachmittag hat es dann auch lange und sehr stark geregnet wie dann auch die folgenden Tage. Allerdings habe ich es vor dem Regen noch geschafft, fermentierten Kokosnusssaft zu probieren. Ich liebe alles mit Kokosnuss. Demnach hat mir der kühle, prickelnde Saft auch sehr gemundet. Hatte aber doch bereits einiges an Alkohol.

    Am Dienstag fand in der Spice Arena eine Veranstaltung zu CNY statt. Also nahmen Jeff und ich die 1h Busfahrt auf uns. Pünklichst zur Eröffnung kommen wir an. Gratis Essen so weit das Auge reicht. Und alles gratis, unvorstellbar. Mega. Dann meldet sich noch Elena und sie kommt nach. Aber bevor wir uns für das Essen anstellen, wird noch von den VIP Gästen das Yee Sang praktiziert.

    Yee Sang, auch bekannt als „Wohlstandssalat“ oder „Prosperity Toss“, ist ein zentrales Gericht während des Chinesischen Neujahrs (CNY) in Malaysia, Singapur und Teilen Südostasiens. Ursprung und Bedeutung: Der Salat symbolisiert Fülle und Glück: Jede Zutat steht für Wünsche wie Reichtum (roher Fisch, da „yu“ wie „Überfluss“ klingt), langes Leben (lange Gemüsestifte) oder materiellen Reichtum und Fülle (Pomelo oder Zitrusfrüchte).
    Er wird kollektiv mit Stäbchen hochgeworfen – je höher, desto mehr Glück im neuen Jahr.

    Während dem Essen lauschen wir dem Gesang, dem Löwentanz und den Showeinlagen. Jeff verlässt uns dann, denn er fliegt weiter nach Thailand. Vollgefuttert brechen wir dann mit dem Bus auf. Es ist so so so irre kalt im Bus und es schüttet schon wieder aus Kübeln.

    Am Abend legt sich der Regen. Cem, Elena und ich gehen dann noch zum Photoshooting. Sind mir gar nicht so schlecht gelungen die Photos. Ich liebe die Reflexionen nach einem Regen. Danach habe ich auch erfahren, daß Elena bereits eine sehr erfolgreiche Food-Bloggerin auf Instagram is (IG: elenasbigadventure).

    Und so schnell sind 2 Tage auch schon wieder vorbei.
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  • GT Tag 20-22: Genießen

    18.–20. feb., Malaysia ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir schreiben den 18.2.2026 und ich darf seltenen mondbasierten Festaktivitäten beiwohnen. In das neue chinesische Jahr des Feuer-Pferdes bin ich bereits gut gerutscht. Sowohl für Muslime (Ramadan) als auch für Christen beginnt ab morgen die Fastenzeit bis Ostern. Mondbestimmte Rituale verschmolzen zu einem multisensorischen Fest, dass nur sehr selten fast zeitgleich beginnt.

    Abends sind wir gemeinsam @Woodlands vegan essen gegangen. Super lecker für kleine Münzen.

    Am 19.2 hatte dann nach dem CNY endlich unser Lieblingskaffee wieder auf. Prost.

    Während des Ramadan gibt es auch am Nachmittag immer einen Markt. Einheimische kaufen Speisen ein, um diese dann nach Einbruch der Dunkelheit zu verspeisen. So taten wir es auch. Der Tisch ist gefüllt, es sieht herrlich lecker aus. Aber schmecken tut es das erste Mal nicht wirklich umwerfend. Naja, vielleicht kochen die Köche halt nur einmal im Jahr. Und dazu hat die Wäscherei auch noch zu. Sollte demnach morgen zum Self-service gehen.

    Gesagt, getan. Ich fülle die Waschmaschine und starte. In der Zwischenzeit quatsche ich mit Cem bei Kaffee. Nach 25 min dann wieder alles raus und in den trockner. Wieder 25 min warten. Aber es ist danach alles super trocken und sauber. Nur zu viel Aufwand. Denn es kostet bei ei der geringen Menge Schmutzwäsche fast gleich viel, als wenn ich alles abgebe und es machen lasse.

    Und die letzten Tage war es auch unerträglich heiß zwischen Mittag und 17:00. Verkriechen ist angesagt
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